Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 1, Nummer 21 › Seite 84
Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1845-06-18, Seite 84
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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Bibelleſen. —Bibelverbot 13 · Kirche 18 · Lehre. — Reine Lehre 3 · Lehre. — Falſche Lehrer 8 · Geſang 3
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peln“ menschlicher irriger Gedanken (1 Cor. 3, 11—15), so daß auch die Kirche täglich bitten muß: „Vergib uns unsere Schuld“, aber diese ihre Irrthümer sind so beschaffen, daß sie nicht nur den Grund nicht umstoßen, sondern auch von ihnen nicht hartnäckig festgehalten werden; wie wir dies z. B. an den lieben Aposteln sehen, welche oft irrten, aber sich weisen zu lassen, stets willig und bereit waren. Denn wo nicht nur Irrthümer gepredigt, sondern auch hartnäckig festgehalten werden, da ist Christi Kirche nicht, da wird nicht die wahre Kirche, sondern die falsche oder eine Secte sichtbar. „Wer von Gott ist,“ spricht Christus, „der höret Gottes Wort: darum höret ihr nicht, denn ihr seid nicht von Gott. Meine Schafe hören meine Stimme. Wer aus der Wahrheit ist, der höret meine Stimme.“ Joh. 8, 47. 10, 27. 18, 37. Und Johannes bezeugt: „Wer übertritt, und bleibt nicht in der Lehre Christi, der hat keinen Gott.“ 2 Joh. 9. vergl. Tit. 3, 10. 11. Daher schreibt der selige Luther: „Wobei sollte man sonst Unterschied nehmen, welches die rechte Kirche Christi und welche des Teufels Kirche sei, ohne bei dem Gehorsam und Ungehorsam gegen Christum; sonderlich so der Ungehorsam öffentlich erkannt und verstanden, sich frevelich und frechlich entschuldigt und recht haben will. Denn die heil. Kirche sündiget und strauchelt oder irret auch wohl, wie das Vaterunser lehrt; aber sie vertheidiget, noch entschuldiget sich nicht, sondern bittet demüthiglich um Vergebung, und bessert sich, wie sie immer kann: so ist's ihr vergeben; daß alsdann ihre Sünde nicht mehr Sünde gerechnet wird. Wenn ich nun bei dem Gehorsam und verstockten Ungehorsam nicht soll erkennen, noch unterscheiden die rechte Kirche von der falschen, so weiß ich von keiner Kirche mehr zu sagen.“ (Brief wegen des Buchs von der Winkelmesse. W. H. XIX, 1579.) An einer andern Stelle spricht Luther ferner: „Wie St. Augustinus von sich spricht: Errare potero, haereticus non ero: ich mag irren, aber ein Ketzer will ich nicht werden. Ursach, Ketzer irren nicht allein, sondern wollen sich nicht weisen lassen, vertheidigen ihren Irrthum für recht, und streiten wider die erkannte Wahrheit und wider ihr eigen Gewissen. Von solchen sagt St. Paulus Tit. 3, 10. 11.: Einen Ketzer sollst du meiden, wenn er eins oder zweier ermahnt ist, und sollst wissen, daß ein solcher verkehrt ist und sündiget autocatacritos, d. i. der muthwilliglich und wissentlich will in Irrthum verdammt bleiben. Aber St. Augustinus will seinen Irrthum gern bekennen und ihm sagen lassen. Darum kann er kein Ketzer sein, wenn er gleich irrte. Also thun alle andere Heilige auch, und geben ihr Heu, Stroh und Holz gern von sich in's Feuer, damit sie auf dem Grunde der Seligkeit bleiben. Wie wir auch gethan haben und noch thun.“ (Von Conciliis und Kirchen. W. H. XVI, 2664.) Endlich sagt Luther: „Sie unterscheiden nicht: Irren und im Irrthum bleiben. Irren schadet der Kirche nichts, aber im Irrthum bleiben, das ist unmöglich; wie Christus spricht Matth. 24, 23., daß auch die Auserwählten in Irrthum geführt würden, wo es möglich wäre.“ (Von der Winkelmesse. W. XIX, 1515.)
