A cumulative subject index to seven Missouri
Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at
St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses,
and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by
volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's
own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation
below is a link to that page.
Headwords are spelled as Eckhardt set
them, so the filter folds the differences that would otherwise hide them —
Sklaverei finds Sclaverei, Konkordienformel finds
Concordienformel. What you see listed is always the printed spelling.
4,478 entries
under 828 headwords, carrying
129,203 citations and
2,331 fragments too damaged to read
· built 2026-09-16.
uncorrected OCR
The German below is machine transcription of
the 1907–1917 print (tesseract, Fraktur model) and has not been proof-read
against the page. Read it as a finding aid: the citations are what it is for, and a
garbled word is a defect of our OCR, not of Eckhardt.
—
Abriß.
Was iſt die Predigt? § 1. Der Zweck der Predigt. 8 2. Predigt die Hantaufgabe des Paſtors. § 3. Inhalt der Predigt. § 4. Was man nicht prediaen ſoll. § 5. Was manchmal auf Kanzeln gepredigt wird. § 6. Haupiinhalt der Predigt das Evangelium. § 7. Die Predigt muß Geſetz und Evangelium enthalter. § 8. Der ganze Rat Gottes ſoll gepredigt werden. § 9. Immer dasſelbe und des anders. § 10. Inhalt und Form der Predigt. § 11.
Eigenſchaften der Predigt. § 12. Tertgemäß. § 13. Zeitgemäß. 8 14. Den Zuhörern angepaßt. S 15. Erbaulich und praktiſch. § 16. Wohlgeordnet. §1 Einheitlich. § 18. Einfach. § 19. Populär. § 20. Nicht zu lang und zu kun § 21. Klar und entſchieden. § 22. Die Predigt ſoll das Herz der Zuhörer ttei fen. § 23.
Stil und Sprache der Predigt. S 24. 25.
Vorbereitung. Notwendigkeit. S 26. Gebet. § 27. Inpentio.
* Tert. § 29. Die Anwendung des Wortes nach dem fünffachen Gebrauch des V
+
— § 30. Lehre. § 31. Strafe der falſchen Lehre. S 32. Strafen der Sünde. 8“
9³ Ermahnung. § 34. Troſt. § 35. Ammplifilation. S 36. Kaſualrede. 8S 37 und *8
Aufſchreiben der Predigt. S 39. Memorieren. § 10. Ableſen. 8 Y
Vortrag. § 12. Eigenſchaften des Vortrags. § 43. Einzelne Stücke. S. 45. Predigen iſt eine Kunſt. 8 46. Anforderungen an einen Paſtor. § 17. Eiyn ſchaften eines Predigers. § 48. Verſchiedene Prediger. § 409.
Wirkung. § 50. Die Predigt ſollen wir nicht verachten. § 51.
Predigt.
Wis. Syn. 92, 18. 1. Was iſt die Predigt? Die Predigt iſt nichts an
Palm. 1. deres als die öffentliche Verkündigung des götnlicken
Wörtes an die Gemeinde im Namen und Auftrag Eat⸗
165. Dieſe Bedentung erhebt die Predigt über jede an—
dere menſchliche Rede.
Ma. 21. 29. S. 1909, Anm. Die Predigt (Kerygma) iſt ein Ausrufen, ui10. ees einſt durch die Herolde geſchah.
Ma. 18. 160. 21. 29. Pi. 2. Der Zweck der Predigt iſt die Ehre Gottes und das
Hom. Einleit. 22. Ma. Heil der Menſchen. Durch die Predigt ſollen
27, 93. Paſtor § 20.
Neb. 98, 35. 4. die Menſchen der Vergebung teilhajtia gemact.
Walth. Geſ. u. Ev. 2, b. die Sicheren aufgeſchreckt und die Aufgeſchrectn
238. zum Ehnnben achracht.
Ma. 31, 319. 27, 93. 94. e. die Zuhörer erbaut und in ihrer Erkemtn⸗
efördert werden.
Ma. 9, 157. 158. Theol. Aum. a. Die Prediat bat einen ganz andern er 11. 15. »ls die Reden der alten Klaſſiker oder politiſche Reder
honbhutege. Darnm iſt auch eine Rede von der
Iich en Predigt arundyverſchieden nach Urſprung, In ‚
Weiſe. Pi. Hom. Einleit. 15. 16. Ein Prediger W
ö mit einem öfſentlichen Redner nicht zu vergleichen. T
* Muf er
»chtiaſte Wirkung hat nicht der Vaitor, welcher u
Redner anftritt. ſondern der, welcher als ein Zeuge d
(ciites anf die Kanzel acht. Ma ö10, 189.
Ma. 27, 65. ‚ Anm. b. Das Ziel der Predigt ſollte uns immer vr
Predigt.
Augen ſtehen.
Ein falſches Ziel hat der Prediger Anni. c.
vor Augen, der durch ſeine Predigt
- Wis. Syn. 92, 18
- Wis. Syn. 92, 18. 1
- Palm. 1
- Ma. 21. 29
- Ma. 18. 160
- Ma. 18. 160. 21
- Ma. 18. 160. 21. 29
- Pi. 2
- Neb. 98, 35
- Neb. 98, 35. 4
- Ma. 31, 319
- Ma. 31, 319. 27, 93
- Ma. 31, 319. 27, 93. 94
- Ma. 9, 157
- Ma. 9, 157. 158
- Ma. 27, 65
- Ma. 27,03
margin
- Ma. 27,03. 3, 349
margin
- Ma. 27,03. 3, 349. 2, 281
margin
- Ma. Heil der Menſchen. D
- Geſ. u. Ev. 2, b. die Si
- Pi. Hom. Einleit. 15. 16
- Ma ö10, 189.
vol c, printed page
410–411 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0416_PA410
1.
—
1. ſeine eigene Ehre, Gunſt, Lob und Bewunde—
Ein ſolcher taugt nicht zum Weiden
rung ſucht.
der Herde Ma. 3, 317 und iſt kein Chriſt. Ma. 10,
191. 255. 18, 160. Pi. Hom. Einleit. 19. 20. —
Gott verlangt leere Gefäße, wenn er den Reich⸗
tum ſeiner herrlichen Kraft in uns ausgießen will.
Ma. 6, 63:
- Ma. 3, 317
- Ma. 10,
191
- Ma. 10,
191. 255
- Ma. 10,
191. 255. 18, 160
- Ma. 6, 63
- Pi. Hom. Einleit. 19. 20
vol c, printed page
411 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0417_PA411
2.
—
2. den Unterhalt ſeines Lebens oder gemütliche
Tage ſucht. Niemand ſollte Theologie ſtudieren in
ſolcher Geſinnung.
No citation printed with this thesis.
vol c, printed page
411 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0417_PA411
3.
—
3. Die Predigt iſt die Hauptaufgabe des Paſtors, die
wichtigite ſeiner Amtshandlungen. Es iſt kein Ding,
das die Leute mehr bei der Kirchen behält, denn die gute
Uredigt. Konk. 260, 51. Wenn die gute Predigt die
Leute nicht mehr anzieht, was ſoll es dann tun? Ma. 27,
92. — Die Predigt iſt darum auch der Mittelpunkt und
der Hauptteil im öffentlichen Gottesdienſt. Neb. 98, 34.
Luth. 5, 33.
Anm. a. Warum iſt die Predigt wichtiger als alle an⸗
deren Handlungen des Paſtors? Weil er einen viel
i Haufen Leute vor ſich hat als in der Privatſeel⸗
olge.
Anm. b. Auf die Predigt hat die lutheriſche Kirche
ünmer großes Gewicht gelegt. Anders ſteht es
. ber oen Katholiten. Meßopfer, leere Zeremo⸗
nien und andere Dinge verdrängen die Predigt:
2. bei den Reformierten. Ihnen iſt die Predigt
nicht mehr die Rede Gottes durch ſeine Diener;
3. bei den Sekten überhaupt. Wie wird die Pre⸗
digt oft in die Ecke geſchoben!
Anm. c. Soll die Predigt die Leute bei der Kirche
erholten, ſo muß die Predigt aber auch gut ſein. Heu
und Stoppeln finden wenig Anziehungskraft. — Wir müſ.—
2.287 Beſte geben, was wir haben. Walth. Geſ. u. Ev.
— *—
„Aum. d. Darum muß ſich der Paſtor gerade auf die
Iredigt ſorgfältig vorbereiten und ſeine beſte Kraft dar⸗
auf verwenden, wenn er ſich nicht großer Untreue ſchul
dig machen will.
Inhalt der Predigt.
nhs r Inhalt der Predigt muß ſein Gottes Wort, te als (ottes Wort, (bortes Wort rein und lauter. Tim. 2. 4: Predige das Wort. Ap. 28. 22: und ſage
Rn auſſer dem, das die Propheten geſagt haben. 1
. 4. 11: daß ers rede als Gottes Wort. Jer. 1. 7: redige, was ich dich heiße. Warum ſoll der Prediger
nur Gottes Wort predigen? Weil
ſaf der Paſtor Gottes Vote iſt und er keine andere Bot· aſt auszurichten hat, als die ihm aufgetragen iſt;
b. nichts die Seelen retten kann als das
Wort. r
ſo wird das Ziel erreicht. Paſt. 78. Die ſchönſten Vone
helfen nicht, wenn's ihnen an dem Wort gebricht.
Anm. a. Predigen heißt nicht reden und dle Vome
in ſchöner Form vorbingen (ecture,) ſondern des
Wort verkündigen.
Anm. b. Den Inhalt der Predigt kann der Paſtor
1. nicht ſchöpfen aus dem chriſtlichen Selbſtb⸗
wußtſein, Vernunft, neuen Offenbarungen u. ſ. w.
2. nur der Schrift entnehmen. Das Predigen
kommt aus dem Wort. Röm. 10, 17. Die Predint
muß ſchriftgemäß ſein, emanatio Scripturae sactte.
Anm. c. Damiit ſoll nicht geſagt ſein, daß man keine
andern Worte gebrauchen dürfe, ols die in der Schriſt
ſtehen, ſonſt miiße man einfach die Bibel vorleſen, und
noch dazu in hebräſſcher Sprache. Es kann eine Vredin
keinen einzigen Bibelſpruch enthalten und doch Gottes
Wort ſein, und umgekehrt.
Anm. d. Chriſtus iſt auch hierin unſer Vorbild. Anm. e. Wo das Wort aus der Kirche kommt ind
Schwätzer auf den Predigtſtuhl gelaſſen werden, die ihre
eigenen Künſte vorgeben, iſt es um die Kirche geſchehen.
Es gibt keine greulichere Plage und Unglück auf Erden.
Ma. 1, 286.
Anm. f. Das lehrt auch die Geſchichte. Wann ſiund
es um die Kirche am beſten?
- Konk. 260
- Konk. 260, 51
- Ma. 27,
92
- Neb. 98, 34
- Luth. 5, 33
- Past. 76
margin
- Past. 77
margin
- Theol. 8, 183
margin
- Ma. 27
margin
- Ma. 27 131
margin
- Ma. 27 131. 24
margin
- Ma. 27 131. 24. 92
margin
- Ma. 27 131. 24. 92. 250
margin
- Ma. 27 131. 24. 92. 250. 18
margin
- Ma. 27 131. 24. 92. 250. 18. 158
margin
- Ma. 27 131. 24. 92. 250. 18. 158. 62
margin
- Il. 92, 116
margin
- L. W. 21, 193
margin
- Neb. 89, 33
margin
- Neb. 89, 33
margin
- Ges. u. Ev. 2, 236
margin
- Theol. 8. 184
margin
- Ma. 2
margin
- Ma. 2 29
margin
- Luth. 68, 238
margin
- Theol. 8. 183
margin
- Ma. 92
margin
- Ma. 27, 127
margin
- Ma. 27, 127. 107
margin
- Ma. 27, 127. 107. 9, 61
margin
- Past. 7
margin
- L. W. 12, 66
margin
- Theol. 8
margin
- Luth. 17, 13
margin
- Ges. u. Ev. 2, 103
margin
- Ma. 27, 127
margin
- Past. 78
- Ma. 1, 286
- Past. 78
margin
- Past. 81
margin
- Ma. 27, 127
margin
- Ma. 27, 127. 128
margin
- Ma. 27, 127. 128. 8, 320
margin
- Ma. 27, 127. 128. 8, 320. 11, 224
margin
- Ma. 11, 170
margin
- Ma. 11, 170. 171
margin
- Ma. 11, 170. 171. 25, 107
margin
- Mag. 5, 103
margin
- Ma. 20, 248
margin
- Mit. 92, 23
margin
- Mit. 92, 23. 24
margin
- Ma. 24, 90
margin
- Mit. 92, 21
margin
- Mit. 92, 21. 25
margin
- W. 92, 15
margin
- Ma. 8, 381
margin
- Ma. 8, 381. 1, 347
margin
- Ma. 8, 381. 1, 347. 2, 253
margin
- Ma. 10, 275
margin
- Ma. 27, 127
margin
- Ma. 27, 127. 128
margin
vol c, printed page
411–412 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0417_PA411
5.
Was man nicht predigen ſoll
5. Was man nicht predigen ſoll. Auf die Karzel ge.
hört nicht
a. falſche Lehre. Micha 3, 7: weil da kein Hat
tes Wort ſein wird. Jer. 8. 9. 23. 16. Gal. 1.8.
Welches Argernis wird durch falſche Lehre gegeben! Luth.
56, 131. 132.
Amm. a. Der Paſtor ſoll nicht Vater Unſer beten und
Vergebung ſuchen. wenn er gepredigt hat. Die Lehre
gehört nicht in die 5. Bitte.
Anm. b. Der Paſtor muß darauf achten, daß die Prr.
digt nichts enthält, was
1. falſch iſt. Hat er etwas Falſches gepredigt, ſe
muß er es korrigieren. Auch Sätze wie die folgenda
ſind falſch: Wor ſich noch vor dem Tode fürchtet. ĩ
lein wahrer Chriſt. Weltmenſchen haben gar keiren
Frieden und Ruhe. Was kann ein einziger ſalicht
Satz manchmal anrichten! Walth. Geſ. u. Ed.
1. 78. 790:
2. miſwerſtändlich iſt, z. B. Ente Merle ſind nit
nötig, ſondern nur der Glanbe. Die Sünde ſha⸗
det einem Chriſten nichts:
3. nicht wahr iſt. Eine Lüge macht die garze
Predigt verdächtig. Das ailt auch bei Anführmnd
von Veiſpielen ans dem Geichäftsleben, aus Velk⸗
und Kirchengeſchichte:
b. Politit. Solche Predigten laſſen ſich die Lent
gefallen, wenn ſie nicht Buße zu tun brauchen. 2.
12, 259. — Wer Politik hören will, gehe in politſce
Lerſammlungen.
Anm. a. Es gibt auch unter den Sekten noch immer
Lente, die in der Kirche nicht Politik, ſondern Chriſtum
hören wollen.
Anm. b. Wer Politik auf die Kanzel brinat, ſetzt ſich
damit auch in Widerſpruch mit unſerer Landeskonſtitu—
tion:
Kunſt, menſchliche Weisheit, c. Wiſſenſchaft,
B. über das Woſen der Seele.
philoſophiſche Vorträge, z.
Weisheit, aber ihr Herz bleibt
Leute ſtaunen über ſolche
leer:
d. menſchliche Meinungen und Anſichten.
Der Paſtor ſoll in allen Dingen ſagen können: Er hats
deſagt:
emenſchliche Satzungen, wie die Satzungen
der Phariſäer;
ſ. daseigene „Ich“. 2 Kor. 4, 5: Wir predigen
nicht uns ſelbſt. Vertreibe dein eigenes Ich von der
Kanzel und laß Chriſtum dieſelbe einnehmen. Ma. 10,
350. 190. 191. Der Paſtor ſoll nicht ſich in den Vor⸗
dergrund ſtellen Luth. 5, 132. nicht „ſe“, ſondern „ſibi“
predigen. Theol. 3,. 234. Ma. 11, 224. 5, 64.
Anm. a. Moſes weiſt die Menſchen nicht auf ſich,
ſordern auf Chriſtum.
Anm. b. Wohl kann ein Paſtor auch einmal etwas von ſich ſagen, wie Paulus etlichemale getan hat. 1 Kor. 9. 26. 27: ich betänbe meinen Leib. 15, 8: Am letten iſt er auch von mir, als einer unzeitigen Geburt, geſehen worden. 2 Kor. 12. 7: iſt mir gegeben ein Pjahl ins Fleiſch. Phil. 3. 12: Nicht, daß ichs ſchon ergriffen habe. 4. 9—18. 1 Kor. 13, 11. 12.
Anm. c. Doch iſt große Vorſicht nötig, daß das ei— gene Ich nicht zu viel hervortritt. Paulus hat die hohe Offenbarung 11 Jahre lang verſchwiegen. Luther redet in ſeinen Predigten nicht von ſeinen inneren Kämpfen im Kloſter.
Anen. d. Am allerwenigſten ſind auf der Kanzel am Platze Dinge. die dem ſtillen Schrein des Herzens ange— böten, oder Erzählungen von ſeinen Sünden, deren man ſich vielmehr ſchämen ſollte.
- Luth.
56, 131
- Luth.
56, 131. 132
- Ma. 8. 384
margin
- W. 92, 32
margin
- Past. 78
margin
- Syn. 79, 10
margin
- Syn. 79, 10. 11
margin
- Ma. 4, 29
margin
- Theol. 8. 189
margin
- Ges. u. Ev. 2, 50
margin
- Ges. u. Ev. 2, 51
margin
- Ges. u. Ev. 2, 285
margin
- Ges. u. Ev. 2, 286
margin
- Ges. u. Ev. 2, 51
margin
- Ges. u. Ev. 2, 52
margin
- Ma. 5, 255
margin
- Ma. 5, 255. 38
margin
- Kueg. 2, 297
margin
- Ma. 10,
350
- Ma. 10,
350. 190
- Ma. 10,
350. 190. 191
- Luth. 5, 132
- Theol. 3,. 234
- Ma. 11, 224
- Ma. 11, 224. 5, 64
- Luth. 62, 19
margin
- Kueg. 4, 640
margin
- Kueg. 4, 1
margin
- Theol. 6, 181
margin
- Theol. 6, 181. 185
margin
- Ma. 28, 117
margin
- Ma. 28, 117. 118
margin
- Ma. 28, 117. 118. 31, 107
margin
- Neb. 98, 36
margin
- Theol. 3, 231
margin
- Neb. 98, 36
margin
- Ma. 10, 275
margin
- Ma. 1, 380
margin
- Ma. 2, 285
margin
- Ma. 3, 384
margin
- Palm. 626 — 9
margin
- Neb. 98,
vol c, printed page
412–413 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0111_PA412
6.
—
6. Was manchmal auf Kanzeln gepredigt worden iſt und noch wird.
a. Rationaliſten: Über den Nutzen der Stall⸗
fütteruna. vom Impfen, vom Nutzen einer wohlaeord⸗
neten Polizei. Ma. 6, 352. W. 97. 85. Zu Oſtern
über den Nutzen des Frühaufſtehens. Luth. 45, 21. Die
Verpflichtung, ſich um die Geſundheit zu bemühen. Luth.
61, 65. Jemand hielt 24 Predigten über die Worte:
Es war ein Mann von Ramathaim Zophim. 1 Sam. 1,
1. Ma. 9. 256. Pi. 36. über den Titel des Buches:
gedruckt bei Valthaſar u. ſ. w. Ma. 11, 320. Pi. Hom.
36. Adlervrediat Wo. 6. 320. Wie eine Mutter fromm
und gut mit Segen ihren Kirchgang tut. Ma. 3, 62.
Anm. Wie manche Sypielerei mit der Prediſt hah— nicht nur Rationaliſten, ſondern auch andere geni— z. B. Predigten, in denen kein R vorkommt oder leinſilbige Worte!
Ariſtoteles Ethi
b. Papiſten vor Luthers Zeit.
corum. Konk. 89, 15. 16.
c. Methodiſten. An Stelle des Wortes tritt on das öfſentliche Reden von Zengen von Nenbekehrten aneigener Erfahrung. vathetiſche Schilderungen von glütlichen oder unglücklichen Seelenzuſtänden.
d. Sekten imallgemeinen. Zektenprediger bringen Tagesneuigleiten, politiſche, ſoziale. literarnte philoſophiſche Fragen auf die Kanzel. Senſationelle Tiemata. Ma. 2, 95. 7, 285. 2386. Beiſpiele: Frauen. ſtimmrecht. Temperänz. Negerbefreiung. Lynchinſtiz V 97, 85. über Verdienſte der Odd Feilows Luth. 31 94. Gefahren der Einwanderung Luth. 45, 189, der. ſchiedene Holzarten, die Salomo beim Tempelhan a brauchte Luth. 19, 94, Nutzen des Seudinms der hani. niſchen Sprache Ma. 3. 126. Zweirod Luth 50, 130.— Durch ſalche Vrediaten wird kein Menſch bekehrt.
Anm. a. Bei den Sekten iſt die Kirche ein Unterhal tungsplah, ein Schauſpielbaus. Durch neue Mittel unt man die Leute anzuziehen. W. 97. 81. S. Fortſchrit — Das hat ſchon Luther prophezeit Luth. 1. 12.
Anm. b.. Zeuanis gegen dieſen Unfug Ma. 4. 18 319. Trauriges Vekenntnis eines Sektenpredigers Lutt 60. 279.
Anm. e. Man muß ſich wundern über die Gednld de Selten und katholiken. die ſich ſolches bieten laſſen. Ihr vertraget, ſo euch jemand ſchindet u. ſ. w. *
Anm. d. Zum Teil iſt noch ein Hunger nach Gotz
Wort vorhanden unter Gliedern der Sektenkirchen, zim Teil aber ſind die Glieder auch ſelbſt ſchuld, indem u von ihren Paſtoren gerade ſolche Predigten erwarten. wonach ihnen die Ohren jücken.
. Neuere lhutheriſche Theologen, in Ritſchle. Hofmann u. ſ. w. Sie folgen einer Weiſe, der oalten Wahrheit den Hals abeudrehen. — Nas ther und viele andere gingen oft einen ſtundenlander Weg. um mal wieder einen Prediger zu hören, der inen Chriſtum verkündiate. Mit. 91. 11.
nichen
Anm. a. Viele Prediger predigen mehr von Me als von Gott. . afl
Anm. b. Lieber, verdirb das Mittageſſen nicht mit —— dünner Waſſerſuvpe. Nichts iſt vordrießlicher, als meidie Schafe umm Inttertrog kommen und iſt kein Funtt da. Ma. 12, 319.
- Ma. 6, 352
- W. 97. 85
- Luth. 45, 21
- Luth.
61, 65
- Ma. 9. 256
- Pi. 36
- Ma. 11, 320
- Pi. Hom.
36
- Ma. 3, 62
- Ma. 3, 61
margin
- Ma. 3, 61. 10, 320
margin
- Ma. 3, 61. 10, 320. 288
margin
- Pi. Hom. 93
margin
- Pi. Hom. 93. 9
margin
- Konk. 89
- Konk. 89, 15
- Konk. 89, 15. 16
- Ma. 2, 95
- Ma. 2, 95. 7, 285
- Luth. 31
- Luth. 31 94
- Luth. 45, 189
- Luth. 19, 94
- Ma. 3. 126
- Luth 50, 130
- W. 97. 81
- Luth. 1. 12 On the Name "Lutheran." (Continued.)
- Ma. 4. 18
- Ma. 4. 18 319
- Mit. 91. 11
- Ma. 12, 319
- Ma. 11, 192
margin
- Ma. 11, 192. 320
margin
- Can. 98, 14
margin
- Neb. 1901, 27
margin
- Ma. 6. 159
margin
- W. 97, 85
margin
- Can. 98, 13
margin
- Luth. 37, 115
margin
- Ma. 1, 220
margin
- Ma. 1, 220. 32, 335
margin
- Ma. 1, 220. 32, 335. 2, 2
margin
- Ma. 1, 220. 32, 335. 2, 2. 26, 320
margin
- Ma. 1, 220. 32, 335. 2, 2. 26, 320. 319
margin
- L. W. 51, 178
margin
- L. W. 51, 178. 179
margin
- Cal. 1904, 58
margin
- N. Il. 1910, 9
margin
- Luth. 63, 184
margin
- Luth. 63, 184. 64, 365
margin
- Wis. 97, 50
margin
- W. 97, 86
margin
- W. 1901, 23
margin
- Luth. 68, 285
margin
- Can. 98. 15
margin
- Luth. 18, 53
margin
- Luth. 18, 53. 54
margin
- Theol. 3, 250
margin
- Ma. 10, 350
margin
vol c, printed page
413–414 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0418_PA413
7.
Der Hanytinhalt der Predigt muß das Cvandet ſein
7. Der Hanytinhalt der Predigt muß das Cvandet ſein. die Prediat von Chriſto. 1 Kor. 2. 2:
mich nicht dafür, daß ich etwas wüßte unter ench. 90 allein Fſum Chriſtum, den Gokrenzigten. (Ma. 1.— 299. W. 68, 3. 1 Kor. 1. 23: Wir aber vrnde den gekrenzigten Chriſtum. (Ma. 25, 61. 62.) 2 e
1. 5: Wir predigen nicht uns ſelbſt, ſondern Jeſum
Chriſtum. (Ter. 1907. 5—7.) 1 Kor. 15, 3: denn
ich habe euch zuvörderſt gegeben u. ſ. w. (W. 68, 35.)
Kol. 1. . 28. Joh. 17, 3.
Anm. a. Der Hauptinhalt aller Predigten ſoll
ſein: die Lehre von Chriſto Ma. 3. 350, Chriſtus Gottes
Sohn L. W. 35, 151. 152, die Erlöſung durch Chriſtum
Ma. 13, 128. N. W. 77, 19. W. 71, 58—60, der Go⸗
kreuzigte hat ſich für uns goegeben L. W. 35, 152, die
Rechtiertigung W. 68, 30. 31. 59, 65, die erſchienene
AInade, die jür alle da iſt L. W. 35, 147. 148, das Wort
von der Verſöhnung Neb. 85, 11. der gute Hirte Ma.
14, 128, der Friede Gottes Jeſ. 52, 7. Neb. 85, 12.
die Wunder Gottes Ma. 24, 13. das ewige Leben L. W.
5, 11.
Anm. b. Das Evangelium muß in der Predigt vorherrſchen, ſich wie ein goldener Faden durch ſie hindurchziehen. Ma. 21, 93. L. W. 12, 100. — Wir haben nicht das Amt des Buchſtabens, ſondern des Geiſtes. 2 Kor. 3, 6. (Paſt. 93.) Tue das Werk eines evangelichen Predigers. 2 Tim. 4. 5. (Walth. Geſ. u. Ev. 2, 391—393. 400.) 1 Kor. 15. 3. (Walth. Geſ. u. Ev. 2, 391.) Richtet den Weg des Herrn. Ma. 24, 373.
Anm. c. Es gibt keinen fruchtbareren Gegenſtand. Keine Predigt dringt mehr durch als dieſe. Ma. 4, 381. 382. Luth. 44, 22. Auch ein Mann, der von den An-tivoden kam, wußte nichts Beſſeres zu ſagen. Ma. 17, 127. — Das Evangelium kann auch von weniger Begabten verkündigt werden. Syn. 72, 28.
Anm. d. Warum iſt die Predigt des Ebangelii das wichtigſte Geſchäft in der Welt? Weil die Welt noch ſteht um des Evangelii willen, weil dieſe Predigt uns von Vott für oalle Zeiten befohlen iſt und ohne ſie kein Menſch ſelig werden kann.
Anm. e. Das iſt auch die Predigt, die wir den Heiden bringen miiſſen. Das Geſetz wiſſen ſie ſchon. — Auch an Kurorten, wo das Publikum gemiſcht iſt, tut es das Evangelium allein. Quart. 6, 233.
Anm. f. Wo das Evangelium nicht gepredigt wird, iſt alle Mühe verloren. Dann iſt die Predigt eine Wolke ohne Waſſer, eine Schale ohne Kern und keine Predigt mehr, ſondern höchſtens ein Kanzelvortrag. Ma. 1, 285. Wo dieſer Artikel nicht getrieben wird, iſt kein Aufhalten
mehr Ma. 2. 253, da iſt der Prediger ein Seelennörder
58 74 und die größte Plage in der Welt. Luth.
