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Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

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26 entries under pastor.

Paſtor

—

Pa ſt o r. Abhandlungen. Die Haustafel. Den Biſchöfen, Pfarrherrn und Predigern. Mich. 1907, 18 i 73. Einige Winke für unſere Prediger aus den Korintherbriefen. Ma. 31, 0—288. 315—319. 348—352. Die paſtoralen Anweiſungen im Titusbrief. L. 3. 35, 6—12. 37—46. 111. 145—153. 169—179. 333—339. Lebensregeln für krediger. L. W. 18, 225—240. 270—276. 304 -308. 340—347. 19, 181—183. /½—2ʃ0. 248—251. 300—404. 20, 182—185. 241—248. 278—280. 21, 51 3 58. Wie ſoll ein Biſchof beſchaffen ſein nach 1 Tim. 3 und Titus 12 OQuart. „207—217. Von der einem Prediger höchſt nötigen Vorſicht. L. W. 5, 108—115. om Eifer der Prediger. L. W. 6, 97—107. Treue im Predigtamt. Wis. Syn. Nund 94. über die Selbſtverleugnung, die ſich an einem Diener Chriſti finden . L. W. 47, 193—195. Können die Prediger ihren Gemeinden oder einzelnen ledern derſelben etwas befehlen, was nicht ſchon in Gottes Wort befohlen iſt? Ath. 16, 75. 76. 83—85. 89. 90. 97. 98. 105—108. Was iſt der Wille Gottes in Hinſicht auf das eigene Hausregiment der Diener der Kirche? L. W. 24. 161 168. Einige paſtorale Worte über das Ehelichwerden der jungen Prediger. L. . 12, 37—44. Das Verhalten der Paſtoren zu einander nach dem 8. Gebot. Ma. 24,314—320. 346—352. 379—383. Einige Winke über das Verhalten des Paſtors, venn ſich um des Zeugniſſes der Wahrheit willen Gegenſtrömungen in der Ge— neinde gegen denſelben erheben. Ma. 23, 282—288. 314—320. 345—352. —884. Wie iſt die Privatſeelſorge zu üben? L. W. 31, 13—19. Wie ſoll it ein Seelſorger am Krankenbett ſeiner Gemeindeglieder verhalten? L. W. 5, 49. 85. 181. üÜber die ſeelſorgerliche Vehandlung von geiſtlich Angefochtenen. L. . 27, 55—57. 147—151. 273—275. 449. 450. 28, 118—129. Die Arbeit des Zeelſorgers unter den jungen Leuten in ſeiner Gemeinde. Ma. 34, 313—318 ff. Zie ſoll ſich der Paſtor gegen die konfirmierte Jugend verhalten, um ſeiner Pflicht Taſtor zu genügen? L. W. 35, 188—191. Vergl. Jugend. Chriſtus unſer Lurdild als Lehrer und Erzieher. Schulbl. 33, 257— 263. Ein Wörtlein vom Sculehalten des Paſtors. Luth. 65, 3. 4. 18. 19. Die Stellung des Paſtors ind Lehters zu einander. L. W. 53, 241—257. Vergl. Schule. Wie man durch de Lehre Nutzen ſchaffen und Schaden verhüten ſoll. Ma. 5, 251—256. Vom Sudium des Paſtors. L. W. 41, 222—237. 272—286. 328—336. 364—370. i Piivatſtudium für den Paſtor notwendig, und welches muß es ſein? L. W. , 106—111. Das rechte Intereſſe für das Studium der Theologie. L. W. 43, 68—271. Die Herrlichkeit des Studiums. L. W. 44. 33—38. Studium lienum et proprium. Ma. 13, 287. 288. Das Schriftſtudium als beſondere luigabe des Paſtors. Quart. 3,. 193—206. Vom Schriftſtudium der Theologen. V. 31, 361—368. Lutheriſch⸗theologiſche Pfarrersbibliothek. L. W. 4, 146. 08. 205. 301. 345. Von der Beförderung der Paſtoren. L. W. 4, 211—215. 2.—257. Wie ſteht es in unſerem Amte mit dem Gebet? Ma. 31, 1—7. Wie in Seelſorger ſich und ſeiner Gemeinde allezeit eine angenehme Zeit verſchaffen un. Luart. 3, 133—150. Der Segen, den ein Paſtor ſelbſt von ſeinem Amte . Ma. 26, 277—287. 314—318. 345—351. 381—384. 27, 29—32. Paſtouiheologiſche Dicta classica. Ma. 27, 285—287. 319—320. 28, 27—32. detrag zum Tagebuch eines Landgeiſtlichen. Luth. 4, 68—69. Prediger ausüden. Luth. 60, 134. Vergl. Lehranſtalt. Wie ſollen lutheriſche Chriſten ihre lrebiger anſehen und behandeln? Luth. 55, 155—156. Veral Gemeindeglied. The pastor in his work. Thecl. 8. 47.54. 175-191. 229. 9. 47. The astor as a model to the congregation. Theol. 6. 177-191. 206-216. MediPastoralis. Theol. 2, 62-73. 198-214. 339.356. 449.464. What readest A question to the pastor. Theol. 7. 114-120.—Den rette Omgjaen— gelse mellem Embedsbroeder. Kirketidende 1900, 985. Praesten som Siatsorger. Kirketidende 1901, 73-78. Om den Selvfornegtelse, som skal fidts hos en Kristi Tjener. Kirketidende 1901, 837-839. Hvilken er Praedikanters personligee Indflydelse med Hensyn til Virkningen af det Guds Ord, ben forkynder? Kirketidende 1901, 1101. Abkürzung. Katalog. Katalog des Theologiſchen Seminars bei Milwaukee. 1909—19ʃ Abhandlung: Von der Berufstreue eines Predigers. 13—30. Abrifi. Die Stellung des Paſtors. Ein Paſtor muß einen Beruf haben. § 1. Gott beruft. § 2. Paſtoren ſind Diener Gottes § 3, Gottes Mitarbeiter § 4, keine Menſchenknechte § 5. Gott be— nit durch die Gemeinde. § 6. Diener der Gemeinde. § 7. Er darf nicht herrſchen. 8. Er ſoll ſeine Gemeinde mit Ehrerbietung behandeln. § 9. Die Aufgabe des Paſtors. Der Paſtor iſt ein Hirt, Wächter, Seelſorger. § 10. Er ſoll das Wort, das dnze Wort, und nur das Wort predigen. § 11. Geſetz und Evangelium. § 12. der fünffache Gebrauch des Wortes Gottes. § 13. Das Strafamt. § 14. Die Ermahnung. § 15. Das Troſtamt. § 16. Die Privatſeelſorge. § 17. Über wen ich die Seelſorge erſtrecken ſoll. §S 18. Das Gebet. § 19. Das Ziel bei ſeiner lrbeit. § 20. Wie der Paſtor ſein Amt verwalten ſoll: mit Eifer und Treue. § 21. Cbriſtus unſer Vorbild. § 22. Ein Paſtor iſt ein Arbeiter. § 23. Er ſoll aber ſnicht in ein fremd Amt greifen. § 24. Amtserforderniſſe. Ein Paſtor muß zum Amt tüchtig ſein: rechtgläubig, lehrhaftig, nicht ein Neu— ing. § 25. Eigenſchaften, die zur rechten Amtsverwaltung nötig ſind: Liebe, Weis— keit, Geduld, Selbſtverleugnung. § 26. Der Paſtor muß ſelbſt ein Chriſt ſein. § 27. Unbekehrte Paſtoren und das Wort Gottes. § 28. Unbekehrte Paſtoren. § 29. Der Wandel des Paſtors. haſtoren ſollen Vorbilder ſein. § 30. Sie ſollen einen gottſeligen Wandel zübren. § 31. Gottloſer Wandel. § 32. Wie ein Paſtor nach den Paſtoralbriefen beichaffen ſein ſoll. § 33. Die Pfarrfrau. § 34. Der Umgang des Paſtors mit Unmsbrüdern. § 35. Verhalten der Paſtoren unter einander nach dem 8. Gebot. §36. Verhalten gegen Vorgänger und Nachfolger. § 37. Verhalten gegen den Schullehrer. § 38. Paſtor und Politik. § 39. Studium des Paſtors. Der Paſtor ſoll ſtudieren. § 40. Was ſoll er ſtudieren? § 41. Allerlei Winke, wie man die Schrift leſen ſoll. § 42. Das Studieren anderer Bücher. § 43. Der nachte und falſche Gebrauch anderer Vücher. 8 44. Wie ſoll man ſtudieren? § 45. Binderniſſe am Studieren. § 46. Das Amt des Rats iſt ſchwer. Warum des Paſtors Amt ſchwer iſt. § 47. Die Verantwortung. §S 48. Die zwechtungen. § 49. Die eigene Sündhaftigkeit. S 50. Gefahren für den Paſtor. 851. Das Amtskreuz. § 52. Wer iſt hierzu tüchtig? § 53 Die Herrlichkeit ſeines Amtes. Warum iſt des Paſtors Amt ſo herrlich? § 54. Der Erfolg. § 55. Der Traſt. § 56. Der Segen, den der Paſtor lalbſt von ſeinem Amte haben kann. § 57. Der Lohn. § 58. Ausbildung von Paſtoren. § 59. Verhalten der Gemeinde gegen den Paſtor. § 60.

vol c, printed page 311–313 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0086_PA311

—

Anm. a. Diener Gottes wird der Paſtor nicht durch ſeinen Glauben, ſondern durch ſeinen Beruf. Ein König ſucht ſich ſeine Diener ſelbſt aus. Anm. b. Welche hohe Ehre, Diener eines Königs zu ſein! Und nun Gottes Diener! Anm. c. Darum kann auch Gott allein abſetzen. Iuten. d. Für die Gemeinde erwächſt daraus die llicht: 1. Dafür halte uns jedermann. 2. Sieh nicht die Perſon des Paſtors an, ſondern nur ſeine Botſchaft. Anm. e. Wie wichtig, daß Paſtor und Gemeinde das recht erkennen!

  • Neb. 98, 25 margin
  • Ma. 2, 39 margin
  • Ma. 2, 39. 4, 39 margin
  • Ma. 2, 39. 4, 39. 32, 297 margin
  • Ma. 2, 39. 4, 39. 32, 297. 28, 259 margin
  • Ma. 2, 39. 4, 39. 32, 297. 28, 259. 306 margin
  • Luth. 15, 75 margin
  • Wis. Syn. 91, 39 margin
  • Brun. 561 margin
  • Ma. 371 margin
  • Ma. 371. 372 margin
  • Ma. 9,

vol c, printed page 315 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0087_PA315

4. Paſtoren ſind Gottes Mitarbeiter

4. Paſtoren ſind Gottes Mitarbeiter. 1 Kor. 3, 9: Dir ſind Gottes Mitarbeiter. 2 Kor. 6, 1: als Mithelſer. — Sein iſt das Land, das wir bebauen, das daus, das wir bauen. Wir ſind ſeine Gehilfen. Anm. a. Gott hat die Welt al lein geſchaffen und etlöſt, aber in dem Werk der Seligmachung will er uns als ſeine Mithelfer. Anm. b. Welche Freundlichkeit und Ehre, daß Gott ins als ſeine Werkzeuge gebrauchen und die abgefallene Delt durch Menſchen ſelig machen will! Anm. c. Jeder Chriſt iſt ein Mitarbeiter Gottes, indem er nach ſeiner Bekehrung mitwirkt in der Heiligung (Ritwirkung § 2); Paſtoren aber werden um des willen Mitarbeiter Gottes genannt, weil ſie inſonderheit dazu berufen ſind, an der Seligkeit anderer mitzuhelfen. Lergl Erziehung 801, Anm. f.

  • Ma. 9, 221—223 margin
  • Min. 1907, 7 margin
  • Ma. 7, 14 margin

vol c, printed page 315 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0087_PA315

5. Paſtoren ſind keine Menſchenknechte

5. Paſtoren ſind keine Menſchenknechte. 1 Kor. 7, 23: Derdet nicht der Menſchen Knechte. Gal. 1, 10. 11: enn ich den Menſchen noch gefällig wäre, ſo wäre ich Chriſti Knecht nicht. Ein Menſchenknecht kann nicht Ohritii Knecht ſein. Wis. Syn. 91, 39. — Die Ge⸗ 33 100 72:· Paſtor auch nicht als ſolchen behandeln, vo. 1, 72: 3. ihn nicht willkürlich abſetzen. Kündigung des Beufs das Mieten und Dingen der Prediger auf eine behummnte Zeit iſt ein Schandfleck für die Kirche: bihm nicht vorſchreiben, was er predigen ſoll. Der aſtor iſt der Gemeinde gegenüber frei. Sie darf nicht herrſchen über ihn. Anm. a. Wohl ſagt der Apoſtel: Wir aber, eure auecte 2 Ror. 4, 5, ſett aber hinzu: um Chriſti willen. Anm. b. Auch eine Magd läßt ſich nicht von Kinein Vorſchriften machen, ſondern hält ſich an die In. ultion vom Hausherrn. Alam c. Papſtſpielen iſt überall gleich ſchlimm, einerob es vom Paſtor oder von der Gemeinde ausgeht. 1² —— d. Viele behandeln ihren Paſtor als MenſchenV7. I.. Er ſoll predigen, wonach ihnen die Ohren jücken Im. 4, 3, liberal ſein, daß auch die Gebildeten und aminenten in die Kirche kommen, ohne Buße zu tun. D et: Der Paſtor ſoll das Evangelium predigen und ſich um das Leben der Glieder nicht bekümmern. — . ſonders Sekten ſehen ihre Paſtoren als gemietete Knechte an. Luth. 4, 145.

  • Wis. Syn. 91, 39
  • Wis. 92, 22 margin
  • Wis. Syn. 94, 34 margin
  • Can. 79, 42 margin
  • Mit. 75, 16 margin
  • Ma. 9, 297 margin
  • Ma. 9, 297. 298 margin
  • Luth. 17, 194 margin
  • Luth. 5, 18 margin
  • Luth. 5, 18. 55, 156 margin
  • L. W. 35, 230 margin
  • N. W. 79, 62 margin
  • Mit. 91, 33 margin
  • Mit. 91, 33. 34 margin
  • Luth. 61, 40 margin
  • N. W. 75, 34 margin
  • Wis. Syn. 91, 36—38 margin
  • Luth. 4, 145

vol c, printed page 315–316 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0087_PA315

6. Gott beruft durch die Gemeinde

6. Gott beruft durch die Gemeinde. Die Gemeinde wählt ihren Paſtor. Anm. a. Darum iſt ein Paſtor Diener der Gemeinde. S. § 7. Er darf nicht über die Gemeinde herrſchen. Z. § 8. Er ſoll vielmehr ſeine Gemeinde mit Ehrerbietenn behandeln. S. § 9. Anm. b. Die Wahl des Paſtors ſoll in der Gemeinde. verſammlung geſchehen. Zwar kann ſie auch durch Vertreter der Gemeinde vollzogen werden, aber beſſer, dee Gemeinde behält die Wahl in ihrer eigenen Hand. Anm. c. Eine predigerloſe Gemeinde iſt wie eine Herde ohne Hirten, ein Kriegsheer ohne Anführer, eine Familie ohne Haupt. In welcher Gefahr ſteht ſie! Anm. d. Zu ſeiner Berufung ſoll ein Paſtor nicktz tun, weder in eigener Perſon, noch durch andere. Anm. e. Was für einen Paſtor ſoll man nicht be— rufen? 1. Nicht einen falſchgläubigen, nicht einen Min ling. Dann macht man ſich teilhaftig ſeiner Sünde. Wer hat in ſolchem Fall den Wolf über die Schafe geſetzt? Du. 2. Nicht eine Frau. Die Zahl der Frauenpaſte⸗ ren iſt im Wachstum begriffen.

  • Jo. 79, 61—64 margin
  • Walth. L. L. 31 margin
  • Wis. Syn. 91, 26 margin
  • Wis. Syn. 91, 26. 27 margin
  • Wis. Syn. 91, 26. 27. 29 margin
  • Walth. Fest. 410 margin
  • Wis. Syn. 92, 30—34 margin
  • Il. 77, 72 margin
  • Can. 80, 13 margin
  • W. 97, 94 margin
  • Luth. 60, 184 margin
  • Min ling. Dann macht man

vol c, printed page 316 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0337_PA316

7. Der Paſtor iſt ein Diener der Gemeinde

7. Der Paſtor iſt ein Diener der Gemeinde. 1 Her. 3, 5: Diener ſind ſie. Kol. 1, 25: welches ich euer Diener worden bin. 2 Kor. 4, 5: wir aber eure Knechte Das Amt iſt ein Dienſt Mit. 75, 32, Il. 91, 80. öl. aber ein ſeliger Dienſt: Menſchen ſelig machen. Jo. d. 19. — Wer nicht dienen will, werde lieber Offizier. N. 75, 44. — Daraus folgt nun: a. Alles, was der Paſtor tut, predigen, taufen u. ſ. w. tut er im Namen der Gemeinde. b. Der Paſtor iſt der Gemeinde Rechenſchaft ſchuldiz über alles, was er tut. Darum wird er auch den El⸗ dern, wo es gewünſcht wird, einen Einblick in ſeine Amtz⸗ verwaltung geſtatten. c. Die Gemeinde iſt verantwortlich für das Tun ihess Paſtors. Darum ſoll ſie über ihn wachen, ſeine Lehre prüfen u. ſ. w. Einwand. Soll nicht der Paſtor die Gemeinde ere. gieren? Röm. 12, 8. — Regieren und dienen vaßt aut zuſammen. Das Regieren geſchieht nach gegebenen Geſetzen; das Herrſchen nach willkürlich ſelbſtgemachten Geſetzen. Anm. a. Daß ein Paſtor ein Diener der Gemeinde iſt, gereicht ihm nicht zur Schande. Man hält es ün keinen Schimpf, Königen zu dienen. Chriſten ſind könig. liche Prieſter. — Dabei genießen unſere Paſtoren alles Anſehen. Jo. 1901, 72. Anm. b. Daraus folgt nicht, daß ein Paſtor alls tmm müßte, was die Gemeinde ihm befehlen möchte. Er iſt zugleich auch Diener Gottes. Antitheſe. Der Papſt maßt ſich die Schlüſſelgewalt an. — Romaniſierende Lutheraner ſtellen die ordinierten Prediger über die Gemeinde. Grabau.

  • Mit. 75, 32
  • Il. 91, 80
  • Jo. 1901, 72
  • Jo. 59, 18—20 margin
  • Mit. 97, 253 margin
  • Ma. 19, 288 margin
  • Ma. 19, 288. 16, 84 margin
  • Ma. 19, 288. 16, 84. 288 margin
  • Schulbl. 26, 167 margin
  • Can. 89, 27 margin
  • Mit. 95, 42 margin
  • Brun. 559 margin
  • Mit. 97, 23 margin
  • Mit. 97, 23. 36 margin
  • Wis. 1901, 41 margin
  • Mit. 97, 23 margin
  • W. 83, 54 margin
  • Jo. 83, 33 margin
  • Can. 92, 39 margin
  • Ma. 28, 260 margin
  • Can. 89, 28 margin
  • Jo. 83, 33 margin
  • Walth. L. L. 32 margin
  • Walth. L. L. 32. 33 margin
  • Can. 89, 28—30 margin

vol c, printed page 316–317 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0337_PA316

8. Der Paſtor darf nicht herrſchen über die Gemeinde

8. Der Paſtor darf nicht herrſchen über die Gemeinde. Er hat ihr nichts zu befehlen. Matth. 20, 25—27. Luk. 22, 25. 26: Die weltlichen Fürſten herrſchen. So ſoll es nicht ſein unter euch. (W. 83, 32. Es iſt ein Unter⸗; ſchied zwiſchen weltlichem und kirchlichem Regiment. Luth. 16, 84.) Matth. 23, 8—10: Einer iſt euer Meiſter. Mit. 75, 28. 29.) — Das Verhalten der Apoſtel: 2 Kor. 8, S: Nicht ſage ich, daß ich etwas gebiete. (W. 83, 58. Mit. 71, 13.) 2 Kor. 1, 24; Nicht, daß wir Herren ſeien über euren Glauben. (Walth. Feſt. 412. W. 83, 51. Luth. 16, 97. 98.) — 1 Petr. 5, 3: nicht als die 10 das Volk herrſchen. Ma. 15, 180. 181. — Der Zaſtor a. kann nichts befehlen wider Gottes Wort. Man muß Gott mehr gehorchen, denn den Menſchen: b. kann Mitteldinge nicht ſelbſt entſcheiden, ohne die Gemeinde zu fragen. Er hat in Mitteldingen nicht zu gebieten, ſoll auch nicht eigenſinnig auf ſeinem Kopfe beſtehen. L. W. 25, 139. Allg. 72, 80; (. kann niemand eigenmächtig in den Bann tun: d. kann nicht eigenhändig Gottesdienſte ausfallen laſen, chriſtlichen Gemeindegliedern aus Bosheit ein Be· gräbnis verweigern u. ſ. w. Anm. a. Der Paſtor 1. hat nur den Auftrag. das Evangelium zu predigen, 2. hat nur eine, geiſtliche Gewalt, die Gewalt des Wortes; hun. hat es nur mit den Chriſten als Chriſten zu „I. ſoll ſein Amt nicht in ſeinem Namen, ſondern im Namen Chriſti verwalten. ram. b. Die Gemeinde iſt dem Paſtor gegenüber I c. Wenn der Paſtor befehlen könnte, wäre es edenklich einen Paſtor zu berufen. mnm in d. Je mehr eine Gemeinde ſieht, daß ihr Paſtor wd ſe willeei unter das Wort verlangt, deſto mehr ache willig ſein, auch in Mitteldingen auf ſeinen Rat Au en. Je niedriger der Paſtor in ſeinen eigenen Am iſt. deſto mehr Einfluß wird er ausüben. der 0 e. Wer hierarchiſche Gelüſte hat, wird auch memder nle Betrug, Lüge nicht zurückſchrecken. Reſttd er the Antichrist, Theol. 6, 182. Manchmal W. 1 v auch in der lutheriſchen Kirche. Stephan. Anm. f. Wer ſich Gewalt anmaßt, beraubt die Rirte ihrer Freiheit. Einwand. Kann dann in einer Gemeinde jeder glarben, was er will? —Rein, in Sachen des Glaubenz heißt es: Wie ſteht geſchrieben? Andere Einwände Seite 5783. Antitheſe. Papſt. Mich. 1907, 8. 69. — Romaniſierende Lutheraner: Grabau. Gehorſam in allen Dirgen Mich. 1907, 69. Münchmeyer, Diederich, Kliefon L. W. 16, 184. 185.

  • W. 83, 32
  • Luth. 16, 84
  • Mit. 75, 28
  • Mit. 75, 28. 29
  • W. 83, 58
  • Mit. 71, 13
  • Walth. Fest. 412
  • W. 83, 51
  • Luth. 16, 97
  • Luth. 16, 97. 98
  • Ma. 15, 180
  • Ma. 15, 180. 181
  • L. W. 25, 139
  • Allg. 72, 80
  • Theol. 6, 182
  • Jo. 79, 45 margin
  • Jo. 79, 45. 51 margin
  • Jo. 79, 45. 51. 52 margin
  • W. 83, 31 margin
  • N. Il. 1910, 34 margin
  • N. Il. 1910, 34. 35 margin
  • Mich. 1907, 71 margin
  • Mich. 1907, 71. 72 margin
  • Mit. 71, 10 margin
  • Mit. 71, 10. 97, 26 margin
  • Mit. 71, 10. 97, 26. 36 margin
  • Bro. 520 margin
  • Bro. 520. 521 margin
  • Ka. 89, 13 margin
  • Ka. 89, 13. 14 margin
  • Wis. Syn. 94, 34 margin
  • L. W. 21, 54—56 margin
  • L. W. 21, 54—56. 35, 231 margin
  • L. W. 21, 54—56. 35, 231. 232 margin
  • N. W. 79, 58 margin
  • O. 88, 39 margin
  • O. 88, 39. 40 margin
  • Min. 1907, 8 margin
  • Baier 3, 720 margin
  • Luth. 3, 34 Does Old Lutheranism Lead to Rome? (Continued.) margin
  • Luth. 3, 34. 17 The Reckless Abandonment of Congregations by Pastors. margin
  • Luth. 3, 34. 17. 194 margin
  • Theol. 6, 178 margin
  • Theol. 6, 178. 179 margin
  • Ma. 2, 38 margin
  • Ma. 2, 38. 39 margin
  • Ma. 2, 38. 39. 4, 195 margin
  • Ma. 2, 38. 39. 4, 195. 9, 297 margin
  • Ma. 2, 38. 39. 4, 195. 9, 297. 14, 302 margin
  • Ma. 2, 38. 39. 4, 195. 9, 297. 14, 302. 16, 354 margin
  • Ma. 2, 38. 39. 4, 195. 9, 297. 14, 302. 16, 354. 31, 213 margin
  • Ma. 2, 38. 39. 4, 195. 9, 297. 14, 302. 16, 354. 31, 213. 214 margin
  • Luth. 16, 76 margin
  • Jo. 1901, 69 margin
  • W. 83, 64 margin
  • W. 83, 64. 65 margin
  • Luth. 16. 76 margin
  • Baier 3, 717 margin
  • W. 83, 61 margin
  • Past. 427 margin
  • Bro. 519 margin
  • Il. 91, 80 margin
  • Il. 91, 80. 81 margin
  • Luth. 16, 89 margin
  • Luth. 16, 76 margin
  • Luth. 16, 76. 77 margin
  • Mit. 91, 32 margin
  • Mit. 91, 32. 33 margin
  • Walth. Fest. 412 margin
  • Walth. Fest. 411 margin
  • Mit. 75, 17 margin
  • Theol. 6, 179 margin
  • Theol. 6, 181 margin
  • Theol. 6, 181. 182 margin
  • Mich. 1907, 8
  • Mich. 1907, 8. 69
  • Mich. 1907, 69
  • L. W. 16, 184
  • L. W. 16, 184. 185
  • Bro. 523 margin
  • Walth. Fest. 412 margin
  • Walth. Fest. 413 margin

vol c, printed page 317–318 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0338_PA317

9. Der Paſtor ſoll ſeine Gemeinde mit Ehrerbictung behandeln

9. Der Paſtor ſoll ſeine Gemeinde mit Ehrerbictung behandeln. Es iſt eine Gemeinde Gottes. Ap. M. 28. (Quart. 3, 213.) Sie ſteht höher als der KenAreß. Jo. 1901, 72. Es ſind lauter Leute, die durtz Chriſti Blut erlöſt ſind. Mit. 97, 33. Wie höflic geht Paulus mit ihnen um, nennt ſie liebe Brüder u.. w. W. 91, 25. Anm. a. Selbſt die Gemeinde zu Korinth, in welcher der Apoſtel Aufgeblaſene (1 Kor. 4, 19) und Fleiſc liche (1 Kor. 3, 1) ſieht, war eine Gemeinde Gottes. Anm. b. Der Paſtor, der ſeine Gemeinde als einen Haufen von Heuchlern anſieht, erſchwert ſich ſelbſt des Amt. Seine Predigten werden nicht beſſern, ſondern er. bittern. Anm. c. Hat ein Paſtor ſeinen Platz angewieſen be. kommen, ſo ſollte ihm dieſer Platz der teuerſte und ſchönſte in der Welt ſein und wie ein kleines Paradies erſcheinen. Anm. d. Der Paſtor iſt innig mit ſeiner Gemeinde verbunden. Die Aufgabe des Paſtors.

  • Quart. 3, 213
  • Jo. 1901, 72
  • Mit. 97, 33
  • W. 91, 25
  • Ma. 32, 221 margin
  • Ma. 31, 317 margin
  • Ma. 31, 317. 318 margin
  • Ma. 31, 316 margin
  • Ma. 31, 316. 317 margin
  • Ma. 1, 297 margin

vol c, printed page 318 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0339_PA318

10. Die Namen, die ein Paſtor führt

10. Die Namen, die ein Paſtor führt. Schon aus den Namen geht hervor, was ein Paſtor zu tun hat Er heißt Jer. 3, 15: Ich will euch Hir⸗ a. Hirt, Paſtor. ten geben. Jeſ. 63, 11. Heſ. 34, 10. Paſtoren ſollen die Herde weiden. W. Anm. a. 20, 28: zu weiden die Gemeinde Gottes. 1 Petr. 5, 2• Weidet die Herde Chriſti, ſo euch befohlen iſt. — Vei⸗ den heißt: Verſorgen mit Nahrung Ma. 15, 178, mit Lehre und Unterricht vorſtehen Can. 92, 34. 35, auf Chriſtum hinweiſen L. W. 53, 249. 250. Das geſchiet allein durchs Wort. Theol. 2, 120. Jer. 3, 15. — Das Weiden ſchließt aber auch in ſich, daß man den Wolfe wehrt. Ma. 15, 178. Luth. 17, 43. Die Herde, ſo euch befohlen it. Anm. b. iſt uns von Gott befohlen. Tex. 1910, 5. Can. 9. 35. 36. Sie iſt Chriſti Eigentum. Ma. 15, 177. 1˙8 Er hat ſie erkauft. Von uns wird er ſie einſt fordem. Ma. 31, 214. 215. — Wir ſind nur Unterhirten. Nu. 13, 215. Anm. c. Zur Herde gehören auch die Lämmer. 918 f. Anm. d. Welches Vorbild hat uns Chriſtus im Weiden gegeben! S. Hirt 5521. Haushalter über Gottes Geheimniſſe. 1 Kor. Anm. a. Geheimnis iſt alles, was im Worte Gottes und inſonderheit im Evangelio vorgetragen wird. Anm. b. Dieſe Geheimniſſe ſollen Paſtoren verwalten, austeilen. Matth. 24, 45: daß er ihnen zu rechter geit Speiſe gebe. Luk. 12, 43: „zu rechter Zeit ihre Gebühr gebe“ nach ihrem Zuſtand, nach ihrer Erkenntnis, Stand und Beruf. Er ſoll die Sicheren aufſchrecken, die Erſchrockenen tröſten. Ka. 1903, 22. 92, 48. 49. Anm. c. Der Paſtor kann damit nicht nach Gut. dünken chalten und walten, ſondern muß handeln nach Gottes Inſtruktion. Er ſoll z. B. das Abendmahl nicht bloß austeilen, ſondern ſo austeilen, wie Gott es aus79—10 haben will. Mich. 85, 28. Paſt. 148. Syn. 79. 19. Anm. d. Darum muß der Paſtor die einzelnen Seelen lennen. (Beichtanmeldung.) Er ſoll Menſchenlenntnis beſitzen und wiſſen, mit wem er es zu tun hat. Theol. 2, 64. 65. Ma. 19, 209—211. Anm. e. Der Haushalter iſt von Gott angeſtellt und verwaltet fremdes Gut. ö . Wächter. Heſ. 3, 17: Ich habe dich zum WächKur 13 Feſ. 56, 10: Alle ihre Wächter ſind blind. br. 13, 17: denn ſie wachen über eure Seelen. — 900 der Hund das Vieh bewacht, ſo der Paſtor das 0 k Gottes. L. W. 20, 248. — Hab acht auf die Her190 Ap. 20, 28. (Ma. 6, 266. 267. Theol. 2, 118. — — Er ſoll zuſehen, daß keiner Seele ein Schade geſchieht. Durch ſeine Schuld ſoll keine Seele verloren wan Walth. Geſetz u. Ev. 1, 91. 0 an Wenn ein Wächter auf dem Turm angeſtellt iſt. 0 er das Zeichen geben, wenn der Feind kommt oder ö wei 11 Sehnz Wehe ihm, wenn er in der Gefahr ſen Je größer die Gefahr, deſto wachſamer ſollte d. Biſchof, Episcopus, Aufſeher. Av. 20. 28: ge· Authen Wien. 1 Tim. 3, 2. Tit. 1. 7: Es ſoll aber nn d. chof ſein u. ſ. w. — Der Aufſeher ſoll Schaden 1 er Gemeinde abzuwenden ſuchen. Cpiscop Zwiſchen einem Biſchof und Alteſten, einem 5 7 Av und Presbyter iſt kein Unterſchied. Tit. 1, 20, 17. 28. — Konk. 340, 62. 5. baht r. 2 Kön. 13. 14: Mein Vater. 1 Kor. 4. mal nit ihr doch nicht viel Väter. Gal. 4. 19: aberdunſt naſten gebäre. Konk. 416. — Durch ihren 3W5.5 ollen Menſchen geiſtlich geboren werden. 1 Kor. grdurch welche ihr ſeid aläubig worden. Süd. 94. 55. bet —3 Die geiſtlichen Väter gehören in das 4. Ge⸗ „Sie ſollen darum auch ein väterliches, mütter⸗ liches Herz gegen ihre Zuhörer haben. 1 Theſſ. 2. H als ein Vater ſeine Kinder. 2. 7: wir ſind mütterls bei euch geweſen. Einwand. Ihr ſollt niemand Vater heißen. Matt 23, 9. — Damit zielt Chriſtus auf die Phariſäer, d. durch ihre Menſchenſatzungen Urheber des wahren Heilz ſein wollten. f. Prediger. 2 Tim. 4, 3: Tue das Werk eines evangeliſchen Predigers. 2 Kor. 11, 15: Prediger der Gerechtigkeit. Jer. 15, 19: und ſollſt mein Prediger bleiben. Anm. a. Andere Namen, die dem Paſtor gegeben werden, ſind: Botſchafter Gottes 2 Kor. 5, 20, Alteſte! Tim. 5, 17, Schriftgelehrte Matth. 13, 52, Engel dez Herrn. Mal. 2, 7. Anm. b. Der Name „Geiſtliche“, der mitunter Paſio⸗ ö ren gegeben wird, iſt ſehr unpaſſend. Alle Chriſten ſind Geiſtliche. Anm. c. Bilder, unter denen die Arbeit des Paſ⸗ tors dargeſtellt wird: Der Paſtor iſt ein 1. Menſchenfiſcher; 2. Säemann (der Same iſt das Wort, der Adkt die Herzen): 3. Arzt (die Patienten, die Krankheit, die Ve⸗ handlung, das Heilmittel).

