A cumulative subject index to seven Missouri
Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at
St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses,
and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by
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—
Abhandlungen.
Die Lehre von der Kirche. Bra. 1905. Was iſt es um die chriſtliche Kirche au Erden? L. W. 53, 396—411. 439—460. 494—509. 535—549. Was lehrt der Epheſerbrief von der einen heiligen chriſtlichen Kirche? L. W. 47, 97—108. 129—-136. 195—203. 295—303. 328—334. 48, 39—45. 69—78. 104—10. Drei Fragen über die chriſtliche Kirche. Luth. 59, 257. 258. 273. 289. 290. 305. 306. 321—323. 339. 353. 354. Luth. 60, 33—35. 51—53. Die Lehre von der Kirche ſoll uns bewegen, uns zur wahren ſichtbaren Kirche zu halten. Cal. 1994. Von den Kennzeichen der wahren Kirche. Luth. 5, 65—70. Wort und Sakrament die einzigen untrüglichen Kennzeichen der Kirche. Luth. 1, 21—24. Von den rechten Gebrauch der Lehre von der Kirche. Mich. 94. über den Unterſchied vor rechtgläubiger und irrgläubiger Kirche. Süd. 89. Die Herrlichkeit der KirchWis. Syn. 75. Etwas von der Gemeinſchaft der Heiligen. Luth. 44, 131. Di Sammlung der Kirche. Altteſtamentliche Weisſagung. L. W. 37, 328—332 Welch einen wunderbaren Anfang die chriſtliche Kirche genommen. Luth. 38. 46 43. Sind alle Chriſten Heilige? Was ſind tote Glieder der Kirche Chriſti? Lii. 30, 131—133. — Mit. 95, 11—28. Deleg. 93, 38—45. Luth. 1, 82—8ʃ 86—88. 95—100. W. 67. L. W. 21, 231—236. 16, 161—172. Luth. 1 154. Mit. 67. 68. R. Pieper, Kat. 2, 263—299. Baier 3, 614—683. Lök 574 — 584. Stock. 644—646. Brunn. 318—335. Walther, Die ev.-Iuth. Kirt'
1—60. Theol. 6, 1—16. Die chriſtliche Kirche. Luth. 38, 9.
Abriſt.
Die Lehre von der Kirche § 1. Bedeutung des Wortes Kirche § 2. Vas die Kirche? § 3. Die Kirche iſt unſichtbar § 4. Antitheſe § 5. Keine ſichthun Kirche iſt die alleinſeligmachende Kirche § 6. Auch die lutheriſche Kirche nicht 8 7 Eigenſchaften der Kirche: eine, heilige, chriſtliche Kirche § 8. Die Kirche iſt eine Gemeinſchaft § 9. Namen und Bilder für die Kirche § 10. Schätze und Ging § 11. Herrlichkeit der Kirche § 12. Die Kirche hat es allezeit gegeben § 13. DeKirche iſt ein Bau § 14. Kennzeichen § 15. Die ſichtbare Kirche S 16. In de ſichtbaren Kirche ſind Heuchler § 17. Heuchler gehören nicht zur Kirche § 18. S8e ſoll man ſich gegen das Unkraut in der Kirche verhalten? § 19. Trotz der Heuche wird die ſichtbare Kirche noch eine Kirche genannt § 20. Was von der unſichtbare Kirche geſagt iſt, gilt auch von jeder Ortsgemeinde. § 21. Wahre und falſche ſichn bare Kirche § 22. Die lutheriſche Kirche iſt die rechtgläubige Kirche § 23. De falſche Kirche § 24. Inwiefern iſt die falſche Kirche noch eine Kirche und inwicier— nicht? § 25. Auch in falſchgläubigen Kirchen gibt es noch Chriſten S 26. 63 brauch dieſer Lehre. Selbſtprüfung § 27. Anſchluß an die ſichtbare Kirche § 25 Allein zur rechtgläubigen Kirche ſoll man ſich halten § 29. Die falſche Kirche 1 man meiden § 30. Troſt dieſer Lehre § 31. Die Aufgabe der Kirche § 32.
Die Kirche.
Schmidt 1, 230. I. Die Lehre von der Kirche iſt eine wichtige Lehre.
a. Die Schrift redet viel davon. ö Cal. 1904, 10. b. In der Kirchengeſchichte hat dieſe Lehre eine grebe
Rolle geſpielt.
1. Im Papſttum war dieſe Lehre verdunkelt. L. W. 53, 397. 2. Durch Luthers Reformation iſt ſie wieder ve—
und rein gelehrt worden.
Luth. 44, 154. Bra. 3. Die erſten Lehrkämpfe in unſerer Synod1905, 9. W. 1856, 7. wurden über dieſe Lehre geführt. Disputation Mich. 94, 9. Mit. 95, 11. Altenburg 1841. — Jo. 97, 14.
Luth. 59, 257. 2. Bedeutung des Wortes Kirche. Unter Kirche ver
ſteht man
a. das Gebäude, z. B. eine neue Kirche;
b. den Gottesdienſt, z. B. ich gehe in die Kircherfo
c. die Ortsgemeinde, z. B. ich gehöre zur Pauls
kirche;
d. die Kirchengemeinſchaft, z. B. die lutheriſche Kirthe
e. die ſichtbare Kirche;
f. die unſichtbare Kirche.
Anm. a. Das Wort ecclesia hat Luther (vornehin
—4
Luth. 59, :
12
—
lich wohl, weil das Wort „Kirche“ im Papſttum mi
braucht wurde) mit Gemeinde überſetzt. Eeclesia hei
Kirche oder Gemeinde. N. 75, 41. Ma. 32, 1%
Walth. Anſchl. 10.
R. Pi. 2, 267. L. W. 53, Anm. b. Die verſchiedenen Bedentn! 401. Bra. 1905, 10. gen des Wortes ecclesia ſind:
1. Die Geſamtheit aller an Chriſtum Gläubige
Eph. 5, 25: geliebet die Gemeine. Matth. 16, 18: Auf dieſen Felſen will ich bauen meine Gemeinde. Eph. 1. 22. 3, 21.
2. Die unſichtbare Ortsgemeinde. 1 Kor. 1, 2. 2 Kor. 1, 1.
3. Die ſichtbare Ortsgemeinde. Matth. 18, 17: Sag es der Gemeinde.
4. Die Verſammlung der Chriſten. 1 Kor. 11, 18. 14, 34: die Weiber laſſet ſchweigen unter der Gemeinde.
5. Die zur Verſammlung gekommenen freien Bürger des Ortes (in rein bürgerlichem Sinn). Ap. 19, 32. 40: Der Kanzler ließ die (Volks⸗) Gemeinde gehen.
Anm. c. Etymologie des Wortes Kirche.
eirche mag wohl vom griechiſchen Wort kyriake her—
ommen. Wie unter dem Wort „Haus“ oft die Haus⸗
ewohner verſtanden werden (Lydia und ihr Haus Ap.
6, 15), ſo hier unter dieſem Wort die Familie des
derrn. Hebr. 2, 13.
Anm. d. Zu unterſcheiden iſt
1. die Kirche imeigentlichen Sinn (die unſichtbare Kirche, die Gemeinde der Heiligen),
2. die Kirche im uneigentlichen Sinn. (Die ſichtbare Kirche, alle, die ſich zu Gottes Wort halten.) — Wird dieſe Unterſcheidung nicht feſtgehalten, ſo wird alles verwirrt.
Die Kirche im eigentlichen Sinn.
- L. W. 53, 396—411
- L. W. 53, 396—411. 439—460
- L. W. 53, 396—411. 439—460. 494—509
- L. W. 53, 396—411. 439—460. 494—509. 535—549
- L. W. 47, 97—108
- L. W. 47, 97—108. 129
- Luth. 59, 257
- Luth. 59, 257. 258
- Luth. 59, 257. 258. 273
- Luth. 59, 257. 258. 273. 289
- Luth. 59, 257. 258. 273. 289. 290
- Luth. 59, 257. 258. 273. 289. 290. 305
- Luth. 59, 257. 258. 273. 289. 290. 305. 306
- Luth. 59, 257. 258. 273. 289. 290. 305. 306. 321—323
- Luth. 59, 257. 258. 273. 289. 290. 305. 306. 321—323. 339
- Luth. 59, 257. 258. 273. 289. 290. 305. 306. 321—323. 339. 353
- Luth. 59, 257. 258. 273. 289. 290. 305. 306. 321—323. 339. 353. 354
- Luth. 60, 33—35
- Luth. 60, 33—35. 51—53
- Luth. 5, 65—70
- Luth. 1, 21—24 Word and Sacrament: The Only Infallible Marks of the Church.
- Luth. 44, 131
- L. W. 37, 328—332
- Luth. 38. 46
- Luth. 38. 46 43
- Mit. 95, 11—28
- Luth. 1, 82—8 Life Story of Dr. Luther. (Continued.)
- L. W. 21, 231—236
- L. W. 21, 231—236. 16, 161—172
- Luth. 1
- Luth. 1 154
- Mit. 67. 68
- Kat. 2
- Kat. 2, 263—299
- Baier 3, 614—683
- Stock. 644—646
- Brunn. 318—335
- Theol. 6, 1—16
- Luth. 38, 9
- Schmidt 1
- Schmidt 1, 230
- Schmidt 1, 230. I
- Cal. 1904, 10
- L. W. 53, 397
- L. W. 53, 397. 2
- Luth. 44, 154
- W. 1856, 7
- Mich. 94, 9
- Mit. 95, 11
- Jo. 97, 14
- Luth. 59, 257
- Luth. 59, 257. 2
- Ma. 32, 1
- Walth. Anschl. 10
- R. Pi. 2, 267
- Bra. 1905, 10
- L. W. 53, 450
margin
- Mit. 95, 15
margin
- L. W. 53, 401
margin
- R. Pi. 2, 266
margin
- Löb. 574
margin
- Bra. 1905. Was iſt es um
- Mich. 94. über den Unter
- Süd. 89. Die Herrlichkei
- Syn. 75. Etwas von der G
- W. 67.
- Luth. 59, :
12
—
lich wo
- L. W. 53, Anm. b. Die ve
vol b, printed page
698–701 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0779
3.
—
3. Was iſt die Kirche? Die chriſtliche Kirche iſt nicht
ein Gebäude von Holz oder Stein (R. Pi. Pred. 1,
105), ſondern die Geſamtheit aller Gläubi⸗
pen. Del. 96, 28.
Matth. 16, 18. Auf dieſen Felſen u. ſ. w. Wer auf dieſen Felſen gegründet iſt, iſt Glied der Gemeinde. Mit. 95, 16. Walth. Die ev. Auth. Kirche 3. Geſ. u. Ev. 323. 324. Bra. 1905, 13. Luth. 59, 274.
Eph. 2, 19—21: erbauet auf den Grund der Apoſtel und Propheten. Wer auf dieſem Grunde ruht, gehört zur Kirche. Cal. 1904, 11. Mit. 95, 20. L. W. 17, 295—303. 53, 452.
Ey h. 1, 22. 23: Die Gemeinde, welche da iſt ſein Leib. Cal. 1904, 11. 33. Brun 323. Mit. 95, 18. 19. Süd. 91, 11. 12. Vra. 1905, 14. 15. Küg. 2. 97. Walth. Anſchl. 11. — Haupt und Leib eines Menſchen ſind aus einem Stoff. L. W. 47, 131. 132.
1 Petr. 2, 9. 10: das heilige Volk. Mit. 95, 17. 18. Bra. 1905, 14. — Eph. 5, 25—26: auf daß er ſie heiligte.
Ep h. 4. 4—6: ein Leib und ein Geiſt. Wer an dieſer innerlichen Gemeinſchaft des Glaubens teil hat, iſt Glied der Kirche. Mit. 95, 18. L. W. 18. 39—45. Bra. 1905, 31. O. 71, 25. — Joh. 17,
198—202. 11. 20. 21: daß ſie alle eins ſeien. Mit. 95, 16..—
6,
Out.
220.
Walther, Kirche u. Amt Anm. a. Die Kirche iſt die Gemeinde der de—
ligen.
Kaſ. 1. So wurde ſie ſchon zur Zeit der Apoſtel anze
ſehen. Zeugnis von Cyprian.
2. So beſchreiben ſie unſere lutheriſchen Bekenn
nisſchriften. Konk. 40: Die Verſammlung ——
Gläubigen. 152—156. 324: Es weiß, Gon L
ein Kind von ſieben Jahren, was die Aainde
nämlich die heiligen Gläubigen. 715, § 50.
3. 40 Walther von Anfang unſerer Sonen
an gelehr
Anm. b. Das beſtätigt der ganze geſchichtliche Irbe⸗
der Schrift alten und neuen Teſtaments. Auch in Iiral waren allein die Gläubigen Gottes Volk, „das Übrige Röm. 9, 6. Luth. 66, 70. 71.
Anm. c. Die Kirche iſt nicht ein Reich von diss Welt, wie die Jünger träumten Ap. 1, 6 (L. B. 142), keine bloß äußerliche Gemeinſchaft Vra. 1905. 1 keine Heilsanſtalt, in welcher die Menſchen erſt zu Con ſten herangezogen werden ſollen M it. 95. 22. Waut
aſ. 70, ſondern ein geiſtliches Reich. Darm heißt es Himmelreich Matth. 22, 2, Jeruſalem, das d ben iſt Gal. 4, 26, um die geiſtliche, himmliſche Art Natur anzuzeigen. L. W. 53, 443. Allg. 56, 64. Ther 6, 3. 4.
Anm. d. Zur chriſtlichen Kirche (Kirche bat exochN. W. 76, 42) gehören
346. 1. nur Gläubige. Wer Chriſti Geiſtritin
94, hat, der iſt nicht ſein und wäre er der reichſte Iu—
mer der Umgegend, der klügſte Geſchäftsmann de
höchſte Präſes. Daß man in chriſtlichen Familin
aufgewachſen und in ſtatiſtiſchen Berichten mitne
zählt wird, tut es nicht:
2. alle Gläubigen, auch die Armiten nd
Verachtetſten, dis ehemals die größten Sünder v
ö ren, die mit Unrecht Gebannten (ſ. § 3½, de
Schwachglänbigen. L. W. 48. 42.
Anm. e. Die Mitaliedſchaft iſt nicht gebunden
äußerliche Geſetze. Gehorſam gegen den Paypſt oder d
LNirchenregiment, Anſchluß an eine Gemeinde u. ſ 5
ſondern allein an den Glauben.
Walth. Anm. f. Das Reich der Kirche beſteht nicht neben
den Weltreichen, ſondern iſt inn allen Reichen der Ben und durchkreuzt ſie wie eine darin verborgene golden Ader.
Bra. Anm. g. Zeitgläubi ae I gehören nur ſo lan zur Kirche, als ſie glauben. — Die Schrift hat nur de
Gläubigen im Auge, die bis ans Ende im Glouben harren. Mit. 95, 21. 22. Bra. 1905, 16. 17. L.
53, 508. 509.
im. h. Anwendungen hiervon. Iſt die
e die Gemeinde der Gläubigen, dann wird man
1. ſich nicht beherrſchen laſſen vom Eifer um die eigene Kirche, nicht auf bloße Vergrößerung der Gemeinde und Synode hinarbeiten, ſondern vor allem die unſichtbare Kirche bauen;
2. die Predigt des Evangelii die Hauptſache ſein laſſen, welcher alle kirchlichen Ordnungen dienen müſſen;
3. zum Bau der Kirche keine äußerlichen, menſchlichen Ordnungen, Fairs, Suppers u. ſ. w. anwenden;
- R. Pi. Pred. 1,
105
- Mit. 95, 16
- Ges. u. Ev. 323
- Ges. u. Ev. 324
- Bra. 1905, 13
- Luth. 59, 274
- Cal. 1904, 11
- Mit. 95, 20
- L. W. 17, 295—303
- L. W. 17, 295—303. 53, 452
- Cal. 1904, 11
- Cal. 1904, 11. 33
- Brun 323
- Mit. 95, 18
- Mit. 95, 18. 19
- Süd. 91, 11
- Süd. 91, 11. 12
- Kueg. 2, 97
- Walth. Anschl. 11
- L. W. 47, 131
- L. W. 47, 131. 132
- L. W. 47, 131. 132.
1
- Mit. 95, 17
- Mit. 95, 17. 18
- Bra. 1905, 14
- Mit. 95, 18
- L. W. 18. 39—45
- Bra. 1905, 31
- O. 71, 25
- L. W. 53, 406—411
margin
- L. W. 53, 406—411. 47, 101
margin
- L. W. 53, 406—411. 47, 101. 102
margin
- L. W. 53, 406—411. 47, 101. 102. 106
margin
- L. W. 53, 406—411. 47, 101. 102. 106. 48, 41
margin
- L. W. 53, 406—411. 47, 101. 102. 106. 48, 41. 42
margin
- L. W. 53, 406—411. 47, 101. 102. 106. 48, 41. 42. 50, 443
margin
- L. W. 53, 406—411. 47, 101. 102. 106. 48, 41. 42. 50, 443. 24, 231
margin
- L. W. 53, 406—411. 47, 101. 102. 106. 48, 41. 42. 50, 443. 24, 231. 16, 161
margin
- Mit. 95, 12
margin
- Mit. 95, 12. 97, 10
margin
- Bra. 1905, 18
margin
- Bra. 1905, 18. 10
margin
- Luth. 44, 131
margin
- Luth. 44, 131. 30, 131
margin
- Luth. 44, 131. 30, 131. 132
margin
- Luth. 44, 131. 30, 131. 132. 59, 278
margin
- Luth. 44, 131. 30, 131. 132. 59, 278. 273
margin
- Luth. 44, 131. 30, 131. 132. 59, 278. 273. 274
margin
- Luth. 44, 131. 30, 131. 132. 59, 278. 273. 274. 1
margin
- Luth. 44, 131. 30, 131. 132. 59, 278. 273. 274. 1. 57
margin
- Luth. 44, 131. 30, 131. 132. 59, 278. 273. 274. 1. 57. 82
margin
- Luth. 44, 131. 30, 131. 132. 59, 278. 273. 274. 1. 57. 82. 6
margin
- Luth. 44, 131. 30, 131. 132. 59, 278. 273. 274. 1. 57. 82. 6. 9
margin
- Luth. 44, 131. 30, 131. 132. 59, 278. 273. 274. 1. 57. 82. 6. 9. 10, 38
margin
- Cal. 1901, 12
margin
- Cal. 1901, 12. 92, 13
margin
- Il. 76, 30
margin
- Can. 89, 21
margin
- Mich. 94. 11
margin
- Mich. 94. 11. 57
margin
- Süd. 91, 11
margin
- Süd. 91, 11. 12
margin
- Süd. 91, 11. 12. 89
margin
- Süd. 91, 11. 12. 89. 11
margin
- Süd. 91, 11. 12. 89. 11. 12
margin
- Syn. Frei. 82, 82
margin
- R. Pi. Pred. 1, 105
margin
- Schmidt 1
margin
- Schmidt 1, 231
margin
- Walth. Kas. 70
margin
- Walth. Kas. 71
margin
- Fest. 291
margin
- Fest. 291
margin
- Ma. 5. 295
margin
- Ma. 5. 295 28
margin
- Ma. 5. 295 28. 129
margin
- Ma. 5. 295 28. 129. 31
margin
- Ma. 5. 295 28. 129. 31. 205
margin
- Löb. 575
margin
- Stock. 615
margin
- Mit. 95, 16
- Out.
220
- Kas. 1
- Konk. 40
- Luth. 66, 70
- Luth. 66, 70. 71
- L. W. 53, 443
- Allg. 56, 64
- W. 76, 42
- L. W. 48. 42
- Mit. 95, 21
- Mit. 95, 21. 22
- Bra. 1905, 16
- Bra. 1905, 16. 17
- Kueg. 4, 144
margin
- Theol. 1. 2
margin
- Proc. 95, 14
margin
- Proc. 95, 14. 236
margin
- Proc. 95, 14. 236. 237
margin
- Sieck 1
margin
- Sieck 1, 1—9
margin
- Sieck 1, 1—9 2
margin
- Mit. 95, 13
margin
- L. W. 53, 408
margin
- Ma. 5, 295
margin
- Walth. Fest. 345
margin
- Cal. 92, 13
margin
- Brun 325
margin
- Ma. 5, 295
margin
- Kas. 70
margin
- Cal. 1904. 12
margin
- L. W. 53, 546
margin
- L. W. 53, 546. 547
margin
- Il. 76, 27
margin
- L. W. 53, 546
margin
- L. W. 53, 546. 547
margin
- Süd. 91, 25
margin
vol b, printed page
701–703 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0782
4.
—
4. Gottes Wort fleißig in Kirche und Haus wohnen laſſen, da der Glaube allein durchs Wort erzeugt wird;
vol b, printed page
703 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0784
5.
—
5. nicht auf den Gedanken kommen, die äußere Gewalt des Staates zur Ausbreitung der Kirche in Anſpruch zu nehmen;
vol b, printed page
703 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0784
6.
—
6. nur ſolche aufnehmen in die Gemeinde,
die man der Liebe nach für Gläubige halten kann;
- Süd. 91, 17
margin
- Süd. 91, 17. 18
margin
vol b, printed page
703 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0784
7.
—
7. ſich vor rigoriſtiſcher Kirchenzucht hüten, daß
man mit dem Unkraut nicht zugleich auch den Wei⸗—
zen ausrauft;
vol b, printed page
703 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0784
8.
—
8. nicht um der Heuchler willen oder um bloßer
Schwachheitsſünden der Glieder willen die Orts-
gemeinde verlaſſen.
Anm. i. Es gibt nur zweierlei Menſchen in der
[lt: Glieder der Kirche und Glieder der Welt. Ent⸗
der — oder.
4. Die chriſtliche Kirche iſt unſichtbar.
Joh.
18. 36:
in Reich iſt nicht von dieſer Welt. Luk. 17, 20. 21:
vendig in euch. (Stöckh. N. T. 210. L. W. 53, 496.)
Tim. 2. 19: Der Herr kennt die Seinen. (L. W. 53,
5. 456.) 1 Petr. 2, 5: ein geiſtliches Haus. Kol. 3, Euer Leben iſt verborgen in Gott. Pſ. 45, 14: ganz
erlich inwendig. Konk. 154. — Darum: Ich glaube
ie Kirche. Baier 3, 649. Luth. 38, 10.
Walther, Kirche und Amt 14—29.
Anm. a. Unſichtbar iſt die Kirche nicht darum, weil
zan ihre Glieder nicht ſehen könnte, ſondern weil man
den Glauben nicht ſehen kann. Unſichtbar iſt Gna
Vergebung, Glaube. Küg. 4, 144.
Anm. b. Das Weſen der Kirche liegt nicht in äus
lichen Zeremonien.
Anm. c. Der Chriſt ſtößt ſich nicht daran, ſond
freut ſich. daß Chriſtus nicht ein armſeliges, irdii
Reich hat.
