9.
—
9. Seine Zuhörer muß man als Kinder Gottes, in dezen der Geiſt ſein Werk angefangen hat, anſehen.
9. Die Ermahnung muß geſchehen mit aller Geduld.
lum. a. Vorbilder: Chriſtus Ma. 19, 141 bis 19. Paulus. Er redet ſeine Zuhörer mit freundlichen zmen an, weiſt hin auf das Gute, das ſie bereits ge— tn. entſchuldigt ſich manchmnal, daß er überhaupt er⸗;
ne, da ſie ja ſelbſt ſchon wüßten, was ſich ziemt, Zlißt ſich mit in die Ermahnung ein: „Laßt uns,“ hält
in den Lohn vor Augen u. ſ. w. — Ap. 20, 31: it nachgelaſſen, drei Jahre Tag und Nacht einen jegliten wit Tränen zu vermahnen. Mich. 1907, 23.
AUnm. b. Die chriſtliche Religion iſt eine praktiſche Iligion. Joh. 13, 17: So ihr ſolches wiſſet, ſelig ſeid hr, ſo ihr's tut.
Anm. e. Die Heiligung iſt der Endzweck aller Gna— Lnrerke Gottes. Eph. 1, 4. 5, 26. 1 Petr. 1. 15. Theſſ. 4, 3.
Aum. d. Der neue Wille des Chriſten muß fort und iert geſtärkt und angetrieben worden.
Aum. e. Fehlt die Ermahnung, ſo iſt die Predigt eine trockene Lehrpredigt.
Anm. j. Mill der Prediger recht ermahnen, ſo muß er ſich auch mit den Verhältniſſen ſeiner Zuhörer recht vettraut machen.
16. Das Troſtamt. Ein Paſtor ſoll wachen, daß es heinem cr10 in irgendeiner Not an Troſt gebricht.
ch. 1907, 24. Jeſ. 40. 1. 2: Tröſtet mein Volk.
atth. 5, 4: ſie ſollen getröſtet werden. Röm. 15, 4:
ich Geduld und Troſt der Schrift. Joh. 7, 38. 39:
n unſerm Leibe (durch Bekenntnis und Predigt des Rortes) ſollen Ströme des lebendigen Waſſers fließen. Con. 95, 5—7. — Wie hat Chriſtus getröſtet! Ma. 9. 146—147. Luther den Melanchthon Il. 95, 51. 52. Inm. a. Chriſten bedürſen des Troſtes. Die Welt wein Jammertal.
Anm. b. Jeder Chriſt kann tröſten als geiſtlicher Prieſter. Luther wurde von ſeinem Kloſterbruder, der nicht ſein Prediger war, getröſtet. — Das Tröſten iſt * auch ein Hauptſtück des Predigtamtes. Süd. 1907,
a. Wen ſollen wir tröſten? Jeſ. 40, 1: nein Volk. Die, welche über ihre Sünden zerſchlagen ind. Der Jammer iſt freilich, daß viele keines zerbrochenen Herzens ſind. L. W. 24. 72.
b. Womit ſollen wir tröſten?
1. Nicht mit menſchlichem Troſt, welcher ver⸗
fliegt, wie ein Tropfen auf einem heißen Stemn
Hiob 16, 2: leidige Tröſter;
2. allein mit den Verheißungen der Schrift. Si
iſt reich an Troſt. 2 Kor. 1, 5: reichlich getrött⸗
W. 1903, 71. Sie hat Troſt für alle Fälle md
Anfechtungen dieſes Lebens. Il. 89, 99—103. 5
33. Beſonders die Pſalmen ſind eine Fundgrub⸗
des Troſtes. Süd. 1907, 37. 38.
Anm. a. Der Troſt, den wir bringen, muß gewiz
ſein. Wie dürften wir es ſonſt wagen, zu tröſten, wen
wir nicht göttlichen Grund dafür hätten! — Allein dez
Wort kann uns gewiß machen. Cal. 1903, 35. 36. Anm. b. Gott hat mannigfachen Troſt, außer den
Evangelium die Abſolution und die Sakramente. Er⸗
innerung an die Taufe. Süd. 1907, 34. 35.
Anm. c. Der Troſt des Wortes kann auch geſchört
werden aus den alten Tröſtern: Gebetbuch, Geſangbut
(Liederverſe. Luth. 65, 218), Erbauungsbücheen. Anm. d. Wie herrlich iſt der Troſt des Worte⸗
Durch ihn kommt das menſchliche Herz zur Ruhe. c. In was für Not ſollen wir tröſten!
Wir ſollen tröſten in
1. Leibesnot. Armut, Krankheit, Kreuz, Leidn
dieſer Zeit. Leiden d945. Chriſten werden ei
dunkle Wege geführt. Süd. 1907, 36. — Troſ
in der letzten Zeit. W. 1903, 71—83:
2. Seelennot. Schwermut. Il. 89, 103. Ar⸗
jechtung. „Ich bin ein Greuel vor Gott.“ Sid
1907, 34. „Werde ich beharren?“ Süd. 1907
35. 36. (S. Gnadenwahl 5403. 406);
3. Sündennot;
4. Todesnot.
Recht tröſten iſt ſchwer. Dazu gehört ein Anm. a.
väterliches, mütterliches Herz gegen die Zuhörer. Anm. b. Wir ſollen den Troſt der Vergebung ehnt
Wenn und Aber darreichen. * Anm. c. Im Papſttum ſand Luther keinen *
Auch in Sektenkirchen müſſen viele gnadenhungrige &
len ſchmachten. — Die lutheriſche Kirche gibt armen
Sündern beſtändigen Troſt. Luth. 36, 17. 18.
17. Privatſeelſorge. Der Paſtor ſoll das Wort e⸗
kündigen öffentlich und ſonderlich. Ap. 20, 20.
21, 64. 26, 36.) Er ſoll ſich der einzelnen 8⸗
len annehmen, das Kranke heilen, das Verlorene ſucen
u. ſ. w. Heſ. 34, 4. — Die Sorge für die Seel v
zwar zunächſt Gottes Sache. Er iſt der oberſte 2
ſorger. Aber er treibt ſein Werk durch Menſchen. 13.
Syn. 94, 19. 20. — Gute Gelegenheiten, Privanie
ſorge zu treiben, ſind:
a. die Beichtanmeldung. Da kann de E.
tor erfahren durch ein ſeelſorgerliches Geſpräch, 11 .
inn die einzelne Soele ſteht und ihr dann die nötige di
mahnung, Warnung oder Troſt zuteil werden laſſen; b. Hausbeſuche. Durch Hausbeſuche kann man
mancher Ausſchreitung vorbeugen, ſich manchen ſauren
Gang erſparen. Chriſten nehmen lieber von einem
Hausfreund ein Wort der Zurechtweiſung an, als von
einem fremden Mann auf der Kanzel. L. W. 35, 337.
— Schrecklich, wenn jemand grundſätzlich keine Haus⸗
beſuche machen will, es ſei denn, daß er gerufen wird!
OQuart. 4, 208. — Beſonders ſind Hausbeſuche nötig,
wenn der Paſtor eben ſein Amt angetreten hat. Paſt.
73. L. W. 12, 33. 34.
Anm. a. Hausbeſuche ſollen ſein
1. nicht calls“, von denen man 20 an einem
Nachmittag machen kann:
2. nicht geſellſchaftliche Viſiten. Regelmäßige
müßige, freundſchaftliche Beſuche zur ſtehenden Ge⸗
wohnheit zu machen, hat ein Paſtor weder Amt
noch, in größeren Gemeinden, Zeit;
3. ſeelſorgerliche Beſuche, die die Empfindung
hinterlaſſen: Heut iſt dieſem Haus das Reich Got⸗
tes nahe geweſen.
Anm. b. Allerlei Winke über Hausbeſuche:
1. Der Paſtor komme nicht erſt, wenn es brennt,
ſodaß die Leute, wenn der Paſtor irgendwo an-
klopft, verwundert fragen: Was iſt vorgefallen?
2. Iſt jemand geiſtlich krank geworden, ſo warte
der Paſtor nicht erſt eine Zeit lang, um zu ſehen,
was daraus wird. Viele greifen zu ſpät ein. —
Man ſoll überhaupt nicht warten, bis jemand krank
geworden iſt.
3. Man ſoll alle beſuchen, ſonderlich aber die,
welche von einem Kreuz heimgeſucht worden ſind
oder in Seelengefahr ſtehen.
4. Dinge, die zu vermeiden ſind: daß man nicht
zur unpaſſenden Zeit kommt, nicht zu vertrauten
Umgang mit Frauen und Töchtern eingeht, nicht
den Schein erweckt, als ob man gern die Häuſer
beſucht, wo es etwas zu genießen gibt.
Anm. c. Bei Privatſeelſorge nehme man Rückſicht
auf Stand, Beruf, Geſchlecht, Erkenntnis.
Bildungsſtufe
des Einzelnen. Tit. 2, 2—0. S. Krankheit 5847. —
Ein Paſtor muß jedermann allerlei werden. 1 Kor. 9,
22. Min. 86, 7. 9.
Anm. d. Darum muß der Paſtor die einzelnen ken—
nen lernen, ihre Bedürfniſſe, Schwachheiten, Tempera—
ment, guten Seiten u. ſ. w. Er muß wiſſen, ob er es
mit einem Chriſten oder Unchriſten zu tun hat, ſoweit
Menſchen dies beurteilen können. Er muß Menſchen⸗
kenntnis beſitzen.
Anm. e. Vorbilder: Chriſtus. Den reichen
Jüngling greift er ganz anders an, als die Zöllner, die
Zamariterin (Ma. 35, 119 ganz anders als den Hei
den Pilatus. Paulus. Die Tränen Pauli Av. 20, 31
ſind Zeugen von dem Eifer, mit dem er den Seelen nach—
gegangen iſt. Ma. 7, 326. 323. 324. Luth. 5, 35.
Anm. f. Noch etliche Ratſchläge: Der Paſtor
1. bekümmere ſich auch darum, was in den Hän⸗
ſern geleſen wird;
2. weiſe ſeine Leute an, zu ihm zu kommen, wenn
ſie etwas auf dem Herzen haben:
3. mache fleißig Gebrauch von dem Katechismus,
wenn er ermahnen oder tröſten will;
ö 4. fange immer erſt bei ſich ſelbſt an, ehe er an⸗
dere ermahnt:
5. hole ſich in ſchweren Fällen Rat bei ſeinen
Amtsbrüdern und auf Konferenzen. Doch mache
er keine ſolche Gewohnheit daraus, daß er bei jeder
Kleinigkeit auf andere angewieſen iſt. Er ſuthe
auch ſelbſtändig Rat in der Schrift.
Anm. g. Sehr aut iſt es, wenn ein Arzt gute M.
ſiſtenten hat. die ihm bei der Behandlung eines Kranken
hilfreich zur Seite ſtehen.
Anm. h. Seelſorge iſt ſchwer. Wer ſie recht treiben mill, wird wenig Zeit zur Erholung übrig haben. Er mird auch viel Widerwärtigkeiten zu ertragen haben, de die Lente nicht immer zugänglich ſind.
Anm. i. Hinderniſſe der Privatſeelſorge ſind
Schulehalten. Miſſiensreiſen u. j. w. In Deutſchland
ſind die Gemeinden' meiſt ſo groß, daß es dem Paſtor
aanz ummöglich iſt, Privativolſorane n treiben, wie er ſollte. Luth. 41. 117. — Der Paſtor laſſe ſich nicht durch Privatgeſchäfte oder Allotria von der Seelſorge abhal
ten. L. W. 15, 68.
18. über wen ſoll ſich die Privatſeelſorge erſtregen? Weidet die Herde, ſo euch befohlen iſt. Die Seelſorge ſoll ſich darum über alle ſeine Glieder erſtrecken, ſon.
derlich aber über
a. Kranke und Sterbende. Auch anſtakende Kranke ſoll der Paſtor beſuchen. Wer ſein Leben lieb hat, wird es verlieren. Mich. 95, 45. Geiſteskranke. Irrſinnige. Ma. 35, 221—223. Beſeſſene. Paſt. 293 Fürbitte für Kranke Ma. 35, 223. — Der Paſtor am Krankenbett und wie er ſich verhalten ſoll. L. W. 5,
79—85. 181:
b. Arme, ſ. Armenverſorgung 209:
c. Angefochtene. Sie ſoll er hinweiſen auf den
reichen Troſt der Schrift, den Nutzen der Anfechtung, die
Kraft der Sakramente, die Gewißheit des Gnadenſtan⸗
des, das Exempel der Heiligen, die rechten Waffen u.
ſ. w.
Anm. Welchen geiſtlichen Gewinn hat der Paſtor
ſelbſt davon! Es iſt für ihn eine Schule reicher Erjah⸗
rung: ‚
d. ſolche, welche träge und lau gewor.
den ſind im Kirch und Abendmahlsgang, ſolche, dir
gefallen ſind, ſolche. die falſcher Lehre Gehör geben u. .
w. — Bei ſaumſeligen Abendmahlsgängern ſuche der
Paſtor als ein Arzt durch ein freundſchaftliches Geſpräh
die Urſachen zu ermitteln. Ma. 21, 87;
e. ſolche, die in allerlei Not geraten
ſind oder unter offenen Ehezwiſtigkeiten zu leiden ha⸗
ben:
. Schulkinder. Der Paſtor ſoll darum, wenn nötig, ſelbſt ſo viel wie möglich Schule halten. Das wird umter uns für ganz ſelbſtverſtändlich angeſehen. Min. 97. 24. — Wie viel Segen iſt dadurch in unſerer Synode ſchon geſtiftet worden! Luth. 65, 3. — Bei der Welt freilich findet es keine Anerkennung. Tex. 1910, 6.
Anm. a. Jedoch iſt das Schulehalten des Paſtors nur Rotbehell. Es gehört (Religionsunterricht ausgenom— men) nicht zu den Verrichtungen ſeines Berufes. Luth. 65, 3. Entweder leidet das Predigtamt oder die Schule. Can. 95, 37. Es wird dem Paſtor viel Zeit für ſeine kigentliche Amtsarbeit geraubt. Ap. 6, 2: es taugt nicht. Luth. 65, 4. L. W. 21, 243. Der Paſtor hat auch nicht darauf ſtudiert wie der Lehrer. — Die Gemeinde ſollte darum ſo bald wie möglich einen Lehrer anſtellen, ſonſt erjüllt ſie ihre Pflicht nicht gegen Paſtor und Kinder und ſchädigt ihre eigenen Intereſſen. Wis. 1907, 17. 18.
Anm. b. Hat die Gemeinde einen Lehrer, ſo ſoll der Vaſtor die Schule des Lehrers beaufſichtigen, ſehen, ob Gottes Wort rein darin gelehrt wird.
Anm. c. Die Eltern aber ermahne er, ihre Kinder recht zu erziehen;
g.die erwachſene Jugend. Weide meine Lämmer. Der Paſtor ſoll zuſehen, daß ſie nicht der Kirche entfremdet wird, und, wenn ſie auf Abwege geraten
iit wieder auf den rechten Weg gebracht werde. L. W.
35. 189. 190. — Die Arbeit des Seelſorgers unter den
jungen Leuten ſeiner Gemeinde Ma. 34, 313—318.
381:
h. ſolche, die noch nicht im Stalle ſind.
Der Paſtor hat auch Miſſionspflichten. Die Gemeinde
iſt noch nicht fertig, ſie ſoll wachſen.
Anm. a. Des Paſtors Arbeit iſt eine doppelte: Die
Gemeinde erbauen und ſie nach außen hin ausbreiten. Anm. b. Doch ſoll der Paſtor über der Miſſion nicht
ſeine eigene Herde vernachläſſigen.
Homiletik.
Ap. 20, 28—32. — Einige nötige Stücke, die bei der
Privatſeelſorge in Betracht kommen. a. Was dabei
derauszuſetzen und zugrunde zu legen iſt, b. wie nötig
Privatſeelſorge iſt, c. wie ſie auszuführen ſei, d. wel⸗
chen Troſt dabei alle rechtſchaffenen Seelſorger haben. Ap. 20, 31. — Paulus ein leuchtendes Vorbild rech-
ter Privatſeelſorge a. in der herzlichen Sorge, welche er
für jedes einzelne Glied ſeiner Gemeinde trägt, b. in
der rechten Art und Weiſe, c. in der unermüdlichen Aus-
dauer.
Joh. 4, 3—14. — Die Seelſorge Chriſti an der Sa—
mariterin. a. Er zeigt ihr den Jammer ihres Lebens,
b zeigt ihr die wahre Heilsgabe, die allen Jammer ſtillt,
c. hilft ihr zum Heilsbeſitz.
19. Das Gebet. Zur Amtstätigkeit eines Paſtors ge⸗. hört auch die Fürbitte für ſeine Gemeinde und ihre ein⸗
Ap. 6, 4: wir aber wollen anhalten zelnen Glieder.
am Gebet. Er ſoll beten
Joh. 17, 11: Erhalte ſie in
a. für ſeine Gemeinde.
deinem Namen. Tue die Herzen auf. L. W. 31, 37:
b. für ſich ſelbſt. Pſ. 119, 18: SOffne mir die Augen 71, 18: Verlaß mich nicht. Ma. 24, 16. Jak. 1, 5: Se
aber jemand unter euch Weisheit mangelt, der bitte Got. Wis. Syn. 94, 46. — Gebet eines treuen Seelſorgers Ma. 29, 32. Gebet vor der Predigt Ma. 6, 159. — Vergl. § 45.
Anm. a. Vorbilder ſind Chriſtus, die Apoſtel, Noſes. Phil. 1, 3. 4. Kol. 1, 9.
Anm. b. Unterlaſſung des Gebets mag oft die Urſache ſein, wenn es in der Gemeinde nicht recht vorwärtz will. — Geſchichte vom Steinklopfer Ma. 31, 121. 128
20. Das Ziel, das der Paſtor bei ſeiner Arbtit in Ange haben ſoll. Das Ziel iſt
a. nicht, die Gemeinde äußerlich in einen blühenden Zuſtand zu verſetzen, zahlreicher Kirchenbeſuch, allſeinne Zufriedenheit u. ſ. w. Manche Gemeinde iſt äußerlich wohl geordnet und doch geiſtlich wüſte und leer:
b. nicht, die Synode auszubreiten:
c. ſondern auf ſeiten des Menſchen die Seligkeit Tit. 1, 2: die Hoffnung des ewigen Lebens. L. W. 35, 8. 11, auf ſeiten Gottes die Ehre Gottes. Wis. Son. 94, 36. 37.
Anm. a. Der Paſtor ſoll Menſchen zur Erkenntniz der Wahrheit bringen Ma. 27, 93. 94, geiſtlich Blinde ſehend machen Ma. 6, 269. 270, auftun ihre Augen Ad
L. W. 41. 228, daß durch uns entſtünde de 26, 18.
Erleuchtung 2 Kor. 4, 6. R. Pi. Kat. 2, 92, kurz. er ſoll Seelen gewinnen, Menſchen fangen Ma. 15, 47. 8
und die gläubig Gewordenen in der Erkenntnis fördern.
Ma. 27, 94. — So werden die Auserwählten geſam⸗
melt. L. W. 35, 7. 12.
Anm. b. Zu dem Zweck ſoll der Paſtor den Namen
des Herrn Ruh. 885, das Wort der Verſöhnung Ma.
22, 220. 221, die Wunder Gottes verkündigen Ma. 2ʃ,
13. 14 und den Zuhörern Chriſtum vor Augen malen,
daß ſie niemand ſehen, denn Jeſum allein. Mich. 1900,
7. 8.
Anm. c. Das Mittel, wodurch er dies alles ausrich⸗
ten ſoll, iſt das Wort Gottes, das ſeine Kraft nicht ber⸗
ſagen wird.
Anm. d. Der Paſtor vertraue nicht auf ſich ſelbit
Es hängt nicht von unſerm Fleiß und Gaben ab. !
Kor. 15, 10: nicht aber ich.
Einwand. Die Kirche ſolle mehr Rückſicht nehmen
auf die Verhältniſſe dieſer Welt, Munizipalreformen
durchführen, die Politik in die rechte Bahn leiten u. ſ. w.
A. Wie ſoll ein Paſtor ſein Amt ausrichten?
a. Mit Eifer. Er darf keine Mühe und Arbeit ſteuen, keine guten Tage ſuchen. 2 Tim. 4, 5: Richte dein Amt redlich aus. (Quart. 2, 5. Stock 695.) Röm. 12. 7: Hat jemand ein Amt, ſo warte er des Amtes. Na. 32, 4. 5. — Chriſtus wurde nicht müde. Ma. 9. 22. — Wie läſtig iſt ein fauler Diener! — Schläft der Fuhrmann auf dem Wagen, dann —. Il. 91„ Sl.
Unm. a. Der Dienſt an der Kirche geht privaten Ungelegenheiten vor. Wenn einem General im Kampf der Tod ſeines Sohnes gemeldet wird, kann er nicht vom Vierd ſteigen und ſich ausweinen.
Unm. b. Der Eiſer muß jedoch ein göttlicher, und nicht ein fleiſchlicher Eifer ſein. Luk. 9, 54. Röm. 10, 2 eifern mit Unverſtand.
b. Mit Treue und Gewiſſenhaftigkeit.
Kor. 4, 2: daß ſie tren erfunden werden. Luk. 12. 12: Wio ein groß Ding iſts um einen treuen und klu— gen Haushalter. Treue
wird von Gott gefordert:
2. ſoll von der Gemeinde am Paſtor geſucht wer⸗
den ſ. § 60:
3. wird einſt mit reichem Segen gekrönt. Matth.
25, 21: Ei, du frommer und getreuer Knecht.
Anm. a. Wer von Selbſtſucht geleitet wird. wird an Im aaiflicken Wohl der einzelnen Seelen kein großes mereſſe nehmen.
Anm. b. Aaron, der dem böſen Willen des Volkes nachgab und das goldene Kalb machte, iſt das Bild eines untreuen Predigers.
Anm. c. Zur Treue gehört auch das Ausharren auf em Poſten, dahin uns Gott geſetzt hat, auch wenn
Tage kommen, auch in knappen Zeiten. Jo. 1906. . 40. — Ermahnung einer Mutter an ihren Sohn Lath. 4. 144.
V i
lim d. Die Ermahnung zur Treue iſt notwendig, nir leben in einer böſen Zeit.
Prüfe dich, wie ſteht es unt deinem Amt! Ma. 31, 1. 2.
Unm. e. Der Gedanke an die Wiederkunft Chriſti —1
uns antreiben. unſer Amt treu zu verwalten.
gm Wenn einer nur Gottes Wort predige,
10.
22.
er il drbi Vorbild für uns Paſtoren iſt Chriſtus. Urr als Lehrer. Vom Bekannten geht er zum Un— n. er l die Lehre veranſchaulicht er durch Illuſtratiovnnt Ide wandente jeden nach ſeiner Individualität, bear imm ihm darbietende Gelegenheit und ſeine Rede
als 6 zündend. Brannte nicht unſer Herz?
rrberiſch zieher. Er ſucht auf die Menſchen er— Zlg hiß wunwirken, bedient ſich ot des Lobes (3. B.:
iſt du. Simon), rügt das Böſe mit einem ſtra⸗
- Ma. 19, 141
- Mich. 1907, 23
- Ma. 9. 146—147
- Il. 95, 51
- Il. 95, 51. 52
- Il. 95, 51. 52. I
- L. W. 24. 72
- Ma. 32, 221
margin
- Ma. 19, 5
margin
- Ma. 32, 250
margin
- Ma. 32, 250. 251
margin
- Ma. 32
margin
- Ma. 32, 220
margin
- Ma 32, 222
margin
- Syn. 93. 26
margin
- Syn. 93. 26, 7
margin
- Syn. 93. 26, 7 318
margin
- Syn. 93. 26, 7 318. 27
margin
- L. W. 2, 71 Dr. Seyffarth's Corrections of Ancient, Especially Hebrew, History and Chronology, Together with Introductory Remarks on the Relationship of Scholarship to Holy Scripture.
margin
- Ma. 21
margin
- Jo. 83, 52
margin
- Ma. 16, 187
margin
- Past. 105
margin
- Past. 104
margin
- Can. 1904, 7
margin
- Can. 1904, 7 99
margin
- Si
i
- W. 1903, 71
- Il. 89, 99—103
- Il. 89, 99—103. 5
- Il. 89, 99—103. 5
33
- Süd. 1907, 37
- Süd. 1907, 37. 38
- Cal. 1903, 35
- Cal. 1903, 35. 36
- Süd. 1907, 34
- Süd. 1907, 34. 35
- Luth. 65, 218
- Süd. 1907, 36
- W. 1903, 71—83
- Il. 89, 103
- Luth. 36, 17
- Luth. 36, 17. 18
- Luth. 36, 17. 18.
17
- Syn. 94, 19
- Syn. 94, 19. 20
- Neb. 97, 48
margin
- Syn. 86, 12
margin
- Süd. 89, 40
margin
- Luth. 65, 33
margin
- Ma. 1, 22
margin
- Ma. 27, 282
margin
- Ma. 27, 282. 31, 261
margin
- Ma. 27, 282. 31, 261. 262
margin
- Ma. 27, 282. 31, 261. 262. 11, 216
margin
- Il. 95, 50
margin
- Süd. 1907, 35
margin
- Süd. 1907, 35. 36
margin
- Ma. 31, 263
margin
- Il. 89, 103
margin
- Il. 89, 103. 104
margin
- Luth. 2, 76 Are There Old and New Lutherans?
margin
- Il. 89, 99
margin
- Past. 88
margin
- Süd. 89, 40
margin
- L. W. 1, 156—160 On the original form of the Small Catechism by Dr. Luther. (Continuation and conclusion.)
margin
- L. W. 1, 156—160. 24, 75
margin
- Ma. 34, 350
margin
- Ma. 34, 350. 351
margin
- Past. 273–276
margin
- Wis. Syn. 94, 29
margin
- Wis. Syn. 94, 29. 20
margin
- Min. 89, 61
margin
- Min. 89, 61. 62
margin
- Ma. 7, 324
margin
- Ma. 7, 324. 325
margin
- Stock 756
margin
- Cal. 94. 62
margin
- Cal. 94. 62. 63
margin
- L. W. 5. 337 From the General Synod.
margin
- L. W. 5. 337. 31 Ecclesiastical-Contemporary Chronicle.
margin
- L. W. 5. 337. 31. 15 The History of the Doctrine of the Ministry on the Basis of the History of the Doctrine of Justification by Wilhelm Preger, Professor of Protestant Religious Instruction and of History at the Royal Gymnasium in Munich. Nördlingen: Beck. 1857. Octavo. iv, 238 pp.
margin
- L. W. 5. 337. 31. 15. 16 The History of the Doctrine of the Ministry on the Basis of the History of the Doctrine of Justification by Wilhelm Preger, Professor of Protestant Religious Instruction and of History at the Royal Gymnasium in Munich. Nördlingen: Beck. 1857. Octavo. iv, 238 pp.
margin
- L. W. 35, 337
- Past. 73
- L. W. 12, 33
- L. W. 12, 33. 34
- Min. 86, 7
- Min. 86, 7. 9
- Ma. 35, 119
- Past. 273–276
margin
- Past. 73
margin
- L. W. 1, 344–346 Lutheran-Theological Pastor's Library. (Continued.)
margin
- L. W. 31, 18
margin
- L. W. 31, 19
margin
- L. W. 15, 65–68
margin
- Ma. 25, 314
margin
- Ma. 25, 314. 315
margin
- Mag. 5, 106
margin
- Quart. 4, 209
margin
- Luth. 5, 59
margin
- Quart. 4, 209
margin
- L. W. 31, 13—15
margin
- L. W. 35, 336
margin
- Wis. Syn. 94, 21
margin
- Wis. Syn. 94, 21. 22
margin
- Ma. 23, 23
margin
- L. W. 31, 18
margin
- L. W. 35, 333—335
margin
- Ma. 25
margin
- Ma. 25 25
margin
- Ma. 25 25. 26
margin
- Ma. 4. 199
margin
- Ma. 4. 199. 2
margin
- Ma. 7, 326
- Ma. 7, 326. 323
- Ma. 7, 326. 323. 324
- Luth. 5, 35
- Luth. 41. 117
- L. W. 15, 68
- L. W. 15, 68.