  • Ma. 15, 178
  • Can. 92, 34
  • Can. 92, 34. 35
  • L. W. 53, 249
  • L. W. 53, 249. 250
  • Theol. 2, 120
  • Ma. 15, 178
  • Luth. 17, 43
  • Tex. 1910, 5
  • Ma. 15, 177
  • Ma. 15, 177. 1
  • Ma. 31, 214
  • Ma. 31, 214. 215
  • Ma. 31, 101 margin
  • Il. 91, 82 margin
  • Proc. 99, 29 margin
  • Il. 91, 82 margin
  • Il. 91, 82. 88 margin
  • Mich. 1907, 17 margin
  • Ma. 6, 175 margin
  • Ma. 6, 175. 31, 210 margin
  • Proc. 99. 29 margin
  • Tex. 1910, 5 margin
  • Ka. 1903, 22
  • Ka. 1903, 22. 92, 48
  • Ka. 1903, 22. 92, 48. 49
  • Mich. 85, 28
  • Past. 148
  • Syn. 79. 19
  • Theol. 2, 64
  • Theol. 2, 64. 65
  • Ma. 19, 209—211
  • L. W. 20, 248
  • Ma. 6, 266
  • Ma. 6, 266. 267
  • Theol. 2, 118
  • Konk. 340
  • Konk. 340, 62
  • Konk. 340, 62. 5
  • Konk. 416
  • Süd. 94. 55
  • Tex. 1910, 5 margin
  • Ma. 4, 193 margin
  • Ma. 4, 193. 194 margin
  • Walth. Epi. 21 margin
  • Walth. Epi. 21. 22 margin
  • Ma. 28, 261 margin
  • Ma. 28, 261. 16, 355 margin
  • Ma. 28, 261. 16, 355. 9, 298 margin
  • Ma. 28, 261. 16, 355. 9, 298. 2, 40 margin
  • Il. 91, 84 margin
  • Can. 95, 21 margin
  • Ma. 9, 298 margin
  • Ma. 9, 298. 16, 355 margin
  • Ma. 9, 298. 16, 355. 19, 209—211 margin
  • Il. 91, 84 margin
  • Walth. Epi. 22 margin
  • L. W. 35, 333 margin
  • Cal. 94, 48 margin
  • Cal. 94, 48. 49 margin
  • Cal. 94, 59 margin
  • Cal. 94, 59. 60 margin
  • L. W. 35, 339 margin
  • Neb. 1903, 31 margin
  • Neb. 1903, 31. 32 margin
  • Cal. 94, 47 margin
  • Cal. 94, 47. 48 margin
  • Ka. 1903, 22 margin
  • Wis. 1901, 39 margin
  • Wis. 1901, 39. 40 margin
  • Mich. 1907, 21 margin
  • Ma. 31, 212 margin
  • Ma. 31, 212. 213 margin
  • Ma. 31, 212. 213. 32, 53 margin
  • Past. 146 margin
  • Past. 147 margin
  • Luth. 45, 91 margin
  • Stöckh. A. T. 374 margin
  • Il. 91, 82 margin
  • Neb. 89, 52 margin
  • L. W. 21, 51 margin
  • L. W. 21, 51. 52 margin
  • L. W. 21, 51. 52. 53 margin
  • Mit. 97, 24 margin
  • Mit. 97, 24. 34 margin
  • Mich. 1907, 16 margin
  • Il. 91, 82 margin
  • L. W. 21, 53 margin
  • L. W. 21, 53. 54 margin
  • W. 83. 33—36 margin
  • Il. 91, 79 margin
  • Min. 89. 39 margin
  • Min. 89. 39. 40 margin
  • W. 1901, 72 margin
  • Schmidt 1 margin
  • Schmidt 1, 62 margin
  • Wis. 91, 30 margin
  • Wis. 91, 30. 31 margin
  • Il. 91, 80 margin
  • Min. 89, 40 margin
  • Cal. 91, 44 margin
  • W. 91, 25 margin
  • W. 91, 25. 26 margin
  • Stöckh. N. T. 51 margin
  • Stöckh. N. T. 51. 52 margin
  • Stöckh. N. T. 51. 52. 58 margin
  • Ma. 27, 206—209 margin
  • Ma. 27, 206—209. 19, 58 margin
  • Ma. 27, 206—209. 19, 58. 14 margin
  • Ma. 27, 206—209. 19, 58. 14. 39 margin
  • Ma. 27, 206—209. 19, 58. 14. 39. 40 margin
  • Theol. 2, 63 margin
  • Theol. 2, 63. 198 margin
  • Theol. 2, 63. 198. 449 margin

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11. Der Paſtor hat das Amt des Wortes

11. Der Paſtor hat das Amt des Wortes. Ap. 6, 4. Das Wort iſt die Luft, in der ein Prediger lebt. Er ſoll verkündigen a. das Wort. 2 Tim. 4, 2: Predige das Wott. Wir leben in einer böſen Zeit. Die Zeit wirkt gewal⸗ tig auf unſere Gemeinden ein. Da heißt es: Predite das Wort. das allein belfen kann. (Ma. 26, 37—0. 21, 263. 264.) — Predige das Wort, 1. es ſei zur rechten Zeit oder zur Unzeit. Das meint nicht, daß wir nicht zeitgemäß predigen ſel len, ſondern wir ſollen uns nicht richten nach Felir und ſeinen Brüdern, denen die Prediagt des Geſedtz und des Evangelii immer zur unrechten Zeit kommt: 2. es ſeien viel oder wenige Zuhörer da. Ein Brunnen gibt auch Waſſer, wenn wenige daraus ſchöyfen. Brentius. — Vorbild: Chriſtus. Ma. 19, 266. Anm. Der Apoſtel ſaat auch: Halte an. 2 Tim. 4. Das Wort ſoll mit Ausdauer verkündigt werden: 2. b. das ganze Wort. Matth. 28, 20: Lehret ſie halten alles. Av. 20. 20: nichts verhalten. 20, N: daß ich nicht verkündiat hätte alle den Rat Gottes. Aus darin ſollen wir Jeſu nachfolgen. Ma. 19, 53—55. 76—78. Anm. a. Verſchweiauna auch nur einer Lehte il ein unverantwortlicher Raub. Anm. b. Wir ſollen nicht bloß predigen, daß man glauben ſoll, ſondern auch, wie man dazu kommt. Auch don der Notwendigkeit der Heiligung ſoll man oft reden. Anm. c. Die vornehmſten Lehren ſollen häufiger ge— predigt werden. Anm. d. Den ganzen Rat Gottes predigen heißt nicht, von vorn anfangen bis zum letzten Kapitel. Man kann auch auf Grund der Perikopen alle Lehren vortragen. Anm. e. Man mache ſich am Anfang des Jahres einen Plan, welche Lehren man an jedem Sonntag vornehmen will; (Inur das reine Wort. 1 Petr. 4, 11: daß ers rede als Gottes Wort. 2 Tim. 4, 14: Du aber bleibe in dem, das du gelernet haſt. (Neb. 89, 46. 47.) Hal. 1, 8. Wer Evangelium anders predigt, der ſei verlucht. — Wir ſollen nichts dazu und nichts davon tun. Keine Gleichberechtigung von verſchiedenen Richtungen! Syn. 88, 21. „Anm. a. Halte ob dem Wort. Tit. 1, 9 (das gewiß it und lehren kann Quart. 3, 212). — Wenn die Führer Na. 28.2 werden dann die irren, die geführt werden! Na. 28, 27. Anm. b. Gegen falſche Lehre ſoll ein Paſtor feſt ſtehen e eine Mauer. Er ſoll nicht ein ſchwankendes Rohr das der Wind hin und her treibt. — Darum kann 12 77.0% aubige und Unierte nicht bedienen. Syn. 5. 12. 17. 23. Anm. c. Die Predigt ſoll nichts enthalten als Gots Vort. Allein die Wahrheit kann euch frei machen. Anm. d. Zwar kann auch ein rechtſchaffener Prediger inmal etwas Verkehrtes ſagen, wird aber ſeinen Irram. ſobald er überführt iſt, verbeſſern. — Will er das 9.47 verfährt die Gemeinde nach Matth. 18. Wis. „4/. Anm. e. Zur Verkündigung des Wortes gehören auch die Sakramente. „Anm. f. Der Paſtor hat die Funktionen des geiſtlichen Prieſtertums öffentlich zu verwalten. Schlüſſelgewalt. 1 5 Der Paſtor ſoll Geſetz und Evangelium predigen. Lu 2. 47; Buße und Vergebung. Ohne Geſetz ſchwebt das Evangelium in der Luft, ein Haus ohne Fundament. ees ohne Evangelium iſt ein Fundament ohne Haus. Zurch das Geſetz ſoll er den Voden aufpflügen für den für z „Das Evangelium iſt Sonnenſchein und Tau in den Samen. Ma. 27, 208. — Chriſtus unſer Vor⸗ ald Ma. 27, 159. Wis. 88, 18. 6 Er ſoll Geſetpredigen, damit die Leute e Sünde recht erkennen lernen. Des Arztes Aufgabe ſt heilen. Manchmal aber muß er doch erſt mit dem Reſſer ſchneiden. Ma. 31, 288. — Ein Prediger ver⸗ ſeinen Bernf, wenn er ſchnell über das Geſetz hin een geht. N. Il. 1910, 48. 40. Anm. a. Wie ſollen wir das Geſetz predigen? H ſollen die heilige Majeſtät Gottes ſchildern, vom Gei Anwendungen auf Herz und Leben der Zuhörer matten die verborgenen Schlupfwinkel und Ausreden aufdechn die heimlichen Phariſäer ans Licht ziehen u. ſ. w. Be Chriſtus Geſetz gepredigt hat Ma. 19, 18. Anm. b. Dabei dürfen wir aber nie vergeſſen, dei das Geſetz, die Diagnoſis, den Menſchen nicht heilt. V. wäre das für ein Landmann, der ſich vom Pflügen d Ernte verſpricht! N. Il. 1910, 52. 53. Anm. ͤc. Hüten wir uns vor allem geſetzlither Weſen, da man durchs Geſetz ausrichten will, was alen das Evangelium ausrichten kann. Zur Heiligung mi dem Geſetz zu ermahnen, iſt verkehrt. Ma. 31, A2 Vergl. Heiligung d498. Kirchenzucht 5799. Anm. d. Auch bei Predigt des Geſetzes darf mar das Ziel unſeres Amtes, die Seligkeit des Menſchen mi „aus den Augen laſſen. b. Er ſoll Evangelium verkündiger Das iſt die große Hauptſache, die eigentliche oder ein zige Aufgabe des Paſtors. 1 Kor. 1, 6: die Predin von Chriſto. 2, 2: ohne allein Jeſum Chriſtum. 15. 2 Petr. 2. 5: Prediger der Gerechtigkeit. (Ma. 30, 71 72.) Jeſ. 52, 7: Wie lieblich ſind die Füße der Boten die da Friede verkündigen. Ma. 1, 51. 2 Tim. 2. 4 evangeliſcher Prediger. Katalog 19. 20. — Du bit erlöſt! Das iſt der Inhalt aller Predigten in der Schrit Walth. Geſetz u. Ev. 2. 379. — Die neuteſtamentlite Botſchaft: Siehe, dein König kommt zu dir. Ma. 32 344. 345. Anm. a. Warum ſollen wir Evangelium berkin— digen? Weil wir weder durch eigene Weisheit not durchs Geſetz einen Menſchen zur Seligkeit führen kön⸗ nen. Anm. b. Wer die Seelen von Chriſto abhält, it en reißender Wolf, ein Seelenmörder. Rationaliſten, Va⸗ piſten, Phariſäer. Matth. 23, 13: die ihr das Him⸗ melreich zuſchließt vor den Menſchen. Saulus. Seldi die Jünger fuhren die an, die die Kindlein zu Jein brachten. Anm. c. Viele nennen ſich Prediger des Evangell und ſind es nicht. Anm. d. Chriſtum predigen heißt Grund legen. ! Kor. 3, 10. Anm. e. Chriſtus, unſer Vorbild, hat hauptſächlid den Artikel von der Rechtfertigung getrieben. Anm. f. Der evangeliſche Sinn muß ſich im ganzen Tun eines Paſtors zu erkennen geben. So macht er ſich und ſeiner Gemeinde eine angenehme Zeit. 2 Kor. 6, 2. — Wir verderben uns vieles ſelbſt, weil uns nitt ebangeliſch zu Mute iſt. Anm. g. Wie ſoll man Evangelium predigen? 1. Ohne irgend eine Forderung oder Bedingung anzuhängen, ohne Eintrittsgeld zu fordern; 2. mit Freudigkeit. Ap. 4, 29; als ein Herold. Katalog 22. 23; 3. ohne darin zu ermüden. Mich. 1907, 18. Anm. h. In jeder Predigt ſoll ſo viel Evangelium athalten ſein, daß ein Menſch, der nur dieſe eine Pre⸗ hört, ſelig werden kann. Anm. i. Alle andern Lehren müſſen gegründet wer⸗ den die Lehre vom Evangelium und von ihr getragen werden. Einwand. Das Evangelium iſt der Vernunft eine Lorheit. Sollte man es nicht den Menſchen mund⸗ gerecht machen? — Alle Anderung des Evangelii würde die Menſchen um das Heil betrügen. Wer Evangelium anders predigt, der ſei verflucht. c. Er ſoll auch Geſetz und Evangelium recht ſchei den. 2 Tim. 2, 15: recht teilen das Wort der Wahrheit. Jer. 23, 28: der predige mein Wort ncht. — Auch ein Arzt wird die Arzeneien nicht ſo mi⸗ ſen, daß die eine die andere aufhebt. Walth. Geſ. u. Cv. 2, 331. 332. — Der Paſtor ſoll darum 1. beide Lehren in der rechten Ordnung vortra⸗ gen: erſt Buße, dann Glaube, erſt Rechtfertigung, dann Heiligung; 2. nichts Geſetzliches ins Evangelium und nichts Cvangeliſches ins Geſetz miſchen; 3. die Sicheren mit dem Geſet, die Erſchrockenen mit dem Evangelium behandeln. Anm. Ein Paſtor muß den Unterſchied beider Lehren genau kennen. Eön Der Paſtor ſoll das Wort Gottes anwenden zur 2• Strafe, Beſſerung und Züchtigung. 2 Tim. 9—67 Strafe, drohe, ermahne mit aller Geduld und 135•C (Ma. 28, 117. 26, 35. 3, 332. 333.) Tit. 2, Zolches rede und ermahne und ſtrafe. Das iſt auch 115. 416 ſachliche Ordnung und Reihenfolge. L. W. 35, 40 1 — Röm. 12, 7. 8: Lehren, ermahnen. Fehlt de 6 re, ſo iſt alle Ermahnung in die Luft gebaut, fehlt W0 rmahnung, ſo iſt es ein Fundament ohne Haus. Mar 32, 217. 218. 27. 286. —— a. Der fünffache Gebrauch des Wortes Got der didaskaliſche. Röm. 15, 4: zur Lehre geſchrie⸗ Lehrvrediaten. Vergl. Lehre dS80: der elenchtiſche, die Widerlegung der Irrlehrer:; der epanorthotiſche, das Strafen der Sünde; der paedeutiſche, die Ermahnung: 1 der parakletiſche, das Tröſten. nm. b. Das Amt des Paſtors iſt ein doppeltes: U. mi 4, 17: mit einer Hand taten ſie die Ar⸗ eit. mit der andern hielten ſie die Waffen: 2. Jer. 1, 10: ausreißen, zerbrechen, verſtören und verderben und bauen und pflanzen. 3. Lehren und wehren. Fehlt das Wehren, dem hat der Teufel die Weide bald verderbet.

  • Ma. 26, 37—0
  • Ma. 26, 37—0. 21, 263
  • Ma. 26, 37—0. 21, 263. 264
  • Ma. 19, 266
  • Ma. 19, 53—55
  • Ma. 19, 53—55. 76—78
  • Neb. 95, 30 margin
  • Ma. 26, 281 margin
  • Ma. 26, 281. 282 margin
  • Ma. 28, 116 margin
  • Ma. 28, 116. 26, 34 margin
  • Ma. 28, 116. 26, 34. 19, 2 margin
  • Ma. 28, 116. 26, 34. 19, 2. 3 margin
  • Ma. 28, 116. 26, 34. 19, 2. 3. 22, 335 margin
  • Ma. 28, 116. 26, 34. 19, 2. 3. 22, 335. 3, 330 margin
  • Mag. 5. 104 margin
  • L. W. 39, 211 margin
  • L. W. 39, 211. 212 margin
  • Past. 95 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 48 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 49 margin
  • Luth. 3, 94 Luther on the Necessity of Sanctification. margin
  • Luth. 3, 94. 43 Registering for Confession. A Sketch from Life. margin
  • Luth. 3, 94. 43. 129 Conversation of Two Lutherans Concerning Church Constitution. III. margin
  • Luth. 3, 94. 43. 129. 62, 226 margin
  • Luth. 3, 94. 43. 129. 62, 226. 6, 79 margin
  • Ma. 3, 331 margin
  • Ma. 3, 331. 19, 4 margin
  • Min. 1904, 38 margin
  • Min. 1904, 38. 39 margin
  • Ka. 91. 48 margin
  • Mich. 1907, 20 margin
  • Ma. 24, 93 margin
  • Ma. 24, 93. 27, 157 margin
  • Ma. 24, 93. 27, 157. 158 margin
  • Mag. 5. 104 margin
  • Wis. Syn. 94, 30 margin
  • Wis. Syn. 93, 19 margin
  • Wis. Syn. 93, 20 margin
  • Stöckh. N. T. 393 margin
  • Quart. 3, 198 margin
  • L. W. 41, 228 margin
  • Past. 90 margin
  • Neb. 89, 46
  • Neb. 89, 46. 47
  • Syn. 88, 21
  • Quart. 3, 212
  • Ma. 27, 208
  • Ma. 27, 159
  • Wis. 88, 18
  • Wis. 88, 18. 6
  • Ma. 31, 288
  • N. Il. 1910, 48
  • N. Il. 1910, 48. 40
  • Past. 91 margin
  • Past. 92 margin
  • Theol. 8, 178 margin
  • Ma. 28, 117 margin
  • Past. 90 margin
  • L. W. 19, 38 margin
  • L. W. 19, 38. 39 margin
  • L. W. 19, 38. 39. 35, 114 margin
  • L. W. 19, 38. 39. 35, 114. 41, 228 margin
  • Mich. 1907, 47 margin
  • Mich. 1907, 47. 48 margin
  • Brun 562 margin
  • Jo. 89, 21 margin
  • Jo. 89, 21. 22 margin
  • Stock 659 margin
  • Mich. 1907, 47 margin
  • Mich. 1907, 47. 48 margin
  • L. W. 35, 111 margin
  • L. W. 35, 111. 112 margin
  • L. W. 35, 111. 112. 19, 10 margin
  • L. W. 35, 111. 112. 19, 10. 11 margin
  • Ma. 6, 96 margin
  • Ma. 6, 96. 5, 255 margin
  • Ma. 6, 96. 5, 255. 256 margin
  • Past. 78 margin
  • Theol. 8, 190 margin
  • Theol. 8, 190. 191 margin
  • Wis. Syn. 84, 23 margin
  • Mag. 5, 105 margin
  • Stock 696 margin
  • Can. 79, 41 margin
  • Ma. 34, 347 margin
  • Ma. 34, 347. 16, 175 margin
  • Ma. 34, 347. 16, 175. 176 margin
  • Ma. 34, 347. 16, 175. 176. 22, 336 margin
  • Ma. 34, 347. 16, 175. 176. 22, 336. 27, 158 margin
  • Ma. 34, 347. 16, 175. 176. 22, 336. 27, 158. 159 margin
  • Ma. 34, 347. 16, 175. 176. 22, 336. 27, 158. 159. 207 margin
  • Ma. 34, 347. 16, 175. 176. 22, 336. 27, 158. 159. 207. 18, 246 margin
  • Ma. 34, 347. 16, 175. 176. 22, 336. 27, 158. 159. 207. 18, 246. 6, 164 margin
  • Ma. 34, 347. 16, 175. 176. 22, 336. 27, 158. 159. 207. 18, 246. 6, 164. 26 margin
  • Ma. 34, 347. 16, 175. 176. 22, 336. 27, 158. 159. 207. 18, 246. 6, 164. 26. 34 margin
  • Ma. 34, 347. 16, 175. 176. 22, 336. 27, 158. 159. 207. 18, 246. 6, 164. 26. 34. 31 margin
  • Ma. 34, 347. 16, 175. 176. 22, 336. 27, 158. 159. 207. 18, 246. 6, 164. 26. 34. 31. 107 margin
  • Ma. 34, 347. 16, 175. 176. 22, 336. 27, 158. 159. 207. 18, 246. 6, 164. 26. 34. 31. 107. 211 margin
  • Mag. 5, 104 margin
  • Mag. 5, 104. 105 margin
  • L. W. 35, 212 margin
  • L. W. 35, 212. 213 margin
  • Theol. 2, 121 margin
  • Theol. 2, 121. 122 margin
  • Ma. 27, 187 margin
  • Mich. 1907, 19 margin
  • Allg. 72, 77 margin
  • Allg. 72, 77. 78 margin
  • Ma. 19, 18
  • N. Il. 1910, 52
  • N. Il. 1910, 52. 53
  • Ma. 30, 71
  • Ma. 30, 71 72
  • Ma. 1, 51
  • Ma. 1, 51. 2
  • Ma. 32
  • Ma. 32 344
  • Ma. 32 344. 345
  • L. W. 31, 37—42 margin
  • Theol. 2, 66 margin
  • Theol. 2, 66. 67 margin
  • Theol. 2, 66. 67. 451 margin
  • Cal. 89, 34 margin
  • Min. 1904, 39 margin
  • Theol. 2, 455 margin
  • Theol. 2, 455. 456 margin
  • Mich. 1907, 17 margin
  • Ma. 34, 348 margin
  • Ma. 34, 348, 25 margin
  • Ma. 34, 348, 25, 61 margin
  • Ma. 34, 348, 25, 61. 31, 284 margin
  • Ma. 34, 348, 25, 61. 31, 284. 285 margin
  • Ma. 34, 348, 25, 61. 31, 284. 285. 19, 1 margin
  • Ma. 34, 348, 25, 61. 31, 284. 285. 19, 1, 27 margin
  • Ma. 34, 348, 25, 61. 31, 284. 285. 19, 1, 27, 188 margin
  • Jo. 89, 23 margin
  • N. Il. 1910, 49 margin
  • Ma. 5, 280 margin
  • Ma. 5, 280. 281 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 349 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 350 margin
  • Ges. u. Ev. 1, 114 margin
  • Ges. u. Ev. 1, 115 margin
  • Way 178 margin
  • Wis. Syn. 93, 24 margin
  • Wis. Syn. 93, 24. 25 margin
  • Ma. 19, 47—50 margin
  • Ma. 19, 47—50. 10, 75 margin
  • Ma. 19, 47—50. 10, 75. O margin
  • L. W. 31, 43—46 margin
  • Ma. 27, 188 margin
  • Mich. 1907, 18
  • Ma. 28, 117
  • Ma. 28, 117. 26, 35
  • Ma. 28, 117. 26, 35. 3, 332
  • Ma. 28, 117. 26, 35. 3, 332. 333
  • L. W. 35, 40
  • L. W. 35, 40 1
  • Mich. 1907, 20 margin
  • Ma. 32, 344 margin
  • Ma. 32, 344. 345 margin
  • Past. 93 margin
  • Past. 94 margin
  • Ma. 27, 158 margin
  • Ma. 31, 212 margin
  • Ma. 31, 286 margin
  • Ma. 31, 286. 287 margin
  • Ma. 27, 189 margin
  • Ma. 27, 189. 188 margin
  • Ma. 27, 189. 188. 31, 287 margin
  • Ma. 27, 189. 188. 31, 287. 4, 36 margin
  • Ma. 27, 189. 188. 31, 287. 4, 36. 19, 3 margin
  • Past. 79 margin
  • Süd. 97, 56 margin
  • Theol. 8, 175 margin
  • Theol. 8, 175. 176 margin
  • Theol. 8, 175. 176. 178 margin
  • L. W. 41, 229 margin
  • Ka. 92, 37 margin
  • Ka. 92, 37. 38 margin
  • Quart. 3, 197 margin
  • Quart. 3, 197. 198 margin
  • Wis. Syn. 93, 26 margin
  • Ma. 27, 191 margin
  • Theol. 8, 179 margin
  • Ma. 27, 218 margin
  • Ma. 27, 218. 219 margin
  • Luth. 4, 68 margin
  • Ka. 92, 49 margin
  • Ka. 92, 48 margin
  • Ka. 92, 48. 49 margin
  • Ma. 27, 190 margin
  • Ma. 27, 190. 191 margin
  • Ma. 26, 314—316 margin
  • Ma. 26, 314—316. 227 margin
  • Ma. 26, 314—316. 227. 27, 222 margin
  • Min. 89. 62 margin
  • O. 1912, 32—35 margin
  • Ma. 24, 92 margin
  • Ma. 24, 92. 26, 286 margin
  • Ma. 24, 92. 26, 286. 27, 220 margin
  • Past. 81 margin
  • Cal. 1903, 30 margin
  • Luth. 5, 195 margin
  • Ma. 25, 105 margin
  • Ma. 25, 105. 106 margin
  • Ma. 25, 105. 106. 11, 170 margin
  • Ma. 27, 319 margin
  • Ma. 27, 319. 16, 178 margin
  • Ma. 27, 319. 16, 178. 14, 64 margin
  • O. 73, 9 margin
  • O. 73, 9. 10 margin
  • L. W. 15, 1 margin
  • Luth. 17, — 28. 116. 26,
  • Ma. 31, A2 Vergl. Heilig
  • Geſ. u. Ev. 5231.

vol c, printed page 320–324 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0341_PA320

14. Das Strafamt des Paſtors

14. Das Strafamt des Paſtors. Der Paſtor ſoll ſtrr. fen. 2 Tim. 2, 25: zu ſtrafen die Widerſpenſtigen. Ti 1, 9: zu ſtrafen die Widerſprecher. 2 Tim. 3, 16: nipe zur Strafe. — Heſ. 3, 17—21. — Wir ſollen den Ler⸗ ten die Wahrheit ſagen. Ka. 88, 32. a. Was heißt ſtrafen? Es heißt überführen überzeugen. b. Was ſollen Paſtorenſtrafen? „* 1. Falſche Lehre. Wir ſollen gegen alle ii. ſche Lehre zeugen Wis. 98, 20. 19, bellen wie Im⸗ de, wenn ſie an uns herantritt. Mit. 91, 43. Sel. chen, die als unlautere Geſellen offenbar geworde ſind, ſollen wir die Maske ſchonungslos abziebe. L. W. 15, 5. Wer zu falſcher Lehre ſtille ſchwein. iſt ein Mietling, ein Wolf. G. 71, 60. Anm. Doch ſoll man nicht tote Ketzereien wiede aufwärmen und nicht immer polemiſieren, nicht zn viel und nicht zu wenig darin tun. 2. Die Sünde, beſonders die Sünden, die in Gemeinde im Schwange gehen. Paſt. 101. l0e Wer wird geärgert und ich brenne nicht? 2 11. 29. (Luth. 56, 164.) Dann ſoll der vain aber auch die Sünden unſerer Zeit und der Lah ſtrafen: Weltweſen Wis. 190t, 38. 39, den Abiel Luth. 45. 91. Stöckh. N. T. 373, das Leren weſen und die Logen Mich. 83, 13. 91, 38., groben Ausbrüche des Geizes und der Hurerei 89, 42, die Sünden der wohlhabenden Klaſſen Lut 61, 295. a Anm. a. Unter den Paſtoren ſoll es keine Spaint ſten geben, die ſich nur mit der einen oder anderen Zünd— befaſſen. be Anm. b. Der alte Adam der Chriſten iſ. derch als der aller Ungläubigen. Paulus ſagt ſeiner. meinde: Leget die Lügen ab, wer geſtohlen hat u. f. Niemand iſt immun. Anm. c. Ein Paſtor ſoll warnen ⁷̈— 2 Tim. 4, 2: dräue. Heſ. 3, 17: ſie von meinetwen warnen. c. Womit ſoll man ſtrafen? Mich na re rufung auf Gemeindeordnung, ſondern mit 1 Wort, mit dem Geſetz. Beiſpiel einer ſcharfen Geſches predigt an einem Halsſtarrigen Luth. 3, 15. 16. Il d. Warum ſoll man ſtrafen? Dam treiben 1. Gottes Gebot, ſ. obige Sprüche: Itn 2. der große Schaden, der ſonſt mathn wird. Welcher Farmer würde es ruhig anſchen wenn man ihm Unkraut in ſeinen Weizen ſäet? Welcher Hirte würde zuſehen, wie die Wölfe die Herde zerreißen? 3. die Liebee zum Nächſten; J. die ſchwere Ver antwortung: ſein Blut will ich von deiner Hand fordern. Heſ. 3,. 17—21. Welche Vorwürfe würden die Sünder uns einſt ma— chen, wenn wir unſere Pflicht an ihnen verſäumt hätten! Wie müßten wir uns ſelbſt anklagen! Ka. 88, 32: 5. die herrlichen Vorbilder: Chriſtus Ma. 19, 143—146. Nathan Stöckh. A. T. 253. Paulus. Eine Strafpredigt, die Paulus den Korinthern hielt und ihre Wirkung. Ma. 35, 91. Johannes, der Täufer. Das Strafen ſoll geſchehen — 1. öffentlich. Dabei iſt aber zu bedenken, daß man nichts Perſönliches auf die Kanzel brin— gen, niemand ſonderlich ausmalen ſoll. Keine Pri⸗— vatſeelſorge von der Kanzel, keine perſönlichen An— kmm wo ſich der Angegriffene nicht verteidigen ann. Anm. Doch ſoll man, wenn man öffentlich die Sünden ſtraft, ſo ſtrafen, daß jeder ſich getrofſen fühlt. Zeige, daß du von ihm, von ſeinem Fall handelſt und nicht von des Nachbars Sünden; 2. privatim. Dabei a. ſteure man ohne viel Umſchweife direkt auf ſein Ziel los. Manche verſchwenden erſt Stunden mit allerlei andern Geſprächen; b. ſei man unparteiiſch und ſtrafe man ohne Anſehen der Perſon, die Vornehmen ſo— wohl wie die Armen. Beiſpiel: Luth. 2, 68. — Ein Biſchof ſoll gerecht ſein. Tit. 1, 8. L. W. 18. 229. 230. Er ſoll keine Geſchenke nehmen. Wis. 1909, 24. 25. Stöckh. A. T. 218: c. ſtrafe man nur, wenn offenbare Tatſachen und Veweiſe vorliegen. Wir ſind keine Herzenskündiger. Anm. a. Nach geheimen Sünden anderer forſchen ind ſpionieren iſt eines Paſtors gänzlich unwürdig. Anm. b. Der Paſtor nehme keine Zuträgereien über Sünden anderer an und höre nicht auf Klatſcherei. Anm. c. Geht freilich über jemand ein böſes Gerücht, o muß der Paſtor den Betreffenden befragen, wie es amit ſteht. . Wie das Strafen geſchehen ſoll. Es l geſchehen 1. frei von aller Bitterkeit und perſönlichen Lei— denſchaft. Paſt. 83. 84. Ein gütiges Wort richtet meiſt mehr aus, als wenn man hineindonnert. Theol. 8, 182. Man kann eine Perſon angreifen und doch Freund der Perſon ſein. L. W. 15, 12. Ein Paſtor ſoll nicht pochen, vergl. § 33 h. Anm. a. Das iſt beſonders nötig, wenn man

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—

ichtig in der Wahl des Geſanges und des Bibelabſchnit⸗ damit er nicht unbewußterweiſe die Gemüter errege, de alle kirchenpolitiſchen Umtriebe und Advokatenjje, habe Geduld, wenn die Sache in einer Verſamm⸗ ung nicht erledigt wird. Anm. c. Ein Paſtor ſoll auch Zank und Zwietracht vorzubeugen ſuchen, ſeine Gemeinde beizeiten erhen, damit ſie am böſen Tage Widerſtand tun kann. der Schiffer erkennt das Nahen des Sturmes von ferne. h. Wie man die Strafe aufnehmen ſoll. die Strafe ſoll man mit Dank annehmen. Gerade we⸗ zen des Strafens ſollten Gemeindeglieder ihren Paſtor ieben. — Beiſpiel, wie Strafe günſtig aufgenommen vurde: Luth. 45, 182. 40, 95. Anm. a. Welche herrlichen Amtserfahrungen macht nanchmal ein Paſtor! Anm. b. Das beſte Mittel, das Strafen des Paſtors innötig zu machen, iſt, daß du deinem Paſtor zuvor- lommſt und dich ſelbſt ſtrafſt. Anm. c. Wer die Strafe nicht annimmt, ſondern ver · ichtet, der verachtet nicht allein den Prediger, ſondern gott, in deſſen Namen der Paſtor auftritt. i. Die Widerſprecher. Der Widerſpruch er⸗ ſbt ſich entweder gegen die geſtrafte Sache ſelbſt, oder ur gegen das Strafen des Paſtors. Ihnen muß man as Maul ſtopfen. Tit. 1, 11. Wie geſchickt hat Chriſtus en Phariſäern und Sadduzäern das Maul geſtopft. Ha. 29, 86. Anm. a. Die Gaben ſind verſchieden. Mancher iſt lagfertig, ein anderer nicht. Der eine kann den Mund nit einemmal ſtopfen, den andern nimmt es längere Zeit. Jenn nur das Ziel erreicht wird. Anm. b. Wer ratlos daſteht, wenn die Widerſprecher egen eine Lehre mit ihren Einwänden kommen, wird der Uahrheit nicht zum Sieg verhelfen. Ein Paſtor ſollte ich mit den hauptſächlichſten Einwänden gegen eine Lehre lannt machen. Anm. c. Die gewöhnlichſten Einwände, die man ge⸗ en das Strafen des Paſtors ſelbſt vorbringt, ſind:

  • Luth. 45, 182
  • Luth. 45, 182. 40, 95
  • N. Il. 1910, 36 margin
  • Ma. 15, 63 margin
  • Luth. 41, 107 margin
  • Ma. 26, 383 margin
  • Luth. 38, 134 margin
  • Walth. L. L. 40 margin
  • Min. 91, 71 margin
  • Ma. 23, 347—348 margin

vol c, printed page 327 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0090_PA327

1. —

1. Der Paſtor ſoll ſeine Predigt halten, die öf⸗ fentlichen Angelegenheiten der Gemeinde verwal⸗ ten und ſich um das Leben der einzelnen Glieder nicht bekümmern.

  • Luth. 45, 91 margin
  • Luth. 45, 91. 92 margin
  • Ma. 1, 321 margin
  • Ma. 1, 321. 322 margin
  • W. 97, .

vol c, printed page 327 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0090_PA327

2. —

2. Er errege nur böſes Blut, zerſtöre die Ge⸗ meinde und treibe die Leute aus der Kirche.

  • Ma. 23. 348 margin
  • Ma. 23. 348. 349 margin
  • Luth. 45, 91 margin
  • Luth. 45, 91. 351 margin

vol c, printed page 327 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0090_PA327

3. —

3. Der Paſtor iſt zu ſcharf, er greift die Leute an ihrer Ehre an. Die Miſſouriſynode iſt zu ſtreng.

  • Ma. 23, 9 margin
  • Luth. 61, 39 margin
  • Luth. 61, 39. 40 margin

vol c, printed page 327 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0090_PA327

4. —

4. Er ſoll privatim, aber nicht öffentlich ſtrafen.

  • Ma. 23, 352 margin

vol c, printed page 327 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0090_PA327

5. —

5. Er maßt ſich die Herrſchaft über die Glie— der an.

  • Ma. 23, 349 margin

vol c, printed page 327 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0090_PA327

6. —

6. Er ſoll nur aufhören, die Leute werden doch nicht beſſer.

  • Ma. 23. 349 margin
  • Ma. 23. 349. 350 margin

vol c, printed page 327 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0090_PA327

7. —

7. Er will ſich nur rächen. 8. Die Paſtoren mögen bei ſich ſelbſt anfanger Anm. a. Wie manche wünſchen, der Paſtor r ſchweigen! Oft fordert es die Gemeinde. Aber dadutt hört das Unrecht nicht auf, Unrecht zu ſein. Ein Paſter kann ſolcher Forderung nicht nachgeben. Anm. b. Die Widerſprecher beſuche man fleißig. C ſoll nicht heißen: ſeit der Zeit beſucht er uns nicht metr Das heißt, das Feld räumen. k. Das Strafamt macht das Predii: amt ſchwer. Man erfährt viel Undank und wem: Lohn. Jemand im Irdiſchen vor Schaden zu warnen. iſt eine angenehmere Sache. Ahab hetzt gegen Eltn Il. 1904, 23. Johannes Treue wird vergolten mitd Henkers Schwert. Ma. 26, 187. Was war das Urn über die treuen Kämpfer gegen Arianismus u. ſ. n. L. W. 15, 2. — Wie leicht heißt es bei uns: Wir win. den uns an eine andere Synode! Can. 1906, 13. Anm. a. Es iſt unſerm Fleiſch keine angenehme En che, jemand Vorhalt zu tun. — Manche ſuchen es 1Ö leicht zu machen. Das Geſetz wird abgeſtumpft. ů Anm. b. Um aller Widerwärtigkeit willen, aus Ae ſchenfurcht und Menſchengefälligkeit ſollen wir das Enr amt nicht unterlaſſen. Jeſ. 56, 10: ſtumme Hunde. iſt ein Hund wert, der nicht einmal bellen kann?! Mi 1907, 11. 12. In welche Gewiſſensangſt kann man her x nach kommen! Huberius. Luth. 2, 20. Anm. e. Auch wenn ein Gemeindeglied dem Patn ausweicht, wie ein Patient an des Doktors Tür burbe geht, und ſeine Dienſte nicht begehrt, iſt der Paſtor nie. frei und ſoll die Sache nicht gehen laſſen. — 15. Die Ermahnung. Ein Paſtor ſoll ermahnen Ti, ö 1. 9 mächtig zu ermahnen durch die heilſame Lehre? Tim. 3, 16: Züchtigung in der Gerechtigkeit. — 6* ziehung zum Guten. Cal. 1903, 35. — Etliche Vi dazu: a. Die Ermahnung ſoll geſchehen * lInicht geſettlich. Die Geſetzespredinn n hört nicht in die Ermahnung, ſondern iſt ein Te. für ſich. Vergl. § 12, Anm. c.; 0 2. evangeliſch. Röm. 12, 1: durch Barmherzigkeit Gottes. Ma. 27. 280. 2—0. —. einer evangeliſchen Ermahnung kann man alles a⸗ richten. Paſt. 86. Il. 1901, 51. 10 b. Die Ermahnung muß auf die Lehre gebaut 5 ſonſt ſchwebt ſie in der Luft. Die Ethik dari nie b gelöſt werden von der Lehre. Das „nun“ in Röm. 10 weiſt auf das ganze Vorhergehende hin. Fehlt 0 W mahnung die rechte Begründung durch die Lehre un Zubörer richtet ſich nach ſolcher Ermahnung, dann ſernn Menſchen-Autorität an Stelle des Wortes Gottes. n e. Man ſoll nicht am Ende der Predigt mit einen n ten Allerlei von Ermahnung kommen, ſondern die 105 Darlegung muß auf eine beſtimmte Ermahmung auslaufen. d. Die Ermahnung ſoll auch ſpezialiſiert werden. Man „Unicht bloß zur Heiligung ermahnen, ſondern auch enzelne Stücke der Heiligung hervorheben. e. Durch Beiſpiele und bibliſche Geſchichten werde die Etmahnung veranſchaulicht. j. Dabei kommt viel auf Modulation der Stimme an. Nan ſoll die Leute nicht mit der Fauſt bearbeiten.