Einwand. Eine ſolche Kirche eriſtiere nirgends „
werde nie exiſtieren. Sie ſei ein Gedankending, ein 5
toniſcher Staat.
5. Antitheſe. Daß die Kirche die Gemeinde der Ha
ligen und darum unſichtbar iſt, hat man nach und n
vergeſſen.
a. Katholiken. Die Kirche iſt ein äußerlich
weltliches Reich mit äußerlicher Verfaſſung und ein
ſichtbaren Oberhaupt. Hierarchie. Bellarmin: ù
Kirche iſt ſichtbar. L. W. 16, 164. Cal. 1904. 12.
Baier 3, 620. Mit. 92, 55. Auch die Böſen geher
zur Gemeinde der Heiligen. R. Pi. 2, 269. 270.
W. 16, 161. 162.
Anm. a. Welche furchtbare Quelle des Verderbens!
dieſe Lehre geworden! Die Kirche wurde angeſehen
ein Schiff, in dem Papſt, Kardinäle, Biſchöfe und Me
che ſaßen. N. 75, 41. Wer die abgöttiſchen Mißbra
und das ſchändliche Leben der Prieſter angriff, griff &
Kirche an. Ma. 5, 299. 300. Walth. Kaſ. 75.
Anm. b. Wäre Luther in dieſer falſchen Lehre ve
der Kirche geblieben, ſo wäre das ganze Reformation
werk geſcheitert. Mit der rechten Lehre von der Kir
war das Papſttum als Reich des Antichriſts entlardt. b. Quäker und Schäker. ö c. Presbyterianer. Die Kirche ſei die Ge⸗
ſamtheit der Erlöſten.
d. Grabau. Die Kirche iſt ſichtbar. Die lutheriſte
Kirche iſt die Kirche, außer welcher kein Heil. S. 87. e. Die neueren Theologen.
Delitzſch. Wer getauft iſt, iſt ein Glied am
Leibe Chriſti, einerlei ob lutheriſch oder Unitarier,
ſelbſt wenn er ein Hurer iſt.
Vilmar. Die Kirche iſt eine Heilsanſtalt
Der ſtete Gebrauch der Gnadenmittel iſt mit in den
Bereich „Kirche “einzuſchließen.
Kliefoth. Die Kirche wird vor Menſchen er⸗
kennbar.
Münchmeyer. L. W. 16. 163. 53. 399.
Rollau. Die Kirche iſt ein wohlgeordneter
Organismus.
Frank. Der ſtete Gebrauch der Gnadenminel
gehört zum Weſen der Kirche.
Ritſchl. Es iſt zu unterſcheiden zwiſchen Kir—
che und Reich Gottes. (Brockhaus Konverſations
lerikon.)
Kraufßold. Gottloſe und Heuchler gehören
mit zur Kirche.
D. Schott.
Jowaſynode. Die Kirche iſt ſichtbar und un⸗
ſichtbar zugleich. Der Gebrauch der Gnadenmittel
gehört mit zum Weſen der Kirche. Toledoer Unions-
theſen Quart. 4, 116. 119.
Die Breslauſynode. Die äußerliche, an⸗
ſtaltliche Seite darf nicht vom Weſen der Kirche
ausgeſchloſſen werden.
Diie ev.⸗luth. Kirche in Preußen.
Die Chiliaſten. Träume von einem kom⸗
menden ſichtbaren Reich.
Anm. a. Die Neueren ſagen: Die Kirche habe eine
nſichtbare, aber auch eine ſichtbare Seite,
il die Kennzeichen der Kirche, Wort und Sakrament,
hibar ſind. Dagegen:
1. Es iſt dies Schwarmgeiſterei Syn. 94, 55. Contradictio in apposito. Theol. 6, 6. Welch ein Schluß: Weil die Kirche durch Wort und Sakra— ment zuſtande kommt, darum gehört Wort und Sakrament zum Weſen der Kirche. L. W. 50, 443. Die Kennzeichen gehören nicht zum Weſen der Kirche Bra. 1905. 21. L. W. 53, 448. W. 67, 28, ſind nicht Teile der Kirche, da letztere aus Perſonen beſteht. Mich. 97, 57. Sie machen keine ſichtbare Seite der Kirche aus Can. 94, 43. L. W. 53, 449. Dadurch wird die Kirche ebenſo wenig ſichtbar wie der Glaube durch die Früchte. Ma. 19, 222. So wenig das Brot, ohne das wir nicht leben können, ein Teil des Menſchen iſt, ſo wenig die Gnadenmittel ein Teil der Kirche. Man verwechſelt das mit der Kirche Verbundene mit der Kirche ſelbſt. Deleg. 93, 43.
2. Wollte man alle Faktoren, durch welche die Geméinde geworden iſt, zum Weſen der Kirche rechnen, dann müßte man auch Gott als Beſtandteil der Kirche (oder der Welt, die er geſchaffen) anſehen.
3. Dieſe Begriffsbeſtimmung kann ſehr verderblich werden, indem man dann leicht alle Leute zur Kirche zählt, die mit den kirchlichen Inſtituten noch etwas zu ſchaffen haben.
Anm. b. Die Neueren ſagen: Die Kirche ſei eine
Feilsanſtalt mit äußerlichen Inſtitutionen, ein
vohl organiſiertes Kirchenregiment Wis. Syn. 75, 30,
ein Organismus von Kirche und Amt L. W. 24, 232,
eine äußerlich organiſierte Anſtalt. Del. 93, 38.
1. Man zählt dann alle die Perſonen zur Kirche, welche mit jener Anſtalt in gewiſſer Berührung ſtehen: alle Getauften ſind Glieder der Kirche. Heuchler ſeien Glieder am Leibe Chriſti, wenn auch tote.
2. Man redet darum auch von einer Wirkung der
Sakramente ex opere operato.
3. Man will damit den Zuſtand der Landeskirche
rechtfertigen, da auch offenbare Unchriſten eine Art
- Stöckh. N. T. 210
- L. W. 53, 496
- L. W. 53,
5
- L. W. 53,
5. 456
- Konk. 154
- Baier 3, 649
- Luth. 38, 10
- Walth. Fest. 345
margin
- Sieck 1
margin
- Sieck 1., 219
margin
- Sieck 1., 219. 220
margin
- Bra. 1905, 19—24
margin
- Mit. 95, 12
margin
- Mit. 95, 12. 24
margin
- Mit. 95, 12. 24. 25
margin
- Mit. 95, 12. 24. 25. 91, 24
margin
- Cal. 1904, 13
margin
- Cal. 1904, 13. 14
margin
- Ka. 88, 16
margin
- Ka. 88, 16. 17
margin
- Ka. 88, 16. 17. 94, 43
margin
- Luth. 1— 274
margin
- Luth. 1— 274. 23, 106
margin
- Luth. 1— 274. 23, 106. 10, 171
margin
- Luth. 1— 274. 23, 106. 10, 171. 6, 9
margin
- Luth. 1— 274. 23, 106. 10, 171. 6, 9. 10, 38
margin
- W. 48, 44
margin
- W. 48, 44. 53, 448
margin
- W. 48, 44. 53, 448. 16, 164
margin
- W. 48, 44. 53, 448. 16, 164. 24
margin
- W. 48, 44. 53, 448. 16, 164. 24, 232
margin
- Baier 3, 648
margin
- Brun 320
margin
- Bro. 255
margin
- R. Pi. 2, 268
margin
- Zorn Selbst. 203
margin
- Walth. Fest. 292
margin
- Syn. Frei. 82, 82
margin
- Ma. 19, 222
margin
- Mag. 1, 103
margin
- Out. 237
margin
- Proc. 95, 15
margin
- Theol. 6, 5
margin
- Luth. 1. 21 Word and Sacrament: The Only Infallible Marks of the Church.
margin
- Luth. 1. 21. 83 Answer to the Most Recent Defense of the Union. (Continued.)
margin
- Bro. 255
margin
- Schmidt 1
margin
- Schmidt 1, 232
margin
- Kueg. 4, 144
- L. W. 16, 164
- Cal. 1904. 12
- Baier 3, 620
- Mit. 92, 55
- R. Pi. 2, 269
- R. Pi. 2, 269. 270
- W. 16, 161
- W. 16, 161. 162
- Ma. 5, 299
- Ma. 5, 299. 300
- Walth. Kas. 75
- L. W. 16. 163
- L. W. 16. 163. 53
- L. W. 16. 163. 53. 399
- Walth. Fest. 292
margin
- Walth. Fest. 1
margin
- Walth. Fest. 77
margin
- Walth. Fest. 15
margin
- L. W. 48, 44
margin
- L. W. 48, 44. 53, 494
margin
- Mit. 95, 26
margin
- Bra. 1905, 40
margin
- Ma. 5, 298
margin
- Ma. 5, 298. 299
margin
- Ka. 88, 17
margin
- Walth. Kas. 73
margin
- Walth. Kas. 74
margin
- Wis. Syn. 75, 30
margin
- Mit. 95, 23
margin
- Löb. 583
margin
- Ma. 5, 301
margin
- Ma. 5, 301. 302
margin
- Walth. Kas. 77
margin
- Walth. Kas. 78
margin
- Günth. 309
margin
- Cal. 1904, 13
margin
- Ka. 88, 16
margin
- Süd. 89, 15
margin
- L. W. 4, 102 Answer to a Voice from the Lutheran Church of Germany concerning the Missourian Church Affairs and concerning "the Voice of Our Church on the Question of Church and Ministry."
margin
- Baier 3, 620
margin
- L. W. 53, 399
margin
- L. W. 53, 399. 16, 162
margin
- L. W. 53, 399. 16, 162. 164
margin
- L. W. 53, 399. 16, 162. 164. 165
margin
- L. W. 53, 397
margin
- L. W. 53, 397. 398
margin
- L. W. 16, 162
margin
- L. W. 16, 162. 53, 398
margin
- L. W. 16, 162. 53, 398. 19, 142
margin
- Luth. 1, 87 Response to the Latest Defense of the Union. (Continued.)
margin
- L. W. 42, 207
margin
- L. W. 42, 207. 208
margin
- L. W. 42, 207. 208. 5
margin
- W. 53, 402
margin
- W. 53, 402. 405
margin
- Quart. 4, 116
- Quart. 4, 116. 119
- Syn. 94, 55
- Theol. 6, 6
- L. W. 50, 443
- Bra. 1905. 21
- L. W. 53, 448
- W. 67, 28
- Mich. 97, 57
- Can. 94, 43
- L. W. 53, 449
- Ma. 19, 222
- Wis. Syn. 75, 30
- L. W. 24, 232
- Cal. 1904, 13
margin
- L. W. 50, 442
margin
- L. W. 53, 398
margin
- L. W. 16, 163
margin
- L. W. 53, 443
margin
- L. W. 42, 208
margin
- L. W. 42, 208. 53, 399
margin
- L. W. 42, 208. 53, 399. 50, 443
margin
- L. W. 50, 444
margin
- R. Pi. 2. 269
margin
- Syn. Frei. 82, 83
margin
- Ges. u. Ev. 323
margin
- Mit. 95, 11
margin
- L. W. 42, 208
margin
- L. W. 42, 208. 53, 399
margin
- Il. 92, 19
margin
- Il. 92, 19. 20
margin
- Syn. Frei. 82, 82
margin
- Brun. 320
margin
- Brun. 320. 321
margin
- Syn. Frei. 82. 82
margin
- Mit. 95, 12
margin
- Mich. 94,
- Can. 12. Deleg. 93, 43.
vol b, printed page
703–705 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0784
—
Anm. a. Alle Chriſten auf der ganzen Welt bilde
bloß eine Kirche. Sind allle Heiligen Bürger dieſ
Stadt Eph. 2, 19, ſo kann es außerdem keine andere
ſolche Stadt geben.
Anm. b. Außerhalb dieſer einen irche wirb nieman
ſelig. Willſt du ſelig werden, jo mußt du zu ihr ge⸗
horen.
Anm. c. Es gibt nur einen Glauben, das iſt der
rechte, einige Glaube.
Anm. d. Man redet von einer neu teſtamentlichen
Kirche (Pfingſten ihr Stiftungstag, an dem ſie ihren
Anfang genommen), aber ſie iſt keine andere als die
alt teſtamentliche. Luth. 1, 97.
Anm. e. Man teilt die Kirche ein in eine ſtrei⸗—
tende (ſ. § 12, b.) und eine triumphierende
Kirche (die Zahl der Seligen, die überwunden haben
durch des Lammes Blut R. Pi. 2, 270. Stock 644
aber beide ſind nur eine Kirche;
b. eine heilige Kirche 1 Petr. 2, 9. Eph. 5.
1. nicht weil ihre Glieder in ſich ſelbſt
heilig
ſind. Sie ſind allzumal Sünder Bra. 1905, 29.
29
Luth. 2, 22. 23 und werden nie vollkommen in
dieſer Welt. Wis. Syn. 75, 22. (S. Heiligung!:
2. weil ſie gereinigt iſt durch das Waſſerbad inn
Wort Eph. 5, 26, geheiligt durch den Namen des
Herrn Jeſu. 1 Kor. 6, 11. — Die Heiligkeit iſt
eine zugerechnete. Darum heißt ſie Gemeinde
Gottes, Volk des Eigentums, weil Chriſtus ſie
durch ſein Blut erworben hat. Cal. 1904, 18.
Anm. Heilig heißt die Kirche nicht bloß in
dem
Sinn, wie man ein Kirchgebäude heilig heißt.
weil
es dem Dienſt Gottes geweiht iſt, ſondern weil
eitel
Heilige darin ſind:
3. weil ihre Glieder ein heiliges Leben zu füh⸗
ren anfangen. — Chriſten haben nun auch Bür⸗
gerpflichten. Mich. 1907, 11;
c.H einefſchriſtlichte Kirche, weil Chriſtus ihr Grund
und Eckſtein iſt (ſ. S 14 c.) und weil zu ihr alle Chriſten
gehören. Welcher Name könnte beſſer gewählt ſein! Anm. a. Chriſtus iſt das Haupt der Gemein⸗
de. Eph. 4. 15. 16. Alle Dinge ſind in Chriſto unter
ein Haupt verfaßt Eph. 1, 10. L. W. 17, 102. 103.
Alle Tätigkeit. Bewegung der Kirche geht vom Haupt
aus. Er erfüllt und durchdrinat die Gemeinde mit geiſt—
lichem Leben Eph. 1. 23. L. W. 17. 135. 136. Einer
iſt euer Meiſter. Chriſins roagiert durch ſein Wort. Proc.
93. (. 7. Als Saupt lenkt und resiert Chriſius ſeine
Kirche nach ſeinem Whlgefallen L. W. 132. 133.
und ſchüht und regiert ſie. R. Pi. 2. 273.
Anm. b. Chriſtus nennt die Gemeinde ſeine Ge⸗
meinde Matth. 16. 8. ſeine Schafe. Joh. 10. 2. Apyre. Anus dem vorlorenen und vordammten Men⸗
ſcheygeſchlecht ſommelt ſich Chriſtus ſeine Kirche. Erſt
nach dem Sündenfall gibt's eine Kirche.
Anm. d. Die Kirche wird auch genannt
1. apoſtoliſche Kirche, weil ſie auf dem
Grund der Apoſtel erbaut iſt ſ. S 14, c. (Der ka-⸗
tholiſchen Kirche kommt dieſer Name ebenſowenig
zu als den Juden, die Chriſtum verwarfen, der
Name Kirche. R. Pi. 2. 297. 298);
2. katholiſche, d. h. allgemeine Kirche, die
ſich über die ganze Welt erſtreckt und durch alle Zei—
ten hindurchgeht. Konk. 153, § 9. 11. (Die
Papſtkirche führt dieſen Namen mit Unrecht. Die
wahre katholiſche Kirche iſt die Chriſtenheit auf Er—
den. R. Pi. 2, 298. 299.)
- Luth. 1, 97 Reply to the Most Recent Defense of the Union. (Continued.)
- R. Pi. 2, 270
- Stock 644
- Bra. 1905, 29
- Bra. 1905, 29.
29
- Luth. 2, 22 Rationalism and the Bible. (Conclusion.)
- Luth. 2, 22. 23 The Holiness of the Church.
- Wis. Syn. 75, 22
- Cal. 1904, 18
- Mich. 1907, 11
- L. W. 17, 102
- L. W. 17, 102. 103
- L. W. 17. 135
- L. W. 17. 135. 136
- L. W. 132
- L. W. 132. 133
- R. Pi. 2. 273
- Schmidt 1
margin
- Schmidt 1, 235
margin
- Schmidt 1, 235. 236
margin
- Walth. Fest. 288–290
margin
- Walth. Fest. 313
margin
- Walth. Fest. 311
margin
- Sieck 1
margin
- Sieck 1, 219
margin
- Mag. 6, 82
margin
- Mag. 6, 82. 83
margin
- Luth. 38, 12
margin
- Luth. 38, 12. 13
margin
- Mag. 8
margin
- R. Pi. 2, 293—295
margin
- Baier 3, 616
margin
- Baier 3, 616. 631
margin
- Löb. 579
margin
- Wis. Syn. 75, 1
margin
- Wis. Syn. 75, 1. 12
margin
- Wis. Syn. 75, 1. 12. 2
margin
- L. W. 18, 106
margin
- L. W. 18, 106. 53, 458
margin
- L. W. 18, 106. 53, 458. 15
margin
- Ma. 19, 223
margin
- Brun 323
margin
- R. Pi. 2, 263
margin
- R. Pi. 2, 263. 264
margin
- Schmidt 1
margin
- Schmidt 1. 242
margin
- Schmidt 1. 242. 24
margin
- Mit. 95, 21
margin
- Wis. Syn. 75, 20
margin
- Brun 322
margin
- Bra. 1905. 31
margin
- Bra. 1905. 31. 32
margin
- Schmidt 1
margin
- Schmidt 1, 243
margin
- Luth. 41. 133
margin
- R. Pi. 2, 296
margin
- R. Pi. 2, 296. 297
margin
- Zorn Selbst. 205
margin
- Schmidt 1
margin
- Schmidt 1. 214
margin
- L. W. 53, 457
margin
- Baier 3, 621
margin
- Baier 3, 621. 622
margin
- Pi. 2
margin
- Pi. 2. 296
margin
- Ma. 28
margin
- R. Pi. 2. 297
- R. Pi. 2. 297. 298
- Konk. 153
- Konk. 153
- R. Pi. 2, 298
- R. Pi. 2, 298. 299
- Baier 3, 633
margin
- Löb. 579
margin
- Bra. 1905, 37
margin
- Baier 3, 632
margin
- Löb. 579
margin
- Mich. 94, 12
margin
- Cal. 1904, 17
margin
- Schmidt 1
margin
- Schmidt 1, 244
margin
- Proc.
93. (. 7. Als Saup
- Küg. 2, Gemeinſchaft 137
vol b, printed page
708–709 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0789
9.
—
9. Die Kirche iſt eine Gemeinſchaft, nicht eine zer—
ſtreute, zuſammenhangsloſe Menge von Menſchen, nicht
ſo und ſo viele Atome, ſondern ein feſtgefügtes Ganze.
Geſamtgemeinde. Gal. 3, 28: allzumal einer in Chriſto.
Noh. 17, 21: Daß ſie alle eins ſeien. Joh. 11, 52: Die
zerſtreut waren, zuſammenbrächte. Joh. 10, 16: die⸗
ſelben muß ich herführen.
Anm. a. Darauf hin deutet auch das Wort
1. Kirche, ein zuſammengefügtes Gebäude,
2. Reich Chriſti Eph. 5, 5. Das Evangelium
von dem Reich Matth. 9, 35. ö
Anm. b. Ein Chriſt ſteht nicht allein da. Mit ihm
vereiniat iſt die ganze Chriſtenheit. Damit hat ſich viel⸗
leicht ſchon mancher getröſtet in der Einſamkeit.
Anm. c. Die Gemeinſchaft iſt eine ſo innige, daß alle
Gläubigen dadurch eins werden. Eph. 4, 4—6: ein
Leib. Eph. 2. 14: aus beiden eins. 15: aus zweien
einen neuen Menſchen. Die Kirche erſcheint vor Gott
wie ein Menſch, ein Herz., eine Seele. L. W. 17, 199.
Anm. d. Die Kirche iſt aus verſchiedenen Elementen zuſammengeſetzt. Aber Beſchnittene und Unbeſchnittene, ſolche die zuvor von einander getrennt waren, ſich haß— ten und verachteten, leben in Friede und Freundſchaft. Chriſtus iſt unſer Friede. Er hat den Zaun weggenommen.
Anm. e. Die Gemeinſchaft iſt nicht eine äußerliche Einigkeit in Verfaſſung und Ordnung, ſondern eine Einigkeit im Geiſt, Einigkeit mm Glauben, eine unſicht⸗— bare. innerliche Gemeinſchaft.
Anm. f. Dieſe Gomeinſchaft iſt mehr wert als bloße äußerliche Gemeinſchaft, ſie iſt inniger als Blutsverwandtſchaft. Niemand kann ſie zerreißen. Sie reicht über den Tod hinaus
Anm. g. Die chriſtliche Kirche iſt nicht ein Ding, das von den Chriſten erſt vemacht oder ins Leben gerufen werden müßte. Die Chriſten haben Gemeinſchaft miteinander von der Stunde an, da ſie gläubig wurden. Es heißt Eph. 4. 3 nicht: werdet einia.
Anm. h. Wenn an einem Ort die Chriſten ſich zu— ſammenfun zu einer Gemeinde, ſo iſt das nur ein äußerlicher, öffentlicher Erweis davon, daß hier Einigkeit be— reits vorhanden war.
Anm. i. Innerlich ſind die Chriſten ſchon geſammelt durch das Band des Glaubens. Nun ſollen ſie auch äußerlich in der ſichtbaren Kirche geſammelt werden.
Anm. k. Die unſichtbare Gemeinſchaft gibt ſich auch
nach außen kund
1. durch Aufrichtung des Predigtamts. Die
Verkündigung der Tugenden des, der ſie beruſen
hat, wird das ganze Gemeindeleben beeinfluſſen;
2. durch Handreichung, die die Glieder der Kirche
einander tun. Sie gehen nicht ſtumm und tei——
nahmlos neben einander her. Eph. 4, 16.
- L. W. 17, 199
- L. W. 53, 441
margin
- Luth. 1, 21 Word and Sacrament: The Only Infallible Marks of the Church.
margin
- Brun 332
margin
- Walth. Anschl. 8–10
margin
- Walth. Anschl. 7
margin
- W. 53, 402
margin
- W. 53, 439
margin
- W. 53, 439. 7
margin
- W. 53, 451
margin
- L. W. 53, 457
margin
- L. W. 53, 457. 458
margin
- Mit. 95, 18
margin
- Luth. 44, 131
margin
- L. W. 17, 199
margin
- Bra. 1905, 36
margin
- L. W. 48. 39—42
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- Il. 76, 23
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- Luth. 44, 131
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- L. W. 48, 43
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- Luth. 44. 131
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- Mit. 95, 23
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- L. W. 47, 202
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- L. W. 47, 202. 48
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- L. W. 47, 202. 48. 43
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- Brun 332
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- Luth. 44, 132
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- L. W. 53, 545
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- L. W. 53, 545. 546
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- L. W. 48, 78
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- Löb. 578
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vol b, printed page
709–710 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0790
10.
