Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 4, Nummer 18 › Seite 139
Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1848-05-02, Seite 139
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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Abendmahl · Abendmahl—Gegenwart 16 · Union 9 · Gemeindeſchule
x gerüſt unſers kirchlichen Synodal-Körpers, ſon⸗
dern zugleich Herz, Blut, Mark und Nerv des⸗
ſelben ſein und unſere geſammte kirchliche Arbeit
nach Lehre, Wehre, und Gottes dienſt, Seelſorge,
Zucht und Regiment lebenskräftig und ordnend
durchdringen. Wir mögen alſo z. B. für Miſſions⸗
zwecke, für die Ausbreitung der Kirche zuſammen⸗
wirken, oder der Einzelne von uns möge in der
Privat⸗Seelſorge irgend einen Einzelnen, je nach
deſſen Nothdurft, nach und mit Geſetz und Evan⸗
gelium vermahnen, ſo ſoll unſer Verfahren hier
und dort dem Bekenntniß gemäß ſein. Auf dieſe
Weiſe hoffen wir denn zu dem getreuen und barm⸗
herzigen Gotte, unſerm lieben Vater in Chriſto,
der die Aufrichtigkeit unſerer Herzen kennt, daß
wir auch an unſerem Theil, mitten aus dieſer krank⸗
halften bekenntnißträgen pietiſtiſch-methodiſtiſchen unioniſtiſchen liebedieneriſchen menſchelnden und wäſſerichten Verunſtaltung des heutigen Chriſten⸗
thums heraus zu einer geſunden kirchlichen Ge⸗
ſtalt allmählich gelangen werden, ſo daß die glau⸗
bende, betende, bekennende, lehrende, wehrende,
ermahnende, erziehende und ſich ſelbſt regierende
Kirche je länger je mehr wieder ſichtbar unter
uns wird.
Doch ſoll damit nicht geſagt und gemeint ſein,
daß wir etwa überall die äußeren Formen des
ſechszehnten und ſiebenzehnten Jahrhunderts auf⸗
zurichten trachten und in ſolcher Wiederherſtellung
das Weſen der Kirche ſuchen. Das ſei ferne.
Denn z. B. in der Art und Weiſe des Leh⸗
rens und Wehrens, in der Aufnahme und dem
Betrieb der Miſſionsarbeit und ganz beſonders in
der Verfaſſung und Regierung der Kirche möchte
dermalen auch unter uns die Geſtalt der Kirche
von der in jenen Jahrhunderten ſich verſchieden
heraus bilden, ohne daß die Kirche weſentlich eine
andere würde.
Ja! wollten wir alle äußeren Formen der
Kirche aus jener Zeit wieder auf- und annehmen,
die damals, aus chriſtlicher Freiheit geordnet, ort⸗
und zeitgemäß waren, und ſuchten wir darin das
wahre lutheriſche Kirchenthum, und ſonderten uns
deßwegen von andern lutheriſchen Synoden, ſo
wären wir freilich kindiſche, wahrhaft engherzige
und kurzſichtige Separatiſten und verdienten dieſen
Beinamen mit Recht. Vielmehr ſind wir deß in
guter Zuverſicht, daß der Geiſt des wieder erwach⸗
ten Bekenntniſſes ſich in mancherlei Beziehung
neue Formen bilden und zwiſchen beiden Klip—
pen, nämlich zwiſchen leichtfertiger Neuerungs⸗
ſucht und zähem und zweckwidrigen Feſthalten am
Alten, unverſehrt hindurchſchiffen werde; denn
dieſer Geiſt des Bekenntniſſes iſt nicht blos ge⸗
ſtaltgebend und formenbildend, ſondern auch nüch—
üern und beſonnen, fern von aller eigenwilligen
Hoffahrt und von Herzen demüthig. Dieſen
Geiſt mit ſeinem Zeugenmuth und ſeiner Geduld,
mit ſeiner Schlangenklugheit und Taubeneinfalt,
nit ſeiner Schärfe und Milde, mit ſeiner Bild⸗
kraft und Gebetstreue, wolle zu friſchem und zu
lebendigem Walten Gott der Heilige Geiſt immer
kräftiger unter uns erwecken und erhalten, um
Jeſu Chriſti, unſers geliebten HErrn und Hei⸗
landes willen. Amen. ö
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(Eingeſandt von Hermann Fick.)
