Collection › Eckhardt's Reallexikon › index › predigt

Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

The alphabetical run is here in full, Abendmahl through Wunder, assembled from five scans: two archive.org items, a pair from Google Books that closes what had looked like a gap in the middle of the alphabet, and the archive.org tail. With it are the Beichtreden appendix, Eckhardt's own printed Register, and the separate 1913 treatise Die Schule, bound in with the later volumes and kept here under its own heading.

clear

Headwords are spelled as Eckhardt set them, so the filter folds the differences that would otherwise hide them — Sklaverei finds Sclaverei, Konkordienformel finds Concordienformel. What you see listed is always the printed spelling.

4,478 entries under 828 headwords, carrying 129,203 citations and 2,331 fragments too damaged to read · built 2026-09-16. uncorrected OCR

The German below is machine transcription of the 1907–1917 print (tesseract, Fraktur model) and has not been proof-read against the page. Read it as a finding aid: the citations are what it is for, and a garbled word is a defect of our OCR, not of Eckhardt.

41 entries under predigt — page 1 of 2.

Predigt

—

Abriß. Was iſt die Predigt? § 1. Der Zweck der Predigt. 8 2. Predigt die Hantaufgabe des Paſtors. § 3. Inhalt der Predigt. § 4. Was man nicht prediaen ſoll. § 5. Was manchmal auf Kanzeln gepredigt wird. § 6. Haupiinhalt der Predigt das Evangelium. § 7. Die Predigt muß Geſetz und Evangelium enthalter. § 8. Der ganze Rat Gottes ſoll gepredigt werden. § 9. Immer dasſelbe und des anders. § 10. Inhalt und Form der Predigt. § 11. Eigenſchaften der Predigt. § 12. Tertgemäß. § 13. Zeitgemäß. 8 14. Den Zuhörern angepaßt. S 15. Erbaulich und praktiſch. § 16. Wohlgeordnet. §1 Einheitlich. § 18. Einfach. § 19. Populär. § 20. Nicht zu lang und zu kun § 21. Klar und entſchieden. § 22. Die Predigt ſoll das Herz der Zuhörer ttei fen. § 23. Stil und Sprache der Predigt. S 24. 25. Vorbereitung. Notwendigkeit. S 26. Gebet. § 27. Inpentio. * Tert. § 29. Die Anwendung des Wortes nach dem fünffachen Gebrauch des V + — § 30. Lehre. § 31. Strafe der falſchen Lehre. S 32. Strafen der Sünde. 8“ 9³ Ermahnung. § 34. Troſt. § 35. Ammplifilation. S 36. Kaſualrede. 8S 37 und *8 Aufſchreiben der Predigt. S 39. Memorieren. § 10. Ableſen. 8 Y Vortrag. § 12. Eigenſchaften des Vortrags. § 43. Einzelne Stücke. S. 45. Predigen iſt eine Kunſt. 8 46. Anforderungen an einen Paſtor. § 17. Eiyn ſchaften eines Predigers. § 48. Verſchiedene Prediger. § 409. Wirkung. § 50. Die Predigt ſollen wir nicht verachten. § 51. Predigt. Wis. Syn. 92, 18. 1. Was iſt die Predigt? Die Predigt iſt nichts an Palm. 1. deres als die öffentliche Verkündigung des götnlicken Wörtes an die Gemeinde im Namen und Auftrag Eat⸗ 165. Dieſe Bedentung erhebt die Predigt über jede an— dere menſchliche Rede. Ma. 21. 29. S. 1909, Anm. Die Predigt (Kerygma) iſt ein Ausrufen, ui10. ees einſt durch die Herolde geſchah. Ma. 18. 160. 21. 29. Pi. 2. Der Zweck der Predigt iſt die Ehre Gottes und das Hom. Einleit. 22. Ma. Heil der Menſchen. Durch die Predigt ſollen 27, 93. Paſtor § 20. Neb. 98, 35. 4. die Menſchen der Vergebung teilhajtia gemact. Walth. Geſ. u. Ev. 2, b. die Sicheren aufgeſchreckt und die Aufgeſchrectn 238. zum Ehnnben achracht. Ma. 31, 319. 27, 93. 94. e. die Zuhörer erbaut und in ihrer Erkemtn⸗ efördert werden. Ma. 9, 157. 158. Theol. Aum. a. Die Prediat bat einen ganz andern er 11. 15. »ls die Reden der alten Klaſſiker oder politiſche Reder honbhutege. Darnm iſt auch eine Rede von der Iich en Predigt arundyverſchieden nach Urſprung, In ‚ Weiſe. Pi. Hom. Einleit. 15. 16. Ein Prediger W ö mit einem öfſentlichen Redner nicht zu vergleichen. T * Muf er »chtiaſte Wirkung hat nicht der Vaitor, welcher u Redner anftritt. ſondern der, welcher als ein Zeuge d (ciites anf die Kanzel acht. Ma ö10, 189. Ma. 27, 65. ‚ Anm. b. Das Ziel der Predigt ſollte uns immer vr Predigt. Augen ſtehen. Ein falſches Ziel hat der Prediger Anni. c. vor Augen, der durch ſeine Predigt

