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Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

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72 entries under taufe — page 2 of 2.

Taufe

42. Kinder können nicht glanben, darum ſoll man ſie nicht taufen

42. Kinder können nicht glanben, darum ſoll man ſie nicht taufen. — Dagegen: a. Den Bibelbeweis dafür zu bringen, iſt man nicht imſtande. Das einzige, das man ſagt, iſt: Es wäre ungereimt. Luth. 22, 131. 132. b. Die Berechtigung der Kindertaufe iſt nicht abzulei— ten daraus, ob ſie glauben können oder nicht, ſondern daraus, ob es Gott befohlen hat oder nicht. Selbſt wenn wir nicht wüßten, ob die Kinder glauben können, hier ſteht Gottes Gebot. c. Die Gültigkeit der Taufe hängt nicht vom Glauben ab. Der Glaube gehört nicht zum Weſen der Taufe. Selbſt wenn die Kinder am Tage ihrer Taufe nicht ge— glaubt hätten, aber heute glauben, ſo haben ſie alles, was nötig iſt: die rechte Taufe und den rechten Ge— brauch. d. Kinder können glauben. S. 8§ 44.

  • Luth. 22, 131
  • Luth. 22, 131. 132
  • Can. 88, 51 margin
  • Can. 88, 51. 52 margin
  • Ka. 94, 29 margin
  • Luth. 22, 131 margin
  • L. W. 55, 299 margin
  • R. Pi. Kat. 3, 44 margin
  • Hön. Dog. 97 margin
  • Can. 88, 53 margin
  • Can. 88, 53. 54 margin
  • Trak. 1 margin
  • Trak. 1, 21 margin
  • Baier 3. 464 margin
  • Trak. 1 margin
  • Trak. 1, 21 margin
  • Luth. 22, 107 margin
  • Trak. ö 2, 37.

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43. —

43. Andere Einwände. a. Die Kinder hätten keine Reue. Darum ſei die Taufe vergeblich. S. § 46, e. b. Da ſie den Heiligen Geiſt nicht empfangen, ſo iſt es ein Widerſpruch, ſie zu taufen. c. Kinder ſind ohne Bewußtſein. Warum tauft man dann nicht auch Erwachſene, wenn ſie ſchlafen? — Erwachſene ſollen erſt unterrichtet werden. d. Man kann die Kinder nicht lehren. — Wenn wir mit dem Kinde nicht durchs Wort handeln können, wollen wir es Gott abſprechen? Auch bei Erwachſenen muß Gott allein handeln. e. Dann müſſen die Kinder auch das Abendmahl genießen dürfen. — Aber wer zum Abendmahl geht, ſoll ſich prüfen, das können die Kinder nicht. f. Chriſtus wurde erſt im 30. Jahre getauft. — Die Taufe war zur Zeit der Kindheit noch nicht eingeſett. Er wurde aber beſchnitten. Wenn das 30. Jahr maßgebend ſein ſoll, ſo müßten wir uns auch im 30. Jahr taufen laſſen, im 12. Jahr zum Gotteshaus gehen u. ſ. w. Auf Chriſti Taufe kann man ſich nicht berufen. g. Die meiſten der in der Kindheit Getauften beweiſen in ihrem Leben, daß ſie noch nicht wiedergeboren ſind. — Aber daran iſt die Taufe nicht ſchuld. h. Die Taufe ſei ein Gehorſam gegen Gott. — Sie iſt vielmehr ein Werk, das Gott an uns tut. Können Kinder glauben?

  • Brun 514 margin
  • S. Dak. 1913, 56 margin
  • Wis. Syn. 88, 57 margin
  • Wis. Syn. 88, 57. 58 margin
  • S. Dak. 1913, 56 margin
  • Mit. 1910, 27 margin
  • Baier 3, 464 margin
  • Can. 88, 42 margin
  • Can. 88, 42. 43 margin
  • Trak. 1 margin
  • Trak. 1, 25 margin
  • Trak. 1 margin
  • Trak. 1, 25 margin

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44. Kinder können glauben

44. Kinder können glauben. Die Schrift ſchreibt den Kindern direkt Glauben zu. Sodann zeigt ſie auch die Früchte des Glaubens an den Kindern. W. 1901, 29.— Könnten die Kinder nicht glauben, dann würden ſie ver⸗ dammt, denn wer nicht glaubt, wird verdammt. Mark. 16, 16. Oder ſie müßten ohne Glauben in den Himmel kommen. Dann wären Sprüche wie Mark. 16, 16 faljch. Mich. 85, 22. 23. Auſtr. 1913, 50. 51. Bibelbeweis: a. Matth. 18, 6: dieſer Geringſten einen, die an mich glauben. Mark. 9, 42. Einwand 1. Das ſeien ältere Kinder geweſen. — Sie konnten ſchon ſtehen, aber von ihrem Glauben ebenſo wenig Rechenſchaft ablegen wie ein Säugling. Einwand 2. Es heißt: Wer aber ärgert dieſer Ge⸗ ringſten einen. Die ganz Kleinen können nicht geärgert werden. Darum müſſen es größere Kinder ſein. b. Die Taufe wirkt den Glauben. Matth. 28, 19: machet zu Jüngern, indem ihr ſie tauft. Werden die Kinder durch die Taufe zu Jün⸗ gern Chriſti gemacht, ſo müſſen ſie gläubig ſein. Im Taufbefehl liegt der Beweis für den Kinder⸗ glauben. Tit. 3, 5: Bad der Wiedergeburt. Die Taufe wirkt die Wiedergeburt, d. h. den Glauben. Indem ſie Glauben fordert, wirkt ſie ihn. Anm. a. Über den Moment, in dem das geſchieht, brau⸗ chen wir nicht zu grübeln. Anm. b. Die Vernunft ſtößt ſich daran, daß die Taufe io Wiedergeburt in den Kindern wirken ſoll. Nach ihrer Vernunft wehrten die Jünger auch den Eltern, die Kin- der zu Jeſu zu bringen, daß er ſie anrührte. Was ſoll das den Kleinen helfen? c. Mark. 10, 13—16. Ouk. 18, 15—17. ‚ 1. Solcher iſt das Reich Gottes. Gehört ih⸗ nen das Reich, ſo müſſen ſie glauben können. Ohne Wiedergeburt kann man nicht in das Reich Gottes kommen. Joh. 3, 5. Das Reich Gottes iſt Gerech⸗ tigkeit, Friede u. ſ. w. Röm. 14, 17. L. W. 55, 364. 365. 2. Wer nicht das Reich Gottes nimmt als ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Luk. 18, 17. Das Nehmen aber iſt der Glaube. Ap. 11. 1. 3. Wer das Reich Gottes nicht empfähet als ein Kindlein. Mark. 10, 15. Kein Erwachſener kommt in den Himmel, der nicht glaubt, wie die Kindlein. Könnten die Kinder nicht glauben, dann hätte Chriſtus ſagen müſſen: Ihr müßt ganz an— ders werden wie die Kinder. Die Kinder nehmen das Reich Gottes nicht. Ihr müßt nehmen. 4. Und er herzete ſie und legte die Hände auf ſie und ſegnete ſie. Hätten dieſe Kinder nicht ge— glaubt, dann hätte ſie Chriſtus nicht geſegnet. Un— gläubige ſtehen unter dem Fluch. Einwand 1. Dieſe Stelle handelt nicht von der Tau- Chriſtus hat die Kinder nicht getauft. — Wir füh⸗ e. ren dieſe Stelle auch nicht zum Beweis dafür an, daß Chriſtus ſie getauft habe, ſondern daß ſie glauben kön— nen. Einwand 2. Nach 2 Tim. 3, 15 können unter brephe auch Kinder verſtanden ſein, die die Schrift ſchon wiſſen. — Aber „von Kind auf“ meint nicht, daß er ſchon als Säugling die Schrift gewußt habe. Andere Einwände: Chriſtus rede von den Demütigen u. ſ. w. ſ. § 34, c. d. Die Schrift bringt Beiſpiele des Kinderglau— bens: 1. Johannes im Mutterleibe. Luk. 1, 41. 44. Einwand: Mit Johannes ſei es etwas Beſonderes geweſen. 2. David. Pſ. 22, 10. 11: Du wareſt meine Zuverſicht, da ich noch an meiner Mutter Brüſten war. Anm. Auch das Kind, das Chriſtus herzete und un⸗ ter die Jünger ſtellte Mark. 9, 36, gehört hierher. Er hatte Wohlgefallen daran. e. Pſ. 8, 3: Aus dem Munde der jungen Kinder und Säuglinge u. ſ. w. Matth. 21, 16. f. Pſ. 106, 38: unſchuldig Vlut. Das waren die Kin- der nicht von Natur, ſondern durch die Beſchneidung und Chriſti Verdienſt. g. Das Vorbild der Beſchneidung. Ohne Glau⸗ ben konnte die Beſchneidung ebenſo wenig heilſam ge⸗ braucht werden, wie die Taufe. Doch wurden die Knäb⸗ lein beſchnitten und in den Bund aufgenommen. Röm. 4, 11: Siegel der Gerechtigkeit. Die Kinder der Be— ſchneidung wurden ſelig. Ohne Glauben iſt es unmög— lich, Gott gefallen. Hebr. 11, 6. Anm. a. Der Glaube iſt eine Wirkung Gottes, nicht des menſchlichen Geiſtes. Sollte Gott ihn nicht ebenſo in einem Kinde hervorbringen können, wie in einem Er— wachſenen? — Einwand: Es iſt nicht die Frage, ob er das kann, ſondern ob er es tut. Anm. b. Von Erwachſenen kann man nicht mit Ge— wißheit ſagen, ob ſie im Glauben ſtehen. Das Wider- ſtreben hindert bei ihnen Glauben und Seligkeit. Kin · der widerſtreben nicht. Anm. c. Wie in einer Knospe ſchon die ganze Roſe, in einem Samenkorn der ganze Baum ſteckt, ſo in dem Kinde kraft der Wiedergeburt die ganze geiſtliche Natur. Anm. d. Wann fängt eine Mutter an, mit ihrem Kinde zu reden? Wie bald lernt das Kind die Mutter von andern unterſcheiden? Bünger: Luth. 38, 97. Was ſoll nun erſt Gottes Wort vermögen? Anm. e. Daß Kinder glauben können, kommt auch im Taufformular zum Ausdruck: der deiner Taufe Gabe bittet und die geiſtliche Wiedergeburt begehrt. Glaubeſt du an Gott? Ja. Darum auch das Kreuzeszeichen und die Entſagung: Entſagſt du dem Teufel? — Die Kinder werden nicht auf den Glauben der Paten getauft. Anm. f. Wie wohl tut chriſtlichen Eltern dieſer Troſt am Grabe ihrer Kindlein!

  • W. 1901, 29
  • Mich. 85, 22
  • Mich. 85, 22. 23
  • L. W. 55, 364
  • L. W. 55, 364. 365
  • L. W. 55, 364. 365. 2
  • Can. 88, 54 margin
  • S. Dak. 1913, 35 margin
  • Luth. 28, 34 margin
  • Luth. 28, 34. 22, 132 margin
  • Mit. 1910, 31 margin
  • Mit. 1910, 31. 32 margin
  • Mich. 85, 23 margin
  • Baier 3, 156—159 margin
  • Baier 3, 156—159. 479 margin
  • Hön. Dog. 97 margin
  • Hön. Dog. 97. 98 margin
  • Theol. 5, 151 margin
  • Theol. 5, 151. 23 margin
  • Trak. 1 margin
  • Trak. 1, 22 margin
  • Trak. 1, 22. 2 margin
  • Trak. 1, 22. 2, 40 margin
  • Syn. Frei. 82, 77 margin
  • Wis. Syn. 88, 58 margin
  • Wis. Syn. 88, 58. 80, 36 margin
  • R. Pi. Kat. 3, 46 margin
  • Stöckh. N. T. 152 margin
  • Stöckh. N. T. 152. 153 margin
  • Günth. 279 margin
  • Zorn Selbst. 251 margin
  • Ma. 1907, 98 margin
  • Can. 88, 58 margin
  • S. Dak. 1913, 31 margin
  • S. Dak. 1913, 31. 32 margin
  • L. W. 55, 363 margin
  • Luth. 40, 137 margin
  • Trak. 4 margin
  • Trak. 4, 1 margin
  • S. Dak. 1913, 32 margin
  • Can. 88, 58 margin
  • Luth. 40, 137 margin
  • Trak. 4 margin
  • Trak. 4, 2 margin
  • Trak. 4, 2. 3 margin
  • R. Pi. Kat. 3, 56 margin
  • R. Pi. Kat. 3, 56. 57 margin
  • L. W. 55, 306 margin
  • L. W. 55, 359 margin
  • L. W. 55, 359. 360 margin
  • Mit. 1910, 32 margin
  • Can. 88, 54 margin
  • Can. 88, 54. 55 margin
  • Mit. 1910, 32 margin
  • L. W. 8, 9 Theological Axioms. margin
  • L. W. 55, 306 margin
  • Luth. 48, 11 margin
  • Luth. 26, 47 margin
  • S. Dak. 1913, 30 margin
  • S. Dak. 1913, 30. 31 margin
  • Can. 88, 55 margin
  • Can. 88, 55. 56 margin
  • Trak. 2 margin
  • Trak. 2, 41 margin
  • Trak. 2, 41. 4 margin
  • Trak. 2, 41. 4, 6 margin
  • Luth. 40, 138 margin
  • Luth. 40, 138. 6, 191 margin
  • Luth. 40, 138. 6, 191. 22, 139 margin
  • Can. 88. 56 margin
  • Can. 88. 56. 55 margin
  • L. W. 55, 365 margin
  • L. W. 55, 365. 366 margin
  • Can. 88, 56 margin
  • Can. 88, 56 margin
  • Ka. 94, 30 margin
  • Ka. 94, 30. 31 margin
  • Mich. 85, 22 margin
  • Mich. 85, 22. 23 margin
  • L. W. 55, 364 margin
  • Trak. 2 margin
  • Trak. 2, 42 margin
  • S. Dak. 1913, 30 margin
  • Can. 88. 62 margin
  • Mit. 1910, 32 margin
  • Trak. 4 margin
  • Trak. 4. 4 margin
  • L. W. 55, 362 margin
  • L. W. 55, 362. 363 margin
  • Luth. 6, 194 margin
  • Min. 1912. 19 margin
  • W. 1912, 35 margin
  • R. Pi. Kat. 3, 52 margin
  • Stöckh. N. T. 6 margin
  • L. W. 55, 361 margin
  • Luth. 40, 138 margin
  • Luth. 40, 138 margin
  • Can. 88, 57 margin
  • Can. 88, 57. 58 margin
  • L. W. 55, 362 margin
  • Luth. 40, 138 margin
  • S. Dak. 1913, 32 margin
  • Can. 88, 58 margin
  • Luth. 6, 194 margin
  • R. Pi. Kat. 3, 52 margin
  • Can. 88. 57 margin
  • Can. 88. 57. 58 margin
  • Ka. 94, 31 margin
  • Mit. 1910, 31 margin
  • Mit. 1910, 31. 29 margin
  • Mit. 1910, 31. 29. 6 margin
  • Mit. 1910, 31. 29. 6, 194 margin
  • Ka. 91, 30 margin
  • Luth. 22, 132 margin
  • Trak. 2 margin
  • Trak. 2, 39 margin
  • Can. 88, 64 margin
  • Can. 88, 64. 65 margin
  • Ka. 94, 33 margin
  • Mich. 85, 24 margin
  • Luth. 38, 97
  • L. W. 55, 365 margin
  • L. W. 55, 365. 366 margin
  • Cal. 1904, 38 margin
  • Cal. 97, 26 margin
  • Cal. 97, 26. 27 margin
  • Luth. 40, 139 margin
  • Trak. 4 margin
  • Trak. 4, 7 margin
  • Trak. 4, 7. 8 margin
  • Can. 88, 61 margin
  • Luth. 48, 11 margin
  • Luth. 48, 11. 28 margin
  • Mit. 1910, 33 margin
  • S. Dak. 1913, 37 margin

vol c, printed page 876–878 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0650_RA4-PA76