5, 48.
Anm. g. Wie ſoll man Evangelium vredigen?
1. In ſeiner ganzen Fülle, wie Chriſtus es ge—
tan hat,
2. nicht ſo trocken, kalt und objektiv, ſondern ſo,
daß jeder erkennt: das gilt mir:
3. ſo daß Chriſtus von allen Zuhörern klar er—
kannt wird.
Anm. h. Chriſtum predigen heißt nicht, ihn als Mu ſter und Vorbild hinſtellen, als Tugendheld, jondern als Heiland und Erlöſer.
Einwand 1. Man müſſe mit dem Evangelium etwas zurückhalten und mehr Geſetz predigen, damit die Leute nicht ſicher werden. Spener betonte mehr die Heiligung — Damit kreuzigt man Chriſtum aufs neue. W. 65, 21.
Einwand 2. Die
Rechtfertigungslehre ſei allgemen bekannt.
Anm. i. Die Rechtfertigung durch Chriſtum
1. wird in Sektenkirchen wenig gepredigt, vom
Papſttum verflucht:
2. von der Welt gehaßt.
1 Kor. 1, 23: den
Juden ein Argernis. Moraliſieren und alles an⸗
dere kann die Welt vertragen, nur die Predigt von
Chriſto nicht. Das Evangelium predigen heißt die
Wut der Hölle auf ſich laden. Ma. 3, 256.
Anm. k. Um Chriſtum predigen zu können, muß man ihn freilich erſt erkannt haben und ſelbſt ein Chriſt ſein
ſ. § 47.
8. Die Predigt muß Geſetz und Evangelium enthal⸗
ten. Luk. 24, 27: Vuße und Vergebung. Etwas da⸗
von ſollte in jeder Predigt ſein. Ma. 3, 256. 2ʃ,222
a. Die Predigt muß Geſetz enthalten,
die Hauptzüge des menſchlichen Verderbens. Wer keine
Bußpredigt halten kann, iſt nicht tüchtig zun Amt. Na.
10. 384. Auch wenn man zu Chriſten redet, darf man
vom Geſetz nicht ſchweigen, da auch ſie das Fleiſch noß
an ſich haben. — Doch ſoll man ‚
1. nicht jeden Tert zu einer Bußpredigt verwen⸗
en,
2. die Predigt nicht mit Geſetz ſchließen.
b' Mitbloßzer Geſebespredigtiſtnicht⸗
ausgerichtet. Veiſpiel: Verthold von Regensburg.
Eine Predigt ſoll darum nie b1 o ß Geſetz enthalten am
allerwenigſten auf Pläten, wo man ſelten hinkommt.
Eine ſolche Prediat, und wenn ſie noch ſo aeum n
wäre keine Predigt für einen chriſtlichen Gottesdienſ Anm. a. Jede Predigt ſoll ſo viel Evangelinm ent⸗
halten, daß ein Menſch ſelig werden kann. Wer in
ob du dieſen oder jenen Zuhörer noch einmal wiederſieh Anm. b. Enthält der Tert lauter Geſetz, ſo muß man
in Einleitung und Schluß noch Evangelium arbrin en.
Wie von jeder Stadt ein Wea nach Waſhington führt. ſo
von jedem Tert ein Weg zu Chriſto hin.
Anm c. Viel wird moraliſiert, ohne daß es der Pre.[Wis. Syn. 9/, 32.
wer weiß. Anſtatt zu ſagen: das müßt ihr glauben,
enn ihr ſelig werden ſollt, ſuche man lieber Glauben
werwechen. Die Wohltaten Chriſti als Veweg⸗
d der Heiligung hinſtellen,
heißt noch nicht recht
Rlium predigen.
im. d. An neuen Plätzen, wo die Leute von Sekten
ni worden ſind und noch nie eine lutheriſche Pre-
gehört haben, gleich mit dem Evangelium anzufan⸗
iſt nicht unrecht. So hat Luther. weil die Leute
r Zeit verſchmachtet waren, vornehmlich mit dem maclium begonnen.
Geſetz und Evangelium müſſen
treng geſchieden ſein. S. Paſtor § 12.
- Ma. 1
- W. 68, 3
- W. 68, 3. 1
- Ma. 25, 61
- Ma. 25, 61. 62
- Ma. 1. 379
margin
- Ma. 1. 379. 380
margin
- Ma. 1. 379. 380. 31, 284
margin
- Ma. 1. 379. 380. 31, 284. 285
margin
- Ma. 1. 379. 380. 31, 284. 285. 34, 348
margin
- Ma. 1. 379. 380. 31, 284. 285. 34, 348. 25, 61
margin
- Ma. 1. 379. 380. 31, 284. 285. 34, 348. 25, 61. 27, 188
margin
- Ma. 1. 379. 380. 31, 284. 285. 34, 348. 25, 61. 27, 188. 5, 31
margin
- Theol. 3. 234
margin
- Mich. 86, 13
margin
- Mich. 86, 13. 14
margin
- O. 1903, 20
margin
- Syn. 72, 39
margin
- W. 68, 35
- Ma. 3. 350
- L. W. 35, 151
- L. W. 35, 151. 152
- Ma. 13, 128
- N. W. 77, 19
- W. 71, 58—60
- L. W. 35, 152
- W. 68, 30
- W. 68, 30. 31
- W. 68, 30. 31. 59, 65
- L. W. 35, 147
- L. W. 35, 147. 148
- Neb. 85, 11
- Ma.
14, 128
- Neb. 85, 12
- Ma. 24, 13
- L. W.
5, 11 Preface to the 1859 Volume.
- Ma. 21, 93
- L. W. 12, 100
- Past. 93
- Ges. u. Ev. 2, 391–393
- Ges. u. Ev. 2, 400
- Ges. u. Ev. 2, 391
- Ma. 24, 373
- Ma. 4, 381
- Ma. 4, 381. 382
- Luth. 44, 22
- Ma. 17, 127
- Syn. 72, 28
- Quart. 6, 233
- Ma. 1, 285
- Ma. 2. 253
- Luth.
5, 48
- N. W. 77, 20
margin
- N. W. 77, 20. 21
margin
- Neb. 98, 35
margin
- L. W. 37, 297
margin
- L. W. 37, 297. 298
margin
- Proc. 99, 10
margin
- Proc. 99, 10. 11
margin
- N. Il. 1910, 9
margin
- Luth. 2, 8 Who Is Converted?
margin
- Luth. 2, 8. 4, 152
margin
- Ma. 13, 128
margin
- N. W. 77, 21
margin
- W. 68, 30
margin
- W. 68, 30. 31
margin
- Ma. 1, 379
margin
- Ma. 1, 379. 380
margin
- Luth. 60, 210
margin
- Ma. 29
margin
- Ma. 29 339
margin
- Luth. 5, 110
margin
- Ma. 4, 127
margin
- Ma. 4, 127. 128
margin
- Ma. 4, 127. 128. 2, 51
margin
- Ma. 4, 127. 128. 2, 51. 1, 381
margin
- Ma. 4, 127. 128. 2, 51. 1, 381. 12
margin
- Ma. 4, 127. 128. 2, 51. 1, 381. 12. 319
margin
- L. W. 31. 43—46
margin
- L. W. 31. 43—46. 7
margin
- Ma. 19, 47—50
margin
- W. 74, 60
margin
- N. W. 79, 51
margin
- Ges. u. Ev. 2, 49
margin
- W. 65, 21
- Ma. 3, 256
- Ma. 3, 256
- Ma. 3, 256. 2
- Ka. 10, 384
- Ka. 92, 38
margin
- Ma. 31, 286
margin
- Mag. 6, 90
margin
- Mag. 6, 90. 91
margin
- Neb. 98, 35
margin
- W. 74, 58
margin
- W. 68, 33
margin
- O. 1903, 20
margin
- W. 68, 32
margin
- W. 74, 58
margin
- W. 74, 58. 68, 34
margin
- Ma. 25, 61
margin
- Ma. 25, 61. 2, 283
margin
- Ma. 27, 158
margin
- Ma. 27, 158. 159
margin
- Ma. 27, 158. 159. 8, 284
margin
- Ma. 27, 158. 159. 8, 284. 285
margin
- Ma. 27, 158. 159. 8, 284. 285. 13, 314
margin
- Ma. 27, 158. 159. 8, 284. 285. 13, 314. 24, 373
margin
- W. 68, 33
margin
- Neb. 88. 9—1
margin
- Neb. 88. 9—1 12
margin
- L. W. 33, 273
margin
- L. W. 33, 273. 274
margin
- L. W. 35, 149
margin
- W. 59, 51
margin
- Ma. 31, 288
margin
- Ma. 31, 288. 27, 187
margin
- Wis. Syn. 94, 31
margin
- Past. 94
margin
- Past. 95
margin
- Ma. 24, 93
margin
- Ma. 24, 93. 91
margin
- Ma. 24, 93. 91. 17, 128
margin
- Ma. 24, 93. 91. 17, 128. 5, 195
margin
- Ma. 24, 93. 91. 17, 128. 5, 195. 196
margin
- Neb. 98, 38
margin
- L. W. 12, 101
margin
- Ges. u. Ev. 1, 58
margin
- Neb. 98, 35
margin
- Luth. 65, 23
margin
- Luth. 65, 23. 24
margin
- Quart. 5, 93
margin
- Quart. 5, 93. 91
margin
- W. 59. 51
margin
- Mag. 6, So. 90.
- Geſ. u. Ev. 5239.
- Jo. S80, 68.
vol c, printed page
414–417 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0419_PA414
9.
Der ganze Rat Gottes ſoll gepredigt werden
9. Der ganze Rat Gottes ſoll gepredigt werden. 5
Roj. 12. 32: nichts davon tun. 2 Tim. 3, 16: alle
miſt nüte. Ap. 20, 20: nichts verhalten. 20, 27:
le den Rat Gottes. Nöm. 15. 4. — Alle Lehren
en zuſanmnen wie eine Kette. Nimmt man ein
ed heraus, ſo iſt die Kette zerriſſen. Ma. 19, 78. Amn. a. Unrecht iſt es darum und ein Kirchen— ub wenn ein Paſtor einen Artikel unberückſichtigt ein Mangel. wenn er zwar predigt, daß man glau⸗
ei joll, aber nicht, wie man zum Glauben kommt, wenn
*war alle Lahren erwähnt, aber nie gründlichen Un⸗
erricht über eine Lehre gibt. Paſt. 90 —92. L. W. 12
0. Ma. 24, 93. 11, 102.
Unm. b. Lehren, die man treiben ſoll. ſind z. B. Uring. Wert der heiligen Schrift, Chriſti Perſon. Amt
Reich, Enadenmittel. Wiedergeburt, Rechtfertiaung,
Uuſie. Glanbe, Heiligung (L. W 35. 177), aute Werke
92, 4. 45), Sünde. Tod, Weltende, Nächſtenliebe,
drttei, Mitteldinge u. ſ. w.
Aum. e. Manche Lehren ſoll man inſonderheit
hen. 3. A. Anſe. (Elanbe. Rechtfertigung und Heili—
zunn. Konk. 213, 41.
Aum. d. Gehört man nicht mehr unter die Maben,
5 ol man auch kein Steckenv ferd haben. Die lu—
Früthe Kirche hat keine Lieblingslehre, die ſie auf
8 anderer treibt. N. W. 77, 48. Luther trat für
U5 Lehre mit demſelben Eiſer ein. N. W. 77. 51. —
— dagegen die Methodiſten mit ihrer Lehre 14 Vekehrung. Adventiſten mit dem tauſendiährigen
Papiſten mit dem Fegfener und der Meſſe. Pie⸗
ien mit der Heiliaung. Can. 91. 34. 35. N. W. 77.
N. 76, 17.
in n. e. Der Paſtor ſollte verſuchen,
in jedem Jahre un alle Lehren abzuhandeln.
9 . Am Anfang des Kirchenjahres kann der
einen Plan ausarbeiten, wie er alle Lehren auf
welnen Sonntage verteilt. Veiſpiel eines ſolchen n Ma. 15, 379—383.
Fetn 9. Der ganze Nat Gottes zur Seligkeit iſt ge⸗
art. Es bedarf keiner neuen Offenbarung.
Anm. h. Freilich hat jede Lehre ihr Maß, Reitind Alter. Man muß auch auf Zeit und Umſtände Ri nehmen.
- Ma. 19, 78
- Past. 90–92
- L. W. 12
- L. W. 12
0
- Ma. 24, 93
- Ma. 24, 93. 11, 102
- L. W 35. 177
- Konk. 213
- Konk. 213, 41
- N. W. 77, 48
- N. W. 77. 51
- Can. 91. 34
- Can. 91. 34. 35
- Ma. 15, 379—383
- Past. 90
margin
- Ma. 7. 157
margin
- Ma. 7. 157. 19, 78
margin
- Can. 91, 34
margin
- L. W. 12, 97
margin
- Pi. Hom. 293
margin
- Quart. 4, 196
margin
- Il. 76, 37
margin
- N. W. 77, 52
margin
- Past. 90
margin
- Ma. 19, 78
margin
- Ma. 19, 53
margin
- N. W. 77. 53
margin
- Wis. Syn. 93, 21
margin
- Wis. Syn. 93, 21. 22
margin
- Ma. 10, 96
margin
- Can. 98, 13
margin
- Ma. 11. 320
margin
- Theol. 8, 179
margin
- Past. 91
margin
- N. W. 77, 13
margin
- Ma. 11, 192
margin
- Ma. 9
margin
- Past. 90
margin
- Pi. Hom. 29
margin
- W. 1903, 10
margin
- W. 1903, 10. 11
margin
- Past. 96
margin
- Past. 97
margin
- N. W. 77.
N. 76, 17.
in
vol c, printed page
417–418 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0421_PA417
10.
—
10. Immer dasſelbe und doch anders.
a. Wirpredigen von Jahr zu Jaht in mer dieſelben Katechismuswahrheites Phil. 3, 1: daß ich euch immer dasſelbe ſchreibe u. ſr Das trägt bei zur Sicherheit und macht uns deſto gr wiſſer.
Anm. a. Ein Prediger ſoll kein Wetterhahn ſein, Lr heute umſtößt, mas er geſtern gepredigt hat.
Anm. b. Wir ſollten dasſelbe auch mit der Ausdrücken bezeichnen, damit die Zuhörer nich 3 meinen, nene Doagmen zu hören.
Einwand 1. Warum kann der Paſtor nicht einmol en was Neues predigen? Ich gehe nicht in die Lirt ich habe ſchon oft gehört, was der Paſtor predigt. — Manche Leute hören gern alles möaliche Neue außer halb der Bibel, aber damit wäre der Kirche nicht gedi Wir eſſen auch alle Tage die Speiſe, die wir ſchon lenn kennen. ‚
Einwand 2. Wenn man immer dasielbe vredin wird man ſich bald leer predigen. — Man ꝛre nimmer aus das Wort der Gnade. Die Hungrigen figer mit Gütern. Bittet. ſo werdet ihr nehmen.
b. Und doch ſoll die Predigt jedes ga! wieder anders ſein, auch wenn Tert und Tim ſchon behandelt worden ſind. —
„Der Paſtor wächſt von Jahr zu Jahr an b
kenntnis. Wer fleißig ſtudiert, findet in demüt.
ben Tert immor neue Tiefen der Weisheit.
2. Die Bedürfniſſe der Gemeinde verändem
ſodaß der Paſtor bald dieſe, bald jene Seite dejr
ders hervorkehren muß. 1
Anm. a. Wie kann man Abwechslung n Predigten hinein bringen? Wie verſchieden ſind 24 Themata, die man aus einem Tert herauszihen L— Beiſpiele: Pi. Hom. 108. 109. Das einemal konn ö eine Erklürung des ganzen Tertes geben, das mal eine Hauptlehre weitlänfiger ausjühren, —. dnn
7— mal eine ausführlichere Nutzanwendung geben. Tire konn man mit andern Vibelſprüchen beneſe aun Gleichniſſe zur Erklärung herbeiholen u. ſ. w.— gegraben, es findet ſich immer wieder neues Gold. (65 tes Wort iſt umerſchöpilich. In
Anm. b. Güten ſoll man ſich. daß man nicht m in dasſelbe alte Fahrwaſſer hineingerät, auf 2 7*—
— Leier ſpielt, die Brocken ſo vorträgt, wie man . Deminar mitaebracht hat oder wohl gar früber ln Predigten wörtlich wiederholt. Das iſt lanmeii Paftor und Inhörer. So trocken und arm bat a tur die Veredſamkeit nicht gemacht, daß man mr I iber denſelben Gegenſtand gut reden könnte. — “ Manna wurde auch verſchieden zubereitet.
I1. Inhalt und Form der Predigt.
a. Der Inhaltiſt die Hauptſache, die Form
hunnt erſt in zweiter Linie in Botracht. Nur keine leere
önrednerei. Seifenblaſen. Pi. Hom. 406. Stroh⸗
ner.
Anm. a. Die Bekehrung hängt nicht ab von der
5 orm der Predigt. Die mächtigſte Predigt bleibt oft
nne Wirkung auf ein Herz, während ein einfaches Wort les ansrichtet. Auch eine Predigt mit mangelhafter
orm kann Seelen gewinnen. Ma. 2, 2 Ium. b. Wer ſich nur um die ſchöne Form bemüht. icht einem Schuhmacher, der ſchöne Schuhe macht, aber das Leder ſich nicht kümmmert. Ohne gutes Material
kann er geſchickteſte Künſtler nichts ausrichten.
d. Dochiſmauch die Form nicht zu unter.“
ſchäden. Iſt der Inhalt wichtig, ſo kann auch die
gorm nicht gleichgiltig ſein.
1. Durch mangelhafte Form kann viel Segen ver
hindert werden.
2. Die Zuhörer wiſſen die gute Form zu ſchätzen.
Sie merken 3. B., ob der Redner bei der Sache bleibt
oder nicht.
Anm. a. Die Zuhörer ſehen viel auf die Form. Dem
könnte manchmal erwas mehr Entgegenkommen gezeigt
werden.
Anm. b. Zur Form gehört die logiſche Anlage der
rdanken, die grammatiſche Stiliſierung der Gedanken
und der mündliche Vortrag.
Anm. c. Die Form der Predigt iſt nicht von Gott vor⸗
geſchrieben. Unſere jetzt übliche Form hat ſich ſo nach
und nach entwickelt.
Eigenſchaften der Predigt.
- Pi. Hom. 108
- Pi. Hom. 108. 109
- Süd. 1900, 14
margin
- Ma. 2, 24
margin
- Ma. 2, 24. 25
margin
- Ma. 5, 356
margin
- Ma. 2. 24
margin
- Ma. 2. 24. 25
margin
- Kueg. 1, 582
margin
- Kueg. 1, 583
margin
- Süd. 1900, 14
margin
- Ma. 4, 285
margin
- Ma. 4, 285. 286
margin
- Ma. 4, 285. 286. 11, 320
margin
- Theol. 8, 179
margin
- Theol. 8, 179. 180
margin
- Quart. 5, 99—101
margin
- Ma. 8, 252
margin
- Ma. 6, 383
margin
- Ma. 6, 383. 5, 356
margin
- Ma. 8. 252
margin
- Ma. 8. 252. 254
margin
- Ma. 8. 252. 254. 2
margin
- Ma. 8. 252. 254. 2. 28
margin
- Theol. 8, 179
margin
- Pi. Hom. 406
- Ma. 2, 2
- Ma. 2, 2 I
- Ma. 20, 248
margin
- Past. 107
margin
- Ma. 10, 95
margin
- Pi. Hom. 5
margin
- Pi. Hom. 5 2
margin
- Ges. u. Ev. 39, 10
margin
- Ma. 2, 153
margin
- Pi. Hom. 132
margin
- Past. 107
margin
- L. W. 12. 136
margin
- Ma. 21, 219
margin
- Past. 107
margin
- Past. 108
margin
- Ma. 6, 30
margin
- Ma. 6, 30. 2, 153
margin
- Ma. 6, 30. 2, 153. 2
margin
- Ma. 6, 30. 2, 153. 2. 3
margin
- Ma. 6, 320
margin
- Quart. 4, 201
margin
- Ma. 20, 250
margin
- Ma. 20, 218
margin
- Quart. 1, .
vol c, printed page
418–419 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0422_PA418
12.
—
12. Die Predigt ſoll ſein
. ſchriftgemöß. Das iſt ſie noch nicht immer, wenn
ſie aus hiner Abelſprüchen und kirchlichen Redeweiſen
zmammengeſert iſt:
b. tertaemäß, ſ. § 13:
c. paſſend. Sie muß enthalten.
was ſich ſchickt nach
Zeit. Eelenenbeit. Ort und Zuhörern.
Es gehört dazu,
daß die Prediot ſei
1. zeitsemäß, ſ. S1,
). den uhörern entſprechend. ſ. §
157
d. erbaulich, ſ. 8 163
0. wohldeordnet⸗ ſ. 8
17:
18:
i. einscitlich, ſ. S.
3. einfach, ſ. 8 0:
h. vonmlär. ſ. §S 20;
i. kurz;, ſ. § 21:
k. dentlich und entſchieden, ſ. S 22;
I des Serz der Zuhörer treffend. .
§3.
- L. W. 35, 113
margin
- Ma. 1, 285
margin
vol c, printed page
419 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0423_PA419
13.
Die Predigt ſoll textaemäß ſein
13. Die Predigt ſoll textaemäß ſein. Der Inhalt der
—
Predigt, das Thema und alle leitenden Gedanken müſ⸗
ſen aus dem Tert entwickelt werden Ma. 22. 278. de Tert muß maßgebend ſein für Thema und Teile. V. 6, 255. Die Predigt ſoll Auslegung und Anwendun des Tertes ſein. Ma. 2, 153. Die Lehre ſoll aus den Teyt fließen oder durch eine naheliegende Schlußiolee. rung daraus abgeleitet werden. Ma. 8. WI. Lehre, Ermahnung, Strafe, Troſt muß aus dem Nn fließen. Ma. 2, 122.
Anm. a. Die Predigt ſoll auf dem Tert aufgebaut
ſein, wie ein Gebände auf dem Fundament.
Anm. b. Der Tert ſoll Leitſtern. Quelle, Grundlone
Schranke und Seele der Predigt ſein. ‚
Anm. c. Hat ein Paſtor ſeinen Tert verleſen. 10
ſteht es ihm nicht mehr frei, zu reden, was er will in.
dern er muß den Gegenſtand behandeln, der im Tert ge
geben iſt. Alles andere hat den Anſchein, als ob es an
unrechten Ort geredet ſei.
Anm. d. Nur ſo erhält die Gemeinde die Rürgichen.
daß ihr hier Gottes Wort gepredigt wird. Nur ſo kem
ſie recht prüfen.
Anm. e. Iſt eine Predigt nicht tertgemäß, ſo iſt fr
ein frommer Betrug. Die Zuhörer werden merker. eh
das, was der Prediger aus dem Tert beweiſen mil,
nicht im Tert liegt.
Anm. f. Man ſoll darum
1. nicht vom Tert abſchweifen oder ihn ganz un—
berückſichtigt laſſen. Viele verlaſſen den Voden und
ſchiffen in der Luft. Um den Tert hermnate
(Maa. 1. 143), iſt ein Armutszeugnis. Ma. 6. 35.
Bleibe bei dem Tert. Ma. 12, 218:
2. nicht aus dem Tert herauspreſſen, was ritt
drin ſteht. Das macht die ganze Predint verdit,
tia. Man darf die Sache nicht bei den Haaren ber.
beixichen. Erkordert die Liebe und die Not de
Gemeinde, über etwas jetzt zu reden, nas nitt
der Perikope ſteht, ſo nehme man einen Freiter
Ma. 1. 150. 151. 29. 29, 125. 126: 10
3. dem Tert auf den Erund gehen ind te
ſchöyſen. Den Tert erſchöpfen, heißt nicht alle
gen, mas über den Tert geſagt werden kann 10
konn das Meer ausſchövfen? Ma. 3. 123 1*¹
ſondern die Hauptmomente des Tertes zu —*
tenden Gedanden der Predigt machen. .n 0 Anm. a. Es iſt nicht nötia, daß man jedesma
Skonns des Tertes zum Ausdruck bringt. demn Anm. h. Eine Predigt. die zu verſchiedenen Te
paſit, kann nicht tertgemäß ſein. ört ſlih Ann. i. Zum tertaemäßen Predigen gebört erttit
ges Studieren des Tertes, damit man ihn recht v
und ihm keinen fremden Sinn unterlegtt. Eim· Anm. k. Bei Katechismusvredigten fällt dieſe
ſchaft fort, oder die Katechismusworte treten an
des Bibelwortes. izt 14. Die Predigt ſoll zeitgemäß ſein. Das heiß
a. nicht, ſich nach dem herrſchenden Zeitgeiſt richten
urd den Leuten predigen, wonach ihnen die Ohren jücken,
die alten Dogmen fahren laſſen u. ſ. w. Gal. 1, 10:
Predige ic denn jen Menſchen oder Gott zu Dienſt? b. nicht, alle Neuigeeiten, die man im Laufe der Woche
gebört hat, auf die Kanzel bringen. Nichts iſt wider-
wärtiger, als ein Zeitungskrämer auf der Kanzel: (. ſondern Zeit und Umſtände berückſichtigen. Kol. 4,
5. Schicket euch in die Zeit. Eph. 5, 16. Dazu gehört,
daß man
1. Rückſicht nimmt auf die kirchliche Jahreszeit.
Zu Weihnacht würde man keine Predigt halten über
den Gehorſam gegen die Obrigkeit;
é
2. achtet auf die Gefahren, Vorurteile, Sünden,
Verſuchungen unſerer Zeit. Jede Zeit hat ihre be⸗
ſonderen Eigenheiten. Darun wird man zu man⸗
chen Zeiten dieſe oder jene Wahrheit beſonders trei⸗
ben, z. B. zur Zeit des Krieges 1860 über Skla—
verei, zur Zeit des Gnadenwahlsſtreites über Gna“
denwahl. Wir ſollen beſonders die Sünden unſe⸗
rer Zeit, unſeres Volkes, unſerer Gemeinde ſtrafen.
Quart. 4. 198. 203:
3. in Bezug auf Form. Art und Weiſe der Pre-
digt ſich den Sitten unſerer Zeit anbeguemt. Wir
lönnen heute nicht ſo reden wie Luther geredet hat.
Die Predigt muß up to date“ ſein.
Anm. a. Ein zeitgemäßer Prediger war Chriſtus.
Unm b. Eine Predigt ſollte nicht ſo ſein. daß man
ih keine Spur anmorkt von der Zeit, in der ſie gehalten
wude. Luthers Predigten ſind heute nicht mehr zeitö
genäß. Wir müſſen, wenn wir Lnther predigen wollen,
lere Predigten unſerer Zeit anvaſſen.
Aum. d. Darum hat Gott ein verſönliches Prediat⸗
arn geſtiftet, damit das Wort immer den Verhält—
m d.deraßt werden ſoll. Sonſt wären Vorleſer ge— aum. d. Nicht alles vaßt für jede Zeit und jeden Ort.
„ Ciwand. Es ſei zur rechten Zeit oder zur Unzeit.
Rtt f 2. — Das heißt: ob es den Leuten vaßt oder
Viele halten das Strafen der Sünde immer für
weitgemän. Die Lehre von Buße und Glauben iſt
mmer In der Zeit, ob es den Leuten gefällt oder nicht. 5. ie Predigt ſoll den Zuhören angepaßt ſein.
da, Die Gemeinden
Gann; ö ſind verſchieden.
aeinde hat ihre beſonderen Vodürfniſſe. Der
Iid ſn rdenenß ſeine Predigt einrichten. Das
ich zeigen in Bezug auf
ehre. Man kann nicht mit jeder Gemeinde
lerlei Lehre handeln. In neuen Gemeinden und
Miffionsplätzen muß man erſt Grund legen, nicht
harte Speiſe, ſondern Milch darreichen. Man nin
für gewöhnlich nicht mit einer Predigt über hre
denwahl oder Loge anfangen, es müßten denn d⸗
Verhältniſſe ſo zugeſpitzt ſein, daß es nicht zu rn
gehen iſt;
12,
2. Strafen der falſchen Lehre. B
mik, wo der Grund noch nicht gelegt iſt, iſt m
Plavbe. Auch wird man nicht alle erdenklite
Ketzereien widerlegen, ſondern nur die, don den
die Gemeinde angefochten werden könnte;
3. Strafender Sünde. Man wird germ
die Sünden ſtrafen, die in der Gemeinde m
Schwange gehen;
4. Troſt. Man wird da mehr Troſt brinzn
wo man zu einer Chriſtengemeinde redet, als dn
wo der große Haufe der Zuhörer vielleicht zienls
kirchlos und ſicher iſt.