  • Ma. 23, 352 margin
  • Il. 1904, 23
  • Ma. 26, 187
  • L. W. 15, 2
  • Can. 1906, 13
  • Luth. 2, 20 Rationalism and the Bible. (Continued.)
  • Cal. 1903, 35
  • Ma. 27. 280
  • Ma. 27. 280. 2—0
  • Past. 86
  • Il. 1901, 51
  • Il. 1901, 51. 10
  • Ma. 23, 350 margin
  • Luth. 41, 107 margin
  • Can. 1906, 13 margin
  • Ma. 23, 383 margin
  • Tex. 1906, 29 margin
  • Neb. 1907, 12 margin
  • Ma. 26, 278 margin
  • O. 98, 48 margin
  • Min. 91, 71 margin
  • Tex. 1906, 29 margin
  • L. W. 25, 141 margin
  • Luth. 41, 106 margin
  • Jo. 79. 79 margin
  • Theol. 2, 454 margin
  • Theol. 2, 454. 455 margin
  • L. W. 35, 115 margin
  • Ma. 12, 365 margin
  • Ma. 12, 365. 26, 35 margin
  • Ma. 12, 365. 26, 35. 37 margin
  • Ma. 12, 365. 26, 35. 37. 24, 93 margin
  • Ma. 12, 365. 26, 35. 37. 24, 93. 26, 315 margin
  • Ma. 12, 365. 26, 35. 37. 24, 93. 26, 315. 27, 280 margin
  • Ma. 32, 222 margin
  • Ma. 32, 222. 223 margin
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  • Mich. 1907, 24 margin
  • L. W. 35, 177 margin
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9. —

9. Seine Zuhörer muß man als Kinder Gottes, in dezen der Geiſt ſein Werk angefangen hat, anſehen. 9. Die Ermahnung muß geſchehen mit aller Geduld. lum. a. Vorbilder: Chriſtus Ma. 19, 141 bis 19. Paulus. Er redet ſeine Zuhörer mit freundlichen zmen an, weiſt hin auf das Gute, das ſie bereits ge— tn. entſchuldigt ſich manchmnal, daß er überhaupt er⸗; ne, da ſie ja ſelbſt ſchon wüßten, was ſich ziemt, Zlißt ſich mit in die Ermahnung ein: „Laßt uns,“ hält in den Lohn vor Augen u. ſ. w. — Ap. 20, 31: it nachgelaſſen, drei Jahre Tag und Nacht einen jegliten wit Tränen zu vermahnen. Mich. 1907, 23. AUnm. b. Die chriſtliche Religion iſt eine praktiſche Iligion. Joh. 13, 17: So ihr ſolches wiſſet, ſelig ſeid hr, ſo ihr's tut. Anm. e. Die Heiligung iſt der Endzweck aller Gna— Lnrerke Gottes. Eph. 1, 4. 5, 26. 1 Petr. 1. 15. Theſſ. 4, 3. Aum. d. Der neue Wille des Chriſten muß fort und iert geſtärkt und angetrieben worden. Aum. e. Fehlt die Ermahnung, ſo iſt die Predigt eine trockene Lehrpredigt. Anm. j. Mill der Prediger recht ermahnen, ſo muß er ſich auch mit den Verhältniſſen ſeiner Zuhörer recht vettraut machen. 16. Das Troſtamt. Ein Paſtor ſoll wachen, daß es heinem cr10 in irgendeiner Not an Troſt gebricht. ch. 1907, 24. Jeſ. 40. 1. 2: Tröſtet mein Volk. atth. 5, 4: ſie ſollen getröſtet werden. Röm. 15, 4: ich Geduld und Troſt der Schrift. Joh. 7, 38. 39: n unſerm Leibe (durch Bekenntnis und Predigt des Rortes) ſollen Ströme des lebendigen Waſſers fließen. Con. 95, 5—7. — Wie hat Chriſtus getröſtet! Ma. 9. 146—147. Luther den Melanchthon Il. 95, 51. 52. Inm. a. Chriſten bedürſen des Troſtes. Die Welt wein Jammertal. Anm. b. Jeder Chriſt kann tröſten als geiſtlicher Prieſter. Luther wurde von ſeinem Kloſterbruder, der nicht ſein Prediger war, getröſtet. — Das Tröſten iſt * auch ein Hauptſtück des Predigtamtes. Süd. 1907, a. Wen ſollen wir tröſten? Jeſ. 40, 1: nein Volk. Die, welche über ihre Sünden zerſchlagen ind. Der Jammer iſt freilich, daß viele keines zerbrochenen Herzens ſind. L. W. 24. 72. b. Womit ſollen wir tröſten? 1. Nicht mit menſchlichem Troſt, welcher ver⸗ fliegt, wie ein Tropfen auf einem heißen Stemn Hiob 16, 2: leidige Tröſter; 2. allein mit den Verheißungen der Schrift. Si iſt reich an Troſt. 2 Kor. 1, 5: reichlich getrött⸗ W. 1903, 71. Sie hat Troſt für alle Fälle md Anfechtungen dieſes Lebens. Il. 89, 99—103. 5 33. Beſonders die Pſalmen ſind eine Fundgrub⸗ des Troſtes. Süd. 1907, 37. 38. Anm. a. Der Troſt, den wir bringen, muß gewiz ſein. Wie dürften wir es ſonſt wagen, zu tröſten, wen wir nicht göttlichen Grund dafür hätten! — Allein dez Wort kann uns gewiß machen. Cal. 1903, 35. 36. Anm. b. Gott hat mannigfachen Troſt, außer den Evangelium die Abſolution und die Sakramente. Er⸗ innerung an die Taufe. Süd. 1907, 34. 35. Anm. c. Der Troſt des Wortes kann auch geſchört werden aus den alten Tröſtern: Gebetbuch, Geſangbut (Liederverſe. Luth. 65, 218), Erbauungsbücheen. Anm. d. Wie herrlich iſt der Troſt des Worte⸗ Durch ihn kommt das menſchliche Herz zur Ruhe. c. In was für Not ſollen wir tröſten! Wir ſollen tröſten in 1. Leibesnot. Armut, Krankheit, Kreuz, Leidn dieſer Zeit. Leiden d945. Chriſten werden ei dunkle Wege geführt. Süd. 1907, 36. — Troſ in der letzten Zeit. W. 1903, 71—83: 2. Seelennot. Schwermut. Il. 89, 103. Ar⸗ jechtung. „Ich bin ein Greuel vor Gott.“ Sid 1907, 34. „Werde ich beharren?“ Süd. 1907 35. 36. (S. Gnadenwahl 5403. 406); 3. Sündennot; 4. Todesnot. Recht tröſten iſt ſchwer. Dazu gehört ein Anm. a. väterliches, mütterliches Herz gegen die Zuhörer. Anm. b. Wir ſollen den Troſt der Vergebung ehnt Wenn und Aber darreichen. * Anm. c. Im Papſttum ſand Luther keinen * Auch in Sektenkirchen müſſen viele gnadenhungrige & len ſchmachten. — Die lutheriſche Kirche gibt armen Sündern beſtändigen Troſt. Luth. 36, 17. 18. 17. Privatſeelſorge. Der Paſtor ſoll das Wort e⸗ kündigen öffentlich und ſonderlich. Ap. 20, 20. 21, 64. 26, 36.) Er ſoll ſich der einzelnen 8⸗ len annehmen, das Kranke heilen, das Verlorene ſucen u. ſ. w. Heſ. 34, 4. — Die Sorge für die Seel v zwar zunächſt Gottes Sache. Er iſt der oberſte 2 ſorger. Aber er treibt ſein Werk durch Menſchen. 13. Syn. 94, 19. 20. — Gute Gelegenheiten, Privanie ſorge zu treiben, ſind: a. die Beichtanmeldung. Da kann de E. tor erfahren durch ein ſeelſorgerliches Geſpräch, 11 . inn die einzelne Soele ſteht und ihr dann die nötige di mahnung, Warnung oder Troſt zuteil werden laſſen; b. Hausbeſuche. Durch Hausbeſuche kann man mancher Ausſchreitung vorbeugen, ſich manchen ſauren Gang erſparen. Chriſten nehmen lieber von einem Hausfreund ein Wort der Zurechtweiſung an, als von einem fremden Mann auf der Kanzel. L. W. 35, 337. — Schrecklich, wenn jemand grundſätzlich keine Haus⸗ beſuche machen will, es ſei denn, daß er gerufen wird! OQuart. 4, 208. — Beſonders ſind Hausbeſuche nötig, wenn der Paſtor eben ſein Amt angetreten hat. Paſt. 73. L. W. 12, 33. 34. Anm. a. Hausbeſuche ſollen ſein 1. nicht calls“, von denen man 20 an einem Nachmittag machen kann: 2. nicht geſellſchaftliche Viſiten. Regelmäßige müßige, freundſchaftliche Beſuche zur ſtehenden Ge⸗ wohnheit zu machen, hat ein Paſtor weder Amt noch, in größeren Gemeinden, Zeit; 3. ſeelſorgerliche Beſuche, die die Empfindung hinterlaſſen: Heut iſt dieſem Haus das Reich Got⸗ tes nahe geweſen. Anm. b. Allerlei Winke über Hausbeſuche: 1. Der Paſtor komme nicht erſt, wenn es brennt, ſodaß die Leute, wenn der Paſtor irgendwo an- klopft, verwundert fragen: Was iſt vorgefallen? 2. Iſt jemand geiſtlich krank geworden, ſo warte der Paſtor nicht erſt eine Zeit lang, um zu ſehen, was daraus wird. Viele greifen zu ſpät ein. — Man ſoll überhaupt nicht warten, bis jemand krank geworden iſt. 3. Man ſoll alle beſuchen, ſonderlich aber die, welche von einem Kreuz heimgeſucht worden ſind oder in Seelengefahr ſtehen. 4. Dinge, die zu vermeiden ſind: daß man nicht zur unpaſſenden Zeit kommt, nicht zu vertrauten Umgang mit Frauen und Töchtern eingeht, nicht den Schein erweckt, als ob man gern die Häuſer beſucht, wo es etwas zu genießen gibt. Anm. c. Bei Privatſeelſorge nehme man Rückſicht auf Stand, Beruf, Geſchlecht, Erkenntnis. Bildungsſtufe des Einzelnen. Tit. 2, 2—0. S. Krankheit 5847. — Ein Paſtor muß jedermann allerlei werden. 1 Kor. 9, 22. Min. 86, 7. 9. Anm. d. Darum muß der Paſtor die einzelnen ken— nen lernen, ihre Bedürfniſſe, Schwachheiten, Tempera— ment, guten Seiten u. ſ. w. Er muß wiſſen, ob er es mit einem Chriſten oder Unchriſten zu tun hat, ſoweit Menſchen dies beurteilen können. Er muß Menſchen⸗ kenntnis beſitzen. Anm. e. Vorbilder: Chriſtus. Den reichen Jüngling greift er ganz anders an, als die Zöllner, die Zamariterin (Ma. 35, 119 ganz anders als den Hei den Pilatus. Paulus. Die Tränen Pauli Av. 20, 31 ſind Zeugen von dem Eifer, mit dem er den Seelen nach— gegangen iſt. Ma. 7, 326. 323. 324. Luth. 5, 35. Anm. f. Noch etliche Ratſchläge: Der Paſtor 1. bekümmere ſich auch darum, was in den Hän⸗ ſern geleſen wird; 2. weiſe ſeine Leute an, zu ihm zu kommen, wenn ſie etwas auf dem Herzen haben: 3. mache fleißig Gebrauch von dem Katechismus, wenn er ermahnen oder tröſten will; ö 4. fange immer erſt bei ſich ſelbſt an, ehe er an⸗ dere ermahnt: 5. hole ſich in ſchweren Fällen Rat bei ſeinen Amtsbrüdern und auf Konferenzen. Doch mache er keine ſolche Gewohnheit daraus, daß er bei jeder Kleinigkeit auf andere angewieſen iſt. Er ſuthe auch ſelbſtändig Rat in der Schrift. Anm. g. Sehr aut iſt es, wenn ein Arzt gute M. ſiſtenten hat. die ihm bei der Behandlung eines Kranken hilfreich zur Seite ſtehen. Anm. h. Seelſorge iſt ſchwer. Wer ſie recht treiben mill, wird wenig Zeit zur Erholung übrig haben. Er mird auch viel Widerwärtigkeiten zu ertragen haben, de die Lente nicht immer zugänglich ſind. Anm. i. Hinderniſſe der Privatſeelſorge ſind Schulehalten. Miſſiensreiſen u. j. w. In Deutſchland ſind die Gemeinden' meiſt ſo groß, daß es dem Paſtor aanz ummöglich iſt, Privativolſorane n treiben, wie er ſollte. Luth. 41. 117. — Der Paſtor laſſe ſich nicht durch Privatgeſchäfte oder Allotria von der Seelſorge abhal ten. L. W. 15, 68. 18. über wen ſoll ſich die Privatſeelſorge erſtregen? Weidet die Herde, ſo euch befohlen iſt. Die Seelſorge ſoll ſich darum über alle ſeine Glieder erſtrecken, ſon. derlich aber über a. Kranke und Sterbende. Auch anſtakende Kranke ſoll der Paſtor beſuchen. Wer ſein Leben lieb hat, wird es verlieren. Mich. 95, 45. Geiſteskranke. Irrſinnige. Ma. 35, 221—223. Beſeſſene. Paſt. 293 Fürbitte für Kranke Ma. 35, 223. — Der Paſtor am Krankenbett und wie er ſich verhalten ſoll. L. W. 5, 79—85. 181: b. Arme, ſ. Armenverſorgung 209: c. Angefochtene. Sie ſoll er hinweiſen auf den reichen Troſt der Schrift, den Nutzen der Anfechtung, die Kraft der Sakramente, die Gewißheit des Gnadenſtan⸗ des, das Exempel der Heiligen, die rechten Waffen u. ſ. w. Anm. Welchen geiſtlichen Gewinn hat der Paſtor ſelbſt davon! Es iſt für ihn eine Schule reicher Erjah⸗ rung: ‚ d. ſolche, welche träge und lau gewor. den ſind im Kirch und Abendmahlsgang, ſolche, dir gefallen ſind, ſolche. die falſcher Lehre Gehör geben u. . w. — Bei ſaumſeligen Abendmahlsgängern ſuche der Paſtor als ein Arzt durch ein freundſchaftliches Geſpräh die Urſachen zu ermitteln. Ma. 21, 87; e. ſolche, die in allerlei Not geraten ſind oder unter offenen Ehezwiſtigkeiten zu leiden ha⸗ ben: . Schulkinder. Der Paſtor ſoll darum, wenn nötig, ſelbſt ſo viel wie möglich Schule halten. Das wird umter uns für ganz ſelbſtverſtändlich angeſehen. Min. 97. 24. — Wie viel Segen iſt dadurch in unſerer Synode ſchon geſtiftet worden! Luth. 65, 3. — Bei der Welt freilich findet es keine Anerkennung. Tex. 1910, 6. Anm. a. Jedoch iſt das Schulehalten des Paſtors nur Rotbehell. Es gehört (Religionsunterricht ausgenom— men) nicht zu den Verrichtungen ſeines Berufes. Luth. 65, 3. Entweder leidet das Predigtamt oder die Schule. Can. 95, 37. Es wird dem Paſtor viel Zeit für ſeine kigentliche Amtsarbeit geraubt. Ap. 6, 2: es taugt nicht. Luth. 65, 4. L. W. 21, 243. Der Paſtor hat auch nicht darauf ſtudiert wie der Lehrer. — Die Gemeinde ſollte darum ſo bald wie möglich einen Lehrer anſtellen, ſonſt erjüllt ſie ihre Pflicht nicht gegen Paſtor und Kinder und ſchädigt ihre eigenen Intereſſen. Wis. 1907, 17. 18. Anm. b. Hat die Gemeinde einen Lehrer, ſo ſoll der Vaſtor die Schule des Lehrers beaufſichtigen, ſehen, ob Gottes Wort rein darin gelehrt wird. Anm. c. Die Eltern aber ermahne er, ihre Kinder recht zu erziehen; g.die erwachſene Jugend. Weide meine Lämmer. Der Paſtor ſoll zuſehen, daß ſie nicht der Kirche entfremdet wird, und, wenn ſie auf Abwege geraten iit wieder auf den rechten Weg gebracht werde. L. W. 35. 189. 190. — Die Arbeit des Seelſorgers unter den jungen Leuten ſeiner Gemeinde Ma. 34, 313—318. 381: h. ſolche, die noch nicht im Stalle ſind. Der Paſtor hat auch Miſſionspflichten. Die Gemeinde iſt noch nicht fertig, ſie ſoll wachſen. Anm. a. Des Paſtors Arbeit iſt eine doppelte: Die Gemeinde erbauen und ſie nach außen hin ausbreiten. Anm. b. Doch ſoll der Paſtor über der Miſſion nicht ſeine eigene Herde vernachläſſigen. Homiletik. Ap. 20, 28—32. — Einige nötige Stücke, die bei der Privatſeelſorge in Betracht kommen. a. Was dabei derauszuſetzen und zugrunde zu legen iſt, b. wie nötig Privatſeelſorge iſt, c. wie ſie auszuführen ſei, d. wel⸗ chen Troſt dabei alle rechtſchaffenen Seelſorger haben. Ap. 20, 31. — Paulus ein leuchtendes Vorbild rech- ter Privatſeelſorge a. in der herzlichen Sorge, welche er für jedes einzelne Glied ſeiner Gemeinde trägt, b. in der rechten Art und Weiſe, c. in der unermüdlichen Aus- dauer. Joh. 4, 3—14. — Die Seelſorge Chriſti an der Sa— mariterin. a. Er zeigt ihr den Jammer ihres Lebens, b zeigt ihr die wahre Heilsgabe, die allen Jammer ſtillt, c. hilft ihr zum Heilsbeſitz. 19. Das Gebet. Zur Amtstätigkeit eines Paſtors ge⸗. hört auch die Fürbitte für ſeine Gemeinde und ihre ein⸗ Ap. 6, 4: wir aber wollen anhalten zelnen Glieder. am Gebet. Er ſoll beten Joh. 17, 11: Erhalte ſie in a. für ſeine Gemeinde. deinem Namen. Tue die Herzen auf. L. W. 31, 37: b. für ſich ſelbſt. Pſ. 119, 18: SOffne mir die Augen 71, 18: Verlaß mich nicht. Ma. 24, 16. Jak. 1, 5: Se aber jemand unter euch Weisheit mangelt, der bitte Got. Wis. Syn. 94, 46. — Gebet eines treuen Seelſorgers Ma. 29, 32. Gebet vor der Predigt Ma. 6, 159. — Vergl. § 45. Anm. a. Vorbilder ſind Chriſtus, die Apoſtel, Noſes. Phil. 1, 3. 4. Kol. 1, 9. Anm. b. Unterlaſſung des Gebets mag oft die Urſache ſein, wenn es in der Gemeinde nicht recht vorwärtz will. — Geſchichte vom Steinklopfer Ma. 31, 121. 128 20. Das Ziel, das der Paſtor bei ſeiner Arbtit in Ange haben ſoll. Das Ziel iſt a. nicht, die Gemeinde äußerlich in einen blühenden Zuſtand zu verſetzen, zahlreicher Kirchenbeſuch, allſeinne Zufriedenheit u. ſ. w. Manche Gemeinde iſt äußerlich wohl geordnet und doch geiſtlich wüſte und leer: b. nicht, die Synode auszubreiten: c. ſondern auf ſeiten des Menſchen die Seligkeit Tit. 1, 2: die Hoffnung des ewigen Lebens. L. W. 35, 8. 11, auf ſeiten Gottes die Ehre Gottes. Wis. Son. 94, 36. 37. Anm. a. Der Paſtor ſoll Menſchen zur Erkenntniz der Wahrheit bringen Ma. 27, 93. 94, geiſtlich Blinde ſehend machen Ma. 6, 269. 270, auftun ihre Augen Ad L. W. 41. 228, daß durch uns entſtünde de 26, 18. Erleuchtung 2 Kor. 4, 6. R. Pi. Kat. 2, 92, kurz. er ſoll Seelen gewinnen, Menſchen fangen Ma. 15, 47. 8 und die gläubig Gewordenen in der Erkenntnis fördern. Ma. 27, 94. — So werden die Auserwählten geſam⸗ melt. L. W. 35, 7. 12. Anm. b. Zu dem Zweck ſoll der Paſtor den Namen des Herrn Ruh. 885, das Wort der Verſöhnung Ma. 22, 220. 221, die Wunder Gottes verkündigen Ma. 2ʃ, 13. 14 und den Zuhörern Chriſtum vor Augen malen, daß ſie niemand ſehen, denn Jeſum allein. Mich. 1900, 7. 8. Anm. c. Das Mittel, wodurch er dies alles ausrich⸗ ten ſoll, iſt das Wort Gottes, das ſeine Kraft nicht ber⸗ ſagen wird. Anm. d. Der Paſtor vertraue nicht auf ſich ſelbit Es hängt nicht von unſerm Fleiß und Gaben ab. ! Kor. 15, 10: nicht aber ich. Einwand. Die Kirche ſolle mehr Rückſicht nehmen auf die Verhältniſſe dieſer Welt, Munizipalreformen durchführen, die Politik in die rechte Bahn leiten u. ſ. w. A. Wie ſoll ein Paſtor ſein Amt ausrichten? a. Mit Eifer. Er darf keine Mühe und Arbeit ſteuen, keine guten Tage ſuchen. 2 Tim. 4, 5: Richte dein Amt redlich aus. (Quart. 2, 5. Stock 695.) Röm. 12. 7: Hat jemand ein Amt, ſo warte er des Amtes. Na. 32, 4. 5. — Chriſtus wurde nicht müde. Ma. 9. 22. — Wie läſtig iſt ein fauler Diener! — Schläft der Fuhrmann auf dem Wagen, dann —. Il. 91„ Sl. Unm. a. Der Dienſt an der Kirche geht privaten Ungelegenheiten vor. Wenn einem General im Kampf der Tod ſeines Sohnes gemeldet wird, kann er nicht vom Vierd ſteigen und ſich ausweinen. Unm. b. Der Eiſer muß jedoch ein göttlicher, und nicht ein fleiſchlicher Eifer ſein. Luk. 9, 54. Röm. 10, 2 eifern mit Unverſtand. b. Mit Treue und Gewiſſenhaftigkeit. Kor. 4, 2: daß ſie tren erfunden werden. Luk. 12. 12: Wio ein groß Ding iſts um einen treuen und klu— gen Haushalter. Treue wird von Gott gefordert: 2. ſoll von der Gemeinde am Paſtor geſucht wer⸗ den ſ. § 60: 3. wird einſt mit reichem Segen gekrönt. Matth. 25, 21: Ei, du frommer und getreuer Knecht. Anm. a. Wer von Selbſtſucht geleitet wird. wird an Im aaiflicken Wohl der einzelnen Seelen kein großes mereſſe nehmen. Anm. b. Aaron, der dem böſen Willen des Volkes nachgab und das goldene Kalb machte, iſt das Bild eines untreuen Predigers. Anm. c. Zur Treue gehört auch das Ausharren auf em Poſten, dahin uns Gott geſetzt hat, auch wenn Tage kommen, auch in knappen Zeiten. Jo. 1906. . 40. — Ermahnung einer Mutter an ihren Sohn Lath. 4. 144. V i lim d. Die Ermahnung zur Treue iſt notwendig, nir leben in einer böſen Zeit. Prüfe dich, wie ſteht es unt deinem Amt! Ma. 31, 1. 2. Unm. e. Der Gedanke an die Wiederkunft Chriſti —1 uns antreiben. unſer Amt treu zu verwalten. gm Wenn einer nur Gottes Wort predige, 10. 22. er il drbi Vorbild für uns Paſtoren iſt Chriſtus. Urr als Lehrer. Vom Bekannten geht er zum Un— n. er l die Lehre veranſchaulicht er durch Illuſtratiovnnt Ide wandente jeden nach ſeiner Individualität, bear imm ihm darbietende Gelegenheit und ſeine Rede als 6 zündend. Brannte nicht unſer Herz? rrberiſch zieher. Er ſucht auf die Menſchen er— Zlg hiß wunwirken, bedient ſich ot des Lobes (3. B.: iſt du. Simon), rügt das Böſe mit einem ſtra⸗

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Eyn. 76, 43. 72, 17. Paſt. 311. Can. 80, 19. ‚ Anm. a. Man hat kein Recht, den unzufriedenen Teil einer Gemeinde oder einzelne Perſonen, die ſich in un⸗ ordentlicher Weiſe von der Gemeinde trennen oder gar in Kirchenzucht ſtehen, mit offenen Armen zu empfangen, Kinder, die ein Paſtor meint noch nicht konfirmieren zu können und nun zu uns gebracht werden, ohne weiteres zu konfirmieren. Anm. b. Der Paſtor ſoll ſich nicht bekümmern um Dinge, die ihn nichts angehen 2 Theſſ. 3, 11: Vorwitz nreiben. Anm. c. Methodiſten und andere Sektenprediger fal⸗ een mitunter in unſere Gemeinden ein. Die ganze Welt t ihr Arbeitsfeld. — Doch wird es manchmal von den Methodiſten ſelbſt verurteilt. L. W. 54, 188. Anm. d. Der Sonderberuf geht über den allgemei⸗ nen Beruf. Amtserforderniſſe. 25. Wer ein Amt hat, muß auch dazu tüchtig ſein. Belches ſind die Erforderniſſe, die man an einen Paſtor tellen muß? Er almuß rechtgläubig ſein. Tit. 1, 9: halte ob dem Wort. 2 Tim. 1, 13: Halt an dem Vorbild der eilſamen Worte. Mal. 2, 7: Des Prieſters Lipen ſoleen die Lehre bewahren. Anm. a. Habe acht auf die Lehre. 1 Tim. 4, 16. Anm. b. Ein Prediger ſoll nicht zu den Schwachen aehören. Wer Wahrheit und Irrtum nicht unterſchei. den kann, gehört nicht auf die Kanzel: 4 vſolllehrhaftig ſein. 1 Tim. 3, 2. 2, 2: nichtig, andere zu lehren. Darum werden Prediger auch Lehrer genannt. W. 1901, 22. Sie müſſen die Fähigeit beſiten, andern das beizubringen, was ſie ſelbſt wiſſen. Mich. 1907, 38. Dazu gehört z. B., daß man

  • Past. 311
  • Can. 80, 19
  • L. W. 54, 188
  • W. 1901, 22
  • Mich. 1907, 38
  • Wis. Syn. 92, 27—29 margin
  • Luth. 37, 39 margin
  • L. W. 19, 302 margin
  • L. W. 19, 302. 303 margin
  • Luth. 15, 41 margin
  • Luth. 15, 41. 42 margin
  • W. 65, 63 margin
  • W. 65, 63. 64 margin
  • Ma. 24, 30 margin
  • Can. 80. 9 margin
  • W. 91, 35 margin
  • Il. 1906, 60 margin
  • Ma. 7, 11 margin
  • Ma. 7, 11. 12 margin
  • Ma. 7, 11. 12. 6 margin
  • Ma. 7, 11. 12. 6. 265 margin
  • Ma. 7, 11. 12. 6. 265. 266 margin
  • Mit. 97, 34 margin
  • Syn. 79, 15 margin
  • Il. 1906, 60 margin
  • Il. 1906, 60. 61 margin
  • Mit. 97. 21 margin
  • Mit. 97. 21. 34 margin
  • Can. 80, 9 margin
  • Can. 80, 9. 10 margin
  • Past. 62 margin
  • Past. 63 margin
  • Wis. Syn. 93, 24 margin
  • Wis. Syn. 93, 24. 91 margin
  • Wis. Syn. 93, 24. 91. 28 margin
  • L. W. 20. 241 margin
  • L. W. 20. 241. 212 margin
  • Quart. 3. 212 margin

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1. alles wohlgeordnet vorlegt

1. alles wohlgeordnet vorlegt. Konfuſes Zeug dient nicht zur Lehre. 1 Kor. 14. 7: wie kann man wiſſen, was gepfiffen oder geharft iſt? Sind die Kriegsſignale nicht deutlich, wer kann ſich danach richten? Wer durch Nebel fährt, bekommt kein klares Bild von der Gegend:

  • Theol. 6, 31 margin
  • W. 91, 6 margin
  • Luth. 5. 34 margin
  • Neb. 98, 37 margin
  • Neb. 98, 37. 38 margin
  • Wis. Syn. 93, 28 margin
  • Ma. 31, 350 margin
  • Ma. 31, 350. 351 margin
  • Ma. 31, 350. 351. 27, 351 margin

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2. —

2. die einzelnen Lehrſtücke, beſonders Geſetz und Cvangelium recht ſcheidet: ‚

  • Wis. Syn. 93, 27 margin
  • Wis. Syn. 93, 27. 26 margin

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3. das Ziel immer vor Augen hat

3. das Ziel immer vor Augen hat. Unſere Perikopen haben ein ganz beſtimmtes Ziel:

  • Wis. Syn. 93, 31 margin

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4. —

4. erſt die Lehre und dann die Anwendung bringt:

  • Ma. 31, 351 margin

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5. —

5. nie etwas vorausſetzt, als wüßten die Leute es ſchon. Man tue, als predige man zum erſten⸗ mal über den Gegenſtand. Anm. a. Wir ſollen in unſern Zuhörern Erkennten hervorbringen. 2 Kor. 4, 6: daß durch uns aufnt die Erleuchtung von der Erkenntnis. Anm. b. Perſönliche Frömmigkeit, Liebe und der Wiſſen iſt noch nicht genug. Die Gelehrten ſind nicht in. mer die beſten Lehrer. Anm. c. Es iſt ein Mangel, wenn Prediger vornebm lich auf das Gefühl und Gemüt hinarbeiten, ebe de Grund mit der Lehre gelegt iſt. — Die lutheriſche Kitt. hat von Anfang an Gewicht auf die Lehre gelegt. . 1901, 23. Einwand. Lehrpredigten ſeien trocken. — Das lin nicht an der Lehre. Wir dürfen die Lehre nicht in 4. stracto behandeln, als handle es ſich um eine tote Büſenſchaft. Anm. d. Leute, die nicht oder nicht mehr lehrtüchmn ſind, ſoll man abſetzen oder emeritieren. Beſſer ken Prediger, als ſolche, die nicht dazu fähig ſind und nichn. taugen; c. munß die Lehre wiſſen, die er lehren ſol Ein Arzt muß die Arzeneien kennen. Jemand einen Theologen zu nennen, der die Kenntnis nicht hat, ijt en Widerſpruch. Anm. a. Darum ſtellen wir mit den Kandidaten vor. her ein Eramen an. 1 Tim. 3, 10: dieſelbigen loſt— man zuvor verſuchen. 5, 22: Die Hände hee niemand bald auf. Wenn jemand ſagt, er ſei ein Arn— wird man ihm ein Hoſpital von Kranken überlaſſen. um zu ſehen, ob er ein Arzt iſt? Jo. 79, 22. 23. — Freilich wird man es nicht immer verhüten können. daß Leute, die nicht ganz fähig ſind, ins Amt kommen. V. 1906, 64. Anm. b. Wem aber die nötige Kenntnis gänzlich rehlt gehört nicht ins Amt. Biſt du ein Meiſter in Israel und weißeſt das nicht? Anm. c. Könnte man ſolche, die das Eramen nitkt beſtehen, nicht dennoch zum Amt laſſen, mit der M— dingung, daß ſie fleißig lernen? — Nein, es iſt gegen Gottes Wort. Sie möchten hernach in ſolcher Unwiſten— heit bleiben. Anm. d. Wie erlangt man die nötige Kenntnis? 1. Durch Vorbereitung auf unſern Lehranſtalten. (Auf den Univerſitäten Deutſchlands iſt die Vur— bereitung zum Predigtamt ſehr ärmlich: Ma. 23 283. 284): 2. durch Weiterſtudieren und Umgehen mit der Schrift im Amt; wenn möglich, auch die Spro d. ſollte, chen kennen, damit er den Grundtert recht aus— legen und gegen Gegner verteidigen kann. Anm. a. Wiſſenſchaft bei einem Prediger iſt nicht zu verachten, doch ſoll die Wiſſenſchaft nur Magd, nitt Herrin ſein. Unm. b. Praktiſche und theoretiſche Paſtoren ſollen Irieden neben einander arbeiten, ſie haben beide ihre erochtigung. Unm. c. Ein Paſtor ſollte auch die verſchiedenen Beunmiſſe der Sekten kennen; eſoll nicht ein Neuling, ein Neubeehrterſein, 1 Tim. 3, 6, der eben in die chriſtliche emeinſchaft eingetreten iſt. Er ſoll ſich erſt bewähren. urd er ſogleich Paſtor, ſo liegt die Gefahr für ihn ahe, daß er in geiſtlichen Dünkel und Aufgeblaſenheit rät. Er könnte ſich leicht Blößen geben. Es könnte in der Vorwurf treffen: denke an deine Vergangenheit. ie haſt du ſelbſt gelebt? Uymerkung zum ganzen Abſchnitt. Die Gaben ſind erſchieden. Der eine hat beſſere Gaben als der andere. da uns Gott mit Gaben ausrüſten muß, ſo müſſen wir in darum bitten. Ma. 22, 286. Die Handauflegung ei der Ordination iſt das Bekenntnis der Zuverſicht, daß ns Gott mit den nötigen Gaben immer beſſer ausrüſten erde. Mich. 1907, 63. 26. Eigenſchaften, die zur rechten Amtsführung nötig ind. Lieb rechten Amtsverwaltung gehört a. Liebe. 1. Liebe zu Chriſto. Joh. 21, 15—17: Haſt du mich lieb? 2. Liebe zur Gemeinde, die ſich zeigt in herz⸗ licher Anteilnahme. Röm. 12, 15: Freuet euch mit den Fröhlichen u. ſ. w. Paulus 2 Kor. 12, 15: will faſt gern dargelegt werden für eure Seelen. 1 Theſſ. 2, 7: mütterlich. 11: als ein Vater ſeine Kinder. (Min. 89, 61.) Liebe des Apoſtels Jo— hannes zu einem Jüngling Luth. 2, 63. 64; b. Demut. Ein Demütiger quält ſich nicht mit dem gedanken, daß an ſeiner Ehre etwas möchte verloren ſehen. 1 Petr. 5, 3: nicht herrſchen; (. Weisheit und Klugheit. Matth. 10, 16: lug wie die Schlangen. Luk. 12, 42: kluger Haushaler. Ein Paſtor muß wiſſen, ſich in ſchwierigen Lagen urechtzufinden. Anm. a. Paſtorale Weisheit iſt nicht etwas außer0 und 9— R Gottes Wort, ſondern evangeliſcher Sinn. Anm. b. Klug ſein heißt nicht liberal ſein, mit der gelſtrömung ſchwimmen. Anm. c. Weisheit müſſen wir uns von Gott erbiten. Jak. 1, 5: So aber jemand Weisheit mangelt, der bitte von Gott. — In Chriſto liegen Schätze der Leisheit: d. Mut, nicht der Geiſt der Furcht, ſondern der Geiſt der Kraft. Der Paſtor muß mit Entſchiedenheit auftreten und ſoll nicht einen undeutlichen Ton geben; Geduld. 2 Tim. 4, 2: mit aller Geduld. Ge0 den uns anvertrauten Seelen werden wir nur in haben, wenn wir ſelbſt zerſchlagenen Herzens ſind. ann Nin. 1904, 38. 2, f. Freudigkeit, Luſt zum Beruf, Willigkeit 213. Petr. 5, 2: nicht gezwungen. 1 Kor. 9, 17: Tur 56. gerne, ſo wird mir gelohnt. Ma. 31, 282. 283. 3 Ma. glaube, darum rede ich. Ap. 4, 20: Wir können e⸗ nicht laſſen. Ma. 24, 15. Ap. 8, 39: Er zog n ſeine Straße fröhlich. Schulbl. 36, 170—175. . freudigkeit überwindet vieles. Jo. 89, 29. Ver a nur mit halbem Herzen dabei iſt, wird nichts Ordn liches leiſten. Schulbl. 42, 120. — Jonas. Anm. a. Laß dich deinen Stand nicht gereuen. V ſind unzufrieden. Der Bauer möchte gerne Bürger i der Bürger gerne Bauer ſein. 33. Anm. b. Es gibt vieles, was uns verdroſſen ma möchte: der alte Adam, das Gefühl der eigenen Schath heit, Amtskreuz, Erfolgloſigkeit u. ſ. w. Anm. c. Was gibt uns die rechte Freudigkeit? 95, 1. Die Herrlichkeit des Amtes, das die Meu nung predigt. Könnten wir nur Geſetz predinn, wie elend wären wir dran! Ma. 2. die Gewißheit unſeres Berufes: Lum uns Gott geſtellt. — Wie man ſich die Berufeſtn digkeit erhält Schulbl. 30, 33. Anm. d. Ruft uns Gott auf ein Arbeitsfeld in weh Ferne oder wo Kampf und Streit winkt, dann ung hin. Eltern und Verwandte ſollten uns das Herzeni ſchwer machen: g. Selbſtverleugnung. Luk. 5, 11: Sie vließen alles und folgten ihm nach. Wer die Hand an den ——d7 gelegt hat, ſoll nicht zurückſchauen. Ma. A. 88, 27. 95, Anm. a. Das Predigtamt wirft meiſt nicht viel ad. Ein Paſtor muß mit wenig irdiſchen Gütern zufrider ö ſein. Luth. 38, 68. 70. Er muß ſich darauf gefaßt mschen, arm zu bleiben. Man möchte es vielleicht in Letnung, Kleidung, Nahrung und anderen Dingen io hoben. wie andere Leute, wird aber meiſt darauf verzichen müſſen. Silber und Gold habe ich nicht. 2 Kön. 4.. Schulden. Jo. 1906, 28. 29. Anm. b. Er muß auch bereit ſein, große Opier in bringen, Strapazen zu ertragen. Wie ſollen die Lein bereit ſein, für eine Sache große Opfer zu bringen. in die der Paſtor ſo wenig tut? Ein tapferer Hauptmam kommandiert ſeine Soldaten nicht ins Feuer, wäbtend er ſelbſt hinterm Baum in ſicherer Entfernung ſteht. Anm. c. Dabei haben wir den Troſt, daß der Hen uns im Irdiſchen verſorgen wird. Elias. Anm. d. An zeitlichen Gütern Arme können demnes glücklich ſein und ſind weniger Gefahr ausgeſetzt, als d Reichen. Anm. e. Bei manchen Paſtoren geht es nach der Spruch: Sie ſuchen alle das Ihre. Phil. 2, 21. — h. natürliche Anlagen: Gutes Gedächm gutes Urteil, geſunder Körper. Der Paſtor ſoll ien Kräfte nicht unnötig vergeuden und die Gemeinde darr en, daß ſeine Geſundheit nicht Schaden leidet. V. Vor allen Dingen mußf der Paſtor ſelbſt ein Chriſt n. Er muß ein geiſtliches Leben führen Theol. 2, geiſtlichn Sinn haben. Mit. 97, 35. Das perſönde Glaubensleben iſt ein Haupterfordernis aller Ar— im Dienſte des Herrn. Ma. 14, 46. Nur, wenn 1baſtor ein Chriſt iſt, 3. kann er Chriſtum und die Gnade recht predigen. ütum recht lehren, iſt nicht möglich ohne Glauben: rird er mit fröhlicher Zuverſicht predigen. Iſt der nior ſelbſt ſeines Gnadenſtandes und der Lehre nicht wiß, ſo wird auch die Predigt nicht zu Herzen gehen: 4 hat er das rechte Verſtändnis von dem Werk, das ausrichten ſoll: d.wird er ſein Amt in der rechten Geſinnung verwal— u: ewird er rechten Eifer und Treue beweiſen. Wer ſit kein geiſtliches Leben hat, wird es am Eifer in der nvatſeeliorge fehlen laſſen, ein ſchlechter Miſſionar m. fwird mit vollem Segen arbeiten. Wie viel mehr (gen hätten die Schriftgelehrten geſtiftet, wenn ſie kit geglaubt und mit nach Bethlehem gezogen wären! g. wird er ein rechtes Vorbild ſein deſſen, was er leh n und treiben ſoll: 9. werden ſeine Werke gottgeſällige Werke ſein. Wenn mit Engelzungen redete und hätte der Liebe nicht, dem Glauben gehet. würe ich nichts. Was nicht aus iſt Sünde. Anm. a. Wie nötig., daß wir das ſelb't kennen, was ir andere lehren ſollen. Aber der natürliche Menſch rnimmt nichts davon. Aum. b. Paſtoren ſollen nicht geiſtlich tote, ſondern. bendige Werkzeuge Gottes ſein. Unm. c. Chriſtus hatte die Jünger längſt zur Nach— ihe berufen, ehe er ſie zu Predigern machte. Unm. d. Wer nicht glaubt, daß die Schrift Gottes hort iſt, werde lieber Straßenkehrer. Ein Theolog ſein o kein Chriſt ſein iſt ein Widerſpruch. Luth. 17, 41. Unm. e. Habe acht auf dich ſelbſt. 1 Tim. 4, 16. 5. 20, 28. Habe acht auf dein Herz, auf deinen Glau'n. Prüfe dich, ob du im Glauben ſtehſt. Ma. 27, 9. 61. Walth. Anſpr. 27. — Verſäume nie eine Gegenheit, im Glauben zu wachſen. Theol. 2, 118. Anm. f. Ein gläubiger Paſtor iſt ein Menſch Gottes. Tim. 3, 17. Anm. g. Kommt zum Chriſtentum noch hohe Begaung und gründliche Gelehrſamkeit, ſo kann jemand ein roßes Werkzeug in Gottes Hand ſein. Anm. h. Was vom Paſtor gilt, gilt auch vom Proeſor. Ein theologiſcher Profeſſor, der bloß Wiſſenſchaft ermittelt, iſt ein Monſtrum. 28. Unbekehrte Paſtoren und das Wort Gottes. a. Auch unbekehrte Paſtoren können das Wort rrdigen Phil. 1, 15: Chriſtum predigen, auch um Haß u. Haders willen. b. Das Wort Gottes von einem ungläubigen Pait: gepredigt, iſt kräftig und wirkſam. Viele ſind ſchon lig geworden durch ſolches Wort. W. 97, 90. Gkann auch durch Bileam Gutes tun. Stöckhardt A. 5 138. Die Kraft der Gnadenmittel hängt nicht vom V tor ab. — Gott iſt gegenwärtig um ſeines Wortes d len. Ma. 6, 160. Anm. a. Daß ein Bote fromm oder gottlos iſt, matt die Botſchaft, die er bringt, nicht anders. Anm. b. Antitheſe. Schwenkfeldianer, Quäker: EUnwiedergeborener kann nicht nützlich lehren. — Nun Pietiſten ſprachen dem Wort eines Ungläubigen die Krck ab, ſ. Pietismus § 4 i. Anm. c. Daraus folgt aber nicht, daß es nun ileine Gemeinde einerlei ſei, ob ſie einen gläubigen cher ungläubigen Paſtor habe. Der eine ſucht ſich, der ar. dere die Seelen. Der eine flieht in der Gefahr, der an. dere hält ſtand. 29. Unbekehrte Paſtoren ö a. will Gott nicht im Amt. Was verkündigſt du mein Rechte? Wenn es geſchieht, ſo iſt es nur Zulaſſung Gen tes; ‚ ö b. können das Amt nie recht führen. Sie werden 1. Gottes Wort nicht recht predigen. Wie kan der Sünde und Buße recht predigen, der ſelbſt ſert Sünde nicht erkennt und ohne Buße iſt? Wie kam er Glauben predigen, wenn er ſelbſt nicht glaub!“ 2. Geſetz und Evangelium nicht recht ſcheiden, be⸗ des verkehrt anwenden von der Farbe. Das wird ſih c. reden wie Blinde auch zeigen. Chriſtus predigte doch anders als die l. riſäer; d. werden den Segen des Wortes oft verhindern. Mur ken die Zuhörer, daß der Paſtor ſelbſt nicht glaubt, wo⸗ er predigt, oder iſt ihnen die Perſon des Paſtors aut nur verdächtig, ſo hindert das ſeine Amtswirkſamkit ſeine Predigten wirken tötend. Er wird mehr zerſiörn. als aufbauen: e. haben keine Liebe zur Herde. Sie lieben nicht R. Herde, ſondern den Peterspfennig. — Welche Nebe ge hörte bei den Apoſteln dazu, daß ſie nicht die Häͤnde ſi ken ließen? f. werden in der Stunde der Verſuchung und Hefth. abfallen. Der Mietling flieht. Er würde um ſcin Amtes willen keine Schmach auf ſich laden, nicht um e ner Lehre willen ſeine Stellung aufgeben. Mas hit. Luther getan, wenn er keinen Glauben gehabt hättes g. werden ſchlechte Wächter und Seelſorger ſein. Iu nicht für ſeine eigene Seele ſorgt, wird noch viel wen ger für andere Seelen ſorgen. Heſ. 34, 40: Te Schwachen wartet ihr nicht, und das Kranke heilt ihr nicht, die Verlorenen ſucht ihr nicht. Sie werden ernſte Arbeit ſcheuen. Beſchreibung des Mietlings Schulbl. 11, 243. 244; h. werden mit ihrem Wandel niederreißen, was ſie mit der Lehre aufbauen. Gewöhnlich kommt zum ungläulizen Herzen unchriſtliches Leben; werden endlich, wenn ſie ungläubig ſterben, einer ſckweren Rechenſchaft entgegen gehen und viel Streiche leiden müſſen. Wehe ihnen! Dann wird es ihnen nichts elfen zu ſagen: Haben wir nicht in deinem Namen große Taten getan? „predigen andern und ſind ſelbſt verwerflich. 1 Kor. „ 7. Nun lehreſt du andere und lehreſt dich ſelbſt nicht. döm. 2, 21. Ein ſolcher iſt wie ein Wegweiſer, der andern den Weg zeigt und ſelbſt nichts davon hat. Matth. 2. 8. — Blinde Blindenleiter. Ma. 14, 47. 48. Tex. 1906, 14. 15. Anm. a. Ein ungläubiger Paſtor iſt eine Jammer⸗; geſtalt, eine unausdenkbar klägliche Figur, ein Unglück fur eine Gemeinde. Anm. b. Ungläubige Paſtoren gehören nicht zu den Gaben Gottes. Anm. c. Welch ein Unſinn, wenn jemand Paſtor werden will, der ſich nicht rechtſchaffen zu Gott bekehrt hat! Anm. d. Schlimmer als die offenbar Gottloſen ſind die Lauen. Von erſteren wenden ſich die treuen Seelen ab, von letzteren wird die ganze Gemeinde angeſteckt. Ach, daß du kalt oder warm wäreſt! Off. 3, 15. Anm. e. Gott gebe uns ein gläubiges Miniſterium! luch unter uns iſt Unkraut. vab: f. Etliche Erinnerungen ſind aber noch am Tlatz: 1. Wenn ein Prediger gottlos iſt, ſoll man den— noch das Wort Gottes nicht verachten. 2. Man ſoll auch nicht denken, daß jeder Paſtor, der nicht ohne alle Sünde iſt, ein Unchriſt ſei. Wir tragen alle den Schatz in irdiſchen Gefäßen. 3. Es kann dieſer oder jener Prediger einer Ge⸗ meinſchaft ungläubig ſein, aber von allen Predigern einer Gemeinſchaft zu ſagen: ſie ſeien tote Ortho— doriſten, iſt wider die Kraft und Wirkſamkeit des Wortes Gottes. Der Wandel des Paſtors. 30. Paſtoren ſollen Vorbilder ſein. 1 Petri 5, 3: werdet Vorbilder der Herde. 1 Tim. 4, 12: ſei ein Vorbild den Gläubigen. Phil. 3, 17: wie ihr uns habt Im Vorbilde. Tit. 2. 7. 8: Stello dich ſelbſt zum Vorbilde guter Werke. 2 Theſſ. 3, H: daß wir uns ſelbſt Im Vorbild euch geben, uns nachzufolgen. 1 Kor. 4, . 11: Seid meine Nachfolger. Jeder ſieht auſ den Laſtor. Object lesen. — Ein Paſtor ſoll ein Vor bild ſein: a. im Wandel. Das ſchließt ein ſeine Unterde tung, Lebensweiſe, Betragen, Sprache; b. in der Liebe. Dazu gehört, daß der Paſtor aus wohltätig iſt. Oft erwartet man vom Paſtor nicht. dun er viel für eine Sache gibt, wenn er nur dafür ſpritt. aber der Paſtor ſoll ſich nicht von der Liebestätigkein aus. ſchließen; c. in Erkenntnis der Sünde und im Preis der Barmherzigkeit Gottes: d. in der Demut: e. im Geiſt, im Glauben, in der Keuſchheit. 1 Tir 1. 12. Anm. a. Der Paſtor iſt kein Schauſpieler, der in e ner fremden Rolle auftritt. Amn. b. Es ſoll nicht heißen: Tut nach meinen Ver ten, aber nach meinen Werken ſollt ihr nicht tun. Amm. c. Soelbit wenn eine Gemeinde gar nicht '3 lreng k anf den Paſtor achten würde. ihn Karten ſpicker tanzen und trinten ließe, wenn er nur ein verträgliter Mann iſt, ſo ſollen wir doch als Vorbilder voranleuchten Anm. d. Wir ſollen vorſichtig ſein, daß wir ken Argernis geben. Es frommt nicht alles. Geichichte ber inem Paſtor, der nach einer gewaltigen Predigt auf den Seinmege Witze machte Wis. 1901, 21. 22. — In Mi. leldingen ſollen wir nicht fragen: Woznu habe ich ein Recht“, ſondern: was dient zum beſten? Ma. 7. 11. 7. — Selbit den böſen Schein ſoll man meiden. PR. 387. 384. Anm. e. Wenn mir andere zur Vußee vermahren. ſol snicht in unſerm Herzen heißen: Du tuſt ſelbit ein Buße. Wenn wir andere zur Seiligung ermahnen, ſer s nicht heiſſen: Du leaſt ſelbſt keinen Fleiß in der de ligung an. ſchweig, du Heuchler. Anm. f. Gehen wir andern als Vorbild im Emen voran, welchen Segen haben wir dann ſelbſt davon! Die Gottſeligkeit iſt zu allen Dingen nütze. Anm. g. Vollkommen iſt freilich kein Paſtor. Autt wir werden von unſerer Umgebung beeinflußt. — Er kennen wir, wie weit wir ſelbſt noch hinter dem Relzurückbleiben, werden wir auch Geduld mit unſern Ghie. dern haben. Anm. h. Sollen wir andern im Wandel ein Vorbild ſein, ſo iſt die erſte Bedingung, daß wir ſelbſt im Glauben und in der Liebe ſtehen. 31. Der Paſtor ſoll einen gottſeligen Wandel führen. Er ſoll gottesfürchtig und fromm leben. Ma. 34, H. Sein Wandel ſoll mit der Lehre übereinſtimmen. de. 89, 25—28. Er ſoll mit allen Tugenden geſchmüct ſem. L. W. 18, 225. a. Das erfordert Gottes Wort und Wille. 1 Tim.4. 7: Übe dich ſelbſt an der Gottſeligkeit. 2 Tim. 2. 5— unſträflichen Arbeiter. b. Das erwarten die Leute. Manche Leute fluchen aber wenn ſie den Paſtor fluchen hörten, könnten ſie ſid vor Aufregung kaum faſſen. . Das iſt notwendig. Sonſt reißt er mit ſeinem Wan⸗ del wieder nieder, was er mit der Predigt aufgebaut hat. Anm. a. Chriſtus hat gelebt, wie er lehrte. Anm. b. Welchen Einfluß übt das (gute oder böſe) Beiſpiel aus! Anm. c. Ein Paſtor ſoll darum nicht leichtfertig Schulden machen, afterreden u. ſ. w. Anm. d. Hab acht auf dich ſelbſt. 1 Tim. 4, 16. 32. Gottloſer Wandel des Paſtors. Führt ein Paſtor einen ärgerlichen Lebens wandel, ſo iſt ſeine Sünde dop⸗ pelt ſchwer, a. weil er beſſere Erkenntnis hat, als andere. Der Knecht, der ſeines Herrn Willen weiß u. ſ. w.: b. weil dadurch das Amt verläſtert wird. 2 Kor. 6, 3. Reden die Leute allerlei üÜbels über den Paſtor, wie kann er ſein Amt im Segen verwalten? Böſer Wandel iſt ein großes Hindernis. Paſt. 385: c. weil das Argernis um ſo viel ſchwerer iſt, je höher ein Menſch geſtellt iſt. Die Sünde Davids, des Königs. rar ſchlimmer als die Sünde eines andern Menſchen. Argernis 199: d. weil er leicht andere mit ins Verderben zieht. Anm. a. Es gereicht zum Verderben der Kirche, wenn die Männer am Heiligtum gottlos ſind. Elis Söhne. Die Phariſäer: Sie ſagens wohl und tuns nicht. Matth. 23. 3. — Gottloſe Prediger können die Frucht langjäh⸗ riger Arbeit treuer Prediger ſchnell wieder verderben. Anm. b. Paſtoren, die einen gottloſen Wandel füh— ren, ſollen nicht im Amt geduldet werden, ſelbſt wenn ſie Bnſze tun. Anm. c. Wo das Leben nicht recht iſt, kann auch die Lehre nicht auf die Dauer rein bleiben. Anm. d. Wir ſollen unſern alten Adam in Zucht hal— en. 1 Kor. 9. 27: Ich beräube meinen Leib und zähme ihn. Anm. e. Wird einmal ein Paſtor als Honchler offen⸗ hor. ſo joll die Gemeinde nicht das Vertrauen zu allen Voitoren vorlieren. Hat uns ein Bäcker betrogen. ſo ſnd nicht alle Väcker Betrüger. 33. Vorſchriften in Bezun auf den Mandel des Paſtors nach den Paſtoralbriefen. Ein Biſchof ſoll ſein auntadelig Tit. 1. 6. 7 Iunſträflich 1 Tim. 3. 2. 10. Das beißt 1. nicht. daß er ohne Siinde ſein ſoll. Nur einor konnte ſagen: Wer unter euch kann mich einer Sünde zeihen? — Wir tragen den Schatz in irdiſchen Go. jäßen. 2 Kor. 4. 7. Niemand iſt ein Engel. Man muß unterſcheiden wiſchen Schwachheitsſünden und osheitsſünden. Ma. 23, 350, 2. daß er vor der Welt unboſcholten ſei. Der Ausdruck iſt aus der Gerichtsſprache genommen: einer, der nicht ertappt iſt, der ſich nicht infam ge· macht hat. Quart. 3, 207. 208. — Er muß ein gut Zeugnis haben von denen, die draußen ſind. 1 Tim. 3, 7. Quart. 3, 210. Anm. a. Hat ſich ein Paſtor durch ein grobes Vergehen des Amtes unwürdig gemacht, ſo ſoll er abgeſen: werden. Behält eine Gemeinde ihn trotzdem, ſo handelr ſie wider Gottes Ordnung. Anm. b. Wie kann ein Paſtor mit Erfolg ſtrajfen. wenn er ſelbſt in grober Sünde liegt? Anm. c. Kann ein Paſtor, nachdemer über ſein grobes Vergehen Bußegetan, wieder ins Amt gelaſſen werden? — Nein, wir ſollen nicht die Hände dazu bieten. Zwar wäre es möglich, daß er in einem andern Staat, wo ſeine Sünde nicht bekannt iſt, in Segen arbeiten könnte, aber in unſerer Zeit des Verkehrs wäre es kaum möglich, eine Sache verborgen zu halten. Anm. d. Iſt jedoch ein ſolcher Paſtor ohne ſein Zutun bereits wieder ins Amt gekommen in einer Gegend, wo ſeine Sünde nicht bekannt war, ſo iſt es nicht unſere Pflicht, die Sünde zu offenbaren und zu proteſtieren. — Etwas anderes iſt es, eine Sache tun und etwas an— deres, etwas bereits Geſchehenes dulden. Quart. 3, 2ʃ6. Anm. e. Paulus war nicht infam vor der Welt, obgleich er ſchwer geſündigt hatte. Anm. f. Wie kann man wiſſen, ob jemand unbeſcholten iſt? — Die Kandidaten und Paſtoren innerhalb unſerer Synode ſind uns bekannt. Fremde werden vor ihrer Aufnahme im „Lutheraner“ angezeigt; b. eines Weibes Mann. 1 Tim. 3, 2. Tit. 1, 6. Es ſoll kein Weib auf Erden ſagen können: Eigent lich gehört er mir. Wer bewieſenermaßen noch ein ander Weib hat (um nichtiger Urſachen willen geſchieden und wieder verheiratet), ſoll nicht im Amt geduldet wer den. Anm. a. Dieſe Erinnerung war beſonders damals nätig, da ein Heide zum Glauben gekommen ſein konnte, h.u die Erkenntnis zu haben, daß Vielweiberei aufbören müſſe. Anm. b. Daß ein Paſtor verheiratet ſei, wird von großem Segen für ſein Amt ſein. Nicht allein nimmt ihm die Frau die Sorge für die Bedürfniſſe dieſes K. bens viel ab und ſteht ihm in Freud und Leid zur Seite. nicht allein kann er mit ſeinem Hauſe und Familie ein Vorbild geben, ſondern er wird auch viel beſſer Rat und Troſt erteilen können in Eheſachen und Ehekreuz. Anm. e. Es kann jedoch auch Umſtände geben, wo s mehr zur Förderung des Evangelii dient, wenn det Paſtor noch eine Zeit unverheiratet bleibt. Paulus: ( nüchtern. 1 Tim. 3, 2, und zwar leiblich, er ſoll nicht trunken ſein, kein Weinſäufet, ſoll ſich nicht im Saloon herumtreiben: geiſtlich 1 Theſſ. 5, 6, d. h., er ſoll innere Selbi⸗ beherrſchung. Beſonnenheit beſitzen und jrei ſein von Gefühlsduſelei und fleiſchlicher Leidenſchaft: d. mäßig. Der Paſtor ſoll Maß halten in allen Dingen, im Eſſen, Trinken, Rauchen, Kleidung, Hauseinrichtung. Er ſoll kein Ding übertreiben. Anm. Zwar kann der Paſtor ehrbare Gaſtmähler und Hochzeiten beſuchen (Chriſtus auf der Hochzeit): fernbleiben aber ſoll er von den Gaſtmählern und Vergnügungsplätzen der Welt; e ſittig. 1 Tim. 3, 2, d. h. anſtändig in Bewegung, Gang, Kleidung, Rede u. ſ. w. Er ſoll kein Poſſenreißer und Witzbold ſein und alles meiden, was Anſtoß gibt: fgaſtfrei. 1 Tim. 3, 2. Tit. 1, 8. 1 Petr. 4, 9: Seid gaſtfrei unter einander ohne Murmeln. Das war beſonders damals nötig, weil ſich Bedrängte zunächſt an den Biſchof wendeten. Anm. a. Darauf ſoll die Gemeinde Rückſicht nehmen ban Bau des Pfarrhauſes und bei Feſtſetzung des Gealtes. Anm. b. Doch liegt darin nicht, daß ein Pfarrhaus ein Hotel iſt für jeden Tramp: .nichtein Weinſäufer 1 Tim. 3, 3. Tit. 1, 7. Es gibt keine ſchändlichere Kreatur als einen beſofſenen Paſtor. Er ſoll auch kein Gewohnheitstrinker ſein. Vergl. nüchtern: h. nicht pochen 1 Tim. 3, 3. Tit. 1, 7. Er ſoll nicht ein Dreinſchläger ſein, weder mit Worten noch mit der Zauſt, nicht poltern, ſchimpfen, zanken, ſchelten, nicht ſreitſüchtig (L. W. 18, 304), nicht hitzig (Luth. 3. 93), nicht raufluſtig ſein; inicht unehrliche Hantierung treiben Tim. 3, 3. Tit. 1, 7. Daß ein Paſtor keine unehrliche Hantierung treiben darf, verſteht ſich von ſelbſt. Was iſt aber zu halten von ehrlichen Nebenbeſchäftigungen des Paſtors? I. Daß ein Paſtor Nebenbeſchäftigungen treibt, iſt 9 1 ohne weiteres zu verurteilen. Paulus. 1 Kor. 2. Zu verwerfen ſind Allotria, wenn man a. in ein fremd Amt greift, Patienten Re⸗ zepte verſchreibt, doktert und quackſalbert; b. damit ſein Amt beeinträchtigt und dem Studium Abbruch tut: c. ſie treibt um ſchändlichen Gewinnes wil⸗ len. Geiz. Geldliebe. Iumt r a. Solche Nebenbeſchäſtigungen ſind z. B. ient ſpielen Schulbl. 30, 41, Ackerbau und Viehzucht. . W. Spekulationen, Landverkauf, Muſikunterricht Anm. b. Ein Paſtor ſoll auch ſeinen Namen nicht her„den für allerlei geſchäftliche Unternehmungen als eine irr Empfeblung. Entweder er bekümmert ſich eingehend um das Geſchäft, dann raubt es ihm viel Zeit, oder er bekümmert ſich nicht darum, dann kann er es nicht empfehlen. Anm. c. Schließlich wird jeder von demſelben Sinn geleitet, der ſein Amt anſieht als ein Geſchäft, das ihm ſo und ſo viel einbringen ſoll: k. gelinde 1 Tim. 3. 3. Phil. 4, 5: Eure Lindigkeit laſſet kund ſein. Was richtet ein ſanftmütiges Der Paſtor ſoll darum Wort oft aus! 1. die Schwachen in Sanftmut tragen; 2. in Mitteldingen nicht eigenſinnig auf ſeiner Meinung beſtehen: 3. nicht Fliegen mit Kanonenkugeln totſchießen wollen. Stürmiſches Weſen ruft Widerſpruch ber— vor. Wenn ein Arzt ſo handeln wollte! 1. durch perſönliche Bemerkungen gegen ihn nicht allzuſehr verletzt werden. zweideutige Reden zum Beſten kehren. Er ſoll nicht ſo in ſich verliebt ſein, daß er ſich über ſeine Gebrechen nicht einmal etwas ſagen laſſen will. Anm. Freilich, wenn es ſich um göttliche Wahrbeit handelt, aibt es kein Nachgeben. Gal. 2, 5; lnicht haderhaftige1 Tim. 3, 5, zank⸗ und ſtreitſüchtig. 1 Moſ. 13. 8. 9: Willſt du zur Reckten. ſo will ich zur Linken. Vertraget einer den andern: m. nicht geizige 1 Tim. 3. 3. Er ſoll nicht das Irdiſche ſuchen, am Gelde hängen, das er hat, oder nach dem Gelde trachten, das er nicht hat. Die Gehaltsfrage ſoll nicht die vornehmſte Frage ſein. Gehaſi, Judas. Io. 1906, 68. Simon, der Zauberer. Stöckh. N. T. 356 Anm. a. 1 Petr. 5. 2: nicht um ſchändlichen Gewinnes willen. Tit. 1, 11. S. Gehalt 677. Anm. b. Der Paſtor ſoll darum nicht aus ſeinem Amt ein Geldgeſchäft. aus der Gottſeligkeit ein Gewerbe machen 1 Tim. 6, 5, nicht alle möglichen Leute trauen u. f. w. Er ſoll ſeinen Beruf nicht anſehen wie den Verni eines Farmers oder Advokaten. Anm. e. Ebenſo ſchlimm iſt es, wenn jemand ſein Amt anfaibt und einen andern Beruf ergreift, wo er mehr Geld machen kann. Anm. d. Manchmal wird ein Paſtor Gaben, die ihm gegeben werden, zurückweiſen. Eliſa. 2 Kön. 5, 16. ich nehme es nicht. Petrus. Ap. 8, 20: daß du derdammt werdeſt mit deinem Gelde. Anm. e. Ein Paſtor reichte eine Klage vor dem Gericht ein, weil er kein Geld bekommen hatte bei einer YMordigung. Anm. f. Chriſtus hat nicht um Gewinnes willen ge. predigt. — Das ſoll die Geſinnung jedes Paſtors ſein. Anm. g. Geiz kann man an Kirchendienern nicht lei— on: n. doer ſeinemeigenen Hauſe wohl vor— ſtehbhe. 1 Tim. 3, 4. 5. Seine Kinder ſollen gebor⸗ ſam ſein mit aller Ehrbarkeit, gläubig, nicht berüchtigt, daß ſie Schwelger ſind. Tit. 1, 6. Des Paſtors Frau ſ. § 34. Der Paſtor ſoll mit der Kinderzucht voranleuchten, ſeinen Hausgenoſſen nichts geſtatten, was Argernis geben könnte. Wenn wir unſere Kinder auch nicht frtomm machen können, ſo ſollen wir doch nichts an ihnen verſäumen. Mich. 1907, 46. Anm. a. Wer zu den Miſſetaten ſeiner Kinder nicht einmal ſauer ſieht und ſich mitſchuldig macht an ihrem Argernis, ſoll nicht ins Amt gelaſſen oder darin gedul⸗ Oft haben auch fromme Eltern gottloſe det werden. Kinder (Erziehung 825), hier aber ſind ſolche Fälle gemeint, wo dabei auch ein Licht auf des Vaters Erziehung fällt. Einwand. Wie aber, wenn er ſonſt ein tüchtiger Paſtor iſt? — Die ſchlechte Verwaltung ſeines Hauſes ſchließt ihn vom Amt aus. Anm. b. Ungeratene Paſtorenkinder ſind ein Argernis für die ganze Gemeinde. Anm. c. Die ganze Familie des Paſtors ſoll mit gutem Beiſpiel voranleuchten. Luther und ſeine Familie. — Velch ein Segen für die Gemeinde! „Anm. d. Man ſoll nicht unterſcheiden zwiſchen häus· licen und Amtspflichten. Was ein Paſtor an ſeinem mribe und Kindern tut, gehört mit zu ſeinen Amtspflichen, oanicht aufgeblaſen 1 Tim. 3, 6, nicht hof fättig. Er ſoll ſich nicht über andere erheben; p.nichtzweizüngig 1 Tim. 3, 8. Er ſoll nicht mit ben Munde anders reden, als er mit dem Herzen meint; . freundlich und beſcheiden. 2 Tim. 2, 24. Freundlichkeit erſtickt Zank im Keim. Er ſoll Sticheleien und höhniſches Lachen vermeiden; rnicht eigenſinnig Tit. 1, 7. Er ſoll nicht auf ſeiner Meinung beſtehen in Mitteldingen, als ob ſeine Meinung immer pures Gold wäre. Manchmal iſt ein Laie klüger als der Paſtor: ſenicht zornig Tit. 1, 7. Es heißt nicht, daß er von allem Zorn frei ſein ſoll. Der rechte Zorn über die Sünde ſoll da ſein. Aber Jähzorn iſt eine Untugend; t. gütig Tit. 1, 8, ein Liebhaber des Guten. Er ſoll auch für das Gute in ſeiner Gemeinde Augen haben: Er ſoll Zucht üben an ſich u.züchtig Tit. 1, 8. ſelbſt; v. gerecht Tit. 1, 8. Ein gerechter Regent findet eher Gehorſam als ein ungerechter. Der Paſtor ſoll unparteiiſch ſein und die Perſon nicht anſehen; w.heilig Tit. 1, 8. Er ſoll alles Böſe haſſen und verabſcheuen und nie gute Miene zum böſen Spiel machen; keuſch Tit. 1, 8. 1 Tim. 5, 22: Halte dich ſelber keuſch. 5, 2: mit aller Keuſchheit. 4, 12: in der Keuſchheit. Beſonders ein unverheirateter Paſtor ſteht in Gefahr. Theol. 6, 212. 213; 9. freigebig und wohltätig gegen Arme: z. nicht ehrgeizig. Phil. 2, 3. Gal. 5. R: Laſſet uns nicht eitler Ehre geizig ſein. Ein Paſtor ſol nicht ſeine, ſondern Chriſti Ehre ſuchen, ſoll nicht als Kanzelredner glänzen wollen. Ehrgeiz hat ſchon manches Unheil in der Kirche angerichtet. Lieber zerreißt ein ſel. cher die Gemeinde, als daß er ſich zum Geſtändnis ſei nes Irrtums hergibt. N. Il. 1910, 34. — Wer nach Ehre im Predigtamt ſtrebt, iſt ungläubig. Joh. 5, 1. L. W. 19, 299. Ma. 11, 319. Il. 79, 74. L. V. 44, 33. — Ma. 24, 372. 385 a. Wie der Hirte, ſo die Herde. Bro. 38l. 5. Anm. b. Die Paſtoralbriefe (Timotheus. und Titusbrief) ſind voll von Anweiſungen für Paſtoren. Sie ſind geſchrieben für die Kirche aller Zeiten. Anm. c. Warum ſind dieſe Eigenſchaften notwendig? Wegen der hohen Würde des Amtes und der praktiſchen Bedürfniſſe desſelben. Anm. d. Wie bindend ſind dieſe Forderungen für uns? Manche halten ſie nur für praktiſche Ratſchläge Pauli für beſondere Verhältniſſe, die darum für uns nicht unter allen Umſtänden verbindlich ſeien. Andere meinen, es ſei eine Ermahnung an Paſtoren, ſich nach dem hohen Ziele zu ſtrecken. Paulus fordert aber hier, daß nur ſolche Leute angeſtellt werden ſollen. Anm. e. Iſt die Verbindlichkeit der Forderungen nicht zu weit ausgedehnt: er ſoll gaſtfrei, gelinde, freundlich ſein u. ſ. w.? Soll jeder abgeſetzt werden, der nicht ſo iſt? — Nicht jeder, der dem Vorbilde nicht volllommen entſpricht, iſt des Amtes unwürdig. Wer aber in den hier geſtraften Sünden lebt, ſoll nicht zum Amt empfohlen werden. Anm. f. Wie viel fehlt uns noch! Wie tief müſſen wir uns demütigen! Wie viel Urſache. Gott zu bitten, daß er uns ſeinen Geiſt und Gnade gebe! 34. Die Pfarrfrau. Des Paſtors Frau ſoll ſein ehr⸗ bar, nicht eine Läſterin, nüchtern, treu in allen Dingen. 1 Tim. 3, 11. — Sie ſoll ſein gottesfürchtig, häuslich, vorſichtig und verſchwiegen gegen Gemeindeglieder, nicht waſchhaft L. W. 24, 162. 163. Sie ſoll einen geſunden Verſtand haben und im Temperament und Gemütsatt zum Mann paſſen. Anm. a. Modefrauen werden im Pfarrhaus nicht fin den, was ſie ſuchen; ſie werden nicht reich an irdiſchen Gütern werden, treten nicht in eine hohe Ehrenſtelle vor der Welt, ihr Leben wird keine Kette von rauſchenden Vergnügungen ſein. Anm. b. Eine unchriſtliche Pfarrfrau kann viel Un⸗ heil anrichten und das Argernis wird noch größer, wemn ſie Kinder bekommt und verzieht. Dadurch wird auc das Vertrauen zum Paſtor geſchwächt und ihm der Mund in Bezug auf viele Dinge verſchloſſen. — Mancher hat eine Delila. L. W. 25, 142. Anm. e. Darum ſoll ein Paſtor ſchon bei der Vahl ſeiner Frau nicht ſowohl auf äußere Vorzüge, ſondern vor allen Dingen auf Frömmigkeit und Gottſeligkeit ſehen. Anm. d. Eine fromme Pfarrfrau iſt eine treue Mitarbeiterin und Gehülfin des Paſtors, ein Licht, das im Verborgenen leuchtet. Das Wirken der Pfarrfrau wird oft ſehr gering geſchätzt. Anm. e. In Berufsſachen ſoll nicht die Befriedigung der Wünſche der Frau den Ausſchlag geben. 