Fassen wir nun das Gesagte noch einmal zusammen, so ist also die Kirche das Eine über den ganzen Erdboden ausgebreitete Volk Gottes, die Versammlung aller gläubigen und durch den heil. Geist geheiligten Seelen, welche den Augen der Menschen meist ganz verborgen bleiben und allein Gott bekannt sind, die jedoch auch vor Menschen offenbar werden, wo Gottes Wort rein gepredigt wird und die heiligen Sacramente nach Christi Einsetzung verwaltet werden. Dies ist die einzige Kirche, von welcher wir wissen, von der wir bisher in unserem Blatte geredet haben und für die wir kämpfen wollen; und wenn wir Lutheraner sein wollen, so wollen wir uns mit diesem Namen zu keiner besondern Partei, noch zu irgend einer andern, als eben zu dieser einigen allgemeinen (katholischen) christlichen und apostolischen Kirche bekennen, wie Luther und alle seine treuen Nachfolger gethan haben. Wird nun zwar auch der ganze Haufe der Berufenen und Getauften die Kirche genannt, wird ferner von Landeskirchen, Nationalkirchen, Particularkirchen und dergleichen geredet, so geschieht dies nur in einem uneigentlichen Sinne, und nur darum, weil unter diesen sichtbaren Haufen die Kirche Christi verborgen liegt, weil die Auserwählten nur unter den Berufenen zu finden sind. Auch Ketzer, die hartnäckig irren und wichtige in der heiligen Schrift enthaltene Wahrheiten halsstarrig bestreiten, stehen zwar äußerlich in Gemeinschaft mit der Kirche, aber darum sind sie nicht mit ihrem Anhange die Kirche; wiewohl auch unter den Haufen, die die Ketzer an sich gelockt haben, Glieder der Kirche verborgen liegen, die die Wahrheit im Herzen festhalten, die darin entweder wider den Irrthum zeugen oder aus Schwachheit der Erkenntniß ihre falschen Propheten nicht durchschauen, von der Rotte oder Secte äußerlich gefangen gehalten werden, aber im Herzen in Gemeinschaft mit der wahren Kirche stehen. —
Dies sei für diesmal genug. Wir empfehlen diese kurze Auseinandersetzung der sorgfältigsten Erwägung unserer Leser; denn nur dann, wenn man diese wenigen aus der Bibel gezogenen einfachen Sätze recht festhält und alle andern diese Sätze verschiebenden oder umstoßenden Vorstellungen von der Kirche, (sollte man sie auch vielleicht aus sogenannten lutherischen Büchern bekommen haben,) fahren läßt: nur dann wird man zu einer gesunden Lehre über diesen Artikel und zu einer klaren Einsicht in den Zusammenhang desselben mit dem ganzen christlichen Lehrgebäude kommen, und die verschiedenen Erscheinungen in der Christenheit recht zu beurtheilen wissen. Der Leser lasse es sich nicht verdrießen, die liebe Bibel zur Hand zu nehmen und das oben von uns gegebene Bild der Kirche mit dem Typus (Vorbild) der heilsamen Lehre zu vergleichen, so wird er, wenn er an die Bibel glaubt, seine Beistimmung nicht versagen können und auch gewiß, wie wir, mit freudiger Ueberraschung, wahrnehmen, daß die biblische Lehre von der Kirche auf das reinste, lauterste, wahrste und treuste in den symbolischen Büchern der luth. Kirche, insonderheit in der Augsb. Confession und deren Apologie wiedergegeben und ihr durchaus nichts Sectiererisches beigemischt wird. Der christliche Leser wird bei seiner Vergleichung finden, daß Herr Nollau bei seiner Lehre von der Kirche nicht die Bibel zum Grunde gelegt, sondern seine Lehre darnach abgeformt hat, welchergestalt er die Kirche mit seinen Augen zu sehen glaubte; anstatt umgekehrt, das, was er sah, nach dem Worte Gottes zu prüfen und zu beurtheilen. Für menschliche Vernunft ist es freilich einleuchtender und annehmbarer, wenn man, wie Herr Nollau thut, nach dem Grundsatz geht: „Wir müssen die Kirche betrachten, nicht wie sie sein sollte, sondern wie sie ist.“ (S. 27.) Aber wenn wir nach Herrn N. die Kirche nicht mehr darnach beurtheilen sollen, wie sie nach der Bibel sein soll, sondern wie sie nach unseren Gedanken einmal ist, so wissen wir in der That nicht, wozu die Bibel nach Herrn N's Gedanken da ist.