45. —

45. Von welcher Beſchaffenheit iſt der Kinderglaube? Wir dürfen uns keine falſche Vorſtellung davon machen. a. Der Glaube iſt Erkenntnis, Beifall und Zuverſicht. Das Wiſſen aber um den Glauben gehört nicht zum Weſen des Glaubens. Man denke an Gläubige im Schlaf oder Geiſtesverrückung. In derſelben Art, wie der Glaube fortbeſtehen kann, kann er auch erzeugt werden. Anm. a. Der Kinderglaube iſt nicht in jeder Beziehung wie der Glaube der Erwachſenen. Sie können vom Glauben nicht Rechenſchaft geben, verſtehen oder empfinden die Bewegungen des Glaubens nicht. Sie haben keine bewußte Erkenntnis. Die Lehre können ſie nicht faſſen. Anm. b. Wenn Baptiſten unter Glauben die aus dem Wort gewonnene Erkenntnis verſtehen, haben ſie recht, wenn ſie ſagen, daß Kinder dieſen Glauben nicht haben könnten. Einwand. Darum könne man nicht ſagen, daß die Erkenntnis zum chriſtlichen Glauben gehöre. — Aber das iſt gegen die Schrift. b. Der Heilige Geiſt eignet ihnen die Frucht und Wirkung des Verdienſtes Chriſti ſo zu, daß ſie dieſe empfangen und ihrer teilhaftig werden. Dieſe Wirkung des Geiſtes, die Schenkung geiſtlicher Kräfte, nennen wit Glauben. Anm. a. Wenn wir ſagen, daß die Kinder glauben können, ſoll der Irrtum zurückgewieſen werden, daß die getauften Kinder ſelig werden ohne irgend welche Witkung des Geiſtes in ihnen. Anm. b. Alle Fragen, welcher Art dieſer Glaube ſei, ſind unnütz und müßig. Die Wirkung des Geiſtes iſt da, wir können aber ihre Art nicht auseinanderſetzen. Unſere Aufgabe iſt nicht, pſychologiſche Probleme zu löſen. 3, 46—51. S. Dak. 1913, 36. 37. Anm. c. Bleiben wir nicht einfach beim Wort, laſſen wir der Vernunft die Zügel ſchießen, ſo kann dieſer Ge⸗ genſtand für uns gefährlich werden. 46. Einwände. a. Kinder haben keine Vernunft. — Dagegen: 1. Das iſt möglich, daß ſie kein Bewußtſein haben, aber Verſtand und Willen kann man ihnen nicht abſprechen. Bringen die Menſchen den Verſtand nicht gleich mit auf die Welt? 2. Was hat die Vernunft mit dem Glauben zu tun. Die Vernunft führt nicht zum Glauben hin. Gerade deswegen können die Kinder beſſer glauben, wie die Erwachſenen, weil die Vernunft letzteren hinderlich iſt. Matth. 18, 3: umkehren und werden wie die Kinder. Anm. Das Hauptſtück in der Taufe iſt dieſes, daß Gott einen Bund mit uns macht. Dazu gehört keine Vernunft. Wo iſt Gott, der den Glauben allein wirken muß, an die Vernunft gebunden? 3. Wo bleibt die Vernunft bei den Erwachſenen, wenn ſie ſchlafen? Was hatten die Kinder für Vernunft, die Chriſtus ſegnete? Trak. 4, 4. b. Kinder können nicht von ihrem Glauben Rechen⸗ ſchaft geben. — Damit ſie das ſeiner Zeit können, ſol⸗ len wir ſie unterrichten. c. Man ſieht nichts von ihrem Glauben. Ohne Werke iſt der Glaube tot. — Dagegen: 1. Auch bei Erwachſenen ſieht man nicht immer etwas vom Glauben, z. B. wenn ſie ſchlafen. Im Winter ſieht man auch an einem Baume nichts von ſeinen Früchten. 2. Was ſieht man von den natürlichen Gei⸗ ſtesgaben, welche Gott ſchon im Keim in ſie ge— pflanzt hat? Ohne dieſe Geiſtesgaben mit auf die Welt zu bringen, wären die Kinder keine Men- ſchen. Kann Gott ſo nicht auch den Keim zum geiſt⸗ lichen Leben in ſie hineinpflanzen? 3. Es fehlt auch bei den Kindern nicht an Wir- kungen des Glaubens. Ihr Glaubensleben iſt nicht ein untätiger Zuſtand. Pſ. 8, 3. d. Sie wiſſen nicht, was bei der Taufe mit ihnen vor ſich geht. — Ebenſo war es bei den Kindern der Be— ſchneidung und bei denen, die der Herr ſegnete. Und doch war ſein Segen voll Kraft. e. Die Kinder haben keine Reue. — Daß wir uns nicht vorſtellen können, wie geiſtliches Leben in den Kin⸗ dern ſein könne, beweiſt nichts gegen das Vorhandenſein dieſes Lebens. Der Glaube iſt nicht ohne Reue. f. Wir können uns keine Vorſtellung davon machen. — Können wir den Vorgang der Wiedergeburt begreifen?

  • S. Dak. 1913, 36
  • S. Dak. 1913, 36. 37
  • S. Dak. 1913, 34 margin
  • Luth. 48, 28 margin
  • L. W. 55, 307 margin
  • Ka. 94, 29 margin
  • W. 1901, 28 margin
  • L. W. 55, 307 margin
  • L. W. 55, 307. 308 margin
  • S. Dak. 1913, 36 margin
  • Luth. 40, 138 margin
  • Can. 88, 60 margin
  • Luth. 40, 138 margin
  • Luth. 40, 138. 22, 132 margin
  • Hön. Dog. 98 margin
  • Can. 88, 61 margin
  • Trak. 2 margin
  • Trak. 2, 38 margin
  • Trak. 2, 38. 4 margin
  • Trak. 2, 38. 4, 6 margin
  • Trak. 2, 38. 4, 6. 7 margin
  • L. W. 55, 300 margin
  • W. 1901, 29 margin
  • Mich. 85, 23 margin
  • Trak. 4
  • Trak. 4, 4
  • L. W. 55, 301 margin
  • Luth. 28, 34 margin
  • Luth. 40, 138 margin
  • Luth. 40, 138. 41, 94 margin
  • Luth. 40, 138. 41, 94. 6, 7 margin
  • Luth. 40, 138. 41, 94. 6, 7. 34, 132 margin
  • Ka. 94, 33 margin
  • Mich. 85, 20 margin
  • Can. 88, 62 margin
  • Can. 88, 62. 63 margin
  • Trak. 1 margin
  • Trak. 1, 23 margin
  • Trak. 1, 23. 4 margin
  • Trak. 1, 23. 4, 3 margin
  • R. Pi. Kat. 3, 44 margin
  • R. Pi. Kat. 3, 44. 61 margin
  • R. Pi. Kat. 3, 44. 61. 62 margin
  • R. Pi. Kat. 3, 44. 61. 62. 9, 8 margin
  • R. Pi. Kat. 3, 44. 61. 62. 9, 8. 9 margin
  • Can. 88, 61 margin
  • Luth. 34, 132 margin
  • Ka. 94, 30 margin
  • Mit. 1910, 33 margin
  • Can. 88, 63 margin
  • Luth. 40, 138 margin
  • Trak. 4 margin
  • Trak. 4, 4 margin
  • Hön. Dog 97 margin
  • O. 1900, 27 margin
  • O. 1900, 27. 28 margin
  • Trak. 4 margin
  • Trak. 4, 4 margin
  • Can. 88, 64 margin
  • Can. 88, 64 margin
  • Mit. 1910, 33 margin
  • Mit. 1910, 33. 165 margin

vol c, printed page 878–879 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0651_RA4-PA78

47. Antitheſe

47. Antitheſe. Daß Kinder glauben können, wird von vielen geleugnet. a. Katholiken. Die Kinder werden getauft auf den Glauben der Eltern oder der Kirche. (Der Glaube der Eltern hilft aber dem Kinde nichts. Das Kind mi ſelbſt glauben.) b. Reformierte. Zdwingli ſtellte die Fin Glaubſt du? nicht an das Kind, ſondern an die Paten. c. Baptiſten. Auſtr. 1913, 50. Arminianer Enn 88, 54. d. Waldenſer. Die Kinder werden getaufan den zukünftigen Glauben. e. Lutheran Observer. L. W. 50, 470. 471. 8.N 374. Anm. a. Bei den Sekten irren die Kinder jahrelnn in der Gemeinde umher, ohne daß man wüßte, ob is Heiden oder Chriſten ſind. Ungläubige Heiden ſollen ſ nicht ſein. Sagen wir dann: So müſſen ſie, wenn ir ſelig werden, doch auch Glauben haben, heißt es: Rin Glauben haben ſie nicht. Hat Gott ſie ganz überſehen“ Anm. b. Glaube iſt bei den Sekten das Ergebniz der Vernunfttätigkeit. Darum auch die Verwahrloinnn der Kinder. Anm. c. Sie leugnen nicht, daß der Geiſt ſein Ben in den Kindern habe, nur wollen ſie nicht zugeben, du er durch die Taufe wirke. Nutzen der Taufe. Luth. 10, 52. 3, 90. 91. 55, 95. 64, 23. Ma. 7, 227. 13, 98. 22, 21. 3, 118. 30, 16. 17. Neb. 82. 32. 33. 85, 13. Cal. 1903, 16. 17. Syn. Frei. 82, 58. Theol. 5, 16. Günth. 265. Mich. 85, 29. 30. Walth. L. L. 518. 519. Walth. Epi. 165. 166. Hön. Pred. 328. 329. Trak. 2, 7—9. Young Luth. Mag. 6907 113—116. Mich. 85, 53. 54. Wis. Syn. 1912,

vol c, printed page 879–882 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0652_RA4-PA79

48. Die Taufe iſt ein Gnadenmittel

48. Die Taufe iſt ein Gnadenmittel. Sie iſt ein Mittel, dadurch Gott den Menſchen die Gnade anbietet, zueignet und verſiegelt. Konk. 40. 491, 41—43. Ka. 94, 22. Sie iſt das Kleid, darein ſie Jeſus hüllt. Jo. 1904, 58. — Sie iſt nicht bloß eine äußerliche Zeremonie, daran man erkennen kann, wer zur Gemeinde gehört. Neb. 1903, 62. Way 55. Anm. Die Taufe hat keine phyſiſche Wirkung. Wir ſollen nicht ein krankes Kind taufen laſſen, in der Meinung, daß es dadurch geſund werde.

  • Konk. 40
  • Konk. 40. 491
  • Konk. 40. 491, 41—43
  • Ka. 94, 22
  • Jo. 1904, 58
  • Neb. 1903, 62
  • Way 55
  • S. Dak. 1907, 55 margin
  • Cal. 1903, 62 margin
  • Mich. 83, 30 margin
  • Mich. 83, 30. 31 margin
  • Ka. 91, 18 margin
  • S. Dak. 1913, 15 margin
  • S. Dak. 1913, 15. 16 margin
  • S. Dak. 1913, 15. 16. 24 margin
  • Cal. 1903, 37 margin
  • Cal. 1903, 37. 38 margin
  • Jo. 1904, 57 margin
  • Way 56 margin
  • Wis. Syn. 1913, 58 margin
  • Wis. Syn. 1913, 58. 65 margin
  • Wis. Syn. 1913, 58. 65. 81, 42 margin
  • Wis. Syn. 1913, 58. 65. 81, 42. 43 margin
  • Wis. Syn. 1913, 58. 65. 81, 42. 43. 80, 25 margin
  • Wis. Syn. 1913, 58. 65. 81, 42. 43. 80, 25. 26 margin
  • Wis. Syn. 1913, 59 margin
  • Ka. 94, 24 margin

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49. —

49. Die Taufe wirket Vergebung der Sünden, erlöſet vom Tod und Teufel und gibt die ewige Seligkeit. a. Sie wirket Vergebung der Sünden. Ap. 2, 38: taufen zur Vergebung der Sünden. Ma. 34. 131. 132. Ap. 22, 16: taufen und abwaſchen deine Sünden. Luk. 3, 3: Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden. Mark. 1, 4. 1 Kor. 6. 11: ihr ſeid abgewaſchen. Süd. 92, 30. Eph. 5, 26: gereinigt durch das Waſſerbad im Wort. Mich. 83, 23. 24. Süd. 92, 29. Wis. Syn. 89, 24. 25. Hebr. 10, 22: gewaſchen am Leibe mit reinem Waſſer. Wis. Syn. 89, 25. 26. Gal. 3, 27: So viel euer getauft ſind, die haben Chriſtum angezogen. Chriſtus mit ſeiner vollkomme— nen Gerechtigkeit deckt ihre Sünde zu. Rö m. 6, 3. 4: die ſind in ſeinen Tod getauft. Die Taufe verſetzt uns in die Gemeinſchaft Chriſti und macht uns teilhaftig aller ſeiner Wohltaten. Sein Tod iſt un. ſer Tod. S. Dak. 1913, 46. Gott ſieht die Getauften an, als ob ſie ſelbſt in Chriſto geſtorben und geſtraft ſind. Nun ſind wir frei von Sünden. Il. 83, 45. 46. Anm. a. Welche Sünden werden vergeben? Kol. 2, 13: und hat uns geſchenkt able Sünden (nicht bloß die vor der Taufe begangenen, ſondern auch die ſpäteren Sünden). Eine andere als volle Vergebung kennt die Schrift nicht. Wis. Syn. 89, 31—33. Antitheſe ſ. 55, a. Anm. b. Das war ſchon im alten Teſtament geweisſagt. Sach. 13, 1: einen freien offenen Born wider die Sünde. Anm. c. Wie werden die Sünden vergeben? Nicht ſo, daß ſie nicht mehr da ſind (ſ. Antitheſe), ſondern ſo, daß ſie nicht zu gerechnet werden. Röm. 8, 1: So iſt nun nichts Verdammliches u. ſ. w. Konk. 83, 35. — Der Getaufte iſt heilig. Luth. 65, 202. Anm. d. Durch die Taufe werden wir von der Schuld, Strafe und Herrſchaft der Sünde frei. Antitheſe: Katholiken. Die Strafe werde nicht immer nachgelaſſen. Wis. Syn. 89, 36. Anm. e. Die Taufe wirkt Vergebung. Andere ſa-— gen: ſie verſichert uns derſelben. „Wirkt“ ſchließt aber mehr in ſich. L. W. 13, 211. 244. Die Taufe gibt nicht auf mechaniſche Weiſe. Sie kann niemand etwas geben, wenn ſie nicht zugleich etwas in ihm wirkt, nämlich den Glauben an die Vergebung. b. Sieerlöſt vom Tod. Der Tod iſt der Sünde Sold. Röm. 6, 23. Iſt die Sünde vergeben, dann iſt auch die Strafe, der Tod, hinweg. Wir ſind in ſeinen Tod getauft. Röm. 6, 3. S. oben. Trak. 1, 22. R. Pi. Kat. 81. 82. In Chriſto ſind wir alle geſtorben. 2 Kor. 5, 14. Kann uns der Tod noch ſchaden, wenn wir in Chriſto ſind? Gal. 3, 27. Anm. Wohl müſſen wir noch zeitlich ſterben, aber das iſt kein Tod. Ich lebe und ihr ſollt auch leben. c. Sieerlöſt vom Teufel. Von Natur liegen wir in Teufels Reich, durch die Taufe aber werden wir in die Gemeinſchaft Gottes verſetzt. Taufbefehl: taufet ſie in den Namen Gottes. Gal. 3, 27: Chriſtum ange— zogen. Kol. 1, 13: verſetzt in das Reich ſeines lieben Sohnes. Die Taufe macht uns zu Gottes Kindern. Süd. 92. 22. Einwand. Hat uns nicht Chriſtus durch ſein Lei— den erlöſt? — Die Taufe iſt das Mittel, wodurch uns Chriſtus das alles zueignet. d. Sie gibt die ewige Seligkeit. Konk. 488, 23. 24. 1 Petr. 3, 21: welches nun auch uns ſelig macht. (Jo. 98. 47. Siid. 92, 42. Mich. 83. 25. 26.) Tit. 3, 5: machte er uns ſelig durch das Bad der Wiedergeburt. Süd. 92, 22. 23. Anm. a. Wo Vergebung der Sünden iſt, da iſt auch Leben und Seligkeit. Sind wir Kinder, dann auch Erben. Röm. 8, 17. Vergl. Gal. 3, 26: Kinder Gottes. Vers 27: denn u. ſ. w. Vers 29: Erben. Wis. Syn. 89, 41—43. — Ein Chriſt iſt ſeiner Seligkeit gewiß. Jo. 85, 17. Anm. b. Die Taufe verſpricht nicht, ſondern gibt. Wir haben die Seligkeit ſchon jetzt. Tit. 3, 5: machte. Freilich heißt es Vers 7: nach der Hoffnung. Wir beſitzen ſie, genießen ſie aber noch nicht. Einwand 1. Wie kann die Taufe ſelig machen, da Chriſtus allein ſelig macht? — Man darf verdienſtliche Urſache nicht mit dem Mittel verwechſeln. Einwand 2. Wenn die Taufe ſelig macht, dann macht nicht allein der Glaube ſelig. Das wäre dasſelbe wie dieſes: Wenn das Schwert jemand getötet hat, dann hat es nicht der Krieger getan. Das Schwert iſt bloß Werkzeug. Anm. c. Wem gibt die Taufe das alles? Allen, die es glauben. Gott knüpft keine Bedingung daran, fordert keine Leiſtung. Wer könnte ſonſt ſelig werden? Anm. d. Paten geben oft große Geſchenke. Was hat dir Gott gegeben? Anmerkungen zum ganzen Paragraphen: 1. Kraft der Taufe iſt Gott dein Vater, Chriſti Ge. rechtigkeit dein Ehrenkleid, kraft der Taufe hat der Geiſt ſein Werk in dir. 2. Die Taufe gehört ins Evangelium. Das Geſetz tötet, die Taufe macht ſelig. Die Taufe iſt nicht ein verdienſtliches Werk, ſondern ein Werk, das Gott an uns tut. Konk. 252, 17. Die Taufe hat kollative und operative Kraft. 4. Welch ein Troſt in Sündennot, irdiſcher Not und Todesnot: Du biſt getauft! Dadurch wird auch unſer Glaube an die Auferſtehung befeſtigt. Cal. 1907, 45. 5. Drei Hände voll Waſſer achte ich höher als alle königlichen Kronen. Scriver. Ausſprüche über den Wert der Taufe Can. 88, 12. 13. Lied 186, 7. 187, 9. In früheren Zeiten wurde auf dem Leichenſtein der Tauf tag obenan geſetzt. Luth. 65, 280. 6. Darum iſt es ſehr ſchön, bei Haustaufen eine kleine Rede über die Taufe zu halten. 7. Die Taufe bedarf keiner Vervollſtändigung durch die Konfirmation. 8. Der Nutzen der Taufe iſt nicht für einen Augenblick, ſondern für das ganze Leben.

  • Ma. 34. 131
  • Ma. 34. 131. 132
  • Süd. 92, 30
  • Mich. 83, 23
  • Mich. 83, 23. 24
  • Süd. 92, 29
  • Wis. Syn. 89, 24
  • Wis. Syn. 89, 24. 25
  • Wis. Syn. 89, 25
  • Wis. Syn. 89, 25. 26
  • S. Dak. 1913, 46
  • Il. 83, 45
  • Il. 83, 45. 46
  • Can. 88, 11 margin
  • Mich. 83, 26 margin
  • Ka. 94, 19 margin
  • S. Dak. 1912, 48 margin
  • Mit. 1910, 30 margin
  • Süd. 92, 21 margin
  • Luth. 22, 98 margin
  • Luth. 22, 98. 99 margin
  • Luth. 22, 98. 99. 5, 99 margin
  • Wis. 88, 28 margin
  • Wis. 88, 28. 29 margin
  • Brun 516 margin
  • Brun 516. 517 margin
  • Trak. 1 margin
  • Trak. 1, 27 margin
  • R. Pi. Kat. 3, 73 margin
  • R. Pi. Kat. 3, 73. 74 margin
  • Wis. Syn. 1913, 59 margin
  • Wis. Syn. 1913, 59. 89, 21—23 margin
  • Syn. Frei. 82, 42 margin
  • S. Dak. 1913, 16 margin
  • S. Dak. 1913, 16. 17 margin
  • Ka. 94, 20 margin
  • Ka. 94, 20. 21 margin
  • Süd. 92, 21 margin
  • Mich. 83, 24 margin
  • Mich. 83, 24. 25 margin
  • Mit. 79, 26 margin
  • Ma. 26, 19 margin
  • Ma. 26, 19. 28, 7—9 margin
  • R. Pi. Kat. 3, 75 margin
  • R. Pi. Kat. 3, 75. 76 margin
  • Luth. 70, 17 margin
  • Luth. 70, 17. 18 margin
  • Luth. 70, 17. 18. 55, 95 margin
  • Luth. 70, 17. 18. 55, 95. 28, 12 margin
  • Wis. Syn. 89, 23 margin
  • Wis. Syn. 89, 23. 24 margin
  • Wis. Syn. 89, 23. 24. 38 margin
  • S. Dak. 1912, 49 margin
  • S. Dak. 1912, 49. 50 margin
  • Stöckh. Röm. 283—287 margin
  • L. W. 56, 551 margin
  • Ma. 11, 195 margin
  • Ma. 11, 195. 196 margin
  • Ma. 11, 195. 196. 30, 194 margin
  • Ma. 11, 195. 196. 30, 194. 195 margin
  • Mag. 10, 98 margin
  • Loch. Epi. 559—561 margin
  • Wis. Syn. 89, 22 margin
  • Wis. Syn. 89, 22. 80, 26 margin
  • S. Dak. 1913, 24 margin
  • Mit. 79, 41 margin
  • Cal. 92, 25 margin
  • Theol. 5, 17 margin
  • Kueg. 3, 65 margin
  • Kueg. 3, 66 margin
  • Trak. 1 margin
  • Trak. 1, 28 margin
  • Trak. 1, 28. 2 margin
  • Trak. 1, 28. 2, 9 margin
  • Süd. 92, 29 margin
  • Süd. 92, 29. 30 margin
  • Wis. Syn. 89, 31—33
  • Konk. 83
  • Konk. 83, 35
  • Luth. 65, 202
  • Wis. Syn. 89, 36
  • L. W. 13, 211
  • L. W. 13, 211. 244
  • Trak. 1
  • Trak. 1, 22
  • R. Pi. Kat. 81
  • R. Pi. Kat. 81. 82
  • R. Pi. Kat. 81. 82. I
  • Süd. 92. 22
  • Konk. 488
  • Konk. 488, 23
  • Konk. 488, 23. 24
  • Konk. 488, 23. 24. 1
  • Jo. 98. 47
  • Mich. 83. 25
  • Mich. 83. 25. 26
  • Süd. 92, 22
  • Süd. 92, 22. 23
  • Wis. Syn. 89, 41—43
  • Jo. 85, 17
  • R. Pi. Kat. 3, 76 margin
  • Wis. Syn. 89, 27 margin
  • Wis. Syn. 89, 27. 28 margin
  • Wis. Syn. 89, 33 margin
  • Wis. Syn. 89, 33. 35 margin
  • Ma. 23, 211 margin
  • Ma. 23, 211. 212 margin
  • Wis. Syn. 89, 35 margin
  • Wis. Syn. 89, 35. 36 margin
  • Brun 518 margin
  • Brun 518. 519 margin
  • Trak. 1 margin
  • Trak. 1, 28 margin
  • Trak. 1, 28. 29 margin
  • Trak. 1 margin
  • Trak. 1, 28 margin
  • Wis. 88, 29 margin
  • Wis. Syn. 89, 37 margin
  • Wis. Syn. 89, 37. 38 margin
  • Wis. Syn. 89, 38 margin
  • Wis. Syn. 89, 38. 39 margin
  • Wis. 88, 29 margin
  • Süd. 92, 51 margin
  • Wis. Syn. 89, 39 margin
  • Wis. Syn. 89, 39. 40 margin
  • Trak. 1 margin
  • Trak. 1, 28 margin
  • Jo. 85. 17 margin
  • Mit. 79, 54 margin
  • Mit. 79, 54. 55 margin
  • Wis. 88, 29 margin
  • Wis. 88, 29. 30 margin
  • Brun 518 margin
  • Cal. 97, 36 margin
  • Cal. 97, 36. 37 margin
  • R. Pi. Kat. 3, 83 margin
  • Wis. Syn. 1913, 59 margin
  • Ka. 94, 21 margin
  • Wis. Syn. 89, 41 margin
  • Wis. Syn. 89, 40 margin
  • Wis. Syn. 89, 40. 41 margin
  • Konk. 252
  • Konk. 252, 17
  • Cal. 1907, 45
  • Cal. 1907, 45. 5
  • Can. 88, 12
  • Can. 88, 12. 13
  • Lied 186, 7
  • Lied 186, 7. 187, 9
  • Lied 186, 7. 187, 9. I
  • Luth. 65, 280
  • Luth. 65, 280. 6
  • Mit. 1910, 31 margin
  • Luth. 10, 52 margin
  • Gna. 320 margin
  • R. Pi. Kat. 3, 84 margin
  • Trak. 1 margin
  • Trak. 1, 29 margin
  • Wis. Syn. 1913, 66 margin
  • Ka. 95, 6 margin
  • Wis. Syn. 1913, 58 margin
  • Wis. Syn. 1913, 58. 59 margin
  • Cal. 1904, 25 margin
  • Ka. 94, 17 margin
  • Ka. 94, 17. 18 margin
  • Baier 3, 473 margin
  • Luth. 70, 18 margin
  • Luth. 70, 18. 37 margin
  • Luth. 70, 18. 37. 38 margin
  • Ma. 1, 8—11 margin
  • Walth. L. L. 93 margin
  • Walth. L. L. 93. 94 margin
  • Wis. 88, 32 margin
  • Neb. 1903, 62 margin
  • Luth. 60, 81 margin
  • Luth. 60, 81. 82 margin
  • Süd. 92, 10 margin
  • Süd. 92, 10. 11 margin

vol c, printed page 882–884 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0654_RA4-PA82

50. Die Taufe wirkt die Wiedergeburt

50. Die Taufe wirkt die Wiedergeburt. Konk. 780. 781. a. Tit. 3, 5: wiedergeboren aus dem Waſſer und (Can. 88, 54. 55. Mich. 85, 53 Geiſt. Lied 190, 2. 83, 22. 23. S. Dak. 1913, 19. 1912, 50.) Anm. Die Miedergeburt wird dem einen wie dem andern zugeſchrieben. „Aus“ gehört zu Waſſer und zu Geiſt. Aber die Wirkung des Geiſtes und der Taufe ſind ein Alkt. Baier 3. 474. L. W. 55, 262. Antitheſe. Calvin: wiedergeboren durch den Geiſt, welcher Waſſer iſt, oder: durchs Waſſer, nämlich durch den Geiſt. Waſſer ein Symbol für den Geiſt. (Ahnlich legt er aus: mit dem Geiſt und mit Feuer taufen. L. W. 16, 200.) Vom eigentlichen Sin aber darf man nicht ohne Not abgehen. Die Bibel legt ſich ſelbſt aus. — Lutheran Observer: Das Waſſer, d. i. das Wort. Luth. 35, 131. b. Ferner gehören hierher alle Stellen, die ſchon oben angeführt ſind vom Nutzen der Taufe: Matth. 28, 19: taufet ſie in den Namen (in die Gemeinſchaft Gottes), Röm. 6, 3—5: in Chriſtum getauft. (Cal. 92, 25.) Eph. 5, 26: gereinigt durch das Waſſerbad. Gal. 3, 27: Chriſtum angezogen. Anm. a. Nicht iſt die Taufe die Wiedergeburt, ſondern das Bad (das Mittel) der Wiedergeburt. Die Me-dizin iſt nicht die Geſundheit. Die Taufe fordert Glauben ſ. § 59. Anm. b. Die Taufe wirkt die Wiedergeburt, d. h. ſie wirkt den Glauben, oder nährt und ſtärkt ihn. Sie reicht die Gnadengüter nicht bloß dar, ſondern gibt auch Kraft, ſie anzunehmen. Anm. c. Das Bad der Wiedergeburt iſt die Taufe auch Ubei unmündigen Kindern. Anti⸗ theſe: Schmucker u. ſ. w.: ſ. § 55, t: 2. bei den bereits Wiedergebore⸗ nen. S. Einwand § 52, d. Bei ihnen wird die bereits vorhandene Wiedergeburt fortgeſetzt, beſtä— tigt, verſiegelt. Die chriſtliche Kirche hat nicht zweierlei Taufen, eine für die Großen und eine für die Kleinen. Eph. 4.5:eine Taufe. Anm. d. Die Wiedergeburt kann auch durch das Wort gewirkt werden. Die Regel aber iſt jetzt, daß ſie durch die Taufe geſchieht. Anm. e. Durch die Taufe ſchlägt der Heilige Geiſt ſeine Wohnung im Herzen auf. Tit. 3, 6: welchen er ausgegoſſen hat über uns reichlich. Ap. 2, 38: ſo werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geiſtes. Anm. f. Der Tauie verdankt das chriſtliche Leben Anfang. Fortgang und Ausgang. Anm. g. Wir ſollen nicht fragen: Wie mag ſolches zugehen? ſondern ſeinem Worte glauben. Anm. h. Das alles ſoll ein Biſchof feſt lehren. Tit. 3, 8S. Anm. i. Mie ſchrecklich das Los eines Unwiedergebo— renen! Er lieat in Ketten und Banden.

  • Konk. 780
  • Konk. 780. 781
  • Can. 88, 54
  • Can. 88, 54. 55
  • Mich. 85, 53
  • Lied 190, 2
  • Lied 190, 2. 83, 22
  • Lied 190, 2. 83, 22. 23
  • S. Dak. 1913, 19
  • Baier 3. 474
  • L. W. 55, 262
  • Luth. 18, 202 margin
  • Luth. 18, 202. 6, 143 margin
  • Luth. 18, 202. 6, 143. 5, 99 margin
  • W. 1904, 59 margin
  • W. 1904, 59. 60 margin
  • W. 1904, 59. 60. 75, 44 margin
  • Brun 524 margin
  • Brun 524. 525 margin
  • R. Pi. Kat. 3, 89 margin
  • Hön. Dog. 86 margin
  • Hön. Dog. 86. 88 margin
  • Luth. 18, 202 margin
  • Luth. 18, 202. 5, 98 margin
  • Hön. Dog. 88 margin
  • S. Dak. 1913, 20—23 margin
  • L. W. 16, 200 margin
  • W. 16, 200
  • Luth. 35, 131
  • Cal. 92, 25
  • Mit. 79, 21—29 margin
  • Luth. 6, 143 margin
  • Luth. 6, 143. 43, 190 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 343 margin
  • Cal. 1904, 38 margin
  • Cal. 1904, 38. 39 margin
  • L. W. 8, 9 Theological Axioms. margin
  • S. Dak. 1913, 18 margin
  • S. Dak. 1913, 18. 19 margin
  • Ka. 94, 21 margin
  • S. Dak. 1913, 29 margin
  • Wis. 88, 33 margin
  • Ma. 5, 179 margin
  • Mit. 79, 24 margin
  • Süd. 92, 21 margin
  • Süd. 92, 21. 24 margin
  • Süd. 92, 21. 24. 25 margin
  • Wis. Syn. 88, 30—32 margin
  • Ma. 28, 358 margin
  • Ma. 28, 358. 359 margin
  • Mag. 10, 83 margin
  • Baier 3, 470 margin
  • Mit. 79, 23 margin
  • Mit. 79, 35 margin
  • Mit. 79, 35. 36 margin
  • Luth. 35, 107 margin
  • Luth. 35, 107. 108 margin
  • Mag. 10, 83 margin
  • L. W. 35, 170 margin
  • Wis. 88, 32 margin

vol c, printed page 884–885 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0656_RA4-PA84

51. —

51. Die Tanfe iſt ferner a. ein Bad der Erneuerung, und zwar im weiteren Sinne (erklärende Beſtimmung der Wiederge— burt R. Pi. Kat. 3, 90 und im engeren Sinne: Mittel der Heiligung. Ter. 1912, 30. Il. 83, 45—54. S. Bedeutung der Taufe; Ich will dein Gott b. ein Siegel. Röm. 4, 11. Cal. und Vater ſein. Es ſollen wohl Berge weichen. 1903, 28; c. ein Bund, den Gott mit uns macht. 1 Petr. 3. 21: Der Bund eines guten Gewiſſens mit Gott. Jeſ. 55. 3. Jer. 32, 40. Hoſea 2, 19. 20. Gott gibt uns das Verſprechen, daß er uns Gnade und Seligkeit zueignet.— S. Dak. 1912, 50. — Darum wird die Taufe bloß einmal vollzogen; d. Aufnahme in die chriſtliche Gemeinde. 1 Kor. za;tW᷑x 12, 13: alle zu einem Leibe getauft. Ap. 2, 41: ließen ſich taufen und wurden hinzugetan. Kraft der Taufe darfſt du dich zur Chriſtenheit rechnen. — Wo die Taufe verwaltet wird, iſt darum auch Kirche, ecclesia. W. 67, 24; e. Bekenntnis vor der Welt. Die Taufe iſt ein öffentliches Zeugnis, daß wir Chriſto angehören wollen. Darum ſollte die Taufe auch, wo möglich, vor öffentlicher Verſammlung geſchehen.

  • R. Pi. Kat. 3, 90
  • Il. 83, 45—54
  • Mit. 79, 30 margin
  • Ma. 28, 359 margin
  • Ma. 28, 359. 360 margin
  • Luth. 5, 99 margin
  • Theol. 5, 18— 20 margin
  • Hön. Dog. 86 margin
  • Ka. 94, 25 margin
  • Il. 79, 62 margin
  • Syn. Frei. 82, 20 margin
  • S. Dak. 1913, 38 margin
  • S. Dak. 1912, 50
  • W. 67, 24
  • Walth. Epi. 165 margin
  • S. Dak. 1913, 41—43 margin
  • Trak. 2 margin
  • Trak. 2, 9 margin
  • Wis. Syn. 89, 25 margin
  • Luth. 5, 99 margin
  • Mich. 83, 45 margin
  • Mich. 83, 45. 46 margin
  • Neb. 1903, 62 margin
  • Wis. Syn. 1913, 59 margin
  • Ka. 1906, 16 margin
  • Baier 3, 475 margin

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52. —

52. Einwände. a. Die Schrift nennt die Beſchneidung ein Zeichen. Alſo ſei die Taufe auch nur ein bloßes äußerliches Zeichen. — Darum aber ſind die Sakramente nicht leere Hülſen ohne Kern. In der Bibel werden die Menſchen Erde und Aſche genannt, aber ſie ſind nicht bloß Erde und Aſche. b. Luthoer nennt die Taufe ein Zeichen. Ebenſo Konk. 41. — Wenn wir aber Sakramente Zeichen nennen, ſo verſtehen wir darunter Zeichen, durch welche Gott mit uns handelt. c. Luther ſagt von der Taufe: Es bedeutet, daß der alte Adam u. ſ. w. — Daß die Taufe eine Bedeutung habe, vorwerfen wir nicht gänzlich. S. Dak. 1913, 45. Dieſe Bedeutung geht aber nicht auf die ganze Taufe, ſondern nur auf das Begießen oder Untertauchen. S. § 62. d. Bei Erwachſonen kann die Taufe nicht die Wiedergeburt wirken, weil ſie ſchon im Glauben ſtehen. Beiſpiel: Kornelins. Darum ſei die Taufe ohne Nutzen. — Dagegen: 1. Gott teilt die Gnade nicht ſo mit, daß ſie aui einmal abgeſchloſſen und vollendet iſt. Gott ſchenkt und der Menſch empfängt immer. 2. Wie die Erhaltung die fortgeſetzte Schöpfung— ö ſo iſt die Erhaltung eines Wiedergeborenen die fort— geſetzte Wiedergeburt. 3. Die Taufe verliert bei den Erwachſenen nicht die Kraft, ſie ſtärkt das neue Leben und iſt ihnen ein Siegel der Vergebung. e. Nicht alle Getauften werden wiedergeboren. Das ſchändliche Leben vieler Getauften iſt ein Zeugnis dafür. — Daran iſt aber nicht die Taufe ſchuld. Ebenſo könnte man ſchließen, daß Adam niemals heilig geſchaf fen worden ſei, weil manche Menſchen ſchändlich leben. Oder: Weil das Wort nicht alle gläubig macht, hat das Wort keine Kraft. f. Mark. 1, 8: Derſelbige wird euch mit dem Heiligen Geiſt taufen. Darum dürfe man nicht ſagen, daß die geiſtlichen Güter durch die Taufe gegeben werden. — Johannes aber will nicht zwei Taufen, ſondern zwei Per⸗ ſonen unterſcheiden. S. § 4. g. Nicht die Taufe, ſondern das Gebet tut es. Ap. 8. 15. 17. Sie beteten und dann fiel der Geiſt auf ſie. — Da iſt nicht vom Geiſt die Rede, den alle bekommen ſol⸗ len, ſondern von den Geiſtesgaben. h. Glaubet ihr denn, daß die Taufe ein Zaubermittel iſt? — Nein. Das Waſſer iſt mit Gottes Wort ver⸗ bunden. i. Kinder können nicht glauben. So macht ihr die Taufe zu einem opus operatum, einem Zaubermittel. k. Ihr erhebt den Buchſtaben über den Geiſt. — Nein, über die Vernunft.

