Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 3, Nummer 17 › Seite 94

Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1847-04-20, Seite 94

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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Chriſtenverfolgung · Chriſtenverfolgung 5 · Feinde 3 · Wandel 5 · Wohltätigkeit 2 · Paſtor 11

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leben, wie St. Paulus lehrt (Röm. 6, 2 ff.),
hie auf Erden anfahen, zunehmen und dort
vollbringen. Denn Chriſtus hat uns nicht al—
lein Gratiam, die Gnade, ſondern auch Donum,
die Gnade des heil. Geiſtes, verdient, daß wir
nicht allein Vergebung der Sünden, ſondern
auch Aufhören von den Sünden hätten (1 Joh.
1, 6. 7.). Wer nun nicht aufhöret von Sün⸗
den, ſondern bleibt im ewigen böſen Weſen,
der muß einen andern Chriſtum von den Anti⸗
nomern haben. Der rechte Chriſtus iſt nicht
da, und wenn alle Engel ſchreien eitel Chriſtus,
Chriſtus! und muß mit ſeinem neuen Chriſto
verdammt werden. (L. W. XVI, 2741. 42.)

Die Chriſten und ihre Verfolger.

In dem Lande Bithynien war eine Chriſten⸗
gemeine, ſo von den Heiden hart verfolget
wurde, alſo, daß ſie nur bei Nacht in Wäldern
und Klüften ſich verſammeln konnten, den
HErrn zu preiſen. Es war aber allda ein
Mann, Namens Milas, der ging umher und
ſpähete, wo Chriſten waren, und zeigte ſie an
bei dem Landpfleger aus Bosheit und um ſchnö⸗
den Gewinnſt. Und wann die Chriſten gepei⸗
nigt wurden, höhnete er ihnen. Aber nach eini⸗
ger Zeit, da er Hader bekommen hatte mit ſei—
nen Geſellen um den Lohn, brachen dieſe in
ſein Haus und zerſchlugen ihn mit vielen Wun⸗
den, und ließen ihn für todt in ſeinem Blute;
aber alle ſeine Habe nahmen ſie mit ſich. Alſo
war er ſo arm, als er nimmer geweſen, noch je
gedacht hatte, und ſein Weib und Kinder ſeufzten
in Hunger und Kummer, alſo, daß ſie mit dem
Vater zu ſterben gedachten. Denn Niemand
erbarmte ſich ihrer.

Als nun ſolches der Chriſtengemeinde bekannt
wurde, ſammelten ſie eine Beiſteuer, und ein
jeglicher gab reichlich von ſeiner Armuth, nach
dem er hatte. Und ſie ſandten am Abend Einen
aus ihrer Mitte, daß er ihnen brächte. Da er
nun in ihr Haus trat, jammerte die Mutter und
die Kinder ſchrieen und wehklagten vor Hun⸗
ger und Elend. Als ſie aber den Fremdling
ſahen, erſchracken ſie und verſtummten. Da that
der Fremdling ſeinen Mund auf und ſprach
mit ſanfter Stimme: „Fürchtet euch nicht; ich
bringe euch einigen Troſt und Erquickung, eure
Noth zu mildern. Darauf reichte er dar einen
Vorrath von Lebensmitteln und die Beiſteuer,
hinreichend für viele Tage. Als nun das heid—
niſche Weib den Fremdling anſah, da rief ſie
laͤut auf mit Schrecken: „O ihr Götter! Du
biſt Einer von denen, die wir verfolgten!“
Denn das Weib hatte auch heimlich verkund—
ſchaftet, und dem Mann bedeutet, wo Chriſten
wären. „Uns, deinen Feinden, ſagte ſie, erwei⸗
ſeſt du ſolches Erbarmen!“ Ihr Mann aber
ſtöhnte, denn er war voller Schmerzen. Da
ſprach der Abgeſandte: „Danket mir nicht.
Ich komme in den Namen des HErrn, den ihr
verfolget und der uns gelehret hat, unſere
Feinde zu lieben, und denen wohlzuthun, die
uns haſſen und verfolgen.“ Darauf ſagte er:
„Jetzt pfleget des Kranken, und wollet ihr
dankbar ſein, ſo verſchweiget, was euch hier
widerfahren iſt, damit euch ferner geholfen