Namen und Bilder für die Kirche
10. Namen und Bilder für die Kirche. Die Kirche wird in der Schrift mit den verſchiedenſten Namen belegt, z. B. Pſ. 46, 5: die Stadt Gottes. 1 Tim. 3, 15: das Haus Gottes. 1 Petr. 2. 5: ein gdiſtliches Haus.
Matth. 20. 1: Weinbera Luk. 17, 20: Reich Gottes.
Joh. 10. 16: eine Herde, ein Stall für die Schafe. Die Braut Chriſti Cal. 1901, 32. 33. ſ. Gemeinſchaft 5137. — Die Kirche iſt ein Schiff mit Auswanderern und herrlichen Schätzen, das dem Hafen zuſteuert. Walth L. L. 143.
- Cal. 1901, 32
- Cal. 1901, 32. 33
- Walth. L. L. 143
- Cal. 1904, 32—34
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- Walth. L. L. 142
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- Walth. Anschl. 38
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- Stock 644
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- Stöckh. A. T. 281
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- Süd. 89, 19
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- Luth. 38, 9
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vol b, printed page
710 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0791
11.
Die Schätze und Güter der Kirche
11. Die Schätze und Güter der Kirche. Die Schätzt der Kirche beſtehen in allerlei geiſtlichem Segen in himmliſchen Gütern. Eph. 1. 3. Pſ. 68. 19: Gaben empfangen. Der wahre Schatz der Kirche iſt das Evan— gelium. Cal. 1901. 22. 23. Herrliche Dinge werden in dir gepredigt. Pſ. 87. 3. Walth. Kaſ. 236. 237 Der Schatz der Kirche iſt die Schlüſſelgewalt (Waltb. Anſchl. 39) und der daraus hervorfließende Friede Walth. Feſt. 349. 350.
Anm. a. Dieſe Schätze ſind allein der Kirche gegeben Pſ. 147, 20: So tut Gott keinen Heiden. Heuchler ba ben keinen Anteil daran, ſ. S 20. Anm. e.
Anm. b. Den unermeßlichen Wert dieſer Schätze kön— nen wir nicht erfaſſen in dieſem Leben. ſo wenig wie ein Kind den Wert einer diamantenen Kette kennt.
Anm. c. Wenn eine Gemeinde ſich immer deſſen bewußt wäre, welchen Schatz ſie hat!
Anm. d. Der neuteſtamentlichen Kirche fehlt manche Zierde der erſten chriſtlichen Kirche. z. B. die Wunderkraft: aber wenn ſie nur Gottes Wort hat. hat ſie genug.
- Cal. 1901. 22
- Cal. 1901. 22. 23
- Walth. Kas. 236
- Walth. Kas. 237
- Walth. Fest. 349
- Walth. Fest. 350
- Cal. 1904, 23
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- Cal. 1904, 29
margin
- Stöckh. A. T. 370
margin
vol b, printed page
710 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0791
12.
—
12. Die Herrlichkeit der Kirche.
Die Herrlichkeit der Kirche
a. beſtoht nicht in dem. was ſie leiſtet. ſondern in dem. was ſie geſchenkt erhalten hat. in der zugerechneten Heiliakeit Chriſti. Pſ. 15. 11: gan:z herrlich inwendia Eph. 5. 27: die herrlich ſoi, die nicht habe einen Flecken
Hohel. 1. 1 ſchön biſt du.
oder Runeel.
Anm. a. Die Vernunft weiß nichts von Herrlichkeit des Hauptes und der Glieder der Kirche. Solches iſt nur dem Glauben geoffenbart.
Anm. b. Melches wird erſt die Herrlichkeit der Kirche
im Himmel ſein!
Es kommt nicht auf den äußerlichen Schmuck Tum. c.
m. Ihr Schmuck iſt inwendig;
b. wirdoftverdeckt, verdunkelt und verborgen
ndieſer Welt
1. durch die anklebende Schwachheit und Gebre⸗
chen ihrer Glieder. Sie werden nie vollkommen
in dieſem Leben, ſ. Heiligung. — Darum gibt es
oft Unfriede, Zank u. ſ. w.;
2. durch die der Kirche hier auf Erden anhängen⸗
den Heuchler;
3. durch mancherlei Kreuz, Verfolgung u. ſ. w.,
das die Kirche erleidet. Sie iſt niemals auf Roſen
gegangen.
Anm. a. Die Kirche iſt verachtet und gehaßt in der
Welt, der Knechtsgeſtalt Chriſti ähnlich.
Anm. b. Die Kirche auf Erden iſt die ſtreitende
Kirche. Sie ſtreitet gegen Sünde, Teufel, Welt, Fleiſch
und Blut, ſie ſtreitet um die Ehre Chriſti Walth. Feſt.
392. 393, nicht mit menſchlichen Waffen, ſondern mit
dent Wort ihres Zeugniſſes 394. 395, und iſt dabei
fröhlich in Hoffnung. 396. 397.
Anm. c. Die Kirche hier auf Erden iſt einem Schif!
gleich, über welches viele Stürme gehen. Matth. 8,
23— 27.
Anm. d. Wenn auch die Glieder der Kirche ein gro—
ßes Volk bilden Pſ. 84, 4—7 (Walth. Kaſ. 239. 240),
ſo iſt es doch im Vergleich mit dem gottloſen Haufen
eine kleine Herde, ein armes Häuflein. Wenige ſind aus-—
erwählt. 1 Kor. 1. 26: nicht viel Gewaltige u. ſ. w.
Walth. Kaſ. 235. 236. Jeſ. 1, 8: wie eine Nachthütte
in den Kürbisgärten.
Anm. e. Die Hoffnung der Chiliaſten von einer ſicht⸗
baren Herrlichkeit der Kirche iſt eitel.
Anm. f. Unſer Troſt dabei iſt,
1. daß wir Chriſten trotz aller anklebenden
Mängel der heilige Tempel Gottes ſind, auch wenn
Spaltung und Unfriede in der Gemeinde iſt,
2. daß der Herr unſere Zuverſicht und Stärke iſt.
Er beſchützt ſeine Kirche. Warum toben die Heiden
u. ſ. w.? Pſ. 2, 1. 4.
- Cal. 1904. 30
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- Syn. 75, 17—20
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- Ma. 20, 223
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- Ma. 20, 223. 224
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- Cal. 1904. 31
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- Cal. 1904. 31. 32
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- Walth. Fest. 392
- Walth. Fest. 393
- Walth. Kas. 239
- Walth. Kas. 240
- Walth. Kas. 235
- Walth. Kas. 236
- N. W. 76, 42
margin
- Luth. 38, 9
margin
- Luth. 38, 9. 16
margin
- Walth. Fest. 299
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- Walth. Fest. 300
margin
- L. W. 53, 539
margin
- Wis. Syn. 75, 22—24
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- Mit. 95, 28
margin
- Walth. Fest. 300
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- Wis. Syn. 75, 21
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- Wis. Syn. 75, 21. 26
margin
- Wis. Syn. 75, 21. 26. 27
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- Luth. 62, 193
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- Mich. 1906, 6
margin
- Mich. 1906, 6. 7
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- Ma. 5, 217
margin
- Ma. 5, 217. 218
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- Ma. 18, 120
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- R. Pi. 2, 270
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- Stock 644
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- Stöckh. N. T. 71
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- Stöckh. N. T. 71. 72
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- Walth. L. L. 145—151
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- Wis. 1907, 8
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- Wis. 1907, 8. 9
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- Stock 645
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- Stock 645. 646
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- Ma. 32, 46
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- Kas. 239
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- L. W. 47, 333
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- Wis. Syn. 75, 28
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- L. W. 53, 539
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- Mich. 1906, 6
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- Stock 646
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vol b, printed page
710–711 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0791
13.
—
13. Eine heilige chriſtliche Kirche hat es allezeit gege—
ben und wird es allezeit geben bis an das Ende der
Welt, ſo gewiß das Evangelium bis zum jüngſten Tag
gepredigt wird. Die Pforten der Hölle ſollen ſie nicht
überwältigen. Konk. 40. Art. 7. Sie iſt feſt gegrün⸗
det. Pſ. 87, 1.
Anm. a. Wenn man urteilen wollte nach dem, was
vor Augen war, hätte man oft fürchten müſſen, die Kirche werde untergehen, z. B.
1. zu Elias Zeit, der da meinte, er ſei allein üb⸗
rig geblieben,
2. vor Luthers Zeit im Papſttum. Zu manchen
Zeiten war die Kirche ein verwilderter Garten. Anm. b. Nicht zu allen Zeiten hat es große Scharen
Evangeliſten gegeben, es gab auch Zeiten, wo das Wort
teuer war.
Antitheſe.
Schäker: Die erſte chriſtliche Kirche
iſt untergegangen.
Hoffmannianer: Sie geht jetzt ihrem
Urntergang entgegen.
14. Die Kirche ein Bau. Wie einſt das Weltgebäude
wunderbar entſtanden iſt durch Gottes Schöpferhand, ſo
iſt ſchon ſeit Jahrtauſenden der Wunderbau der chriſt—
lichen Kirche im Werden begriffen. R. Pi. Pred. 1,
107.
a. Der Baumeiſter iſt Gott.
1. Er hat den Plan dazu gezeichnet von Ewig.
keit, jedes einzelne Stück zuvorbedacht. Dabei hu
er keinen Stift gebraucht und keinen Fehler ge⸗
macht.
Anm. a. Gott handelt nicht unüberlegt, ſondern
nach einem ganz beſtimmten Plan.
Anm. b. Der Aufbau der Kirche geſchieht nach
einem emwigen Ratſchluß Gottes. Die Gnaden⸗
wahl iſt Grund und Urſache, daß es unter dem ver⸗
lorenen und verdammten Menſchengeſchlecht eine
heilige chriſtliche Kirche gibt.
b. Er muß die ſteinernen Herzen zubereiten.
Menſchen bekehren kann nur Gott.
Anm. a. Die Kirche iſt ein Werk des dreieini—
gen Gottes. Chriſtus: Matth. 16, 18: auf dieſen Fel⸗
ſen will ich bauen. Der Heilige Geiſt, vergl. den 3.
Artikel. Min. 1904, 7. 8.
Anm. b. Die Kirche iſt nicht aus ſich ſelbſt entſtan⸗
den (Evolution). Wir glauben nach der Wirkung der
Kraft ſeiner Stärke.
Anm. c. Was Menſchenhände bauen, können Men⸗
ſchen niederreißen. Der Bau der Kirche bleibt.
Anm. d. Bei dieſem Bau wird Gottes wunderbare
Weisheit offenbar. Eph. 3. 10. Es iſt ein weiſer, all⸗
mächtiger Baumeiſter.
b. Arbeiter an dieſem Vau ſind
1. alle Chriſten. Es gibt bei dieſem Bau ver⸗
ſchiedene Arbeit, Arbeit für jeden. Jeder Chriſt ſoll
Handlangerdienſte tun:
Propheten, Prediger,
2. inſonderheit Avoſtel,
2 Kor. 6. 1: Mit⸗
Lehrer. 1 Lor. 3. 5: Diener.
helſer.
ö
Anm. Nicht alle, die äußerlich am Reich Gottes
arbeiten, ſind Arbeiter an der Kirche Chriſti.
c. Das Fundament.
1. Erbauet auf dem Grund der Apoſtel und Pro⸗
pheten. Eph. 2, 20. — Damit ſind nicht ihre Per⸗
ſonen, ſondern ihr Wort gemeint.
L. W. 53, 452. 454. 47, 296. 297.
Sieck 2, 178. Der Glaube gründet ſich aufs Wort.
Anm. a. Auch Matth. 16, 18: auf dieſen Felſen u. ſ. w. iſt nicht Petrus, ſondern ſein Bekenntnis zu verſtehen. — Ma. 4, 313
Anm. b. Weil die Kirche aufs Wort gegründet iſt, wird das Wort ein Pfeiler und Grundfeſte der Wahrheit genannt. 1 Tim. 3, 15.
Anm. c. Satan ſucht gerade dies Fundament zu erſchüttern, die Göttlichkeit der Schrift zu untergraben ſ. Inſpiration. ö
2. Chriſtus und ſein Evangelium der Eckſtein. Eph. 2, 20. Der Grund, da ich mich gründe, iſt Chriſtus und ſein Blut. Lied 240, 1. 10. Einen andern Grund kann niemand legen. 1 Kor. 3, 11. R. Pi. 2, 273.
Anm. a. Der Grund iſt die Liebe des Vaters, die
Gnade des Sohnes, die Gemeinſchaft des Geiſtes.
Anm. b. Bei andern Religionen iſt die Lehre die
Hauptſache. Bei unſerer chriſtlichen Religion ſteht die
Perſon Chriſti im Mittelpunkt.
Anm. c. Das Fundament iſt ein feſtes Fundament.
Pſ. 87, 1: Sie iſt feſt gegründet. Matth. 16, 18: auf
dieſen Felſen. Die hölliſchen Mächte können ſie nicht
zerſtören, obwohl man ſeit Jahrtauſenden dagegen ge—
tobt (Chriſtenverfolgung, Antichriſt, Spötter, z. B. Vol⸗
taire). Die Kirche hat allem Wechſel der Zeiten ge—
trotzt.
d. Die Steine. ͤ
1. Die Steine ſind Menſchen. 1 Petr. 2, 5: lebendige Steine. — Die ganze Welt voll von Stei— nen, die herum liegen, aus denen das Gebäude auf— gebaut werden ſoll.
2. Sie müſſen erſt behauen und bearbeitet wer⸗— den. So, wie die Menſchen von Natur ſind, ſind ſie nicht zu gebrauchen. — Jedes Gotteshaus eine Werkſtätte des Geiſtes, wo Steine behauen werden.
3. Zugerichtet werden die Steine durch Geſetz und Evangelium. Das Geſetz muß die Menſchen zur Erkenntnis ihrer Sünde, das Evangelium zur Erkenntnis ihres Heilandes bringen. — Der Herr baut ſeine Kirche dadurch, daß er die Menſchen zum Glauben bringt. Ma. 32, 169.
4. Gott nimmt Steine aus allerlei Volk, Parther, Meder und Elamiter. Steine von verſchiedener Größe, Kaiſer und Bettler. ů
5. Manche Steine erweiſen ſich, nachdem ein ganzes Lebensalter an ihnen gearbeitet worden iſt, als
unbrauchbar. Sie wollen ſich nicht einfügen laſſen. Sie bilden den Schutt, der um das Gebäude herun ſich anſammelt und am jüngſten Tage weggerãum wird.
6. Biſt du ein Stein, eingefügt in den Bau?
e. Der Bau ſelbſt.
1. Begonnen wurde der Bau vor 6000 Jahren. Adam und Eva die erſten Steine.
2. Der Bau wäch ſt. Jeden Tag werden mehr Steine hinzugefügt. — Kein Stillſtand. — Beſonders in der neuteſtamentlichen Zeit ſchreitet der Bau rüſtig voran. L. W. 47, 104.
Anm. a. Wenn in einem Lande die Arbeit ziemlich ruht, wird in einem andern Lande um ſo eifriger gebaut.
Anm. b. Wenn von einem Verfall der Kirche geredet wird, kann nur die ſichtbare Kirche gemein— ſein.
3. Die Steine werden ineinandergefügt: Eph. 2, 21, nicht mit Kalk und Mörtel, nicht mu Polizeigewalt, wie in einem Staate, ſondern durch das Band des Glaubens und der Liebe. Sie paſſen und ſtimmen gar wohl zuſammen.
4. Das Bauen geſchieht ohne Hammer und Beil 1 Kön. 8, 7.
5. Wie ſucht Satan dieſen Bau zu verhindern Nehem. 4, 17. 18. (Predigt von Schwan.)
6. Der ganze Bau. Eph. 2, 21. Obwohl die Gläubigen zerſtreut ſind durch die ganze Welt, dennoch bilden ſie ein Ganzes, einen einheitlichen Bau.
7. Er wächſt zu einer Behauſung Gottes im Geiſt. Gott iſt nicht fern, über alles Irdiſche erhaben, ſondern in großer Nähe. Eine Hütte Gottes bei den Menſchen.
f. Die Dimenſionen: Die Länge und Breite
von Oſt nach Weſt, von Süd nach Nord. Die Tiefe:
Die im Grabe ruhenden Gläubigen. Die Höhe: Hin⸗
auf bis in den Himmel.
g. Die Vollendung. Noch iſt die Kirche nicht
vollendet. Sie wird vollendet, wenn der letzte Stein
eingefügt wird. Ma. 10, 336. Dann kommt der jüngſte
Tag. 53
wird das Baugerüſt, die Welt, abgebrochen. de. Schutt weggeräumt.
2. ſieht die Kirche in ihrer Vollendung da, ein wunderſchöner Dom, ein großartiger Bau:
3. beginnt der ewige Kirchweihtag, ein Jubelfeſt ohne Gleichen.
Anm. a. Kein menſchliches Auge hat je dieſen Ban
geſchaut.
Anm. b. Die Engel Gottes ſchauen ihre Luſt an der
Kirche Gottes und loben Gott darüber.
Anm. c. Durch den Bau der chriſtlichen Kirche wird
der letzie Zweck der Schöpfung erfüllt. Eph. 3, 9.
15. Die Kennzeichen der Kirche. Die Kennzeichen der
irche ſind
Q. nicht die weite Ausbreitung einer ſichtbaren Kirchen ⸗
Zeineinſchaft (damit können auch die Heiden ſich rüh⸗
men);
D. nicht die äußerlichen Zufälligkeiten, wie Alter, zeit⸗
licher Glücksſtand einer Gemeinſchaft, äußere Abſtam⸗
muing;
c. nicht ein hoher Turm und ſchönes Gebäude;
d. nicht das heilige Leben, die Werke der Menſchen.
Zwar kann man aus den guten Werken eines Menſchen
einen Schluß ziehen Jak. 2, 18, aber wir ſind keine Her⸗
zenskündiger. Gute Werke können äußerlich nachgeahmt
werden von Heuchlern.
Es kann einer alle ſeine Habe
den Armen geben und doch ohne Glauben ſein;
e. ſondern Gottes Wort und Sakra⸗
ment. Jeſ. 55, 10. 11: Gleichwie der Regen und der
Schnee u. ſ. w. (Mit. 95, 26. 27. R. Pi. 2, 281— 290.)
Voh. 10, 27: Meine Schafe hören meine Stimme. Cal. 1904, 20. Gottes Wort iſt nicht ohne Frucht. Walth. Ev. 208. Gottes Volk kann nicht ohne Gottes Wort ſein. Mich. 94. 15—18. Das Wort iſt ein lebendiger Same, durch welchen der Glaube erzengt wird. Luth. 1, 22. Wo darum Gottes Wort gepredigt wird, wird es offenbar, daß hier die rechte Kirche iſt. Schmidt 1, 238. Konk. 152, S5. Walth. Kirche u. Amt 52—62. Brun 349.
Anm. a. Zu den Kennzeichen gehört auch
1. die Taufe. Eph. 5, 26: gereinigt durch
das Waſſerbad im Wort. 1 Kor. 12, 13: alle zu
einem Leibe getauft. Eph. 4, 5;eine Taufe. L.
2. das Abendmahl. 1 Kor. 10, 17: ſo
ſind wir viele ein Leib, dieweil wir alle eines Bro-⸗
tes teilhaftig ſind.
Anm. b. Wo finde ich die Kirche? iſt eine wichtige Frage, eine Sache, in welcher jeder ins Reine kommen muß.
Anm. c. Dieſe Kennzeichen ſind nicht Erkennungszei— chen der Gläubigen als ſolcher. ſondern Erken— nungszeichen des Ortes, an dem ſich eine Gemeinde der Gläubigen findet.
Anm. d. Wo Gottes Wort nicht iſt. d. h. wo es nicht als Gottes Wort angenommen wird, iſt die Kirche nicht.
— Die Kirche iſt nur in der Zahl der Berufenen. L. 2. 53, 497.
Anm. e. Auf dieſen beiden Kennzeichen muß man 3 ſtehen.
Anm. f. Luther nennt in der Schrift „Von den Lon ziliis und Kirchen“ ſieben Kennzeichen, aber die lezten ſind ſchon in den erſten enthalten und damit verbunder.
Anm. g. Die Kennzeichen der unſichtbaren K che ſind dieſelben wie die der ſichtbaren.
Anm. h. Auch bei Falſchgläubigen iſt de⸗
Kennzeichen, daß noch eine Kirche da iſt, nicht der Iir
tum, ſondern das reine Wort. Bei Falſchgläubigen ſin die Kennzeichen nicht ſo deutlich und rein vorhanden, ſor dern verſtümmelt.
Anm. i. Die Kennzeichen gehören nicht zum Veien der Kirche, ſ. § 5 e. Anm. a.
Einwand 1. Die Liebe ſei Kennzeichen der wahbrer
Kirche. Joh. 13. 35: Dabei wird jedermann erkenner daß ihr meine Jünger ſeid. — Es handelt ſich nicht un
einzelne Perſon en, ſondern um die Kirche, de wir erkennen ſollen. — Auch Heuchler haben oft der
Schein großer Liebe.
Einwand 2. Das ſei ein Zirkelſchluß: Di Kirche iſt da, wo die wahren Chriſten ſind, denn die wan ren Chriſten bilden die Kirche. — Wir aber ſagen: Dit Kirche iſt da, wo das iſt. was allein zu Chriſten macht.
Eeinwand 3. Dies können die Kennzeichen nicht ſein weil auch alle Falſchaläubigen ſich darauf berufen. —
Gerade dies iſt ein Beweis, daß dies die rechten Kennze chen ſind.
Anm k. Meil Wort und Sakrament Kennzeichen der Kirche ſind. ſoll iede Gemeinde dafür ſorgen, daß beidereichlich unter ihr wohnt.
Antitheſe.
a. Katholiken. Fünfzehn Kennzeichen der Kir che. Bellarmin. Nefrus Caniſins: ſieben Kenneeichen 9 R 16 167 Die weite Aushreitung der kathoöliſcher Kirche ihre Einiakeit. Heiliakeit. Unterwerfung unter den Papſt u. ſ. w.
b. Reformierte. Methodiſten und andere Z² ton WMir ſind die rochte Kirche, bei uns findeti ſich Frömmiakeit. Liebe, Heiliakeit.“ — Außer dem Van giht es noch andere Kennzeichen Günth. 312. z3. B. di Kirchenzucht. Cal. 1901. 22. L. W. 16. 168.
c. Arminianer. Wort und Sakrament ſind kein Kennzeichen.
d. Grabanu. Die Kennzeichen gehören zum W.
— V„ ſenn der Kirche, weil die Kirche ohne Wort und 33 ment nicht beſtohen kann. Veral. 8 5 d.