18
- Mich. 95, 45
- Ma. 35, 221—223
- Past. 293
- Ma. 35, 223
- L. W. 5,
79—85 How should a pastor conduct himself at the sickbed of his parishioners?
- L. W. 5,
79—85. 181 Thoughts on Modern Theology.
- Jo. 79, 95
margin
- Theol. 2, 462
margin
- Luth. 53, 178
margin
- Luth. 6, 42
margin
- Luth. 5, 34
margin
- Jo. 79, 74
margin
- Quart. 3, 140
margin
- Quart. 3, 140. 141
margin
- Luth. 5, 36
margin
- Theol. 2, 463
margin
- Theol. 2, 463. 464
margin
- Wis. Syn. 94. 28
margin
- Wis. Syn. 94. 28. 29
margin
- Luth. 53, 178
margin
- Luth. 5, 35
margin
- Wis. Syn. 94, 21
margin
- Theol. 2, 458
margin
- L. W. 31, 17
margin
- Ma. 15, 62
margin
- L. W. 7
margin
- L. W. 7., 56
margin
- L. W. 7., 56. 277
margin
- Luth. 5. 35
margin
- Cal. 94, 62
margin
- Ma. 21, 87
- Min. 97. 24
- Luth. 65, 3
- Tex. 1910, 6
- Luth. 65, 3
- Can. 95, 37
- Luth. 65, 4
- L. W. 21, 243
- Wis. 1907, 17
- Wis. 1907, 17. 18
- L. W.
35. 189
- L. W.
35. 189. 190
- Ma. 34, 313—318
- Ma. 34, 313—318.
381
- Theol. 2. 461
margin
- Theol. 2. 461. 462
margin
- Past. 292
margin
- Syn. 1900, 28
margin
- Syn. 1900, 28. 29
margin
- Neb. 89, 52
margin
- Wis. 1907, 16
margin
- W. 59, 79
margin
- O. 97, 22
margin
- Jo. 82, 58
margin
- Il. 92. 114
margin
- L. W. 53, 244
margin
- Min. 97, 24
margin
- Min. 97, 24. 25
margin
- Luth. 65, 18
margin
- Can. 95, 37
margin
- Can. 95, 37. 38
margin
- Neb. 98, 53
margin
- Il. 92, 109
margin
- Il. 92, 109. 110
margin
- Jo. 82, 58
margin
- Jo. 82, 58. 60
margin
- L. W. 12, 35
margin
- L. W. 12, 35. 36
margin
- W. 59, 79
margin
- L. W. 53. 251
margin
- L. W. 53. 251. 252
margin
- Jo. 82, 56
margin
- Il. 92. 113
margin
- Il. 92. 113. 116
margin
- Mag. 5. 106
margin
- Jo. 82, 53—56
margin
- Wis. Syn. 94, 21
margin
- L. W. 48, 76
margin
- L. W. 48, 76. 35, 338
margin
- O. 99, 18
margin
- Out. 253
margin
- Proc. 93, 24
margin
- Proc. 93, 24. 25
margin
- Luth. 5, 34
margin
- Ma. 7, 323
margin
- Ma. 35, 11
margin
- L. W. 31, 37
- Ma. 24, 16
- Wis. Syn. 94, 46
- Ma. 29, 32
- Ma. 6, 159
- Ma. 31, 121
- Ma. 31, 121. 128
- Ma. 31, 121. 128
20
- L. W. 35, 8
- Ma. 27, 93
- Ma. 6, 269
- Ma. 6, 269. 270
- L. W. 41. 228
- R. Pi. Kat. 2, 92
- Ma. 15, 47
- Ma. 15, 47. 8
- Ma. 27, 94
- L. W. 35, 7
- L. W. 35, 7. 12
- Ruh. 885
- Ma.
22, 220
- Ma.
22, 220. 221
- Ma. 2
- Mich. 1900,
7
- Mich. 1900,
7. 8
- Neb. 95, 30
margin
- Theol. 2, 72
margin
- Past. 7
margin
- Stock 696
margin
- Stöckh. A. T. 219
margin
- Ma. 31, 5
margin
- Ma. 31, 5. 4, 199
margin
- Mag. 5, 106
margin
- Past. 388
margin
- Süd. 95, 85
margin
- Ma. 28, 160
margin
- Ma. 28, 160. 31, 2
margin
- Ma. 28, 160. 31, 2. 5
margin
- Ma. 19, 268
margin
- Ma. 19, 268. 269
margin
- Ma. 19, 268. 269. 31, 5
margin
- Ma. 19, 268. 269. 31, 5. 6
margin
- Süd. 97, 61
margin
- Wis. Syn. 94, 36
margin
- Ma. 7, 12
margin
- Jo. 79, 111
margin
- Jo. 79, 111. 112
margin
- Ma. 15, 233
margin
- Ma. 15, 233. 21, 18
margin
- Ma. 15, 233. 21, 18. 9, 223
margin
- Ma. 15, 233. 21, 18. 9, 223. 224
margin
- Min. 86, 8
margin
- Min. 86, 8, 13
margin
- Wis. Syn. 94, 35
margin
- Il. 85, 17
margin
- Baier 3, 2
margin
- Baier 3, 2. 72
margin
- Cal. 92, 13
margin
- Cal. 92, 13. 14
margin
- Il. 78, 28
margin
- Tex. 1907, 7
margin
- O. 91, 46
margin
- Ma. 4, 196
margin
- Ma. 4, 196 34, 345
margin
- Ma. 4, 196 34, 345. 346
margin
- L. W. 20, 245
margin
- Mit. 1907, 28
margin
- Mit. 1907, 28. 29
margin
- Quart. 2, 5
- Stock 695
- Ma. 9. 22
- Ma. 31, 1
- Ma. 31, 1. 2
- L. W. 6, 97—107 On the Zeal of Preachers.
margin
- Ma. 31, 283
margin
- Stock 825
margin
- Il. 85, 16
margin
- Ma. 31, 284
margin
- Stöckh. N. T. 87
margin
- Süd. 97, 56
margin
- Theol. 6, 211
margin
- Theol. 6, 211. 2, 67
margin
- Theol. 6, 211. 2, 67. 68
margin
- Theol. 6, 211. 2, 67. 68. 210
margin
- L. W. 20, 216—248
margin
- L. W. 20, 216—248. 279
margin
- Min. 94. 7
margin
- Ma. 16, 356
margin
- Ma. 16, 356. 9, 299
margin
- Ma. 16, 356. 9, 299. 9, 224
margin
- Wis. Syn. 91, 41
margin
- Ma. 31, 4
margin
- Ma. 31, 4. 16, 44
margin
- Ma. 31, 4. 16, 44. 45
margin
- Min. 94. 10
margin
- Min. 94. 10. 11
margin
- Theol. 2, 68
margin
- Stöckh. A. T. 110
margin
- Min. 94, 8
margin
- Min. 94, 8. 9
margin
- Tex. 1906. 27
margin
- Ma. 24, 15
margin
- Luth. 3, 16 An Example of God's Severity and Goodness Toward a Disobedient Son. As a warning and awakening to negligent parents (1 Samuel 2:12ff.; 3:12–14; 4:11–18) and to disobedient Absalom-like children, and at the same time as an example of proper pastoral care, communicated by an old Lutheran pastor.
margin
- Ma. 3, 334
margin
- Ma. 10, 372
margin
- L. W. 51, 64
margin
- Süd. 97, 57
margin
- Schulbl. 11. 246
margin
- Schulbl. 11. 246. 247
margin
- Schulbl. 33, 257—259
margin
- Schulbl. 33. 260—262
margin
- Süd. 1907,
a. Wen ſollen
- Wis E 91. 20. Wts.
- Il. S89, 98. gg.
- Süd. 1907
35. 36. (S. Gn
- Syn. 1902, —2.
- Il. 91„ Sl.
Unm. a. Der
- Jo. 1906. . 40. — Ermahn
- Wis. Syn. 93.
vol c, printed page
329–335 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0348_PA329
5.
—
5. nie etwas vorausſetzt, als wüßten die Leute
es ſchon. Man tue, als predige man zum erſten⸗
mal über den Gegenſtand.
Anm. a. Wir ſollen in unſern Zuhörern Erkennten hervorbringen. 2 Kor. 4, 6: daß durch uns aufnt die Erleuchtung von der Erkenntnis.
Anm. b. Perſönliche Frömmigkeit, Liebe und der Wiſſen iſt noch nicht genug. Die Gelehrten ſind nicht in. mer die beſten Lehrer.
Anm. c. Es iſt ein Mangel, wenn Prediger vornebm lich auf das Gefühl und Gemüt hinarbeiten, ebe de Grund mit der Lehre gelegt iſt. — Die lutheriſche Kitt. hat von Anfang an Gewicht auf die Lehre gelegt. . 1901, 23.
Einwand.
Lehrpredigten ſeien trocken. — Das lin nicht an der Lehre.
Wir dürfen die Lehre nicht in 4. stracto behandeln, als handle es ſich um eine tote Büſenſchaft.
Anm. d. Leute, die nicht oder nicht mehr lehrtüchmn ſind, ſoll man abſetzen oder emeritieren. Beſſer ken Prediger, als ſolche, die nicht dazu fähig ſind und nichn. taugen;
c. munß die Lehre wiſſen, die er lehren ſol Ein Arzt muß die Arzeneien kennen. Jemand einen
Theologen zu nennen, der die Kenntnis nicht hat, ijt en
Widerſpruch.
Anm. a.
Darum ſtellen wir mit den Kandidaten vor.
her ein Eramen an. 1 Tim. 3, 10: dieſelbigen loſt—
man zuvor verſuchen. 5, 22: Die Hände hee
niemand bald auf. Wenn jemand ſagt, er ſei ein Arn—
wird man ihm ein Hoſpital von Kranken überlaſſen.
um zu ſehen, ob er ein Arzt iſt? Jo. 79, 22. 23. —
Freilich wird man es nicht immer verhüten können. daß
Leute, die nicht ganz fähig ſind, ins Amt kommen. V.
1906, 64.
Anm. b. Wem aber die nötige Kenntnis gänzlich rehlt
gehört nicht ins Amt. Biſt du ein Meiſter in Israel und
weißeſt das nicht?
Anm. c. Könnte man ſolche, die das Eramen nitkt
beſtehen, nicht dennoch zum Amt laſſen, mit der M—
dingung, daß ſie fleißig lernen? — Nein, es iſt gegen
Gottes Wort. Sie möchten hernach in ſolcher Unwiſten—
heit bleiben.
Anm. d. Wie erlangt man die nötige Kenntnis?
1. Durch Vorbereitung auf unſern Lehranſtalten.
(Auf den Univerſitäten Deutſchlands iſt die Vur—
bereitung zum Predigtamt ſehr ärmlich: Ma. 23
283. 284):
2. durch Weiterſtudieren und Umgehen mit der
Schrift im Amt;
wenn möglich, auch die Spro d. ſollte,
chen kennen, damit er den Grundtert recht aus—
legen und gegen Gegner verteidigen kann.
Anm. a. Wiſſenſchaft bei einem Prediger iſt nicht
zu verachten, doch ſoll die Wiſſenſchaft nur Magd, nitt
Herrin ſein.
Unm. b. Praktiſche und theoretiſche Paſtoren ſollen Irieden neben einander arbeiten, ſie haben beide ihre erochtigung.
Unm. c. Ein Paſtor ſollte auch die verſchiedenen Beunmiſſe der Sekten kennen;
eſoll nicht ein Neuling, ein Neubeehrterſein, 1 Tim. 3, 6, der eben in die chriſtliche emeinſchaft eingetreten iſt. Er ſoll ſich erſt bewähren. urd er ſogleich Paſtor, ſo liegt die Gefahr für ihn ahe, daß er in geiſtlichen Dünkel und Aufgeblaſenheit rät. Er könnte ſich leicht Blößen geben. Es könnte in der Vorwurf treffen: denke an deine Vergangenheit. ie haſt du ſelbſt gelebt?
Uymerkung zum ganzen Abſchnitt. Die Gaben ſind erſchieden. Der eine hat beſſere Gaben als der andere. da uns Gott mit Gaben ausrüſten muß, ſo müſſen wir in darum bitten. Ma. 22, 286. Die Handauflegung ei der Ordination iſt das Bekenntnis der Zuverſicht, daß ns Gott mit den nötigen Gaben immer beſſer ausrüſten erde. Mich. 1907, 63.
26. Eigenſchaften, die zur rechten Amtsführung nötig ind. Lieb rechten Amtsverwaltung gehört
a. Liebe.
1. Liebe zu Chriſto. Joh. 21, 15—17: Haſt
du mich lieb?
2. Liebe zur Gemeinde,
die ſich zeigt in herz⸗
licher Anteilnahme. Röm. 12, 15: Freuet euch mit
den Fröhlichen u. ſ. w. Paulus 2 Kor. 12, 15:
will faſt gern dargelegt werden für eure Seelen.
1 Theſſ. 2, 7: mütterlich. 11: als ein Vater ſeine
Kinder. (Min. 89, 61.) Liebe des Apoſtels Jo—
hannes zu einem Jüngling Luth. 2, 63. 64;
b. Demut. Ein Demütiger quält ſich nicht mit dem gedanken, daß an ſeiner Ehre etwas möchte verloren ſehen. 1 Petr. 5, 3: nicht herrſchen;
(. Weisheit und Klugheit. Matth. 10, 16: lug wie die Schlangen. Luk. 12, 42: kluger Haushaler. Ein Paſtor muß wiſſen, ſich in ſchwierigen Lagen urechtzufinden.
Anm. a. Paſtorale Weisheit iſt nicht etwas außer0 und 9— R Gottes Wort, ſondern evangeliſcher Sinn.
Anm. b.
Klug ſein heißt nicht liberal ſein, mit der gelſtrömung ſchwimmen.
Anm. c. Weisheit müſſen wir uns von Gott erbiten. Jak. 1, 5: So aber jemand Weisheit mangelt, der bitte von Gott. — In Chriſto liegen Schätze der Leisheit:
d. Mut, nicht der Geiſt der Furcht, ſondern der Geiſt der Kraft. Der Paſtor muß mit Entſchiedenheit auftreten und ſoll nicht einen undeutlichen Ton geben;
Geduld. 2 Tim. 4, 2: mit aller Geduld. Ge0 den uns anvertrauten Seelen werden wir nur
in haben, wenn wir ſelbſt zerſchlagenen Herzens ſind. ann
Nin. 1904, 38.
2,
f. Freudigkeit, Luſt zum Beruf, Willigkeit
213.
Petr. 5, 2: nicht gezwungen. 1 Kor. 9, 17: Tur
56.
gerne, ſo wird mir gelohnt. Ma. 31, 282. 283. 3
Ma.
glaube, darum rede ich. Ap. 4, 20: Wir können e⸗
nicht laſſen. Ma. 24, 15. Ap. 8, 39: Er zog n
ſeine Straße fröhlich. Schulbl. 36, 170—175. .
freudigkeit überwindet vieles. Jo. 89, 29. Ver a
nur mit halbem Herzen dabei iſt, wird nichts Ordn
liches leiſten. Schulbl. 42, 120. — Jonas.
Anm. a. Laß dich deinen Stand nicht gereuen. V
ſind unzufrieden. Der Bauer möchte gerne Bürger i
der Bürger gerne Bauer ſein.
33.
Anm. b. Es gibt vieles, was uns verdroſſen ma möchte: der alte Adam, das Gefühl der eigenen Schath heit, Amtskreuz, Erfolgloſigkeit u. ſ. w.
Anm. c. Was gibt uns die rechte Freudigkeit?
95,
1. Die Herrlichkeit des Amtes, das die Meu
nung predigt. Könnten wir nur Geſetz predinn,
wie elend wären wir dran!
Ma.
2. die Gewißheit unſeres Berufes: Lum
uns Gott geſtellt. — Wie man ſich die Berufeſtn
digkeit erhält Schulbl. 30, 33.
Anm. d. Ruft uns Gott auf ein Arbeitsfeld in weh Ferne oder wo Kampf und Streit winkt, dann ung hin. Eltern und Verwandte ſollten uns das Herzeni ſchwer machen:
g. Selbſtverleugnung. Luk. 5, 11: Sie vließen alles und folgten ihm nach. Wer die Hand an den ——d7 gelegt hat, ſoll nicht zurückſchauen. Ma. A.
88,
27.
95,
Anm. a. Das Predigtamt wirft meiſt nicht viel ad. Ein Paſtor muß mit wenig irdiſchen Gütern zufrider
ö
ſein. Luth. 38, 68. 70. Er muß ſich darauf gefaßt mschen, arm zu bleiben. Man möchte es vielleicht in Letnung, Kleidung, Nahrung und anderen Dingen io hoben.
wie andere Leute, wird aber meiſt darauf verzichen müſſen. Silber und Gold habe ich nicht. 2 Kön. 4.. Schulden. Jo. 1906, 28. 29.
Anm. b. Er muß auch bereit ſein, große Opier in
bringen, Strapazen zu ertragen. Wie ſollen die Lein
bereit ſein, für eine Sache große Opfer zu bringen. in
die der Paſtor ſo wenig tut? Ein tapferer Hauptmam
kommandiert ſeine Soldaten nicht ins Feuer, wäbtend
er ſelbſt hinterm Baum in ſicherer Entfernung ſteht.
Anm. c. Dabei haben wir den Troſt, daß der Hen
uns im Irdiſchen verſorgen wird. Elias.
Anm. d. An zeitlichen Gütern Arme können demnes
glücklich ſein und ſind weniger Gefahr ausgeſetzt, als d
Reichen.
Anm. e. Bei manchen Paſtoren geht es nach der
Spruch: Sie ſuchen alle das Ihre. Phil. 2, 21. —
h. natürliche Anlagen: Gutes Gedächm
gutes Urteil, geſunder Körper. Der Paſtor ſoll ien
Kräfte nicht unnötig vergeuden und die Gemeinde darr
en, daß ſeine Geſundheit nicht Schaden leidet.
V. Vor allen Dingen mußf der Paſtor ſelbſt ein Chriſt n. Er muß ein geiſtliches Leben führen Theol. 2, geiſtlichn Sinn haben. Mit. 97, 35. Das perſönde Glaubensleben iſt ein Haupterfordernis aller Ar— im Dienſte des Herrn. Ma. 14, 46. Nur, wenn 1baſtor ein Chriſt iſt,
3. kann er Chriſtum und die Gnade recht predigen. ütum recht lehren, iſt nicht möglich ohne Glauben: rird er mit fröhlicher Zuverſicht predigen. Iſt der nior ſelbſt ſeines Gnadenſtandes und der Lehre nicht wiß, ſo wird auch die Predigt nicht zu Herzen gehen: 4 hat er das rechte Verſtändnis von dem Werk, das
ausrichten ſoll:
d.wird er ſein Amt in der rechten Geſinnung verwal— u:
ewird er rechten Eifer und Treue beweiſen. Wer ſit kein geiſtliches Leben hat, wird es am Eifer in der nvatſeeliorge fehlen laſſen, ein ſchlechter Miſſionar m.
fwird mit vollem Segen arbeiten. Wie viel mehr (gen hätten die Schriftgelehrten geſtiftet, wenn
ſie kit geglaubt und mit nach Bethlehem gezogen wären! g. wird er ein rechtes Vorbild ſein deſſen, was er leh n und treiben ſoll:
9. werden ſeine Werke gottgeſällige Werke ſein. Wenn mit Engelzungen redete und hätte der Liebe nicht,
dem Glauben gehet. würe ich nichts. Was nicht aus
iſt Sünde.
Anm. a. Wie nötig., daß wir das ſelb't kennen, was ir andere lehren ſollen. Aber der natürliche Menſch rnimmt nichts davon.
Aum. b.
Paſtoren ſollen nicht geiſtlich tote, ſondern. bendige Werkzeuge Gottes ſein.
Unm. c. Chriſtus hatte die Jünger längſt zur Nach— ihe berufen, ehe er ſie zu Predigern machte.
Unm. d. Wer nicht glaubt, daß die Schrift Gottes hort iſt, werde lieber Straßenkehrer. Ein Theolog ſein o kein Chriſt ſein iſt ein Widerſpruch. Luth. 17, 41.
Unm. e. Habe acht auf dich ſelbſt. 1 Tim. 4, 16. 5. 20, 28. Habe acht auf dein Herz, auf deinen Glau'n. Prüfe dich, ob du im Glauben ſtehſt. Ma. 27, 9. 61. Walth. Anſpr. 27. — Verſäume nie eine Gegenheit, im Glauben zu wachſen. Theol. 2, 118.
Anm. f. Ein gläubiger Paſtor iſt ein Menſch Gottes. Tim. 3, 17.
Anm. g. Kommt zum Chriſtentum noch hohe Begaung und gründliche Gelehrſamkeit, ſo kann jemand ein roßes Werkzeug in Gottes Hand ſein.
Anm. h. Was vom Paſtor gilt, gilt auch vom Proeſor. Ein theologiſcher Profeſſor, der bloß Wiſſenſchaft ermittelt, iſt ein Monſtrum.
28. Unbekehrte Paſtoren und das Wort Gottes.
a. Auch unbekehrte Paſtoren können das Wort rrdigen Phil. 1, 15: Chriſtum predigen, auch um Haß u. Haders willen.
b. Das Wort Gottes von einem ungläubigen Pait: gepredigt, iſt kräftig und wirkſam. Viele ſind ſchon lig geworden durch ſolches Wort. W. 97, 90. Gkann auch durch Bileam Gutes tun. Stöckhardt A. 5 138. Die Kraft der Gnadenmittel hängt nicht vom V tor ab. — Gott iſt gegenwärtig um ſeines Wortes d len. Ma. 6, 160.
Anm. a. Daß ein Bote fromm oder gottlos iſt, matt die Botſchaft, die er bringt, nicht anders.
Anm. b. Antitheſe. Schwenkfeldianer, Quäker: EUnwiedergeborener kann nicht nützlich lehren. — Nun Pietiſten ſprachen dem Wort eines Ungläubigen die Krck ab, ſ. Pietismus § 4 i.
Anm. c. Daraus folgt aber nicht, daß es nun ileine Gemeinde einerlei ſei, ob ſie einen gläubigen cher ungläubigen Paſtor habe. Der eine ſucht ſich, der ar. dere die Seelen. Der eine flieht in der Gefahr, der an. dere hält ſtand.
29. Unbekehrte Paſtoren ö
a. will Gott nicht im Amt. Was verkündigſt du mein Rechte? Wenn es geſchieht, ſo iſt es nur Zulaſſung Gen tes; ‚ ö
b. können das Amt nie recht führen. Sie werden
1. Gottes Wort nicht recht predigen. Wie kan
der Sünde und Buße recht predigen, der ſelbſt ſert
Sünde nicht erkennt und ohne Buße iſt? Wie kam
er Glauben predigen, wenn er ſelbſt nicht glaub!“
2. Geſetz und Evangelium nicht recht ſcheiden, be⸗
des verkehrt anwenden
von der Farbe. Das wird ſih
c. reden wie Blinde
auch zeigen.
Chriſtus predigte doch anders als die l.
riſäer;
d. werden den Segen des Wortes oft verhindern. Mur
ken die Zuhörer, daß der Paſtor ſelbſt nicht glaubt, wo⸗
er predigt, oder iſt ihnen die Perſon des Paſtors aut
nur verdächtig, ſo hindert das ſeine Amtswirkſamkit
ſeine Predigten wirken tötend. Er wird mehr zerſiörn.
als aufbauen:
e. haben keine Liebe zur Herde. Sie lieben nicht R.
Herde, ſondern den Peterspfennig. — Welche Nebe ge
hörte bei den Apoſteln dazu, daß ſie nicht die Häͤnde ſi
ken ließen?
f. werden in der Stunde der Verſuchung und Hefth.
abfallen. Der Mietling flieht. Er würde um ſcin
Amtes willen keine Schmach auf ſich laden, nicht um e
ner Lehre willen ſeine Stellung aufgeben. Mas hit.
Luther getan, wenn er keinen Glauben gehabt hättes g. werden ſchlechte Wächter und Seelſorger ſein. Iu
nicht für ſeine eigene Seele ſorgt,
wird noch viel wen
ger für andere Seelen ſorgen. Heſ. 34, 40: Te
Schwachen wartet ihr nicht, und das Kranke heilt ihr nicht, die Verlorenen ſucht ihr nicht. Sie werden ernſte Arbeit ſcheuen. Beſchreibung des Mietlings Schulbl. 11, 243. 244;
h. werden mit ihrem Wandel niederreißen, was ſie mit der Lehre aufbauen. Gewöhnlich kommt zum ungläulizen Herzen unchriſtliches Leben;
werden endlich, wenn ſie ungläubig ſterben, einer ſckweren Rechenſchaft entgegen gehen und viel Streiche leiden müſſen. Wehe ihnen! Dann wird es ihnen nichts elfen zu ſagen: Haben wir nicht in deinem Namen große Taten getan?
„predigen andern und ſind ſelbſt verwerflich. 1 Kor. „ 7. Nun lehreſt du andere und lehreſt dich ſelbſt nicht. döm. 2, 21. Ein ſolcher iſt wie ein Wegweiſer, der andern den Weg zeigt und ſelbſt nichts davon hat. Matth. 2. 8. — Blinde Blindenleiter. Ma. 14, 47. 48. Tex. 1906, 14. 15.
Anm. a. Ein ungläubiger Paſtor iſt eine Jammer⸗; geſtalt, eine unausdenkbar klägliche Figur, ein Unglück fur eine Gemeinde.
Anm. b. Ungläubige Paſtoren gehören nicht zu den Gaben Gottes.
Anm. c.
Welch ein Unſinn, wenn jemand Paſtor werden will, der ſich nicht rechtſchaffen zu Gott bekehrt hat!
Anm. d. Schlimmer als die offenbar Gottloſen ſind die Lauen. Von erſteren wenden ſich die treuen Seelen ab, von letzteren wird die ganze Gemeinde angeſteckt. Ach, daß du kalt oder warm wäreſt! Off. 3, 15.
Anm. e. Gott gebe uns ein gläubiges Miniſterium! luch unter uns iſt Unkraut.
vab: f. Etliche Erinnerungen ſind aber noch am Tlatz:
1. Wenn ein Prediger gottlos iſt, ſoll man den—
noch das Wort Gottes nicht verachten.
2. Man ſoll auch nicht denken, daß jeder Paſtor,
der nicht ohne alle Sünde iſt, ein Unchriſt ſei. Wir
tragen alle den Schatz in irdiſchen Gefäßen.
3. Es kann dieſer oder jener Prediger einer Ge⸗
meinſchaft ungläubig ſein, aber von allen Predigern
einer Gemeinſchaft zu ſagen: ſie ſeien tote Ortho—
doriſten, iſt wider die Kraft und Wirkſamkeit des
Wortes Gottes.
Der Wandel des Paſtors.
30. Paſtoren ſollen Vorbilder ſein. 1 Petri 5, 3: werdet Vorbilder der Herde. 1 Tim. 4, 12: ſei ein Vorbild den Gläubigen. Phil. 3, 17: wie ihr uns habt Im Vorbilde. Tit. 2. 7. 8: Stello dich ſelbſt zum Vorbilde guter Werke. 2 Theſſ. 3, H: daß wir uns ſelbſt Im Vorbild euch geben, uns nachzufolgen. 1 Kor. 4, . 11: Seid meine Nachfolger. Jeder ſieht auſ den Laſtor. Object lesen. — Ein Paſtor ſoll ein Vor bild ſein:
a. im Wandel. Das ſchließt ein ſeine Unterde tung, Lebensweiſe, Betragen, Sprache;
b. in der Liebe. Dazu gehört, daß der Paſtor aus wohltätig iſt. Oft erwartet man vom Paſtor nicht. dun er viel für eine Sache gibt, wenn er nur dafür ſpritt. aber der Paſtor ſoll ſich nicht von der Liebestätigkein aus. ſchließen;
c. in Erkenntnis der Sünde und im Preis der Barmherzigkeit Gottes:
d. in der Demut:
e. im Geiſt, im Glauben, in der Keuſchheit. 1 Tir 1. 12.