Wir müssen jedoch aus Mangel an Raum in dieser Nummer unsere Leser auf die nächste verweisen, wo wir den Maßstab der heiligen Schrift an Herrn N.'s ausgesprochene Meinungen legen werden.
(Fortsetzung folgt.)
Der eigene Dünkel in der Schrift.
Mit gewissen starken Sprüchen muß man die Ketzer fahen, sonst entwischen sie uns und fahren durchhin, wie die Fische durch ein Netz wischen. Es ist ein schlüpfrig Ding um die Ketzer; man kann sie schwerlich halten, und sind leichtfertig in göttlicher Schrift zu handeln. Das macht alles, daß sie ihren Gutdünkel in die Schrift tragen, und die Schrift muß sich nach ihrem Kopf und Verstand richten, beugen und lenken lassen. Derohalben sollen wir Gottes Wort mit Furcht hören, und mit Demuth drinnen handeln, und nicht mit unserem Gutdünkel drein plumpen. Du möchtest lieber in alle Sünde fallen, denn in deinen eignen Dünkel, so ein geführliches, schädliches Ding ist es. Denn es ist mit Gottes Wort nicht zu scherzen. Kannst du es nicht verstehen, so zeuch den Hut vor ihm ab. Es leidet keinen Schimpf, noch keine menschliche Deutung; sondern es ist lauter Ernst da, und will geehret und verhalten sein. Derohalben hüte dich beileibe, daß du nicht mit deinem Dünkel darein fällest. Wenn diese Seuche eingewurzelt, so reite sie der Teufel heraus, ich nicht. Darum spricht St. Paulus wohl zu Tito, 3, 10: „Einen abtrünnigen Menschen meide, wenn er einmal und abermal ermahnet ist, und wisse, daß ein solcher verkehret ist, und sündiget, als der sich selbst verurtheilt hat.“ Derohalben so hüte dich vor den Secten. Es ist bald hineinzukommen, aber schwerlich wieder heraus. Glaube mir, du kannst nicht so leichtlich wieder herauskommen, als hinein. — Luther über 23, 5—8.
Verachtung der Laien (Nichtpriester) in der papistischen Kirche.
Im Jahre 1662 kam zu Würzburg ein Buch in einer zweiten Auflage unter dem (lateinischen) Titel heraus: „Das allen Weltlichen verschlossene Heiligthum oder Abhandlung von dem Verbote der heil. Schrift in der Volks- oder Muttersprache, von Nicolaus le Maire, einem französischen Rath und Almosenpfleger.“ Der Verfasser war ein eifriger Papist; sein Buch hatte daher folgendes Titelkupfer: Ein prachtvoller Tempel, aus welchem ein Hundepeitscher die Hunde jagt; die Ueberschrift ist: „Hinaus mit den Hunden!“ (Foras canes!) — Sehet, ihr armen Laien, so seid ihr bei euren Priestern angesehen; darum verbieten sie euch das Bibellesen. So klingt's, wenn ein Mann, wie le Maire, aus der Karte eurer geistlichen Väter schwatzt.