Die Kirche im nneigentlihen Sinn.
- Konk. 40
- Zorn Selbst. 203
margin
- Zorn Selbst. 204
margin
- Il. 1904, 42
margin
- Schmidt 1
margin
- Schmidt 1, 233
margin
- Schmidt 1, 233. 234
margin
- Il. 1904. 46
margin
- Il. 1904. 46. 47
margin
- Il. 1904. 46. 47. 77, 59
margin
- Mit. 67, 33
margin
- Schmidt 1
margin
- Schmidt 1, 234
margin
- R. Pi. Pred. 1,
107
- Min. 1904, 7
- Min. 1904, 7. 8
- Stock 1
margin
- Stock 1, 362
margin
- Ma. 12, 333
margin
- Ma. 12, 333. 363
margin
- Ma. 12, 333. 363. 34, 136
margin
- Mich. 1907, 9
margin
- Mich. 1907, 9. 10
margin
- R. Pi. Pred. 1, 107
margin
- L. W. 47, 101
margin
- Min. 1904, 7
margin
- Min. 1904, 7. 8
margin
- L. W. 17, 105
margin
- L. W. 17, 105. 106
margin
- L. W. 17, 105. 106. 53, 447
margin
- Ma. 28, 132
margin
- Jo. 97, 17
margin
- Jo. 97, 17. 18
margin
- Stock 644
margin
- L. W. 47. 328
margin
- L. W. 47. 328. 329
margin
- R. Pi. 2, 271
margin
- R. Pi. 2, 271. 272
margin
- Baier 3, 626
margin
- Baier 3, 626. 627
margin
- Löb. 578
margin
- L. W. 47, 129
margin
- L. W. 47, 129. 130
margin
- Ma. 1. 362
margin
- Ma. 1. 362. 363
margin
- L. W. 17, 330
margin
- L. W. 17, 330. 331
margin
- Ma. 12. 334
margin
- Ma. 12. 334. 28, 134
margin
- R. Pi. Pred. 1. 107
margin
- R. Pi. Pred. 1. 107. 108
margin
- R. Pi. 2. 277—280
margin
- Stock 644
margin
- Mag. 1, 103
margin
- Ma. 3
margin
- Min. 1904, 8
margin
- Cal. 1904, 17
margin
- L. W. 53, 452
- L. W. 53, 452. 454
- L. W. 53, 452. 454. 47, 296
- L. W. 53, 452. 454. 47, 296. 297
- Sieck 2
- Sieck 2, 178
- Ma. 4, 313
- Lied 240, 1
- Lied 240, 1. 10
- R. Pi. 2, 273
- Ma. 32, 169
- Ma. 32, 169.
4
- L. W. 53, 450
margin
- L. W. 53, 450. 451
margin
- Ma. 32, 168
margin
- Ma. 32, 168. 169
margin
- Luth. 44, 196
margin
- Bra. 1905, 16
margin
- Kueg. 2, 141
margin
- Bra. 1905, 15
margin
- Ma. 12, 330—332
margin
- Ma. 12, 330—332. 1, 365
margin
- Ma. 12, 330—332. 1, 365. 366
margin
- Ma. 12, 330—332. 1, 365. 366. 28, 131
margin
- Mag. 1, 99
margin
- R. Pi. Pred. 1, 109
margin
- Mich. 1907, 10
margin
- Luth. 44. 196
margin
- Sieck 2
margin
- Sieck 2, 180
margin
- Sieck 2, 180. 181
margin
- L. W. 47, 297
margin
- Cal. 1904, 16
margin
- Walth. Fest. 352
margin
- Sieck 1
margin
- Sieck 1, 224
margin
- Kueg. 2, 95
margin
- Walth. Kas. 233–235
margin
- Kueg. 2, 139
margin
- Kueg. 2, 140
margin
- Cal. 1904, 18
margin
- L. W. 47, 298
margin
- L. W. 53, 452
margin
- Mich. 1907, 10
margin
- Ma. 12, 332
margin
- Ma. 12, 332. 333
margin
- Min. 1904, 9
margin
- R. Pi. Pred. 1, 114
margin
- R. Pi. Pred. 1, 114. 115
margin
- Min. 1904, 8
margin
- Min. 1904, 8. 9
margin
- L. W. 47, 104
- Ma. 10, 336
- Mag. 1, 104
margin
- Ma. 12, 334
margin
- Ma. 12, 334. 10, 336
margin
- Mag. 1, 103
margin
- Stöckh. A. T. 138
margin
- L. W. 47, 300
margin
- L. W. 47, 300. 301
margin
- L. W. 47, 299
margin
- L. W. 47, 299. 300
margin
- L. W. 47, 301
margin
- Min. 1904, 9
margin
- L. W. 47, 298
margin
- L. W. 47, 298. 299
margin
- L. W. 47, 302
margin
- L. W. 47, 302. 53, 454
margin
- Ma. 28, 132
margin
- W. 47, 332
margin
- W. 47, 332. 333
margin
- Mag. 1, 104
margin
- Min. 1904, 10
margin
- Min. 1904, 10. 20
margin
- Cal. 1904, 104
margin
- Ma. 5, 15—19
margin
- L. W. 47, 106—108
margin
- Mich. 1907, 10
margin
- L. W. 47, 331
margin
- L. W. 47, 331. 332
margin
- L. W. 47, 328
margin
- L. W. 47, 328. 329
margin
- Mit. 95, 26
- Mit. 95, 26. 27
- R. Pi. 2, 281— 290
- Cal. 1904, 20
- Walth. Ev. 208
- Mich. 94. 15—18
- Luth. 1, 22 Word and Sacrament: The Only Infallible Marks of the Church.
- Schmidt 1
- Schmidt 1, 238
- Konk. 152
- Brun 349
- Luth. 1, 22 Word and Sacrament: The Only Infallible Marks of the Church.
margin
- R. Pi. 2, 281
margin
- L. W. 53, 308
margin
- Cal. 97, 56
margin
- L. W. 53, 506
margin
- L. W. 53, 506. 507
margin
- Löb. 583
margin
- O. 71, 36
margin
- O. 71, 36. 35
margin
- Bra. 1905, 41—45
margin
- Mit. 95, 12
margin
- Mit. 95, 12. 13
margin
- Mit. 95, 12. 13. 98, 17
margin
- Can. 1904, 43
margin
- Mich. 1907, 10
margin
- Mich. 1907, 10. 11
margin
- Mich. 1907, 10. 11. 94, 12
margin
- L. W. 53, 508
margin
- L. W. 53, 508. 50, 444
margin
- L. W. 53, 508. 50, 444. 48, 44
margin
- L. W. 53, 508. 50, 444. 48, 44. 16, 167
margin
- L. W. 53, 508. 50, 444. 48, 44. 16, 167. 24
margin
- L. W. 53, 508. 50, 444. 48, 44. 16, 167. 24., 233
margin
- L. W. 53, 508. 50, 444. 48, 44. 16, 167. 24., 233. 234
margin
- Luth. 1, 22 Word and Sacrament: The Only Infallible Marks of the Church.
margin
- Luth. 1, 22. 83 Answer to the Most Recent Defense of the Union. (Continued.)
margin
- Luth. 1, 22. 83. 4, 32
margin
- Luth. 1, 22. 83. 4, 32. 5, 65
margin
- Luth. 1, 22. 83. 4, 32. 5, 65. 66
margin
- Baier 3, 652
margin
- Baier 3, 652. 653
margin
- Zorn Selbst. 206
margin
- Cal. 97, 56
margin
- Günth. 310
margin
- Brun 335
margin
- Schulb. 24, 80
margin
- Schulb. 24, 80. 81
margin
- Ma. 28. 132
margin
- N. W. 80, 55
margin
- Wis. Syn. 84, 26
margin
- Walth. Fest. 296
margin
- Walth. Fest. 348
margin
- Theol. 6, 4
margin
- Out. 241
margin
- Proc. 95, 15
margin
- Sieck 1
margin
- Sieck 1, 220
margin
- Sieck 1, 220. 221
margin
- R. Pi. 2, 287
margin
- Mich. 94, 16
margin
- Bra. 1905, 41
margin
- Bra. 1905, 41. 42
margin
- Walth. Fest. 298
margin
- R. Pi. 2, 288
margin
- Luth. 1, 22 Word and Sacrament: The Only Infallible Marks of the Church.
margin
- L. W. 53, 506
margin
- Mit. 67. 23
margin
- Günth. 312
- Cal. 1901. 22
- L. W. 16. 168
- Luth. 5, 65—67
margin
- R. Pi. 2, 284
margin
- Schulb. 24, 82
margin
- Brun 335
margin
- O. 71, 23
margin
- O. 67, 17
margin
- Mit. 67, 31
margin
- O. 71, 22
margin
- O. 71, 22. 23
margin
- Luth. 1, 22 Word and Sacrament: The Only Infallible Marks of the Church.
margin
- Luth. 1. 23 Word and Sacrament: The Only Infallible Marks of the Church.
margin
- Mit. 98, 17
margin
- Mit. 98, 17. 18
margin
- Günth. 311
margin
- Günth. 311. 312
margin
- Cal. 1901. 21
margin
- Cal. 1901. 21. 22
margin
- R. Pi. 2, 2
margin
- O. 71. 21
margin
- O. 71, 21
margin
- N. W. 80, 55
margin
- Günth. 313
margin
- O. 71. 21
margin
- Cal. 19014. 18.
- Mag. 1,
vol b, printed page
711–716 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0792
16.
Die ſichtbare Kirche
16. Die ſichtbare Kirche. Die ſichtbare Kirche nmiek— olle. die ſich zun Gottes Wort halten und bekennen. Theol. 6. 4. 5. Il. 76. 39
Anm. a. Wenn ſich die Chriſten äußßerlich zuſammer
ſchließen, wird die Kirche ſichtbar.
Anm. b. Die Gläubigen haben ſich je und je um das
Wort geſammelt.
Ap. 2, 46: ſtets bei einander ein⸗
mütig im Tempel.
Anm. c. Die ſichtbare Kirche iſt die Kirche, wie ſie
erſcheint in dieſer Welt.
Anm. d. Es ſind nicht zwei Kirchen: eine ſichtbare
und eine unſichtbare. Vor Gott ſind nur diejenigen
Glieder der Kirche, in deren Herzen der Glaube wohnt.
- Theol. 6. 4
- Theol. 6. 4. 5
- Il. 76. 39
- L. W. 53. 497
margin
- Mit. 97. 11
margin
- Zorn Selbst. 207
margin
- R. Pi. 2. 267
margin
- R. Pi. 2. 267. 268
margin
- Löb. 580
margin
- Löb. 580. 581
margin
- Luth. 59, 289
margin
vol b, printed page
716–717 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0797
17.
Der ſichtbaren Kirche ſind auch Heuchler beige— miſcht
17. Der ſichtbaren Kirche ſind auch Heuchler beige— miſcht. Darum vergleicht die Schrift den ſichtbaren Haufen mit
a. einem Weizenfeld, darunter ſich auch Unkraut be— findet, Matth. 13, 24 —30, Nebr. 1909, 39 —55;
b. einem Netz voll guter und fauler Fiſche Matth. 13. 47. 48
c. zehn Jungfrauen, darunter fünf törichte. Matth. 25, 1. 2:
d. einem Hochzeitsmahl, wo auch Leute ohne ein hoch— zeitlich Kleid erfunden werden.
Anm. a. Dieſe Gleichniſſe ſagen, wie die Kirche in dieſer Welt erſcheint.
Anm. b. So iſt es allezeit geweſen im alten und neuen Teſtament. Sieck 1, 89. 90. Das zeigt die Geſchichte der ganzen Kirche. Walth. Ev. 86. — Unter zwölf Apoſteln ein Judas. In der Gemeinde zu Ko— rinth ein Blutſchänder 1 Kor. 5. 1. Rotten 11. 19. Etliche, die von Gott nichts wiſſen 15, 34. (Lnth. 1, 83.) Matth. 7. 21: Es werden nicht alle, die zu mir ſagen u. ſ. w. Matth. 20, 16: Viele ſind berufen, wenige ſind auserwählt.
Anm. e. Heuchler ſehen äußerlich wie Chriſten aus, ſie tragen anch Lampon, können von ſeiten der Menſchen leicht mit den Chriſten verwechſelt werden. Ma. 24, 57.
Anm. d. Daß der Kirche Heuchler beigemiſcht ſind. kann die Kirche nicht verhüten.
Anm e. Man darf die chriſtliche Kirche nicht nach ihrem Anßeren beurteilen. Die ſichtbare Kirche iſt nur dio Schalo. Luth. 59, 36.
Anm. f. Der Lirche ſind immer Seuchler beige—
miſcht. Es wird auf Erden nie eine Zeit geben, wo die chriſtliche Kirche ſichtbar wird und die Gläubigen von der Maſſe der Gottloſen äußerlich geſchieden ſind. Chi— liaſten.
Anm. g. Mit dem wachſenden Unkraut wächjt auch der Kirche Kreuz und Verachtung.
Anm. h. Allerlei Anwendungen:
1. Niemand ſoll ſich daran ſtoßen, wenn es in der
ſichtbaren Kirche übel ſteht.
2. Man ſage nicht: Ihr ſeid die rechte Kirch⸗
nicht, weil noch Argerniſſe unter euch vorkommen.
3. Trenne dich nicht von der Gemeinde um des⸗
willen. Du müßteſt dich ſonſt von jeder Kirche
trennen.
4. Faule Entſchuldigung, nicht zur Kirche kom⸗
men zu wollen, weil noch Heuchler drin ſind.
5. Der Prediger überlaſſe ſich nicht der Schwer⸗
mut, wenn er Mißſtände findet.
6. Halte nicht jeden Schwachen für einen got—
loſen Heuchler.
Antitheſe. Mormonen. Zur Kirche gehöten lauter Fromme. — Die Donatiſten machen auch die ſichtbare Kirche zu einer Gemeinde mit eitel Heiligen.
- Sieck 1
- Sieck 1, 89
- Sieck 1, 89. 90
- Walth. Ev. 86
- Ma. 24, 57
- Luth. 59, 36
- Cal. 1904, 14
margin
- Wis. Syn. 1909, 35
margin
- Wis. Syn. 1909, 35. 86
margin
- L. W. 53, 498
margin
- Luth. 59, 289
margin
- Luth. 59, 289. 290
margin
- Bra. 1905, 24
margin
- Bra. 1905, 24. 25
margin
- Walth. Fest. 300
margin
- Walth. Fest. 301
margin
- Cal. 1904, 14
margin
- Mit. 95, 25
margin
- Mit. 95, 25. 26
margin
- O. 74, 10
margin
- O. 74, 10. 11
margin
- Kueg. 4, 146–148
margin
- Stöckh. N. T. 64
margin
- Sieck 1
margin
- Sieck 1. 88
margin
- Sieck 1. 88. 89
margin
- Schmidt 1
margin
- Schmidt 1, 244
margin
- Zorn Selbst. 208
margin
- Löb. 581
margin
- Stock 645
margin
- Ma. 13, 61
margin
- Mag. 3, 28
margin
- Stöckh. N. T. 68
margin
- Kueg. 4, 145
margin
- Neb. 1909, 92
margin
- Ma. 32, 323
margin
- Ma. 32, 323. 324
margin
- Kueg. 4, 678
margin
- Stöckh. N. T. 244
margin
- L. W. 53, 498
margin
- Ges. u. Ev. 324
margin
- Baier 3. 637
margin
- Ma. 32. 323
margin
- Ma. 32. 323. 324
margin
- Mag. 1. 103
margin
- Luth. 18, 7
margin
- L. W. 19, 142
margin
- L. W. 19, 142. 143
margin
- Wis. Syn. 75, 22
margin
- Wis. Syn. 75, 22. 23
margin
- Hön. Ent. 134
margin
- Luth. 59, 305
margin
- Sieck 1
margin
- Sieck 1, 91
margin
- Walth. Epi. 328
margin
- O. 1904, 17
margin
- O. 74, 11
margin
- Kueg. 4, 145
margin
- Kueg. 74, 11
margin
- Schmidt 1
margin
- Günth. 313
margin
- Luth. 30, 133
margin
vol b, printed page
717–718 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0798
18.
—
18. Die Heuchler gehören nicht zur Kirche, ſind keine Glieder derſelben, ſondern hängen nur wie der Dreck am Wagen. Il. 76, 29. Matth. 7, 23: Ich habe euch noch nie erkannt. Röm. 9, 6: Es ind nicht alle Iſraeliten, die von Iſrael ſind. 1 Joh. 2, 19: ſie waren
nicht von uns.
Bra. 1905, 26. 27. Einen jeglichen Reben, der nicht Frucht bringt, wird er wegnehmen. Jab 15, 2. — Walth. Kirche u. Amt 10—14.
Anm. a. Zur Kirche gehört kein Gottloſer, und wenn er summus episcopus wäre und die höchſten Amter inne hätte. Die äußerliche Zugehörigkeit macht nicht zu einem Chriſten. Ka. 91, 11.
Anm. b. Sie gehören ebenſo wenig zur Kirche, wie Speichel und Rotz zum Leibe. Wenn man etwas Eſſiz
ins Waſſer miſcht, ſo gehört der Eſſig nicht zum Beſtandteil des Waſſers. W. 67, 18.
Anm. c. Die Heuchler ſind der Kirche nur beigemiſcht.
Anm. d. Tote Glieder am Leibe Chriſti gibt es nicht.
Anm. e. Seuchler haben keinen Teil an den Schlüſſeln.
Anm. f. Wie fordert dieſe Lehre zur Buße auf! Es iſt eine Wahrheit, die dem Herzen bange macht. Ma. 2. 133. — Hingegen führt die falſche Lehre, daß — die Heuchler zur Kirche gehören, zur Sicherheit. 67. 19.
mn. g. Welch ein Troſt ligt auf der andern Seite in, wenn wir ſehen, wie übel es mit der Kirche ſteht! Krirche in dieſem elenden Zuſtande ift gar nicht die che Chriſti, ſo erſcheint ſie nur in dieſer Welt. Intitheſe. S. 5 5.
9. Wie ſoll man ſich gegen das Unkraut verhalten? ſollen
1. nicht ſchlafen und ruhig zuſehen, daß das kraut überhand nimmt. Was wir tun können, dem kraut in der Kirche zu wehren, ſollen wir tun:
1. Nur ſolche aufnehmen, die den chriſtlichen
Glauben bekennen und ein chriſtliches Leben führen.
2. Unbußfertige, wenn ſie drin ſind und offen⸗
bar werden, hinaustun. Kirchenzucht.
Anm. Manche gehen darauf aus, einen großen Hauzu ſammeln. Aber je mehr Unkraut auf dem Feld, 10 ſchlechter das Feld:
b. beideswachſen laſſen bis zur ErnMatth. 13, 30, d. h. wir ſollen die Böſen nicht von — Welt ausrotten und töten. Die Scheidung und Sichag vollzieht der Herr am jüngſten Tag. Bis dahin 1Religionsfreiheit herrſchen. Luk. 9, 54.
20. Obwohl aber der ſichtbaren Kirche Heuchler beimiſcht ſind, ſo wird dennoch die ſichtbare Kirche eine irche genannt, um der Chriſten willen, die drin ſind. atth. 18, 17: ſage es der Gemeinde. 1 Kor. 1. 2: die emeinde Gottes zu Korinth. Gal. 1, 2: den Gemeinnein Galatien.
Anm. a. Daß der Kirche Heuchler beigemiſcht ſind, bt das Weſen der Kirche nicht auf.
Anm. b. Kirche (ecclesia) wird der ſichtbare Haufe mannt in einem uneigentlichen Sinn. Synekſche. Man gibt oft vom edlen Teil der ganzen Sache m Namen. — Walth. Kirche u. Amt 63—77. Luth. 3. 202. 201.
Anm. c. Obwohl der ſichtbaren Kirche Heuchler bei⸗— emiſcht ſind, ſo hat ſie doch um der darin enthaltenen läubigen willen (auch wenn es bloß zwei oder drei vären) 12 Schlüſſelgewalt. Darum
ſoll niemand fürchten, daß die Amtsverwal—
tung des Predigers ungiltig ſei, wenn er ein Oeus⸗
ler wäre,
2. iſt ein Beruf, den eine ſolche Kirche ausſteh
auch wenn er von Heuchlern unterzeichnet iſt, gildz
Anm. d. Es ſoll uns nichts ſchaden, daß wir Heuchlern zuſammen auf der Bant ſitzen, und niemanl ſoll ſeine Kirche verlaſſen, weil noch Heuchler drin n möchten.
Anm. e. Das Amt der Schlüſſel iſt freilich nur de Gläubigen gegeben, der Kirche im eigentlichen Sin Auch die Verheißungen gelten nur den Gläubigen. 3 tut Gott keinem Heiden. Die Heiden ſind ferne den Teſtamenten der Verheißung. Mit. 67, 23. 24 Heuchler haben keinen Teil an den Schätzen der Kirte Theol. 6, 7. 12. Selbſt der Friedengruß: „Geliebte Herrn“ bezieht ſich nicht auf die Heuchler, ſondern un auf die verborgenen Schäflein Chriſti. L. W. 53, 54%
Walth. Kirche u. Amt. 29—52.
Anm. f. Wenn darum Ungläubige in der ſichtbarn Kirche das Amt der Schlüſſel verwalten, tun ſie des
nur als Werkzeuge der Gläubigen, wie Knechte im Haus,
die ſelbſt kein Recht an den Gütern haben. — Die Voin ſind es nicht, die den Paſtor berufen, ſondern die Glur— bigen, welche durch jene Böſen vertreten ſind.
