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Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

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28 entries under rechtfertigung.

Rechtfertigung

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Rechtfertigung. Abhandlungen. Die Lehre von der Rechtfertigung. Süd. 83. Wis. Syn. 79 und 80. üÜbe die Lehre von der Rechtfertigung. Syn. 72, 20—68. Rechtfertigung. W. 59, u bis 65. Die Rechtfertigung des ſündigen Menſchen vor Gott nach dem Evangelinn. Neb. 83. Rechtfertigung. Luth. 16, 9. 17. 18. 25. 33. 41. 57. 73. 83. Die Lebrvon der Rechtfertigung. L. W. 13, 76. 86. Rechtfertigung. R. Pieper, Kat. 2. 150—189. Outlines 218-224. De justificatione. Baier 3, 240—299. Justification. Theol. 5, 193—208. Die Rechtfertigung nach Röm. 3, 2—4, L. Mit. 1909. Die Lehre von der Rechtfertigung nach den Bußpſalmen. Can. 9 Die Lehre von der Rechtfertigung nach der Apologie. L. W. 40, 144—149. 161 bis 171. 201—218. 257—268. 324 —333. 41, 10—17. 135—140. 167—171. 209—222. 257—264. Von der Rechtfertigung aus dem Glauben. Luth. 44. 4. 44. 51. 52. 59. 60. 67. 68. 74. 75. 76. 81. 82. Nicht wegen des Glaubens, ondern durch den Glauben werden wir ſelig. Luth. 42, 114 —116. 123. 124. Der rechtfertigende Glaube. Luth. 65, 51. 52. 66. 67. 100. 101. Das Korrelat des rechtfertigenden Glaubens. L. W. 51, 289—294. Der notwendige Zuſammenborz des Glaubens und ſeinem Objekt. L. W. 51, 529 —543. Die allgemeine Rett. fertigung. L. W. 34, 161—166. Noch ein Wort über die Rechtfertigung. L. A. 35, 201—220. Die allgemeine Rechtfertigung. L. W. 55, 145—156. Zur Letre von der allgemeinen Rechtfertigung. L. W. 55, 156 —161. Die neue und die alte Lehre der Ohioſynode von der allgemeinen Rechtfertigung. L. W. 51, 385—⁹. 447—467. 490—508. Die Erlöſung und die allgemeine Rechtfertigung nach 2 or. 5, 18—21. Quart. 7, 81—102. Ohios neuer Angriff auf die Lehre von der Ract. fertigung. Quart. 3, 106—120. Streit unter den Lutheranern über Rechtiert. gung und Abſolution. L. W. 51, 390—400. L. W. 17, 145—151. über den innigen Zuſammenhang der Lehre von der Abſolution mit der von der Rechtiert. gung. Allg. 60. Verhältnis der Lehre von der Wahl zu der Lehre von der Rett. fertigung. Conc. Synode 81. Zum Grund und Kern und Stern aller Lehre mach die lutheriſche Kirche die Lehre von Chriſto oder von der Rechtſertigung. W. 68. 30—35. Iſt die Rechtfertigung durch den Glauben allein noch jetzt der die geſomt. Kirchenlehre beherrſchende Mittelpunkt? L. W. 4, 10—14. In einer wahrhaſ lutheriſchen Gemeinde geht vor allen Dingen die Lehre von der Rechtfertigungal. lein durch den Glauben im Schwange. N. W. 77, 17—17. Eine vortrefflite Ausſprache eines deutſchen Theologen über die Lehre von der Rechtfertigung. L W. 39, 80—87. 115—8. Walther als Theologe und die Rechtfertigung. L. V. 36, 10—14. 12—50. 113—121. 180—185. Die Lehre der lutheriſchen Kirche ven der Rechtfertigung in ihrem Gegenſatz zu der katholiſchen und reformierten Kirch. Jowa 1903 und 19ʃ1. Faliche Lehre der Methodiſten von der Rechtfertigumn. Luth. 2, 23. 24. Prozeſſor Hengſtenbergs Lehre von der Rechtfertigung. L. V. 13, 231—213. Fohannes Brenz und die Lehre von der Rechtfertigung. LV. 1J. 21.—220. Selige Folgen der Rechtfertigung. Luth. 65, 83. 81. Die dei ligung der gerechtjertigten Chriſten. Luth. 65. 178. 179. Die Heiligung eine net mendige Folge der Rechtfertigung. Ter. 1912. Gerechtfertigte Chriſten ſind ſe lige Knechte der Gerechtigkeit. Luth. 65, 191. Der gerechtfertigten Chriſten ſehn. Freiheit vom Geſetz. Luth. 65, 210. Die praktiſche Vehandlung der Lehre von de Rochtfiertigung. Ma. 17. 225—236. 257—265. 289—298. 321—327. Doas Epangetium oder die reine Lehre von der Rechtiertigung die Quelle der rechten à. geiſterung für alle Arbeit im Reiche Gottes. Luth. 46, 126. 127. Die Rechtim gung des Jakobns. L. W. 1. 117— 124. 110—118. — Katecheſe über Rechtiert gung. Schulbl. 11, 327.—335. Nachtrag: Hön. Dog. 331—338. Stöckh. Römerbrief 271—281. Luth. 53, 85. 95. Die Rechtfertigung nach der A. C. Schulbl. 12, 168—172. Referat iber die Predigt der rechten Lehre von der Rechtfertigung. L. W. 7, 43—54. 75—92. W durch den Glauben. Theologiſche Axiome. L. W. 7, 225—227. 57—264. Den hellige Skrifts Laere om Syndens Retiaerdiggjorelse for Gud. Be— reining 190793. 91. Retfaerdiggjorelse. Beret. Iowa 1901, 13. 17. 21. 26. 32. 35. 42. 49. 57. 60. 62. 71. 72. Om Synderens Frelse Beret. Ost. 94,. 17. Om Keriaerdiggjorelsen. Beret. Jowa S8. 28. Laeren am Forsoningen og Ret— jaerdiggiorelsen. Beret. Minn. 88. 11. Abkürzung: Dau-Justification. (Pamphlet.) Quart. 8, 270. Abriß. Wichtigkeit dieſer Lehre. § 1. Die lutheriſche Kirche macht dieſe Lehre zur Hauptlehre. § 2. Die Predigt von der Rechtfertigung. § 3. Erkenntnisquelle. S! Notwendigkeit der Rechtfertigung. § 5. Vorausſetzung für die Lehre von der Rett fertigung. § 6. Objektive Rechtfertigung. § 7. Antitheſe. § 8. Einwände gezn § 9. Mittel, dadurch die allgemeine Rechtfertigem den Menſchen dargeboten wird. § 10. Die Rechtfertigung muß durch den Glauten Die Rechtfertigung iſt eine Handlung Gottes. § 12. H rin beſteht die Rechtfertigung nicht? § 13. Worin beſteht ſie? § 14. Die Rett fertigung iſt eine richterliche Handlung. § 15. Antitheſe. § 16. Wann geſchieht R. Eigenſchaften der Rechtfertigung. § 18. Aus Gnaden. 81 § 20. Werklehre die natürliche Religion. § 21. Vann können Werke nicht rechtfertigen? § 22. Folgen der Werkheiligkeit. § 3. Antitheſe. § 25. Durch den Glauben. § 26. Der rechtin Warum rechtfertigt allein der Glaube? § 28. Inwiken § 29. Der Glaube als ein Werk. § 30. Antitheſe. San Sekten und Namenlutheraner. § 33. Einwände. 8 Y Früchte der Rechtfertigung. § 35. Dieſe Lehre gibt den Sündern Troſt und Hen die Ehre. § 36. Endzweck. § 37. Rechtfertigung. 1. Wichtigkeit dieſer Lehre. Die Lehre von der Retz fertigung iſt die Hauptlehre der chriſtlichen Kirche en87, 2: der höchſte, fürnehmſte Artikel der ganzen chnlichen Lehre. 6141, 6. Sie iſt der Grund, auf dem de ganze Lehrgebände ruht. N. W. 77, 12: das Herz d. chriſtlichen Religion, die Spitze oder Kuppel, in der . Linien zuſammenlaufen. Neb. 83, 18. 19. — Vo de Lehre iſt, iſt lauter Licht, wo ſie fehlt, eitel hölliche dn. ſternis. Can. 94, 36. Jo. 1903, 43. Neb. 83, 7.— Ausſprüche von Luther Luth. 1, 1. 2. 15, 11.12. V 3. 240—242. Melanchthon L. W. 40, 163. Chemi und Gerhard W. 59, 17. 18. Kromayer Wis. Sun. 14. 15. — Die Lehre von der Rechtfertigung iſt a. Kermund Stern der Schrift, die Sem um die ſich alle Lehren drehen. W. 95, 34. Sie ſia. ſich wie ein roter Faden durch die ganze Bibel hindut Konk. 220. 82. Anm. Paulus hat alle Lehren, den ganzen A. Gottes gepredigt Ap. 20, 27 und doch wiederum at nur eine Lehre 1 Kor. 2, 2: Jeſum Chriſtum, den .. krenzigten. Er hat alle Lehren ſo gepredigt, daß Ehrite Mittelpunkt aller Lehren blieb; b. hängt mit vielen andern Lehren det chriftinnig zuſammen, z. B. mit der Lehre 1 l. demfreien Willen und dem gänzlichen Unvermögen des Menſchen in geiſtlichen Dingen. Wer dem natürlichen Menſchen noch Kräfte zuſchreibt, wird auch in der Rechtfertigung falſch ſtehen; I. 8 6:

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2. der Perſon Chriſtii

2. der Perſon Chriſtii. Die Lehre von der Rechtfertigung hat die Lehre von der Perſon Chriſti zur Vorausſetzung und fließt aus dieſer, wie das Licht aus der Sonne. Wo die Rechtfertigungslehre falſch iſt, da iſt auch gewiß die Lehre von Chriſti Perſon und Werk nicht mehr rein, und umgekehrt. Hat nur ein Menſch für uns gelitten oder mußte Chriſtus für ſeine eigene Perſon das Geſetz erfüllen, dann ſind wir nicht Gott verſöhnt und die Rechtfertigung iſt umgeſtoßen. W. 59, 61. Süd. 83, 24. 27. — Die Lehre von der Rechtfertigung iſt die Lehre von Chriſto. Mit. 68, 12;

  • W. 59, 61
  • Süd. 83, 24
  • Süd. 83, 24. 27
  • Mit. 68, 12
  • Mich. 72, 23 margin

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3. der Erlöſung, Verſöhnung, Genugtuung

3. der Erlöſung, Verſöhnung, Genugtuung. Wer nicht glaubt, daß Gott mit allen Menſchen be— reits vollkommen verſöhnt iſt, kann die Rechtferti— gung nicht verſtehen. Laß das „um Chriſti willen“ aus und das „allein aus Gnaden durch den Glau— ben“ fällt hin. S. 75, 10. Die vollkommene Er: löſung durch Chriſtum wird beſtätigt durch die Rechtfertigungslehre. Kon. Syn. 84, 32: . den Gnadenmittehn. Wer die mitteilende Kraft der Gnadenmittel leugnet, muß auch die Rechtfertigungslehre fälſchen und die Leute auf ihr Ringen, Kämpfen, Gefühl u. ſ. w. weiſen;

  • Syn. 84, 32
  • Süd. 83, 23 margin
  • L. W. 36, 116 margin

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5. der Abſolution

5. der Abſolution. Warum manchmal der Widerſtand gegen die Abſolution? Weil man die Rechtfertigungslehre noch nicht erfaßt hat. Wird die Gültigkeit der Abſolution von der Ordination abhängig gemacht, ſo iſt die reine Lehre von der Rechtfertigung umgeſtoßen. L. W. 36, 10. Über Zuſammenhang der Lehre von der Rechtfertigung mit der Abſolution ſ. Allg. 60, 34—46;

  • L. W. 36, 10
  • Allg. 60, 34—46
  • W. 59, 53 margin

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6. der Gnadenwahl

6. der Gnadenwahl. Die Lehre von der Gnadenwahl beſtätigt die Lehre von der Rechtfertigung. die alles menſchliche Verdienſt und Werke aus ſchließt. Und wiederum, die Lehre von der Recht fertigung gibt auch der Gnadenwahlslehre das rechte Licht. Sie ſchneidet allen Irrtum in der Lehre von der Gnadenwahl nach rechts und links ab. Süd. 83, 6—9. Konk. Syn. 84, 30:

  • Süd. 83, 6—9
  • Syn. 84, 30
  • W. 80, 63—65 margin
  • Syn. 84, 29 margin

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7. der Kirche

7. der Kirche. Die Lehre von einer wahren ſichtbaren Kirche, außer welcher kein Heil iſt, iſt eine Fälſchung der Rechtfertigungslehre. Dasſelbe iſt der Fall, wenn man Leute, die primäre Fundamentalartikel leugnen, als Glieder der Kirche rechner und ſie ſelig ſpricht, oder andern die Seligkeit ab⸗ ſpricht, weil ſie aus Schwachheit in einem ſekundänmn Glaubensartikel irren. S. 68, 17. (Das en wäre Rechtfertigung durch den Glauben plus i. ſchluß an die Kirche, das zweite Rechtfertigung eir. Chriſtum, das dritte Rechtfertigung durch den Ghur. ben plus gewiſſe Erkenntnis);

  • L. W. Kirche 36, 10. v70

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8. dem Chiliasmus

8. dem Chiliasmus. Hat man Anteil en. der erſten Auferſtehung zum tauſendjährigen Rei. ſo entſteht die Frage: Warum gerade ich vor vieler andern Chriſten? Doch darum, weil ich ein beien deres Verdienſt aufzuweiſen habe:

  • Luth. 19, 9 margin
  • Luth. 19, 9. 10 margin

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9. der Erneuerung

9. der Erneuerung. Nur wenn wir e rechtfertigt ſind, können wir in Erneuerung leben. Verlegt man die Rechtfertigung in die Heilizung ſo verliert man mit der Seligkeit auch die gmn Werke. Gute Werke gibt es nur durch den Ehon— ben. Del. 1902, 35—37. Anm. a. Mat hat darum die Lehre von der Rachſin. tigung auch das Formalprinzip genannt, da alle Schri lehren in einem innigen Zuſammenhang mit der Retz fertigungslehre ſtehen. Anm. b. Aus dem allem folgt: 1. Steht man in der Rechtfertigungslehre retn dann wird man auch in andern Lehren recht ſtehen. Die Sonne vertreibt alle Finſternis. Wo diir Artikel rein bleibt, bleibt die Chriſtenheit rein. S 59, 7. So wenig man ein Stäublein im Rur leiden kann, ſo wenig kann der, der die Rechtin tigungslehre erfaßt hat, ein Stäublein falicher L re vertragen. Er fühlt es, wenn etwas dagene verſtößt. Luth. 61, 50. Er wird ſich nicht bertz ren laſſen, weder von Rationaliſten, noch ven En piſten, noch von Schwärmern. Can. 9ʃ, 38. Rl ther. Eyi. 347. Hätte man an der Nechtferizmtz lehre feſtgehalten, ſo wäre weder das Papittum mn ſeinem Meßopfer, Ablaß und Fegfeuer, noch guin. li und Calvin mit ihrer falſchen Lehre von der Enadenmitteln aufgekommen. Luth. 10, 9. J½ Ein Methodiſt, der zur Erkenntnis der reinen Rith fertigungslehre kommt, bleibt nicht Nethodi. Luth. 40, 10. — Prüfſtein der Lehre. 2. Wer die Lehre von der Rechtfertigung nie! recht predigt, wird auch in andern Lehren jehlgehen 3. Wer in andern Lehren irrt, hat gewißlich art dieſe Lehre nicht rein. Jede falſche Lehre hrir das 33 . der chriſtlichen Religion. Mith Y 31. Darum iſt die Lehre von der Rechtiem wunch ein ſicherer Probierſtein aller Seken Luth. 3, 50. 51. — Gleichgültigkeit, Jniltarre mits gegen die Lehre hängt zuſammen mit 6 gegen die Rechtfertigung. Ka. B. Verlieren wir dieſen Artikel, ſo werden v keiner falſchen Lehre widerſtehen können. Wo die Sonne verfinſtert wird, haben auch die andern Him⸗ melskörper kein Licht. Jo. 1903, 11. Anm. c. Man kann mit Worten die Rechtfertigungsbhn bekennen und durch andere Lehren ſie wieder um— toßen. Anm. d. Man behauptet manchmal, in der Rechtfertigungslehre ſeien die verſchiedenen Sekten mit uns ei⸗— nig, nur in der Lehre von Chriſti Perſon, den Sakramenten, der Gnadenwahl u. ſ. w. nicht. Aber ſie ſtimmen gerade auch in der Rechtfertigung nicht mit uns. Kaum haben ſie die Rechtfertigung gepredigt, ſo weiſen ſie auf Buße, Heiligung, Ringen und Kämpfen als Weg zur Vergebung. Syn. 2, 22; c. führt zum rechten Verſtändnis der Schrift. Sie iſt der Schlüſſel zum Verſtändnis der Schrift. Neb. 83, 14. Sie tut die Tür zur Schrift auf. Konk. 87, 3. 4. Wis. Syn. 79, 13. 14. Wer dieſen Artikel nicht faßt, dem bleibt die Bibel ein verſchloſſenes Buch. N. W. 77, 26 d.iſt der Artikel, mit dem die Kirche ſſteht und fällt. Articulus stantis et cadentis ecclesiae. Wo dieſer Artikel erſchallt, iſt die Kirche. Wo er nicht iſt, iſt keine Kirche. 1 Kor. 15, 17. 18: Iſt Chriſtus nicht auferſtanden, ſo iſt euer Glaube eitel. Neb. 83. 12. 13. Kon. 149, 256. Soll die Kirche ge— bant und erhalten werden, muß vor allen Dingen die Rechtjertigung gepredigt werden. L. W. 36. 12. 13. Ohne ihn kann die Kirche nicht eine Stunde beſtehen. 39, 12. Neb. 83, 14. 15: e. iſt die Lehre, deren Erkenntnis einen Menſchen zum Chriſten macht. Wenn ein Menſch alle andern Lehren der Schrift glaubte, aber Reſe Lehre nicht, ſo würde er doch nicht ſelig. Syn. 72, 21² . iſt das Unterſcheidungsmerkmal zwiſchen derſchriſtlichen und allen an⸗ dern Religionen in der Welt. Alle andern leligionen. Mohammedaner, Papiſten, Juden, Rationa⸗ liten, Schwärmer u. ſ. w. zeigen den Weg der Werke, Alein die chriſtliche Religion den Weg der Enade. Wis. Syn. 79, 13. 14. Walther, Ev. 275. Walther L. L. 905. L. W. 36, 14. Ma. 21, 59. 60. Syn. 72, 21. 38. 73, 28. Del. 1902. 27. 28. 1. Die heidniſchen Religionen wollen eine Recht⸗ fertigung verſchaffen, die chriſtliche Religion ſagt: ſie iſt ſchon da. Alle andern Religionen ſagen, was der Menſch tun muß: Hilf dir ſelbſt. Can. 98, 11.

  • Luth. 61, 50
  • Luth. 10, 9
  • Luth. 40, 10
  • Luth. 3, 50 Collection of Sayings about Dr. M. Luther's Person, Teaching, Writings, and Deeds, from People of All Kinds of Religions.
  • Luth. 3, 50. 51 The Pure Doctrine of Justification, a Sure Touchstone of All Sects. (See Luther's exposition of Psalm 117, from 1530.)
  • O. 92, 17 margin
  • Can. 97, 11 margin
  • L. W. 36, 14 margin
  • N. W. 77, 28 margin
  • N. W. 77, 28. 29 margin
  • Syn. 72, 21 margin
  • O. 94, 17 margin
  • W. 79, 13 margin
  • O. 77, 29 margin
  • Ka. 98, 41 margin
  • L. W. 40, 165 margin
  • L. W. 40, 165. 166 margin
  • Can. 97, 11 margin
  • Walth. Epi. 347 margin
  • W. 59, 13 margin
  • Syn. 72, 24 margin
  • Jo. 1903, 11
  • Neb. 83, 14
  • Konk. 87
  • Konk. 87, 3
  • Konk. 87, 3. 4
  • Wis. Syn. 79, 13
  • Wis. Syn. 79, 13. 14
  • N. W. 77, 26
  • Neb. 83. 12
  • Neb. 83. 12. 13
  • L. W. 36. 12
  • L. W. 36. 12. 13
  • L. W. 36. 12. 13. O
  • Neb. 83, 14
  • Neb. 83, 14. 15
  • Syn. 72, 21
  • Wis. Syn. 79, 13
  • Wis. Syn. 79, 14
  • L. W. 36, 14
  • Ma. 21, 59
  • Ma. 21, 59. 60
  • Syn. 72, 21
  • Syn. 72, 21. 38
  • Syn. 72, 21. 38. 73, 28
  • Can. 98, 11
  • Neb. 83, 16 margin
  • Can. 97, 12 margin
  • Syn. 84, 6 margin
  • N. W. 77, 17 margin
  • N. W. 77, 17. 18 margin
  • O. 77, 29 margin
  • L. W. 40, 165 margin
  • L. W. 40, 165. 166 margin
  • Baier 3, 241 margin
  • L. W. 36, 12 margin
  • L. W. 36, 12. 50, 24 margin
  • Neb. 83, 7 margin
  • Süd. 83, 14 margin
  • N. W. 77, 25 margin
  • L. W. 36, 11 margin
  • Süd. 83, 13 margin
  • Cal. 97, 12 margin
  • Cal. 97, 12. 43 margin
  • N. W. 77, 25 margin
  • Can. 94, 37 margin
  • Can. 94, 37. 38 margin
  • L. W. 36, 4 margin
  • Süd. 83,

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12. —

12. Die chriſtliche Religion verkündigt: Es iſt voll⸗ bracht. W. 74, 13. 2. Alle andern Religionen haben nur einen Leh— rer, die chriſtliche einen Heiland. Anm. a. Woimmer man auf die Lehre ſtößt, daß des Menſchen Seligkeit ganz oder teilweiſe vom Menithen abhängt, ſei es in Rom, China oder Columbus, iſt man auf ein Srück des Heidentums geſtoßen. Anm. b. Im Grunde gibt es nur zwei Religionen: die einen wollen durchs Geſetz, die andern durchs Edanzelium ſelig werden. Anm. c. Summa: Von dieſem Artikel kann min nicht weichen, es falle Himmel und Erde. Ver diein Artikel angreift, greift uns aus Leben. Süd. 83, J5. 2. Die lutheriſche Kirche macht die Lehre von der Rech. fertigung zur Hauptlehre. Sie fängt bei dem Vam nitht mit der Kuppel, ſondern mit dem Grund an. W. 8. 30. Sie lehrt dieſen Artikel rein. Luth. 15, 9. 10. 21 zeigt uns den geraden Weg zum Himmel ohne alle Unwege. Walth. Epi. 472. Anm. a. Die erſte Bedingung zur Aufnahme i unſere Kirche muß ſein: Reinheit in der Rechtferngungs— lehre. Darüber muſſen die Betreffenden geprüſt werden. Anm. b. Luther 1. hat die reine Lehre von der Rechtfertigung wiedergebracht, 2. iſt gerade dadurch zum Reformator gewer den. (Leider iſt man ſpäter vom Hauptormzo der Reformation wieder abgefallen.), 3. fühlte wie nengeboren, als er zur rechten Er⸗ kenntnis der Worte: „Gerechtigkeit Gottes“ kam. 4. lebte und webte in der Rechtiertaunn en dieſen Artikel in Predigten fleißig getrieben. Luth 40, 9. 10. N. W. 77, 31: ‚ 5. hat durch dieſe Lehre ein feſtes Herz belom men, daß er wider alle ſeine Feinde jeſtitand mie eine Mauer: 6. hat aber auch prophezeit, daß nach ſeinen Tode dieſe Lehre werde verdunkelt werden. Anm. e. Die Miſſouriſynode hat von Ar· jang an dieſe Lehre in den Mittelpunkt geſtelt und fle ßig getrieben. Der Vorwurf, daß wir die 81 u wahlslehre die Hauptſtelle einnehmen laſſen, it w wahr. Konk. Sun. 81. 23. Wie hat Dr. Walther 4 mer wieder auf dieſe Lehre hingewieſen! L. 1 36, 10. Dabei iſt unſere Sunode durch Gottes Gnt bis heute erhalten worden. Can. 97, 13. 14. Anm. d. In andern Kirchen rritt die 10 ſertigungslehre zurück. Den Römiſchen iſt die L vom Payſt, Kirche u. ſ. w. wichtiger, den Säwän die Heiligung. Bei den Reformierten tritt die R fertigungslehre hinter der Lehre von der Inadenn und Wiedergeburt zurück. Jo. 1903, 32. 33. 11. S. Dak. 1909. 25. R. Pi. Kat. 2, 188. — Anm. e. Auch in vielen Gemeinſchaften, die ſich no uheriſch nennen, iſt das Bewußtſein, daß dieſe Lehre die Hauptſache ſei, vieljach geſchwunden und meiſt eine Zache der Überlieferung. Woher kommt das? Und nas für Maßregeln ſind zu ergreifen, dieſes Bewußt ſein wieder zu wecken? Luth. 16, d3. 3. Die Predigt von der Rechtfertigung. Wegen ihrer Wichtigkeit ſoll die Rechtfertigungslehre auch in der hredigt die Hauptſtelle einnehmen. Konk. 61, 48. Die Predigt von der Rechtfertigung ſoll ſich wie ein goldener Zaden durch alle Predigten hindurchziehen. N. W. 77, 9. 20. Jeder Paſtor ein Prediger der Gerechtigkeit. Na. 17, 225. Unm. a. Der Paſtor ſoll die Rechtfertigungslehre auch zum Mittelpunkt ſeiner ganzen Amtswirkſamkeit machen. Viele predigen fleißig davon, aber ihre Amtswirkfamkeit iſt geſetztreiberiſches Weſen. Anm. b. Zur rechten Vorbereitung und Führung des Predigtamtes gehört daher lebendige Erkenntnis der Rechtfertigungslehre. Einwand 1. Von der Rechtfertigung zu handeln ſei eicht, da jeder ſie wiſſe. — Aber ohne ſie erfahren zu haben, kann niemand recht davon predigen. Einwand 2. Unſere Zuhörer wiſſen dieſe Lehre ſchon. — Der Gedanke hält viele ab, davon zu predigen. Aber wir ſollten allemal ſo reden, als wäre es unſere letzte Predigt. „Einwand 3. In der Lehre von der Rechtfertigung ſeien die verſchiedenen proteſtantiſchen Sekten mit uns einig, darum ſolle man lieber die Unterſcheidungslehren treiben: die Lehre von den Sakramenten, Predigtamt u. J. w. Einwand 4. Man müſſe mit dem Evangelium zurück. halten. — Das heißt Chriſtum neu kreuzigen und iſt darum unlutheriſch. Wir ſollen nicht die Leute erſt fromm machen wollen, ehe wir ſie zu Chriſto bringen. Einwand 5. Luther habe zwar die Rechtfertigung zu ſeiner Zeit recht gepredigt, jett aber müſſe man die Lehre weiter ausbauen. — Ihr Ausbau iſt nichts weiter als eine Brücke ins Papſttum. Anm. e. Zuhörer ſollten nie genug von dieſer Lehre bekommen und mit einem Prediger der Rechtfertigung zufrieden ſein, auch wenn er ſonſt mancherlei äußerliche Mängel hätte. Glückſelig eine Gemeinde, die einen ſol90 Prediger hat! Walther Kaſ. 323. Wis. Syn. 79, Anm. d. Wie ſoll man die Rechtfertigung treiben? 1. Man ſoll die eine Hauptwahrheit immer wie⸗ der von einer andern Seite betrachten, ſich nicht immer im ſelben Geleiſe bewegen. Wie ganz an⸗ ders redet Paulus von der Rechtfertigung im Rö⸗ merbrief als im Galaterbrief! 2. Dabei ſoll man des Geſetzes ganz vergeſſen, als gäbe es kein Geſetz. Man ſoll nicht im erſten Teil den Troſt der Rechtfertigung ausſchütten nd im zweiten vor dem Zugreifen warnen: Seht zu. daß euer Glaube auch rechter Art iſt, oder allerle Bedingungen anhängen. Wis. Syn. 80, 24. B. 3. Man ſoll freilich auch Geſetz predigen, aber vor allem das Evangelium. J. Jede andere Lehre ſoll nicht nur von der Rechtfertigung beeinflußt werden, ſondern als de. ren notwendiger Beſtandteil erſcheinen. 5. Man ſoll auch nie vergeſſen, den Chriſten zu ſagen, daß ſie ſchon gerechtfertigt ſind. Anm. e. Es iſt nicht immer nötig, den Titel dieit Lehre an die Spitze zu ſtellen. Es iſt genug, wenn mar den Leuten ſagt: eure Sünden ſind euch durch Gotte Gnade vergeben. Glaubt es! 4. Erkenntnisquelle. Wollen wir die rechte Antwen finden auf die Frage: Wie wird der Menſch vor Gat gerecht und ſelig? ſo dürfen wir nicht unſerer emunn folgen, ſondern allein der Schrift. Formalprimid. Anm. a. Sedes doctrinae. Stellen, in denen Rechtfertigung abgehandelt wird, ſind z. B. Röm. 3 d 4. Eph. 2. — Anm. b. Die Schrift redet nicht bloß an den Stelen von der Rechtfertigung, wo das Wort rechtfertigen ver kommt, ſondern an allen Stellen, wo die Schrift du Heil der Menſchen auf Gottes Gnade gründet. Anm. e. Die Rechtfertigungslehre iſt auch im aln Teſtament zu finden, z. B. im 32. Pſalm. Derſelbe Glaube im alten wie im neuen Teſtament. — 5. Notwendigkeit der Rechtfertigung. Wer ſelig wer den will. muß vor Gott gerecht werden. Wir ſind zumal Sünder Way 29 und bedürfen einer Gerchmt keit. Das iſt allen Menſchen in das Herz geichrichn Waltber L. L 505. und wird nohl kaum vm ime der an ein höheres Weſen glaubt, gelengnet. Walher Kaſ. 315. 316. D Anm. a. Kein Menſch iſt von Natur gerecht. De Vewußtſein haben auch die Heiden. ‚ Anm. b. Ohne Rechtfertigung wird niemand an jünaſton Tag ein gnädiges Urteil empfangen. Anm. e. Hier auf Erden muß ſich entſcheiden e wir mi den Gerechtfertigten gehören oder nicht. f Anm. d. Wie werde ich vor Gott gerecht? Das! die große, wichtige Frage, die viele Menſchen beren. Mie erlange ich Vergebung der Sünden? 6. Vorausſetzung für die Lehre von der Ruhfer Die Lehre von der Rechtfertigung durch den Gla an Chriſtum hat eine doppelte Vorausſetzung: ger a. dio Lehre vom gänzlichen Verder u des natürlichen Menſchen und vom Undermähen aeiſtlichen Dingen. Soll die Rechtfertigunaelehte verſtanden werden, dann muß der Unterricht von Zi Geſetz, Zorn Gottes und Strafe vorausgehen. 1909, 11. Anm. a. Die Rechtfertigung hat den ſündigen Nenſchen zum Subjekt. Wer kein Sünder iſt, bedarf der Rechtfertigung nicht. Daß nicht die Heiligen, ſondern die Sünder gerechtfertigt werden, zeigt z. B. Röm. 1. 5: der die Gottloſen gerecht macht. Sach. 3, 3. 4. Off. 3. 17. 18. (Wis. Syn. 80, 49.) Anm. b. Ohne Buße kein Glaube, ohne Geſetz kein Cvangelium. Mark. 1, 15: Tut Buße und glaubet an das Evangelium. Jer. 3, 12. 13. 1 Joh. 1, 8. 9. Anm. c. Sodann muß der Menſch aber auch erkennen, daß er zu ſeiner Rechtfertigung und Seligkeit ſelbſt nichts beitragen kann. Wer dem natürlichen Menſchen noch geiſtliche Kräfte zuſchreibt, wird keine Rechtfertigung aus Gnaden lehren. Anm. d. Als Erasmus ſagte, daß der freie Wille des Menſchen in geiſtlichen Dingen noch etwas vermöge, antwortete Luther: Du biſt mir an die Kehle gefahren. Anm. e. Die Rechtjertigung beſtätigt das gänzliche Unvermögen des Menſchen; b. die Lehre von der Verſöhnung⸗ die durch Chriſnun geſchehen iſt. der das Geſetz vollkommen erfüllt und alle Strafe der Sünden bereits getragen hat. Objektive Rechtfertigung. . Objektive Rechtfertigung. Durch Chriſti Leiden und Sterben ſind alle Menſchen bereits vor Gott gerechtfernigt. 2 Kor. 5, 19: verſöhnte die Welt mit ihm ſelber und rechnete ihnen ihre Sünde nicht zu. Gott iſt mit jedem einzelnen Menſchen vollkommen ausgeſöhnt. Süd. 83, 20—22. Er rechnete die Sünde nicht zu, d. h. er vergab ſie ihnen. Quart. 7, 89. 90. 92. — Röm. 5, 18. 19: durcheines Gerechtigkeit iſt die Rechtfertigung des Lebens über alle Menſchen gekommen, d. h. durch Chriſtum ſind alle Menſchen gerechtfertigt. Luth. 65, 100. 101.“ Eregeſe von Stöckhardt und Fritſchel hierzu .V. 55, 145—156. Rechtfertigung des Lebens iſt Rachtfertigung zum Leben. Vergl. Joh. 5, 29. Wis. Syn. 79, 43. — Röm. 4. 5: der die Gottloſen gerecht macht. 1 Kor. 1, 30: Chriſtus iſt uns gemacht zur Ge— rechtigkeit. — Lied 95, 1. 249, 6. Anm. a. Hierher gehören ſerner alle Stellen, die da ſagen, daß Verſöhnung 1. die Verſöhnung allgemein iſt. gleich Rechtfſertigung. S. § 9 g.; 2. Chriſtus alle Menichen erlöſt hat. Erlöſung gleich Rechtfertigung. Zwar iſt obiektive Rechtfer· tigung und Erlöſung nicht dasſelbe, denn die Er— löſung iſt die Darbringung eines Opfers und die Rechtfertigung ein richterliches Urteil Theol. 5, 196, aber die Frucht und Wirkung beider iſt dieſelbe. Röm. 3, 24: und werden gerecht durch die Erlöſung. „Anm. b. Die Auferweckung Chriſti war eine tatſächliche Rechtfertigung und Abſolution der ganzen Sünderwelt. Röm. 1, 25: um unſerer Gerechtigkeit willen auf⸗ erwecket. Chriſti Erlöſungswerk iſt der Grund. deej unſere Rechtfertigung ruht. L. W. 51, 463. Syn. 72. 11. Anm. c. Die Lehre von der allgemeinen Rechtrert. gung iſt bibliſche Lehre. ‚ Anm. d. Den Unterſchied zwiſchen objektiver und iid jektiver Rechtjertigung macht die Schrift ſelbſt. HPe gleiche 3. B. mit obigen Sprüchen von der objeknen Rechtfertigung Röm. 3, 26: gerecht mache den, der da t des Glaubens an Jeſu. 1, 17. Anm. e. Chriſtus hat die Rechtfertigung nicht al⸗ einen Schatz erworben, der nun zwar vorhanden, aber noch niemand geſchenkt ſei. Der Schatz iſt allen Men— ſchen zugeſprochen. — Gott hat ſein Verhältnis zur Vl. geändert. An Stelle des Zornes tritt Gnade. Dum. Anm. f. Wir ſtellen uns Gott oft ſo vor, als jti er durch Chriſtum noch nicht völlig mit uns ausgeſöhnt, a müßten wir ihn erſt noch gnädig machen, aber Chriſn hat gründliche Arbeit getan. Anm. g. Eigenſchaften dieſer objektiven Rett fertigung: 1. Sie iſt bereits geſchehen. Es it vel bracht. Von ſeiten Gottes ſind allen Menſchen ihe Sünden vergeben. Chriſtus hat nicht bloß die Nin lichkeit der Rechtfertigung geſchaffen. L. W. 35, . 51, 3415. 2. Sie iſt eine Rechtfertigung vor dem Glauben. 3. Sie iſt eine allgemeine nicht bloß für die Gläubigen, ſondern für alle. Röm. 5, 18: Ri Rechtfertigung iſt über alle gekommen. 2 Kor. 5. 19: verſöhnte die Welt mit ihm ſelber. 4. Sie iſt eine vollkommene, ſo daß mohr für den Menſchen zu tun übrig bleibt. S. Anm. h. Zeugniſſe, daß auch die In. 7. 4 . 47. Rechtfertigung gelehrt haben Syn. 72, 41. . Anm. i. Nun wird uns manches klar, nämlich. 1 1. daß das Evangelium nichts anderes n Verkündigung und Darbietung der —— Nur ſo iſt das Evangelium eine frohe Botſchaft; 2. daß die Abſoͤlution nur Wiederblan. beſondere Anwendung des ſchon längſt un Nr Urteils Gottes iſt, der von Gott geſchehenen 20 gebung. (Daher manchmal der Widerſpruch untr die Abſolution, weil man die allgemeine — 2. tigung nicht glaubt. F. Pi. Chriſti Werk 25.2 Paſt. 157) N. 3. warum wir zum Glauben auiut. werden. Es handelt ſich um die fertige Glabdaß Gott verſöhnt iſt. Schon im Begriff „ i liegt, daß eine Rechtfertigung vorher da ſein L. W. 36, 44. 45. Darum ſagt die Konk. 40. 45. 98, daß die Rechtfertigung durch den Glauben em- pfangen oder ergriffen wird. Sie muß alſo vorher bereits da ſein. Syn. 72, 46. Unſer Glau— be macht Gott nicht gnädig, ſondern glaubt, daß Gott ſchon gnädig ſei. Cal. 1903, 18. Der Glaube iſt ein bloßes Nehmen. F. Pi. Chriſti Werk 25. Anm. k. Ohne Rechtfertigung vor dem Glauben gibt es keine Rechtfertigung durſch den Glauben. Der Glaube wäre dann nicht ein Ergreifen, ſondern ein Werk, das wir zur Rechtfertigung vollbringen müßten. Anm. l. Darum ſtoßen ſich die Synergiſten an der allgemeinen Rechtfertigung, denn ſie raubt dem Men— ſchen das letzte Stück Ehre. Sie macht es unmöglich, den Glauben als Vedingung anzuſehen und die letzte Entſcheidung in die Hand des Menſchen zu legen. 8. Antitheſe. a. Calvin. Die Rechtfertigung iſt nicht allgemein. b. Oſiander. Die Erlöſung iſt vor Jahrhunder⸗ ten geſchehen, nicht aber die Rechtfertigung. . Ohioſynode. Die Ohioſynode leugnet die all. gemeine Rechtfertigung. Eine ſolche anzunehmen, ſei Abfall von der lutheriſchen Kirche. L. W. 35, 201. 1. Durch Chriſti Verſöhnung ſei nur die Mög⸗ lichkeit der Rechtfertigung geſchaffen. Dieſe Mög⸗ lichkeit muß der Menſch in die Wirklichkeit umſetzen. Mich. 1903, 62. x 2. Erſt komme der Glaube, dann die Rechtfer⸗ tigung. Anm. a. Ohio lehrt: Durch die Verſöhnung ſei Gott uns entgegengekommen, daß er uns vergeben kann, durch den Glauben müſſen wir Gott entgegenkommen. Dann vergibt uns Gott wirklich. Gott nimmt den Men-— ſchen nicht eher an, als bis er ſich richtig verhält. Da⸗ durch kommt die Rechtfertigung zuſtandee. L. W. 51, 222. 223. Anm. b. Ohio lehrt eigentlich eine Rechtfertigung um des Glaubens willen. d. Jowaſynode. Was von Ohio gilt, gilt auch n der Jowaſynode. Jowa hat ſich ſchon längſt vor Obio an der allgemeinen Rechtfertigung geſtoßen. Die Verſöhnung, die Chriſtus zuſtande gebracht hat, beſteht darin, daß Gott vergeben Kann. L. W. 52, 80. — Röm. 5. 18 wird ausgelegt, daß durch eines Menſchen Gerechtiakeit die Gerechtigkeit über viele (die From— men) kommen wird (Futur.) L. W. 52, 81. 55, 147. Anm. a. Bei dieſer Stellung 1. bringt erſt der Glaube die Rechtſertigung zu⸗ ſtande, ſchafft etwas, was vorher nicht da war, iſt bewegende Urſache der Rechtfertigung: iſt der Troſt der Rechtfertigung auf Sand ge— aut; 3. wird die Lehre von der ſubjektiven Rechtier tigung durch den Glauben abgetan. Der Glaub⸗ iſt dann nicht mehr Nehmehand: J. wird die Lehre von den Gnadenmitteln umge ſtoßen. Das Evangelium iſt kein Evangelium mehr: 5. könnten Menſchen keine Sünde vergeben, ſon. dern höchſtens den Weg zeigen, wie man dazu kom. men kann. Anm. b. Streit zwiſchen der Auguſtanaſynode und den Norwegern dieſes Landes L. W. 18. 161—176. e. Schwärmer. Chriſtus hat nur die Vedingynp der Rechtfertigung erworben. Die Rechtfertigung mi der Menſch durch ſeine Buße erwerben. f. Schleiermacher. Es gäbe nur einen allgemeinen ewigen Ratſchluß der Rechtfertigung, der nichts anden ſei als der Ratſchluß der Sendung Chriſti. ‚ Einwände gegen die allgemeine Rechtfertigung a. Sind alle Menſchen gerechtfertigt, dann würden ale ſelig durch das bloße Hören des Evangelii. b. Durch ſolche Rechtfertigung ohne Glauben were die Rechtfertigung durch den Glauben vemichtn —Aber gerade wir lehren eine Rechtfertigung durch dn Glauben, eine Rechtfertigung, die der Glaube ergreitn muß. S. 8 7, Anm. k. c. Der Glaube hinkt hinterdrein. — Erſt muß der Verbrecher begnadigt werden, ehe er die Vegnadigun annehmen kann. d. Damit werde die ſubjektive Rechtfertigung demer fen, die Verſöhnung und perſönliche Rechtfertigung — ſammengeworfen, daß von einer Rechtfertiaung des Ein zelnen durch den Glauben nichts mehr übrig blieb.— Ein ungerechter Vorwurf. Die ſubjektive Rechtjertiama tritt erſt dann ein, wenn der Menſch glaubt. e. Die Schrift rede von Menſchen als von Kinden des Zorns. Wenn Gott der ungläubigen 341 kann er ihr unmöglich vergeben haben. — Die Ualu betrachtet die Welt in doppelter Weiſe, das e 10 2 Chriſto das andere Mal außer Chriſto. Die Einwand erheben, könnten gerade ſo gut üblunig fe (ott der Welt zürnt, dann hat er ſie auch nicht licb, ke nicht mit ſich verſöhnt. r f. Vergebung ſei wohl da, aber nicht Rabtenn — Beides iſt aber dasſelbe. Konk. 528, 5: rechtiem nen, das iſt von Sünden ledig ſprechen. 100, 10 10 g. Verſöhnung und Rechtfertigung ſeien nich m. Ding. — Verſteht man unter Verſöhnung 0 bringung des Opfers und Stillung des Sernurſ Im dann iſt die Rechtfertigung die Frucht der Jenſenn An andern Stellen aber iſt Verſöhnung und Recht gw gung identiſch. 2 Kor. 5, 20: Laſſet euch verſöhnen Gott. n i h. In der Stelle Röm. 5, 18: die Jacterg⸗ m über alle gekommen, beziehe ſich das Wort „alle men auf die Gläubigen. — Das iſt gegen den Zuſam hang. i. Dies ſei eine ganz neue Lehre, die jetzt erſt auf“ gebracht worden ſei. — Sie findet ſich aber ſchon in Walthers Evangelienpoſtille 161, und Walther iſt von der Ohioſynode zum Doktor gemacht worden. Ja, die Ohioſynode hat früher ſelbſt ſo gelehrt. L. W. 51, 390. 447—466. 490—508. 271. 35, 202. 10. Mittel, dadurch die allgemeine Rechtfertigung den Nenſchen dargeboten wird. Erfährt nun der Menſch auch etwas von der Rechtfertigung, durch Chriſtum geſchehen? Was nützen uns Millionen, wenn wir nicht wiſſen, daß ſie uns gehören? Das im Kreiſe der Drei— einigkeit beſchloſſene Urteil wird nun auch den Menſchen verkündigt. Gott handelt mit uns durch die Gnadenmittel. Da finden wir die Gerechtigkeit. a. Das Evangelium. 2 Kor. 5, 19: das Wort von der Verſöhnung. Röm. 1, 17: ſintemal darinnen offenbart wird die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt. Röm. 0, 3—8: Du brauchſt nicht hinauf gen Himmel oder in die Tiefe fahren. Röm. 3, 21. 22: die Gerechtigkeit iſt offenbart. Joh. 15, 3: rein um des Wortes willen. Konk. 98. 62: Das Evangelium bietet ihnen Gerechtigkeit durch Chriſtum. Durchs Evangelium vergibt Gott die Sünde und rechtfertigt. L. W. 51, 564. Anm. a. Das Evangelium iſt darum nicht bloß Erhlen von der Vergebung, ſondern Darreichung dereben. AUnm. b. Darum verbindet die Schrift auch Ver— beißung und Glauben. Röm. 4, 16. Anm. e. Erſt, wenn der, den wir beleidigt haben, aus die Votſchaft bringt: ich bin verſöhnt mit euch, wiſ— an wir, wie er gegen uns geſinnt iſt. Auf das Evange iimm ſollen wir darum auch allein ſchauen. Wer nach 37. 20 Gefühl urteilt, ſält in Zweifel. Süd. 83, 36. 20. Aum. d. Wie tröſtlich iſt das für uns: Wir haben „vangelium und halten uns daran, ſolange wir le— en! b. Die Taufe. Petr. 3, 21: Das Waſſer in der Sauſe macht uns ſelig. Das Abendmahl. „Aum. Es gibt keinen andern Weg. Jeder andere Wong führt zur Hölle. Antitheſe. a. Wiedertäufer. Schwärmer. Brücke und Steg brechen ſie ab. Schleiermacher, Frank. Hön. Dog. 380. b. Reformierte. Der Geiſt bedarf keines Führers oder Mittels. Die mitteilende Kraft der Gnademnittel nird geleugnet. 11. Die Rechtfertianung muß durch den Glauben er— hufen werden. Subiektive Rechtſertiaung. Röm. 5, 11 n wir denn ſind gerecht geworden durch den Glauben. Vetr. 2. 10: weiland nicht in Enaden, nun aber in naden. Perſönlich gerechtſertigt wird der Menſch erſt, enn er zum Glauben kommt. Ouart. 3, 108. Nie⸗ mand beſitzt eine Gabe ſchon deswegen, weil ein Gein und eine Gabe vorhanden ſind. Cal. 95, 34. Anm. a. Die ſubjektive Rechtfertigung iſt nötig zu Seligkeit. Anm. b. Die ſubjektive Rechtfertigung beruht u der objektiven. Sie iſt Frucht der Erlöſung und Ler ſöhnung. 2 Kor. 5, 19. 20: Gott iſt verſöhnt und li5. nun Gen zurufen: Laſſet euch verſöhnen. R. Pi. Hn. „162. Anm. c. Die ſubjektive Rechtfertigung fällt mit den Glauben zuſammen. Es ſteht nicht ſo, daß der Nend erſt die im Wort dargebotene Vergebung ergreift m darauf hin der richterliche Akt Gottes folgt, ſondern ibald man an Chriſtum glaubt, hat man Gerechtglei. Anm. d. Auch die ſubjettive Rechtfertigung ijt nitt außerhalb des Wortes zu ſuchen. Das richtelit. Urteil Gottes iſt das Evangelium ſelbſt. Wer auf einn beſonderen richterlichen Akt Gottes außerhalb des Len tes wartet, macht ſich die Rechtfertigung ungewiß. 12. Die Rechtfertigung iſt eine Handlung Gottre. Z; Menſch rechtfertigt ſich nicht ſelbſt. R. Pi. Kat. 2. 5. 1 Moſ. 15, 6: das rechnete er (Gott) ihm zur Gerctr keit. Röm. 8, 33: Gott iſt hie, der da geracht mitGal. 3, 8: Gott macht gerecht. Röm. 3, 30: ein ene Gott, der da gerecht macht. 3, 26: auf daß er geret. mache. — Anm. a. Hierher gehören ferner alle Sprüche da ſagen, daß Gott die Sünde vergibt. 2 Moſ. 34,4 7: der du vergibſt Miſſetat. Röm. 3, 25: in —.— er Sünde vergibt. Pf. 32, 2: dem der Herr die 11 tat nicht zurechnet. Jeſ. 13, 25: Ich tilge dae wer tretung. 1 Joh. 1, 9: ſo iſt er treu und gerecht, daz a uns die Sünde vergibt. We Anm. b. Die Verzeihung kann nur vom Velei 90 ausgehen. Wer kann Sünden vergeben, denn alen Gott? ‚ 1 Anm. c. Derſelbe, der Chriſtum verurteilt hat, mt Anm. b. Die Rechtfertigung wird allen drei —— — uns gerecht. * zugeſchrieben: dem Vater Röm. 3, 21: und Mll: bi recht aus ſeiner Gnade; dem Sohn: Jeſ. 55, — W ſeine Erkenntnis wird er, mein Knechtviele gre n chen; dem Geiſt: 1 Kor. 6, 11: ihr ſeid Raen 1 Cuſt unſ den Namen des Herrn Jeſu und dur Geiſt unſeres Gottes. ‚ Aunl Antitheſe. Reformierte. Nicht Gottt rahn den Menſchen, ſondern der Menſch ſich ſeß 9t ſich ſeiner ewigen Erwählung bewußt wird. uitr fertigung der Auserwählten iſt in Ewigkeit 10 2— Nun ſchließt der Chriſt: Ich glaube, alſo bin Lehn 2. Anm. a. Das hängt zuſammen mit ihrer! ſhn den Gnadenmitteln, die Chriſti Verdienſt 0 e ſhn dn ſondern leere Zeichen . daß der Glau en Himmel ſchwingen muß. ‚ IN Anm. b. Wie ſtimmt das aber mit der Rechterz des Zöllners (Er ging hinab gerechtfertigt), des David (io hat auch der Herr deine Sünde weggenommen), des Gichtbrüchigen (deine Sünden ſind dir vergeben)? 13. ⸗Worin beſteht die Rechtfertigung nicht? Sie beſteht nicht a. in einer vollſtändigen Ausrottung der Sünde aus der menſchlichen Natur; b. in einer Ein gießung von Gerechtigkeit, wie etwa ein Arzt dem Kranken Medizin eingießt und ihn dadurch geſund macht. Wäre die Rechtfertigung eine ſolche mediziniſche oder phyſiſche Handlung, dann 1. wäre die Rechtfertigung zu einem Vorgang im Menſchen gemacht, der ſich ſtufenweiſe vollzieht, 2. könnte man nie gewiß ſein, ob man nun inner⸗ lich heil und geſund und von Gott angenommen iſt. Anm. a. Der Menſch bleibt innerlich derſelbe, nur ſein Verhältnis zu Gott wird durch die Rechtfertigung total verändert. Anm. b. Rechtfertigen kann nicht heißen gerecht ma⸗ en. Anm. c. Auch unſere Sünde wurde Chriſto nicht eingegoſſen oder weſentlich eingepflanzt, wohl aber zuge— rechnet, wie ſein Leiden beweiſt. 14. Worin beſteht die Rechtfertigung? Sie beſteht da. rin, daß Gott den Sünder für gerecht erklärt. Das bezeugt a. die Schrift. Altes Teſtament: 1 Moſ. 15, 6: das rechnete er ihm zur Gerechtigkeit. Pf. 32, 2: Wohl dem Menichen, dem 1.8* die Miſſetat nicht zurechnet. Sach. 3. 4. Jeſ. Neues Teſtament: Röm. 8, 33: der da gerecht macht. Phil. 3, 9: die Gerechtigkeit, die von Gott dem Glau. ben zugerechnet wird. Röm. §, 30. 2 Kor. 5, 21: auf 1— wir würden in ihm die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt. Anm. Das Wort, das in der ariechiſchen Sprache von der Rechtfertigung gebraucht wird, hat ſtets die Be; dentung: gerecht ſprechen. Man vergleiche Matth. 12, 37: Aus deinen Worten wirſt du gerechtfertigt werden. Luk. 10, 29: Er wollte ſich ſelbſt rechtfertigen. 16. 15. Im ganzen komm das Wort 38 Mal vor und kann nie auf Eingießung einer Gerechtigkeit bezogen werden. Auch wird das Rechtfertigungsurteil dem Verdammungs— urteil entgegengeſetzt. Röm. 5, 16. Matth. 12, 37: aus deinen Worten wirſt du verdammt. Das heißt aber zum Verbrecher gemacht, ſondern nur dafür er-⸗ ärt; Konk. 528, 4. b.die Bekenntnisſchriften. 5. 529, 3.. 613, 17. Anm. a. Gott erklärt uns für gerecht, indem er uns eine fremde Gerechtigkeit, die Gerechtigteit Chriſti, zurechnet. Konk. 622. Wie Chriſto unſere Sünden zu⸗ gerechnet wurden, und zwar ſo, daß er ausrief: es hn mich meine Sünden ergriffen Pſ. 40, 13, ſo ms Chriſti Gerechtigkeit. Wie Gott das tun konnte, bm man der Vernunft nicht erklären, eben ſo wenig, wie de Tatſache, daß Gott die Sünde Adams dem ganzen Maſchengeſchlecht zurechnete. Cal. 1901, 16. Anm. b. Die Rechtfortigung geſchieht nicht in uns, wie die Heiligung, ſondern außer uns im Heren Gottes. Sie iſt nicht ein Tun Gottes am Menſchen, ſon. dern ein Urteil, das er über den Sünder fällt. Anm. c. Synonyma. Andere Ausdrüte füt rechtfertigen ſind 1. die Sünde vergeben. Röm. 4, 6. 7. Konk. 100, 76. 528. 5. Rechtfertigen iſt vergeben, los ſprechen von Sünden. Luth. 44, 44. — Die 5. Bitte beſtätigt die Rechtfertigungslehre. Z. 1904, 59. 60; 2. die Sünde nicht zurechnen. 2 Kor 5, 19, 3. die Sünde bedecken. Pſ. 32, 1. De Sünde wird zugedeckt mit der Sühne, daß ſie nitht mehr als Anklage vor Gottes Angeſicht ſtehen kam: 4. von Sünden abſolvieren. Konk. 525 5, 5. die Sündenſchuld durchſtreichen: 6. von Sünden reinigen. Pſ. 51, 9: B.⸗ ſche mich, entſündige mich mit Mopen. Der Mus⸗ ſätzige wurde rein erklärt; 7. Verſöhnung mit Gott. Röm. 5, 9. 10: ſo wir nun verſöhnt ſind. 2 Kor. 5, 19. Anm. d. Das Weſen der Rechtfertigung wird dur einen doppelten Ausdruck bezeichnet: Nicht⸗Zurechumz der Sünde und Zurechnung der Gerechtigkeit Chriti. Das ſind aber nicht zwei Teile, die zuſammen die Rech fertigung ausmachen, ſondern nur eine zweifache R⸗ ſchreibung ein und desſelben Aktes. — Baier hingezen läßt die Vergebung auf die Zurechnung der Gerechtigken Chriſti gegründet ſein.

  • W. 74, 13
  • W. 74, 13. 2
  • Can. 98, 12 margin
  • Luth. 15, 9
  • Luth. 15, 9. 10
  • Luth. 15, 9. 10. 21
  • Walth. Epi. 472
  • Luth 40, 9
  • Luth 40, 9. 10
  • N. W. 77, 31
  • Can. 97, 13
  • Can. 97, 13. 14
  • Jo. 1903, 32
  • Jo. 1903, 32. 33
  • Jo. 1903, 32. 33. 11
  • S. Dak. 1909. 25
  • R. Pi. Kat. 2, 188
  • Cal. 97, 13 margin
  • Süd. 83, 13 margin
  • Mit. 1909, 30 margin
  • Ka. 1900, 57 margin
  • Ka. 1900, 58 margin
  • Mit. 68. 12 margin
  • Mit. 68. 12. 13 margin
  • L. W. 14, 215 margin
  • L. W. 14, 215. 216 margin
  • Kueg. 4, 644 margin
  • Ma. 31, 307 margin
  • Ma. 31, 307. 308 margin
  • Syn. 72, 25 margin
  • Syn. 72, 25. 27 margin
  • Süd. 83. 16 margin
  • W. 79, 13 margin
  • W. 79, 13. 59, 20 margin
  • W. 79, 13. 59, 20. 21 margin
  • Luth. 16, 17 margin
  • Luth. 16, 17. 18 margin
  • Syn. 72, 25 margin
  • Syn. 72, 25. 26 margin
  • W. 59, 20—22 margin
  • Baier 3, 252 margin
  • Ka. 98, 39 margin
  • L. W. 57, 549 margin
  • L. W. 57, 549. 550 margin
  • W. 59, 53 margin
  • W. 59, 53. 54 margin
  • Luth. 16, 18 margin
  • W. 59, 24 margin
  • W. 59, 24. 25 margin
  • W. 59, 24. 25. 54 margin
  • Luth. 44, 3 margin
  • Luth. 44, 3. 39, 19 margin
  • Mit. 91, 29 margin
  • Neb. 83, 19 margin
  • W. 59, 62 margin
  • W. 59, 62. 52 margin
  • Konk. 61
  • Konk. 61, 48
  • N. W. 77, 9
  • N. W. 77, 9. 20
  • Ka. 17, 225
  • Kas. 323
  • Wis. Syn. 1906, 70 margin
  • W. 68, 34 margin
  • W. 68, 34. 35 margin
  • W. 68, 34. 35. 75, 25 margin
  • N. W. 77, 24 margin
  • N. W. 77, 24. 21 margin
  • Baier 3, 215 margin
  • W. 59, 65 margin
  • L. W. 36, 13 margin
  • L. W. 36, 13. 14 margin
  • W. 68, 32 margin
  • Ma. 20, 115 margin
  • Can. 94, 35 margin
  • W. 68, 31 margin
  • W. 68, 32 margin
  • N. W. 77, 30 margin
  • Ka. 1900, 59 margin
  • Jo. 80, 59 margin
  • Wis. Syn. 80, 24
  • Way 29
  • Kas. 315
  • Kas. 316
  • W. 68, 32 margin
  • W. 68, 32. 33 margin
  • W. 59, 53 margin
  • L. W. 35, 171 margin
  • L. W. 35, 171 margin
  • Can. 97, 14 margin
  • Ma. 13, 298 margin
  • Ma. 13, 298. 299 margin
  • Ma. 17, 229 margin
  • Syn. 84, 15 margin
  • Syn. 84, 15. 16 margin
  • Luth. 44, 6 margin
  • Can. 97, 14 margin
  • Can. 97, 14. 16 margin
  • Can. 97, 14. 16. 21 margin
  • Walth. Ev. 274 margin
  • W. 75, 20 margin
  • Ma. 3, 211 margin
  • Ma. 31. 225 margin
  • Ma. 31. 225. 226 margin
  • Ma. 13, 298 margin
  • Ma. 13, 298. 17, 226 margin
  • Way 15 margin
  • Süd. 83, 17 margin
  • Süd. 83, 17. 18 margin
  • Konk. 716 margin
  • Konk. 716. 84 margin
  • Konk. 716. 84, 30 margin
  • Wis. Syn. 80, 49
  • Süd. 83, 20—22
  • Quart. 7, 89
  • Quart. 7, 89. 90
  • Quart. 7, 89. 90. 92
  • Luth. 65, 100
  • Luth. 65, 100. 101
  • Wis. Syn. 79, 43
  • Lied 95, 1
  • Lied 95, 1. 249, 6
  • Theol. 5, 196
  • Neb. 83, 11 margin
  • L. W. 39, 148 margin
  • Syn. 80, 47 margin
  • Syn. 80, 47. 48 margin
  • Mit. 82, 18 margin
  • Süd. 83, 17 margin
  • Süd. 83, 17. 60 margin
  • Süd. 83, 17. 60. 82, 28 margin
  • Süd. 83, 17. 60. 82, 28. 29 margin
  • Ma. 8, 305 margin
  • Ma. 8, 305. 306 margin
  • Syn. 84, 31 margin
  • Süd. 83, 19 margin
  • Süd. 83, 19. 20 margin
  • L. W. 51, 450—152 margin
  • L. W. 51, 450—152. 34, 163 margin
  • L. W. 51, 450—152. 34, 163. 161 margin
  • L. W. 51, 450—152. 34, 163. 161. 35, 202 margin
  • L. W. 51, 450—152. 34, 163. 161. 35, 202. 17, 148 margin
  • L. W. 51, 450—152. 34, 163. 161. 35, 202. 17, 148. 56 margin
  • L. W. 51, 450—152. 34, 163. 161. 35, 202. 17, 148. 56. 84 margin
  • L. W. 51, 450—152. 34, 163. 161. 35, 202. 17, 148. 56. 84. 85 margin
  • L. W. 51, 450—152. 34, 163. 161. 35, 202. 17, 148. 56. 84. 85. 55, 157 margin
  • L. W. 51, 450—152. 34, 163. 161. 35, 202. 17, 148. 56. 84. 85. 55, 157. 20, 139 margin
  • L. W. 51, 450—152. 34, 163. 161. 35, 202. 17, 148. 56. 84. 85. 55, 157. 20, 139. 140 margin
  • L. W. 51, 450—152. 34, 163. 161. 35, 202. 17, 148. 56. 84. 85. 55, 157. 20, 139. 140. 35, 216 margin
  • L. W. 51, 450—152. 34, 163. 161. 35, 202. 17, 148. 56. 84. 85. 55, 157. 20, 139. 140. 35, 216. 217 margin
  • Can. 89, 16 margin
  • Can. 89, 16. 17 margin
  • Can. 89, 16. 17. 97, 47 margin
  • Mit. 94, 28 margin
  • Mit. 94, 28. 29 margin
  • Min. 1907, 18 margin
  • Min. 1907, 18. 19 margin
  • Neb. 85, 30 margin
  • Neb. 85, 30. 31 margin
  • Syn. 72, 29 —31 margin
  • Syn. 72, 29 —31. 41 margin
  • Or. 1901, 31 margin
  • Quart. 7, 81 margin
  • Quart. 7, 81. 82 margin
  • Luth. 61, 99 margin
  • L. W. 51. 184 margin
  • Allg. 60. 12 margin
  • Hön. Dog. 354 margin
  • Wis. Syn. 80. 19 margin
  • Wis. Syn. 80. 19. 20 margin
  • Süd. 83. 22 margin
  • Süd. 83. 22. 23 margin
  • Or. 1904. 30 margin
  • L. W. 36, 46 margin
  • L. W. 36, 46. 42, 56 margin
  • L. W. 51, 463
  • Syn. 72. 11
  • L. W. 35, . 51
  • Syn. 72, 41
  • Past. 157
  • Mich. 1903, 61 margin
  • Ma. 2, 105 margin
  • Theol. 5, 194 margin
  • Theol. 5, 194. 195 margin
  • Wis. Syn. 79, 43 margin
  • L. W. 36, 47 margin
  • L. W. 36, 47. 51, 464 margin
  • Syn. 72, 43 margin
  • Süd. 83, 35 margin
  • Süd. 83, 35. 36 margin
  • Can. 89, 17 margin
  • Cal. 1903, 18 margin
  • Ma. 12, 319 margin
  • Allg. 60, 45 margin
  • Wis. Syn. 80, 17 margin
  • L. W. 36, 43 margin
  • L. W. 51, 463 margin
  • Wis. Syn. 79, 43 margin
  • Way 38 margin
  • L. W. 17, 149 margin
  • L. W. 17, 149. 150 margin
  • L. W. 36, 45 margin
  • Or. 1904, 31 margin
  • Can. 89, 16 margin
  • Cal. 1903, 18 margin
  • L. W. 36, 44
  • L. W. 36, 44. 45
  • Konk. 40
  • Konk. 40. 45
  • Konk. 40. 45. 98
  • Syn. 72, 46
  • Cal. 1903, 18
  • L. W. 35, 201
  • L. W. 35, 201. 1
  • Mich. 1903, 62
  • L. W. 51, 222
  • L. W. 51, 222. 223
  • L. W. 52, 80
  • L. W. 52, 81
  • L. W. 52, 81. 55, 147
  • L. W. 36, 47—49 margin
  • Min. 1907, 19 margin
  • Or. 1904, 30 margin
  • Or. 1904, 30. 31 margin
  • Quart. 7, 81 margin
  • Way 38 margin
  • Wis. Syn. 80, 19 margin
  • Wis. Syn. 80, 19. 20 margin
  • L. W. 51, 385 margin
  • L. W. 51, 385. 387 margin
  • L. W. 51, 385. 387. 388 margin
  • L. W. 51, 385. 387. 388. 222 margin
  • L. W. 51, 385. 387. 388. 222. 223 margin
  • L. W. 51, 385. 387. 388. 222. 223. 270 margin
  • L. W. 51, 385. 387. 388. 222. 223. 270. 324 margin
  • L. W. 51, 385. 387. 388. 222. 223. 270. 324. 325 margin
  • L. W. 51, 385. 387. 388. 222. 223. 270. 324. 325. 52, 203 margin
  • L. W. 51, 385. 387. 388. 222. 223. 270. 324. 325. 52, 203. 204 margin
  • Mich. 1906, 70 margin
  • Luth. 61, 180 margin
  • Luth. 61, 180. 181 margin
  • Can. 89, 20 margin
  • Quart. 3, 109 margin
  • Luth. 61, 196 margin
  • Luth. 61, 196. 117 margin
  • L. W. 17, 147 margin
  • L. W. 17, 147. 34, 161 margin
  • L. W. 17, 147. 34, 161. 56, 5 margin
  • Can. 89, 20 margin
  • Mich. 1903, 62 margin
  • L. W. 51, 457 margin
  • Luth. 61, 98 margin
  • L. W. 51, 56 margin
  • L. W. 51, 56. 565 margin
  • L. W. 20, 143 margin
  • L. W. 20, 143. 144 margin
  • L. W. 20, 143. 144. 18, 161—164 margin
  • L. W. 34, 162 margin
  • L. W. 31, 162 margin
  • L. W. 18. 161—176
  • Konk. 528
  • Konk. 528, 5
  • L. W. 51, 389 margin
  • Mich. 1903, 62 margin
  • L. W. 51, 450 margin
  • Can. 89, 20 margin
  • L. W. 20, 138—148 margin
  • L. W. 20, 138—148. 17, 145 margin
  • L. W. 20, 138—148. 17, 145. 51, 390—400 margin
  • Wis. Syn. 80, 18 margin
  • Hön. Dog. 355 margin
  • L. W. 18, 168 margin
  • L. W. 18, 168. 17, 146 margin
  • L. W. 18, 168. 17, 146. 51, 388 margin
  • L. W. 18, 168. 17, 146. 51, 388. 34, 165 margin
  • L. W. 18, 168. 17, 146. 51, 388. 34, 165. 166 margin
  • L. W. 18, 168. 17, 146. 51, 388. 34, 165. 166. 35, 217 margin
  • L. W. 52, 277 margin
  • L. W. 52, 277. 51, 224 margin
  • L. W. 52, 277. 51, 224. 270 margin
  • L. W. 52, 277. 51, 224. 270. 325 margin
  • Quart. 3, 197 margin
  • Quart. 3, 197 109 margin
  • Quart. 3, 197 109. 113 margin
  • Luth. 53, 1 margin
  • Luth. 61, 195 margin
  • Luth. 61, 195. 196 margin
  • Luth. 61, 195. 196. 2 margin
  • Quart. 3, 108 margin
  • Quart. 3, 108. 109 margin
  • L. W. 35, 219 margin
  • L. W. 35, 219. 51, 453 margin
  • L. W. 35, 219. 51, 453. 154 margin
  • L. W. 35, 219. 51, 453. 154. 456 margin
  • L. W. 36. 18 margin
  • Syn. 72, 16 margin
  • Quart. 3, 108 margin
  • Quart. 3, 108. 109 margin
  • Süd. 83, 37 margin
  • Luth. 61. 180 margin
  • Luth. 61. 180. 195 margin
  • L. W. 51. 165 margin
  • L. W. 52, 81 margin
  • L. W. 52, 81. 51, 302 margin
  • L. W. 52, 81. 51, 302. 17 margin
  • L. W. 51, 390
  • L. W. 51, 390. 447—466
  • L. W. 51, 390. 447—466. 490—508
  • L. W. 51, 390. 447—466. 490—508. 271
  • L. W. 51, 390. 447—466. 490—508. 271. 35, 202
  • L. W. 51, 390. 447—466. 490—508. 271. 35, 202. 10
  • Konk. 98
  • Konk. 98. 62
  • L. W. 51, 564
  • Süd. 83, 36
  • Süd. 83, 36. 20
  • Hön. Dog. 380
  • Quart. 3, 111 margin
  • Quart. 3, 111. 112 margin
  • Luth. 61, 181 margin
  • Luth. 61, 181. 182 margin
  • Jo. 1903, 37 margin
  • Syn. 72, 18—56 margin
  • Wis. Syn. 80, 21 margin
  • Wis. Syn. 80, 21. 22 margin
  • W. 75, 21 margin
  • Theol. 5, 206 margin
  • Theol. 5, 206. 207 margin
  • L. W. 36, 113 margin
  • Luth. 16, 33 margin
  • Baier 3, 260 margin
  • Baier 3, 260. 261 margin
  • Jo. 1904, 49 margin
  • Jo. 1904, 49. 52 margin
  • Jo. 1904, 49. 52. 60 margin
  • Luth. 44, 74 -76 margin
  • L. W. 41, 217 margin
  • L. W. 41, 217. 55, 158 margin
  • Luth. 61, 116 margin
  • Neb. 83, 34 — 13 margin
  • Wis. Syn. 80, 22 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 158 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 158. 159 margin
  • Ma. 17, 295 margin
  • Hön. Dog. 379 margin
  • Walth. Kas. 321 margin
  • Süd. 83, 28 —35 margin
  • Luth. 44, 74—76 margin
  • N. W. 77. 35 margin
  • Luth. 44. 76 margin
  • Wis. Syn. 80, 25 margin
  • Wis. Syn. 80, 27 margin
  • Ma. 12, 319 margin
  • W. 59, 30 margin
  • W. 59, 30. 31 margin
  • W. 59, 30. 31. 57 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 160 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 160. 161 margin
  • R. Pi. Kat. 186 margin
  • L. W. 36. 48 margin
  • L. W. 36. 48. 42, 56 margin
  • L. W. 36. 48. 42, 56. 35, 217 margin
  • L. W. 36. 48. 42, 56. 35, 217. 34, 165 margin
  • L. W. 36. 48. 42, 56. 35, 217. 34, 165. 166 margin
  • Syn. 72. 43 margin
  • Cal. 95, 34
  • R. Pi. Kat. 2. 5
  • R. Pi. Kat. 2. 5. 1
  • Süd. 83, 36 margin
  • L. W. 13, 77 margin
  • L. W. 13, 77. 78 margin
  • L. W. 36, 119 margin
  • L. W. 36, 119. 120 margin
  • Mit. 94, 23 margin
  • L. W. 36, 120 margin
  • L. W. 36, 120. 121 margin
  • Jo. 1903, 34—36 margin
  • Wis. Syn. 79, 22 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 165 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 165. 166 margin
  • Baier 3, 256 margin
  • Schmidt 1 margin
  • Schmidt 1, 248 margin
  • Theol. 5, 199 margin
  • Baier 3, 256 margin
  • Hön. Dog. 333 margin
  • Hön. Dog. 333. 334 margin
  • Hön. Dog. 333. 334. 8 margin
  • Wis. Syn. 79, 21 margin
  • Wis. Syn. 79, 21. 22 margin
  • Jo. 1903, 31 margin
  • Jo. 1903, 38 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 184 margin
  • S. Dak. 1909, 24 margin
  • Jo. 1904, 74 margin
  • Jo. 1903, 40 margin
  • Konk. 528
  • Konk. 528, 4
  • Konk. 622
  • Neb. 83, 24 margin
  • Wis. Syn. 79, 19 margin
  • Jo. 1903, 24 margin
  • Neb. 83, 25 margin
  • Baier 3, 249 margin
  • L. W. 13, 78 margin
  • Wis. Syn. 80, 53 margin
  • L. W. 36 margin
  • Mit. 1909, 15—17 margin
  • Walth. L. L. 506 margin
  • Walth. Ev. 276 margin
  • Schmidt 1 margin
  • Schmidt 1, 248 margin
  • Jo. 88, 23 margin
  • Way 30 margin
  • Luth. 44, 44 margin
  • Jo. 1903, 12—16 margin
  • Neb. 83, 19—21 margin
  • Jo. 1903, 16—18 margin
  • Jo. 1903, 16—18. 20 margin
  • Mit. 1909, 16 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 163 margin
  • Wis. Syn. 79, 15—17 margin
  • Jo. 1903. 19—22 margin
  • Neb. 83, 21 margin
  • Neb. 83, 21. 22 margin
  • S. Dak. 1909, 23 margin
  • Mit. 1909, 24 margin
  • Cal. 1901, 16
  • Konk. 100
  • Konk. 100, 76
  • Konk. 100, 76. 528
  • Konk. 100, 76. 528. 5
  • Luth. 44, 44
  • Konk. 525
  • Konk. 525 5
  • Konk. 525 5, 5
  • Can. 97, 19 margin
  • Can. 97, 19. 20 margin
  • Jo. 1903, 28 margin
  • Neb. 83, 25 margin
  • Süd. 83, 48 margin
  • W. 75, 36 margin
  • Luth. 13, 50 margin
  • Walth. Ev. 276 margin
  • Ma. 33, 138 margin
  • Ma. 33, 138. 139 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 164 margin
  • Baier 3, 282 margin
  • Baier 3, 282. 283 margin
  • L. W. 39, 83 margin
  • L. W. 39, 83. 35, 212 margin
  • L. W. 39, 83. 35, 212. 36, 48 margin
  • Luth. 61, 34 margin
  • Luth. 61, 34. 44, 59 margin
  • Süd. 1904, 59 margin
  • Süd. 1904, 59. 60 margin
  • Süd. 1904, 59. 60. 83, 37 margin
  • Ma. 17, 226 margin
  • Mit. 94, 27 margin
  • Can. 97, 18 margin
  • Can. 97, 18. 19 margin
  • Syn. 72, 43 margin
  • Syn. 72, 43. 46 margin
  • Can. 97, 42 margin
  • Can. 97, 42. 43 margin
  • Can. 97, 42. 43. 35 margin
  • Can. 97, 42. 43. 35. 36 margin
  • L. W. 35, 216 margin
  • L. W. 35, 216. 217 margin
  • L. W. 35, 216. 217. 34, 164 margin
  • Ma. 17, 263 margin
  • Ma. 17, 263. 264 margin
  • Hön. Dog. 346—353 margin
  • Schulbl. 12, 172 margin
  • Süd. 83, J5. 2. Die luth
  • Luth. 16, d3. 3. Die Pre
  • Wis. Syn. 79, Anm. d. Wi
  • Baier 3, 571273. Preuß 1
  • R. Pi. 19053 906 166. 16
  • Baier hingezen läßt die

vol c, printed page 495–506 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0485_PA495

15. —

15. Die Rechtfertigung iſt demnach eine richterlihe Handlung. Actus forensis. Wie ein Richter den Angeklagten losſpricht von Schuld, ſo Gott. Darum heißt es: Gehe nicht ins Gericht mit deinem Knecht. Ji. 1, 18: Laßt uns miteinander rechten. Konk. 139, 1I. Anm. a. Der Richter iſt Gott. Röm. 8. 33, der Angeklagte der Sünder Röm. 3, 23, der Ankls⸗ ger das Geſetz (Joh. 5, 45: Es iſt einer, der euch der⸗ klaget, der Moſes) und der Teufel Off. 12, 10. der Verkläger unſerer Brüder. Der Zeuge iſt das 6e. wiſſen. Röm. 2. 15: ſintemal ihr Gewiſſen ſie bezeugtt. Der Anwalt oder Advokat iſt Chriſtus. 1 Joh. 2, 1: jemand ſündigt, ſo haben wir einen Fürſprecher. Röm. 8, 31: welcher iſt zur Rechten Gottes und vertritt uns. Das Urteil iſt die Vergebung der Sünden. Anm. b. Freilich nicht in jeder Beziehung iſt die Rechtfertigung einer weltlichen Gerichtshandlung gleich. J. Chriſtus iſt nicht bloß Advokat, ſondern zu⸗ gleich auch Bürge und Stellvertreter. 2. Man darf die Sache ſich nicht ſo vorſtellen, daß das Rechtfertigungsurteil erſt das Reſultat der Verhandlung ſei. Gott hat uns vielmehr ſchon ge— rechtfertigt, ehe die Gerichtsſitzung beginnt.

  • Konk. 139
  • Konk. 139, 1I
  • Walth. L. L. 510 margin
  • Walth. Ev. 276 margin
  • Jo. 1903, 12 margin
  • Jo. 1903, 12. 19—22 margin
  • Syn. 72, 68 margin
  • Syn. 72, 68. 33 margin
  • Syn. 72, 68. 33, 139 margin
  • L. W. 13. 78 margin
  • Neb. 83, 21 margin
  • Neb. 83, 21. 22 margin
  • Wis. Syn. 70, 17 margin
  • Wis. Syn. 70, 17. 18 margin
  • Can. 97, 19 margin
  • Kueg. 1, 51 margin
  • Baier 3. 216 margin
  • Wis. Syn. 79, 17 margin
  • Wis. Syn. 79, 17. 18 margin
  • L. W. 41, 262 margin
  • Hön. Tog. 3 . 1903, 19.

vol c, printed page 506–507 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0493_PA506

16. —

16. Antitheſe. a Papiſten. Die Rechtfortigung iſt eine phyſiſche Handlung. Gott gießt Gerechtigkeit in den Menſchen ein. Justitia iniusa. Dieſe Gerechtigkeit iſt die Lie— be. Das Maß der eingegoſſenen Gerechtigkeit richtet ſich nach dem Maße dor Bereitung des Sünders. Die Recht— ertigung beſteht in der Erneuerung. Anm. a. Dabei berufen ſie ſich auf Stellen wie: Luk 18, 14: Dieſer ging hinab gorechtfertigt in ſein Haus vor jenem. Das ſoll heißen: mehr als jener.—Dann wäre der Phariſäer durch ſeine Werke. der Zöllner durch den Glauben gerechtfertigt worden. Hön. Dog. 395. Röm. 5, 18. 19. Die Gerechtigkeit, die wir in Adam verloren haben leine innewohnende), hat uns Chriſtus wioder erworben. — Chriſtus hat uns die Sache erworben, aber auf die Art und Weiſe, wie wir Sünder oder Gerechte geworden ſind, dehnt ſich der Vergleich nicht aus. Es folgt daraus nicht, daß wir ſchon in dieſem Leben vollkommen daran teilhaben müßten. Off. 22, 11: Wer fromm iſt, der ſei immerhin fromm. Das ſoll heißen, der werde immer noch mehr gerecht. — Aber hier iſt nicht vom Wachstum oder Grad, ſondern von der Fortdauer die Rede. Tit. 3. 5. Wie das Bad der Wiedergeburt in einer innerlichen Umwandlung beſtehe, ſo auch die Rechtfertigung. — Aber die Wiedergeburt iſt ein Vorgang im Menſchen, die Rechtfertigung im Willen Gottes. Röm. 3, 24. Wir werden ohne Verdienſt gerecht aus ſeiner Gnade. Und unter Gnade verſtehen ſie Gnaden gabe. 2 Kor. 4. 16. — Der innerliche Menſch werde von Tag zu Tag erneuert. Joh. 1, 12: Gottes Kinder. Die Kindſchaft geſchehe auf innerliche Art und Weiſe. — Sie ge⸗ Haſchieht vielmehr durch Adoption. * Anm. b. Iſt die Rechtfertigung eine gerichtliche andlung, wo bleiben dann die Wallfahrten, Seelen⸗ eſſen u. ſ. w., die ſo viel Geld einbringen? Anm. c. Selbſt wenn uns die Gerechtigkeit eingegehen würde., dadurch würden unſere früheren Sünden mor ausgetilgt. b. Schwärmer verwerfen die Zurechnung der be rechtigteit Chriſti. Die Vraut könne nicht in den Kleidem des Bräutiganis gehen. Mas der Menſch tut, joll itn. Mennoniten, Schwenkfeldin. in den Himmel helfen. — ner, Sozinianer u. ſ. w. Günth. 196—200. Anabar tiſten. Baier 3, 219. c. Oſiander. Wir werden gerechtfertigt dadurtz daß Gerechtigkeit in uns gewirkt wird. — Unter Geren tigkeit verteht er die woeſentliche Eerechtigte Chriſti. Hön. Dog. 366. Aber Chriſtus teilt uns mitt ſeine göttliche Eigenſchaft mit, ſondern eine erworbenGerechtigkeit. Dau 12. d. Schleiermacher. Rechtfertigung iſt das An genommenwerden in die Liebesgemeinſchaft mit Chrün — Ein Chriſt ſteht in Gemeinſchaft mit Chriſto, aber nirgends ſaat die Schrift, daß das unſere Rechtiertigunz ausmache und daß wir darauf unſer Vertrauen ſeben ilen.

  • Hön. Dog. 395
  • R. Pi. Kat. 2, 165 margin
  • Jo. 88, 25 margin
  • Günth. 195 margin
  • Jo. 1903, 23 margin
  • Jo. 1903, 23. 24 margin
  • Jo. 1903, 23. 24. 27 margin
  • Can. 97, 20 margin
  • Can. 97, 20. 21 margin
  • Il. 79, 33 margin
  • S. Dak. 1907, 52 margin
  • S. Dak. 1907, 52. 53 margin
  • Baier 3, 248 margin
  • Baier 3, 248. 249 margin
  • Baier 3, 248. 249. 253 margin
  • Wis. Syn. 79, 19 margin
  • Wis. Syn. 79, 19 margin
  • Jo. 1903, 25 margin
  • Jo. 1903, 25. 26 margin
  • Wis. Syn. 79, 20 margin
  • Hön. Dog. 333 margin
  • Wis. Syn. 79, 19 margin
  • Jo. 1903, 25 margin
  • Jo. 1903, 26 margin
  • Wis. Syn. 79, 19 margin
  • Wis. Syn. 79, 19. 20 margin
  • Jo. 1903, 26 margin
  • Wis. Syn. 79, 20 margin
  • Günth. 196—200
  • Baier 3, 219
  • Hön. Dog. 366
  • O. 75, 41 margin
  • Wis. Syn. 79. 20 margin
  • L. W. 39, 86 margin
  • Allg. 63, 50 margin
  • Wis. Syn. 79, 20 margin
  • Wis. 82, 66 margin
  • L. W. 39, 86 margin

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17. Wann geſchieht die Rechtfertigung? Glaube und Rechtfortigung

17. Wann geſchieht die Rechtfertigung? Glaube und Rechtfortigung. Wiedergeburt und Rechtfertigung jalen zeitlich zuſammen und können nur begrifflich oder den matiſch geſchieden werden. 4 Moſ. 21, 9. Indem ſ die eherne Schlange anſahen, wurden ſie geſund. Antitheſe. Bei den Reformierten geht die Wiederge— burt der Rechtfertigung voraus. Ein Menſch kann zwer gläubig, aber doch noch nicht gerechtfertigt ſein. In Gedanken laſſen wir den Glauben Anm. a. dem Gerechtfertigtſein voraufgehen. Niemand iſt gerette er ſei denn gläubig. (Subfjektive Rechtfertigung) ! Moſ. 15, 6. Anm. b. Die Rechtfertigung geſchieht in einen Augenblick und nicht, wie die Heiligung. nach und nach. 2 Sam. 12. 13: So hat auch der Herr deine Sünde weggenommen. Anm. c. Damit iſt nicht geleugnet, daß jemand ſeiner Rochtfertigung nach und nach immer gewiſſer wer— den kann.

  • Wis. Syn. 80, 50—52 margin
  • R. Pi. 2, 151 margin
  • Hön. Dog. 394 margin
  • L. W. 41, 2 margin
  • Neb. 83, 65 margin
  • Neb. 83, 65. 66 margin
  • Neb. 83, 66 margin
  • Hön. Dog. 305 margin
  • R. Pi. Kat. 2,

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18. Eigenſchaften der Rechtfertigung

18. Eigenſchaften der Rechtfertigung. Die Rechtin tigung iſt Sie beſteht nicht bloß im Kopi, wie a. einereale. Wie eine leere Einbildung, ſondern iſt eine wirkliche. Chriſto unſere Sünden wirklich zugerechnet wurden, wie ſein Leiden beweiſt, ſo uns ſeine Gerechtigkeit: b. eine vollkommene. Alle Sünden ſind ge⸗ tilat und alle Straie erlaſſen. Pſ. 103, 3: dir alle deine Sündon vergibt. Heſ. 36, 29: Ich will euch von aller enrer Unreinigkeit losmachen. 36, 25. Dei. 38 17: du wiriſt alle meine Sünde hinter dich zurük. Hei. 33, 16: alle ſeiner Sünde ſoll nicht gedacht werden. Mich. 7, 19: alle . 10 Sünden in die Tiefe des Meeres wer⸗ ſen. Pi. 25. 39. 9. 1 Joh. 1. 7: macht uns remn Zinden. von allen Kol. 2, 13: und hat uns geſchenker alle Sünden. Röm. 8. 1: So iſt nun nichts Verdammliches u. ſ. w. 8, 33. 34: Wer will verdammen? — Darum heißt es 2 Kor. 5, 21: auf daß wir würden die „Gerechtigkeit“. — Ein Subſtantiv kann nicht geſteigert werden. Dau 23. Anm. a. Das kommt daher, daß unſere Erlöſung vollkommen iſt. Anm. b. Eutweder vergibt Gott ganz oder gar nicht. Entweder volle Vergebung oder volle Verdammnis. Einen Zwiſchenzuſtand, weder Gottes Freund noch Feind,‚ gibt es nicht. Il. 82, 56. Anm. c. Teilweiſe Vergebung 1. nützt uns nichts. Jak. 2, 10: So jemand das ganze Geſetz hält u. ſ. w. 2. ſtreitet gegen das Wort „rechtfertigen“, frei⸗ ſprechen. Ein Angeklagter iſt entweder ſchuldig oder unſchuldig befunden. Anm. d. Daraus folgt, daß alle Trübſale der Chriſten keine Strafe ſein können. e. Auch der Schwachgläubige hat volle Ver; gebung. Anm. f. Unſere Bekenntnisſchriften bringen dies zum Ausdruck 480, 100: ganz losgeſprochen. 324. 13: ganz gerocht und heilig. 614. 22: alle ihre Sünde zudecket. Einwand. Warum dann noch die 5. Bitte? — Wir ſollen fort und fort beten, daß Gott ſeinen Gnadenſtrom nicht abſchneiden möge. Antitheſe. Paviſten. Die Rechtſertigung iſt nur eine teilweiſe und unvollkommene. Eine aewiſſe Schuld und Straje, zeitliche und ewige, bleibt auch nach der Rechtjertigung, die muß der Menſch ſelbſt abbüßen. Ablaß. Fegfeuer. Anm. a. Da bei ihnen die Rechtſertigung weſentlich Heiligung iſt, ſo folgt daraus auch unvollkommene Recht. jertigung. Je mehr gute Werke, deſto mehr wird der Menſch gerechtfertigt. Eine Lehre, die die Vollkommenheit der Anm. b. Werken und dem Rechtfertigung abhängig macht von den VerzweifGrad der Buße, muß den Angefochtenen zur lung treiben; c. keineſtufenweiſe. Die Heiligung hat Stuſen, aber nicht die Rechtfertigung. Sie iſt bei allen Chriſten gleich. Ap. 15. 11. Röm. 3. 22.—24. Einwand. Luk. 7, 47: Ihr ſind viel Sünden vergeben. denn ſie hat viel geliebet. Antitheſe. 1. Paviſten. Jeder empfängt nach dem Maße der eigenen Bereitung und Mitwirkung. 2. Hengſtenberg lehrt Stufen der Vergebung. Gibt es keine Stufen der Vergebung, dann ſtellt ſich Chriſti Verſöhnopfer am Kreuz als unnötig dar. 3. Reformierte. * Anm. Von den 10,000 Pfund werden dem einen 50, dem andern 500 Pfund geſchenkt, je nachdem: Die jubiektive Recht⸗ d. eine fortdauernde. fertigung iſt nicht eine einmalige Handlung, jonden geht durch das ganze Leben fort. Gott wiederholt iin Rechtſertigungsurteil. Off. 22, 11: Wer fromm t. de ſei immerhin fromm, d. h. wer gerechtfertigt iſt, wen. ferner gerechtfertigt. Neb. 83, 69. 1. Gott vergibt täglich. 3. Artikelt n lich und reichlich. Die Vergebung währt nicht liche Stunden, ſondern iſt wie ein Strom, der un— aufhörlich von dem Tron der Gnade auf den E gnadigten herniederfließt. Jo. 1904, 77. 2. Die Chriſten bitten täglich um Len⸗ bung. Die 5. Bitte. Pſ. 32, 6: Dafür werden dich alle Heiligen bitten. Das ganze Leben iſteir— ſtete, unaufhörliche Buße. Vollkommene Heiligmn; da ein Chriſt nicht mehr um Vergebung zu bitin braucht, gibt es in dieſem Leben nicht. Can. N. 24. 25. — Wo täglich Sünde iſt, muß auch tänle Vergebung ſein. Jo. 1904, 78. 3. Chriſtus vertritt uns fortwähren! bei ſeinem himmliſchen Vater. Röm. 8, 34. Heh7, 25: daher er auch ſelig machen kann immerder Lied 240, 4: weil Chriſti Blut beſtändig ichret. Barmherzigkeit, Barmherzigkeit! Wäre die Rett fertigung abgeſchloſſen, ſo wäre dies nicht man Die Gerichtshandlung der Rechtfertigung dauenn fort. Sollte dieſe immerwährende Fürbinte nit auch immerwährende Frucht und Wirkung bringen! 4. Gott fordert, daß wir beſtändig gluchn ſollen bis an das Ende. Wie könnten wir fort nd fort nehmen und ergreifen, wenn uns nicht in und fort gegeben würde? 5. Die Schrift gebraucht das Wort „rochtfert gen“ in allen drei Zeiten: Vergangenheit, Genn wart, Zukunft. Röm. 5. 1: gerecht geworden. Röm. 8. 33: gerecht macht. Röm. 4. 24: zugerctnet werden. Röm. 4, 6—8. 3, 24. — Gel. 2 17: wir, die da ſuchen durch Chriſtum gerecht werden. Anm. a. Welcher Troſt liegt hierin: fortwähred ſchaut Gott den Gläubigen als Gerechten an, auch wenn er in Bewußtloſigkeit und Tod hineinſinkt! Anm. b. Nur einmal geſchehen iſt 1. die Erlöſung. Hebr. 9, 26. 58: 2. die objektive Rechtfertigung. Einwand. Sollten wir nicht Gottes einmal geitre. chenem Worte glauben? — Gewiß. Leider aber mn wir es nicht. Das wußte Gott. Darum will er untere Rechtfertigung fort und fort verſiegeln. Antitheſe. Papiſten. Die Katholiken beſchräs— len die Rechtfertigung auf den Moment der Wekehrmt Anm. Papiſten unterſcheiden eine erſte und zuele Rechtfertigung. Die erſte Rechtfertigung iſt die. wem Gott die erſte Gnade (Liebe) eingießt, die zweiie, de dem Menſchen eine größere Gerechtigkeit eingegoſſen wi die er ſich durch bigene Werke verdient hat. Die erit iſt die Rechtfertigung der Gottloſen, die zweite die Vermehrung der Rechtfertigung. eritum congrui et meritum condligni. Konk. 90, 19; eHeine verlierbare. 1 Kor. 10, 12: mag wehl zuſehen, daß er nicht falle. Röm. 11, 20: Sei nicht ſtolz, ſondern fürchte dich. Luk. 8, 13: zur Zeit der Anfechtung fallen ſie ab. Joh. 15 6: Wer nicht in mir bleibet, der wird weggeworfen. 1 Tim. 1, 19: am Glauben Schiffbruch gelitten. 2 Petr. 2, 20. Anm. a. Es ſteht nicht ſo, daß die Vergebung nie verloren werden kann. Einmal gerechtfertigt, immer gerochtjertiat. Nein, wir müſſen glauben bis ans Ende. der Glaube auf, ſo iſt auch die Vergebung wieder in. Anm. b. Wer in der Rechtfertigung abfällt, zerſtört ſein geiſtliches Leben. — Auf dem Gebiete des Lebens gibt es ein Irren aus Schwachheit, in der Lehre von der Rechtfertigung nicht. Wer hierin irrt und ſeine Hoffnung auf etwas anderes ſetzt, iſt aus der Gnade geſallen. Ka. 1900, 15. Anm. c. Wird dann alle Sünde, auch die vergebene, dem Menſchen wieder zugerechnet? Nein, weil die Vergebung beſchrieben wird als ein Vergeſſen, Hinterſichwerſen, Nichtmehrgedenken u. ſ. w., weil die Vergebung nicht erteilt wird unter der Bedingung zukünftigen Gehorſams, weil Gottes Gaben ihn nicht gerenen Röm. 11, 20, weil dann unſer Glaube Gottes Glaube aufheben würde, weil man in der Bibel nirgends lieſt, daß Gott Abaeſallenen die vergebenen Sünden wieder aufrückt. — Die gegenſeitige Meinung Ma. 23, 300. 302. Aum. d. Die verlorene Rechtfertigung kann auch wieder erlangt werden. Pi. 68, 17: Gaben für die Abtrünnigen. Röm. 5. 20: da iſt doch die Gnade viel mächtiger. Feſ. 51. 10. Joh. 6, 37. Antitheje. Reformiorte. Presbyterianer. Wer einmal gerechtfertigt iſt, tann die Rechtjertigungsanade nicht wieder verlieren. Die Ausorwählten verlieren durch Sündenfälle nur das Gefühl der Enade, fallen aber nicht aus dem Stand der Rechtfertigung: ſeine gewiſſe. Jeder ſoll ſeiner Rechtfertigung gewiß ſein. Das fordert Gott von uns dadurch, daß er Glauben fordert. Wis. Syn. 80, 60. 61• Glaube iſt Gemißheit. Jo. 1901, S9. Das erfordert auch die Wahrhaftigkeit Gottes. „Anm. a. Die Rechtfertigung gäbe keinen Troſt, wenn ſie keine gewiſſe wäre. Anm. b. Grund der Gewißheit iſt 1. die GEnade Gottes, welche währet von Ewig⸗ keit zu Ewigkeit. Pi. 103, 17: 2. Wort und Sakrament. Seine Verheißung hat Gott mit einem Eide bekräftigt und durch die Sa— kramente verſiegelt. „Anm. e. Zeugniſſe, daß wir gerechtfertigt ſind, ſind das Zeugnis des Heiligen Geiſtes und unſere Heilh dadurch wir Beruf und Erwählung ſeſtmachen. 2 42 1, 10. Einwände ſ. Gewißheit b268. Anm. d. Die Gewißheit der Rechtfertigung fällt hir, wenn man ſie gründet auf 1. die Werke, anf ſein Ringen und Kämpien. Zo⸗ bald man Werke in die Rechtfertigung einmengt, ft es mit der Gewißheit vorbei. Trotz ſeines ſtrenzn Lebens geriet Luther immer tierer in Zwetiel an der Gnade Gottes. Süd. 89, 40. — Und wem es mur ein kleines Werk, etwa ein gläubiges Lre Unſer wäre, ſo entſteht die Frage, ob es auch gur genug geweſen ſei. Süd. 83, 69: 2. ſein Gefühl. Wer ſich auf ſein Herz verlät. iſt ein Narr. Anm. e. Sobald man die Frage über Wahrheit und Gewißheit unſers Glaubens in die Rechtfertigung er⸗ mengt, kommt man auf ſubjektives Gebiet, und die he⸗ wißheit iſt hin. Antitheſe. 1. Der Payſt verflucht die Gewißheit. Der —. Menſch ſoll zweifeln. Zweifel iſt eine Tugend. Er kann nicht anders, weil er die Rechtfertigung auf des Menſchen Wert und Genugtnung gründet. de. 1904, 93. Il. 79, 33. — Einwände der Varifen Hön. Dog. 399. 400. 2. Methodiſten. Wer das unmittelbare Zeugniz des Geiſtes hat und die Gnade fühlt, kann jerner Rechtfertigung gewiß ſein. 3. Reformierte lehren zwar, daß die Rechtieri gung eine gewiſſe ſei, gründen die Gewißheit aber nicht auf das Wort, das ein leeres Zeichen iſt, ſon. dern auf Werke und Gefühl. 4. Ohio leugnet die Gewißheit.

  • Pi. 25
  • Pi. 25. 39
  • Pi. 25. 39. 9
  • Pi. 25. 39. 9. 1
  • Syn. 80, 53 margin
  • Hön. 904 margin
  • Hön. 904, 86 margin
  • Hön. 904, 86. 87 margin
  • Hön. 904, 86. 87. 82 margin
  • Theol. 5. 201 margin
  • Theol. 5. 201. 202 margin
  • Wis. Syn. 90, 51—56 margin
  • Wis. Syn. 90, 51—56. 70 margin
  • Wis. Syn. 90, 51—56. 70. 44 margin
  • Wis. Syn. 90, 51—56. 70. 44. 46 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 173 margin
  • Theol. 26 margin
  • Hön. Dog. 396 margin
  • Il. 82, 56
  • Il. 75, 20—28 margin
  • Jo. 1901, 84 margin
  • Theol. 5, 201 margin
  • Theol. 5, 201. 202 margin
  • Jo. 1904, 84 margin
  • Wis. Syn. 70, 44 margin
  • Wis. Syn. 70, 44. 45 margin
  • Jo. 1904, 83 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 174 margin
  • Neb. 83, 67 margin
  • Jo. 1904, 85 margin
  • Wis. Syn. 80, 59 margin
  • Jo. 1904, 86 margin
  • Wis. Syn. 80, 57 margin
  • R. Pi. Kat. 117 margin
  • Günth. 201 margin
  • Jo. 1904, 83 margin
  • Wis. Syn. 80, 57 margin
  • Il. 82, 55 margin
  • Il. 82, 55. 56 margin
  • Neb. 83, 67 margin
  • Neb. 83, 67. 68 margin
  • Günth. 207 margin
  • Neb. 83, 68 margin
  • Hön. Dog. 395 margin
  • L. W. 13, 234 margin
  • L. W. 13, 234. 235 margin
  • Wis. Syn. 80, 57 margin
  • R. Pi. Kat. 2. 185 margin
  • L. W. 13, 237 margin
  • L. W. 13, 237. 238 margin
  • Jo. 1904, 76 margin
  • Neb. 83, 69
  • Neb. 83, 69. 1
  • Jo. 1904, 77
  • Jo. 1904, 77. 2
  • Jo. 1904, 78
  • Jo. 1904, 78. 3
  • Lied 240, 4
  • Neb. 83, 68 margin
  • Syn. 72, 68 margin
  • Stöckh. Röm. 185 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 167 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 170 margin
  • Wis. Syn. 80, 57—59 margin
  • Jo. 1904, 79 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 170 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 170. 171 margin
  • Jo. 1904, 78 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 170 margin
  • Jo. 1904. 76 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 168 margin
  • Hön. Dog. 307 margin
  • Hön. Dog. 307. i margin
  • Syn. 80, 60 margin
  • Jo. 1904, 76 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 168 margin
  • Hön. Dog. 356 margin
  • Hön. Dog. 356. 359 margin
  • Konk. 90
  • Konk. 90, 19
  • Ka. 1900, 15
  • Ma. 23, 300
  • Ma. 23, 300. 302
  • Pi. 68
  • Pi. 68, 17
  • Wis. Syn. 80, 60
  • Wis. Syn. 80, 60. 61
  • Pi. 103
  • Pi. 103, 17
  • Neb. 83, 69 margin
  • Günth. 210 margin
  • Hön. Dog. 398 margin
  • Way. 197 margin
  • Way. 197. 198 margin
  • Can. 97, 24 margin
  • Ma. 27, 258 margin
  • Günth. 210 margin
  • Luth. 61. 210 margin
  • Walth. L. L. 513 margin
  • Walth. L. L. 513. 514 margin
  • Süd. 83, 61 margin
  • Süd. 83, 61. 65 margin
  • L. W. 30, 148 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 179 margin
  • Baier 3. 289 margin
  • Günth. 208 margin
  • Jo. 1901, 87 margin
  • Jo. 1901, 88 margin
  • Süd. 83, 69 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 180 margin
  • Jo. 1904, 90 margin
  • Jo. 1904, 90. 91 margin
  • Wis. Syn. 80, 62 margin
  • Wis. Syn. 80, 62. 64 margin
  • Süd. 89, 40
  • Süd. 83, 69
  • Il. 79, 33
  • Hön. Dog. 399
  • Hön. Dog. 399. 400
  • Hön. Dog. 399. 400. 2
  • Süd. 89, 39 margin
  • Süd. 89, 39. 67 margin
  • Süd. 89, 39. 67. 73 margin
  • Süd. 89, 39. 67. 73. 68 margin
  • Il. 79, 59 margin
  • L. W. 36, 117 margin
  • L. W. 36, 117. 118 margin
  • Süd. 83, 20 margin
  • Hön. Dog. 404 margin
  • Süd. 83, 66 margin
  • Wis. Syn. 80, 65 margin
  • Günth. 208 margin
  • Baier 3, 292 margin
  • Mit. 1909, 32 margin
  • Günth. 209 margin
  • Jo. 1904, 97—101 margin
  • Jo. 1904, 97—101.5 margin
  • Süd. 83, 70 margin
  • Theol. 5,
  • Jo. 1901, S9. Das erford
  • Wis. Syn. 80, Gt.

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19. Aus Gnaden

19. Aus Gnaden. Wir werden gerecht aus Gnaden. Tit. 3, 7: auf daß wir durch desſelbigen Gnade geretht und Erben ſeien. Röm. 3, 24: und werden ohne Ver⸗ dienſt gerecht aus ſeiner Gnade. Eph. 2, 5: aus Ena⸗ den ſeid ihr ſelig worden. Röm. 5, 15. 16. Eph. 1.5. 6. Röm. 5, 8. Tit. 3, 4. 5. Eph. 2, 8. 9: Denn auz Gnaden ſeid ihr ſelig worden, nicht aus den Werken. — Lied 234. Mein Geiſt iſt froh, die Seele lacht, weil mich die Gnade ſelig macht. Lied 237. Anm. a. Das wird auch beſtätigt 1. durch das Gleichnis von den Arbeitern in Weinberg. 2. dadurch. daß das ewige Leben eine Gabe Gottes genannt wird Röm. 6, 23: 3. durch die Lehre von der Gnadenwahl, die eine Wahl aus Gnaden iſt. Anm. b. Was verſteht man unter Gnade? Das Vert hungde hat in der Schrift verſchiedene Vedeutung: Hnädige Geſinnung Gottes und Gnaden ga be. Hier aber bedeutet es I. nicht Enademgabe, wie z. B. 1 Petr. 4, 10 Dienet einander, ein jeglicher mit der Gabe, die er empfangen hat; 2. ſondern die gnädige Geſinnung Gottes. Tit. 3. 5: Barmherzigkeit. Eph. 2, 4. Röm. 5, 8 Liebe. — Hön. Dog. 338. Dau 39. Anm. c. Die gnädige Geſinnung Gottes liegt außer⸗ halb des Menſchen, während die Gnadengabe im Men⸗; ſchen iſt. Anm. d. Die Gnade Gottes iſt eine freie Gnade. (Gott hat die Menſchen gerechtfertigt nicht aus einer in neren Notwendigkeit: Die Gnade gründet ſich auf keine Würdigkeit im Menſchen. Anm. e. Gnade ſchließt alles Hier zerdienſt aus. itt von keiner Gegenleiſtung die Rede. Röm. 3, 24: ohne Verdienſt, geſchenkweiſe. Wenn man erſst etwas dafür tun ſoll, iſt es kein Geſchenk. „Röm. 11, 6: Iſts aber aus Gnaden, ſo iſts nicht aus Verdienſt der Werke. Gnade ſteht im Gegen⸗ ſatz zu Verdienſt. Wer mit Werken umgeht, dem wird der Lohn zugerechnet aus Pflicht. Röm. 4, 4. Luth. 44, 52. Evh. 2, 9: nicht aus den Werken. auf daß ſich nicht jemand rühme. Röm. 3, 27: Wo bleibt nun der Ruhm? Röm. 4, 5: der die Gottloſen gerecht macht (der gar keine Würdigkeit hat). — Aus Gnaden, hier ailt kein Verdienen. Anm. f. Joſeph ſand Gnade vor den Augen Poti⸗ bhars, weil er ein geſegneter Mann war und wegen ſei. ner trefflichen Eigenſchaften. Aber ſo geht es nicht in der Rechtfertigung zu. Anm. g. Weil wir aus Gnaden gerecht werden, da⸗ rum durch den Glauben. Röm. 4 16: Derhalben muß die Gerechtigkeit durch den Glauben kommen, auf daß ſie ſei aus Gnaden. Anm. h. Dieſe Lehre gibt Troſt. Anm. i. Das „allein aus Gnaden“ iſt der Vernunft ein Stein des Anſtoßes. Etwas will der Menſch doch gern dabei tun, ſelbit wenn es nur der Glaube als ver⸗ dienſtliches Werk wäre. Anm. k. Dieſe Lehre iſt ſchwer. Man kann ſie nicht auslernen. Welche ſich dünken laſſen, ſie wiſſen und verſtehen ſie gar wohl, haben noch nie recht angefangen zu lernen. Wie ſchwer ſich manche in dieſen Artikel hin⸗ einarbeiten, ſieht man an Brenz. L. W. 14, 215. Antitheſe. a. Papiſten. Gnade iſt nicht die gnädige Geſinnung Gottes, ſondern Gnadengabe, Gnadenwirkung. eine dn Seele innewohnende Veſchaffenheit, die guten Verte, der Chriſt unter Gottes Beiſtand tut. Süd. 83.! Oratia infusa. Can. 97, 34. 35. Die Rechtiertinunn iſt demnach eine ärztliche Handlung. Or. 190½, 58.3• Einwände der Papiſten: Hön. Dog. 334—338. Anm. a. Die Gnade Gottes ſchenkt dem Sünder nier die Seligkeit, ſondern ſetzt ihn in den Stand, ſie mit innen Werken zu verdienen. Anm. b. Wenn aber Gnade dem Geſetz entgeger geſtellt wird (Gal. 5, 4: die durchs Geſetz gerecht werda wollen, ſind aus der Gnade gefallen), kann Gnade nin die eingegoſſene Gnade ſein. b. Reformierte. Gnade iſt die Barmherzigkeit éetes, die aber auf die Auserwählten beſchränktil. c. Sozinianer. Gnade iſt Gottes Gütigkeit cte Rückſicht auf Chriſtum.

  • Lied 234
  • Lied 237
  • Ma. 17, 230 margin
  • Ma. 17, 230. 234—236 margin
  • Ma. 17, 230. 234—236. 13, 300 margin
  • Theol. 5, 201 margin
  • L. W. 13, 79 margin
  • Way 3 margin
  • Way 3, 9 margin
  • Way 3, 9. 16 margin
  • Way 3, 9. 16. 17 margin
  • Way 3, 9. 16. 17. 31 margin
  • Way 3, 9. 16. 17. 31. 32 margin
  • Schmidt 1 margin
  • Schmidt 1, 249 margin
  • Ma. 19. 187 margin
  • Baier 3. 257 margin
  • Baier 3. 257. 258 margin
  • Wis. Syn. 79. 23 margin
  • Jo. 1903, 45 margin
  • Jo. 1903, 45. 46 margin
  • Neb. 83, 27 margin
  • Neb. 83, 27. 28 margin
  • Mag. 8, 13 margin
  • Mag. 8, 13. 14 margin
  • Luth. 68, 215 margin
  • Luth. 68, 215. 53, 85 margin
  • Kueg. 4, 1 margin
  • Or. 1903, 70 margin
  • Hön. Dog. 338
  • Luth. 44, 52
  • L. W. 14, 215
  • Syn. 79, 23 margin
  • Cal. 1903, 12 margin
  • Cal. 1903, 12. 13 margin
  • Wis. Syn. 79, 23 margin
  • Neb. 83, 27 margin
  • Jo. 1903, 48 margin
  • Jo. 1903, 48. 49 margin
  • Süd. 83, 19 margin
  • Can. 97, 34 margin
  • Min. 1907, 23 margin
  • Günth. 202 margin
  • Way 7 margin
  • Wis. Syn. 79, 2 margin
  • Can. 97, 35 margin
  • Ma. 17, 231 margin
  • Ma. 17, 231. 13, 301 margin
  • Mit. 1909, 17 margin
  • Mit. 1909, 17. 18 margin
  • Luth. 144, 59 margin
  • Süd. 83, 39 margin
  • Süd. 83, 39. 32 margin
  • Süd. 83, 39. 32. 29 margin
  • Mit. 94, 25 margin
  • Luth. 61, 50 margin
  • Way 17 margin
  • Way 17. 31 margin
  • Hön. Dog. 334 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 214 margin
  • Jo. 1903, 48 margin
  • Jo. 1903, 48. 49 margin
  • Wis. Syn. 79, 24 margin
  • Way 12 margin
  • Jo. 1903, 45 margin
  • Jo. 1903, 45. 46 margin
  • Süd. 82, 29 margin
  • Wis. Syn. 79, 28 margin
  • Wis. Syn. 79, 28. 29 margin
  • Luth. 44, 59 margin
  • Jo. 1903, 44 margin
  • Luth. 61, 50 margin
  • Can. 94, 36 margin
  • Can. 94, 36. 37 margin
  • W. 59, 8 margin
  • W. 59, 8. 53 margin
  • W. 59, 8. 53. 19 margin
  • W. 59, 8. 53. 19. 18 margin
  • Luth. 44, 150 margin
  • Baier 3, 213 margin
  • Baier 3, 213. 244 margin
  • L. W. 10, 202 Dr. K. K. Münkel's Assessment of the work: "The Right Form of an Evangelical Lutheran Congregation Independent of the State." margin
  • Can. 97, 34
  • Can. 97, 34. 35
  • Hön. Dog. 334—338
  • Jo. 1904, 22 margin
  • Neb. 83, 32 margin
  • Wis. Syn. 79, 25 margin
  • Günth. 202 margin
  • Schulbl. 12, 170 margin
  • Jo. 1903, 49 margin
  • Wis. Syn. 79, 24 margin
  • Jo. 1904, 42—44 margin
  • Günth. 202 margin
  • Cal. 95, 1904. 61. Walth
  • Süd. 83.! Oratia infusa.

vol c, printed page 512–514 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0499_PA512

20. Nicht aus den Werken

20. Nicht aus den Werken. Gal. 2, 16: Durch d Geſetzes Werk wird kein Fleiſch gerecht. (Ka. 1000, . Luth. 2, 16.) Röm. 3, 20. Tit. 3, 5: nicht um de Werte willen. Eph. 2, 9: nicht aus den Werken. 2 Tim. 1, 9: nicht nach unſern Werken. Röm. 3, W.a des Geſetzes Werk. Stöckh. Röm. 161—168. Dadunwird ausgeſchloſſen a. alle Vorbereitung zur Gnade: Synergismus; b. unſere Reue und Vorſatz der Beſſerung. Zen wird ohne Reue niemand gerechtfertigt, weil ein Ments ohne Reue nicht nach Vergebung verlangt, aber dennet muß man die Reue ans dem Handel der Rechtfertihenz ausſchließen; c. unſere Vuße und Heiligung. die man nicht zur d. dingung von ſeiten des Menſchen machen darj. weten das gnädige Urteil Gottes abhinge: d. nicht allein die jüdiſchen Satzungen, Konk. 103. d. ſondern auch e. alle bürgerliche Ehrbarkeit. Wer dadurch bei ber etwas verdienen will, ſtellt die bürgerliche Ehrbarkeit en den vorkehrten Ort. Sie iſt nicht einmal Vorſtmie eder Vorbereitung der Rechtfertigung: f. alle Chriſtemperke, auch die guten Werke der Bir dergeborenen. Wir dürfen uns nicht verlaſſon aur m. ſere Frömmigkeit, Kirchengehen u. ſ. w. Wis. Zm 1907, 37. Durch kein noch ſo frommes Leben wird de Rechtfertigung erlangt. Ma. 12, 277. 278. Anch de neue Gehorſam iſt unvollkommen. Ma. 3, 25. Anm. a. Will etwa der Apoſtel bloß ſagen, daß R. äußerliche Erfüllung des Geſetzes nicht rechtiertige, ier⸗ dern die Liebe hinzukommen müſſe? Es iſt wahr. R. Liebe, die Geſinnung, gibt den Werken erſt den wo Wert. Aber auch die Werke, die aus Liebe geite ſind in der Rechtfertigung ausgeſchloſſen. Die fromm (Geſinnung hiljft hier nichts. Anm. b. Nicht aus euch. Eph. 2, 8. (Wan 18. 19• Nichts in uns. Die Rechtfertigung hat es nicht zu an mit irgend einer Qnalität des Menſchen, ſetzt das gir⸗ liche Unvermögen menſchlicher Verdienſte und Würdig— keit voraus. Anm. c. Man muß über den particulis exclusivis halten: aus (Gnaden), ohne (Verdienſt) u. ſ. w. Konk. 529, 10. 100, 74. Anm. d. Aus der Rechtfertigung ſind alle Werke ſorgjältig auszuſcheiden, ſowohl die Werke der zweiten, als der erſten Tafel. Anm. e. Die Unterſcheidung zwiſchen Geſetz und Epangelium muß in der Rechtfertigung ſtreng inne ge— halten werden. Die Frage: Wie wird man gerecht? muß allein aus dem Evangelium beantwortet werden. Anm. f. Werke ſind nicht notwendig zur Seligkeit. Konk. 624. 625. — Sie können nicht der Grund der Rechtfertigung ſein. Küg. 4, 518. Anm. g. Der tugendhafte Menſch kann nicht leichter in den Himmel kommen als der Sünder. Koſtet der Eintrittspreis zu einem Konzert 50 Cents und der eine hat nur 25, der andere bloß 10 Cents, ſo kommen ſie 0 1. hinein, es ſei denn, daß ein anderer für ſie ezahlt. Einwand 1. Tue das, ſo wirſt du leben. — Es iſt wahr, wer das Geſetz vollkommen hält, wird ſelig. Aber verſuch es nur einmal, das Geſetz vollkommen zu halten! Chriſtus ſagt dieſe Worte, um zu zeigen, daß wir es nicht halten können. Einwand 2. Ihr ſind viel Sünden vergeben, denn ſie hat viel geliebet. Luk. 7, 47. — Wenn es eine Vergebung um der Werke willen gäbe, hätte der Herr fortfahren müſſen: Wer aber wenig liebt, dem wird auch wenig vergeben. Er hätte auch nicht ſagen können: Dein Glaube hat dir geholfen. Ihre groſe Liebe war nur das Zeichen, daß ihr viele Sünden vergeben ſind. Einwand 3. Gott ſoll uns vergeben, wie wir vergeben unſern Schuldigern. 5. Bitte. Vergebet, ſo wird euch vergeben. Luk. 6, 37. — Das darf nicht ſo ausgelegt werden, daß unſere Vergebung Ur ſache der Vergebung Gottes wäre. Sie iſt nur Eigenſchaft, Erfordernis der Perſon und gehört als ein Stück der Heiligung in das Geſetz. Nur, wer ſchon gerechtjertigt iſt, kann dieſe Bitte recht beten. Konk. 134. Einwand 4. Die Liebe decket auch der Sünden Menge. — Aber nicht unſere eigene, ſondern des Nächſten. Einwand 5. Am jüngſten Tag wird Gott nach den Werken richten: Ich bin hungrig geweſen und ihr habt mich geſpeiſt. 1 Petr. 1, 17. — Aber die Werte kommen hier nur als Erweis des Glaubens in Betracht. Das Urteil des Weltrichters iſt ein Beweis, daß wir nicht der die Werke, ſondern durch den Glauben ſelig wer⸗ en. Einwand 6. Sie wird aber ſelig durch Kinderzeugen. 1 Tim. 2, 15. — D. b., auch wenn Sünden mit unterlaufen, kann ſie doch ſelig werden.

  • Luth. 2, 16 Rationalism and the Bible. (Continuation.)
  • Stöckh. Röm. 161—168
  • Konk. 103
  • Ma. 12, 277
  • Ma. 12, 277. 278
  • Ma. 3, 25
  • Süd. 83, 39 margin
  • Cal. 95, 43 margin
  • W. 77. 60 margin
  • W. 77. 60. 61 margin
  • L. W. 35, 210 margin
  • L. W. 35, 210. 39, 146 margin
  • Ma. 17, 231 margin
  • Ma. 17, 231. 26, 350 margin
  • Luth. 15, 28 margin
  • Way 205 margin
  • L. W. 40, 267 margin
  • Schulbl. 12, 169 margin
  • Süd. 83, 56 margin
  • Neb. 85, 33 margin
  • Neb. 85, 33. 34 margin
  • Luth. 44, 51 margin
  • Luth. 44, 51. 52 margin
  • Wis. Syn. 80, 49 margin
  • Ma. 17, 327 margin
  • Luth. 14. 51 margin
  • L. W. 51. 167 margin
  • L. W. 51. 167. 168 margin
  • L. W. 51. 167. 168. 161 margin
  • L. W. 51. 167. 168. 161. 162 margin
  • L. W. 51. 167. 168. 161. 162. 215 margin
  • Luth. 44. 51 margin
  • Ma. 19, 187 margin
  • Konk. . 30 margin
  • W. 77. 51 margin
  • Luth. 61, 19 margin
  • Konk. 529
  • Konk. 529, 10
  • Konk. 529, 10. 100
  • Konk. 529, 10. 100, 74
  • Konk. 624
  • Konk. 624. 625
  • Kueg. 4, 518
  • Konk. 134
  • W. 51, 166 margin
  • W. 51, 166. 167 margin
  • Luth. 65, 51 margin
  • Süd. 83, 73 margin
  • Or. 1904, 59 margin
  • Or. 1904, 59. 60 margin
  • Mit. 91, 29 margin
  • Ka. 92, 23 margin
  • Ka. 92, 23. 2 margin
  • Walth. Epi. 122 margin
  • Or. 1904, 60 margin
  • Luth. 63, 187 margin
  • Ma. 31, 229 margin
  • Ma. 31, 229. 230 margin
  • Ma. 31, 229. 230. 19, 282 margin
  • Ma. 31, 229. 230. 19, 282. 241 margin
  • Mag. 7. 129 margin
  • Mag. 7. 129. 130 margin
  • Cal. 97, 41 margin
  • Stöckh. N. T. 179 margin
  • Stöckh. N. T. 179. 199 margin
  • Stöckh. N. T. 179. 199. 20 margin
  • Ma. 31, 198 margin
  • Ma. 31, 198. , 235 margin
  • L. W. 1909, 28 margin
  • Ma. 23, 301 margin
  • Ma. 23, 301. 302 margin
  • Ma. 23, 301. 302. 5 margin
  • Can.. 99. 16 margin
  • Can.. 99. 16. 17 margin
  • Jo. 82, 26 margin
  • Jo. 82, 26. 27 margin
  • Ma. 17,

vol c, printed page 514–515 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0500_PA514

21. Durch Werke gerecht werden wollen, iſt die Religion des natürlichen Menſchen

21. Durch Werke gerecht werden wollen, iſt die Religion des natürlichen Menſchen. Man macht die Rechtferti⸗ gung abhängig von der Tugendhaftigkeit des Memte. oder macht die Empfänglichkeit des Herzens zur Vatt⸗ dingung. L. W. 39, 85. Man handelt nach dem Gramd. ſatz: Tue recht. (Wenn ſie es nur täten! Dabei lßn. ſie die Pflichten zegen Gott meiſt ganz aus.) W. 73. 2 Ma. 20, 114. Cal. 95, 47. Anm. a. Man ſagt vielleicht: 1. Ich gehöre doch zu den Chriſten und we mei Schuldigkeit. 2. Ich richte meinen Veruf fleißig aus. Menocd kann mir etwas Böſes nachſagen. Ich habe m mand getötet u. ſ. w. 3. Wer Gott gefallen will, muß ſeine Sünde de reuen und ſich beſſern. Anm. b. In jedem Menſchen ſteckt von Nanm ein Daß der Menſch aus Gnaden ſelig weden J. Phariſäer. ſoll, geht ihm ſchwer ein. Ma. 5. S3. Etwas wil de Menſch zu ſeiner Rechtfertigung doch auch beitragen. . will den Himmel nicht umſonſt haben, wenn es auch m paar Lumpen ſind. W. 77, 65. 66. Süd. 82, 47. 5. Anm. c. Der Menſch hat das Gefübl im Herzen. dr er einer Genugtuung bedarf, will ſie aber ſelbſtLeiſen. Anm. d. Werklehre findet Anklang bei dem Menſchen Konk. 88, 11. 90, 20. Anm. e. Beiſpiele: 1. Der Phariſäer! Wie viele Verte han er getan! Konnte Gott ſolche Frömmigleit v. dammen? Dabei hatte er freilich noch nicht einmul das erſte und höchſte Gebot erfüllt. 2. Die Galater, die durch Halten des Ren monialgeſetzes ſeligs werden wollten. Anm. f. Durch den äußeren ehrbaren Wandel * man gerecht und ſelig werden. Einen Heiland brauc man nicht. Werkheilige ſind Feinde des Kreuzes Chn Ma. 20, 310. Und von ihren Sünden können und wa⸗ ers ſie nicht laſſen. Ma. 200 70 Anm. g. Den Weg der Werke gehen . r alle Hei d n. Wie ſchinden ſich die Sinde mit den grauſamſten Martern! W. 75, 22. derg 2. die Juden, die durchs Geſetz ihre eigen 8 1 — „ Iaere Gerechtigkeit aufrichten wollen: 3. die Loge . Chriſtus wird beiſeite geſbobn Die Ehrbarkeit ſoll gerecht machen. Wr Anm. h. Sierher geböder auch alle dieienide rn ren, die in Leichenpredigten den Verſtorbenen auf des rechtſchaffenen, bürgerlichen Lebens ſelig o ratts Anm. i. Der Menſch erkennt nicht, welche Geien keit das Geſetz erfordert und wie weit er davon fernt iſt. Eil 22. Warum können Werke nicht rechtfertag. Kühn ſie unvollkommen ſind. Der Menſch kann nihnn 5 was Gott fordert, kann das Geſetz nicht halon. 32—55. mangelt des Ruhmes vor Gott. R. Pi. Kat. 2, 152 Er muß bitten: Vergib uns unſere Schuld. Or. 1904, 56. — Unvollkommen . iſt die bürgerliche Ehrbarkeit und Herechtigkeit, und zwar in Bezug auf 1. die Quantität. Sie umfaßt nicht das ganze göttliche Geietz, befaßt ſich nur mit äußerlichen Wer— ken, läßt nicht nur die erſte Tafel ſo ziemlich liegen, ſondern behandelt auch die zweite ſehr oberflächlich. Man ſtreicht die Nullen von den zehntauſend Pfund; 2. die Qualität. Sie geſchieht nicht in der rech⸗ ten Geſinnung. Mit äußerlicher Geſetzeserfüllung iſt es nicht getan. Gott verlangt Liebe. Der natür⸗ liche Menſch aber kann Gott nicht lieben, ſondern nur haſſen. Konk. 110, 8. Anm. Der natürliche Menſch kann äußerlich ein ehrbares Leben führen Konk. 91, 22—24, aber Geſetzeserfüllung iſt das nicht. Konk. 110, 9. 10; bſind die Werke der Chriſten. Konk. 115, Hf. Das zeigt ſchon das Gebot der Nächſtenliebe. Valth. Ev. 286. Das 5. Gebot. Ma. 1, 210. ‚ Anm. a. Würden alle Menſchen ihre Werke und ihr Leben einer ſtrengen Prüfung unterziehen, ſo würden ſie das bald einſehen. Wenn der Menſch durch den Glauben zur rechten Erkenntnis kommt, ſchwindet der Wahn gänz⸗ daß man durch Werke etwas bei Gott verdienen onne. Anm. b. Wer das Geſetz nicht vollkommen erfüllt, lann nicht ſelig werden. Unſere Werke ſtürzen uns in die Hölle. Die Werke der Ungläubigen ſind ein Greuel vor Hott und die der Gläubigen noch mit vielen Sünden behaftet. Ka. 1900, 66. Anm. c. Beſtünde das Chriſtentum anſtatt im Glauben, in der eigenen Sittlichkeit, dann könnten wir die Kirche aufgeben. Wir wären nicht imſtande, Menſchen zur Seligkeit zu führen. Aum. d. Womit wollten wir bezahlen? Durch gute Werke? Sie ſind nicht gut, und wenn ſie gut wären, was würde mit unſerer alten Sündenſchuld? Durch Reue und Leid? Kein Tränenſtrom kann die Schuld abwaſchen. Anm. e. Durch Werke ſelig werden wollen iſt unnötig (denn Chriſtus hat alles vollbracht) und unmöglich. Einwand. Der Menſch ſoll tun, ſo viel er kann. — Aber erſtens tut niemand, ſo viel er kann. Und zweitens iſt nicht wahr, daß Gott damit zufrieden ſei.

  • L. W. 39, 85
  • W. 73. 2
  • Ma. 20, 114
  • Cal. 95, 47
  • Ma. 5
  • W. 77, 65
  • W. 77, 65. 66
  • Süd. 82, 47
  • Süd. 82, 47. 5
  • Konk. 88
  • Konk. 88, 11
  • Konk. 88, 11. 90
  • Konk. 88, 11. 90, 20
  • Ma. 20, 310
  • Ma. 200
  • Ma. 200 70
  • W. 75, 22
  • R. Pi. Kat. 2, 152
  • Luth. 53, 85 margin
  • Jo. 80, 82 margin
  • Cal. 97, 43 margin
  • Cal. 97, 43. 44 margin
  • Ka. 1900, 65 margin
  • W. 1901, 89 margin
  • Or. 1901, 67 margin
  • Mit. 1909, 18 margin
  • Süd. 83, 16 margin
  • Schmidt 1 margin
  • Schmidt 1, 219 margin
  • W. 1901. 82 margin
  • Ma. 31, 228 margin
  • Ma. 31, 228. 16, 227 margin
  • Mag. 7, 114 margin
  • Mag. 7, 114. 8, 135 margin
  • Sieck 2 margin
  • Sieck 2, 71 margin
  • Walth. L. L. 508 margin
  • Stöckh. N. T. 213 margin
  • Ka. 1900, 17 margin
  • Stöckh. N. T. 375 margin
  • Stöckh. N. T. 375. 376 margin
  • Ma. 13, 298 margin
  • Ma. 13, 298. 18, 16 margin
  • Cal. 1901, 24 margin
  • Ka. 1900, 58 margin
  • O. 1904, 60 margin
  • Luth. 68. 229 margin
  • Luth. 68. 229. 230 margin
  • Ka. 1900, 33 margin
  • Luth. 42, 115 margin
  • Ma. 9, 230 margin
  • Or. 1901, 57 margin
  • Mit. 1909, 18 margin
  • L. W. 40, 257—259 margin
  • Or. 1904, 56
  • Konk. 110
  • Konk. 110, 8
  • Konk. 91
  • Konk. 91, 22—24
  • Konk. 110
  • Konk. 110, 9
  • Konk. 110, 9. 10
  • Konk. 115
  • Ma. 1, 210
  • Ka. 1900, 66
  • L. W. 51, 167 margin
  • L. W. 51, 167. 168 margin
  • L. W. 51, 167. 168. 169 margin
  • L. W. 51, 170 margin
  • Ma. 22, 287 margin
  • L. W. 40, 262 margin
  • L. W. 40, 262. 263 margin
  • L. W. 40, 259—262 margin
  • L. W. 40, 264 margin
  • L. W. 40, 264. 265 margin
  • Mit. 1909, 18 margin
  • Walth. Epi. 105 margin
  • L. W. 10, 265 Lic. Ströbel's Presentation of the Lutheran Doctrine of the Civil Magistrate as against the Calvinist. margin
  • Walth. Epi. 122 margin
  • Ma. 33, 138 margin
  • Ma. 33, 277 margin
  • Ma. 33, 277. 278 margin
  • Ma. 33, 277. 278. 506 margin
  • Syn. 79, 35 margin

vol c, printed page 515–517 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0501_PA515

23. —

23. Wer durch Werke ſelig werden will, a. raubt Gott die Ehre. Werkheiligkeit wird in unſern Bekenntnisſchriften genannt Gottloſigkeit Konk. 138, 169, Läſterung Gottes 88. 12, Schmähung und Schändung Chriſti. 113, 29. 180, 77. (L. W. 40, 330.) Anm. Werklehre erzeugt geiſtlichen Hochmut und Dünkel; b. hebt den Unterſchied zwiſchen Chriſtentum und Hei— dentum auf. Es gäbe dann Dutzende von Wegen in den Himmel. Alle Religionen wären gleich, ebenſo wie alle Kaͤtzen in der Nacht grau ſind. Konk. 89, 16: c. ſteckt Chriſtum wieder ins Grab. Konk. 101, St. Gal. 2. 21: ſo iſt Chriſtus vergeblich geſtorben. Konk. 96, 52. 89, 14. Hättſt du dir was könn'n erwerben, was dürft ich denn jür dich ſterben? Lied 205, S. Der ganze Rat Gottes wäre umſonſt, jeder wäre ſein eigenet — — — Heiland; d. macht das Evangelium hinfällig. Es wäre eine Leleidigung, den Leuten Evangelium anzubieten. Was icklen ſie damit? Kont. 180, 77. Wozu dann die ſchonen Verheißungen? Konk. 94, 43. 124, 101; e. ſtellt Chriſtum hin als Sündendiener Gal. 2, 17. da er uns zum Verlaſſen des Geſeres veranlaßt hat. Er hätte uns einen verkehrten Weg gewieſen; f. begibt ſich wieder unter den Fluch und Zwang des Geſetzes. Er muß nun alles leiſten, was das Geſez von ihm fordert. Die Gnade iſt aus. Er iſt nicht mehr emn begnadigtes Kind Gottes, ſondern ein Knecht Ma. 11, 86. 87, ein Knecht wie Ismael, der endlich ausgeſtoßen wird. Ma. 5, 83—85: g. hat keine Gewißheit ſeiner Rechtfertigung. Konk. 102, 81. 117, 45. Veſtünde unſere Rechtſertigung auth nur auf einem Werk, etwa auf einem gläubigen Vnter Unſer, ſo entſtünde die Frage, ob es auch die rechte de. ſchaffenheit gehabt habe, gut genug geweſen ſei. Eine Kette iſt nicht ſtärker als ihr ſchwächſtes Glied. Cid. 1904½ 68: h. beraubt ſich ſelbſt alles Troſtes. Werkgerechtighei bringt das Gewiſſen nicht zu Ruhe und Frieden und fühnt zur Verzweiflung. Konk. 172, 34. 183. Solche Her· zen ſind die Hölle ſelbiſt. Konk. 143. 116. Veiſpiel Ger ſons: Konk. 211, 34. Luther Lied 243, 2. 3; i. hat Chriſtum verloren und kann nicht ſelig werden Gal. 5. 4. Matth. 5, 20: Es ſei denn eure Gerechiz keit beſſer u. ſ. w. Cal. 95, 47. Die erſten werden die letzten ſein. Ma. 18, 16. Wer ſich im eignen Werk erfreut, wird jämmerlich verführet. t Anm. Summ: Daß wir durch Werke 1 werden, iſt Teufelslehre. Konk. 206, 3—5. 109 I. Wer ſie lehrt, iſt ein falſcher Prophet. Valth. ein ai Wer da meint, das Weſen des Chriſtentums ben a den Werken, iſt noch geiſtlich blind. Ihm iſt die Schrif noch ein verſchloſſenes Buch. Del. 1902, 37.68.

  • Konk. 138
  • Konk. 138, 169
  • L. W. 40, 330
  • Ma. 18, 270 margin
  • Ma. 18, 270. 271 margin
  • Luth. 42, 116 margin
  • Konk. 89
  • Konk. 89, 16
  • Konk. 101
  • Konk. 96
  • Konk. 96, 52
  • Konk. 96, 52. 89
  • Konk. 96, 52. 89, 14
  • Konk. 94
  • Konk. 94, 43
  • Konk. 94, 43. 124
  • Konk. 94, 43. 124, 101
  • Ma. 11, 86
  • Ma. 5, 83—85
  • Konk. 102
  • Konk. 102, 81
  • Konk. 102, 81. 117
  • Konk. 102, 81. 117, 45
  • Konk. 172
  • Konk. 172, 34
  • Konk. 172, 34. 183
  • Konk. 143
  • Konk. 143. 116
  • Konk. 211
  • Konk. 211, 34
  • Lied 243, 2
  • Lied 243, 2. 3
  • Lied 243, 2. 3; i
  • Cal. 95, 47
  • Ma. 18, 16
  • Konk. 206
  • Konk. 206, 3—5
  • Konk. 206, 3—5. 109
  • Konk. 206, 3—5. 109 I
  • L. W. 40, 324 margin
  • L. W. 40, 324. 325 margin
  • L. W. 40, 324. 325. 51, 164 margin
  • Ka. 1900, 73 margin
  • Ka. 1900, 73. 74 margin
  • Luth. 2, 16 Rationalism and the Bible. (Continuation.) margin
  • Way 19 margin
  • L. W. 51, 165 margin
  • L. W. 51, 165. 40, 325 margin
  • L. W. 51, 165. 40, 325. 326 margin
  • Ka. 1900, 69 margin
  • Ka. 1900, 69. 70 margin
  • Or. 1904, 56 margin
  • Ka. 1900, 66 margin
  • Way 13 margin
  • Way 13. 14 margin
  • Or. 1904, 60 margin
  • Luth. 42, 115 margin
  • Walth. L. L. 513 margin
  • W. 77, 54 margin
  • W. 77, 54. 55 margin
  • O. 92, 62 margin
  • Ma. 18, 230 margin
  • Luth. 44, 52 margin
  • Or. 1904, 57 margin
  • Or. 1904, 57. 58 margin
  • Wis. Syn. 79, 28 margin
  • L. W. 40, 327 margin
  • L. W. 40, 327. 328 margin
  • Luth. 65, 51 margin
  • L. W. 40, 326 margin
  • Cal. 1903, 13 margin
  • Ka. 1900, 23 margin
  • Stöckh. N. T. 375 margin
  • Stöckh. N. T. 375. 376 margin
  • L. W. 40, 330 margin
  • L. W. 40, 330. 331 margin
  • Lied 205, S. Der ganze R

vol c, printed page 517–518 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0137_PA517

24. Um Chriſti willen

24. Um Chriſti willen. Wir werden gerechtertihn Chriſti willen. Röm. 3, 24: und werden gerect 7 die Erlöſung, ſo durch Chriſtum geſchehen iſt. 2. 100. 257—259. 262. Mit. 91, 25. 1909, 19. 20. Jo d 50. 51.). 2 Kor. 5, 212 auf daß wir würden in branz Gerechtigkeit, die vor Gott gilt. (Mit. 94, 26. 2 6. 21. Ouart. 7, 14.—17.) Feſ. 53. 11, Durch aaz kenntnis wird er viele gerecht machen. (Jo. 1— Reckt 51.) Röm. 5, 18: durch eines Gerechtigkeit iſt dien fertigung des Lebens über alle Menſchen gelort x Kor. 1, 30: Chriſtus iſt gemacht zur Gerechtigkei Imn 6 Anm. Das wird auch bezeugt in der Konkordi 612, 19. Lied 249, 6: Die höchſte Gerechtigkeit iſt mir erworben, da du biſt am Stamme des Kreuzes geſtorben. 36, 3. 240, 1. 95, 1. 3. Eine Genugtuung war notwendig. Der Heilige kann nicht auf Koſten ſeiner Gerechtigkeit Vormherzigkeit üben. Er fordert volle Genugtuung, volle Strafe, Erfüllung aller Gerechtigkeit. Anm. a. Viele ſehen Gott an wie einen Vater, der über die Sünden der Menſchen hinwegſehen werde. Aber außer Chriſto gibt es keinen gnädigen Gott, ſondern nur ein verzehrendes Feuer. Das Geſetz iſt unveränderlich. Anm. b. Unter den Menſchen war keine Genugtuung zu finden. Alſo muß des Menſchen Sohn erhöhet wer— den. Joh. 3. 14. Matth. 16, 21: mußte. Luk. 17, 25: muß. Lied 237, 5. b. Chriſtus hat vollkommene Genug⸗— tuung für uns geleiſtet. 231 Sein tätiger Gehorſam. Gal. 4, 4. 5. Lied 237, 5. 2. Sein leidender Gehorſam. Ihm wurden alle unſere Sünden zugerechnet. Jeſ. 53, 4. 5: Er trug unſere Krankheit. 1 Petr. 2, 24. Der gute Hirte leidet für die Schafe. Aum. a. Sein tätiger Gehorſam ſoll vom leideuden Uehorſam nicht ausgeſchloſſen ſein. Sein Tun und Leidin kann nicht von einander getrennt werden. Sein hehorſam war ein ſtetes Leiden, ſein Leiden ein ſteter Gehorſam. Anm. b. Damit hat Chriſtus unſere Schuld bezahlt, uns erlöſt Eph. 1, 7. Kol. 1, 14, unſere Sünde getragen deſ. 53. 11. 12, uns rein gewaſchen (Ma. 17, 261), uns dis Gerechtigkeit erworben. Matth. 5, 77. 3, 15. Wis. Syn. 79, 37.) Anm. e. Die Auferweckung Chriſti macht uns deſſen gewiß und iſt das Siegel unſerer Rechtfertigung. ‚ Anm. d. Chriſtus hat uns nicht nur die Möglichkeit der Rechtfertigung erworben, ſondern die Rechtſertigung ſelbſt. Anm. e. Und dieſe Genugtuung iſt vollkomme n. Lergl. § 18 b. Hätte Chriſtus gar nicht oder nur teilpeiſe genuggetan, ſo bliebe für den Menſchen zu tun übrig. Wie ſchrecklich wäre das! Wir würden nicht eher heraus kommen, bis wir den letzten Heller bezahlt hätten. Matth. 5, 26. . Dieſe Genugtuung wird uns zugerechnet. Röm. 4, 6. Unſere Rechtfertigung ſteht auf einem feſten Fundament. Kann nun die Schuld noch ongerechnet werden, wenn ein anderer für uns bezahlt hat? Hier iſt Troſt für uns, die wir mit eigener Gerechtigkeit nicht vor Gott beſtehen können. Luth. 44, 68. Anm. a. Das „um Chriſti willen“ bildet den inner— ſen Kern der Rechtfertigungslehre. Fällt das hin, dann auch das 1. aus Gnaden. Aus Gnaden und um Chriſti willen iſt dasſelbe. Die Gnade iſt durch Chriſtum geworden: 2. durch den Glauben. Wie könnte ein Nebner ſtattfinden, wenn nichts zu nehmen wäre? Aitt daß wir es ſind, die da glauben, ſondern dai Chriſtus iſt, an den wir glauben, macht unz 9. recht. Anm. b. Es iſt in keinem andern Heil. Niemud kommt zum Vater, denn durch ihn. Er iſt die Tür. Jet. „9. Anm. c. Um Chriſti willen. Auch die Gnadenrehl kann darum keine willkürliche Muſterung ſein. Einwand 1. Es erſcheine unſerer Vernunit ungerett daß Chriſto unſere Sünde und uns ſeine Gerechtigken zugerechnet werde. — Einwand 2. Jeder, der beleidigt worden iſt, ken verzeihen, ohne Genugtuung dafür erhalten zu habe. Wollen wir Gott weniger zugeſtehen? — Gatt it Ritter, wir nicht. Ein Richter hat nicht freie Hard. Schuld zu erlaſſen oder nicht. Einwand 3. Die zugerechnete Gerechtigkeit ſei eir nur ſcheinbare. — Sie wird uns ſo zugerechnet, als hur ten wir ſelbſt alles geleiſtet.

  • Mit. 91, 25
  • Mit. 94, 26
  • Mit. 94, 26. 2
  • Mit. 94, 26. 2 6
  • Mit. 94, 26. 2 6. 21
  • Mit. 94, 26. 2 6. 21. O
  • Ma. 13. 302 margin
  • Ma. 13. 302. 303 margin
  • Ma. 13. 302. 303. 19, 188 margin
  • Mag. 8, 14 margin
  • Mag. 8, 14. 15 margin
  • Luth. 61, 50 margin
  • L. W. 39, 115 margin
  • L. W. 39, 115. 146 margin
  • Can. 97, 46 margin
  • Schmidt 1 margin
  • Schmidt 1, 249 margin
  • Schmidt 1, 249. 250 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 155—157 margin
  • Way 23 margin
  • Way 23. 32 margin
  • Baier 3, 258 margin
  • Neb. 83. 29 margin
  • Neb. 83. 29. 30 margin
  • Luth. 53, 86 margin
  • Schulbl. 12. 171 margin
  • Hön. Dog. 339 margin
  • Jo. 1903, 56—60 margin
  • Lied 249, 6
  • Lied 237, 5
  • Lied 237, 5
  • Lied 237, 5. 2
  • Ma. 17, 261
  • Wis. Syn. 79, 37
  • Luth. 44, 68
  • Wis. Syn. 79, 31 margin
  • Wis. Syn. 79, 31. 32 margin
  • Jo. 1903, 50 margin
  • Kueg. 4, 514 margin
  • Kueg. 4, 515 margin
  • Way 21 margin
  • Wis. Syn. 79, 33 margin
  • Theol. 5, 193 margin
  • Theol. 5, 193. 194 margin
  • Süd. 83, 19 margin
  • Jo. 1903, 51 margin
  • Jo. 1903, 51. 54 margin
  • Jo. 1903, 51. 54. 55 margin
  • Jo. 1903, 50 margin
  • Jo. 1903, 50. 51 margin
  • Wis. Syn. 79, 37 margin
  • Wis. Syn. 79, 37. 38 margin
  • Jo. 1903, 60 margin
  • Jo. 1903, 60. 61 margin
  • Wis. Syn. 79, 39 margin
  • Kueg. 4, 517 margin
  • Luth. 44, 67 margin
  • Jo. 1903, 53 margin
  • Ma. 17, 260 margin
  • Wis. Syn. 79, 41—43 margin
  • Wis. Syn. 79, 40 margin
  • Wis. Syn. 79, 40. 41 margin
  • Theol. 5, 26 margin
  • Wis. Syn. 79, 44 margin
  • Wis. Syn. 79, 44. 45 margin
  • Walth. Ev. 277 margin
  • Hön. Dog. 341 margin
  • Hön. Dog. 341. 342 margin
  • O. 75, 10 margin
  • O. 75, 10. 11 margin
  • Luth. 61, 51 margin
  • Luth. 44, 67 margin
  • Way 175 margin
  • Way 175. 179 margin
  • Luth. 65, 129 margin
  • Süd. 83, 8 margin
  • Süd. 82, 49 margin
  • Jo. 1903, 29 margin
  • Jo d 50. 51.). 2 Kor. 5,

vol c, printed page 518–520 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0503_PA518

25. —

25. Antitheſe. a. Papiſten. Der Papſt leugnet das volllemmem Verdienſt Chriſti. Er hat nicht für alle Sünden md Strafen genuggetan. Für zeitliche Strafen muß de Chriſt ſelbſt büßen. Fegfeuer, Ablaß. Aus dem Alcz ſchatz (dem überflüſſigen Verdienſt Chriſti und den ibeflüſſigen guten Werken der Heiligen) kann man Hehn entſprechende Leiſtung Ablaß erhalten. Jo. 1904. K. Konk. 188, 21. — Chriſtus hat nur die Mänlihteni. Begnadigung erworben. Or. 1904, 59. Er iſt mir 20 N nur nach ſeiner menſchlichen Natur. Vis. Emn 79, 50. Vergl. § 16 b. Aum. a. Hat Chriſtus mur für die Erbſünde am getan, dann müßten wir für viele Sünden —— Dann hat auch Chriſtus die Kelter nicht mehr allein g treten. Jeſ. 63, 3. mnn Anm. b. Die katholiſche Kirche hebt auf der Seite Chriſti Verdienſt ſcheinbar hoch. Cs el 1 überflüſſig wirtſam ſein. Aber durch die 3 148 freien Willen und den natürlichen Kräften des — wird es wieder aufgehoben und auf die Schuld der ſünde beſchränkt. Die Rechtfertigung um Chrin b. Reformierte. willen wird umgeſtoßen Crit 1. durch die falſche Lehre von der Perſon . Nur ein Menſch iſt für uns geſtorben. 1111— Das iſt eine Folge ihrer Lehre von der eh 20 der Eigenſchaften. Jo. 1904 45. 46. Hn 2 iſt nur Unterpfand der Wahrhaftigkeit 1. 622 55. Syn. 70. 36. 37. (Vergl. hierzu Konk. 65. 155 40, 8. 9: Kann „507 Bruder niem öſen. Wis. Sun. 79, 51); 2. durch die falſche Lehre von der Gnadenno⸗ Chriſtus hat nur für die Auserwählten genng getan. Gott hat einen Teil zur Seligkeit verordner und dann Chriſtum für ſie in die Welt geſendet. Chriſtus iſt nicht mehr Urſache der Rechtfertigung, ſondern nur Mittel dazu. Ammn. Auch der Satz Zwinglis, daß der Heide So— krates ſelig geworden ſei, ſtößt das „um Chriſti willen“ um. c. Methodiſten. Naſt: Chriſtus hat den Zorn Gottes nicht wirklich empfunden. d. Sozinianer. Daß Chriſti Gerechtigkeit uns zugerechnet wird, wird geleugnet. Das „um Chriſti wellen“ hat bei der Vergebung keinen Platz. Für den Gott kann erlaſSchalksknecht bezahlte auch niemand. ſen weil er der Herr iſt. Anm. Man beruft ſich auf die 5. Bitte. Vergib uns. — Aber woher die Vergebung kommt, ſagt die 5. Vitte nicht. e. Rationaliſten und alle, die Chriſtum nur Lehrer und Vorbild ſein laſſen. Gott überſieht die Sünden der Menſchen. Freiproteſtanten. Chriſtus ein bloßer Menſch. Dann hat er die Menſchen auch nicht verſöhnt. . Neulutheraner. Hoffmann, Sahnis. Chriſti Leiden war keine Straſe. Chriſtus hat nicht an Stelle der Menſchen gelitten, er war als Menſch zur Erfüllung des göttlichen Willens verpflichtet. Was Chriſtus lei— det, ſtammt nicht von oben, ſondern von unten, vom Menſchen ſelbſt. Wis. Syn. 79. 49. — Über Neander, Dorner, Hundshagen, Ritſchl, Harnack, Seeberg ſ. Hön. Dog. 371—378. „Anm. a. Damit iſt die Rechtfertigung durch Chriſtum über den Haufen geworfen. Sie iſt nicht mehr Zurechnung des Verdienſtes Chriſti, ſondern Heiligung. Anm. b. Hierher gehören auch alle Neueren, die Chriitum im alten Teſtament nicht finden wollen. Haben die Gläubigen alten Teſtaments vom Opfertode nichts gewußt. ſo muß man bei ihnen eine Vergebung aus reiner Willkür annehmen. AUnm. e. Endlich wird das „um Chriſti willen“ umgeſtoßen durch alle, die anf ihr Ringen, Kämpfen u. ſ. w., auf ihre Werke hinweiſon. S. § 33.

  • Konk. 188
  • Konk. 188, 21
  • Or. 1904, 59
  • Syn. 70. 36
  • Syn. 70. 36. 37
  • Konk. 65
  • Konk. 65. 155
  • Konk. 65. 155 40
  • Konk. 65. 155 40, 8
  • Konk. 65. 155 40, 8. 9
  • Syn. 84, 32 margin
  • Syn. 84, 32. 33 margin
  • Süd. 83, 23 margin
  • S. Dak. 1907, 52 margin
  • Wis. Syn. 79, 44 margin
  • Wis. Syn. 79, 44. 45 margin
  • Hön. Dog. 340 margin
  • Jo. 1904, 30 margin
  • Jo. 1904, 30. 31 margin
  • Jo. 1904, 30. 31. 28 margin
  • Jo. 1904, 30. 31. 28. 29 margin
  • Süd. 83, 25 margin
  • Luth. 16, 57 margin
  • Wis. Syn. 79, 46—48 margin
  • Wis. Syn. 79. 49
  • Hön. Dog. 371—378
  • Jo. 1904, 44 margin
  • Jo. 1904, 44. 45 margin
  • Süd. 83, 23 margin
  • Wis. Syn. 79, 36 margin
  • W. 74, 53 margin
  • Baier 3, 253 margin
  • W. 1904, 27 margin
  • W. 1904, 27. 28 margin
  • Wis. Syn. 79, 34 margin
  • Hön. Dog. 367 margin
  • Süd. 83, 24 margin
  • O. 95, 33 margin
  • Wis. Syn. 87, 40 margin
  • Wis. Syn. 87, 40. 41 margin
  • Wis. Syn. 87, 40. 41. 79, 36 margin
  • Süd. 83, 27 margin
  • Wis. Syn. 87, 41 margin
  • Can. 97, 47 margin
  • Can. 97, 47. 12 margin
  • Can. 97, 47. 12. 16 margin
  • Jo. 1904. K.
  • Jo. 1904 45. 46. Hn 2 iſ
  • Wis. Syn. 79 50. U „49.
  • Mag. 8,

vol c, printed page 520–521 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0506_PA520

26. Durch den Glanben

26. Durch den Glanben. Wir werden gerecht durch den Glauben an Chriſtum. Röm. J. 16: Gerechtigkeit durch den Glauben. 3, 28: allein durch den Glauben. Gal. 2 Jeſum Chriſtum. al. 2. 16: durch den Glauben an Röm. 10, 4: wer an den glaubt, der iſt gerecht. 3. 26: und gerecht mache den, der da iſt des Glanbens an Jeſu. 4. 5: dem wird ſein Glanbe gerechnet zur Gerechtigkeit. Hab. 2, 4: Der Gerechte lebet ſeines Glaubens. 1 Moſ. 15, 6. Röm. 4, 24. 3. 22. Phil. 3. 9. Konk. 105. 611, 4. 612, 9. (Neb. 83. 47. L. W. 40. 148.) Durch den Glauben allein bekommt man einen gnädigen Gott und ein fröhliches Gewiſſen. Luth. 1. 25. 26. Einmal heißt es: der Glaube wird zur Gerechtigkeit gerechnet, das andere Mal: wir werden durch den Glauben gereht Beides ſtimmt zuſammen. Jo. 1904, 16. Lied 237, . — Nothing in my hand I bring, simply to the eross cling. Stöckh. Röm. 164. Luth. 53, 95. Dau 50. den. Dog. 381. Schulbl. 12, 171. Mag. 9, 151. 152. Anm. a. Sola fidle. Allein durch den Glaubeu. Röm. 3, 28. Das Wort „allein“ ſteht nicht im Erund. tert. Lither wurde darüber angefochten. Eck tar iehr dagegen. Jo. 80, 82. 83. Papiſten warjen Athe Schriftfälſchung vor. Luther aber hielt daran feit. 8e. ne Rechtfertigung: Baier 3. 275. 276. 1. Das „allein“ ergibt der Zuſammenhang. Hort. 100, 73. 74. Es bringt nur die Schriftlehre zu klaren deutſchen Ausdruck. — 2. Es ergibt ſich auch aus andern Schrifſielen 3. B. Gal. 2, 16. 3. Auch in lateiniſchen Überjetzungen, die un den Katholiten gebraucht wurden, ſtand das Don ſchon vor der Reformation an verſchiedenen Stelen. 1. Es iſt einerlei, ob man dem kide noch son hinzufügt oder nicht. Entweder sola fide odet überhaupt nicht fide. * Anm. b. Erwas Ahnliches iſt es, wenn Chriſtis de Stelle 5 Moſ. 6. 13: „ihm dienen“ wiedergibt: ihm al⸗ lein dienen. Matth. 4. 10. Anm. e. An dem Sola muß man feſthalten. J. chim 2. (1539): Bringt mir ja die Sola wieder mü. Einwand der Papiſten: Mit dem „allein durch da Glauben“ werde auch Chriſti Verdienſt und die onmw Gottes aus der Rechtfertigung ausgeſchieden. — Den nicht ſo. Der Glaube kann nicht ohne Objekt ſein. 70. Glaube rechtfertigt, heißt: Gottes Gnade, Chriſti Vt⸗ dienſt rechtfertigt. V fab Anm. d. „Allein durch den Glauben,“ damit ta⸗ les Verdienſt auf ſeiten des Menſchen ar ſen, Reue, Liebe, Tugend, Werke. Konk. 100, 74. 61. 36. 618. Der Glaube ſteht im Gegenſatz zu egliten Menſchenwerk. Süd. 83, 52. 53. 1. Gott ſtellt keine Forderungen und Vedingun gen. 35 ſ nichs 2. Du ſollſt glauben heißt, du ſollſt Amnhm. tun. Gott verlangt von dir nichts als Amgn Was braucht ein Schuldner, für den ein ande ſchon bezaͤhlt hat, noch zu tun, daß er ven hü Schuld frei werde? Walth. Ev. 278. Ih 3. Wird irgend etwas neben den Glauben ger dann iſt es nicht mehr Gnade allein. r l 1. Auch die Rede, daß die Werke wena oir dem Glauben, welcher rechtfertigt, 4end em tig ſein müßten, iſt verkehrt. Wohl ſin derg mer mit dem Glauben aber die fertigung geſchieht ohne Werke. Anm. e. So ſoll man nun auch vom Glauben uaa Die Gerechtigkeit iſt erworben, ihr braucht nur zu nehmen. Anm. f. Glaube an Chriſtum, darin beſteht das Weſen des Chriſtentums. Dieſer Glaube macht einen Men— ſchen zum Chriſten, nicht ſeine Werke. Anm. g. Auch die Erhaltung in der Rechtfertigungs— gnade geſchieht durch den Glauben, durch beſtändiges Ergreijen. Aum. h. Es iſt in der Rechtfertigung einerlei, ob der Glaube ſtarkyoder ſchwach iſt. Der Glaube, ſo— fern er rechtfertigt, hat keine Stufen. Der ſchwache Glaube erlangt dieſelbe Rechtfertigung. Eine köſtliche Verle verliert nichts von ihrem Wert in der Hand eines Kindes. Von Stufen des Glaubens könnte in der Rechtferrigung nur dann die Rede ſein, wenn wir um des Glaubens willen gerocht würden. Anm. i. Dieſes iſt der Weg für alle Sünder. Einen andern Weg gibt es nicht. Wenn auch ein Menſch bis an ſein Ende auf ſeinen Knieen herumrutſcht, nur Waſſer ninkt u. ſ. w., er würde die Rechtjertigung nicht erlangen. biele Wege führen nach Rom, aber nur einer in den Himmel. Der Glaube iſt nicht ein Weg zur Seligkeit, ſondern der einzige. L. W. 51, 512. — Wer nicht glaubt, wird verdammt. Mit. 1909, 25. Hier lag der Unterſchied zwiſchen Judas und Petrus. N. W. 77, 22. 23. — Jeder darf glauben. 23. Anm. k. Beiſpiele der Rechtfertigung durch den Glauben: 1. Abraham. 1 Moſ. 15, 6: Abraham glaubte dem Herrn und das rechnete er ihm zur Gerechtig⸗ keit. Röm. 4, 22—24. — Das Obiekt ſeines Glaubens war, daß durch ſeinen Samen alle Ge— ſchlechter auf Erden ſollen geſegnet werden. O. 1904. 62. — Alle ſeine Werke nützten ihm nichts zur Rechtfertigung. Jo. 1903, 46. 47. 2. David. 3. Der Zöllner. Gott ſei mir Sünder gnädig. Anm. 1. Daß der Menſch allein durch den Glauben gerecht werden ſoll, kann die Welt nicht faſſen und iſt allen Werkheiligen anſtößig. Die Vernunft denkt: Dem Verdienſt die Krone. Cal. 97, 40. Ein Gottloſer, der in der Todesſtunde noch zum Glauben kommt, ſoll ſelig werden, während ein ehrbarer Mann verloren gehen ſoll, bloß weil er nicht glaubt. Neb. 89. 17. Einwand 1. Das heißt den Leuten das Seligwerden leicht gemacht. — Scheint dir das zu wenig, du hoch— weiſer Phariſäer? Warum glaubſt du nicht, wenn es ſo leicht iſt? Es iſt dir zu ſchwer. Der Menſch kann die ſchwerſten Ovfer bringen, nur eins kann er nicht aus ſich ſelbſt: glauben. Einwand 2. Stehen aber nicht auch viele Gebote und Ermahnungen in der Vibol? — Die dürfen freilich nicht unbeachtet bleiben, aber ſie ſtehen nur im Dienſt d Evangelii. Einwand 3. Die Liebe iſt die größte unter ihnen — Der Glaube bezieht ſich auf meine Stellung zu Gott, ae. dem Nächſten gegenüber iſt es die Liebe, die da handch Und vom Verhalten gegen unſere Mitmenſchen hordc dieſe Stelle. Einwand 4. So ſehet ihr nun, daß der Menſch duntz die Werke gerecht wird, nicht durch den Glauben alen Jak. 2, 24. — Dagegen: 1. Dieſe Stelle muß nach den Sedes von de Rechtfertigung ausgelegt werden. 2. Jakobus handelt nicht von der Rechtferneung. ſondern will nur die Heuchler ſtraien, die ſich d Glaubens rühmten und ihn durch die Tat verlenz⸗ neten. Er ſtraft den Mißbrauch der Lehre. 3. Jakobus handelt nicht von der Rechtiertixnd vor Gott, ſondern vor Menſchen, die allerdingz durch Werke erfolgt. 4. Paulus ſucht die Wurzel des Vaumes und at von da den Früchten nach. Jakobus ſieht zuert de Früchte an, um von da auf die Wurzel zu kommen. Er hatte es offenbar mit ganz andern Leuten zu hn. Anm. m. Da der Menſch durch den Glauben geret: wird, gibt es auch keine Wahl ohne Glauben. „init erwählt, ſo werde ich ſelig, ich mag tun, was ich will—

  • Konk. 105
  • Konk. 105. 611
  • Konk. 105. 611, 4
  • Konk. 105. 611, 4. 612
  • Konk. 105. 611, 4. 612, 9
  • Neb. 83. 47
  • L. W. 40. 148
  • Luth. 1. 25 THROUGH FAITH ALONE MAN OBTAINS A GRACIOUS GOD AND A JOYFUL CONSCIENCE.
  • Luth. 1. 25. 26 THROUGH FAITH ALONE MAN OBTAINS A GRACIOUS GOD AND A JOYFUL CONSCIENCE.
  • Neb. 83. 4 margin
  • Neb. 83. 4. 46 margin
  • Mich. 1906, 68 margin
  • Mich. 1906, 68. 85, 14 margin
  • Jo. 1901, 8 margin
  • Jo. 1901, 8. 9 margin
  • Jo. 1901, 8. 9. 16 margin
  • Can. 1900, 26 margin
  • Can. 1900, 26. 28 margin
  • Can. 1900, 26. 28. 29 margin
  • Ka. 1900, 66 margin
  • Ka. 1900, 66. 67 margin
  • Syn. 72, 61 margin
  • Ma. 18. 230 margin
  • Ma. 18. 230. 13, 303 margin
  • Ma. 18. 230. 13, 303. 304 margin
  • Ma. 18. 230. 13, 303. 304. 19, 188 margin
  • Ma. 18. 230. 13, 303. 304. 19, 188. 17, 289 margin
  • Mag. 8. 15 margin
  • Mag. 8. 15. 16 margin
  • Luth. 44, 60 margin
  • Luth. 44, 60. 4 margin
  • Luth. 44, 60. 4 1 margin
  • Luth. 44, 60. 4 1. 65, 51 margin
  • Luth. 44, 60. 4 1. 65, 51. 61 margin
  • Luth. 44, 60. 4 1. 65, 51. 61. 65 margin
  • Luth. 44, 60. 4 1. 65, 51. 61. 65. 66 margin
  • Baier 3, 265 margin
  • Baier 3, 265. 266 margin
  • Theol. 5. 199 margin
  • Theol. 5. 199. 200 margin
  • L. W. 39, 146 margin
  • L. W. 39, 146. 35, 209 margin
  • L. W. 39, 146. 35, 209. 41, 170 margin
  • Way 17 margin
  • Way 17, 183 margin
  • Jo. 1904, 16
  • Stöckh. Röm. 164
  • Luth. 53, 95
  • Schulbl. 12, 171
  • Mag. 9, 151
  • Mag. 9, 151. 152
  • Jo. 80, 82
  • Jo. 80, 82. 83
  • Baier 3. 275
  • Baier 3. 275. 276
  • Baier 3. 275. 276. 1
  • Konk. 100
  • Konk. 100, 74
  • Konk. 100, 74. 61
  • Konk. 100, 74. 61. 36
  • Konk. 100, 74. 61. 36. 618
  • Süd. 83, 52
  • Süd. 83, 52. 53
  • Süd. 83, 52. 53. 1
  • Walth. Ev. 278
  • Walth. Ev. 278. I
  • Walth. Epi. 104 margin
  • Walth. Epi. 104. 105 margin
  • Schmidt 1 margin
  • Schmidt 1, 250 margin
  • Schmidt 1, 250. 251 margin
  • W. 75, 22 margin
  • O. 85, 18 margin
  • O. 85, 18. 21 margin
  • Ka. 92, 40 margin
  • Ka. 92, 40. 41 margin
  • L. W. 51, 538 margin
  • L. W. 51, 538. 539 margin
  • Wis. Syn. 80, 31 margin
  • Wis. Syn. 80, 31. 32 margin
  • Süd. 83, 37 margin
  • Süd. 83, 37. 38 margin
  • O. 1903, 74 margin
  • O. 1903, 74. 75 margin
  • Süd. 83, 38 margin
  • L. W. 51, 539 margin
  • Baier 3, 277 margin
  • Luth. 36, 188 margin
  • Süd. 83, 8 margin
  • L. W. 39, 146 margin
  • Luth. 65, 329 margin
  • Luth. 61, 218 margin
  • Luth. 61, 218. 43, 74 margin
  • L. W. 11, 221 margin
  • L. W. 11, 221. 222 margin
  • Süd. 83, 40 margin
  • Luth. 44, 51 margin
  • Wis. Syn. 80, 44 margin
  • Wis. Syn. 80, 44. 15 margin
  • Stöckh. Röm. 166 margin
  • Hön. Dog. 383 margin
  • Cal. 95, 35 margin
  • Cal. 95, 35. 36 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 127 margin
  • Walth. L. L. 512 margin
  • Luth. 42, 131 margin
  • Ka. 92, 52 margin
  • L. W. 51, 512
  • Mit. 1909, 25
  • N. W. 77, 22
  • N. W. 77, 22. 23
  • O. 1904. 62
  • Jo. 1903, 46
  • Jo. 1903, 46. 47
  • Jo. 1903, 46. 47. 2
  • Cal. 97, 40
  • Neb. 89. 17
  • Süd. 1901, 18 margin
  • Luth. 42, 131 margin
  • Luth. 42, 131 margin
  • Luth. 42, 131. 132 margin
  • Luth. 42, 131. 132. 19, 13 margin
  • W. 1901, 8 margin
  • N. W. 77, 31—34 margin
  • Luth. 61, 66 margin
  • Luth. 61, 66. 67 margin
  • Wis. Syn. 80, 38 margin
  • Mit. 1909. 29 margin
  • Mit. 1909. 29. 30 margin
  • N. W. 77, 18 margin
  • Hön. Dog. 397 margin
  • Jo. 1903, 12 margin
  • Jo. 1903, 12. 13 margin
  • Mit. 94, 32 margin
  • Mit. 94, 32. 33 margin
  • O. 1901, 59 margin
  • Ma. 17, 296 margin
  • Luth. 44. 82 margin
  • Luth. 44. 82. 65, 66 margin
  • Luth. 44. 82. 65, 66. 67 margin
  • Süd. 83, 10 margin
  • Stöckh. Röm. 177—181 margin
  • Jo. 1903, 47 margin
  • Jo. 1903, 47. 48 margin
  • Ma. 12. 278 margin
  • Ma. 12. 278. 31, 230 — 232 margin
  • Mag. 7, 115 margin
  • Mag. 7, 115. 8 margin
  • Mag. 7, 115. 8. 137 margin
  • Can. 97, 21 margin
  • Sieck 2 margin
  • Sieck 2. 72 margin
  • Sieck 2. 72. 73 margin
  • Mich. 85. 16 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 211 margin
  • W. 95, 35 margin
  • Cal. 97, 40 margin
  • Cal. 97, 40. 41 margin
  • Süd. 1901. 18 margin
  • Süd. 1901. 18. 19 margin
  • W. 1901, 80 margin
  • W. 1901, 80. 81 margin
  • Süd. 1901, 19 margin
  • Cal. 97, 45 margin
  • L. W. 41, 212 margin
  • Luth. 6. 165 margin
  • Luth. 6. 165. 166 margin
  • Way 211 margin
  • Syn. Frei. 1908, 130 margin
  • Syn. Frei. 1908, 130. 131 margin
  • Hön. Dog. 406 margin
  • Il. 75, 16 margin
  • Mit. 92, 36 margin
  • L. W. 13, 83—85 margin
  • Süd. 83, 8 margin
  • Lied 237, . — Nothing in
  • Mich. S85, 15.

vol c, printed page 521–524 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0138_PA521

27. —

27. Der rechtfertigende Glanbe. a. Seine Entſtehung. Zu dieſem Glaubn kommit der Menſch nicht durch ſeine eigene Kraſt. bar muß den Glauben wirken. b. Seine Veſchaffenheit. Er iſt nicht botErkenntnis, ſondern Vertrauen auf Gottes Guade. Antitheſe. Auch die katholiſche Kirche lehrt Rechtintk— gung durch den Glauben, verſteht aber darunter nur Ls fall. Glaube iſt ihnen nur Sache des Verſtandes. Lanl 89. 17. 150, 262. 95. 48. — Darum kann mun in Todfünden leben und doch im Glauben ſtehen. Wonf. 95, 48. 107, 110. Reformierte. Auch durch Todſünden fällt man nitt aus dem Glauben. Anm. Das tote Fürwahrhalten macht mich nicht ge. recht. Dann wäre der Glaube ein Werk. c. Sein Objekt. Das Korrelat des Glanbens it Chriſtus oder die Vergebung der Sünden oder das Vort Hön. Dog. 319. 320. Anm. a. Auch die Rechtfertigung iſt Obiekt des Glen bens. Die Rechtfertigung wird vom Glauben ergriffen. Anm. b. Glaube ohne Chriſtum iſt kein Glaud' Glanbe iſt nur da. wo geglaubt wird, daß Gott mn Chriſti willen anädig ſei. Anm. c. Der Glaube erareift die Gnade Gottes w) er erareift Chriſtum, das iſt ein und dasſelbe. Es Gnade, daß Gott uns um Chriſti willen gerecht matt.

  • Hön. Dog. 319
  • Hön. Dog. 319. 320
  • Hön. Dog. 392 margin
  • L. W. 11, 13—17 margin
  • L. W. 11, 13—17. 135 —110 margin
  • L. W. 11, 13—17. 135 —110. 167—171 margin
  • N. W. 77, 33 margin
  • N. W. 77, 33. 34 margin
  • Jo. 1901, 3 margin
  • L. W. 11, 11 margin
  • L. W. 11, 11. 12 margin
  • Hön. Dog. 322 margin
  • Hön. Dog. 322. 323 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 202 margin
  • Jo. 1904, 35 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 203 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 204 margin
  • Way 212 margin
  • L. W. 5 margin
  • R. Pi. 405 margin
  • R. Pi. 405 2 margin
  • R. Pi. 405 2. 141 margin
  • L. W. 35. 212 margin
  • L. W. 35. 212. 8 margin
  • Mit. 94, 23 margin
  • Mit. 94, 23. 24 margin
  • Way 197 margin
  • W. 51, 344 margin
  • W. 51, 344. 345 margin
  • Luth. 44, 67 margin

vol c, printed page 524 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0509_PA524

28. —

28. Warum rechtfertigt allein der Glaube? Viele wundern ſich, daß Gott allein auf den Glauben ſieht. Warum nicht auf die Liebe, die Hoffnung, die Geduld? Der Glaube rechtfertigt allein, Welchen a. weil wir aus Gnaden ſelig werden. Röm. J, 16: Derandern Weg könnte es da geben? halben muß die Gerechtigteit durch den Glauben kommen, auf daß ſie ſei aus Enaden. — Sobald man noch etwas nin muß, fällt der Glaube hin. Neb. S.3, 15. Wenn das Wort „Glaube“ gar nicht in der Vibel ſtünde, ſo lehrte ſie doch durch das „aus Enaden“ eine Seligkeit durch den Glauben. L. W. 36, 182; b. weil wir durch Chriſtum gerecht werden. durch eine fremde Gerechtigkeit, die ſich der Glaube aneignet; c. weil Gott bereits mit uns volhltommen ver⸗ Die Vergebung braucht nicht erſt beſchafft ſöhmt iſt. Ein Geſchenk bekommt man nur ſo in Be ; zu werden. Alles andere hilft nichts. ſib, daß man es annimmt. Süd. 83, 41; d. weil die Gerechtigkeit uns im Evangelium dargeboten wird. Eine fröhliche Botſchaft kann man nur glauben. Durch die Liebe kann ich keine Verheißung ergreifen. W. 75, 35. Anm. So gibt der Glaube Gott die Ehre, die ihm gebührt, wenn man Gott aufs Wort glaubt.

  • L. W. 36, 182
  • Süd. 83, 41
  • W. 75, 35
  • Mich. 85, 17 margin
  • Cal. 1900, 19 margin
  • Süd. 83, 53 margin
  • Luth. 44, 59 margin
  • Luth. 44, 59. 12, 131 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 212 margin
  • Or. 1901, 64 margin
  • Mich. 85, 15 margin
  • Mich. 85, 15. 17 margin
  • Neb. 83, 29 margin
  • Syn. 72, 64 margin
  • Syn. 72, 64. 65 margin
  • Kueg. 4, 646 margin
  • L. W. 11, 216 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 211 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 213 margin
  • Luth. 14, 60 margin
  • W. 77, 81 margin
  • Walth. Kas. 322 margin
  • Süd. 83, 11 margin
  • Can. 1900, 27 margin

vol c, printed page 525 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0139_PA525

29. —

29. Inwiefern rechtfertigt der Glaube? Er iſt a. nicht die bewegende Urſache der Rechtfertigung. Er macht und bewirkt ſie nicht. ſondern nimmt ſie bloß. Kont. 96, 49. 108, 114. 103, 86. Man glaubt nicht, damit etwas geſchehe, ſondern weil es geſchehen iſt. Cal. 1901, 23. Anm. a. Der Glaube kann nicht Urſache der Rechtjertigung ſein, denn die Rechtfertigung iſt bereits ge— ſchehen. Anm. b. Man darf den Glauben nicht hinſtellen als ein Komplementum, welches das Verdienſt Chriſti und 3g ade Gottes zur Rechtfertigung erſt vollwertig acht. Anm. c. Man hat zwar den Glauben Urſache der Rechtfertigung genannt, verſtand aber darunter nur Mittel und Werkzeug der Rechtfertigung. Der; Ausdruck Urſache“ iſt immer mißverſtändlich, denn darin liegt ein Erund der Würdigkeit. Nur in Vetreff der Heiligung kann man vom Glauben als Urſache reden. Anm. d. Es gibt keine Rechtfertigung in Anſehung des Glaubens. Anm. e. Wir werden nicht um des Glaubens willen, ſondern durſch den Glauben gerecht, denn der Glaube kommit nicht durch menſchliches Zutun oder Mitwirkung zuſtande. Würden wir wegen des Glaubens gerecht, dann wäre Glaube Verdienſt, Werk, Leiſtung des Menſchen und die Gnade wäre umgeſtoßen. Luth. 12, 116. L. W. 19, 170. Anm. f. Manchmal heißt es durch den Glauben. . B. Röm. 3, 22. 25. 30, manchmal aus dem Glauben. z. B. Röm. 1, 17. 3, 30. Vergl. ferner Gal. 2. 16. Röm. 10, 6. 5, 1. Anm. g. Doch kann der Ausdruck „um des Glaubenz willen“ richtig verſtanden werden. Luther hat ihn gebraucht; b. nicht Bedingung der Rechtfertigung, die vom Menſchen geleiſtet werden muß. „Ich ſchente dir Vergebung, aber etwas mußt du nun auch um: du mußt glauben.“ Walth. Geſ. u. Ev. 2, 258. 259. — Wenn mir etwas frei aus Gnaden geſchenkt wird, kun von einer zu leiſtenden Bedingung nicht die Rede ſem. Mich. 85, 15. Anm. a. Wäre der Glaube Bedingung der Recktie. tigung, ſo wäre 1. der Glaube Werk, bewegende Urſache. Damit würde auch dem Menſchen das Vermögen zugeſchie⸗ ben, den Glauben ſelbſt wirken zu können. V. 75, 37. Süd. 83, 63; 2. die Verheißung des Evangelii bedingt. — Vermiſchung von Geſetz und Evangelium. Zid. 83, 62. Anm. b. Der Glaube iſt vielmehr ein Erforderms. welches Gott ſelbſt leiſten will, nicht Beweggrund. ſon. dern Art und Weiſe der Rechtfertigung. Anm. c. Nur wenn man die Notwendigkeit des Glaubens hervorheben will (Wer nicht glaubt, kann nicht lig werden), könnte man von Vedingung reden:— c. nur die Nehmehand. Die Gerechtigkeit it eine Gabe, der Glaube das Hinnehmen, Ergreifen derſelben. Joh. 1. 12: Wie viele ihn aber aufnahmen. Jeb. 1. 16: genommen Gnade um Gnade. Röm. 5, l1: Rr Verſöhnung empfangen. 5. 17: empfahen die Fülle der Gnade. — Und dieſe Nehmehand muß Gott ſelbſt ert ſchaffen. Neb. 83, 44. Wer nie etwas vom Glauben gehort hätt, Anm. a. das Evangelium an, der hätte den recten nimmt aber Glauben. Anm. b. Im Handel der Rechtfertigung verhält ſü der Glaube nicht produktiv, ſondern receptiv, paſſiv. empfängt nach Art eines leidenden Werkzeuges. Valh Geſ. u. Ev. 2. 262. Anm. c. Der Glaube iſt nur Mittel. Organ, Ven. zeug, dadurch Chriſtus aufgenommen wird. Die Hand des Vettlers macht nicht das Geſchenk, ſondern nimmt 64 L. W. 41, 259.

  • Cal. 1901, 23
  • Luth. 12, 116
  • L. W. 19, 170
  • Stöckh. Röm. 271 margin
  • L. W. II, 259 margin
  • L. W. II, 259. 258 margin
  • L. W. II, 259. 258. 13, 79 margin
  • Mit. 94, 30 margin
  • Mit. 94, 30. 35 margin
  • L. W. 11, 257 margin
  • Luth. 42, 131 margin
  • Jo. 88, 25 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 262 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 263 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 260 margin
  • L. W. 14, 220 margin
  • Cal. 1901. 23 margin
  • Cal. 1901. 23. 97, 43 margin
  • Süd. 83, 61 margin
  • W. 77, 81 margin
  • Syn. 72. 65 margin
  • Syn. 72. 65. 67 margin
  • Theol. 5, 20 margin
  • Luth. 12. 123 margin
  • Baier 3, 273 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 258
  • Ges. u. Ev. 2, 259
  • Mich. 85, 15
  • Süd. 83, 63
  • Süd. 83, 63; 2
  • Neb. 83, 44
  • Ges. u. Ev. 2, 262
  • L. W. 41, 259
  • Ma. 17, 289 margin
  • Luth. 44, 44 margin
  • Wis. Syn. 80, 33 margin
  • L. W. 48, 112 margin
  • Ma. 17, 289 margin
  • L. W. 51. 345 margin
  • L. W. 51. 345. 346 margin
  • Or. 1901, 65 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 263 margin
  • Süd. 83, 60 margin
  • Süd. 83, 60. 61 margin
  • Neb. 83, 48 margin
  • Mich. 85, 15 margin
  • Can. 94. 37 margin
  • Baier 3, 268 margin
  • L. W. 4 margin
  • W. 75, 32—31 margin
  • Quart. 3, 107 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 261 margin
  • W. 77, 81 margin
  • W. 77, 81. 85 margin
  • L. W. 36, 184 margin
  • L. W. 36, 184. 185 margin
  • L. W. 36. 181 margin
  • L. W. 36. 181. 185 margin
  • Or. 1904, 65 margin
  • W. 75, 36 margin
  • Wis. 50, 3—36 margin
  • Ma. 7, 292 margin
  • Mit. 1909, 20 margin
  • W. 77, 85 margin
  • Mich. 1906. 67 margin
  • Min. 1907, 50 margin
  • Min. 1907, 50. 21 margin
  • Way 196 margin
  • Ma. 17, 291 margin
  • Neb. 83, 49 margin
  • Neb. 83, 49. 2 margin
  • W. 11. 220 margin
  • W. 11. 220. 13, 79 margin
  • Luth. 44. 6 margin
  • Mit. 94, 35 margin
  • Syn. 72,

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30. —

30. Der Glaube rechtfertigt nicht als Werk. a. Der Glaubeiſtein Werk. Inmwiefernd kr iſt 1. ein Werk Gottes. Joh. 6, 29: Das iſt Gob tes Werk, daß ihr an den glaubet: 2. ein Werk des Menſchen, weil es der Menſo iſt, der da glaubt. Subjectum quod. Der Glaibe iſt ein Akt des Herzens. „Ich glaube.“ Anm. a. Von dieſem Glauben iſt zu unterſcheiden ſeine Frucht: das Vertrauen des 1. Gebots. Das Ver⸗ trauen zu Gott iſt Folge der Rechtfertigung und Geſetzes- wert, wie alle übrigen Werte der Chriſten. Ohne Recht⸗ jertigung ſind wir gar nicht imſtande, Gott zu vertrauen. Als Werk des 1. Gebots ift der Glaube unvollkommen. Wis. Syn. 79, 43. Anm., b. In dieſem doppelten Sinn mag der Glaube Wert, Tat, Leiſtung genannt werden. Konk. 612, 13. Anm. c. Der rechtfertigende Glaube aber iſt kein Vertimeigentlichen Sinne des Wortes, kein Geſetzeswerk, denn 1. bei Entſtehung des Glaubens iſt der Menſch pure passive: 2. der Glaube wird den Werken entgegen geſetzt. Röm. 3, 28: ohne des Geſetzes Werk. Eph. 2, 9: nicht aus den Werken. Gal. 3 11: Durchs Geſetz wird kein Menſch gerecht. Wäre der Glaube Ge⸗ ſetzeswerk, dann würden wir durch ein Werk ge— recht. Einwände: Der Glaube wird genannt 1. des Glaubens Geſetz. Röm. 3, 27. — Hier wird Geſetz nicht in der eigentlichen Bedeutung, ſondern im weiteren Sinne genommen. Antana⸗ tlaſis; 2. ein Tun des Willens Gottes. Joh. 7, 17: So jemand will des Willen tun. — Aber das Tun des Evangelii iſt etwas anderes als das Tun des Geſetzes, nicht menſchliche Leiſtung: 3. der allerhöchſte, beſte Gottesdienſt. Konk. 97, 60. — Aber ein evangeliſcher Gottesdienſt, da ich mir geben und ſchenken laſſe; 1. ein Gehorſam. Konk. 140, 187. Röm. 1. 5: Gehorſam des Glaubens. — Zu unterſchei⸗ den aber iſt zwiſchen geſetzlichem und evangeliſchem Gehorſam; 5. eine ſchöne Tugend. Konk. 612, 13. — Weil er dem im Evangelinm ausgedrückten Willen Gottes gemäß iſt. b. Der Glaube rechtfertigt nicht als Wert. Konk. 97, 56. 103. 86. 115. 215 ff. Er rechtfertigt nicht als Willenskraft des Menſchen. Ein Willensakt hat in der Rechtfertigung keinen Sinn und kein Recht. L. W. 39. 147. Min. 1907, 23. Er recht— fertigt nicht als Gehorſam gegen das 1. Gebot, denn auf dieſe Weiſe iſt der Glaube tätig. Walth. Geſ. u. Ev. 2, 262. Theol. 5, 200. Baier 3, 269. Er rechtfertigt nicht als Leiſtung Cal. 97. 42. nicht als ſittliche Tat Ma. 17, 289. 290. nicht als gottgefällige Geſinnung. Mit. 94, 31. — Sätten wir weiter nichts als den Glau⸗ ben lohne Chriſtum, ohne Objekt, was freilich unmöglich iſt), ſo würde uns der Glaube nichts nüten. Syn. 73, 55. Stöckh. Röm. 169. Dau 51. 54. Anm. a. Der rechtfertigende Glaube iſt ein Ergrafen Chriſti, aber durch ſolch Ergreifen wird die Rechtfernung nicht erſt bewirkt oder zuſtande gebracht. Das Rectfetigende liegt nicht im Ergreifen. Nicht das Empianen der Arznei macht den Kranken gefund, ſondern die Arnei. Luth. 42, 131. — Es wäre Hohn, zu ſagen, daz der Bettler, der das Almoſon nimmt, doch etwas zu ſi nem Lebensunterhalt beigetragen habe. Luth. 44, . Anm. b. Ohne des Geſetzes Wert und „nicht aus der Werten“ ſchließt auch das Werk des Glaubens aus. Ir der Rechtfertigung iſt der Glaube jedem Menſchenwerk entgegengeſetzt. Süd. 82, 30. 31. Anm. e. Der Glaube wird oft verglichen mit einn ſich aus e en Hand, aber nicht in dem Sinn, ſei es eine Leiſtung des Menſchen. Anm. d. Wie wenig der Glaube in der Rechtiert. gung 0r Wert und Verdienſt in Betracht kommt, zeint Hauch der Spruch, daß Gott die Gottloſen ge. rat macht Röm. J, 5: 2. ferner auch der Glaͤube der kleinen Kinder. Anm. e. Man darf darum die Rechtfertigung aut nicht auf den Glauben folgend denken. Die Rett. fertigung geht vielmehr dem Glauben voran und witd vom Glauben ergriffen. Der Glaube könnte nicht rech fertigen, wenn die Rechtfertigung nicht ſchon da wär. Er iſt Folge der Rechtfertigung. Anm. f. Man tann auch aus dem Werk des Glw— bens einen Götzen machen. Anm. g. Warum kann der Glaube als Verk nitt rechtfertigen? Weil er unvollkommen iſt. Selhit wenn er vollkommen wäre, hätten wir nur unſere Schul⸗ digteit getan. Er iſt ferner nur das Werk des 1. He. bots. Zur Rechtfertigung durch Werke gehört auch de Erfüllung aller andern Gebote. Anm. h. Nicht darum vergibt Gott, weil wir se fromm ſind und Gott den Gefallen tun und an Chriſnm glauben, und ſo wenigſtens ein kleines Werk tun. Anm. i. Würde der Glaube als Werk rechtfertiger dann 1. brauchte man Chriſtum nicht: 2. geſchähe die Rechtfertigung nicht mehr allen durch den Glauben: 3. wäre der Unterſchied zwiſchen Rechtjertigung durch den Glauben und durch die Werke mur der, daß das eine Mal viel, das andere Mal wenige Werke verlangt würden: 1I. wären wir der Rechtfertigung nie ſicher: 5. wäre es um unſere Seligkeit geſchehen. Dem dann miüißte der Glaube vollkommen ſein und en ſolcher Glaube iſt nirgends zu finden. Anm. k. Wie tröſtlich, daß der Glaube nicht als Ren rechtfertigt. Wie wollte ſich das angefochtene Gewiſen beruhigen, das da ſpricht: Ich habe keinen Glauben?

  • Wis. Syn. 79, 43
  • Konk. 612
  • Konk. 612, 13
  • Konk. 97
  • Konk. 97, 60
  • Konk. 140
  • Konk. 140, 187
  • Konk. 612
  • Konk. 612, 13
  • Konk. 97
  • Konk. 97, 56
  • Konk. 97, 56. 103
  • Konk. 97, 56. 103. 86
  • Konk. 97, 56. 103. 86. 115
  • Konk. 97, 56. 103. 86. 115. 215
  • L. W. 39. 147
  • Min. 1907, 23
  • Ges. u. Ev. 2, 262
  • Theol. 5, 200
  • Baier 3, 269
  • Cal. 97. 42
  • Ma. 17, 289
  • Ma. 17, 289. 290
  • Mit. 94, 31
  • Syn. 73, 55
  • L. W. 39, 148 margin
  • Luth. 61, 117 margin
  • W. 1901, 90 margin
  • L. W. 41, 210 margin
  • Neb. 83, 47 margin
  • Cal. 97, 42 margin
  • W. 75, 39 margin
  • W. 75, 39. 40 margin
  • Min. 1907, 21 margin
  • Min. 1907, 21. 22 margin
  • Ma. 17, 291 margin
  • L. W. 11, 12 margin
  • Hüb. 19 margin
  • Hüb. 19. 20 margin
  • Hüb. 21 margin
  • L. W. 36, 182 margin
  • L. W. 36, 182. 35, 209 margin
  • L. W. 36, 182. 35, 209. 41, 214 margin
  • L. W. 36, 182. 35, 209. 41, 214. 14 margin
  • L. W. 36, 182. 35, 209. 41, 214. 14. 218—220 margin
  • L. W. 36, 182. 35, 209. 41, 214. 14. 218—220. 41 margin
  • L. W. 36, 182. 35, 209. 41, 214. 14. 218—220. 41. 210—212 margin
  • N. W. 77, 22 margin
  • Ka. 1900. 67 margin
  • Jo. 1904, 16 margin
  • Jo. 1904, 16. 17 margin
  • Min. 1907. 20 margin
  • Mit. 1909, 25 margin
  • Mit. 1909, 25. 26 margin
  • Cal. 95. 13 margin
  • Mich. 85, 15 margin
  • Luth. 14. 81 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 71 margin
  • Walth. Kas. 318 margin
  • Walth. Ev. 278 margin
  • Neb. 83, 47 margin
  • Stöckh. Röm. 169
  • Luth. 42, 131
  • Süd. 82, 30
  • Süd. 82, 30. 31
  • Wis. Syn. 80, 36 margin
  • Wis. Syn. 80, 36. 37 margin
  • Luth. 44, 67 margin
  • Luth. 44, 67. 68 margin
  • Ma. 17. 289 margin
  • Ma. 17. 289. 290 margin
  • Wis. Syn. 80, 39 margin
  • N. W. 77, 33 margin
  • L. W. 1 margin
  • Wis. Syn. 80, 38 margin
  • L. W. 11, 210—212 margin
  • Ma. 17. 289 margin
  • Ma. 17. 289. 290 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 74 margin
  • Süd. 83, 58 margin
  • R. Pi. Kat. 2. 116 margin
  • Luth. 12, 123 margin
  • Süd. 83, 52 margin
  • L. W. 11, 911 margin
  • L. W. 41. 211 margin
  • W. 1901, 91 margin
  • Jo. 1901, 17 margin
  • Syn. 80, 39 margin
  • Hübner: Iſt der rechtfer
  • Can. 94,
  • Luth. 44, . Anm. b. Ohne

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—

um des willen ſie in den Himmel kommen. Sie denkn. Viel fordert Gott nicht, aber wenigſtens eiwas forden ar Luth. 42, 116. Als ſpräche Gott: So viel habe ih r. euch getan, nun ktut ihr auch etwas, dann will ich tut vergeben. Luth. 61, 98. Mancher meint: Ich glauz an Gott, Gott kennt meine Geſinnung und ſieht memredlichen Willen an. Luth. 44, 44. Anm. b. Irgendwo muß man doch etwas von mens licher Leiſtung anbringen. So führt man die alte L lehre wieder unter lutheriſchem Namen ein. Das kerr daher, daß man die objektive Rechtiertigung lengnet lehrt, daß Chriſtus nur die Möglichkeit der Rer fertigung geſchaffen haben ſoll. Mich. 19ʃ83, 62. Anm. c. Dabei ſpielt Rationalismus mit. Nn will das Geheimnis der Gnadenwahl erklären. Einwand 1. Nach der Schrift wird es dem Menitn als Schuld angerechnet, wenn er nicht glaubt, muß darum nicht wenigſtens teilweiſe des Menichen Ven dienſt ſein, wenn er glaubt? Einwand 2. Ein wenig Menſchenwerk werde R. Sache nicht ſo ſchlimm machen. — Dadurch wird der d. griff Gnade aufgehoben. Anutitheſe zum ganzen Abſchnitt, daß wir gerecht rin den durch den Glauben allein aus Gnaden ohne des . ſetzes Werk.

  • Luth. 42, 116
  • Luth. 61, 98
  • Luth. 44, 44
  • Luth. 44, 52 margin
  • Luth. 44, 52. 81 margin
  • L. W. 31, 181 margin
  • Way 195 margin
  • Süd. 83, 50 margin
  • Süd. 83, 50. 51 margin
  • W. 1901, 73 margin
  • W. 1901, 73. 74 margin
  • Süd. 83, 50 margin
  • Süd. 83, 50. 51 margin
  • W. 1901, 74 margin
  • Süd. 83, 15 margin
  • Süd. 83, 15. 16 margin
  • L. W. 10, 169 The Modern Theory of the Various Doctrinal Types of the New Testament. margin
  • Luth. 19, 124 margin
  • Syn. 84, 13 margin
  • Mich. 19ʃ83, 62. Anm. c.

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32. Das Papſttum

32. Das Papſttum. Das Papſttum hat dieſen Laln Artikel beſndelt Konk. 87, 4und verworſen. 22. a. Vom Glanben reden die Paviſe— nicht viel. Konk. 95. 17: nicht eine Syllabe ntt ein Titel in allen Vüchern der Widerſacher. N. H. Anm. Wenn ſie ſich den Ausdrücken der Nunth anbegnemen und von Rechtfertigung aus Enaden d den Glauben reden, faſſen ſie alles in einem anderr und miſbrauchen Schrift und Väter. Konf. 189. 222, 89. 182, 81. b. Der Glaunbeſrechtfertigt nur, inie ferner mit der Liebe verbunden iſt. Gr⸗ 107, 109. Der Glaube allein iſt nicht genng zur Rtr fertighung. L. W. 10, 207. S. Dak. 1907, 51. — De. bei beruft man ſich auf Enk. 7. 47: Ihr ſind viel Sünden veratder denn ſie hat viel geliebt. S. § 18. Eimpand 2.3 Gal. 5. 6: der Glaubo, der durch die Liebe!“ tig iſt. — Aber dieſer Spruch handelt nicht den Gerechtwerden, ſondern vom Leben der Gerochten. 1 Kor. 13, 13: Die Liebe iſt die größte m ihnen. Diefonige Tugond rechtfertigt, welche d größte iſt. Das iſt die Liebe. — Das wäre nen Tugend willen einen guädirr wenn wir um der Konk. 125, 104—107. Gott hätten. Wenn der Glaube rechtfertigt ohne Einwand 1. der tote Glaube. Nun aber Verke, ſo rechtfertigt auch alſo rochtfertigt auch rachtfertigt der tote Glaube nicht, nicht der Glaube allein. Unm. a. Der Glaube iſt zwar allezeit mit der Liebe verbunden, aber daß er dieſe Eigenſchaft hat, iſt nicht die Urſache der Rechtfertigung. zweierlei: er ergreift Anm. b. Der Glaube tut Nur nach dem Chriſtum und treibt zu guten Werken. erſten Teil macht er gerecht. Anm. e. Verſteht man unter fides formata den hlauben, den der Geiſt gewirkt hat und nun eine Quelle alles Guten geworden ift, ſo wären wir einig. Aber dann dürfte man nicht ſagen: weil er dieſe wunderbare Beſchaffenheit hat, rechtfertigt er. Einwand 2. Vielleicht meinen die Papiſten nur, daß ei toter Glaube nicht rechtjertige. — Aber nein. Der Glaube mag noch ſo gut ſein, allein rechtfertigt er nicht. Der Baum mag noch ſo gut ſein, kommen die Früchte nicht hinzu, ſo iſt es kein Apfelbaum.) Anm. d. Mit dem durch die Liebe formierten Glauben meinen die Paviſten eigentlich die Werte, die ſie zu einem Verdienſt machen. Kont. 129, 121. 141, 195: durch Liebe und Werk. c. Papiſten lehren Rechtfertigung durch Werke. Ihre Rechtfertigung iſt Heiligung. V. 75, 50. Chriſtus hat uns die Tür zum Himmel ge— örinet, aber wir müſſen durch unſere guten Werke ſelbit eingehen. Luth. 44. 170. Werke ſind nötig zur Recht⸗ Sie weiſen hin auf Werke, daſerrigung. Günth. 203. S. Dak. 1907, durch man Vergebung verdienen kann. W. 1904, . Ballfahrten, Eheloſigkeit, Faſten u ſ. w. ſondern 2. Bei ihnen iſt Vergebung nicht eine Gabe, Be⸗; ein Geſchäft, Sandel. L. W. 10, 20 4. Die größte trugsfixrma der Welt. Del. 1902, 32. Durch die Werte wird Ehriſtus mit ſeinem Werk vordient. Kont. 135 0. L. W. 10. 211. Wie bat Luther ſich abgerlagt. Eck wollte zugeben. daß wir gerecht wer. Ma. 31, 307. Er, ſchob die den durch die Gnade und den Glauben. Verke unter die „Enade“ ein. Siid. S2, 31. S.3. 15. — Die Rechtfertigung ſoll geſchehen nach dem Maſßze der erlangten Heiligkeit. Papiſten wollen nicht W 39. 37 WM. 59, 57. (der zu Gott kommen, ſie ſeien denn zuvor heilig. Wis. Syn. 79, 27. meritum con- Anm. a. Die Pavpiſten unterſcheiden grui et meritum condigni. Aber Verdienſt bleibt Verdienſt, einerlei ob congrui oder condigni Vergl. 818 d. ‚ Anm. b. Dazu kommt noch folgendes: 1. Die Krait, ſolche Werke zu tun, ſchreiben ſie demnatürlichen Menſchen zu. Aus natürlichen Kräften muß ſich der Menſch zur Aufnahme der Ge⸗ rechtigkeit bereiten. Iſt er ein Gerechter gewor· den, ſo kann er, durch die Gnade unterſtützt, ſolche Werte inn, mit denen er ſich das ewige L guten verdienen kann. 2. Solche Werke kann man auch mm, ſelbi zin man in Todſünden liegt. Kont. 93, 38. 3. Das bloße äußerliche Wert iſt genug. D.. Sakramente wirten ex opere operato. Anm. e. Papſttum iſt Heidentum in chriſlichem “ wand. Es iſt einerlei, ob man auf ſpitzen Nägeln n oder nach Rom wallfahrtet. Aunm. d. Dieſe Werklehre hatte im Mittelalte ganze Chriſtenheit überflutet, Lehre und Leben des L.. kes durchdrungen. Urſachen: 1. Mangel an Erkenntnis des Geſetzes. 2. Hang des natürlichen Herzens zur Selein rechtigteit. Konk. 88, 11. 3. Mangel an geiſtlicher Erfahrung in den ſen len, müßigen Kopftheologen. Konk. 90, 20. 1. 10. 93, 38. d. Die Rechtfertigung aus Gnaden 1n Chriſtiwillenwird verflucht. — Daderche woiſt ſich der Papſt als der Antichriſt. Konk. W.5 L. W. 10, 330. N. W. 77, 27. 28. Süd. Sä, 43. . Wis. Syn. 79. 21. — Daß neuere Theologen im Lr⸗ nicht den Antichriſt erblicken, kommt daher, daß ſie 44. in der Rechtfertigung abgefallen ſind. Sid. 14. Anm. Doch haben auch ſchon viele Katholiken in R. Todesſtunde alles andere beiſeite geworfen und ſich Verdienſtes Chriſti allein getröſtet. Konk. 90, 20.

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33. —

33. Sekten und Namenlutheraner. a. Sekten und Schwärmer lehren Rechtfertigung dur⸗ Werke. Sie fordern Eintrittsgeld. Cal. 95, 37.— 1. Sie weiſen hin auf Vuße, Heiligung, aur Ringen und Kämpfen, durch welches Vergebungeͤ worben werden muß. Sie wollen nicht eber nn Vergebung glauben, als bis ſie zim Durchbrut kommen ſind. Can. 97, 21. Bußbank. Can.“ 35. 2. Sie ſetzen an Stelle des Glaubens dos E. fühl, an Stelle der Gnade die Gnadengabe. 3. Sie ſehen Temperänz und ſelbſternäst Frömmigkeit an als Grundlagqe ihrer Rechtfernamm 1. Sie wollen erſt dann mit dem Edangelium 15. ſten, wenn es mit dem Menſchen beſſer geuel— den iſt. irod 5. Sie predigen das Evangelium nicht als Botſchaft, ſondern als Anweiſung, was der Nar tun muß, um ſelig zu werden. Anm. Das hat alles darin ſeinen Grund, daß ſie R. vollkommene Erlöſung nicht glauben und falſch von Eun. denmitteln und Glauben lehren. b. Methodiſten. Wis. Syn. 76, 46. Luth. 1, 69.70 2, 23. 21. 13, 97.. c. Presbyterianer. L. W W. d. Evangeliſche Gemeiſchaft. Ohne des Geiſtes Mit— nirkung iſt alles Bemühen, ſelig zu werden, vergeblich. Alio nur Mitwirkung! e. Reformierte. Jo. 1904, 47. 48. Wis. Syn. 80, 17. 52. O. 77, 29. j. Anabaptiſten. Der Glaube rechtfertigt nicht ohne Verke. g. Qnäker. Barelay: Wir können die Werke nicht von der Rechtfertigung ausſchließen. h. Oſiander. Nicht Chriſtus für uns, ſondern Chriſtus in uns iſt unſere Gerechtigkeit. i. Brenz. Durch Erfüllung des Geſetzes, die eine Wirkung des Geiſtes iſt, können wir gerecht werden. k. Kant lengnet die Rechtfertigung aus Gnaden. I. Sonergiſten. Der Menſch muß ſich für die Gnade enticheiden, ſich zur Gnade ſchicken. Das mutwillige Wi— derſtreben muß der Menſch aus eigener Kraft laſſen. — Domit iſt das „allein aus Gnaden“ umgeſtoßen Del. 93, . 35, die Gewißheit hin. Süd. 82, 36. m. Die modernen Theologen. Kahnis: Die Selig— keit hat ihren Grund nicht allein in der Enade, ſondern auch im Willen des Menſchen. Or. 1904, 61. Tholuk: hott rechtfertigt den Menſchen im Hinblick auf den Keim des neuen Lebens, der durch den Glauben in ihn gelegt L. W. 30, 87. Martenſen macht die Heiligung zum Rechtfertigung. Luth. 19, 53. Hofmann: Baier 54. n. Löhe. über den Zöllner hatte Gott ein günſtigeres Urteil als über den Phariſäer, aber gerechtfertigt war er noch nicht. „o. Ohioſynode. Man lehrt die Gnade, aber nebenbei 2 Petr. 2. 1: nebeneinführen) das Verhalten des Menſhen. Nicht allein. ſondern auch! L. W. 37, 145. Or. 90/. 62. Can. 97, 13. Das mutwillige Widerſtreben Inn der Monſch aus natürlichen Kräften unterlaſſen. Süd. 83, 54. 55. Im Gnadenwahlslehrſtreit haͤndelte ſich um das „allein aus Enaden“. L. W. 51. 99. 100. v. Buffaloſynode. Die lutheriſche Kirche ſei die Kirche, außer welcher kein Heil. (Verlangt man außer dem lauben noch die Zugehörigkeit zur rechten ſichtbaren ullg) ſo wird man nicht mehr durch den Glanben allein eltg. a. Der lutheriſche Herold. Luth. 19. 13. Der Hausrreund: Glaube und Werke zuſammen machen die Rechtiertiaung. Luth. 19. 123. 121. 3J. Einwände, die man gegen unſere Lehre erhebt. a. Unſere Rechtfertigungslehre leide an einer äußerlich in juriſtiſchen Anffaſſung. da ſie völlig wie ein menſchᷓ liches Gerichtsverfahren dargeſtellt wird. — Aber die hechtfertianng iſt nicht ein bloß äußerlicher richterlicher Att, ſondern Gott ſteht zum Menſchen in einem tief in nerlichen, perſönlichen Verhältnis. b. Unſere Kirche treibe immer nur eine Lehre und verſäume dorüber die andern. Sie lehre, wie man ſelig wird, aber nicht wie man fromm leben muß. Wir mach⸗ ten dieſe Lehre zur Lieblingslehre auf Koſten andern Lehren. — Dagegen: 1. Es wäre freilich töricht, fort und fort em zu legen, dann würde nie eine Wohnung dernn Die Schrift kennt ſolche Bauart nicht, auch theriſche Kirche nicht. ö 2. Der Vorwurf trifft uns nicht. Wir ſuten allen Dingen die Chriſten des Heils gewiß zu n chen, aber arbeiten dann auch auf frommes Len hin. c. Paulus treibe die Rechtfertigung, bei den Suncen kern komme ſie gar nicht vor. — Dem iſt nicht jo. . d. Unſere Lehre treibe nicht zur Heiligung an. fen ein Ruhekiſſen für die Trägen in der Heiligung. 2. hindere gute Werke Ka. 92. 52. Luth. 2. 17. wet. faule Chriſten. N. W. 77, 36. Wenn die Verke n. 44 zur Rechtfertigung helfen, werde niemand gne tun wollen und ſich damit abanälen. Süd. 83, 71.7 W. 79, 35. Unſere Lehre mache die Menichen flei ſicher und ruchlos. daß ſie in ihrem unbetehrten Auin bleiben. Wis. Syn. 79, 30. Luth. 61. 147. 61. H• W. 95, 35. Walth. Kaſ. 249. 250. Dr. Etk: „Wit ln ten das durch den Glauben“, danit wir begnem ihrs gen könnten. Luth. 44, 22. 70. 71. — Dagegen: 1. Solche Leute wiſſen nicht, was Glaube it. E: iſt nicht ein totes Fürwahrhalten, ſondern Lern das ſich tätig beweiſt. 2. Gerade darum predigen wir Rechtierninr weil wir nur auf dieſem Wege die Leute daſn. bringen können. wahrhaft gute Werke zu tn Durchs Geſetz macht man die Leute nicht renn ſowenig wie man Diebe durch eiſerne Giner zu en baren Menſchen macht. Gute Werke müſen get hen aus Liebe und Dankbarkeit. Das wird aledurch die nadenpredigt erreicht. Süd. 83. 5 Du mußt den Himmel haben und ſchon ſeliz din. ehe du anfangen kannſt, gute Werke zu tun. Anm. a. Die Gewißheit der Seligkeit zieht unab von den eiteln Dingen dieſer Welt. Anm. b. Wann hatten wir rechte Lnſt zu aun Werken? Da wir die Gnade Gottes recht erkenn hatten. Anm. e. Die Rechtfertigung iſt die Muner d Heiligung. Sie iſt das einzige Mittel, uns von de Herrſchaft der Sünde zu befreien. Röm. 6. 2 Siid. 83, 76. Luth. 61, 148.) Anm. d. Gnade iſt keine Lizenz zur Sünde. de Gnade. die den Sünder rechtfertigt, heiligt ihn gut. X Tit. 2. 9: züchtigt uns, daß wir verleugnen 1. .7 Wan 38. 41. Mit der Rechtfertigung ſchenkt ns Gott auch die Heiligung. Luth. 61, 117. 4 1 3. Das Gegenteil war der Fall bei Panulus. ů ther. Ceichichte von einem Sklaven, der freigrtnn worden war. Jo. 19%03. 31. 4. Von wem kommt dieſer Vorwurf? Von fal⸗ ſchen Lehrern, die ſagen, erſt müſſe man fromm wer⸗ den, ehe man gerecht werden kann. Das gibt zu denken! 5. Mit unſerm Wandel ſollen wir beweiſen, daß ſolcher Vorwurf nicht wahr iſt. 6. Um des Mißbrauchs willen ändere man die Lehre nicht, ſondern predige ſie getroſt. Anm. a. Schon Paulus berückſichtigt dieſen Einwand. Röm. 3. 31: Wie? heben wir denn das Geſetz auf? Röm. 0, 1. 2: ſollen wir denn in der Sünde beharren? Das ſei jerne. Ma. 17, 324. 325. Anm. b. Welchen Einfluß hat die Rechtfertigung auf das kirchliche Leben! Sie kann niemals ſchädlich wirken.

  • Cal. 95, 37
  • Can. 97, 21
  • Wis. Syn. 76, 46
  • Luth. 1, 69 A Proof, Wrung From Us, That the Methodists Are a Sect.
  • Luth. 1, 69.70 A Proof, Wrung From Us, That the Methodists Are a Sect.
  • Luth. 1, 69.70 2, 23 The Holiness of the Church.
  • Luth. 1, 69.70 2, 23. 21 Rationalism and the Bible. (Conclusion.)
  • Luth. 1, 69.70 2, 23. 21. 13, 97
  • Süd. 83, 77 margin
  • Süd. 83, 77, 32 margin
  • W. 59, 115 margin
  • Syn. 83, 16 margin
  • L. W. 36, 184 margin
  • L. W. 36, 184. 116 margin
  • L. W. 36, 184. 116. 117 margin
  • Neb. 83, 33 margin
  • Wis. Syn. 79, 35 margin
  • Cal. 1901, 22 margin
  • Cal. 1901, 22. 23 margin
  • Jo. 80, 72 margin
  • Jo. 80, 72. 73 margin
  • O. 77, 27 margin
  • O. 77, 27. 30 margin
  • L. W. 36, 116 margin
  • Can. 97, 21 margin
  • Jo. 80, 23 margin
  • Jo. 80, 23. 24 margin
  • Jo. 80, 23. 24. O margin
  • Il. 75, 23 margin
  • Jo. 1904, 47
  • Jo. 1904, 47. 48
  • Wis. Syn. 80, 17
  • Wis. Syn. 80, 17. 52
  • O. 77, 29
  • Süd. 82, 36
  • Or. 1904, 61
  • L. W. 30, 87
  • Luth. 19, 53
  • Baier 54
  • L. W. 37, 145
  • Can. 97, 13
  • Süd. 83, 54
  • Süd. 83, 54. 55
  • Süd. 83, 54. 55. I
  • L. W. 51. 99
  • L. W. 51. 99. 100
  • Luth. 19. 13
  • Luth. 19. 123
  • Luth. 19. 123. 121
  • Luth. 19. 123. 121. 3
  • Wis. Syn. 79, 28 margin
  • Süd. 83, 46 margin
  • Günth. 206 margin
  • Süd. 83, 16 margin
  • Wis. 82, 66 margin
  • L. W. 14, 216 margin
  • L. W. 14, 216. 217 margin
  • L. W. 51, 340 margin
  • L. W. 39, 85 margin
  • Jo. 1904, 19—21 margin
  • Can. 97, 21 margin
  • Or. 1901, 66 margin
  • L. W. 51. 103—107 margin
  • L. W. 51. 103—107. 21, 329—334 margin
  • L. W. 51. 103—107. 21, 329—334. 4, 286 Church and Contemporary History. margin
  • L. W. 51, 148 margin
  • Luth. 42, 116 margin
  • Ka. 1900, 31 margin
  • Ka. 1900, 31. 32 margin
  • Süd. 83, 6 margin
  • Jo. 1903, 27 margin
  • Jo. 1903, 27. 28 margin
  • Jo. 1903, 27. 28. 2 margin
  • Mich. 97, 7 margin
  • Mich. 97, 7. 8 margin
  • N. W. 77, 13 margin
  • Way 20 margin
  • Ka. 92. 52
  • Luth. 2. 17 Recollections from the Time of the Reformation. How Bugenhagen Came to Know the Truth.
  • N. W. 77, 36
  • Süd. 83, 71
  • Süd. 83, 71.7
  • W. 79, 35
  • Wis. Syn. 79, 30
  • Luth. 61. 147
  • Luth. 61. 147. 61
  • W. 95, 35
  • Walth. Kas. 249
  • Walth. Kas. 250
  • Wit l
  • Luth. 44, 22
  • Luth. 44, 22. 70
  • Luth. 44, 22. 70. 71
  • Süd. 83. 5
  • Luth. 61, 148
  • Luth. 61, 117
  • Luth. 61, 117. 4
  • Luth. 61, 117. 4 1
  • Luth. 61, 117. 4 1 3
  • N. W. 77, 13 margin
  • Mich. 97, 7 margin
  • Mich. 97, 7. 8 margin
  • L. W. 39, 83 margin
  • L. W. 39, 83. 84 margin
  • Jo. 1903, 30 margin
  • Il. 75, 21 margin
  • O. 65, 28 margin
  • Or. 1903, 19 margin
  • L. W. 13, 80 margin
  • Cal. 95, 45 margin
  • Cal. 95, 45. 97, 50 margin
  • Mag. 5, 111 margin
  • Mag. 5, 111. 112 margin
  • Way 38 margin
  • Way 38. 41 margin
  • Mag. 10, 97 margin
  • Mag. 10, 97. 98 margin
  • N. W. 92, 54 margin
  • Walth. Kas. 249 margin
  • Walth. Kas. 250 margin
  • Ka. 91, 18 margin
  • Süd. 83, 77 margin
  • Süd. 82, 46 margin
  • Or. 1903, 19 margin
  • Mag. 5, 111 margin
  • Mag. 5, 111. 112 margin
  • Mag. 5, 111. 112. 13, 80 margin
  • Mag. 5, 111. 112. 13, 80. 2 margin
  • Ma. 17, 324
  • Ma. 17, 324. 325
  • Luth. 61, 147 margin
  • W. 59, 35 margin
  • W. 79, 35 margin
  • Mit. 1909, 32—35 margin
  • L. W. 13, 81—83 margin
  • L. W. 13, 81—83. 39, 81 margin
  • Luth. 12,
  • Süd. 50.
  • W. 50
  • Luth. 15, E —
  • Or. 90/. 62.
  • Jo. 19%03. 31.

vol c, printed page 532–535 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0516_PA532

35. Früchte der Rechtfertigung

35. Früchte der Rechtfertigung. Die Folgen und Früchte der Rechtfertigung ſind a. Friede mit Gott. Röm. 5, 1. 2: ſo haben wir Friede mit Gott. All Fehd' hat nun ein Ende. Das iſt der Friede, der nie ſchwindet, auch wenn man ihn nicht fühlt. Neb. 83, 50—52. Stöcth. Röm. 215; b. CEinwohnung Gottes:; c. Freiheit. Joh. 8, 36: ſo ſeid ihr recht frei. Der Gerechtfertigte iſt frei vonn Geſez. 1 Tim. 1, 9: Dem Gerechten iſt kein Geſetz gegeben. Röm. 10, 1: Chriſtus iſt des Geſetzes Ende. 8. 34: Wer will ver— dammen? Gal. 3. 13: erlöſt vom Fluch des Geſetzes. Gal. 4. 9—11. Der Gerechtfertigte iſt kein Knecht des Geſetzes mehr. Neb. 83, 52—58: d. Hoffnung des Lebens. Tit. 3. 7. 2. 13: warten auf die ſelige Hoffnung. Erben des ewigen Le— bens nach der Hoffnung. — Die Scheidewand zwiſchen dem Sünder und Gort iſt gefallen. Wir haben Zugang zu Gott. Röm. 5. 2. (Neb. 83. 61—65.) Anm. Rechtfertiaung iſt auch Seligmachung. In dem Augenblick der Rechtfertigung iſt der Menſch ſelig. Joh. 2 65 Wer an den Sohn glaubet, der hat das ewige Leben: e. Heiligung. Rechtfertigung und Seiligung hängen zuſammen wie Leben und Vewegung. Licht und Schein. Fehlt die Rechtfertigung, dann gibt es keine Hei— ligung. Rechtfortiaung iſt die Quelle der Nachfolge Chriſti. Röm. 6, 22: habt ihr eure Frucht, daß ihr heilig werdet. 6, 14: Die Sünde wird nicht herrſchen über euch. Gal. 5, 6: Der Glaube iſt durch die Liebe tätig. Joh. 3, 5. (Neb. 83,. 59—61.) Der Glaube iſt der Sieg, der die Welt überwindet. Luth. 61, 163. Pj. 32. 8: Ich will dich unterweiſen und dir den Weg zeigen— den du wandeln ſollſt. Can. 97. 26. 27. Ohne Heili— gung wird niemand den Serrn ſehen. Anm. a. Die Rechtfertigung bewirkt eine gänzliche Veränderung des Menichen. Wenn die Sonne im Frühjahr ſcheint, kommt Leben in die Natur. Anm. b. Das Evangelinm treibt und dringt zu guten Verken und macht auch Luſt dazu. Anm. c. Die Werke, die aus der Rechtfertigung flie⸗ ßen, geſchehen aus Liebe und Dankbarkeit und ſind rechten Werke. Solange jemand noch erwas damit ber dienen will, haben ſie teinen Wert vor Gott. Anm. d. Die Rechtfortigung ſoll auch für uns In ren die Quelle der rechten Begeiſterung für alle Rür im Reiche Gottes ſein. Wo die Predigt von der fertigung erſchallt, geht die Sonne des Heils aui. 2 rum ſollen wir fleißig Miſſion treiben. Anm. e. Wie kann die Rechtfertigung. die uns vor ſich geht, dieſe innerliche Wirkung haben? Neueren löſen dieſe Frage durch Umſetzung der Ren. tigung in die Heiligung. Die rechte Löſung aber ijt de. daß der Gerechtfertigte zum Dank gegen Gott und zn Liebe zu Gott bewegt wird. 36. Die Lehre von der Rechtfertigung gibt a. allen armen Sündern herrlitken Troſt. Nun braucht niemand mehr zu denn . rade weil Gott kein Werk fordert, kann der Geretrn⸗ tigte rühmen: Ich bin gewiß, daß ich einen gnädig habe. Anm. a. Der Troſt der Rechtfertigung haitet miren einem zerſchlagenen Herzen. Darum muß die VUrehin des Geſenes vorausgehen. Anm. b. Faliche Lehre von der Rechtfertizung rait. dem Menſchen auch den Troſt: b. Gottalle Ehre. Röm. 3, 27: Wo bleibten. Ruhm? Er iſt aus! Anm. a. Falſche Lehre von der Rechtfertiqung mit. Gott die Ehre. Alle Religion anßer der chriſtlichm t Schändung Gottes. Wäre die Rechtfertigung auch un zum Teil des Menſchen Verdienſt, ſo könnte manſritz mehr ſingen: Allein Gott in der Höh' ſei Ehr', Aum. b. Nur die lutheriſche Kirche gibt Gott al⸗ Ehre. 37. Endzweck dieſer Lehre iſt a. die Ehre Gottes. Evh. 1. 6: zu Lob ſeiner hen. lichen Gnade: ‚ b. des Menſchon Seligkeit. Tit. 3, 7: auf daß vin durch desſelbigen Gnade gerecht und Erben ſeien de ewigen Lebens. Röm. 8. 30. *7 Homiletik. Lätare. — Epi. Der große Unterſchied zwiſchen denen. die durchs Geſetz, und denen. die n Gnaden durch den Glauben an Chriſtum ſelig werden wollen. a. Nach ihrer (6 *3 burt und ihrem Stand vor Gott, b. nach ihrem beiderſeitigen Schickſal in Zeit wů Warum es ſo überaus wichtig iſt, daß wir nicht im Geſetz. ſondern in der Aer P * heißung des Evangelii Heil und Seligkeit ſuchen. Weil wir dann allein a. ror Kinder Gottes ſind, b. die rechte Freiheit genießen, c. gewiſſe Hoffnung der eminn 86. Suchen wir das Heil im Geſetz oder im Evangelium? a. Zuchen wit esn b. Suchen wir es im Evangelium. ſo finden wir & gewiß. — Ma. 20, 86. Septuageſimä. — Ev. Aus Gnaden, hier gilt kein Verdienen. a. Wir werden allein aus Gnaden gerecht und ſelig. b. Wer ſich durch Werke die Seligkeit verdienen will, wird ver-dammt. — Ma. 18, 31. Warum allein die chriſtliche Religion den rechten Weg zur Seligkeit führt. a. Beil alle andern Religionen den Weg des Verdienſtes zeigen, den kein Menſch gehen kann, b. weil allein die chriſtliche Religion den Weg der Gnade zeigt, der allen Sündern offen ſteht — Ma. 24, 59. Die Antwort des Herrn auf die Frage: Was wird uns dafür? a. In meinem Reiche gilt nur Gnade. b. Wer um Lohn arbeitet, wird verworfen. — Ma. 18, 14. That nothing e but grace obtains in the kingdom of heaven. a. That we are saved by grace alone, b. that he who would be saved in another way must be lost.—Mag. 8, 7. The parable of the laborer in the vineyard a proof that we are saved alone by grace. a. How the parable proves this, b. what warning and comjort is contained in it.—Kueg. 4, 166. 2. Oſtertag. — Epi. Daß wir nicht durch a. die Werke, ſondern b. durch die Predigt von dem gekreuzigten und auferſtandenen Chriſtus ſelig werden. — Ma. 20, 114. 3. Sonntagnach Trin. — Ev. Wie verſchieden Gott und Menſchen über die Begnadigung eines Sünders urteilen. a. Die Menſchen murren, b. bei Gott im Himmel iſt Freude. — Ma. 36, 176. 6. Sonntag nach Trin. — Ev. Woher kommt es, daß die Menſchen durch Werke des Geſetzes in das Himmelreich kommen wollen? a. Sie erkennen nicht, welche Gerechtigkeit das Geſetz er— — 53 ſie erkennen nicht, wie weit ſie von dieſer Gerechtigkeit entfernt ſind. — a. 9, 230. 11. Sonntag nach Trin. — Ev. Der Grund unſerer Rechtfertigung vor Gott. a. Was der Grund nicht ſei (am Phariſäer), b. was der wahre Grund ſei (am Zöllner). — Ma. 3, 245. Wodurch werden wir vor Gott gerecht? a. Nicht durch des Geſetzes Werke, ſondern b. allein aus Gnaden, um Chriſti willen durch den Glauben. — Ruhland 640. Von der Rechtfertigung eines armen Sünders vor Gott nach dem Evangelium. a. Worin ſie beſtehe, b. welchen feſten Grund ſie hat, e. wodurch ſie allein erlangt wird. — Walther, Ev. 275. Die köſtliche und tröſtliche Lehre des Evangelii von der Rechtfertigung eines Menſchen vor Gott. a. Worin ſie beſteht, b. wie köſtlich und tröſtlich ſie ſei. — Walther L. L. 507. Von der Rechtfertigung eines Sünders vor Gott. a. Wie ſie durch kein noch ſo frommes und heiliges Leben erlangt wird. b. wie ſie durch den Glauben als ein freies Gnadengeſchenk ergriffen wird, e. wie ſie zu einem heiligen Leben und zu guten Werken tüchtig macht. — Ma. 12. 277. Wer wird vor Gott gerecht? a. Nicht die ſelbſtgerechten Phariſäer, ſondern b. die bußfertigen Zöllner. — Ma. 31, 226. Wie wird ein armer Sünder vor Gott gerecht? a. Nicht aus den Werken, b. allein durch den Glauben. — Ma. 16, 250. Nicht, daß wir uns ſelbſt rechtfertigen, hilft uns, ſondern allein, daß Gott uns rechtſertigt. a. Daß wir uns ſelbſt rechtfertigen, hilft uns nicht. b. Uns hilft nur, daß Gott uns rechtfertigt. — Quart. 6, 175. Kein Selbſtgerechter iſt vor Gott gerecht. a. Wer iſt ein Selbſtgerechter? b. arum iſt ein Selbſtäerechter nicht vor Gott gerecht? — Ma. 4. 244. Die Worte des Zöllners: Gott, ſei mir Sünder anädig. a. Der alleinige Grund, darauf ſich dieſe Worte gründen, b. der alleinige Sinn, mit welchem ſie zu ſprechen ſind. — Ma. 4, 226. Ein doppeltes Kennzeichen der falſchen und der rechten Lehre von der Ret fertigung. a. Die falſche Lehre von der Rechtfertigung raubt Gott die Ehre imd dem Sünder den Troſt. b. Die reine Lehre von der Rechtfertigung gibt Gemen Ehre und dem betrübten Herzen reichen und rechten Troſt. — Ma. 18. 270. Warum ward der Zöllner zu Gnaden angenommen und für gerecht erklärt Lr Phariſäer aber nicht? a. Der Phariſäer glaubte nicht, b. der Zöllner glaube — Ma. 1, 237. Von der Rechtfertigung. a. Wer ſich im eigenen Werk erfreut, wird jänmen. lich verführet. b. Aus Gnaden ſoll ich ſelig werden. — Ma. 6, 246. Wie wird der Menſch vor Gott gerecht? a. Aus Gnaden, b. um Chriſti ri. len, c. allein durch den Glauben. — Ma. 35, 239. Daß ein Menſch nicht durch ſeine guten Werke, ſondern allein aus Gnadenilig wird. a. Daß dem ſo ſei, b. warum es ſo ſei, c. wie dieſe Wahrheit recht zu g. brauchen ſei. — Ma. 36, 244. What we must do in order to be justified. We learn a. from the phant see, what we must not do, b. from the publican, what we must do 9, 119. The justification of a poor sinner before God. a. The court or the per. sons coming into consideération, b. the procedure in the justifeation of : poor sinner, c. the conelusion that justification is by grace and not by works— —Kueg. 4, 512. ‚ Why was the publican pardoned and not the pharisee? Because a. A pharisee did not believe, b. the publican did believe.—Mag. 8., 135. The just sentence of God condemning the self-righteous, and commert. ing the great sinner. The difference a. in the spirit and attitude of the heat and mind. b. in the contrast of the objects sought.Mag. 7. 113. The false and the true way as to salvation. a. The false way by wiich no man ever was saved, b. the true way by which we may all be saved— Sieck 2. 70. 12. Sonntag nach Trin. — Ev. Das rechte Verhältnis der Rechtfertigung und Heiligung. Rechtjertigung ud Heiligung ſind a. nicht miteinander zu vermengen, b. immer miteinander verbun— den. — Ma. 1, 238 13. Sonntagnach Trin. — Epi. Die Rechtfertigung eines armen Sünders vor Gott ein freies Geſchenk der gä lichen Gnade. a. Dies bezeugt das Evangelium, b. beſtätigt ſelbſt das Geſetz — Ma. 8. 276. — Wie wird dem Sünder das Heil zuteil? a. Von Gottes Gnaden, b. um Cötift willen, e. durchs Evangelium. — Ma. 14, 253. 13. Sonntag nach Trin. — Ev. Warum iſt es verkehrt, durch des Geſetzes Werk ſelig werden zu wollen? Ez iſt a. unnötig, b. unmöglich. — Ma. 33, 277. Warum ſpricht Chriſtus im heutigen Evangelium: Tue das, ſo wirſt du lebens a. Damit wir erkennen, daß wir durchs Geſetz nicht ſelig werden können, d. damt wir Chriſtum recht ſehen und hören und alſo durch ihn ſelig werden. — Ma. 19, 8e. Was lernen wir aus dem heutigen Evangelium vom Seligwerden? a. Wi können nicht durchs Geſetz ſelig werden, b. wir können allein durch Chriſtum ſelr werden. e. Wenn wir ſelig geworden ſind, können wir anfangen, das Geſetz zu hal te. — Ma. 9, 240. Daß ſchon das Gebot der Nächſtenliebe zeigt, daß ſich kein Menſch dor Gott rechtjertigen und ſelbſt ſelig machen könne. Es fordert, daß man a. nicht nur ſeinn Freund, ſondern ſeinen Feind lieben ſolle, b. aus Liebe zum Nächſten zu den ariß ten Opfern bereit ſein ſolle, e. in der Liebe des Nächſten nicht müde werden dürd. — Walther Ev. 286. Man cannot be saved byethe law. This Christ shows a. byethe sum of me commandments, b. by the parable of the good Samaritan. —Iag. 7, 129. 22. Sonntag nach Trin. — Ev. Luther ein Prediger der Gerechtigkeit vor Gott, wie er ſein ſoll. a. Er kennt nur eine Gerechtigkeit vor Gott, die auf kein Werk ſich gründet, b. er kennt keine Gerechtigkeit vor Gott, die ohne Früchte der Gerechtigkeit bleibt. — Quart. 1, 245. 23. Sonntagnach Trin. — Epi. Der Unterſchied zwiſchen den Lehrern, welche glauben und lehren, daß alles Heil allein in der Gnade Gottes in Chriſto ſtehe und denen, welche das nicht glau— ben W 20 340 nach ihrer Geſinnung und Wandel, b. nach ihrem Ende und Lohn. — Ma. 20, 340. Freitexte. Ex. 34, 6. 7.—Our salvation by grace. a. What grace is, b. how by grace we are saved.—Way 7. Pſ. 32. — Von der Rechtfertigung. a. Worin ſie beſteht, b. wer ſie erlangt, c. welche herrlichen Früchie ſie bringt. — Ma. 33, 149. Is˖ĩ. 1, 18-20.—Justification. a. Man is justified by grage alone. a. Man's justifcation is based upon the merits of the promised Messiah. c. Man is made recipient of justification by ſaith. lag. 8, 13. Mark. 10, 17—27. — Warum kann der Menſch unmöglich durch ſich ſelber ſe— lig werden? Weil er a. das Geſetz Gottes nicht halten kann, b. ſeine Sünde liebt und nicht haſſen und laſſen will. — Ma. 20, 287. Luk. 7, 36—50. — Die durch Chriſtum geſchehene öffentliche Rechtfertigung der großen Sünderin. a. Daß die Rechtfertigung vor Gott geſchieht allein aus Gna— den durch den Glauben, b. daß die Rechtfertigung vor Menſchen ſich gründet auf of⸗ re Werke des Glaubens. — Ma. 20, 155. ‚ Luk. 7, 36—50. — Wie werden wir ſündigen Menſchen vor Gott gerecht? a. Nicht aus uns ſelbſt, b. allein durch Vergebung der Sünden. — Ma. 31, 202. John 14, 6.—Our salvation in Christ alone. a. In Christ, b. in Him alone—Way 179. Acts 4, 12.—No salvation without Christ. a. The fact that there is no Salvation without Christ, b. the reason why there is no salvation without Christ.—Way 175. Acts 15, 11.—Salvation through the grace of our Lord Jesus Christ. a. That there is no grace without Christ, b. that through His grace we ob— tain salvation.—Way 20. Rom. 1, 17.—Tbe doctrine of justification by faith the greatest blessing e derive from the Reformation wrought by Luther. a. Why this is the case. b. What this truth should incite us to doMag. 9. 151. Rom. 3, 22.24.—Justification frechy eby His grace. a. Justification freely, b. justification hy His grace. —Way 30. Fom. 3, 24.—0n justification. a. The nature and grounduof justification, b. the manner, source and medium of justification.—Mlag. 2. 62. Röm. 3, 21—25. — Wie werden wir vor Gott gerecht? a. Aus Gnaden, b. um Chriſti willen, e. durch den Glauben. — Ma. 19, 187. 13, 299. öm. 3, 24. 25. 28. — Das Bekenntnis unſeres entſchlafenen Lehrers: Wir werden vor Gott gerecht a. aus Gnaden, b. um Chriſti willen, c. durch den Glauben. — Schulbl. 33, 143. Rom. 3, 28.—Iustifcation by faith without the deeds of the law. a. What justification by faith is, b. how we are justified without the deeds of the law. —Way 203. Röm. 4, 16. — Warum macht nach Gottes Wort gerade der Glaube gerecht? 4. Weil der Menſch allein aus Gnaden vor Gott gerecht werden ſoll und kann, b. weil Gott dem Menſchen dieſe Enadengerechtigkeit allein in den Verheißungen ſei— nes Wortes und der Sakramente bezeugt, ſchenkt und verſiegelt. — Walth. Kaſ. 317. Röm. 5, 1—11. — Von der Freude und dem Ruhm der gerechtfertigten Ein ſten. Sie rühmen ſich a. Gottes durch ihren Herrn Jeſum Chriſtum, b. der defnung der zukünftigen Herrlichkeit. — Ma. 33, 2. Rom. 6, 3-11.—Grace for the sinner is not license to sin. Because grice a. works simultaneously deliverance from the penalty and from the poner of sin, b. at the same time sanctifies him.Mag. 5, 111. Rom. 11. 6.—Grace and works exclude each other. a. Grace exchuh works. b. Works exclude grace.—Way 12. 2 Cor. 8, 9.—The grace of our Lord Jesus Christ. a. Wherein it sists, b. what it effects.—Way 34. Eph. 2. 8. 10.—a. A positive and b. a negative statement as to our S. vation.—Way 16. 1 Tim. 6, 12.—Faith the hand which receives the salvation. a. In uhat sense faith is the hand which lays hold on salvation, b. how we extend tit hand of faith to receive salvation.—Way 196. James 2, 14-24.—The dead faith which does not save and the livine itt which saves —Way 211.

  • Neb. 83, 50—52
  • Neb. 83, 52—58
  • Neb. 83. 61—65
  • Neb. 83,. 59—61
  • Luth. 61, 163
  • Can. 97. 26
  • Can. 97. 26. 27
  • Can. 97. 26. 27. O
  • Baier 3, 288 margin
  • Out. 224 margin
  • Quart. 4. 25 margin
  • Quart. 4. 25. 26 margin
  • Luth. 65, 83 margin
  • Theol. 5, 204 margin
  • Theol. 5, 204. 205 margin
  • Ma. 33, 2—4 margin
  • Can. 97, 26 margin
  • Quart. 4, 25 margin
  • Quart. 4, 25. 26 margin
  • Baier 3. 293—255 margin
  • Can. 1900, 25 margin
  • Can. 1900, 25. 50 margin
  • Luth. 65, 210 margin
  • Baier 3, 293 margin
  • Luth. 65, 83 margin
  • Ma. 33, 5—7 margin
  • L. W. 35, 170 margin
  • Stöckh. Röm. 217 margin
  • Süd. 82, 32 margin
  • W. 75, 50 margin
  • Jo. 88. 27 margin
  • Jo. 88. 27. 21—23 margin
  • Luth. 65, 178 margin
  • Luth. 65, 178. 179 margin
  • Luth. 65, 178. 179. 194 margin
  • Baier 3, 295 margin
  • Quart. 4, 27 margin
  • Quart. 4, 27. 29 margin
  • Luth. 61. 147 margin
  • Luth. 61. 147. 148 margin
  • Ma. 17, 326 margin
  • Ma. 17, 326. 12, 279 margin
  • Neb. 83, 59 margin
  • Neb. 83. 50 margin
  • Cal. 92, 6 margin
  • Jo. 88, 28 margin
  • N. W. 77, 28 margin
  • Luth. 46, 1 margin
  • Luth. 46, 1 3 margin
  • Hön. Dog. 101 margin
  • Hön. Dog. 101. 405 margin
  • Hön. Dog. 101. 405. 406 margin
  • Süd. 83, 39 margin
  • Mit. 1909, 31 margin
  • W. 59, 7 margin
  • Cal. 97, 44 margin
  • Cal. 97, 44. 45 margin
  • L. W. 10, 164 The Modern Theory of the Various Doctrinal Types of the New Testament. margin
  • Luth. 53, 95 margin
  • Luth. 53, 95. 96 margin
  • Schulbl. 12, 169 margin
  • Schulbl. 12, 169. 170 margin
  • Ma. 17, 321—324 margin
  • Ma. 18, 272 margin
  • Ma. 18, 272 margin
  • W. 75, 20 margin
  • Ma. 18, 270 margin
  • Ma. 18, 270. 271 margin
  • W. 73, 28 margin
  • Baier 3, 287 margin
  • Neb. 83, 72 margin
  • Neb. 83, 71 margin
  • Neb. 83, 71. 72 margin
  • Ma. 5. 83 margin
  • Ma. 20, 86
  • Ma. 18, 31
  • Ma. 24, 59
  • Ma. 18, 14
  • Mag. 8, 7
  • Kueg. 4, 166
  • Kueg. 4, 166. 2
  • Kueg. 4, 166. 2. O
  • Ma. 20, 114
  • Ma. 20, 114. 3
  • Ma. 36, 176
  • Ma. 36, 176. 6
  • Ma. 3, 245
  • Ma. 12. 277
  • Ma. 31, 226
  • Ma. 16, 250
  • Quart. 6, 175
  • Ma. 4. 244
  • Ma. 4, 226
  • Ma. 18. 270
  • Ma. 1, 237
  • Ma. 6, 246
  • Ma. 35, 239
  • Ma. 36, 244
  • Kueg. 4, 512
  • Mag. 8
  • Mag. 8., 135
  • Mag. 7. 113
  • Sieck 2
  • Sieck 2. 70
  • Sieck 2. 70. 12
  • Ma. 1, 238
  • Ma. 1, 238 13
  • Ma. 8. 276
  • Ma. 14, 253
  • Ma. 14, 253. 13
  • Ma. 33, 277
  • Ma. 19, 8
  • Ma. 9, 240
  • Quart. 1, 245
  • Quart. 1, 245. 23
  • Ma. 20, 340
  • Way 7
  • Ma. 33, 149
  • Ma. 33, 149. I
  • Ma. 20, 287
  • Ma. 20, 155
  • Ma. 31, 202
  • Way 179
  • Way 175
  • Way 20
  • Way 30
  • Ma. 19, 187
  • Ma. 19, 187. 13, 299
  • Schulbl. 33, 143
  • Way 203
  • Walth. Kas. 317
  • Ma. 33, 2
  • Mag. 5, 111
  • Way 12
  • Way 12. 2
  • Way 34
  • Way 16
  • Way 16. 1
  • Way 196
  • Way 211
  • Geſ. u. Ev. 2, Walth. 51
  • Mit. 1909,der 30.
  • Ma. 11, Geſetz, ſo finde
  • W 20 340 nach ihrer Geſi

vol c, printed page 535–540 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0518_PA535

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