35. Der Umgang des Paſtors mit ſeinen Amtsbrüdern. Mit ſeinen Amtsbrüdern ſoll ein Paſtor in einem brüderlichen Verhältnis ſtehen, wenngleich bei manchen dieſes oder jenes zu verſchlucken iſt. Vertrage einer den andern. Amtsbrüder ziehen an einem Joch. Lied 183: in einem Sinn gar eben. Sind die Kriegsführer uneins, ſo wird den Feinden der Sieg leicht gemacht. Anm. a. Das bezieht ſich beſonders auf den Amts-nachbar und den Hilfsprediger. Ihre Gaben und Verdienſte ſoll man nicht verkleinern und ihre Schwachhei ten nicht aufdecken. Anm. b. Umgang mit Amtsbrüdern ſoll ein Paſtor vflegen. Er ſoll nicht für ſich allein in ſeiner Abgeſchloſſenheit dahin leben. — Noch ſchlimmer iſt es, wenn er ſich die Einſamkeit durch vertrauten Umgang mit Weltmenſchen zu erheitern ſucht. ö Anm. c. Der Paſtor ſoll die Konferenzen beſuchen als ein Mittel der Einigkeit. 36. Verhalten der Paſtoren gegen einander nach dem 8. Gebot. Paſtoren ſollen 4. zu den Fehlern des Bruders nicht ſchweigen. Soll ich meines Bruders Hüter ſein? — Das hieße die Wahrheit verſchweigen. — Und die brüderliche Ermahnung oll jeder mit Dank annehmen: b. ihn nicht verraten: e. nicht über ihn afterreden oder böſen Leumund maben, nicht mithelfen, daß der Bruder in böſen Ruf kommt. Man ſoll nicht, was man vom Hörenſagen hat, weiter erzählen; d. ihn gegen falſche Beſchuldigungen in Schutz nehmen, Gutes von ihm reden und alles zum Beſten kehren: bnen: Argwohn und Mißtrauen gegen den Bruder R nicht neidiſch auf ſeine Gaben und Erfolge, auf eine beſſere Stelle ſein: ſhen mit Stolz und Verachtung auf ihn herab⸗ h. erfüllt ſein gegen ihn mit 1. Liebe, 2. Zutrauen und Freundſchaft, obwohl Charak⸗ ter. Alter, Temperament ſich nicht ganz ignorieren laſſen, 3. Demut. Wenn man dann von der Arbeit. Predigt, Erfolg, Eifer des Bruders hört, kommt einem ſeine eigene Arbeit jämmerlich dagegen vor. Anm. Welches Un heil hat die Zunge ſchon zwiſchen Paſtoren angerichtet! 37. Verhalten gegen Vorgänger und Nachfolger. a. Vorgänger. 1. War der Vorgänger ein ſchlechter Paſtor, ſo ſoll man alle Zuträgereien abweiſen; war er ein guter Paſtor, ihn nicht verkleinern. 2. Was mein Vorgänger getan, geht mich nittts an. 3. Man ſoll weder Vorgänger noch Nachfolger ſchlecht machen bei den Leuten. 4. Man ſoll ſich auch nicht bei der Gemeinde in Anſehen zu ſetzen ſuchen auf Koſten ſeines Vorgängers. 5. Miſcht ſich der Vorgänger in mein Amt, ſo muß er nach Matth. 18 ermahnt werden. Der Vorgänget hat kein Recht, durch Briefe an ſeine früheren Gemeindeglieder in Gemeindeangelegenheiten einzu— greifen. b. Nachfolger. Iſt ein Paſtor von ſeinem Plaz fort, ſo iſt zu bedenken: 1. daß man einen Anfänger nicht ſo ohne wei · teres vergleichen ſollte mit ſeinem Vorgänger, der ſich in die Verhältniſſe eingelebt hatte: 2. daß auch der frühere Paſtor ſeine Febler ge habt hat, die man aber vielleicht nicht ſo empfand. da man ſich daran gewöhnt hatte: 3. daß man durch ſeinen Wegzug aufhört, Paſtor der Gemeinde zu ſein und kein Recht hat, zu erwarten, daß ſie immer noch in allen Dingen nat den Grundſätzen des Vorgängers geleitet werde: 4. daß es ſchwer iſt für n Nachfolger, ſich in die neuen Verhältniſſe einzuleben. 38. Verhalten des Paſtors gegen ſeinen Schullehrer. Der Paſtor ſoll a. ſich nicht über ſeinen. Schullehrer erheben. Pfajfen. ünkel; b. mit ſeinem Lehrer in brüderlichem Verhältnis ſt. hen und in Eintracht mit ihm zuſammenarbeiten: e. alles meiden. was den Lehrer ärgern und verleten könnte, ohne der Wahrbeit etwas zu vergeben. 39. Paſtor und Politik. Als Paſtor geht uns die Ve · litik des Landes gar nichts an. Kirche und Staat — geſchieden ſein. Politiſcke Paſtoren ſind ein Urpine Vun, 2. 4: Kein Kriegsmann flicht ſich in Händel der Nahrung. Anm. a. Als Bürger nimmt der Paſtor Notiz 0r bürgerlichen Angelegenheiten, macht von ſeinem an de necht Gebrauch. Nicht immer aber iſt es ratſam, daß de Paſtors politiſche Stellung bekannt gegeben werde e tönnten ihm allerlei Hinderniſſe für ſein Amt erwatheen. Anm. b. Freilich, wenn Politiker ſich in Religion miſchen, können wir nicht ſchweigen, ohne Verräter an der Wahrheit zu werden. Auch das iſt noch nicht Politik treiben, wenn man die Sünden der Parteien ſtraft. Anm. c. Sektenprediger bringen Politik auf die Kan⸗ zel, befürworten manchmal ſogar Erwählung beſtimmter berſonen. Luth. 53 200. Sie predigen, wonach den Leuten die Ohren jücken. Und die Welt läßt ſich ſolche redigten gefallen, wenn ſie nur nicht Buße zu tun braucht. L. W. 42, 259. ö Einwand 1. Moſes hat ſich mit politiſchen Dingen be⸗ aßt. Einwand 2. Wider einen Alteſten nimm keine Klage auf. 1 Tim. 5, 19. Timotheus ſei alſo in öffentlicher Gerichtsverhandlung Richter geweſen. Einwand 3. Vor der Obrigkeit ſollen Chriſten nicht zanken. 1 Kor. 6. Alſo gehören weltliche Händel vor den Biſchof. Studinm des Paſtors. 40. Der Paſtor ſoll fleißig ſtudieren. Dazu ſoll ihn treiben O. Gottes Gebot. Hierher gehören Sprüche, 1. die alle Chriſten angehen. Joſ. 1, 8: Laß das Buch dieſes Geſetzes nicht von deinem Munde kommen. Joh. 5, 39: Suchet in der Schrift. Was ů Chriſten geboten iſt, geht erſt recht den Paſtor Anm. Auch ein Paſtor ſoll, wie alle Chriſten, wachſen in der Erkenntnis. 2 Petr. 3, 18; 2. die beſonders an die Paſtoren gerichtet ſind. 1 Tim. 4, 13: Halte an mit Leſen. (Sier iſt zwar zunächſt das öffentliche Vorleſen in der Gemeinde ge. meint, bis der Apoſtel zurückkommt, aber es gilt auch von dem Leſen der Schrift überhaupt. Schulbl. 31. 265.) — Wozu ermahnt er? Warum ermahnt er? Luth. 17, 42. — 1 Tim. 4, 15: Solches warte, damit gehe um. Neb. 89, 50. 51. Wis— Syn. 1906, 73. Anm. Gottes Wort ſoll unſere tägliche Speiſe ſein, ie Luft. die uns umgibt; die Notwendigkeit. 1. Wir haben auf der Anſtalt noch nicht ausgelernt. Wer kann ſagen, er habe nun alles er— griffen? Wozu ſoll ich noch ſtudieren? Schulbl. 32, 151. Man kann nicht immer zehren von dem,. was man einſt gelernt hat. Die Schätze, die man geſammelt hat, verroſten wieder, wenn man nicht weiter fortſtudiert. Wis. Syn. 93, 24. 2 Man kann die Predigt nicht aus dem Armel ſchütteln, wie manche denken. Wehe dem, der oin⸗ Vorbereitung auf die Kanzel geht! Luth. 17, 4 Die Leute merken auch, ob der Paſtor ſtudiert hz oder nicht. Ma. 27, 316. Iſt die Vorbeteitun zu kurz erledigt, wird in der Regel zu lang Re Predigt. Ma. 27, 351. Anm. Man ſoll auch nicht denken, wenn it nur Gottes Wort predige, das wird ſeine Krnn nicht verſagen. Wir ſollen auch die Leute anleun daß ſie das Wort recht verſtehen. 3. Wir ſollen auch nicht immer wieder in des ſelbe Fahrwaſſer geraten, ſondern die alten Natrheiten immer wieder in einem neuen Lichte zeiger aus unſerm Schatz Neues und Altes hervortragn Matth. 13, 52. 4. Wir bedürfen des Studiums für die Prian. ſeelſorge, daß wir nicht unvorbereitet, überraſtr und leer vorgefunden werden. Anm. Wir müſſen zeitgemäße Dinge, die r beleuchten ſollen, zuvor recht erkennen lernen: c. der Zweck des Predigtamtes. Wit ſeh len Gottes Wort predigen. Das iſt nicht möglich obre Studieren. Darum beſchreibt auch die Schrift das Am als ein Werk, Arbeit und Amt; d. der Schaden, der angerichtet wird, wenn wit nicht ſtudieren 1. am Paſtor ſelbſt. Er verbauert, geh. den Krebsgang L. W. 41, 272, bleibt auf der Heie ſitzen und macht geiſtlich Bankerott. S. 65, 25. — Das ſchlimmſte aber iſt, daß er Gottes Zorn und Fluch auf ſich ladet, denn es iſt Frechheit und Vermeſſenheit, Gottes Wort, ohne ſtudieren zu wollen. zu predigen. L. W. 41, 272—274. Ma. 18, 20. Bro. 336 2. an der Gemeinde. Ein verkehrtes Von kann mehr Schaden anrichten, als eine ganze Urr digt nützt: e. das Vorbild Anderer. Paulus läßt ſih das Pergament ſchicken 2 Tim. 4, 13. — Luther. Dil⸗ herr; f. der Eifer der Feinde. Satan ſtudiert Tag und Nacht, und ſeine falſchen Propheten ſind eiftizer und klüger als die Kinder des Lichts; g. der herrliche Nutzen 1. für uns. Wir werden immer geſchickter zun Amt, unſers Glaubens immer gewiſſer. Fondi. dung iſt die Quelle der Begeiſterung, ein Mittel, de Freudigkeit zu erhöhen; 2. für die Kirche. Die Gaben erzeigen ſich zun gemeinen Nutzen. 1 Kor. 7, 12; 01 die herrliche Verheißung und der Larem. a. Beten ohne Studieren iſt Schwärmerei. ohn. Wer da hat, dem wird gegeben. Anm. b. Wir ſollen unſere Gaben nicht brach liegen laſſen, ſondern ausbilden. 1 Tim. 4, 14: laß nicht außer Acht die Gabe, die dir gegeben iſt. Anm. c. Manche meinen anfangs, ſie wüßten alles, bis ſie ſo nach und nach zur Erkenntnis kommen, daß ſie nichts wiſſen. Anm. d. Studieren gehört mit zur rechten Treue in der Amtsverwaltung. Anm. e. Der Beweggrund zum Studieren ſoll ſein, daß wir immer beſſer ausgerüſtet werden zur Predigt des Evangelii, nicht aber 1. Ehrgeiz, in der Kirche etwas leiſten zu wollen: 2. das Intereſſe, geiſtige Beſchäftigung zu haben. Anm. f. Zum Studieren gehört 1. Zeit, und auch geeignete Zeit. Die Ge⸗ meinde ſoll dem Paſtor die nötige Zeit zum Stu⸗ dieren laſſen, ihn auch nicht unnötig viel mit an⸗ dern Geſchäften überhäufen und ſtören. Aufſchrift an Dillherrns Studierzimmer Luth. 2, 32; 2. ein Studierzimmer. Dafür ſollte die Gemeinde ſorgen; 3. Geldmittel, die nötigen Bücher anzuſchaf · ſen. Der Segen kommit der Gemeinde wieder zu⸗ gut. 41. Was ſoll ein Paſtor ſindieren? Vor allen Dingen die Schrift. Studium der Schrift iſt ein vornehmes Stück der Amtsarbeit. L. W. 35, 113. 114 Mancher Vaſtor lieſt viele theologiſche Bücher, aber wenig in der 9116 Warum nicht an der Quelle ſchöpfen? Theol. Anm. a. Die Schrift ſollen wir fleißig und regel mäßig leſen. Kauft die Zeit aus. Halte an mit Leſen. „Anm. b. Hier finden wir Rat für alle Fälle in der Seelſorge. Die Bibel iſt eine Fundgrube, die ſich nie ergründen läßt. Anm. c. Wie ein Bergmann aus der Tiefe unter viel Arbeit edle Metalle hervorbringt, ſo ſollen wir in der Ribel graben. Galm. d. Das iſt die herrlichſte Beſchäftigung, die uns hätte zuweiſen können. Dabei ſoll man ſich nicht als ein Schlachtopfer vorkommen, ſondern mit Begeiſterung ſtudieren und es als ein hohes Vorrecht betrachten. Anm e. Ein Paſtor, dem das Intereſſe für die Theoe abgeht, iſt ein Widerſpruch in ſich ſelbſt. Galm f. Das Verſtändnis der Schriſt meuich mun 6nbu Er muß uns erleuchten. Eigene Kraft tut ͤ 12 Allerlei Winke, wie ein Paſtor die Schrift liin oll. a. Lies die Bibel als das Wort des großen Geru und ſuche darin deine eigene Seligkeit. Anm. a. Dann ſtudiert man die Bibel auch kritit. d. h. ſorgfältig befliſſen, daß keine Menſchenmeinung degemiſcht werde. Anm. b. Die moderne Theologie nennt ſolches Zr dium der Schrift unwiſſenſchaftlich. Anm. c. Viele haben nur ein rein wiſſenſchaftlihs Intereſſe an der Bibel, da ſie das merkwürdigſte E in der Welt iſt. Unterſuchunsobjekt. b. Lies die Bibel nicht der Reihenfolge der Rüchn nach. Manche Bücher ſind von größerer Bedeutung, d andere. c. Lies nicht bloß einzelne Stellen gründlich, ſonden ein ganzes Evangelium oder Buch. Wer nur einen ger. perteil ſtudiert hat, hat noch keine Kenntnis vom ganzun menſchlichen Leibe. d. Lies nicht gedankenlos, ſondern ſuche die Worte z s Studiere, forſche, vertiefe dich in die Schrit ies 1. exegetiſch, 2. hiſtoriſch, mit Erforſchung der Umſtände, un⸗ ter denen es geſchrieben worden iſt. e. Meditiere über das Geleſene. Vergleiche Schrit mit Schrift. f. Was man nicht verſteht, ſtreiche man an. g. Gebrauche immer dasſelbe Exemplar der Bibel. Man erlangt dadurch Ortskenntnis und weiß ſchnell zu finden, wo ein Spruch ſteht. Anm. a. Daß dies alles in der rechten Stimmunn geſchehen muß, nicht als eine läſtige Pflicht, verſteht ſit von ſelbſt. Anm. b. Iſt ein Kandidat eben ins Amt gekommen ſo wird er gerade das ſtudieren, was zur Vorbereitin auf ſeine Predigt dient. Damit wird wohl vorlänſtz ſeine ganze Zeit in Anſpruch genommen ſein. Anm. c. Wo möglich, ſoll man die Bibel nach dem Grundtext ſtudieren. 43. Studium alienum. Andere Bücher, die ein Pal tor bei ſeinem Studium zu Rate ziehen kann, ſind: a. Luthers Schriften. Aus Luther darf tüchtig geſtoz len werden. Ma. 18, 212. Luther führt in die Schrit hinein. S. 65, 24. 25. Paſt. 10, 11. — Ma. 13, 128. b. Die Bekenntnisſchriften. L. W. 20, 109. 4, 359 Min. 82, 8. c. Kommentare, die die Auslegung berühmter Ther⸗ logen geben. Predigtbücher. Predigtſtudien Ma. M. N. Dogmatik, Homiletik und Paſtorale Quart. 3, 193. 19ʃ Walthers Schriften L. W. 41, 336. Lehre und d. Kirchliche Zeitſchriften: Lutheraner, Behre. Synodalberichte. L. W. 41, 336. e. Streitartikel über Lehrſtreitigkeiten. j Als Hilfsmittel: Sprachbücher, Logik, Rhetorik, HZeſchichte, Pädagogik. Vergl. 25, d. Unm. a. Man ſollte nur gute Bücher und Schriften eien. Anm. b. Schriften Falſchgläubiger mag man leſen. Nan erlernt daraus, wie erfinderiſch der Teufel iſt und wie die Falſchgläubigen ihre falſche Lehre ſchmücken. Wer dber ſolche Bücher fleißig bei ſeinem Studium benutzt, wird leicht den ſektiereriſchen Geiſt einatmen und davon angeſteckt werden, ſich manche falſche Eregeſe aneignen. Na. 3, 218. 219. — Was für theologiſche Bücher lieſeft du? Lutheriſche oder ſektiereriſche? Theol. 8. 118. 119. 20. — Zur Vorbereitung auf die Predigt ſoll man Sek— tenbüchern nicht die Ehre antun. L. W. 21, 242. Anm. c. Wiſſenſchaft. Aſtronomie, Philoſophie u. ſ. w. muß eine untergeordnete Stellung einnehmen. Es gehört mit zu den Allotria, wenn es den Paſtor am theo— logiſchen Studium verhindert. Auch iſt die Gefahr da— mit verbunden, daß ſich die Wiſſenſchaft in die Predigt einſchleicht. ů Anm. d. Wiſſenſchaft ſoll nur Magd, nicht die Herrin ein. Anm. e. Alles, was wir ſtudieren, ſoll direkt oder inRrekt unſerm Berufe dienen. Darum iſt es vom übel, wenn man 1. ſich viel beſchäftigt mit wiſſenſchaftlichen und unwiſſenſchaftlichen Dingen, die mit dem Predigt- amt in keiner Verbindung ſtehen; 2. mit Zeitungsleſen und Novellenleſen die Zeit totichlägt. Paar Minuten für die tägliche Zeitung ſind genug. Amm. f. Des Pfarrers Bibliothek L. W. 4, 146. 178. W5. 30f. 315. 367. 368. 1. 57—61. 129. Anm. g. An der Bibliothek erkennt man den Paſtor. Zoge mir, was du lieſeſt, und ich will dir ſagen, wer du biſt. I. über den Gebrauch fremder Bücher beim Studieren it folgendes zu merken: a. Fremde Bücher fleißig zu benuven, imnicht unrecht. Die Weisſagung verachtet nicht. Theſſ. 5. 20. L. W. 17, 265. — Wie kann ich die Schrift verſtehen, ſo mich niemand anleiter? Min. 82, 60. Anm. a. Wir finden vieles in andern Büchern, was vir ſelbſt wohl nie gefunden hätten. Andere haben uns in der Sache ſchon vorgearbeitet. Anm. b. Es iſt auch kein Diebſtahl. Jer. 23, 30 mein Wort ſtehlen,“ paßt hier nicht her. — Alles iſt cher. Anm. c. Die Gaben ſollen ſich zum gemeinen Nuzn erzeigen. Anm. d. Wird man dann nicht ein Sklave des Aus legers? — Nein, auch der Ausleger muß ſeine Schrii— auslegung aus der Schrift beweiſen. b. Der falſche Gebrauch fremder Bücher be⸗ ſteht darin, daß man ſie einfach kopiert, unverdaut wie⸗ dergibt, ſich mit fremden Federn ſchmückt. Ein ſolcher iſt ein Papagei. — Wie, wenn die Gemeinde beichlieft. die geſtohlene Predigt drucken zu laſſen? Ma. 16, 64. — Paſtoren ſollen ſich nicht aus Faulheit auf die Poſtl⸗ len verlaſſen. Ma. 7, 276. Anm. a. Die Folge davon iſt, daß ſie das Vertranen zu ſich ſelbſt ganz verlieren und nichts Eigenes lieſern können, ſie können andern nicht das Maul ſtopfen, ſin müſſen erſt ihre Poſtillen nachſehen. Kopieren tötet al⸗ len eigenen Geiſt. Man kann auch auf die Weiſe ſeines Glaubens nicht göttlich gewiß werden, da man ihn au Autoritäten gründet. — Schließlich wird auch der Vor⸗ trag leiden. David in Sauls Waffenrüſtung. Anm. b. Manche fehlen 1. in excessu. indem ſie ein Maul voll oder zwei aus den Poſtillen nehmen und den Leuten ver⸗ tragen: 2. in defectu, indem ſie fremde Bücher ganz verachten. Kurioſum von einem Studenten, der 10 bs Anm. e. 50 Poſtillen benutzte Ma. 13, 288. Einwand: Wenn wir nur Gottes Wort predigen, ſo ſei es einerlei, woher wir die Worte nehmen. c. Der rechte Gebrauch fremder Bücher beſteht darin, daß man 1. ſie nicht eher zu Rate zieht, als bis man ſelbit durch eigene Meditation ſeine Kräfte erprobt hat. studium proprium. Ma. 13, 287. Der Gebrauc fremder Bücher ſoll die eigene Ausarbeitung der— Predigt nicht einſchränken. L. W. 21, 243. Anm. Findet man dann in Büchern dieſelben Gedanken, die man auch ſchon hatte, ſo wird mon dadurch geſtärkt. Haben andere aber andere Anſich⸗ ten, ſo ſehe man zu, welche das meiſte für ſich hat: 2. alles, was man aus ihnen nimmt, ſelbſt prüft. 1 Theſſ. 5, 21: Prüfet alles und das Gute be⸗ haltet; 3. das aus andern Büchern Entlehnte verdant, es durch Meditation in Fleiſch und Blut übergeben läßt und dann mit eigenen Worten wiedergibt. Anm. Wenn man ſtiehlt, dann ſtehle man nur Gutes. 45. Wie ſoll man ſtudieren? Man ſoll ſtudieren a. gründlich. Beſſer ein Buch zehnmal leſen, als zehn Bücher einmal in derſelben Zeit. Das Herumilat. tern von einem Buch zum andern bringt kein gründliches. gediegenes Wiſſen. Vielerlei leſen zerſplittert die Kräfte. Non multa, sed multum; blmitder Feder in der Hand. Das Geſchrie⸗ bene bleibt. Nulla dies sine linea. 1. Kommen einem bei der Meditation gute Ge— danken, ſo ſchreibe man ſie nieder. Wer weiß, ob ſie einem nochmals kommen. 2. Von Büchern, die man lieſt, mache man ſich Auszüge, Excerpte, und ſchreibe mit paar Worten die Hauptgedanken nieder. 3. Zu dieſem Zwecke lege man ſich einen „Inder Rerum“ an; cHmit Gebet. Studieren ohne Beten iſt Gottes⸗ leugnung, praktiſcher Atheismus. Das Studierzimmer ſoll zugleich eine Betkammer ſein. Vergl. § 19. Anm. Oratio, meditato et tentatio faciunt Theo- ogum.. 46. Hinderniſſe für das Studium. Der Paſtor wird durch vieles am Studieren verhindert. a Hinderniſſe von innen: 1. Die Schwachheit unſeres Fleiſches. Der alte Adam iſt träge zu göttlichen Dingen und drückt ſich gern herum. — Mangel an theologiſchem Intereſſe. 2. Das verzagte Herz. „Was nützt alles Studieren? Du richteſt doch nichts aus.“ 3. Das trotzige Herz. Zufriedenheit und Genügſamkeit mit ſich ſelbſt. Man weiß ſchon genug. Für die Gemeinde iſt es gut genug. Man verläßt ſich auf ſein gutes Mundwerk, ſeine Schlagfertigkeit, Redegewandtheit, Gedächtnis u. ſ. w. Anm. Hat ein Paſtor ſchon oft über dieſelben Terte gepredigt und eine gewiſſe Fertigkeit bekommen, ſo iſt Gefahr, daß er im Studieren nachläßt und die alten Wahrheiten in den alten Phraſen wiederholt. 4. Mangel an Ausdauer. Man macht einmal einen ernſten Anlauf, gibt es aber bald wieder auf. b. Hinderniſſe von außen: 1. Mangel an Zeit (Schulehalten. Miſſionsreiſen, viele Amtshandlüngen), Mangel an Büchern und an Geld, an einem Studierzimmer, 2. ſchlechte Geſundheit, die leidende Frau, große Familie. Haus⸗, Hof⸗, Gartenarbeit, 3. allerlei Allotria und Nebenbeſchäftigungen. Das Amt des Paſtors iſt ſchwer. 47. Das Amt des Paſtors iſt ſchwer a. wegen der hohen Aufgabe, die es hat. Menſchen unter den Gehorſam des Glaubens bringen iſt nicht leicht. Veſonders macht das Strafamt die Arbeit des Paſtors ſchder. Ma. 26, 278: b. wegen der damit verbundenen Arbeit ſ. S23; ( wegen der ſchweren Verantwortung ſ. § 48: b. wegen der damit verbundenen Gefahren und An.“ fechtungen ſ. § 49. 51; e. wegen des damit verbundenen Amtskreuzes ſ. 52 48. Die Verantwortung. Der Paſtor muß einſt iter die ihm anvertrauten Seelen Rechenſchaft ablegen. Hebr. 13, 17: als die da Rechenſchaft dafür abgeben ſollen.! Kor. 4, 4: Der Herr iſts aber auch, der mich richtet. Hei 3, 18. 33, 7. 8: ſein Blut will ich von deiner Hand ſor. dern. Jede Seele iſt ihm auf das Gewiſſen gebunden. Anm. a. Unſer Amt iſt ein ganz ander Ding als dez Amt der Papiſten und Schwärmer. Von uns wird Gon viel fordern. Anm. b. Was kann ein einziges verkehrtes Wort für Schaden anrichten! Anm. c. Viele fallen ab. Sind wir nicht manchmal ſelbſt daran ſchuld? Anm. d. Und was wird dann endlich die Strafe der untreuen Prediger ſein? Geſchichte: „Du verfluckter Pfaffe gehſt auch mit.“ Walth. Geſetz u. Ev. 1. 52.53 Dann wird es ihnen nichts helſen, wenn ſie auch dieſen oder jenen zur Seligkeit geführt haben. 49. Die Anfechtungen, denen Paſtoren ausgeſetzt ſid. Solche ſind: a. Ich tauge nicht zu predigen. Jer. 1, 6. Das Gefühl der Untüchtigkeit iſt nicht bloß bei jungen, ſondenn auch bei alten Paſtoren noch zu finden, nicht bloß bei denen, die eine ſchwere Zunge, ſondern auch bei denen, die eine leichte Zunge haben. (Doch iſt dieſe Klage meiſt unbegründet, denn Gott hat uns berufen und wirkt mit uns. Ma. 11, 171—173.) b. Wenn ich mehr Gaben hätte, könnte ich mehr aurichten. (Aber Gott kann durch viel oder wenig helfen. c. Ich bin nicht der rechte Mann an dieſem Ort. Ein anderer könnte hier beſſer arbeiten. Doppelt ſchrer wiegt dies, wenn auch Gemeindeglieder harte Urteile fällen über die Mängel des Paſtors, unter denen er ſelbſt ſchon ſeufzt. d. Ich arbeite hier vergeblich. Alle Mühe iſt um⸗ ſonſt. Was konnte Elias nun noch hoffen, da jelbi ſolche Wunder Gottes ſo wenig Frucht geſchaift hatten? Anm. a. Ohne Anfechtung wird niemand ein guter Prediger. Tentatio. Anm. b. Gerade die Paſtoren werden am meiſten mit Anfechtungen geplagt. Kann Satan einen Paſter zu Fall bringen, dann um ſo beſſer. Anm. e. Anfechtung iſt eine Schule, da man lernt. Gottes Wort recht anzuwenden zum Nutzen anderer. 50. Die eigene Sündhaftigkeit. Auch redliche Vaſio. ren machen manchen Fehlgriff, manches Verſehen. Amtz. ſünden. Ich bin ein ſündiger Menſch. Ma. 15. 45 Je höher unſer Amt, deſto ſchwerer wiegt unſere Sünde. Ma. 27, 68. Anm. a. Paulus war ſich keiner mutwilligen Fahr— läſſigkeit bewußt, aber dennoch nicht gerechtfertigt. Anm. b. Manche Leute meinen, Paſtoren ſeien aus keſerem Stoff, wie andere, aber ſie haben dieſelbe ſünd⸗ liche Natur. Anm. e. Hat ein Paſtor ein Verſehen begangen, ſo ſal er 1. ſich von ſeinen Vriidern zurechtweiſen laſſen, vergl. Petrus und Panilus: 2. ſein Verſehen wieder gut zu machen ſuchen; 3. ſeine Zuflucht nehmen zum Blute Chriſti, das auch unſere Anntsfünden tilgt. Wir tröſten uns deiſen, daß Chriſtus als volllkommener Seelſorger mit ſeiner Treue unſere Untreue gebüßt hat. 51. Geichren für den Paſtor. Ein Paſtor iſt von be⸗ hudern Geiahren umgeben. a. Niemand iſt in größerer Gefahr, ein Heuchler werden, als ein Paſtor. Der Umgang mit Gottes twird ihm zur Gewohnheit. Er betrachtet gar leicht Wort nur als Werkzeng des Berufes, aber wenig zu zer Erbanung. Er predigt andern und wird ſelbſt derwerflich. — „Ich wundere mich, daß jemand von de⸗ nen, die die Kirche regieren, ſelig wird.“ Chryſoſtomus. b. Er kann leicht in Stolz, Hochmut, Herrſchſucht ge⸗ raten. ‚ t. Er wird leicht mutlos und verzagt. Mutloſig. keit lommt wohl zuzeiten über jeden Prediger. Wa. 15, 234. 235. Die Gemeinde ſoll ſich das nicht befrem⸗ den laſſen. 214. — Elias unter dem Wachholderbaum. Na. 15, 239. — Mutloſigkeit iſt unrecht. Theol. 8. 53. Anm. a. Urſachen der Mutloſigkeit: Die Urſache * zegt nicht in Gott, ſondern 1. im Paſtor ſelbſt. Vielleicht beſchweren eigene Sünden und Gebrechen ſein Herz. Vielleicht überſchätt er ſeine Gaben (Ich habe beſſer gear⸗ beitet, als dieſer oder jener und doch nichts erreicht) oder unterſchätzt ſie (Wenn ich größere Gaben bätte, würde ich mehr ausrichten): 2. in den Umſtänden, unter denen er ar- beitet. Einflußreiche ſind oit wider uns und be— kämpfen uns. Biſt du, der Israel verwirret? — Scheinbarer Mißerſolg. Mich. 97, 46. So lange die Arbeit gut vorangeht, iſt Freudigkeit da. Miß⸗ erfolg ſtimmt nieder. Anm. b. Folgen der Mutloſigkeit. Mutloſigkeit macht uns untüchtig zum Amt. Verlieren die Führer • Streit den Kopf, dann ſteht es ſchlimm. Ein mut⸗ hier Paſtor iſt wie ein Vogel mit zerbrochenen Flügeln. Er führt ein Jammerleben. Ma. 15, 289. Anm. c. Die Verſuchung zur Miloſiakeit trifft Paſ. en ankleinen Gemeinden gewöhnlich härter als on crößeren, wo mohr Anregung und Abwechslung iſt. Anm. d. Wie iſt Mutloſiakeit zu heben? Des Herrn Wort kam zu Elias. Man muß ſich von Gott zu⸗ rattweiſen loſſen: Was machſt du hier? O, ihr Klein⸗ aläubigen! — Aus eigener Kroft kann ſich der Mitloſe richt aufſchwingen. Es gehört dazu Glaube und Ver— —— zu Gott: Iſt Gott für uns, wer mag wider unz ein? Anm. e. Durch allerlei Widerwärtigkeiten und Niz erfolge ſollen wir uns nicht niederſchlagen laſſen. Dn Säemann arbeitet auch nach einer Mißernte getroſt water. Neb. 89, 27. 52. Das Amtskrenz. a. Was verſtehen wir darunter? Datirter iſt zu verſtehen 1. nicht das ſelbſtverſchuldete Riden. Oft nu— chen ſich Paſtoren ſelbſt verächtlich und ſind dan ſchuld, wenn ſie allerlei leiden müſſen; 2. nicht die Müne und Arbeit, die mit dem Arr zuſammenhängt: Predigen, Studieren, Schulehn ten, Krankenbeſuche machen u. ſ. w.; 3. ſondern das Leiden, das man um des Amtz um Chriſti willen tragen muß: die Schmach Cürki. b. Solches Kreuz hat jeder Paſtor 3u tragen, der eine mehr, der andere weniger. Feindſuchen des Paſtors Perſon und Lehre zu verdächigen. Ka. 1900, 18. Man hat allerlei an ihm auszuſezen. Liebloſe Urteile werden über ihn gefällt. Ma. 9, 300 301. Mirjam. Stöckh. A. T. 217. Sie haben zu tämpfen mit Vorurteilen, mit Hartnäckigkeit, mit der viele das Evangelium abweiſen. Ma. 18, 375. Der Same fällt nicht immer auf gutes Land. Ma. 14, I. Harter Boden. Wis. Syn. 94, 51. 52. — Oft erhebe ſich Sturm oder Gegenſtrömung gegen den Paſtor n der Gemeinde. Ma. 23, 282. 283. Jo. 98, 74—78.— Altere Paſtoren will man nicht mehr. L. W. 18, 21. (Troſt für ſie Luth. 63, 257. 258.) Anm. a. Zur Kreuzespredigt kommt der Kreuzes. lelch. Das Wort predigen heißt die Wut der Holle aui ſich ziehen. Ma. 6, 166. Kreuz iſt die Hoffarbe der Chrinten. Schulbl. 3, 113. Wer nicht dulden und lden will, ziehe in eine andere Welt. Ma. 28, 29. Anm. b. Ein Paſtor wird angefochten von Teuil, Welt und Ileiſch. Anm. e. Nicht die Weitherzigen und Toleranten, iendern gerade die Gewiſſenhaften müſſen dulden. Anm. d. Die Welt verachtet die Predigt des Coan— gelli und iſt den Predigern ſeind. 1 Kor. 4, 9.eir Saauſpiel der Welt. (Ma. 6, 160. 161.) 4, 10. . ren um Chriſti witlen. (Ma. 19, 6.) * N. e. unn Knte r euz kommtt dann noch das Kre Cyriſ Panlus hat einen Vs. im Fleifh. c. Sowaresallezeit in der Welt. 1½½3 12, 3: Moſes war ein ſehr geplagter Menſch. (L &. 18, 944.) 1 Kön. 22, 8: ich bin ihm gram. 189.2 Cligs. — Eliſa wird verſpottet. (Jo. 1906, 13. !4 Chriſtus. (Ma. 4, 205. L. W. 18, 346.) Die Apoſel. Matth. 10, 16. 17. 22. Panlus. Ma. 21, 255. 255.— Ambroſius, Luther. Ma. 23, 285. 286. Anm. a. Der Jünger iſt nicht über ſeinen Meiſter. Anm. b. Es ſoll uns das nicht befremden, als wider⸗ jahre uns etwas Seltſames. Es iſt d. Der Nutzen des Amtskreuzes. dienlich 1. für uns perſönlich. Es hält uns in der rech— ten Demut. Wie leicht würden wir ſicher, wenn wir kein Kreuz hätten! 2. für unſer Amt. Kreuz, tentatio. macht uns tüchtig zum Amt. Wer nicht ſelbſt in Trübſal ſteckt, wird auch kein rechtes Gefühl und Herz haben gegen die Not anderer. Anm. a. Kreuz macht uns zu tüchtigen Paſtoren und zu tüchtigen Chriſten. Anm. b. Was ſehlt dir noch? Kreuz? Anm. ͤc. Schließlich dient auch unſer Kreuz dem aroßen Ziele: daß die Auserwählten ſelig werden. 2 Tim. 2, 10. e. Verhalten im Amtskreuz. 1. Durch Kreuz und Feindſchaft ſollen wir uns nicht irre machen laſſen, ſondern getroſt weiter ar- beiten. Die Apoſtel ließen ſich den Mund nicht ſtopfen. 2. Alle Widerwärtigkeiten ſollen wir geduldig tragen. 2 Tim. 4. 5: leide dich. (Ma. 4, 205. L. M. 18, 344. 345.) Das muß des Paſtors Geſin— nung ſein: Ich will den heilſamen Kelch nehmen. Pſ. 116, 12. 13. (Ma. 1, 323. 321. 327. Ruh. 882. 883. 3. Das Kreuz ſoll uns zinn Gsbet treiben. 3 4. Wer hier ermüden will, der ſchaue auf das Ziel. Anm. Man klage ſein Leid nicht bei Gemeindeglie⸗ dern, ſondern beſuche lieber ſeine Amtsbrüder. 53. Wer iſt hierzu tüchtig? 2 Kor. 2. 16. a. Offenbar nicht der, der ſich ſelbſt für tüchtig hält aus eigener Kraft. An uns ſelbſt müſſen wir verzagen. 2 Kor. 3, 5: Nicht daß wir tüchtig ſind von uns ſelber. Ma. 31, 3. 5. 280. Wis. Syn. 94, 38. 39. Anm. Es kann einer die ganze Schrift wiſſen und iſt doch kein Schriſtgelehrter. b. Die Tüchtigkeit kommt von Gott. 2 Kor. 3, 5: daß wir tüchtig ſind, iſt von Gott. 3. 6: welcher auch uns tüchtig gemacht hat. Pi. 71. 17: Du haſt mich ge⸗ lehrt. (Ma. 24. 12. 13.) Euch iſts gegeben, zu wiſſen des Geheimnis des Reiches Gottes. Tüchtigkeit iſt nicht Errungenſchaft des Anm. a. (eiſtes, ſondern eine Gabe Gottes. 1 Petr. 4. 10. Anm. b. Das Predigen kommt aus dem Worte Got⸗ 1s. Röm. 10, 17. Nicht nur der Inhalt, ſondern auch die Tüchtigkeit. Anm. e. Die Grade der Tüchtigkeit ſind verſchieden. Anm. d. Zur Tüchtigkeit gehören Weisheit. Mut und Gewißheit. Die Herrlichkeit des Amtes. 54. Das Amt eines Paſtors iſt ein herrliches Ant. 1 Tim. 3, 1: So jemand ein Biſchofsamt begehret, der begehrt ein köſtliches Werk. Herrlich iſt das Amt, vel a. Gott ſelbſt es geſtiftet hat und hoch achtet; b. es ein Amt des Wortes iſt. So viel Lob den Worte Gottes zukommt, ſo viel Lob gebührt auch den Predigtamt; c. es ein ſo ſeliges Ziel hat: Menſchen ſelig zu maben. ö Sammlnng der Auserwählten. L. W. 35, 7. 12. M es das größte Glück für einen Menſchen, geiſtlich ſehend zu werden, was für ein köſtliches Ding muß es darun. ſein, die Menſchen zu dieſem Elück zu führen! Ma. 2, 65. 66. Anm. a. 1 Tim. 4, 16: wirſt du dich ſelbſt ſelig ma— chen und die dich hören. Anm. b. Ein Paſtor macht Lahme geſund, Mlinde ſehend, zunächſt nur geiſtlich, aber ſchließlich auch lei— lich, indem er ſie einer ſeligen Anferſtehung entgegenführt. Darum iſt das Amt eines Paſtors viel wichtiger als das eines Arztes. Anm. c. Während alle andern Ämter ſich mit itdi ſchen Dingen befaſſen, befaßt ſich dieſes Amt mit himm⸗ Gegen dieſes Amt ſind alle anderen Am. liſchen Dingen. ter und Würden in der Welt nur Spielerei. Can. d9, 7. Darum führen auch Paſtoren ſo herrliche Namen. Na 6, 155. L. W. 19, 248. 249: d. das Amt für den Paſtor ſelbſt ſo viel Segen bringt. Anm. a. Die Wichtigkeit dieſes Amtes wird erſt in jener Welt recht erlkannt. Anm. b. Des Herrn Namen verkündigen? Wit ſind es nicht wert. Anm. e. Was kümmert uns daher die Anerkennung und Lohn von Menſchen! Anm. d. Wenn Leute das Predigtamt aufrichten und einen Paſtor berufen, machen ſie den beſten Gebrauch von ihren irdiſchen Gütern. 55. Erfolg. a. Unſere Arbeit ſoll nicht vergeblitz ſein. 1 Kor. 15, 58. Der Same iſt gut und witd aufgehen. Hat ein Paſtor ſeinen Samen ausgeſtreut. ſo kann er ſich getroſt ſchlafen legen und braucht um den Erfolg nicht zu ſorgen. Mark. 4, 26—29. (Neb. 1900. 58.) Gottes Wort kommt nicht leer zurück. Du wirſt Moenſchen fangen. Ma. 15, 48. Allenthalben etliche Min. 86, 17. Mancher wird wie ein Vrand aus dem Feuer geriſſen. Ma. 6, 170. b. Der Erfolg kommt von Gott. Die Ar⸗ beit des Landmanns läßt die Saat nicht wachſen. Gon muß Gedeihen geben, die Tür auftun. Mark. 16, 20: der Herr wirkte mit ihnen. „Der Erfolg l kommtnichtimmerſogleich. Zgwiſchen ö Saat und Ernte muß eine gewiſſe Zeit verſtreichen. Man darf, wenn man Samen ausſtreut, nicht gleich mit dem Erntewagen hinterher fahren wollen. Was für Früchte Chriſti Wort an Nikodemus hatte, wurde erſt unter dem Kreuze ofienbar. Anm. Manchmal geht in Erfüllung: Dieſer ſärt, der andere ſchneidet. Andere haben gearbeitet und ihr ſeid in ihre Arbeit gekommen. Joh. 4. 