  • Konk. 41
  • S. Dak. 1913, 45
  • Gna. 318 margin
  • Jo. 1901, 57 margin
  • Jo. 1901, 57. 58 margin
  • Neb. 85, 13 margin
  • Wis. Syn. 89, 20 margin
  • Luth. 3, 33 (Submitted.) The (Pseudo) Lutherische Hirtenstimme margin
  • Hön. Dog. 90 margin
  • Hön. Dog. 90. 91 margin
  • Baier 3, 472 margin
  • Syn. Frei. 82, 58 margin
  • Hön. Dog. 92 margin
  • S. Dak. 1913, 38 margin
  • S. Dak. 1913, 38. 39 margin
  • S. Dak. 1913, 38. 39. 43 margin
  • Ma. 5, 179 margin
  • Ka. 94, 34 margin
  • Baier 3, 184 margin
  • Baier 3, 184. 185 margin
  • Wis. Syn. 1912, 70 margin
  • Wis. Syn. 1912, 70. 71 margin
  • Mit. 1910, 25 margin
  • Hön. Dog. 91 margin
  • L. W. 56, 547 margin
  • Luth. 5, 147 margin
  • Baier 3, 474 margin
  • Baier 3, 474. 475 margin
  • Luth. 5, 99 margin
  • S. Dak. 1912, 48 margin
  • S. Dak. 1912, 48. 49 margin
  • S. Dak. 1913, 25 margin
  • S. Dak. 1913, 25. 29 margin
  • S. Dak. 1913, 29 margin
  • S. Dak. 1913, 25 margin

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53. Die Taufe gibt uns dasſelbe als das Wort

53. Die Taufe gibt uns dasſelbe als das Wort. Bei⸗ des richtet einerlei aus. Konk. 203, 5. In Bezug auf den Nutzen iſt kein Unterſchied zwiſchen beiden. Antitheſe. Die Neueren lehren, daß die Taufe eine vom Wort verſchiedene Wirkung habe. a. Münchmevoer. Alle Getauften, auch Heuchler und Gottloſe. ſind Glieder am Leibe Chriſti. Darum wagt man nicht, ſie als Nichtchriſten zu bezeichnen. b. Delitzſch. Mit. 79, 22. Veral. 8 72. Antitheſe. c. Vilmar. Die Taufe iſt die Wiedergeburt. d. Martenſen. e. Schott. f. Thomaſins. L. W. 8, 12. Anm. a. Eine Ausnahme macht Philippi. Anm. b. Durch die Taufe wird nicht ein unzerſtör— barer Charakter eingepflanzt. Dann 1. wirkte die Taufe ex opere operato. Gibt mir die Taufe ex opere operato, dann macht nicht mehr allein der Glaube ſelig. So wird die Recht-⸗ fertigung umgeſtoßen: 2. wäre das Reich Chriſti nicht mehr geiſtlicher Natur. Sind alle Getauften Glieder am Leibe Chriſti, dann iſt die Kirche nicht mehr unſichtbar, ſondern eine ſichtbare Anſtalt.

  • Konk. 203
  • Konk. 203, 5
  • Konk. 203, 5. I
  • Mit. 79, 22
  • L. W. 8, 12 Theological Axioms.
  • Ka. 94, 18 margin
  • S. Dak. 1913, 39 margin
  • Cal. 1904, 37 margin
  • Cal. 1904, 37. 39 margin
  • Ka. 1910, 20 margin
  • Ka. 1910, 20. 21 margin
  • Wis. Syn. 89, 44 margin
  • Wis. Syn. 89, 44. 45 margin
  • Hön. Dog. 85 margin
  • L. W. 2, 275 On the Grace of Baptism. margin
  • Syn. Frei. 82, 65 margin
  • Syn. Frei. 82, 65. 66 margin
  • Syn. Frei. 82, 65. 66. 81 margin
  • Syn. Frei. 82, 67 margin
  • Syn. Frei. 82, 67. 70 margin
  • Syn. 92, 19 margin
  • Süd. 1904, 39 margin
  • Syn. 1913, 60 margin
  • Syn. Frei. 82, 82 margin
  • Syn. Frei. 82, 82. 83 margin
  • L. W. 53, 399 margin
  • L. W. 26,

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54. —

54. Wenn die Taufe dasſelbe gibt als das Wort, iſt ſie dann nicht unnötig? Das Wort wäre genug. Aber a. in der Taufe gibt Gott noch äußer⸗ liche Zeichen dazu. Gott gibt uns etwas Sicht- bares und hat das Unſichtbare damit verbunden. Ka. 95. 6. Anm. a. Nicht nur einen Sinn, ſondern mehrere gebraucht Gott, um uns zur Gewißheit zu bringen. Die 0 iſt zum Hören, das Waſſer können wir ſeen. Anm. b. Darum wird auch die Taufe das ſichtbare Wort genannt. Konk. 203, 5. Anm. c. Wir ſollen darum nicht denken, daß die Taufe unnötig ſei. Gott iſt reich an Barmherzigkeit und kommt unſerer Schwachheit zu Hilfe. Wir ſollen Gott danken, daß er uns auf verſchiedene Weiſe dasſelbe gibt. Das macht uns deſto gewiſſer. Anm. d. Die Taufe iſt ein Sakrament, das Evange⸗ lium nicht; b. die Predigt geht über alle, in der Taufe handelt Gott mit dem Einzelnen. Vom Evangelium mag jemand denken: Das geht mich nichts an. In der Taufe aber wird es auf den Einzel⸗ nen angewendet: Du wirſt mit Waſſer begoſſen. Anm. Darum wird auch bei der Taufe der Name ge— geben: Du und kein anderer iſt gemeint.

  • Ka. 95. 6
  • Mit. 79, 22 margin
  • Mit. 79, 22. 23 margin
  • Ma. 7, 228 margin
  • Brun 515 margin
  • Brun 515. 516 margin
  • S. Dak. 1913, 39—41 margin
  • Konk. 203
  • Konk. 203, 5
  • S. Dak. 1913, 41 margin
  • Ka. 1910, 20 margin
  • Or. 1912, 30 margin
  • Baier 3, 466 margin
  • Wis. Syn. 89, 41 margin
  • Wis. Syn. 89, 41. 95 margin
  • Syn. Frei. 82, 84 margin
  • Ka. 94, 25 margin
  • Cal. 1903, 40 margin
  • Neb. 82, 32 margin
  • S. Dak. 1913, 41 margin
  • Ma. 7, 228 margin
  • Il. 75, 61 margin
  • Neb. 82, 32 margin

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55. Antitheſe

55. Antitheſe. Vom Nutzen der Taufe lehren falſch: a. Katholiken. a. Nur die vor der Taufe begangenen Sünden werden vergeben. Für die nach der Taufe begange⸗ PP——— t'T s eeee nen muß der Menſch ſelbſt genugtun. Anm. a. Fällt der Menſch nach ſeiner Taufe in Todſünden, ſo iſt die Taufe nichts mehr nütze. Die einzige Rettung iſt danr die Buße, das andere Brett. Hieronymus. S. § 73. Antitheſe. Anm. b. Die vor der Taufe begangenen Sün⸗ den ſind aber nur der allergeringſte Teil. Wie könnte der Apoſtel ſagen: alle Sünden? Anm. c. Dadurch wird die Lehre von der Recht ; fertigung gefälſcht. Wie könnte der Apoſtel dann auch die Chriſten mit ihrer Taufe tröſten, z. B. 1 Kor. 6, 11? Müßten ſie nicht wegen der nach der Taufe begangenen Sünden verloren ſein? Ka. 94., 20 b. Die Erbſünde wird gänzlich weggenommen. Konk. 83, 55. c. Durch die Taufe werde der Seele ein unaus⸗ löſchlicher Charakter aufgeprägt. b. Reformierte. Die Taufe iſt ein bloßes äußerliches Zeichen. Sie gibt keine Vergebung, keine Gnade, wirkt den Glauben nicht, weil beides ſchon vorher da ſein muß. Zeugriſſe: Wis. Syn. 89, 29—31. Syn. Frei. 82. 56. — Wie ſie Tit. 3, 5 auslegen Mit. 79, 25. Vergl. § 50, a. Okolompad. Mich. 83, 35. Zwingli. Mich. 83, 35. Luth. 10, 52. Can. 88, 14. 15. W. 95, 36. Wis. Syn. 80, 29. Calvin. L. W. 16, 200. Er beſchuldigt uns, daß wir eine geiſtliche Kraft in das Waſſer legen. Hön. Dog. 90. Calvin und Heidelberger Katechismus Can. 88, 15. L. W. 20, 53. Beza. Welche Gott nicht erwählt, denen wird der Glaube nicht geſchenkt, auch wenn ſie 100 mal getauft werden. c. Wiedertäufer. Der Geiſt muß es tun. Der Menſch muß zuvor fromm ſein, ehe er getauft wird. (Durch ihre Frömmigkeit wollen ſie die Taufe heilig und gut machen.) d. Baptiſten. Die Taufe iſt nur Symbol. Würde die Wiedergeburt durch die Taufe bewirkt, ſo ſollte man alle Leute taufen, deren man habhaft werden könnte. L. W. 48, 239. Spurgeon, Moody. Daß die Taufe die Wiedergeburt wirke, ſei eine Lüge. e. Methodiſten. Sinnbild der Wiedergeburt und Zei— chen des Bekenntniſſes, Unterſcheidungszeichen zwiſchen Chriſt und Unchriſt. Nicht jeder Getaufte hat das Zeug— nis des Geiſtes. Luth. 1, 68. . Ein Sinnbild aber iſt nicht die eigentliche Sache elbſt. f. Episkopale. Die Kinder geben in der Taufe ihr Verſprechen, daß ſie in ſpäteren Zeiten Buße tun und glauben wollen. g. Unierte. Die Getauften müſſen ſich ſpäter bekehren. (Wie aber, wenn die Kinder ſterben, ohne das ſpätere Alter erreicht zu haben?) — Unierte ſollten eigentlich ſagen: Die Reformierten haben recht und die Lutheraner auch. Mich. 85, 52. h. Adventiſten. Die Taufe iſt Bedingung zukünftiger Vergebung. i. Unitarier. Die Taufe eine feierliche Aufnahme in die Kirche. k. Quäker. Die Waſſertaufe nützt nichts, ſondern allein die Geiſtes- und Feuertaufe. l. Mormonen. Man kann und ſoll ſich für die Toten taufen laſſen. m. Rationaliſten. Aufnahmezeremonie. n. Evangeliſche Gemeinſchaft. o. Puritaner. p. Herrnhuter. q. Synergiſten. Vollert. Der Menſch bekommt in der Taufe Kraft, ſich ſpäter ſelbſt zu bekehren. Der freie Wille wird hergeſtellt. r. Hannoverſcher Katechismus. Eine bloße Einwei— ung. ſ. Die Neueren: Martenſen u. ſ. w. Die Taufe das einzige Mittel der Wiedergeburt. (Daß das Wort die Wiedergeburt nicht wirken ſoll, iſt gegen 1 Petr. 1, 33. Jak. 1, 18.) t. Schmucker. Dick. Da die Kinder nicht glauben können, iſt ihre Taufe nur Aufnahmezeremonie, erſt ſpäter tritt mit dem Glauben die tatſächliche Zueignung der himmliſchen Gnadengaben hinzu. u. Stimmen aus der Generalſynode. Dr. Fenner. Die Kinder werden in der Taufe zwar nicht wiedergeboren, empfangen aber eine Taufgnade. Lutheran Observer: Die Taufe iſt kein Gnadenmittel. Kinder können nicht glauben. werden aber ohne Glauben gerecht. L. W. 50, 470. 471. Luth. 35, 131. v. American Lutheran. Taufe bloßes Zeichen. w. Dr. Keyſer. Die meiſten unſerer Kinder erhalten in der Taufe den Samen der Wiedergeburt. x. Lutheriſche Hirtenſtimme. Die Taufe bedeutet die Wiedergeburt. Man ſetzt die Konfirmation über die Taufe.

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56. Den Sekten iſt die Taufe meiſt eine leere Zeremonie

56. Den Sekten iſt die Taufe meiſt eine leere Zeremonie. Weil ſie nicht an eine vollkommene Erlöſung glauben Cal. 95, 31. 32, nützt auch die Taufe nicht viel. W. 75, 45. 44. Damit a. machen ſie die Taufe zu einem bloßen Werk, einem Akt menſchlichen Gehorſams; b. ſtoßen ſie die Rechtfertigung um. Sie fügen ihre eigene Bereitung hinzu. Luth. 6, 201. 202. Chriſtus hat nicht alle Gerechtigkeit erfüllt. Die Gnade muß auf andere Weiſe erworben werden. L. W. 55, 64; c. lenanen ſie auch die Wirkſamkeit des Wortes; d. ranben ſie den Chriſten den Troſt. Iſt die Taufe bloße Zeremonie, ſo kann man ſich derſelben nicht tröſten. Anm. a. Darum auch die Gleichgültigkeit gegen die Taufe. In manchen Gemeinden ſeit Jahren niemand getauft! Was ſoll ſie, wenn ſie doch nichts nützt? Anm. b. Die Sekten müſſen aber zugeſtehen, daß die Schrift nirgends in klaren Worten ihre Lehre von der Frucht der Taufe ausſpricht, da ſie nirgends ſagt, daß die Taufe ein Zeichen ſei. Anm. c. Viele meinen, der Unterſchied zwiſchen uns und ihnen ſei nicht ſo groß. Wir brauchten uns nicht von ihnen zu trennen. Anm. d. Den Schaden, den eine Mißernte, ein Sturm anrichtet, kann man berechnen, wer will aber den Schaden berechnen, der dadurch an den Seelen geſchieht, wenn man die Lehre von der Taufe verfälſcht und den Chriſten den Troſt raubt? Anm. e. Viele laſſen ſich durch das äußerlich ſcheinende Leben der Sekten verführen. 1 Tim. 4, 2: Gleiß · nerei. Kraft der Taufe. 57.“ Die Taufe hat große Kraft und Wirkung. Dieſe Kraft liegt a. nicht im Waſſer. Waſſer tut's freilich nicht. Ohne Gottes Wort iſt das Waſſer ſchlecht Waſſer. Das Waſſer hat keine zauberhafte, magnetiſche Wirkung. Can. 88, 12. Antitheſe. Thomas und andere leugnen eine geiſt⸗ liche Kraft in das Waſſer. Konk. 320, 2; Eph. 5, 26: Waſſerbad b. ſondern im Wort. im Wort. Süd. 92, 16. S. Dak. 1913, 22. Wis. Syn. 1912, 69. 70. Das Wort kommt zum Element und ſo wird es ein Sakrament. Das Evangelium bringt die Seligkeit in die Taufe. S. Dak. 1913, 28. 27. Ohne Wort iſt es keine Taufe. Brun 524. Anm. a. Ahnliche Beiſpiele: Das Waſſer im Jordan hätte Naeman nicht gereinigt, wenn Gott nicht das Wort dazu gegeben hätte. Moſes ſchlug mit dem Stab ins Küg. 2, 152. Waſſer, aber Gottes Befehl war dahinter. 153. Warum ſtärkt das Brot, warum iſt die Erde fruchtbar? Gna. 317. Anm. b. Wer da glaubt, daß das Wort kein leerer Schall, ſondern Geiſt und Leben iſt Joh. 6, 63, wird ſich darüber nicht wundern. Anm. c. Darum iſt auch die Wirkung der Taufe keine andere, als die des Wortes. — Eigentlich gibt es nur ein Gnadenmittel, das iſt das Wort. S. Dak. 1913, Anm. d. Wiedergeboren aus dem Waſſer und Geiſt. Der Geiſt wirkt nicht ohne Waſſer und das Waſſer nicht ohne Geiſt. Beide aber wirken nicht wie zwei Pferde, die einen Wagen ziehen. Im folgenden Vers heißt es: Was vom Geiſt geboren wird. Anm. e. Das Waſſer iſt in Gottes Wort gefaßt. wie ein wertloſer Ring einen Diamanten einfaßt. Anm. f. Das Siegel gibt dem Dokument nicht erſt die Kraft. Anm. g. Die Vernunft ſieht nur das Waſſer an. Wie kann Waſſer ſolche große Dinge tun? Naeman.