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werde.“ Da er ſolches geſagt, grüßte er ſie Alle
freundlich und ging von dannen. Als er hin—
weg war, ward eine Stille in der Kammer;
das Weib aber weinte mit vielen Thränen, und
ſagte mehrmals: „Iſt das der HErr, den
wir verfolget haben?“ Und ſie pflegte
ihres Mannes und ſeiner Wunden mit Binden
und Salben, die auch zu der Beiſteuer gelegt
waren, und ſagte einmal über das andere: „Iſt
das der HErr, den wir verfolget haben?“ Nach
etlichen Tagen ſtarb Milas und ward begra—
ben. Da kam am Abend der Fremdling in das
Haus und brachte der Wittwe die Steuer der
Gemeinde. Da fiel ſie auf ihr Angeſicht und
weinte bitterlich und ſprach. „O HErr, was ſoll
ich thun? und wie ſoll ich danken? und wie ſoll
ich meine Sünde bedecken?“ — Da hob er ſie
auf und ſprach: „Glaube an den HErrn IEſus,
ſo wirſt du und dein Haus ſelig.“ Und ſie ward
gläubig mit ihrem ganzen Hauſe; und nachdem
ſie mit dem Schwert enthauptet worden, hat
ſie die Krone des Lebens empfangen, die der
HErr geben wird Allen, die ihn lieb haben.

(Eingeſandt von Paſtor Löber.)
Aus dem Leben des ehrwürdigen Johann
Brentius.

An dieſen ehrwürdigen Prediger zu Schwä—
biſch⸗Hall ſind die Leſer des Lutheraners ſchon
mehrmals, als an einen treuen Zeugen der
Wahrheit und einen bewährten Freund Luthers
erinnert worden. Wie ausgezeichnet aber auch
der Ruf dieſes Mannes Gottes, wie groß der
Segen war, den ſeine Arbeiten und Schriften
verbreiteten, ſo mußte doch auch er die Erfah—
rung anderer treuen Diener Chriſti machen,
daß das Wort ſeiner Predigt zu manchen Zei⸗
ten nur von wenigen ſeiner Zuhörer recht er—
kannt und gebührend hoch geſchätzt wurde. Wie
er ſich nun dabei nicht hat müde und wankend
machen laſſen, dies kann nachfolgende Anecdote
aus ſeinem Leben lehren, die für rechtſchaffene
Prediger auch in unſern Tagen ein Troſt und
eine Ermunterung ſein kann:

Als er nämlich noch in Stuttgart Prediger
war, reiſte einſt ein angeſehener Theolog, Na—
mens Pfauſer, der unſern Brentius ſehr hoch
ſchätzte, mit dem Verlangen zu ihm, ihn von
Perſon kennen zu lernen. In Stuttgart ange⸗
langt, freute er ſich nicht wenig, als er von
dem Wirth, in deſſen Gaſthof er einkehrte, er—
fuhr, daß Brentius nicht nur zu Hauſe ſei,
ſondern auch am folgenden Tage früh in der
nächſten Kirche predigen würde. Pfauſer ver⸗
muthete, daß die Kirche von vielen Zuhörern
gedrängt voll ſein würde, und begab ſich darum
ſchon früh in die Kirche, um einen guten Platz
zu bekommen. Nach dem dritten Geläute be—
ginnt endlich der Geſang; da ſich aber nur ein⸗
zelne wenige Leute einfanden, ſo glaubte er,
der Wirth habe ihn unrecht berichtet. Indeſſen
betritt ein ehrwürdiger Mann die Kanzel und
hält eine überaus erbauliche und nachdrückliche
Predigt. Nach der Predigt geht Pfauſer zu ihm
auf das Chor, und erfährt, daß er wirklich den
Mann gehört habe, der ihn nach Stuttgart
gezogen hatte. Brentius nimmt ihn mit ſich

nach Hauſe und auf dem Wege bezeugte ihm
Pfauſer ſein großes Erſtaunen, daß ein Mann,
wie er wäre, ſo wenig Zuhörer hätte. Ich
würde, ſetzte er hinzu, um eines ſo kleinen
Haufens willen gar nicht einmal auftreten.
Brentius beklagte mit ihm die Verachtung des
göttlichen Wortes; da ſie aber bei einem Brun⸗

nen vorbeigingen, ſo fragte er Pfauſern: Wel⸗

ches wohl die größte Tugend dieſes Brunnens
wäre? Pfauſer entſchuldigte ſich, daß er als
ein Fremder dies nicht beantworten könne.
Brentius aber erwiederte: „Dieſer Brunnen
empfiehlt ſich dadurch, daß er Waſſer gibt, es
mögen viele oder wenige ſchöpfen. So muß
auch ein Diener des göttlichen Worts beſchaf—
fen ſein; er muß Waſſer des Lebens geben, es
mögen einige oder viele zu ihm kommen.

Der Soldat Marinus.

Im Anfange der Regierung des römiſchen
Kaiſers Gallienus (um 260 nach Chriſto) ſtarb
in Cäſarea, in Paläſtina, Marinus, ein
Chriſt, der eine Militärwürde begleitete und
überdies noch von einer vornehmen und wohl⸗
habenden Familie abſtammte, den Märtyrertod.