Anm. g. Wie kamen die erſten Einwanderer in Perm County, Miſſouri, in Gewiſſensnot, als ihr Führer ent— larvt war! „Wir ſind gar keine Kirche mehr.“
- Il. 76, 29
- Bra. 1905, 26
- Bra. 1905, 26. 27
- Ka. 91, 11
- W. 67, 18
- Ma. 2. 133
- Walth. Fest. 346
margin
- Brun 133
margin
- Schmidt 1
margin
- Schmidt 1, 132
margin
- Mich. 94. 57
margin
- Mich. 94. 57. 58
margin
- Mich. 94. 57. 58. 244
margin
- Mich. 94. 57. 58. 244. 18
margin
- W. 67, 232
margin
- Mit. 95, 163
margin
- Mit. 95, 163, 24
margin
- Mit. 95, 163, 24, 26
margin
- Ma. 13, 62
margin
- Ma. 13, 62. 13
margin
- Ma. 13, 62. 13. 25
margin
- Ma. 13, 62. 13. 25. 57
margin
- Ma. 13, 62. 13. 25. 57. 19, 222
margin
- Ma. 13, 62. 13. 25. 57. 19, 222. 24
margin
- Ma. 13, 62. 13. 25. 57. 19, 222. 24. 356
margin
- Ma. 13, 62. 13. 25. 57. 19, 222. 24. 356. 103
margin
- Mag. 1
margin
- W. 53, 506
margin
- W. 53, 506. 10, 38
margin
- Luth. 1905, 18
margin
- Luth. 1905, 18. 11
margin
- Luth. 1905, 18. 11. 38
margin
- Fest. 347
margin
- L. W. 53, 400
margin
- L. W. 53, 400. 401
margin
- Can. 89, 21
margin
- W. 67, 19
margin
- Luth. 3. 202
- Luth. 3. 202. 201
- Bra. 1905, 28
margin
- Sieck 1
margin
- Sieck 1, 92
margin
- Hön. Ent. 133
margin
- Kueg. 4, 150
margin
- Ma. 40
margin
- Ma. 40 58
margin
- Neb. 1909, 45
margin
- Neb. 1909, 45. 15
margin
- Neb. 1909, 45. 15 4
margin
- Neb. 1909, 45. 15 4, 149
margin
- Walth. Ev. 87
margin
- Kueg. 4, 149
margin
- Mag. 3, 29
margin
- Mag. 3, 29. 30
margin
- Ma. 24, 58
margin
- Ma. 24, 58. 13, 62
margin
- Ma. 24, 58. 13, 62. 16, 61
margin
- Ma. 24, 58. 13, 62. 16, 61. 10, 58
margin
- Kueg. 4, 151
margin
- Kueg. 4, 152
margin
- Sieck 1
margin
- Sieck 1. 91
margin
- Sieck 1. 91. 92
margin
- Hön. Ent. 33
margin
- Stöckh. N. T. 65
margin
- Walth. Ev. 187
margin
- Ma 34, 37
margin
- Neb. 1909, 47
margin
- Luth. 44, 154
margin
- Luth. 44, 154. 10, 38
margin
- Luth. 44, 154. 10, 38. 59, 306
margin
- Past. 32–34
margin
- Schulb. 24, 81
margin
- Schulb. 24, 81. 82
margin
- N. W. 75, 40
margin
- O. 71, 23
margin
- Schmidt 1
margin
- Schmidt 1, 239
margin
- Ma. 19, 221
margin
- Ma. 19, 221. 222
margin
- W. 53, 499
margin
- W. 53, 499. 500
margin
- Ges. u. Ev. 326
margin
- Cal. 1904. 14
margin
- O. 71, 24
margin
- L. W. 16, 168
margin
- Luth. 1. 83 Answer to the Most Recent Defense of the Union. (Continued.)
margin
- Luth. 1. 83. 84 Answer to the Most Recent Defense of the Union. (Continued.)
margin
- Luth. 1. 83. 84. 3, 123 "The Protestant Church as a Convert, that is, understood to be on the way to the Catholic Church."
margin
- W. 67. 17
margin
- W. 67. 17. 20
margin
- L. W. 24, 234
margin
- Baier 3, 615
margin
- Löb. 581
margin
- Mit. 97, 13
margin
- Bra. 1905, 24
margin
- Schmidt 1
margin
- Schmidt 1, 237
margin
- Günth. 313
margin
- Theol. 6, 5
margin
- Out. 239
margin
- L. W. 16. 169
margin
- L. W. 16. 169. 24, 234
margin
- L. W. 16. 169. 24, 234. 235
margin
- Proc. 95. 15
margin
- Proc. 95. 15. 16
margin
- Mit. 67, 23
- Mit. 67, 23. 24
- Theol. 6, 7
- Theol. 6, 7. 12
- L. W. 53, 54
- Schmidt 1
margin
- Schmidt 1, 244
margin
- Past. 32–34
margin
- Schmidt 1
margin
- Schmidt 1, 244
margin
- Schmidt 1, 244. 245
margin
- L. W. 24, 233
margin
- L. W. 24, 233. 16, 165
margin
- Luth. 10, 38
margin
- Proc. 95, 14
margin
- Mit. 95, 30
margin
- Cal. 1904, 22
margin
- Bra. 1905, 49
margin
- Can. 94, 43
margin
- Can. 94, 43. 44
margin
- N. W. 75, 40
margin
- N. W. 75, 40. 28
margin
- Schmidt 1
margin
- Schmidt 1, 244
margin
- Ka. 88, 15
margin
- Mit. 95, 13
margin
- L. W. 16,
- Baier 3,
- W. 79., 70. 77, 31.
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21.
—
21. Was von der unſichtbaren Kirche geſagt iſt, gilt auch von jeder Ortsgemeinde.
a. Zur Ortsgemeinde gehören nur die Gläubigen. Röm. 1, 7: Allen, die zu Rom ſind. den Liebſten Gottes und berufenen Heiligen. Kol. 12: Die Auserwählten Gottes. Ap. 2, 41. 44. 47: tm hinzu täglich, die da ſelig wurden, zu der Gemeinde! 32: Die Menge der Gläubigen. — Die Ortsgemeinde zu Jeruſalem im eigentlichen Sinn ſind alle Gläubizen
Theol. 6. 3.
daſelbſt.
Anm. a. Die Ortsgemeinde iſt ihrem Weſen nach nichts anderes als die Kirche im Ganzen. Wenn es nicht ſo wäre, würden die einzelnen Teile der einen heiligen chriſtlichen Kirche einen andern Charakter tragen als die Kirche. — Zerſchlage einen großen Spiegel in tauſend Stüicke und jedes kleine Stück hat dasſelbe Gepräge wie das Ganze.
Anm. b. Keine Ortsgemeinde iſt rein geblieben. Das Unkraut hat ſich überall angehängt. Aber die Böſen ge⸗— hören nicht zur Gemeinde, ſondern ſind ihr nur beige— miſcht.
Anm. e. Es kommt nicht darauf an, welcher Hauien der größere iſt. Wenn in einem Haufen von tauſend Gemeindogliedern nur drei Chriſten wären, ſo bildeten
dieſe drei die eigentliche Gemeinde.
b. Jede Ortsgemeinde hat Namen. D. tel, Rechte, Güter, die der unſichtbaren Kirche
jeben ſind.
Anm. a. In Eph. 1, 22: Haupt der Gemeinde
Deleg. 93, 41. Sclesia), iſt unter Gemeinde die unſichtbare Gemeinde ſtanden. Aber auch die Ortsgemeinde iſt eine slesia. Matth. 18, 17: ſag es der Gemeinde. 1 Kor. „19: Gemeinden in Aſien. 2 Kor. 8, 1. Ap. 8, 1. Anm. b. Allein die Gläubigen in der Gemeinde ſind äger und Verwalter der Gnadenmittel.
Anm. c. Die Gemeinde zu Korinth war dennoch eine meinde, obwohl viele von der Gnade abgefallen wan.
- Theol. 6. 3
- L. W. 53, 501
margin
- L. W. 53, 501. 502
margin
- Mit. 95, 23
margin
- Mit. 95, 23. 24
margin
- Bra. 1905, 18
margin
- L. W. 53, 500
margin
- L. W. 38, 501
margin
- L. W. 38, 501. 502
margin
- L. W. 38, 501. 502. 506
margin
- Mit. 95, 13
margin
- L. W. 53, 542
margin
- Il. 76, 29
margin
- Baier 3, 689
margin
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720–721 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0801
22.
Wahre und falſche ſichtbare Kirche
22. Wahre und falſche ſichtbare Kirche. Die ſichtbare rche iſt entweder eine rechtgläubige, wahre Kirche, oder ne falſchgläubige Kirche.
Die wahre ſichtbare Kirche iſt da, wo Gottes Wort in gelehrt wird und die Sakramente nach Gottes Einzung verwaltet werden. Joh. 8, 31. 32: So ihr bleinwerdet an meiner Rede u. ſ. w. (O. 71, 22. Il. 2, 20. Ma. 34, 226.) Ein rechter Jünger, ein ünger, wie er ſein ſoll, iſt der, der an allen Worten hriſti bleibt. Mit. 67, 27. Joh. 10, 3—5: Die chafe hören ſeine Stimme, einem Fremden folgen ſie icht. (O. 71, 21. 28. 29. Walth. Die ev.⸗luth. Kirche 3.) Abp. 2, 42: Sie blieben beſtändig in der Apoſtel ehre. Joh. 14, 23. 8, 47. 18,. 37.
Anm. a. Die wahre ſichtbare Kirche iſt die, welche mallen Lehren Gott allein die Ehre gibt. — Da iſt die zerrlichkeit der Kirche im vollſten Sinne. Wis. Syn.
Anm. b. Reine Predigt und richtige Verwaltung der zakramente ſind darum die Kennzeichen der wahen Kirche. Wie der falſche Prophet an ſeiner falſchen ehre erkannt wird, ſo die wahre Kirche an der reinen ehre. O. 71, 25. 26.
Anm. c. Rechtgläubig iſt eine Kirche nur dann, wenn ie die ganze Lehre der Schrift annimmt und dieſe jehre nicht bloß offiziell anerkannt. ſondern auch wirk— ich gepredigt wird.
Anm. d. Nicht der Name einer Kirche, ſondern die kennzeichen müſſen Zeugnis geben, ob eine Kirche rechtm Uäubig iſt.
Anm. e. Eine wahre ſichtbare Kirche iſt auch da noch, vo der Irrtum ſein Haupt nicht erheben darf. Daß Gemeindeglieder irrige Meinungen haben oder ein Predizer einmal etwas Verkehrtes geprediat hat, macht die Fomeinde noch nicht falſchaläubig. Das geſchieht erſt dann, wenn man dem Falſchen zuſtimmt, den Irrtum derteidigt.
Anm. f. Das Wort „wahre“ Kirche hat dopyelte Bedeutung: Die reformierte Kirche iſt eine wahre Kirche ſeine wirkliche Kirche, die das Weſen der Kirche hat), aber ſie iſt nicht eine wahre. d. h. rechtaläubige Kirche.
Anm. a. Die Kirche ſoll nach Gottes Willon immer rechtgläubig ſein. Matth. 28, 20: Lehret ſie halten al⸗
89, 17. 18.
les u. ſ. w. Jer. 23, 28: der predige mein Wort rech. 1 Petr. 4, 11: daß er es rede als Gottes Wort. Jer. 23, 31. 32: Siehe, ich will an die Propheten u. ſ. . Die reine Lehre ſollen wir feſthalten ſ. Lehre. Mi. 55, 57. 58.
Anm. h. Es tann Zeiten geben, wo es keine wahre ſichtbare Kirche auf Erden gibt. Konk. 153, § 9. — Elias Zeit. Vor der Reformation.
Anm. i. „Die Kirche kann nicht irren“ kann nur den der unſichtbaren Kirche geſagt werden, oder die Kirche 51t nicht irren, wenn und weil ſie Gottes Wort pre⸗
igt.
Anm. k. In der rechtgläubigen Kirche wird ſo für die Seelen geſorgt, wie Gott für ſie geſorgt haben wil.
- O. 71, 22
- Ma. 34, 226
- Mit. 67, 27
- O. 71, 21
- O. 71, 21. 28
- O. 71, 21. 28. 29
- O. 71, 25
- O. 71, 25. 26
- L. W. 53, 499
margin
- Luth. 59, 99
margin
- Luth. 59, 99 2, 48 Luther and Calvin Regarding Their Doctrine of the Holy Supper. At the same time a continuation of the "Answer to the Latest Defense of the Union."*) (Continued.) II. Did Luther, Even Before His Death, Approve of Calvin's Particular Doctrine?
margin
- Syn. 88, 8
margin
- Schmidt 1
margin
- Schmidt 1, 239
margin
- Schmidt 1, 239. 240
margin
- Baier 3, 643
margin
- Löb. 582
margin
- Wis. Syn. 84, 26
margin
- Zorn Selbst. 210
margin
- Out. 242
margin
- Luth. 1, 98 Reply to the Most Recent Defense of the Union. (Continued.)
margin
- W. 73, 31
margin
- W. 73, 31. 36
margin
- Süd. 89, 35
margin
- Bra. 1905, 47
margin
- Bra. 1905, 47. 48
margin
- Luth. 59, 322
margin
- O. 71, 33
margin
- Mit. 67. 32
margin
- Mit. 67. 32. 19
margin
- O. 71, 68
margin
- W. 67, 25
margin
- Mit. 67. 25
margin
- Bra. 1905, 71
margin
- Bra. 1905, 71. 72
margin
- Konk. 153
- O. 71, 29—32
margin
- Mit. 67, 30
margin
- Mit. 67, 30. 31
margin
- Günth. 314
margin
- Syn. 88, 31
margin
- Süd. 89, 39
margin
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721–722 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0802
23.
Die lutheriſche Kirche iſt die rechtgläubige Kirch
23. Die lutheriſche Kirche iſt die rechtgläubige Kirch. die einzige wahre ſichtbare Kirche unſerer Zeit. Cal 1904, 8. Die lutheriſche Kirche hat die reine Lehre. Ka. 91, 9. Cal. 97, 18. 19. Can. 94, 65. 66.
Anm. a. Statiſtik der lutheriſchen Kirche AmerikaLuth. 64, 255. Quart. 6, 167.
Einwand. Keine Kirche könne ſagen, wir haben die volle Wahrheit. Das ſei Hochmut. — Dein Wort ſt die Wahrheit. Wer ſich in Demut unter dies Won beugt, hat die volle Wahrheit.
Anm. b. Wohl uns, daß wir die Bibel haben, aus welcher wir ſehen können, wer rechtgläubig iſt.
Anm. c. Freilich trägt die lutheriſche Kirche äußetlich oft eine ſehr geringe Geſtalt, daß viele ſich ibret ſchämen.
- Cal 1904, 8
- Ka. 91, 9
- Cal. 97, 18
- Cal. 97, 18. 19
- Can. 94, 65
- Can. 94, 65. 66
- Quart. 6, 167
- Cal. 1904, 63—66
margin
- O. 71, 32
margin
- O. 71, 32. 33
margin
- Il. 92, 20
margin
- Luth. 1, 5 On the Name "Lutheran." (Continued.) B. What Does It Mean to Be a Lutheran?
margin
- Bra. 1905, 48
margin
- Wis. Syn. 75, 33
margin
- Wis. Syn. 75, 33. 34
margin
- R. Pi. 2, 271
margin
- N. W. 76, 40
margin
- Il. 77, 83
margin
- Cal. 97, 18
margin
- Cal. 97, 18. 19
margin
- Neb. 1903, 19
margin
- Süd. 89, 46
margin
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722 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0803
24.
Die falſche ſichtbare Kirche
24. Die falſche ſichtbare Kirche. Die falſche ſichtbarKirche iſt da, wo Gottes Wort als göttliche Offenbarung noch angenommen und die weſentlichen Stücke des Vortes, z. B. die Lehre von der Rechtfertigung. Buße u. w. vorhanden ſind, daneben aber auch Irrtümer gepredigt werden.
Anm. a. Falſchgläubig iſt eine Gemeinſchaft, wenn ſie ein offizielles Bekenntnis zur falſchen Lehre hat oder wenn ſie trotz eines rechtgläubigen Bekenntniſſes in der Konſtitution dennoch nicht in allen Stücken die reine Lehre lehrt und Lehrwillkür herrſchen läßt.
Anm. b. Nimmt eino Kirche falſche Lehre in ihr Bekenntnis auf, ſo hört ſie damit auf, ein Teil der rechtgläubigen Kirche zu ſein.
Anm. c. Zu unterſcheiden iſt: in Unwiſſenheit irrer und wiſſentlich von der Schrift abweichen, oder: irten und am Irrtum feſthalten. Tit. 3. 10.
Anm. d. Die ſichtbare Kirche iſt in viele Gemein— ſchaften geſpalten. „Viel Sokten und viel Schwöme rei.“
Anm. e. Die falſche Kirche hat auch verſchieder
Brade. Manche Gemeinſchaften haben viel, manche we—
niger jalſche Lehre.
Einwand. Die falſchgläubige Kirche beſtehe nach
Sottes Willen. Die verſchiedenen Sekten ſeien
nur verſchiedene Erſcheinungsformen der wahren Kirche.
— Dagegen:
1. „Das hat der Feind getan.“
2. Gott will nur rechtgläubige Kirchen.
3. Falſchgläubige Kirchen hat Gott ausdrücklich
verboten Cal. 1904, 6, ſie exiſtieren nur unter Got-
tes Zulaſſung, auf daß die, ſo rechtſchaffen ſind,
offenbar werden unter euch. 1 Kor. 11, 19. Süd.
89, 23.
1. Falſche Lehre hat keine Gleichberechtigung
(Parität) in der Kirche.
5. Urſprung und Fortbeſtand der Sekten kommt
nicht aus dem Glauben und aus der Liebe, ſon⸗
dern aus Feindſchaft gegen die reine Lehre. — Die
falſche Kirche iſt der rechten feind. Stöckh. A. T.
361.
25. Inwiefern iſt eine falſchglänbige Gemeinſchaft
noch eine Kirche (ecclesia) und inwiefern nicht? Die
falſche ſichtbare Kirche kann in doppelter Weiſe betrachtet
werden: inſofern darin noch Gottes Wort gepredigt
wird und inſofern darin Irrtümer gepredigt werden. a. Inſofern noch weſentliche Stücke des
Wortes Gottes darin gepredigt werden.
iſt auch die falſchgläubige Kirche noch eine Kirche. 2
Theſſ. 2. 4: Der Antichriſt ſitzt in dem Tempel Gottes.
Die Gemeinden zu Galatien, die ſich hatten abbringen
laſſen auf ein anderes Evangelium Gal. 1, 6. 2, waren
dennoch Gemeinden. Ebenſo die Korinther. 1 Kor. 15,
12. ö Anm. a. Falſchgläubige Gemeinden
1. tragen den Namen „Kirche“,
2. haben alle Rechte und Gewalten der Kirche.
das Amt der Schlüſſel. — Ein Beruf von ſolcher 41. 38. 39. Süd. 97,
Gemeinde iſt giltia. Paſt. 36.
3. müſſen als Kirche behandelt werden. In ſol⸗-
chen Gemeinden miſſionieren, heißt in ein fremd
Amt greifen.
Anm. b. Den Namen Kirche tragen ſie freilich auch
nur in einem eingeſchränkten Sinn. Synekdoche. ö Anm. e. Dies alles iſt der Fall, ſo lange ſie Gottes
Mort noch weſentlich haben, die Bibel noch für Gottes
Wort halten und die Fundamentallehren predigen.
Anm d. Gemeinſchaften, welche die we.
ſentlichen Stücke des Wortes Gottes
* —„* — *
lenanen, wie Sozinianer. Swedenbordianer, Unita. 77. 41. Proc. H⸗ 2.
rier. Siebentaasadventiſten ſtehen außerhalb der nchriſt-
— —
lichen Kirche. Wer den Sohn leugnet, hat auch den Va.
ter nicht. Konk. 77, Art. 1.
Antitheſe. Daß die falſchgläubige Kirche nich:
D Kirche genaunt werden
tann, lehren die Katholiken.
1 Räthjen, Piſtorius.
b. Inſofern falſche Lehre darin gepredigt wird, iſt die falſchgläubige Kirche keine Kirche. ſondern eine Sekte oder Rotte. 1 Kor. 11, 19.
Anm. a. Den Schmutz, den die Leute tragen, nennen wir nicht „Kirche“.
Anm. b. So viel ſie der falſchen Lehre anhängen. dienen ſie (bewußt oder unbewußt) einer böſen Sache
ſchmälern Chriſti Ehre, empören ſich wider ihren König. enthalten den Leuten die Fülle der Kirchengüter vor, ma chen ihnen das Wort ungewiß Süd. 89, 41, 42, nehmen ihnen bald den Gebrauch der Schrift, bald das Amt der Schlüſſel, das Abendmahl, die Gewißheit der Seligken die chriſtliche Freiheit. Cal. 194, 44. Süd. 89, 40.
Anm. c. Wachstum und Gedeihen ſtößt bei ihnen überall auf Widerſtand.
Anm. d. Ihren Namen (Papiſten, Methodiſten u. i w.) tragen die Falſchgläubigen nicht von der Wahrheit die ſie bekennen, ſondern gerade von ihrer falſchen Lehre — Nur inſofern ſie falſch predigen, ſind ſie falſche Pro⸗
Mit. 67, 31.
pheten.
Anm. e. Die Papſtkirche nach ihrer falſchen pad'ſtiſchen Lehre betrachtet, trägt den Namen „Kirche“, wie Satan den Namen „Gott dieſer Welt.“
Anm. f. Ein falſchgläubiger Paſtor lebt in einem ſündlichen Beruf. Kein lutheriſcher Paſtor ſoll ſolcher Beruf annehmen.
Antitheſe. Alle Sonderkirchen
ſeien nur Teile der einen chriſtlichen Kirche. Delitzſch.
- Wis. Syn. 75, 21
margin
- Walth. Fest. 348
margin
- Mich. 94. 25
margin
- Mich. 94. 25. 26
margin
- Schmidt 1
margin
- Schmidt 1, 240
margin
- Zorn Selbst. 209
margin
- R. Pi. 2, 271
margin
- Luth. 60, 52
margin
- Wis. Syn. 84, 26
margin
- Luth. 6, 10
margin
- Luth. 1, 83 Answer to the Most Recent Defense of the Union. (Continued.)
margin
- Luth. 1, 83. 98 Reply to the Most Recent Defense of the Union. (Continued.)
margin
- Luth. 1, 83. 98. 6, 10
margin
- Cal. 1904, 5
margin
- Wis. Syn. 75, 33
margin
- Cal. 1904, 6
- Süd.
89, 23
- Süd.
89, 23.
1
- Stöckh. A. T.
361
- Stöckh. A. T.
361.
25
- Stöckh. A. T.
361.
25. I
- Past. 36
- Past. 3
- Konk. 77
- Syn. 88, 20
margin
- Cal. 1904, 15
margin
- Can. 94, 23
margin
- Luth. 1, 88 Response to the Latest Defense of the Union. (Continued.)
margin
- Neb. 1903, 18
margin
- Bra. 1905, 48
margin
- L. W. 53, 199
margin
- Süd. 89, 17
margin
- Syn. 88, 9
margin
- Syn. 98, 26
margin
- Syn. 98, 26. 88, 21
margin
- Syn. 98, 26. 88, 21. 22
margin
- Bra. 1905, 71
margin
- Proc. 93, 21
margin
- Süd. 89, 18
margin
- Syn. 88, 21
margin
- Cal. 1904, 7
margin
- Brun 329
margin
- Brun 329. 330
margin
- Bro. 261
margin
- Bro. 261. 262
margin
- O. 71, 27
margin
- Mit. 67, 18
margin
- Theol. 6, 16
margin
- W. 67, 21
margin
- Luth. 1, 98 Reply to the Most Recent Defense of the Union. (Continued.)
margin
- Luth. 1, 98. 99 Reply to the Most Recent Defense of the Union. (Continued.)
margin
- Can. 91, 14
margin
- Luth 44, 151
margin
- Theol. 6, 16
margin
- N. W. 75, 15
margin
- Proc. 93, 21
margin
- Mit. 67, 25
margin
- O. 71, 28
margin
- W. 67, 22
margin
- Bra. 1905, 46
margin
- Bra. 1905, 46. 47
margin
- L. W. 8. 45 The New Periodical on Us Poor Missourians.
margin
- L. W. 8. 45. 53, 499
margin
- Mich. 94, 51
margin
- Mich. 94, 51. 52
margin
- Süd. 89, 41
- Süd. 89, 41, 42
- Süd. 89, 40
- Mit. 67, 31
- Mit. 95, 62
margin
- Ka. 91, 10
margin
- Syn. 88, 9
margin
- Süd. 89, 28
margin
- Süd. 89, 28. 29
margin
- L. W. 16, 170
margin
- L. W. 16, 170. 171
margin
- Wis. Syn. 75, 21
margin
- W. 67, 29
margin
- W. 67, 29. 1
margin
- W. 67, 29. 1, 98
margin
- W. 67, 29. 1, 98. 99
margin
- W. 67, 29. 1, 98. 99. 30
margin
- Baier 3. 647
margin
- W. 67, 29
margin
- Wis. 1903, 30
margin
- Süd. 98, 9
margin
- L. W. 18, 14
margin
- Luth. 1, 14 On the Name "Lutheran." Why do we insist on retaining this name? (Conclusion.)
margin
- Luth. 10, 143
margin
- Syn. 98, 33
margin
- L. W. 16, 172
margin
- Süd. 97,
Gemeinde iſt gi
- O. 67 II.
vol b, printed page
722–724 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0803
26.