37. 38. Aber auch dieſe Frucht wird dem erſten Arbeiter angeſchrieben: 2. entzieht ſich oft unſerer Wahrnehmung. Man kann ihn nicht immer ſehen. Wo kann geſagt werden, ein Paſtor habe gar keinen Erfolg? Wis. Syn. 94, 54. 55. Auch wenn man keinen Erfolg ſieht, iſt doch vielleicht Erfolg da. Il. 1904, 41. — Hier heißt es: nicht ſehen und doch glauben. Ma. 16, 46. — Elias und die 7000. 1 Kön. 19, 18. Anm. a. Die Klagen über geringen Erfolg ſind oft danz unbegründet. Anm. b. Manchmal ſieht es aus, als hätte man ver⸗ geblich gearbeitct. Die Leute tun, als ginge ſie die Pre— digt nichts an. Wie viele von den Getauften und Kon— jirmierten fallen wieder ab! Ma. 32, 208. — Dann ſollen wir 1. nicht mutlos werden und ſprechen: So nimm nun, Herr, meine Seele. Il. 1904, 26—29; 2. nicht unſeren Poſten gar verlaſſen gegen des Herrn Willen: 3. uns tröſten, daß es Chriſto nicht beſſer ge— gangen iſt. Joh. 8. 37: Meine Rede fähet nicht unter euch. Luk. 13, 7. Er hat die Frucht nicht gefunden, die er ſuchte. Der Jünger iſt nicht über ſeinen Meiſter: ‚ 4. geduldig weiter arbeiten. Gott hat uns hierher geſetzt. Die Bäche fließen, auch wenn niemand daraus ſchöyft. Min. 86, 21. 22; 5. um den Eriolg nicht ſorgen. Das Sorgen Yberlaſſe Gott. Wenn Paulus ſagt, er trage Sorge für die Gemeinen, ſo meint das nur, daß er ſein Amt treu an ihnen ausrichte. Anm. e. Die ſtolzen Verächter, die das Wort durch— aus nicht hören wollen, muß man endlich fahren laſſen. 56. Der Troſt, den wir in unſerm Krenz haben. Ein treuer Paſtor hat herrlichen Troſt. a Gott bat mich berufen. Ich habe mich nicht ſelbſt ins Amt gedrängt. b. Gott hat mich auch gerade an dieſen Platz geführt ohne mein Zutmm. Er iſt der Herr, ich bin der Diener. Biſt du doch nicht Regente, der alles führen ſoll. Anm. a. unſers Derufes ſollen wir gewiß ſein un Gottes, der Kirche und unſer ſelbit willen. Das gibt die rechte Amtsfrendigkeit und Troſt im Amtskreuz. Anm. b. Vom Gedanken an ſeinen Ternf getrager. ſoll ein Paſtor getroſt auf die Kanzel gehen. Wie haben Paulus und Luther ſich auf den Beruf geſtützt! Anm. c. Dieſen Troſt hat freilich der nicht, der ſiz mit Unrecht ins Amt geſchlichen hat. c. Der Herr iſt mit uns. Wie ein ſtarker Held wil er bei uns und ſeirem W 2 7˙0 ſein. Jer. 1, 8: Ich kin bei dir. (Ma. 2t. 16. 17.) Jer. 15, 19. 20: Ich wil mich zu dir halten und dn ſollſt mein Prediger ſein. I habe dich zur feſten Mauer gemacht. Durch uns ſoll den Verderben geſteuert werden. Ma. 4, 38—40. d. Der Serr will in uns Schwachen mächtig ſein. En großer Feldherr kann uauch durch ein kleines, ungeübts Heer groͤße Siege davontragen. Ein Prediger in der Wafſenrüſtung Gottes iſt unüberwindlich. e. Das Evangelium iſt eine göttliche Kraft. Das witd es ſchon tun. f. Gott hat es uns vorhergeſaat, daß wir auch man⸗ cherlei Mißerſolg haben werden, damit wir nichts andas erwarten. Anm. An Gottes Gnade wollen wir uns darum ge⸗ nügen laſſen. 57. Der Segen, den ein Paſtor ſelbſt von ſeinem Amtt haben kann. Dieſer Segen iſt a. irdiſcher Segen. Tie Welt bringt den Pal— toren cine gewiſſe bürgerliche Hochachtung entgegen. Des Paſtors Gehalt iſt meiſt geſichert. (Ein Vorteil, ſonder. lich wenn die Geſchäfte daniederliegen.) Durch Studie— ren wird der Geſichtskreis ſeines Wiſſens auf mancen Gebiete erweitert; b. geiſtlicher Segen. Das Wort wird ſeine le bendige Kraft anch am Herzen des Paſtors beweiſen Er wird durchs Wort gelehrt, geſtraft, gebeſſert und ⸗ tröſtet werden. Er ſitzt an der Quelle des geiſtlichen Ze⸗ gens. — Was für Segen hat der Paſtor ſelbſt 1. durch Studieren und Predigend⸗ Wortes! Er gewinnt gute Erkenntnis des Wortes. des Geſetzes und des Evangelii, wird immer fähiget, die Zeit, in der wir leben, nach Gottes Vort 1 prüfen: 2. durch ſeine Amtshandlungen! I Taufe kann ihn an ſeine eigene Taufe, jedes Vehräd. nis an ſeinen eigenen Tod erinnern: 3. durch ſeine Seelſorge! Die Erfahrungen. die er dabei macht, dienen ihm zum Beſten, einerke ob die Strafe oder Troſt angenommen wird eder nicht. Wie manchmal geht der Paſtor von Krankar. betten geſtärkt wieder heim! J. durch ſein Amtskreuz! In jedem Kreiz liegt ein Segen. Der Segen des Kreuzes zicht ſih hinüber bis in die Ewigkeit: Dulden wir, ſo werden wir mit herrſchen! 5. durch jſeinen Wandel! Geht er mit gutem Beiſpiel voran, ſo wird ſich erfüllen: Die Gottſelig⸗ keit iſt zu allen Dingen nütze u. ſ. w. Aum. a. 1 Tim. 4, 16: Wo du ſolches tuſt, wirſt du dich felöſt ſelig machen. Nicht, als ob wir unſer eige— ner Erlöſer wären, ſondern bei unſerer Amtsverwaltung ſalen wir inmer zuerſt an unſere eigene Seele denken. Denn wir andere zu Buße und Glauben reizen, wird das Wort an uns ſelbſt erft Buße und Glauben wirken. Unm. b. Den Segen haben wir nur dann, wenn wir ſelbſt im Glauben ſtehen. Ein Unbekehrter hat nichts. Darum ſollen wir zuerſt inmer für unſere eigene Scele ſorgen: die Vibel für uns leſen, die Predigten anderer nicht kritiſch anhören, ſondern als Seelenſpeiſe annehmen. Aum. c. Wir ſollen aber auch Fleiß tun, daß wir den vollen Segen des Amtes erlangen. .. Der herrliche Lohn. Die Arbeit eines treuen Paſtors will Gott belohnen. 1 Kor. 3, 11. . Hier auf Erden. 1 Tim. 3, 13: Welche aber nohl dienen, die erwerben ihnen ſelbſt eine gute Stufe und eine große Freudigkeit im Glauben. — Man wird ihnen mehr anvertrauen. b. Im Himmel. Einſt wird der Herr ſeine Die— ner heimholen. Wo ich bin, da ſoll mein Diener auch ein. Dann wird er ſie begrüßen: Ei, du frommer und geteuer Knecht u. ſ. w. Matth. 25, 21. Sie werden die underwelkliche Krone der Ehren empfangen. 1 Petr. 5*. (Na. 31, 215. 216. 15, 182. Can. 92,36.) Tim 2, 12: mit herrſchen. (Ma. 21. 20. 27., 32.) Tan. 12, 3: leuchten wie des Simmels Glanz. (Ma. 16, 181. 182.) Luk. 12. 43: Selig iſt der Knecht u. ſ. w. Na. 18, 249.) Anm. a. Dieſer Lohn I. iſt nicht der Himmel, welchen alle Chriſten 6. 2 en. ſondern ein Lohn im Himmel. Luk. 2. iſt nicht Bezahlung für die Arbeit, ſondern nadenlohn: 3. richtet ſich nicht nach unſerm Erfolg, ſondern nach unſerer Arbeit. 1 Kor. 3. S: I. wird nur den treuen Predigern zuteil. Wie wird es einſt den Predigern zu Mute ſein, die nicht Herrn, ſondern nur ſich gedient haben? n ſor b. Wenn wir im Himmel etwas beklagen könn. im . würde es etwa dieſes ſein, daß wir nicht fleißiger 1h Di e des Wortes geweſen ſind. Hätte ich gewußt, vinh 1 errlichkeit ſo groß ſei, ſo hätte ich alle Wider⸗ gleit geduldiger ertragen! n —9 „. Der Lohn ſoll uns mit neuem Mut erfüloehr 11˙ hier ermüden will, der ſchaue auf das Ziel. mss des 6 26: er ſahe an die Belohnung. Wir ſollen es ewigen Lebens tröſten. Anm. d. Hüten aber ſollen wir uns vor Lohnſuttt, daß wir nicht um unſerer treuen Arbeit willen den Him. mel verdienen wollen. Ein treuer Prediger muß zulen noch froh ſein, wenn er aus Gnaden ein ſeliges Ende er⸗ ö Wer um Lohn arbeitet, wird verworfen. Bas langt. wird mir dafür? Ausbildung von Predigern. 59. Paſtoren fallen nicht vom Himmel. Es geht alls ſeinen geordneten Gang. Gott gibt Gaben und erwech die Luſt. Dann müſſen die Betreffenden ausgebildet werden. Auch müſſen ſie in unſerer Zeit eine gute Ausbildung bekommen, damit ſie auch im Kampf gegen gelehrte Feinde nicht unterliegen. W. 71, 67. 68. — Darum ſollen a. ſolche jungen Leute, welche Gaben und Luſt haben, ſich dem Studium wid men. Sie ſollen es machen, wie Petrus, der alles der; ließ und Jeſu nachfolgte. Anm. a. Eltern und Freunde der Studenten komnen dieſen manche Aufmunterung zukommen laſſen. Anm. b. Wer ein Prediger werden will, dem mid es auch ein Ernſt damit ſein. ‚ Anm. c. Woher kommt es, daß ſich ſo wenig mel den? Das Predigtamt wirjt nicht viel ab. Mante meinen wohl, es ſei dann um ihre Freiheit geichethen (aber nicht allein Paſtoren, ſondern alle Chriſten olen den ſchmalen Weg wandeln) Walth. Cejetz u. Ev. 2. Andere wollen erſt ihren Vater begraben oder der Velt einen Abſchied machen. Ma. 21, 21. Anm. d. Wie urteilt die Welt über jemand, der den Sie hält ihn in Entſchluß faßt, Paſtor zu werden? einen Narren. Anm. e. Gott führt manchen jnngen Mann wunder · bar ins Predigtamt. Veiſpiele: Valerius Herberger. Martin Chemnitz: 52. b. Paſtoren um Studenten werben. 1 Sam: 14, 5²• Wo Saul ſahe einen ſtarken und rüſtigen Mann— nahm er zu ſich; nen Zohn c. Eltern ihre Söhne hergeben. Haſt du einen —3 der zum Amt geſchickt iſt, ſo kannſt du nicht mehr me 3 was du willſt. Denke an Abraham, der bereit war. nen Sohn dem Herrn zu opfern. Neb. 1 7⁊ 7050— nahs Gelübde 1 Sam. 1. 28. (Stöckh. A. T. 2 tin Doch ſoll man niemand zum Amt zwingen, wenn e Luſt und Neigung dazu hat. W. 86, 44. 45. Anm. Manche Gemeinde hat ſchon einen oder mehr Jaſtoren aufgebraucht, aber noch keinen geliefert; d. die Gemeinden arme Studenten und Lehranſtalten amterſtüten. Das iſt kein Almoſen, ſondern Pflicht. Ira. 1905, 68. Anm. a. Was hat Urſula Cotta und Luther an ar— men Studenten getan! Luth. 61, 291. 62, 341. Einwand. Somenig ich für die Ausbildung der Kin— der meines Nachbarn zu einem Handwerk zu ſorgen ha— be, ſowenig für arme Studenten. Anm. b. Die Not an Paſtoren iſt noch immer groß. VBenige ſind der Arbeiter. Wir können nicht über Über— rroduktion klagen. Syn. 1900, 34. Anm. e. Woher kommen unſere Studenten? Aus der Gemeindeſchule. Ein großer Prozentſatz von ihnen beſtebt aus Paſtorenſöhnen. L. W. 31. 388. Anm. d. In Pale koſtet das Studium jährlich ſo 00% Dollars. Da iſt es dem Armen erſt recht un— mäglich, zu ſtudieren. — Gott ſei Dank, daß die meiſten unſerer Studenten arm ſind! Verhalten der Gemeinde gegen den Paſtor. 60. Die Gemeinde ſoll aanihrem Paſtor Treue ſuchen. Sie ſoll 1. ſeine Lehre prüfen und zuſehen, daß der Haus-— halter nichts verwahrloſt. Hätte die Gemeinde große irdiſche Schätze, wie würde ſie dann dem Ver— walter auf die Finger ſehen! Mit. 97, 39. 91, 34; 2. darauf ſehen, daß er ſein Amt ſo verwaltet, wie Gottes Wort es vorſchreibt: 3. chriſtlichen Wandel von ihi fordern. Anm. Die Welt verlangt von einem Paſtor, daß er (erechtigkeit der Menſchen und Weisheit der Welt pre⸗ dint, daß er einem ſchwankenden Rohr gleich ſei, ein Schmeichler, der die Sünde nicht angreift: b nicht mehr fordern als Treue. Vas iucht manchmal eine Gemeinde an einem Paſtor! Luther ſhickte einer Gemeinde einen Pfefferkuchenmann: (. ſich nicht an die Gaben des Paſtors hän⸗ gen. Ich bin pauliſch. 1 Kor. 3. 4. Jede Gemeinde zel gerade ibren Paſtor mit ſeinen Gaben für den hal— ten der für ſie am beſten iſt. Tex. 1906, 27; d. den Paſtor als einen Boten Gottes aufnehmen Gal. 4, 14. Wer euch höret, der hö-— ret mich. Wie hoch würden wir uns geehrt fühlen, wenn un Bote des Kaiſers zu uns käme! Mag. 5, 103.ᷣ— Das ſchließt in ſich, 1. daß man den Paſtor ſeines Amtes walten läßt nach ſeines Herrn Auftraa: 2. daß man ſein Wort hört; 3. daß man ſein Wort annimmt, ſich unter das Wort beugt und ſich vom Paſtor zurechtweiſen läht. 1. daß man ihn nicht als Menſchenknecht behan⸗ delt; e. den Paſtor ehren. 1 Tim. 5, 17. 1 Theſ. 5, 12. Selbſt woenn ſie ſchon im Grabe liegen, ſollen wir noch an die gedenken, die uns das Wort Gottes ge⸗ ſagt haben. Hebr. 13, 7. (Mag. 7, 106.) — Doch iol— len wir auch teinen Paſtor vergöttern und ihm blind— lings folgen. Tex. 1906, 26; f. den Paſtornicht verachten. Wer euch der⸗ achtet, der verachtet mich. Min. 88, 42. Wer einen Prediger verachtet, iſt ein Reboll gegen Chriſtum. Sid. 88, 42. Dieſe Mahnung iſt beſonders nötig bei 1. weniger begabten Paſtoren. Der Wein verliert ſeine Kraft nicht, wenn er in einem Glaſe gereicht wird anſtatt in einem ſilbernen Kelh. Stock 822; 2. älteren Paſtoren. Alte Paſtoren man man nicht. Graue Haare ſtehen einer Berufung im Wege. Das iſt Torheit. Gerade ältere Advokaten und Ärzte ſind die geſuchteſten. Das Alter bar manche Vorzüge; 1 Tim. 4. 2: Niemand 3. jungen Paſtoren. verachte deine Jugend. Die Jugend hat ſchon manchem Not gemacht. Ma. 11, 168. Am Pre— diger wird die Jugend leichter überſehen als am Seelſorger. Ma. 28, 157. Gewiß ſoll man mit jugendlichen Paſtoren nachſichtig ſein Theol. 6, 18, aber ſie ſollen ſich auch ſo verhalten, daß man ſie nicht wegen ihrer Jugend verachten muß. Schulbl. 31, 259. 260. Anm. a. Geſchichte: Das beſte wäre, einmal ein Vech ſel. Luth. 60, 153. 154. ‚ Anm. b. Die Feinde treuer Prediger bleiben nitht ungeſtraft. Miriam. Stöckh. A. T. 126. Taſtet mei ⸗ nen Geſalbten nicht an. Kein Kaiſer läßt ſich geſalen, daß man ſeine Voten beſchimpft. Anm. c. Gott nimmt ſeine treuen Prediger in Schnz und wird ſie einſt rechtfertigen. Tun ſie ihr Amt mit Seufzen, ſo iſt euch das nicht gut: g. ihn lieben. Dazu gehört, daß man 1. ihm alles Gute erweiſt, Ma. 20, 323—32ʃ 2. nicht lieblos über ihn richtet. Richtet nicht vor der Zeit: 3. ſeine Schwachheiten trägt und nicht darübet herfährt; . ihn brüderlich zurechtweiſt, wenn er einen Fehlgriff getan hat. Paulus ſtraft Petrum. Mo. 1907, 36; 5. ihn in Schutz nimmt, wenn er wegen ſeiner rechten Lehre angetaſtet wird: h. ihn hochſchätzen. Eine Gemeinde, die einen aclſchafſenen Prediger hat, iſt glücklich. Was wäre das ben auf Erden ohne Gottes Wort! Anm. Prediger ſind Gaben Gottes. Eph. 4, 8. 1 und hat den MRenſchen Gaben gegeben; i ihm gehorchen, wenn ſie im Namen Gottes ammen. Hebr. 13, 17: Gehorchet euren Lehrern. Dies erdert Gehorſam gegen das Evangelium. Aum. a. Eohorchen ſollen wir dem Wort, ſelbit wenn ariſüer auf Roſes Stuhl ſitzen. Matth. 23, 2. 3. Anm. b. Panlus fordert Gehorſam, aber nicht wie ein nig von ſeinen Untertanen, ſondern wie ein Vater von einen Kindern. Anm. c. In dieſem Gebot liegt auch, daß wir dem Lorbilde des Pafſtors nachfolgen ſollen. Sebr. 13. 7: Folget ihrem Glauben nach. Unm. d. Erabau forderte auch Gehorſam in Mittel- zingen. Vergl. § 8; k. den Paſtor leiblich verſorgen. — Auch arüber ſoll der Paſtor in rechter Weiſe, am rechten Ort ind bei gegebener Gelegenheit reden. Mich. 1907, 59. Einwand. Wir wollen unſern Paſtor knapp halten. dmit er nicht geizig wird. — Beſeitigt das den Geiz, venn der Kapitaliſt dem Arbeiter Hungerlohn ausbe— zahlt? Einwand 2. Paulus hat gearbeitet. Laß unſern Paſ. or auch was verdienen. — Die Arbeit Pauli gereichte der Cemeinde nicht zur Ehre; fürihn beten. Kol. 4, 3. Eph. 6, 18. 19. 2 Lor. 1, 10. 11. Homiletik. 3. Advent. — Epi. Rechtſchaffene Prediger Diener und Haushalter über Gottes Geheimniſſe. a. Das iſt damit geſagt? b. Was folgt daraus? — Ma. „BVie wichtig es ſei, zu erkennen, daß die Prediger Diener Chriſti ſeien. a. zür die Prediger ſelbſt, b. für die Gemeinde. — Ma. Chriſti Urteil über die Anforderungen, welche die Welt an die Prediger des Ebangelii ſtellt. a. Inbetreff der Lehre einem ſchwankenden etreff des Lebens Schmeichler und Weltfreunde zu ſein. Wie wichtig es für Prediger und Gemeinde ſei, eingedenk zu ſein. a. Für Prediger, b. für 4. Advent. — Ev. Die großen Schwierigkeiten, mit welchen treue Diener Gottes zu kämpfen ha— hen, wenn ſie Seelen zu Chriſto fübren wollen. a. niele davon abhält, auch nur nach Chriſto zu fragen, b. die große Hartnäckigkeit, 95 welcker viele ihn zurückweiſen, auch wenn er ihnen gepredigt wird. — Ma. 18, 75. IJudica. — Ey. Die hohe Glückſeligkeit, aller auch die große echtſchafene Prediger haben. a. Warum ſolche Leute unſelig ſie ſich machen, wenn ſie das Wort nicht hören oder doch nicht annehmer. — Ma. 4, 67. Miſericordias Domini. — Ev. Jeſus der gute Hirte der Schaſe. Von dieſer Wahrheit ſollen durchdrunzn ſein a. der Paſtor in der Ausrichtung ſeines Amtes, b. die Gemeinde in der Re urteilung und dem Gebrauch des Predigtamtes. — Ma. 22, 126. 5. Sonntagnach Trin. — Ev. Der wunderbare Fiſchzug Petri als ein Bild des geiſtlichen Fiſchmuges in Reich Gottes. a. Arbeiter, b. Arbeit, c. Erfolg. — Ma. 6, 224. (Antrittspredigt 8. Sonntag nach Trin. — Ev. Die rechten Prediger Chriſti. a. Ihre Predigt, b. Geſinnung, c. Ziel, d. Eijtt. — Ouart. 6, 171. Die Früchte, an denen rechte Prediger erkannt werden ſollen. Sie geben mit ihrer Lehre a. Gott alle Ehre, b. allen armen Sündern beſtändigen Troſt. — Nu. 33, 241. 8. Sonntag nach Trin. — Epi. Ein rechter Paſtor nach Gottes Willen. Er ſoll a. an den ſchuldigen Dank ge— gen Gott erinnern, der ſo leicht vergeſſen wird, b. den Chriſten das Höchſe n dieſem Leben anpreiſen, das viele doch ſo gering achten, e. die Chriſten immer aur das rechte Lebensziel hinweiſen, das viele ſo beſtändig aus den Augen verlieren. — Hön. Ent. 387. 12. Sonntag nach Trin. — Epi. Warum ein Prediger Vertrauen auf Erfolg in ſeiner Arbeit haben köme Weil Gott a. ihn zur Amtsarbeit tüchtig macht, b. durchs Amt überaus köſtlicen ausrichten will, c. ſein herrliches Amt gewiß doch auch mit Erfolg wird vethet lichen wollen. — Hön. Ent. 415. Wann kann ein Prediger hoffen, daß ſeine Arbeit nicht vergeblich iſt? Ben er a. Gottes Wort predigt, b. vor allem Evangelium predigt. — Ma. 11. 275. Warum müſſen wir Prediger, wenn wir unſer Amt zur Seligkeit uneter Zuhörer verwalten wollen, ihnen vor allen das Evangelium predigen? Darun. weil a. wir durch menſchliche Weisheit und Kunſt keinen Menſchen zur Seliin führen können, b. dies auch nicht durch die Predigt des Geſetzes, ſondern alen durch die Predigt des Evangelii erreicht werden kann. — Ma. 5, 279. Freiterxte. Joſ. 1, 1—10. — Ich bin bange, aber ich verzage nicht. a. Warum wir dann und nicht gleichgiltig ſein ſollen, b. warum wir getroſt und nicht verzagt ſein ſollen. — Ma. 19, 329. 1 Kön. 19, 4—8. — Mutloſigkeit im heiligen Predigtamt. a. Urſache, b. olge c. Hebung. — Ma. 15, 234. Pf. 71, 17. 18. — Drei Hanptſtücke, die wir als Prediger für unſeren Le ruf von David lernen ſollen. a. Wie wir zu unſerm Beruf geſchickt und küchin werden, b. was wir darin für unſere Aufgabe anzuſehen haben, c. wo wir in aler Not und Sorge unſeres Berufes Troſt finden, um mit Luſt und Freudigkeit ar beiten zu können. — Ma. 24, 11. Pi. 116, 12. 13.— Zur Kreuzespredigt der Kreuzeskelch. a. Die Verbinden — beider. b. der Entſchluß rechtſchaffener Diener, eins mit dem andern zu nehmen.. — Mo. 1. 322. Pſ. 128, 2. — Das Wohl einer frommen Predigerfamilie. a. Eines ron men Predigers, welchem Gott eine fromme Gattin zugeführt hat, b. einer fron men Chriſtin, welcher Gott einen frommen Prediger zu ihrem Gatten beſchen ben. — Walth. Kaſ. 492. Jeſ. 40, 1—5. — Der Befehl Gottes an alle ſeine Prediger: Bereitet dem Herm den Weg. a. Predigt das Geſetz, das Erkenntnis der Sünde wirkt, b. das Evan“ limm, das den Sündern Troſt und Chriſto die Ehre gibt. — Ma. 17, 188. (Tut Johannis, des Täufers.) Jeſ. 52, 7. — Von den lieblichen Boten des Evangelii. — Warum ſie lieblich ind, b. wem ſie lieblich ſind. — Ma. 1, 51. Jer. 1, 6. — Eines rechtſchaͤffenen Predigers Klage: Ach, Herr, ich tauge nicht zu predigen. Wiefern a. begründet, b. unbegründet. — Ma. 11, 168. Jer. 1, 4—10. — Wie wichtig es iſt, daß ein Prediger ſtets ſeines göttlichen Verujes eingedenk ſei. Damit er a. dadurch alle Anfechtung in ſeinem Amte niederkämpje, b. ſich dadurch zu inmmer neuem Eifer und neuer Treue anſpornen laſſe. — Ma. 25, 104. Jer. 15, 19. 20. — Gottes Zuruf an die Diener des göttlichen Wortes. a. Vozu er verpflichtet, b. wie er uns tröſtet. — Ma. 4, 33. Jer. 20, 7—13. — Weſſen ſollen ſich die Diener des Wortes in ihren ſchweren Trübialen und Anfechtungen tröſten? Daß a. es des Herrn Wort iſt, welches zu predigen ſie berufen ſind, b. ſie gerade um dieſes Wortes willen zu Spott und Hohn werden müſſen, c. der Herr bei ihnen iſt wie ein ſtarker Held. — Ma. 6, 162. Jer. 31, 14. — Daß eine gottſelige Predigerfantilie unter allen die glückſeligſte ſei. Weil ſie unter allen a. die höchſte Aufforderung hat, andern ein Muſter zu ſein, b. den reichſten Segen ſtiften kann. e. die herrlichſten Vorteile auch für jenes Leben hat. — Walth. Kaſ. 497. Matth. 11, 29. — Chrijtus das Vorbild eines rechten Seelenhirten. a. Wie wir das Amt eines Seelenhirten anzutſehen haben, b. wie eine chriſtliche Gemeinde zu ſammeln iſt, e. wie die geſammelte Gemeinde zu leiten und zu führen iſt, d. wie man mit den einzelnen Seelen umzugehen hat, e. wie die rechte Zucht geübt werden ſoll, f. wie man ſich in dieſem Dienſt leiden ſoll. — Ma. 4, 194. Mark. J, 25—29. — Was einen chriſtlichen Lehrer bewegen ſoll, um ſo eif— riger und treuer in ſeinem Amte zu ſein, je weniger er die gewünſchte Frucht ſei— ner Arbeit ſieht. a. Daß Gott von ihm Treue ſordert, nicht damit er die Frucht ſeiner Arbeit ſehen, ſondern ſie glauben ſoll, b. daß er dieſelbe nicht verdienen ſoll, 165 4 Gott ſie aus Gnaden wirlen und einſt auch ofſenbar machen will. — Ma. 6, 44. Luk. 5, 10. — Was ſagt unier Tert a. den Predigern, b. den Zuhörern? — Na. 15, 46. Dnmk. 12, 41—46. — Aufmunterung des Herrn an ſeine Diener zu gottgefälliger Ausrichtung ihres Amtes. a. Wie ſie ihr Amt in gottgefälliger Weiſe aus— richten ſollen, b. was ſie dazu ermuntern ſoll. — Ma. 18, 215. Joh. 10, 1—11. — Der große Unterſchied zwiſchen falichen und wahren Seelenhirten in Abſicht auf a. ihr Eingehen in den Schafſtall Chriſti, b. ihre Amntswirkamkeit. — Ma. 6, 158. Joh. 12, 26. — Der Diener Chriſti und ſein Lohn. — Ma. 19, 72. Joh. 21, 1—11. — Waͤrum können wir Prediager getroſt und frendig im Na— mon des Herrn unſer Netz auswerfen? Weil wir wiſſen, a. daß der lebendige Herr bei uns iſt und ſeinen Segen zur Arbeit geben mird zu rechter Zeit, b. daß der Herr auch für unſer irdiſches Leben ſorgt. — Ma. 32, 139. Joh. 21, 1—14. — Was lehrt uns die Offenbarung des Herrn am galiläiſchen Meer in Vezug auf unſer Amt? a. Worin nniere Arbeit beſteht, b. wie herrlich der Herr unſere Arbeit ſegnet, e. welchen herrlichen Gnadenlohn er ſeinen treuen Dienern gibt. — Ma. 32, 139. Av. 14, 14. 15. 19—21. — Durch Ehre und Schande als Diener Gottes. Der treue Diener Gottes a. unter den Ehronbezengungen der unverſtändigen Menge, b. unter den Verfolgungen der Feinde. — Ma. 35, 63. Ap. 20, 17—38. — Von der Arbeit eines chriſtlichen Predigers. a. Beweghrand, b. die rechte Art dieſer Arbeit, e. die Wertſchätzung der Arbeit. — Ma. 35, 252. Acts 20, 28.—The pastor's duty. a. What his duty is. b. Wwhat should move him to perform it.—Theol. 2. 117. Röm. 1, 1—7. — Warum ſoll ein Diener Chriſti ſeines Amtes mit Frerdi; keit warten? a. Wegen ſeines göttlichen Berufes, b. des herrlichen Inhaltes en ner Botſchaft, e. weil es ein gewiſſes Wort iſt. — Ma. 16, 88. ö 1 Kor. 3, 9. — Wozu ſollen wir uns die Wahrheit dienen laſſen, daß wir Gottes Mitarbeiter, unſere Gemeinden aber Gottes Ackerwerk und Gebäu jnd' a. Eine Reizung zur Willigteit, b. eine Mahnung zur Gewißheit, c. eine Ai munterung zum freudigen Mut in der Ausrichtung des uns befohlenen Amtes. — Ma. 9, 221. 1 Kor. 4,. 1—5. — Die Belehrung des Apoſtels Pauli in unſerm Tert hin ſichtlich der Prediger des Evangelii. a. Was die Prediger des Evangelii ihren Amte nach ſind, b. was zur Verwaltung des Amtes vor allen Dingen erforden werde, e. wie ſie ſich bei liebloſen Urteilen der Menſchen zu verhalten haben. — Ma. 9, 296. 1 Kor. 9, 27. — Von der Seelengefahr eines Dieners am Wort. a. Wie nabeinem Diener am Wort die Gefahr liege, b. wie wir dieſer Gefahr entfliehen kn nen. — Ma. 15, 51. 1 Kor. 11, 28. — Der Menſch prüfe ſich ſelbſt. Eine Beichtvermahnung en die Paſtoren. — Ma. 2, 335. 2 Kor. 4, 13. — Wie wichtig, daß diejenigen, welche Mitarbeiter am Bau des Reiches Gottes ſein wollen, auch ſelbſt im lebendigen Glauben ſtehen. Weil a. nur dann auf ihrer Arbeit Gottes Wohlgefallen ruht, b. ſie nur dann zu ihrer Athen rocht tüchtig ſind, e. nur dann ihre Arbeit von vollem, bleibendem Segen iſt. — Luth. 25, 34. Bro. 432. 2 Kor. 12, 7—9. — Wie Gott ſelbſt ſeine treuen Diener in ihren Anfechtungen tröſtet. Er a. gibt ihnen die Verſicherung, daß der Beſitz ſeiner Gnade genüne zun Ausrichtung ihres Amtes, b. begründet dies mit der weiteren Zuſicherung. de ſeine Kraft in den Schwachen mächtig ſei. Ma. 21, 254. Eph. 1, 3—7. — Die große Wichtigkeit der Lehre von der ewigen Gnodm wahl gerade für Paſtoren. a. Für ihre eigene Perſon, b. für ihre geſegnete Aun führung. — Ma. 5, 66. Eph. 4, 10—12. — Vom öffentlichen Predigtamt. Die Prediger ſind n Diener der Kirche, b. Diener Chriſti. — Ma. 19, 288. Kol. 4, 17. — Wie wichtig die in unſerm Tert zunächſt dem Archippo gegchen Ermahnung inſonderheit für uns Paſtoren iſt. Weil wir a. dasſelbe Amt en pfangen haben, wie Archippus, b. ebenſo ſehr der Ermunterung zur Ausrichtung dioſes Amtes 1.15 1 wie jener. — Ma. 21, 341. 1 Tim. 1, 15. 16. — Rechtſchaffene Prediger des Evangelii gehen ihrer 6e meinde voran auf dem Weg zur Seligkeit a. in demütiger Erkenntnis ihrer Sin den, b. in gläubigem Preis der Barmherzigkeit Gottes in Chriſto. — Ma. 27. (67. 1 Tim. 3, 2. 4. 5. — Welchen ſegensreichen Einfluß die gottſelige Ehe ein Dieners Chriſti auf ſein heiliges Amt haben könne. Wie er dadurch a. ſeiner e meinde ein Vorbild auch im Eheſtande werden könne, b. einen großen Schad iir ſein Amt förderlicher Erfahruna ſammeln könne. — Ma. 13, 258. 1 Tim. 4. 16. — Eine herzliche Ermunterung Pauli zum treuen Fortarbennn im heiligen Amt. Er a. gibt kurz davon Unterricht, b. lockt lieblich dazu. — M.. 7, 9. 2Tim. 2. 10—12. — Göttliche Ermunterung an alänbioe Diener am Wort zun fröhlichen Dulden des ihnen auſerlegten Amtskreuzes. a. Die Perſonen, um derde Willen ſie ſolch Amtskreuz tragen, b. der große Zweck, zu welchem ſie es dulden. ive koſtbare Verheifung. — Ma. 21, 5. 2 Tim. 4. 1—4. — Die an ieden D Diener der Kirche gerichtete Mahnung Imt. Vyyodige das Wort. * Inhalt, b. Vegründung dieſer Ermahnung. — Ma. 95. 2 Tim. 4. 1. 2. — Gottes Aufforderung an einen jeden unter uns: Predir das Wort. a. Was wir predigen ſollen, b. wem wir predigen ſollen. — Ma. 28, 116. 2 Tim. 4, 2. — Tie Ermahnung Pauli an Timotheum und an alle rechtſchafjenen Diener Chriſti. a. Predige das Wort. b. Halte an, es ſei zur rechten Zeit oder zur Unzeit, e. ſtrafe, dräue, ermahne. — Ma. 19, 1. 2 Tim. 4, 2. 3. — Das Amt der Prediger. a. Was ſie predigen ſollen, b. zu welcher Zeit ſie das Wort predigen ſollen, c. wie ſie das Wort anwenden ſollen. — L. W. 39, 211. 2 Tim. 4, 1—5. — Pauli ernſte Ermahnung an alle rechtſchaffenen Prediger zur treueſten Ausrichtung ihres Amtes. a. Seine ernſte Mahnung, b. deren dringende Rotwendigteit. — Ma. 3, 330. 2 Tim. J4, 5—8. — Was gehört zur rechten Amtsführung eines evangeliſchen Predigers? a. Treue in den Werken ſeines Annes, b. Geduld in den Leiden ſeines Anmes, e. Beſtändigkeit bis an das Ende ſeines Amtes. — Ma. 34, 368. 1 Petr. 5, 1—4. — Eine Ermunterung Panli ſan alle chriſtlichen Prediger. a. Vozu er ermuntert, b. wie er ermuntert. — Ma. 31, 210. 1 Petr. 5, 1—4. — Eine Paſtoralpredigt. Sie zeigt a. der Paſtoren Arbeit, 9. der treuen Hirten Lohn. — Ma. 16, 174. 1 Petr. 5, 2—4. — Eine Predigt Petri an ſeine Mitarbeiter am Wort. a. Ein Unterricht, wie ſie ihr Amt verwalten ſollen, b. eine Verheißung, die ihnen zu— teil werden ſoll, ſo ſie ihr Amt alſo verwalten. — Ma. 15, 177. Hebr. 12, 1—3. — Verzagen wir nicht in unſerer Trübſal und Anfechtung. 4. Was uns widerfährt, iſt nichts Seltſames, b. was der Herr ſeinen früheren Zeu— gen war, iſt er auch uns. — Jo. 98, 74. Hebr. 13, 7. — Gedenket an eure Lehrer. a. Welcher Ende ſchauet an. b. Fol— get ihrem Glauben nach. — Ma. 35, 202. Hebr. 13, 7.—How should vou remember your pastor? a. By remem— bering the word of God which he Spoke to vou. b. by following his faith, considering the end of his conversation. Mlag. 7. 106. Joh. 20, 19—31. — Ein rechtmäßig berufener Prediger als ein Geſandter Got⸗ 35 geefern er ein Geſandter Gottes ſei, b. was hieraus für uns folge. — Ma. 36, 99. Antrittspredigt. Pſ. 119, 32. — Wie wollen wir heute miteinander anfangen? a. Indem uns an den Troft Gottes halten, b. den beſten Vorſatz jaſſen, zu laufen den jeiner Gebote. — Ma. 21, 267. Röm. 1, 16. 17. — Mein Bekenntnis und meine Bitte beim Antritt meins Amtes unter euch. a. Was ich euch betenne, b. um was ich euch bitte. — Ma. J, . Röm. 10, 1. — Der Herzenswunſch eines treuen Seelſorgers beim An ſeines Amtes. a. Welches dieſer Wunſch ſei (daß ihr ſelig werdet), b. was Paſt und Gemeinde tun müſſen, damit dieſer Wunſch erfüllt werde. 1 Kor. 2, 2. — Ich hielt mich nicht dafür, daß ich etwas wüßte unter enn ohne allein Jeſum Chriſtum, den Gekreuzigten. a. Troſt, b. Mahnung. — Ma. 298. 1 Kor. 4, 1. — Als wer ich zu euch komme, b. wofür ihr mich halten ſollt. —. Ta. 28, 258. 2 Kor. 4. 5—7. — Der Grund meiner frendigen Hoffnung, mit welter it heute als ein Gehilfe eurer Freude auftrete. a. Ich verkündige nicht meinen Ruhn, ſondein die Ehre Chriſti, b. ſuche nicht meinen Nutzen, ſondern eurer Seclen Sehz leit, e. will mein Amt nicht mit eigener Macht, ſondern mit Gottes Kraft umen. euch ausrichten. — Ma. 1, 213. 2 Kor. 5, 19—20. — Ich bin ein Votſchafter an Chriſſi Statt. a. Gott wor in Chriſto und verſöhnte die Welt mit ihm ſelber. b. Laſſet euch verſöhnen mi Gott. e. Gott hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Verſoͤhnung. — N5. 16, 267. 2 Kor. 5, 20. — Wann wird das Amt eines Predigers von Segen begleien ſein? Wenn a. der Prediger es treu verwaltet als Botſchafter Chriſti, b. die Ge. meinde der Botſchaft des Predigers als der Botſchaft Chriſti glaubt. — Ma. V. 302. 1Theſſ. 2, 13. — Mein Verſprechen und meine Bitte bei Antritt meines Ames in dieſer Gemeinde. — Ma. 7, 232. Matth. 24, 36—51. — Wozu ſoll mich und euch die Nähe des jüngiten Tants bewegen? — Ma. 12, 135. Röm. 1, 16. 17. — Wann wird der Dienſt eines Paſtors an ſeiner Gemeinde nicht vergeblich ſein? — Ma. 13, 225. 1 Kor. 1, 21—25. — Warum ſoll ein Prediger nur Chriſtum den Gekren zigten predigen? Weil er a. dazu berufen iſt, b. nur dann ſeines Amtes Iwel und Ziel erreicht. — Ma. 1, 180. 2 Kor. 1. 21.— Mein. Verſprechen und meine Bitte beim Antritt meines An. 16S. — Ma. 13, 269. Rom. 1. 16.—What is the object of my coming to vou? a. What bring for von, b. what Iseek and expeet Of vou —Nag. 2. 89. 2 Cor. 5. 17-20. minister's merciſui embassy. a. The contents 01 this. embassy, b. the way in which swit is to be deliv ered. c. the way in Wrhis it is to be received. lag. 4. 18. Bewillkommnung eines Paſtors. 1 Moſ. 24. 31. — Komm herein, du Geſegneter des Herrn. — Ma. 9, 303. Tit. 3, 15. — Es grüßen dich alle, die mit mir ſind. — Ma. 22, 180. Abſchiedspredigten. Joh. 10, 1—11. — Das gute Gewiſſen eines Predigers, der von ſeiner Ge— meinde Abſchied nimmt. Es gründet ſich a. auf ſeinen ehemaligen Beruf, b. auf 3 217 Amtsverrichtung, c. auf ſeine von Gott herrührende Veränderung. — Na. 3, 217. Ap. 20, 32. — Ich befehle euch Gott und dem Wort ſeiner Gnade. a. Dies habt ihr ſehr nötig, b. darin findet ihr auch völlige Beruhigung. — Ma. 10, 205. Hebr. 13, 8. — Warum haben wir Urſache, auch heute fröhlich und getroſt in die Zukunft zu blicken? a. Weil wir die Güte Gottes in der Vergangenheit reich⸗ haben, b. weil Jeſus Chriſtus derſelbe iſt in alle Ewigkeit. — Ma. 211. Matth. 16, 13—19. — Was macht das Scheiden aus dem Predigtamt ſo ſchwer? Daß man im Predigtamt a. des Herrn Knecht zur Ausführung ſeines Anadenwillens iſt, wie ſonſt nirgends, b. des Herrn Werk durch ſein Gnadenwort treibt, wie ſonſt nirgends, e. des Herrn Kampf unter ſeinem Gnadenſchutz führt, wie ſonſt nirgends. — Hön. Pred. 602. 971190 über Pflichten der Gemeinde gegen ihren Paſtor ſ. Gemeinde— alie Dispoſitionen zum Jubiläum eines Paſtors ſ. 5620. 621.