Die Wittenberger Concordia,“) ein Beiſpiel
wahrer Union.
Selig ſind die Friedfertigen, denn ſie werden
Gottes Kinder heißen. Matth 5, 9.
Es ſind in unſerer Zeit verſchiedene Verſuche
gemacht, um eine Union zwiſchen der ev.⸗lutheri⸗
ſchen und der reformirten Kirche zu bewerkſtelligen.
Während der Unterſchied des Bekenntniſſes nicht
berückſichtigt wurde, ſollten gemeinſchaftliches Kir⸗
cheuregiment, Agende, Geſangbuch, gemeinſchaft⸗
liche Liebeswerke, Miſſionsbeſtrebungen u. ſ. w.
die Mittel ſein, die Herzen allmählich zur Ge⸗
meinſchaft des Glaubens zu vereinigen. Dieſe
Verſuche ſind fehlgeſchlagen, die Preußiſche Union
iſt bereits ihrer Auf löſung nahe, und immer all⸗
gemeiner befeſtigt ſich die Ueberzeugung, daß ein
dauernder Kirchenfriede nur dadurch begründet
werden könne, daß im Bekenntniß und in der
Lehre eine wahre Einigkeit Statt finde.
Es iſt dies eine wichtige Lehre, welche die
neueſte Kirchengeſchichte uns gibt. Der Kirchen—
friede kann nicht gemacht werden durch Mittel
menſchlicher Willkühr. Der HErr allein trägt den
Friedensſchlüſſel; er ſchenkt uns aber ſeinen Frie⸗
den nur durch die von ihm ſelbſt verordneten Mit⸗
tel, durch Wort und Sacrament. Denn ſein
Wort iſt die Wahrheit, aus welchem der Friede
fortwährend erblüht; daher kann nur auf dem
Grunde des reinen Bekenntniſſes eine wahre Union
geſchloſſen werden.
Eine ſolche Union ſei uns heilig. Wer einen
Blick gethan hat in die Herrlichkeit des Friedens⸗
reiches, wer geſchmeckt hat die Seligkeit einer brü⸗
derlichen Gemeinſchaft, welche ſich unbedingt un⸗
ter das Wort Gottes beugt, dem iſt kein Opfer
zu groß und zu ſchwer, das er nicht gerne für
eine ſolche Union darbrächte. Der ſcheut auch den
von dem HErrn gebotenen Kampf um des Frie⸗
dens willen nicht. Denn es muß ernſtlich geſtrit⸗
ten werden gegen die Anſchläge und alle Höhe,
die ſich erhebet wider das Erkenntniß Gottes, es
muß alle Vernunft unter den Gehorſam Chriſti
gefangen genommen werden, wenn anders ein
wahrer Friede die Gläubigen verbinden ſoll, da es
ja die Irrthümer und Lügen einer fleiſchlichen
Vernunft ſind, welche die Einheit verhindern.