Auch in falſchglänbigen Kirchen gibt es noch Chriſten
26. Auch in falſchglänbigen Kirchen gibt es noch Chriſten. Chriſtus herrſcht unter ſeinen Feinden. Pſ. 110, 2. Wis. 1903, 25. Bro. 256. Die Chriſten ſind zerſtreut in allen Kirchengemeinſchaften. So wird es blei— ben bis zum jüngſten Taa. Syn. 1908. 32. — Gäbe es Kinder Gottes nur in der rochtgläubigen Kirche. dann wäre die Kirche vor der Reformation untergegangen Cal. 87, 14. — Walth. Kirche u. Amt 95—-112.
Anm. a. Selbſt im Payſttum ſind noch „viele fromme., unſchuldige Leute“ Konk. 17. der „Ausbund der Chriſtenheit“, weil es für ſie viel ſchwerer iſt. zum Glauben zu kommen und im Glauben zu bleiben. N W. 75. 41. — Beiſpiele: Luth. 1. 76. 2. 92. N. 38
17, 6. 7. 26, 54. 55.
Anm. b. Das koninit
1. nicht von ihrer falſchen Lehre. Inſo-fern ſie Irrtümer lehren, iſt der Glaube an Chriſtum unmöglich. Wer ſeine Seligkeit auf falſche Lehre baut, baut auf Sand;
2. ſondern weil noch ſo viel Wahrhei vorhanden iſt, daß Menſchen können ſelig werden.
Anm. c. Wo Gottes Wort dem Weſen nach vorhan⸗
den iſt, da gibt es Chriſten, da iſt die Kirche, ſelbſt in
der toten Gemeinde zu Sardes Off. 3, 4. (Jo. 94, 41.)
Anm. d. Auch in falſchgläubigen Kirchen bringt Got⸗
Gold bleibt Gold, auch wenn es mit
tes Wort Frucht.
Schmutz umgeben iſt oder in die Hände falſcher Pro⸗
pheten kommt.
Anm. e. Die Chriſten in falſchgläubigen Gemeinden
ſind mit uns einig im Fundament des Glaubens, im
Artikel von der Rechtfertigung. Sie ſtehen mit uns in
Geineinſchaft Syn. 1908, 12. In Bezug auf ihre Se⸗
ligkeit haben ſie vor uns nichts voraus, aber ihre Er⸗
kenntnis iſt geringer. Uns iſt größere Gnade wider⸗
fahren. N. W. 76, 39.
Anm. f. Wie kommtes, daß Menſchen
trotz falſcher Lehre Chriſten ſein kön⸗
nen?
1. Es gibt Glaubenslehren, die man leugnen und dabei doch ein Chriſt bleiben kann.
2. Man kann durch dieſen oder jenen Spruch zum Glauben kommen, ohne daß man ſämtliche Artikel der Lehre weiß. Wie wenig Erkenntnis mag der Schächer am Kreuz gehabt haben!
3. Sie gingen in ihrer Einfalt und wußten nichts um die Sache. 2 Sam. 15, 11. Konk. 16: ſo aus Einfalt irren. Sie verſtehen die Sache nicht beſſer.
4. In der Theorie halten ſie die falſche Lehre feſt, aber praktiſch tröſten ſie ſich der Gnade. Der Irrtum iſt nur im Kopf., das Herz aber bleibt an Chriſto hangen.
5. Durch falſche Lehre wird nicht auch die Wahrheit zum Irrtum.
einer falſchaläubigen
6. Zugehöriakeit zu
Die
Firche wird einem Chriſten als Schwachheitsſſünde vergeben.
Anm. g. Daraus folat aber nicht,.
1. daß es einerlei ſei. zu welcher Kirche man gehöre. Wir ſind ſchuldig. die ganze bibliſche Lehre zu bekennen. Nach Gottes Gebot ſollen wir die falſche Lehre meiden:
daß wir mit ihnen gemeinſchaftliche Sache machen, Kirchengemeinſchaft halten miüiſſten. dadurch
würden wir die falſche Lehre gutheißen.
Cal. 5².
3. daß die falſche Lehre nicht mehr ſo ſchlun
ſei. Jeder Irrtum iſt ſeelengefährlich;
4. daß man die Polemik und das Zeugnis gege⸗
die Falſchgläubigen einſtellen ſolle. Wir ſole
dennoch gegen den Irrtum zeugen;
5. daß man in einer falſchgläubigen Kirche ge
troſt bleiben könne. Das wäre ein Schluß wie di⸗
ſer: Jeder Chriſt bleibt ein Sünder bis zum Tode,
alſo kann man in Sünden mutwillig fortfahren.
Anm. h. Chriſten in falſchgläubigen Kirchen befin— den ſich in der Gefangenſchaft, in einer Geſellſchaft, deſich für Chriſten nicht ziemt Syn. 1908, 31, in einen falſchen, feindlichen Lager. Sie ſollen zu uns kommen nicht wir zu ihnen. S. Dak. 1907, 9. Sie verbergen ihren Glauben vor uns. Syn. 73, 14.
Anm. i. Es iſt ſchrecklich, auch nur aus Unwiſſenhen ſich in den Reihen derer aufzuhalten, die die Bekenne: der göttlichen Wahrheit bekämpfen. 1 Kor. 15, 9 die Gemeinde Gottes verfolgt.
Anm. k. Ein ſolcher Chriſt kann, ſolange er im feindlichen Lager ſteht, bei uns nicht zum Abendmahl geben Erſt muß er dieſe Stellung aufgeben.
Anm. l. Erkennt jemand die falſchen Lehren ſeinet
Kirche, ſo muß er ausgehen von ihr.
Wer wider beſſeres Wiſſen und Gewiſſen (weil er für ſeinen Bauc fürchtet oder Ehre vor Menſchen vorzieht) an der ſalſchen Kirche feſthält, iſt kein Chriſt, begeht eine Todſünde und geht verloren. Alle Irrtümer und Sünden ſeiner Gemeinſchaft werden ihm zugerechnet. Bro. 261. 252 — Schrecklich, wenn man ohne Beruf in ein Peſthaus geht. Il. 77, 62. Luth. 1., 14.
Anm. m. Kann ein Prediger einer falſchaläubi.
gen Kirche auch ein Chriſt ſein? — Es kommt dararan, ob ſeine Irrtümer fundamental ſind oder nicht. ob er derſelben überführt iſt oder nicht. Das Urteil wird man in den meiſten Fällen Gott anheimſtellen müſſen.
Anm. n. Unſere öffentliche Polemik. ſowie umier
Privatverkehr mit den Falſchaläubigen muß darauf hin— ausgehen, die Chriſten aus dem falſchgläubigen Lager herauszuführen.
Anm. o. Katholiken lehren, daß Ketzer ausgerotter
werden dürfen.
Gebranuch Lehre.
dieſer
27.
Selbſtprüfung. Wir ſollen
Huns nicht damit zufrieden geben
a
daß wir äußerlich zur Kirche gehörer
getauft und konfirmiert ſind. daß unſer Name in der
Liſte ſteht und wir etwa Kirchenämter beſitzen. Das
hilft dir das, wenn du kein Chriſt biſt?
Anm. a. Es iſt hier nicht wie auf einem Schiff. de
man ſeine Fahrt bezahlt und nichts weiter zu tun he
*
um aus Ziel zu kommen.
- Wis. 1903, 25
- Bro. 256
- Syn. 1908. 32
- Cal. 87, 14
- Konk. 17
- N. W. 75, 41
- Luth. 1. 76 It Is a Lack of Childlike Faith When One Will Not Believe the High Mysteries of Christian Doctrine.
- Luth. 1. 76. 2 Testimonies of Luther: What the chief article of Christian doctrine is.
- Luth. 1. 76. 2. 92 Dr. Martin Luther's Exhortation to the Mayors and Councilmen of All Cities of the German Lands, that They Should Establish and Maintain Christian Schools. (In excerpt.)
- Bra. 1905, 38
margin
- Cal. 87, 13
margin
- Süd. 91. 13
margin
- N. W. 94. 76
margin
- N. W. 94. 76,. 36
margin
- N. W. 94. 76,. 36. 37
margin
- Syn. 73. 11
margin
- Syn. 73. 11. 88
margin
- Syn. 73. 11. 88. 7
margin
- Syn. 73. 11. 88. 7. 14
margin
- Ges. u. Ev. 326
margin
- Zorn Selbst. 212
margin
- R. Pi. 2, 286
margin
- L. W. 16. 170
margin
- L. W. 16. 170. 53, 499
margin
- Baier 3, 646
margin
- Luth. 1. 5 On the Name "Lutheran." (Continued.) B. What Does It Mean to Be a Lutheran?
margin
- Luth. 1. 5. 6 On the Name "Lutheran." (Continued.) B. What Does It Mean to Be a Lutheran?
margin
- Luth. 1. 5. 6. 6, 89
margin
- Proc. 95. 15
margin
- Theol. 6. 6
margin
- O. 67. 13
margin
- Baier 3, 675
margin
- Syn. 1908. 11
margin
- Syn. 1908. 11. 8
margin
- Jo. 94, 41
- Syn. 1908, 12
- Syn. 1908, 12. I
- N. W. 76, 39
- Konk. 16
- Syn. 1908, 12
margin
- Cal. 97, 13
margin
- Cal. 97, 13. 14
margin
- O. 67, 12
margin
- O. 67, 12. 13
margin
- Wis. 1903, 44
margin
- Wis. 1903, 44. 45
margin
- Syn. 88, 31
margin
- Wis. 82, 27
margin
- Luth. 1, 14 On the Name "Lutheran." Why do we insist on retaining this name? (Conclusion.)
margin
- Il. 76, 32
margin
- Ka. 91, 11
margin
- Proc. 85, 15
margin
- Cal. 97, 17
margin
- Cal. 97, 17. 18
margin
- Süd. 98, 9
margin
- Or. 1906, 34
margin
- Bra. 1905, 47
margin
- Ka. 91, 10
margin
- Kueg. 2, 97
margin
- Syn. 73, 9
margin
- Syn. 73, 9. 10
margin
- N. W. 76, 38
margin
- N. W. 76, 38. 37
margin
- Mit. 95, 27
margin
- O. 67, 13
margin
- Syn. 88, 7
margin
- Mit. 67, 34
margin
- Il. 76, 27
margin
- Syn. 73, 13
margin
- Syn. 88, 10
margin
- O. 67. 11
margin
- O. 67. 11. 12
margin
- Bra. 1905, 38
margin
- O. 67, 16
margin
- Syn. 1908, 25
margin
- Syn. 1908, 25. 26
margin
- S. Dak. 1907, 9
margin
- Il. 76. 64
margin
- Il. 76. 64. 77, 60
margin
- Zorn Selbst. 212
margin
- Syn. 1908. 13
margin
- O. 67, 18
margin
- O. 67, 18. 88, 17
margin
- O. 67. 12
margin
- O. 67. 12. 13
margin
- Ka. 91, 10
margin
- Süd. 91, 13
margin
- Can. 94. 23
margin
- O. 67, 13
margin
- Bra. 1905. 71
margin
- Syn. 1908, 31
- Syn. 1908, 31, i
- S. Dak. 1907, 9
- Syn. 73, 14
- Bro. 261
- Bro. 261. 252
- Il. 77, 62
- Luth. 1
- Luth. 1., 14
- Wis. 82, 27
margin
- O. 88, 18
margin
- Mit. 67, 26
margin
- Can. 94, 23
margin
- Syn. 88, 31
margin
- Syn. 88, 31. 30
margin
- Wis. 1903, 44
margin
- Süd. 89, 45
margin
- Syn. 88, 30
margin
- N. W. 76, 41
margin
- Ka. 91, 10
margin
- Wis. 1903, 20
margin
- Bro. 264
margin
- Bro. 264. 265
margin
- Bro. 264. 265. 269
margin
- Mit. 67, 26
margin
- Il. 77, 60
margin
- Ges. u. Ev. 327
margin
- N. W. 76, 40
margin
- Syn. 1908, 31
margin
- Tex. 1906, 44
margin
- Tex. 1906, 44. 45
margin
- L. W. 56, 238
margin
- Luth. 66, 187
margin
- Luth. 66, 187. 188
margin
- Mich. 94, 58
margin
- Walth. Fest. 293–295
margin
- Süd. 89, 13
margin
- O. 71, 24
margin
- Can. 13.
- Bro. 1908. 261.
vol b, printed page
724–726 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0805
—
Anm. a. Auch beim Kauf von irdiſchen Waren unterſcheidet man genau zwiſchen echt und unecht.
Anm. b. Ehe wir uns an eine Kirche anſchließen. ſollen wir ihre Lehre prüfen. Süd. 89, 26. 27. Unſere lutheriſche Kirche braucht die Prüfung nicht zu ſcheuen. Mich. 94, 20.
Anm. c. Tragen wir den lutheriſchen Glauben im Herzen, dann müſſen wir ihn auch mit dem Munde bekennen. Wer die Erkenntnis hat, daß die lutheriſche Kirche die rechtgläubige Kirche iſt, muß demgemäß handeln. Mich. 94, 20.
Anm. d. Nicht die papiſtiſche, nicht die reformierte. nicht die unierte, nicht die methodiſtiſche Kirche ſoll meine Kirche ſein.
Anm. e. Ich halte mich deswegen zur rechtgläubigen weil ich mich zur Wahrheit halten will.
Anm. f. Sich zur Kirche halten heißt
1. Wort und Sakrament fleißig gebrauchen. Der
Name auf der Liſte oder der bloße Beitrag macht
nicht zu einem Glied der lutheriſchen Kirche;
2. die Kirche nach Kräften fördern und unter⸗
ſtützen;
3. die Schmach der Kirche mittragen.
Anm. g. Endlich ſollen wir auch zuſehen, daß wir bei der wahren ſichtbaren Kirche bis an unſer Ende bleiben, auch dann, wenn den Gliedern derſelben viel Schwachheit anhaftet. Luth. 59, 323.
Anm. h. Die Gemeinſchaft mit der rechtgläubigen Kirche iſt nicht bloß Pflicht, ein bitteres Muß, ſondern ein herrliches Vorrecht.
Einwand. 1. WMie aber, wenn keine lutheriſche Kirche da iſt? — Dann zieh fort oder fange Hausgottesdienſt an.
Einwand 2. Meine Verwandten und Bekannten gehören zu einer andern Kirche, darum trete ich lieber ihrer Kirche bei. — Wer Vater oder Mutter mehr liedt denn mich, der iſt mein nicht wert.
Einwand 3. Wer kann alle Gemeinſchaften vrüfen?
Das iſt gar nicht nötig. Aber wo du Glied ſein willſt. mußt du prüfen, ob alles nach Gottes Wort gebt. Das kann jeder nach dem Katechismus.
Antitheſe. Arminianer, Herrnhuter. Die Chriſten der verſchiedenen Kirchen ſollen trotz der Verſchiedenheit in der Lehre Einigkeit halten. — Delitzſch. L. W. 16. 172.
- Süd. 89, 26
- Süd. 89, 26. 27
- Mich. 94, 20
- Mich. 94, 20
- Luth. 59, 323
- L. W. 16. 172
- Luth. 1, 15 On the Name "Lutheran." Why do we insist on retaining this name? (Conclusion.)
margin
- N. W. 76, 40
margin
- Mich. 91, 21
margin
- Ges. u. Ev. 327
margin
- Mich. 94, 22
margin
- Mich. 94, 22. 23
margin
- Mich. 94, 25
margin
- Mich. 94, 63
margin
- Mich. 94, 63. 64
margin
- Süd. 89, 44
margin
- Mich. 94, 50
margin
- Ka. 1903, 38
margin
- Süd. 89, 32
margin
- Mich. 94, 20
margin
- Süd. 89, 49
margin
- Mich. 94, 18
margin
- Mich. 94, 18. 19
margin
- Walth. Ev. 260
margin
- Günth. 317
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vol b, printed page
728 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0809
30.
Die falſche Kirche ſoll man meiden
30. Die falſche Kirche ſoll man meiden. 2 Joh. 10. 11: den nehmet nicht zu Haus und grüßet ihn auch nicht. (O. 71. 64. 65. Mit. 95, 62. L. W. 4, 75.) Röm. 16, 17: weichet von denſelben. (Mit. 95. 61. L. W. 4, 73. 74. 140.) Matth. 7. 15: Sehet euch vor u. ſ. w. (Mit. 95. 64. L. W. 4. 74. 141. 142.) Tit. 3. 10: Einen ketzeriſchen Menſchen meide. (Mit. 95. 65.) 2 Kor. 6. 14—18: Ziehet nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen. Wer den Lehren des Wortes nicht glaubt,
iſt in dieſem Stücke ungläubig. (Mit. 95, 66. Il. 76,
63. Süd. 89, 30.) Pſ. 26, 4. 5. Konk. 336, § 41.
162, § 48. (Syn. 1908, 28.) Zeugnis von Luther.
Il. 76, 66—68. — Walth. Kirche u. Amt 113— 144 —
Dies Meiden ſchließt in ſich, daß man
a. ſich den Falſchgläubigen nicht an⸗
ſchließt. Wie traurig, wenn jemand von der recht⸗
gläubigen Kirche übertritt zur falſchgläubigen. Wie
manche Fürſtin hat dem lutheriſchen Glauben abgeſchwo⸗
ren und iſt der katholiſchen Kirche beigetreten! L. W.
52, 239.
Anm. a. Grund des Abfalls von der lutheriſchen
Kirche iſt Mangel an Erkenntnis, Indifferentismus (es
iſt ihnen einerlei, ob ſie Gottes Wort rein haben oder
nicht), äußere Veranlaſſung, Kundſchaft, Ehre vor Men⸗
ſchen u. ſ. w., Miſchehen, bereits vorhergegangener, in⸗
nerlicher Abfall vom Glauben.
Anm. b. Wer wiſſentlich von der rechten zur falſchen
Kirche übertritt, iſt verloren. Luk. 12, 47: viele Streiche
2 Petr. 2, 20—22. Geſchichte dazu Luth. 40, 157;
b. keine Kirchengemeinſchaft mit ih⸗
nen macht,
1. nicht teilnimmt an ihren Gottesdienſten. — Wenn man bei Gelegenheit (Begräbnis u. ſ. w.) in einen falſchgläubigen Gottesdienſt kommt, ſoll man nicht mitmachen. Ka. 1903, 39.
Einwand. Der falſchgläubige Prediger predigt ganz fein. — Er hat auch noch weſentliche Stücke des Wortes. „Sie kommen in Schafskleidern;“
2. nicht gemeinſchaftliche Gottesdienſte mit ihnen veranſtaltet. Union:
3. nicht Kanzelgemeinſchaft mit ihnen hält;
4. nicht Abendmahlsgemeinſchaft mit ihnen aufrichtet,
5. nicht Amtshandlungen von einem falſchgläubigen Paſtor begehrt, kirchliche Trauung, Abendmahl in Krankheitsfällen, Taufen,
6. nicht Falſchgläubige zu Paten nimmt, oder bei Falſchgläubigen Pate ſteht,
7. nicht ſich zum Brautführer in falſchgläubigen Kirchen hergibt,
8. nicht die Kinder in ihre Sonntagsſchule ſchickt,
9. nicht teilnimmt an ihren unioniſtiſchen Vereinen: werden Jünglinge und Jungfrauen zu ih— ren Vereinsfeſten eingeladen, ſo ſollen ſie freund— lich, aber ganz entſchieden abſagen. Ma. 15, 267:
10. nicht an ihrer Wohltätigkeit teilnimmt;
11. nicht in ihrem Gottesdienſt Orgel ſpielt:
12. nicht einen Beruf an eine falſchgläubige Ge⸗
meinde annimmt. Nur dann könnte ein lutzteri⸗
ſcher Lehrer die falſchgläubige Schule übernehmen,
wenn er die Kinder in der lutheriſchen Lehre un⸗
terrichten ſoll und darf und er ſelbſt ſich mit der
falſchgläubigen Gemeinde in keine Kirchengemein⸗
ſchaft einläßt;
13. nicht Beiträge für falſchgläubige Kirchen und
Schulen gibt, auch nicht aus Geſchäftsrückſichten. —
Wer ſie unterſtützt, 41. ſich ihrer Sünden teil⸗
Einwand. Weil noch Chriſten unter ihnen ſind, dürfe
haftig. N. W. 76,
man ſie unterſtützen. — Dann dürfte man auch dem Papſt ſeinen Peterspfennig geben.
Anm. a. Auf der andern Seite ſollen auch wir bei ihnen nicht betteln gehen.
Anm. b. Im Irdiſchen und Leiblichen helfen wir ihnen gerne auf Grund der Nächſtenliebe;
c. vonihnen ausgeht, ſobald manihre falſchen Lehren erkannt hat. Wer wiſſentlich bei der falſchen Kirche bleibt,
1. macht ſich teilhaftig fremder Sünden, ſtärkt
die Schar der Irrlehrer, ſtreitet mit ihnen gegen
die Bekenner der Wahrheit,
2. beweiſt, daß ihm Irrtum und Wahrheit ganz
gleich ſind,
3. geht verloren, wenn er nicht umkehrt und
Buße tut.
Einwand. Soll man denn ſofort austreten, auch wenn ſich innerhalb der falſchen Kirche das Beſſere regt? — Man lege Zeugnis gegen den Irrtum ab. Wird es zurückgewieſen oder auf die lange Bank geſchoben, ſo gehe man aus.
