Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 1, Nummer 13 › Seite 51

Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1845-02-22, Seite 51

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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Abendmahl—Einſetzungsworte 10 · Abendmahl—Gegenwart 16 · Union 2 · Union 10 · Lutheriſche Kirche 3 · Spaltung

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berüchtigte Bilderstürmer, Carlstadt, schon vor Zwingli die Lehre der allgemeinen christlichen Kirche vom heil. Abendmahle in öffentlichen Schriften angriff, so hätte doch dieser unglückselige Schwarmgeist keine Trennung bewirken können, hätte sich nicht später der hochangesehene Zwingli der Sache angenommen. Selbst der reformirte Lavater schreibt in seiner Geschichte des Sacramentsstreites, daß der Rath zu Zürich, wo Zwingli war, erschrocken über die neue Lehre, Anfangs Carlstadts Bücher zu verkaufen verboten habe. In den ersten sieben Jahren nehmlich, von 1517 — 1524, in welchen Luther und Zwingli wider die Greuel der Pabstthums zeugten und durch die Verkündigung der reinen evangelischen Lehre eine wahre Reform der Kirche stifteten, in dieser Zeit waren Luther und Zwingli ganz in der Lehre einig. Dieß haben selbst die aufrichtigeren Reformirten immer zugegeben. So spricht u. a. F. A. Lampe, reformirter Professor zu Utrecht, in seiner Kirchengeschichte (Ed. Ultraj. p. 332.): „Was Zwingli's Lehre vom Abendmahle betrifft, so gesteht er, daß er anfänglich Luthers Meinung zugethan gewesen sei.“ Dies finden wir auch in Zwingli's eigenen Schriften bestätigt. Derselbe schreibt noch im Jahre 1523 den 9. October an Geroldseggen: „Christus hat nach dem Abendmahle seinen Leib und sein Blut dargereicht;“ und in demselben Jahre schreibt Zwingli in der deutschen Auslegung seiner Artikel noch folgendermaßen von den Worten der Einsetzung des heil. Sacraments: „Diese Worte sind klar und allen Menschen bekannt: Das ist mein Leichnam. Ist das nicht ein lauter, kurz, gewiß Wort Gottes? Wie könnte Gott kürzer und eigentlicher geredet haben?“ Auf den Einwurf, man werde ihn einen Lutheraner nennen, entgegnete Zwingli hierauf dieses: „Luther ist ein so trefflicher Streiter Gottes als in tausend Jahren auf Erden nimmer gewesen ist, und mit dem mannlichen unbewegten Gemüth, damit er den Pabst von Rom angegriffen hat, ist ihm keiner nie gleich worden, als lang das Pabstthum gewähret hat. Gott sei Lob! durch ihn wird eine unzahlbarliche Welt mehr, denn durch mich und andere, zu Gott geführt. Daß ich keinen Buchstaben alle meine Tage je zu ihm geschrieben habe, damit habe ich wollen allen Menschen öffnen, wie einhellig der Geist Gottes sei, daß wir so weit von einander doch so einhelliglich die Lehre Christi lehren ohne allen Anschlag.“ So schrieb Zwingli noch im Jahre 1523. Zu Ende des folgenden Jahres finden wir ihn aber plötzlich in seiner Ueberzeugung vom h. Abendmahle wesentlich verändert. Er war auf die Meinung gekommen, die Worte: „Das ist mein Leib,“ hießen so viel als: „Das bedeutet meinen Leib.“ Diese Meinung finden wir von ihm zuerst in einem Briefe an den Prediger Alberus in Reutlingen vom 16. Novbr. 1524 ausgesprochen, worin aber Zwingli diese Meinung noch geheim gehalten wissen wollte, denn er setzte hinzu: Ich beschwöre Dich bei JEsu Christo, daß du diesen Brief niemanden weisest als dem, von dem man gewiß weiß, daß er rechtschaffen sei im Glauben eben desselben unseres HErrn.“ Zwingli zitterte also noch davor, mit seiner Meinung öffentlich auch gegen die hervorzutreten, deren Zustimmung er noch nicht hoffte; er wußte wohl, was für eine unheilvolle entsetzliche Bewegung dadurch in allen den Gemeinden entstehen würde, welche bis dahin durch eine und dieselbe Lehre theils von ihm, theils von Luther geweidet und erbaut worden waren und in der herrlichsten lieblichsten Einigkeit des Geistes und Bekenntnisses gegen das antichristische Pabstthum gestanden hatten. Doch bald wurde Zwingli kühner. Noch hatte Luther ihn auch nicht mit einem Worte beleidigt, so trat Zwingli im J. 1525 mit seinem Buche „von der wahren und falschen Religion“ heraus, in welchem er alle, die die wesentliche Gegenwart des Leibes und Blutes Christi glaubten, „Fleischfresser, und eine stupide (dummköpfige) Classe von Menschen und ihre Lehre gottlos, närrisch und ungeheuer nannte, die unter die Cannibalen (Menschenfresser) gehöre.“ (Siehe: Comment. de vera et f. rel. p. 238. 246. 256.)