Es war nämlich im Heere eine Hauptmanns⸗
ſtelle erledigt worden, und der Reihe nach ſollte
Marinus zu dieſer Würde gelangen. Aber
gerade als ihm der Hauptmannsſtab überreicht
werden ſollte, trat ein anderer Soldat hervor
und ſagte: „Marinus iſt ein Chriſt und wei⸗
gert ſich den Kaiſern zu opfern und kann daher
nach den Geſetzen dieſe Würde nicht erlangen;
ich habe deshalb nach ihm die nächſten Anſprüche
darauf.“

Der Richter, Achäus mit Namen, fragte hier—
auf den Marinus, welcher Religion er zuge⸗
than ſei? Und da Marinus ſich ſtandhaft für
einen Chriſten bekannte, ſo wurden ihm drei
Stunden Bedenkzeit gegeben, binnen welchen
er ſich entſchließen mußte, ob er Chriſtum oder
die Hauptmannswürde laſſen wollte.

Da er aus der Wohnung des Richters her—
austrat, kam der Biſchof jener Stadt, Theo⸗—
teknus, zu ihm und unterredete ſich lange mit
ihm, ergriff dann ſeine Hand und führte ihn
zur Kirche. Hier trat er mit ihm vor den Altar
hin, und zeigte auf das Schwert hin, mit wel—
chem Marinus umgürtet war, und auf der an⸗
dern Seite auf ein Evangelienbuch, das er ihm
vorhielt, und forderte ihn auf, zwiſchen beiden
zu wählen. Da ſtreckte Marinus ohne Zau⸗
dern ſeine Rechte aus und ergriff das Evan⸗
gelienbuch. Und der Biſchof ſprach zu ihm:
„Nun, ſo hange feſt an Gott! Mögeſt du,
durch ſeine Kraft geſtärkt, erlangen, was du
erwählet haſt! Gehe hin mit Frieden!“ Als
er von der Kirche zurückging, begann ſchon
der Herold, ihn zu rufen, denn die beſtimmte
Zeit war abgelaufen. Da er aber nun noch
mit höherer Freudigkeit des Glaubens ſich zu
Chriſto bekannte, ward er ſogleich, wie er war,
zum Richtplatz abgeführt und enthauptet.

Erhalten für das Seminar in Altenburg, Perry Co., Mo.,
von der durch Paſt. Fürbringer bedienten luth. Gemeinde in
Washington Co., Ill. 86,10.

Bezahlt.
2. Hälfte des 3. Jahrg. die Herren P. Euler, J. G. Molan,
Ch. Morgenthaler.
1. Hälfte des 4. Jahrg. die Herren P. Euler, und Ch. Mor⸗
genthaler.

Gedruckt bei Weber und Olshauſen.

English translation AI translation

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live, as St. Paul teaches (Rom. 6:2ff.), beginning here on earth, increasing, and being brought to completion there. For Christ has earned for us not only Gratiam, that is, grace, but also Donum, the gift of the Holy Spirit, so that we might have not only forgiveness of sins but also a ceasing from sins (1 John 1:6-7). Now whoever does not cease from sins, but remains in the same eternal evil condition, must have a different Christ—one from the Antinomians. The true Christ is not present there, even if all the angels cry out nothing but Christ, Christ!—and he must be damned along with his new Christ. (L. W. XVI, 2741-42.)

The Christians and Their Persecutors.

In the land of Bithynia there was a Christian congregation which was harshly persecuted by the heathen, so that they could gather only at night, in forests and ravines, to praise the Lord. There was, however, a man there named Milas, who went about spying out where Christians were, and reported them to the governor out of malice and for base gain. And when the Christians were tormented, he mocked them. But after some time, when he had fallen into a quarrel with his companions over the reward, they broke into his house and beat him with many wounds, and left him for dead in his own blood; but they carried off all his possessions with them. Thus he was as poor as he had never been, nor ever imagined, and his wife and children groaned in hunger and sorrow, so that they thought they would die along with the father. For no one had mercy on them.

Now when this became known to the Christian congregation, they took up a collection, and each one gave generously out of his poverty, according to what he had. And in the evening they sent one from among them to bring it to them. When he entered their house, the mother was lamenting, and the children were crying out and wailing from hunger and misery. But when they saw the stranger, they were startled and fell silent. Then the stranger opened his mouth and spoke in a gentle voice: "Do not be afraid; I bring you some comfort and refreshment, to ease your distress." Thereupon he handed over a supply of provisions and the collection, sufficient for many days. Now when the heathen wife looked at the stranger, she cried out loudly in terror: "O you gods! You are one of those we persecuted!" For the wife too had secretly spied about, and had shown her husband where Christians were to be found. "To us, your enemies," she said, "you show such mercy!" But her husband groaned, for he was full of pain. Then the messenger said: "Do not thank me. I come in the name of the Lord, whom you persecute, and who has taught us to love our enemies, and to do good to those who hate and persecute us." Then he said: "Now take care of the sick man, and if you wish to be grateful, keep silent about what has happened to you here, so that you may be helped further." When he had said this, he greeted them all kindly and went on his way.