Anm. a. Wir können mit Andersgläubigen nicht in einem Stall ſtehen. Baier 3, 670. Das gilt auch von ganzen Kirchengemeinſchaften: Die rechtgläubigen ſollen ſich von den falſchgläubigen trennen. Luth. 60, 51. Wie können Lutheraner, die ihre Lehre für göttliche Wahrheit halten, denen die Bruderhand reichen, die das nicht glauben? L. W. 4, 134. Wird verlangt, daß man Heu und Stoppeln für Gold und Edelſteine halten ſoll. dann muß man weichen O. 71, 25, ſolche Kirche mit höchſtem Fleiß meiden Mich. 94, 47, auch wenn ſich darin ſonſt noch manches Gute und Schöne findet. Luth. 59, 339.
Anm. b. Das hat die Kirche getan von Anfang an. wie die Geſchichte zeigt. Kain. Noah, Abraham, das Volk Iſrael. Bro. 259. 260. So iſt es immer in der lutheriſchen Kirche geweſen. Mit. 95. 62. Luther und das Kolloquium zu Marburg Wis. 1903. 20. 21. 91. 11.
Anm. e. Losſagung von aller Kirchen⸗ und Religionsmengerei iſt feſtgeſetzt in der Konſtitution unſerer
Synode.
Gemeinſchaft mit Falſchgläubigen einge⸗
Anm. d.
hen iſt
wider Gottes Ehre und ſein Wort,
—
wider das kirchliche Bekenntnis,
wider das Gewiſſen,
4. wider die wahre Liebe.
Anm. e. Falſche Lehre iſt immer gefährlich und gefährdet die Seligkeit des Menſchen. 2 Tim. 2, 17: frißt um ſich wie der Krebs. — Sie iſt eine Entheiligung des Namens Gottes Mich. 94, 26, eine Lüge R. Pi. Pred. 1. 289. — Durch falſche Lehre wird Gottes Ehre geſchmälert. Süd. 89, 38.
Anm. f. Ein wenig Sauerteig verſäuert den ganzen Teig. Gal. 5, 9.
Anm. g. Falſche Lehrer nennt die Schrift reißende Wölfe Matth. 7, 15, trügliche Arbeiter 2 Kor. 11, 13, Hunde Phil. 3, 2, Abgötter 1 Joh. 5, 21, Lügner 1 Joh. — —
Anm. h. Herrſcht in einem Hauſe anſteckende Krankheit, ſo geht man nicht hinein.
Wird aus dem chriſtlichen Lehrgebäude ein Grundartikel herausgebrochen, ſo kommt man in Gefahr, unter dem einſtürzenden Ge⸗— wölbe begraben zu werden.
Anm. h. Wer mit Falſchgläubigen gemeinſchaftliche Sache macht, macht ſich teilhaftig fremder Sünden.
Anm. i. Solange ſich die Rechtgläubigen von den Irrgläubigen abſondern, ſolange wird der Irrtum fort und fort geſtraft; vermiſchen ſich beide, dann ſiegt der Irrtum und die Wahrheit geht verloren.
Anm. k. Wer ſich einmal mit den Sekten eingelaſſen hat, für 1* iſt es ſchwer, wieder herauszukommen.
Das Meiden der Falſchgläubigen iſt keine
Anm. l.
Hoffart Il. 77, 41, kein Spaltungmachen Il. 77, 46, keine Hinderung des Reiches Gottes Il. 77, 55, nicht wider das gebotene Tragen der Schwachen. Il. 77, 62.
Einwand 1. Das ſei gegen die Liebe. — Gerade das Meiden der Falſchgläubigen in kirchlicher Hinſicht iſt der höchſte Beweis der Liebe. Gerade Kirchengemeinſchaft und Union iſt wider die Liebe
1. gegen Gott, deſſen Gebot wir übertreten,
2. gegen die Rechtgläubigen, denen Argernis ge⸗
geben wird,
3. gegen die Falſchgläubigen, die im Irrtum be⸗—
8 und gegen die Wahrheit abgeſtumpft wer⸗
en.
Einwand 2. Mit Rationaliſten, Katholiken u. ſ. w. dürfe man freilich keine Union machen, aber zwiſchen Reformierten und Lutheranern handele es ſich doch nur um Nebenſachen. — Wir dürfen von keinem Buchſtaben der Schrift weichen.
Einwand 3. Sind nicht ſchon genug Kirchen in der
Stadt? Wozu noch eine eigene Kirche bauen? Könnte
man das Geld nicht ſparen? — Wer aber wollte ſich der
Gefahr falſcher Lehre ausſetzen?
Einwand 4. Sind wir in andern Kirchen nicht auch
Chriſten? Glauben wir nicht auch an Jeſum?
Einwand 5. Auch in falſchgläubigen Kirchen gibt es
noch Kinder Gottes. Darum ſei es einerlei, zu welcher
Kirche man gehört. — Dagegen:
1. Du darfſt hier nicht fragen: Wo können noch Kinder Gottes ſein? ſondern: In welche Kirche ſol ich gehen?
2. Wir kämpfen nicht gegen die Kinder Gottes unter den Falſchgläubigen. Dadurch, daß wir unz von ihnen abſondern, ſuchen wir ſie herauszubringen aus ihrem Irrtum. Würden wir uns mit ihnen verbinden, würden ſie nur tiefer hinein gera— ten.
3. Die Kinder Gottes in den falſchgläubigen Kirchen verbergen ihren Glauben vor uns.
4. Da auch unter den Katholiken noch Chriſten ſind, müßten wir dann auch mit ihnen Gemeinſcha' machen.
5. In der rechtgläubigen Kirche mögen falſche Chriſten ſich zu uns halten, gehören wir zur falſch— gläubigen Kirche, dann halten wir uns zu den Falſchgläubigen.
6. Schändlich und gottlos, wem es einerlei iſt. in welche Kirche er geht. Iſt es wirklich einerlei ob man in echtem oder unechtem Geld ausbezahlt? ob man einen Bach mit reinem Waſſer hat, oder ob Miſtjauche hereinfließt? Luth. 16, 22. 23. 62. 176. Süd. 89, 41.
Einwand 6. Auch die Falſchgläubigen haben noch
Gottes Wort.
Andere Einwände ſ. Gemeindeglied 5107 u. 5108.
Indifferentismus 5582.
Anm. m. Vorwürfe, die man gegen uns erhebt:
1. Ihr richtet Trennung an. — Die Schuld liegt auf der andern Seite. Röm. 16. 17: Die da Zertrennung und Ärgernis anrichten.
2. Ihr haltet euch für die alleinſeligmachende Kirche.
3. Ihr ſagt euch damit los von den Kindern Gottes unter den Falſchgläubigen. — Nein, nur von ihren Irrtümern.
4. Ihr verdammt die Falſchgläubigen. — Nu— ihre falſche Lehre.
5. Ihr ſeid zu erkluſiv. — Nicht ſo erkluſiv, wie die Katholiken, die ſich für die alleinſeligmachende
Kirche ausgeben.
Anm. n. Die falſche Kirche meiden iſt ſchwer für uns. Konk. 337, § 42. *
1. Es tut uns wehe, beſonders wenn man ſeine
Verwandten darin hat.
2. Man hat alles gegen ſich. Es bringt uns
Haß und Feindſchaft.
Anm. o. Viele Rechtgläubige mögen dies nicht tun. Sie fürchten den Haß der Menſchen und nehmen daher die falſche Kirche in Schutz. Unionismus und Toleranz iſt ein Zeichen der Zeit. Mit. 95, 63. Jeder möge ſeine Religion haben und andere auch als recht gelten laſſen. Il. 91, 46. „Seid umſchlungen, Millionen.“ Wis. 1909, 29. Nur die Menſchenfreſſer allein ſollen aus-m geſchloſſen ſein.
Anm. p. Wir aber wollen fortfahren, die Falſch— gläubigen zu belehren zu ſuchen. — Auch Streitartikel ſind nötig, damit die Sekten ihre falſche Lehre nicht ſo frech hervorzubringen wagen. Il. 76, 29. 30. O. 71, 17.
Anm. q. Der bürgerliche, nachbarliche, geſchäftliche Verkehr mit Falſchgläubigen iſt nicht verboten.
1. Doch darf man nicht in ſolcher Weiſe mit ih⸗
nen verkehren, daß in ihnen oder in andern der
Eindruck erweckt werde, als ſähen wir ſie als Glau—
bensbrüder an. Das wäre Verleugnung.
2. Bei allem Umgang mit Falſchgläubigen ſoll
man immer das Heil der Seelen im Auge haben.
Anm. r. Wer ein falſchgläubiges Gemahl hat, ſoll ſich nicht davon ſcheiden laſſen. 1 Kor. 7, 12—14: Der unaläubige Mann iſt geheiligt durch das Weib.
Anm. ſ. Die Obrigkeit ſoll gegen Falſchgläubige keine Gewalt anwenden, es ſei denn, daß ſie ſtaatsgefährliche Grundſätze aufſtellen. W. 85. 42—51.
- O. 71. 64
- O. 71. 64. 65
- Mit. 95, 62
- L. W. 4, 75 On the Divisions in the Lutheran Congregations Here.
- Mit. 95. 61
- L. W. 4, 73 On the Divisions in the Lutheran Congregations Here.
- L. W. 4, 73. 74 On the Divisions in the Lutheran Congregations Here.
- L. W. 4, 73. 74. 140 Some Remarks on Joining the So-Called Lutheran General Synod, and on Church Politics and expediency.
- Mit. 95. 64
- L. W. 4. 74 On the Divisions in the Lutheran Congregations Here.
- L. W. 4. 74. 141 Some Remarks on Joining the So-Called Lutheran General Synod, and on Church Politics and expediency.
- L. W. 4. 74. 141. 142 Some Remarks on Joining the So-Called Lutheran General Synod, and on Church Politics and expediency.
- Mit. 95. 65
- Bra. 1905, 71
margin
- Bra. 1905, 71. 75
margin
- Mich. 94. 29
margin
- Mich. 94. 29. 25
margin
- Ka. 1903, 38
margin
- Wis. 1903, 18
margin
- Wis. 1903, 18. 19
margin
- Il. 76, 62— 78
margin
- Syn. 1908, 28
margin
- Bro. 260
margin
- L. W. 53, 548
margin
- L. W. 53, 548. 16, 171
margin
- L. W. 53, 548. 16, 171. 24, 235
margin
- Neb. 1903, 18
margin
- Mit. 95, 66
- Il. 76,
63
- Süd. 89, 30
- Konk. 336
- Konk. 162
- Syn. 1908, 28
- Il. 76, 66—68
- L. W.
52, 239
- Luth. 40, 157
- Ka. 1903, 39
- Ma. 15, 267
- Mit. 97, 11
margin
- Süd. 91, 13
margin
- Süd. 91, 13. 89, 29
margin
- Süd. 91, 13. 89, 29. 30
margin
- Wis. 89, 35
margin
- Wis. 89, 35. 91, 10
margin
- Luth. 1, 87 Response to the Latest Defense of the Union. (Continued.)
margin
- Luth. 1, 87. 45, 129
margin
- Luth. 1, 87. 45, 129. 59, 339
margin
- Schmidt 1
margin
- Schmidt 1, 240
margin
- Baier 3, 666
margin
- Baier 3, 666. 667
margin
- Zorn Selbst. 211
margin
- Mich. 94, 34
margin
- Mich. 94, 64
margin
- Mich. 94, 64. 34
margin
- Mich. 94, 35—37
margin
- Luth. 60, 52
margin
- Luth. 60, 52. 53
margin
- Syn. 88, 10
margin
- Syn. 88, 10. 11
margin
- Mich. 94, 38
margin
- Wis. 89, 35
margin
- Süd. 89, 32
margin
- Süd. 89, 32. 33
margin
- Mich. 94, 50
margin
- Mich. 94, 45
margin
- Il. 77, 28
margin
- Il. 76, 70
margin
- Mich. 94, 45
margin
- Il. 76. 69
margin
- Il. 76. 69. 70
margin
- Cal. 1903, 44
margin
- Cal. 1903, 44. 45
margin
- Mich. 94, 39—41
margin
- Mich. 94, 39
margin
- Ma. 15, 267
margin
- Süd. 89, 33
margin
- Süd. 89, 33. 34
margin
- Ma. 15, 267
margin
- Mich. 94, 46
margin
- Ka. 1903. 39
margin
- Mich. 94. 4—4
margin
- O. 92, 35
margin
- Süd. 89, 33
margin
- Syn. 98, 33
margin
- Syn. 98, 33. 34
margin
- Baier 3, 670
- Luth. 60, 51
- L. W. 4, 134 On the Divisions in the Lutheran Congregations Here. (Conclusion.)
- O. 71, 25
- Mich. 94, 47
- Luth. 59, 339
- Bro. 259
- Bro. 259. 260
- Mit. 95. 62
- Wis. 1903. 20
- Wis. 1903. 20. 21
- Wis. 1903. 20. 21. 91
- Wis. 1903. 20. 21. 91. 11
- Allg. 60, 78
margin
- Mich. 94, 45
margin
- Süd. 89, 32
margin
- Il. 76, 75
margin
- Wis. 1904, 30
margin
- N. W. 76, 41
margin
- N. W. 76, 41. 42
margin
- Wis. 1909, 29
margin
- Il. 95, 37
margin
- Wis. 1904, 30
margin
- Cal. 1903, 45
margin
- Brun 333
margin
- L. W. 4, 144 Some Remarks on Joining the So-Called Lutheran General Synod, and on Church Politics and expediency.
margin
- O. 67, 13
margin
- Luth. 1, 100 Reply to the Most Recent Defense of the Union. (Continued.)
margin
- Luth. 1, 100. 14 On the Name "Lutheran." Why do we insist on retaining this name? (Conclusion.)
margin
- Il. 76, 59
margin
- L. W. 4, 144 Some Remarks on Joining the So-Called Lutheran General Synod, and on Church Politics and expediency.
margin
- L. W. 4, 144. 145 Some Remarks on Joining the So-Called Lutheran General Synod, and on Church Politics and expediency.
margin
- Süd. 89, 50
margin
- Wis. 1903, 21
margin
- Wis. 1903, 21. 22
margin
- Mich. 94, 26
- R. Pi. Pred. 1. 289
- Süd. 89, 38
- Il. 77, 41
- Il. 77, 46
- Il. 77, 55
- Il. 77, 62
- L. W. 4, 140 Some Remarks on Joining the So-Called Lutheran General Synod, and on Church Politics and expediency.
margin
- L. W. 4, 143 Some Remarks on Joining the So-Called Lutheran General Synod, and on Church Politics and expediency.
margin
- L. W. 4, 143. 144 Some Remarks on Joining the So-Called Lutheran General Synod, and on Church Politics and expediency.
margin
- L. W. 4, 144 Some Remarks on Joining the So-Called Lutheran General Synod, and on Church Politics and expediency.
margin
- L. W. 4, 145 Some Remarks on Joining the So-Called Lutheran General Synod, and on Church Politics and expediency.
margin
- L. W. 4, 145. 146 Some Remarks on Joining the So-Called Lutheran General Synod, and on Church Politics and expediency.
margin
- Bro. 262
margin
- Bra. 1905, 73
margin
- Bra. 1905, 73. 74
margin
- W. 67, 42
margin
- Mich. 94, 27
margin
- Süd. 89, 39
margin
- Mit. 95, 65
margin
- Il. 77, 65
margin
- Il. 77, 65. 76, 65
margin
- Mich. 94, 28
margin
- Bra. 1905, 73
margin
- Bra. 1905, 73. 74
margin
- L. W. 4, 76—82 On the Divisions in the Lutheran Congregations Here.
margin
- Mit. 95, 64
margin
- Mich. 94, 29
margin
- Bro. 261
margin
- Bro. 261
margin
- Bro. 264
margin
- Wis. 89, 35
margin
- Mich. 94, 30—34
margin
- Syn. 88, 10
margin
- Syn. 88, 10. 11
margin
- Il. 77, 30
margin
- Luth. 20, 148
margin
- Bro. 263
margin
- L. W. 4, 145 Some Remarks on Joining the So-Called Lutheran General Synod, and on Church Politics and expediency.
margin
- L. W. 4, 145. 146 Some Remarks on Joining the So-Called Lutheran General Synod, and on Church Politics and expediency.
margin
- Bra. 1905, 75—77
margin
- Luth. 20, 148
margin
- Il. 76, 63
margin
- Il. 76, 63. 62
margin
- Luth. 16, 22
- Luth. 16, 22. 23
- Luth. 16, 22. 23. 62
- Luth. 16, 22. 23. 62. 176
- Süd. 89, 41
- Ma. 30, 258
margin
- Wis. 1903, 23
margin
- Wis. 1903, 23. 24
margin
- L. W. 53, 548
margin
- Bro. 257
margin
- Bro. 257. 259
margin
- Mich. 94, 14
margin
- Mich. 94, 14. 18
margin
- Cal. 97, 18
margin
- Mit. 67, 20
margin
- Wis. 1906, 26
margin
- Il. 77, 59
margin
- Il. 77, 59. 60
margin
- Luth. 6, 89
margin
- Süd. 89, 31
margin
- Mich. 94, 18
margin
- Il. 76, 29
margin
- Il. 76, 29. 64
margin
- Wis. 91, 11
margin
- Wis. 1903, 25
margin
- Wis. 1903, 25. 26
margin
- Syn. 73, 14
margin
- Il. 77, 61
margin
- Il. 77, 62
margin
- Luth. 18, 62
margin
- Mit. 97, 11
margin
- Luth. 44, 173
margin
- Süd. 89, 25
margin
- Ka. 1903, 38
margin
- Wis. 1903, 26
margin
- Wis. 1903, 26. 27
margin
- Syn. 1908, 27
margin
- Süd. 89, 31
margin
- Wis. 1903, 23
margin
- Luth. 1, 15 On the Name "Lutheran." Why do we insist on retaining this name? (Conclusion.)
margin
- Il. 77, 60
margin
- Schmidt 1
margin
- Schmidt 1, 241
margin
- Luth. 6, 1
margin
- Luth. 6, 1. 2
margin
- Konk. 337
- Mit. 95, 63
- Il. 91, 46
- Wis. 1909, 29
- Il. 76, 29
- Il. 76, 29. 30
- O. 71, 17
- W. 85. 42—51
- Mit. 95, 67
margin
- Mit. 95, 67. 94, 47
margin
- Mit. 95, 67. 94, 47. 48
margin
- Il. 76, 65
margin
- Il. 76, 65. 66
margin
- Wis. 91. 11
margin
- Süd. 94, 79
margin
- Luth. 45, 126
margin
- Wis. 1903, 19
margin
- Wis. 1903, 19. 20
margin
- O. 71, 67
margin
- Syn. 88. 10
margin
- Mich. 94, 37
margin
- Wis. 1903, 19
margin
- Süd. 89, 32
margin
- Wis. 1904, 16
margin
- Wis. 1904, 16. 17
margin
- Ma. 15, 266
margin
- Tex. 1906, 44
margin
- Tex. 1906, 44. 45
margin
- Mich. 94, 38
margin
- R. Pi. Prod. 1. 289. 290
- N. W. 76,
man ſie unterſ
- Jo. 1909,
vol b, printed page
728–733 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0809
31.
—
31. Der Troſt dieſer Lehre.
a. Ich bin Glied eines aroßen Volkes Gottes auf Erden. — Die Kirche iſt die Schatzkammer aller himmliſchen Güter. „Dieſer Kirche bin ich auch ein Stück und Glied.“ L. W. 53, 540. 541.
Anm. a. Es muß uns willkommen ſein, zu hören, daß wir viele Geſinnungsgenoſſen hier auf Erden haben, Ge— noſſen in ein und derſelben Sache. — Allein möcht' ich nicht ſelig ſein. L. W. 47. 107.
Anm. b. Auch wenn rinasum uns alles abgefallen iſt, der Herr hat ſeine Auserwählten.
Anm. c. Wenn einer, mit Unrecht in den Bann getan, unſäglich leiden muß, und in dieſer Welt verkannt wird, er weiß ſich eins mit dem Herrn.
Anm. d.
Wenn wir ſehen, daß die Zahl der Chriſten ſo gering iſt, richten wir unſere Blicke auf die unſichtbare Welt.
69. Es hat Aliezeite eine Kirche gegeden Die Pforten der Hölle haben ſie nicht überwältigt. Ken 153, § 9. 10.
Anm. a. Die Kirche iſt geblieben, auch wenn —⁴ Teufel dagegen ſtürmen.
Anm. b. Zwar ſcheint es, als bedürften wir zu ung Zeit dieſes Troſtes nicht ſo ſehr. Die Kirche iſt dh ausgebreitet. Aber dennoch leben wir in einer 3 wo Glaube und Liebe mangelt.
Anm. c. Gott ſchützt die Kirche oft auch ſo, daß die Feinde unter einander uneins macht, daß ſie 8 Kirche darüber aus den Augen verlieren.
c. Die Welt wird nur erhalten um de Kirche willen. Hier hat die Kirche Knechtsgeſih und ſcheint oft nur geduldet zu werden, aber wir nicht die Magd, ſondern der Herr, Kinder der Freien.
Anm. a. Bei der Vorſehung hat Gott das Wohl ſeiner Kirche im Auge. Alle Führungen und Regiermgen, alle Erfindungen u. ſ. w. müſſen der Kirche dienen.
Anm. b. Iſt die Kirche vollendet, geht die Welt unter.
Anm. c. Ihr ſeid teuer erkauft. Werdet nicht der Menſchen Knechte.
d. Unſer Glaube geht endlich ins Schauen. Das Reich Gottes wird einmal offenbe.
Anm. a. Dieſe Lehre macht uns getroſt und bewahn uns vor Verführung.
Anm. b. Wir ſollen die Gnade und Wohltat recht erkennen, daß auch wir Bürger mit den Heiligen und Get— tes Hausgenoſſen ſind, wenn auch in unſerer Gemeinde manches krumm iſt.
- L. W. 53, 540
- L. W. 53, 540. 541
- L. W. 47. 107
- L. W. 47, 101
margin
- Ma. 28, 129
margin
- L. W. 53, 542
margin
- L. W. 53, 537
margin
- L. W. 53, 538
margin
- Cal. 1904, 12
margin
- Schmidt 1
margin
- Schmidt 1, 233
margin
- Süd. 91, 14
margin
- L. W. 47, 102
margin
- Il. 76, 28
margin
- L. W. 53, 535
margin
- L. W. 53, 535. 536
margin
- Stöckh. A. T. 397
margin
- L. W. 53, 542
margin
- L. W. 53, 542. 543
margin
- Neb. 92, 66
margin
- L. W. 47, 133
margin
- L. W. 47, 133. 134
margin
- L. W. 47, 133. 134. 330
margin
- L. W. 47, 133. 134. 330. 331
margin
- L. W. 47, 330
margin
- L. W. 47, 330. 331
margin
- L. W. 53, 545
margin
- L. W. 53, 543
margin
- Ma. 5, 302
margin
- Ma. 5, 302. 303
margin
- Ma. 28, 133
margin
- L. W. 53, 453
margin
vol b, printed page
733–734 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0814
32.