Als Zwingli kurz darauf ein anderes Buch herausgab, genannt subsidium s. coronis de euchar., nannte er nun darin den lutherischen Glauben geradezu einen Götzendienst und die Lutheraner geradezu Menschenfresser.*) Ja als sich hierauf Luther vertheidigte, so schrieb Zwingli in seiner Exegesis ad Lutherum, p. 59.: „Bucer hat um Friedens willen gesagt, man könne ohne Verlust des Glaubens in dieser Sache so und auch anders denken. Ich pflichte ihm nicht bei. Glauben, daß das Essen des Fleisches Christi die Gewissen stärke, ist mit Verlust des Glaubens verknüpft.“ —

*) Was Zwingli in seinem Irrthum so plötzlich fest gemacht habe, erzählt er selbst in dem angeführten „Subsidium.“ Lit. Diii. Nachdem er nehmlich darin gemeldet hatte, daß er am 11. April zu Zürich mit einem gewissen Stadtschreiber öffentlich über die Messe disputirt habe, so fährt er fort: „Als aber der 13. April kam (ich erzähle, was wahr ist und zwar so wahr, daß, wenn ich es verschweigen wollte, das Gewissen mich zwingen würde, zu offenbaren, was der HErr mir verliehen hat, ob ich wohl weiß, welchem Hohn und Gelächter ich mich damit aussetze) als, sage ich, der 13te Tag des Aprils anbrach, da war mir's im Traume, als disputirte ich wieder mit großem Verdruß mit jenem Gegner, dem Stadtschreiber, und als wäre ich dabei so verstummt, daß ich das, was ich doch recht wohl wußte, nicht aussprechen konnte, weil mir die Zunge ihren Dienst versagte. Diese Beklommenheit schien mich ganz außer aller Fassung zu setzen, wie bisweilen Träume in trügerischer Nacht mit uns zu spielen pflegen (denn wir erzählen, was uns betrifft, nichts weiter als einen Traum, obgleich es nichts geringes ist, was wir durch den Traum gelernt haben aus Gottes Gnade, zu dessen Ehre allein wir dieses melden). Da schien mir auf einmal ein Anmahner da zu sein (ob er schwarz oder weiß gewesen sei, kann ich mich nicht erinnern, denn ich berichte einen Traum; dieser sagte: Was antwortest du, Verzagter, ihm nicht, was 2 Mos. 12. geschrieben steht: „Denn es ist Passah,“ das bedeutet den Durchgang des HErrn? Sobald ich diese Erscheinung gehabt hatte, wachte ich auf und sprang aus dem Bette. Nun betrachtete ich die Stelle zuerst nach der griechischen Uebersetzung von allen Seiten und sprach hierauf darüber so gut ich konnte, vor der ganzen Versammlung, welche Rede, wo man sie annahm, bei allen denen jeden Nebel zerstreute, die bisher noch deswegen ungewiß gewesen waren, weil sie dachten, daß nur in Gleichnissen so geredet (nehmlich „ist“ für „bedeutet“ genommen) werde.“ — Zwingli's Lehre ist sonach auf einen Traum gebaut.