  • Cal. 95, 31
  • Cal. 95, 31. 32
  • W. 75, 45
  • W. 75, 45. 44
  • Luth. 6, 201
  • Luth. 6, 201. 202
  • L. W. 55, 64
  • Ma. 1, 8 margin
  • L. W. 5, 255 Gleanings. margin
  • Luth. 10, 52 margin
  • Luth. 10, 52. 53 margin
  • O. 65, 31 margin
  • O. 65, 31. 32 margin
  • L. W. 52, 561 margin
  • Luth. 10, 52 margin
  • Luth. 10, 52. 53 margin
  • Mag. 2, 81 margin
  • Mag. 2, 81. 82 margin
  • Syn. Frei. 82, 60 margin
  • O. 92, 63 margin
  • Ma. 1, 8 margin
  • L. W. 55, 20 margin
  • L. W. 55, 20 6 margin
  • L. W. 55, 20 6. 2 margin
  • Mich. 85, 9 margin
  • L. W. 9, 312 Church and Contemporary History. margin
  • Min. 82, 70 margin
  • Mag. 2, 81 margin
  • Ka. 95, 7 margin
  • Luth. 28, 34 margin
  • Can. 88, 12
  • Konk. 320
  • Konk. 320, 2
  • Süd. 92, 16
  • S. Dak. 1913, 22
  • Wis. Syn. 1912, 69
  • Wis. Syn. 1912, 70
  • S. Dak. 1913, 28
  • S. Dak. 1913, 28. 27
  • S. Dak. 1913, 28. 27. O
  • Brun 524
  • Kueg. 2, 152
  • Gna. 317
  • Mit. 1910, 31 margin
  • Trak. 30 margin
  • Baier 3, 471 margin
  • Brun 522 margin
  • R. Pi. Kat. 3, 95 margin
  • Syn. Frei. 82, 73—75 margin
  • Ka. 94, 23 margin
  • Ka. 94, 23. 24 margin
  • Past. 115 margin
  • L. W. 12, 167 margin
  • Syn. Frei. 82, 73 margin
  • Brun 522 margin
  • Brun 522. 523 margin
  • Can. 80, 28 margin
  • Theol. 5 margin
  • Theol. 5 10 margin
  • Gna. 316 margin
  • R. Pi. Kat. 3, 97 margin
  • R. Pi. Kat. 3, 97. 98 margin
  • Mag. 10, 83 margin
  • Mag. 10, 83. 8 margin
  • S. Dak. 1912, 46 margin
  • Ka. 94, 22 margin
  • Ka. 94, 22. 23 margin
  • Cal. 95, 32 margin
  • Baier 3, 456 margin
  • Baier 3, 456. 457 margin
  • Brun 533 margin
  • Mag. 10, 84 margin
  • Can. 88, 12 margin
  • Gna. 319 margin
  • Luth. 18, 202 margin
  • Luth. 18, 202. 2 margin
  • Luth. 18, 202. 2 3 margin
  • S. Dak. 1912, 46 margin
  • Süd. 92, 20 margin
  • Jo. 1904, 57 margin
  • Jo. 1904, 57. 38 margin
  • Can. 88, 12 margin
  • Can. 88, 28 margin
  • Jo. 1906, 63 margin
  • Jo. 1906, 63. 84 margin
  • S. Dak. 1913, Anm. d. Wi
  • S. Dak. 12¹²t5 +7. 1913,

vol c, printed page 890–891 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0661_RA4-PA90

58. —

58. Die Kraft der Taufe hängt nicht ab a. vom Beruf oder Ordination des Paſtors. Der Prieſter kann kein Sakrament machen. Hätte ſich jemand zu einem Prediger aufgeworfen, ſo wäre ſeine Taufe nicht wertlos. Im Fall der Not kann jeder Chriſt taufen. S. § 19: b. vom Glauben „oder Würdigkeit des Paſtors. Matth. 23, 2: Auf Moſes Stuhl ſitzen die Phariſäer u. ſ. w. Pbil. i, 16. Wird die Taufe von einem vollzogen, der gottlos iſt, ſo iſt die Taufe den— noch gültig. Wie könnte man ſonſt ſeiner Taufe gewiß ſein? Auſtr. 1913, 26. Der Paſtor tauft nicht in ſeinem Namen, ſondern im Namen Gottes und Auftrag der Gemeinde. Ka. 94, 13. 14. R. Pi. Kat. 3, 32. Anm. a. Gibt ein König einem Diener einen Befehl, ſo macht es nichts aus, wie der Diener beſchaffen iſt, wenn er nur den Befehl ausrichtet. Anm. b. Die 6. 4. 25. 2 Wei Zipora vollzog. war gültig. 2 Moſ. 4, 25. 26. 1 Makk. 1, 63. 2 Makk. 6, 10. — Selbſt' durch eine im Scherz vollzogen? — — Tauſe könnte man ſelig werden. Wis. Syn. 88, 46. Anm. c. Viele hielten die Taufe, von einem Keszer verwaltet, für ungültig. Streit über Ketzertaufe zwi— ſchen Stephanus und Cyprian L. W. 39, 170. Anm. d. Das iſt aber keine Entſchuldigung für einen ungläubigen Paſtor oder für eine Gemeinde, die einen gottloſen Paſtor im Amt läßt. Antitheſe. Papiſten: Die Taufe hängt ab vom Glauben und von der Intention des Prieſters. Donatiſten: Wenn der Paſtor in einer Todſünde liegt, hat ſein Sat— rament keine Kraft. W. 76, 53: c. vom Glauben des Täuflings. Röm. 3. 3: Sollte ihr Unglaube Gottes Glauben aufheben? 2 Tim. 2, 13: Glauben wir nicht, ſo bleibet er treu. Konk. 493, 52. Der Glaube macht die Taufe nicht, legt nicht erſt den Schatz hinein, gehört nicht zum Weſen der Taufe. Die Sonne wird nicht erſt Licht, wenn wir ſie ſehen. Anm. Auch Ungläubige empfangen die rechte Taufe, ſonſt müßte die Taufe ſo oft wiederholt werden, als ein Abgefallener Buße tut. Mit. 1910, 24. Die Taufe fordert Glauben. Konk. 42. 490, 32—31. Hebr. 11, 6: Ohne Glauben iſt es unmöglich— Gott gefallen. Der Glaube gehört nicht zum Weſen. wohl aber zum geſegneten Gebrauch. Wer da glaubet und getauft wird. Beides muß verbunden ſein. Stöckh. N. T. 329. Allen, die es glauben. Brun 520. Der Glaube, ſo ſolchem Worte Gottes im Waſſer traut. Can. 25 52. 53. Trak. 1, 31. Brun 540. R. Pi. Kat. 98. — Gal. 3, 86. 27: Gottes Kinder durch den — . So viele euer getauft werden u. ſ. w. Brun 521. Taufe wirkt nicht ex opere operato Anm. a. Die Wo kein Glaube, da keine Wiedergeburt. Konk. 205, 23. Ka. 94, 35. Wer nicht glaubt, wird keine Vergebung. verdammt. Ka. 94, 26. Anm. b. Wohl wird auch einem Ungläubigen in der Taufe die Gnade angeboten, aber er widerſtrebt und vereitelt den Zwock der Taufe. Der begnadigte Verbrecher liebt den Kerker mehr als die Freiheit. S. Dak. 1913, 12. Wer den Glauben verliert, verliert die Tauf⸗ Anm. Uc. gnade. Anm. d. Ein menſchliches Teſtament kann jemand zum Erben der Güter einſetzen, auch wenn er die Güter verachtet, nicht ſo hier. Anm. e. Weil nicht alle Getauften wiedergeboren werden, ſollte man auch nicht ſagen: Die Taufe iſt die Wiedergeburt, ſondern ſie wirkt die Wiedergeburt. Antitheſe. Katholiken. Die Taufe wirkt ex opere operato. Die Neueren: Wer getauft iſt, iſt Glied am Leibe Chriſti, er mag glauben oder nicht. S. § 53.

  • Luth. 17, 61 margin
  • Luth. 17, 61. 62 margin
  • Luth. 17, 61. 62. 5, 100 margin
  • Mit. 1910, I8 margin
  • Syn. Frei. 82, 93 margin
  • S. Dak. 1913, 65 margin
  • L. W. 26, 338 margin
  • L. W. 26, 338. 339 margin
  • L. W. 26, 338. 339. 369 margin
  • L. W. 26, 338. 339. 369. 12 margin
  • L. W. 26, 338. 339. 369. 12. 196 margin
  • Luth. 6, 202 margin
  • Cal. 1903, 39 margin
  • Trak. 1 margin
  • Ka. 94, 13
  • Ka. 94, 13. 14
  • R. Pi. Kat. 3, 32
  • Wis. Syn. 88, 46
  • L. W. 39, 170
  • W. 76, 53
  • Konk. 493
  • Konk. 493, 52
  • Mit. 1910, 24
  • Konk. 42
  • Konk. 42. 490
  • Konk. 42. 490, 32—31
  • Stöckh. N. T. 329
  • Brun 520
  • Trak. 1
  • Trak. 1, 31
  • Brun 540
  • R. Pi. Kat. 98
  • Brun 521
  • Konk. 205
  • Konk. 205, 23
  • Ka. 94, 35
  • Ka. 94, 26
  • Theol. 5, 21 margin
  • Past. 124 margin
  • R. Pi. Kat. 3, 31 margin
  • R. Pi. Kat. 3, 31. 32 margin
  • Wis. Syn. 88, 15 margin
  • Syn. Frei. 82, 1 margin
  • Syn. Frei. 82, 1. 92 margin
  • L. W. 26, 369 margin
  • S. Dak. 1913, 64 margin
  • S. Dak. 1913, 65 margin
  • S. Dak. 1913, 65. 66 margin
  • Syn. Frei. 82, 94 margin
  • Luth. 6, 202 margin
  • Luth. 22, 107 margin
  • Luth. 22, 107. 6, 200 margin
  • Luth. 22, 107. 6, 200. 203 margin
  • Ka. 94, 28 margin
  • Ka. 94, 28. 27 margin
  • L. W.26, 339 margin
  • Theol. 5, 21 margin
  • Theol. 5, 21. 22 margin
  • Can. 88, 52 margin
  • Can. 88, 52. 53 margin
  • Ka. 94, 27 margin
  • Mit. 1910, 25 margin
  • L. W. 55, 302 margin
  • L. W. 55, 302. 303 margin
  • Theol. 5, 22 margin
  • Gna. 380 margin
  • Mich. 85, 11—18 margin
  • Mit. 1910, 1 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 340 margin
  • S. Dak. 1913, 18 margin
  • Syn. Frei. 82, 96 margin
  • Wis. Syn. 80, 31 margin
  • Luth. 5, 100 margin
  • Cal. 1904, 38 margin
  • Mich. 85, 214 margin
  • Syn. Frei. 82, 23 margin
  • Baier 3 margin
  • Mag. 10, 81 margin
  • Mag. 10, 81. 85 margin
  • S. Dak. 1913, 12
  • Ka. 94, 35 margin
  • Ka. 94, 35. 36 margin
  • Brun 527 margin
  • W. 75, 44 margin
  • Jo. 1904, 67 margin
  • Baier 3, 176 margin
  • Syn. Frei. 82, 69 margin
  • Syn. Frei. 82, —
  • S. Dak. 1913½,18½
  • Syn. Frei. 82, B.
  • S. Dak. 1912½F⁵1— Sakram
  • Geſ. u. Ev. 2, J39. 342—

vol c, printed page 891–893 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0662_RA4-PA91

60. —

60. Darum ſollen wir nur ſolche Erwachſene taufen, von denen man annehmen kann, daß ſie gläubig ſind. Kornelins Ap. 10. 44—48. S. Dak. 1912, 49. Kerkermeiſter zu Philippi. Ap. 16, 30—33. Der Kämmerer Ap. 8, 37. 38. 18, 8. — Ungläubigen iſt die Taufe zu verſagen. N. 73, 34. Wir ſollen die Perle nicht vor die Säue werfen. Anm. a. Wir können freilich niemand ins Herz ſehen und müſſen uns nach ihrem Bekenntnis richten. Anm. b. Kein rechter Lutheraner würde die Mehr— zahl derer taufen, welche die Baptiſten taufen, die etwa nur in einer Erweckungsverſammlung ihre Gefühle er— regt haben, während ihnen oft die nötige Erkenntnis der Heilswahrheiten fehlt. Anm. c. Iſt ein Ungläubiger getauft worden, ſo iſt ſeine Taufe gültig. Kommt er ſpäter zum Glauben, ſo braucht er nicht abermals getauft zu werden, da nun al— les ſeine Richtigkeit hat. Wenn jemand ohne Liebe hei— ratet und ſpäter rechte Liebe zum Gemahl bekommt, braucht er ſich nicht abermals trauen zu laſſen. Luth. 5, 201. Anm. d. Zwar könnte ein Erwachſener, dem der Glaube fehlt, durch die Taufe gläubig werden, wie z. B. der heidniſche Schauſpieler Geneſins. Auf dieſe Möglichkeit hin aber jeden Ungläubigen taufen, hieße Spielerei mit der Taufe treiben.

  • S. Dak. 1912, 49
  • Luth. 5, 201
  • Ka. 94, 29 margin
  • Mich. 85, 19 margin
  • Mich. 85, 19. 20 margin
  • Baier 3, 481 margin
  • S. Dak. 1913, 38 margin
  • Ma. 5, 179 margin
  • L. W. 55, 303 margin
  • Mit. 1910, 25 margin
  • Luth. 6 margin
  • Luth. 1, 36 Church News. margin
  • Ka. 91, 29 margin
  • Wis. Syn. 88, 46 margin
  • Wis. Syn. 88, 46. 47 margin

vol c, printed page 893 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0164_RA4-PA93

61. —

61. Erwachſene ſind zuvor zu unterrichten. a. Lehret alle Völker und taufet ſie. Das Lehren ſoll hinzukommen. Darum ſoll man nicht wie Jeſuiten durch die Heidenländer gehen und taufen, wen man findet. Luth. 43, 145. b. Die Apoſtel haben Erwachſene immer erſt unter⸗ Ap. 2, 38. 41. 8, 12. 13. 85. wieſen in Gottes Wort. 9, 17. 10, 44. 47. 16, 14. 15. 32. 33. 18, 8. — Matth. 3, 2. 6. c. Das war auch die Praris der erſten Chriſtenheit. Bald wurde Katechumenenunterricht eingeführt. d. So war es auch ſchon imalten Teſtament— Der Unterricht über die Sakramente fehlte nicht. 1 Moſ. 18, 19. 2 Moſ. 12, 26. 27. Anm. a. Wer gehört zu den Erwachſenen? Bis zu welchem Alter kann man ohne Unterricht taufen? Bei den Juden wurden Kinder bis zum 12. oder 13. Jahre als Kinder behandelt. L. W. 56, 388. Die Kinder ſind verſchieden. Ein beſtimmtes Jahr kann man nicht angeben. Kann ein Kind noch nichts verſtehen, ſo unterrichte man es nicht. Kann es alles verſtehen, ſo gebe man vollſtändigen Unterricht. In der Zwiſchenzeit lehre man das Kind ſo viel, als es faſſen kann. Ein vierjähriges Kind kann ſchon manches faſſen. Luth. 5, 50. Anm. b. In Todesnot wird man auch ohne gründlichen Unterricht taufen, wenn der Betreffende ſich als Sünder erkennt und an Chriſtum glaubt. Anm. c. Mit dem Unterricht darf man es freilich nicht bewenden laſſen, als ob dadurch der Taufakt überflüſſig würde. Auch Erwachſenen iſt die Taufe das Bad der Wiedergeburt. Wer zum Glauben gekommen iſt, muß ſich dennoch taufen laſſen. Bedeutung der Taufe.

  • Luth. 43, 145
  • Ka. 91. 34 margin
  • Ka. 91. 34. 35 margin
  • Neb. 1903, 62 margin
  • Neb. 1903, 62. 63 margin
  • Mich. 85, 19 margin
  • Mich. 85, 19. 20 margin
  • Mit. 1910, 25 margin
  • Theol. 5. 13 margin
  • Wis. 88, 53 margin
  • S. Dak. 1913, 57 margin
  • Theol. 7. 75 margin
  • Stöckh. N. T. 337 margin
  • L. W. 56, 388
  • Luth. 5, 50
  • Ka. 94, 35 margin
  • Mich. 85, 43 margin
  • Ka. 94, 33 margin
  • Past. 127 margin
  • Past. 128 margin
  • L. W. 12, 201 margin
  • L. W. 12, 201. 202 margin
  • Luth. 6, 94 margin
  • Mit. 1910, 25 margin

vol c, printed page 893–894 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0164_RA4-PA93

62. Die Taufe hat eine tiefe Bedeutung

62. Die Taufe hat eine tiefe Bedeutung. Dieſe knüpft an an das frühere Untertauchen Luth. 3, 33 oder an den Umſtand, daß wir durch die Taufe in Chriſti Tod und Auferſtehen getauft worden ſind. S. Dak. 1913, 48. Anm. Durch die Taufe ſind wir mit Chriſto begraben und lebendig gemacht. Röm. 6, 3—6. Was damals geſchehen iſt, ſoll durch das ganze Leben fortgehen. Der alte Menſch ſoll ſterben, der neue Menſch herauskommen. Ka. 94, 46. 47. Ma. 11, 199. Il. 83, 46. 47. — Luther über die Bedeutung: Konk. 495, 64. 65. Mit. 79, 44 —47. Il. 83, 51. Einwand. Lehrt hier Luther nicht dasſelbe wie die Reformierten? — Nein. Luther hat zuvor vom Nutzen gehandelt. Und was die Taufe hier bedeuten ſoll, das wirkt ſie auch. S. § 52, e.

  • Luth. 3, 33 (Submitted.) The (Pseudo) Lutherische Hirtenstimme
  • Luth. 3, 33 o
  • S. Dak. 1913, 48
  • Ka. 94, 46
  • Ka. 94, 46. 47
  • Ma. 11, 199
  • Il. 83, 46
  • Il. 83, 46. 47
  • Konk. 495
  • Konk. 495, 64
  • Konk. 495, 64. 65
  • Mit. 79, 44 —47
  • Il. 83, 51
  • Luth. 5. 145 margin
  • Il. 83, 49 —51 margin
  • Trak. 1 margin
  • Trak. 1, 32—35 margin
  • Brun 527 margin
  • Schulbl. 47, 257 margin
  • Mag. 1907, 145 margin
  • Mag. 1907, 145. 146 margin
  • Ka. 91, 44 margin
  • Ka. 91, 44. 45 margin
  • Brun 531 margin
  • Brun 531. 532 margin
  • R. Pi. Kat. 3, 106 margin
  • R. Pi. Kat. 3, 106. 107 margin
  • Trak. 1 margin
  • Trak. 1, 32 margin
  • Trak. 1, 32. 33 margin

vol c, printed page 894 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0664_RA4-PA94

63. Der alte Menſch ſoll ſterben

63. Der alte Menſch ſoll ſterben. Röm. 6, 2: der znde abgeſtorben. Vers 6: daß wir hinfort der Sünde icht dienen. Wir ſollen ausziehen den befleckten Rock es Fleiſches. Il. 83, 53. Getauft ſein und in Sün— en dahinleben, reimt ſich nicht. Ma. 11, 199. Süd. 2, 50. Dadurch würde man das Evangelium zum Spott nachen. Hön. Ent. 372. Die Taufe iſt kein Freibrief um Sündigen. Cal. 1903, 39. Mag. 5, 111. Anm. a. Wie ein Soldat, der zur Fahne geſchworen at, gegen die Feinde ſeines Königs kämpft, ſo wir gegen zottes und unſere Feinde. Wir ſollen mit dem Teufel ind ſeinem Weſen nichts mehr zu tun haben Süd. 92, 0, auch nicht hingehen an Orte, wo man im Taufkleid icht erſcheinen kann. Luth. 70, 38. Anm. b. Sterben ſoll der alte Menſch durch tägliche teue und Buße. Freilich ganz los werden wir ihn icht. Luth. 39, 46.

  • Il. 83, 53
  • Ma. 11, 199
  • Hön. Ent. 372
  • Cal. 1903, 39
  • Mag. 5, 111
  • Süd. 92, 0
  • Luth. 70, 38
  • Luth. 39, 46
  • Süd. 92, 55 margin
  • Süd. 92, 55. 56 margin
  • Ma. 20, 216 margin
  • Ma. 20, 216. 217 margin
  • Mag. 10, 99 margin
  • Kueg. 3, 69 margin
  • Kueg. 3, 70 margin
  • Il. 83, 53 margin
  • Loch. Epi. 565 margin
  • Loch. Epi. 565. 566 margin
  • Mit. 79, 40—42 margin
  • S. Dak. 1913, 47 margin
  • Ma. 30, 199—201 margin
  • Schmidt 2 margin
  • Ka. 94, 43— 46 margin
  • Brun 529 margin
  • Il. 83, 54 margin
  • R. Pi. Kat. 3, 113 margin
  • R. Pi. a 3, 111.

vol c, printed page 895 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0665_RA4-PA95

64. Wir ſollen in einem neuen Leben wandeln

64. Wir ſollen in einem neuen Leben wandeln. Röm. 5, 4. Vers 11: und lebet Gott. Unſer ganzes Leben ollen wir ihm widmen. Süd. 92, 57. 58. Die Taufe ſt das Bad der Erneuerung. Tit. 3, 5. (Il. 83, 48. Bis. 88, 44. O. 92, 58.) Sie iſt ein Mittel der Heili— jung. S. Dak. 1913, 48. 49. Ma. 7, 229. Anm. a. Aus eigener Kraft freilich vermögen wir das nicht, aber die Kraft reicht uns Gott dar. Durch die raufe kommt der Heilige Geiſt in unſer Herz, der nun iſer Führer iſt und uns treibt. Röm. 8, 14. Mit. 9. 36. 37. Süd. 92, 60—63. Anm. b. In der Taufe haben wir einen Bund mit gott gemacht, den wir täglich erneuern ſollen. Einwand. Die Verpflichtung bin ich eingegangen ohne gewußtſein durch meine Paten. — Bereuſt du es? Chri⸗ten erkennen es als die ſeligſte Verpflichtung an und viederholen ihr Gelübde noch fort und fort. Anm. c. Sollten wir uns nicht dankbar erweiſen für ie durch die Taufe erlangten himmliſchen Güter? Wo— urch haben wir ſie verdient? Sind wir beſſer als anere? Wie ſollten wir den beleidigen, der uns ſo Großes rzeigt hat? Mit. 79, 39. 40. Anm. d. Wenn ein Bettler von einem König zum Zohn aufgenommen wird, müßte er ſchon um der Leute villen von ſeiner alten Weiſe laſſen und ſeinem neuen Stande gemäß leben, wie viel mehr wir! Anm. e. Solcher Wandel iſt ſegensreich für die eigne erſon, für die Familie und Gemeinde. Anm. f. Die Chriſten durch die Taufe zu neuem Le— en anzuſpornen, iſt nicht ein geſetzlicher Sporn, ſon— ern Ermahnung durch die Barmherzigkeit Gottes. Gebrauch der Taufe.

  • Süd. 92, 57
  • Süd. 92, 57. 58
  • Il. 83, 48
  • O. 92, 58
  • S. Dak. 1913, 48
  • S. Dak. 1913, 48. 49
  • Ma. 7, 229
  • Süd. 92, 60—63
  • Mit. 79, 39
  • Mit. 79, 39. 40
  • Ma. 26, 22—24 margin
  • Ma. 26, 22—24. 30 margin
  • Ma. 26, 22—24. 30. 196 margin
  • Ma. 26, 22—24. 30. 196. 11, 198 margin
  • Ma. 26, 22—24. 30. 196. 11, 198. 20, 217 margin
  • Ma. 26, 22—24. 30. 196. 11, 198. 20, 217. 218 margin
  • Mag. 10, 100 margin
  • Süd. 92. 59 margin
  • Süd. 92. 59. 60 margin
  • Ka. 91, 19 margin
  • Kueg. 3, 68–70 margin
  • Il. 83, 53 margin
  • Il. 83, 53. 54 margin
  • Il. 83, 53. 54. 46 margin
  • Mit. 79, 42 margin
  • Mit. 79, 42. 43 margin
  • S. Dak. 1913, 47 margin
  • Mit. 1910, 38 margin
  • Mich. 85, 10 margin
  • Mich. 85, 10. 11 margin
  • Luth. 55, 105 margin
  • Luth. 55, 105. 106 margin
  • R. Pi. Kat. 3, 117 —124 margin
  • Schmidt 2 margin
  • Schmidt 2, 87 margin
  • Süd. 92, 49 margin
  • Süd. 92, 46 margin
  • Süd. 92, 46. 47 margin
  • Mit. 79, 39 margin
  • Mit. 79, 39. 40 margin
  • Brun 531 margin
  • Il. 83, 53 margin
  • Mit. 79, 41 margin
  • Mit. 1910, 38 margin
  • Mit. 1910, 38. 39 margin

vol c, printed page 895–897 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0665_RA4-PA95

65. Eltern ſollen ihre Kinder taufen laſſen

65. Eltern ſollen ihre Kinder taufen laſſen. Dazu ſoll ſie treiben a. Gottes Befehl. Es ſteht nicht in ihrem Be⸗ lieben. An die Taufe hat uns Gott gebunden. Anm. a. Die Taufe ſoll in Kraft bleiben bis an der Welt Ende. Es kommt keine Zeit und gibt keinen Ort, wo dieſe Norm nicht gilt. Anm. b. Wer ſeine Kinder nicht taufen läßt, han⸗ delt ebenſo gottlos wie einer, der lügt, flucht u. ſ. w.; b. die Liebe zuihren Kindern. Was hülfe es einem Kinde, wenn es im Irdiſchen noch ſo glücklich wäre, aber nicht getauft wäre? Es gibt nur ein Arzneimittel gegen ihre Sündenkrankheit. Il. 92, 53. Wie lieblos, wenn Eltern ihren Kindern die Taufe wehren! Wis. 88, 40. Anm. a. Was würdeſt du von Eltern halten, deren Kind ins Feuer gefallen iſt und die das zur Rettung dargereichte Waſſer abweiſen mit den Worten: Geh mit deinem Waſſer! Gott wird das Kind auf andere Weiſe erhalten! Anm. b. Wenn Eltern ihre Kinder nicht zur Taufe bringen, wer ſoll es dann tun? c. die ſchwere Verantwortung. Gott wird die Kinder von ihren Händen fordern. Anm. a. Selbſt manche Kirchloſe laſſen ihre Kinder wenigſtens noch taufen. In Preußen war bis 1876 noch Taufzwang. Anm. b. Unterlaſſung der Beſchneidung zog im alten Teſtament Ausrottung aus dem Volk nach ſich. Anm. c. Auch die Mutter allein kann ihr Kind zur Taufe bringen, wenn der Mann nicht will. Man muß Gott mehr gehorchen, denn den Menſchen. Einwand 1. Die Kinder ſind von Gott. Sie gehören ihm. Wozu brauche ich ſie ihm erſt noch zu geben? — Nach der Schöpfung gehören ſie ihm, aber um der Sünde willen ſind ſie in Teufels Reich. Einwand 2. Sind die Kinder nicht ſchon um deswillen Gottes Eigentum, weil ſie von tchriſtlichen Eltern geboren ſind? — Das iſt aber ein gefährlicher Irrtum.

  • Il. 92, 53
  • Wis. 88, 40
  • Walth. Ev. 61 margin
  • Mag. 6, 85 margin
  • Wis. Syn. 88, 65 margin
  • Can. 88, 51 margin
  • Can. 88, 51. 52 margin
  • Ka. 97, 52 margin
  • Ka. 97, 52. 94, 39 margin
  • Ka. 97, 52. 94, 39. 38 margin
  • Ka. 97, 52. 94, 39. 38. 48 margin
  • Ka. 97, 52. 94, 39. 38. 48 22 margin
  • Ka. 97, 52. 94, 39. 38. 48 22, 140 margin
  • Trak. 2 margin
  • Luth. 22, 140 margin
  • Trak. 2 margin
  • Trak. 2, 46 margin
  • Mit. 1910, 29 margin
  • Wis. Syn. 88, 65 margin
  • Ka. 1904, 28 margin
  • Luth. 22, 141 margin
  • Trak. 2 margin
  • Trak. 2, 49 margin
  • Mich. 1913, 42 margin
  • Cal. 1903, 38 margin
  • Ka. 1904, 28 margin
  • Süd. 92, 67 margin
  • Süd. 92, 67. 68 margin
  • Wis. 88, 41 margin
  • Ka. 1904, 28 margin
  • Past. 125 margin
  • Past. 126 margin
  • Mich. 1913, 42 margin
  • Mich. 1913, 42. 43 margin
  • L. W. 12, 197—199 margin
  • L. W. 12, 197—199. 14, 386 margin
  • L. W. 12, 197—199. 14, 386. 387 margin
  • Mich. 85, 49 margin
  • Süd. 92, 65 margin
  • Süd. 92, 65 margin
  • Süd. 92, 65. 66 margin
  • Syn. 96 „24.

vol c, printed page 897 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0165_RA4-PA97

66. Eltern ſollen die Taufe nicht lange hinausſchieben

66. Eltern ſollen die Taufe nicht lange hinausſchieben. Zwar iſt kein beſtimmter Tag vorgeſchrieben Wis. 88, 41, aber es iſt ein ſchlechtes Zeugnis dafür, daß wir wirklich glauben, daß die Taufe uns ſelig macht, wenn wir die Kinder wochenlang ohne Taufe herumliegen laſſen. M. 95, 36. Seid nicht träge, was ihr tun ſollt. Darum eilen wir zu dir. Lied 190, 3. — Erziehung 810. Anm. a. Die Beſchneidung wurde nicht vor dem acten Tage vollzogen, weil ſie Schmerzen verurſachte. Sol— che Gefahr iſt bei der Taufe nicht. In der erſten lutheriſchen Kirche wurde meiſt innerhalb der erſten drei Tagt getauft. Mich. 83, 9. Wis. 88, 41. 42. Fidus meinte. die Kinder ſollten nicht vor dem achten Tage getauft werden, aber Cyprian trat gegen ihn auf. Mich. 83, 9. Anm. b. Wie freut man ſich, wenn das Kind leiblich geboren iſt? Wie groß ſollte die Freude ſein, wenn egeiſtlich geboren iſt? — Wie man den Körper des Kindes bald nach der Geburt wäſcht, ſo ſollte man auch bald die Seele rein waſchen. Il. 92, 53. — Welche Mutter würde denken: Ich will noch paar Tage warten mit Ernähren? Die Taufe iſt nötiger als die Muttermilch. Wis. Syn. 93, 32. Anm. c. Warum ſchieben Eltern oft die Taufe hin. aus? 1. Sie erkennen nicht, wie nötig die Taufe für die Kinder iſt; 2. Die Zurüſtung zum Tauffeſt konnte noch nicht getroffen werden. Die Mutter meint, ſie könne noch keine Geſellſchaft einladen. Als ob der Schmaus die Hauptſache wäre! Die Taufe iſt nicht um des Tauffeſtes willen geſtiftet. Anm. d. Manche wollen die Taufe auch auf ſpätere Jahre aufgeſchoben haben. Dann würden viele nie getauft. — Konſtantin und andere ſchoben ihre Taufe auf in der Meinung, ſie hätten keinen Troſt mehr, wenn ſie nach der Taufe ſündigten. Wis. 88, 41. Or. 1912, 30. 31 Anm. e. Eine wohlgegründete Gemeinde ſorgt dafür, daß die Taufe bald vollzogen wird. Das tut ſie nicht durch Kirchenordnungen, ſondern durch Belehrung und Ermahnung. — Paſtor und Lehrer ſollen mit gutem Beiſpiel vorangehen. L. W. 55, 205.

  • Wis. 88, 41
  • Lied 190, 3
  • Süd. 92, 65—67 margin
  • Ka. 1904, 27 margin
  • Ka. 1904, 27. 94, 49 margin
  • Il. 92, 52 margin
  • Il. 92, 52. 95, 46 margin
  • Luth. 35, 6 margin
  • Can. 88, 65 margin
  • Or. 1912, 30 margin
  • Min. 89, 47 margin
  • Wis. Syn. 88, 66 margin
  • Wis. Syn. 88, 66. 67 margin
  • Loch. Epi. 564 margin
  • Mich. 83, 9
  • Wis. 88, 41
  • Wis. 88, 41. 42
  • Mich. 83, 9
  • Il. 92, 53
  • Wis. Syn. 93, 32
  • Wis. 88, 41
  • Or. 1912, 30
  • Or. 1912, 30. 31
  • L. W. 55, 205
  • Wis. Syn. 88, 66 margin
  • Wis. Syn. 93, 52 margin
  • L. W. 55, 206 margin
  • Wis. 88, 42 margin
  • Wis. Syn. 93, 32 margin
  • Luth. 42, 28 margin
  • Wis. 88, 42 margin
  • Wis. 88, 42. 43 margin
  • Wis. 88, 42. 43. 2 margin
  • Syn. Frei. 82 87.

vol c, printed page 897–898 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0165_RA4-PA97

67. —

67. Wo ſoll man taufen laſſen? Man ſoll taufen lai ſen a. nur in einer rechtgläubigen Kirche. Die Taufe iſt Eintritt und Aufnahme in die Kirche. Darum iſt es nicht einerlei, wo man taufen läßt; b. nicht bei einem falſchgläubigen Paſtorr. Dadurch beſtätigt man die falſche Lehre, ſtellt ſich, als ob man damit übereinſtimmt und auch ſeine Kinder darin erzogen haben möchte. Lieber taufe man ſein Kind ſelbſt. Anm. a. Wie fühlen ſich hernach die Kinder zu der Kirche hingezogen, in der ſie getauft ſind! Bei der Kirche wollen ſie dann auch oft gern bleiben. Anm. b. Noch weniger taufe man in einer Gemein— * ſchaft, die den chriſtlichen Namen nicht verdient. Ihre Taufe iſt überhaupt keine Taufe. S. § 12, a.

  • Süd. 92, 68 margin
  • Süd. 92, 68. 69 margin
  • Süd. 92, 68 margin
  • Süd. 92, 68. 69 margin
  • Ka. 1904, 29 margin
  • Syn. 98, 30 margin
  • Luth. 36, 124 margin
  • Süd. 92, 70 margin

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68. Tauffeier

68. Tauffeier. Bei der Tauffeier zu Haus ſoll alles ordentlich zugehen. Die Tauffeier gereicht nicht immer zu Gottes Ehre. Man veranſtaltet hin und wieder Saufgelage, Tänze u. ſ. w. Soll das die Freude ſein, daß hier ein Menſch zum neuen Leben geboren iſt? Freuet euch in dem Herrn!

  • W. 95. 36 margin
  • Luth. 48, 111 margin
  • Luth. 48, 111. 112 margin
  • Wis. 88, 42 margin
  • Syn. 93, 33 margin

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69. Pflichten der Eltern gegen die Getauften

69. Pflichten der Eltern gegen die Getauften. Eltern ſollen ihre Kinder a. als gläubige Gotteskinder behandeln, die in Gottes Augen hoch geachtet ſind. Sie ſind mit den Kleidern des Heils bedeckt; b. ſie frühzeitig auf ihre Taufe und deren Bedeutung hinweiſen, ſie daran erinnern, was für ein Gelübde ſie abgelegt haben. Wis. 88, 45. — Auch einen Taufſchein beſorge man für ſie. Wie mancher hat ſich damit ge— tröſtet. Il. 92, 54; c. darauf hinweiſen, daß ſie in der Taufe Kraft zu einem neuen Leben erhalten haben. Sie ſollen die Taufe als Mittel der Heiligung bei der Erziehung anwenden. Pädagogiſches Hilfsmittel; d. in Gottes Wort unterrichten, in chriſtliche Schulen ſchicken, ihnen kein Argernis geben u. ſ. w.

  • Wis. 88, 45
  • Il. 92, 54
  • Wis. 88, 43 margin
  • Il. 92, 37 margin
  • Jo. 82, 31 margin
  • Il. 92, 53 margin
  • Il. 92, 53. 54 margin
  • Mit. 1910, 36 margin
  • Mit. 1910, 36. 79, 48 margin
  • Wis. 88, 44 margin
  • Walth. Ev. 61 margin
  • Luth. 24, 67 margin
  • Wis. Syn. 1913, 71 margin
  • Tex. 1912, 30 margin
  • Mit. 79, 48 margin
  • Il. 83, 48 margin
  • Mich. 1913, 43 margin
  • Süd. 92, 76 margin
  • Süd. 92, 76. 73 margin
  • Wis. Syn. 93, 33 margin
  • Mag. 6, 85 margin
  • Ka. 94,

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70. —

70. Der Paſtor ſoll a. nicht vergeſſen, daß er es in ſeiner Gemeinde mit Getauften zu tun hat; b. darauf ſehen, daß alle in ſeiner Gemeinde getauft werden. Auch an Kirchloſen ſoll er miſſionieren, daß ſie ihre Kinder taufen und unterrichten laſſen.. Anm. Darum ſoll der Paſtor fleißig darauf hinweiſen, daß die Kinder der Wiedergeburt bedürfen; c. die Chriſten fleißig an ihre Taufe erinnern, Weſen, Kraft, Nutzen und Bedentung der Taufe hervorkehren. Anm. Bei Haustaufen oder bei der Taufe von Er— wachſenen kann eine kurze Rede gehalten werden. Inhalt Ma. 32. 316. Bibelſprüche, die man zu Grunde legen kann 318. Dabei kann man an häusliche Umſtände und Verhältniſſe anknüpfen. 317. Durch eine Anſprache im Haus erreicht der Paſtor auch gewöhnlich, daß bei der Taufhandlung Ernſt und Andacht bewieſen wer— den. Ma. 21, 159: d. darauf ſehen, daß die Taufe unter uns hoch gehal⸗— ten wird.

  • Ma. 32. 316
  • Ma. 21, 159
  • Wis. Syn. 1913, 71 margin
  • Wis. Syn. 1913, 71. 72 margin
  • Theol. 8, 236 margin
  • Theol. 8, 236. 237 margin
  • L. W. 55, 205 margin
  • L. W. 35, 175 margin
  • Wis. Syn. 93, 32 margin

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71. Chriſten ſollen ſich ihrer Taufe fleißig tröſten

71. Chriſten ſollen ſich ihrer Taufe fleißig tröſten. Der Troſt der Tauſo ſoll uns allezeit vor Augen ſchweben. Wenn ein Chriſt ſich ſeiner Taufe tröſtet, ſo beſtätigt und verſiegelt ſie ihm die Gnade und aibt ihm neue Kraft. Ma. 28, 360. Die Tanfe iſt eine Quelle reichen Troſtes. Pio. 89, 30. Sie gibt Troſt ao. in Sündennot Wir ſündigen täalich. kön— nen aber auch täglich zur Taufe unſere Zuflucht nehmen. Du biſt getauft! Das kannſt du nicht leugnen. Il. 73 61. Hier liegt ein Brunnen, aus dem wir immer wierder Gnade ſchöpfen können. Wie oft erinnert der Apoſin die Chriſten an ihre Taufe und tröſtet ſie damit! Ert. 5, 26. Kol. 2, 12. 13. 1 Kor. 6, 11; b. in allen Anfechtungen und Verin— chungen von ſeiten des Teufels, der Welt und unierFleiſches. Gott hat einen Bund mit uns gemacht. ! Kor. 1, 9. Anm. a. Die Taufe iſt eine herrliche Waffe, alle Ver— ſuchungen zurückzuſchlagen. Daß Gottes Gnadenver— heißungen mir gelten, will man in Zweifel ziehen, aber iſt nicht die Taufe ein göttliches Siegel dafür? Anm. b. Auf die Taufe gründet der Chriſt die Ge— wißheit ſeiner Seligkeit. Gott bricht ſein Wort nicht: c. in leiblichen Nöten. Wir haben herrlich— Verheißungen in der Schrift, aber wir können uns auch der Taufe tröſten. Durch die Taufe hat mich Gott als ſein Kind angenommen. Kann er es böſe mit mir mei— nen? Biſt du denn nicht getauft? Il. 83, 48. Pio. 1904, 12; d. in Todesnot. Die Taufe erlöſt vom Tode. Welcher Troſt liegt darin bei dem Tode unſerer Lieben und unſerm eigenen Tode! Anm. a. Beiſpiele von ſolchen, die ſich ihrer Taufe getröſtet oder ſie hochgeſchätzt haben: Scriver Luth. 66, 57. Ein Mann, der ſeinen Taufſchein neben ſich auf dem Sterbebette liegen hatte Luth. 66, 110. Ein Kind von 7 Jahren Luth. 6, 5. 6. König Ludwig IX. von Frankreich und Barbaroſſa Can. 88, 10. 11. Einer, der ſeinen Tauftag im Kalender verzeichnete und auch feierte Luth. 44. 62. Hätte Spiera ſich an ſeine Taufe gehalten, er wäre nicht verzweifelt. Il. 75, 62. Anm. b. Woher kommt es, daß wir unſerer Taufe ſo oft nicht recht gebrauchen? Der rechte Begriff des Evangeliums will uns ſchwinden. Wir denken, unſere Ab— ſolution hänge von dem ab, was wir tun. Anm. c. Sich freilich auf die Taufe verlaſſen ohne Buße und Glauben, iſt ein Mißbrauch. Viele ſagen: Ich bin getauft, und leben in groben Sünden weiter. Einwand 1. Wenn der Glaube ſich an das Sakra. ment hält, werde er damit von Gott abgewendet. — Aber Gott bietet ſich ja mit ſeiner Gnade im Sakrament dar. Einwand 2. Es iſt ſchon lange her ſeit meiner Taufe. Ich habe viel geſündigt. Wie ſoll ich mich noch meiner Taufe tröſten? — Der Teufel wird ſagen: „Du haſt deinen Bund übertreten,“ aber auf Gottes Seite ſteht der Bund noch feſt. Gott ſagt nicht etwas zu und nimmt es morgen zurück. 1 Kor. 1, 9: Gott iſt treu. 2 Theſſ. 3. 3. 2 Tim. 2, 13: ſo bleibet er treu. Röm. 11, 29: Gottes Gaben und Berufung mögen ihn nicht gereuen. Röm 3. 3. 2 Kor. 1, 20. Jeſ. 54, 10: Es ſollen wohl Berge weichen u. ſ. w. — — b. zu ihrer Taufe wieder zurückkehren. Konk. 605, 69. 497, 77. Auf Gottes Seite bleibt der Bund ſtehen. Bibelſprüche ſ. § 71, Einwand 2. Mein treuer Gott, auf deiner Seite bleibt dieſer Bund wohl feſte ſtehen. — Die Taufe iſt darum die Quelle der Gewißheit der Vergebung fürs ganze Leben. Neb. 85, 13. 14. Antitheſe. Katholiken. Sündigt man nach der Taufe, ſo muß man durch eigene Werke genugtun. Die Buße das andere Brett. Konk. 497, 81.

  • Ma. 28, 360
  • Pio. 89, 30
  • Mit. 1910. 34 margin
  • Mit. 1910. 34. 79, 10 margin
  • Mich. 85, 10 margin
  • Cal. 1903, 38 margin
  • Cal. 1903, 38. 39 margin
  • Il. 75, 61 margin
  • Ma. 7. 228 margin
  • Ma. 7. 228. 11, 197 margin
  • Luth. 5. 145 margin
  • Walth. L. L. 519 margin
  • W. 1904, 91 margin
  • W. 1904, 91. 914 margin
  • Wis. Syn. 1913, 69 margin
  • Syn. Frei. 82, 88 margin
  • Ka. 94. 40 margin
  • Ka. 94. 40. 41 margin
  • Ma. 26, 21 margin
  • Walth. Epi. 167 margin
  • Il. 83, 48
  • Pio. 1904, 12
  • Luth. 66, 57
  • Luth. 66, 110
  • Luth. 6, 5
  • Luth. 6, 5. 6
  • Can. 88, 10
  • Can. 88, 10. 11
  • Luth. 44. 62
  • Il. 75, 62
  • Süd. 92, 29 margin
  • Süd. 92, 29. 30 margin
  • Süd. 92, 32—36 margin
  • Luth. 55 margin
  • Luth. 55 96 margin
  • Luth. 55 96. 5, 145 margin
  • Luth. 55 96. 5, 145. 146 margin
  • Süd. 92, 26 margin
  • Süd. 92, 26. 27 margin
  • Ka. 94, 12 margin
  • Or. 1904, 37 margin
  • Süd. 92, 36—41 margin
  • Ka. 94, 42 margin
  • Ka. 94, 42. 43 margin
  • Ma. 30, 17 —19 margin
  • Luth. 55, 95 margin
  • Luth. 55, 95. 96 margin
  • Süd. 92, 41—46 margin
  • Ma. 26, 21 margin
  • Ma. 26, 21. 22 margin
  • Ma. 26, 21. 22. 7, 75 margin
  • Luth. 64, 113 margin
  • Ma. 7, 227 margin
  • Ma. 7, 227. 228 margin
  • Walth. L. L. 518 margin
  • Walth. L. L. 518. 519 margin
  • Cal. 1903, 40 margin
  • Luth. 5, 146 margin
  • Luth. 5, 146. 147 margin
  • Mit. 1910, 35 margin
  • Luth. 55, 95 margin
  • Luth. 55, 95. 96 margin
  • Süd. 92, 34 margin
  • Süd. 92, 34. 42 margin
  • Süd. 92, 34. 42. 13 margin
  • Il. 83, 49 margin
  • Konk. 605
  • Konk. 605, 69
  • Konk. 605, 69. 497
  • Konk. 605, 69. 497, 77
  • Neb. 85, 13
  • Neb. 85, 13. 14
  • Konk. 497
  • Konk. 497, 81
  • Gna. 321 margin
  • S. Dak. 1913, 44 margin
  • S. Dak. 1913, 44. 45 margin
  • Ma. 11, 201 margin
  • Ma. 11, 201. 26, 20 margin
  • Mag. 10, 85 margin
  • Luth. 64, 113 margin
  • Luth. 64, 113. 28, 33 margin
  • Luth. 64, 113. 28, 33. 5, 146 margin
  • Luth. 64, 113. 28, 33. 5, 146. 147 margin
  • Mit. 1910, 35 margin
  • Mit. 1910, 35. 79, 56—60 margin
  • Mich. 85, 60 margin
  • Mich. 85, 60. 61 margin
  • Ka. 94, 36 margin
  • Ka. 94, 36. 37 margin
  • Walth. Epi. 166 margin
  • Walth. Epi. 166. 396 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 348 margin
  • Syn. Frei. 82, 76 margin
  • Baier 3, 483—485 margin
  • Brun 527 margin
  • Or. 1912, 30 margin
  • Theol. 5, 24 margin
  • R. Pi. Kat. 3, 78 margin
  • R. Pi. Kat. 3, 78. 79 margin
  • R. Pi. Kat. 3, 78. 79. 81 margin
  • Mich. 85, 52 margin
  • Mich. 85, 52. 62 margin
  • Luth. 3, 13 Dr. Martin Luther's Proof That the Lutheran Church Is the Old Church, and That the Roman Catholic Church, by Contrast, Is a New Church. (Conclusion.) margin
  • Luth. 3, 13. 64, 113 margin
  • Mit. 1910, 35 margin
  • Mit. 1910, 35. 79, 57 margin
  • Mit. 1910, 35. 79, 57. 58 margin
  • Neb. 85, 13 margin
  • Neb. 85, 13. 14 margin
  • Il. 73 61. Hier liegt ei
  • Ma. 11,

vol c, printed page 899–902 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0668_RA4-PA99

74. Verachtung der Taufe

74. Verachtung der Taufe. Die Taufe wird von vielen verachtet. Die Verachtung kann auf verſchiedene Weiſe geſchehen: ſo, daß man a. ſeineeigene Taufe gering ſchätzt, ſich derſelben nicht freut und tröſtet; b. mit Unluſt einer Taufhandlung beiwohnt, verächtlich von der Taufe redet, ſeine Kinder nicht bald zur Taufe bringt u. ſ. w. Sünde wider das 3. Gebot; c. ſeine Kinder ungetauft aufwachſen läßt. Anm. a. Das Heidentum hat den Kindern nichts zu bieten. Anm. b. Bei den Sekten iſt die Verachtung der . Kindertaufe allgemein. Wozu die Taufe, wenn ſie doch nichts nützt? Viel mehr gelten ihre eigenen Maßregeln, Bußbank u. ſ. w. Anm. c. Statiſtiſches: Seit 60 Jahren keine Taufe an einem Ort. — Luth. 39, 38. — Die Kinder taufe wird auch darum immer ſeltener, weil die Kinderzahl überhaupt abnimmt. Luth. 60, 136. Anm. d. Ebenſo ſteht es in Deutſchland. Von 150 Kindern nur 12 zur Taufe gemeldet. Anm. e. Daß viele ohne Taufe aufwachſen, iſt der Eltern Schuld. Laſſen ſie ſich aber hernach ſelbſt nicht taufen, ſo iſt es auch ihre eigene Schuld. Der Mangel der Taufe wird bei ihnen zur Verachtung: d. ſich ſelbſtenicht taufen laſſen will Eine große Zahl Einwohner unſeres Landes iſt unge. tauft und viele „Lutheraner“ darunter. Ungläubige wollen von der Taufe nichts wiſſen. Wenn ſie bei der Tanufe 5000 Gulden bekämen, das wäre etwas anderes. Anm. a. Solche Verachtung der Taufe verdammt. Luk. 7, 30: verachteten Gottes Rat wider ſich ſelbſt und ließen ſich nicht von ihm taufen. Dabei kann der Glaube nicht beſtehen. Anm. b. Viele halten ſich ohne Taufe für gute Chriſten, aber ſie betrügen ſich. Der Apoſtel lehrt nicht bloß Buße tun, ſondern fordert die gläubig Gewordenen auch zur Taufe auf. Anm. c. Es kann niemand Chriſtum als Heiland hochhalten, der die Mittel verachtet, dadurch ſich Chriſtus uns zu eigen geben will. Anm. d. Gott hat uns an die Taufe gebunden. Wir haben kein Wort Gottes, daß Gott ohne Mittel mit uns handeln will. Can. 88, 66. Was er außerordentlicherweiſe tun will, iſt ſeine Sache. Mit. 1910, 29. Anm. e. Im alten Teſtament wurde jeder Unbeſchnit— tene ausgerottet aus dem Volk. 1 Moſ. 17, 14.

  • Luth. 39, 38
  • Luth. 60, 136
  • Ma. 7, 227 margin
  • Theol. 5, 23 margin
  • Wis. Syn. 88, 52 margin
  • Min. 88, 43 margin
  • Ka. 94, 44 margin
  • Luth. 44, 157 margin
  • Can. 88. 14 margin
  • Luth. 38, 20 margin
  • Luth. 38, 20. 42, 29 margin
  • Luth. 38, 20. 42, 29. 39, 110 margin
  • Wis. 88, 33 margin
  • Wis. 88, 33. 34 margin
  • Wis. Syn. 88, 65 margin
  • Wis. Syn. 88, 65. 66 margin
  • Wis. Syn. 88, 65. 66. 18 margin
  • Syn. 88. 65 margin
  • Syn. 88, 55 margin
  • Ka. 1904, 27 margin
  • Ka. 91. 30 margin
  • Ka. 91. 30. 40 margin
  • Mit. 1910, 33 margin
  • Theol. 5, 24 margin
  • Can. 88, 66
  • Mit. 1910, 29
  • Wis. Syn. 88, 53 margin
  • Wis. Syn. 88, 53. 54 margin
  • Or. 1912, 30 margin
  • L. W. 55, 265 margin
  • S. Dak. 1913, 64 margin
  • Stöckh. A. T. 72 margin
  • Arndt, Eins iſt Not 249

vol c, printed page 902–903 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0677_RA5-PA2

75. Ungetaufte Kinder

75. Ungetaufte Kinder. Wie ſteht es mit den Kin-dern, die ohne Taufe hinſterben? Wir unterſcheiden: a. Kinder, die außerhalb der nchriſtlichen Kirche geboren werden, richten wir nicht und enthalten uns alles Urteils. 1 Kor. 5, 12. 13: Was gehen mich die draußen an? Anm. a. Wir haben keinen Anhalt in der Schrift, daß ſie ſelig werden. Wir haben keine Verheißung für ſie. Darum überlaſſen wir ſie der Barmherzigkeit Got⸗— tes, verdammen ſie nicht und preiſen ſie nicht ſelig. Anm. b. Viele nehmen eine Wiedergeburt auf außerordentliche Weiſe an. Man betritt damit rationaliſti— ſchen Boden. Spricht man ihnen die Seligkeit zu, weil ſie keine Gelegenheit hatten zur Taufe, ſo muß man das auch auf die Erwachſenen ausdehnen. Dann fiele auch alle Miſſion hin; b. Kinder, die von chriſtlichen Eltern geboren werden, verurteilen wir nicht, ſondern. hoffen, daß ſie ſelig werden. Die Eltern haben die Taufe nicht verachtet. Für die Hoffnung dieſer Kinder führen wir folgende Gründe an: 1. Chriſtus ſagt: Wer da glaubet und getauft wird, der wird ſelig. Im zweiten Teil aber läßt er die Taufe aus. Daß alle Nichtgetauften ver— dammt werden, hat Chriſtus nicht geſagt. 2. Ap. .2, 39: Euer und eurer Kinder iſt dieſe Verheißung. 3. Gott hat zwar uns, aber nicht ſich an die Taufe gebunden. Nicht die Ermangelung, ſondern nur die Verachtung der Taufe verdammt. 4. Gott kann auch ohne Taufe in den Kindern die Wiedergeburt wirken. Johannes war ſchon im Mutterleib mit dem Heiligen Geiſt erfüllt. Cal. 1910, 31. 5. Es iſt auch anzunehmen, daß die Kinder im alten Teſtament, die vor der Beſchneidung ſtarben, die Kinder während der 40jährigen Wanderung, die nicht beſchnitten wurden, ſelig geworden ſind. Can. 88, 68. 6. Die Eltern, auch die Kirche, bitten für ihre ‚ Kinder. Gott tut, was die Gottesfürchtigen be— gehren. Baier 3, 468. Luth. 5, Anm. a. Die Taufe iſt nicht abſolut notwen158. dig, wie manche lehren. Man muß unterſcheiden zwiSchulbl. 26, 347. Sak- ſchen Notwendigkeit auf Gottes Seite und auf unſerer ramente “607. Seite. W. 1904, 35. 36. Can. Anm. b. Damit ſollen ſich chriſtliche Eltern, denen 88, 66—68. L. W. 54, ihr Kind plötzlich ohne Taufe dahingeſtorben iſt, tröſten. 248. Porta, Paſtorale Luth. 226—229. Luth. 56, 149. Anm. c. Solche Kinder begraben wir auch chriſtlich. Ka. 94, 38. Anm. d. Was von den Kindern gilt, gilt auch von Erwachſenen, die zum Glauben gekommen ſind und ſich nun taufen laſſen wollen, aber unvermutet vom Tod überraſcht werden. Can. 88, 67. Einwand. Heißt es nicht: Des Seele ſoll ausgerottet werden? — Das galt nur von denen, die das Sakra⸗ ment verachten. Luth. 5, 191. Antitheſe. Methodiſten glauben, daß die Kinder ohne Buße und ohne Glauben ſelig werden. — Presbyteria. ner: Alle Kinder, die erwählt ſind und in der Kindheit ſterben, werden wiedergeboren durch den Geiſt. L. B. 58, 275. Homiletik. 2. Weihnachtsfeiertag. — Epi. Die Taufe das köſtliche Mittel, wodurch uns Gott die Seligkeit geſchenkt hat. a. Was Gott bewogen hat, uns dieſes Mittel zur Seligkeit zu geben, b. warum die Taufe ein ſo köſtliches Mittel der Seligkeit iſt. — Ma. 2, 376. Wie wichtig, daß wir gerade auch am Weihnachtsfeſt unſerer Taufe gläubig gedenken. a. In der Taufe werden uns alle Güter der Menſchwerdung Chriſti ge— ſchenkt, b. die Taufe wirkt in uns den Glauben, dadurch wir ſie ergreifen, c. die Taufe gibt uns Kraft, dieſen Gütern gemäß zu wandeln. — Ma. 28, 365. 29, 378. Neujahr. — Ev. Die Taufe der tröſtlichſte Gegenſtand chriſtlicher Neujahrsbetrachtungen. a. Sie erinnert die Chriſten bei der Vergänglichkeit alles Irdiſchen an die ſtets blei— benden Güter, die ſie beſitzen, b. ſie eröffnet ihnen bei der Ungewißheit der Zukunft die gewiſſe Ausſicht auf Gottes Vatertreue, deren ſie auch im neuen Jahre ſich zu verſehen haben. — Ma. 1, 7. Walth. L. L. 89. Neujahr. — Epi. Wir ſind getauft. Das ſei unſer Troſt im neuen Jahre! Dieſer Troſt iſt a. gewiß, b. heilſam. — Ma. 30, 14. Wie wichtig, daß wir gerade am Anfang eines neuen Jahres uns gläubig an unſere Taufe erinnern. Sie gibt uns a. Gewißheit, daß das neue Jahr ein Jahr der Gnade für uns ſein werde (daß uns nichts Böſes treffen kann), b. Kraft, auch im neuen Jahre als Kinder Gottes gottſelig zu wandeln. — Ma. 26, 18. 28. 15. Wie wichtig, daß wir heut unſerer Taufe gedenken, wegen a. des herrlichen Troſtes, b. der großen Kraft der Taufe. — Ma. 8, 20. In der Taufe haben wir Chriſtum angezogen. So ſind wir a. nicht mehr unter dem Zuchtmeiſter des Geſetzes, b. liebe Kinder Gottes, e. Erben der Seligkeit. — Ma. 28, 15. Trinitatis. — Ev. Die Taufe das Bad der Wiedergeburt. a. Beweis, daß ſie dieſes ſei, b. wann ſie uns dazu dient. — Ma. 9, 156. Die Waſſertaufe das kräftige Mittel der Wiedergeburt. a. Wie ſie es allezeit ſei, b. wodurch ſie auch uns ein ſolches werde. — Walth. Gna. 314. Die heilige Taufe. Ihre a. hohe Würde, b. wunderkräftige Art, c. wichtige Verpflichtung. — Hön. Pred. 324. Von der Verachtung der Taufe. a. Verderblich für uns, b. eine ſchwere Sünde gegen Gott. — Arndt, Eins iſt Not, 218. Baptism the eſfective means of regeneration. a. In its nature it always is such. b. It is such for us if we believe Ilag. 10, 82. 6. Sonntagnach Trin. — Epi. Wiſſet, daß ihr in Chriſti Tod getauft ſeid. So ſeid ihr a. mit Chriſto der Sünde abgeſtorben, b. mit Chriſto auferſtanden. — Ma. 30, 206. Durch die Taufe ſind wir in die innigſte Gemeinſchaft mit Chriſto getreten. In die Gemeinſchaft a. ſeines Todes, b. ſeines Lebens. — Ma. 30, 206. Wiſſet ihr nicht, daß alle, die in Chriſto Jeſu getauft ſind, die ſind in ſeinen Tod getauft? a. Worauf dieſe Erinnerung uns himweiſt, b. wie nötig und heil⸗— ſam ſie iſt. — Loch. Epi. 558. Die Kraſt der Taufe, wie ſie durch das ganze Leben eines Chriſten fortgeht. a. Sie hat die Sündenmacht in uns gebrochen, b. in uns ein neues Leben gewirkt. — Ma. 30, 206. Wie ſollen ſich getaufte Chriſten anſehen und halten? Als ſolche, die a. der Sünde abgeſtorben ſind, b. Gott leben. — Ma. 2, 212. Warum ſollen wir uns immer an unſere Taufe halten? Weil dann die Sünde a. uns nicht verdammen, b. nicht über uns herrſchen kann. — Ma. 8, 226. Oder: a. weil ſie uns Troſt verleiht für unſer ganzes Leben, b. weil darin ein ſteter, kräftiger Sporn liegt zu einem chriſtlichen Leben, e. weil ſie uns gewiſſe Bürgſchaft gibt für einen ſeligen Ausgang aus dieſem Leben. — Ma. 11, 195. Wir Chriſten ſollen in einem neuen Leben wandeln. Dazu a. befähigt, b. verpflichtet uns unſere Taufe. — Ma. 30, 206. Wie ſollten wir Chriſten noch in der Sünde leben wollen? Durch die Taufe ſind wir a. der Sünde abgeſtorben, b. zu einem nenen Leben gekommen. — Ma. 30, 206. Mag. 5. 111. Wir Chriſten können und wollen, da wir getauft ſind, nicht in Sünden leben. Wir ſind mit Chriſto a. der Sünde abgeſtorben und begraben, b. in ein neues Le— ben verſetzt. — Ma. 20, 216. Die Taufe ein kräftiges Reizmittel zum Kampf wider die Sünde und zu einem heiligen Leben. a. Inwiefern die Taufe ein ſolches Mittel ſei, b. wie ſich das Le— ben derer erweiſt, welche die Taufe als ein ſolches Reizmittel gebrauchen. — Ma. 11, 219. 220. aß D Des (Chriſten Tauſe ſeine Einſetzung in einen Stand der Heiligung. a. — ſie das ſei, b. wie der Getaufte ſeinem Stand gemäß lebt. — Ma. 14, 218. Die heilſame Wirkung der Taufe. Wir ſind a. in der Taufe der Sünde ab— geſtorben, b. durch die Taufe verſetzt in ein neues göttliches Leben. — Ma. 17, 220. Daß die Taufe Rettung von Sünden bringt. Von der a. Schuld, b. Herr— ſchaft, e. Strafe der Sünde. — Ma. 23, 211. Wozu verpflichtet uns unſere Taufe? a. Der Sünde immer mehr abzuſagen, b. mit Chriſto zu leben. — Ma. 30, 206. Chriſten ſind der Sünde abgeſtorben und leben Gott. Das fordert a. die Taufe auf Chriſtum, b. die Gemeinſchaft mit Chriſto, e. das Vorbild Chriſti. — Hön. Ent. 371. Die Taufe. a. Segen, b. Verpflichtung, e. Kraft. — Ziethe, Bethel 195. Einiges von der Taufe. a. Wie ſteht die Welt zur Taufe? b. Was iſt die Taufe? c. Iſt die Taufe notwendig zur Seligkeit? d. Was fordert die Taufe? — Römheld, Epi. 470. Shall we continue in sin? God forbid. By baptism into Christ we are a. dead to sin, b. alive in God.M-lag. 10, 98. Our baptism is a strong inducement to follow sanctification because a. it works forgiveness of sin, b. signifies the arising from sin. —Kueg. 3, 64. Freiterte. 9 Matth. 28, 19. — Von der heiligen Taufe. a. Weſen, b. Wirkung. — Ma. 19, 156. Matth. 28, 18—20. — Von der heiligen Taufe. a. Was ſie iſt, b. was ſie wirkt. — Luth. 5, 98. ‚ Mark. 16, 16. — Von der Taufe. a. Der Nutzen des rechten Gebrauches, b. der Schaͤden des Mißbrauchs. — Luth. 5, 145. Röm. 8, 17. — Das herrliche Erbteil, welches Gottes Kinder in der Taufe erlangen. Sie werden a. nicht allein Gottes Kinder, ſondern auch Gottes Erben, b. nicht allein Gottes Erben, ſondern auch Chriſti Miterben. — Ma. 14, 254. 1 Petr. 3, 20. — Von der Kraft der Taufe. a. Worin ſie beſteht, b. woher ſie dieſe hat. — Ma. 2, 20. Katechismuspredigten. Der Taufbefehl. a. Was iſt die Taufe? b. Was heißt taufen? c. Wer ſoll taufen? — Schmidt 2, 62. Vom Nutzen der Taufe. a. Was gibt oder nützt die Taufe? b. Wer hat ſolchen Nutzen von der Taufe? — Schmidt 2, 69. Die Kraft der Taufe. a. Worin liegt die Kraft der Taufe? b. Wie beweiſt ſie ſich an der Seele des Getauften? — Schmidt 2, 77. Von der Bedeutung der Taufe, a. für den alten, b. für den neuen Menſchen. — Schmidt 2, 83. Taufe Chriſti. Matth. 3, 13—17. — In welchem Verhältnis ſteht Chriſti Taufe zu der unſrigen? a. Chriſtus wollte durch ſeine Taufe unſere Taufe heiligen. b. In der Taufe Chriſti ſehen wir, wie herrlich unſere Taufe iſt. — Ma. 1, 14. Die Taufe Chriſti a. eine Verrichtung ſeines Heilandsamtes in ſeiner Niedrig-keit, b. eine Offenbarung ſeiner und der heiligen Taufe Herrlichkeit. — Ma. 19, 383. Die Wichtigkeit der Tauſe Chriſti bezüglich a. ſeines Amtes, b. unſerer eigenen Taufe. — Ma. 22, 17. Die Offenbarung der Herrlichkeit Chriſti bei ſeiner Taufe. a. Wie tief hat er ſich erniedrigt! b. Wie leuchtet aber die Herrlichkeit aus ſeiner Niedrigkeit hervor! — Ma. 34, 20.

  • Cal. 1910, 31
  • Cal. 1910, 31. 5
  • Luth. 5, 158 margin
  • Theol. 8, 235 margin
  • Theol. 8, 235. 236 margin
  • Baier 1. 213 margin
  • Baier 1. 213. 214 margin
  • L. W. 19, 115 margin
  • Theol. 8. 235 margin
  • Theol. 8. 235. 236 margin
  • Trak. 2 margin
  • Trak. 2. 29 margin
  • Trak. 2. 29. 30 margin
  • Luth. 5, 158 margin
  • Can. 88, 65 margin
  • Can. 88, 65. 66 margin
  • L. W. 52, 562 margin
  • Ka. 94, 38 margin
  • Ka. 94, 38. 39 margin
  • Mit. 1910, 33 margin
  • W. 76, 40 margin
  • S. Dak. 1913, 614 margin
  • Baier 3, 466 margin
  • S. Dak. 1913, 64 margin
  • Luth. 22, 140 margin
  • Ka. 94, 38 margin
  • Hön. Dog. 92 margin
  • Hön. Dog. 92. 93 margin
  • W. 1904, 35 margin
  • W. 1904, 35. 36 margin
  • Cal. 1900, 31 margin
  • Mit. 1910, 33 margin
  • Can. 88, 66 margin
  • Wis. 88, 10 margin
  • Can. 88, 66 margin
  • Can. 88, 66. 67 margin
  • Can. 88, 68
  • Can. 88, 68. 6
  • Baier 3, 468
  • W. 1904, 35
  • W. 1904, 35. 36
  • L. W. 54, i
  • Luth. 226—229
  • Luth. 56, 149
  • Ka. 94, 38
  • Can. 88, 67
  • Luth. 5, 191
  • Ma. 2, 376
  • Ma. 28, 365
  • Ma. 28, 365. 29, 378
  • Ma. 1, 7
  • Walth. L. L. 89
  • Ma. 30, 14
  • Ma. 26, 18
  • Ma. 26, 18. 28
  • Ma. 26, 18. 28. 15
  • Ma. 8, 20
  • Ma. 8, 20. I
  • Ma. 28, 15
  • Ma. 9, 156
  • Gna. 314
  • Ma. 30, 206
  • Ma. 30, 206
  • Loch. Epi. 558
  • Ma. 30, 206
  • Ma. 2, 212
  • Ma. 8, 226
  • Ma. 8, 226. O
  • Ma. 11, 195
  • Ma. 30, 206
  • Ma. 30, 206
  • Mag. 5. 111
  • Ma. 20, 216
  • Ma. 11, 219
  • Ma. 11, 219. 220
  • Ma. 14, 218
  • Ma. 17, 220
  • Ma. 23, 211
  • Ma. 30, 206
  • Hön. Ent. 371
  • Kueg. 3, 64
  • Ma. 19, 156
  • Luth. 5, 98
  • Luth. 5, 145
  • Ma. 14, 254
  • Ma. 14, 254. 1
  • Ma. 2, 20
  • Schmidt 2
  • Schmidt 2, 62
  • Schmidt 2
  • Schmidt 2, 69
  • Schmidt 2
  • Schmidt 2, 77
  • Schmidt 2
  • Schmidt 2, 83
  • Ma. 1, 14
  • Ma. 19, 383
  • Ma. 22, 17
  • Ma. 34, 20
  • Luth. 5, Anm. a. Die Tau
  • Arndt, Eins iſt Not, 218

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—

Anm. d. Wir haben die Lehre von der Taufe noch nicht Auſtr. 1913, 15. misgelernt.

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72. Der Fall aus der Taufgnade

72. Der Fall aus der Taufgnade. Wir ſollen zuſehen, daß wir die Taufgnade nicht wieder verlieren. Viele fal— len ab. 1 Kor. 10, 1. 2: alle unter Moſen getauft, aber an ihrer vielen hatte Gott kein Wohlgefallen. Jo. 89, 36. Der Fall kann geſchehen durch a. falſche Lehre; b. vorſätzliche, mutwillige Sünden, Todſünden. Anm. a. Wer aus dem Glauben fällt, verliert auch die Taufgnade und fällt wieder in ſeinen vorigen Zuſtand zurück. Ka. 94, 36. Simon, kaum getauft, fiel wieder ab und hatte keinen Teil mehr am Wort. Ap. 8, 21. Luth. 22, 105. Trak. 2, 11. Anm. b. Es bleibt kein Reſiduum zurück. Ein abgefallener Getaufter iſt nicht beſſer denn ein Heide. Syn. Frei. 82, 77. Er muß abermals geboren werden. Konk. 605, 69. Beiſpiel: Nikodemus, der die Wiedergeburt durch die Beſchneidung erlangt hatte. Anm. c. Die Taufgnade iſt nicht ſo eine Art toter Stoff oder Materie, die man in ſich herumträgt, wobei das Herz ferne von Gott iſt. In der Taufgnade ſtehen, heißt im Glauben an der Gnade hangen. Anm. d. Durch die Taufe wird kein unauslöſchlicher Charakter aufgeprägt. Sie iſt nicht ein Zaubermittel, als ob einer, der einmal getauft iſt, immer ein Chriſt bliebe. Antitheſe. a. Calviniſten: Im Abgefallenen bleibt ein Keim. b. Die Neueren: Vilmar, Delitzſch u. ſ. w. Wer getauft iſt, iſt Glied am Leibe Chriſti. Dann könnte kein Getaufter verloren gehen. Dagegen ſagt die Schrift, daß unfruchtbare Reben abgeſchnitten werden. Joh. 15, 2. L. W. 53, 400. Vergl. § 53.

  • Jo. 89, 36
  • Ka. 94, 36
  • Luth. 22, 105
  • Trak. 2
  • Trak. 2, 11
  • Syn. Frei. 82, 77
  • Konk. 605
  • Konk. 605, 69
  • L. W. 53, 400
  • Walth. Epi. 395 margin
  • Mich. 85, 55—60 margin
  • Mit. 1910, 34 margin
  • Mich. 85, 55 margin
  • Mich. 85, 54 margin
  • Ka. 94, 35 margin
  • Ka. 94, 35. 36 margin
  • Mit. 1910, 34 margin
  • L. W. 48, 29 margin
  • S. Dak. 1907, 56 margin
  • Mit. 1910, 34 margin
  • Syn. 94, 52 margin
  • Ka. 94, 26 margin
  • Mich. 85, 12 margin
  • Mich. 85, 12. 54 margin
  • Luth. 21. 156 margin
  • L. W. 53, 399 margin
  • Baier 3. 482 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 348 margin
  • Syn. Frei. 82, 69 margin
  • Syn. Frei. 82, 69. 70 margin

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73. —

73. Was ſollen Abgefallene tun, wenn ſie wieder zur Buße kommen? Sie ſollen a. nicht ſich wieder taufen laſſen. Konk. 494, 55. Wollte man ſich wieder taufen laſſen, ſo 1. verleugnet man das, was man ſchon hat; 2. läſtert man Gott und beſchuldigt ihn, daß er nicht hält, was er verſpricht; 3. müßte man ſo oft taufen, als man fällt. Anm. a. Das Abendmahl ſoll man oft genießen. Die Taufe ſoll bloß einmal an uns vollzogen werden. S. § 23. Anm. b. Gehörte der Glaube zum Weſen der Taufe, dann müßte die Taufe wiederholt werden. Anm. c. Auch die Baptiſten wollen die Taufe nicht wiederholen. Wiedertäufer nennen wir ſie nur, weil ſie ſolche, die in der Kindheit getauft wurden, abermals tau— fen;

  • Konk. 494
  • Konk. 494, 55
  • Ka. 94, 37 margin
  • Mich. 85, 60 margin
  • Mit. 1910, 35 margin
  • S. Dak. 1913, 44 margin
  • Günth. 273 margin
  • Luth. 6, 72 margin
  • Or. 1912, 30 margin
  • Luth. 28, 33 margin
  • Luth. 28, 33. 43, 150 margin
  • Luth. 6, 201 margin
  • Mit. 1910, 24 margin
  • S. Dak. 1913, 44 margin

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