Anm. a. Was bedarf meine Gemeinde? Die Fran
kann der Prediger nicht umgehen. ‚ Anm. b. Was für Landgemeinden paßt, vaßtci
nicht für Stadtgemeinden. ‚
b. Auch innerhalb der Gemeinde ſir!
die Menſchen verſchieden. Außerlich: de
nen ſind gelehrt. die andern ungelehrt, die einen wen
andere arm.
Innerlich: Bußfertig und unbußiern:
Und der Tiſch ſoll in der Prediat für alle gedect 10
Der Paſtor ſoll darum mancherlei Speiſe auftragen m
jedem ſeine Gebühr geben. — Auch muß der Paſtor R⸗
ſicht nehmen — 5
1. auf die Jugend:
2. auf ſolche, die die dentſae Sprache nich n.
*
ſo gut verſtehen. Sprachenfrage. Inwiewen e
die engliſche Predigt der amerikaniſchen Ferm
paſſen ſoll Quart. 4, 181. 182.
Anm. a. Was von der Predigt gilt, gilt aut e
der Kaſualrede. Anders wird die Leichenrede Luaß
einem treuen Chriſten als bei einem, der ſich nur rer
zur Kirche gehalten hat.
Anm. b. Auch hier iſt zu wiederholen. Kutd v.
im vorigen Paraaraphen geſagt iſt, daß Gott gerade
deswillen ein verſönliches Prediatamt geſtiftet hat. v
mit die Prediat den Zuhörern angevaßtt werde. 9 Anm. c. Darum kann man eine früher habolte
digt meiit nicht wieder wörtlich halten. Eine Rünt
in der Hauptgemeinde gehalten, will oft in der uu
nicht vaſſen. — Anm. d. Wer die Vrediat den Zubörern nicht ane
iſt wie ein Arzt, der Medizin verſchreibt ohne Rückittht a
Natur. Alter und Stärke des Kranken.
Anm. e. Beiſpiele: Samui
1. Gute: Chriſtus redet anders zur Samu
als zu Pilatus. Paulus redet anders 12 n
(Av. 17, 15—31. Ma. 35. 219. 250) 3 „
rufalem. Paſt. 96. L. W. 12, 103. — .
nätig iſt, gibt er Milch und nicht ſtarke Speiſe. — Als Luther zum Michaelisfeſt am Hofſe predigte, redete er nicht von den Engeln, ſondern wider die Heuchler und Prahler mit ihrer Gerechtigkeit. Ma.
35., 356.
2. Nicht nachahmungswerte Beiſpiele: Vor alten Meibern vom Eheſtand Ma. 1. 286. 285; vor Indaliden über Kinderzucht Theol. 3,. 232, vor armen Lenten gegen Geiz und Wucher Ma. 10, 191. 8., 251. im Armenhaus gegen Kleiderhoffart und am löniglichen Hofe gegen Armnt Ma. 1, 282, vor Radſpinnerinnen, daß man keine Amme halten ſolle. Ma. 13. 160. 15, 352. 8, 254. 12, 258. Paſt. 96. L. W. 12, 103. Ouart. 4. 201.
Anm. f. Die Predigt den Zuhörern anpaſſen iſt ein
Innitgriff eines Paſtors. — Dazu gehört auch, daß man
olkstümlich und einfach redet. Jo. 97, 125.
Anm. g. Um das Ziel zu erreichen,
1. muß der Paftor ſeine Leute aufſuchen und ihre Bedürfniſſe kennen lernen. Auch Paulus erkundigte ſich erſt, mit was für Lenten er es zu tun hatte. Ap. 10, 29;
2. darf der Paſtor nicht ſchnell wechſeln. Je länger er auf ſeinem Poſten bleibt, deſto beſſer wird er ſeine Zuhörer kennen.
- Palm. 377
margin
- Palm. 377. 12
margin
- Mag. 1
margin
- Ma. 22. 278
- Ma. 2, 153
- Ma. 8
- Ma. 2, 122
- Ma. 6. 35
- Ma. 12, 218
- Ma. 1. 150
- Ma. 1. 150. 151
- Ma. 1. 150. 151. 29
- Ma. 1. 150. 151. 29. 29, 125
- Ma. 1. 150. 151. 29. 29, 125. 126
- Ma. 3. 123
- Ma. 3. 123 1
- Ma. 2, 217
margin
- Ma. 2, 217. 18, 179
margin
- Pi. Hom. 22
margin
- Ma. 8, 250
margin
- Ma. 5, 32
margin
- Pi. Hom. 24
margin
- Ma. 20, 296
margin
- Ma. 20, 296. 297
margin
- Ma. 20, 296. 297. 18, 180
margin
- Ma. 18, 179
margin
- Pi. Hom. 86
margin
- Ma. 2, 311
margin
- Ma. 2, 311. 6, 256
margin
- Ma. 1. 28
margin
- Ma. 1. 28. 29
margin
- Ma. 1. 28. 29. 2, 313
margin
- Ma. 1. 28. 29. 2, 313. 6
margin
- Ma. 1. 28. 29. 2, 313. 6. 319
margin
- Ma. 2, 153
margin
- Ma. 22, 278
margin
- Pi I
margin
- Ma. 3, 217
margin
- Ma. 3, 217. 218
margin
- Ma. 22
margin
- Ma. 22 278
margin
- Ma. 22 278. 279
margin
- W. 97, 89
margin
- Ma. 27, 284
margin
- Quart. 4. 198
- Quart. 4. 198. 203
- Wis. Syn. 94, 30
margin
- Quart. 4. 193—195
margin
- Past. 105
margin
- L. W. 12. 134
margin
- Ma. 1, 253
margin
- Ma. 1, 253. 19, 173
margin
- Ma. 19, 175
margin
- Ma. 7, 158
margin
- Ma. 7, 158. 1, 28
margin
- Ma. 19. 173
margin
- Ma. 19. 173. 174
margin
- Past. 106
margin
- Past. 105
margin
- L. W. 12, 134
margin
- O. 65. 59
margin
- W. 1903, 10
margin
- W. 1903, 10. 11
margin
- Past. 96
margin
- Past. 97
margin
- W. 97, 89
margin
- W. 97, 89. O
margin
- Ma. 19, 173
margin
- Quart. 4, 198
margin
- Quart. 4, 198. 199
margin
- Past. 106
margin
- L. W. 12. 135
margin
- Ma. 7, 158
margin
- Past. 106
margin
- W. 97, 89
margin
- Past. 105
margin
- Ma. 1. 282
margin
- Ma. 1. 282. 158
margin
- Ma. 7. 157
margin
- Past. 95
margin
- Past. 175
margin
- Past. 21
margin
- Past. 9
margin
- L. W. 12, 102
margin
- Past. 95
margin
- Past. 96
margin
- Past. 100
margin
- L. W. 12. 102
margin
- Cal. 91. 60
margin
- Cal. 91. 60. 61
margin
- Ma. 27. 283
margin
- Ma. 27. 283. 13, 160
margin
- Ma. 27. 283. 13, 160. O
margin
- Ma. 1, 152
margin
- Cal. 92, 38
margin
- Past. 96
margin
- Past. 98
margin
- Ma. 1. 282
margin
- Ma. 1. 282. 315
margin
- Ma. 1. 282. 315. 316
margin
- Quart. 4, 181
- Quart. 4, 181. 182
- Ma. 35. 219
- Ma. 35. 219. 250
- Past. 96
- L. W. 12, 103
- Cal. 92, 39
margin
- Cal. 92, 39. 10
margin
- Past. 100
margin
- L. W. 129
margin
- L. W. 129. 130
margin
- Past. 101
margin
- L. W. 12, 130
margin
- L. W. 12, 130. 131
margin
- Past. 103–105
margin
- Theol. 3, 232
margin
- Ma. 1, 345
margin
- L. W. 21, 195
margin
- L. W. 21, 195. 196
margin
- L. W. 21, 195. 196. 12, 143
margin
- Ma. 4, 156
margin
- Ma. 4, 156. 1, 29
margin
- Ma. 4, 156. 1, 29. 281
margin
- Palm. 576
margin
- Palm. 576. 587
margin
- Ma. 34, 348
margin
- Ma. 34, 348. 349
margin
- Mit. 1903, 42
margin
- Mit. 1903, 42. 43
margin
- Ma. 2, 152
margin
- Cal. 94, 61
margin
- Quart. 1. 200
margin
- Theol. 3, 232
margin
- Past. 96
margin
- Theol. 3, 233
margin
- Mag. 6, 16
margin
- W 19. 209—211
margin
- W 19. 209—211. 9
margin
- W 19. 209—211. 9, 25
margin
- Ma.
35
- Ma.
35., 356
- Ma.
35., 356.
2
- Ma. 1. 286
- Ma. 1. 286. 285
- Theol. 3,. 232
- Ma. 10, 191
- Ma. 10, 191. 8
- Ma. 10, 191. 8., 251
- Ma. 10, 191. 8., 251. i
- Ma. 1, 282
- Ma. 13. 160
- Ma. 13. 160. 15, 352
- Ma. 13. 160. 15, 352. 8, 254
- Ma. 13. 160. 15, 352. 8, 254. 12, 258
- Past. 96
- L. W. 12, 103
- L. W. 12, 103. O
- Jo. 97, 125
- Ma. 2
margin
- Ma. 2 252
margin
- Quart. 4, 208
margin
- Cal. 94, 61
margin
- Ma. 27, 283
margin
- Ma. 27, 283. 2, 285
margin
- Mag. 1, 144
margin
- Ma. 19, 211
margin
- Ma. Zi. S S. 15•
- Ma. 1, —152.
vol c, printed page
419–423 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0423_PA419
16.
—
16. Die Predigt ſoll erbanlich und praͤktiſch ſein, das
eißt. ſie muß Dinge behandeln, die zur Erbauung im
lanben und Gottſeligkeit dienen. 1 Kor. 14, 3. 4.
Anm. Eine Predigt iſt
1. erbaulich, wenn man mit der Lehre den Grund legt und auf dem Grunde weiter baut;
2. nicht erbaulich, wenn man redet über Politik, Naturlehre oder über allerlei Spitzfindigkeiten und Fragen der Neugier, ſelbſt wenn ſie aus der Schrift genommen ſind, z. B. Predigten über Geſchlechts— regiſter, über den Mantel, den Paulus zu Troas
ließ u. ſ. w. Veral. 8 6 a. und d.
- Pi. Hom. 92
margin
- Pi. Hom. 92. 94
margin
- Pi. Hom. 92. 94. 73
margin
- Pi. Hom. 92. 94. 73. 74
margin
- Ma. 22. 279
margin
- Ma. 22. 279. 8, 187
margin
- Neb. 1903. 57
margin
- Syn. 93, 24
margin
- Syn. 93, 24. 25
margin
- Pi. Hom. 93
margin
- Pi. Hom. 93. 91
margin
- Pi. Hom. 93. 91. 35
margin
- Pi. Hom. 93. 91. 35. 36
margin
- Ma. 24. 157
margin
- Ma. 24. 157. 9, 60
margin
vol c, printed page
423 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0426_PA423
17.
Die Predigt ſoll wohlacordnet ſein
17. Die Predigt ſoll wohlacordnet ſein. Der Predi-⸗
Leer ſoll nicht alles durcheinander werfen, ſodaß die Pre⸗
digt weder Hand noch Fuß hat. daß man nicht weiß—
s gchauen und geſtochen, ob es geharft oder gepfiffen
Ma. 11, 386. Wis. Syn. 99, 18. Manche werfen in einen Tovf. reden bald über Sünde, bald über rſtehung, bald über Abendmahl. Ma. 1, 317. Neb.
, 37. Ein hingeworfener Steinbaufen iſt kein Haus.
7 Ma.
Oamns muß nach einem Rlan eebaut werden.
7, 351. 2. 222. 1, 116. Pi. Som. 121. Das Heer
mußein Schlachtordnung aufgeſtellt, das Brot zugeſchnit⸗
en werden. Ma. 1, 116. 2. 222. 19. 214. 1, 93.
Vi. Ho'n. 125. — Das iſt nötia
. fürden Poſtor ſelbſt, damit er nicht in Ver—
Wrnna kommt. Ordnung iſt die Hauntſtiine des Ge.
262. 29, 121
125. L.
W. 21, MBo.;
döchtniſſes Wa. 1, 59. 4, 659. 63, macht Lehren und
Pi. Hom.
Lernen zur Luſt. Pi. Hom. 125. Ordnung erleichter:
131. 132.
das Memorieren, während ein wirres Durcheinondan ſchwer einzuprägen iſt. Ma. 20, 255. Pi. Hom. 73.
b. für die Gemeinde, damit ſie alles ben
faſſen und behalten lbann Wer gut unterſcheidet, L4n
gut. W'o. 1, 117. enfuſes Zenn wird ſchwer her
ten, macht nicht viel Eindeuck. Ma. 20, 251.4 Ordurr.
fördert das Verſtändnis, Unordnung verwirrt. Paf.1
L. W. 12, 137. Pi. Hom. 133. Zuſammenhangelri⸗
Reden hindert viel Segen. Paſt. 108.
Anm. a. Eine ungeordnete Predigt, ein Miſhmnt
iſt wie ein buntes Feuerwerk, ein Reden, aber keine R
Anm. b. Der Paſtor ſoll ſein
1. lehrhaftig. Wer überhaupt nicht imitande ii
klar und deutlich zu reden, gehört nicht als Predirn
in das Gotteshaus;
2. ein Dialektiker.
Anm. c. Der Paſtor ſoll beim Thema und bidn
Sache bleiben, nicht jeden Kriegsmann anſprechen, nin
überall einen Ständerling nehmen.
Anm. d. Darum iſt für die Predigt nötig
1. eine gute Dispoſition. Vgl. Hemil
tik 5562;
2. Logik. Jedes Wort muß am rechten Ot ſ.
hen. Ma. 2, 156. Was unter einander de
ſoll nicht nebeneinander ſtehen. Ma. 6, I8 .
Hom. 127. Nicht erſt die Reweggründe, dem z
Beſchreibung der Tugend. Ma. 6. 319. Das L
tigſte muß den prominenteſten Ort einnehmen —
das minder Wichtige doch nicht ganz verſchninden
Wie fein ſtellt ein Kaufmann ſeine Barm ⸗
Schaufenſter aus! Ma. 20, 253. — Aobmdtnt
Iſt bei Abfaſſung der Predigt Logik vom Übel? A.
6. 377—382. Pi. Hom. 126—130. . Anm. e. Chryſoſtomus hatte gute Ordnung in ſenn
Predigten. 4 Einwand 1. Die Dispoſition ſei ein Hemmichuh. —
freie Schwung der Begeiſterung werde dadurc um
lich gemacht und in Feſſeln geſchlagen. — Wind di 0
——— zin Hemmſchuh, ſo falle ſie weg. Ir dies air Cmand 2. Man kann auch erbaulich vrcdinen 6
er Fall? . 1
Ordnung. Auch ein nicht völlig logiſch eingernn
Vortrag könne Segen ſtiften, wie das Brot ſeine ün
kraft nicht verliert, auch wenn es nicht ſchön hygeihn
iſt. — Das geſchieht dann trotz der Unordmnn. Irr.
Geiſt mag wohl dieſe oder jene Wahrheit ins Herz en
gen. aber viel Segen wird doch verhindert. 1 N. Einwand 3. Für ſolche ſchöne Ordming — 2
Chriſten keinen Sinn. Sie behalten doch bloß Sin
von. In Ai Einwand 4. Chriſtus und die Apoſtel hätten d —
pofition nichts gewußt. — Welche Ordnung 1 Kel⸗
und im Vater Unſer!
Einwand 5. Trotz unſerer wohlgeordneten Predigten
ſei unſer Predigen vielfach ein Säen in den Wind. —
Iſt die Ordnung daran ſchuld? Werden es unſtudierte
Predigten tun?
Einwand 6. Ich predige einfach Gottes Wort und da⸗
mit jertig.
- Ma. 11, 386
- Wis. Syn. 99, 18
- Ma. 1, 317
- Ma.
O
- Ma. 1, 116
- Ma. 1, 116. 2
- Ma. 1, 116. 2. 222
- Ma. 1, 116. 2. 222. 19
- Ma. 1, 116. 2. 222. 19. 214
- Ma. 1, 116. 2. 222. 19. 214. 1, 93
- Pi. Hom. 125
- Pi. Hom. 125. O
- Theol. 8, 179
margin
- Neb. 98, 37
margin
- Neb. 98, 37. 38
margin
- Pi. Hom. 72
margin
- Ma. 31, 350
margin
- Ma. 31, 350. 351
margin
- Ma. 31, 350. 351. 2, 91
margin
- Stock 819
margin
- L. W. 12, 136
margin
- Ma. 1. 116
margin
- Ma. 1. 116. 17
margin
- Ma. 20, 255
- Pi. Hom. 73
- Ma. 20, 251
- Ma. 20, 251.4
- Ma. 20, 251.4 O
- L. W. 12, 137
- Pi. Hom. 133
- Past. 108
- Ma. 2, 156
- Ma. 6, I8
- Ma. 6. 319
- Ma. 20, 253
- Pi. Hom. 126—130
- Ma. 29, 124
margin
- Ma. 29, 124. 125
margin
- Ma. 29, 124. 125. 18, 212
margin
- L. W. 21, 239
margin
- Pi. Hom. 132
margin
- Pi. Hom. 72
margin
- Ma. 20, 254
margin
- Ma. 6, 30
margin
- Pi. Hom. 77
margin
- Pi. Hom. 77. 461
margin
- Ma. 6, 381
margin
- Ma. 6, 381. 20, 254
margin
- Ma. 6, 381. 20, 254. 13, 192
margin
- Pi. Hom. 131
margin
- Ma. 2, 51
margin
- Ma. 2, 51. 3, 123
margin
- Ma. 2, 51. 3, 123. 4, 28
margin
- Ma. 2, 51. 3, 123. 4, 28. 25, 350
margin
- Ma. 2, 51. 3, 123. 4, 28. 25, 350. 351
margin
- Ma. 2, 51. 3, 123. 4, 28. 25, 350. 351. 13
margin
- Ma. 2, 51. 3, 123. 4, 28. 25, 350. 351. 13 1
margin
- Ma. 2, 51. 3, 123. 4, 28. 25, 350. 351. 13 1 9, 248
margin
- Ma. 19, 212
margin
- Pi. Hom. 1
margin
- Ma. 6, 380
margin
- Ma. 6, 380. i
margin
- Ma. 9, 219
margin
- Ma. 9, 219. 20, 253
margin
- Ma. 9, 219. 20, 253. 6, 381
margin
- Pi. Hom. 130
margin
- Pi. Hom. 130. 126
margin
- Ma. 6, 377
margin
- Ma. 6, 377. 378
margin
- Past. 108
margin
- Pi. Hom. 77
margin
- Pi. Hom. 77, 127
margin
- Ma. 6, 29
margin
- Pi. Hom. 76
margin
- Ma. 6, 378
margin
- Ma. 6, 378. 379
margin
- Pi. Hom. 128
margin
- Pi. Hom. 128. 129
margin
- Ma. 6, 378
margin
- Ma. 6, 378. 379
margin
- Pi. Hom. 128
margin
- Ges. u. Ev. 1, 39
margin
- Ges. u. Ev. 1, 40
margin
- Ges. u. Ev. 2, 237
margin
- Süd. 97, 57
margin
- Pi. Som. 121. Das Heer
m
- L.
W. 21, MBo.;
döchtniſ
vol c, printed page
423–425 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0426_PA423
18.
Die Predigt muß einheitlich ſein
18. Die Predigt muß einheitlich ſein. Sie ſoll
a. nicht ein Allerlei gottſeliger Gedanken ſein,
b. ſondern einen Hauptgedanken haben, ein Ziel, auf das ſich alle Teile der Rede beziehen. Jeder Satz ein 2 0 auf den Kopf desſelben Nagels. Ma. 20, 254.
Anm. a. Eine Predigt mag ganz orthodox und doch ſchlecht ſein, wenn ſie nämlich ziel los iſt. Der Arilleriſt ſchießt nicht ab, ohne zu zielen. Wer ins Blaue hineinſchießt, wird wenig Beute machen. Eine ſolche Predigt iſt ein Reden, aber keine Rede. Pi. Hom. 74.
Anm. b. Der Paſtor überlege ſich, welche Wahrheit er diesmal verkündigen will. Iſt er darüber einig, ſo entwerfe er einen Kriegsplan. ‚
Anm. c. Eine Predigt ſollte nicht entgegengeſetzte Gedanten behandeln, z. V. Hochmut und Kleinmut.
- Ma. 20, 254
- Pi. Hom. 74
- Ma. 3, 123
margin
- Ma. 3, 123. 2, 154
margin
- Ma. 3, 123. 2, 154. 6, 29
margin
- Ma. 3, 123. 2, 154. 6, 29. 20, 255
margin
- Ma. 3, 123. 2, 154. 6, 29. 20, 255. 27, 351
margin
- Ma. 3, 123. 2, 154. 6, 29. 20, 255. 27, 351. 2, 247
margin
- Ma. 3, 123. 2, 154. 6, 29. 20, 255. 27, 351. 2, 247. 248
margin
- Pi. Hom. 74— 76
margin
- Ges. u. Ev. 1, 39
margin
- Ges. u. Ev. 1, 40
margin
- Ges. u. Ev. 2, 92
margin
- Ma. 14, 320
margin
- Ma. 14, 320. 7, 60
margin
- Pi. Hom. 133
margin
- Past. 108
margin
- Ma. 7, 60
margin
- Pi. Hom. 102
margin
- Pi. Hom. 102. 103
margin
vol c, printed page
425 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0427_PA425
19.
Die Predigt ſoll einfach ſein, einfach in Worten, Sabbildung, Redeweiſe
19. Die Predigt ſoll einfach ſein, einfach in Worten, Sabbildung, Redeweiſe. Ma. 2, 158. Man muß ſich dem Faſſungsvermögen der Zuhörer anbequemen. Ei— nem Säugling gibt man nicht Fleiſch und Brot, ſondern Rilch. Ma. 1, 282. 345. 316. Pi. Hom. 373. Mit den Kindern muß man ſtammeln, wie eine Mutter mit bren Kindern. Ma. 2. 315. Die Predigt muß von allen derſtanden werden. Luth. 41, 70. 2, 48. Torheit, einen goldenen Schlüſſel zu haben, der die Tür nicht aufſchließt und den eiſernen, der aufſchließt, wegzuwerfen. Ma. 1, 187. 2, 346. 9, 349. — Wir können nicht einaach genug reden. Ma. 19, 212. Einfach predigen iſt eine Kunſt. Ma. 4. 224.
„Anm. a. Meiden ſoll man darum in der Predigt alle Jelehrſamkeit Ma. 1, 188. 10, 190, alle hochtrabenden Redensarten Stock 819. hohen Stil und ſchwülſtige Worte Ma. 9, 159. 160, alles Geſuchte, auf Effetrhaſcherei Verechnete Ma. 5, 32 (geiſtreiche Leuchtkugeln), ſchwülſtige Editheta, geſuchte Wortſpiele (3. A.: die Sünde meiden und neiden, haſſen und laſſen), myſtiſche Reden Pi. Som. 7. 378, die Sprache der Hochſchule (Gottesbewußtſein, Idee, Spekulation u. ſ. w.) Ma. 2, 158, Fremdwörter, aulsgenommen ſolche, die alle verſtehen, wie Sakrament, nbel, Amen u. ſ. w. Ma. 21. 285. 286. 9, 61, ſpitzündige Fragen und gelehrte Schriftauslegung Ma. 18, 85, alle Spielerei, z. B. gereimte Themata Ma. 7, 188. 89. 1, 87. 88, Predigten, in denen kein R vorkommt oder die aus lauter einſilbigen Worten beſtehen. Ma. II — Nur keine Redepracht in der Kirche. Ma. 2,
Amn. b.
Dem gewöhnlichen Mann muß man nicht
mt hohen Dingen kommen.
Verflucht ſind alle Predi⸗
ger, die in der Kirche nach hohen, ſchweren Dingen tunz ten. Luther. Ma. 2, 157. Paſt. 98. L. W. 21.4% 197. 12, 105. Um der wenig Gebildeten willen i3 man nicht die große Mehrheit der Glieder hintanitzn Quart. 4, 202. Von gelehrten Predigten haben die er. men Leute nichts. Ma. 8, 352. 15, 383. 4. 322 Mag. 6, 15. 16. Sie ſperren vielleicht Mund und Nu auf, aber verlieren den hohen Flug des Adlers au E Augen. Stock 819. Die Predigt hat gefallen, ſie ber ben wie alle. Ma. 8, 29. Durch philoſophiſche mi riſche Predigten wird viel Segen verhindert. Ma. . 252. 253. — Das Wort bedarf des Auſputes ment licher Beredſamkeit nick. Wenn die Gelehrten zuſn mentonmen, mögen ſie es ſo bunt und kraus macer. wie ſie wollen. Ma. 3, 352. 7, 277. 278. — Nun muß auch auf die Jugend Rückſicht nehmen. Ma. . 3409.
Anm. e. Beſonders ſollen Anfänger ſich vorjehen. daß ſie ihre Zuhörer nicht mit Blumen überſtreuen.
Anm. d. Damit ſoll aber nicht geſagt ſein, daß de Stil nicht erhaben ſein könnte. Nur alle affektienn Erhabenheit iſt vom Ubel.
Beiſpiele:
1. Chriſtus ließ ſich zum Faſſungsvermögen in
ner Zuhörer herab und redete in Gleichniſſen, de
alle verſtanden.
2. Paulus kam nicht mit hohen Worten mend—
licher Weisheit. 1Kor. 1. 17. 2, 4.
3. Luther hat einfach und populär gepredigt. Me.
2, 190. 19, 213. 4, 26. 27. 8, 27. 28. 5, H.
4. Martin Chemnitz war ein Muſter volkztün⸗
licher Redeweiſe.
Anm. e. Nicht nachahmungswert Vucer Ma. 2, 1M. 191. Eine gelehrte Einleitung Ma. 6, 59. 60.
- Ma. 2, 158
- Ma. 1, 282
- Ma. 1, 282. 345
- Ma. 1, 282. 345. 316
- Pi. Hom. 373
- Ma. 2. 315
- Luth. 41, 70
- Luth. 41, 70. 2, 48 Luther and Calvin Regarding Their Doctrine of the Holy Supper. At the same time a continuation of the "Answer to the Latest Defense of the Union."*) (Continued.) II. Did Luther, Even Before His Death, Approve of Calvin's Particular Doctrine?
