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Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

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9 entries under union.

Union

—

Abriß. Unionismus iſt die Strömung des Zeitgeiſtes. 8§ 1. man ſich beruft. § 3. Mit Falſchgläubigen ſoll man Union mit Falſchgläubigen iſt Sünde. S 5. Folgen 4. Stücke, in denen ſich Unionismus zeigt. § 7. Einwände. ſollen wir einnehmen? § 9. Unſere Synode. § 10. Union Reformierten. § 11. Unionismus.

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vol d, printed page 14 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0094

1. —

1. Was iſt Unionismus? Unionismus iſt Vermiſchung von Wahrheit und Irrtum, kirchliche Gemeinſchaft zwi⸗ ſchen Rechtgläubigen und Falſchgläubigen oder Vereini⸗ gung beider zu einer äußerlichen Kirchengemeinſchaft. Anm. a. Unionismus ſchließt in ſich alles kirchliche Zuſammenwirken, bei dem der Irrtum geduldet wird und das lutheriſche Bekenntnis zu kurz kommt. Anm. b. Andere Namen dafür ſind: 1. Synkretismus. Wenn die Kreter angegrifſen wurden, begruben ſie ihre gegenſeitigen Streitigkeiten zeitweilig, ſtellten einen äußerlichen Frieden unter ſich her, um den Feind gemeinſam zu ſchlagen: Ineinandermengen 2. Glaubensmengerei, das von Wahrheit und Irrtum; 3. Broadchurchism. Anm. e. Verſchiedene Arten von Unionis⸗ mus: 1. Synkretismus wird eingeteilt in verſchiedene Klaſſen: der abſorptive, wo beide Teile die unterſcheidenden Differenzen aufgeben, der temperative, wo beide Teile in etwas weichen und in betreff der noch übrig bleibenden Punkte ſich dulden, der konſervative, wo beide ſich verſchmelzen und die Ge⸗— genſtände des Diſſenſus für offene Fragen erklären. — Gerhard führt 7 verſchiedene Arten von Unio— nismus an. Syn. 1900, 36. 2. Die Union kann von der Kirche förmlich eingeführt und ſanktioniert ſein oder nicht. Es iſt ein Unterſchied, ob man mit Wiſſen und Willen uniert iſt oder nicht. Der Teufel hat viele in der Union, ohne daß ſie es wiſſen. 3. Endlich iſt auch ein Unterſchied im Grad. In mancher Union iſt noch größere Lehreinheit, als in anderen. Wo es der Teufel mit Gottloſen zu tun hat, entfaltet er ſein Unionsbanner frei. Hat er es mit zarteren Seelen zu tun, ſo ſagt er: Man muß den Kern des Chriſtentums feſthalten. Andern läßt er ſo viel vom Chriſtentum, als herauskommt, wenn man die ſtreitigen Lehren zwiſchen Lutheranern und Reformierten beiſeite läßt u. ſ. w. Anm. d. Geſchichtliches. Die erſte falſche Union hat der Teufel im Paradieſe angerichtet: Ja, ſollte Gott geſagt haben? Zur Zeit der Könige Israels fiel man ab zu den fremden Göttern und wollte dabei doch dem lebendigen Gott dienen. Wie lange hinket ihr auf beiden Seiten? Unionsbeſtrebungen zwiſchen Chriſtentum und Heidentum Syn. Frei. 1900, 41. Gnoſtizismus 12, nach Luthers Tode zwiſchen Lutheranern und Re— ſormierten 43. 44. Das Interim Wis. 83, 48. 1903, 21. Interim zu Reutlingen 1548. Luth. 41, 12. Tangermünder Konvent Luth. 18, 193—197. — Synkre⸗tiſtiſche Streitigkeiten: Mit allen, die das apoſtoliſche Symbolum annehmen, kann man ſich vereinigen. O. 68, 13. Calixt: Es genügt, daß man feſthalte, worin alle zarteien einig ſind. Ka. 98, 56. L. W. 23, 55. 76. 116. Die Helmſtädter Mit. 68, 21. Vereinigungsverjuche der verſchiedenen lutheriſchen Synoden dieſes Lan- Generalſynode Luth. 5, 37. 45. 46. Mit. 67,

  • Syn. 1900, 36
  • Syn. 1900, 36. 2
  • Syn. Frei. 1900, 35 margin
  • Luth. 45, 105 margin
  • Min. 1909, 24 margin
  • Quart. 11, 89 margin
  • Walth. Ev. l margin
  • Syn. Frei. 1900, 35 margin
  • Min. 1909, 24 margin
  • Ka. 98, 35 margin
  • Baier 3, 666 margin
  • Baier 3, 666. 665 margin
  • Wis. 83, 37 margin
  • Wis. 83, 37. 38 margin
  • Theol. 16, 113 margin
  • L. W. 14, 1 margin
  • L. W. 14, 1. 2 margin
  • Wis. 83, 36 margin
  • Theol. 10, 43 margin
  • L. W. 14. 1 margin
  • Syn. Frei. 1900, 36 margin
  • Quart. 3, 90 margin
  • Syn. Frei. 1900, 37 margin
  • Syn. Frei. 1900, 37. 35 margin
  • L. W. 16, 150 margin
  • L. W. 16, 150. 151 margin
  • Syn. Frei. 1900, 38 margin
  • Syn. Frei. 1900, 38. 39 margin
  • Syn. Frei. 1900, 41
  • Wis. 83, 48
  • Luth. 41, 12
  • Luth. 18, 193—197
  • O. 68, 13
  • Ka. 98, 56
  • L. W. 23, 55
  • L. W. 23, 55. 76
  • L. W. 23, 55. 76. 116
  • Mit. 68, 21
  • Luth. 5, 37
  • Luth. 5, 37. 45
  • Luth. 5, 37. 45. 46
  • Mit allen, die das apoſt
  • Mit. 67,

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2. Unionismus iſt die Strömung des Zeitgeiſtes