  • Jo. 79, 22
  • Jo. 79, 22. 23
  • Ma. 23
  • Ma. 23 283
  • Ma. 23 283. 284
  • W. 91, 36 margin
  • Ma. 31, 351 margin
  • Ma. 31, 351 margin
  • Ma. 31, 351. 352 margin
  • Syn. 76, 32 margin
  • Syn. 76, 32. 33 margin
  • Luth. 19, 158 margin
  • Mich. 1907, 37 margin
  • Past. 62 margin
  • Il. 1906, 63 margin
  • Il. 1906, 63. 35 margin
  • Il. 1906, 63. 35.36 margin
  • Il. 1906, 63. 35.36 6 margin
  • Il. 1906, 63. 35.36 6, 30 margin
  • Il. 1906, 63. 35.36 6, 30. 31 margin
  • W. 91, 35 margin
  • Syn. 76, 34 margin
  • Syn. 90, 13 margin
  • Past. 64 margin
  • Il. 1906, 61 margin
  • Il. 1906, 61. 63 margin
  • Wis. Syn. 94, 43 margin
  • Wis. Syn. 94, 43. 44 margin
  • Wis. Syn. 94, 43. 44. 4 margin
  • Theol. 10, 128 margin
  • Luth. 182 margin
  • Luth. 4, 181 margin
  • Ma. 22, 286
  • Mich. 1907, 63
  • Mich. 1907, 63. 26
  • Min. 89, 61
  • Luth. 2, 63 Holy Absolution Vindicated against the Slanders of the Methodists. (Continued.)
  • Luth. 2, 63. 64 True Love.
  • Il. 1906, 18 margin
  • Luth. 4, 182 margin
  • Mich. 1907, 47 margin
  • Wis. 92, 20 margin
  • Quart. 3, 209 margin
  • Quart. 3, 209. 210 margin
  • Syn. 76, 34 margin
  • Ma. 14, 203 margin
  • Ma. 14, 203. 204 margin
  • Stöckh. A. T. 124 margin
  • Can. 79, 49 margin
  • Ma. 28, 159 margin
  • Ma. 28, 159. 3, 215 margin
  • Ma. 28, 159. 3, 215. 216 margin
  • Ma. 28, 159. 3, 215. 216. 16, 180 margin
  • Ma. 28, 159. 3, 215. 216. 16, 180. 22, 314 margin
  • Ma. 28, 159. 3, 215. 216. 16, 180. 22, 314. 315 margin
  • Ruh. 891 margin
  • Il. 91, 83 margin
  • L. W. 21, 57 margin
  • Il. 92, 116 margin
  • Theol. 6, 180 margin
  • Theol. 6, 180. 181 margin
  • Ruh. 891 margin
  • L. W. 18, 274 margin
  • Ma. 28, 160 margin
  • Can. 92, 34 margin
  • Ma. 28, 158 margin
  • L. W. 19, 207—209 margin
  • Quart. 3, 135 margin
  • Quart. 3, 135. 136 margin
  • Ma. 18, 247 margin
  • Mit. 97, 36 margin
  • Mit. 97, 36. 37 margin
  • Wis. Syn. 94, 40 margin
  • Wis. Syn. 94, 40 margin
  • Ma. 14 margin
  • Ma. 38, 159 margin
  • Ma. 38, 159. 160 margin
  • Ma. 38, 159. 160. 2 margin
  • Ma. 38, 159. 160. 2. 92 margin
  • Ma. 38, 159. 160. 2. 92. 93 margin
  • Ma. 38, 159. 160. 2. 92. 93. 19, 6 margin
  • Ma. 38, 159. 160. 2. 92. 93. 19, 6. 3, 333 margin
  • Ma. 38, 159. 160. 2. 92. 93. 19, 6. 3, 333. 12, 316 margin
  • Ruh. 892 margin
  • Ma. 31, 282
  • Ma. 31, 282. 283
  • Ma. 31, 282. 283. 3
  • Ma. 24, 15
  • Schulbl. 36, 170—175
  • Jo. 89, 29
  • Schulbl. 42, 120
  • Ma. 2
  • Schulbl. 30, 33
  • Luth. 38, 68
  • Luth. 38, 68. 70
  • Jo. 1906, 28
  • Jo. 1906, 28. 29
  • Ges. u. Ev. 331 margin
  • Ges. u. Ev. 332 margin
  • Ma. 31, 9 margin
  • Ma. 31, 9, 222 margin
  • Il. 1904. 57 margin
  • Min. 82, 9 margin
  • Min. 82, 9. 10 margin
  • Min. 82, 9. 10. 15, 179 margin
  • Schulbl. 33, 2 margin
  • Schulbl. 33, 2. 3 margin
  • Schulbl. 42, 121—122 margin
  • O. 75, 12 margin
  • O. 75, 12. 13 margin
  • Il. 1904, 54 margin
  • Ma. 12, 316 margin
  • Luth. 5. 153 margin
  • L. W. 19, 324 margin
  • Il. 1903. 28 margin
  • Schulbl. 3. 175 margin
  • L. W. 17, 193 margin
  • L. W. 17, 193. 194 margin
  • Theol. 2, 63 margin
  • Theol. 2, 63. 64 margin
  • Theol. 2, 63. 64. 73 margin
  • Mit. 97, 35
  • Ma. 14, 46
  • Luth. 17, 41
  • Ma. 27, 9
  • Ma. 27, 9. 61
  • Theol. 2, 118
  • Walth. Epi. 21 margin
  • Theol. 6, 32 margin
  • Theol. 6, 32. 33 margin
  • L. W. 53, 433 margin
  • L. W. 53, 433. 434 margin
  • Bro. 435 margin
  • Luth. 25, 36 margin
  • Luth. 25, 36. 17, 41 margin
  • Ma. 10, 63 margin
  • Luth. 2, 8 Who Is Converted? margin
  • Luth. 2, 8. 5 Rationalism and the Bible. (Continued.) margin
  • Past. 97 margin
  • Past. 90 margin
  • Mit. 68, 18 margin
  • Ka. 11, 18 margin
  • Cal. 92, 31 margin
  • Ma. 14, 48 margin
  • Cal. 92, 34 margin
  • Il. 83, 28 margin
  • Ma. 14. 18 margin
  • Ma. 1. 19 margin
  • Ma. 1. 19. 50 margin
  • Ma. 4, 35 margin
  • Ma. 32, 50 margin
  • Ma. 7, 9 margin
  • Ma. 7, 9. 10 margin
  • Ma. 7, 9. 10. 2 margin
  • Ma. 7, 9. 10. 2. 335 margin
  • Ma. 7, 9. 10. 2. 335. 336 margin
  • Ma. 7, 9. 10. 2. 335. 336. 27, 62 margin
  • Ma. 7, 9. 10. 2. 335. 336. 27, 62. 22, 283 margin
  • Ma. 7, 9. 10. 2. 335. 336. 27, 62. 22, 283. 6, 264 margin
  • Ma. 7, 9. 10. 2. 335. 336. 27, 62. 22, 283. 6, 264. 265 margin
  • Luth. 17, 41 margin
  • Luth. 17, 41. 42 margin
  • Ges. u. Ev. 104 margin
  • Ges. u. Ev. 105 margin
  • L. W. 48, 247 margin
  • L. W. 48, 247. 248 margin
  • W. 97, 90
  • Ma. 6, 160
  • Il. 94, 17 margin
  • Il. 94, 17. 16 margin
  • Ma. 22, 285 margin
  • N. W. 75, 33 margin
  • Syn. 94, 59 margin
  • Out. 251 margin
  • Jo. 83, 34 margin
  • R. Pi. 2, 93 margin
  • Stock 823 margin
  • Günth. 243 margin
  • Günth. 243. 244 margin
  • L. W. 53, 434 margin
  • W. 76, 34 margin
  • Neb. 98, 28 margin
  • Ma. 31, 283 margin
  • W. 97, 90 margin
  • Jo. 80, 34 margin
  • Jo. 80, 34 margin
  • W. 76, 34 margin
  • Luth. 25, 37 margin
  • Ka. 1900, 49 margin
  • Ma. 18, 15 margin
  • Kueg. 3, 128 margin
  • Ma. 22, 285 margin
  • Jo. 80, 38 margin
  • Theol. 8, 186 margin
  • Theol. 8, 186. 187 margin
  • Kueg. 3, 128 margin
  • Ma. 28, 159 margin
  • Ma. 28, 159. i margin
  • Ma. 31, 31 margin
  • Ma. 31, 31. 200 margin
  • Ma. 31, 31. 200 210 margin
  • Ma. 31, 31. 200 210. 27, 96 margin
  • Ma. 31, 31. 200 210. 27, 96. 9 margin
  • Bro. 435 margin
  • Bro. 435. 436 margin
  • L. W. 21, 5 margin
  • Il. 94, 17 margin
  • Il. 94, 17. 16 margin
  • Ma. 32, 50 margin
  • Ma. 32, 50. 51 margin
  • Luth. 25, 36 margin
  • Bro. 137 margin
  • Theol. 6, 83 margin
  • Ma. 3 margin
  • Schulbl. 11, 243
  • Schulbl. 11, 243. 244
  • Ma. 14, 47
  • Ma. 14, 47. 48
  • Tex. 1906, 14
  • Tex. 1906, 14. 15
  • Ma. 32, 50 margin
  • Ma. 32, 50. 51 margin
  • Ma. 32, 50. 51. 27, 6 margin
  • Ma. 27, 62 margin
  • Stock 824 margin
  • Ma. 14, 47 margin
  • Ma. 14, 47. 48 margin
  • Ma. 27, 57 margin
  • Ma. 27, 57. 58 margin
  • Ma. 27, 57. 58. 4, 35 margin
  • Luth. 25, 36 margin
  • Ma. 18. 15 margin
  • Ma. 18. 15. 31, 283 margin
  • L. W. 48, 75 margin
  • Ges. u. Ev. 1, 24 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 295 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 296 margin
  • Ma. 27, 60 margin
  • Stock 823 margin
  • Stock 824 margin
  • Mit. 1907, 19 margin
  • Mit. 97, 35 margin
  • Ma. 15, 181 margin
  • Ma. 15, 181. 28, 30 margin
  • Ma. 15, 181. 28, 30. 32, 52 margin
  • Ma. 15, 181. 28, 30. 32, 52. 31, 214 margin
  • Ma. 15, 181. 28, 30. 32, 52. 31, 214.1 margin
  • Theol. 6. 214 margin
  • Theol. 6. 214. 215 margin
  • Theol. 6. 214. 215. 177 margin
  • Schulbl. 11. 250 margin
  • Walth. Kas. 198 margin
  • Wis. 1901, 21
  • Wis. 1901, 21. 22
  • Ma. 7. 11
  • Ma. 7. 11. 7
  • L. W. 18, 225
  • Theol. 6, 184 margin
  • Theol. 6, 184. 187 margin
  • Theol. 6, 190 margin
  • Ma. 27, 67 margin
  • Ma. 27, 67. 70 margin
  • Ma. 27, 67. 70. 71 margin
  • Theol. 6, 178 margin
  • Schulbl. 31. 260—262 margin
  • Theol. 6, 189 margin
  • Theol. 6, 177 margin
  • Ma. 14, 52 margin
  • Ma. 14, 52. 1 margin
  • Ma. 14, 52. 1. 215 margin
  • Ma. 61. 57 margin
  • Ma. 61. 57 265 margin
  • Theol. 6, 188 margin
  • Theol. 6, 188. 215 margin
  • Theol. 6, 188. 215. 216 margin
  • Schulbl. 11, 250 margin
  • Mich. 1907, 27 margin
  • Il. 1906, 61 margin
  • L. W. 5, 108 —115 On Easter Sermons. margin
  • Can. 80, 11 margin
  • Can. 80, 11. 12 margin
  • Past. 381 margin
  • Past. 387 margin
  • Stock 696 margin
  • Luth. 61, 361 margin
  • Past. 385
  • Ma. 23, 350
  • Ma. 23, 350, 2
  • Can. 80, 12 margin
  • Can. 80, 12. 13 margin
  • Ma. 19, 270 margin
  • Ma. 19, 270. 271 margin
  • Mit. 97, 35 margin
  • Ma. 7, 10 margin
  • Ma. 7, 10. 11 margin
  • Ma. 7, 10. 11. 6, 265 margin
  • Stock 696 margin
  • Stock 696. 697 margin
  • Allg. 72, 85 margin
  • Allg. 72, 85. 75 margin
  • Ma. 15, 52 margin
  • Luth. 56, 148 margin
  • Luth. 56, 148. 132 margin
  • Luth. 42, 75 margin
  • Allg. 72, 75 margin
  • Allg. 72, 75 margin
  • Stöckh. A. T. 206 margin
  • Stöckh. A. T. 206. 322 margin
  • Jo. 89, 28 margin
  • Ka. 1900, 49 margin
  • Ma. 15, 54 margin
  • Luth. 63, 361 margin
  • Can. 80, I margin
  • Wis. 92, 10 margin
  • Luth. 3, 30 The Lutheran Seminary at Fort Wayne. margin
  • Out. 218 margin
  • Out. 218. 219 margin
  • Past. 381 margin
  • Past. 382 margin
  • Theol. 6, 32 margin
  • Mich. 1907, 27 margin
  • Mich. 1907, 27 28 margin
  • Wis. 92, 19 margin
  • Wis. 92, 19. 0 margin
  • Wis. Syn. 91. 28 margin
  • Wis. Syn. 91. 28. 191 margin
  • Luth. 6, 191 margin
  • Luth. 6, 191. 11 margin
  • Luth. 6, 191. 11. 98 margin
  • Luth. 6, 191. 11. 98. 43, 136 margin
  • Quart. 3, 207
  • Quart. 3, 207. 208
  • Quart. 3, 210
  • Quart. 3, 2
  • Mich. 1907, 28 margin
  • Mich. 1907, 28. 29 margin
  • L. W. 35, 39 margin
  • Mich. 1907, 29 margin
  • Mich. 1907, 29. 30 margin
  • Mich. 1907, 29. 30. 82, 37 margin
  • Past. 383 margin
  • Quart. 3, 215 margin
  • Mich. 1907, 30 margin
  • Mich. 1907, 29 margin
  • W. 91, 37 margin
  • L. W. 35, 39 margin
  • Neb. 1903, 45 margin
  • Mich. 1907, 32 margin
  • Quart. 3, 208 margin
  • Kas. 493 margin
  • Mich 1907, 30 margin
  • Mich 1907, 30. 31 margin
  • Mich. 1907, 30 margin
  • Mich. 1907, 30. 18, 231—233 margin
  • Mich. 1907, 32 margin
  • Mich. 1907, 32. 33 margin
  • L. W. 18, 304
  • Luth. 3. 93 [untitled]
  • Schulbl. 30, 41
  • Mich. 1907, 35 margin
  • L. W. 19. 300—302 margin
  • Past. 387 margin
  • L. W. 18, 274 margin
  • L. W. 18, 274. 275 margin
  • L. W. 18, 274. 275. 20, 243 margin
  • L. W. 18, 274. 275. 20, 243. 19, 248 margin
  • L. W. 18, 274. 275. 20, 243. 19, 248. 251 margin
  • Mich. 1907, 33 margin
  • Mich. 1907, 33. 34 margin
  • Luth. 5, 44 margin
  • L. W. 35, 43 margin
  • L. W. 35, 43. 18, 239 margin
  • L. W. 35, 43. 18, 239. 240 margin
  • Mich. 1907, 36 margin
  • Neb. 1903, 44 margin
  • Mich. 1907, 36 margin
  • L. W. 35, 42 margin
  • Past. 387 margin
  • Mich. 1907, 39 margin
  • Ma. 1, 314 margin
  • L. W. 35, 42 margin
  • L. W. 35, 42. 18, 304 margin
  • L. W. 35, 42. 18, 304. 305 margin
  • Mich. 1907, 39 margin
  • Mich. 1907, 39. 40 margin
  • Ma. 23, 346 margin
  • Ma. 23, 346. 27, 287 margin
  • Can. 80, 11 margin
  • Can. 80, 11. 12 margin
  • Past. 78 margin
  • Il. 1904, 57 margin
  • Past. 388 margin
  • Allg. 72, 83 margin
  • Syn. 80, 79 margin
  • Can. 80, 11 margin
  • Can. 80, 11. 12 margin
  • Allg. 72, 83 margin
  • Luth. 17, 42 margin
  • Past. 276 margin
  • Past. 277 margin
  • L. W. 35, 42 margin
  • Il. 1904, 57 margin
  • Süd. 97, 64 margin
  • Mich. 1907, 41 margin
  • L. W. 12, 66 margin
  • Luth. 64, 21 margin
  • Quart. 2, 8 margin
  • Jo. 1906, 68
  • Stöckh. N. T. 356
  • Mich. 1907, 41 margin
  • Ma. 27, 62 margin
  • L. W. 18, 341 margin
  • L. W. 18, 341. 342 margin
  • Mich. 1907, 42 margin
  • N. Il. 1910, 36 margin
  • N. Il. 1910, 36. 36 margin
  • Ma. 23, 345 margin
  • Ma. 23, 345. 347 margin
  • Ma. 23, 315 margin
  • Ma. 23, 315. 5, 257 margin
  • Ma. 23, 315. 5, 257. 258 margin
  • N. Il. 1910, 34 margin
  • Mich. 1907, 44 margin
  • Mich. 1907, 44. 45 margin
  • Quart. 3, 209 margin
  • Quart. 3, 209. 2, 4 margin
  • L. W. 18, 236—238 margin
  • Stöckh. A. T. 217 margin
  • Theol. 2, 125 margin
  • Ma. 35, 252 margin
  • Ma. 35, 252. 31, 213 margin
  • Ma. 35, 252. 31, 213. 15, 180 margin
  • Il. 1904. 57 margin
  • Theol. 6. 207 margin
  • Luth. 37. 38 margin
  • Luth. 37. 38. 39 margin
  • Jo. 1906, 66 margin
  • Jo. 1906, 66. 65 margin
  • Luth. 61, 3 margin
  • Jo. 1906. 66 margin
  • Jo. 1906. 66. 65 margin
  • W. 18, 236 margin
  • Luth. 66, 65 margin
  • Luth. 66, 65. . I margin
  • Mich. 1907, 46
  • Theol. 6, 212
  • Theol. 6, 212. 213
  • Theol. 6, 212. 213; 9
  • L. W. 53, 384 margin
  • Mich. 1907, 46 margin
  • Quart. 3, 208 margin
  • Quart. 3, 208. 209 margin
  • L. W. 19, 183 margin
  • Jo. 82, 36 margin
  • Walth. Kas. 499 margin
  • Allg. 72, 85 margin
  • L. W. 35, 40 margin
  • L. W. 18, 270 margin
  • Ma. 5, 253 margin
  • Ma. 5, 253. 27, 69 margin
  • L. W. 19, 206 margin
  • L. W. 19, 206. 207 margin
  • Ma. 28. 157 margin
  • Ma. 28. 157. 158 margin
  • N. Il. 1910, 24 margin
  • N. Il. 1910, 24. 35 margin
  • Ma. 12, 315 margin
  • L. W. 35, 41 margin
  • N. Il. 1910, 33 margin
  • L. W. 35, 41 margin
  • L. W. 35, 41. 18, 276 margin
  • L. W. 35, 44 margin
  • L. W. 35, 44. 43 margin
  • L. W. 35, 44 margin
  • L. W. 35, 44. 45 margin
  • L. W. 35, 44. 45. 18, 229 margin
  • L. W. 35, 44. 45. 18, 229. 230 margin
  • Il. 1903, 23 margin
  • Luth. 6, 32 margin
  • L. W. 35, 45 margin
  • L. W. 18. 234—236 margin
  • L. W. 18. 234—236. 35, 45 margin
  • L. W. 18. 234—236. 35, 45. 15, 69 margin
  • Schulbl. 28, 199 margin
  • Past. 277 margin
  • L. W. 18, 238 margin
  • N. Il. 1910, 34
  • L. W. 19, 299
  • Ma. 11, 319
  • Il. 79, 74
  • Ma. 24, 372
  • Ma. 24, 372. 385
  • Bro. 38l
  • Bro. 38l. 5
  • L. W. 24, 162
  • L. W. 24, 162. 163
  • L. W. 25, 142
  • Mich. 1907, 62 margin
  • Ma. 19, 268 margin
  • Ma. 19, 268. 15, 180 margin
  • Ma. 19, 268. 15, 180. 27, 93 margin
  • W. 91, 12 margin
  • L. W. 25, 140 margin
  • L. W. 25, 140. 18, 271 —273 margin
  • Schulbl. 28, 199 margin
  • Cal. 92, 47 margin
  • L. W. 24. 161 margin
  • L. W. 24. 161. 35, 6 margin
  • L. W. 24. 161. 35, 6. 7 margin
  • Ma. 21, 13 margin
  • Ma. 21, 13. 14 margin
  • Ma. 21, 13. 14. 31, 280 margin
  • Quart. 3, 213 margin
  • Quart. 3, 214 margin
  • Quart. 3, 214. 215 margin
  • Quart. 3, 217 margin
  • Mich. 1907, 50 margin
  • Mich. 1907, 51 margin
  • L. W. 12, 40—42 margin
  • L. W. 12, 40—42. 24, 166 margin
  • W. 48, 186 margin
  • Walth. Kas. 494–196 margin
  • L. W. 2, 163 The Obligation to the Ecclesiastical Confessions and Free Theological Scholarship. (Continuation and Conclusion.) margin
  • L. W. 2, 163. 164 The Obligation to the Ecclesiastical Confessions and Free Theological Scholarship. (Continuation and Conclusion.) margin
  • L. W. 2, 163. 164. 165 The Obligation to the Ecclesiastical Confessions and Free Theological Scholarship. (Continuation and Conclusion.) margin
  • L. W. 2, 163. 164. 165. 12, 38 margin
  • L. W. 2, 163. 164. 165. 12, 38. 39 margin
  • Lied 183
  • Mich. 1907, 32 margin
  • L. W. 24, 162 margin
  • L. W. 24, 162. 12, 38 margin
  • L. W. 24, 162. 12, 38. 39 margin
  • Allg. 72, 85 margin
  • L. W. 24, 167 margin
  • Luth. 60, 41 margin
  • Walth. Kas. 499 margin
  • L. W. 25, 142 margin
  • Mich. 1907, 43 margin
  • Mich. 1907, 43. 44 margin
  • Allg. 72, 83 margin
  • Ma. 26, 316 margin
  • L. W. 18, 305 margin
  • L. W. 18, 305. 306 margin
  • Past. 389 margin
  • Past. 390 margin
  • L. W. 21, 35 margin
  • Ma. 24, 347 margin
  • L. W. 4, 243 What a Precious Gift of God We Have in Our Synodical Fellowship. margin
  • L. W. 4, 243. 244 What a Precious Gift of God We Have in Our Synodical Fellowship. margin
  • Süd. 97, 59 margin
  • Süd. 97, 59. 60 margin
  • Ma. 24, 316—318 margin
  • Ma. 24, 319 margin
  • Ma. 24, 319. 347 margin
  • Ma. 24, 319. 347. 348 margin
  • Ma. 24, 319. 347. 348. 24, 349—352 margin
  • Ma. 24, 379 margin
  • Ma. 24, 379. 380 margin
  • Ma. 2 margin
  • Ma. 2 margin
  • Ma. 2 24, 381 margin
  • Ma. 2 24, 381. 24, 382 margin
  • Ma. 24, 381 margin
  • Ma. 24, 381. 382 margin
  • Ma. 24, 383 margin
  • Ma. 24, 346 margin
  • Schulbl. 30, 370 margin
  • Ma. 24, 319 margin
  • Past. 74 margin
  • L. W. 12, 35 margin
  • Schulbl. 30, 369 margin
  • Schulbl. 30, 369 margin
  • Luth. 68, 236 margin
  • Mit. 97, 31 margin
  • Past. 390 margin
  • Past. 391 margin
  • N. Il. 1910, 38 margin
  • N. Il. 1910, 38. 39 margin
  • L. W. 53, 252— 254 margin
  • L. W. 53. 253 margin
  • L. W. 12, 193 margin
  • W. 19, 302—304 margin
  • Ma. 36, 219—221 margin
  • Ma. 36, 219—221. 252 margin
  • L. W. 12, 195 margin
  • Luth. 53
  • Luth. 53 200
  • L. W. 42, 259
  • Schulbl. 31. 265
  • Luth. 17, 42
  • Neb. 89, 50
  • Neb. 89, 50. 51
  • Syn. 1906, 73
  • Schulbl. 32, 151
  • Wis. Syn. 93, 24
  • Wis. Syn. 93, 24. 2
  • O. 65, 59 margin
  • O. 65, 59. 5 margin
  • O. 65, 59. 5, 32 margin
  • Luth. 37, 115 margin
  • W. 47, 345 margin
  • Ma. 32, 325 margin
  • L. W. 20, 182 margin
  • L. W. 20, 182 margin
  • L. W. 20, 182. 185 margin
  • L. W. 20, 182 margin
  • L. W. 20, 182. 184 margin
  • Ma. 25. 108 margin
  • Ma. 25. 108. 28 margin
  • Ma. 25. 108. 28. 118 margin
  • Ma. 25. 108. 28. 118. 119 margin
  • Mich. 1907. 48 margin
  • Wis. 1907, 29 margin
  • L. W. 35, 113 margin
  • W. 1901, 22 margin
  • L. W. 21. 199 margin
  • L. W. 41. 226 margin
  • Schulbl. 34, 321—323 margin
  • Past. 6 margin
  • Past. 388 margin
  • Past. 389 margin
  • Past. 79 margin
  • Past. 93 margin
  • Past. 94 margin
  • Süd. 97. 59 margin
  • Allg. 72, 81 margin
  • Allg. 72, 81. 82 margin
  • Schulbl. 31. 263 margin
  • Schulbl. 31. 263. 264 margin
  • Schulbl. 31. 263. 264. 34 margin
  • Schulbl. 31. 263. 264. 34. 323 margin
  • Ma. 13. 127 margin
  • Ma. 15, 54 margin
  • L. W. 20, 106 margin
  • L. W. 20, 106. 107 margin
  • L. W. 20, 106. 107. 41, 273 margin
  • Quart. 3, 193 margin
  • Mich. 1907. 49 margin
  • Schulbl. 34. 324 margin
  • Schulbl. 34. 324. 32, 146 margin
  • Syn. 76. 32 margin
  • Syn. 76. 32. O margin
  • Luth. 17, 4
  • Ma. 27, 316
  • Ma. 27, 316. I
  • Ma. 27, 351
  • L. W. 41, 272
  • L. W. 41, 272—274
  • Ma. 18, 20
  • Bro. 336
  • Bro. 336 2
  • L. W. 35, 113 margin
  • Luth. 53, 178 margin
  • Ma. 27, 349 margin
  • Ma. 27, 349. 316 margin
  • Ma. 27, 349. 316. . 65 margin
  • Ma. 27, 349. 316. . 65, 25 margin
  • L. W. 31, 365 margin
  • Stöckh. N. T. 68 margin
  • Stöckh. N. T. 68. 69 margin
  • Ma. 28, 287 margin
  • Ma. 28, 287. 288 margin
  • Wis. Syn. 1906, 78 margin
  • L. W. 41, 228 margin
  • L. W. 41, 228. 227 margin
  • L. W. 41, 228. 227. 229 margin
  • Luth. 17, 43 margin
  • Jo. 79. 93 margin
  • Jo. 79. 93. 94 margin
  • Schulbl. 32, 145 margin
  • Schulbl. 32, 145. 146 margin
  • Ma. 5, 252 margin
  • Ma. 5, 252. 253 margin
  • L. W. 11, 231 margin
  • L. W. 11, 231. 232 margin
  • L. W. 11, 231. 232. 41, 232 margin
  • L. W. 11, 231. 232. 41, 232. 233 margin
  • L. W. 11, 231. 232. 41, 232. 233. 2 margin
  • L. W. 11, 231. 232. 41, 232. 233. 2 235 margin
  • L. W. 41, 2 margin
  • L. W. 41, 2.. 27 margin
  • L. W. 41, 2.. 27. 275 margin
  • Ma. 27, 31 margin
  • Luth. 2, 32 "Of His Fullness Have We All Received, Grace for Grace." John 1:16.
  • Luth. 2, 32; 2 Preface of the Editor to the Second Volume of the "Lutheraner."
  • L. W. 35, 113
  • L. W. 35, 113. 114
  • Luth. 6, 8 margin
  • Schulbl. 34, 328 margin
  • L. W. 44, 34 margin
  • L. W. 44, 33 margin
  • L. W. 44, 33. O margin
  • L. W. 44, 34 margin
  • Syn. 1906, 74 margin
  • O. 65, 25 margin
  • Wis. 89, 50 margin
  • Neb. 10, 333—335 margin
  • Ma. 109 margin
  • Ma. 109. 26, 282 margin
  • Mag. 5, 105 margin
  • Il. 94, 17 margin
  • Neb. 89, 50 margin
  • O. 65, 23 margin
  • O. 65, 23. 24 margin
  • O. 65, 23. 24. 51 margin
  • Quart. 3, 196 margin
  • Quart. 3, 196. 197 margin
  • Quart. 3, 196. 197. 139 margin
  • Luth. 17, 42 margin
  • Luth. 17, 42. 140 margin
  • Schulbl. 18, 148 margin
  • Ma. 24, 12 margin
  • Ma. 24, 12. 13 margin
  • L. W. 31, 362 margin
  • Mich. 1907, 49 margin
  • Mich. 1907, 49. 50 margin
  • Mich. 1907, 49. 50. 88, 10 margin
  • Mich. 1907, 49. 50. 88, 10. 11 margin
  • Mich. 1907, 49. 50. 88, 10. 11. 337 margin
  • Luth. 17, 42 margin
  • Bro. 27 margin
  • Bro. 27, 349 margin
  • Il. 97, 66 margin
  • Ma. 22, 284 margin
  • Ma. 367 margin
  • Min. 82, 8 margin
  • Min. 82, 8. 366 margin
  • Mich. 1907, 48 margin
  • L. W. 4, 33 "Luther or Arndt!" margin
  • L. W. 43, 268 margin
  • L. W. 43, 268. 22, 285 margin
  • Ma. 18, 212
