Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 4, Nummer 8 › Seite 58
Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1847-11-24, Seite 58
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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Abendmahl · Viſitation 5 · Viſitation. 21¹⁵⁰ · Viſitation · Predigt 14
ſame der Synode oder in die der einzelnen be⸗
ſuchten Gemeinde übergreifen, indeß ihm doch hin⸗
reichend Spielraum gelaſſen iſt, innerhalb ſeiner
Inſtruction zum Gedeihen der Kirche auf das
Entſchiedenſte mitzuwirken. Demgemäß tritt er
denn zum Dritten in keiner beſuchten Gemeinde
als Geſetzgeber und Richter, ſondern als väter⸗
licher Berather auf, der ſogar bei obwaltenden
Mißhelligkeiten z. B. zwiſchen dieſem und jenem
Prediger und deſſen Gemeinde nur dann ſeine
ſchiedsrichterliche Entſcheidung abgibt, wenn beide
ſtreitigen Theile es begehren, ſonſt aber ſich be⸗
ſcheidet, auf evangeliſch-berathende Weiſe eine
friedliche Ausgleichung herbeizuführen.
In dieſer Geſtalt aber, nämlich eines Vaters
in Chriſto, ſoll er denn ſein Augenmerk inſon⸗
derheit auf die Amtsführung des beſuchten Pre⸗
digers richten. Und Gott ſei gelobt, wir hoffen
zu Ihm, daß dermalen unter uns kein einziger
Diener der Kirche in unſerm Synodalverbande
ſei, dem dieſe väterliche Ueberwachung und Be⸗
rathung nicht vielmehr eine Luſt als eine Laſt
ſei; zumal von den im Amte jüngern Brüdern
hegen wir die fröhliche Zuverſicht, daß grade dieſe
Einrichtung ihnen höchſt erwünſcht ſei. Denn
wie wir theils wiſſen, theils hoffen, ſo haben wohl
alle eher mit Furcht und Zittern, als in metho⸗
diſtiſcher Freudigkeit, das heilige Predigtamt
übernommen, das an ſich ſchon ſo groß, ſchwer
und verantwortungsvoll, hier zu Lande aber, vor⸗
nehmlich in unſerer Kirche und bei dem meiſt un⸗
geordneten Zuſtande ihres Regiments, mit dop⸗
pelten Schwierigkeiten verbunden iſt, da gilt es
nicht nur ein zwiefaches Achthaben auf ſich ſelbſt,
ein ſtetes und ernſtes Flehen zu Gott dem Heiligen
Geiſt zunächſt für die eigene Seele, einen andäch⸗
tigen und treuen Gebrauch der göttlichen Gna⸗
denmittel für ſich ſelbſt, um die Heerde Chriſti, die
Er durch ſein Blut ſich erworben hat, recht zu
weiden, ſondern bei dem Allem werden wohl je⸗
dem im Einzelnen ſo ſchwierige Fälle in Sachen
des Kirchenregiments und der ſpeciellen Seelſorge
vorkommen, daß ihm die Berathung eines älteren
und erfahrenern Amtsbruders an Ort und Stelle
nur höchſt lieb und werth ſein wird. Deßgleichen
hegen wir keine Beſorgniß, daß irgend einer der
Unſern alſo mit geiſtlichem Hochmuth zu ſchaffen
habe, daß ihm die väterliche Ueberwachung ſeines
Predigens und Katechiſirens durch den reiſenden
Präſes gar ſo läſtig und beſchwerlich ſei. Denn