Anm. a. Der Paſtor iſt kein Schauſpieler, der in e ner fremden Rolle auftritt.
Amn. b. Es ſoll nicht heißen: Tut nach meinen Ver ten, aber nach meinen Werken ſollt ihr nicht tun.
Amm. c. Soelbit wenn eine Gemeinde gar nicht '3 lreng k anf den Paſtor achten würde. ihn Karten ſpicker tanzen und trinten ließe, wenn er nur ein verträgliter Mann iſt, ſo ſollen wir doch als Vorbilder voranleuchten
Anm. d. Wir ſollen vorſichtig ſein, daß wir ken Argernis geben. Es frommt nicht alles. Geichichte ber inem Paſtor, der nach einer gewaltigen Predigt auf den Seinmege Witze machte Wis. 1901, 21. 22. — In Mi. leldingen ſollen wir nicht fragen: Woznu habe ich ein Recht“, ſondern: was dient zum beſten? Ma. 7. 11. 7. — Selbit den böſen Schein ſoll man meiden. PR. 387. 384.
Anm. e. Wenn mir andere zur Vußee vermahren. ſol snicht in unſerm Herzen heißen: Du tuſt ſelbit ein
Buße. Wenn wir andere zur Seiligung ermahnen, ſer s nicht heiſſen: Du leaſt ſelbſt keinen Fleiß in der de ligung an. ſchweig, du Heuchler.
Anm. f. Gehen wir andern als Vorbild im Emen voran, welchen Segen haben wir dann ſelbſt davon! Die Gottſeligkeit iſt zu allen Dingen nütze.
Anm. g. Vollkommen iſt freilich kein Paſtor. Autt wir werden von unſerer Umgebung beeinflußt. — Er kennen wir, wie weit wir ſelbſt noch hinter dem Relzurückbleiben, werden wir auch Geduld mit unſern Ghie. dern haben.
Anm. h. Sollen wir andern im Wandel ein Vorbild ſein, ſo iſt die erſte Bedingung, daß wir ſelbſt im Glauben und in der Liebe ſtehen.
31. Der Paſtor ſoll einen gottſeligen Wandel führen. Er ſoll gottesfürchtig und fromm leben. Ma. 34, H. Sein Wandel ſoll mit der Lehre übereinſtimmen. de. 89, 25—28. Er ſoll mit allen Tugenden geſchmüct ſem. L. W. 18, 225.
a. Das erfordert Gottes Wort und Wille. 1 Tim.4. 7: Übe dich ſelbſt an der Gottſeligkeit. 2 Tim. 2. 5— unſträflichen Arbeiter.
b. Das erwarten die Leute. Manche Leute fluchen aber wenn ſie den Paſtor fluchen hörten, könnten ſie ſid
vor Aufregung kaum faſſen.
. Das iſt notwendig. Sonſt reißt er mit ſeinem Wan⸗
del wieder nieder, was er mit der Predigt aufgebaut hat. Anm. a. Chriſtus hat gelebt, wie er lehrte.
Anm. b. Welchen Einfluß übt das (gute oder böſe)
Beiſpiel aus!
Anm. c. Ein Paſtor ſoll darum nicht leichtfertig
Schulden machen, afterreden u. ſ. w.
Anm. d. Hab acht auf dich ſelbſt.
1 Tim. 4, 16. 32. Gottloſer Wandel des Paſtors.
Führt ein Paſtor
einen ärgerlichen Lebens
wandel, ſo iſt ſeine Sünde dop⸗
pelt ſchwer,
a. weil er beſſere Erkenntnis hat, als andere. Der
Knecht, der ſeines Herrn Willen weiß u. ſ. w.:
b. weil dadurch das Amt verläſtert wird. 2 Kor. 6, 3.
Reden die Leute allerlei üÜbels über den Paſtor, wie
kann er ſein Amt im Segen verwalten? Böſer Wandel
iſt ein großes Hindernis. Paſt. 385:
c. weil das Argernis um ſo viel ſchwerer iſt, je höher
ein Menſch geſtellt iſt. Die Sünde Davids, des Königs.
rar ſchlimmer als die Sünde eines andern Menſchen.
Argernis 199:
d. weil er leicht andere mit ins Verderben zieht. Anm. a. Es gereicht zum Verderben der Kirche, wenn
die Männer am Heiligtum gottlos ſind. Elis Söhne.
Die Phariſäer: Sie ſagens wohl und tuns nicht. Matth.
23. 3. — Gottloſe Prediger können die Frucht langjäh⸗
riger Arbeit treuer Prediger ſchnell wieder verderben. Anm. b. Paſtoren, die einen gottloſen Wandel füh—
ren, ſollen nicht im Amt geduldet werden, ſelbſt wenn ſie
Bnſze tun.
Anm. c. Wo das Leben nicht recht iſt, kann auch die
Lehre nicht auf die Dauer rein bleiben.
Anm. d. Wir ſollen unſern alten Adam in Zucht hal—
en. 1 Kor. 9. 27: Ich beräube meinen Leib und zähme
ihn.
Anm. e.
Wird einmal ein Paſtor als Honchler offen⸗
hor. ſo joll die Gemeinde nicht das Vertrauen zu allen
Voitoren vorlieren. Hat uns ein Bäcker betrogen. ſo
ſnd nicht alle Väcker Betrüger.
33. Vorſchriften in Bezun auf den Mandel des Paſtors
nach den Paſtoralbriefen. Ein Biſchof ſoll ſein
auntadelig Tit. 1. 6. 7
Iunſträflich 1 Tim. 3.
2. 10. Das beißt
1. nicht. daß er ohne Siinde ſein ſoll. Nur einor
konnte ſagen: Wer unter euch kann mich einer Sünde
zeihen? — Wir tragen den Schatz in irdiſchen Go.
jäßen. 2 Kor. 4. 7.
Niemand iſt ein Engel. Man
muß unterſcheiden wiſchen Schwachheitsſünden und
osheitsſünden. Ma. 23, 350,
2. daß er vor der Welt unboſcholten ſei.
Der
Ausdruck iſt aus der Gerichtsſprache genommen:
einer, der nicht ertappt iſt, der ſich nicht infam ge·
macht hat. Quart. 3, 207. 208. — Er muß ein
gut Zeugnis haben von denen, die draußen ſind.
1 Tim. 3, 7. Quart. 3, 210.
Anm. a. Hat ſich ein Paſtor durch ein grobes Vergehen des Amtes unwürdig gemacht, ſo ſoll er abgeſen: werden. Behält eine Gemeinde ihn trotzdem, ſo handelr ſie wider Gottes Ordnung.
Anm. b. Wie kann ein Paſtor mit Erfolg ſtrajfen. wenn er ſelbſt in grober Sünde liegt?
Anm. c. Kann ein Paſtor, nachdemer über ſein grobes Vergehen Bußegetan, wieder ins Amt gelaſſen werden? — Nein, wir ſollen nicht die Hände dazu bieten. Zwar wäre es möglich, daß er in einem andern Staat, wo ſeine Sünde nicht bekannt iſt, in Segen arbeiten könnte, aber in unſerer Zeit des Verkehrs wäre es kaum möglich, eine Sache verborgen zu halten.
Anm. d. Iſt jedoch ein ſolcher Paſtor ohne ſein Zutun bereits wieder ins Amt gekommen in einer Gegend, wo ſeine Sünde nicht bekannt war, ſo iſt es nicht unſere Pflicht, die Sünde zu offenbaren und zu proteſtieren. — Etwas anderes iſt es, eine Sache tun und etwas an— deres, etwas bereits Geſchehenes dulden. Quart. 3, 2ʃ6.
Anm. e. Paulus war nicht infam vor der Welt, obgleich er ſchwer geſündigt hatte.
Anm. f. Wie kann man wiſſen, ob jemand unbeſcholten iſt? — Die Kandidaten und Paſtoren innerhalb unſerer Synode ſind uns bekannt. Fremde werden vor ihrer Aufnahme im „Lutheraner“ angezeigt;
b. eines Weibes Mann. 1 Tim. 3, 2. Tit. 1, 6. Es ſoll kein Weib auf Erden ſagen können: Eigent lich gehört er mir. Wer bewieſenermaßen noch ein ander Weib hat (um nichtiger Urſachen willen geſchieden und wieder verheiratet), ſoll nicht im Amt geduldet wer den.
Anm. a. Dieſe Erinnerung war beſonders damals nätig, da ein Heide zum Glauben gekommen ſein konnte, h.u die Erkenntnis zu haben, daß Vielweiberei aufbören müſſe.
Anm. b. Daß ein Paſtor verheiratet ſei, wird von großem Segen für ſein Amt ſein. Nicht allein nimmt ihm die Frau die Sorge für die Bedürfniſſe dieſes K. bens viel ab und ſteht ihm in Freud und Leid zur Seite. nicht allein kann er mit ſeinem Hauſe und Familie ein Vorbild geben, ſondern er wird auch viel beſſer Rat und Troſt erteilen können in Eheſachen und Ehekreuz.
Anm. e. Es kann jedoch auch Umſtände geben, wo s mehr zur Förderung des Evangelii dient, wenn det Paſtor noch eine Zeit unverheiratet bleibt. Paulus:
( nüchtern. 1 Tim. 3, 2, und zwar
leiblich, er ſoll nicht trunken ſein, kein Weinſäufet,
ſoll ſich nicht im Saloon herumtreiben:
geiſtlich 1 Theſſ. 5, 6, d. h., er ſoll innere Selbi⸗
beherrſchung. Beſonnenheit beſitzen und jrei ſein
von Gefühlsduſelei und fleiſchlicher Leidenſchaft:
d. mäßig. Der Paſtor ſoll Maß halten in allen Dingen, im Eſſen, Trinken, Rauchen, Kleidung, Hauseinrichtung. Er ſoll kein Ding übertreiben.
Anm. Zwar kann der Paſtor ehrbare Gaſtmähler und Hochzeiten beſuchen (Chriſtus auf der Hochzeit): fernbleiben aber ſoll er von den Gaſtmählern und Vergnügungsplätzen der Welt;
e ſittig. 1 Tim. 3, 2, d. h. anſtändig in Bewegung, Gang, Kleidung, Rede u. ſ. w. Er ſoll kein Poſſenreißer und Witzbold ſein und alles meiden, was Anſtoß gibt:
fgaſtfrei. 1 Tim. 3, 2. Tit. 1, 8. 1 Petr. 4, 9: Seid gaſtfrei unter einander ohne Murmeln. Das war beſonders damals nötig, weil ſich Bedrängte zunächſt an den Biſchof wendeten.
Anm. a. Darauf ſoll die Gemeinde Rückſicht nehmen ban Bau des Pfarrhauſes und bei Feſtſetzung des Gealtes.
Anm. b. Doch liegt darin nicht, daß ein Pfarrhaus ein Hotel iſt für jeden Tramp:
.nichtein Weinſäufer 1 Tim. 3, 3. Tit. 1, 7. Es gibt keine ſchändlichere Kreatur als einen beſofſenen Paſtor. Er ſoll auch kein Gewohnheitstrinker ſein. Vergl. nüchtern:
h. nicht pochen 1 Tim. 3, 3. Tit. 1, 7. Er ſoll nicht ein Dreinſchläger ſein, weder mit Worten noch mit der Zauſt, nicht poltern, ſchimpfen, zanken, ſchelten, nicht ſreitſüchtig (L. W. 18, 304), nicht hitzig (Luth. 3. 93), nicht raufluſtig ſein;
inicht unehrliche Hantierung treiben Tim. 3, 3. Tit. 1, 7. Daß ein Paſtor keine unehrliche Hantierung treiben darf, verſteht ſich von ſelbſt. Was iſt aber zu halten von ehrlichen Nebenbeſchäftigungen des Paſtors?
I. Daß ein Paſtor Nebenbeſchäftigungen treibt, iſt
9 1 ohne weiteres zu verurteilen. Paulus. 1 Kor.
2. Zu verwerfen ſind Allotria, wenn man
a. in ein fremd Amt greift, Patienten Re⸗
zepte verſchreibt, doktert und quackſalbert;
b. damit ſein Amt beeinträchtigt und dem
Studium Abbruch tut:
c. ſie treibt um ſchändlichen Gewinnes wil⸗
len. Geiz. Geldliebe.
Iumt r a. Solche Nebenbeſchäſtigungen ſind z. B. ient ſpielen Schulbl. 30, 41, Ackerbau und Viehzucht. . W. Spekulationen, Landverkauf, Muſikunterricht
Anm. b. Ein Paſtor ſoll auch ſeinen Namen nicht her„den für allerlei geſchäftliche Unternehmungen als eine irr Empfeblung. Entweder er bekümmert ſich eingehend um das Geſchäft, dann raubt es ihm viel Zeit, oder er
bekümmert ſich nicht darum, dann kann er es nicht empfehlen.
Anm. c. Schließlich wird jeder von demſelben Sinn geleitet, der ſein Amt anſieht als ein Geſchäft, das ihm ſo und ſo viel einbringen ſoll:
k. gelinde 1 Tim. 3. 3. Phil. 4, 5: Eure Lindigkeit laſſet kund ſein. Was richtet ein ſanftmütiges
Der Paſtor ſoll darum
Wort oft aus!
1. die Schwachen in Sanftmut tragen;
2. in Mitteldingen nicht eigenſinnig auf ſeiner
Meinung beſtehen:
3. nicht Fliegen mit Kanonenkugeln totſchießen
wollen. Stürmiſches Weſen ruft Widerſpruch ber—
vor. Wenn ein Arzt ſo handeln wollte!
1. durch perſönliche Bemerkungen gegen ihn nicht
allzuſehr verletzt werden. zweideutige Reden zum
Beſten kehren. Er ſoll nicht ſo in ſich verliebt ſein,
daß er ſich über ſeine Gebrechen nicht einmal etwas
ſagen laſſen will.
Anm. Freilich, wenn es ſich um göttliche Wahrbeit handelt, aibt es kein Nachgeben. Gal. 2, 5;
lnicht haderhaftige1 Tim. 3, 5, zank⸗ und ſtreitſüchtig. 1 Moſ. 13. 8. 9: Willſt du zur Reckten. ſo will ich zur Linken. Vertraget einer den andern:
m. nicht geizige 1 Tim. 3. 3. Er ſoll nicht das Irdiſche ſuchen, am Gelde hängen, das er hat, oder nach dem Gelde trachten, das er nicht hat. Die Gehaltsfrage ſoll nicht die vornehmſte Frage ſein. Gehaſi, Judas. Io. 1906, 68. Simon, der Zauberer. Stöckh. N. T. 356
Anm. a. 1 Petr. 5. 2: nicht um ſchändlichen Gewinnes willen. Tit. 1, 11. S. Gehalt 677.
Anm. b. Der Paſtor ſoll darum nicht aus ſeinem Amt ein Geldgeſchäft. aus der Gottſeligkeit ein Gewerbe machen 1 Tim. 6, 5, nicht alle möglichen Leute trauen u. f. w. Er ſoll ſeinen Beruf nicht anſehen wie den Verni eines Farmers oder Advokaten.
Anm. e. Ebenſo ſchlimm iſt es, wenn jemand ſein Amt anfaibt und einen andern Beruf ergreift, wo er mehr Geld machen kann.
Anm. d. Manchmal wird ein Paſtor Gaben, die ihm gegeben werden, zurückweiſen. Eliſa. 2 Kön. 5, 16.
ich nehme es nicht.
Petrus. Ap. 8, 20: daß du derdammt werdeſt mit deinem Gelde.
Anm. e. Ein Paſtor reichte eine Klage vor dem Gericht ein, weil er kein Geld bekommen hatte bei einer
YMordigung.
Anm. f. Chriſtus hat nicht um Gewinnes willen ge. predigt. — Das ſoll die Geſinnung jedes Paſtors ſein.
Anm. g. Geiz kann man an Kirchendienern nicht lei— on:
n. doer ſeinemeigenen Hauſe wohl vor—
ſtehbhe. 1 Tim. 3, 4. 5. Seine Kinder ſollen gebor⸗
ſam ſein mit aller Ehrbarkeit, gläubig, nicht berüchtigt,
daß ſie Schwelger ſind. Tit. 1, 6. Des Paſtors Frau ſ. § 34. Der Paſtor ſoll mit der Kinderzucht voranleuchten, ſeinen Hausgenoſſen nichts geſtatten, was Argernis geben könnte. Wenn wir unſere Kinder auch nicht frtomm machen können, ſo ſollen wir doch nichts an ihnen verſäumen. Mich. 1907, 46.
Anm. a. Wer zu den Miſſetaten ſeiner Kinder nicht einmal ſauer ſieht und ſich mitſchuldig macht an ihrem Argernis, ſoll nicht ins Amt gelaſſen oder darin gedul⸗
Oft haben auch fromme Eltern gottloſe det werden.
Kinder (Erziehung 825), hier aber ſind ſolche Fälle gemeint, wo dabei auch ein Licht auf des Vaters Erziehung fällt.
Einwand. Wie aber, wenn er ſonſt ein tüchtiger Paſtor iſt? — Die ſchlechte Verwaltung ſeines Hauſes ſchließt ihn vom Amt aus.
Anm. b. Ungeratene Paſtorenkinder ſind ein Argernis für die ganze Gemeinde.
Anm. c. Die ganze Familie des Paſtors ſoll mit gutem Beiſpiel voranleuchten. Luther und ſeine Familie. — Velch ein Segen für die Gemeinde!
„Anm. d. Man ſoll nicht unterſcheiden zwiſchen häus· licen und Amtspflichten. Was ein Paſtor an ſeinem mribe und Kindern tut, gehört mit zu ſeinen Amtspflichen,
oanicht aufgeblaſen 1 Tim. 3, 6, nicht hof fättig. Er ſoll ſich nicht über andere erheben;
p.nichtzweizüngig 1 Tim. 3, 8. Er ſoll nicht mit ben Munde anders reden, als er mit dem Herzen meint;
. freundlich und beſcheiden. 2 Tim. 2, 24. Freundlichkeit erſtickt Zank im Keim. Er ſoll Sticheleien und höhniſches Lachen vermeiden;
rnicht eigenſinnig Tit. 1, 7. Er ſoll nicht auf ſeiner Meinung beſtehen in Mitteldingen, als ob ſeine Meinung immer pures Gold wäre. Manchmal iſt ein Laie klüger als der Paſtor:
ſenicht zornig Tit. 1, 7. Es heißt nicht, daß er von allem Zorn frei ſein ſoll. Der rechte Zorn über die Sünde ſoll da ſein. Aber Jähzorn iſt eine Untugend;
t. gütig Tit. 1, 8, ein Liebhaber des Guten. Er ſoll auch für das Gute in ſeiner Gemeinde Augen haben:
Er ſoll Zucht üben an ſich u.züchtig Tit. 1, 8.
ſelbſt;
v. gerecht Tit. 1, 8. Ein gerechter Regent findet eher Gehorſam als ein ungerechter. Der Paſtor ſoll unparteiiſch ſein und die Perſon nicht anſehen;
w.heilig Tit. 1, 8. Er ſoll alles Böſe haſſen und verabſcheuen und nie gute Miene zum böſen Spiel machen;
keuſch Tit. 1, 8. 1 Tim. 5, 22: Halte dich ſelber keuſch. 5, 2: mit aller Keuſchheit. 4, 12: in der Keuſchheit. Beſonders ein unverheirateter Paſtor ſteht in Gefahr. Theol. 6, 212. 213;
9. freigebig und wohltätig gegen Arme:
z. nicht ehrgeizig. Phil. 2, 3. Gal. 5. R: Laſſet uns nicht eitler Ehre geizig ſein. Ein Paſtor ſol nicht ſeine, ſondern Chriſti Ehre ſuchen, ſoll nicht als Kanzelredner glänzen wollen. Ehrgeiz hat ſchon manches Unheil in der Kirche angerichtet. Lieber zerreißt ein ſel. cher die Gemeinde, als daß er ſich zum Geſtändnis ſei nes Irrtums hergibt. N. Il. 1910, 34. — Wer nach Ehre im Predigtamt ſtrebt, iſt ungläubig. Joh. 5, 1. L. W. 19, 299. Ma. 11, 319. Il. 79, 74. L. V. 44, 33. — Ma. 24, 372.
385 a. Wie der Hirte, ſo die Herde. Bro. 38l.
5.
Anm. b. Die Paſtoralbriefe (Timotheus. und Titusbrief) ſind voll von Anweiſungen für Paſtoren. Sie ſind geſchrieben für die Kirche aller Zeiten.
Anm. c. Warum ſind dieſe Eigenſchaften notwendig? Wegen der hohen Würde des Amtes und der praktiſchen Bedürfniſſe desſelben.
Anm. d. Wie bindend ſind dieſe Forderungen für uns? Manche halten ſie nur für praktiſche Ratſchläge Pauli für beſondere Verhältniſſe, die darum für uns nicht unter allen Umſtänden verbindlich ſeien. Andere meinen, es ſei eine Ermahnung an Paſtoren, ſich nach dem hohen Ziele zu ſtrecken. Paulus fordert aber hier, daß nur ſolche Leute angeſtellt werden ſollen.
Anm. e. Iſt die Verbindlichkeit der Forderungen nicht zu weit ausgedehnt: er ſoll gaſtfrei, gelinde, freundlich ſein u. ſ. w.? Soll jeder abgeſetzt werden, der nicht ſo iſt? — Nicht jeder, der dem Vorbilde nicht volllommen entſpricht, iſt des Amtes unwürdig. Wer aber in den hier geſtraften Sünden lebt, ſoll nicht zum Amt empfohlen werden.
Anm. f. Wie viel fehlt uns noch! Wie tief müſſen wir uns demütigen! Wie viel Urſache. Gott zu bitten, daß er uns ſeinen Geiſt und Gnade gebe!
34. Die Pfarrfrau. Des Paſtors Frau ſoll ſein ehr⸗
bar, nicht eine Läſterin, nüchtern, treu in allen Dingen. 1 Tim. 3, 11. — Sie ſoll ſein gottesfürchtig, häuslich,
vorſichtig und verſchwiegen gegen Gemeindeglieder, nicht
waſchhaft L. W. 24, 162. 163. Sie ſoll einen geſunden
Verſtand haben und im Temperament und Gemütsatt
zum Mann paſſen.
Anm. a. Modefrauen werden im Pfarrhaus nicht fin
den, was ſie ſuchen; ſie werden nicht reich an irdiſchen
Gütern werden, treten nicht in eine hohe Ehrenſtelle vor
der Welt, ihr Leben wird keine Kette von rauſchenden
Vergnügungen ſein.
Anm. b. Eine unchriſtliche Pfarrfrau kann viel Un⸗
heil anrichten und das Argernis wird noch größer, wemn
ſie Kinder bekommt und verzieht. Dadurch wird auc
das Vertrauen zum Paſtor geſchwächt und ihm der Mund
in Bezug auf viele Dinge verſchloſſen. — Mancher hat
eine Delila.
L. W. 25, 142.
Anm. e. Darum ſoll ein Paſtor ſchon bei der Vahl
ſeiner Frau nicht ſowohl auf äußere Vorzüge, ſondern vor allen Dingen auf Frömmigkeit und Gottſeligkeit ſehen.
Anm. d. Eine fromme Pfarrfrau iſt eine treue Mitarbeiterin und Gehülfin des Paſtors, ein Licht, das im Verborgenen leuchtet. Das Wirken der Pfarrfrau wird oft ſehr gering geſchätzt.
Anm. e. In Berufsſachen ſoll nicht die Befriedigung der Wünſche der Frau den Ausſchlag geben.
35. Der Umgang des Paſtors mit ſeinen Amtsbrüdern. Mit ſeinen Amtsbrüdern ſoll ein Paſtor in einem brüderlichen Verhältnis ſtehen, wenngleich bei manchen dieſes oder jenes zu verſchlucken iſt. Vertrage einer den andern. Amtsbrüder ziehen an einem Joch. Lied 183: in einem Sinn gar eben. Sind die Kriegsführer uneins, ſo wird den Feinden der Sieg leicht gemacht.
Anm. a. Das bezieht ſich beſonders auf den Amts-nachbar und den Hilfsprediger. Ihre Gaben und Verdienſte ſoll man nicht verkleinern und ihre Schwachhei ten nicht aufdecken.
Anm. b. Umgang mit Amtsbrüdern ſoll ein Paſtor vflegen. Er ſoll nicht für ſich allein in ſeiner Abgeſchloſſenheit dahin leben. — Noch ſchlimmer iſt es, wenn er ſich die Einſamkeit durch vertrauten Umgang mit Weltmenſchen zu erheitern ſucht.
ö Anm. c. Der Paſtor ſoll die Konferenzen beſuchen als ein Mittel der Einigkeit.
36. Verhalten der Paſtoren gegen einander nach dem 8. Gebot. Paſtoren ſollen
4. zu den Fehlern des Bruders nicht ſchweigen. Soll ich meines Bruders Hüter ſein? — Das hieße die Wahrheit verſchweigen. — Und die brüderliche Ermahnung oll jeder mit Dank annehmen:
b. ihn nicht verraten:
e. nicht über ihn afterreden oder böſen Leumund maben, nicht mithelfen, daß der Bruder in böſen Ruf kommt. Man ſoll nicht, was man vom Hörenſagen hat, weiter erzählen;
d. ihn gegen falſche Beſchuldigungen in Schutz nehmen, Gutes von ihm reden und alles zum Beſten kehren: bnen: Argwohn und Mißtrauen gegen den Bruder R nicht neidiſch auf ſeine Gaben und Erfolge, auf eine beſſere Stelle ſein:
ſhen mit Stolz und Verachtung auf ihn herab⸗
h. erfüllt ſein gegen ihn mit
1. Liebe,
2. Zutrauen und Freundſchaft, obwohl Charak⸗
ter. Alter, Temperament ſich nicht ganz ignorieren
laſſen,
3. Demut. Wenn man dann von der Arbeit.
Predigt, Erfolg, Eifer des Bruders hört, kommt
einem ſeine eigene Arbeit jämmerlich dagegen vor.
Anm. Welches Un
heil hat die Zunge ſchon zwiſchen
Paſtoren angerichtet!
37. Verhalten gegen Vorgänger und Nachfolger.
a. Vorgänger.
1. War der Vorgänger ein ſchlechter Paſtor, ſo
ſoll man alle Zuträgereien abweiſen; war er ein
guter Paſtor, ihn nicht verkleinern.
2. Was mein Vorgänger getan, geht mich nittts
an.
3. Man ſoll weder Vorgänger noch Nachfolger
ſchlecht machen bei den Leuten.
4. Man ſoll ſich auch nicht bei der Gemeinde in Anſehen zu ſetzen ſuchen auf Koſten ſeines Vorgängers.
5. Miſcht ſich der Vorgänger in mein Amt, ſo muß er nach Matth. 18 ermahnt werden. Der Vorgänget hat kein Recht, durch Briefe an ſeine früheren Gemeindeglieder in Gemeindeangelegenheiten einzu— greifen.
b. Nachfolger.
Iſt ein Paſtor von ſeinem Plaz
fort, ſo iſt zu bedenken:
1. daß man einen Anfänger nicht ſo ohne wei · teres vergleichen ſollte mit ſeinem Vorgänger, der ſich in die Verhältniſſe eingelebt hatte:
2. daß auch der frühere Paſtor ſeine Febler ge habt hat, die man aber vielleicht nicht ſo empfand. da man ſich daran gewöhnt hatte:
3. daß man durch ſeinen Wegzug aufhört, Paſtor der Gemeinde zu ſein und kein Recht hat, zu erwarten, daß ſie immer noch in allen Dingen nat den Grundſätzen des Vorgängers geleitet werde:
4. daß es ſchwer iſt für n Nachfolger, ſich in die neuen Verhältniſſe einzuleben.