Dieſen heiligen Kampf um des Friedens willen
finden wir in der Reformation. Nicht blos in
Predigten und Schriften, ſondern auch in perſön⸗
lichen Zuſammenkünften und Religionsgeſprächen
wurden die ſtreitigen Lehren fleißig und gründlich
erörtert, und ſiehe da, der HErr gab Gnade, daß
dieſer Kampf eine ſelige Frucht des Friedens trug,
wie uns die Geſchichte der Wittenberger Concor⸗
dia zeigt. — ö
Nachdem das Marburger Religionsge⸗
ſpräch beendet war, hielten die Reformirten beim
Landgrafen Philipp von Heſſen ohne Unterlaß mit
Briefen an, um ihn auf ihre Seite zu ziehen, wie
*) Quellen: Luthers Werke; Ausführliche historia mo-
tuum, von Valentin Ernſt Löſcher; Reformation, Luther⸗
thum und Union, von Dr. A. G. Rudelbach. — Concordia
heißt auf deutſch: Vertrag, Eintracht.
ſie denn nach Melanchthons Ausdrucke gar nicht
ohne weltliche Practiken waren. So wurde er faſt
überredet, den Unterſchied zwiſchen Luther's und
Zwingli's Lehre als bloßen Wortſtreit zu betrach⸗
ten. Luther ſuchte ihn im Glauben der Väter zu
ſtärken, indem er ihn herzlich ermahnte, „ſich die
guten Worte des Widertheils nicht bewegen zu
laſſen“. „Dazu iſt es gefährlich“, ſagt er, „eine
ſolche neue Lehre wider ſo hellen offenbaren Text
und klare Worte Chriſti anzunehmen, und ſolchen
alten Glauben, bisher von Anfang in der ganzen
Chriſtenheit gehalten, laſſen fahren um ſolther ge⸗
ringen Sprüche und Gedanken willen, ſo ſie bis⸗
her aufgebracht haben, welche doch fürwahr keinem
Gewiſſen mögen genug thun wider ſolche helle
Worte Chriſti. Und weiß fürwahr, daß die Wi⸗
derſacher ihr eigen Gewiſſen ſelbſt nicht damit
ſtillen können. Aber weil ſie in das Nein kom⸗
men ſind, wollen und können ſie nicht zurück.
Und lieber Gott, wie manchen Spruch der Schrift
haben ſie geführt, darinnen ſie öffentlich ergriffen
ſind, daß ſie geirrt und gefehlt haben und nun
auch müſſen fahren laſſen. Welches ja genugſam
anzeiget, daß nicht guter Grund da iſt, ſondern
bloßer eigener Wahn.“ —
Da mittlerweile der Reichstag von Augsburg
herannahte, ſo wünſchte der großmüthige Land⸗
graf bis dahin noch eine Vereinigung mit den
Reformirten zu bewerkſtelligen, um mit ihrer Hülfe
den Bund gegen den Kaiſer verſtärken zu können,
und wandte ſich deßhalb an Melanchthon und
Brentius: „Man möge ihnen Brüderſchaft ge⸗
währen, oder ſie doch als Schwache im Glauben
dulden.“ Darauf antworteten Melanchthon
und Brentius: „Allerdings ſeien Schwache
im Glauben als Brüder in Liebe zu tragen, all⸗
ein ſolche, welche falſche Lehre hart—
näckig vertheidigten, könne man nicht
für Brüder halten, denn man ſolle ja nicht
willigen in unrechte Lehre. Ueberhaupt wäre es
das Beſte, wenn die weltliche Obrigkeit, ſowohl
lutheriſche, als zwingliſche, die Lehrer ſelbſt ihre
Lehre verantworten ließe, und ſich nicht vornähme,
ſie wider den Kaiſer zu ſchützen, wie Herzog Frie—
derich es mit Luther gethan hätte. Sie ſeien be⸗
reit, fröhlich zu leiden. Die Sache ſei Gottes,
auf Gottes Hülfe müſſe man warten und Glau⸗
ben üben lernen in der Gefahr, nicht aber eilen,
ſich ſelbſt mit unziemlicher Gewalt oder Rath zu
ſchützen.“ Der Landgraf nahm dieſen Rath an
und unterſchrieb unweigerlich die Augsburgiſche
Confeſſion.