2. Unionismus iſt die Strömung des Zeitgeiſtes. Die Unionsbeſtrebungen ziehen durchs ganze Land. Alles will ſich vereinigen. Die Lehrdifferenzen müſſen weichen. O. 92, 33. 34. Spaltungen hält man geradezu für ſünd— lich. Brun 34. „Lange genug iſt die proteſtantiſche Kirche zerriſſen geweſen.“ Walth. Epi. 76. Man will die verſchiedenen Richtungen und Denominationen nicht mehr bekämpfen Can. 94, 23. 24, fordert Gleichberech⸗— ngung des Irrtums mit der Wahrheit Il. 77, 71. (Gaſthof zum Toleranzel Luth. 5, 39.) In weſentlichen Stücken Einheit, in unweſentlichen Stücken Freiheit. Quart. 11, 6. Anſtatt daß der General die Mauer der Feſtung bewachen ſollte, geſtattet er dem Feinde, eine Breſche nach der andern in die Mauer zu legen. W. 97, 53. Seitdem man Reformierte und Lutheraner vereinigt hat, iſt man viel weiter vorgeſchritten. Mit. 95, 63. Nur die Menſchenfreſſer allein ſollen ausgeſchloſſen ſein. Ka. 98, 36. Luth. 4, 14. a. Zuſtände in Deutſchland. üÜber Einführung der Union ſ. § 11. Rechtgläubige ſtehen mit ofſenbar ſalſchen Propheten in Gemeinſchaft. Union auf chriſtlichen Zuſammenkünften und Konferenzen L. W. 19, 239. Delitzſch: In jedem Reformierten haſt du einen Bruder zu ſehen. L. W. 16, 172. Der evangeliſche Bund Luth. 45, 142. 189. Auch in Hannover reicht man unierten Soldaten das Abendmahl Luth. 45, 77. 78. b. Die Sekten dieſes Landes. Methodiſten, Baptiſten, Reformjuden u. ſ. w. predigen nach einander in einer Kirche oder beteiligen ſich an der Einweihung eines Judentempels. Luth. 35, 78. Unionismus hat in den Sekten Hausrecht. Luth. 68, 70. L. W. 50, 16. Ibre Religion iſt ein Miſchmaſch ohne feſtes Bekenntnis. L. W. 52, 231. Verſchiedene Sekten wollen ſich vereinigen. Quart. 11, 14. 15. Anm. Man beurteilt dieſe Strömung nicht ganz recht, wenn man darauf hinweiſt, daß dieſe Kirchen im Grunde. gleichartig ſeien: Gleiche Brüder, gleiche Kappen. Bis-ber hielten die Sonderlehren die Trennung auf. Daß die Sekten ſich mehr und mehr vereinigen, liegt nicht daran, daß ſie einig in der Lehre wären, ſondern daran, daß 1. das Bewußtſein von der trennenden Kraft ih⸗ rer Sonderbekenntniſſe geſchwunden iſt; 2. man an der ſozialen Aufgabe der Kirche, an der moraliſchen Weltverbeſſerung, Einführung von Sonntagsgeſetzen, Prohibition u. ſ. w. gemein⸗ ſchaftlich arbeitet. c. Die evangeliſche Synode von Nordamerika, gegründet aus drei Synoden im Jahre 1840, bekennt ſich zu den Bekenntniſſen der Reformierten und Lutheraner, ſoweit ſie übereinſtimmen. Gründe zur Bildung der Synode Luth. 1, 45. 50. Je nach der Majorität kann der lutheriſche oder Heidelberger Katechismus gebraucht werden. Luth. 30, 174. Jeder kann ſeinen Glauben behalten. Ka. 98, 35. 36. Wir ſind einig darin, daß wir uneinig ſind. Ka. 98, 16. Die reformierten Irrtümer werden nicht nur geduldet, ſondern anerkannt. L. W. 46, 330. 333. Luth. 56, 53—54. Die lutheriſche Lehre öffentlich zu bekennen, weigert man ſich. Luth. 56, 70. 71. 84. Luther und Zwingli fußen auf Gottes Wort. Luth. 50, 195. Um keinen Anſtoß zu geben, muß man zweideutig reden in Bezug auf die Lehre vom Abendmahl, Taufe, Chriſti Perſon, Gnadenmitteln. Luth. 41, 50—52. 58. Den Reformierten zu Gefallen wird die reformierte Einteilung der 10 Gebote beibehalten. Luth. 41, 57. Kirchenzucht und Lehrzucht gibt es nicht. Wer zu mir kommt, wird nicht hinausgeſtoßen. Luth. 30, 173. 172. 36, 117. Anm. a. Welche falſchen Lehren dieſe Synode ſonſt noch duldet L. W. 46, 330. Cal. 1904, 52—54. Luth. 56, 100—102. 116—118. Stellung zu den Logen L. W. 58, 72. 73. Ihre Reformationsfeier eine öffentliche Demonſtration, daß ſie vom lutheriſchen Geiſt und Lehre abgefallen iſt L. W. 48, 371. Luth. 44, 181. Gemeindeſchullehrerverein Luth. 43, 144. 45, 20. Statiſtiſches L. W. 45, 239. 240. Klagen Luth. 29, 12. 13. 44. 43, 81. Anm. b. Evangeliſche waren früher die, welche ſich ohne Vorbehalt zur Schrift bekannten, heute verſteht man darunter diejenigen, die ſich nicht in allen Stücken der Schrift unterwerfen. Luth. 2, 65. 66. 1, 10. 11. Anm. c. Abhandlungen: Die evangeliſche Kirche in Nordamerika. Luth. 1, 42—46. 50 —52. 56. 78. 79. Die ſogenannten Evangeliſchen oder Unierten und ihre Katechismen. Luth. 41, 41. 42. 50—52. 57—59. 69. 56, 52—54. 70 — 72. 83—85. 100—102. 116—118. Wie die uniert Evangeliſchen, um ihre Union zu begründen, Gottes Wort mißbrauchen. Luth. 46, 133. 134. Mit den ſogenannten Evangeliſchen oder Unierten können wir nicht in Kirchengemeinſchaft ſtehen. Luth. 41. 73. 74. Zugeſtändnis und Angriff der Unierten. L. W. 46, 329 —338. d. Unioniſtiſche Vereinigungen, die allen Unterſchied des Glaubens aufgegeben haben: 1. Y. M. C. A. Verein chriſtlicher Männer. Luth. 46, 45. 46. 53. 54. Gründung und Statiſtik Mich. 94. 41. 42. 44. — Hauptzweck iſt Seligmachung junger Männer. Ma. 31, 266. 267. Die Religion dieſer Verbindung iſt nicht die lutheriſche. 267. Darum iſt es eine glaubensgefährliche Verbindung. 269. 2. Christian Endeavor. Ka. 98, 25. Luth. 48. 137. 29. 3. Epworth League. 4. Lutherliga. Ka. 98, 26. 5. Federal Council. Theol 10, 47. 48. 6. Evangelical Alliance. Church Union. Ka. 98. 16—18. S. Dak. 1909, 31. 7. Sunday School Unions. 8. Der proteſtantiſche Jünglingsverein Luth. 31, 102. Der deutſche Jünglingsverein von Nord⸗— amerika. Wis. 89, 42. Luth. 30, 174. e. Allerlei Konventionen. Der evangeliſch— ſoziale Kongreß L. W. 39, 239. Das evangeliſch-ökume⸗ niſche Konzil zu New Nork L. W. 16, 18—20. Der Weltkongreß W. 97, 95. Ka. 98, 13. L. W. 39, 281. f. Lutheriſche Synoden. Der Unionsgeiſt reißt auch da ein, wo man noch den lutheriſchen Namen hat. 1. Generalkonzil. Wie oft wird Kanzel⸗ und Abendmahlsgemeinſchaft mir Andersgläubigen ge— pflogen! 2. Generalſynode. Auch von dieſer Synode gilt dasſelbe. 3. Die Indianapolisſynode Luth. 6, 22. 23. Die Lutheran World“ rechtfertigt Kirchengemeinſchaft mit Falſchgläubigen. L. W. 50, 564. Die Canadaſynode bewillkommnete auf ihrer Synodalver— ſammlung die Abgeordneten der Ministers' Enion. L. W. 52, 465. 466. Die Jowaſynode mit ihren offenen Fragen Ka. 98, 29. 30. Syn. Frei. 1900, a. Logen mit ihrer Religionsmengerei. Anm. a. Alle Menſchen eins. Ein ſchöner Gedanke. Dieſer Gedanke iſt nicht menſchlich, ſondern göttlich. Eph. 4. 3—6. Anm. b. Die Wurzel des Unionismus iſt Un⸗ glaube Min. 1909, 28. Ka. 98, 38, Gleichgültigkeit ge— gen die Lehre Wis. 83, 38, Mangel an Erkenntnis Wis. Sun. 1903, 34. Hinter allem ſteht der Teufel. L. W. 16. 150. Anm. c. Nicht beruht die Union darauf, daß die Schrift nicht klar ſei und verſchiedene Auslegungen zu⸗— laſſe oder daß der menſchliche Verſtand einer richtigen Erkenntnis nicht mehr fähig ſei. Anm. d. Warum iſt die Union der Kirche Gottes ſo gefährlich? Weil 1. ſie ſich mit Gottes Wort ſo meiſterlich zu ſchmücken verſteht; 2. ſie im Herzen des Menſchen einen ſo ſtarken Bundesgenoſſen hat. Dem natürlichen Menſchen iſt die Unterwerfung unter Gottes Wort überaus läſtig; Satan die Sinne der Menſchen bezaubert. Gal. 3, 1. Anm. e. Geſtärkt wird dieſe Beſtrebung durch die theologiſche Wiſſenſchaft, die das Lehrgebäude erſt aufbauen muß. Anm. f. Beſonders bei kleinen Gemeinden und Kirchenkörpern iſt der Wunſch vorhanden, ſich durch Vereinigung mit andern groß zu machen. Anm. g. Man hat einen falſchen Begriff von Einigkeit, Liebe, Hoffnung. Anm. h. Ein Andachtsbuch für jedermann Luth. 30, 190.