  • Wis. Syn. 92, 18
  • Wis. Syn. 92, 18. 1
  • Palm. 1
  • Ma. 21. 29
  • Ma. 18. 160
  • Ma. 18. 160. 21
  • Ma. 18. 160. 21. 29
  • Pi. 2
  • Neb. 98, 35
  • Neb. 98, 35. 4
  • Ma. 31, 319
  • Ma. 31, 319. 27, 93
  • Ma. 31, 319. 27, 93. 94
  • Ma. 9, 157
  • Ma. 9, 157. 158
  • Ma. 27, 65
  • Ma. 27,03 margin
  • Ma. 27,03. 3, 349 margin
  • Ma. 27,03. 3, 349. 2, 281 margin
  • Ma. Heil der Menſchen. D
  • Geſ. u. Ev. 2, b. die Si
  • Pi. Hom. Einleit. 15. 16
  • Ma ö10, 189.

vol c, printed page 410–411 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0416_PA410

1. —

1. ſeine eigene Ehre, Gunſt, Lob und Bewunde— Ein ſolcher taugt nicht zum Weiden rung ſucht. der Herde Ma. 3, 317 und iſt kein Chriſt. Ma. 10, 191. 255. 18, 160. Pi. Hom. Einleit. 19. 20. — Gott verlangt leere Gefäße, wenn er den Reich⸗ tum ſeiner herrlichen Kraft in uns ausgießen will. Ma. 6, 63:

  • Ma. 3, 317
  • Ma. 10, 191
  • Ma. 10, 191. 255
  • Ma. 10, 191. 255. 18, 160
  • Ma. 6, 63
  • Pi. Hom. Einleit. 19. 20

vol c, printed page 411 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0417_PA411

2. —

2. den Unterhalt ſeines Lebens oder gemütliche Tage ſucht. Niemand ſollte Theologie ſtudieren in ſolcher Geſinnung.

No citation printed with this thesis.

vol c, printed page 411 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0417_PA411

3. —

3. Die Predigt iſt die Hauptaufgabe des Paſtors, die wichtigite ſeiner Amtshandlungen. Es iſt kein Ding, das die Leute mehr bei der Kirchen behält, denn die gute Uredigt. Konk. 260, 51. Wenn die gute Predigt die Leute nicht mehr anzieht, was ſoll es dann tun? Ma. 27, 92. — Die Predigt iſt darum auch der Mittelpunkt und der Hauptteil im öffentlichen Gottesdienſt. Neb. 98, 34. Luth. 5, 33. Anm. a. Warum iſt die Predigt wichtiger als alle an⸗ deren Handlungen des Paſtors? Weil er einen viel i Haufen Leute vor ſich hat als in der Privatſeel⸗ olge. Anm. b. Auf die Predigt hat die lutheriſche Kirche ünmer großes Gewicht gelegt. Anders ſteht es . ber oen Katholiten. Meßopfer, leere Zeremo⸗ nien und andere Dinge verdrängen die Predigt: 2. bei den Reformierten. Ihnen iſt die Predigt nicht mehr die Rede Gottes durch ſeine Diener; 3. bei den Sekten überhaupt. Wie wird die Pre⸗ digt oft in die Ecke geſchoben! Anm. c. Soll die Predigt die Leute bei der Kirche erholten, ſo muß die Predigt aber auch gut ſein. Heu und Stoppeln finden wenig Anziehungskraft. — Wir müſ.— 2.287 Beſte geben, was wir haben. Walth. Geſ. u. Ev. — *— „Aum. d. Darum muß ſich der Paſtor gerade auf die Iredigt ſorgfältig vorbereiten und ſeine beſte Kraft dar⸗ auf verwenden, wenn er ſich nicht großer Untreue ſchul dig machen will. Inhalt der Predigt. nhs r Inhalt der Predigt muß ſein Gottes Wort, te als (ottes Wort, (bortes Wort rein und lauter. Tim. 2. 4: Predige das Wort. Ap. 28. 22: und ſage Rn auſſer dem, das die Propheten geſagt haben. 1 . 4. 11: daß ers rede als Gottes Wort. Jer. 1. 7: redige, was ich dich heiße. Warum ſoll der Prediger nur Gottes Wort predigen? Weil ſaf der Paſtor Gottes Vote iſt und er keine andere Bot· aſt auszurichten hat, als die ihm aufgetragen iſt; b. nichts die Seelen retten kann als das Wort. r ſo wird das Ziel erreicht. Paſt. 78. Die ſchönſten Vone helfen nicht, wenn's ihnen an dem Wort gebricht. Anm. a. Predigen heißt nicht reden und dle Vome in ſchöner Form vorbingen (ecture,) ſondern des Wort verkündigen. Anm. b. Den Inhalt der Predigt kann der Paſtor 1. nicht ſchöpfen aus dem chriſtlichen Selbſtb⸗ wußtſein, Vernunft, neuen Offenbarungen u. ſ. w. 2. nur der Schrift entnehmen. Das Predigen kommt aus dem Wort. Röm. 10, 17. Die Predint muß ſchriftgemäß ſein, emanatio Scripturae sactte. Anm. c. Damiit ſoll nicht geſagt ſein, daß man keine andern Worte gebrauchen dürfe, ols die in der Schriſt ſtehen, ſonſt miiße man einfach die Bibel vorleſen, und noch dazu in hebräſſcher Sprache. Es kann eine Vredin keinen einzigen Bibelſpruch enthalten und doch Gottes Wort ſein, und umgekehrt. Anm. d. Chriſtus iſt auch hierin unſer Vorbild. Anm. e. Wo das Wort aus der Kirche kommt ind Schwätzer auf den Predigtſtuhl gelaſſen werden, die ihre eigenen Künſte vorgeben, iſt es um die Kirche geſchehen. Es gibt keine greulichere Plage und Unglück auf Erden. Ma. 1, 286. Anm. f. Das lehrt auch die Geſchichte. Wann ſiund es um die Kirche am beſten?