—
32. Die Aufgabe der Kirche iſt nicht Kultur zu ver— mitteln, ſoziale Fragen zu löſen, ſondern das Evange— lium zu predigen und die Leute ſelig zu machen.
Die Aufgabe der Kirche iſt eine doppelte:
Anm.
1. Erbauung und Förderung ihrer Glieder.
2. Ausbreitung der Kirche. Miſſion.
Homiletik.
1. Sonntag nach Epiphanias. — Epi.
The church, Christ's mystical body. a. Why the church is called by
his name, b. what duties deveige on those who are members of Christ's
50dy.—EKueg. 2, 96.
4. Sonntag nach Epiphanias. — Ev.
Die Kirche Chriſti kann nicht untergehen. a. Wie gewiß dies iſt, b. wozu uns
dies bewegen ſoll. — Ma. 16, 32.
Die Stürme, welche das Schifflein der Kirche Chriſti zu beſtehen hat und die
Urſache, warum die Kirche dieſe Stürme zu beſtehen hat. — Ma. 1, 18.
Die Schickſale des Schiffleins Chriſti auf dem galiläiſchen Meer ein Bild der
Schickſale ſeiner Kirche auf Erden. a. Wie die Kirche zwar immer heftig beſtürmt
wird, b. wie ſie aber nie untergeht. — Walth. L. L. 144.
Chriſti Schiff auf dem galiläiſchen Meere ein Bild der Kirche unſerer Zeit.
Ein Bild a. der Gefahren, in denen ſie ſchwebt, b. der Glieder, die ſie hat, c. des
Schutzes, unter welchem ſie ſteht. — Ma. 24, 220. Walth. Ev. 79.
Jeſus iſt im Schifflein der Kirchel a. Gerade darum erhebt ſich über die
Gläubigen Sturm und Wetter. b. Aber Jeſus iſt allezeit ihr Berater und Ret⸗
ter. — Ma. 29, 29.
Das Schifflein im Sturm und Wellen ein Bild der Kirche. a. Anfeindung
von außen, b. Anfechtung von innen, c. Ausgang aller Not. — Hön. Ent. 125.
Chriſtus ſeiner Kirche ſtarker Schutz. a. Schwere Stürme ergehen über die
Kirche, b. aber die Pforten der Hölle können ſie nicht überwältigen. — Ma. 22, 41.
42.
5. Sonntag nach Epiphanias. — Ev.
Unkraut unter dem Weizen. a. Woher es ſeinen Urſprung hat. b. Inwiefern
es zu dulden ſei. c. Wie das Unkraut endlich vom Weizen geſchieden wird. — Ma.
10, 58. 24, 50.
Daß der Kirche Heuchler und Gottloſe beigemiſcht ſind. a. Worin die Urſache
davon liege. b. Welches Verhalten dabei zu beachten ſei. c. Wie lange dieſe Ver⸗
miſchung dauern werde. — Ma. 1, 19. Ruh. 167.
Was lehrt uns Chriſtus durch das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen.
a. Daß in der äußeren Gemeinſchaft der Kirche auch allezeit Böſe ſich befinden. b. Daß die Kirche ſolchen zwar wehren, ſie aber nicht vom Acker der Welt vertilgen ſolle. c. Daß Gott endlich ſelbſt am jüngſten Tag die Böſen ausſcheiden werde. —
Ma. 13, 61. R. Pi. Ev. 125.
Was ſollen wir bedenken in Anbetracht der Tatſache, daß in der ſichtbaren Kirche auch Gottloſe und Heuchler zu finden ſind? a. Gottloſe und Heuchler ſind in Wahrheit nicht Glieder der Kirche. b. Heuchler und Chriſten können von ſeiten der Menſchen leicht miteinander verwechſelt werden. c. Beide werden einſt von Gott ein gerechtes Urteil empfangen. — Ma. 24, 56.
Laſſet beides miteinander wachſen. a. Was der Herr hiermit ſeiner Kirche gebietet. b. Wie der Herr ſeine Kirche damit zu einem Kreuzreich macht. c. Wie der Herr uns auch gegen das Kreuz tröſtet. — Hön. Ent. 133.
Des Herrn Verbot, das Unkraut unter dem Weizen auszureißen. a. Was eigentlich der Herr verbietet. b. Wie der Herr zum Gehorſam gegen ſein Gebot durch reichen Troſt ermahnt. — Hön. Ent. 135.
Das Wort des Herrn: Laſſet beides miteinander wachſen! a. Die gefährliche Mißdeutung dieſes Wortes, davor wir uns hüten ſollen, b. die rechte Deutung, die uns zur Mahnung und Troſt gereichen ſoll. — Ma. 16, 60. 24. 51.
Wozu ſoll uns die Tatſache bewegen, daß in der ſichtbaren Kirche ſtets Unkraut unter dem Weizen ſich findet? a. Zur ſteten Wachſamkeit, b. zum rechten Eifer in den Schranken des Wortes, b. zum geduldigen Ausharren bis zur Ernte. — Ma. 29, 56.
Weizen und Unkraut auf dem Acker dieſer Welt. a. Wie beide ſich von einander unterſcheiden, b. welches ihre Schickſale ſind. — Ma. 24, 50.
Wozu ermahnt uns Chriſtus mit dieſem Gleichnis? Dazu, daß wir a. leine Gemeinſchaft mit dem Böſen haben ſollen, denn es iſt vom Teufel. b. uns hüten müſſen vor gewaltſamem Eingreifen, damit wir den Weizen nicht gefährden, c. vielmehr mit Geduld warten ſollen, denn Gott will das Gericht ſelbſt in ſeine Hand nehmen. — Ma. 24, 50.
Die Geſchichte der Kirche in dieſer Welt. a. Sie iſt vom Herrn ſelbſt hier au Erden gegründet. b. Sie wird in der Welt von mancherlei Gefahren bedroht. „ Der Herr führt ſeine Kirche endlich zum herrlichen Sieg. — Ma. 24, 50.
Der Troſt der Kirche Chriſti in der Not und Trübſal dieſer Welt. a. Der Herr hat ſie gegründet, darum wird ſie wohl bleiben. b. Alle Anfechtungen, welchſie dulden muß, müſſen ihr zum Beſten gereichen. c. Endlich führt ihr Herr ſie ein in die ewige Herrlichteit. — Ma. 24, 50.
Daß eine Kirche, welche die Ketzer verfolgt und tötet, gewiß Chriſti wahrKirche nicht ſei. Sie handelt a. wider Chriſti ausdrückliches Gebot, b. wider Chriiwahren Geiſt und Sinn. — Gna. 114.
Wozu ſoll Chriſti Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen uns dienen? Denen, welche ſich an den Böſen in der Kirche ärgern, zu einer öffentlichen Veſchämung. b. Denen, welche wegen der Böſen in der Kirche bekümmert find, 32 einem tröſtlichen Unterricht. c. Denen, welche ſelbſt zu den Böſen in der Kirtgehören, zu einer ernſtlichen Warnung. — Walth. Ev. 84.
Was lehrt uns die Darſtellung der Kirche Chriſti unter dem Bilde eine Ackers, auf welchem auch Unkraut wächſt? a. Wie auch in der wahren Kirche de Frommen mit Gottloſen untermiſcht ſeien. b. Wie man ſich wegen dieſer Getloſen zu verhalten habe. c. Wie Gott endlich ſeine hier verunſtaltete Kirche re— nigen werde. — Walth. Entw. 56.
The tares among the wheat. a. The field in which they grow, b. the treatment which they receive.Mag. 3, 28.
Tares among the wheat, or, the condition of the church on earth. That upon earth the church appears in a condition resembling tares amons wheat, b. how we are to conduct ourselves in view thereof. —Sieck 1, &.
The parable of tares among the wheat. a. The mixture of wheat ant tares, b. the treatment to be given the tares, c. the separation of wheat an tares.—Kueg. 4, 146.
Das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen. a. Wie allezeit den wahre Chriſten Gottloſe beigemengt ſeien. b. Woher dieſe falſchen Chriſten ihren Urſprung haben. c. Was zu tun ſei, wenn dieſe den wahren Chriſten offenbar werden. “. Welches das endliche Los beider ſei. — Si. Ev. 140.
6. Sonntag nach Epiphanias. — Ev.
The firmness of the church's foundation. a. By the testimony of the Apostles. b. by the word of the prophets, c. by its own testimony.Kueg. 2. 140.
Lätare. — Epi. ů
Was ſagt der Apoſtel in unſerm Text von der Kirche Jeſu? a. Sie iſt die Freie, b. ſie iſt unſer aller Mutter. — Ma. 17, 92.
Quaſimodogeniti. — Epi. ö
Die ſtreitende Kirche ein Friedensreich. a. Eine ſtreitende Kirche, b. ein ötiedensreich. — Ma. 18, 119.
Pfingſten. — Ev.
Die Kirche eine Wohnung Gottes des heiligen Geiſtes. Sie iſt a. ſchön 9e ſchmückt, b. reich bedacht, c. feſt gegründet. — Hön. Ent. 300. ö
Die wahre Beſchaffenheit der Kirche Chriſti. a. Ihre wahren Glieder, b. ider untrüglichen Kennzeichen, c. ihre herrlichen Schätze, d. ihr feſter Grund. — Balth
eſt. 345.
Die wahre Kirche Chriſti auf Erden ein Werk des Heiligen Geiſtes. a. Was
nd wer die wahre Kirche ſei, b. woran man ſie erkenne, c. worunter ſie ſich ver⸗
erge. — Walth. Feſt. 291.
Die tröſtliche Wahrheit, daß der Heilige Geiſt die Kirche Chriſti in der Welt
ummelt und erhält. a. Dieſe Wahrheit darlegen, b. zeigen, wie tröſtlich ſie iſt. —
Na. 18, 153.
Die Kirche Chriſti auf Erden ein Wunderwerk des Heiligen Geiſtes. — Ma. 2, 156.
Von der wahren Kirche unſers Herrn Jeſu Chriſti. a. Eine Behauſung Got⸗
es im Geiſt, b. eine Friedenshütte mitten im Jammertal, c. eine Vorhalle des Him⸗
nels. — Ma. 13, 182.
The church of Jesus Christ. a. Its true members, b. its undeceiving
narks, c. its firm foundation.—Sieck 1, 219.
Pfingſten. — Epi.
Die Kirche die wunderbare Werkſtätte des Heiligen Geiſtes. a. Der heilige
Beiſt hat ſie einſt wunderbar bereitet, b. will fortan an ihr allein die Wunder ſei⸗
ier Gnade wirken. — Ma. 14, 159.
Die chriſtliche Kirche, das Wunderwerk des Heiligen Geiſtes. a. Mit wunder⸗
dar herrlichem Schmuck ſchmückt er ſie. b. Wunderbar ſammelt er ſie in aller
Welt. c. Wunderbar erhält er ſie zu aller Zeit. — Hön. Ent. 309.
Daß die Kirche Chriſti bis ans Ende der Tage dasſelbe hat, was das erſte
chriſtliche Pfingſtfeſt gebracht hat. a. Sie hat denſelben Heiligen Geiſt, b. dieſelbe
Predigt, c. bei ihr zeigen ſich dieſelben Wirkungen dieſer Predigt. — Ma. 30, 178.
Die wunderbare Ausgießung des Geiſtes über die Apoſtel ein Beweis, daß die
chriſtliche Kirche von Gott geſtiftet ſei. a. Die wunderbaren Umſtände, b. die herr⸗
lichen Folgen. — Ma. 8, 131.
That the upbhuilding of the church is the work of the holy spirit. a.
The fact that this is indeed his work, b. the manner in which he performs
this work.Mag. 6, 82.
The solemn inauguration of the Christian church. a. Well timed, b.
wonderfully ushered in, c. proved effective at once.Mag. 8, 77.
3. Pfingſtta g. — Ev.
Was lernen wir aus der Vergleichung der Kirche mit einem Schafſtall? Daß ſie a. äußerlich unanſehnlich, b. inwendig ganz herrlich iſt. — Ma. 1, 146.
Michaelis. — Epi.
Die auf Erden ſtreitende Kirche. a. Warum, b. wie, ce. mit welchen Hoffnungen ſie ſtreitet. — Walth. Feſt. 391.
Der ſtete Streit im Himmel der Kirche. a. Die beiden Heere, b. Waffen, c. Ausgang des Streites. — Ma. 2. 279.
Der Kampf der Kirche mit Satan und ſeinen Engeln. a. Ein ſchwerer Kampf, b. ein Kampf, auf welchen gewiß Sieg folgt. — Ma. 5, 291.
Kampf und Sieg der Kirche Chriſti auf Erden. a. Ihr ſteter Kampf, b. ihr gewiſſer Sieg. — Ma. 8, 283.
Der vergebliche Kampf des Teufels und ſeiner Engel wider die chriſtliche Kirche. a. Wie der Teufel die chriſtliche Kirche fort und fort anficht. b. Wie die Kirche wider ihn ſtets den Sieg behält. — Ma. 11, 281.
Mariä Heimſuchung. — Epi.
Warum die Kirche Chriſti, obwohl ſie hier auf Erden die Knechtsgeſtalt trägt, keine Urſache hat, zu verzagen. a. Von den Mächten dieſer Erde verachtet, hat ſie den Geſalbten des Herrn zu ihrem Könige. b. In ſich arm und elend, hat ſie durch ihren Herrn Gerechtigkeit. e. In ſich ohnmächtig, hat ſie durch ihren Herrn beſtändigen Schutz. — Ma. 5, 218.
Freitexte.
Jeſ. 28, 16. — Der wunderbare Bau der chriſtlichen Kirche. a. Der Barmeiſter, b. der Grund⸗ und Eckſtein, c. das Material, aus dem ſie erbaut iſt. — Pi. Pred 1. 105. Siehe Grundſtein 445.
Pſ. 87. — Der herrliche wunderbare Bau der Kirche Gottes auf Erden. So ſchwach und ſteht doch ſo unerſchütterlich feſt, b. ſo arm und beſitzt doch unermeß80 —. 00 c. ſo klein und umfaßt doch große unzählbare Scharen. — Baltz.
aſ. 232.
Pſ. 87. — Die Herrlichkeit der Kirche Chriſti. a. Ihr herrlicher Grund, b. herrlicher Schatz, c. herrliches Amt. — Ma. 1, 180.
Matth. 16, 13—20. — Die der Vernunft verborgene, aber dem Glauben geoffenbarte Herrlichkeit der Kirche Chriſti auf Erden. a. Der Vernunft verborgen b. dem Glauben geoffenbart. — Ma. 20, 223.
Matth. 16, 13—20. — Die chriſtliche Kirche. a. Der feſte Grund, auf der ſie ſteht. b. Die Glieder, aus denen ſie beſteht. c. Die köſtlichen Güter, die ſi verwaltet und austeilt. d. Die herrliche Verheißung, die ſie hat. — Ma. 32, 175.
Matth. 16, 13—20. — Was die chriſtliche Kirche iſt und hat, verdankt ir ihrem Herrn. a. Sie iſt auf ihn gebaut. b. An ihm hat ſie ihre Stärke und ihrer Schutz. e. Von ihm hat ſie alle ihre Güter und Rechte. — Ma. 32. 175.
Matth. 21, 12. 13. — Die Wiedergewinnung der Lehre von der Kirche eire von den köſtlichſten Früchten der lutheriſchen Kirchenreformation. a. Daß vor der Reformation eine falſche Lehre von der Kirche geherrſcht hat und eine Quelle großen Verderbens geweſen ſei. b. Daß durch die Reformation die reine Lehre dor der Kirche an den Tag gebracht worden und eine der köſtlichſten Früchte derſelben ſei. — Ma. 5, 296. Walth. Kaſ. 71.
Pſ. 105, 1—6. — Erhaltung und Ausbreitung der chriſtlichen Kirche im 19 Jahrhundert ein Wunderwerk des Herrn. Ein Wunder iſt a. die Erhaltung., 5. die Ausbreitung. — Ma. 24, 377.
Ap. 8, 1—13. — Wie wunderbare Wege der Herr oft geht in der Ausbreitunz ſeiner Kirche. a. Er läßt den Feinden zu, daß ſie ſeine Kirche verfolgen und ſcheinbar vernichten. b. Gerade durch Verfolgung breitet der Herr ſeine Kirche aus. — Ma. 33, 381.
Joh. 1, 29—42. — Die Mittel und Werkzeuge, durch welche auch heute noch die Kirche auf Erden gebaut wird. a. Die Mittel, b. die Werkzeuge. — Ma. 20, 25.
Eph. 2, 19—22. — Der Wunderbau der Kirche. a. Fundament und Eckſtein dieſes geiſtlichen Baues, b. das Gebäude ſelbſt und wie es aufgeführt wird. — Ma.
Eph. 2, 19—22. — Die Kirche. a. Was die Kirche iſt, b. welches die Eigenſchaften der Kirche ſind. — Ma. 19, 221.
Eph. 2, 19—22. — Welche große Gnade und Wohltat Gottes es iſt, daß wit Glieder der heiligen, chriſtlichen Kirche ſind. Wir wollen a. dieſe Gnade und Wobltat Gottes ſelbſt recht erwägen, b. darauf achten, wozu uns dieſe Gnade und Wohltat verpflichtet. — Ma. 28, 130.
Eph. 2, 19—21. — Von der Seligkeit derjenigen, die. Bewohner des Tempels Gottes ſind. a. Große, b. gewiſſe Seligkeit. — Ma. 10, 332.
Eph. 2, 19—21. — Der Wunderbau der Kirche. a. Fundament, b. Steine, c. die Bauarbeit.
Eph. 2. 1921.—The holy Christian church. a. Her foundation and cornerstone, b. her building.Mag. 1. 98.
Eph. 2. 19-21.—The church of the Reformation—the restored original Christian church. a. It is built on no other foundation than the apostles and prophets, b. it has no other cornerstone than the Lord Jesus Christ. Sieck 2, 178.
1 Joh. 2, 19. — Warum ſoll und kann uns der Glaube, daß die wahre Kirche
eigentlich unſichtbar und über die ganze Welt zerſtreut ſei, nicht verleiten, die recht⸗
gläubige ſichtbare Kirche zu verlaſſen? a. Die Pflicht, ſich von denjenigen abzu—
ſondern, welche Gottes Wort verfälſchen und in ihren Irrtümern hartnäckig ver⸗
harren. b. Die Pflicht, ſich zu denen zu halten, welche treulich zu Gottes Wort
halten und den wahren Glauben lauter und rein bekennen. — Walth. Bro. 258.
Eph. 5, 25—27. — Die große Gemeinde Chriſti. a. Wer gehört zu ihr?
(Alle, die geheiligt ſind.) b. Wo iſt ſie zu finden? (Waſſerbad im Wort.)
Ap. 2, 37—41. — Der Bau der chriſtlichen Kirche. a. Der Bauherr. b. Die Mittel, durch welche er ſie baut: Wort und Sakrament. c. Die Bauſteine. — Ma. 34, 136.
Matth. 13, 31 —35. — Wachstum der Kirche. a. Das äußere, b. das innere Wachstum der Kirche. — Ma. 34, 152.
Joh. 14, 15—21. — Die Herrlichkeit der Kirche. Sie a. glänzt im heiligen Schmuck, b. iſt hell voll himmliſchen Lichtes, e. iſt erfüllt mit Seligkeitsfülle. — Quart. 6, 120.
Ap. 12, 18—24. — Der Kampf der gottfeindlichen Welt gegen die Kirche. a. Art und Weiſe, b. Ausgang des Kampfes. — Ma. 34, 215.
Rev. 21, 5.—The glory of the church of Christ on the day of its completion. a. Its outward appearance, b. the interior within its wall, c. its blessed state and condition. M-lag. 5, 14.
Katechismuspredigten. Ich glaube eine heilige chriſtliche Kirche. a. Was dieſe Kirche ſei, b. warum wir ſie glauben. — Schmidt 1, 230. — Eine Kirche Schmidt
1. 235.— Eine heilige, chriſtliche Kirche. — Schmidt 1, 241.
- O. 1900, 44
margin
- O. 1900, 44. 45
margin
- Or. 1903, 5—11
margin
- Jo. 97, 31
margin
- Cal. 1901, 47
margin
- Cal. 1901, 47. 48
margin
- Cal. 1901, 47. 48. 91, 11
margin
- Cal. 1901, 47. 48. 91, 11. 12
margin
- Cal. 1901, 47. 48. 91, 11. 12. 92, 13
margin
- Cal. 1901, 47. 48. 91, 11. 12. 92, 13. 14
margin
- W. 97. 52
margin
- Mit. 1903, 23
margin
- Ka. 1900, 2
margin
- Ka. 1900, 2. 28
margin
- Baier 3, 629
margin
- Löb. 579
margin
- L. W. 56, 186
margin
- Süd. 98. 6
margin
- Süd. 98. 6. 9
margin
- Ma. 16, 32
- Ma. 1, 18
- Walth. L. L. 144
- Ma. 24, 220
- Walth. Ev. 79
- Ma. 29, 29
- Hön. Ent. 125
- Ma. 22, 41
- Ma. 22, 41.
42
- Ma. 22, 41.
42.
5
- Ma.
10, 58
- Ma.
10, 58. 24, 50
- Ma. 1, 19
- Ruh. 167
- Ma. 13, 61
- Ma. 24, 56
- Hön. Ent. 133
- Hön. Ent. 135
- Ma. 16, 60
- Ma. 16, 60. 24
- Ma. 16, 60. 24. 51
- Ma. 29, 56
- Ma. 24, 50
- Ma. 24, 50
- Ma. 24, 50
- Ma. 24, 50
- Gna. 114
- Walth. Ev. 84
- Mag. 3, 28
- Sieck 1
- Kueg. 4, 146
- Kueg. 2. 140
- Ma. 17, 92
- Ma. 18, 119
- Hön. Ent. 300
- Walth. Fest. 291
- Ka. 18, 153
- Ma. 2, 156
- Ma. 13, 182
- Sieck 1
- Sieck 1, 219
- Ma. 14, 159
- Hön. Ent. 309
- Ma. 30, 178
- Ma. 8, 131
- Mag. 6, 82
- Mag. 8, 77
- Mag. 8, 77.
3
- Ma. 1, 146
- Walth. Fest. 391
- Ma. 2. 279
- Ma. 5, 291
- Ma. 8, 283
- Ma. 11, 281
- Ma. 5, 218
- Ma. 1, 180
- Ma. 20, 223
- Ma. 32, 175
- Ma. 32. 175
- Ma. 5, 296
- Walth. Kas. 71
- Ma. 24, 377
- Ma. 33, 381
- Ma. 20, 25
- Ma. 19, 221
- Ma. 28, 130
- Ma. 10, 332
- Mag. 1. 98
- Sieck 2
- Sieck 2, 178
- Sieck 2, 178.
1
- Bro. 258
- Ma. 34, 136
- Ma. 34, 152
- Quart. 6, 120
- Ma. 34, 215
- Schmidt 1
- Schmidt 1, 230
- Schmidt
1
- Schmidt
1. 235
- Schmidt 1
- Schmidt 1, 241
vol b, printed page
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