  • O. 92, 33
  • O. 92, 33. 34
  • Brun 34
  • Walth. Epi. 76
  • Can. 94, 23
  • Can. 94, 23. 24
  • Il. 77, 71
  • Luth. 5, 39
  • Quart. 11, 6
  • W. 97, 53
  • Mit. 95, 63
  • Ka. 98, 36
  • Luth. 4, 14
  • L. W. 19, 239
  • L. W. 16, 172
  • Luth. 45, 142
  • Luth. 45, 142. 189
  • Luth. 45, 77
  • Luth. 45, 77. 78
  • Luth. 35, 78
  • Luth. 68, 70
  • L. W. 50, 16
  • L. W. 50, 16. I
  • L. W. 52, 231
  • Quart. 11, 14
  • Quart. 11, 14. 15
  • Mit. 1907, 44 margin
  • Mit. 1907, 44. 67, 7 margin
  • Wis. 1904, 7 margin
  • Mich. 97, 27 margin
  • Mich. 97, 27. 28 margin
  • Ka. 98, 6 margin
  • O. 88, 22 margin
  • Il. 76, 13 margin
  • Il. 76, 13. 22 margin
  • Il. 76, 13. 22. 23 margin
  • L. W. 25, 2 margin
  • L. W. 25, 2. 50, 16 margin
  • Can. 85, 7 margin
  • Can. 85, 7. 37 margin
  • Quart. 11, 16 margin
  • Quart. 11, 16. 17 margin
  • Quart. 11, 16. 17. 19 margin
  • Quart. 11, 16. 17. 19. 0 margin
  • Luth. 1, 45 The Evangelical Church in North America. (Continued.)
  • Luth. 1, 45. 50 The Interrupted Rebuilding of the Temple at Jerusalem.
  • Luth. 30, 174
  • Ka. 98, 35
  • Ka. 98, 35. 36
  • Ka. 98, 16
  • L. W. 46, 330
  • L. W. 46, 330. 333
  • Luth. 56, 53—54
  • Luth. 56, 70
  • Luth. 56, 70. 71
  • Luth. 56, 70. 71. 84
  • Luth. 50, 195
  • Luth. 41, 50—52
  • Luth. 41, 50—52. 58
  • Luth. 41, 57
  • Luth. 30, 173
  • Luth. 30, 173. 172
  • Luth. 30, 173. 172. 36, 117
  • L. W. 46, 330
  • Cal. 1904, 52—54
  • Luth. 56, 100—102
  • Luth. 56, 100—102. 116—118
  • L. W. 58, 72
  • L. W. 58, 72. 73
  • L. W. 58, 72. 73. I
  • L. W. 48, 371
  • Luth. 44, 181
  • Luth. 43, 144
  • Luth. 43, 144. 45, 20
  • L. W. 45, 239
  • L. W. 45, 239. 240
  • Luth. 29, 12
  • Luth. 29, 12. 13
  • Luth. 29, 12. 13. 44
  • Luth. 29, 12. 13. 44. 43, 81
  • Luth. 2, 65 What Were Evangelicals, and What Are Evangelicals?
  • Luth. 2, 65. 66 What Were Evangelicals, and What Are Evangelicals?
  • Luth. 2, 65. 66. 1, 10 On the Name "Lutheran." (Continued.)
  • Luth. 2, 65. 66. 1, 10. 11 On the Name "Lutheran." (Continued.)
  • Luth. 1, 42—46 Life Story of Dr. Luther. (Continued.)
  • Luth. 1, 42—46. 50 —52 The Interrupted Rebuilding of the Temple at Jerusalem.
  • Luth. 1, 42—46. 50 —52. 56 A Confident Answer.
  • Luth. 1, 42—46. 50 —52. 56. 78 Life Story of Dr. Luther. (Continued.)
  • Luth. 1, 42—46. 50 —52. 56. 78. 79 Reply to the Latest Defense of the Union.
  • Luth. 41, 41
  • Luth. 41, 41. 42
  • Luth. 41, 41. 42. 50—52
  • Luth. 41, 41. 42. 50—52. 57—59
  • Luth. 41, 41. 42. 50—52. 57—59. 69
  • Luth. 41, 41. 42. 50—52. 57—59. 69. 56, 52—54
  • Luth. 41, 41. 42. 50—52. 57—59. 69. 56, 52—54. 70 — 72
  • Luth. 41, 41. 42. 50—52. 57—59. 69. 56, 52—54. 70 — 72. 83—85
  • Luth. 41, 41. 42. 50—52. 57—59. 69. 56, 52—54. 70 — 72. 83—85. 100—102
  • Luth. 41, 41. 42. 50—52. 57—59. 69. 56, 52—54. 70 — 72. 83—85. 100—102. 116—118
  • Luth. 46, 133
  • Luth. 46, 133. 134
  • Luth. 41. 73
  • Luth. 41. 73. 74
  • L. W. 46, 329 —338
  • Luth. 1, 43 "The Evangelical Church in North America." margin
  • Luth. 1, 43. 41, 41 margin
  • Luth. 1, 43. 41, 41. 1, 32 "The Distress of the German Lutherans in North America." margin
  • Luth. 1, 43. 41, 41. 1, 32. 4, 200 margin
  • Luth. 1, 43. 41, 41. 1, 32. 4, 200. 29, 12 margin
  • Luth. 1, 43. 41, 41. 1, 32. 4, 200. 29, 12. 28, 191 margin
  • Wis. 98, 20 margin
  • Wis. 98, 20. 21 margin
  • S. Dak. 1909, 31 margin
  • Günth. 318 margin
  • Günth. 318. 42 margin
  • Große 74 margin
  • W. 59, 63 margin
  • Il. 77, 23 margin
  • Il. 77, 23. 24 margin
  • Mit. 91, 21 margin
  • W. 97, 95 margin
  • Luth. 46, 45
  • Luth. 46, 45. 46
  • Luth. 46, 45. 46. 53
  • Luth. 46, 45. 46. 53. 54
  • Mich. 94. 41
  • Mich. 94. 41. 42
  • Mich. 94. 41. 42. 44
  • Ma. 31, 266
  • Ma. 31, 266. 267
  • Ka. 98, 25
  • Luth. 48. 137
  • Luth. 48. 137. 29
  • Luth. 48. 137. 29. 3
  • Ka. 98, 26
  • Ka. 98, 26. 5
  • Theol 10, 47
  • Theol 10, 47. 48
  • Theol 10, 47. 48. 6
  • Ka. 98. 16—18
  • S. Dak. 1909, 31
  • S. Dak. 1909, 31. 7
  • Luth. 31, 102
  • Wis. 89, 42
  • Luth. 30, 174
  • L. W. 39, 239
  • L. W. 16, 18—20
  • W. 97, 95
  • Ka. 98, 13
  • L. W. 39, 281
  • Luth. 6, 22
  • Luth. 6, 22. 23
  • L. W. 50, 564
  • L. W. 52, 465
  • L. W. 52, 465. 466
  • Ka. 98, 29
  • Ka. 98, 29. 30
  • Min. 1909, 28
  • Ka. 98, 38
  • Wis. 83, 38
  • L. W. 16. 150
  • Luth. 50, 24 margin
  • Luth. 50, 24. 56, 386 margin
  • Ka. 98, 22— 24 margin
  • O. 92, 35 margin
  • Wis. 89, 41 margin
  • L. W. 57, 415 margin
  • L. W. 57, 415. 60, 84 margin
  • L. W. 57, 415. 60, 84. 182 margin
  • L. W. 57, 415. 60, 84. 182. 569 margin
  • Il. 95, 42 margin
  • Cal. 92, 28 margin
  • Cal. 92, 28. 29 margin
  • Mich. 94, 42 margin
  • Il. 95, 42 margin
  • Syn. Frei. 1900, 55 margin
  • Ka. 98, 26 margin
  • Luth. 51, 162 margin
  • Luth. 51, 162. 54, 208 margin
  • Luth. 51, 162. 54, 208. 52, 136 margin
  • Luth. 51, 162. 54, 208. 52, 136. 62, 392 margin
  • Quart. 11, 14 margin
  • Syn. 88, 9 margin
  • Syn. 88, 9. 10 margin
  • Mich. 97, 27 margin
  • Ka. 98, 19 margin
  • Ka. 98, 19. 20 margin
  • Luth. 30, 134 margin
  • Can. 85, 8 margin
  • Luth. 39, 46 margin
  • Wis. 83, 37 margin
  • L. W. 17, 2 margin
  • L. W. 17, 2. 57 margin
  • L. W. 17, 2. 57. 16, 57 margin
  • L. W. 17, 2. 57. 16, 57. 117—122 margin
  • Luth. 38, 180 margin
  • Il. 76, 73 margin
  • Syn. 75. 13 margin
  • Ka. 98, 32 margin
  • Luth. 24, 108 margin
  • Luth. 24, 108. 45, 94 margin
  • Luth. 24, 108. 45, 94. 38, 109 margin
  • Luth. 24, 108. 45, 94. 38, 109. 40, 52 margin
  • Wis. 91, 12 margin
  • Ka. 98, 28 margin
  • O. 88, 23 margin
  • Il. 76, 14 margin
  • Il. 76, 14. 77, I margin
  • Mit. 91, 21 margin
  • Brun 33 margin
  • Quart. 1, 42 margin
  • Luth. 30, 190
  • Il. 77, 16 margin
  • Il. 77, 13 margin
  • Il. 77, 13. 14 margin
  • Luth. 1, 44 "The Evangelical Church in North America." margin
  • Luth. 45, 1 margin
  • Luth. 45, 1. 2 margin
  • Brun 34 margin
  • L. W. 23, 116 margin
  • L. W. 23, 116. 117 margin
  • Syn. Frei. 1900, a. Loge

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3. —

3. Auf welche Bibelſtellen beruft man ſich? Man beruft ſich auf Joh. 10, 16: eine Herde und ein Hirte. — Wer ſind dann diejenigen, die noch nicht im Stalle ſind, die Lutheraner oder Reformierten? 1 Kor. 1, 10: laſſet nicht Spaltungen unter euch ſein. — Aber dieſer Spruch iſt ein Donnerwort gegen Union, denn es heißt weiter: ſondern haltet feſt aneinander in einem Sinn und in einerlei Meinung. Phil. 1. 18: daß nur Chriſtus verkündiget werde. — S. Lehre 5909. Röm. 12, 18: Habt mit allen Menſchen Frieden. 1 Theſſ. 5, 21: Prüfet alles. — Prüfen aber ſoll man, ehe man die Union eingeht. Röm. 15, 1: Wir ſollen der Schwachen Gebrechlich-— keit tragen. — Ja, aber nicht ſo mit den Schwachen Geduld haben, daß wir uns ohne weiteres mit ihnen unieren. 1 Kor. 1. 12: Ich bin Pauliſch, ich bin Apolliſch u. ſ. w. Alles in einer Gemeinde. — Das war aber keine Verſchiedenheit in der Lehre, ſondern nur in den Gaben. 1 Kor. 3, 12.—15: In der Kirche wird auf dem Grund auch Holz und Stoppeln gebaut. Eph. 1. 3: Seid fleißig zu halten die Einigkeit. — Aber nicht eine äußerliche Einigkeit, wie bei den Unier— ten, ſondern die Einigkeit im Geiſt. Joh. 17, 21: auf daß ſie alle eins ſeien. — Chriſtus ſoll für das elende Menſchenwerk der Unierten gebetet haben! Anm. Man beruft ſich auf alle Sprüche, die vom Friedensreich Chriſti und von der Einigkeit der Kirche handeln. — Sich fälſchlich auf die Bibel berufen. iſt Mißbrauch des göttlichen Namens. Luth. 46, 133. 134. 4. Mit Falſchgläubigen ſoll man keine Union ein⸗ gehen. Alle kirchliche Gemeinſchaft mit Falſchgläubigen Röm. 16, 17: weichet von denſelbi⸗ ſoll man meiden. gen. Gal. 1, 8: der ſei verflucht. Matth. 7, 15: Sehet euch vor vor den falſchen Propheten. 1 Tim. 6, 5: Tue dich von ſolchen. Tit. 3, 10: Einen ketzeriſchen Menſchen meide u. ſ. w. 2 Joh. 10: den nehmet nicht zu Haus und grüßet ihn auch nicht. 2 Kor. 6, 14: Ziehet nicht am fremden Joch u. ſ. w. — Einwand: Dieſe Stelle handele nur von Ungläubigen. — Aber Falſchgläubige ſind in den betreffenden Stücken ungläubig. L. W. 6, 276. Luth. 35, 121. Trak. 15. — Paulus war kein Unionsmann. O. 88, 12. Unionismus iſt ſchon im 1. Gebot verboten. Falſche Lehre macht uns einen falſchen Syn. Frei. 1900, Gott. Falſcher Glaube iſt Unglaube. 29. 30. — Die Schrift warnt auch vor Hinken auf bei m den Seiten: 1 Kön. 18, 21. Jer. 23, 28: Wie reimen ſich Stroh und Weizen? Luth. 30, 4. Off. 3, 15: Ach, daß du kalt oder warm wäreſt. Min. 1909, 27. 28. Anm. a. Unionismus iſt wider Gottes Wort. Gott ermahnt dringend zur Einigkeit, aber warnt auch vor falſchem Frieden. Walth. Epi. 76. Anm. b. Das wird auch bezeugt durch 1. die Bekenntnisſchriften. A. C. Artikel 7, 2. Konk. 162, 48. 339, 58. — Unionismus und ſymboliſche Bücher ſind unvereinbar. Die Sätze: „Demnach verwerfen und verdammen wir u. ſ. w.“ würden ihre Bedeutung verlieren. Konk. Einlei⸗ tung 29. 2. Luther. „Mir nicht des Friedens und der Einigkeit, darüber man Gottes Wort verliert.“ Wir können mit Falſchgläubigen nicht „in einem Stalle ſtehen.“ ſeiner Zeit. Einwand. Luther war ein Kind Heute würde er anders reden. 3. Spener Luth. 1, 52, Spangenberg Luth. 4, 56, Baier L. W. 25, 6. 7. 5. Union mit Falſchgläubigen a. iſt Sünde, wie jede andere Sünde auch, Gleichgül— tigkeit gegen Gott. Theol. 10, 44. Gemeinden, die ſolche Union pflegen, ſind Gott ungehorſam. Wis. 1903, 32; b. ſtreitet wider Gottes Ehre. Durch Union wird Got⸗ tes Ehre geſchmälert. Süd. 89, 35 —38: c. reizt Gott zu ernſtlicher Strafe. Gal. 1, 8S: der ſei verflucht. Hier iſt nicht zu ſcherzen. Es handelt ſich um Gottes Zorn und Ungnade: d. iſt Heuchelei. Man ſtimmt innerlich nicht überein und ſtellt ſich äußerlich doch ſo, als ob man einig ſei: e. macht uns teilhaftig fremder Sünden. Stillſchwei— Can. 85, Wis. 83, 52. gen zu falſcher Lehre iſt Anerkennung derſelben. Jedes 37. 38. Glied der Gemeinde oder Kirche, welche ſolche Verbin— dung eingeht, macht ſich des Unionismus ſchuldig. Einwand. Für das, was die Synode tut, bin ich nicht verantwortlich. — Dann mußt du aber dagegen proteſtieren und ſchließlich austreten; f. durchbricht das Prinzip der kirchlichen Gemeinſchaft. Wir erkennen eine Gemeinde, die zu unſerer Synode gehört oder ein Gemeindeglied einer unſerer Ge— meinden als lutheriſch an. Sobald Union eingeführt iſt, weiß man nicht mehr, woran man iſt; g. iſt eine abſchüſſige Bahn, auf der kein Einhalten iſt. Kann man z. B. mit Ohio Kirchengemeinſchaft pflegen, warum nicht auch mit andern? Wenn mit Baptiſten, Presbyterianern u. ſ. w., warum nicht auch mit Katholiken, wie ſchon geſchehen? Luth. 41, 55; h. iſt kein Fortſchritt, ſondern Rückſchritt. Unionismus gereicht der Kirche zum Verderben. Wis. 1903, 32. Mental Suicide Theol. 10, 44. Anm. a. Unionismus iſt wider Gottes Wort, die Kirche, das eigene Gewiſſen, wider die rechtgläubigen treuen Brüder und wider die Falſchgläubigen. Anm. b. Jede Vereinigung, die nicht auf Einigkeit in der Lehre beruht, iſt Gott ein Greuel. Anm. c. In der Kirche ſoll nur Gottes Wort gelehrt werden. Ehe wir in einem Stück des Wortes nachlaſſen, ſollen wir lieber die Verachtung der Gegner auf uns nehmen. Luth. 4, 132. Die Lehre iſt nicht unſer, ſondern Gottes. Darum dürfen wir in keinem Stück weichen und nachgeben. Luth. 2, 66. Anm. d. Vor falſcher Union ſollten wir uns hüten wie vor anſteckender Krankheit. ö Anm. e. Wer Union mit Falſchgläubigen eingeht, bricht das Gelübde der Treue gegen ſeine Kirche.