  • Past. 10
  • Past. 11
  • Ma. 13, 128
  • L. W. 20, 109
  • L. W. 20, 109. 4, 359 Kraußold and the Doctrine of the Ministry.
  • Min. 82, 8
  • Quart. 3, 193
  • Quart. 3, 193. 19
  • L. W. 41, 336
  • Ma. 35, 283—288 margin
  • Ma. 35, 283—288. 93 margin
  • L. W. 43, 270 margin
  • L. W. 43, 271 margin
  • L. W. 43, 268 margin
  • L. W. 43, 268. 269 margin
  • Quart. 3, 204 margin
  • Quart. 3, 202 margin
  • Quart. 3, 202. 199 margin
  • Quart. 3, 202. 199. 200 margin
  • Ma. 26, 282 margin
  • Ma. 26, 282. 42 margin
  • L. W. 41, 284 margin
  • Quart. 3. 203 margin
  • L. W. 41. 284 margin
  • L. W. 31. 363 margin
  • L. W. 31. 363. 364 margin
  • L. W. 31. 363. 364. 41, 285 margin
  • L. W. 31. 363. 364. 41, 285. 199 margin
  • Quart. 3, 205 margin
  • Quart. 3 margin
  • L. W. 41, 280—283 margin
  • Bro. 333 margin
  • Quart. 3. 193 margin
  • L. W. 31. 363 margin
  • L. W. 31. 363. 364 margin
  • Ma. 29, 92 margin
  • Ma. 29, 92. I margin
  • Ma. 29, 92. I. 89 margin
  • Pi. Hom. 65 margin
  • Bro. 331 margin
  • Süd. 97. 50 margin
  • Neb. 89, 50 margin
  • Neb. 89, 50. 51 margin
  • Pi. Hom. 65 margin
  • Pi. Hom. 65. 66 margin
  • L. W. 41, 336
  • Theol. 8. 118
  • Theol. 8. 118. 119
  • Theol. 8. 118. 119. 20
  • L. W. 21, 242
  • L. W. 4, 146 Some Remarks on Joining the So-Called Lutheran General Synod, and on Church Politics and expediency.
  • L. W. 4, 146. 178 Testimonies of the Church Fathers against Chiliasm.
  • L. W. 17, 265
  • Min. 82, 60
  • L. W. 41, 335 margin
  • L. W. 41. 364—369 margin
  • O. 65, 25 margin
  • Schulbl. 18, 149 margin
  • Theol. 8, 116 margin
  • Theol. 8, 116. 117 margin
  • Past. 78 margin
  • L. W. 41. 369 margin
  • Luth. 4, 181 margin
  • L. W. 20, 108 margin
  • L. W. 41, 276 margin
  • Quart. 3, 195 margin
  • Theol. 7. 116 margin
  • Theol. 8. 119 margin
  • Theol. 8. 119. 7, 114 margin
  • Theol. 8. 119. 7, 114. 115 margin
  • Ma. 18, 212 margin
  • Ma. 18, 212 13, 287 margin
  • Ma. 18, 212 13, 287 2 margin
  • Ma. 18, 212 13, 287 2. 13, 287 margin
  • Ma. 18, 212 13, 287 2. 13, 287. 2, 219 margin
  • Pi. Hom. 65 margin
  • Ma. 3. 218 margin
  • Ma. 3. 218. 13, 287 margin
  • Ma. 1, 285 margin
  • Ma. 16, 64
  • Ma. 7, 276
  • Ma. 13, 288
  • Ma. 13, 287
  • L. W. 21, 243
  • Luth. 17, 42 margin
  • Luth. 17, 42. 43 margin
  • Min. 82, 61 margin
  • L. W. 21, 242 margin
  • L. W. 21, 242. 243 margin
  • L. W. 21, 242. 243. 41, 331 margin
  • Ma. 1, 88 margin
  • Ma. 1, 88. 29, 93 margin
  • Ma. 1, 88. 29, 93. 18, 211 margin
  • O. 65, 24 margin
  • Ma. 29, 94 margin
  • Ma. 29, 94. 2, 249 margin
  • Pi. Hom. 68 margin
  • Ma. 18, 211 margin
  • Ma. 18, 211. 212 margin
  • Ma. 18, 211. 212. 2, 249 margin
  • L. W. 41, 331 margin
  • Pi. Hom. 67 margin
  • Ma. 13, 288 margin
  • Ma. 13. 288 margin
  • Ma. 13. 288. 18, 211 margin
  • Pi. Hom. 66 margin
  • Ma. 13, 288 margin
  • Ma. 13, 288 margin
  • Pi. Hom. 67 margin
  • Ma. 13, 288 margin
  • L. W. 11 margin
  • L. W. 11 977 margin
  • L. W. 11 977. 278 margin
  • Schulbl. 32, 119 margin
  • Schulbl. 32, 119. 150 margin
  • Ma. 26, 278
  • Schulbl. 32, 147 margin
  • Schulbl. 32, 147. 18, 149 margin
  • L. W. 41, 283 margin
  • Schulbl. 32, 147 margin
  • Ma. 18, 211 margin
  • Schulbl. 32, 149 margin
  • L. W. 41, 285 margin
  • L. W. 41, 285. 333 margin
  • Ma. 27, 317 margin
  • Wis. 1907, 28 margin
  • Wis. 1907, 28. 29 margin
  • Schulbl. 35, 380 margin
  • Past. 6 margin
  • Luth. 17, 42 margin
  • L. W. 41, 223 margin
  • L. W. 41, 223 margin
  • L. W. 41, 224 margin
  • Schulbl. 32, 150 margin
  • L. W. 31, 365 margin
  • L. W. 31, 365. O margin
  • Ma. 8, 96 margin
  • Schulbl. 32, 150 margin
  • L. W. 41, 224 margin
  • L. W. 41, 224. 225 margin
  • L. W. 41, 224. 225. 243 margin
  • Schulbl. 32, 150 margin
  • Luth. 17, 42 margin
  • Luth. 17, 42. 350 margin
  • Ruh. 889 margin
  • Ruh. 889. i margin
  • Ma. 11, 171—173
  • Ma. 15. 45
  • Ma. 27, 68
  • Ma. 26, 276 margin
  • Ma. 26, 276. 31, 103 margin
  • Ma. 26, 276. 31, 103. 104 margin
  • Ma. 26, 276. 31, 103. 104. 18, 248 margin
  • Ma. 26, 276. 31, 103. 104. 18, 248. 249 margin
  • Ruh. 890 margin
  • Mit. 97, 23 margin
  • Mit. 97, 23. 24 margin
  • Can. 97, 6 margin
  • Can. 97, 6. 7 margin
  • Wis. Syn. 94, 51 margin
  • Ma. 18, 250 margin
  • Ma. 25, 105 margin
  • Ma. 25, 105. 11, 167 margin
  • Ma. 16, 48 margin
  • Ma. 25, 106 margin
  • Ma. 25, 106. 107 margin
  • Ma. 15, 237 margin
  • Ma. 15, 237. 238 margin
  • Ma. 15, 237. 238. 6, 167 margin
  • Ma. 5, 292 margin
  • N. W. 79, 12 margin
  • Ma. 31, 2 margin
  • Ma. 32, 286 margin
  • Ma. 32, 286. 287 margin
  • Ma. 32, 206 margin
  • Ma. 9. 302 margin
  • Ma. 9. 302. 303 margin
  • Ma. 27, 68 margin
  • Ka. 15, 239
  • Theol. 8. 53
  • Mich. 97, 46
  • Ma. 15, 289
  • Ka. 1900, 48 margin
  • Min. 94, 12 margin
  • Ma. 14, 189 margin
  • Ma. 14, 189. 100 margin
  • Ma. 23, 188 margin
  • Ma. 23, 188. 189 margin
  • Ma. 23, 188. 189. 277 margin
  • Ma. 23, 188. 189. 277. 63 margin
  • Ma. 23, 188. 189. 277. 63. 15 margin
  • Ma. 23, 188. 189. 277. 63. 15. 51 margin
  • Ma. 23, 188. 189. 277. 63. 15. 51. 52 margin
  • Theol. 6. 71 margin
  • Theol. 6. 71. 72 margin
  • Ma. 235, 188 margin
  • Ma. 235, 188. 189 margin
  • No. 1900, 46 margin
  • No. 1900, 46. 47 margin
  • Ma 16, 47 margin
  • Ma. 15, 236 margin
  • Ma. 15, 236. 237 margin
  • Ma. 15, 236. 237. 298 margin
  • Ma. 19. 39 margin
  • Mich. 1907, 47 margin
  • Ma. 15, 210 margin
  • Ma. 15, 210. 21 margin
  • Neb. 89, 27
  • Neb. 89, 27. 52
  • Ka. 1900, 18
  • Ma. 9, 300
  • Ma. 9, 300 301
  • Stöckh. A. T. 217
  • Ma. 18, 375
  • Ma. 14, I
  • Wis. Syn. 94, 51
  • Wis. Syn. 94, 51. 52
  • Ma. 23, 282
  • Ma. 23, 282. 283
  • Jo. 98, 74—78
  • L. W. 18, 21
  • Luth. 63, 257
  • Luth. 63, 257. 258
  • Ma. 6, 166
  • Schulbl. 3, 113
  • Ma. 28, 29
  • Ma. 6, 160
  • Ma. 6, 160. 161
  • Ma. 19, 6
  • Jo. 1906, 13
  • Ma. 4, 205
  • L. W. 18, 346
  • Ma. 21, 255
  • Ma. 21, 255. 255
  • Ma. 23, 285
  • Ma. 23, 285. 286
  • Schulbl. 42, 122 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 389 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 390 margin
  • Ma. 2, 29 margin
  • Ma. 2, 29. 2 margin
  • Ma. 27, 29 margin
  • Ka. 1906, 7 margin
  • Ka. 1906, 7. 369 margin
  • Ka. 1906, 7. 369. 21 margin
  • Ka. 1906, 7. 369. 21. 17 margin
  • Ka. 1906, 7. 369. 21. 17. 34 margin
  • Ma. 250 margin
  • Ma. 250. 1 margin
  • Ma. 250. 1. 323 margin
  • Ma. 250. 1. 323. 324 margin
  • Ma. 250. 1. 323. 324. 259 margin
  • Ma. 250. 1. 323. 324. 259. 11 margin
  • Ma. 250. 1. 323. 324. 259. 11. 171 margin
  • Il. 85, 16 margin
  • Stock 697 margin
  • Stock 697. 825 margin
  • Stock 697. 825. 814 margin
  • Ma. 15, 256 margin
  • Ma. 6, 166 margin
  • Ma. 6, 166. 167 margin
  • Theol. 8 margin
  • Stöckh. A. T. 308 margin
  • Ma. 71—78 margin
  • Ruh. 889 margin
  • Ruh. 889 825 margin
  • Ma. 4, 205
  • Ma. 1, 323
  • Ma. 1, 323. 321
  • Ma. 1, 323. 321. 327
  • Ruh. 882
  • Ruh. 882. 883
  • Ruh. 882. 883. 3
  • Ma. 31, 3
  • Ma. 31, 3. 5
  • Ma. 31, 3. 5. 280
  • Wis. Syn. 94, 38
  • Wis. Syn. 94, 38. 39
  • Pi. 71
  • Pi. 71. 17
  • Ma. 24. 12
  • Ma. 24. 12. 13
  • Ma. 1, 325 margin
  • Ma. 1, 325. 326 margin
  • Schulbl. 3, 114 margin
  • Ruh. 892 margin
  • Ma. 1, 325 margin
  • Ma. 1, 325. 326 margin
  • Ma. 1, 325. 326. 27, 31 margin
  • Ma. 1, 325. 326. 27, 31. 32 margin
  • Ma. 1, 326 margin
  • Ruh. 892 margin
  • Ruh. 892. 893 margin
  • Wis. Syn. 94, 49 margin
  • Luth. 5, 119 margin
  • Luth. 5, 119. 120 margin
  • Ma. 21, 16—19 margin
  • Ma. 23, 286 margin
  • Ma. 23, 286. 287 margin
  • L. W. 18, 344 margin
  • Mich. 1907, 51 margin
  • Mich. 1907, 52 margin
  • Schulbl. 42, 122 margin
  • Ma. 31, 104 margin
  • Ma. 31, 104. 105 margin
  • Ma. 31, 106 margin
  • Ma. 31, 106 9 margin
  • Ma. 31, 106 9. 226 margin
  • L. W. 2 margin
  • W. 91. 14 margin
  • R. Pi 2. 91 margin
  • Syn. 91, 41 margin
  • Syn. 91, 41. 12 margin
  • Wis. Syn. 91, 39 margin
  • L. W. 21. 198 margin
  • Wis. Syn. 91, 10 margin
  • L. W. 35, 7
  • L. W. 35, 7. 12
  • Ma. 2, 65
  • Ma. 2, 65. 66
  • L. W. 19, 248
  • L. W. 19, 248. 249
  • Neb. 1900. 58
  • Ma. 15, 48
  • Min. 86, 17
  • Ma. 6, 170
  • Ma. 26, 279 margin
  • Ma. 26, 279. 6, 165 margin
  • Ma. 26, 279. 6, 165. 15, 233 margin
  • Ma. 26, 279. 6, 165. 15, 233. 21, 342 margin
  • Ma. 26, 279. 6, 165. 15, 233. 21, 342. 24, 10 margin
  • Luth. 63. 193 margin
  • Luth. 63. 193. 66, 213 margin
  • Wis. 1907, 43 margin
  • L. W. 14, 3 margin
  • L. W. 14, 3. 35 margin
  • Ma. 10, 273 margin
  • Ma. 10, 274 margin
  • Ma. 6, 269 margin
  • Ma. 6, 269. 270 margin
  • Ma. 6, 269. 270. 7, 16 margin
  • Ma. 26. 279 margin
  • Ma. 26. 279. 280 margin
  • Ma. 26. 279. 280. 310 margin
  • L. W. 41, 37 margin
  • L. W. 41, 37. 38 margin
  • Neb. 1901, 65 margin
  • Luth. 64, 233 margin
  • Luth. 64, 233. 60, 233 margin
  • Mag. 5, 102 margin
  • Ma. 31, 103 margin
  • Ma. 25. 280 margin
  • Wis. 1907, 41 margin
  • Ma. 1, 325 margin
  • L. W. 19. 218 margin
  • L. W. 19. 218. 219 margin
  • Wis. Syn. 91, 11 margin
  • Wis. Syn. 91, 11. 16 margin
  • Wis. Syn. 91, 11. 16. 45 margin
  • Wis. Syn. 91, 11. 16. 45. 46 margin
  • Wis. Syn. 91, 11. 16. 45. 46. 48 margin
  • Wis. Syn. 91, 11. 16. 45. 46. 48. 19 margin
  • Ma. 212 margin
  • Ma. 212..5 margin
  • Ma. 212..5, 70 margin
  • Il. 91, 57 margin
  • Il. 91, 6 margin
  • Ma. 1900, 63 margin
  • Ma. 1900, 63. 64 margin
  • Ma. 1900, 63. 64. 58 margin
  • Wis. Syn. 94, 54
  • Wis. Syn. 94, 54. 55
  • Il. 1904, 41
  • Ma. 16, 46
  • Ma. 32, 208
  • Il. 1904, 26—29
  • Il. 1904, 26—29; 2
  • Min. 86, 21
  • Min. 86, 21. 22
  • Min. 86, 21. 22; 5
  • Neb. 1909, 59 margin
  • L. W. 35, 215 margin
  • Ma. 4, 201 margin
  • Stöckh. N. T. 42 margin
  • Stöckh. N. T. 42. 43 margin
  • Ma. 32. 208 margin
  • Luth. 65, 153 margin
  • Wis. Syn. 94. 54 margin
  • Wis. Syn. 94. 54. 5 margin
  • Il. 1904, 24 margin
  • Ma. 16. 145 margin
  • Neb. 89, 27 margin
  • Stöckh. N. T. 66 margin
  • Ma. 27, 384 margin
  • Wis. 92, 9 margin
  • Wis. 92, 9. 10 margin
  • Wis. 92, 9. 10. 57 margin
  • Wis. 92, 9. 10. 57. II margin
  • Wis. 92, 9. 10. 57. II. 190 margin
  • Neb. 1909, 58 margin
  • Neb. 95, 49 margin
  • Ma. 19, 7 margin
  • Ma. 19, 7. 8 margin
  • Süd. 85, 32 margin
  • Wis. Syn. 91, 17 margin
  • Wis. Syn. 91, 17. 56—58 margin
  • Ma. 2
  • Ma. 4, 38—40
  • Ma. 11, 172 margin
  • Ma. 31, 281 margin
  • Ma. 31, 281. 282 margin
  • Wis. Syn. 94, 50 margin
  • Luth. 5, 34 margin
  • Jo. 98, 77 margin
  • Jo. 98, 77. 78 margin
  • Ma. 6, 169 margin
  • Ma. 6, 169. 19, 334 margin
  • Ma. 6, 169. 19, 334. 332 margin
  • Ma. 21, 261 margin
  • Ma. 21, 261. 262 margin
  • Ma. 21, 261. 262. 265 margin
  • Ma. 19, 333 margin
  • Ma. 6, 168 margin
  • Ma. 21, 259 margin
  • Ma. 26. 280 margin
  • Ma. 26. 280. 281 margin
  • L. W. 44, 34 margin
  • Ma. 26. 285—287 margin
  • Ma. 26. 285—287. 314 —318 margin
  • Ma. 26. 285—287. 314 —318. 27, 63 margin
  • Ma. 26, 315—350 margin
  • Ma. 26, 382 margin
  • Ma. 26, 383 margin
  • Ma. 26, 383. 384 margin
  • Can. 92,36
  • Ma. 21. 20
  • Ma. 21. 20. 27
  • Ma. 21. 20. 27., 32
  • Ma. 16, 181
  • Ma. 16, 181. 182
  • Ka. 18, 249
  • Ma. 27, 64 margin
  • Ma. 7, 15 margin
  • Ma. 7, 15. 26, 381 margin
  • Ma. 7, 15. 26, 381. 382 margin
  • Ma. 7, 15. 26, 381. 382. 27, 66 margin
  • Schulbl. 31, 266 margin
  • Neb. 98, 25 margin
  • Ma. 27, 57 margin
  • Ma. 27, 57. 66 margin
  • Ma. 27, 57. 66. 6, 268 margin
  • Ma. 27, 57. 66. 6, 268. 268 margin
  • Theol. 6, 208 margin
  • Ma. 27, 62 margin
  • Ma. 23, 384 margin
  • Stock 699 margin
  • Schulbl. 26, 168—170 margin
  • Ma. 19, 75 margin
  • W. 88, 39 margin
  • W. 88, 39. 40 margin
  • Ma. 16, 181 margin
  • Ma. 16, 181. 182 margin
  • Ma. 16, 181 margin
  • N. Il. 1910, 46 margin
  • Ma. 15, 183 margin
  • N. W. 79, 14 margin
  • Ma. 16, 182 margin
  • Il. 85, 18 margin
  • Il. 85, 18. 72 margin
  • W. 71, 67
  • W. 71, 67. 68
  • Ma. 21, 21
  • Stöckh. A. T. 2
  • W. 86, 44
  • W. 86, 44. 45
  • Ma. 18, 17 margin
  • Ma. 18, 17. 16 margin
  • Luth. 38, 122 margin
  • Luth. 38, 122. 123 margin
  • Luth. 38, 122. 123. 39, 121 margin
  • Luth. 38, 122. 123. 39, 121. 122 margin
  • Luth. 38, 122. 123. 39, 121. 122. 43, 118 margin
  • Luth. 38, 122. 123. 39, 121. 122. 43, 118. 119 margin
  • Luth. 38, 122. 123. 39, 121. 122. 43, 118. 119. 45, 19 margin
  • Luth. 38, 122. 123. 39, 121. 122. 43, 118. 119. 45, 19, 121 margin
  • Luth. 38, 122. 123. 39, 121. 122. 43, 118. 119. 45, 19, 121. 138 margin
  • Luth. 38, 122. 123. 39, 121. 122. 43, 118. 119. 45, 19, 121. 138. 5, 153 —155 margin
  • Luth. 38, 122. 123. 39, 121. 122. 43, 118. 119. 45, 19, 121. 138. 5, 153 —155. 1, 94 The Lutheran Educational Institution at Altenburg in Perry Co., Mo. margin
  • Luth. 38, 122. 123. 39, 121. 122. 43, 118. 119. 45, 19, 121. 138. 5, 153 —155. 1, 94. 47, 133 margin
  • Luth. 38, 122. 123. 39, 121. 122. 43, 118. 119. 45, 19, 121. 138. 5, 153 —155. 1, 94. 47, 133. 134 margin
  • Luth. 38, 122. 123. 39, 121. 122. 43, 118. 119. 45, 19, 121. 138. 5, 153 —155. 1, 94. 47, 133. 134. 65, 69 margin
  • Luth. 38, 122. 123. 39, 121. 122. 43, 118. 119. 45, 19, 121. 138. 5, 153 —155. 1, 94. 47, 133. 134. 65, 69. 10, 100 margin
  • Mit. 95, 40 margin
  • Süd. 1904, 7 margin
  • Süd. 1904, 7. 8 margin
  • Süd. 1904, 7. 8. 91, 40 margin
  • Il. 1904, 52 —56 margin
  • Il. 1904, 52 —56. 98 margin
  • Il. 1904, 52 —56. 98. 100 margin
  • Jo. 83, 40 margin
  • Jo. 83, 40. 41 margin
  • W. 91, 27—30 margin
  • Ka. 88, 41 margin
  • Ka. 88, 41. 42 margin
  • Syn. 1900, 36 margin
  • Tex. 1906, 41 margin
  • Wis. 1907, 48—53 margin
  • Proc. 97, 23 margin
  • Neb. 89, 26 margin
  • Luth. 5, 49 margin
  • Luth. 5, 49. 50 margin
  • Luth. 5, 49. 50. 66, 213 margin
  • Luth. 41, 112 margin
  • Luth. 41, 112. 60, 171 margin
  • Jo. 82, 73 margin
  • Jo. 82, 73. 74 margin
  • Neb. 89, 60 margin
  • Neb. 89, 60. 61 margin
  • Jo. 82, 69—74 margin
  • Il. 93, 45 margin
  • Luth. 62, 273 margin
  • Luth. 61, 291
  • Luth. 61, 291. 62, 341
  • Syn. 1900, 34
  • L. W. 31. 388
  • Mit. 97, 39
  • Mit. 97, 39. 91, 34
  • Mit. 97, 39. 91, 34; 2
  • Tex. 1906, 27
  • Mag. 5, 103
  • Min. 91, 16 margin
  • Luth. 62, 242 margin
  • Luth. 62, 242. 65, 325 margin
  • Luth. 62, 242. 65, 325. 326 margin
  • Luth. 62, 242. 65, 325. 326. 64, 226 margin
  • Luth. 62, 242. 65, 325. 326. 64, 226. 37, 82 margin
  • Luth. 62, 242. 65, 325. 326. 64, 226. 37, 82. 83 margin
  • W. 1901, 111 margin
  • Wis. 89, 34 margin
  • W. 91, 31 margin
  • W. 91, 31. 32 margin
  • Luth. 62, 160 margin
  • Luth. 62, 160. 60, 228 margin
  • Luth. 62, 160. 60, 228. 229 margin
  • Luth. 62, 160. 60, 228. 229. 310 margin
  • Luth. 62, 160. 60, 228. 229. 310. 17, 121 margin
  • Luth. 62, 160. 60, 228. 229. 310. 17, 121. 122 margin
  • W. 73, 82 margin
  • W. 73, 82. 83 margin
  • Neb. 1901, 15 margin
  • Neb. 1901, 15. 16 margin
  • Syn. 1900, 35 margin
  • L. W. 52, 520 margin
  • Luth. 63, 209 margin
  • Ma. 16, 356 margin
  • Mag. 5, 109 margin
  • Walth. L. L. 32 margin
  • Mit. 95, 44 margin
  • Mit. 97, 40 margin
  • Mit. 97, 40. 41 margin
  • Ruh. 884 margin
  • Walth. L. L. 36 margin
  • Walth. L. L. 36. 39 margin
  • Luth. 63, 9 margin
  • Luth. 63, 9. 66 margin
  • Luth. 63, 9. 66. 206 margin
  • Mit. 97, 40 margin
  • Walth. Epi. 23 margin
  • Jo. 89, 18 margin
  • Wis. 92, 25 margin
  • Wis. 92, 25. 26 margin
  • Ma. 9. 296 margin
  • Ma. 9. 296. 16, 354 margin
  • N. Il. 1910, 45 margin
  • Ma. 35. 136 margin
  • Ma. 28, 202 margin
  • Ma. 3, 217 margin
  • Ma. 3, 217. 4, 71 margin
  • Ma. 3, 217. 4, 71. 66 margin
  • Mag. 7, 106
  • Tex. 1906, 26
  • Min. 88, 42
  • Stock 822
  • Stock 822; 2
  • Ma. 11, 168
  • Ma. 28, 157
  • Theol. 6, 18
  • Schulbl. 31, 259
  • Schulbl. 31, 259. 260
  • Luth. 60, 153
  • Luth. 60, 153. 154
  • Stöckh. A. T. 126
  • Ma. 20, 323—32
  • Ma. 2, 11 margin
  • Ma. 2, 11. 42 margin
  • N. W. 79, 61 margin
  • Wis. Syn. 91, 34 margin
  • Stock 700 margin
  • Min. 89, 59 margin
  • Ma. 12, 306 margin
  • Ka. 1900. 51 margin
  • Luth. 41, 99 margin
  • Luth. 41, 99. 43, 174 margin
  • Luth. 614 margin
  • Luth. 614. 97 margin
  • Ma. 25, 105 margin
  • Luth. 68, 110 margin
  • Luth. 63, 273 margin
  • Luth. 63, 273. 274 margin
  • Quart. 1, 88 margin
  • Stock 699 margin
  • Stock 699. 698 margin
  • Stöckh. A. T. 125 margin
  • Stöckh. A. T. 125. 126 margin
  • Freik. 1904, 55 margin
  • Jo. 79. 83 margin
  • Mich. 1907, 72 margin
  • Mich. 1907, 72. 73 margin
  • Stock 900 margin
  • Stock 700 margin
  • Ma. 9, 302 margin
  • Ma. 23, 346 margin
  • Ma. 23, 346. 347 margin
  • Mit. 97, 41 margin
  • Ka. 1900. 57 margin
  • Mich. 1907, 59
  • Ma. 18, 75
  • Ma. 18, 75. I
  • Mag. 5, 108 margin
  • Ma. 4, 68 margin
  • Ma. 4, 68. 69 margin
  • L. W. 418, 73 margin
  • L. W. 418, 73. 74 margin
  • Luth. 17, 193 margin
  • Luth. 17, 193. 191 margin
  • Mit. 97, 12 margin
  • Mit. 97, 12. 95, 43 margin
  • Stock 700 margin
  • Jo. 79, 46 margin
  • Mit. 71, 10 margin
  • Ka. 89, 14 margin
  • Luth. 16, 75 margin
  • Luth. 16, 75. 76 margin
  • Stöckh. N. T. 218 margin
  • Jo. 89, 29 margin
  • Min. 89, 96 margin
  • Mag. 7, 108 margin
  • Mag. 7, 108. 110 margin
  • Ma. 35, 204 margin
  • Can. 94, 48 margin
  • Can. 94, 48. 47 margin
  • Neb. 94, 54 margin
  • Wis. Syn. 91, 33 margin
  • Mag. 5, 108 margin
  • Mich. 1907, 5 margin
  • Mich. 1907, 5 5—6 margin
  • Mich. 1907, 5 5—6 1 margin
  • Mit. 98. 40 margin
  • Mit. 98. 40. 41 margin
  • Neb. 1903. 11 margin
  • Luth. 63, 209 margin
  • Mit. 98, 39 margin
  • Neb. 1903, 45 margin
  • Mit. 98, 39 margin
  • Süd. 95, 85 margin
  • Walth. L. L. 33 margin
  • Ma. 10, 372 margin
  • Ma. 4, 67
  • Ma. 22, 126
  • Ma. 22, 126. 5
  • Ma. 6, 224
  • Hön. Ent. 387
  • Hön. Ent. 387. 12
  • Hön. Ent. 415
  • Ma. 11. 275
  • Ma. 5, 279
  • Ma. 19, 329
  • Ma. 19, 329. 1
  • Ma. 15, 234
  • Ma. 24, 11
  • Pi. 116
  • Pi. 116, 12
  • Pi. 116, 12. 13
  • Walth. Kas. 492
  • Ma. 17, 188
  • Ma. 1, 51
  • Ma. 11, 168
  • Ma. 25, 104
  • Ma. 4, 33
  • Ma. 6, 162
  • Walth. Kas. 497
  • Ma. 4, 194
  • Ma. 6, 44
  • Ka. 15, 46
  • Ma. 18, 215
  • Ma. 6, 158
  • Ma. 19, 72
  • Ma. 32, 139
  • Ma. 32, 139
  • Ma. 35, 63
  • Ma. 35, 252
  • Theol. 2. 117
  • Ma. 16, 88
  • Ma. 9, 221
  • Ma. 9, 221. 1
  • Ma. 9, 296
  • Ma. 9, 296. 1
  • Ma. 15, 51
  • Ma. 15, 51. 1
  • Ma. 2, 335
  • Ma. 2, 335. 2
  • Luth. 25, 34
  • Bro. 432
  • Bro. 432. 2
  • Ma. 21, 254
  • Ma. 5, 66
  • Ma. 19, 288
  • Ma. 21, 341
  • Ma. 21, 341. 1
  • Ma. 27
  • Ma. 13, 258
  • Ma. 13, 258. 1
  • Ma. 21, 5
  • Ma. 21, 5. 2
  • Ma. 95
  • Ma. 95. 2
  • Ma. 28, 116
  • Ma. 28, 116. 2
  • Ma. 19, 1
  • Ma. 19, 1. 2
  • L. W. 39, 211
  • L. W. 39, 211. 2
  • Ma. 3, 330
  • Ma. 3, 330. 2
  • Ma. 34, 368
  • Ma. 34, 368. 1
  • Ma. 31, 210
  • Ma. 31, 210. 1
  • Ma. 16, 174
  • Ma. 16, 174. 1
  • Ma. 15, 177
  • Jo. 98, 74
  • Ma. 35, 202
  • Ma. 36, 99
  • Ma. 21, 267
  • Ma. 298
  • Ma. 298. 1
  • Ma. 1, 213
  • Ma. 1, 213. 2
  • Ma. 7, 232
  • Ma. 12, 135
  • Ma. 13, 225
  • Ma. 13, 225. 1
  • Ma. 1, 180
  • Ma. 1, 180. 2
  • Ma. 13, 269
  • Ma. 9, 303
  • Ma. 22, 180
  • Ma. 10, 205
  • Ma. 211
  • Ma. glaube, darum rede i
  • Wis. Syn. 94.
  • Ka. 14.
  • Theol. 2, geiſtlichn Sin
  • Jo. 91d 11. 12. Traktat
  • Mag. 5,
  • Ma. 34, H. Sein Wandel ſ
  • Ma. 15, 6258260.
  • Luth.“ 24, 66. 67.
  • L. W. 31,
  • Quart. 3,
  • Luth. 17,
  • Ma. 27,
  • Ruh. S8S89. 890.
  • Wit ſind es nicht wert.
  • Ma. Mi 275. 14, 13. 11,

vol c, printed page 337–377 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0355_PA337

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