When he had gone, a stillness fell over the room; but the wife wept with many tears, and said again and again: "Is that the Lord whom we have persecuted?" And she tended her husband and his wounds with bandages and ointments, which had also been included in the collection, and said again and again: "Is that the Lord whom we have persecuted?" After some days Milas died and was buried. Then in the evening the stranger came to the house and brought the widow the congregation's contribution. Then she fell on her face and wept bitterly and said: "O Lord, what shall I do? And how shall I give thanks? And how shall I cover my sin?" Then he raised her up and said: "Believe in the Lord Jesus, and you and your household will be saved." And she came to believe, with her whole household; and after she was beheaded with the sword, she received the crown of life, which the Lord will give to all who love him.

(Submitted by Pastor Löber.)

From the Life of the Venerable Johann Brentius.

The readers of the Lutheraner have already been reminded several times of this venerable preacher at Schwäbisch Hall, as a faithful witness of the truth and a tried friend of Luther. But however distinguished the reputation of this man of God, however great the blessing which his labors and writings spread abroad, he too had to undergo the experience of other faithful servants of Christ, that the word of his preaching was, at certain times, rightly recognized and duly esteemed by only a few of his hearers. How he nevertheless did not allow himself to become weary or wavering because of this, the following anecdote from his life can teach us—one which can also be a comfort and an encouragement to upright preachers in our own day:

For when he was still a preacher in Stuttgart, a respected theologian named Pfauser, who held our Brentius in very high esteem, once traveled to see him, with the desire to become personally acquainted with him. Having arrived in Stuttgart, he was not a little pleased when he learned from the innkeeper, at whose inn he was staying, that Brentius was not only at home but would also be preaching early the next day at the nearest church. Pfauser supposed that the church would be crowded full of many hearers, and therefore went to the church early, in order to get a good seat. After the third ringing of the bells, the singing finally began; but since only a few scattered people had come, he thought the innkeeper had told him wrong. Meanwhile a venerable man stepped into the pulpit and delivered an exceedingly edifying and forceful sermon. After the sermon Pfauser went up to him in the choir, and learned that he had indeed heard the very man who had drawn him to Stuttgart. Brentius took him along home, and on the way Pfauser expressed to him his great astonishment that a man such as he should have so few hearers. "I," he added, "would not even step forward at all for the sake of such a small crowd." Brentius lamented with him the contempt shown for the divine Word; but as they were passing by a well, he asked Pfauser what, then, might be the greatest virtue of this well. Pfauser excused himself, saying that as a stranger he could not answer this. But Brentius replied: "This well commends itself in that it gives water, whether many or few come to draw from it. So too must a servant of the divine Word be constituted; he must give the water of life, whether few or many come to him."

The Soldier Marinus.

At the beginning of the reign of the Roman emperor Gallienus (about A.D. 260), Marinus died the martyr's death in Caesarea, in Palestine—a Christian who held a military rank and who, moreover, was descended from a distinguished and wealthy family.

For a captain's position had become vacant in the army, and by order of succession Marinus was to attain this rank. But just as the captain's staff was about to be handed to him, another soldier stepped forward and said: "Marinus is a Christian and refuses to sacrifice to the emperors, and therefore, according to the laws, cannot attain this rank; I therefore have, after him, the next claim to it."

The judge, named Achaeus, then asked Marinus what religion he adhered to. And since Marinus steadfastly professed himself a Christian, he was given three hours to consider, within which he had to decide whether he would give up Christ or the office of captain.

As he came out of the judge's residence, the bishop of that city, Theotecnus, came to him and conversed with him at length, then took him by the hand and led him to the church. Here he stepped with him before the altar, and pointed to the sword with which Marinus was girded, and on the other side to a book of the Gospels, which he held out to him, and called upon him to choose between the two. Then Marinus, without hesitation, stretched out his right hand and took hold of the Gospel book. And the bishop said to him: "Now, then, cling fast to God! May you, strengthened by his power, obtain what you have chosen! Go in peace!" As he went back from the church, the herald had already begun calling for him, for the appointed time had run out. But since he now confessed himself to Christ with even greater joyfulness of faith, he was led away at once, just as he was, to the place of execution and beheaded.

Received for the seminary in Altenburg, Perry Co., Mo., from the Lutheran congregation in Washington Co., Ill., served by Pastor Fürbringer: $86.10.

Paid.
2nd half of the 3rd volume: Messrs. P. Euler, J. G. Molan, Ch. Morgenthaler.
1st half of the 4th volume: Messrs. P. Euler and Ch. Morgenthaler.

Printed by Weber and Olshausen.