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6. Folgen der Union mit Falſchgläubigen

6. Folgen der Union mit Falſchgläubigen. Die Folge iſt Die Einfältigen a. Gleichgültigkeit gegen die Lehre. werden verwirrt und die Gewiſſen abgeſtumpft. Mit. 67, 12; b. Unterdrückung der Wahrheit. Der Paſtor muß manche Lehre verſchweigen. Luth. 30, 57. Unionismus iſt der gefährlichſte Feind der Wahrheit Syn. Frei. 1900, 61, das Grab der lutheriſchen Kirche. L. W. 19, 217. Il. 76, 13; c. Stärkung der falſchen Lehre. 1. Die falſche Lehre wird nicht geſtraft und auf⸗ gedeckt. Man duldet keine Polemik. Ka. 98, 33. Anm. a. Die Hoffnung, daß die erwieſene Nach⸗ ſicht die Herzen der Gegner um ſo mehr zugänglich mache und der Wahrheit zum Sieg verhelfen werde, erfüllt ſich nicht. Das Gegenteil iſt der Fall. Der Irrtum ſiegt über die Wahrheit. Anm. b. Bei Kompromiſſen verliert der Irr- tum nie etwas, aber die Wahrheit gibt ihren Cha⸗ rakter auf. 2. Die falſche Lehre frißt um ſich, wie der Krebs. Ein Irrtum zieht den andern nach ſich. Süd. 89, 12. 43. Ein wenig Sauerteig verſäuert den gan⸗ zen Teig. O. 71, 56. Wis. 1903, 29—31. — Falſche Lehre iſt Seelengift. Wis. 1903, 28; d. Auflöſung der wahren Einheit; e. Zerſtörung der Gewißheit der Gnade und der Lehre. Wer kann noch wiſſen, welche Lehre recht iſt? f. Zweifelſucht und Unglaube. Warum ſoll man ſich auf ein Wort Gottes verlaſſen, während man viele andere in der Schrift behandelt, als ob ſie nicht wahr wären? g. Zertrennung. Wenn Menſchen Union machen, wird der Riß nur ärger. Was hilft es, zu ſagen, daß kein Gegenſatz mehr da ſei, wenn er doch da iſt? Als man die Union zwiſchen Lutheranern und Reformierten einführte, hat man aus zwei Kirchen drei gemacht und ſeitdem haben ſich die Evangeliſchen auch wieder in verſchiedene Teile geſpalten. Luth. 5, 46. Anm. Kann man die Spaltung jetziger Zeit auf— heben dadurch, daß man Union macht? — Nimmermehr: h. Zuchtloſigkeit. Von Kirchenzucht iſt unter den Umſtänden keine Spur mehr. Man nimmt ſolche, die bei uns in Kirchenzucht ſtehen, mit Freuden an. Anm. a. Unionismus iſt eine Quelle fortwährenden Unheils. Was geſchieht, wenn man die Pferde vorne und hinten am Wagen anſpannt? Can. 94, 24. Anſtatt Segen kommt Fluch. O. 88, 24. Syn. Frei. 1900, 93. 94. Das lehrt auch die Geſchichte und Erfahrung. Syn. Frei. 1900, 94. 96. Wis. 1903, 34. Bei den vielen An an verſrchen hat die Kirche nie etwas gewon; nen. W. 58, 7. —— b. Was beſagt das jetzt: Man gehört zu dieſer oder jener Gemeinſchaft? Man fühlt ſich mit ſeinem Glauben einſam und verlaſſen. Anm. c. Das Kaninchen macht den Eingang zu ſei— nem Bau eng, damit der Fuchs nicht hinein kann.

  • Mit. 67, 12
  • Luth. 30, 57
  • Syn. Frei. 1900, 61
  • L. W. 19, 217
  • Il. 76, 13
  • Ka. 98, 33
  • Süd. 89, 12
  • Süd. 89, 12. 43
  • Luth. 1. 32 "The Distress of the German Lutherans in North America." margin
  • Min. 1909, 29 margin
  • Il. 77, 67 margin
  • Luth. 39, 106 margin
  • Wis. 1903, 32 margin
  • Can. 85, 52 margin
  • Can. 85, 52. 53 margin
  • Luth. 39, 105 margin
  • Il. 77, 68— 70 margin
  • L. W. 23, 117 margin
  • L. W. 23, 117. 118 margin
  • Quart. 11, 79 margin
  • Min. 1909, 29 margin
  • Wis. 1903, 31 margin
  • O. 71, 56
  • Wis. 1903, 29—31
  • Wis. 1903, 28
  • Luth. 5, 46
  • Can. 94, 24
  • O. 88, 24
  • Syn. Frei. 1900, 93
  • Syn. Frei. 1900, 93. 94
  • Syn. Frei. 1900, 94
  • Syn. Frei. 1900, 94. 96
  • Wis. 1903, 34
  • W. 58, 7
  • Can. 94, 26 margin
  • Can. 85, 54 margin
  • Wis. Syn. 1907, 38 margin
  • Il. 77, 72 margin
  • Il. 77, 72. 73 margin
  • W. 67, 42 margin
  • Il. 77, 76—79 margin
  • Luth. 4, 200 margin
  • L. W. 4. 157 Church and Contemporary Notes. margin
  • Syn. Frei. 1900, 96 margin
  • Mich. 86, 18 margin
  • Luth. 35,
  • Konk. Einleitung 29. 30.

vol d, printed page 20–21 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0100