wenn wir gleich ſchon vor Uebernahme des heiligen
Predigtamtes durch Gottes Gnade rechtgläubig
und tüchtig zu lehren ſind, widrigenfalls uns dies
Amt gar nicht vertraut werden dürfte, und wenn
wir gleich in der Führung desſelben und zumal
in dem eindringlichen Predigen und Lehren des
göttlichen Worts vorzüglich durch die andächtige
Betrachtung desſelben (meditatio), das Gebet
(oratio) und das mancherlei Seelen⸗, Amts⸗ und
Hauskreuz und allerlei Verſuchung (tentatio)
wachſen und zunehmen: ſo wollen wir doch kei⸗
neswegs in Abrede ſtellen, daß uns die gründ⸗
liche und ſachverſtändige Beurtheilung unſerer
Leiſtungen auf dieſem Gebiete, die von dem Prä⸗
ſes und Aufſeher, als dem anerkannt Tüchtigſten
—58 —
aus unſerer Mitte, geſchieht, von dem größten
Nutzen ſei. Zwar ſind wir des göttlich gewiß,
daß der Inhalt unſerer Predigt nach wie vor die
in heiliger Schrift geoffenbarte Wahrheit zur
Seligkeit ſei; gleichwohl ſind wir ebenſo ſehr
menſchlich gewiß, daß wir in Anordnung des
Stoffs, in Form und Weiſe des Ausdrucks
u. ſ. w. gar mancherlei Schule und Zurechtwei⸗
ſung bedürfen. Da iſt einer, der predigt, auch
ohne das beſondere Bedürfniß der meiſten ſeiner
Zuhörer, zu viel Geſetz und zu wenig Evange⸗
lium, ein anderer vielleicht umgekehrt; ein dritter
fährt etwa zu hoch und redneriſch daher, ein vier⸗
ter dagegen ſteht eher in Gefahr, aus dem volks⸗
mäßigen Ausdruck ins Gemeine zu gerathen; ein
fünfter predigt zu lang, ein ſechster zu kurz; ein
ſiebenter predigt nur Lehre ohne Ermahnung, ein
achter ſchwächt das Eindringliche der Ermahnung
durch zu große Länge derſelben ab und verkürzt
ungebührlich den Raum der Lehre. Andere neigen
ſich vielleicht etwas der methodiſtiſchen und pieti⸗
ſtiſchen Predigtweiſe zu, das Gefühl ihrer Zu⸗
hörer zu einſeitig zu bearbeiten und es beſonders
auf einzelne Rührungen und Erſchütterungen ab⸗
zuſehen, ſtatt nur die göttliche Thatſache des Ge⸗
ſetzes und Evangeliums gründlich und kräftig in
den Vordergrund zu ſtellen und es dieſem zu
überlaſſen, auch ohne ſonderliche menſchliche Nach—
hülfe, die rechte Buße zu Gott und den rechten
Glauben an unſern HErrn IEſum Chriſtum zu
wirken. Noch andere haben dieſe und jene Kanzel⸗
Unart, ohne es vielleicht zu wiſſen; da iſt der
eine zu eintönig, der andere betont zu viel Worte
und mitunter auch falſch; ein dritter ſingt, ein
vierter ſchreit, ein fünfter hat zu wenig, ein ſechs⸗
ter zu viel Geberdung. Summa, es gibt ſo
mancherlei Schwächen und Gebrechen in dieſen
Stücken, wie überall, ſo auch ſicherlich unter uns,
daß jeder aufrichtige und demüthige Knecht des
HErrn dem beſuchenden Amtsbruder hoffentlich
herzlich dankbar dafür iſt, wenn er ihn auf ſeinen
beſondern Mangel aufmerkſam macht.