Es iſt bereits erwähnt. daß Zwingli auf dem
Reichstage zu Augsburg ſein eigenes Glaubens⸗
bekenntniß eingab. Auch die vier oberländiſchen
Städte: Straßburg, Coſtnitz. Memmingen und
Lindau trennten ſich damals öffentlich von den
Lutheranern, indem ſie ein beſonderes, von Bucer
und Capito verfaßtes Glaubensbekenntniß, die
ſogenannte confessio tetrapolitana, dem Kaiſer
überreichten. Die Lehre vom Abendmahle war
darin in ſehr zweideutigen Worten abgefaßt, welche
ſowohl im Zwingliſchen, als im Lutheriſchen
Sinne verſtanden werden konnten. Daher ließ
ihnen auch der Kaiſer beim Abſchiede von Reichs⸗
English translation AI translation
-work of our ecclesiastical synodical body, but shall at the same time be its heart, blood, marrow, and nerve, and vitally and formatively permeate our entire ecclesiastical work in doctrine, defense, divine worship, pastoral care, discipline, and governance. Thus we may, for example, cooperate for mission purposes, for the spread of the church, or the individual among us may, in private pastoral care, admonish some particular person, according to that person's need, in accordance with and by means of Law and Gospel — in either case our procedure, here and there, is to be in keeping with the confession. In this way we hope, then, before the faithful and merciful God, our dear Father in Christ, who knows the sincerity of our hearts, that we too, for our part, will gradually attain, out of the midst of this sickly, confession-lazy, pietistic-methodistic, unionistic, man-pleasing, all-too-human, and watery disfigurement of present-day Christianity, to a healthy ecclesiastical form, so that the believing, praying, confessing, teaching, defending, admonishing, educating, and self-governing church becomes ever more visible among us, the longer the more.
Yet by this it is not meant to say that we are striving to set up everywhere the outward forms of the sixteenth and seventeenth centuries, and to seek the essence of the church in such a restoration. Far be it from us. For example, in the manner of teaching and defending, in the adoption and conduct of mission work, and quite especially in the constitution and government of the church, the form of the church might at present, even among us, develop differently from that of those centuries, without the church thereby becoming essentially different.
Indeed! If we wished to take up and adopt again all the outward forms of the church from that time — forms which back then, ordered out of Christian freedom, were suited to their place and time — and sought therein the true Lutheran churchliness, and for that reason separated ourselves from other Lutheran synods, then we would indeed be childish, truly narrow-minded, and short-sighted separatists, and would rightly deserve that name. Rather, we are confident that the spirit of the reawakened confession will, in many respects, form new shapes, and will sail through unharmed between both reefs — namely, between reckless love of innovation and stubborn, purposeless clinging to the old; for this spirit of the confession is not only form-giving and shape-forming, but also sober and level-headed, far from all self-willed arrogance, and humble of heart. May God the Holy Spirit awaken and preserve this spirit ever more powerfully among us — with its courage to bear witness and its patience, with its serpent's wisdom and dove's simplicity, with its sharpness and gentleness, with its power to shape and its faithfulness in prayer — for fresh and living activity, for the sake of Jesus Christ, our beloved Lord and Savior. Amen.
(Submitted by Hermann Fick.)
The Wittenberg Concord, an Example of True Union.
Blessed are the peacemakers, for they shall be called the children of God. Matthew 5:9.
In our time various attempts have been made to bring about a union between the Evangelical Lutheran and the Reformed Church. While the difference in confession was disregarded, a common church government, agenda, hymnbook, common works of love, mission endeavors, and so forth, were supposed to serve as the means by which hearts would gradually be united in the fellowship of faith. These attempts have failed; the Prussian Union is already near its dissolution, and the conviction is becoming ever more widely established that a lasting peace of the church can be founded only if a true agreement takes place in confession and doctrine.