7. —

7. Einzelne Stücke, in denen ſich Unionismus zeigt. a. Vereinigung von Gemeinſchaften ohne Ein— heit in der Lehre. Die Synode kann ſich mit keiner an— deren Synode verbinden, die andere Lehre führt oder in welcher die herrſchende Praris dem Bekenntnis wider— ſpricht. Nur mit bekenntnistreuen Körperſchaften ſoll man Gemeinſchaft pflegen. b. Kanzel⸗ und Abendmahlsgemein⸗ ſchaftt. Dieſes iſt der Gipfel der Glaubensgemein⸗ ſchaft. 1. Kanzelgemeinſchaft. Wir können nicht auf den Kanzeln der Falſchgläubigen und ſie nicht auf unſern Kanzeln predigen. Wer es unter uns tut, wird in Zucht genommen. Ka. 88, 34. Auch bei Begräbniſſen ſoll man nicht zuſammen amtieren. Mich. 94, 45. Anm. Unter welchen Verhältniſſen man etwa eine Einladung, in einer andersgläubigen Kirche zu predigen, annehmen könnte ſ. Kanzelgemeinſchaft 661. 662: 2. Abendmahlsgemeinſchaft. In manchen Gemeinden wird das Abendmahl lutheriſch und reformiert zugleich ausgeteilt. Man ſoll nicht in unierten, reformierten Kirchen zum Abendmahl gehen. Welchen Segen könnte man ſich da holen, wo bloß Brot und Wein ausgeteilt wird? Luth. 41, 74. 36, 124. 125. Man ſoll überhaupt in an⸗ dersgläubigen Kirchen nicht zum Abendmahl gehen, weil Gott es verboten hat. Anm. Kommen Andersgläubige zu uns zum Abendmahl, ſo müſſen ſie, wenn ſie in der Lehre mit uns übereinſtimmen, erſt aus ihrer falſchgläubigen Kirche austreten, ehe ſie zugelaſſen werden. c. Union Church. In manchen Städten fängt man an, verſchiedene Kirchen zu einer Kirche non-denominational church“ zu verſchmelzen. d. Gemeinſchaftliche Gottesdienſte Union Services. Revival Meetings,“ an denen ſich die verſchiedenen Kirchen beteiligen. Anm. Davon iſt zu unterſcheiden, wenn wir etwa bei einer beſonderen Gelegenheit Falſchgläubige einladen, einmal eine lutheriſche Predigt anzuhören. e. Beſuch falſchgläubiger Gottesdienſte. Falſchgläubige Gottesdienſte ſoll man nicht mitmachen. Beiſpiel L. W. 48, 371: Reformationsfeſt der Unierten. Wir ſollen Falſchgläubige nicht einmal grüßen. Trak. 14. ö Anm. a. Zu unterſcheiden iſt bloße Gegenwart und Beteiligung. Man kann bei einem falſchgläubigen Gottesdienſt zugegen ſein, um ihre Lehre oder Weiſe des Gottesdienſtes kennen zu lernen, oder wenn ein weltlich Amt oder eine Liebespflicht es von uns fordert. 1 Kor. 8. 7—13 erklärt der Apoſtel ſelbſt das Sitzen zu Tiſche im Götzenhauſe an ſich unter die Stücke der chriſtlichen Freiheit. Trak. 6. 7. Anm. b. Bei Begräbniſſen kann man dem Verſtorbenen bürgerliche Ehre erweiſen und als Zuſchauer zugegen ſein, auch wenn ein falſchgläubiger Gottesdienſt gehalten wird. Auch das Gebot der Liebe treibt uns. unſere falſchaläubigen Verwandten zu Grabe zu geleiten. Trak. 7. 8. Anm. c. Unter Umſtänden aber kann auch ſchon das bloße Zugegenſein bei falſchgläubigen Gottesdienſten Argernis geben. Man kann ſich dadurch auch in Gefahr begeben. Beſonders wenn man die Geiſter nicht prüfen kann, nimmt man leicht etwas Falſches für göttliche Wahrheit hin. Anm. d. Wer aber am falſchgläubigen Gottesdienſt teilnimmt, verleugnet ſeinen Glauben, macht ſich der Heuchelei ſchuldig, macht ſich teilhaftig fremder Sünden, gibt Argernis und beſtärkt die Falſchgläubigen. Meidet allen böſen Schein! Luth. 30, 98. 99. Wir ſollen unſern Glauben bekennen und wider die falſche Kirche be⸗ ten. Trak. 17. 18. e. Welche Gefahr liegt hier für unſere Jugend! Anm. f. Hat man keine Kirche ſeines Glaubens am Ort, ſo ſoll man lieber eine Predigt zu Hauſe leſen. Einwand 1. Prüfet alles. — Das heißt aber nicht: Macht mit. Das Prüfen kann auch durch Schriften geſchehen. Einwand 2. Naeman ging auch zum Götzentempel. 2 Kön. 5, 17. 18. — Als Beamter mußte er ſeinen abgöttiſchen König begleiten. Auf ihn kann man ſich nicht berufen. Einwand 3. Ich behalte meinen lutheriſchen Glauben in meinem Herzen und nehme nur äußerlich am Gottesdienſt teil. Das iſt Heuchelei. Die meiſten Zeremonien ſind Ausdruck des Bekenntniſſes. Einwand 4. Wenn man nicht mitmacht, gibt man Anſtoß. — Das iſt nicht ein gegebenes, ſondern ein genommenes Argernis. Machſt du nicht mit, dann haſt du deinen Nächſten zu keiner Sünde verführt. Machſt du mit, dann gibſt du Argernis und verletzeſt die Liebe. Einwand 5. Durch gegenſeitigen Beſuch der Gottesdienſte wird Einigkeit herbeigeführt. — Aber das iſt keine gottgefällige Einigkeit. Einwand 6. Hat ſich doch ſelbſt Paulus jedermann zum Knecht gemacht. 1 Kor. 9, 19. — Er hat ſich aber nicht Dingen anbequemt, die widergöttlich waren. Einwand 7. Das Aufſtehen und Händefalten könne man doch mitmachen, um nicht auffällig zu erſcheinen. — Daß du aber heimlich die Gebete nicht mitſprichſt, kann man nicht wiſſen. Einwand 8. Es werden aber doch auch gute Lieder geſungen, oft gerade dieſelben, wie bei uns. Warum kann man nicht mitſingen? — Gott hat es verboten. Zudem bekommt auch derſelbe Wortlaut in verſchiedenen Kirchen verſchiedenen Sinn. Einwand 9. Durch Mitmachen kann man vielleicht manche gewinnen. Machen wir mit bei ihnen, dann kommen ſie auch zu unſern Gottesdienſten und machen mit. — Wir ſollen nicht Böſes tun, damit Gutes herauskomme. Es iſt auch nicht wahr, daß dein Böſes das Gute, das etwa herauskäme, gewirkt hätte. Anm. g. Leichengottesdienſte der Falſchgläubigen ſoll man nicht von unſerer Kanzel aus bekannt machen. Anm. h. Auch das Gotteshaus ſoll man ihnen nicht überlaſſen. Soll man Falſchgläubige nicht einmal ins Haus nehmen, wie viel weniger ins Gotteshaus! Es könnte wohl auch geſchehen, daß der Gaſt ſchließlich den Wirt ausſtößt. Anm. i. Simultankirchen ſind an ſich nicht ſündlich, aber nicht zu empfehlen. f. Anſchluß an falſchgläubige Gemeinden. Man Süd. 8g9. 25 Mich. 94, meint oft, man könnte ſich ohne Schaden zu den Sekten 34. Kirche 5729. halten. Süd. 91, 13. — Prüfen ſoll man, ehe man ſich L anſchließt. Süd. 89, 26. g. Aufnahme von Gemeindegliedern. Die Gemeinde ſoll nur ſolche aufnehmen, die mit ihr im Bekenntnis eins ſind. Ein Zeichen des Unionismus iſt es, wenn man ſich um die perſönliche Glaubensſtellung des Aufzunehmenden nicht kümmert. Min. 1909, 25. h. Gemeinſchaftliches Gebet im Gottesdienſt oder auf freien Konferenzen. S. Gebet 974. 975. Das bezieht ſich auch auf das Beten bei Eröffnung der Legislatur Min. 1909, 25, bei Staatshandlungen Jo. 97, 87, in Freiſchulen. W. 71, 52. i. Amtshandlungen. Von Falſchgläubigen ſoll man keine Amtshandlungen vollziehen laſſen, nicht taufen laſſen Syn. 98, 30. Süd. 92, 68—70, nicht trauen laſſen ſ. Trauung. Ein Paſtor ſoll nicht allerlei Leute begraben. Jo. 1913, 57. k. Patenſtehen. Wir ſollen nicht bei Falſchgläubigen und ſie nicht bei uns Pate ſtehen. l. Das Organiſtenamt in andersgläubigen Kirchen kann man nicht übernehmen. m. Sonntagsſchule. Die Kinder ſoll man nicht in die Schulen der Sekten ſchicken. n. Bücher. Falſchgläubige Bücher, Agenden, Geſangbücher u. ſ. w. können wir in der Gemeinde nicht gebrauchen. o. Zeremonien, die ein Bekenntnis enthalten, werden oft abgeſchafft ſolchen zu Gefallen, die ſich daran ſtoßen, weil ſie der Lehre nicht zuſtimmen. p. Delegaten zur Synode. Wir beſchicken die Verſammlungen der Falſchgläubigen nicht mit Dele— gaten, noch erkennen wir Falſchgläubige auf unſerer Synode als Delegaten an. q. Beiträge. Zur Erhaltung und zum Bau anderer Kirchen ſollen wir nicht beitragen, auf der andern Seite aber auch nicht bei ihnen betteln gehen. Il. 76, 75 r. Miſſion. Viele arbeiten auf dem Gebiete der Miſſion gemeinſchaftlich oder unterſtützen die Miſſion Andersgläubiger. ſ. Gemeinſchaftliche Liebeswerke. Als Bürger können wir mit Falſchgläubigen ein ſtädtiſches Hoſpital bauen helfen, wenn es einen bürgerlichen Charakter hat. Hat es kirchlichen Charakter, ſo können wir uns nicht daran beteiligen. t. Gemeinſchaftliches Wirken auf ſozialem Gebiet. Soll ein öffentliches Wohl gefördert oder ein öffentliches übel abgeſtellt werden. z. B. Trunkſucht. Entheiligung des Sonntags, ſo arbeiten die ver— ſchiedenen Sekten Hand in Hand. u. Beteiligung an Ministers' Unions. v. Teilnahme an unioniſtiſchen Vereinen, wie Y M. C. A. w. Kirchliche Zeitſchriften ſind vielfach eine monatliche freie Konferenz. Literariſche Unioniſterei. x. Verbleiben in falſchgläubigen Kirchen. Viele Erkennt aber jeChriſten ſind in Unwiſſenheit darin. mand den Irrtum, dann ſoll er ausgehen. v. Bedienung unierter oder falſchgläubiger Gemeinden. Einen Beruf an ſolche Gemeinden müßte man ablehnen. — Damit iſt nicht geſagt, daß man ſie ſchnöde abweiſen ſoll. Man nehme die Gelegenheit zu einem Zeugnis wahr. Syn. 76, 24. Einwand. Ich nehme die unierte Gemeinde an, um ſie lutheriſch zu machen. Anm. Uniert iſt eine Gemeinde, wenn ſie Andersgläubigen gleiches Recht der Mitgliedſchaft zugeſteht. z. Aufnahme unierter Gemeinden in die Synode. Erſt muß die Gemeinde ihren unierten Standpunkt aufgeben, ehe ſie aufgenommmen werden kann. Dazu gehört auch, daß ſie ihren Namen „uniert“, oder „evangeliſch“ oder „evangeliſch-proteſtantiſch“ ablegt. Min. 1909, 25. Anm. a. Der bürgerliche Verkehr mit Falſchgläubigen bleibt unverboten, auch das Reden mit ihnen über geiſtliche Dinge. Bürgerlicher Umgana ſchließt keine Glaubensgemeinſchaft in ſich. Can. 85, 38. Das Evangelium hebt bürgerliche Dinge nicht auf. Trak. 5. Anm. b. Vor Miſchehen iſt freilich zu warnen, nicht weil hier Glaubensgemeinſchaft in Betracht käme, ſondern weil Gefahren damit verbunden ſind.

  • Ka. 88, 34
  • Mich. 94, 45
  • Wis. 83. 37 margin
  • Luth. 60, 52 margin
  • Luth. 60, 52. 41, 73 margin
  • Syn. 75, 11—14 margin
  • Jo. 79, 36—40 margin
  • Can. 85, 38 margin
  • L. W. 17, 5 margin
  • Quart. 11. 90 margin
  • Mit. 70, 34 —38 margin
  • Ka. 98, 36 margin
  • Il. 76, 70 margin
  • L. W. 16, 57 margin
  • L. W. 16, 57. 117—122 margin
  • Luth. 49, 137 margin
  • Luth. 49, 137. 138 margin
  • Syn. 75. 15 margin
  • Luth. 70. 398 margin
  • Luth. 70. 398. 399 margin
  • Luth. 41, 74
  • Luth. 41, 74. 36, 124
  • Luth. 41, 74. 36, 124. 125
  • L. W. 48, 371
  • Trak. 14
  • Trak. 6
  • Trak. 6. 7
  • Trak. 7
  • Trak. 7. 8
  • Luth. 30, 98
  • Luth. 30, 98. 99
  • Min. 1909, 26 margin
  • Ka. 98, 36 margin
  • Syn. 75, 16 margin
  • O. 71, 60 margin
  • Il. 76, 69 margin
  • Wis. 1903, 26 margin
  • Syn. 88, 29 margin
  • L. W. 59, 36 margin
  • L. W. 59, 36. 37 margin
  • Quart. 11, 15 margin
  • Quart. 11, 15. 16 margin
  • Luth. 69, 157 margin
  • Wis. Syn. 1907, 38 margin
  • Syn. 98, 27 margin
  • Can. 85, 8 margin
  • Mich. 94, 45 margin
  • Luth. 45, 161 margin
  • Min. 1909, 25 margin
  • Wis. 89, 35 margin
  • W. 71, 52 margin
  • Ka. 1903, 38 margin
  • Ka. 1903, 38. 39 margin
  • Mich. 94, 38 margin
  • Min. 88, 43 margin
  • Luth. 35, 113 margin
  • Luth. 35, 113. 36, 123 margin
  • Trak. 12 margin
  • Luth. 36, 123 margin
  • Süd. 89, 32 margin
  • Süd. 89, 32. 33 margin
  • Trak. 11 margin
  • Luth. 35, 113 margin
  • Luth. 35, 113. 114 margin
  • Can. 85, 53 margin
  • Trak. 17
  • Trak. 17. 18
  • Süd. 91, 13
  • Süd. 89, 26
  • Ka. 1906, 50 margin
  • Ka. 1906, 50. 51 margin
  • Luth. 56, 136 margin
  • Mich. 94, 38 margin
  • Luth. 35, 114 margin
  • Luth. 35, 114. 36, 123 margin
  • Luth. 35, 114. 36, 123. 124 margin
  • Min. 86, 62 margin
  • Mit. 1900, 30 margin
  • Min. 1909, 25 margin
  • Luth. 35, 122 margin
  • Luth. 35, 121 margin
  • Luth. 35, 121. 122 margin
  • Luth. 35, 121 margin
  • Luth. 35, 121. 122 margin
  • Trak. 22 margin
  • Luth. 35, 122 margin
  • Luth. 35, 122 margin
  • Trak. 23 margin
  • Trak. 23. 24 margin
  • Trak. 24 margin
  • Trak. 29 margin
  • Trak. 29. 30 margin
  • Trak. 30 margin
  • Il. 77, 71 margin
  • Il. 77, 71. 72 margin
  • Il. 76, 73 margin
  • Il. 76, 73. 77, 29 margin
  • Min. 1909, 25
  • Min. 1909, 25
  • Jo. 97, 87
  • Jo. 97, 87, i
  • W. 71, 52
  • W. 71, 52. i
  • Syn. 98, 30
  • Süd. 92, 68—70
  • Jo. 1913, 57
  • Il. 76, 75
  • Luth. 39, 124 margin
  • Min. 1909, 25 margin
  • Süd. 95, 97 margin
  • Süd. 95, 97. 98 margin
  • Mich. 94, 39 margin
  • Süd. 89, 33 margin
  • Mich. 94, 39 margin
  • Syn. 98, 33 margin
  • Syn. 98, 33. 34 margin
  • W. 71, 52 margin
  • Wis. 1903, 33 margin
  • O. 88, 22 margin
  • Luth. 56, 168 margin
  • Luth. 56, 168. 57, 243 margin
  • Syn. 77, 23 margin
  • Min. 1909, 26 margin
  • Il. 76, 76—80 margin
  • Syn. Frei. 1900, 55 margin
  • Wis. 83, 37 margin
  • Can. 79, 14 margin
  • L. W. 19, 354 margin
  • L. W. 19, 354. 360 margin
  • Syn. 82, 7 margin
  • Süd. 89, 32 margin
  • Mich. 94, 45 margin
  • Luth. 30, 13 margin
  • N. W. 76, 41 margin
  • Syn. 84, 92 margin
  • Can. 79, 14 margin
  • Quart. 11, 81 margin
  • Süd. 89, 33 margin
  • Luth. 60, 52 margin
  • Ka. 98, 36 margin
  • Luth. 69, 157 margin
  • Luth. 69, 157. 45, 181 margin
  • Mich. 94, 11—44 margin
  • Syn. 76, 24
  • Min. 1909, 25
  • Can. 85, 38
  • Trak. 5
  • L. W. 18, 139 margin
  • N. W. 76, 40 margin
  • N. W. 76, 40. 41 margin
  • Syn. 76, 12—21 margin
  • Syn. 76, 12 margin
  • Syn. 76, 8 margin
  • Syn. 76, 8. 9 margin
  • Syn. 76, 8. 9. 11 margin
  • Syn. 76, 22 margin
  • Syn. 76, 22. 23 margin
  • Syn. 76, 22. 23. 9—11 margin
  • Syn. Frei. 1900, 16 margin
  • Süd. 89, 31 margin
  • Süd. 89, 31. 32 margin
  • Mich. 94, 37 margin
  • Mich. 94, 37. 38 margin
  • Trak. 5 margin
  • Mich. 94, 38 margin
  • Mich. 94, meint oft, man

vol d, printed page 21–25 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0101

8. —

8. Einwände. a. Warum wollt ihr nicht die Liebe walten laſſen? — Was hilft die Rede von Liebe, wenn man nicht die wahre Liebe meint? Gegen falſche Union kämpfen, iſt der höchſte Liebesdienſt. Mich. 94, 30. 32. — Auch Lu⸗ther wies die Bruderhand nicht zurück, weil es ihm an Liebe fehlte. Theol. 10, 199. * b. Ihr verdammt alle Glieder anderer Kirchen. Außer der lutheriſchen Kirche gibt es dann keine Kinder Gottes. — Das iſt durchaus nicht ſo. Es gibt in allen ſfalſchaläubigen Kirchen noch Kinder Gottes, die in Ein— falt mitgehen. c. Wenn es. wie ihr zugeſteht, in andern Kirchen auch Kinder Gottes gibt, warum verſagt ihr denen die Bru— derhand? Ihr tut ſie in den Bann! Il. 77. 60. — Wir kennen dieſe verborgenen Seelen nicht. Und wenn wir ſie auch kennen würden, ſo wehrt uns doch der Irrtum, der ihnen anhängt. Wir können keine Gemeinſchaft mit ihnen halten, weil Gott es verboten hat. Min. 1909, 28. Es wäre auch töricht von uns, ſie in ihrem Irrtum zu beſtärken. Del. 93, 51. d. Ihr ſeid zu erkluſiv, engherzig, unduldſam. — S. Lehre 5912. e. Es iſt Hoffart, wenn man meint, man habe al⸗ lein die rechte Lehre. Man ſoll ſich nicht ſelbſt für klug halten. Es ſei ein Zeichen der Demut, wenn man allerlei Meinungen rechthaben läßt. f. Durch Abſonderung werde das Reich Gottes ge⸗— hindert. — Der Baumeiſter iſt Gott. Was würde herauskommen, wenn jeder nach eigenem Gutdünken bauen wollte? Jer. 15, 19. g. Ihr richtet Trennung an. Biſt du, der Israel verwirret? — Die Trennung richten die an, die falſcher Lehre anhangen. Röm. 16, 17. — Luther war nicht ſchuld an der Trennung von der Papſtkirche und an der Spaltung mit den Reformierten. Luth. 31, 2. h. Bei den Römiſchen freilich iſt die falſche Lehre grob genug, bei den andern Sekten aber hat es nicht ſo viel auf ſich. i. So genau darf man es nicht nehmen. Man muß um des Friedens willen manches nachgeben, ſonſt reißt man alles auseinander. k. In den Hauptlehren ſind wir einig. — Aber mit den Nebenlehren ſtoßen ſie die Hauptlehren wieder um. l. Wir bekennen uns allein zur Bibel. — Wer aber meint, daß die Schrift auch nur in einem Stück nicht klar und beſtimmt iſt, kann keine wahre Ehrfurcht vor der Schrift haben. Sie rühmen, daß ſie allein der Schrift die rechte Stellung zuweiſen, während ſie uns beſchuldigen, daß wir die Bekenntniſſe auf gleiche Stufe mit der Schrift ſetzen. Sie wollen die Bekenntniſſe hinwegräumen, um ihre falſche Auslegung der Schrift zur Geltung zu bringen. m. Jeder kann ſeinen Glauben im Herzen behalten. Union ſei weder für die eine, noch die andere Seite gefährlich. — Wer aber nicht bekennt, verleugnet. n. Wenn man nur Chriſtum lieb hat, das iſt alles, was nötig iſt. o. Wenn eine Gemeinſchaft nur noch eine Lehre hat, durch die man ſelig werden kann, muß man ſich mit ihr unieren oder man iſt ungehorſam gegen Gott. p. Ihr könnt doch etwas nachgeben, daß es zur Eini⸗gung kommt. — Man nenne uns einen Artikel, wo wir nachgeben könnten, ohne die Wahrheit zu verleugnen. Anm. Die Einwände haben oft einen guten Schein. Saul wollte der beſten Schafe verſchonen. Aber er wurde dennoch verworfen. Sam. 15, 20—22.

  • Mich. 94, 30
  • Mich. 94, 30. 32
  • Theol. 10, 199
  • Il. 77. 60
  • Min. 1909, 28
  • Luth. 1, 52 "The Evangelical Church in North America." (Continued.) margin
  • Luth. 1, 52. 4 On the Name "Lutheran." margin
  • Luth. 1, 52. 4. 132 margin
  • W. 67, 42 margin
  • Min. 1909, 28 margin
  • Can. 85, 49 margin
  • Syn. 88. 25—27 margin
  • O. 88, 23 margin
  • O. 88, 23. 24 margin
  • Il. 77, 29—32 margin
  • Il. 77, 29—32. 37 margin
  • Il. 77, 29—32. 37. 38 margin
  • Wis. 83. 40 margin
  • Wis. 83. 40. 41 margin
  • L. W. 23, 117 margin
  • Syn. Frei. 1900, 60 margin
  • Syn. Frei. 1900, 60. 61 margin
  • Theol. 10, 199 margin
  • Theol. 10, 199. 200 margin
  • Luth. 41, 74 margin
  • Wis. 1903, 23 margin
  • Mit. 91, 17 margin
  • Luth. 41, 74 margin
  • Il. 76, 64 margin
  • Il. 76, 64. 77 margin
  • Il. 76, 64. 77. 59 margin
  • Süd. 89, 31 margin
  • Trak. 28 margin
  • Wis. 1906, 27 margin
  • Can. 94, 5 margin
  • Can. 94, 5. II margin
  • Can. 94, 5. II. 95, 21 margin
  • Luth. 5. 96 margin
  • Il. 77, 41—46 margin
  • Luth. 31, 2
  • Mit. 91, 17 margin
  • O. 88, 24 margin
  • Min. 1909, 28 margin
  • Min. 1909, 28. 29 margin
  • Il. 77, 55—58 margin
  • Wis. 83, 42 margin
  • Il. 77, 46—55 margin
  • Il. 77, 46—55. 76, 15 margin
  • Min. 1909, 26—28 margin
  • Wis. 1903, 26 margin
  • Wis. 1903, 26. 27 margin
  • Syn. 88, 26 margin
  • Il. 1903, 39 margin
  • Luth. 31, 1 margin
  • Trak. 23 margin
  • L. W. 52, 209 margin
  • Walth. Epi. 401 margin
  • Wis. 1903, 29 margin
  • Min. 88, 11 margin
  • Il. 95, 21 margin
  • Il. 95, 21. 22 margin
  • Luth. 4, 60 margin
  • Il. 77, 17 margin
  • Luth. 30, 58 margin
  • Ka. 98, 35 margin
  • Ka. 98, 35. 36 margin
  • Il. 77, 64 margin
  • Can. 94, 25 margin
  • L. W. 1, 239 The Union. margin
  • L. W. 1, 239. 240 The Union. margin
  • Luth. 31, 3 margin

vol d, printed page 25–26 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0105

9. —

9. Welche Stellung ſollen wir einnehmen? Wir ſollen a. gegen Unionismus in rechter Weiſe kämpfen. Die Mittel dazu ſind Predigt und Unterricht in Kirche und Schule. Anm. Manche in der Landeskirche denken: Union iſt nun einmal da, da ſoll man ſich nicht abmühen, ſie zu bekämpfen. Aber hundert Jahre Unrecht machen noch kein Jahr Recht; b. aus unioniſtiſchen Geſellſchaften und Vereinigungen austreten, wenn wir in einer ſolchen uns befinden. Das bloße Bekämpfen der Union ohne Tatzeugnis muß einmal ein Ende nehmen. Wir müſſen fliehen wie Joſeph vor Potiphars Weib. ö Anm. a. Wann die Zeit gekommen iſt, auszutreten, läßt ſich nicht ſo genau beſtimmen. Die Verhältniſſe und Umſtände kommen dabei in Betracht. Anm. b. Es gibt noch genug lutheriſche Paſtoren in der Landeskirche, aber ſie ſind nicht Manns genug, auszutreten. Andere wollen vielleicht unter Falſchgläubigen bleiben, um als Salz zu wirken. Il. 95, 39. Anm. c. Daraus, daß man in allen Sekten ſelig werden kann, folgt nicht, daß man in allen Sekten bleiben kann. Einwand 1. Man ſolle warten, bis man hinausgetan wird. Auch Luther habe ſo gehandelt. — Aber da kann man manchmal lange warten. Einwand 2. Solange ich auf meinem Poſten noch lutheriſch amtieren darf, bleibe ich. Einwand 3. Ich kann auch in der falſchgläubigen Kirche ſelig werden. Darum bleibe ich, wo ich bin. — Es kann jemand wenig Gift nehmen, ohne daß es ihm ſchadet. Deshalb wird man aber niemand raten, Gift zu nehmen; c. Vereinigung mit Andersgläubigen auf Grund der Lehre anſtreben. Mittel dazu ſind: das Zeugnis der Wahrheit in Kirchenblättern, Fürbitte, freie Konferenzen. Anm. a. Die erſte Bedingung der Union iſt die Einigkeit im Geiſte. Anm. b. Beiſpiel wahrer Union: die Wittenberger Konkordia. Anm. c. Das Verlangen nach wahrer Union hat je— der Chriſt. Anm. d. Auf wahrer Union liegt Segen. 2 Kor. 6, 17. 18: ſo will ich euch annehmen. Jer. 15, 19; d. an den Parteien und Spaltungen in der Kirche uns nicht ärgern. Es müſſen Rotten unter euch ſein. 1 Kor. 11, 19. Anm. Man hat es meiſt mit Parteiführern zu tun, die das Intereſſe haben, ihre Sondergemeinſchaft und Sonderſtellung zu erhalten; e. die wahre Einigkeit pflegen und mit allen Kräften zu erhalten ſuchen. Mit Glaubensgenoſſen ſollen wir Gemeinſchaft halten. Zur wahren Kirche ſollen wir uns halten Luth. 41, 74 und mit den Glaubensgenoſſen in Kanzel⸗, Abendmahls- und Gebetsgemeinſchaft ſtehen. Syn. Frei. 1900, 25. 26. Anm. a. Wahre Union iſt da, wo man in der Ge⸗— meinſchaft des einen rechten Glaubens ſteht. Joh. 17 11: daß ſie eins ſeien. Eph. 4, 3: Einigkeit im Geiſt. Frei. 1900, 17. Anm. b. Union iſt ein guter Name für eine gute Sache.

  • Syn. Frei. 1900, 56 margin
  • Syn. Frei. 1900, 56. 57 margin
  • Syn. Frei. 1900, 56. 57. 63 margin
  • Syn. Frei. 1900, 56. 57. 63. 64 margin
  • Wis. 1903, 34 margin
  • Syn. Frei. 1900, 62 margin
  • Syn. Frei. 1900, 84 margin
  • Syn. Frei. 1900, 84. 67 margin
  • Il. 95, 39
  • Luth. 41, 74
  • Syn. Frei. 1900, 25
  • Syn. Frei. 1900, 25. 26
  • L. W. 53, 323 margin
  • Luth. 39, 106 margin
  • Syn. Frei. 1900, 71 margin
  • L. W. 57, 560 margin
  • L. W. 57, 560. 561 margin
  • Syn. Frei. 1900, 85 margin
  • Mit. 70, 39 margin
  • Syn. 82, 7 margin
  • Luth. 5, 46 margin
  • Luth. 4, 139—141 margin
  • Luth. 4, 139—141. 147 —150 margin
  • Luth. 4, 139—141. 147 —150. 18, 185—1587 margin
  • Wis. 85, 40 margin
  • Luth. 41, 141 margin
  • Syn. Frei. 1900, 97 margin
  • Syn. Frei. 1900, 97. 99 margin
  • Luth. 46, 21 margin
  • L. W. 43, 277 margin
  • Can. 85, 40 margin
  • Süd. 97, 59 margin
  • Il. 76, 54—61 margin
  • Wis. 1903, 17 margin
  • Syn. Frei. 1900, 89 margin
  • Luth. 60, 33 margin
  • L. W. 58, 1—3 margin
  • Il. 77. 79 margin
  • O. 88, 15 margin
  • O. 88, 15. 6 margin
  • Il. 76,. 23—33 margin
  • Syn. Frei. 1900, 15 margin

vol d, printed page 26–28 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0106

10. Unſere Synode

10. Unſere Synode. Unſere Synode will von falſcher Union nichts wiſſen. Wir wollen keine Union eingehen, die Gott verboten hat, auch keine Union zwiſchen Luthe⸗ ranern und Reformierten. S. Dak. 1909, 30. Wir wollen Union, aber keine falſche. Luth. 3, 67. Wir dulden keine falſchen Lehrer unter uns. Mit. 95, 62. Losſagung von aller Glaubensmengerei iſt eine Be— dingung der Aufnahme. S. Konſtitution der Synode. Wis. 1903, 21. 22. Von Anfang an iſt unſere Synode von Unionismus frei geblieben O. 88, 23. Auch unſere kirchlichen Zeitſchriften nehmen eine andere Stellung ein, wie die Blätter der Sekten. L. W. 50, 17. Anm. a. Darüber hat man uns manche Vorwürfe ge⸗ macht. Wir paßten mit unſern veralteten Anſichten nicht in dieſes Land des Fortſchrittes u. ſ. w. O. 92, 34. Anm. b. Es wird uns ſchwer, von ſo viel Leuten uns zu trennen. Wir möchten unſerm Fleiſch nach viel lie⸗ ber mit allen, die ſich chriſtlich oder lutheriſch nennen, Gemeinſchaft haben. Dazu wäre es auch viel bequemer für viele Paſtoren und Gemeinden. Größere Gemein⸗ den, mehr Gehalt u. ſ. w. Aber hier ſteht Gottes Wort: Gehet aus von ihnen. Anm. c. Der Feind iſt in unſerer Mitte keineswegs tot. Der Unionsgeiſt ſteckt auch unſere Gemeinden an. 11. Union zwiſchen Lutheranern und Reformierten. a. Geſchichtliches. 1. Luther und Zwingli. Luther wollte mit Zwingli keinen Frieden ſchließen. „Der Text ſteht zu gewaltig da.“ Durch ſein Feſthalten an der Lehre iſt Luther geworden, was er war. Luth. 39, 53. Anm. a. Marburager Reliaionsgeſpräch: Luth. 18. 178—181. Theol. 10, 193—212. Anm. b. Nicht Luther, ſondern Zwingli hat die Schuld an der Spaltung. Einwand. Hat nicht Zwingli mit Tränen ihm die Bruderhand geboten? Haben nicht die Refor⸗ mierten ſeit 300 Jahren immer neue Vorſchläge zur Wiedervereinigung gemacht? — Die Schuld der Trennung lieat nicht an dem, der auf der Wahr⸗ heit ſteht, ſondern an dem, der im Irrtum beharrt. Geſchichte: Wolf und Schaf. Wis. 82. 62. Anm. c. Viele haben den Riß beklagt und ſich an der Spaltung geärgert. 2. Viele Unionsverſuche ſind im 17. Jahrhundertaemacht worden, aber ſie ſcheiterten an der Glaubenstreue der lutheriſchen Väter. Joh. Arnd ließ ſich lieber ſeines Amtes entſetzen, als daß er den Erorcismus zu Gunſten der Refor- mierten fallen ließ. Paul Gerhard wollte nicht verſprechen, bei Widerlegung der Irrtümer die Reformierten nicht mit Namen zu nennen. Anm. Unionsverſuche im 18. Jahrhundert Luth. 19, 17—19. 29—31. — Erſt durch den Rationalismus wurde der Boden für die Union bereitet. Luth. 41, 41. 3. Einführung der Union in Preu-ßen durch König Friedrich Wilhelm III. Die Ka⸗binettsordres von 1817, 1834 und 1852. Syn. Frei. 1900, 45—50. Einführung der Union in die von Preußen eroberten Länder Hannover u. ſ. w. Luth. 24, 84. 85. — Der Staat hat alles in Feſſeln geſchlagen und die Chriſten ihrer Freiheit beraubt. Wis. 94, 28. Anm. a. Bei Einführung der Union ſpielte auch die Brotfrage eine große Rolle. Anm. b. Die Einführung der Union wurde von vie⸗ len Seiten bekämpft. Harms Theſen dagegen Walth. Geſ. u. Ev. 2, 321. Il. 97, 47. Gegen die Bekämpfer der Union ließ man auf einmal den Geiſt der Milde fahren und ließ ſie ihres Amtes entſetzen. Luth. 39, 105. Anm. c. Aus dieſer Bewegung ging die Breslau⸗- ſynode hervor. Die Vollziehung der Union war die Ver⸗ anlaſſung, daß die lutheriſche Kirche wie vom Tode er⸗ wachte. Luth. 24, 9. Theſis 75. Anm. d. Warum iſt nicht eine anſehnliche, große Frei⸗ kirche daraus hervorgegangen? Weil die Führer ſelbſt keine klare Erkenntnis hatten. b. Wie könnte eine Union zwiſchen Lu⸗ theranern und Reformierten in dieſem Lande geſchehen? 1. Die Reformierten werden lutheriſch. Dagegen hätten wir nichts. Sie aber wollen ihren Glauben nicht wechſeln wie einen Rock. 2. Die Lutheriſchen werden reformiert. Das wollen wir nicht. 3. Beide Teile laſſen ihr Bekenntnis fallen und ſtellen ein neues auf. Aber über ein Glaubensbekenntnis, das die Wahrheit rein bekennt, wird man jetzt nicht einig und zu einem Glaubensbekenntnis, das nicht bekennt, gehen nur diejenigen, welche nichts alauben. 4. Man tritt bloß äußerlich zuſammen und im Grunde bleibt jeder, was er iſt. Anm. a. Dieſe letztere Weiſe hat die evangeliſche Sy⸗ node eingeſchlagen. Jeder kann in dieſen Lehren glau— ben, was er will. Zweierlei Glauben in einer Kirche. Luth. 35, 118. Wahrheit und Irrtum gleichberechtigt. Wis. 83, 36. 37. Luth. 41, 42. Beide Teile werden don einem Paſtor bedient. Luth. 30, 167. Anm. b. Wenn du Chriſtum nur Gott nennſt, ſo iſt es einerlei. ob du lutheriſch oder reformiert oder keno- tiſch von ihm lehrſt. Anm. c. Um ſolche Union zu erreichen, muß man ſich zweideutiger Reden bedienen, die beiden gefallen und nirgends Anſtoß geben. Kirchenpolitik. Der Paſtor muß zwiſchen beiden Teilen vermitteln. Luth. 30, 174. c. Gründe zur Bildung von ſolcher Union. Zu den Gründen, die im allgemeinen für Union angegeben werden, kommen hier noch folgende hinzu: 1. Die Union zwiſchen Reformierten und Lutheranern ſei bereits in Deutſchland mit Erfolg ange— wendet. ů 2. Die Reformierten und Lutheraner zuſammengenommen wären eine Macht. 3. Das Trennende zwiſchen beiden ſei nicht ſo ſchlimm. In den Hauptlehren ſei man einig. Iſt es recht, den Frieden zu brechen allein wegen der Lehre vom Abendmahl? Luth. 4, 3. Es handle ſich bloß um Taufe und Abendmahl. Il. 76. 54. Es ſei eigentlich nur ein Wortſtreit. Il. 77, 54. Anm. Während die einen ſagen: Man ſei ja eins im Glauben, ſagen andere: Die Glaubensverſchiedenheit könne kein Hindernis ſein, weil man doch in Sachen des Glaubens nie einig werden könne. d. Auch mit den Reformierten können wir keine Union eingehen. Lutheraner kön⸗ nen ſich nicht zur unierten Kirche halten. 1. Wir haben einen andern Glauben wie ſie. Beides kann nicht recht ſein. 2. Die Union hält nicht einmal, was ſie verſpricht. Es ſoll alles beim Alten bleiben. Aber das Alte wird abgeſchafft und ein neuer Geiſt zieht ein. Man wird fremd in der eigenen Kirche. Anm. Lohnt es ſich der Mühe, ſo aroßen Lärm zu machen, wenn alles beim Alten bleiben ſoll? 3. Durch die Union hat man aus zwei Gemeinſchaften drei gemacht. Die Parteien der Luthera— ner und Reformierten beſtehen nicht nur fort, ſondern wir haben nun die Evangeliſchen noch dazu. 4. Der Unterſchied zwiſchen Reformierten und Lutheranern iſt viel größer. als manche denken. Die Reformierten trennen die Perſon Chriſti Luth. 30, 97. lehren falſch von den Gnadenmitteln 98. Wis. 1903. 24, machen das Wort zu einer bloßen Bedentung u. ſ. m. W. 76, 42. S. Reformiert. Anm. Es iſt Vorwit, eine Lehre für minderwichtig anzuſehen. Es iſt nicht wahr, daß die Lehre von der Taufe und Abendmahl minderwichtig ſei. 5. In der Union wird die falſche reformierte Lehre nicht geſtraft. ſo werden die Reformierten in ihrem Wahn beſtärkt. 6. Auch der Segen der Union in Deutſchland, den man ſich verſprochen hatte, iſt ausgeblieben. Zenaniſſe L. W. 14. 156. 4. 157. Daß durch die Union eine gemeinſame Front gegen den gemein— ſamen Feind, den Unglauben, gemacht werde, iſt in immer weitere Ferne gerückt. Luth. 26, 116. 7. Die Union hat den Weg nach Rom gefördert. Viele ſind in Deutſchland eine Beute der Katholiken geworden. Das Papſttum und die Unioniſten L. W. 17, 107—1 12. Anm. a. Wäre dieſe Union eine Union in der Wahr⸗ heit, wie würden wir uns freuen! Anm. b. Union zwiſchen Lutheranern und Refor⸗ mierten iſt nur dann möglich, wenn die Reformierten die Einſetzungsworte nehmen, wie ſie lauten, ihre falſche Lehre abtun und ſagen: Wir haben geirrt. ö Anm. c. Lutheraner können ſich nicht zur unierten Kirche halten. Sie würden ſo die falſche Lehre der Unierten gutheißen.

vol d, printed page 28–31 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0108

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