Wenn nun der Einſender obigen Artikels meint,
daß durch dieſe Einrichtung der Ueberwachung
durch den reiſenden und beſuchenden Präſes „nicht wenig treffliche alt-lutheriſche Brüder abgehalten
ſeien, mit dieſer Synode ſich zu vereinigen, wie
er aus zuverläſſiger Quelle wiſſe“, ſo thut uns
dies freilich leid, nicht aber um unſertwillen, ſon⸗
dern um derentwillen, die ſich dadurch abhalten
laſſen; denn grade ſolcher Grund der Abhaltung
dürfte uns leichtlich mit einigem Mißtrauen gegen
die herrſchende Geſinnung dieſer ſogenannten Alt⸗
Lutheraner erfüllen, da es ſo etwas den böſen
Schein annimmt, als fehle es denſelben an ge⸗
nugſamer Demuth, um mit Luſt und Liebe auch
ihre Perſönlein jener Beaufſichtigung zu unter—
werfen; denn ſachlich können ſie ſchwerlich etwas
Begründetes dawider einwenden, da dieſe Ein⸗
richtung, wie oben nachgewieſen, ihren guten
Grund in der apoſtoliſchen Praxis und Anord⸗
nung hat und ſodann in ihrer Handhabung unter
uns ihrem möglichen Mißbrauche d. i. inſonderheit
ihrem Uebergehen in die biſchöfliche Gewalt der
Römiſchen und Episcopalen auf das Beſtimm⸗
teſte gewehrt iſt. Wie nämlich oben bereits er⸗
wähnt, ſo iſt ja der Präſes nur als im Auftrage
der Synode und von ihr mit einer beſondern In⸗
ſtruction verſehen ein beſuchender Aufſeher; und
ſodann iſt er ja für die ſeiner Vorſchrift gemäße
Ausrichtung dieſes ſeines Amtes der Synode ver⸗
antwortlich, bei der ihn ja auch jeder Paſtor und
jede Gemeinde verklagen können, die zu beweiſen
vermögen, daß er ſeine Inſtruction überſchritten
und in ihre Gerechtſame übergegriffen habe.
Wenn ferner der Schreiber beſagten Artikels
des Lutheran Observer meint, dieſe Einrichtung
der Ueberwachung durch den reiſenden Präſes
werde aufhören müſſen, bevor ſeine dreijährige
Amtszeit vorüber ſei, ſo laſſen wir dieſes dahin
geſtellt. Hier genüge zu bemerken, daß dieſe un⸗
leugbar ſo heilſame Einrichtung ja keineswegs
durch Liſt oder Gewalt den Predigern und Ge⸗
meinden des Synodalverbands aufgedrungen,
ſondern in Annahme unſerer Synodalconſtitution
auch zugleich freiwillig und aus innerer Ueber⸗
zeugung von ihrer Heilſamkeit angenommen iſt.
Sollte es ſich aber im ſchlimmſten Falle alſo
herausſtellen — was wir jedoch von dem geſun⸗
den kirchlichen Sinne keiner der bereits an⸗
geſchloſſenen Gemeinden befürchten, — daß dieſe
und jene Gemeinde den Beſuch des Präſes, als
Beaufſichtiger, ablehnte, ſo könnte ſie doch un⸗
möglich ihren Paſtor hindern, daß er für ſeine
Perſon ſolchen Beſuch mit Dank annähme und
wenigſtens für ſich dieſen und jenen Nutzen für
ſeine Amtsführung davon trüge.
3. Zum Beſchluß bekommen wir doch noch ein
leidliches Lob von dem Einſender obigen Artikels;
denn er ſagt alſo:
„Wir glauben, daß die Glieder dieſer neuen
Synode ehrenhafte Männer und ernſtlich befliſſen
ſind, Gutes zu thun. Sie halten ſehr hartnäckig
über den alten Landmarken (ancient landmarks,
wahrſcheinlich die kirchlichen Bekenntnißſchriften
darunter gemeint) und ihrem eigenen HErrn
ſtehen oder fallen ſie. Wir wollen ſie nicht rich⸗
ten, obgleich wir wünſchen könnten, daß ſie das
möchten bei Seite legen, was wir als irrige An⸗
ſichten über das praktiſch-kluge Verfahren der
Kirche (ehurch policy) anſehen, und herzlicher
mit ihren Brüdern von demſelben Namen in
ihrem neuen Vaterlande in Verkehr treten.“
Hierauf wäre nun Folgendes zu bemerken: ö
Wenn der Schreiber beſagten Aufſatzes meint,
daß wir ernſtlich darauf aus ſind, „Gutes zu
thun“, ſo danken wir ſehr für die gute Meinung,
und der getreue Gott lege aus Gnaden ſeinen
Segen auf unſere jetzige und künftige geringe Ar⸗
beit. Doch wollen wir uns keineswegs ſchämen
zu bekennen, daß unſer „Gutes thun“ als Kör⸗
perſchaft — und ich hoffe, meine lieben Glaubens⸗
und Amtsbrüder ſtimmen hierin mit mir völlig
überein — ſich grade in nerhalb jener „alten Land⸗
marken“ erzeigen ſoll; d. h. all unſer Zeugen,
Lehren, Wehren, Strafen, Tröſten und unſere ge⸗
ſammte Arbeit der Liebe ſoll ſich, ob Gott will,
durchaus auf das kirchliche Bekenntniß gründen,
von dieſem getragen und durchdrungen ſein; als
Diener der Kirche wollen wir handeln und wan⸗
English translation AI translation
Accordingly, thirdly, he appears in no visited congregation as lawgiver and judge, but as a fatherly counselor, who, even in existing disagreements — for example, between this or that minister and his congregation — renders his arbitrating decision only when both contending parties desire it, but otherwise contents himself with bringing about, in an evangelical-advisory manner, a peaceful settlement.
In this capacity, however — namely, as a father in Christ — he shall direct his particular attention to the ministerial conduct of the preacher visited. And God be praised — we hope in Him — that at present there is not a single minister of the Church within our synodical association to whom this fatherly oversight and counsel is more a burden than a joy; especially with regard to the younger brethren in office, we cherish the joyful confidence that this very arrangement is most welcome to them. For, as we partly know and partly hope, they have all taken up the holy preaching office more with fear and trembling than with Methodist-like exuberance — an office which is in itself already so great, weighty, and full of responsibility, but which here in this country, especially in our Church and given the mostly disordered state of its government, is bound up with double difficulties. Here it requires not only a twofold watchfulness over oneself, a constant and earnest supplication to God the Holy Spirit, first of all for one's own soul, and a devout and faithful use of the divine means of grace for oneself, in order rightly to feed the flock of Christ which He has purchased with His own blood — but besides all this, cases will surely arise for each one individually, so difficult in matters of church government and of particular pastoral care, that the counsel of an older and more experienced fellow minister, on the spot, will be most welcome and dear to him. Likewise, we harbor no concern that any of our number is so possessed by spiritual pride that the fatherly oversight of his preaching and catechizing by the traveling president should be so burdensome and troublesome to him. For although, even before undertaking the holy preaching office, we are, by God's grace, orthodox and competent to teach — otherwise this office ought not to be entrusted to us at all — and although, in the exercise of it, and especially in the earnest preaching and teaching of the divine Word, we grow and increase chiefly through devout meditation upon it (meditatio), prayer (oratio), and the manifold trials of soul, office, and household, and all sorts of temptation (tentatio) — nevertheless we by no means wish to deny that the thorough and expert assessment of our performance in this field, given by the president and overseer as the one acknowledged to be most capable among us, is of the greatest benefit. To be sure, we are divinely certain that the content of our preaching remains, now as before, the truth unto salvation revealed in Holy Scripture; yet we are just as humanly certain that in the arrangement of the material, in the form and manner of expression, and so forth, we stand in need of a good deal of schooling and correction. Here is one who preaches, even without any particular need on the part of most of his hearers, too much law and too little Gospel; another perhaps the reverse; a third goes too high and rhetorical; a fourth, on the other hand, is rather in danger of descending from plain, popular speech into vulgarity; a fifth preaches too long, a sixth too briefly; a seventh preaches only doctrine without exhortation, an eighth weakens the force of the exhortation by making it too long and unduly shortens the space given to doctrine. Others perhaps incline somewhat toward the Methodist and Pietist manner of preaching, working too one-sidedly upon the feelings of their hearers and aiming particularly at individual emotional stirrings and shocks, instead of simply setting forth thoroughly and forcefully the divine fact of Law and Gospel and leaving it to that alone — without any special human assistance — to work true repentance toward God and true faith in our Lord Jesus Christ. Still others have this or that pulpit mannerism, perhaps without even knowing it; one is too monotonous, another emphasizes too many words, and sometimes wrongly; a third sings, a fourth shouts, a fifth gestures too little, a sixth too much. In sum, there are, in these respects as everywhere, certainly also among us, so many kinds of weaknesses and faults, that every sincere and humble servant of the Lord will, we hope, be heartily thankful to the visiting fellow minister when he calls his attention to his particular deficiency.
Now if the writer of the above article thinks that, through this arrangement of oversight by the traveling and visiting president, "not a few excellent Old Lutheran brethren have been kept from uniting with this Synod, as he knows from a reliable source," this indeed grieves us — not, however, for our own sake, but for the sake of those who allow themselves to be kept away by it; for precisely such a reason for staying away might easily fill us with some mistrust toward the prevailing disposition of these so-called Old Lutherans, since it has something of the appearance of evil about it, as though they lacked sufficient humility to submit even their own persons, with willingness and love, to that oversight; for on the merits of the case they can hardly raise any well-founded objection to it, since this arrangement, as shown above, has its good foundation in apostolic practice and ordinance, and is, moreover, most definitely guarded, in its exercise among us, against its possible abuse — that is, especially against its passing over into the episcopal power of the Romanists and Episcopalians. For, as already mentioned above, the president is only a visiting overseer acting under commission of the Synod and furnished by it with special instructions; and he is, moreover, accountable to the Synod for the discharge of this part of his office according to his instructions, before which every pastor and every congregation may indeed bring complaint against him, if they are able to prove that he has exceeded his instructions and encroached upon their rights.
If, furthermore, the writer of the said article in the Lutheran Observer thinks that this arrangement of oversight by the traveling president will have to cease before his three-year term of office is over, we leave that an open question. Suffice it to note here that this undeniably so salutary arrangement was by no means forced upon the ministers and congregations of the synodical association by cunning or violence, but was, in the adoption of our synodical constitution, at the same time voluntarily and from inner conviction of its salutary character, accepted.
Should it, however, in the worst case, turn out — which, however, we do not fear from the sound churchly sense of any of the congregations already joined — that this or that congregation should refuse the visit of the president as overseer, it could nevertheless by no means prevent its pastor from personally accepting such a visit with thanks and deriving, at least for himself, this or that benefit for the conduct of his office from it.
3. In conclusion, we still receive some measure of praise from the writer of the above article; for he says as follows:
"We believe that the members of this new Synod are honorable men and are earnestly intent on doing good. They hold very stubbornly to the ancient landmarks (ancient landmarks — probably meaning among other things the church's confessional writings) and stand or fall with their own Lord. We do not wish to judge them, although we could wish that they would set aside what we regard as mistaken views concerning the practically wise conduct of the church (church policy), and enter into more cordial relations with their brethren of the same name in their new fatherland."
To this the following may now be noted:
If the writer of the said article thinks that we are earnestly intent on "doing good," we thank him very much for the good opinion, and may the faithful God, of His grace, lay His blessing upon our present and future humble labor. Yet we by no means wish to be ashamed to confess that our "doing good" as a body — and I hope my dear brethren in the faith and in the ministry entirely agree with me on this — is meant to show itself precisely within those "ancient landmarks"; that is, all our testifying, teaching, warning, rebuking, comforting, and our entire labor of love shall, God willing, be founded altogether upon the church's confession, borne and pervaded by it; as servants of the Church we wish to act and to conduct ourselves,