- Ma. 1, 187
- Ma. 1, 187. 2, 346
- Ma. 1, 187. 2, 346. 9, 349
- Ma. 19, 212
- Ma. 4. 224
- Ma. 1, 188
- Ma. 1, 188. 10, 190
- Stock 819
- Ma. 9, 159
- Ma. 9, 159. 160
- Ma. 5, 32
- Ma. 2, 158
- Ma. 21. 285
- Ma. 21. 285. 286
- Ma. 21. 285. 286. 9, 61
- Ma. 18, 85
- Ma. 7, 188
- Ma. 7, 188. 89
- Ma. 7, 188. 89. 1, 87
- Ma. II
- Ma. 4, 223
margin
- Ma. 4, 223. 24
margin
- Ma. 4, 223. 24. 155
margin
- Ma. 4, 223. 24. 155. 10, 191
margin
- Ma. 4, 223. 24. 155. 10, 191. 24, 286
margin
- Ma. 4, 223. 24. 155. 10, 191. 24, 286. 3
margin
- Ma. 4, 223. 24. 155. 10, 191. 24, 286. 3. 157— 159
margin
- Ma. 4, 223. 24. 155. 10, 191. 24, 286. 3. 157— 159. 2, 58
margin
- Ma. 4, 223. 24. 155. 10, 191. 24, 286. 3. 157— 159. 2, 58. 26
margin
- Ma. 4, 223. 24. 155. 10, 191. 24, 286. 3. 157— 159. 2, 58. 26. 157
margin
- Ma. 4, 223. 24. 155. 10, 191. 24, 286. 3. 157— 159. 2, 58. 26. 157. 27, 352
margin
- Ma. 4, 223. 24. 155. 10, 191. 24, 286. 3. 157— 159. 2, 58. 26. 157. 27, 352. 6, 62
margin
- Ma. 4, 223. 24. 155. 10, 191. 24, 286. 3. 157— 159. 2, 58. 26. 157. 27, 352. 6, 62. 10, 320
margin
- Ma. 4, 223. 24. 155. 10, 191. 24, 286. 3. 157— 159. 2, 58. 26. 157. 27, 352. 6, 62. 10, 320. 25, 349
margin
- Mag. 1, 80
margin
- Mit. 1903, 41
margin
- Past. 98
margin
- Past. 99
margin
- Pi. Hom. 367
margin
- Pi. Hom. 367. 373
margin
- Ma. 19. 212
margin
- Ma. 19. 212. 2, 285
margin
- Ma. 1, 220
margin
- Ma. 1, 220. 21
margin
- Ma. 1, 220. 21. 1
margin
- Ma. 2, 157
- Past. 98
- L. W. 21.4
- Quart. 4, 202
- Ma. 8, 352
- Ma. 8, 352. 15, 383
- Ma. 8, 352. 15, 383. 4
- Ma. 8, 352. 15, 383. 4. 322
- Mag. 6, 15
- Mag. 6, 15. 16
- Stock 819
- Ma. 8, 29
- Ma. . 252
- Ma. . 252. 253
- Ma. 3, 352
- Ma. 3, 352. 7, 277
- Ma. 3, 352. 7, 277. 278
- Ma. 2, 1
- Ma. 6, 59
- Ma. 6, 59. 60
- N. Il. 1910, 43
margin
- Süd. 91, 31
margin
- Past. 98
margin
- Luth. 63, 242
margin
- Pi. Hom. 374
margin
- Pi. Hom. 375
margin
- Pi. Hom. 375. 376
margin
- Ma. 19, 211
margin
- Ma. 19, 211. 212
margin
- Ma. 19, 211. 212. 10, 276
margin
- Ma. 7. 271
margin
- Stock 819
margin
- Pi. Hom. 374
margin
- Neb. 98, 38
margin
- Luth. 23, 30
margin
- Ma. 7, 277
margin
- Pi. Som. 7. 378, die Spr
- Ma. 2,
Amn. b.
Dem gewöh
- Theol. 7,
- Ma. . 3409.
Anm. e. Beſo
- Pi. Hom. Einleit. 12. 37
vol c, printed page
425–426 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0427_PA425
20.
Die Predigt ſoll popular ſein
20. Die Predigt ſoll popular ſein. Der Paſor il hineingreifen in das wirtliche Leben und Vilder ud Gleichniſſe hervorſuchen, die allen bekannt ſind.
Anm. a. Zu hüten aber hat ſich der Paſtor, deß er
nicht vulgär wird, daß er alle Erzählungen meider
die an das Witzige ſtreiſen, und daß er ſich nicht der
Sprache des gemeinen Mannes bedient.
Anm. b. Was dem einen ganz natürlich iſt, ſteht den
andern übel an.
- Ma. 18, 262
margin
- Ma. 18, 262. 6, 352
margin
- Palm. 561
margin
- Luth. 11, 68
margin
- Ma. 210, 285
margin
- Mit. 1903, 12
margin
- Pi. Hom. 372
margin
- Pi. Hom.“ 372. 373.
- Pi. Hom. —372
vol c, printed page
426 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0428_PA426
21.
—
21. Die Predigt ſoll von entſyrechender Länge ſein,
a. nicht zu kurz. Die Predigt ſoll jſo lang din
daß die Gemeinde ſich ſammeln und der Gegenſtand nan
Bedürfnis erörtert werden kann. Iſt die Predigt zu!
ſo haben die Zuhörer keine Zeit, erwärmt zu werder
für die Sache, es verlohnt ſich nicht, den weiten itch
wog zu machen. — Eine Sermonette (Ma. 4, 30oen
15 Minuten iſt zu turz. Luth. 24, 133. Beiſpiel einte
zu kurzen Predigt Ma. 12, 288;
b. nicht zu hang, weil kein Sinn des Menichn
leichter ermüdet wird, als das Gehör. Man darf der
chafen nicht zu viel Futter geben auf einmal. Cal. 94,
b. Lange Predigten, in denen die Mitte den Anfang auffrißt und der Schluß alles verſchluckt, was geſagt worden iſt (Ma. 10, 351),
J. werden ſchlecht behalten,
2. bewirken ÜUberdruß an Gottes Wort,
3. ſtrengen den Paſtor übermäßig an.
Anm. a. Als Dauer der Predigt wird gewöhnlich eine halbe bis dreiviertel Stunde für den Hauptgottesdienſt angegeben. Ein Prediger muß ſchon ſehr beredt ſein,
er die Aufmerkſamkeit der Zuhörer länger feſſeln ann.
Anm. b. Ein Paſtor ſoll aufhören, wenn man ihn am liebſten hört.
Anm. c. Nichts kann lange Predigten rechtſertigen. Iit die Predigt ſchlecht, dann ſollte ſie nicht lang ſein, iſt ſe gut, dann braucht ſie nicht lang zu ſein.
Anm. d. Man ſoll nicht alles ſagen, was einem einaüt nicht jeden Kriegsmann anſprechen. Mit wenig Sorten viel ſagen, iſt die rechte Kunſt.
Anm. e. Man ſoll die Gedanken nicht in allzu gedrängter Kürze wiedergeben, es wird ſonſt den Schwa⸗
ſchwer, ewwas davon zu behalten. Man ſoll die Gedanten aber auch nicht zu breit ſchlagen und ins Waſchen kommen.
Anm. f. Beiſpiele: Chriſtus hat ohne Zweifel manchmal längere Reden gehalten. Aber die längſten, die uns von ihm aufgezeichnet worden ſind, die Berg-— Uedigt und die Rede Matth. 24, 25, waren kurz. Was Chriſtus ſagen wollte, hat er immer mit kurzen Worten um Ausdruck gebracht, vergl. Matth. 21, 13. Lut. 12, 1., Er war der Meiſter, der gewaltig predigte, daß das golk ihm ſtundenlang zuhören konnte. — Paulus ver00 das Wort bis Mitternacht. Ap. 20, 7. Ma. 19, 265. ceinen Brief an die Hebräer hat er kurz gemacht. Hebr. 15, 22. (Ma.. 7, 63.) — Luther hat manchmal lang geyredigt. Ma. 21, 57. Urbanus Regius. Ma. 4, 157.
Einwand. Einem Liebhaber des Wortes Gottes ſollte dne Predigt niemals zu lang ſein. Wer aus Gott gedren iſt, der höret Gottes Wort. — Freilich iſt es ver— dächtig, wenn zu leicht über lange Predigten geklagt d. Politiſche Reden hört man, auch wenn ſie lang
A Vermöchteſt du nicht eine Stunde mit mir zu wa⸗
en? — Aber iſt es wohl möglich, die Schwachheit die⸗
es Lebens abzulegen?
Anm g. Die Urſache langer Predigten iſt oft: zu
ſe Vorbereitung. Iſt die Vorbereitung zu kurz erle⸗
digt u. ſ. w
- Ma. 4, 30o
- Luth. 24, 133
- Ma. 12, 288
- Ma. 21. 281
margin
- Ma. 250
margin
- Ma. 10, 351
- Ma. 19, 265
- Ma.. 7, 63
- Ma. 21, 57
- Ma. 4, 157
- Past. 108
margin
- Stock 819
margin
- Ma. 7, 382
margin
- Ma. 7, 382. 8, 191
margin
- Ma. 7, 287
margin
- Ma. 7, 287. 8, 187
margin
- Ma. 7, 352
margin
- Ma. 1. 29
margin
- Ma. 1. 29. 2, 153
margin
- Ma. 1. 29. 2, 153. 7, 64
margin
- Ma. 1. 29. 2, 153. 7, 64. 24, 284
margin
- Ma. 1. 29. 2, 153. 7, 64. 24, 284. 7, 287
margin
- Ma. 1. 29. 2, 153. 7, 64. 24, 284. 7, 287. 8
margin
- Ma. 1, 221
margin
- Ma. 1, 221. 4, 27
margin
- Ma. 1, 221. 4, 27. 8
margin
- Past. 108
margin
- L. W. 12, 137
margin
- Ma. 2, 319
margin
- Ma. 2. 153
margin
- Ma. 2. 153. 154
margin
- Ma. 2. 153. 154. 1, 221
margin
- Ma. 2. 153. 154. 1, 221. 2, 253
margin
- Ma. 2, 158
margin
- Ma. 19, 264
margin
- Ma. 2. 381
margin
- Past. 108
margin
- Wis. 97, 13
margin
- Ma. 2. 381
margin
- Ma. 2. 381. 10, 320
margin
- Ma. 2. 381. 10, 320. 19, 265
margin
- Ma. 2. 381. 10, 320. 19, 265. 11, 22
margin
- Cal. 94,
b. Lange Predig
vol c, printed page
426–427 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0428_PA426
22.
—
22. Die Predigt ſoll ſein
a. Har:
deutlich 1 Kor. 14. 7. Sind die Kriegsſignale nicht eitlich, wer kann ſich danach richten? Wer durch Ne—
bel fährt, wird kein klares Vild von der Landſchait ö kommen:
c. entſchieden. Der Paſtor muß feſt ſtehen wie Mauer.
- Ma. 31, 319
margin
- Ma. 31, 319. 350
margin
- Mag. 2. 63
margin
- Syn. 93, 28
margin
- Syn. 93, 28. 7
margin
- Mit. 1903, 41
margin
- Ma. 6, 96
margin
- Ma. 6, 96. 24, 14
margin
vol c, printed page
427–428 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0429_PA427
23.
—
23. Die Predigt ſoll endlich das Herz der Zuhöter tmifen und auf das Gemüt hinarbeiten. Manche Predin erweckt Wohlgefallen, bringt aber die Zuhöter nicht zu einem beſtimmten Entſchluß. Paſt. 109. Viele beſtetigen ſich bloß mit dem Verſtand und laſſen den Vilen unberührt. Ma. 9, 27. Zu den überzeugungsgründn müſſen Beweggründe kommen. Ma. 24, 223., Nachden Cicero ſeine Rede vollendet hatte, hieß es in aller Herzen Auf, Krieg gegen Philipp. L. W 20, 371. — Die Er regung des Gemüts geſchieht
a. reale: Die Schrift bewegt die Herzen ſchon durt lebhafte Schilderung (der Liebe Gottes, der Geten der Sünde u. ſ. w.), durch herrliche Verheißung und ſchreckliche Drohung. Das ſind noch immer die Haurn beweggründe;
b. verbale: durch Ausſchmückung der Rede mi Jiguren und Tropen.
Anm., Wendet man ſich an den Verſtand, ſo gebrant. man einfachen Stil. Bei Erregung des Gemütes iſt der höhere Stil angebracht. Die Dialektik lehrt, die Röet rik bewegt. Die Dialektik iſt für den Verſtand, die Rie. torik für den Willen. Ma. 15, 223
c. morale: durch Wandlung der Stimme, Hallurz und Geſten. ‚
Anm. a. Beſonders iſt der Schluß der Predigt ge. eignet, einen letzten Angriff auf die Zuhörer zu macen. — Doch darf die Rührung nicht zu lange anhalten, int ſchlägt ſie ins Gegenteil um. Ma. 24, 223.
Amn. b. Die Erregung des Gemütes iſt die Srl der Rede. Ohne ſie iſt die Rede tot. Einen Prediger der die Herzen treffen kann, hört man gern. Mo. d 190. Es hat aber nicht jeder die Gabe in dem Mi wie andere. Ein Meſſer ſchneidet beſſer als das ander Ma. 9, 27. Mancher gleicht einem Walfiſchfänger, de am rechten Ort angekommen, anſtatt einen Wurf zu tn ſich verneigt und weiter fährt. Ma. 15, 221. 222.
Anm. c. Der Zweck doer Predigt iſt, die Menſchen r Erkenntnis der Wahrheit zu bringen (Verſtand), und ſi
zur Annahme der Wahrheit zu bewogen (Wille).
Anm. d. Auch auf das Gefühl muß der Predite
hinarbeiten. Gefühlspredigten. Die lutheriſcke Krte ſchätzt das Gefühl der Gnade Gottes nicht gering. Dot muß ſich alles Gefühl gründen auf die Lehre und nich wie bei Methodiſten, auf andere Weiſe erzeugt werde
Anm. e. Zu verwerfen ſind alle Rührungen, die le⸗
ö
vorgebracht werden auf Koſten der Wahrheit durch m. wahre, übertriebene Vorſiellungen, durch theatraliſche fekte. Es iſt leicht, eine Berſammlung zu Tränen 5 rühren, aber iſt es immer göttliche Traurigkeit?
Anm. f. Vorbilder: Chriſtus predigte gewaltig. Mut
29. Es hat nie kein Menſch alſo geredet. Joh. 7,
6. — Die Apoſtel. Ap. 2, 37: gings ihnen durchs
erz. Wie verſtand Luther, die Liebe Gottes u. ſ. w.
kauszuſtreichen! Ma. 8, 380. 9, 29. 30. — Chryſo⸗
amus. Ma. 8, 383.
Unm. g. Die Hauptſache auf ſeiten des Predigers da·
eiiſt, daß er ſelbſt von der Sache überzeugt, ergriffen
od bewegt iſt. Weſſen das Herz voll iſt, des geht der
gund über. Was nicht von Herzen kommt, geht nicht
Herzen. Ma. 11, 64. Wo kein Feuer iſt, kann man
ndere nicht erwärmen. Wer an ſeinem Herzen nicht
nahren hat, was er lehrt, iſt eine klingende Schelle.
La. 19, 259.
Anm. h. Die eigene überzeugung verlieh Demoſthe⸗
s Freimütigkeit und ſeſte Zuverſicht.
Unm. i. Ohne alle Bewegung und Affekte zu predi⸗
en, bringt wenig Nutzen und iſt den Zuhörern verdrieß⸗
ch. Es iſt wie ein kalter Waſſerſtrahl auf ihre Herzen.
La. 5, 63. 64.
Anm. k. Das Wichtigſte freilich muß der Heilige Geiſt
un: er muß die Herzen öffnen.
Stil, Sprache der Predigt.
0 Der Stil hat es zu tun mit der Form des Ausrucks.
a. Der Stil kann die Kraft des Wortes
ticht erhöhen, wohl aber verhindern, wenn er un⸗
erſtändlich iſt.
Inm. Die Wirkung der Predigt hängt von der götten Kraft ab. Ein ſchlichtes Wort kann Wunder an
ner Seele tun.
b. Der Stil kann eingeteilt werden
1. nach der Individualität des Paſtors in einen
aphoriſtiſchen (Müllers Schlußtette 139) und perio⸗
diſchen Stil. Vor letzterem iſt zu warnen, da ihn
die Zuhörer nicht faſſen lönnen. Ma. 21, 286. Oit
verliert der Paſtor ſich ſelbſt in ſeinem Labyrinth.
Pi. Hom. 389;
2. nach den Zuſtänden des inneren geiſtigen Le·
bens in einen proſaiſchen, poetiſchen und rhetori ·
ſchen Stil. Der poetiſche gehört nicht auf die Kan⸗
zel. Biſt du ein Poet, ſorge, daß er nicht mit auf
die Kanzel geht. Ma. 11. 320.
Anm. a. Die Alten unterſchieden einen dreifachen Stil:
den ſchlichten, gemiſchten und höheren Stil. Ma. H, 350.
51. Im allgemeinen aber ſind zwei Gattungen zu un⸗
terſcheiden:
1. der einfache Stil, wenn man Lehre vor-
trägt und ſich an den Verſtand wendet. Dialektit;
2. der höhere Stil, wenn man Tugenden,
Laſter u. ſ. w. beſchreiben will und ſich an das Ge⸗
müt wendet. Rhetorik.
Anm. b. Der Stil muß dem Inhalt der Predigt und
x
dem Zweck, der erreicht werden ſoll, angemeſſen ſein.
koninit auch Abwechslung in die Predigt. Ma. 9. 355
382. Vergl. Paulus. O. 1907, 260.
c. Jeder Paſtor hat ſeinen ihmeigen ö
ſtümlichen Stil. Sowenig es zwei Menſchen gur
die in äußerer Geftalt vollkommen gleich ſind, ſowen
im Stil. Individualität des Predigers. Es wäre arn
eintönig, wenn alle denſelben Stil hatten.
Anm. a. Darum iſt es auch mit Nachahmung de⸗
Stiles eines andern Paſtors ein eigen Ding. esſn
ſcheint leicht getünſtelt. David kann nicht in Sauls Ar
fenrüſtung gehen.
Anm. b. Man muß darum auch unterſcheiden zwiſten
zufälligen Eigenſchaften des Stils und allgemeinen um
notwendigen Eigenſchaften.
d. Mittel, ſich einen guten Stihſanzu
eignen, ſind
1. Lektüre guter Bücher. Luther, Walther ode⸗
auch Dichter wie Schiller und Göthe;
2. das ſchriftliche Ausarbeiten und häufige 148.
ſchreiben und Verbeſſern der Predigt.
- Past. 109
- Ma. 9, 27
- Ma. 24, 223
- L. W 20, 371
- Ma. 15, 223
- Ma. 24, 223
- Ma. 9, 27
- Ma. 15, 221
- Ma. 15, 221. 222
- Ma. 8, 379
margin
- L. W. 12, 137
margin
- Ma. 3, 59
margin
- Ma. 3, 59. 9, 28
margin
- Ma. 3, 59. 9, 28. 24, 223
margin
- Ma. 3, 59
margin
- Ma. 3, 59. 24, 223
margin
- Ma. 24, 285
margin
- Ma. 3, 59
margin
- Ma. 9, 27
margin
- Ma. 9, 27. 28
margin
- Ma. 9, 27. 28. 6, 383
margin
- Ma. 0, 29
margin
- Wis. 92, 21
margin
- Wis. Syn. 1906, 55
margin
- Ma. 31, 551
margin
- Luth. 4, 170
margin
- Pi. Hom. 361
margin
- Ma. 6, 102
margin
- Ma. 8, 380
- Ma. 8, 380. 9, 29
- Ma. 8, 380. 9, 29. 30
- Ma. 8, 383
- Ma. 11, 64
- Ma. 21, 286
- Ma. 21, 286. Oi
- Pi. Hom. 389
- Pi. Hom. 389;
2
- Ma. 11. 320
- Ma. 9, 254
margin
- Ma. 9, 254. 5, 251
margin
- Ma. 9, 254. 5, 251. 252
margin
- Ma. 9, 254. 5, 251. 252. 32
margin
- Ma. 9, 254. 5, 251. 252. 32. 8, 191
margin
- Ma. 9, 254. 5, 251. 252. 32. 8, 191. 24, 223
margin
- Ma. 8, 127
margin
- Ma. 8, 127. 128
margin
- Ma. 8, 127. 128. 29
margin
- Ma. 8, 126
margin
- Ma. 8, 126. 127
margin
- Ma. 5, 251
margin
- Ma. 5, 251. 8, 190
margin
- Ma. 5, 251. 8, 190. 19, 260
margin
- Ma. 9, 27
margin
- Pi. Hom. 356
margin
- Pi. Hom. 356. 357
margin
- Ma. 21, 285
margin
- Ma. 24, 285
margin
- Pi. Hom. 410
margin
- Ma. 7, 270
margin
- Pi. Hom. 359
margin
- Pi. Hom. 361
margin
- Pi. Hom. 361. 362
margin
- Pi. Hom. 361. 362. 285
margin
- Ma. 7, 269
margin
- Ma. 7, 269. 21, 219
margin
- Ma. 7, 269. 21, 219. 18
margin
- Ma. 7, 269. 21, 219. 18. 262
margin
- Ma. 7, 269. 21, 219. 18. 262. 263
margin
- Ma. 7, 269. 21, 219. 18. 262. 263. 2, 409
margin
- Ma. 7, 269. 21, 219. 18. 262. 263. 2, 409. 221
margin
- Pi. Hom. 408
margin
- Pi. Hom. 408. 357
margin
- Pi. Hom. 408. 357. 358
margin
- Pi. Hom. 361
margin
- Pi. Hom. 361. 357
margin
- Ma. 9. 355
- Ma. 9. 355
382
- O. 1907, 260
- Ma. 11, 286
margin
- Pi. Hom. 358
margin
- Pi. Hom. 358. 359
margin
- Ma. 11, 286
margin
- Ma. 11, 286. 287
margin
- Pi. Hom. 359
margin
- Pi. Hom. 360
margin
- Pi. Hom. 406
margin
- Pi. Hom. 406. 407
margin
- Pi. Hom. 406. 407. 411
margin
- Pi. Hom. 406. 407. 411. 391
margin
- Pi. Hom. Einleit. 21.
- Pi. Hom. Einleit. 22. 36
vol c, printed page
428–430 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0115_PA428
25.
—
25. Die Sprache der Predigt ſoll ſein
a. richtig. Die grammatiſchen Geſetze müſien be⸗
obachtet werden. Dativ und Akkuſativ dürfen nicht ber⸗
wechfelt werden, Pronomina dürfen ſich nicht auf meh
als ein Subjekt beziehen u. ſ. w. Pi. Hom. 365. 306.
Ma. 0, 64;
b. rein. Es dürſen keine Worte gebraucht werden
die der Sprache, in der gepredigt wird, nicht angehören.
Zu vermeiden ſind darum
1. alle Fremdwörter (ausgenommen ſolche, d
ſich eingebürgert haben, wie Perſon, Körper, Natn
u. ſ. w.),
2. lateiniſche Termini und dogmatiſche Ausdrüt
die nur in Schulen und Verhandlungen der Eclein
ten vorkommen,
3. techniſche Ausdrücke, die nur in gewiſſen Hord.
werken vorkommen,.
1. Barbarismen, Soloezismen, Anglizismen ſhe⸗
ten, gleichen, es nimmt lange Zeit u. ſ. w.). M
7, 350. 351,
5. veraltete Worte,
6. Provinzialismen;
c. einfach, daß auch die Einfältigſten die Predigt
verſtehen können;
d. deutlich. Die leichteſte Materie kann ſo umer
ſtändlich vorgetragen werden, daß man nicht weiß. wo.
von eigentlich die Rede iſt. Die Urſache davon kann iein.
Mangel des eigenen richtigen Denkens, Mangel an Lonl
oder eine geiuchte Würde, welche man ſeiner Kanzer
ſprache geben will. Zu meiden ſind darum
1. alle zweidentigen Ausdrücke:
2. alle myſtiſchen Redensarten;
3. alle hohen, poetiſchen Ausdrücke:
4. zu häufige und zu lange Parentheſen. zr
lange Perioden.
Anm. Um der Deutlichkeit willen könnte zuweilen
ſelbit die Reinheit der Sprache geopfert werden. Wozu
Reinheit der Sprache, wenn man ſie nicht verſteht?
e. ſchön. Schönheit verträgt ſich mit Einfachheit.
Dabei iſt zu achten auf folgende Dinge:
1. Periode. Der Hauptgedanke darf ſich nicht unter den Nebengedanken verlieren. Die Periode muß ſein ſymmetriſch, weder zu lang (daß man den Anfang vergißt, ehe das Ende des Satzes kommt), noch zu kurz, daß die Deutlichkeit nicht darunter leidet.
2. Rhothmus. (Klang, Numerus und Symmetrie der Worte und einzelnen Sätze.) Eine Reihe von einſilbigen Wörtern wird ſtets unange— nehm klingen. Es ſollen keine Trochäen oder Jamben u. ſ. w. aufeinander folgen oder unvermerkt ein völliger Vers ſich einſchleichen. Worte, die viel einerlei Vokale oder Konſonanten haben, ſollten nicht unmittelbar neben einander ſtehen.
Anm. Zu meiden iſt ferner der häufige Gebrauch von Wörtern auf „ung“, derſelbige, dieſelbe anſtatt der, die: ferner: welcher anſtatt der.
3. Leibwörter. Manche haben ſich allerlei Leibwörter angewöhnt, z. B. gleichſam, ſozuſagen, immer mehr und mehr, nämlich, freilich, alſo, tief. gerührt, meine Lieben (die lieben Teufelchen). Solche Steckenpferde ſollten Männer ablegen.
Figuren und Tropen. Würdiger Ausſchmuck wird dem Stil durch mäßigen und wei. ſen Gebrauch von Figuren gegeben. Rechte Beredſamteit ſtreitet nicht mit der Einfachheit der Predigt. Vergleiche Chriſti Bergpredigt, die Briefe Pauli. Pi. Hom. Einleit. 13.
Anm. a. Zu hüten aber hat man ſich, daß man nicht zu viele Ausrufe, Fragen u. ſ. w. hinter ein— ander anbringt. Ein Syllogismus gehört nicht auf die Kanzel. Ma. 7, 349. Alle Tautologien, wo nichts dahinter iſt, ſind zu vermeiden. (Doch gibt es auch eine Tautolagie, da man auf mancherlei Art Worte wiederholt und mit dem Hammer ojft auf denſelben Nagel ſchlägt, damit er immer tiefer eindringt.) Ma. 10, 189. 2. 316. 347.
„Anm. b. Rhetorik iſt nicht zu verachten. Doch gibt es auch eine Rhetorik, wie ſie vielleicht in einer weltlichen Rede am Platze iſt, aber nicht nachahmenswert auf der Kanzel;
‚würdig. Von göttlichen Dingen ſollen wir mit
Ehrfurcht reden. Darum iſt zu meiden alles. was ſich
mit dem Ernſt der Predigt nicht verträgt, alles Lächer⸗
lihe. Witzige. Profane. Vulaäre. — Das Erzählen von
drolligen Geſchichten überlaſſe man den Sektenpredigern.
„Inm. a. Dahin gehören auch alle das chriſtliche Ge⸗
ühl verletzenden Redensarten (Gerok), ſowie alle Phra⸗
ſen, die geiſtreich ſein ſollen und doch nur Geſchmas loſigkeiten ſind.
Anm. b. Das beſte Muſter für uns iſt die Bibel ſprache. Sie iſt populär Ma. 8, 287. 288, lieblit und ſchön Ma. 7, 271. 272, mit Cicero u. ſ. w. nittt zu vergleichen Ma. 7, 272. Moderne Ausdrücke können die Bibelworte nicht erſetzen. Ma. 31, 221.222. Duatt. 4, 228. 229. Kein Theolog kann beſſere Ausdrück fmden. Theol. 6, 185.
Anm. c. Reden wir fleißig in Worten der Schriſ. Das Volk Gottes lebt darin und verſteht dieſe Spracke. Ma. 2, 158. — Mit der Schrift reden heißt nicht lanter Bibelſprüche anführen Ma. 1, 151. 152, ſondern die Gedangel Ausdrücke und Bilder der Bibel gebrauchen. Na.
„ 381.
Anm. d. Es gibt eine Bibelſprache und eine Zeitungsſprache:
g natürlich. Wir ſollen uns nicht einen Stil an— eignen, der uns nicht paßt.
Anmerkung zum ganzen Abſchnitt. Der Paſtor muß die Sprache, in der er predigen will, gut kennen.
Die Vorbereitung.
- Pi. Hom. 365
- Pi. Hom. 365. 306
- Ma. 0, 64
- Pi. Hom. 366
margin
- Pi. Hom. 366. 390
margin
- Pi. Hom. 366
margin
- Pi. Hom. 366. 367
margin
- Pi. Hom. 369
margin
- Ma. 3, 320
margin
- Ma. 3, 320. 31, 222
margin
- Quart. 4. 229
margin
- Pi. Hom. 370
margin
- Pi. Hom. 370
margin
- Pi. Hom. 368
margin
- Pi. Hom. 368. i
margin
- L. W. 368
margin
- Ma. 9, 1
margin
- Ma. 9, 1 12, 149
margin
- Pi. Hom. 367
margin
- Pi. Hom. 367. 379
margin
- Pi. Hom. 367. 379. 380
margin
- Pi. Hom. 381
margin
- Pi. Hom. 382
margin
- Ma. 7, 349
- Ma. 10, 189
- Ma. 10, 189. 2
- Ma. 10, 189. 2. 316
- Ma. 10, 189. 2. 316. 347
- Ma. 7, 350
margin
- Ma. 31, 349
margin
- Pi. Hom. 388
margin
- Pi. Hom. 388. 389
margin
- Pi. Hom. 391—395
margin
- Ma. 31, 224
margin
- Ma. 31, 224. 225
margin
- Quart. 4, 230—232
margin
- Ma. 8, 191
margin
- Ma. 8, 191. 192
margin
- Ma. 8, 191. 192. 1, 89
margin
- Ma. 8, 191. 192. 1, 89. 11
margin
- Ma. 8, 191. 192. 1, 89. 11. 287
margin
- Pi. Hom. 395
margin
- Ma. 9, 159
margin
- Ma. 9, 159. 11, 223
margin
- Ma. 9, 159. 11, 223. 221
margin
- L. W. 41, 366
margin
- L. W. 41, 366. 367
margin
- Ma. 24, 30
margin
- Ma. 24, 30. 3, 156
margin
- Ma. 24, 30. 3, 156. 157
margin
- Ma. 24, 30. 3, 156. 157. 1, 250
margin
- Ma. 24, 30. 3, 156. 157. 1, 250. 251
margin
- Pi. Hom. 383 —386
margin
- Pi. Hom. 383 —386. 367
margin
- Ma. 2, 250
margin
- Ma. 2, 250. 253
margin
- Ma. 2, 250. 253. 1, 187
margin
- Palm. 570
margin
- Ma. 1, 251
margin
- Ma. 1, 251. 34, 63
margin
- Ma. 8, 287
- Ma. 8, 287. 288
- Ma. 8, 287. 288, li
- Ma. 7, 271
- Ma. 7, 271. 272
- Ma. 7, 272
- Ma. 31, 221
- Ma. 31, 221.222
- Theol. 6, 185
- Ma. 2, 158
- Ma. 1, 151
- Ma. 1, 151. 152
- Ma. 7, 267
margin
- Ma. 7, 267. 2, 157
margin
- Ma. 7, 267. 2, 157. 158
margin
- Ma. 7, 267. 2, 157. 158. 18, 262
margin
- Theol. 6, 184 —186
margin
- L. W. 12, 149
margin
- Pi. Hom. 407
margin
- Pi. Hom. 407. 386
margin
- Pi. Hom. 407. 386. 387
margin
- L. W. 5, 65 On Church Language.
margin
- L. W. 5, 65. 97 On Church Language. (Conclusion.)
margin
- Ma. 2, 252
margin
- Ma. 2, 252. 216
margin
- Ma. 2, 252. 216. 1, 151
margin
- Ma. 2, 252. 216. 1, 151. 152
margin
- Pi. Hom. 386
margin
- Pi. Hom. 386. 387
margin
- Theol. 6, 186
margin
- Ma. 31, 349
margin
- Ma. 13, 318
margin
- Ma. 13, 318. 319
margin
- L. W. 2, 193 Sermon Preparation from Dr. Luther.
margin
- L. W. 2, 193. 233 Slavery and the Bible.
margin
- Pi. Dom 322.
- Pi. Hom. Einleit. 13.
An
vol c, printed page
430–432 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0432_PA430
26.
Notwendigkeit der Vorbereitung
26. Notwendigkeit der Vorbereitung. Auf die Predigt ſoll man ſich mit allem Fleiß vorbereiten und ſich keine Mühe verdrießen laſſen. Das ſoll geſchehen um ſeinet ſelbſt und um der Gemeinde willen. Gründe dafür:
a. Es iſt Gottes Wort, das gepredigt werden ſoll. Ber ſollte ſo dreiſt ſein, ohne Vorbereitung von Dingen zu reden, von denen der natürliche Menſch nichts vernimmtl
b. Die Predigt ſoll nichts enthalten als Gottes Wott. Man ſoll nicht Vater Unſer beten nach der Predigt ind Vergebung ſuchen. Er muß vorher genau wiſſen, was er ſagen will. Quart. 4, 84. Auch kein zweidentiger Ausdruck ſoll darin enthalten ſein.
c. Welcher Schaden kann durch eine unbedachtſame Redeweiſe angerichtet, wie viel Segen verhindert werden, wenn wir nicht vorbereitet ſind! W. 91, 16. Wir ſollen denten an die uns anvertrauten Seelen. Ma. 1,2.
d. Wir müſſen Rechenſchaft ablegen von einem jeden unnützen Wort. Welche Verantwortung! Matth. 12.35.
e. Vorbereitung bringt Klarheit und Ordnung in di Predigt. Man kann korrigieren und ändern.
f. Ohne Vorbereitung kann man kaum eine gute Irsdigt halten. Es gelingt nur beſonders Begabten ode im Notfall. Ma. 9. 251. Auch die Begabteſten müfn bekennen, daß ihnen die rechten Worte nicht immer in Augenblick zuſtrömen. Ma. 6, 286. Gewöhnlich komnt man ins Waſchen. Ma. 27, 351.
g. Die Leute merken, daß der Paſtor nicht gearbeint
har und verlieren ihr Zutrauen zu ihm.
9. Wir ſollen der Gemeinde das Beſte geben, was wir können.
i. Die Gemeinde beſteht aus erkenntnisreichen und erkenntnisſchwachen Chriſten. Gläubigen und Unglautizen. Und jür alle ſoll der Tiſch gedeckt ſein. Wer kann das ohne Vorbereitung?
I. Selbit weltliche Redner bereiten ſich auf ihre Rede vot. Perikles Pi. Hom. 40. Cicero ſah ſolche, die ohne Vorbereitung redeten, für unverſchämte Buben an. 2a. 3, 19.
I. Jeder Hausvater trifft Vorbereitung, wie er ſeine Hausgenoſſen mit Nahrung verſorgen will, jeder Hirt wirft das Futter nicht in den Haufen hin, unbeſehen, ob es gut iſt oder nicht.
Unm. a. Man ſoll nicht ertemporieren, aus dem Siegteif reden, die Predigt nicht aus dem Armel ſchüt— teln. Es iſt ſchlimm genug, wenn Gemeindeglieder den— ten, der Paſtor habe nichts zu tun. L. W. 21, 198. 199.
Unm. b. Wer ohne Not exrtemporiert, wird den Zweck der Predigt ſchwerlich erreichen Ma. 6, 284, wird in einer Predigt manches ſagen, was er bei reif. licr Überlegung weggeſchnitten oder anders ausgedrückt hatte Ma. 6, 346, wird leicht ein jrommer Schwäter L. 2.. 21, 21, tommt ins Waſchen Ma. 5, 31, verwahrloſt emne Gemeinde Süd. 97, 58, ſteht weder in rechter Stloſterkenntnis noch in wahrer Gottesfurcht Ma. 6, 57, richtet ſich damit ſelbſt zugrunde, daß er überaupt nicht mehr imiſtande iſt, eine Predigt ſchriftlich auszuarbeiten Ma. 6, 287. Pi. Hom. 414. 415, wird ich zu erkennen geben durch auffallende Armut an Gedanten und Sprachgewandtheit Ma. 6, 346, weiß nach der Predigt wohl kaum, was er geſagt und leugnet es waleicht garzgab Ma. 1, 26. Wer ſich deſſen noch rühmt, er allezeit eine Predigt im Bauche hat wie eine denne ein Ei, ſollte ſich ſchämen Ma. 1, 120, beſitzt zbe Frechheit Ma. 5, 252, iſt vermeſſen Paſt. 77. 78 . 1. 25. 26, treibt Frevel Ma. 24, 286, hat verkehran Ehrgeiz Ma. 1, 27. Vor ſolchem geiſilichen Hoch—
behüte uns Gott! Gott widerſteht dem Hoffärtigen. Ma. 5, 253. 254.
—— — c. Die Vorbereitung iſt auch dann nötig, wenn
1. eine kleine Gemeinde hat. Gerade Paſtoren
an kleinen Gemeinden kommen in Gefahr, die Vor⸗
bereitung zu vernachläſſigen;
2. ſchon oft über den Tert gepredigt hat:
3. reich begabt iſt. Jeder ſoll mit ſeinem Pfunde
wuchern. Welchem viel gegeben iſt, von dem wird
man viel fordern.
W d. Was iſt zu halten von dem Ertemporieren
ach einer gewiſſen, wohldurchdachten Dispoſition?
1. Wer genau weiß, was und wie er es ſagen
will, beſonders wenn man ſchon viele Jahre im
Amt geſtanden hat, mag es tun. Aber beſizen al⸗
Prediger dieſe Gabe?
2. Treibt die Not dazu, ſo kann man keinen Ler⸗
wurf daraus machen.
3. Als ſtehende Regel iſt es nicht zu empfehlen
beſonders nicht für Anfänger. Wie manches und
dabei doch überſehen, wie manches mißverſtandlit
Wort ſchlüpft ein.
Einwand 1. Sorget nicht, wie oder was ihr redeſollt. Matth. 10, 19. — Das gilt denen, die zur ger der Verfolgung vor Fürſten zur Verantwortung gerrgen wurden. Im Fall der Not kann man ſich dieſer ver. heißung tröſten, ſchwerlich aber dann, wenn man ſeh fleiſchlicherweiſe darauf verläßt.
Einwand 2. Wenn man nur Gottes Wort predig und nichts Falſches in der Predigt enthalten iſt. ur Wirkung des Wortes tann man doch nichts hinzutun.
Einwand 3. Mancher hat ſchon vortreffliche Prediz. ten gehalten, ohne ſie vorher ausgearbeitet zu haben. — Das beweiſt nur, daß gut Begabte es manchmal jeriz bringen. Origenes redete, nachdem er über 60 Junn alt war, aus dem Stegreif, weil er mit andern Arde— ten ganz überladen war und hielt ſeine Predigt mit für vollkommen. Ma. 6, 285. 29, 155. — Auf Lu ther kann man ſich nicht berufen. Er hatte auſer— gewöhnliche Gaben und trotzdem ſagte er manchmal not der Predigt: Pfui, wie haſt du gepredigt! Ma. 6, 3ʃ7. Walther hat wohl nie eine Predigt gehalten, die nitr mit aller Sorgfalt wäre ausgearbeitet worden. Y Hom. 411.
Anm. e. Jemand bereitete ſich bloß auf den erſin Teil ſeiner Predigt vor und verließ ſich beim zweiten auf den Heiligen Geiſt, aber das von ihm Vorbereinen war viel beſſer, als das vom Geiſt Eingegebene. — Nlau, du biſt faul geweſen. Ma. 16, 320.
Anm. f. Studieren iſt harte Arbeit. Gebmts
arbeit. Ma. 29, 94. Davon wiſſen Schwärmer, die ſih
auf den Geiſt verlaſſen, nichts. ‚
Anm. g. Zum Studieren gehört Zeit, Studierzim⸗
mer und Bücher. S. Paſtor § 40, Anm. f.
Anm. h. Die Vorbereitung der Predigt ſollte nitt
erſt am Samstag, ſondern frühzeitig, wohl ſchon an
Sonntag vorher, beginnen, indem man ſich klar vid
über den Gegenſtand, über den man reden will. Ir
gern wird die Predigtvorbereitung aufgeſchoben bis u
letzt.
Anm. i. Seine Predigt ſoll der Paſtor ſelbit an—
arbeiten, ſie nicht von andern Wort für Wort ſtebln
oder von einer Predigtfabrik beziehen. Ma. 16. 160
Über Gebrauch der Bücher ſ. Paſtt
14, 320. 21, 57.
Amm. k. Junge Paſtoren ſollten ſich einen bewäht
ten Meiſter unn Muſter nehmen, z. B. fleißig Lutn
leſen und benutzen, doch dabei zuſehen, was aus Luther
gerade für unſere Zuhörer und Verhältniſſe ſich ſchickt.
Anm. l. Außer etlichen allgemeinen Ratſchlägen für die Ausarbeitung der Predigt laſſen ſich keine Regeln
geben, die für alle paſſen. Was dem einen bequem iſt,
augt nicht für andere.
Untitheſe. Tunker, Quäker u. ſ. w. Der Paſtor ſoll predigen, was ihm der Geiſt zurzeit eingibt.
- Quart. 4, 84
- W. 91, 16
- Ma. 1,2
- Ma. 9. 251
- Ma. 6, 286
- Ma. 27, 351
- L. W. 21, 195
margin
- L. W. 21, 195. 197
margin
- L. W. 21, 195. 197. 12, 66
margin
- Ma. 8, 244
margin
- Ma. 8, 244. 245
margin
- Ma. 8, 244. 245. 21, 350
margin
- Ma. 8, 244. 245. 21, 350. 6, 320
margin
- Ma. 8, 244. 245. 21, 350. 6, 320. 3
margin
- Ma. 8, 244. 245. 21, 350. 6, 320. 3. 348
margin
- Ma. 8, 244. 245. 21, 350. 6, 320. 3. 348. 4, 350
margin
- Past. 9
margin
- Quart. 4, 84
margin
- Allg. 72, 77
margin
- Allg. 72, 77. 78
margin
- L. W. 21, 195
margin
- Ma. 27, 316
margin
- Ma. 27, 316. 1, 1
margin
- Ma. 27, 316. 1, 1. 2
margin
- Theol. 8. 188
margin
- Theol. 8. 188. 189
margin
- Ma. 8, 127
margin
- Wis. 82. 22
margin
- Wis. 82. 22. 23
margin
- Wis. 82. 22. 23. 2
margin
- Wis. 82. 22. 23. 2. 313
margin
- Wis. 82. 22. 23. 2. 313. 120
margin
- L. W. 12, 13
margin
- L. W. 12, 13 139
margin
- Ma. 8
margin
- L. W. 21, 240
margin
- Theol. 8, 181
margin
- Ma. 27, 316
margin
- Ma. 27, 316
margin
- Pi. Hom. 40
- L. W. 21, 198
- L. W. 21, 198. 199
- Ma. 6, 284
- Ma. 6, 346
- Ma. 5, 31
- Süd. 97, 58
- Ma. 6, 57
- Ma. 6, 287
- Pi. Hom. 414
- Pi. Hom. 414. 415
- Ma. 6, 346
- Ma. 1, 26
- Ma. 1, 120
- Ma. 5, 252
- Ma. 5, 252, i
- Past. 77
- Past. 78
- Past. 1
- Past. 25
- Past. 26
- Ma. 24, 286
- Ma. 1, 27
- Ma. 5, 253
- Ma. 5, 253. 254
- Süd. 97, 57
margin
- Süd. 97, 57. 58
margin
- L. W. 21, 195—157
margin
- Quart. 4, 86
margin
- Ma. 1, 25
margin
- Ma. 1, 25. 26
margin
- Ma. 17, 127
margin
- Ma. 17, 127. 18, 210
margin
- Ma. 17, 127. 18, 210. 3, 20
margin
- Ma. 17, 127. 18, 210. 3, 20. 61
margin
- Ma. 17, 127. 18, 210. 3, 20. 61. 2, 250
margin
- Ma. 17, 127. 18, 210. 3, 20. 61. 2, 250. 314
margin
- Ma. 17, 127. 18, 210. 3, 20. 61. 2, 250. 314. 1, 152
margin
- Ma. 17, 127. 18, 210. 3, 20. 61. 2, 250. 314. 1, 152. 313
margin
- Ma. 17, 127. 18, 210. 3, 20. 61. 2, 250. 314. 1, 152. 313. 24, 286
margin
- Ma. 17, 127. 18, 210. 3, 20. 61. 2, 250. 314. 1, 152. 313. 24, 286. 22, 383
margin
- Pi. Hom. 415
margin
- Theol. 8, 184
margin
- Ma. 2
margin
- Ma. 2., 215
margin
- Palm. 603
margin
- Palm. 603. 605
margin
- Ma. 6, 256
margin
- Ma. 6, 256. 4, 381
margin
- L. W. 39, 214
margin
- L. W. 39, 214. 215
margin
- W. 91, 14
margin
- Süd. 97, 57
margin
- Süd. 97, 57. 58
margin
- Quart. 4. 88
margin
- Ma. 6, 314
margin
- Ma. 6, 314. 315
margin
- Ma. 6, 285
- Ma. 6, 285. 29, 155
- Ma. 6, 3
- Ma. 16, 320
- Ma. 29, 94
- Ma. 16. 160
- Ma. 6, 316
margin
- Ma. 6, 318
margin
- Ma. 6, 318. 316
margin
- Ma. 6, 318. 316. 2, 314
margin
- Ma. 6, 318. 316. 2, 314. 27, 352
margin
- Quart. 4, 88
margin
- L. W. 21, 240
margin
- L. W. 21, 240. 197
margin
- L. W. 21, 240. 197. 198
margin
- Theol. 8, 184
margin
- Theol. 8, 184. 185
margin
- Ma. 18, 158
margin
- Ma. 18, 158. 159
margin
- Ma. 18, 158. 159. 1, 27
margin
- Ma. 18, 158. 159. 1, 27. 313
margin
- Quart. 4, 85
margin
- Süd. 97, 57
margin
- Süd. 97, 57. 58
margin
- Pi. Hom. 412
margin
- Ma. 2, 95
margin
- Ma. 27, 319
margin
- Ma. 27, 319. 1
margin
- Ma. 27, 319. 1. 3
margin
- Ka. 13, 128
margin
- Ka. 13, 29
margin
- Ka. 13, 94
margin
- Ka. 13, 6
margin
- Ka. 13, 383
margin
- Ka. 13, 8
margin
- Ka. 13, 96
margin
- Ka. 13, 27
margin
- Ka. 13, 350
margin
- Ges. u. Ev. 2, 310
margin
- Ges. u. Ev. 1, 39
margin
- Ges. u. Ev. 1, 40
margin
- Ma. 16, 64
margin
- Ma. 16, 64. 276
margin
- Ma. 16, 64. 276. 1
margin
- Ma. 16, 64. 276. 1. 119
margin
- Ma. 16, 64. 276. 1. 119. 209
margin
- W. 50, 6l
margin
- W. 50, 6l. 93
margin
- W. 50, 6l. 93. 3
margin
- Ma. 29, 63
margin
- Theol. 8, 184
margin
- Süd. 77,
vol c, printed page
432–435 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0116_PA432
27.
Das erſte Stück der Vorbereitung zur Predigt iſt das Gebet
27. Das erſte Stück der Vorbereitung zur Predigt iſt das Gebet. Wir müſſen die Predigt von Gott erbetteln. Jat. 1, 5: So aber jemand unter euch Weisheit man— gelt, der bitte Gott. Joh. 15, 5: Ohne mich könnt ihr nichts tun. An Gottes Segen iſt alles gelegen. Er— betene Predigten dringen durch Mark und Bein. Ma. 2. 253.
Anm. a. Das Gebet iſt die vornehmſte Arbeit des Paſtors. Er muß auf den Knien arbeiten.
Anm. b. Beiſpiele: Chriſtus Ma. 19, 268. Luther. Antiſtes Ma. 8, 254. Uhlich Luth. 17, 175. — Peritles rief die Götter an, wenn er reden ſollte. Ma. 9, 254.
Anm. c. Die gute Predigt iſt eine Gabe Gottes. — Vir bedürfen darum auch der Fürbitte der Gemeinde.
Anm. d. Gebete bei Abfaſſung der Predigt Ma. 2, 190. 1, 89. 14, 128.
2. Das zweite Stück der Vorbereitung iſt die Inven— tio. Dazu gehört
a. Wahl und Studium des Tertes;
b. Wahl des Gegenſtandes. Der Gegenſtand muß aus der Schrift genommen werden. L. W. 12, 139. Ra. 8, 215. — Man ſoll nicht den leichteſten Gegen ſtand nehmen, worüber man am ſchnellſten eine Predigt machen tann, ſondern auf das Bedürfnis der Zuhörer ſehen. Ma. 18, 212.
Anm. a. Entweder kommt man vom Tert zum Sko— pus der Predigt oder umgekehrt.
Anm. b. Eine große Hilje für den Paſtor iſt es, wenn er ſeine Gemeindeglieder fleißig beſucht und ſich in religiöſe Geſpräche einläßt. So lernt er am beſten, wo es ſeult;
c. Meditation und Sammilung des Stoffes:
d. Disvonieren und Anordnen des geſammelten Ma—
terials. Cute Tispoſition bringt Ordnung und Klar—
heit in die edanken. C. W. 21, 238. 239.
Der Terxt.
- Ma. 2. 253
- Ma. 19, 268
- Ma. 8, 254
- Luth. 17, 175
- Ma. 9, 254
- Ma. 2, 190
- Ma. 2, 190. 1, 89
- Ma. 2, 190. 1, 89. 14, 128
- Ma. 2, 190. 1, 89. 14, 128.
2
- L. W. 12, 139
- Ma. 18, 212
- Ma. 29, 63
margin
- Ma. 29, 63. 64
margin
- Ma. 29, 63. 64. 27, 317
margin
- Ma. 29, 63. 64. 27, 317. 318
margin
- Ma. 29, 63. 64. 27, 317. 318. 7, 281
margin
- Ma. 29, 63. 64. 27, 317. 318. 7, 281. 287
margin
- Ma. 29, 63. 64. 27, 317. 318. 7, 281. 287. 8, 186
margin
- Ma. 29, 63. 64. 27, 317. 318. 7, 281. 287. 8, 186. 187
margin
- Ma. 29, 63. 64. 27, 317. 318. 7, 281. 287. 8, 186. 187. 10, 96
margin
- Ma. 29, 63. 64. 27, 317. 318. 7, 281. 287. 8, 186. 187. 10, 96. 8, 244
margin
- L. W. 21, 253
margin
- L. W. 21, 253. 236
margin
- L. W. 21, 253. 236. 12, 138
margin
- Theol. 8, 185
margin
- Theol. 8, 185. 189
margin
- Theol. 8, 185. 189. 188
margin
- Ma. 2, 284
margin
- Ma. 2, 284. 35, 286
margin
- Ma. 2, 284. 35, 286. 287
margin
- Theol. 8, 187
margin
- Ma. 27, 317
margin
- Ma. 27, 317. 318
margin
- Ma. 2, 250
margin
- Ma. 2, 250. 29, 90
margin
- Ma. 2, 250. 29, 90. 18, 179
margin
- Ma. 0, 249
margin
- Ma. 0, 249. 250
margin
- Mag. 4, 80
margin
- L. W. 12, 112
margin
- L. W. 12, 112. 148
margin
- Ma. * 29, 127. 128.
vol c, printed page
435 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0436_PA435
29.
—
29. Der Text in ein Syruch oder Abſchnitt aus der
Bi
bel, der der Prediat zugrunde gelegt wird. Er kann
ain vorgeſchriebener Tert ſein (J. Perikoven), oder ein
reier Tert, den ſich der Paſtor ſelbſt gewädlt hat.
a. Notwendigkeit des Tertes. Die Sitte,
dnen Tert zugrunde zu legen, iſt nicht göttliche
Ordnung.
Aum. a. Chriſtus und die Ayoſtel hatten gewöhnlich ene Terte. Nur Luk. 4, 17. 18 wird uns ein ſolcher
berichtet.
Anm. b. Man kann demnach textloſe Predigten hal
ten. In den erſten Jahrhunderten war es vieljach Sine.
Auch Luthers acht Predigten zu Wittenberg waren ten
los. Vergl. ferner: Johann Mattheſius Predigten über
Luthers Leben. Harms: daß alle ſündig geboren jind.
Anm. c. Doch geht die Sitte, der Predigt Tepte zu⸗
grunde zu legen, zurück bis auf Baſilius. 379.
b. Nutzen des Textes. Der Tert iſt
1. für den Prediger eine Schrante, damit er ſith nicht ins Weite verliert;
2. für die Zuhörer die Bürgſchaft, daß ihnen hier Gottes Wort gepredigt wird. Der Paſtor kann in gen: Hier ſteht geſchrieben. Der Zuhörer hem beſſer prüfen. Auch prägt ſich der Text meiſt leich ein und wird eher behalten.
Darum ſollte jeder Predigt ein Tert zugrunde gelez
werden. — Das gilt auch für die Kafualrede. Pi. Hon.
22.
c. Eigenſchaften des Textes. Der In
ſoll ſein
1. genommen aus den kanoniſchen Büchern, nict aus den Apokryphen. Hätte jemand einen Ten aus den Apokryphen gewählt, ſo müßte die Lehr aus den kanoniſchen Schriften erwieſen werden.
Anm. Liederverſe ſollten nur ſelten genommen und, wenn es geſchieht, ihnen ein paſſender Videl ſpruch vorausgeſchickt werden. Eine Reformations predigt über Luthers Worte: Hier ſtehe ich u. ſ. v. berührt unangenehm;
2. den Umſtänden angemeſſen, paſſend für Zet und Zuhörer. Vergl. § 14. 15;
3. praktiſch. Unpraktiſch und nicht zur Erbauung dienend und Geſchlechtsregiſter, Reden der Gonloſen oder Terte von allerlei äußerlichen Dingen, 3. B. 2 Tim. 4, 13. Vergl. § 16;
4. nicht zu lang, wie die Epiſtel am Sonmnaz Serageſimä. Zu lange Terte werden beſſer geteih. oder wonn das bei Geſchichten nicht gehen will, ein Vers als Tert herausgegriffen;
5. nicht zu kurz. z. B. Joh. 8, 52: Abraham iſt geſtorben. Eine Ausnahme bilden ſolche inhalts reiche Worte wie: Es iſt vollbracht. Jemand hielt eine ganze Predigt über das Wort „du“ aus 5 Moſ. 6, 5. Den Lenten zeigen wollen, daß men über paar Worte eine ganze Predigt halten kam. iſt Hochmut.
Anm. Kann man auch einmal zwei verſchiedene
Sprüche als Tert unterlegen? — Wählt man verſchie⸗
dene Bibelſtellen zum Tert, ſo müſſen die Vibelitellen
unſere Gedanken auslegen helfen, anſtatt daß wir den
Tert auslegen.
d. Wahl des Tertes. Obwohl wir uns an die
Perikopen halten, ſo bleibt doch die Freiheit, jo oit es
wünſchenswert iſt, einen Freitert zu nehmen oder auch ein ganzes Jahr über freie Texte zu reden. Beſonders für Kaſualreden muß die Textwahl frei ſtehen. Palm. 381.
Anm. a. Die Textwahl geſchieht ſo, daß der Paſtor den Gegenſtand der Predigt ſchon vor Augen hat und nun nach einem Text ſucht, oder ſo, daß ihm ein gewiſſer Tert im Sinn liegt, der gleichſam gern zu Wort kom-— men möchte. Oft geben auch Zeit und Umſtand den Text von ſelbſt an die Hand.
Anm. b. Bei der Textwahl nehme man Rückſicht auf
1. Zeit, Umſtände, Zuſtand ſeiner Gemeinde.
Der Text muß den Zuhörern und dem Kaſus ent⸗
ſprechen;
2. ſich ſelbſt. Wähle keinen Tert, dem du
nicht gewachſen biſt, zu deſſen VBehandlung es am
nötigen Geſchick fehlt, auch keinen Text, der etwa
Anlaß geben könnte zu Spottreden über deine Per⸗
ſon, z. B. Hohel. 1, 6. Ma. 10, 384.
Anm. e. Manches paßt nicht für Studenten und Gaſtprediger, manches nicht für junge Leute.
Anm. d. Beſondere Sorgfalt iſt nötig bei Texten zu Kaſualreden ſ. § 38. — Bedentlich iſt die Wahl eines Freitextes für eine Strafpredigt. Palm. 381. — Was haben die Settenprediger ſchon geleiſtet in der Textwahl! Na. 17, 32.
Anm. e. Wahl macht Qual. — Predigt man das ganze Jahr über Freiterte, ſo iſt es am beſten, gleich jur das ganze Jahr einen Plan zu entwerfen, damit man nicht ziellos hin und her ſchweift.
Anm. f. In Abend- und Wochengottesdienſten können
auch ganze bibliſche Bücher zu Grunde gelegt werden.
Anm. g. Den gewählten Text ſollte der Paſtor ſich ſeſt ins Gedächtnis einprägen.
e. Studium des Tertes. Der Paſtor muß
über den Tert meditieren, ſeinen rechten Sinn zu er—
jorſchen ſuchen. Wie kann man. ihn auslegen, wenn man
ſelbit nicht das rechte Verſtändnis davon hat? Dabei iſt
zu achten
1. auf die Bedeutung der einzelnen Worte, das
grammatiſche Verhältnis der Worte und Verſe:
2. auf den Kontert (Zuſammenhang), Verbin⸗
dungspartikeln, Scopus:
3. auf den vom Geiſt intendierten Sims;
4. auf Zeit und Umſtände, unter denen die Worte
geſchrieben wurden. Wer redet? Von wem oder
wovon redet er? Zu wem? Zu welcher Zeit? In
welcher Gemütsſtinnmmung? — Vei apoſtoliſchen
Briefen kommit hinzu die Urſache, warum der Brief
geſchrieben wurde.
Anm. a. Luthers Überſetzung iſt zu vergleichen mit
dem Grundtert. — Doch ſoll Luthers Überſetzung nicht
vor der Gemeinde getadelt werden: Hier hat Luther
falſch überſezt. Ma. 18, 211. 5, 62. 63. Palm. 75
Anm. b. Das alles ſoll auch dann geſchehen, wen. man ſchon öfter über den Tert gepredigt hat. Ge Wort iſt ein unerſchöpflicher Schacht, wo man inme wieder köftliches Gold findet.
Verſtändnis de⸗
Anm. c. Hiljsmittel zum rechten
Tertes bieten
1. die Analogie des Glaubens. Darum ſol mit
Erforſchung des Tertes kurjoriſches Leſen der Süm
Hand in Hand gehen. Dadurch wird uns di
verſtändlicher. Ma. 24, 91.
2. Bücher, Exegeſen, Kommentare.
Anm. d. Regeln über Hermeneutik ſ. Schriftanel gung.
Der Tert muß nun aut
f. Tertauslegung.
Paraphraſe, Umſch. erklärt und ausgelegt werden.
bung.
Anm. a. Die Auslegung muß gründlich und genmn. aber auch klar und kurz ſein. Alle unnötige Weitlauſtz keit iſt zu meiden. Ma. 3, 348.
Anm. b. Man ſoll nicht alle Bedeutungen eines Var tes anführen Ma. 18, 256, nicht alle möglichen berichr denen Auslegungen des Textes bringen, dadurch R. Leute nur verwirrt werden Ma. 2, 252. §, 2488. 318, bei Abweifung falſcher Lehre Maß halten. L. . 12, 112.
g. Die Anwendung auf die Zuhörer 8 muß nun auch vom Tert die Anwendung auf die 30 hörer gemacht werden: Du biſt der Mann. — Chrite und die Apoſtel predigten ſo, daß joder es auf ſih le ziehen mußte. Walth. Geſ. u. Ev. 2, 92.
Der fünffache Gebrauch des Wortes.
- Ma. 18, 179—181
margin
- Pi. Hom. 21
margin
- Pi. Hom. 21. 2
margin
- Theol. 7. 71
margin
- Ma. 2
margin
- Pi. 122
margin
- Stock 818
margin
- Quart. 5, 90
margin
- Ma. 24, 156
margin
- Pi. Hom. 21
margin
- Pi. Hom. 22
margin
- Ma. 2, 152
margin
- Ma. 2, 152. 11, 287
margin
- Ma. 2, 152. 11, 287. 18, 179
margin
- Ma. 2, 152. 11, 287. 18, 179. 288
margin
- Ma. 2, 152. 11, 287. 18, 179. 288. 24, 156
margin
- Ma. 2, 152. 11, 287. 18, 179. 288. 24, 156. 32, 60
margin
- Pi. Hom. 23
margin
- Pi. Hom. 23, 24
margin
- Palm. 372
margin
- Quart. 5, 90
margin
- Ma. 24, 157
margin
- Pi. 26
margin
- Ma. 2, 251
margin
- Pi. Hom. 25
margin
- Pi. Hom. 25. 26
margin
- Ma. 18, 181
margin
- Pi. Hom. 35
margin
- Pi. Hom. 35. 36
margin
- Pi. Hom. 35. 36. 310
margin
- Ma. 2, 36
margin
- Ma. 2, 36. 37
margin
- Ma. 218
margin
- Ma. 218. 219
margin
- Ma. 218. 219. 251
margin
- Palm. 376
margin
- Ma. 2. 123
margin
- Ma. 2. 123. 121
margin
- Palm. 381
- Ma. 10, 384
- Palm. 381
- Ka. 17, 32
- Ma. 9, 251
margin
- Pi. Hom. 30
margin
- Pi. Hom. 30. 31
margin
- Palm. 390
margin
- Ma. 2, 123
margin
- Ma. 2, 123. 2, 249
margin
- Ma. 2, 123. 2, 249. 24, 157
margin
- Palm. 390
margin
- Pi. Hom. 34
margin
- Pi. Hom. 34. 38
margin
- Pi. Hom. 33
margin
- Pi. Hom. 33. 34
margin
- Pi. Hom. 33. 34. 37
margin
- Ma. 24, 157
margin
- Theol. 3, 233
margin
- O. 65, 39
margin
- O. 65, 39. 40
margin
- Pi. Hom. 30
margin
- O. 65, 40
margin
- O. 65, 40. 41
margin
- Ma. 2, 123
margin
- Pi. Hom. 29
margin
- L. W. 5, 203—216 Correspondence from Germany.
margin
- Ma. 2, 311
margin
- Ma. 29, 91
margin
- Ma. 29, 91. 9, 251
margin
- Ma. 29, 91. 9, 251. 26, 126
margin
- Ma. 29, 91. 9, 251. 26, 126. 127
margin
- Ma. 29, 91. 9, 251. 26, 126. 127. 18
margin
- Ma. 29, 91. 9, 251. 26, 126. 127. 18. 210
margin
- Ma. 29, 91. 9, 251. 26, 126. 127. 18. 210. 2, 217
margin
- Ma. 29, 91. 9, 251. 26, 126. 127. 18. 210. 2, 217. 312
margin
- L. W. 12, 141
margin
- L. W. 12, 141. 21, 237
margin
- Pi. Hom. 39
margin
- Pi. Hom. 42
margin
- Pi. Hom. 42. 43
margin
- Pi. Hom. 49
margin
- Pi. Hom. 49. 50
margin
- Pi. Hom. 49. 50. 252— 254
margin
- Quart. 5, 90
margin
- Quart. 5, 90. 91
margin
- Pi. Hom. 44—48
margin
- Pi. Hom. 44—48. 255
margin
- Ma. 2
margin
- Ma. 18, 211
- Ma. 18, 211. 5, 62
- Ma. 18, 211. 5, 62. 63
- Palm. 75
- Ma. 24, 91
- Ma. 24, 91.
2
- Ma. 3, 348
- Ma. 18, 256
- Ma. 2, 252
- Ges. u. Ev. 2, 92
- L. W. 21, 237
margin
- Theol. 3, 235
margin
- Theol. 3, 235. 236
margin
- Pi. Hom. 62
margin
- Pi. Hom. 62. 64
margin
- Pi. Hom. 65
margin
- Ma. 8, 245
margin
- Ma. 8, 245. 247
margin
- Ma. 8, 245. 247. 18
margin
- Ma. 8, 245. 247. 18., 256
margin
- Ma. 8, 245. 247. 18., 256. 24, 221
margin
- L. W. 12, 139
margin
- Ma. 8, 248
margin
- Ma. 8, 248. 18, 256
margin
- L. W. 21, 68—70
margin
- L. W. 21, 68—70. 143
margin
- Pi. Hom. 275
margin
- Pi. Hom. 275. 2
margin
- Pi. Hon.
22.
c. Eigenſch
- Ma. 18, —5 2, 122.
- Peri kopen.
vol c, printed page
435–438 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0436_PA435
30.
Der Text ſoll angewendet werden nach dem fün fachen Uſus
30. Der Text ſoll angewendet werden nach dem fün fachen Uſus. Damit ſoll nicht geſagt ſein, daß man n jeder Predigt alle fünf ſchablonenmäßig abhandeln miß te, als ſei ſonſt die Predigt nicht vollſtändig. Ma. 2 92. 18, 256. Paſt. 80. L. W. 12, 68. Es komm. auf den Tert und den' Zuſtand der Gemeinde an. A Hom. 91. — Manche Terte ſind vorwiegend
a. didaskaliſch, z. B. Joh. 1. 1—14: Lehre von Chrit Perſon. Evangelium am 1. Sonntag nach Trinitts Rechtfertianng (in Form einer Geſchichte):
b. elenchtiſch, z. B. Gal. 3, 1. Luk. 24, 25;
c. pädeutiſch, z. B. Eviſtel am Sonntag Jubilale:
d. evavorthotiſch, 2. B. Eph. 1. 29:
c. varakletiſch, z. B. Matth. 5. 11.
Anm. Wie verſchieden kann demnach das Eomelünn om 91. Sonntaa nach Trinitatis oder der Spruch Nats 6, Zn obobandelt werden! ‚
- Ma. 2
- Ma. 2 92
- Ma. 2 92. 18, 256
- Past. 80
- L. W. 12, 68
- L. W. 12, 68
margin
- Ma. 18, 211
margin
- Ma. 18, 211. 24, 158
margin
- Ma. 18, 211. 24, 158. 159
margin
- Ma. 18, 211. 24, 158. 159. 58, 281
margin
- Ma. 18, 211. 24, 158. 159. 58, 281. 285
margin
- Ma. 18, 211. 24, 158. 159. 58, 281. 285. 27, 519
margin
- Ma. 18, 211. 24, 158. 159. 58, 281. 285. 27, 519. 2
margin
- Ma. 18, 211. 24, 158. 159. 58, 281. 285. 27, 519. 2. 313
margin
- Pi. Hom. 289
margin
- Pi. Hom. 289. 57
margin
- Pi. Hom. 289. 57. 58
margin
- Ma. 21, 158
margin
- Paſt. S80.
vol c, printed page
438 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0438_PA438
31.
Lehre
31. Lehre. 2 Tim. 3, 16: Nütze zur Lehre. D Lehre iſt die Sanptioche in der Prediat und die Gimd lage der Strafe, des Ermahnens und des Traſtes. Ohe
Ihre ſchwebt dies alles in der Luft. Paulus legt im Imerbrief in 11 Kapiteln den Grund der Lehre und ringt dann erſt die Anwendungen. Dabei gelten folende Regeln:
a. Die Lehre ſoll nicht weit hergeholt und ewungen erſcheinen, ſondern aus dem Tert fließen der doch durch eine rechte Schlußfolgerung daraus ab— ſeleitet werden;
b. die Lehre muß bewieſen werden. Man muß garum genau ſein mit der Beweisführung. Es mögen Eute da ſein, die noch im Zweifel ſtehen, ob das wahr I, was der Paſtor ſagt. — Lehren, die aus einer Gehichte gezogen werden, müſſen durch klare Bibelſtellen ewieſen werden. Ma. 8, 285.
AUnm. a. Die aus dem Text fließende Lehre kann durch ndere Bibelſtellen beſtätiget, die Schrift muß mit chriſt ausgelegt werden. Theol. 6, 185. Parallelſtelen. Dabei beachte man,
1. daß die herangezogenen Vibelſtellen zur Sache
paſſen. Nur ſolche Sprüche ſind zu zitieren, die
wirtlich beweiſen, ohne daß ſie auf einen andern
Sinn verdreht werden;
2. daß die Vibelſtellen genau ſo zitiert werden,
wie ſie in Luthers Überſetzung ſtehen. Man ſollte
ſie nicht in eigenen Worten wiedergeben;
3. daß Vorhergehendes und Nachfolgendes, was
nicht zur Sache gehört, weggelaſſen und abgeſchnit⸗
ten wird;
e.die Lehre ſoll nicht trocken vorgelegt, nicht Iſtrakt als eine tote Wiſſenſchaft abgehandelt werden. eine dogmatiſche Ausführung bringt wenig Frucht. Es nuß alles in Veziehung zu unſerm Heil gebracht werden. —Es iſt nicht nötig, den Namen, den die Lehre in der Logmatik führt, zum Thema zu machen. Ma. 2, 183.
Anm. a. Ein Viſchof ſoll lehrhaftig ſein. Da— um ſoll er alle Worte, die nicht lehren, meiden. Ma. „ 6l. Der Prediger ſoll die Zuhörer zur Erkenntnis er Lehre bringen. W. 1901, 22. Neb. 1903, 57. Er all Anleitung geben zum Verſtändnis der Schrift. Verichſt du auch. was du liejeſt? O. 65, 25.
Anm. b. Die lutheriſche Kirche hat viel auf Lehr dredigten gehalten. Zur Zeit des Pietismus trat in Stelle der Lehre das Erbauliche. Ma. 2, 52. 51. In eiwrer Zeit hat man für Lehrpredigten nicht viel Sinn. Zelten wird eimmal eine Lehre im Zuſammenhang voretragen. Ma. 2. 50. L. W. 19, 231. 232. 14, 92.
Anm. e. Für Lehrpredigten eignet ſich die analytiſchvuthetiſche Methode.
Ann. d. über Katechismuspredigten ſ. Seite „691. UInm. e. Auf frühere Predigten ſollte der Paſtor ſich ſaht berufen, da er nicht erwarten kann, daß die Zuorer alles behalten.
Einwand. Lehrpredigten ſeien trocken und nicht ernulich. — Nichts erbaut beſſer als die reine Lehre.
- Ma. 8, 285
- Theol. 6, 185
- Ma. 2, 183
- W. 1901, 22
- Neb. 1903, 57
- O. 65, 25
- Ma. 2, 52
- Ma. 2, 52. 51
- Ma. 2, 52. 51. I
- Ma. 2. 50
- L. W. 19, 231
- L. W. 19, 231. 232
- L. W. 19, 231. 232. 14, 92
- Past. 81
margin
- Cal. 89, 38
margin
- O. 1912, 32
margin
- Ma. 8, 284
margin
- Ma. 8, 284. 2, 313
margin
- L. W. 12, 144
margin
- L. W. 12, 144. 145
margin
- Pi. Hom. 290
margin
- Ma. 24, 222
margin
- Ma. 24, 222. 2, 383
margin
- L. W. 12, 142
margin
- Pi. Hom. 261
margin
- Pi. Hom. 261. 242
margin
- L. W. 12, 149
margin
- Ma. 2, 249
margin
- Ma. 2, 249. 8, 318
margin
- Ma. 2, 249
margin
- Ma. 2, 249. 252
margin
- Ma. 2, 249
margin
- Ma. 31, 89
margin
- Ma. 31, 89, 38
margin
- Ma. 31, 89, 38. 352
margin
- Past. 82
margin
- Ma. 2, 248
margin
- Ma. 2, 248. 4, 29
margin
- Ma. 2, 248. 4, 29. 31, 351
margin
- Wis. 97, 50
margin
- W. 1901, 23
margin
- Neb. 1903, 57
margin
- Wis. Syn. 1906, 55
margin
- Ma. 2, 183
margin
- Ma. 3, 223
margin
- Ma. 8, 251
margin
- Ma. 8, 251. 255
margin
- Wis. 97, 50
margin
- Past. 8
margin
- Ma. 31, 351
margin
- Ma. 31, 351. 352
margin
- Ma. 31, 351. 352. 2, 52
margin
- Ma. 31, 351. 352. 2, 52. 53
margin
- Ma. „ 6l. Der Prediger ſ
vol c, printed page
438–439 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0438_PA438
—
ga. 98, 33. 34. L. W. 19, 66. — Zu Luthers Zeit ſei
Volemik am Platze geweſen, aber nicht zu unſerer Zeit.
Tbeol. 2, 20. Sie iſt aber noch heute ebenſo nötig. L.
D. 19, 3. 4.
Anm. d. In unſerer Zeit des Indifferentismus will
man von Polemik nicht viel wiſſen. Sie wird als Un⸗
recht gebrandmarkt.
Anm. e. Die Polemik unſerer Kirche zeigt, daß fal⸗
ſche Lehre ein ſeelengefährliches Gift iſt.
Im. f. Lutheriſche Polemik gegen Rom ſ. L. W. 1,
181—186.
b. Art und Weiſe. Lehre d901. 902.
vol c, printed page
441 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0441_PA441
1.
—
1. Nicht bloß grobe, auch kleine Irrtümer müſſen be⸗
lämpft werden. Wer weiß, was ſich noch daraus ent ·
wickeln kann?
vol c, printed page
441 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0441_PA441
2.
—
2. Verde nicht ein Kleinigkeitskrämer wie Deutſch.
mann, der Spener nicht weniger als 264 Irrlehren zur
Laſt legte.
- Ma. 8. 285
margin
- Ma. 8. 285. 18, 256
margin
vol c, printed page
441 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0441_PA441
3.
—
3. Polemiſiere nicht gegen alte Ketzereien, von denen
die Gemeinde nichts weiß, ſondern nur gegen ſolche, von
denen die Gemeinde angefochten wird und die zu unſerer
geit eine Gefahr bilden.
1. Der Tert muß die Gelegenheit dazu bieten.
- Theol. 8, 181
margin
- Theol. 8, 181. O
margin
- Pi. Hom. 298
margin
- O. 65, 59
margin
- Ma. 8, 285
margin
vol c, printed page
441 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0441_PA441
5.
—
5. In neuen Gemeinden mit Polemik zu beginnen, ehe
der Grund gelegt iſt, wäre verkehrt. Zuerſt müſſen die
Zuhörer der Lehre gewiß werden.
- O. 65, 59
margin
- O. 65, 59. 60
margin
- Quart. 4, 203
margin
vol c, printed page
441 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0441_PA441
6.
—
6. Man ſoll nicht forrwährend volemiſieren, auch nicht
die ganze Predigt damit zubringen.
- Ma. 18, 257
margin
- Ma. 18, 257. 8, 285
margin
vol c, printed page
441 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0441_PA441
7.
—
7. Die ſalſchen Lehrer mit Namen zu nennen, iſt mit.
unter unvermeidlich, oft aber auch unweiſe. Über No-
minalelenchus ſ. Seite 5902.
die falſche
- Il. 76, 76
margin
- Il. 76, 76. 77
margin
- Theol. 8, 181
margin
vol c, printed page
441 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0441_PA441
8.
—
8. Beſondere Vorſicht iſt nötig, wenn man
Lehre einer Nachbargemeinde ſtraft.
No citation printed with this thesis.
vol c, printed page
441 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0441_PA441
9.
—
9. Die Widerleaung muß geſchehen
1. nicht mit Ausſprüchen der Väter— Autoritä⸗
tenpolemik iſt unfruchtbar, unlutheriſch und ärger⸗
lich. Abhandlung: Über Autoritätenpolemik.
Quart. 6. 206—220:
2. mit klaren, dentlichen Vibelſtellen. Dazu kann
noch kommen der Beweis von der Gottloſigkeit und
Schädlichkeit einer Lehre. Jede Lehre, die Gott
nicht alle Ehre gibt oder zur Sicherheit verführt,
muß falſch ſein. Ehre 650.
gründlich und ſchla.
- Quart. 6. 206—220
- Quart. 6, 208
margin
- Ma. 8, 285
margin
- Pi. Hom. 291
margin
- Ma. 18. 256
margin
- Ma. 18. 256. 2
margin
- Ma. 18. 256. 2. 187
margin
vol c, printed page
441 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0441_PA441
10.
—
10. Die Widerlegung ſei kurz 0 bn Kalt und faul widerlegen heißt zweimal beſtäigen.
1. Das Strafen der falſchen Lehre ſoll mit Sanftmut neſchehen. Es ſoll geeianet ſein, Kinder Gottes aus dem
bodenirrgläubigen Lager herauszuführen. Wir ſollen
hen daß auch wir den alten Adam noch an uns haben.
die
Anm. a. Unſere Polemik richtet ſich nicht gegen Perſon. Der Perſon freund, der Sache feind.
Anm. b. Zu meiden ſind darum alle Schimpfreden, Krünkungen. Verleumdungen, perſönlichen Anariffe,
Sarkasmus. — Eine unchriſtliche Polemik, die auz
Hochmut, Ehrgeiz fließt, iſt ein Greuel vor Gott. Na.
6, 222. — Ohioiſche Polemik ſtrotzt manchmal von de
83. 20. Verunglimpfungen. L. W. 52, 159. 160. Str.
82. 39.
Anm. c. Unter Umſtänden iſt es freilich das bein.
die falſche Lehre der Gegner lächerlich zu machen.
- Ma. 6, 64
margin
- Syn. 1908, 31
margin
- Syn. 1908, 31. 29
margin
- Pi. Hom. 300
margin
- Ka. 98, 33
margin
- Ka. 98, 33. 34
margin
- Ma. 8. 285
margin
- Ma. 8. 285. 2, 187
margin
- Ma. 8. 285. 2, 187. 188
margin
- Ma. 8. 285. 2, 187. 188. 8, 187
margin
- L. W. 52, 159
- L. W. 52, 159. 160
- Luth. 4, 40
margin
- Pi. Som. 299.
vol c, printed page
441–442 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0441_PA441
12.
—
12. Manchmal muß die Widerlegung auch mit ſcher⸗
ſen Worten geſchehen. Die Verteidigung muß ſo tpitr
ſein als der Angriff. Chriſtus und die Apoſtel brauchen
mitunter ſcharfe Worte: Otterngezüchte, Heuchler u. ſd
Wäre Luther ein Leiſetreter geweſen.
Ma. 2, 91. 92.
gäbe es heute keine lutheriſche Kirche. Syn. 82, 44. Ei.
fer und Milde vertragen ſich. Ma. 2, 90. 91. Über Detd
heit der lutheriſchen Polemik L. W. 19, 45.
- Ma. 2, 91
- Ma. 2, 91. 92
- Syn. 82, 44
- Ma. 2, 90
- Ma. 2, 90. 91
- L. W. 19, 45
- L. W. 14, 92
margin
- L. W. 14, 92. 93
margin
- Luth. 4, 131
margin
- Luth. 4, 131. 132
margin
vol c, printed page
442 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0442_PA442
13.
—
13. Unehrlichkeit gegen den Gegner iſt gegen as athte
Gebot. Man darf auch dem Gegner keine fremde Me—
nung unterſchieben.
vol c, printed page
442 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0442_PA442
14.
—
14. Zu unterſcheiden iſt zwiſchen Verführern und Ver—
führten, zwiſchen ſolchen, die ſchon ein und abermal der⸗
mahnt ſind, und ſolchen, bei denen dies nicht der Fall it.
zwiſchen ſolchen innerhalb der Gemeinde und ſoltken
außerhalb derſelben.
Anm. Was man zu erwarten hat, wenn man dieIfal⸗
ſche Lehre ſtraft ſ. unter Kreuz 5852.
33. Strafen der Sünde. Das Strafen der Sünde ii
notwendig wegen der Gottloſigkeit des Lebens. Gründe.
warum man ſtrafen ſoll ſ. Paſtor § 14 d. über Art und
Weiſe der Beſtrafung iſt zu merken:
a. Die Sünden gegen die erſte Tafel ſind als die reßun
Hauptſünden zu ſtrafen. Beſonders zu ſtrajen ſind
1. die Sünden unſerer Zeit und die. von denen
den Zuhörern Gefahr droht. Wer ſoll daaegen zen⸗
gen, wenn wir es nicht tun? Wenn das Salz dumn
wird, womit ſoll man ſalzen?
2. die Sünden, die von der Welt für Tugenden
ongeſehen werden und denen man den Mantel de—
Unſchuld umhängt.
b. Die Veſtrafung muß aus dem Geſetz genommen
morden, aber die Veſſerung kommt allein aus dem Eder⸗
gelium.
c. Die Beſtrafung ſoll geſchehen
1. ohne alle Leidenſchaft. Es ſoll nichts Tleiiß.
liches mit unterlaufen. Harte, bittere Worte ſind ꝛn
meiden. Theol. 8, 181. 182. Die Kanzel iit nitt
der Ort zur Rache für perſönliche Unbill. Neh W.
36. 37:
2. freundlich, in gewinnender Weiſe. Die duhz.
ror miiſſen werken, daß die Worte aus Liebe ſlieien.
Ma. 18. 257:
3. ohne Anſehen der Perſon. unparteiiſh der
Vaſtor ſoll nicht bloß die Sünden der Armen ſtrafen.
ſondern auch die der reichen Klaſſe;
4. nicht mit ſchönen rhetoriſchen Worten, ſondern
ſchlicht und einfach;
5. im Verhältnis zur Sünde. Aus Mücken macht man keine Elephanten. Zu unterſcheiden iſt Bosheit und Schwachheit;
6. mit Maß. Wenn der Paſtor fort und fort ſchilt, werden es die Leute zuletzt gewöhnt. Man ſoll nicht eine ganze Predigt damit zubringen. Palm. 594;
7. mit Vorſicht. Dies gilt beſonders von Sünden gegen das 6. Gebot und von Sünden gegen die Perſon des Paſtors;
8. mit großer Geduld, wenn es nicht gleich vor. wärts gehen will. Auf einen Hieb fällt kein Baum.
Anm. a. Hüten ſoll ſich der Paſtor, daß er
1. niemand auf der Kanzel inſonderheit ausmalt oder auf jemand ſtichelt. Keine Privatſeelſorge von der Kanzel;
2. nicht Sünden, die begangen ſein ſollen, auf bloßes Gerücht hin ſtraft. Der Paſtor ſoll nicht allen Klatſch, den er in der Woche gehört hat, auf die Kanzel bringen.
Anm. b. Mildern kann der Prediger die Strafe,
wenn er
J. ſich ſelbſt mit einſchließt; cgommunicatio;
2. das Urteil den Zuhörern ſelbſt überläßt.
Anm. c. Muß ein Paſtor Sünden öffentlich ſtrafen, ſo
1. warte er, bis ein paſſender Tert kommt. Bedenklich iſt die Waͤhl eines Freitertes für eine Straf predigt;
2. bereite er ſich gerade auf den Teil ſeiner Predigt beſonders vor:
3. prüfe ſich, ob er in ſeinem Gewiſſen frei von
„ ſolcher Sünde iſt.
Anm. d. Für Studenten und Gaſtprediger ſchickt ſich
das Strafen ſpezieller Sünden in den Gemeinden nicht.
Anm. e. Die Bibel iſt das größte Strafbuch der Welt.
Dabei handelt es ſich um Ausführung aus dem Verderben
der Sünde. — Wie hat Chriſtus geſtraft! Ma. 19, 143.
Anm. f. Wer das Strafen unterläßt, ladet ſchwere
Schuld auf ſich. Geſchichte: Du verfluchter Piaffe gehſt
auch mit. Walth. Geſ. u. Ev. 1, 52. 53. — Urlſperger
Na. S. 253. 254.
Einwand. Der Paſtor ſoll beim Evangelium bleiben.
„. Die Ermahnung. Der pädeutiſche Gebrauch des
ortes Gottes. Durch die Bekehrung wird der Menſch
an Chriſt und als ſolcher ſoll er nun weiter zum Guten
mogen werden. Die Ermahnung
a. hat es nur mit Chriſten zu tun:
b. ſoll geſchehen nicht geſenlich, ſondern evangeliſch.
Vöm. 12, 1: durch die Barmherzigkeit Gottes. Nicht
das Geſetz, ſondern das Evangelium allein gibt Ken
L. W. 35, 177. 178. — Auch die ganze Art und Vet
ſoll demgemäß ſein: eine freundliche Erinnerung. Eir
Frageform: Warum wollt ihr ſterben in euren Sünden Anm. Etliche Winke:
1. Die in der Schrift aufgezeichneten Geſchchn
bieten reichen Stoff dafür.
2. Man weiſe hin auf Gottes Gebot, auf die A
wendigkeit, Nützlichkeit der guten Werke, auf gin
Exempel.
3. Das Ziel iſt nicht das bloße, äußerliche Ben
ſondern Förderung des inwendigen Menſchen.
4. Rückſicht iſt zu nehmen auf Stellung, Brr.
u. ſ. w. der Zuhörer. Vor reichen Leuten ben
man nicht über das Erdulden der Armut zu reder 35. Troſt. Chriſten ſollen getröſtet werden, beionder
in der Zeit der Anfochtung, daß ſie nicht in Schwenen
verſinken. Auch durch die Gebrechen der Chriſten der
man ſich nicht, davon abhalten laſſen. Paſt. 89. 2
Troſt muß reichlich geivendet werden, feſt und unerkr.
terlich ſein. Ma. 2, 314.
Stoſf dazu bieten die göttlichen Verheihr
en, S
iite dan de
r Barmherziakeit Gottes und L⸗
Wobltoten (Hriſti. Wottes Willen und Vorſehung, Nuter
Zwoeck der Anſechtung u. ſ. w.
Amn. h. Slor irnend eine Lehre (Gnadenwablslen
ſo ausleat, deſzſüch die Chriſten derſelben nicht tröſten
nen, legt ſie falich aus.
Amplifikation.
36. Das Thema der Predigt muß nun weiter er“
neführt werden. Ein Meiiter im Ausmalen war Ltin.
Ma. 7. 384. Hierher gehört
a. Individnaliſieren. Vergl.
Spurgeon. Ma. 5. 2
b. Spezialiſieren;
.Ihuſtrieren
—
1. durch und Gleichniſſe aus der Nur
z. VB. 2 Sann. 1—7: du biſt der Mann. M
Anccorie ſ. 1127
2. durch (oſchichten, wenn man es geſckich tu⸗
ſteht. Geſchichten ſind aber ſelten und „eum ſ—
dicia“ zu gebrauchen. Am beſten ſind bibliſche é
ſchichten. Über Benutzung der Kirchengeſchitte“
W. 3. 321 326;
3. durch Aus ſprücke aus den Schriſten der a
Doch bringe man nicht zu viel davon.
Anm. Zitaten aus Profanſkribenten, heidrükr
Mit
Philoionben. deutſchen oder engliſchen Dichiern (Te—
3. 250½ ſolle mon die Zeit nicht verlieren, obwotl e
nach Panli Vorbild unter Umſtänden geſchehen kann.
d. Widerlegung praktiſcher Einwürje. Alle Hirde
dem Wege geränmt. alle Ausilücht
niſſe müſſen aus
Entichuldigungen genommen werden.
e. Gewiſſensprüfung. Prüfe dich! Wie ſteht es mit uns? Müſſen wir nicht bekennen u. ſ. w.?
Anm. a. Oft wird es an Stoff nicht fehlen. Es iſt ielleicht mehr zu überlegen, was man von dem allen neglaſſen muß, als was man bringen will.
Unm. b. Wir ſollen das Thema erſchöpfen. Dazu gebört nicht, daß wir alles bringen, was wir finden, ſon dern daß wir unſer Thema erklären und beweiſen.
Die Kaſualrede.
7. Die Kaſualrede
a. ſollte einen Text haben. Gut iſt es, venn der Paſtor ſich beizeiten ein Verzeichnis von Vibelhellen anlegt, die ihm beim Studium der Schrift für Kainaliälle paſſend erſcheinen. Ma. 20, 61. 62.
Anm. a. Große Sorgfalt iſt nötig bei der Tertwahl jür Kaſualreden. Schön iſt es, wenn der Paſtor ſchon mit dem Tert die rechte Saite anzuſchlagen verſteht. Anm. b. Hat ein Chriſt ſich ſeinen Leichentert oder Trautert ſelbſt gewählt, ſo wird der Paſtor, wenn tum“ lch, ſolchen Wunſch gern erfüllen, aber im allgemeinen befördere er dieſe Sitte nicht. Der Paſtor iſt es, der den Text wählen ſollte;
bmuß zum Kaſus paſſen. Der Paſtor ſoll nicht bei allgemeinen Wahrheiten ſtehen bleiben, ohne auf den vorliegenden Fall Bezug zu nehmen, auf der andern Seite aber darf ſich die Kaſualrede auch nicht von Anfang bis zu Ende mit Perſönlichem beſchäftigen.
38. Zu den Kaſualreden gehören
a. Veichtreden. Aufgabe derſelben iſt, uns lebendig an unſere Sündhaftigkeit zu erinnern und aufniordern, Buße zu tun und dies alles als Vorbereitung zm Genuß des Abendmahls. Die Veichtrede muß den Inhörern angepaßt ſein. Cal. 94, 61;
b. Taufreden. Die Taufrede iſt entbehrlich. Doch gibt es Gelegenheiten, z. B. bei Haustaufen oder Taufen von Erwachſenen, wo man eine Taufrede halten kann und vielleicht ſollte. Der Inhalt der Taufrede wird im I. Hauptſtück des Katechismus angegeben. Doch ſollte man auch Bezug nehmen auf die Verpilichtung der Eleern und Paten. Ein Tert ſollte zu Grunde liegen; 5 Hochzeitsreden. Reſerat über Hochzeitsreden L. W. 21, 81—85. Vergl. Trauung:
d. Leichenreden. der Inhalt des Tertes muß dem Todesſall entſprechen. Pi. Hom. 31. 32. Texte nie dieſe: Ich habe einen guten Kampf gekämpft oder: Chriſtus iſt mein Leben u. ſ. w. ſind nur dann am Platze, wenn es als Vekenntnis des Verſtorbenen angeſehen werden kann. Palm. 392. 393.
em a. Die Leichenrede ſoll nicht hinauslaufen auf
1. Lobhudelei. Mit Seligpreiſung des Lr.
ſtorbenen ſei man ſehr vorſichtig und ſparſam. k.
ſonders wenn der Tote erſt auf dem Sterbeden 8
Gottes Wort verlangt hat;
2. Schimpferei. Wir haben nicht die ilt.
Sünden öffentlich zu machen, die nicht öffentlith iin
Anders ſteht es mit öffentlichen Sünden. Ma! Anm. b. Zu Kaſualreden im weiteren SZinn km!
man auch rechnen alle Predigten, die bei beſonderen “
legenheiten gehalten werden, z. B.
1. Antrittspredigten. Dieſe mihn
Bezug nehmen auf das neue Verhältnis. Der Ru
tor aber handelt unweiſe, wenn er dabei von un
rungen und Veränderungen redet, die er zu maten
geſonnen ſei, Verſprechungen macht, zu denenenn
nicht von Amts wegen verpflichtet iſt. Auch hieen
ſich vor allzuſcharfen Redensarten und Drohumen
gegen die Gemeinde, ſowie Lobeserhebungen ut
ſeine Perſon. — Läßt ſich die Perikope nich z.
Grunde legen, ſo gibt es Freiterte genug für dr
Gelegenheit. S. Ordination;
2. Paſtoralpredigten. Die Paſoralhr.
digt ſoll keine Miſſionspredigt ſein, ſondern dr
Paſtoren ihre Sünden, beſonders auch die Amtzüin.
den, vor Augen führen, den Troſt des Evanzen
bringen und zur Heiligung ermahnen.
Aufſchreiben der Predigt.
39. Der Paſtor ſoll ſeine Predigt, wenn itgend nid
lich aufſchreiben. Gründe dafür ſind:
a. Aufſchreiben der Prediqt bringt Ordnung in n.
Gedanken. Quart. 1, 86. L. W. 21. 240.
b. Was ſchriftlich vorliegt, kann man viel beſſer r⸗
fen als das bloß Meditierte. Korrekturen und Ernen
zungen können angebracht werden.
c. Nur ſo erlangt man die Gewißheit, daß man
Gottes Wort vrediat.
d. Der Paſtor lernt auf dieſe Weiſe, ſeine Eedarkr
deutlich auszudrücken.
e. Es gibt die nötige Sicherheit für den Vortrag.
f. Aufſchreiben iſt eine Stütze für das Gedächtmis.
g. Das Aufgeſchriebene kann man ſpäter wiedet n.
Notfall benutzen.
h. Wird man mißworſtanden, ſo kann man ſein Nuns⸗
ſkriyt hervorholen und zeigen, was man geſagt hat.
Anm. a. Das Aufſchreiben der Predigt iſt nötin. r
rechten Begriffe und Vorſtellungen ſtehen uns nich. 1
genug zur Verfügung. Wer ſich auf ſeine Redefttnr
keit verläßt, wird ein frommer Schwätzer. L. V. 3
Anm. b. Das gilt ganz beſonders für Anfänger. K
ſpäteren Jahren kann man ſich vielleicht etwas davon losmachen und ſich damit begnügen, daß man die Hauptſachen aufſchreibt. Doch iſt das völlige Ausſchreiben im; mer das Sicherſte und Beſte.
Anm. c. Kann man im Notfall die Predigt nicht völlig aufſchreiben, dann notiere man ſich die Hauptpunkte,
vräge ſie ſich feſt ins Gedächtnis, ſchüttele aber niemals eine ganze Predigt aus den Armeln.
Anm. d. Aufſchreiben iſt eine ſaure Arbeit, aber ſollte der Paſtor das nicht tun im Bewußtſein ſeiner hohen Verantwortung?
Einwand. Eine ſo ausgearbeitete Predigt werde die Geſtalt eines Kunſtwerkes annehmen und den Prediger an der freien Bewegung hindern. — Hat er aber die Predigt gut durchdacht, ſollte es ihm dann an Wärme fehlen, wenn er ein gläubiger Chriſt iſt?
Anm. e. Allerlei Winke:
1. Beim Aufſchreiben der Predigt ſtelle ſich der
Paſtor ſeine Gemeinde immer vor Augen.
2. Immer dieſelbe Form des Papieres und die⸗
ſelbe Seitenzahl beibehalten, lehrt uns das rechte
Zeitmaß der Predigt gewinnen.
3. Schreibe ſchön und ſauber. Es ſpart beim Le⸗
ſen Verdruß.
1. Große Dienſte leiſtet die Stenographie. Jeder
Paſtor ſollte ein Stenograph ſein.
Anm. f. Beſtimmte Regeln über Herſtellung des Manuſkriptes zu geben, die für alle paſſen, iſt ſchwer. Jeder erlennt bald, wie er es herſtellen muß, ſodaß es ihm am beſten Dienſte leiſtet.
Anm. g. Manchmal geſchieht es, daß der Paſtor im Vortrag dennoch Worte einfügt, die nicht im Manuſkript ſtehen und ſolche, die drin ſtehen, ausläßt. Gott hat alles in ſeiner Hand und oft ſeine beitimmten Abſichten dabei.
40. Memorieren. Die aufgeſchriebene Prodigt ſoll man bejonders in den erſten Amtsjahren, wo immer möglich, wörtlich memorieren. Spener hat ſeine Predigten wörtlich gelernt bis an ſeinen Tod. Ma. 17. 126. 127. Doch iel man auch beizeiten an die Tage denken, wo das Me. morieren nicht mehr ſo gehen will. Man tut gut, wenn man ſich in ſpäteren Jahren nicht ſo ſklaviſch an das Manufkript bindet.
Anm. a. Das Auswendiglernen der Predigt iſt nicht o ſchwer, vorausgeſetzt, daß man ſie ſelbit gemacht, aut
durchdacht und wohl geordnet hat. Verſuch es nur! Ma.
29. 158. Durch übung erlangt man Fertigkeit, ſodaß
man die Predigt vielleicht bloß dreimal überleſen muß.
Na. 7, 127. 6, 2ʃ9.
Anm. b. Das vollſtändige Auswendiglernen verleiht
dem Vortrag Sicherheit, dient dazu, meditierend ſich mehr
and mehr in den Gegenſtand zu vertieſen und iſt ein
Untrieb, nicht zu ſpät an die Ausarbeitung der Predigt
zu gehen.
Anm. e.
Winke für das Auswendiglernen.
1. Lerne die Predigt nicht ſklaviſch wie Schul
+*
kinder einen Pſalm, ſodaß du ſtecken bleibſt, wenn
ein Wort ſehlt.
2. Präge Dispoſition, Gedankengang, Sinn und
Ausdruck genau ein.
3. Schon beim Schreiben der Predigt unterſtreiche
Stichwörter, laß Anfangsworte beſonders herdortee
ten, mache die Teile kenntlich durch Zwiſchenrämne,
Zeichen am Rand u. ſ. w. Mnemonik. Ma. 5. 349. f
350. — Winke, das Gedächtnis zu erhalten Vi.
Hom. 125. —
1. Die befte Zeit iſt vielleicht am Sonnabend irüh
etliche Stunden. Mach dich auf etliche Stunden los
von allen andern Beſchäftigungen. ö
Anm. d. Doch laſſen ſich wenig allgemeine Ratſchläe
für Auswendiglernen geben. Jeder findet ſelbſt aus,
was ſein Gedächtnis am beſten unterſtützt.
11. Ableſen der Predigt. Auf keinen Fall ſollte der
—
Nur Notfälle ſind zu f
Paſtor ſeine Predigt ableſen.
entſchuldigen. Ma. 1. 87. Für das Ableſen der Pre
digt gibt es keine Entichuldiaung für einen Paſtor der l.
Zeit hat. Ma. 21. 381. Kann der Paſtor ſeine Ire.
digt ſelbſt nicht behalten, wie ſollen es die Leute tun
können! Ma. 17, 32. Das Manuſfkript iſt nur ſur
Quart. 4, 89. — Viele Sekten.
das Studierzimmer.
prediger leſen ihre Predigten ab. L. W. 57, 88.
a. Das verträgt ſich nicht mit dem Weien und Zwet
der Predigt. Predigen und Predigt ableſen iſt ebenio
wenig dasſelbe als Prophezeinngen leſen prophezeien 11
b. Die abgeleſene Predigt macht nicht ſolchen Einden
wie die freie Predigt. Sie verliert an Lebhaftigkeit
und dringt nicht ſo zu Herzen. ‚
c. Ableſen jſetzt den Paſtor der Verachtung ſeiner g3.
hörer aus. Er wird entweder als unjähig oder ſan
angeſehen. Er ſcheint ſeine Predigt nicht ſelbit gemagt
zu haben. *
d. Wir können die Leute nicht für Leiegottesdiend b.
geiſtern, ſelbit wenn Luther oder Walther geleſen in
Lieber blieb eine Gemeinde ein ganzes Jahr vakant.
daß ſie einen Paſtor berief. der ablas. Ma. 29, 15⁸
Kurioſum wird es angeſehen. daß eine Gemeinde da
Ableſen verlangto. Ma. 1. 119. aſtor
e. Zum Ableſen braucht man überhaupt keinen Paſtor
das kann jeder zn Haus.
Anm. Wer Predigten vorleſen will, ſollte lieber
keine mehr ausarbeiten, ſondern zurückgehen aun
Poſtillen.
det
Einwand. Ich benutzte das Manufkrivt ſo au
0
u·
Kanzel, daß die Lente es gar nicht merken. —Iu r·
ſcheſt dich. Das häuſige Hinſchielen bleibt nicht i
borgen. Dazu das Umblättern der Seiten. Sobabtu
nutuna des Mannſkripts oder einer Skizze oder
Zettels auffällig wird, tritt Störung ein. Das
it, man gewöhnt ſich nichts dergleichen an. — Lieber genz ableſen und dann guut vorleſen, wenn es nicht anders gehen will. Ma. 6, 251.
Der Vortrag.
42. Der Vortrag macht die Predigt nicht erſt kräftig. Redneriſche Vegabung, ein glänzendes Feuerwerk, tut es nicht. Der Inhalt iſt die Hauptſache. Was nützt ein anter Vortrag, wenn man nichts vorzutragen hat?
Anm. Doch ſoll man auch nicht zu wenig vom guten Vortrag halten. Auch auf den Vortrag kommt viel an. Durch allerlei Unarten kann die Andacht geſtört werden. Darum ſoll der Paſtor
1. auch auf den Vortrag den möglichſten Fleiß
verwenden.
2. alles meiden im Vortrag, was den Segen hin-
dern könnte.
3. Eigenſchaften cines guten Vortrages. Der Vor— trag ſoll ſein
a. laut genug. Unangenehm iſt es, wenn der Paſtor
1. zu leiſe ſpricht, daß man nicht alles verſtehen
kann. Es gibt auch Schwerhörige faſt in jeder Ge⸗
meinde.
Anm. Wer eine leiſe Stimme hat, kann ſie aus⸗
bilden. indem er ſich jeden Tag im Lautſprechen
übt. Wer ſelten laut ſpricht. wird ſchnell ermüden.
Suche das Brauſen des Windes zu übertönen;
2. zu laut und übermäßia ſchreit, daß einem die
Ohren wehe tun. Die Zuhörer wollen nicht ange—
ſchrieen, ſondern angeredet werden.
Anm. a. Die Lente urteilen vielleicht: Der kanns. ber einen bleibenderen Eindruck wird doch eine in Ruhe vorgetragene Predigt hinterlaſſen.
Anm. b. Urſache vom Schreien ſind oft Worte, wo nichts dahinter iſt, ungenügende Vorboreitung. Der Wa— gen macht viel Geraſſel, weil er leer iſt.
Anm. e. Durch übermäſiges Anſtrengen wird die Stimme unnatürlich. In einem großen Raum, wo be— oondere Kraftanſtrengung nötig iſt, macht ſich eine mit mittlerer Kraft geſprochene Stimme eher verſtändlich, als ein übertriebenes Schreien.
Anm. d. Predigt jemand in einer fremden Kirche, ſo s gut., wenn er vorher die Akuſtik vrüft.
„Anm. e. Ein Fehler iſt zu große Unaleichheit der Summe, indem etliche Worte herausgedonnert und an— dere wieder ſo leiſe geſprochen werden, daß man ſie nicht derſteht;
b.deutlich, daß man jede Silbe von Anfang bis un Ende der Predigt verſtehen kann. Fehlt die Deutlicheit, ſo hilit auch das laute Sprechen nichts. Darum nuß der Paſtor auch darauf großes Gewicht legen. Durch übung läßt ſich viel erreichen:
c. nicht zulangſam undnicht zuſchnell
1. Spricht der Paſtor zu ſchnell, als ob jemn
mit der Peitſche dahinter ſtünde oder wie ein MIx⸗
regen daherfährt, ſo verſpricht er ſich leicht und E
Leute können nicht folgen.
Anm. Sprich langſam‘ Ma. 27, 382. 12.28,
25, 35. 30, 318. 7, 157. 8, 320. 2. 382. J
27. 28.
2. Zu langſames, ſchleppendes Sprechen it e⸗
müdend, oft ein Zeichen, daß der Paſtor Zeit g
winnen will, um die folgenden Worte zu ſuchen.
Anm. Abwechſelung iſt zu empfehlen, langſam, wen
man lehrt, ſchneller, wenn man das Gemüt bewegen wil
dnatürlich. Rede, wie du biſt. Alles affeltirn
Weſen iſt vom übel.
Anm. Kanzelton iſt ein unnatürliches Reden, wen
man auf der Kanzel ſteht. Der Kanzelton verſcheuckt d.
Gäſte. Er kann vermieden werden, wenn Zwesk urd
Ziel der Predigt im Auge behalten wird und der Redner
denkt und empfindet, was er ſagt;
e. dem Inhaltentſprechend. Der Vornn
muß ſich richten nach dem Gegenſtand, von dem man hn.
delt. Es kommt darauf an, ob.es Lehre, Warnung, Tuit
u. ſ. w. iſt;
f. lebendig. Das Gegenteil davon iſt ſchlärm
Der Paſtor muß von dem Gegenſtand, von dem er bm
delt, begeiſtert ſein, dann wird er auch die Zuhoter mi
unwiderſtehlicher Gewalt hinreißen. Walth. Gei. u. 6*
2, 104. Verlorene Predigten, die ohne alle Vewehn
vorgetragen werden. Ma. 30, 320. — Paulus war b.
bendig in ſeinem Vortrag. S. 1907, 26.
Anm. Mit welcher Begeiſterung redeten die Abeſtl⸗
Wir können es ja nicht laſſen: — afließend. Es iſt eine Qual, zuzuhören, —
der Paſtor am Stocken iſt. Was iſt zu tun, menn ſ
ſtecken bleibt? Man kann das Vorhergeſagte an
len, und wenn das nicht hilft, weiter gehen zum i
Punkt, wenn auch der vorhergehende unvollendet ble 1 44. Einzelne Stücke, auf die beim Vortrag zu malhot a. Die Stimme. Iſt die Stinmne mandelber
dann wird auch der Vortrag Einbuße leiden. Ti
Stimme kann hrhei
1. verdorben werden durch ſchlechte Angewohnd
ten, Rauchen, Alkohol u. ſ. w.: l
2. gepflegt werden durch Singen in Carlt.
Sorge für Geſundheit des Körpers im allgemen
u. ſ. w.
Anm. a. Etliche Winke:
1. Befreie die innern Wände des Mundee
Schleim, der ſpäter beim Sprechen in die S
bänder kommen könnte.
2. Sorge für friſche Luft in der Kirche. cht inn
3. Härte den Hals ab und fürchte dich ni
lich vor Erkältung.
4. Wer zu Halsentzündung neigt, dulde im Hauſe
keinen Druck auf den Kehlkopf durch den Kragen. Anm. b. Skonomie der Stimme. Der Redner jollte nicht gleich bei der Einleitung mit aller Kraft ſeiner Stimme einſetzen. Doch muß ſich auch dieſe Regel richten nach dem Inhalt der Einleitung. Denke dir eine Oſterpredigt, die mit den Worten beginnt: Der Herr iſt auferſtanden, mit leiſer Stimme geſprochen!
b.Ausſprache der Worteund Buchſtaben. Die Ausſprache muß rein und deutlich ſein. Ausſprache des „St“, 3. V. in Stab Ma. 8, 350, des „R“ Ma. 30, 316, der Vokale, beſonders des „A“ und „O“ Ma. 30, 315. 316. Pi. Hom. 440. 441. Nicht Läben für Leben L. M. 4, 378. Ma. 1, 247. 30, 316. Verſchlucken der Endſilben L. W. 4, 377. . Ma. 1, 247. 30, 317. Pi. Hom. 132. Hinüberziehen des Endkonſonanten zum An; jangsvokal des nächſten Wortes Ma. 30, 317. Alle ſolche Zehler ſind zu meiden. Ma. 7, 157.
Anm. a. Der Prediger ſoll nicht herunterſteigen zum gewöhnlichen Volk und ihre verderbte Ausſprache oder Dialekt auf die Kanzel bringen.
Anm. b. Auch die Betonung der Worte muß richtig ſein.
Anm. e. Auf Erhaltung der Zähne ſollte jeder be ; dacht ſein.
c. Die Pauſen. Pauſen
1. müſſen ſein. Reden ohne Pauſe iſt unerträglich.
Pauſen ſind Kohlenſtationen zum Heizen der Lunge
mit Sauerſtoff. Sie werden durch Interpunktions-
eichen angegeben;
emacht werden.
2. müſſen an der rechten Stelle g
dem Sinn des
Das Atemholen muß ſich richten nach
Sates.
Anum. Beherrſcht der Paſtor ſeinen Gegenſtand nicht, ſo entſtehen lange Pauſen, wo ſie nicht hingehören. d. Modulation der Stimme. Die Rede ſoll nicht eintönig, monoton hiniließen. Modulation der Stimme erhöht den Eindruck der Rede. verhindert das Ermüden der Stimme und der Zuhörer. Gal. 4. 20:
38. daß ich meine Stimme wandeln könnte. Ma.
Anm. a. Die Modulation muß ſich richten nach In— und Sinn. Mit einem andern Ton wird man die Bußfertigen tröſten, mit einem andern Laſter ſtrafen.
Anm. b. Sier helfen alle Regeln wenig.
e. Geſten. Geſten ſollten gemacht werden. Das Unterlaſſen aller Geſten iſt ſtörend. Ma. 5, 256. Der
Wie viel ſagt oft Prediger iſt kein totes Inſtrument.
ein Vlick der Augen! Darum wollen die Leute den Paſtor auch ſehen. Die Geſten ſollen ſein
1. natürlich. Jeder Geſte muß eine innere Be ·
wegung des Gemites zu Grunde liegen, wenn ſie
rein ſein ſoll. Zu meiden ſind daher alle gekün⸗
ſtelten, affektierten Geſten. Ma. 24, 287. P.
Hom. 447. Das heißt aber nicht, daß man die nn⸗
türlichen Fehler und Angewohnheiten beibehalen
müßte. Ma. 1, 315;
2. paſſend. Sie müſſen in Harmonie ſtehen nit
dem Inhalt der Worte:
3. würdig. Die Kanzel iſt nicht der Ort für al.
lerlei grobe, leichtſinnige Bewegungen. Lieber gar
keine Geſten, als ſich lächerlich und verächtlich mo—
chen. Der Paſtor iſt kein Schauſpieler.
Anm. Wie ſtellen ſich manche Sektenprediger
auf ihrer Platform an! Die Welt will betrozn
ſein, dazu muß man Gebärden brauchen. Luther.
Ma. 15, 352;
4. mäßig, nicht zu viel, nicht bei jedem Gedanlen,
den man ausſpricht, beſonders nicht, wenn man et⸗
was ganz Einfaches ſagt. Ma. 8, 188.
Anm. a. Über Stellung des Körpers, Haltung, Ausdruck des Geſichtes, Blick u. ſ. w. Pi. Hom. 450—ʃ55⁵. Der Paſtor ſoll die Zuhörer anſehen. Palm. 619.
Anm. b. Über Geſten kann man nicht viel allgemeine Regeln aufſtellen, weil die Naturen ſo verſchieden ſind. Was dem einen wohlanſteht, ſteht dem andern übel an. Ma. 1, 314. Wer allerlei Regeln nachfolgen will, kommt in die Gefahr, afſektiert zu werden.
Anm. c. Individualität des Paſtors. Jeder Paſtor hat beim Vortrag ſeine Eigentümlichkeiten. Daher kommt (s auch, daß die Gemeinde ſich an allen erbauen kam. Wer da meint, nach ihm werde kein Nachfolger beſtehen, wird bitter getäuſcht.
f. Das Auftreten. Der eine geht dreiſt auf die Kanzel (und bleibt vielleicht trotz ſeiner Keckheit ſiekem, der andere betritt die Kanzel mit Furcht. Luther, Alaus Harms: Gott erhalte mir dieſe Furcht! Ma. 9, . Die Furchtſamen ſind die beſten. Ma. 3, 319.
Anm. a. Die Furcht kann überwunden werden. Von Gedanken an ſeinen Beruf getragen, beſteige der Vaſr
getroſt die Kanzel und tröſte ſich des göttlichen Veiſtan.
dos.
Anm. b. Nicht auf eigenen Fleiß, Studium, Geit
vertraue der Paſtor, ſondern auf Gottes Hilſe. 1 Ret. 15, 10: von Gottes Gnaden.
Anm. e. Darum wird auch ein rechter Prediger dor
der Predigt Gott anrufen und ihn bitten, daß er ihn
beiſtehe und die Herzen auftue. Dasſelbe nach der Vre⸗
digt: Auf eine gute Predigt gehört ein gut Gebet. Na.
9, 614. 5. 96. 2, 216. Pi. Hom. 353. 354.
g. Fehler beim Vortrag. Viele Paſtoren he⸗
ben allerlei Fehler beim Vortrag. Manche nimmt mun
erſt nach und nach im Amt an, weil niemand da iſt. der
daranf aufmerkſam macht. Pi. Hom. 429. Mancher
hat Fehler und weiß es nicht. L W. 4, 378. Na. I
2/8. — Der eine räuſyert ſich wie Juſtus Jonas, der
andere ſpielt mit dem Taſchentuch u. ſ. w. Ma. 2. .
Moſes war nicht beredt.
Anm. a. Gott hat ſeine Gründe, warum er manchmal ſein Wort predigen läßt von Leuten mit mangelhaftem Vortrag. Es tritt um ſo deutlicher hervor, daß das Werk Gottes Werk iſt. Die Schwachheit dient oft dazu, den Diener in Demut zu erhalten.
Anm. b. Hört man einen Prediger öfters, ſo verliert ſich allmählich manches, was einem zuerſt aufſtößt. Man gewöhnt ſich daran.
Anm. c. Viele Fehler, auch große, ſchwere Fehler, können mit der Zeit überwunden werden.
1. Erwecke die Gabe Gottes, die in dir iſt. 2
Tim. 1, 6. Laß nicht außer acht die Gabe, die dir
gegeben iſt. Beiſpiele: Luther Theol. 14, 53. Chem⸗
nitz Ma. 2, 286.
2. Laß deinen Vortrag von Amtsbrüdern auf
Konferenzen und ſonſtwo oder von deiner Frau
(borausgeſetzt, daß ſie dich nicht ſchon für vollkom—
men hält) kritiſieren.
Anm. d. Die Predigt am Samstag in der Kirche laut vortragen, wird dem Vortrag am Sonntag zugute kommen.
- Theol. 8, 181
- Theol. 8, 181. 182
- Ma. 18. 257
- Ma. 2, 149—151
margin
- Ma. 24, 93
margin
- Ma. 24, 93. 31, 910
margin
- Ma. 24, 93. 31, 910 27, 222
margin
- Ma. 24, 93. 31, 910 27, 222. 2, 314
margin
- Ma. 24, 93. 31, 910 27, 222. 2, 314. 313
margin
- Theol. 11, 115—130
margin
- Pi. Hom. 301
margin
- L. W. 12. 71
margin
- L. W. 12. 71. 146
margin
- L. W. 12. 71. 146. 18, 257
margin
- Il. 92, 117
margin
- Quart. 4, 203
margin
- Ma. 18, 257
margin
- Pi. Hom. 305
margin
- Ma. 2. 314
margin
- Cal. 89, 38
margin
- Cal. 89, 38. 39
margin
- Ma. 7. 28
margin
- Pi. Hom. 306
margin
- Ma. 19. 5l
margin
- Palm. 594
- Palm. 594;
7
- Ma. 19, 143
- Ges. u. Ev. 1, 52
- Ges. u. Ev. 1, 53
- Ma. 2, 314
margin
- Ma. 2, 314. 303
margin
- Il. 92, 117
margin
- Ma. 18, 257
margin
- Pi. Hom. 305
margin
- Pi. Hom. 305. 306
margin
- Il. 92, 117
margin
- Ma. 2, 92
margin
- Ma. 2, 92. 93
margin
- Past. 81
margin
- Past. 85
margin
- Ma. 8, 316
margin
- Ma. 8, 316. 18, 257
margin
- Quart. 4, 205
margin
- Theol. 8, 182
margin
- Theol. 8, 182. 183
margin
- L. W. 12, 72
margin
- L. W. 12, 72. 73
margin
- Pi. Hom. 304
margin
- Palm. 383
margin
- Palm. 383. 590
margin
- Palm. 383. 590. 591
margin
- Quart. 4, 204
margin
- Quart. 4, 204. 205
margin
- Ma. 18, 257
margin
- Ma. 18, 257. 258
margin
- Ma. 18, 257. 258. 4, 384
margin
- Ma. 18, 257. 258. 4, 384. 8, 319
margin
- L. W. 12, 150
margin
- Palm. 384
margin
- Ma. 18, 258
margin
- Pi. Hom. 301
margin
- Pi. Hom. 302
margin
- Cal. 89, 38
margin
- Ma. 2, 281
margin
- Ma. 2, 281. 282
margin
- Quart. 4, 197
margin
- Quart. 4, 197. 198
margin
- Wis. Syn. 76, 15
margin
- Il. 1904, 23
margin
- Jo. 86, 22
margin
- Ma. 27, 280
margin
- Pi. Hom. 332
margin
- Cal. 89, 39
margin
- L. W. 12, 146
margin
- L. W. 12, 146. 74
margin
- Past. 86
margin
- Past. 87
margin
- Ma. 24, 93
margin
- Pi. Hom. 308
margin
- Theol. 8, 176
margin
- Theol. 8, 176. 177
margin
- Ma. 18, 258
margin
- Ma. 18, 258. 13, 320
margin
- L. W. 35, 177
- L. W. 35, 177. 178
- Past. 89
- Past. 2
- Ma. 2, 314
- Ma. 7. 384
- Ma. 5. 2
- Quart. 5, 93
margin
- Quart. 5, 93. 94
margin
- Past. 87
margin
- Past. 88
margin
- Pi. Hom. 309—311
margin
- Ma. 8, 286
margin
- Pi. Hom. 292
margin
- Ma. 8, 286
margin
- Ma. 8, 286
margin
- Ma. 18, 258
margin
- Ma. 18, 258. 24, 93
margin
- Ma. 18, 258. 24, 93. 27, 281
margin
- Ma. 18, 258. 24, 93. 27, 281. 282
margin
- L. W. 12, 76
margin
- L. W. 12, 76. 132—134
margin
- L. W. 12, 76. 132—134. 148
margin
- L. W. 12, 76. 132—134. 148. 37, 297
margin
- Pi. Hom. 313
margin
- Pi. Hom. 313. 314
margin
- Pi. Hom. 313. 314. 316
margin
- Past. 88
margin
- Ma. 8, 317
margin
- Past. 89
margin
- Ma. 18, 259
margin
- Palm. 492
margin
- Palm. 492. 405
margin
- Palm. 495
margin
- Palm. 495. 525
margin
- Ma. 28. 118
margin
- Ma. 28. 118. 8, 319
margin
- Ma. 28. 118. 8, 319. 16, 288
margin
- Pi. Hom. 264
margin
- Ma. 10, 21
margin
- Ma. 10, 21 213
margin
- Syn. 81, 6
margin
- Ma. 8. 246
margin
- Ma. 8. 246. 2
margin
- Ma. 8. 246. 2 251
margin
- L. W. 12
margin
- Pi. Hom. 265
margin
- Pi. Hom. 265. 110
margin
- Ma. 20, 61
- Ma. 20, 61. 62
- Cal. 94, 61
- L. W. 21, 81—85
- Pi. Hom. 31
- Pi. Hom. 31. 32
- Palm. 392
- Palm. 392. 393
- Pi. Hom. 318
margin
- Ma. 3, 124
margin
- Ma. 3, 123
margin
- Ma. 32, 29—32
margin
- Palm. 352—356
margin
- Pi. Hom. 22
margin
- Ma. 32, 60
margin
- Ma. 32, 60. 61
margin
- Pi. Hom. 391
margin
- Pi. Hom. 391. 392
margin
- Pi. Hom. 391. 392. 31
margin
- Pi. Hom. 391. 392. 31. 38
margin
- Ma. 32, 62
margin
- Ma. 32, 62. 63
margin
- Ma. 32, 58—62
margin
- Ma. 32, 58—62. 2, 152
margin
- Palm. 390
margin
- Palm. 390. 391
margin
- Ma. 33, 187—191
margin
- Ma. 33, 187—191. 220 —22
margin
- L. W. 8, 181— 184 Report on the Right Mean of the Lutheran Liturgy.
margin
- Palm. 365
margin
- Palm. 365. 409— 114
margin
- Ma. 32, 31—319
margin
- Palm. 363
margin
- Palm. 363. 406
margin
- Pi. Hom. 31
margin
- Palm. 361 —363
margin
- Palm. 361 —363. 415—421
margin
- L. W. 8, 339—343 A Contribution to the Improvement of the Editions of Luther's Works, Especially the Erlangen Edition. (Conclusion.)
margin
- Palm. 356—360
margin
- Palm. 356—360. 421— 128
margin
- Quart. 4, 205
margin
- Quart. 4, 205. 206
margin
- Quart. 1, 86
- L. W. 21. 240
- Ma. 1, 188
margin
- Pi. Hom. 31
margin
- L. W. 12, 10—12
margin
- Past. 69–72
margin
- Ma. 14, 93
margin
- Ma. 14, 93. 188
margin
- Ma. 14, 93. 188. 15, 61 —64
margin
- Ma. 14, 93. 188. 15, 61 —64. 151—156
margin
- Ma. 29, 255
margin
- Ma. 29, 255. 9, 30
margin
- Ma. 29, 255. 9, 30. 31
margin
- Ma. 29, 255. 9, 30. 31. 1, 251
margin
- Ma. 29, 255. 9, 30. 31. 1, 251. 59
margin
- Ma. 29, 255. 9, 30. 31. 1, 251. 59. 60
margin
- L. W. 21, 239
margin
- L. W. 21, 239. 210
margin
- Pi. Hom. 415
margin
- Pi. Hom. 415. 43
margin
- Pi. Hom. 412
margin
- Pi. Hom. 412. 413
margin
- Ma. 3, 20
margin
- Pi. Hom. 114
margin
- Pi. Hom. 114
margin
- Ma. 3, 20
margin
- Pi. Hom. 6
margin
- Ma. 3, 20
margin
- Pa. 6
margin
- Pa. 6. 418
margin
- Pa. 6. 418. 319
margin
- Pa. 6. 418. 319. 3
margin
- Pa. 6. 418. 319. 3, 50
margin
- Theol. 8, 190
margin
- Quart. 1, 91
margin
- Quart. 1, 91. O
margin
- Past. 77
margin
- Ma. 17. 126
- Ma. 17. 126. 127
- Ma.
29. 158
- Ma. 6, 382
margin
- Theol. 8, 190
margin
- Ma. 29, 156
margin
- Ma. 29, 156. 3, 318
margin
- Theol. 8, 190
margin
- L. W. 21, 240
margin
- Pi. Hom. 413
margin
- Pi. Hom. 413
margin
- Pi. Hom. 412
margin
- Pi. Hom. 412. 413
margin
- Ma. 29, 157
margin
- Ma. 29, 157
margin
- Ma. 1, 59
margin
- Quart. 4, 92
margin
- Quart. 4, 92. 93
margin
- Quart. 4, 92
margin
- Ma. 10, 63
margin
- Ma. 10, 63. 64
margin
- Pi. Hom. 122
margin
- Pi. Hom. 122. 423
margin
- Pi. Hom. 122. 423. 413
margin
- Ma. 29, 157
margin
- Ma. 29, 157. 158
margin
- Ma. 29, 157. 158. 3, 21
margin
- Ma. 29, 157. 158. 3, 21. 318
margin
- Ma. 29, 157. 158. 3, 21. 318. 8, 319
margin
- Ma. 29, 157. 158. 3, 21. 318. 8, 319. 24, 286
margin
- Ma. 29, 157. 158. 3, 21. 318. 8, 319. 24, 286. 9, 216
margin
- Ma. 29, 157. 158. 3, 21. 318. 8, 319. 24, 286. 9, 216. 247
margin
- Ma. 29, 157. 158. 3, 21. 318. 8, 319. 24, 286. 9, 216. 247. 6, 350
margin
- Ma. 29, 157. 158. 3, 21. 318. 8, 319. 24, 286. 9, 216. 247. 6, 350. 2, 158
margin
- L. W. 19, 367
margin
- L. W. 19, 367. 368
margin
- L. W. 19, 367. 368. 21, 21
margin
- L. W. 19, 367. 368. 21, 21. 12, 150
margin
- Palm. 606
margin
- Palm. 606. 607
margin
- Ma. 9, 252
margin
- Ma. 6, 345—347
margin
- Ma. 1, 86
margin
- Ma. 5. 349
- Ma. 1. 87
- Ma. 21. 381
- Ma. 17, 32
- Quart. 4, 89
- L. W. 57, 88
- Ma. 29, 15
- Ma. 1. 119
- Pi. Hom. 424
margin
- Ma. 6, 349
margin
- Ma. 6, 349. 5, 64
margin
- Ma. 6, 349. 5, 64. 1, 85
margin
- Ma. 6, 349. 5, 64. 1, 85. 24, 286
margin
- Ma. 6, 349. 5, 64. 1, 85. 24, 286. 9, 252
margin
- Ma. 6, 349. 5, 64. 1, 85. 24, 286. 9, 252. 6, 248
margin
- Pi. Hom. 423
margin
- Ma. 6, 349
margin
- Ma. 6, 349. 29, 159
margin
- Ma. 6, 349. 29, 159. 160
margin
- Ma. 6, 349. 29, 159. 160. 1, 85
margin
- Theol. 14,51
margin
- Ma. 1, 86
margin
- Ma. 1, 86. 8, 319
margin
- Ma. 1, 84—86
margin
- Pi. Hom. 425
margin
- Ma. 6, 319
margin
- Ma. 29, 158
margin
- Ma. 29, 158. 159
margin
- Ma. 29, 158. 159. 4
margin
- Ma. 29, 158. 159. 4. 156
margin
- Ma. 29, 158. 159. 4. 156. 157
margin
- Ma. 29, 158. 159. 4. 156. 157. 24, 286
margin
- Ma. 29, 158. 159. 4. 156. 157. 24, 286. 10, 256
margin
- Ma. 29, 158. 159. 4. 156. 157. 24, 286. 10, 256. 351
margin
- Ma. 29, 158. 159. 4. 156. 157. 24, 286. 10, 256. 351. 27, 381
margin
- Ma. 29, 158. 159. 4. 156. 157. 24, 286. 10, 256. 351. 27, 381. 382
margin
- Ma. 29, 158. 159. 4. 156. 157. 24, 286. 10, 256. 351. 27, 381. 382. 2, 158
margin
- Ma. 29, 158. 159. 4. 156. 157. 24, 286. 10, 256. 351. 27, 381. 382. 2, 158. 6, 250
margin
- Ma. 29, 158. 159. 4. 156. 157. 24, 286. 10, 256. 351. 27, 381. 382. 2, 158. 6, 250. 249
margin
- Ma. 29, 158. 159. 4. 156. 157. 24, 286. 10, 256. 351. 27, 381. 382. 2, 158. 6, 250. 249. 18, 303
margin
- Quart. 4, 89
margin
- Quart. 4, 89. 90
margin
- Theol. 14, 50
margin
- Pi. Hom. 421
margin
- Palm. 601—603
margin
- Ma. 29, 157
margin
- Ma. 29, 157. 158
margin
- Ma. 29, 157. 158. 10
margin
- L. W. 21, 241
margin
- L. W. 21, 241. 20, 370
margin
- Pi. Hom. 421
margin
- Pi. Hom. 421. 422
margin
- Ma. 1, 30
margin
- Ma. 3, 22
margin
- Ma. 3, 22. 10, 351
margin
- Ma. 3, 22. 10, 351. 352
margin
- Ma. 3, 22. 10, 351. 352. 1, 30
margin
- Ma. 22, 383
margin
- Ma. 22, 383. 384
margin
- Ma. 22, 383. 384. 3, 61
margin
- L. W. 21, 241
margin
- Ma. 6, 25
margin
- Ma. 6, 25 251
margin
- Quart. 3, 90
margin
- Ma. 6, 251
margin
- Ma. 6, 251. 29, 159
margin
- Quart. 4, 91
margin
- Quart. 4, 91. 92
margin
- Ma. 6, 251
- Palm. 613
margin
- L. W. 31. 36
margin
- L. W. 31. 36. 37
margin
- Pi. Hom. 418
margin
- Pi. Hom. 418. 428
margin
- W. 97, 86
margin
- Ma. 27, 380
margin
- Ma. 27, 380. 381
margin
- Ma. 6, 287
margin
- Ma. 6, 287. 288
margin
- Ma. 21, 287
margin
- Ma. 21, 287. 3, 318
margin
- Ma. 21, 287. 3, 318. 18, 305
margin
- Ma. 27, 382
margin
- Luth. 6, 182
margin
- Luth. 6, 182. 183
margin
- Ma. 7, 157
margin
- Ma. 7, 157. 1, 246
margin
- L. W. 4, 376 Rambach on the Faults of Declamation in the Delivery of Sermons.
margin
- Ma. 30, 252
margin
- Ma. 30, 252. 253
margin
- Ma. 30, 252. 253. 255
margin
- Pi. Hom. 431
margin
- L. W. 4, 376 Rambach on the Faults of Declamation in the Delivery of Sermons.
margin
- Ma. 1, 246
margin
- Ma. 1, 246. 284
margin
- Pi. Hom. 426
margin
- Ma. 30, 256
margin
- Ma. 4, 28
margin
- Ma. 4, 28. 29
margin
- Ma. 4, 28. 29. 3, 191
margin
- Ma. 30, 256
margin
- Ma. 30, 256. 284
margin
- Ma. 30, 256. 284. 285
margin
- Ma. 30, 285
margin
- Ma. 30, 285. 1
margin
- Ma. 30, 285. 1. 246
margin
- Ma. 30, 285. 1. 246. 4, 377
margin
- Ma. 1, 284
margin
- Ma. 1, 284. 30
margin
- Ma. 1, 284. 30. 285
margin
- Ma. 1, 284. 30. 285. 286
margin
- Pi. Hom. 429
margin
- Ma. 27, 382
- Ma. 27, 382. 12
- Ma. 27, 382. 12.28,
25
- Ma. 27, 382. 12.28,
25, 35
- Ma. 27, 382. 12.28,
25, 35. 30, 318
- Ma. 27, 382. 12.28,
25, 35. 30, 318. 7, 157
- Ma. 27, 382. 12.28,
25, 35. 30, 318. 7, 157. 8, 320
- Ma. 27, 382. 12.28,
25, 35. 30, 318. 7, 157. 8, 320. 2
- Ma. 27, 382. 12.28,
25, 35. 30, 318. 7, 157. 8, 320. 2. 382
- Ma. 30, 320
- Ma. 1, 284
margin
- L. W. 4, 377 Rambach on the Faults of Declamation in the Delivery of Sermons.
margin
- Ma. 1, 247
margin
- Ma. 1, 247. 30, 318
margin
- L. W. 12, 151
margin
- Ma. 30, 318
margin
- Ma. 30, 318. 319
margin
- Ma. 30, 318. 319. 1, 247
margin
- L. W. 4, 377 Rambach on the Faults of Declamation in the Delivery of Sermons.
margin
- Pi. Hom. 439
margin
- Ma. 8, 319
margin
- Ma. 8, 319. 1, 282
margin
- L. W. 12, 150
margin
- Theol. 14, 51
margin
- Theol. 14, 51. 52
margin
- Pi. Hom. 442
margin
- Ma. 17, 59
margin
- Ma. 17, 59. 60
margin
- Ma. 17, 59. 60. 124
margin
- Ma. 17, 59. 60. 124. 11, 320
margin
- Ma. 17, 59. 60. 124. 11, 320. 5, 355
margin
- Ma. 17, 59. 60. 124. 11, 320. 5, 355. 1, 247
margin
- Ma. 17, 59. 60. 124. 11, 320. 5, 355. 1, 247. 24, 287
margin
- Ma. 17, 59. 60. 124. 11, 320. 5, 355. 1, 247. 24, 287. 18, 305
margin
- Ma. 17, 59. 60. 124. 11, 320. 5, 355. 1, 247. 24, 287. 18, 305. 27, 383
margin
- Ma. 17, 59. 60. 124. 11, 320. 5, 355. 1, 247. 24, 287. 18, 305. 27, 383. 3, 318
margin
- L. W. 4, 377 Rambach on the Faults of Declamation in the Delivery of Sermons.
margin
- L. W. 4, 377. 12, 157
margin
- Pi. Hom. 442
margin
- Pi. Hom. 442. 430
margin
- Pi. Hom. 439
margin
- L. W. 12, 151
margin
- Ma. 8, 320
margin
- L. W. 4, 376 Rambach on the Faults of Declamation in the Delivery of Sermons.
margin
- Ma. 1, 246
margin
- Ma. 24, 15
margin
- Pi. Hom. 441
margin
- Pi. Hom. 441. 442
margin
- Ma. 3. 60
margin
- Ma. 3, 319
margin
- Ma. 3, 319. 30, 252
margin
- Ma. 30, 254
margin
- Ma. 30, 254. 252
margin
- Pi. Hom. 427
margin
- Ma. 30, 254
margin
- Ma. 30, 254
margin
- Pi. Hom. 433
margin
- Pi. Hom. 433. 434
margin
- Ma. 30, 255
margin
- Ma. 8, 350
- Ma. 30, 316
- Ma. 30, 315
- Ma. 30, 315. 316
- Pi. Hom. 440
- Pi. Hom. 440. 441
- Ma. 1, 247
- Ma. 1, 247. 30, 316
- L. W. 4, 377 Rambach on the Faults of Declamation in the Delivery of Sermons.
- Ma. 1, 247
- Ma. 1, 247. 30, 317
- Pi. Hom. 132
- Ma. 30, 317
- Ma. 7, 157
- Ma. 5, 256
- Ma. 30, 255
margin
- Pi. Hom. 433
margin
- Ma. 30, 256
margin
- Pi. Hom. 431
margin
- Ma. 30, 286
margin
- Ma. 30, 286. 287
margin
- Pi. Hom. 434
margin
- Pi. Hom. 434. 435
margin
- Pi. Hom. 430
margin
- Pi. Hom. 430. 131
margin
- Ma. 30, 319
margin
- Pi. Hom. 433
margin
- L. W. 4, 377 Rambach on the Faults of Declamation in the Delivery of Sermons.
margin
- L. W. 4, 377. 378 Rambach on the Faults of Declamation in the Delivery of Sermons.
margin
- Ma. 1, 247
margin
- Ma. 30, 318
margin
- Pi. Hom. 436—138
margin
- Ma. 3. 189
margin
- Ma. 3. 189. 320
margin
- Ma. 3. 189. 320. 24, 287
margin
- Ma. 3. 189. 320. 24, 287. 27, 382
margin
- Ma. 3. 189. 320. 24, 287. 27, 382. 1
margin
- Ma. 3. 189. 320. 24, 287. 27, 382. 1. 217
margin
- Ma. 3. 189. 320. 24, 287. 27, 382. 1. 217. 283
margin
- Ma. 3. 189. 320. 24, 287. 27, 382. 1. 217. 283. 284
margin
- Ma. 3. 189. 320. 24, 287. 27, 382. 1. 217. 283. 284. 30, 253
margin
- L. W. 4, 377 Rambach on the Faults of Declamation in the Delivery of Sermons.
margin
- Ma. 8, 349
margin
- Ma. 8, 349. 350
margin
- Pi. Hom. 143
margin
- Pi. Hom. 143. 444
margin
- Palm. 617
margin
- Pi. Hom. 446
margin
- Ma. 8, 189
margin
- Ma. 8, 189. 1, 314
margin
- Ma. 8, 189. 1, 314. 15, 352
margin
- Ma. 8, 189. 1, 314. 15, 352. 18, 305
margin
- Ma. 24, 287
- Ma. 1, 315
- Ma. 1, 315;
2
- Ma. 15, 352
- Ma. 15, 352;
4
- Ma. 8, 188
- Pi. Hom. 450
- Palm. 619
- Ma. 1, 314
- Ma. 3, 319
- Pi. Hom. 353
- Pi. Hom. 353. 354
- Pi. Hom. 429
- L. W. 4, 378 Rambach on the Faults of Declamation in the Delivery of Sermons.
- Ma. 2
- Ma. 27, 283
margin
- Ma. 27, 283. 1, 315
margin
- Pi. Hom. 449
margin
- Ma. 1, 316
margin
- Pi. Hom. 449
margin
- Pi. Hom. 449. 446
margin
- Pi. Hom. 449. 446. 445
margin
- Ma. 10, 255
margin
- Ma. 10, 255. 256
margin
- L. W. 22, 1
margin
- L. W. 22, 1 22
margin
- L. W. 22, 1 22. 121
margin
- Ma. 8, 350
margin
- Ma. 8, 350. 320
margin
- Ma. 8, 350. 320. 1, 315
margin
- Pi. Hom. 447
margin
- Pi. Hom. 447. 448
margin
- L. W. 12, 151
margin
- L. W. 12, 151. 12, 151
margin
- L. W 320
margin
- Pi. Hom. 443
margin
- Pi. Hom. 443. 624
margin
- Pi. Hom. 443. 624. 626
margin
- Ma. 6. 63
margin
- Ma. 6. 63. 61
margin
- Ma. 6. 63. 61. 159
margin
- Ma. 6. 63. 61. 159. 192
margin
- Ma. 6. 63. 61. 159. 192. 588
margin
- Ma. 6. 63. 61. 159. 192. 588. 2, 318
margin
- Ma. 6. 63. 61. 159. 192. 588. 2, 318. 288
margin
- Luth. 4, 58
margin
- Luth. 4, 58. 383
margin
- Theol. 14, 53
- Ma. 2, 286
- Ma. 2, 286.
2
- Theol. 14, 53
margin
- Ma. 8, 349
margin
- Ma. 8, 349. 350
margin
- Ma. 1, 186
margin
- Ma. 1, 285
margin
- L. W. 7, 276—278 That the Pope at Rome is the Antichrist.
margin
- Pi. Hom. 455
margin
- Palm. 614
margin
- Ma. 29, 160
margin
- Pi. Honm. 302. 6, 319.
- Große Sorgfalt iſt nötig
- Mit Seligpreiſung des Lr
- Große Dienſte leiſtet di
- L. W. 12,
- Ma. 9, . Die Furchtſamen
- Ma. 3,
vol c, printed page
442–453 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0442_PA442
15.
—
15. Etliche einzelne Stücke.
a. Verleſung der Lektion vom Altar aus. Die Lek. tion wird nach der Gemeinde hingewendet geleſen. Gott redet jetzt zur Gemeinde.
b. Kanzelgruß. „Enade ſei mit euch!“
Als Bote Gottes tritt der Bote auf.
. Verleſung des Tertes. Die Verleſung des Tertes ſoll geſchehen laut und deutlich, weder zu langſam noch zu ſchnell, nicht hergeleiert, ſondern mit Ausdrutk, mit rechter Betonung, ohne alle deklamatoriſchen Künſte und ohne Geſten.
d. Ankündigung des
Themas und Segenswunſch Neb. 98. 42. 43.
Auf den Schluß ſollte man ſich beſoͤnders
e. Schluß.
vorbereiten.
- Neb. 98. 42
- Neb. 98. 42. 43
- Neb. 98, 51
margin
- Ma. 18, 261
margin
- Neb. 98, 12
margin
- Neb. 98, 12. 13
margin
- Ma. 18, 262
margin
- Ma. 18, 262. 8, 349
margin
- Ma. 18, 262. 8, 349. 350
margin
- Ma. 18, 262. 8, 349. 350. 9
margin
- Ma. 18, 262. 8, 349. 350. 9. 317
margin
- Ma. 18, 262. 8, 349. 350. 9. 317. 5, 195
margin
- Palm. 371
margin
- Ma. 6, 383
margin
vol c, printed page
453 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0451_PA453
16.
—
16. Predigen iſt nicht eine Kunſt, ſondern eine Gabe
Gottes. Predigen iſt
a. ſchwer. Es iſt Arbeit ſ. Paſtor Nan her
S 23.
8
hat um ſeiner Prediat willen große Trübſal erduldet.
Wa. 3 , 380. S. Paſtor 8 17 und de:
blaber auch ein ſeliges Amt. Es iſt die
ſelinne Veſchäftigung. mit Gottes Wort umzugehen.
Harn follen wir immer mieder etroſt vrediaen?
Weil (ott es uẽns befohlen und weil ſo (roßes dadurch
ausgerichtet wird. Ma. 28, 119 120. Troſt für Pre-⸗
dider. denen das Predigen ſchwer wird Ma. 1. 187. 188.
Verbeißung Walth. Geſ. u. Ev. 2. 390. 391.
Anm. Wir ſind nicht wert, daß wir predigen dürſen.
Anſorderung an einen Prediger.
- Ma. 28, 119
- Ma. 28, 119 120
- Ma. 1. 187
- Ma. 1. 187. 188
- Ges. u. Ev. 2, 390
- Ges. u. Ev. 2, 391
- Ma. 18. 159
margin
- Ma. 18. 159. 24, 91
margin
- Ma. 18. 159. 24, 91. 1, 185
margin
- Ma. 18. 159. 24, 91. 1, 185. 187
margin
- L. W. 4. 147 Lutheran-Theological Pastors' Library. (Continued.)
margin
- Ges. u. Ev. 2, 237
margin
- Ma. 1, 1
margin
- Ma. 1, 3
margin
- Ma. 1, 3. 7, 64
margin
- Ma. 5, 196
margin
vol c, printed page
453 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0451_PA453