Sollten hiernach nicht alle diejenigen sich in das Herz hinein schämen, welche jetzt in den Tag hinein schreiben, Luther trage die Schuld der Spaltung der protestantischen Kirche? Ist es hiernach nicht ganz unwidersprechlich, daß Zwingli sich nicht nur zuerst durch eine neue Lehre, welche seit der Zeit der Apostel in der Christenheit unerhört war, von den altgläubigen evangelischen Christen selbst geschieden, sondern sie auch wie ein Rasender sogleich angefallen und ihnen, wenn sie seine neue Lehre nicht annehmen würden, den Glauben, also die Seligkeit abgesprochen hat? Doch jener Kunstgriff der Schwärmer, was sie selbst angerichtet haben und noch täglich anrichten, auf andere zu schieben, ist schon alt. Schon Luther mußte in seiner Schrift: „Daß diese Worte, das ist mein Leib, noch fest stehen,“ also klagen: „Es gehet uns wie dem Schaf, das mit dem Wolfe zur Tränke ans Wasser kam. Der Wolf trat oben, das Schaf trat unten ins Wasser. Da schalt der Wolf das Schaf, es machte ihm das Wasser trübe. Das Schaf sprach: Wie sollte ich dir's trübe machen; stehst du doch über mir, und du machst mir's trübe? Kurz, das Schaf mußte herhalten, es mußte dem Wolfe das Wasser trübe gemacht haben. Also meine Schwärmer auch. Die haben das Feuer angezündet, wie sie selbst gar herrlich rühmen als eine Wohlthat, und wollen nun die Schuld der Uneinigkeit von sich schieben auf uns. Wer hieß Dr. Carlstadt anfahen? Wer hieß Zwingel und Oekolampad schreiben? Haben sie es nicht von ihnen selbst gethan? Wir hätten gern Frieden gehabt und noch; sie wollten es aber nicht zugeben; nun ist die Schuld unser; das ist recht!“ — Hier werden aber vielleicht manche Evangelische sagen, wir müssen es sonach freilich zugeben, daß Zwingli der Urheber der unseligen Trennung gewesen ist, und nicht Luther: aber hätte Luther nicht den Frieden wieder herstellen können, wenn er nicht so steif und starr auf den Worten: „Das ist mein Leib,“ stehen geblieben wäre? Hat Zwingli nicht später, 1529 zu Marburg, Luthern vergeblich mit Thränen um die Bruderhand gebeten und gesagt: „Es sind keine Leute auf Erden, mit denen ich lieber wollte einig sein, als mit den Wittenbergern?“ (L. Werke Hall. XVI, 2825) War es nicht lieblos, daß Luther diese und alle spätern Anerbietungen zur Union mit den sogenannten Reformirten mit eiserner Beharrlichkeit bis zu seinem letztem Athemzuge ausschlug? Die Evangelischen werden ferner sagen: Haben nicht meist gerade die Reformirten seit 300 Jahren immer neue Vorschläge zur Wiedervereinigung mit den Lutheranern gemacht, deren Ausführung aber gewöhnlich an der Härte zanksüchtiger lutherischer Theologen scheiterte? Ist es also nicht klar, daß die Reformirten die Spaltung zwar angefangen, die Lutheraner aber sie fortgesetzt haben? Werden wir nicht in der ganzen heiligen Schrift auf das ernstlichste und dringendste zu Liebe, Frieden und Einigkeit ermahnt? Wie wollet ihr Lutheraner es daher bei Gott verantworten, daß ihr die 300jährige Uneinigkeit unter den Protestanten noch immer zum Aergerniß und zur Verstockung der Papisten unterhaltet und in den Sünden eurer lieblosen Väter beharret? — Hierauf entgegnen wir: Wenn eine Spaltung durch Verschiedenheit der Lehre entsteht,

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notorious iconoclast Carlstadt had already, before Zwingli, attacked the doctrine of the universal Christian church concerning the Holy Supper in public writings, this unfortunate fanatic could not have brought about a separation had not the highly esteemed Zwingli later taken up the cause. Even the Reformed writer Lavater states in his history of the sacramental controversy that the council of Zurich, where Zwingli resided, alarmed by the new teaching, at first forbade the sale of Carlstadt's books. For in the first seven years, namely from 1517 to 1524, during which Luther and Zwingli testified against the abominations of the papacy and, through the proclamation of the pure evangelical doctrine, brought about a true reform of the church—during this time Luther and Zwingli were entirely at one in doctrine.

This has always been admitted even by the more candid among the Reformed. Thus, among others, F. A. Lampe, Reformed professor at Utrecht, states in his church history (Utrecht edition, p. 332): "As for Zwingli's doctrine of the Supper, he himself confesses that he was at first inclined to Luther's view." We find this confirmed also in Zwingli's own writings. He himself writes, on October 9, 1523, to Geroldseck: "After the Supper, Christ gave forth his body and his blood." And in that same year Zwingli writes, in the German exposition of his articles, the following concerning the words of institution of the Holy Sacrament: "These words are clear and known to all people: This is my body. Is that not a plain, brief, certain word of God? How could God have spoken more briefly or more precisely?" To the objection that he would be called a Lutheran, Zwingli replied as follows: "Luther is as excellent a warrior of God as has never before been seen on earth in a thousand years, and in the manly, unshaken spirit with which he attacked the Pope of Rome, no one has ever equaled him for as long as the papacy has endured. Praise be to God! Through him a countless number of people, more than through me and others, are being led to God. That I have never in all my days written a single letter to him, I have done in order to make plain to everyone how harmonious the Spirit of God is, that we, though so far apart, teach the doctrine of Christ so unanimously, without any collusion." So Zwingli still wrote in the year 1523.

But by the end of the following year we find him suddenly, and substantially, changed in his conviction concerning the Holy Supper. He had come to the opinion that the words "This is my body" meant as much as "This signifies my body." We find this opinion expressed by him for the first time in a letter to the preacher Alberus in Reutlingen, dated November 16, 1524, in which, however, Zwingli still wished this opinion to be kept secret; for he added: "I adjure you by Jesus Christ that you show this letter to no one except one who is certainly known to be upright in the faith of this same our Lord."

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Zwingli, then, still trembled at the thought of coming forward publicly with his opinion, even before those whose agreement he did not yet expect; he knew well what a disastrous and dreadful upheaval this would cause in all the congregations which, up to then, had been shepherded and edified by one and the same doctrine, partly through him and partly through Luther, and which had stood in the most glorious and most lovely unity of spirit and confession against the antichristian papacy. Yet Zwingli soon grew bolder. Even before Luther had offended him with so much as a single word, Zwingli came forward in the year 1525 with his book On True and False Religion, in which he called all who believed in the essential presence of the body and blood of Christ "flesh-eaters," a "stupid (dim-witted) class of people," and called their doctrine "godless, foolish, and monstrous," belonging among the cannibals (man-eaters). (See: Commentarius de vera et falsa religione, pp. 238, 246, 256.)

When Zwingli shortly thereafter published another book, called Subsidium sive Coronis de Eucharistia, he now called the Lutheran faith outright idolatry, and the Lutherans outright cannibals.*) Indeed, when Luther thereupon defended himself, Zwingli wrote in his Exegesis ad Lutherum, p. 59: "Bucer has said, for the sake of peace, that one may think this way or that in this matter without loss of faith. I do not agree with him. To believe that eating the flesh of Christ strengthens the conscience is bound up with a loss of faith."