  • Konk. 260
  • Konk. 260, 51
  • Ma. 27, 92
  • Neb. 98, 34
  • Luth. 5, 33
  • Past. 76 margin
  • Past. 77 margin
  • Theol. 8, 183 margin
  • Ma. 27 margin
  • Ma. 27 131 margin
  • Ma. 27 131. 24 margin
  • Ma. 27 131. 24. 92 margin
  • Ma. 27 131. 24. 92. 250 margin
  • Ma. 27 131. 24. 92. 250. 18 margin
  • Ma. 27 131. 24. 92. 250. 18. 158 margin
  • Ma. 27 131. 24. 92. 250. 18. 158. 62 margin
  • Il. 92, 116 margin
  • L. W. 21, 193 margin
  • Neb. 89, 33 margin
  • Neb. 89, 33 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 236 margin
  • Theol. 8. 184 margin
  • Ma. 2 margin
  • Ma. 2 29 margin
  • Luth. 68, 238 margin
  • Theol. 8. 183 margin
  • Ma. 92 margin
  • Ma. 27, 127 margin
  • Ma. 27, 127. 107 margin
  • Ma. 27, 127. 107. 9, 61 margin
  • Past. 7 margin
  • L. W. 12, 66 margin
  • Theol. 8 margin
  • Luth. 17, 13 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 103 margin
  • Ma. 27, 127 margin
  • Past. 78
  • Ma. 1, 286
  • Past. 78 margin
  • Past. 81 margin
  • Ma. 27, 127 margin
  • Ma. 27, 127. 128 margin
  • Ma. 27, 127. 128. 8, 320 margin
  • Ma. 27, 127. 128. 8, 320. 11, 224 margin
  • Ma. 11, 170 margin
  • Ma. 11, 170. 171 margin
  • Ma. 11, 170. 171. 25, 107 margin
  • Mag. 5, 103 margin
  • Ma. 20, 248 margin
  • Mit. 92, 23 margin
  • Mit. 92, 23. 24 margin
  • Ma. 24, 90 margin
  • Mit. 92, 21 margin
  • Mit. 92, 21. 25 margin
  • W. 92, 15 margin
  • Ma. 8, 381 margin
  • Ma. 8, 381. 1, 347 margin
  • Ma. 8, 381. 1, 347. 2, 253 margin
  • Ma. 10, 275 margin
  • Ma. 27, 127 margin
  • Ma. 27, 127. 128 margin

vol c, printed page 411–412 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0417_PA411

5. Was man nicht predigen ſoll

5. Was man nicht predigen ſoll. Auf die Karzel ge. hört nicht a. falſche Lehre. Micha 3, 7: weil da kein Hat tes Wort ſein wird. Jer. 8. 9. 23. 16. Gal. 1.8. Welches Argernis wird durch falſche Lehre gegeben! Luth. 56, 131. 132. Amm. a. Der Paſtor ſoll nicht Vater Unſer beten und Vergebung ſuchen. wenn er gepredigt hat. Die Lehre gehört nicht in die 5. Bitte. Anm. b. Der Paſtor muß darauf achten, daß die Prr. digt nichts enthält, was 1. falſch iſt. Hat er etwas Falſches gepredigt, ſe muß er es korrigieren. Auch Sätze wie die folgenda ſind falſch: Wor ſich noch vor dem Tode fürchtet. ĩ lein wahrer Chriſt. Weltmenſchen haben gar keiren Frieden und Ruhe. Was kann ein einziger ſalicht Satz manchmal anrichten! Walth. Geſ. u. Ed. 1. 78. 790: 2. miſwerſtändlich iſt, z. B. Ente Merle ſind nit nötig, ſondern nur der Glanbe. Die Sünde ſha⸗ det einem Chriſten nichts: 3. nicht wahr iſt. Eine Lüge macht die garze Predigt verdächtig. Das ailt auch bei Anführmnd von Veiſpielen ans dem Geichäftsleben, aus Velk⸗ und Kirchengeſchichte: b. Politit. Solche Predigten laſſen ſich die Lent gefallen, wenn ſie nicht Buße zu tun brauchen. 2. 12, 259. — Wer Politik hören will, gehe in politſce Lerſammlungen. Anm. a. