Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 4, Nummer 6 › Seite 56
Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1847-11-16, Seite 56
⤓ Download page image (full resolution)
German transcription machine transcription, uncorrected
Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Abendmahl · Bibelleſen 41 · Glaube 11 · Unglaube 6 · Union 3
ſei. Was thun ſie aber? — Sie lieben ihr eigen
Rottengeſchmeiß; daneben ſind ſie uns ſpinn⸗
und mörderlich feind, die wir ihnen doch kein Leid
gethan haben; daß man freilich wohl ſpüret, was
ſie für einen Geiſt haben, und wohl rühmen mö⸗
gen, daß ſie dennoch ſo viel Liebe haben, als
Buben, Schälke und Mörder, dazu die Teufel
ſelbſt unter einander. Mit der Weiſe würde kein
Menſch auf Erden böſe ſein. Denn es iſt ja kei⸗
ner ſo verzweifelt böſe, er muß jemand zum
Freunde haben; wie könnte er ſonſt unter den
Leuten leben, wenn er ſich mit allen Leuten ſollte
beißen und freſſen? Wenn du nun hier auch
wollteſt ſchließen: Der liebt ſeine Freunde, darum
iſt er fromm und heilig, — ſo mußt du den Teu⸗
fel und alle die Seinen zuletzt auch fromm ma⸗
chen.“ Siehe Luthers Auslegung des Spru⸗
ches: „So ihr liebet, die euch lieben, was werdet
ihr für Lohn haben? Thun nicht dasſelbige auch
die Zöllner? Und ſo ihr auch nur zu euren Brü⸗
dern freundlich thut, was thut ihr Sonderliches?
46.4 nicht die Zöllner auch alſo?“ Matth. 5,
.47.
Bibelleſen.
Fürwahr, mein lieber Chriſt, du kannſt nicht
zu viel in der Schrift leſen, und was du lieſeſt,
kannſt du nicht zu wohl leſen, und was du wohl
lieſeſt, kannſt du nicht zu wohl verſtehen, und was
du wohl verſteheſt, kannſt du nicht zu wohl lehren,
und was du wohl lehreſt, kannſt du nicht zu wohl
leben. Darum, liebe Herren und Brüder, Pfarr⸗
herrn und Prediger, betet, leſet, ſtudiret, ſeid flei⸗
ßig. Fürwahr, es iſt nicht Faulenzens, Schnar⸗
chens und Schlafens Zeit zu dieſer böſen und
ſchändlichen Zeit. Lu ther.
Zeugniß wider die Religionsmenger.
Cyriacus Spangenberg ſchreibt in ſei⸗
nem Buche von der geiſtlichen Haushaltung und
Ritterſchaft Dr. M. Luthers Folgendes:
„Die Lehrer ſind nicht einer tauben Haſelnuß
werth, die ſich mit allen Secten, Rotten und Ver⸗
führern vergleichen können, neue Form und Re⸗
den, der Schrift unbekannt, erdenken, amnestias
(Generalpardone für alle Ketzer) anrichten, die
Irrthümer vertünchen, verſchmieren, gloſſiren und
declariren, damit ſie ja nicht wider dieſelben ſtrei⸗
ten und der Welt Ungunſt, Mühe und Arbeit auf
ſich laden dürfen. Ein ſolcher Wendehut iſt Dr.
Luther nicht geweſen, ſondern hat ſchwarz ſchwarz,
und weiß weiß genennet, und keinen Irrthum in
der Lehre unangefochten gelaſſen.“
Durch Kränklichkeit, die uns nicht mehr
als die nöthigſte Arbeit geſtattete, ſind wir abge⸗
halten worden, die Fortſetzung unſeres Aufſatzes
zu liefern: „Sind die Einſetzungsworte: Das
iſt mein Leib ꝛc. eigentlich zu nehmen?“ Wir
hoffen mit nächſter Nummer wieder darin fort⸗
fahren zu können.
Der Freigeiſt in Todesgefahr.
Der durch ſeine Reiſen und als Schriftſteller
bekannte franzöſiſche Gelehrte Volney, Verfaſſer
der „Ruinen“, ein das Chriſtenthum, wo er nur
konnte, verſpottender Freidenker, machte im Jahre
1797 eine wiſſenſchaftliche Reiſe durch Nord⸗
amerika, auf welcher er einmal mit ungefähr
zwanzig Perſonen über den breiten See Ontario
hinüberfuhr. Er war ſehr redſelig, ließ keine Ge⸗
legenheit, das Chriſtenthum zu verſpotten, vorbei,
und betrug ſich überhaupt auf eine ſehr weltliche
Art. Während der Ueberfahrt kam ſchnell ein
entſetzlicher Sturm, das Schiff ſtieß auf eine
Sandbank oder einen Felſen in beträchtlicher Ent⸗
56
fernung von einem zugänglichen Ufer, und litt
fortwährend ſo gewaltig von den Wellen, daß ſie
jeden Augenblick fürchteten, daß Schiff möchte
zertrümmert und ſie alle unvermeidlich eine Beute
des Todes werden. In dieſer Lage verlor der
große, ſtolze Philoſoph buchſtäblich alle Macht
ſeiner Vernunft. In einem Augenblick war er
völlig raſend und wüthete wie ein Toller, im an⸗
dern blickte er voll wilder Beſtürzung in eines der
Werke von Voltaire, die er gewöhnlich in ſei⸗
nem Buſen trug, dann ergriff ihn völlige Ver⸗
zweiflung, er ſtieß ganz unzuſammenhängende
Reden hervor, und bot dem Capitain eine ganz
unglaublich große Summe Geldes an, wenn er ihn
in einem kleinen Boote ans Ufer ſetzte, was rein
unmöglich war. In all ſeinem Elend hatte er
einen Genoſſen an dem Koch, welcher ſich an den
Vordermaſt anband, und dann im heftigſten Ver⸗
zweiflungskampf die fürchterlichſten Verwün⸗
ſchungen ausſtieß. Unter den übrigen Paſſagie⸗
ren waren zwei Schweſtern aus dem ehemaligen
franzöſiſchen Canada, welche, von der drohenden
Gefahr unterrichtet, in der Kajüte niederknieeten
und etwa zehn Minuten lang ſtill beteten, dann
ſich erhoben, einige Worte auf franzöſiſch ſprachen
und einander umarmten; darauf ſetzten ſie ſich
wieder mit ruhiger Ergebung in Alles, was da
kommen möchte. Das Schiff hielt in der gleichen
Lage ungefähr zwei Stunden aus, worauf der
Wind ſich legte, das Schiff wieder flott wurde,
und am folgenden Tage glücklich am Orte ſeiner
Beſtimmung anlaͤngte. Nach dem Sturme zeigte
ſich Volney nicht weniger als ein elender Schwäch⸗
ling, indem er mehrere der Mitreiſenden bat, ſie
möchten doch nirgends von ſeinem Benehmen
während der Gefahr Erwähnung thun.
(Eingeſandt.)
Der Glaube hält ſich an das Wort.
Der Glaube hält ſich an das Wort
Aus unſers Gottes Munde;
Das iſt ein felſenfeſter Hort
Auf ewig ſicherm Grunde.
Ob Alles wankt und bricht, —
Das bricht und wanket nicht;
Das trotzet aller Zeit
Und ſelbſt der Ewigkeit; —
Deß tröſtet ſich der Glaube.
Der Glaube hält ſich an das Wort,
Trotz Sünde, Welt und Teufel;
Das treibt die ärgſten Feinde fort
Und ſchlägt die ſtärkſten Zweifel.
Das ſtürzt der Hölle Macht,
Erhellt die trübſte Nacht,
Erwärmt die kältſte Bruſt
Und wandelt Angſt in Luſt; —
Deß tröſtet ſich der Glaube.
Der Glaube hält ſich an das Wort
Auf allen ſeinen Wegen;
Das bringt in jedem Stand und Ort
Ihm reichen Troſt und Segen.
Das ſtärkt ihn immer mehr,
Und läßt ihn nimmer leer;
Das giebt ihm Muth und Kraft
Zu treuer Ritterſchaft; —
Deß tröſtet ſich der Glaube.
Der Glaube hält ſich an das Wort
Im Leben und im Sterben;
Das führt zu Chriſto hier und dort
Und läßt ihn nicht verderben.
Tön' Glock' und Scholle dumpf, —
Der Glaube ſingt Triumph;
Er ſchaut den ſichern Port, —
Sein Compaß iſt das Wort; —
Deß tröſtet ſich der Glaube. F. W. H.
Geſchenke für das Seminar zu Fort Wayne,
vom 20. October 1846 bis 20. October 1847.
1) Aus der lutheriſchen Gemeinde von Fort Wayne, in
Naturalien nach dem Marktpreis berechnet.
Von Herrn Ferdinand Meyer.... 87.2²
„ „ Joh. Heinr. Trier... 7.01
„ Courad Trier... 6.41
„ „ ͤGebrüder Brück....... 6.701
„ „ Joh. W. Lindlag.. 5.033
„ „ Joh. Menke... 1.50
7 „ZBrüchtenicht. 1.00
5„ „Dietrich Gieſeking....... 0.60
„ „Chr. Piepenbrink (baar))). 1.121
„ „ Adam Schraub........ 0.56
„ „ Jakob Föllinger... 3.75
„ „Loeffler...—.—ſ.—— 2.0
„ Georg Bührle..— 0.99
„Franz Oehlſchläger. 0.16
„ „ Dietrich Gerke.....— 1.36
„ „ Fr. Kanne (baar). 0.50
„ „ E. Langſgaededee.. 0.50
„ „ Louis Griebel (baar).... 1.00
„ „ Franz Lankenaaoooouwuwuſůuũͤã̃̃ 0.50
„ „C. Pöhler..—.—.—.— 1.44
„ „L. Gerle.— 0.68
„ „ C. Lindenſchmidt.... 0.25
„ „ Paſtor Sihler..—.— 1.27
„ Clara Strunk (baarr)))). 1.50
Witiwe Brückh.... . 1.2⁴
2 Aus der Gemeinde des Herrn Paſtor Jäbker
(Adams County), gleichfalls in Naturalien.
Von Herrn Ernſt Bunck............ 50.30
„ „ Herm. Wefel. 0.38
„ „Friedr. Buuck...... 3.75
„ „ Ernſt Stoppenhagen..... ¹n 1.75
„ „Reinking.—.—.— 2.75
3) Aus der Gemeinde des Herrn Paſtor F. W.
Husmann, Allen und Adams County, in Natu⸗
ralien.
Von Herrn Heinr. Fülling...... . 5².00
„ „ Chriſtiäner.—. 0.7⁵
„ „ G. Lepper.....— 0.88
„ „ W. Griebel... . ↄ. ìI 1.00
Summa. 54.63
I) Aus der engliſch⸗lutheriſchen Gemeinde des
Herrn Paſtor Albach.
Von Herrn Rudiſill
5) Von auswärtigen Gemeinden u. Privatleuten.
Von der Gemeinde des Herrn Paſtor Richmanns 4.00
80.31
. .. 5„50
Von Herrn Krenzlein aus Baiern ... . 1.00
Aus Noble County, Ind.... 0.74
Von Herrn G. Rasp aus Pomeroy.. 1.00
Von der St. Jacobi-Gemeinde in Franklin
Countv, Ohio........... 1.75
Von der Gemeinde aus Monrbdoooo 5.00
Von der Gemeinde aus Baltimore durch Herrn
Paſtor Wyneken n. 35.00
Summa 548.49
Total-Summa. . 5116.743
Bezahlt.
3. Jahrg. Die HH. H. Klute, Frdr. Lefker, P. Sanders.
2. Hälfte des 3. Jahrg. Die HH. Chrn. Alt, C. Meyer,
Daniel Ritz, P. Spieß.
4. Jahrg. Die HH. H. Bäpler, J. Beſterle, Franz Bieh⸗
ler, J. Briel, J. W. Billmann, J. Beißwänger, Doberer,
Al. Einwächter, E. Eckert, Gerh. Edeler, P. Grätz, P.
Harms, L. Hellwig, J. Imwalde, H. Klute, Gottfr. Kalb,
T. F. Kleppiſch, Maria Köſter, Ph. Kraft, P. Löber, Franz
Leukner, Georg Lepper, Fricdr. Lefker, Wilh. Linn, Fr.
Prutz, G. Ruppel, Th. Rückert, Wigand Rollmanm, Chri⸗
ſtoph Reinhard, Daniel Ritz, P. Schulze, Joh. Schindle,
H. Schneider, J. Stahl, C. F. Schaible, F. Seibold, J.
G. Schneider, H. Triebert, H. Weber, L. Waldſchmidt,
Dietrich Weber, Hermann Walten, Heinr. Waltzen, Aug.
Walther, Fr. Walz, G. W. Fr. Winkelmann.
1. Hälfte des 4. Jahrg. Die HH. Chrn. Ali u. P. Spieß.
Gedruckt bei Arthur Olshauſen,
Herausgeber des Auzeiger des Weſtens.
English translation AI translation
them. But what do they do? — They love their own sectarian rabble; besides that, they are spider-like and murderously hostile to us, though we have done them no wrong; so that one indeed perceives well what spirit they are of, and they may well boast that they nevertheless have as much love as knaves, rogues, and murderers, and even the devils themselves have among one another. By this measure no man on earth would be evil. For indeed no one is so utterly desperately wicked that he does not have to have someone as a friend; how else could he live among people, if he had to bite and devour all people? Now if you wanted to conclude from this: he loves his friends, therefore he is pious and holy — then you would in the end have to make the devil and all his own pious as well." See Luther's exposition of the saying: "For if ye love them which love you, what reward have ye? Do not even the publicans the same? And if ye salute your brethren only, what do ye more than others? Do not even the publicans so?" Matthew 5:46–47.
Bible Reading.
Truly, my dear Christian, you cannot read too much in Scripture, and what you read you cannot read too well, and what you read well you cannot understand too well, and what you understand well you cannot teach too well, and what you teach well you cannot live too well. Therefore, dear sirs and brethren, pastors and preachers, pray, read, study, be diligent. Truly, this is no time for idling, snoring, and sleeping in this evil and shameful age.
Luther.
Testimony Against the Mixers of Religion.
Cyriacus Spangenberg writes the following in his book on the spiritual household and knighthood of Dr. M. Luther:
"Teachers are not worth a hollow hazelnut who can come to terms with every sect, faction, and seducer; who devise new forms and speech unknown to Scripture; who arrange amnesties (general pardons for all heretics); who whitewash, smear over, gloss, and explain away errors, so that they need not contend against them and thereby bring upon themselves the world's displeasure, trouble, and labor. Dr. Luther was no such turncoat, but called black black and white white, and left no error in doctrine unchallenged."
Owing to ill health, which has allowed us no more than the most necessary work, we have been prevented from delivering the continuation of our essay: "Are the words of institution, 'This is my body,' etc., to be taken literally?" We hope to be able to continue with it again in the next number.
The Freethinker in Mortal Danger.
The French scholar Volney, known for his travels and as a writer, author of "The Ruins," a freethinker who mocked Christianity wherever he could, made a scientific journey through North America in the year 1797, during which he once crossed the broad Lake Ontario together with about twenty persons. He was very talkative, let no opportunity pass to mock Christianity, and conducted himself altogether in a very worldly manner. During the crossing a terrible storm arose swiftly; the ship struck a sandbank or a rock at a considerable distance from any accessible shore, and continued to suffer so violently from the waves that at every moment they feared the ship might be shattered and they all inevitably become a prey to death. In this situation the great, proud philosopher literally lost all power of his reason. At one moment he was utterly frantic and raged like a madman; at another he gazed in wild consternation into one of the works of Voltaire, which he usually carried in his bosom; then complete despair seized him, he burst out with utterly incoherent speeches, and offered the captain an unbelievably large sum of money if he would set him ashore in a small boat, which was simply impossible. In all his misery he had a companion in the cook, who bound himself to the foremast and then, in the fiercest struggle of despair, uttered the most fearful curses. Among the other passengers were two sisters from former French Canada, who, informed of the threatening danger, knelt down in the cabin and prayed quietly for about ten minutes, then rose, spoke a few words in French, and embraced one another; after which they sat down again with calm resignation to whatever might come. The ship held out in the same condition for about two hours, whereupon the wind subsided, the ship became afloat again, and on the following day arrived safely at its destination. After the storm, Volney showed himself to be no less a wretched weakling, in that he asked several of his fellow travelers that they would nowhere make mention of his behavior during the danger.
(Submitted.)
Faith Holds Fast to the Word.
Faith holds fast to the Word
from our God's own mouth;
that is a rock-firm refuge
on eternally secure ground.
Though everything totters and breaks, —
that does not break or totter;
that defies all time
and even eternity; —
in this faith takes comfort.
Faith holds fast to the Word,
defying sin, world, and devil;
that drives away the worst enemies
and defeats the strongest doubts.
That topples hell's power,
lights up the darkest night,
warms the coldest breast,
and turns fear into joy; —
in this faith takes comfort.
Faith holds fast to the Word
on all its ways;
that brings, in every station and place,
rich comfort and blessing to it.
That strengthens it ever more,
and never leaves it empty;
that gives it courage and strength
for faithful knighthood; —
in this faith takes comfort.
Faith holds fast to the Word
in life and in death;
that leads to Christ here and there
and does not let it perish.
Let bell and clod toll dully, —
faith sings in triumph;
it beholds the sure harbor, —
its compass is the Word; —
in this faith takes comfort.
F. W. H.
Gifts for the Seminary at Fort Wayne, from October 20, 1846 to October 20, 1847.
1) From the Lutheran congregation of Fort Wayne, in produce reckoned at market price.
From Mr. Ferdinand Meyer.... 87.2²
" Joh. Heinr. Trier... 7.01
" Conrad Trier... 6.41
" the Brück Brothers....... 6.701
" Joh. W. Lindlag.. 5.033
" Joh. Menke... 1.50
" Brüchtenicht. 1.00
" Dietrich Gieseking....... 0.60
" Chr. Piepenbrink (cash) 1.121
" Adam Schraub........ 0.56
" Jakob Föllinger... 3.75
" Loeffler............ 2.0
" Georg Bührle.... 0.99
" Franz Oehlschläger. 0.16
" Dietrich Gerke..... 1.36
" Fr. Kanne (cash). 0.50
" E. Langsgaede.. 0.50
" Louis Griebel (cash).... 1.00
" Franz Lankenau.... 0.50
" C. Pöhler........ 1.44
" L. Gerle.... 0.68
" C. Lindenschmidt.... 0.25
" Pastor Sihler.... 1.27
" Clara Strunk (cash) 1.50
Widow Brück.... 1.2⁴
2) From the congregation of Pastor Jäbker (Adams County), likewise in produce.
From Mr. Ernst Bunck............ 50.30
" Herm. Wefel. 0.38
" Friedr. Buuck...... 3.75
" Ernst Stoppenhagen..... 1.75
" Reinking.... 2.75
3) From the congregation of Pastor F. W. Husmann, Allen and Adams County, in produce.
From Mr. Heinr. Fülling...... 5².00
" Christiäner.... 0.7⁵
" G. Lepper..... 0.88
" W. Griebel.... 1.00
Sum. 54.63
4) From the English Lutheran congregation of Pastor Albach.
From Mr. Rudisill
5) From congregations and private individuals elsewhere.
From the congregation of Pastor Richmann 4.00
80.31
.. 5.50
From Mr. Krenzlein of Bavaria ... 1.00
From Noble County, Ind.... 0.74
From Mr. G. Rasp of Pomeroy.. 1.00
From the St. Jacobi congregation in Franklin County, Ohio........... 1.75
From the congregation of Monroe.......... 5.00
From the congregation of Baltimore through Pastor Wyneken..... 35.00
Sum 548.49
Grand total. 5116.743
Paid.
Volume 3. Messrs. H. Klute, Frdr. Lefker, P. Sanders.
Second half of Volume 3. Messrs. Chrn. Alt, C. Meyer, Daniel Ritz, P. Spiess.
Volume 4. Messrs. H. Bäpler, J. Besterle, Franz Biehler, J. Briel, J. W. Billmann, J. Beisswänger, Doberer, Al. Einwächter, E. Eckert, Gerh. Edeler, P. Grätz, P. Harms, L. Hellwig, J. Imwalde, H. Klute, Gottfr. Kalb, T. F. Kleppisch, Maria Köster, Ph. Kraft, P. Löber, Franz Leukner, Georg Lepper, Friedr. Lefker, Wilh. Linn, Fr. Prutz, G. Ruppel, Th. Rückert, Wigand Rollmann, Christoph Reinhard, Daniel Ritz, P. Schulze, Joh. Schindle, H. Schneider, J. Stahl, C. F. Schaible, F. Seibold, J. G. Schneider, H. Triebert, H. Weber, L. Waldschmidt, Dietrich Weber, Hermann Walten, Heinr. Waltzen, Aug. Walther, Fr. Walz, G. W. Fr. Winkelmann.
First half of Volume 4. Messrs. Chrn. Ali and P. Spiess.
Printed by Arthur Olshausen, publisher of the Anzeiger des Westens.