Gedruckt bei Weber und Olshausen.
English translation AI translation
ble" of erroneous human thoughts (1 Corinthians 3:11–15), so that even the Church must daily pray: "Forgive us our trespasses"; but these errors of hers are of such a nature that they not only do not overthrow the foundation, but also are not stubbornly held to; as we see, for example, in the beloved apostles, who often erred, but were always willing and ready to be corrected. For where errors are not only preached but also stubbornly maintained, there is not Christ's Church; there it is not the true Church but the false church, or a sect, that becomes visible. "He that is of God," says Christ, "heareth God's words: ye therefore hear them not, because ye are not of God. My sheep hear my voice. He that is of the truth heareth my voice." John 8:47; 10:27; 18:37. And John testifies: "Whosoever transgresseth, and abideth not in the doctrine of Christ, hath not God." 2 John 9; compare Titus 3:10–11. Therefore the blessed Luther writes: "By what else should one distinguish which is the right Church of Christ and which the church of the devil, except by obedience and disobedience toward Christ; especially when the disobedience is openly recognized and understood, and yet is impudently and shamelessly excused and insists on being right. For the holy Church does indeed sin and stumble or err also, as the Lord's Prayer teaches; but she does not defend or excuse herself, but humbly begs for forgiveness, and amends herself as best she can: then it is forgiven her, so that her sin is then no longer reckoned as sin. If, now, I am not to recognize and distinguish the right Church from the false one by obedience and obstinate disobedience, then I no longer know how to speak of any church at all." (Letter concerning the book on the private mass. W. H. XIX, 1579.) In another place Luther further says: "As St. Augustine says of himself: Errare potero, haereticus non ero: I may err, but I will not become a heretic. The reason is: heretics do not merely err, but refuse to be corrected, defend their error as right, and fight against acknowledged truth and against their own conscience. Of such St. Paul says, Titus 3:10–11: A heretic thou shalt avoid, when he has been admonished once or twice, and thou shalt know that such a one is perverted and sinneth, being self-condemned (autocatacritos), that is, he willfully and knowingly wishes to remain condemned in error. But St. Augustine gladly confesses his error and lets himself be corrected. Therefore he cannot be a heretic, even though he erred. So do all the other saints also, gladly giving up their hay, straw, and wood into the fire, so that they may remain upon the foundation of salvation. As we too have done and still do." (Of Councils and Churches. W. H. XVI, 2664.) Finally Luther says: "They do not distinguish between erring and remaining in error. Erring does no harm to the Church, but remaining in error is impossible; as Christ says, Matthew 24:23, that even the elect
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would be led into error, were it possible." (Of the private mass. W. XIX, 1515.)
Let us now once more gather together what has been said: the Church, then, is the one people of God spread over the whole face of the earth, the assembly of all believing souls sanctified by the Holy Spirit, who for the most part remain wholly hidden from the eyes of men and are known to God alone, but who nevertheless also become manifest before men wherever God's Word is preached in its purity and the holy Sacraments are administered according to Christ's institution. This is the one and only Church we know, of which we have hitherto spoken in our paper, and for which we intend to fight; and if we wish to be Lutherans, we wish, by this name, to confess ourselves to no special party, nor to any other, but precisely to this one, universal (catholic), Christian, and apostolic Church, just as Luther and all his faithful followers have done. Now although the whole crowd of those called and baptized is indeed also called the Church, and although one further speaks of national churches, territorial churches, particular churches, and the like, this happens only in an improper sense, and only because within these visible crowds the Church of Christ lies hidden, because the elect are to be found only among the called. Even heretics, who obstinately err and stubbornly contest important truths contained in Holy Scripture, do indeed stand outwardly in fellowship with the Church, but they, together with their followers, are not on that account the Church; although even among the crowds that the heretics have drawn to themselves there lie hidden members of the Church who hold fast to the truth in their hearts — who either testify against the error within it, or, from weakness of understanding, fail to see through their false prophets, being outwardly held captive by the faction or sect, but standing in their hearts in fellowship with the true Church. —
Let this suffice for this time. We commend this brief exposition to the most careful consideration of our readers; for only when one holds firmly to these few simple propositions drawn from the Bible, and abandons all other conceptions of the Church that shift or overturn these propositions (even should one perhaps have obtained them from so-called Lutheran books), only then will one arrive at a sound doctrine on this article and at a clear insight into its connection with the whole structure of Christian doctrine, and be able rightly to judge the various phenomena within Christendom. Let the reader not be reluctant to take the dear Bible in hand and compare the picture of the Church given above by us with the pattern (model) of wholesome doctrine; then, if he believes the Bible, he will not be able to withhold his assent, and will also certainly perceive, as we have, with joyful surprise, that the biblical doctrine of the Church is reproduced in the symbolical books of the Lutheran Church — especially in the Augsburg Confession and its Apology — in the purest, most genuine, truest, and most faithful manner, with nothing sectarian whatsoever mixed into it. The Christian reader will find, upon his comparison, that Mr. Nollau did not base his doctrine of the Church upon the Bible, but rather shaped his doctrine according to how he believed he saw the Church with his own eyes; instead of, conversely, testing and judging what he saw by the Word of God. To human reason it is indeed more plausible and acceptable to proceed, as Mr. Nollau does, on the principle: "We must consider the Church not as it ought to be, but as it is." (p. 27.) But if, following Mr. N., we are no longer to judge the Church according to what it ought to be according to the Bible, but according to what it happens to be according to our own thoughts, then we truly do not know what, according to Mr. N.'s thinking, the Bible is even for.
For lack of space, however, we must refer our readers in this issue to the next, where we shall apply the standard of Holy Scripture to Mr. N.'s stated opinions.
(To be continued.)
One's Own Conceit in [Interpreting] Scripture.
With certain strong sayings one must catch the heretics, otherwise they slip away from us and dart off, as fish slip through a net. It is a slippery thing about heretics; one can scarcely hold them, and they are reckless in handling divine Scripture. This all comes about because they carry their own private opinion into Scripture, and Scripture must be made to conform, bend, and be steered according to their own head and understanding. Wherefore we should hear God's Word with fear, and deal with it in humility, and not go crashing into it with our own private opinion. You would do better to fall into every sin than into your own conceit, so dangerous and harmful a thing is it. For God's Word is not to be trifled with. If you cannot understand it, take your hat off before it. It endures no mockery, nor any human twisting; but it is wholly in earnest there, and wants to be honored and treated as such. Therefore take great care that you do not fall into it with your own conceit. Once this plague has taken root, let the devil ride it out — not I. Therefore St. Paul says well to Titus, 3:10: "A man that is a heretic, after the first and second admonition, avoid; and know that such a one is subverted, and sinneth, being condemned of himself." Wherefore beware of sects. It is easy to fall into them, but hard to get out again. Believe me, you cannot get out again as easily as you got in. — Luther, on [Psalm] 23:5–8.
Contempt for the Laity (Non-Priests) in the Papist Church.
In the year 1662 there appeared at Würzburg, in a second edition, a book under the (Latin) title: "The Sanctuary Closed to All Laymen, or a Treatise on the Prohibition of Holy Scripture in the Vernacular or Mother Tongue, by Nicolaus le Maire, a French councilor and almoner." The author was a zealous papist; his book therefore bore the following title-page engraving: a magnificent temple, out of which a dog-whipper is driving the dogs; the caption reads: "Out with the dogs!" (Foras canes!) — Behold, you poor laymen, this is how you are regarded by your priests; that is why they forbid you to read the Bible. So it sounds when a man like le Maire blabs and shows the hand of cards held by your spiritual fathers.
Printed by Weber and Olshausen.