38. Verhalten des Paſtors gegen ſeinen Schullehrer.
Der Paſtor ſoll
a. ſich nicht über ſeinen. Schullehrer erheben. Pfajfen.
ünkel;
b. mit ſeinem Lehrer in brüderlichem Verhältnis ſt.
hen und in Eintracht mit ihm zuſammenarbeiten:
e. alles meiden. was den Lehrer ärgern und verleten
könnte, ohne der Wahrbeit etwas zu vergeben.
39. Paſtor und Politik. Als Paſtor geht uns die Ve ·
litik des Landes gar nichts an. Kirche und Staat —
geſchieden ſein. Politiſcke Paſtoren ſind ein Urpine
Vun, 2. 4: Kein Kriegsmann flicht ſich in Händel der
Nahrung.
Anm. a. Als Bürger nimmt der Paſtor Notiz 0r
bürgerlichen Angelegenheiten, macht von ſeinem an de
necht Gebrauch. Nicht immer aber iſt es ratſam, daß de
Paſtors politiſche Stellung bekannt gegeben werde e
tönnten ihm allerlei Hinderniſſe für ſein Amt erwatheen.
Anm. b. Freilich, wenn Politiker ſich in Religion
miſchen, können wir nicht ſchweigen, ohne Verräter an
der Wahrheit zu werden. Auch das iſt noch nicht Politik
treiben, wenn man die Sünden der Parteien ſtraft.
Anm. c. Sektenprediger bringen Politik auf die Kan⸗
zel, befürworten manchmal ſogar Erwählung beſtimmter
berſonen. Luth. 53 200. Sie predigen, wonach den
Leuten die Ohren jücken. Und die Welt läßt ſich ſolche
redigten gefallen, wenn ſie nur nicht Buße zu tun
braucht. L. W. 42, 259.
ö Einwand 1. Moſes hat ſich mit politiſchen Dingen be⸗
aßt.
Einwand 2. Wider einen Alteſten nimm keine Klage
auf. 1 Tim. 5, 19. Timotheus ſei alſo in öffentlicher
Gerichtsverhandlung Richter geweſen.
Einwand 3. Vor der Obrigkeit ſollen Chriſten nicht
zanken. 1 Kor. 6. Alſo gehören weltliche Händel vor
den Biſchof.
Studinm des Paſtors.
40. Der Paſtor ſoll fleißig ſtudieren. Dazu ſoll ihn
treiben
O. Gottes Gebot. Hierher gehören Sprüche,
1. die alle Chriſten angehen. Joſ. 1, 8: Laß das Buch dieſes Geſetzes nicht von deinem Munde kommen. Joh. 5, 39: Suchet in der Schrift. Was ů Chriſten geboten iſt, geht erſt recht den Paſtor
Anm. Auch ein Paſtor ſoll, wie alle Chriſten, wachſen in der Erkenntnis. 2 Petr. 3, 18;
2. die beſonders an die Paſtoren gerichtet ſind. 1 Tim. 4, 13: Halte an mit Leſen. (Sier iſt zwar zunächſt das öffentliche Vorleſen in der Gemeinde ge.
meint, bis der Apoſtel zurückkommt, aber es gilt auch von dem Leſen der Schrift überhaupt. Schulbl. 31. 265.) — Wozu ermahnt er? Warum ermahnt er? Luth. 17, 42. — 1 Tim. 4, 15: Solches warte, damit gehe um. Neb. 89, 50. 51. Wis— Syn. 1906, 73.
Anm. Gottes Wort ſoll unſere tägliche Speiſe ſein,
ie Luft. die uns umgibt;
die Notwendigkeit.
1. Wir haben auf der Anſtalt noch nicht ausgelernt. Wer kann ſagen, er habe nun alles er— griffen? Wozu ſoll ich noch ſtudieren? Schulbl. 32, 151. Man kann nicht immer zehren von dem,. was man einſt gelernt hat. Die Schätze, die man geſammelt hat, verroſten wieder, wenn man nicht weiter fortſtudiert. Wis. Syn. 93, 24.
2 Man kann die Predigt nicht aus dem Armel
ſchütteln, wie manche denken. Wehe dem, der oin⸗
Vorbereitung auf die Kanzel geht! Luth. 17, 4
Die Leute merken auch, ob der Paſtor ſtudiert hz
oder nicht. Ma. 27, 316. Iſt die Vorbeteitun
zu kurz erledigt, wird in der Regel zu lang Re
Predigt. Ma. 27, 351.
Anm. Man ſoll auch nicht denken, wenn it nur Gottes Wort predige, das wird ſeine Krnn nicht verſagen. Wir ſollen auch die Leute anleun daß ſie das Wort recht verſtehen.
3. Wir ſollen auch nicht immer wieder in des ſelbe Fahrwaſſer geraten, ſondern die alten Natrheiten immer wieder in einem neuen Lichte zeiger aus unſerm Schatz Neues und Altes hervortragn Matth. 13, 52.
4. Wir bedürfen des Studiums für die Prian. ſeelſorge, daß wir nicht unvorbereitet, überraſtr und leer vorgefunden werden.
Anm. Wir müſſen zeitgemäße Dinge, die r beleuchten ſollen, zuvor recht erkennen lernen:
c. der Zweck des Predigtamtes. Wit ſeh
len Gottes Wort predigen. Das iſt nicht möglich obre
Studieren. Darum beſchreibt auch die Schrift das Am
als ein Werk, Arbeit und Amt;
d. der Schaden, der angerichtet wird, wenn wit
nicht ſtudieren
1. am Paſtor ſelbſt. Er verbauert, geh. den Krebsgang L. W. 41, 272, bleibt auf der Heie ſitzen und macht geiſtlich Bankerott. S. 65, 25. — Das ſchlimmſte aber iſt, daß er Gottes Zorn und Fluch auf ſich ladet, denn es iſt Frechheit und Vermeſſenheit, Gottes Wort, ohne ſtudieren zu wollen. zu predigen. L. W. 41, 272—274. Ma. 18, 20. Bro. 336
2. an der Gemeinde. Ein verkehrtes Von kann mehr Schaden anrichten, als eine ganze Urr digt nützt:
e. das Vorbild Anderer. Paulus läßt ſih
das Pergament ſchicken 2 Tim. 4, 13. — Luther. Dil⸗
herr;
f. der Eifer der Feinde. Satan ſtudiert Tag
und Nacht, und ſeine falſchen Propheten ſind eiftizer
und klüger als die Kinder des Lichts;
g. der herrliche Nutzen
1. für uns. Wir werden immer geſchickter zun Amt, unſers Glaubens immer gewiſſer. Fondi. dung iſt die Quelle der Begeiſterung, ein Mittel, de Freudigkeit zu erhöhen;
2. für die Kirche. Die Gaben erzeigen ſich zun gemeinen Nutzen. 1 Kor. 7, 12;
01 die herrliche Verheißung und der
Larem. a. Beten ohne Studieren iſt Schwärmerei.
ohn. Wer da hat, dem wird gegeben.
Anm. b. Wir ſollen unſere Gaben nicht brach liegen
laſſen, ſondern ausbilden. 1 Tim. 4, 14: laß nicht außer Acht die Gabe, die dir gegeben iſt.
Anm. c. Manche meinen anfangs, ſie wüßten alles, bis ſie ſo nach und nach zur Erkenntnis kommen, daß ſie nichts wiſſen.
Anm. d. Studieren gehört mit zur rechten Treue in der Amtsverwaltung.
Anm. e. Der Beweggrund zum Studieren ſoll ſein, daß wir immer beſſer ausgerüſtet werden zur Predigt des Evangelii, nicht aber
1. Ehrgeiz, in der Kirche etwas leiſten zu wollen:
2. das Intereſſe, geiſtige Beſchäftigung zu haben.
Anm. f. Zum Studieren gehört
1. Zeit, und auch geeignete Zeit. Die Ge⸗
meinde ſoll dem Paſtor die nötige Zeit zum Stu⸗
dieren laſſen, ihn auch nicht unnötig viel mit an⸗
dern Geſchäften überhäufen und ſtören. Aufſchrift
an Dillherrns Studierzimmer Luth. 2, 32;
2. ein Studierzimmer. Dafür ſollte die
Gemeinde ſorgen;
3. Geldmittel, die nötigen Bücher anzuſchaf ·
ſen. Der Segen kommit der Gemeinde wieder zu⸗
gut.
41. Was ſoll ein Paſtor ſindieren? Vor allen Dingen die Schrift. Studium der Schrift iſt ein vornehmes Stück der Amtsarbeit. L. W. 35, 113. 114 Mancher Vaſtor lieſt viele theologiſche Bücher, aber wenig in der 9116 Warum nicht an der Quelle ſchöpfen? Theol.
Anm. a. Die Schrift ſollen wir fleißig und regel mäßig leſen. Kauft die Zeit aus. Halte an mit Leſen. „Anm. b. Hier finden wir Rat für alle Fälle in der Seelſorge. Die Bibel iſt eine Fundgrube, die ſich nie ergründen läßt.
Anm. c. Wie ein Bergmann aus der Tiefe unter viel Arbeit edle Metalle hervorbringt, ſo ſollen wir in der Ribel graben.
Galm. d. Das iſt die herrlichſte Beſchäftigung, die uns
hätte zuweiſen können. Dabei ſoll man ſich nicht als ein Schlachtopfer vorkommen, ſondern mit Begeiſterung ſtudieren und es als ein hohes Vorrecht betrachten.
Anm e. Ein Paſtor, dem das Intereſſe für die Theoe abgeht, iſt ein Widerſpruch in ſich ſelbſt.
Galm f. Das Verſtändnis der Schriſt meuich mun 6nbu Er muß uns erleuchten. Eigene Kraft tut
ͤ 12 Allerlei Winke, wie ein Paſtor die Schrift liin
oll.
a. Lies die Bibel als das Wort des großen Geru und ſuche darin deine eigene Seligkeit.
Anm. a. Dann ſtudiert man die Bibel auch kritit. d. h. ſorgfältig befliſſen, daß keine Menſchenmeinung degemiſcht werde.
Anm. b. Die moderne Theologie nennt ſolches Zr dium der Schrift unwiſſenſchaftlich.
Anm. c. Viele haben nur ein rein wiſſenſchaftlihs Intereſſe an der Bibel, da ſie das merkwürdigſte E in der Welt iſt. Unterſuchunsobjekt.
b. Lies die Bibel nicht der Reihenfolge der Rüchn nach. Manche Bücher ſind von größerer Bedeutung, d andere.
c. Lies nicht bloß einzelne Stellen gründlich, ſonden ein ganzes Evangelium oder Buch. Wer nur einen ger.
perteil ſtudiert hat, hat noch keine Kenntnis vom ganzun menſchlichen Leibe.
d. Lies nicht gedankenlos, ſondern ſuche die Worte z
s Studiere, forſche, vertiefe dich in die Schrit ies
1. exegetiſch,
2. hiſtoriſch, mit Erforſchung der Umſtände, un⸗
ter denen es geſchrieben worden iſt.
e. Meditiere über das Geleſene. Vergleiche Schrit
mit Schrift.
f. Was man nicht verſteht, ſtreiche man an.
g. Gebrauche immer dasſelbe Exemplar der Bibel.
Man erlangt dadurch Ortskenntnis und weiß ſchnell zu
finden, wo ein Spruch ſteht.
Anm. a. Daß dies alles in der rechten Stimmunn
geſchehen muß, nicht als eine läſtige Pflicht, verſteht ſit
von ſelbſt.
Anm. b. Iſt ein Kandidat eben ins Amt gekommen
ſo wird er gerade das ſtudieren, was zur Vorbereitin
auf ſeine Predigt dient. Damit wird wohl vorlänſtz
ſeine ganze Zeit in Anſpruch genommen ſein.
Anm. c. Wo möglich, ſoll man die Bibel nach dem
Grundtext ſtudieren.
43. Studium alienum. Andere Bücher, die ein Pal
tor bei ſeinem Studium zu Rate ziehen kann, ſind: a. Luthers Schriften. Aus Luther darf tüchtig geſtoz
len werden. Ma. 18, 212. Luther führt in die Schrit
hinein. S. 65, 24. 25. Paſt. 10, 11. — Ma. 13, 128. b. Die Bekenntnisſchriften. L. W. 20, 109. 4, 359
Min. 82, 8.
c. Kommentare, die die Auslegung berühmter Ther⸗
logen geben. Predigtbücher. Predigtſtudien Ma. M. N.
Dogmatik, Homiletik und Paſtorale Quart. 3, 193. 19ʃ
Walthers Schriften L. W. 41, 336.
Lehre und d. Kirchliche Zeitſchriften: Lutheraner,
Behre. Synodalberichte. L. W. 41, 336.
e. Streitartikel über Lehrſtreitigkeiten.
j Als Hilfsmittel: Sprachbücher, Logik, Rhetorik,
HZeſchichte, Pädagogik. Vergl. 25, d.
Unm. a. Man ſollte nur gute Bücher und Schriften eien.
Anm. b. Schriften Falſchgläubiger mag man leſen.
Nan erlernt daraus, wie erfinderiſch der Teufel iſt und
wie die Falſchgläubigen ihre falſche Lehre ſchmücken. Wer
dber ſolche Bücher fleißig bei ſeinem Studium benutzt,
wird leicht den ſektiereriſchen Geiſt einatmen und davon
angeſteckt werden, ſich manche falſche Eregeſe aneignen.
Na. 3, 218. 219. — Was für theologiſche Bücher lieſeft du? Lutheriſche oder ſektiereriſche? Theol. 8. 118. 119. 20. — Zur Vorbereitung auf die Predigt ſoll man Sek— tenbüchern nicht die Ehre antun. L. W. 21, 242.
Anm. c. Wiſſenſchaft. Aſtronomie, Philoſophie u. ſ. w. muß eine untergeordnete Stellung einnehmen. Es gehört mit zu den Allotria, wenn es den Paſtor am theo— logiſchen Studium verhindert. Auch iſt die Gefahr da— mit verbunden, daß ſich die Wiſſenſchaft in die Predigt einſchleicht.
ů Anm. d. Wiſſenſchaft ſoll nur Magd, nicht die Herrin ein.
Anm. e. Alles, was wir ſtudieren, ſoll direkt oder inRrekt unſerm Berufe dienen. Darum iſt es vom übel, wenn man
1. ſich viel beſchäftigt mit wiſſenſchaftlichen und
unwiſſenſchaftlichen Dingen, die mit dem Predigt-
amt in keiner Verbindung ſtehen;
2. mit Zeitungsleſen und Novellenleſen die Zeit
totichlägt. Paar Minuten für die tägliche Zeitung
ſind genug.
Amm. f. Des Pfarrers Bibliothek L. W. 4, 146. 178. W5. 30f. 315. 367. 368. 1. 57—61. 129.
Anm. g. An der Bibliothek erkennt man den Paſtor. Zoge mir, was du lieſeſt, und ich will dir ſagen, wer du biſt.
I. über den Gebrauch fremder Bücher beim Studieren it folgendes zu merken:
a. Fremde Bücher fleißig zu benuven, imnicht unrecht. Die Weisſagung verachtet nicht. Theſſ. 5. 20. L. W. 17, 265. — Wie kann ich die Schrift verſtehen, ſo mich niemand anleiter? Min. 82, 60.
Anm. a. Wir finden vieles in andern Büchern, was vir ſelbſt wohl nie gefunden hätten. Andere haben uns in der Sache ſchon vorgearbeitet.
Anm. b. Es iſt auch kein Diebſtahl. Jer. 23, 30 mein Wort ſtehlen,“ paßt hier nicht her. — Alles iſt cher.
Anm. c. Die Gaben ſollen ſich zum gemeinen Nuzn
erzeigen.
Anm. d. Wird man dann nicht ein Sklave des Aus
legers? — Nein, auch der Ausleger muß ſeine Schrii—
auslegung aus der Schrift beweiſen.
b. Der falſche Gebrauch fremder Bücher be⸗
ſteht darin, daß man ſie einfach kopiert, unverdaut wie⸗
dergibt, ſich mit fremden Federn ſchmückt. Ein ſolcher
iſt ein Papagei. — Wie, wenn die Gemeinde beichlieft.
die geſtohlene Predigt drucken zu laſſen? Ma. 16, 64.
— Paſtoren ſollen ſich nicht aus Faulheit auf die Poſtl⸗
len verlaſſen. Ma. 7, 276.
Anm. a. Die Folge davon iſt, daß ſie das Vertranen
zu ſich ſelbſt ganz verlieren und nichts Eigenes lieſern
können, ſie können andern nicht das Maul ſtopfen, ſin
müſſen erſt ihre Poſtillen nachſehen. Kopieren tötet al⸗
len eigenen Geiſt. Man kann auch auf die Weiſe ſeines
Glaubens nicht göttlich gewiß werden, da man ihn au
Autoritäten gründet. — Schließlich wird auch der Vor⸗
trag leiden. David in Sauls Waffenrüſtung.
Anm. b. Manche fehlen
1. in excessu. indem ſie ein Maul voll oder
zwei aus den Poſtillen nehmen und den Leuten ver⸗
tragen:
2. in defectu,
indem ſie fremde Bücher ganz
verachten.
Kurioſum von einem Studenten, der 10 bs Anm. e.
50 Poſtillen benutzte Ma. 13, 288.
Einwand: Wenn wir nur Gottes Wort predigen, ſo
ſei es einerlei, woher wir die Worte nehmen.
c. Der rechte Gebrauch fremder Bücher beſteht
darin, daß man
1. ſie nicht eher zu Rate zieht, als bis man ſelbit
durch eigene Meditation ſeine Kräfte erprobt hat.
studium proprium. Ma. 13, 287. Der Gebrauc
fremder Bücher ſoll die eigene Ausarbeitung der—
Predigt nicht einſchränken. L. W. 21, 243.
Anm. Findet man dann in Büchern dieſelben
Gedanken, die man auch ſchon hatte, ſo wird mon
dadurch geſtärkt. Haben andere aber andere Anſich⸗
ten, ſo ſehe man zu, welche das meiſte für ſich hat:
2. alles, was man aus ihnen nimmt, ſelbſt prüft.
1 Theſſ. 5, 21: Prüfet alles und das Gute be⸗
haltet;
3. das aus andern Büchern Entlehnte verdant,
es durch Meditation in Fleiſch und Blut übergeben
läßt und dann mit eigenen Worten wiedergibt.
Anm. Wenn man ſtiehlt, dann ſtehle man nur Gutes.
45. Wie ſoll man ſtudieren? Man ſoll ſtudieren
a. gründlich. Beſſer ein Buch zehnmal leſen, als
zehn Bücher einmal in derſelben Zeit. Das Herumilat.
tern von einem Buch zum andern bringt kein gründliches.
gediegenes Wiſſen. Vielerlei leſen zerſplittert die Kräfte.
Non multa, sed multum;
blmitder Feder in der Hand. Das Geſchrie⸗
bene bleibt. Nulla dies sine linea.
1. Kommen einem bei der Meditation gute Ge— danken, ſo ſchreibe man ſie nieder. Wer weiß, ob ſie einem nochmals kommen.
2. Von Büchern, die man lieſt, mache man ſich Auszüge, Excerpte, und ſchreibe mit paar Worten die Hauptgedanken nieder.
3. Zu dieſem Zwecke lege man ſich einen „Inder Rerum“ an;
cHmit Gebet. Studieren ohne Beten iſt Gottes⸗
leugnung, praktiſcher Atheismus. Das Studierzimmer
ſoll zugleich eine Betkammer ſein. Vergl. § 19.
Anm. Oratio, meditato et tentatio faciunt Theo-
ogum..
46. Hinderniſſe für das Studium. Der Paſtor wird
durch vieles am Studieren verhindert.
a Hinderniſſe von innen:
1. Die Schwachheit unſeres Fleiſches. Der alte Adam iſt träge zu göttlichen Dingen und drückt ſich gern herum. — Mangel an theologiſchem Intereſſe.
2. Das verzagte Herz. „Was nützt alles Studieren? Du richteſt doch nichts aus.“
3. Das trotzige Herz. Zufriedenheit und Genügſamkeit mit ſich ſelbſt. Man weiß ſchon genug. Für die Gemeinde iſt es gut genug. Man verläßt ſich auf ſein gutes Mundwerk, ſeine Schlagfertigkeit, Redegewandtheit, Gedächtnis u. ſ. w.
Anm. Hat ein Paſtor ſchon oft über dieſelben Terte gepredigt und eine gewiſſe Fertigkeit bekommen, ſo iſt Gefahr, daß er im Studieren nachläßt und die alten Wahrheiten in den alten Phraſen wiederholt.
4. Mangel an Ausdauer. Man macht einmal einen ernſten Anlauf, gibt es aber bald wieder auf.
b. Hinderniſſe von außen:
1. Mangel an Zeit (Schulehalten. Miſſionsreiſen, viele Amtshandlüngen), Mangel an Büchern und an Geld, an einem Studierzimmer,
2. ſchlechte Geſundheit, die leidende Frau, große Familie. Haus⸗, Hof⸗, Gartenarbeit,
3. allerlei Allotria und Nebenbeſchäftigungen.
Das Amt des Paſtors iſt ſchwer.
47. Das Amt des Paſtors iſt ſchwer
a. wegen der hohen Aufgabe, die es hat. Menſchen
unter den Gehorſam des Glaubens bringen iſt nicht leicht.
Veſonders macht das Strafamt die Arbeit des Paſtors
ſchder. Ma. 26, 278:
b. wegen der damit verbundenen Arbeit ſ. S23;
( wegen der ſchweren Verantwortung ſ. § 48:
b. wegen der damit verbundenen Gefahren und An.“
fechtungen ſ. § 49. 51;
e. wegen des damit verbundenen Amtskreuzes ſ. 52
48. Die Verantwortung. Der Paſtor muß einſt iter die ihm anvertrauten Seelen Rechenſchaft ablegen. Hebr. 13, 17: als die da Rechenſchaft dafür abgeben ſollen.! Kor. 4, 4: Der Herr iſts aber auch, der mich richtet. Hei 3, 18. 33, 7. 8: ſein Blut will ich von deiner Hand ſor. dern. Jede Seele iſt ihm auf das Gewiſſen gebunden.
Anm. a. Unſer Amt iſt ein ganz ander Ding als dez Amt der Papiſten und Schwärmer. Von uns wird Gon viel fordern.
Anm. b. Was kann ein einziges verkehrtes Wort für Schaden anrichten!
Anm. c. Viele fallen ab. Sind wir nicht manchmal ſelbſt daran ſchuld?
Anm. d. Und was wird dann endlich die Strafe der untreuen Prediger ſein? Geſchichte: „Du verfluckter Pfaffe gehſt auch mit.“ Walth. Geſetz u. Ev. 1. 52.53 Dann wird es ihnen nichts helſen, wenn ſie auch dieſen oder jenen zur Seligkeit geführt haben.
49. Die Anfechtungen, denen Paſtoren ausgeſetzt ſid. Solche ſind:
a. Ich tauge nicht zu predigen. Jer. 1, 6. Das Gefühl der Untüchtigkeit iſt nicht bloß bei jungen, ſondenn auch bei alten Paſtoren noch zu finden, nicht bloß bei denen, die eine ſchwere Zunge, ſondern auch bei denen, die eine leichte Zunge haben. (Doch iſt dieſe Klage meiſt unbegründet, denn Gott hat uns berufen und wirkt mit uns. Ma. 11, 171—173.)
b. Wenn ich mehr Gaben hätte, könnte ich mehr aurichten. (Aber Gott kann durch viel oder wenig helfen.
c. Ich bin nicht der rechte Mann an dieſem Ort. Ein
anderer könnte hier beſſer arbeiten. Doppelt ſchrer
wiegt dies, wenn auch Gemeindeglieder harte Urteile
fällen über die Mängel des Paſtors, unter denen er
ſelbſt ſchon ſeufzt.
d. Ich arbeite hier vergeblich. Alle Mühe iſt um⸗
ſonſt. Was konnte Elias nun noch hoffen, da jelbi
ſolche Wunder Gottes ſo wenig Frucht geſchaift hatten?
Anm. a. Ohne Anfechtung wird niemand ein guter
Prediger. Tentatio.
Anm. b. Gerade die Paſtoren werden am meiſten
mit Anfechtungen geplagt. Kann Satan einen Paſter
zu Fall bringen, dann um ſo beſſer.
Anm. e. Anfechtung iſt eine Schule, da man lernt.
Gottes Wort recht anzuwenden zum Nutzen anderer.
50. Die eigene Sündhaftigkeit. Auch redliche Vaſio.
ren machen manchen Fehlgriff, manches Verſehen. Amtz.
ſünden. Ich bin ein ſündiger Menſch. Ma. 15. 45
Je höher unſer Amt, deſto ſchwerer wiegt unſere Sünde.
Ma. 27, 68.
Anm. a. Paulus war ſich keiner mutwilligen Fahr—
läſſigkeit bewußt, aber dennoch nicht gerechtfertigt.
Anm. b. Manche Leute meinen, Paſtoren ſeien aus
keſerem Stoff, wie andere, aber ſie haben dieſelbe ſünd⸗
liche Natur.
Anm. e.
Hat ein Paſtor ein Verſehen begangen, ſo
ſal er
1. ſich von ſeinen Vriidern zurechtweiſen laſſen,
vergl. Petrus und Panilus:
2. ſein Verſehen wieder gut zu machen ſuchen;
3. ſeine Zuflucht nehmen zum Blute Chriſti, das
auch unſere Anntsfünden tilgt. Wir tröſten uns
deiſen, daß Chriſtus als volllkommener Seelſorger
mit ſeiner Treue unſere Untreue gebüßt hat. 51. Geichren für den Paſtor. Ein Paſtor iſt von be⸗
hudern Geiahren umgeben.
a. Niemand iſt in größerer Gefahr, ein Heuchler werden, als ein Paſtor. Der Umgang mit Gottes
twird ihm zur Gewohnheit. Er betrachtet gar leicht
Wort nur als Werkzeng des Berufes, aber wenig zu
zer Erbanung. Er predigt andern und wird ſelbſt
derwerflich. — „Ich wundere mich, daß jemand von de⸗
nen, die die Kirche regieren, ſelig wird.“ Chryſoſtomus. b. Er kann leicht in Stolz, Hochmut, Herrſchſucht ge⸗
raten. ‚
t. Er wird leicht mutlos und verzagt. Mutloſig.
keit lommt wohl zuzeiten über jeden Prediger. Wa.
15, 234. 235. Die Gemeinde ſoll ſich das nicht befrem⸗
den laſſen. 214. — Elias unter dem Wachholderbaum.
Na. 15, 239. — Mutloſigkeit iſt unrecht. Theol. 8. 53. Anm. a. Urſachen der Mutloſigkeit: Die Urſache
*
zegt nicht in Gott, ſondern
1. im Paſtor ſelbſt. Vielleicht beſchweren
eigene Sünden und Gebrechen ſein Herz. Vielleicht
überſchätt er ſeine Gaben (Ich habe beſſer gear⸗
beitet, als dieſer oder jener und doch nichts erreicht)
oder unterſchätzt ſie (Wenn ich größere Gaben bätte,
würde ich mehr ausrichten):
2. in den Umſtänden, unter denen er ar-
beitet. Einflußreiche ſind oit wider uns und be—
kämpfen uns. Biſt du, der Israel verwirret? —
Scheinbarer Mißerſolg. Mich. 97, 46. So lange
die Arbeit gut vorangeht, iſt Freudigkeit da. Miß⸗
erfolg ſtimmt nieder.
Anm. b. Folgen der Mutloſigkeit. Mutloſigkeit
macht uns untüchtig zum Amt. Verlieren die Führer
• Streit den Kopf, dann ſteht es ſchlimm. Ein mut⸗
hier Paſtor iſt wie ein Vogel mit zerbrochenen Flügeln.
Er führt ein Jammerleben. Ma. 15, 289.
Anm. c. Die Verſuchung zur Miloſiakeit trifft Paſ.
en ankleinen Gemeinden gewöhnlich härter als on
crößeren, wo mohr Anregung und Abwechslung iſt. Anm. d. Wie iſt Mutloſiakeit zu heben? Des
Herrn Wort kam zu Elias. Man muß ſich von Gott zu⸗
rattweiſen loſſen: Was machſt du hier? O, ihr Klein⸗
aläubigen! — Aus eigener Kroft kann ſich der Mitloſe
richt aufſchwingen. Es gehört dazu Glaube und Ver—
—— zu Gott: Iſt Gott für uns, wer mag wider unz
ein?
Anm. e. Durch allerlei Widerwärtigkeiten und Niz erfolge ſollen wir uns nicht niederſchlagen laſſen. Dn Säemann arbeitet auch nach einer Mißernte getroſt water. Neb. 89, 27.
52. Das Amtskrenz.
a. Was verſtehen wir darunter? Datirter iſt zu verſtehen
1. nicht das ſelbſtverſchuldete Riden. Oft nu—
chen ſich Paſtoren ſelbſt verächtlich und ſind dan
ſchuld, wenn ſie allerlei leiden müſſen;
2. nicht die Müne und Arbeit, die mit dem Arr
zuſammenhängt: Predigen, Studieren, Schulehn
ten, Krankenbeſuche machen u. ſ. w.;
3. ſondern das Leiden, das man um des Amtz
um Chriſti willen tragen muß: die Schmach Cürki.
b. Solches Kreuz hat jeder Paſtor 3u tragen, der eine mehr, der andere weniger. Feindſuchen des Paſtors Perſon und Lehre zu verdächigen. Ka. 1900, 18. Man hat allerlei an ihm auszuſezen. Liebloſe Urteile werden über ihn gefällt. Ma. 9, 300 301. Mirjam. Stöckh. A. T. 217. Sie haben zu tämpfen mit Vorurteilen, mit Hartnäckigkeit, mit der viele das Evangelium abweiſen. Ma. 18, 375. Der Same fällt nicht immer auf gutes Land. Ma. 14, I. Harter Boden. Wis. Syn. 94, 51. 52. — Oft erhebe ſich Sturm oder Gegenſtrömung gegen den Paſtor n der Gemeinde. Ma. 23, 282. 283. Jo. 98, 74—78.— Altere Paſtoren will man nicht mehr. L. W. 18, 21. (Troſt für ſie Luth. 63, 257. 258.)
Anm. a. Zur Kreuzespredigt kommt der Kreuzes. lelch. Das Wort predigen heißt die Wut der Holle aui ſich ziehen. Ma. 6, 166. Kreuz iſt die Hoffarbe der Chrinten. Schulbl. 3, 113. Wer nicht dulden und lden will, ziehe in eine andere Welt. Ma. 28, 29.
Anm. b. Ein Paſtor wird angefochten von Teuil, Welt und Ileiſch.
Anm. e. Nicht die Weitherzigen und Toleranten, iendern gerade die Gewiſſenhaften müſſen dulden.
Anm. d. Die Welt verachtet die Predigt des Coan— gelli und iſt den Predigern ſeind. 1 Kor. 4, 9.eir Saauſpiel der Welt. (Ma. 6, 160. 161.) 4, 10. . ren um Chriſti witlen. (Ma. 19, 6.)
* N. e. unn Knte r euz kommtt dann noch das Kre
Cyriſ Panlus hat einen Vs. im Fleifh.
c. Sowaresallezeit in der Welt. 1½½3 12, 3: Moſes war ein ſehr geplagter Menſch. (L &. 18, 944.) 1 Kön. 22, 8: ich bin ihm gram. 189.2 Cligs. — Eliſa wird verſpottet. (Jo. 1906, 13. !4 Chriſtus. (Ma. 4, 205. L. W. 18, 346.) Die Apoſel. Matth. 10, 16. 17. 22. Panlus. Ma. 21, 255. 255.— Ambroſius, Luther. Ma. 23, 285. 286.
Anm. a. Der Jünger iſt nicht über ſeinen Meiſter.
Anm. b. Es ſoll uns das nicht befremden, als wider⸗
jahre uns etwas Seltſames.
Es iſt
d. Der Nutzen des Amtskreuzes.
dienlich
1. für uns perſönlich. Es hält uns in der rech—
ten Demut. Wie leicht würden wir ſicher, wenn wir
kein Kreuz hätten!
2. für unſer Amt. Kreuz, tentatio. macht uns
tüchtig zum Amt. Wer nicht ſelbſt in Trübſal ſteckt,
wird auch kein rechtes Gefühl und Herz haben gegen
die Not anderer.
Anm. a. Kreuz macht uns zu tüchtigen Paſtoren und
zu tüchtigen Chriſten.
Anm. b. Was ſehlt dir noch? Kreuz?
Anm. ͤc. Schließlich dient auch unſer Kreuz dem
aroßen Ziele: daß die Auserwählten ſelig werden. 2
Tim. 2, 10.
e. Verhalten im Amtskreuz.
1. Durch Kreuz und Feindſchaft ſollen wir uns
nicht irre machen laſſen, ſondern getroſt weiter ar-
beiten. Die Apoſtel ließen ſich den Mund nicht
ſtopfen.
2. Alle Widerwärtigkeiten ſollen wir geduldig
tragen. 2 Tim. 4. 5: leide dich. (Ma. 4, 205. L.
M. 18, 344. 345.) Das muß des Paſtors Geſin—
nung ſein: Ich will den heilſamen Kelch nehmen.
Pſ. 116, 12. 13. (Ma. 1, 323. 321. 327. Ruh.
882. 883.
3. Das Kreuz ſoll uns zinn Gsbet treiben.
3 4. Wer hier ermüden will, der ſchaue auf das
Ziel.
Anm. Man klage ſein Leid nicht bei Gemeindeglie⸗
dern, ſondern beſuche lieber ſeine Amtsbrüder.
53. Wer iſt hierzu tüchtig? 2 Kor. 2. 16.
a. Offenbar nicht der, der ſich ſelbſt für tüchtig hält
aus eigener Kraft. An uns ſelbſt müſſen wir verzagen.
2 Kor. 3, 5: Nicht daß wir tüchtig ſind von uns ſelber.
Ma. 31, 3. 5. 280. Wis. Syn. 94, 38. 39.
Anm. Es kann einer die ganze Schrift wiſſen und
iſt doch kein Schriſtgelehrter.
b. Die Tüchtigkeit kommt von Gott. 2 Kor. 3, 5:
daß wir tüchtig ſind, iſt von Gott. 3. 6: welcher auch
uns tüchtig gemacht hat. Pi. 71. 17: Du haſt mich ge⸗
lehrt. (Ma. 24. 12. 13.) Euch iſts gegeben, zu wiſſen
des Geheimnis des Reiches Gottes.
Tüchtigkeit iſt nicht Errungenſchaft des Anm. a.
(eiſtes, ſondern eine Gabe Gottes. 1 Petr. 4. 10. Anm. b. Das Predigen kommt aus dem Worte Got⸗
1s. Röm. 10, 17. Nicht nur der Inhalt, ſondern auch
die Tüchtigkeit.
Anm. e. Die Grade der Tüchtigkeit ſind verſchieden. Anm. d. Zur Tüchtigkeit gehören Weisheit. Mut und
Gewißheit.
Die Herrlichkeit des Amtes.
54. Das Amt eines Paſtors iſt ein herrliches Ant.
1 Tim. 3, 1: So jemand ein Biſchofsamt begehret, der begehrt ein köſtliches Werk. Herrlich iſt das Amt, vel
a. Gott ſelbſt es geſtiftet hat und hoch achtet;
b. es ein Amt des Wortes iſt. So viel Lob den Worte Gottes zukommt, ſo viel Lob gebührt auch den Predigtamt;
c. es ein ſo ſeliges Ziel hat: Menſchen ſelig zu maben. ö Sammlnng der Auserwählten. L. W. 35, 7. 12. M es das größte Glück für einen Menſchen, geiſtlich ſehend zu werden, was für ein köſtliches Ding muß es darun. ſein, die Menſchen zu dieſem Elück zu führen! Ma. 2,
65. 66.
Anm. a. 1 Tim. 4, 16: wirſt du dich ſelbſt ſelig ma— chen und die dich hören.
Anm. b. Ein Paſtor macht Lahme geſund, Mlinde ſehend, zunächſt nur geiſtlich, aber ſchließlich auch lei— lich, indem er ſie einer ſeligen Anferſtehung entgegenführt. Darum iſt das Amt eines Paſtors viel wichtiger als das eines Arztes.
Anm. c. Während alle andern Ämter ſich mit itdi ſchen Dingen befaſſen, befaßt ſich dieſes Amt mit himm⸗
Gegen dieſes Amt ſind alle anderen Am. liſchen Dingen.
ter und Würden in der Welt nur Spielerei. Can. d9, 7. Darum führen auch Paſtoren ſo herrliche Namen. Na 6, 155. L. W. 19, 248. 249:
d. das Amt für den Paſtor ſelbſt ſo viel Segen bringt.
Anm. a. Die Wichtigkeit dieſes Amtes wird erſt in jener Welt recht erlkannt.
Anm. b. Des Herrn Namen verkündigen? Wit ſind
es nicht wert.
Anm. e. Was kümmert uns daher die Anerkennung
und Lohn von Menſchen!
Anm. d. Wenn Leute das Predigtamt aufrichten und
einen Paſtor berufen, machen ſie den beſten Gebrauch von
ihren irdiſchen Gütern.
55. Erfolg.
a. Unſere Arbeit ſoll nicht vergeblitz
ſein. 1 Kor. 15, 58. Der Same iſt gut und witd
aufgehen. Hat ein Paſtor ſeinen Samen ausgeſtreut.
ſo kann er ſich getroſt ſchlafen legen und braucht um den
Erfolg nicht zu ſorgen. Mark. 4, 26—29. (Neb. 1900.
58.) Gottes Wort kommt nicht leer zurück. Du wirſt
Moenſchen fangen. Ma. 15, 48. Allenthalben etliche
Min. 86, 17. Mancher wird wie ein Vrand aus dem
Feuer geriſſen. Ma. 6, 170.
b. Der Erfolg kommt von Gott. Die Ar⸗
beit des Landmanns läßt die Saat nicht wachſen. Gon
muß Gedeihen geben, die Tür auftun. Mark. 16, 20:
der Herr wirkte mit ihnen.
„Der Erfolg
l kommtnichtimmerſogleich. Zgwiſchen
ö Saat und Ernte muß eine gewiſſe Zeit verſtreichen. Man darf, wenn man Samen ausſtreut, nicht gleich mit dem Erntewagen hinterher fahren wollen. Was für Früchte Chriſti Wort an Nikodemus hatte, wurde erſt unter dem Kreuze ofienbar.
Anm. Manchmal geht in Erfüllung: Dieſer ſärt, der andere ſchneidet. Andere haben gearbeitet und ihr ſeid in ihre Arbeit gekommen. Joh. 4. 37. 38. Aber auch dieſe Frucht wird dem erſten Arbeiter angeſchrieben:
2. entzieht ſich oft unſerer Wahrnehmung. Man kann ihn nicht immer ſehen. Wo kann geſagt werden, ein Paſtor habe gar keinen Erfolg? Wis. Syn. 94, 54. 55. Auch wenn man keinen Erfolg ſieht, iſt doch vielleicht Erfolg da. Il. 1904, 41. — Hier heißt es: nicht ſehen und doch glauben. Ma. 16, 46. — Elias und die 7000. 1 Kön. 19, 18.
Anm. a. Die Klagen über geringen Erfolg ſind oft
danz unbegründet.
Anm. b. Manchmal ſieht es aus, als hätte man ver⸗
geblich gearbeitct. Die Leute tun, als ginge ſie die Pre—
digt nichts an. Wie viele von den Getauften und Kon—
jirmierten fallen wieder ab! Ma. 32, 208. — Dann
ſollen wir
1. nicht mutlos werden und ſprechen: So nimm nun, Herr, meine Seele. Il. 1904, 26—29;
2. nicht unſeren Poſten gar verlaſſen gegen des Herrn Willen:
3. uns tröſten, daß es Chriſto nicht beſſer ge— gangen iſt. Joh. 8. 37: Meine Rede fähet nicht unter euch. Luk. 13, 7. Er hat die Frucht nicht gefunden, die er ſuchte. Der Jünger iſt nicht über ſeinen Meiſter: ‚
4. geduldig weiter arbeiten. Gott hat uns hierher geſetzt. Die Bäche fließen, auch wenn niemand
daraus ſchöyft. Min. 86, 21. 22;
5. um den Eriolg nicht ſorgen. Das Sorgen
Yberlaſſe Gott. Wenn Paulus ſagt, er trage Sorge
für die Gemeinen, ſo meint das nur, daß er ſein
Amt treu an ihnen ausrichte.
Anm. e. Die ſtolzen Verächter, die das Wort durch—
aus nicht hören wollen, muß man endlich fahren laſſen.
56. Der Troſt, den wir in unſerm Krenz haben. Ein
treuer Paſtor hat herrlichen Troſt.
a Gott bat mich berufen. Ich habe mich nicht ſelbſt
ins Amt gedrängt.
b. Gott hat mich auch gerade an dieſen Platz geführt
ohne mein Zutmm. Er iſt der Herr, ich bin der Diener.
Biſt du doch nicht Regente, der alles führen ſoll.
Anm. a. unſers Derufes ſollen wir gewiß ſein un
Gottes, der Kirche und unſer ſelbit willen. Das gibt
die rechte Amtsfrendigkeit und Troſt im Amtskreuz.
Anm. b. Vom Gedanken an ſeinen Ternf getrager.
ſoll ein Paſtor getroſt auf die Kanzel gehen. Wie haben
Paulus und Luther ſich auf den Beruf geſtützt!
Anm. c. Dieſen Troſt hat freilich der nicht, der ſiz
mit Unrecht ins Amt geſchlichen hat.
c. Der Herr iſt mit uns. Wie ein ſtarker Held wil
er bei uns und ſeirem W 2 7˙0 ſein. Jer. 1, 8: Ich kin
bei dir. (Ma. 2t. 16. 17.) Jer. 15, 19. 20: Ich wil
mich zu dir halten und dn ſollſt mein Prediger ſein. I
habe dich zur feſten Mauer gemacht. Durch uns ſoll den
Verderben geſteuert werden. Ma. 4, 38—40.
d. Der Serr will in uns Schwachen mächtig ſein. En
großer Feldherr kann uauch durch ein kleines, ungeübts
Heer groͤße Siege davontragen. Ein Prediger in der
Wafſenrüſtung Gottes iſt unüberwindlich.
e. Das Evangelium iſt eine göttliche Kraft. Das witd
es ſchon tun.
f. Gott hat es uns vorhergeſaat, daß wir auch man⸗
cherlei Mißerſolg haben werden, damit wir nichts andas
erwarten.
Anm. An Gottes Gnade wollen wir uns darum ge⸗
nügen laſſen.
57. Der Segen, den ein Paſtor ſelbſt von ſeinem Amtt
haben kann. Dieſer Segen iſt
a. irdiſcher Segen. Tie Welt bringt den Pal—
toren cine gewiſſe bürgerliche Hochachtung entgegen. Des
Paſtors Gehalt iſt meiſt geſichert. (Ein Vorteil, ſonder.
lich wenn die Geſchäfte daniederliegen.) Durch Studie—
ren wird der Geſichtskreis ſeines Wiſſens auf mancen
Gebiete erweitert;
b. geiſtlicher Segen. Das Wort wird ſeine le
bendige Kraft anch am Herzen des Paſtors beweiſen
Er wird durchs Wort gelehrt, geſtraft, gebeſſert und ⸗
tröſtet werden. Er ſitzt an der Quelle des geiſtlichen Ze⸗
gens. — Was für Segen hat der Paſtor ſelbſt
1. durch Studieren und Predigend⸗
Wortes! Er gewinnt gute Erkenntnis des Wortes.
des Geſetzes und des Evangelii, wird immer fähiget,
die Zeit, in der wir leben, nach Gottes Vort 1
prüfen:
2. durch ſeine Amtshandlungen! I
Taufe kann ihn an ſeine eigene Taufe, jedes Vehräd.
nis an ſeinen eigenen Tod erinnern:
3. durch ſeine Seelſorge! Die Erfahrungen.
die er dabei macht, dienen ihm zum Beſten, einerke
ob die Strafe oder Troſt angenommen wird eder
nicht. Wie manchmal geht der Paſtor von Krankar.
betten geſtärkt wieder heim!
J. durch ſein Amtskreuz! In jedem Kreiz
liegt ein Segen. Der Segen des Kreuzes zicht ſih
hinüber bis in die Ewigkeit: Dulden wir, ſo werden
wir mit herrſchen!
5. durch jſeinen Wandel! Geht er mit gutem
Beiſpiel voran, ſo wird ſich erfüllen: Die Gottſelig⸗
keit iſt zu allen Dingen nütze u. ſ. w.
Aum. a. 1 Tim. 4, 16: Wo du ſolches tuſt, wirſt du dich felöſt ſelig machen. Nicht, als ob wir unſer eige— ner Erlöſer wären, ſondern bei unſerer Amtsverwaltung ſalen wir inmer zuerſt an unſere eigene Seele denken. Denn wir andere zu Buße und Glauben reizen, wird das Wort an uns ſelbſt erft Buße und Glauben wirken.
Unm. b. Den Segen haben wir nur dann, wenn wir ſelbſt im Glauben ſtehen. Ein Unbekehrter hat nichts. Darum ſollen wir zuerſt inmer für unſere eigene Scele ſorgen: die Vibel für uns leſen, die Predigten anderer nicht kritiſch anhören, ſondern als Seelenſpeiſe annehmen.
Aum. c. Wir ſollen aber auch Fleiß tun, daß wir den vollen Segen des Amtes erlangen.
.. Der herrliche Lohn. Die Arbeit eines treuen Paſtors will Gott belohnen. 1 Kor. 3, 11.
. Hier auf Erden. 1 Tim. 3, 13: Welche aber nohl dienen, die erwerben ihnen ſelbſt eine gute Stufe und eine große Freudigkeit im Glauben. — Man wird ihnen mehr anvertrauen.
b. Im Himmel. Einſt wird der Herr ſeine Die— ner heimholen. Wo ich bin, da ſoll mein Diener auch ein. Dann wird er ſie begrüßen: Ei, du frommer und geteuer Knecht u. ſ. w. Matth. 25, 21. Sie werden die underwelkliche Krone der Ehren empfangen. 1 Petr. 5*. (Na. 31, 215. 216. 15, 182. Can. 92,36.) Tim 2, 12: mit herrſchen. (Ma. 21. 20. 27., 32.) Tan. 12, 3: leuchten wie des Simmels Glanz. (Ma. 16, 181. 182.) Luk. 12. 43: Selig iſt der Knecht u. ſ. w. Na. 18, 249.)
Anm. a. Dieſer Lohn
I. iſt nicht der Himmel, welchen alle Chriſten
6. 2 en. ſondern ein Lohn im Himmel. Luk.
2. iſt nicht Bezahlung für die Arbeit, ſondern
nadenlohn:
3. richtet ſich nicht nach unſerm Erfolg, ſondern
nach unſerer Arbeit. 1 Kor. 3. S:
I. wird nur den treuen Predigern zuteil. Wie
wird es einſt den Predigern zu Mute ſein, die nicht
Herrn, ſondern nur ſich gedient haben?
n ſor b. Wenn wir im Himmel etwas beklagen könn. im . würde es etwa dieſes ſein, daß wir nicht fleißiger 1h Di e des Wortes geweſen ſind. Hätte ich gewußt, vinh 1 errlichkeit ſo groß ſei, ſo hätte ich alle Wider⸗
gleit geduldiger ertragen!
n —9 „. Der Lohn ſoll uns mit neuem Mut erfüloehr 11˙ hier ermüden will, der ſchaue auf das Ziel. mss des 6 26: er ſahe an die Belohnung. Wir ſollen
es ewigen Lebens tröſten.
Anm. d. Hüten aber ſollen wir uns vor Lohnſuttt, daß wir nicht um unſerer treuen Arbeit willen den Him. mel verdienen wollen. Ein treuer Prediger muß zulen noch froh ſein, wenn er aus Gnaden ein ſeliges Ende er⸗
ö
Wer um Lohn arbeitet, wird verworfen. Bas
langt.
wird mir dafür?
Ausbildung von Predigern.
59. Paſtoren fallen nicht vom Himmel. Es geht alls ſeinen geordneten Gang. Gott gibt Gaben und erwech die Luſt. Dann müſſen die Betreffenden ausgebildet werden. Auch müſſen ſie in unſerer Zeit eine gute Ausbildung bekommen, damit ſie auch im Kampf gegen gelehrte Feinde nicht unterliegen. W. 71, 67. 68. — Darum ſollen
a. ſolche jungen Leute, welche Gaben und Luſt haben, ſich dem Studium wid men. Sie ſollen es machen, wie Petrus, der alles der;
ließ und Jeſu nachfolgte.
Anm. a. Eltern und Freunde der Studenten komnen dieſen manche Aufmunterung zukommen laſſen.
Anm. b. Wer ein Prediger werden will, dem mid es auch ein Ernſt damit ſein. ‚
Anm. c. Woher kommt es, daß ſich ſo wenig mel den? Das Predigtamt wirjt nicht viel ab. Mante
meinen wohl, es ſei dann um ihre Freiheit geichethen (aber nicht allein Paſtoren, ſondern alle Chriſten olen den ſchmalen Weg wandeln) Walth. Cejetz u. Ev. 2. Andere wollen erſt ihren Vater begraben oder der Velt einen Abſchied machen. Ma. 21, 21.
Anm. d. Wie urteilt die Welt über jemand, der den
Sie hält ihn in
Entſchluß faßt, Paſtor zu werden?
einen Narren.
Anm. e. Gott führt manchen jnngen Mann wunder · bar ins Predigtamt. Veiſpiele: Valerius Herberger. Martin Chemnitz: 52.
b. Paſtoren um Studenten werben. 1 Sam: 14, 5²• Wo Saul ſahe einen ſtarken und rüſtigen Mann— nahm er zu ſich; nen Zohn
c. Eltern ihre Söhne hergeben. Haſt du einen —3 der zum Amt geſchickt iſt, ſo kannſt du nicht mehr me 3 was du willſt. Denke an Abraham, der bereit war. nen Sohn dem Herrn zu opfern. Neb. 1 7⁊ 7050—
nahs Gelübde 1 Sam. 1. 28. (Stöckh. A. T. 2 tin Doch ſoll man niemand zum Amt zwingen, wenn e
Luſt und Neigung dazu hat. W. 86, 44. 45.
Anm. Manche Gemeinde hat ſchon einen oder mehr
Jaſtoren aufgebraucht, aber noch keinen geliefert;
d. die Gemeinden arme Studenten und Lehranſtalten
amterſtüten. Das iſt kein Almoſen, ſondern Pflicht.
Ira. 1905, 68.
Anm. a. Was hat Urſula Cotta und Luther an ar—
men Studenten getan! Luth. 61, 291. 62, 341.
Einwand. Somenig ich für die Ausbildung der Kin—
der meines Nachbarn zu einem Handwerk zu ſorgen ha—
be, ſowenig für arme Studenten.
Anm. b. Die Not an Paſtoren iſt noch immer groß.
VBenige ſind der Arbeiter. Wir können nicht über Über—
rroduktion klagen. Syn. 1900, 34.
Anm. e. Woher kommen unſere Studenten? Aus
der Gemeindeſchule. Ein großer Prozentſatz von ihnen
beſtebt aus Paſtorenſöhnen. L. W. 31. 388.
Anm. d. In Pale koſtet das Studium jährlich ſo
00% Dollars. Da iſt es dem Armen erſt recht un—
mäglich, zu ſtudieren. — Gott ſei Dank, daß die meiſten
unſerer Studenten arm ſind!
Verhalten der Gemeinde gegen den Paſtor.
60. Die Gemeinde ſoll
aanihrem Paſtor Treue ſuchen. Sie ſoll
1. ſeine Lehre prüfen und zuſehen, daß der Haus-—
halter nichts verwahrloſt. Hätte die Gemeinde
große irdiſche Schätze, wie würde ſie dann dem Ver—
walter auf die Finger ſehen! Mit. 97, 39. 91, 34;
2. darauf ſehen, daß er ſein Amt ſo verwaltet,
wie Gottes Wort es vorſchreibt:
3. chriſtlichen Wandel von ihi fordern.
Anm. Die Welt verlangt von einem Paſtor, daß er
(erechtigkeit der Menſchen und Weisheit der Welt pre⸗
dint, daß er einem ſchwankenden Rohr gleich ſei, ein
Schmeichler, der die Sünde nicht angreift:
b nicht mehr fordern als Treue. Vas
iucht manchmal eine Gemeinde an einem Paſtor! Luther
ſhickte einer Gemeinde einen Pfefferkuchenmann:
(. ſich nicht an die Gaben des Paſtors hän⸗
gen. Ich bin pauliſch. 1 Kor. 3. 4. Jede Gemeinde
zel gerade ibren Paſtor mit ſeinen Gaben für den hal—
ten der für ſie am beſten iſt. Tex. 1906, 27;
d. den Paſtor als einen Boten
Gottes
aufnehmen Gal. 4, 14.
Wer euch höret, der hö-—
ret mich. Wie hoch würden wir uns geehrt fühlen, wenn
un Bote des Kaiſers zu uns käme! Mag. 5, 103.ᷣ—
Das ſchließt in ſich,
1. daß man den Paſtor ſeines Amtes walten läßt
nach ſeines Herrn Auftraa:
2. daß man ſein Wort hört;
3. daß man ſein Wort annimmt, ſich unter das
Wort beugt und ſich vom Paſtor zurechtweiſen läht.
1. daß man ihn nicht als Menſchenknecht behan⸗
delt;
e. den Paſtor ehren. 1 Tim. 5, 17. 1 Theſ.
5, 12. Selbſt woenn ſie ſchon im Grabe liegen, ſollen
wir noch an die gedenken, die uns das Wort Gottes ge⸗
ſagt haben. Hebr. 13, 7. (Mag. 7, 106.) — Doch iol—
len wir auch teinen Paſtor vergöttern und ihm blind—
lings folgen. Tex. 1906, 26;
f. den Paſtornicht verachten. Wer euch der⸗
achtet, der verachtet mich. Min. 88, 42. Wer einen
Prediger verachtet, iſt ein Reboll gegen Chriſtum. Sid.
88, 42. Dieſe Mahnung iſt beſonders nötig bei
1. weniger begabten Paſtoren. Der
Wein verliert ſeine Kraft nicht, wenn er in einem
Glaſe gereicht wird anſtatt in einem ſilbernen Kelh.
Stock 822;
2. älteren Paſtoren. Alte Paſtoren man
man nicht. Graue Haare ſtehen einer Berufung im
Wege. Das iſt Torheit. Gerade ältere Advokaten
und Ärzte ſind die geſuchteſten. Das Alter bar
manche Vorzüge;
1 Tim. 4. 2: Niemand
3. jungen Paſtoren.
verachte deine Jugend. Die Jugend hat ſchon manchem Not gemacht. Ma. 11, 168. Am Pre— diger wird die Jugend leichter überſehen als am Seelſorger. Ma. 28, 157. Gewiß ſoll man mit jugendlichen Paſtoren nachſichtig ſein Theol. 6, 18, aber ſie ſollen ſich auch ſo verhalten, daß man ſie nicht wegen ihrer Jugend verachten muß. Schulbl. 31, 259. 260.
Anm. a. Geſchichte: Das beſte wäre, einmal ein Vech
ſel. Luth. 60, 153. 154. ‚
Anm. b. Die Feinde treuer Prediger bleiben nitht
ungeſtraft. Miriam. Stöckh. A. T. 126. Taſtet mei ⸗
nen Geſalbten nicht an. Kein Kaiſer läßt ſich geſalen,
daß man ſeine Voten beſchimpft.
Anm. c. Gott nimmt ſeine treuen Prediger in Schnz
und wird ſie einſt rechtfertigen. Tun ſie ihr Amt mit
Seufzen, ſo iſt euch das nicht gut:
g. ihn lieben. Dazu gehört, daß man
1. ihm alles Gute erweiſt, Ma. 20, 323—32ʃ
2. nicht lieblos über ihn richtet. Richtet nicht vor der Zeit:
3. ſeine Schwachheiten trägt und nicht darübet herfährt;
. ihn brüderlich zurechtweiſt, wenn er einen Fehlgriff getan hat. Paulus ſtraft Petrum. Mo. 1907, 36;
5. ihn in Schutz nimmt, wenn er wegen ſeiner rechten Lehre angetaſtet wird:
h. ihn hochſchätzen. Eine Gemeinde, die einen
aclſchafſenen Prediger hat, iſt glücklich. Was wäre das
ben auf Erden ohne Gottes Wort!
Anm. Prediger ſind Gaben Gottes. Eph. 4, 8.
1 und hat den MRenſchen Gaben gegeben;
i ihm gehorchen, wenn ſie im Namen Gottes
ammen. Hebr. 13, 17: Gehorchet euren Lehrern. Dies
erdert Gehorſam gegen das Evangelium.
Aum. a. Eohorchen ſollen wir dem Wort, ſelbit wenn
ariſüer auf Roſes Stuhl ſitzen. Matth. 23, 2. 3.
Anm. b. Panlus fordert Gehorſam, aber nicht wie ein
nig von ſeinen Untertanen, ſondern wie ein Vater von
einen Kindern.
Anm. c. In dieſem Gebot liegt auch, daß wir dem
Lorbilde des Pafſtors nachfolgen ſollen. Sebr. 13.
7: Folget ihrem Glauben nach.
Unm. d. Erabau forderte auch Gehorſam in Mittel-
zingen. Vergl. § 8;
k. den Paſtor leiblich verſorgen. — Auch
arüber ſoll der Paſtor in rechter Weiſe, am rechten Ort
ind bei gegebener Gelegenheit reden. Mich. 1907, 59.
Einwand. Wir wollen unſern Paſtor knapp halten.
dmit er nicht geizig wird. — Beſeitigt das den Geiz,
venn der Kapitaliſt dem Arbeiter Hungerlohn ausbe—
zahlt?
Einwand 2. Paulus hat gearbeitet. Laß unſern Paſ.
or auch was verdienen. — Die Arbeit Pauli gereichte
der Cemeinde nicht zur Ehre;
fürihn beten. Kol. 4, 3. Eph. 6, 18. 19. 2
Lor. 1, 10. 11.
Homiletik.
3. Advent. — Epi.
Rechtſchaffene Prediger Diener und Haushalter über Gottes Geheimniſſe. a. Das iſt damit geſagt? b. Was folgt daraus? — Ma.
„BVie wichtig es ſei, zu erkennen, daß die Prediger Diener Chriſti ſeien. a. zür die Prediger ſelbſt, b. für die Gemeinde. — Ma.
Chriſti Urteil über die Anforderungen, welche die Welt an die Prediger des Ebangelii ſtellt. a. Inbetreff der Lehre einem ſchwankenden
etreff des Lebens Schmeichler und Weltfreunde zu ſein.
Wie wichtig es für Prediger und Gemeinde ſei,
eingedenk zu ſein. a. Für Prediger, b. für
4. Advent. — Ev.
Die großen Schwierigkeiten, mit welchen treue Diener Gottes zu kämpfen ha— hen, wenn ſie Seelen zu Chriſto fübren wollen. a.
niele davon abhält, auch nur nach Chriſto zu fragen, b. die große Hartnäckigkeit, 95 welcker viele ihn zurückweiſen, auch wenn er ihnen gepredigt wird. — Ma. 18, 75.
IJudica. — Ey.
Die hohe Glückſeligkeit, aller auch die große
echtſchafene Prediger haben. a. Warum ſolche Leute
unſelig ſie ſich machen, wenn ſie das Wort nicht hören oder doch nicht annehmer.
— Ma. 4, 67.
Miſericordias Domini. — Ev.
Jeſus der gute Hirte der Schaſe. Von dieſer Wahrheit ſollen durchdrunzn
ſein a. der Paſtor in der Ausrichtung ſeines Amtes, b. die Gemeinde in der Re
urteilung und dem Gebrauch des Predigtamtes. — Ma. 22, 126.
5. Sonntagnach Trin. — Ev.
Der wunderbare Fiſchzug Petri als ein Bild des geiſtlichen Fiſchmuges in
Reich Gottes. a. Arbeiter, b. Arbeit, c. Erfolg. — Ma. 6, 224. (Antrittspredigt
8. Sonntag nach Trin. — Ev.
Die rechten Prediger Chriſti. a. Ihre Predigt, b. Geſinnung, c. Ziel, d. Eijtt.
— Ouart. 6, 171.
Die Früchte, an denen rechte Prediger erkannt werden ſollen. Sie geben mit
ihrer Lehre a. Gott alle Ehre, b. allen armen Sündern beſtändigen Troſt. — Nu.
33, 241.
8. Sonntag nach Trin. — Epi.
Ein rechter Paſtor nach Gottes Willen. Er ſoll a. an den ſchuldigen Dank ge—
gen Gott erinnern, der ſo leicht vergeſſen wird, b. den Chriſten das Höchſe n
dieſem Leben anpreiſen, das viele doch ſo gering achten, e. die Chriſten immer aur
das rechte Lebensziel hinweiſen, das viele ſo beſtändig aus den Augen verlieren. —
Hön. Ent. 387.
12. Sonntag nach Trin. — Epi.
Warum ein Prediger Vertrauen auf Erfolg in ſeiner Arbeit haben köme
Weil Gott a. ihn zur Amtsarbeit tüchtig macht, b. durchs Amt überaus köſtlicen
ausrichten will, c. ſein herrliches Amt gewiß doch auch mit Erfolg wird vethet
lichen wollen. — Hön. Ent. 415.
Wann kann ein Prediger hoffen, daß ſeine Arbeit nicht vergeblich iſt? Ben er a. Gottes Wort predigt, b. vor allem Evangelium predigt. — Ma. 11. 275.
Warum müſſen wir Prediger, wenn wir unſer Amt zur Seligkeit uneter Zuhörer verwalten wollen, ihnen vor allen das Evangelium predigen? Darun. weil a. wir durch menſchliche Weisheit und Kunſt keinen Menſchen zur Seliin führen können, b. dies auch nicht durch die Predigt des Geſetzes, ſondern alen durch die Predigt des Evangelii erreicht werden kann. — Ma. 5, 279.
Freiterxte.
Joſ. 1, 1—10. — Ich bin bange, aber ich verzage nicht. a. Warum wir dann und nicht gleichgiltig ſein ſollen, b. warum wir getroſt und nicht verzagt ſein ſollen. — Ma. 19, 329.
1 Kön. 19, 4—8. — Mutloſigkeit im heiligen Predigtamt. a. Urſache, b. olge c. Hebung. — Ma. 15, 234.
Pf. 71, 17. 18. — Drei Hanptſtücke, die wir als Prediger für unſeren Le ruf von David lernen ſollen. a. Wie wir zu unſerm Beruf geſchickt und küchin werden, b. was wir darin für unſere Aufgabe anzuſehen haben, c. wo wir in aler Not und Sorge unſeres Berufes Troſt finden, um mit Luſt und Freudigkeit ar beiten zu können. — Ma. 24, 11.
Pi. 116, 12. 13.— Zur Kreuzespredigt der Kreuzeskelch. a. Die Verbinden
—
beider. b. der Entſchluß rechtſchaffener Diener, eins mit dem andern zu nehmen.. — Mo. 1. 322.
Pſ. 128, 2. — Das Wohl einer frommen Predigerfamilie. a. Eines ron men Predigers, welchem Gott eine fromme Gattin zugeführt hat, b. einer fron men Chriſtin, welcher Gott einen frommen Prediger zu ihrem Gatten beſchen ben. — Walth. Kaſ. 492.
Jeſ. 40, 1—5. — Der Befehl Gottes an alle ſeine Prediger: Bereitet dem Herm den Weg. a. Predigt das Geſetz, das Erkenntnis der Sünde wirkt, b. das Evan“ limm, das den Sündern Troſt und Chriſto die Ehre gibt. — Ma. 17, 188. (Tut
Johannis, des Täufers.)
Jeſ. 52, 7. — Von den lieblichen Boten des Evangelii. — Warum ſie lieblich ind, b. wem ſie lieblich ſind. — Ma. 1, 51.
Jer. 1, 6. — Eines rechtſchaͤffenen Predigers Klage: Ach, Herr, ich tauge nicht zu predigen. Wiefern a. begründet, b. unbegründet. — Ma. 11, 168.
Jer. 1, 4—10. — Wie wichtig es iſt, daß ein Prediger ſtets ſeines göttlichen Verujes eingedenk ſei. Damit er a. dadurch alle Anfechtung in ſeinem Amte niederkämpje, b. ſich dadurch zu inmmer neuem Eifer und neuer Treue anſpornen laſſe. — Ma. 25, 104.
Jer. 15, 19. 20. — Gottes Zuruf an die Diener des göttlichen Wortes. a. Vozu er verpflichtet, b. wie er uns tröſtet. — Ma. 4, 33.
Jer. 20, 7—13. — Weſſen ſollen ſich die Diener des Wortes in ihren ſchweren Trübialen und Anfechtungen tröſten? Daß a. es des Herrn Wort iſt, welches zu predigen ſie berufen ſind, b. ſie gerade um dieſes Wortes willen zu Spott und Hohn werden müſſen, c. der Herr bei ihnen iſt wie ein ſtarker Held. — Ma. 6, 162.
Jer. 31, 14. — Daß eine gottſelige Predigerfantilie unter allen die glückſeligſte ſei. Weil ſie unter allen a. die höchſte Aufforderung hat, andern ein Muſter zu ſein, b. den reichſten Segen ſtiften kann. e. die herrlichſten Vorteile auch für jenes Leben hat. — Walth. Kaſ. 497.
Matth. 11, 29. — Chrijtus das Vorbild eines rechten Seelenhirten. a. Wie wir das Amt eines Seelenhirten anzutſehen haben, b. wie eine chriſtliche Gemeinde zu ſammeln iſt, e. wie die geſammelte Gemeinde zu leiten und zu führen iſt, d. wie man mit den einzelnen Seelen umzugehen hat, e. wie die rechte Zucht geübt werden ſoll, f. wie man ſich in dieſem Dienſt leiden ſoll. — Ma. 4, 194.
Mark. J, 25—29. — Was einen chriſtlichen Lehrer bewegen ſoll, um ſo eif— riger und treuer in ſeinem Amte zu ſein, je weniger er die gewünſchte Frucht ſei— ner Arbeit ſieht. a. Daß Gott von ihm Treue ſordert, nicht damit er die Frucht ſeiner Arbeit ſehen, ſondern ſie glauben ſoll, b. daß er dieſelbe nicht verdienen ſoll, 165 4 Gott ſie aus Gnaden wirlen und einſt auch ofſenbar machen will. — Ma.
6, 44.
Luk. 5, 10. — Was ſagt unier Tert a. den Predigern, b. den Zuhörern? — Na. 15, 46.
Dnmk. 12, 41—46. — Aufmunterung des Herrn an ſeine Diener zu gottgefälliger Ausrichtung ihres Amtes. a. Wie ſie ihr Amt in gottgefälliger Weiſe aus— richten ſollen, b. was ſie dazu ermuntern ſoll. — Ma. 18, 215.
Joh. 10, 1—11. — Der große Unterſchied zwiſchen falichen und wahren Seelenhirten in Abſicht auf a. ihr Eingehen in den Schafſtall Chriſti, b. ihre Amntswirkamkeit. — Ma. 6, 158.
Joh. 12, 26. — Der Diener Chriſti und ſein Lohn. — Ma. 19, 72.
Joh. 21, 1—11. — Waͤrum können wir Prediager getroſt und frendig im Na— mon des Herrn unſer Netz auswerfen? Weil wir wiſſen, a. daß der lebendige Herr bei uns iſt und ſeinen Segen zur Arbeit geben mird zu rechter Zeit, b. daß der Herr auch für unſer irdiſches Leben ſorgt. — Ma. 32, 139.
Joh. 21, 1—14. — Was lehrt uns die Offenbarung des Herrn am galiläiſchen Meer in Vezug auf unſer Amt? a. Worin nniere Arbeit beſteht, b. wie herrlich der Herr unſere Arbeit ſegnet, e. welchen herrlichen Gnadenlohn er ſeinen treuen Dienern gibt. — Ma. 32, 139.
Av. 14, 14. 15. 19—21. — Durch Ehre und Schande als Diener Gottes. Der treue Diener Gottes a. unter den Ehronbezengungen der unverſtändigen Menge, b. unter den Verfolgungen der Feinde. — Ma. 35, 63.
Ap. 20, 17—38. — Von der Arbeit eines chriſtlichen Predigers. a. Beweghrand, b. die rechte Art dieſer Arbeit, e. die Wertſchätzung der Arbeit. — Ma. 35, 252.
Acts 20, 28.—The pastor's duty. a. What his duty is. b. Wwhat should
move him to perform it.—Theol. 2. 117.
Röm. 1, 1—7. — Warum ſoll ein Diener Chriſti ſeines Amtes mit Frerdi; keit warten? a. Wegen ſeines göttlichen Berufes, b. des herrlichen Inhaltes en ner Botſchaft, e. weil es ein gewiſſes Wort iſt. — Ma. 16, 88. ö
1 Kor. 3, 9. — Wozu ſollen wir uns die Wahrheit dienen laſſen, daß wir Gottes Mitarbeiter, unſere Gemeinden aber Gottes Ackerwerk und Gebäu jnd' a. Eine Reizung zur Willigteit, b. eine Mahnung zur Gewißheit, c. eine Ai munterung zum freudigen Mut in der Ausrichtung des uns befohlenen Amtes. — Ma. 9, 221.
1 Kor. 4,. 1—5. — Die Belehrung des Apoſtels Pauli in unſerm Tert hin ſichtlich der Prediger des Evangelii. a. Was die Prediger des Evangelii ihren Amte nach ſind, b. was zur Verwaltung des Amtes vor allen Dingen erforden werde, e. wie ſie ſich bei liebloſen Urteilen der Menſchen zu verhalten haben. — Ma. 9, 296.
1 Kor. 9, 27. — Von der Seelengefahr eines Dieners am Wort. a. Wie nabeinem Diener am Wort die Gefahr liege, b. wie wir dieſer Gefahr entfliehen kn nen. — Ma. 15, 51.
1 Kor. 11, 28. — Der Menſch prüfe ſich ſelbſt. Eine Beichtvermahnung en die Paſtoren. — Ma. 2, 335.
2 Kor. 4, 13. — Wie wichtig, daß diejenigen, welche Mitarbeiter am Bau des Reiches Gottes ſein wollen, auch ſelbſt im lebendigen Glauben ſtehen. Weil a. nur dann auf ihrer Arbeit Gottes Wohlgefallen ruht, b. ſie nur dann zu ihrer Athen rocht tüchtig ſind, e. nur dann ihre Arbeit von vollem, bleibendem Segen iſt. — Luth. 25, 34. Bro. 432.
2 Kor. 12, 7—9. — Wie Gott ſelbſt ſeine treuen Diener in ihren Anfechtungen tröſtet. Er a. gibt ihnen die Verſicherung, daß der Beſitz ſeiner Gnade genüne zun Ausrichtung ihres Amtes, b. begründet dies mit der weiteren Zuſicherung. de ſeine Kraft in den Schwachen mächtig ſei. Ma. 21, 254.
Eph. 1, 3—7. — Die große Wichtigkeit der Lehre von der ewigen Gnodm wahl gerade für Paſtoren. a. Für ihre eigene Perſon, b. für ihre geſegnete Aun führung. — Ma. 5, 66.
Eph. 4, 10—12. — Vom öffentlichen Predigtamt. Die Prediger ſind n Diener der Kirche, b. Diener Chriſti. — Ma. 19, 288.
Kol. 4, 17. — Wie wichtig die in unſerm Tert zunächſt dem Archippo gegchen Ermahnung inſonderheit für uns Paſtoren iſt. Weil wir a. dasſelbe Amt en pfangen haben, wie Archippus, b. ebenſo ſehr der Ermunterung zur Ausrichtung dioſes Amtes 1.15 1 wie jener. — Ma. 21, 341.
1 Tim. 1, 15. 16. — Rechtſchaffene Prediger des Evangelii gehen ihrer 6e meinde voran auf dem Weg zur Seligkeit a. in demütiger Erkenntnis ihrer Sin den, b. in gläubigem Preis der Barmherzigkeit Gottes in Chriſto. — Ma. 27. (67.
1 Tim. 3, 2. 4. 5. — Welchen ſegensreichen Einfluß die gottſelige Ehe ein Dieners Chriſti auf ſein heiliges Amt haben könne. Wie er dadurch a. ſeiner e meinde ein Vorbild auch im Eheſtande werden könne, b. einen großen Schad iir ſein Amt förderlicher Erfahruna ſammeln könne. — Ma. 13, 258.
1 Tim. 4. 16. — Eine herzliche Ermunterung Pauli zum treuen Fortarbennn im heiligen Amt. Er a. gibt kurz davon Unterricht, b. lockt lieblich dazu. — M.. 7, 9.
2Tim. 2. 10—12. — Göttliche Ermunterung an alänbioe Diener am Wort zun fröhlichen Dulden des ihnen auſerlegten Amtskreuzes. a. Die Perſonen, um derde Willen ſie ſolch Amtskreuz tragen, b. der große Zweck, zu welchem ſie es dulden. ive koſtbare Verheifung. — Ma. 21, 5.
2 Tim. 4. 1—4. — Die an ieden D Diener der Kirche gerichtete Mahnung Imt. Vyyodige das Wort. * Inhalt, b. Vegründung dieſer Ermahnung. — Ma. 95.
2 Tim. 4. 1. 2. — Gottes Aufforderung an einen jeden unter uns: Predir
das Wort. a. Was wir predigen ſollen, b. wem wir predigen ſollen. — Ma. 28, 116.
2 Tim. 4, 2. — Tie Ermahnung Pauli an Timotheum und an alle rechtſchafjenen Diener Chriſti. a. Predige das Wort. b. Halte an, es ſei zur rechten Zeit oder zur Unzeit, e. ſtrafe, dräue, ermahne. — Ma. 19, 1.
2 Tim. 4, 2. 3. — Das Amt der Prediger. a. Was ſie predigen ſollen, b. zu welcher Zeit ſie das Wort predigen ſollen, c. wie ſie das Wort anwenden ſollen. — L. W. 39, 211.
2 Tim. 4, 1—5. — Pauli ernſte Ermahnung an alle rechtſchaffenen Prediger zur treueſten Ausrichtung ihres Amtes. a. Seine ernſte Mahnung, b. deren dringende Rotwendigteit. — Ma. 3, 330.
2 Tim. J4, 5—8. — Was gehört zur rechten Amtsführung eines evangeliſchen Predigers? a. Treue in den Werken ſeines Annes, b. Geduld in den Leiden ſeines Anmes, e. Beſtändigkeit bis an das Ende ſeines Amtes. — Ma. 34, 368.
1 Petr. 5, 1—4. — Eine Ermunterung Panli ſan alle chriſtlichen Prediger. a. Vozu er ermuntert, b. wie er ermuntert. — Ma. 31, 210.
1 Petr. 5, 1—4. — Eine Paſtoralpredigt. Sie zeigt a. der Paſtoren Arbeit, 9. der treuen Hirten Lohn. — Ma. 16, 174.
1 Petr. 5, 2—4. — Eine Predigt Petri an ſeine Mitarbeiter am Wort. a. Ein Unterricht, wie ſie ihr Amt verwalten ſollen, b. eine Verheißung, die ihnen zu— teil werden ſoll, ſo ſie ihr Amt alſo verwalten. — Ma. 15, 177.
Hebr. 12, 1—3. — Verzagen wir nicht in unſerer Trübſal und Anfechtung. 4. Was uns widerfährt, iſt nichts Seltſames, b. was der Herr ſeinen früheren Zeu— gen war, iſt er auch uns. — Jo. 98, 74.
Hebr. 13, 7. — Gedenket an eure Lehrer. a. Welcher Ende ſchauet an. b. Fol— get ihrem Glauben nach. — Ma. 35, 202.
Hebr. 13, 7.—How should vou remember your pastor? a. By remem— bering the word of God which he Spoke to vou. b. by following his faith, considering the end of his conversation. Mlag. 7. 106.
Joh. 20, 19—31. — Ein rechtmäßig berufener Prediger als ein Geſandter Got⸗
35 geefern er ein Geſandter Gottes ſei, b. was hieraus für uns folge. — Ma. 36, 99.
Antrittspredigt.
Pſ. 119, 32. — Wie wollen wir heute miteinander anfangen? a. Indem uns an den Troft Gottes halten, b. den beſten Vorſatz jaſſen, zu laufen den jeiner Gebote. — Ma. 21, 267.
Röm. 1, 16. 17. — Mein Bekenntnis und meine Bitte beim Antritt meins Amtes unter euch. a. Was ich euch betenne, b. um was ich euch bitte. — Ma. J, .
Röm. 10, 1. — Der Herzenswunſch eines treuen Seelſorgers beim An ſeines Amtes. a. Welches dieſer Wunſch ſei (daß ihr ſelig werdet), b. was Paſt und Gemeinde tun müſſen, damit dieſer Wunſch erfüllt werde.
1 Kor. 2, 2. — Ich hielt mich nicht dafür, daß ich etwas wüßte unter enn ohne allein Jeſum Chriſtum, den Gekreuzigten. a. Troſt, b. Mahnung. — Ma. 298.
1 Kor. 4, 1. — Als wer ich zu euch komme, b. wofür ihr mich halten ſollt. —. Ta. 28, 258.
2 Kor. 4. 5—7. — Der Grund meiner frendigen Hoffnung, mit welter it heute als ein Gehilfe eurer Freude auftrete. a. Ich verkündige nicht meinen Ruhn, ſondein die Ehre Chriſti, b. ſuche nicht meinen Nutzen, ſondern eurer Seclen Sehz leit, e. will mein Amt nicht mit eigener Macht, ſondern mit Gottes Kraft umen. euch ausrichten. — Ma. 1, 213.
2 Kor. 5, 19—20. — Ich bin ein Votſchafter an Chriſſi Statt. a. Gott wor in Chriſto und verſöhnte die Welt mit ihm ſelber. b. Laſſet euch verſöhnen mi Gott. e. Gott hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Verſoͤhnung. — N5. 16, 267.
2 Kor. 5, 20. — Wann wird das Amt eines Predigers von Segen begleien ſein? Wenn a. der Prediger es treu verwaltet als Botſchafter Chriſti, b. die Ge. meinde der Botſchaft des Predigers als der Botſchaft Chriſti glaubt. — Ma. V.
302.
1Theſſ. 2, 13. — Mein Verſprechen und meine Bitte bei Antritt meines Ames
in dieſer Gemeinde. — Ma. 7, 232.
Matth. 24, 36—51. — Wozu ſoll mich und euch die Nähe des jüngiten Tants
bewegen? — Ma. 12, 135.
Röm. 1, 16. 17. — Wann wird der Dienſt eines Paſtors an ſeiner Gemeinde
nicht vergeblich ſein? — Ma. 13, 225.
1 Kor. 1, 21—25. — Warum ſoll ein Prediger nur Chriſtum den Gekren
zigten predigen? Weil er a. dazu berufen iſt, b. nur dann ſeines Amtes Iwel
und Ziel erreicht. — Ma. 1, 180.
2 Kor. 1. 21.— Mein. Verſprechen und meine Bitte beim Antritt meines An.
16S. — Ma. 13, 269.
Rom. 1. 16.—What is the object of my coming to vou? a. What
bring for von, b. what Iseek and expeet Of vou —Nag. 2. 89.
2 Cor. 5. 17-20. minister's merciſui embassy. a. The contents 01
this. embassy, b. the way in which swit is to be deliv ered. c. the way in Wrhis
it is to be received. lag. 4. 18.
Bewillkommnung eines Paſtors.
1 Moſ. 24. 31. — Komm herein, du Geſegneter des Herrn. — Ma. 9, 303. Tit. 3, 15. — Es grüßen dich alle, die mit mir ſind. — Ma. 22, 180.
Abſchiedspredigten.
Joh. 10, 1—11. — Das gute Gewiſſen eines Predigers, der von ſeiner Ge—
meinde Abſchied nimmt. Es gründet ſich a. auf ſeinen ehemaligen Beruf, b. auf 3 217 Amtsverrichtung, c. auf ſeine von Gott herrührende Veränderung. —
Na. 3, 217.
Ap. 20, 32. — Ich befehle euch Gott und dem Wort ſeiner Gnade. a. Dies
habt ihr ſehr nötig, b. darin findet ihr auch völlige Beruhigung. — Ma. 10, 205. Hebr. 13, 8. — Warum haben wir Urſache, auch heute fröhlich und getroſt in
die Zukunft zu blicken? a. Weil wir die Güte Gottes in der Vergangenheit reich⸗
haben, b. weil Jeſus Chriſtus derſelbe iſt in alle Ewigkeit. — Ma.
211.
Matth. 16, 13—19. — Was macht das Scheiden aus dem Predigtamt ſo
ſchwer? Daß man im Predigtamt a. des Herrn Knecht zur Ausführung ſeines
Anadenwillens iſt, wie ſonſt nirgends, b. des Herrn Werk durch ſein Gnadenwort
treibt, wie ſonſt nirgends, e. des Herrn Kampf unter ſeinem Gnadenſchutz führt,
wie ſonſt nirgends. — Hön. Pred. 602.
971190 über Pflichten der Gemeinde gegen ihren Paſtor ſ. Gemeinde—
alie
Dispoſitionen zum Jubiläum eines Paſtors ſ. 5620. 621.
- Jo. 79, 22
- Jo. 79, 22. 23
- Ma. 23
- Ma. 23
283
- Ma. 23
283. 284
- W. 91, 36
margin
- Ma. 31, 351
margin
- Ma. 31, 351
margin
- Ma. 31, 351. 352
margin
- Syn. 76, 32
margin
- Syn. 76, 32. 33
margin
- Luth. 19, 158
margin
- Mich. 1907, 37
margin
- Past. 62
margin
- Il. 1906, 63
margin
- Il. 1906, 63. 35
margin
- Il. 1906, 63. 35.36
margin
- Il. 1906, 63. 35.36 6
margin
- Il. 1906, 63. 35.36 6, 30
margin
- Il. 1906, 63. 35.36 6, 30. 31
margin
- W. 91, 35
margin
- Syn. 76, 34
margin
- Syn. 90, 13
margin
- Past. 64
margin
- Il. 1906, 61
margin
- Il. 1906, 61. 63
margin
- Wis. Syn. 94, 43
margin
- Wis. Syn. 94, 43. 44
margin
- Wis. Syn. 94, 43. 44. 4
margin
- Theol. 10, 128
margin
- Luth. 182
margin
- Luth. 4, 181
margin
- Ma. 22, 286
- Mich. 1907, 63
- Mich. 1907, 63.
26
- Min. 89, 61
- Luth. 2, 63 Holy Absolution Vindicated against the Slanders of the Methodists. (Continued.)
- Luth. 2, 63. 64 True Love.
- Il. 1906, 18
margin
- Luth. 4, 182
margin
- Mich. 1907, 47
margin
- Wis. 92, 20
margin
- Quart. 3, 209
margin
- Quart. 3, 209. 210
margin
- Syn. 76, 34
margin
- Ma. 14, 203
margin
- Ma. 14, 203. 204
margin
- Stöckh. A. T. 124
margin
- Can. 79, 49
margin
- Ma. 28, 159
margin
- Ma. 28, 159. 3, 215
margin
- Ma. 28, 159. 3, 215. 216
margin
- Ma. 28, 159. 3, 215. 216. 16, 180
margin
- Ma. 28, 159. 3, 215. 216. 16, 180. 22, 314
margin
- Ma. 28, 159. 3, 215. 216. 16, 180. 22, 314. 315
margin
- Ruh. 891
margin
- Il. 91, 83
margin
- L. W. 21, 57
margin
- Il. 92, 116
margin
- Theol. 6, 180
margin
- Theol. 6, 180. 181
margin
- Ruh. 891
margin
- L. W. 18, 274
margin
- Ma. 28, 160
margin
- Can. 92, 34
margin
- Ma. 28, 158
margin
- L. W. 19, 207—209
margin
- Quart. 3, 135
margin
- Quart. 3, 135. 136
margin
- Ma. 18, 247
margin
- Mit. 97, 36
margin
- Mit. 97, 36. 37
margin
- Wis. Syn. 94, 40
margin
- Wis. Syn. 94, 40
margin
- Ma. 14
margin
- Ma. 38, 159
margin
- Ma. 38, 159. 160
margin
- Ma. 38, 159. 160. 2
margin
- Ma. 38, 159. 160. 2. 92
margin
- Ma. 38, 159. 160. 2. 92. 93
margin
- Ma. 38, 159. 160. 2. 92. 93. 19, 6
margin
- Ma. 38, 159. 160. 2. 92. 93. 19, 6. 3, 333
margin
- Ma. 38, 159. 160. 2. 92. 93. 19, 6. 3, 333. 12, 316
margin
- Ruh. 892
margin
- Ma. 31, 282
- Ma. 31, 282. 283
- Ma. 31, 282. 283. 3
- Ma. 24, 15
- Schulbl. 36, 170—175
- Jo. 89, 29
- Schulbl. 42, 120
- Ma.
2
- Schulbl. 30, 33
- Luth. 38, 68
- Luth. 38, 68. 70
- Jo. 1906, 28
- Jo. 1906, 28. 29
- Ges. u. Ev. 331
margin
- Ges. u. Ev. 332
margin
- Ma. 31, 9
margin
- Ma. 31, 9, 222
margin
- Il. 1904. 57
margin
- Min. 82, 9
margin
- Min. 82, 9. 10
margin
- Min. 82, 9. 10. 15, 179
margin
- Schulbl. 33, 2
margin
- Schulbl. 33, 2. 3
margin
- Schulbl. 42, 121—122
margin
- O. 75, 12
margin
- O. 75, 12. 13
margin
- Il. 1904, 54
margin
- Ma. 12, 316
margin
- Luth. 5. 153
margin
- L. W. 19, 324
margin
- Il. 1903. 28
margin
- Schulbl. 3. 175
margin
- L. W. 17, 193
margin
- L. W. 17, 193. 194
margin
- Theol. 2, 63
margin
- Theol. 2, 63. 64
margin
- Theol. 2, 63. 64. 73
margin
- Mit. 97, 35
- Ma. 14, 46
- Luth. 17, 41
- Ma. 27, 9
- Ma. 27, 9. 61
- Theol. 2, 118
- Walth. Epi. 21
margin
- Theol. 6, 32
margin
- Theol. 6, 32. 33
margin
- L. W. 53, 433
margin
- L. W. 53, 433. 434
margin
- Bro. 435
margin
- Luth. 25, 36
margin
- Luth. 25, 36. 17, 41
margin
- Ma. 10, 63
margin
- Luth. 2, 8 Who Is Converted?
margin
- Luth. 2, 8. 5 Rationalism and the Bible. (Continued.)
margin
- Past. 97
margin
- Past. 90
margin
- Mit. 68, 18
margin
- Ka. 11, 18
margin
- Cal. 92, 31
margin
- Ma. 14, 48
margin
- Cal. 92, 34
margin
- Il. 83, 28
margin
- Ma. 14. 18
margin
- Ma. 1. 19
margin
- Ma. 1. 19. 50
margin
- Ma. 4, 35
margin
- Ma. 32, 50
margin
- Ma. 7, 9
margin
- Ma. 7, 9. 10
margin
- Ma. 7, 9. 10. 2
margin
- Ma. 7, 9. 10. 2. 335
margin
- Ma. 7, 9. 10. 2. 335. 336
margin
- Ma. 7, 9. 10. 2. 335. 336. 27, 62
margin
- Ma. 7, 9. 10. 2. 335. 336. 27, 62. 22, 283
margin
- Ma. 7, 9. 10. 2. 335. 336. 27, 62. 22, 283. 6, 264
margin
- Ma. 7, 9. 10. 2. 335. 336. 27, 62. 22, 283. 6, 264. 265
margin
- Luth. 17, 41
margin
- Luth. 17, 41. 42
margin
- Ges. u. Ev. 104
margin
- Ges. u. Ev. 105
margin
- L. W. 48, 247
margin
- L. W. 48, 247. 248
margin
- W. 97, 90
- Ma. 6, 160
- Il. 94, 17
margin
- Il. 94, 17. 16
margin
- Ma. 22, 285
margin
- N. W. 75, 33
margin
- Syn. 94, 59
margin
- Out. 251
margin
- Jo. 83, 34
margin
- R. Pi. 2, 93
margin
- Stock 823
margin
- Günth. 243
margin
- Günth. 243. 244
margin
- L. W. 53, 434
margin
- W. 76, 34
margin
- Neb. 98, 28
margin
- Ma. 31, 283
margin
- W. 97, 90
margin
- Jo. 80, 34
margin
- Jo. 80, 34
margin
- W. 76, 34
margin
- Luth. 25, 37
margin
- Ka. 1900, 49
margin
- Ma. 18, 15
margin
- Kueg. 3, 128
margin
- Ma. 22, 285
margin
- Jo. 80, 38
margin
- Theol. 8, 186
margin
- Theol. 8, 186. 187
margin
- Kueg. 3, 128
margin
- Ma. 28, 159
margin
- Ma. 28, 159. i
margin
- Ma. 31, 31
margin
- Ma. 31, 31. 200
margin
- Ma. 31, 31. 200 210
margin
- Ma. 31, 31. 200 210. 27, 96
margin
- Ma. 31, 31. 200 210. 27, 96. 9
margin
- Bro. 435
margin
- Bro. 435. 436
margin
- L. W. 21, 5
margin
- Il. 94, 17
margin
- Il. 94, 17. 16
margin
- Ma. 32, 50
margin
- Ma. 32, 50. 51
margin
- Luth. 25, 36
margin
- Bro. 137
margin
- Theol. 6, 83
margin
- Ma. 3
margin
- Schulbl. 11, 243
- Schulbl. 11, 243. 244
- Ma. 14, 47
- Ma. 14, 47. 48
- Tex. 1906, 14
- Tex. 1906, 14. 15
- Ma. 32, 50
margin
- Ma. 32, 50. 51
margin
- Ma. 32, 50. 51. 27, 6
margin
- Ma. 27, 62
margin
- Stock 824
margin
- Ma. 14, 47
margin
- Ma. 14, 47. 48
margin
- Ma. 27, 57
margin
- Ma. 27, 57. 58
margin
- Ma. 27, 57. 58. 4, 35
margin
- Luth. 25, 36
margin
- Ma. 18. 15
margin
- Ma. 18. 15. 31, 283
margin
- L. W. 48, 75
margin
- Ges. u. Ev. 1, 24
margin
- Ges. u. Ev. 2, 295
margin
- Ges. u. Ev. 2, 296
margin
- Ma. 27, 60
margin
- Stock 823
margin
- Stock 824
margin
- Mit. 1907, 19
margin
- Mit. 97, 35
margin
- Ma. 15, 181
margin
- Ma. 15, 181. 28, 30
margin
- Ma. 15, 181. 28, 30. 32, 52
margin
- Ma. 15, 181. 28, 30. 32, 52. 31, 214
margin
- Ma. 15, 181. 28, 30. 32, 52. 31, 214.1
margin
- Theol. 6. 214
margin
- Theol. 6. 214. 215
margin
- Theol. 6. 214. 215. 177
margin
- Schulbl. 11. 250
margin
- Walth. Kas. 198
margin
- Wis. 1901, 21
- Wis. 1901, 21. 22
- Ma. 7. 11
- Ma. 7. 11. 7
- L. W. 18, 225
- Theol. 6, 184
margin
- Theol. 6, 184. 187
margin
- Theol. 6, 190
margin
- Ma. 27, 67
margin
- Ma. 27, 67. 70
margin
- Ma. 27, 67. 70. 71
margin
- Theol. 6, 178
margin
- Schulbl. 31. 260—262
margin
- Theol. 6, 189
margin
- Theol. 6, 177
margin
- Ma. 14, 52
margin
- Ma. 14, 52. 1
margin
- Ma. 14, 52. 1. 215
margin
- Ma. 61. 57
margin
- Ma. 61. 57 265
margin
- Theol. 6, 188
margin
- Theol. 6, 188. 215
margin
- Theol. 6, 188. 215. 216
margin
- Schulbl. 11, 250
margin
- Mich. 1907, 27
margin
- Il. 1906, 61
margin
- L. W. 5, 108 —115 On Easter Sermons.
margin
- Can. 80, 11
margin
- Can. 80, 11. 12
margin
- Past. 381
margin
- Past. 387
margin
- Stock 696
margin
- Luth. 61, 361
margin
- Past. 385
- Ma. 23, 350
- Ma. 23, 350,
2
- Can. 80, 12
margin
- Can. 80, 12. 13
margin
- Ma. 19, 270
margin
- Ma. 19, 270. 271
margin
- Mit. 97, 35
margin
- Ma. 7, 10
margin
- Ma. 7, 10. 11
margin
- Ma. 7, 10. 11. 6, 265
margin
- Stock 696
margin
- Stock 696. 697
margin
- Allg. 72, 85
margin
- Allg. 72, 85. 75
margin
- Ma. 15, 52
margin
- Luth. 56, 148
margin
- Luth. 56, 148. 132
margin
- Luth. 42, 75
margin
- Allg. 72, 75
margin
- Allg. 72, 75
margin
- Stöckh. A. T. 206
margin
- Stöckh. A. T. 206. 322
margin
- Jo. 89, 28
margin
- Ka. 1900, 49
margin
- Ma. 15, 54
margin
- Luth. 63, 361
margin
- Can. 80, I
margin
- Wis. 92, 10
margin
- Luth. 3, 30 The Lutheran Seminary at Fort Wayne.
margin
- Out. 218
margin
- Out. 218. 219
margin
- Past. 381
margin
- Past. 382
margin
- Theol. 6, 32
margin
- Mich. 1907, 27
margin
- Mich. 1907, 27 28
margin
- Wis. 92, 19
margin
- Wis. 92, 19. 0
margin
- Wis. Syn. 91. 28
margin
- Wis. Syn. 91. 28. 191
margin
- Luth. 6, 191
margin
- Luth. 6, 191. 11
margin
- Luth. 6, 191. 11. 98
margin
- Luth. 6, 191. 11. 98. 43, 136
margin
- Quart. 3, 207
- Quart. 3, 207. 208
- Quart. 3, 210
- Quart. 3, 2
- Mich. 1907, 28
margin
- Mich. 1907, 28. 29
margin
- L. W. 35, 39
margin
- Mich. 1907, 29
margin
- Mich. 1907, 29. 30
margin
- Mich. 1907, 29. 30. 82, 37
margin
- Past. 383
margin
- Quart. 3, 215
margin
- Mich. 1907, 30
margin
- Mich. 1907, 29
margin
- W. 91, 37
margin
- L. W. 35, 39
margin
- Neb. 1903, 45
margin
- Mich. 1907, 32
margin
- Quart. 3, 208
margin
- Kas. 493
margin
- Mich 1907, 30
margin
- Mich 1907, 30. 31
margin
- Mich. 1907, 30
margin
- Mich. 1907, 30. 18, 231—233
margin
- Mich. 1907, 32
margin
- Mich. 1907, 32. 33
margin
- L. W. 18, 304
- Luth. 3. 93 [untitled]
- Schulbl. 30, 41
- Mich. 1907, 35
margin
- L. W. 19. 300—302
margin
- Past. 387
margin
- L. W. 18, 274
margin
- L. W. 18, 274. 275
margin
- L. W. 18, 274. 275. 20, 243
margin
- L. W. 18, 274. 275. 20, 243. 19, 248
margin
- L. W. 18, 274. 275. 20, 243. 19, 248. 251
margin
- Mich. 1907, 33
margin
- Mich. 1907, 33. 34
margin
- Luth. 5, 44
margin
- L. W. 35, 43
margin
- L. W. 35, 43. 18, 239
margin
- L. W. 35, 43. 18, 239. 240
margin
- Mich. 1907, 36
margin
- Neb. 1903, 44
margin
- Mich. 1907, 36
margin
- L. W. 35, 42
margin
- Past. 387
margin
- Mich. 1907, 39
margin
- Ma. 1, 314
margin
- L. W. 35, 42
margin
- L. W. 35, 42. 18, 304
margin
- L. W. 35, 42. 18, 304. 305
margin
- Mich. 1907, 39
margin
- Mich. 1907, 39. 40
margin
- Ma. 23, 346
margin
- Ma. 23, 346. 27, 287
margin
- Can. 80, 11
margin
- Can. 80, 11. 12
margin
- Past. 78
margin
- Il. 1904, 57
margin
- Past. 388
margin
- Allg. 72, 83
margin
- Syn. 80, 79
margin
- Can. 80, 11
margin
- Can. 80, 11. 12
margin
- Allg. 72, 83
margin
- Luth. 17, 42
margin
- Past. 276
margin
- Past. 277
margin
- L. W. 35, 42
margin
- Il. 1904, 57
margin
- Süd. 97, 64
margin
- Mich. 1907, 41
margin
- L. W. 12, 66
margin
- Luth. 64, 21
margin
- Quart. 2, 8
margin
- Jo. 1906, 68
- Stöckh. N. T. 356
- Mich. 1907, 41
margin
- Ma. 27, 62
margin
- L. W. 18, 341
margin
- L. W. 18, 341. 342
margin
- Mich. 1907, 42
margin
- N. Il. 1910, 36
margin
- N. Il. 1910, 36. 36
margin
- Ma. 23, 345
margin
- Ma. 23, 345. 347
margin
- Ma. 23, 315
margin
- Ma. 23, 315. 5, 257
margin
- Ma. 23, 315. 5, 257. 258
margin
- N. Il. 1910, 34
margin
- Mich. 1907, 44
margin
- Mich. 1907, 44. 45
margin
- Quart. 3, 209
margin
- Quart. 3, 209. 2, 4
margin
- L. W. 18, 236—238
margin
- Stöckh. A. T. 217
margin
- Theol. 2, 125
margin
- Ma. 35, 252
margin
- Ma. 35, 252. 31, 213
margin
- Ma. 35, 252. 31, 213. 15, 180
margin
- Il. 1904. 57
margin
- Theol. 6. 207
margin
- Luth. 37. 38
margin
- Luth. 37. 38. 39
margin
- Jo. 1906, 66
margin
- Jo. 1906, 66. 65
margin
- Luth. 61, 3
margin
- Jo. 1906. 66
margin
- Jo. 1906. 66. 65
margin
- W. 18, 236
margin
- Luth. 66, 65
margin
- Luth. 66, 65. . I
margin
- Mich. 1907, 46
- Theol. 6, 212
- Theol. 6, 212. 213
- Theol. 6, 212. 213;
9
- L. W. 53, 384
margin
- Mich. 1907, 46
margin
- Quart. 3, 208
margin
- Quart. 3, 208. 209
margin
- L. W. 19, 183
margin
- Jo. 82, 36
margin
- Walth. Kas. 499
margin
- Allg. 72, 85
margin
- L. W. 35, 40
margin
- L. W. 18, 270
margin
- Ma. 5, 253
margin
- Ma. 5, 253. 27, 69
margin
- L. W. 19, 206
margin
- L. W. 19, 206. 207
margin
- Ma. 28. 157
margin
- Ma. 28. 157. 158
margin
- N. Il. 1910, 24
margin
- N. Il. 1910, 24. 35
margin
- Ma. 12, 315
margin
- L. W. 35, 41
margin
- N. Il. 1910, 33
margin
- L. W. 35, 41
margin
- L. W. 35, 41. 18, 276
margin
- L. W. 35, 44
margin
- L. W. 35, 44. 43
margin
- L. W. 35, 44
margin
- L. W. 35, 44. 45
margin
- L. W. 35, 44. 45. 18, 229
margin
- L. W. 35, 44. 45. 18, 229. 230
margin
- Il. 1903, 23
margin
- Luth. 6, 32
margin
- L. W. 35, 45
margin
- L. W. 18. 234—236
margin
- L. W. 18. 234—236. 35, 45
margin
- L. W. 18. 234—236. 35, 45. 15, 69
margin
- Schulbl. 28, 199
margin
- Past. 277
margin
- L. W. 18, 238
margin
- N. Il. 1910, 34
- L. W. 19, 299
- Ma. 11, 319
- Il. 79, 74
- Ma. 24, 372
- Ma. 24, 372.
385
- Bro. 38l
- Bro. 38l.
5
- L. W. 24, 162
- L. W. 24, 162. 163
- L. W. 25, 142
- Mich. 1907, 62
margin
- Ma. 19, 268
margin
- Ma. 19, 268. 15, 180
margin
- Ma. 19, 268. 15, 180. 27, 93
margin
- W. 91, 12
margin
- L. W. 25, 140
margin
- L. W. 25, 140. 18, 271 —273
margin
- Schulbl. 28, 199
margin
- Cal. 92, 47
margin
- L. W. 24. 161
margin
- L. W. 24. 161. 35, 6
margin
- L. W. 24. 161. 35, 6. 7
margin
- Ma. 21, 13
margin
- Ma. 21, 13. 14
margin
- Ma. 21, 13. 14. 31, 280
margin
- Quart. 3, 213
margin
- Quart. 3, 214
margin
- Quart. 3, 214. 215
margin
- Quart. 3, 217
margin
- Mich. 1907, 50
margin
- Mich. 1907, 51
margin
- L. W. 12, 40—42
margin
- L. W. 12, 40—42. 24, 166
margin
- W. 48, 186
margin
- Walth. Kas. 494–196
margin
- L. W. 2, 163 The Obligation to the Ecclesiastical Confessions and Free Theological Scholarship. (Continuation and Conclusion.)
margin
- L. W. 2, 163. 164 The Obligation to the Ecclesiastical Confessions and Free Theological Scholarship. (Continuation and Conclusion.)
margin
- L. W. 2, 163. 164. 165 The Obligation to the Ecclesiastical Confessions and Free Theological Scholarship. (Continuation and Conclusion.)
margin
- L. W. 2, 163. 164. 165. 12, 38
margin
- L. W. 2, 163. 164. 165. 12, 38. 39
margin
- Lied 183
- Mich. 1907, 32
margin
- L. W. 24, 162
margin
- L. W. 24, 162. 12, 38
margin
- L. W. 24, 162. 12, 38. 39
margin
- Allg. 72, 85
margin
- L. W. 24, 167
margin
- Luth. 60, 41
margin
- Walth. Kas. 499
margin
- L. W. 25, 142
margin
- Mich. 1907, 43
margin
- Mich. 1907, 43. 44
margin
- Allg. 72, 83
margin
- Ma. 26, 316
margin
- L. W. 18, 305
margin
- L. W. 18, 305. 306
margin
- Past. 389
margin
- Past. 390
margin
- L. W. 21, 35
margin
- Ma. 24, 347
margin
- L. W. 4, 243 What a Precious Gift of God We Have in Our Synodical Fellowship.
margin
- L. W. 4, 243. 244 What a Precious Gift of God We Have in Our Synodical Fellowship.
margin
- Süd. 97, 59
margin
- Süd. 97, 59. 60
margin
- Ma. 24, 316—318
margin
- Ma. 24, 319
margin
- Ma. 24, 319. 347
margin
- Ma. 24, 319. 347. 348
margin
- Ma. 24, 319. 347. 348. 24, 349—352
margin
- Ma. 24, 379
margin
- Ma. 24, 379. 380
margin
- Ma. 2
margin
- Ma. 2
margin
- Ma. 2 24, 381
margin
- Ma. 2 24, 381. 24, 382
margin
- Ma. 24, 381
margin
- Ma. 24, 381. 382
margin
- Ma. 24, 383
margin
- Ma. 24, 346
margin
- Schulbl. 30, 370
margin
- Ma. 24, 319
margin
- Past. 74
margin
- L. W. 12, 35
margin
- Schulbl. 30, 369
margin
- Schulbl. 30, 369
margin
- Luth. 68, 236
margin
- Mit. 97, 31
margin
- Past. 390
margin
- Past. 391
margin
- N. Il. 1910, 38
margin
- N. Il. 1910, 38. 39
margin
- L. W. 53, 252— 254
margin
- L. W. 53. 253
margin
- L. W. 12, 193
margin
- W. 19, 302—304
margin
- Ma. 36, 219—221
margin
- Ma. 36, 219—221. 252
margin
- L. W. 12, 195
margin
- Luth. 53
- Luth. 53 200
- L. W. 42, 259
- Schulbl. 31. 265
- Luth. 17, 42
- Neb. 89, 50
- Neb. 89, 50. 51
- Syn. 1906, 73
- Schulbl. 32, 151
- Wis. Syn. 93, 24
- Wis. Syn. 93, 24.
2
- O. 65, 59
margin
- O. 65, 59. 5
margin
- O. 65, 59. 5, 32
margin
- Luth. 37, 115
margin
- W. 47, 345
margin
- Ma. 32, 325
margin
- L. W. 20, 182
margin
- L. W. 20, 182
margin
- L. W. 20, 182. 185
margin
- L. W. 20, 182
margin
- L. W. 20, 182. 184
margin
- Ma. 25. 108
margin
- Ma. 25. 108. 28
margin
- Ma. 25. 108. 28. 118
margin
- Ma. 25. 108. 28. 118. 119
margin
- Mich. 1907. 48
margin
- Wis. 1907, 29
margin
- L. W. 35, 113
margin
- W. 1901, 22
margin
- L. W. 21. 199
margin
- L. W. 41. 226
margin
- Schulbl. 34, 321—323
margin
- Past. 6
margin
- Past. 388
margin
- Past. 389
margin
- Past. 79
margin
- Past. 93
margin
- Past. 94
margin
- Süd. 97. 59
margin
- Allg. 72, 81
margin
- Allg. 72, 81. 82
margin
- Schulbl. 31. 263
margin
- Schulbl. 31. 263. 264
margin
- Schulbl. 31. 263. 264. 34
margin
- Schulbl. 31. 263. 264. 34. 323
margin
- Ma. 13. 127
margin
- Ma. 15, 54
margin
- L. W. 20, 106
margin
- L. W. 20, 106. 107
margin
- L. W. 20, 106. 107. 41, 273
margin
- Quart. 3, 193
margin
- Mich. 1907. 49
margin
- Schulbl. 34. 324
margin
- Schulbl. 34. 324. 32, 146
margin
- Syn. 76. 32
margin
- Syn. 76. 32. O
margin
- Luth. 17, 4
- Ma. 27, 316
- Ma. 27, 316. I
- Ma. 27, 351
- L. W. 41, 272
- L. W. 41, 272—274
- Ma. 18, 20
- Bro. 336
- Bro. 336
2
- L. W. 35, 113
margin
- Luth. 53, 178
margin
- Ma. 27, 349
margin
- Ma. 27, 349. 316
margin
- Ma. 27, 349. 316. . 65
margin
- Ma. 27, 349. 316. . 65, 25
margin
- L. W. 31, 365
margin
- Stöckh. N. T. 68
margin
- Stöckh. N. T. 68. 69
margin
- Ma. 28, 287
margin
- Ma. 28, 287. 288
margin
- Wis. Syn. 1906, 78
margin
- L. W. 41, 228
margin
- L. W. 41, 228. 227
margin
- L. W. 41, 228. 227. 229
margin
- Luth. 17, 43
margin
- Jo. 79. 93
margin
- Jo. 79. 93. 94
margin
- Schulbl. 32, 145
margin
- Schulbl. 32, 145. 146
margin
- Ma. 5, 252
margin
- Ma. 5, 252. 253
margin
- L. W. 11, 231
margin
- L. W. 11, 231. 232
margin
- L. W. 11, 231. 232. 41, 232
margin
- L. W. 11, 231. 232. 41, 232. 233
margin
- L. W. 11, 231. 232. 41, 232. 233. 2
margin
- L. W. 11, 231. 232. 41, 232. 233. 2 235
margin
- L. W. 41, 2
margin
- L. W. 41, 2.. 27
margin
- L. W. 41, 2.. 27. 275
margin
- Ma. 27, 31
margin
- Luth. 2, 32 "Of His Fullness Have We All Received, Grace for Grace." John 1:16.
- Luth. 2, 32;
2 Preface of the Editor to the Second Volume of the "Lutheraner."
- L. W. 35, 113
- L. W. 35, 113. 114
- Luth. 6, 8
margin
- Schulbl. 34, 328
margin
- L. W. 44, 34
margin
- L. W. 44, 33
margin
- L. W. 44, 33. O
margin
- L. W. 44, 34
margin
- Syn. 1906, 74
margin
- O. 65, 25
margin
- Wis. 89, 50
margin
- Neb. 10, 333—335
margin
- Ma. 109
margin
- Ma. 109. 26, 282
margin
- Mag. 5, 105
margin
- Il. 94, 17
margin
- Neb. 89, 50
margin
- O. 65, 23
margin
- O. 65, 23. 24
margin
- O. 65, 23. 24. 51
margin
- Quart. 3, 196
margin
- Quart. 3, 196. 197
margin
- Quart. 3, 196. 197. 139
margin
- Luth. 17, 42
margin
- Luth. 17, 42. 140
margin
- Schulbl. 18, 148
margin
- Ma. 24, 12
margin
- Ma. 24, 12. 13
margin
- L. W. 31, 362
margin
- Mich. 1907, 49
margin
- Mich. 1907, 49. 50
margin
- Mich. 1907, 49. 50. 88, 10
margin
- Mich. 1907, 49. 50. 88, 10. 11
margin
- Mich. 1907, 49. 50. 88, 10. 11. 337
margin
- Luth. 17, 42
margin
- Bro. 27
margin
- Bro. 27, 349
margin
- Il. 97, 66
margin
- Ma. 22, 284
margin
- Ma. 367
margin
- Min. 82, 8
margin
- Min. 82, 8. 366
margin
- Mich. 1907, 48
margin
- L. W. 4, 33 "Luther or Arndt!"
margin
- L. W. 43, 268
margin
- L. W. 43, 268. 22, 285
margin
- Ma. 18, 212
- Past. 10
- Past. 11
- Ma. 13, 128
- L. W. 20, 109
- L. W. 20, 109. 4, 359 Kraußold and the Doctrine of the Ministry.
- Min. 82, 8
- Quart. 3, 193
- Quart. 3, 193. 19
- L. W. 41, 336
- Ma. 35, 283—288
margin
- Ma. 35, 283—288. 93
margin
- L. W. 43, 270
margin
- L. W. 43, 271
margin
- L. W. 43, 268
margin
- L. W. 43, 268. 269
margin
- Quart. 3, 204
margin
- Quart. 3, 202
margin
- Quart. 3, 202. 199
margin
- Quart. 3, 202. 199. 200
margin
- Ma. 26, 282
margin
- Ma. 26, 282. 42
margin
- L. W. 41, 284
margin
- Quart. 3. 203
margin
- L. W. 41. 284
margin
- L. W. 31. 363
margin
- L. W. 31. 363. 364
margin
- L. W. 31. 363. 364. 41, 285
margin
- L. W. 31. 363. 364. 41, 285. 199
margin
- Quart. 3, 205
margin
- Quart. 3
margin
- L. W. 41, 280—283
margin
- Bro. 333
margin
- Quart. 3. 193
margin
- L. W. 31. 363
margin
- L. W. 31. 363. 364
margin
- Ma. 29, 92
margin
- Ma. 29, 92. I
margin
- Ma. 29, 92. I. 89
margin
- Pi. Hom. 65
margin
- Bro. 331
margin
- Süd. 97. 50
margin
- Neb. 89, 50
margin
- Neb. 89, 50. 51
margin
- Pi. Hom. 65
margin
- Pi. Hom. 65. 66
margin
- L. W. 41, 336
- Theol. 8. 118
- Theol. 8. 118. 119
- Theol. 8. 118. 119. 20
- L. W. 21, 242
- L. W. 4, 146 Some Remarks on Joining the So-Called Lutheran General Synod, and on Church Politics and expediency.
- L. W. 4, 146. 178 Testimonies of the Church Fathers against Chiliasm.
- L. W. 17, 265
- Min. 82, 60
- L. W. 41, 335
margin
- L. W. 41. 364—369
margin
- O. 65, 25
margin
- Schulbl. 18, 149
margin
- Theol. 8, 116
margin
- Theol. 8, 116. 117
margin
- Past. 78
margin
- L. W. 41. 369
margin
- Luth. 4, 181
margin
- L. W. 20, 108
margin
- L. W. 41, 276
margin
- Quart. 3, 195
margin
- Theol. 7. 116
margin
- Theol. 8. 119
margin
- Theol. 8. 119. 7, 114
margin
- Theol. 8. 119. 7, 114. 115
margin
- Ma. 18, 212
margin
- Ma. 18, 212 13, 287
margin
- Ma. 18, 212 13, 287 2
margin
- Ma. 18, 212 13, 287 2. 13, 287
margin
- Ma. 18, 212 13, 287 2. 13, 287. 2, 219
margin
- Pi. Hom. 65
margin
- Ma. 3. 218
margin
- Ma. 3. 218. 13, 287
margin
- Ma. 1, 285
margin
- Ma. 16, 64
- Ma. 7, 276
- Ma. 13, 288
- Ma. 13, 287
- L. W. 21, 243
- Luth. 17, 42
margin
- Luth. 17, 42. 43
margin
- Min. 82, 61
margin
- L. W. 21, 242
margin
- L. W. 21, 242. 243
margin
- L. W. 21, 242. 243. 41, 331
margin
- Ma. 1, 88
margin
- Ma. 1, 88. 29, 93
margin
- Ma. 1, 88. 29, 93. 18, 211
margin
- O. 65, 24
margin
- Ma. 29, 94
margin
- Ma. 29, 94. 2, 249
margin
- Pi. Hom. 68
margin
- Ma. 18, 211
margin
- Ma. 18, 211. 212
margin
- Ma. 18, 211. 212. 2, 249
margin
- L. W. 41, 331
margin
- Pi. Hom. 67
margin
- Ma. 13, 288
margin
- Ma. 13. 288
margin
- Ma. 13. 288. 18, 211
margin
- Pi. Hom. 66
margin
- Ma. 13, 288
margin
- Ma. 13, 288
margin
- Pi. Hom. 67
margin
- Ma. 13, 288
margin
- L. W. 11
margin
- L. W. 11 977
margin
- L. W. 11 977. 278
margin
- Schulbl. 32, 119
margin
- Schulbl. 32, 119. 150
margin
- Ma. 26, 278
- Schulbl. 32, 147
margin
- Schulbl. 32, 147. 18, 149
margin
- L. W. 41, 283
margin
- Schulbl. 32, 147
margin
- Ma. 18, 211
margin
- Schulbl. 32, 149
margin
- L. W. 41, 285
margin
- L. W. 41, 285. 333
margin
- Ma. 27, 317
margin
- Wis. 1907, 28
margin
- Wis. 1907, 28. 29
margin
- Schulbl. 35, 380
margin
- Past. 6
margin
- Luth. 17, 42
margin
- L. W. 41, 223
margin
- L. W. 41, 223
margin
- L. W. 41, 224
margin
- Schulbl. 32, 150
margin
- L. W. 31, 365
margin
- L. W. 31, 365. O
margin
- Ma. 8, 96
margin
- Schulbl. 32, 150
margin
- L. W. 41, 224
margin
- L. W. 41, 224. 225
margin
- L. W. 41, 224. 225. 243
margin
- Schulbl. 32, 150
margin
- Luth. 17, 42
margin
- Luth. 17, 42. 350
margin
- Ruh. 889
margin
- Ruh. 889. i
margin
- Ma. 11, 171—173
- Ma. 15. 45
- Ma. 27, 68
- Ma. 26, 276
margin
- Ma. 26, 276. 31, 103
margin
- Ma. 26, 276. 31, 103. 104
margin
- Ma. 26, 276. 31, 103. 104. 18, 248
margin
- Ma. 26, 276. 31, 103. 104. 18, 248. 249
margin
- Ruh. 890
margin
- Mit. 97, 23
margin
- Mit. 97, 23. 24
margin
- Can. 97, 6
margin
- Can. 97, 6. 7
margin
- Wis. Syn. 94, 51
margin
- Ma. 18, 250
margin
- Ma. 25, 105
margin
- Ma. 25, 105. 11, 167
margin
- Ma. 16, 48
margin
- Ma. 25, 106
margin
- Ma. 25, 106. 107
margin
- Ma. 15, 237
margin
- Ma. 15, 237. 238
margin
- Ma. 15, 237. 238. 6, 167
margin
- Ma. 5, 292
margin
- N. W. 79, 12
margin
- Ma. 31, 2
margin
- Ma. 32, 286
margin
- Ma. 32, 286. 287
margin
- Ma. 32, 206
margin
- Ma. 9. 302
margin
- Ma. 9. 302. 303
margin
- Ma. 27, 68
margin
- Ka. 15, 239
- Theol. 8. 53
- Mich. 97, 46
- Ma. 15, 289
- Ka. 1900, 48
margin
- Min. 94, 12
margin
- Ma. 14, 189
margin
- Ma. 14, 189. 100
margin
- Ma. 23, 188
margin
- Ma. 23, 188. 189
margin
- Ma. 23, 188. 189. 277
margin
- Ma. 23, 188. 189. 277. 63
margin
- Ma. 23, 188. 189. 277. 63. 15
margin
- Ma. 23, 188. 189. 277. 63. 15. 51
margin
- Ma. 23, 188. 189. 277. 63. 15. 51. 52
margin
- Theol. 6. 71
margin
- Theol. 6. 71. 72
margin
- Ma. 235, 188
margin
- Ma. 235, 188. 189
margin
- No. 1900, 46
margin
- No. 1900, 46. 47
margin
- Ma 16, 47
margin
- Ma. 15, 236
margin
- Ma. 15, 236. 237
margin
- Ma. 15, 236. 237. 298
margin
- Ma. 19. 39
margin
- Mich. 1907, 47
margin
- Ma. 15, 210
margin
- Ma. 15, 210. 21
margin
- Neb. 89, 27
- Neb. 89, 27.
52
- Ka. 1900, 18
- Ma. 9, 300
- Ma. 9, 300 301
- Stöckh. A. T. 217
- Ma. 18, 375
- Ma. 14, I
- Wis. Syn. 94, 51
- Wis. Syn. 94, 51. 52
- Ma. 23, 282
- Ma. 23, 282. 283
- Jo. 98, 74—78
- L. W. 18, 21
- Luth. 63, 257
- Luth. 63, 257. 258
- Ma. 6, 166
- Schulbl. 3, 113
- Ma. 28, 29
- Ma. 6, 160
- Ma. 6, 160. 161
- Ma. 19, 6
- Jo. 1906, 13
- Ma. 4, 205
- L. W. 18, 346
- Ma. 21, 255
- Ma. 21, 255. 255
- Ma. 23, 285
- Ma. 23, 285. 286
- Schulbl. 42, 122
margin
- Ges. u. Ev. 2, 389
margin
- Ges. u. Ev. 2, 390
margin
- Ma. 2, 29
margin
- Ma. 2, 29. 2
margin
- Ma. 27, 29
margin
- Ka. 1906, 7
margin
- Ka. 1906, 7. 369
margin
- Ka. 1906, 7. 369. 21
margin
- Ka. 1906, 7. 369. 21. 17
margin
- Ka. 1906, 7. 369. 21. 17. 34
margin
- Ma. 250
margin
- Ma. 250. 1
margin
- Ma. 250. 1. 323
margin
- Ma. 250. 1. 323. 324
margin
- Ma. 250. 1. 323. 324. 259
margin
- Ma. 250. 1. 323. 324. 259. 11
margin
- Ma. 250. 1. 323. 324. 259. 11. 171
margin
- Il. 85, 16
margin
- Stock 697
margin
- Stock 697. 825
margin
- Stock 697. 825. 814
margin
- Ma. 15, 256
margin
- Ma. 6, 166
margin
- Ma. 6, 166. 167
margin
- Theol. 8
margin
- Stöckh. A. T. 308
margin
- Ma. 71—78
margin
- Ruh. 889
margin
- Ruh. 889 825
margin
- Ma. 4, 205
- Ma. 1, 323
- Ma. 1, 323. 321
- Ma. 1, 323. 321. 327
- Ruh.
882
- Ruh.
882. 883
- Ruh.
882. 883.
3
- Ma. 31, 3
- Ma. 31, 3. 5
- Ma. 31, 3. 5. 280
- Wis. Syn. 94, 38
- Wis. Syn. 94, 38. 39
- Pi. 71
- Pi. 71. 17
- Ma. 24. 12
- Ma. 24. 12. 13
- Ma. 1, 325
margin
- Ma. 1, 325. 326
margin
- Schulbl. 3, 114
margin
- Ruh. 892
margin
- Ma. 1, 325
margin
- Ma. 1, 325. 326
margin
- Ma. 1, 325. 326. 27, 31
margin
- Ma. 1, 325. 326. 27, 31. 32
margin
- Ma. 1, 326
margin
- Ruh. 892
margin
- Ruh. 892. 893
margin
- Wis. Syn. 94, 49
margin
- Luth. 5, 119
margin
- Luth. 5, 119. 120
margin
- Ma. 21, 16—19
margin
- Ma. 23, 286
margin
- Ma. 23, 286. 287
margin
- L. W. 18, 344
margin
- Mich. 1907, 51
margin
- Mich. 1907, 52
margin
- Schulbl. 42, 122
margin
- Ma. 31, 104
margin
- Ma. 31, 104. 105
margin
- Ma. 31, 106
margin
- Ma. 31, 106 9
margin
- Ma. 31, 106 9. 226
margin
- L. W. 2
margin
- W. 91. 14
margin
- R. Pi 2. 91
margin
- Syn. 91, 41
margin
- Syn. 91, 41. 12
margin
- Wis. Syn. 91, 39
margin
- L. W. 21. 198
margin
- Wis. Syn. 91, 10
margin
- L. W. 35, 7
- L. W. 35, 7. 12
- Ma. 2,
65
- Ma. 2,
65. 66
- L. W. 19, 248
- L. W. 19, 248. 249
- Neb. 1900.
58
- Ma. 15, 48
- Min. 86, 17
- Ma. 6, 170
- Ma. 26, 279
margin
- Ma. 26, 279. 6, 165
margin
- Ma. 26, 279. 6, 165. 15, 233
margin
- Ma. 26, 279. 6, 165. 15, 233. 21, 342
margin
- Ma. 26, 279. 6, 165. 15, 233. 21, 342. 24, 10
margin
- Luth. 63. 193
margin
- Luth. 63. 193. 66, 213
margin
- Wis. 1907, 43
margin
- L. W. 14, 3
margin
- L. W. 14, 3. 35
margin
- Ma. 10, 273
margin
- Ma. 10, 274
margin
- Ma. 6, 269
margin
- Ma. 6, 269. 270
margin
- Ma. 6, 269. 270. 7, 16
margin
- Ma. 26. 279
margin
- Ma. 26. 279. 280
margin
- Ma. 26. 279. 280. 310
margin
- L. W. 41, 37
margin
- L. W. 41, 37. 38
margin
- Neb. 1901, 65
margin
- Luth. 64, 233
margin
- Luth. 64, 233. 60, 233
margin
- Mag. 5, 102
margin
- Ma. 31, 103
margin
- Ma. 25. 280
margin
- Wis. 1907, 41
margin
- Ma. 1, 325
margin
- L. W. 19. 218
margin
- L. W. 19. 218. 219
margin
- Wis. Syn. 91, 11
margin
- Wis. Syn. 91, 11. 16
margin
- Wis. Syn. 91, 11. 16. 45
margin
- Wis. Syn. 91, 11. 16. 45. 46
margin
- Wis. Syn. 91, 11. 16. 45. 46. 48
margin
- Wis. Syn. 91, 11. 16. 45. 46. 48. 19
margin
- Ma. 212
margin
- Ma. 212..5
margin
- Ma. 212..5, 70
margin
- Il. 91, 57
margin
- Il. 91, 6
margin
- Ma. 1900, 63
margin
- Ma. 1900, 63. 64
margin
- Ma. 1900, 63. 64. 58
margin
- Wis. Syn. 94, 54
- Wis. Syn. 94, 54. 55
- Il. 1904, 41
- Ma. 16, 46
- Ma. 32, 208
- Il. 1904, 26—29
- Il. 1904, 26—29;
2
- Min. 86, 21
- Min. 86, 21. 22
- Min. 86, 21. 22;
5
- Neb. 1909, 59
margin
- L. W. 35, 215
margin
- Ma. 4, 201
margin
- Stöckh. N. T. 42
margin
- Stöckh. N. T. 42. 43
margin
- Ma. 32. 208
margin
- Luth. 65, 153
margin
- Wis. Syn. 94. 54
margin
- Wis. Syn. 94. 54. 5
margin
- Il. 1904, 24
margin
- Ma. 16. 145
margin
- Neb. 89, 27
margin
- Stöckh. N. T. 66
margin
- Ma. 27, 384
margin
- Wis. 92, 9
margin
- Wis. 92, 9. 10
margin
- Wis. 92, 9. 10. 57
margin
- Wis. 92, 9. 10. 57. II
margin
- Wis. 92, 9. 10. 57. II. 190
margin
- Neb. 1909, 58
margin
- Neb. 95, 49
margin
- Ma. 19, 7
margin
- Ma. 19, 7. 8
margin
- Süd. 85, 32
margin
- Wis. Syn. 91, 17
margin
- Wis. Syn. 91, 17. 56—58
margin
- Ma. 2
- Ma. 4, 38—40
- Ma. 11, 172
margin
- Ma. 31, 281
margin
- Ma. 31, 281. 282
margin
- Wis. Syn. 94, 50
margin
- Luth. 5, 34
margin
- Jo. 98, 77
margin
- Jo. 98, 77. 78
margin
- Ma. 6, 169
margin
- Ma. 6, 169. 19, 334
margin
- Ma. 6, 169. 19, 334. 332
margin
- Ma. 21, 261
margin
- Ma. 21, 261. 262
margin
- Ma. 21, 261. 262. 265
margin
- Ma. 19, 333
margin
- Ma. 6, 168
margin
- Ma. 21, 259
margin
- Ma. 26. 280
margin
- Ma. 26. 280. 281
margin
- L. W. 44, 34
margin
- Ma. 26. 285—287
margin
- Ma. 26. 285—287. 314 —318
margin
- Ma. 26. 285—287. 314 —318. 27, 63
margin
- Ma. 26, 315—350
margin
- Ma. 26, 382
margin
- Ma. 26, 383
margin
- Ma. 26, 383. 384
margin
- Can. 92,36
- Ma. 21. 20
- Ma. 21. 20. 27
- Ma. 21. 20. 27., 32
- Ma. 16, 181
- Ma. 16, 181. 182
- Ka. 18, 249
- Ma. 27, 64
margin
- Ma. 7, 15
margin
- Ma. 7, 15. 26, 381
margin
- Ma. 7, 15. 26, 381. 382
margin
- Ma. 7, 15. 26, 381. 382. 27, 66
margin
- Schulbl. 31, 266
margin
- Neb. 98, 25
margin
- Ma. 27, 57
margin
- Ma. 27, 57. 66
margin
- Ma. 27, 57. 66. 6, 268
margin
- Ma. 27, 57. 66. 6, 268. 268
margin
- Theol. 6, 208
margin
- Ma. 27, 62
margin
- Ma. 23, 384
margin
- Stock 699
margin
- Schulbl. 26, 168—170
margin
- Ma. 19, 75
margin
- W. 88, 39
margin
- W. 88, 39. 40
margin
- Ma. 16, 181
margin
- Ma. 16, 181. 182
margin
- Ma. 16, 181
margin
- N. Il. 1910, 46
margin
- Ma. 15, 183
margin
- N. W. 79, 14
margin
- Ma. 16, 182
margin
- Il. 85, 18
margin
- Il. 85, 18. 72
margin
- W. 71, 67
- W. 71, 67. 68
- Ma. 21, 21
- Stöckh. A. T. 2
- W. 86, 44
- W. 86, 44. 45
- Ma. 18, 17
margin
- Ma. 18, 17. 16
margin
- Luth. 38, 122
margin
- Luth. 38, 122. 123
margin
- Luth. 38, 122. 123. 39, 121
margin
- Luth. 38, 122. 123. 39, 121. 122
margin
- Luth. 38, 122. 123. 39, 121. 122. 43, 118
margin
- Luth. 38, 122. 123. 39, 121. 122. 43, 118. 119
margin
- Luth. 38, 122. 123. 39, 121. 122. 43, 118. 119. 45, 19
margin
- Luth. 38, 122. 123. 39, 121. 122. 43, 118. 119. 45, 19, 121
margin
- Luth. 38, 122. 123. 39, 121. 122. 43, 118. 119. 45, 19, 121. 138
margin
- Luth. 38, 122. 123. 39, 121. 122. 43, 118. 119. 45, 19, 121. 138. 5, 153 —155
margin
- Luth. 38, 122. 123. 39, 121. 122. 43, 118. 119. 45, 19, 121. 138. 5, 153 —155. 1, 94 The Lutheran Educational Institution at Altenburg in Perry Co., Mo.
margin
- Luth. 38, 122. 123. 39, 121. 122. 43, 118. 119. 45, 19, 121. 138. 5, 153 —155. 1, 94. 47, 133
margin
- Luth. 38, 122. 123. 39, 121. 122. 43, 118. 119. 45, 19, 121. 138. 5, 153 —155. 1, 94. 47, 133. 134
margin
- Luth. 38, 122. 123. 39, 121. 122. 43, 118. 119. 45, 19, 121. 138. 5, 153 —155. 1, 94. 47, 133. 134. 65, 69
margin
- Luth. 38, 122. 123. 39, 121. 122. 43, 118. 119. 45, 19, 121. 138. 5, 153 —155. 1, 94. 47, 133. 134. 65, 69. 10, 100
margin
- Mit. 95, 40
margin
- Süd. 1904, 7
margin
- Süd. 1904, 7. 8
margin
- Süd. 1904, 7. 8. 91, 40
margin
- Il. 1904, 52 —56
margin
- Il. 1904, 52 —56. 98
margin
- Il. 1904, 52 —56. 98. 100
margin
- Jo. 83, 40
margin
- Jo. 83, 40. 41
margin
- W. 91, 27—30
margin
- Ka. 88, 41
margin
- Ka. 88, 41. 42
margin
- Syn. 1900, 36
margin
- Tex. 1906, 41
margin
- Wis. 1907, 48—53
margin
- Proc. 97, 23
margin
- Neb. 89, 26
margin
- Luth. 5, 49
margin
- Luth. 5, 49. 50
margin
- Luth. 5, 49. 50. 66, 213
margin
- Luth. 41, 112
margin
- Luth. 41, 112. 60, 171
margin
- Jo. 82, 73
margin
- Jo. 82, 73. 74
margin
- Neb. 89, 60
margin
- Neb. 89, 60. 61
margin
- Jo. 82, 69—74
margin
- Il. 93, 45
margin
- Luth. 62, 273
margin
- Luth. 61, 291
- Luth. 61, 291. 62, 341
- Syn. 1900, 34
- L. W. 31. 388
- Mit. 97, 39
- Mit. 97, 39. 91, 34
- Mit. 97, 39. 91, 34;
2
- Tex. 1906, 27
- Mag. 5, 103
- Min. 91, 16
margin
- Luth. 62, 242
margin
- Luth. 62, 242. 65, 325
margin
- Luth. 62, 242. 65, 325. 326
margin
- Luth. 62, 242. 65, 325. 326. 64, 226
margin
- Luth. 62, 242. 65, 325. 326. 64, 226. 37, 82
margin
- Luth. 62, 242. 65, 325. 326. 64, 226. 37, 82. 83
margin
- W. 1901, 111
margin
- Wis. 89, 34
margin
- W. 91, 31
margin
- W. 91, 31. 32
margin
- Luth. 62, 160
margin
- Luth. 62, 160. 60, 228
margin
- Luth. 62, 160. 60, 228. 229
margin
- Luth. 62, 160. 60, 228. 229. 310
margin
- Luth. 62, 160. 60, 228. 229. 310. 17, 121
margin
- Luth. 62, 160. 60, 228. 229. 310. 17, 121. 122
margin
- W. 73, 82
margin
- W. 73, 82. 83
margin
- Neb. 1901, 15
margin
- Neb. 1901, 15. 16
margin
- Syn. 1900, 35
margin
- L. W. 52, 520
margin
- Luth. 63, 209
margin
- Ma. 16, 356
margin
- Mag. 5, 109
margin
- Walth. L. L. 32
margin
- Mit. 95, 44
margin
- Mit. 97, 40
margin
- Mit. 97, 40. 41
margin
- Ruh. 884
margin
- Walth. L. L. 36
margin
- Walth. L. L. 36. 39
margin
- Luth. 63, 9
margin
- Luth. 63, 9. 66
margin
- Luth. 63, 9. 66. 206
margin
- Mit. 97, 40
margin
- Walth. Epi. 23
margin
- Jo. 89, 18
margin
- Wis. 92, 25
margin
- Wis. 92, 25. 26
margin
- Ma. 9. 296
margin
- Ma. 9. 296. 16, 354
margin
- N. Il. 1910, 45
margin
- Ma. 35. 136
margin
- Ma. 28, 202
margin
- Ma. 3, 217
margin
- Ma. 3, 217. 4, 71
margin
- Ma. 3, 217. 4, 71. 66
margin
- Mag. 7, 106
- Tex. 1906, 26
- Min. 88, 42
- Stock 822
- Stock 822;
2
- Ma. 11, 168
- Ma. 28, 157
- Theol. 6, 18
- Schulbl. 31, 259
- Schulbl. 31, 259. 260
- Luth. 60, 153
- Luth. 60, 153. 154
- Stöckh. A. T. 126
- Ma. 20, 323—32
- Ma. 2, 11
margin
- Ma. 2, 11. 42
margin
- N. W. 79, 61
margin
- Wis. Syn. 91, 34
margin
- Stock 700
margin
- Min. 89, 59
margin
- Ma. 12, 306
margin
- Ka. 1900. 51
margin
- Luth. 41, 99
margin
- Luth. 41, 99. 43, 174
margin
- Luth. 614
margin
- Luth. 614. 97
margin
- Ma. 25, 105
margin
- Luth. 68, 110
margin
- Luth. 63, 273
margin
- Luth. 63, 273. 274
margin
- Quart. 1, 88
margin
- Stock 699
margin
- Stock 699. 698
margin
- Stöckh. A. T. 125
margin
- Stöckh. A. T. 125. 126
margin
- Freik. 1904, 55
margin
- Jo. 79. 83
margin
- Mich. 1907, 72
margin
- Mich. 1907, 72. 73
margin
- Stock 900
margin
- Stock 700
margin
- Ma. 9, 302
margin
- Ma. 23, 346
margin
- Ma. 23, 346. 347
margin
- Mit. 97, 41
margin
- Ka. 1900. 57
margin
- Mich. 1907, 59
- Ma. 18, 75
- Ma. 18, 75.
I
- Mag. 5, 108
margin
- Ma. 4, 68
margin
- Ma. 4, 68. 69
margin
- L. W. 418, 73
margin
- L. W. 418, 73. 74
margin
- Luth. 17, 193
margin
- Luth. 17, 193. 191
margin
- Mit. 97, 12
margin
- Mit. 97, 12. 95, 43
margin
- Stock 700
margin
- Jo. 79, 46
margin
- Mit. 71, 10
margin
- Ka. 89, 14
margin
- Luth. 16, 75
margin
- Luth. 16, 75. 76
margin
- Stöckh. N. T. 218
margin
- Jo. 89, 29
margin
- Min. 89, 96
margin
- Mag. 7, 108
margin
- Mag. 7, 108. 110
margin
- Ma. 35, 204
margin
- Can. 94, 48
margin
- Can. 94, 48. 47
margin
- Neb. 94, 54
margin
- Wis. Syn. 91, 33
margin
- Mag. 5, 108
margin
- Mich. 1907, 5
margin
- Mich. 1907, 5 5—6
margin
- Mich. 1907, 5 5—6 1
margin
- Mit. 98. 40
margin
- Mit. 98. 40. 41
margin
- Neb. 1903. 11
margin
- Luth. 63, 209
margin
- Mit. 98, 39
margin
- Neb. 1903, 45
margin
- Mit. 98, 39
margin
- Süd. 95, 85
margin
- Walth. L. L. 33
margin
- Ma. 10, 372
margin
- Ma. 4, 67
- Ma. 22, 126
- Ma. 22, 126.
5
- Ma. 6, 224
- Hön. Ent. 387
- Hön. Ent. 387.
12
- Hön. Ent. 415
- Ma. 11. 275
- Ma. 5, 279
- Ma. 19, 329
- Ma. 19, 329.
1
- Ma. 15, 234
- Ma. 24, 11
- Pi. 116
- Pi. 116, 12
- Pi. 116, 12. 13
- Walth. Kas. 492
- Ma. 17, 188
- Ma. 1, 51
- Ma. 11, 168
- Ma. 25, 104
- Ma. 4, 33
- Ma. 6, 162
- Walth. Kas. 497
- Ma. 4, 194
- Ma.
6, 44
- Ka. 15, 46
- Ma. 18, 215
- Ma. 6, 158
- Ma. 19, 72
- Ma. 32, 139
- Ma. 32, 139
- Ma. 35, 63
- Ma. 35, 252
- Theol. 2. 117
- Ma. 16, 88
- Ma. 9, 221
- Ma. 9, 221.
1
- Ma. 9, 296
- Ma. 9, 296.
1
- Ma. 15, 51
- Ma. 15, 51.
1
- Ma. 2, 335
- Ma. 2, 335.
2
- Luth. 25, 34
- Bro. 432
- Bro. 432.
2
- Ma. 21, 254
- Ma. 5, 66
- Ma. 19, 288
- Ma. 21, 341
- Ma. 21, 341.
1
- Ma. 27
- Ma. 13, 258
- Ma. 13, 258.
1
- Ma. 21, 5
- Ma. 21, 5.
2
- Ma. 95
- Ma. 95.
2
- Ma. 28, 116
- Ma. 28, 116.
2
- Ma. 19, 1
- Ma. 19, 1.
2
- L. W. 39, 211
- L. W. 39, 211.
2
- Ma. 3, 330
- Ma. 3, 330.
2
- Ma. 34, 368
- Ma. 34, 368.
1
- Ma. 31, 210
- Ma. 31, 210.
1
- Ma. 16, 174
- Ma. 16, 174.
1
- Ma. 15, 177
- Jo. 98, 74
- Ma. 35, 202
- Ma. 36, 99
- Ma. 21, 267
- Ma. 298
- Ma. 298.
1
- Ma. 1, 213
- Ma. 1, 213.
2
- Ma. 7, 232
- Ma. 12, 135
- Ma. 13, 225
- Ma. 13, 225.
1
- Ma. 1, 180
- Ma. 1, 180.
2
- Ma. 13, 269
- Ma. 9, 303
- Ma. 22, 180
- Ma. 10, 205
- Ma.
211
- Ma.
glaube, darum rede i
- Wis. Syn. 94.
- Ka. 14.
- Theol. 2, geiſtlichn Sin
- Jo. 91d 11. 12. Traktat
- Mag. 5,
- Ma. 34, H. Sein Wandel ſ
- Ma. 15, 6258260.
- Luth.“ 24, 66. 67.
- L. W. 31,
- Quart. 3,
- Luth. 17,
- Ma. 27,
- Ruh. S8S89. 890.
- Wit ſind
es nicht wert.
- Ma. Mi 275. 14, 13. 11,
vol c, printed page
337–377 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0355_PA337