This is an important lesson which the most recent church history gives us. The peace of the church cannot be made by means of human arbitrariness. The Lord alone holds the key of peace; but he grants us his peace only through the means ordained by himself — through Word and Sacrament. For his Word is the truth from which peace continually blossoms; therefore a true union can be concluded only on the foundation of a pure confession.
Let such a union be holy to us. Whoever has caught a glimpse of the glory of the kingdom of peace, whoever has tasted the blessedness of a brotherly fellowship which submits unconditionally to the Word of God, to him no sacrifice is too great or too heavy that he would not gladly bring for such a union. Such a one does not shrink even from the struggle commanded by the Lord for the sake of peace. For earnest battle must be waged against the schemes and every high thing that raises itself against the knowledge of God; all reason must be taken captive to the obedience of Christ, if a true peace is to unite believers at all — since it is indeed the errors and lies of a carnal reason that hinder unity.
This holy struggle for the sake of peace we find in the Reformation. Not only in sermons and writings, but also in personal meetings and religious colloquies, the disputed doctrines were diligently and thoroughly discussed — and behold, the Lord granted grace that this struggle bore a blessed fruit of peace, as the history of the Wittenberg Concord shows us.
After the Marburg Colloquy had ended, the Reformed party besieged the Landgrave Philip of Hesse without letup with letters, in order to draw him to their side, since, according to Melanchthon's expression, they were by no means without worldly practices. Thus he was almost persuaded to regard the difference between Luther's and Zwingli's doctrine as a mere dispute over words.
*) Sources: Luther's Works; the detailed Historia Motuum by Valentin Ernst Löscher; Reformation, Lutherthum und Union [Reformation, Lutheranism, and Union] by Dr. A. G. Rudelbach. — Concordia means in German: covenant, concord.
Luther sought to strengthen him in the faith of the fathers, admonishing him cordially "not to let himself be moved by the fine words of the opposing party." "It is dangerous," he says, "to accept such a new doctrine against so clear and manifest a text and such plain words of Christ, and to let go of such an ancient faith, held from the beginning throughout all Christendom, for the sake of such trifling sayings and notions as they have brought forward, which in truth can satisfy no conscience against such plain words of Christ. And I know for certain that the adversaries themselves cannot quiet their own conscience with it. But because they have committed themselves to the No, they will not and cannot turn back. And, dear God, how many a passage of Scripture have they cited in which they are openly caught having erred and failed, and which they must now likewise abandon. This sufficiently shows that there is no good ground there, but mere self-conceit."
Since in the meantime the Diet of Augsburg was approaching, the magnanimous Landgrave wished to bring about a union with the Reformed by that time, so as to be able to strengthen the league against the Emperor with their help, and therefore turned to Melanchthon and Brentius: "Let them be granted brotherhood, or at least be tolerated as weak in faith." To this Melanchthon and Brentius replied: "Indeed the weak in faith should be borne as brothers in love; but those who stubbornly defended false doctrine could not be regarded as brothers, for one ought not to consent to wrong doctrine. In general, it would be best if the worldly authority — both Lutheran and Zwinglian — let the teachers themselves answer for their own doctrine, and did not undertake to protect them against the Emperor, as Duke Frederick had done for Luther. They were ready to suffer gladly. The matter was God's; one must wait upon God's help and learn to exercise faith in danger, rather than hasten to protect oneself by unseemly force or counsel." The Landgrave accepted this counsel and unhesitatingly signed the Augsburg Confession.
It has already been mentioned that Zwingli submitted his own confession of faith at the Diet of Augsburg. The four Upper German cities as well — Strasbourg, Constance, Memmingen, and Lindau — publicly separated themselves from the Lutherans at that time by presenting to the Emperor a special confession of faith drawn up by Bucer and Capito, the so-called Confessio Tetrapolitana. The doctrine of the Supper was set forth in it in very ambiguous terms, which could be understood in either the Zwinglian or the Lutheran sense. Therefore, at the closing of the Diet, the Emperor also had it pointed out to them, on behalf of the Em-