*) What it was that so suddenly fixed Zwingli in his error, he himself relates in the aforementioned Subsidium, section D iii. Having reported there that on April 11 he had publicly disputed about the Mass at Zurich with a certain town clerk, he continues: "But when the thirteenth of April came—I am telling what is true, and so true that, were I to suppress it, my conscience would compel me to reveal what the Lord has granted me, although I well know what mockery and laughter I thereby expose myself to—when, I say, the thirteenth day of April dawned, it seemed to me in a dream that I was again disputing, with great vexation, with that same opponent, the town clerk, and that I was so struck dumb that I could not utter what I nevertheless knew perfectly well, because my tongue refused to do its office. This distress seemed to put me quite beside myself, as dreams in the deceptive night sometimes play with us (for we relate, as far as we ourselves are concerned, nothing more than a dream, although it is no small thing that we learned through the dream, by God's grace, to whose honor alone we report this). Then it seemed to me that all at once an admonisher stood there (whether he was black or white I cannot recall, for I am reporting a dream); this one said: Why do you not answer him, faint-heart, what is written in Exodus 12, 'For it is the Passover,' which means the passing-over of the Lord? As soon as I had had this vision, I awoke and sprang out of bed. I then examined the passage first according to the Greek translation from every side, and thereupon spoke on it as best I could before the whole assembly—a speech which, where it was accepted, dispelled every cloud of doubt among all those who until then had still been uncertain on this point, because they thought that it was spoken only in a figure of speech (that is, that 'is' was taken for 'means')." — Zwingli's doctrine is thus built upon a dream.

Ought not, after this, all those to be ashamed to their very hearts who now write thoughtlessly that Luther bears the blame for the division of the Protestant church? Is it not, after this, altogether beyond contradiction, that Zwingli not only first separated himself from the old-believing evangelical Christians by a new doctrine that had been unheard of in Christendom since the time of the apostles, but also immediately attacked them like a madman, and, should they not accept his new doctrine, denied them the faith and hence salvation? Yet that device of the fanatics—to shift onto others what they themselves have caused and still cause daily—is already an old one. Already Luther, in his treatise "That These Words, This Is My Body, Still Stand Firm," had to lament as follows: "It happens to us as to the sheep that came with the wolf to drink at the water. The wolf stood upstream, the sheep stood downstream in the water. Then the wolf scolded the sheep for muddying his water. The sheep said: How could I muddy it for you? You stand above me, and it is you who muddy it for me. In short, the sheep had to bear the blame—it had to have muddied the water for the wolf. So it is also with my fanatics. They have lit the fire, which they themselves proudly boast of as a good deed, and now they want to shift the blame for the discord from themselves onto us. Who told Dr. Carlstadt to begin? Who told Zwingli and Oecolampadius to write? Did they not do it of their own accord? We would gladly have had peace, and still would; but they were unwilling to allow it; now the blame is ours—how right that is!" Here, however, perhaps many Evangelicals will say: we must, then, indeed admit that Zwingli was the author of the unfortunate separation, and not Luther; but could not Luther have restored peace, had he not remained so stiff and rigid on the words "This is my body"? Did not Zwingli later, in 1529 at Marburg, in vain beg Luther with tears for the hand of brotherhood, saying, "There are no people on earth with whom I would rather be united than with the Wittenbergers"? (Luther's Works, Halle edition, XVI, 2825.) Was it not unloving of Luther that he, with iron persistence, rejected this and all later offers of union with the so-called Reformed right up to his last breath? The Evangelicals will further say: Have not the Reformed, for the most part, been the very ones who for three hundred years have continually made new proposals for reunion with the Lutherans, proposals whose execution, however, has usually foundered on the harshness of quarrelsome Lutheran theologians? Is it not clear, then, that the Reformed indeed began the division, but the Lutherans have continued it? Are we not exhorted, throughout the whole of Holy Scripture, most earnestly and urgently to love, peace, and unity? How, then, will you Lutherans answer to God for maintaining, still to this day, the three-hundred-year-old disunity among the Protestants, to the offense of others and to the hardening of the papists, and for persisting in the sins of your unloving fathers?

To this we reply: When a division arises through a difference in doctrine,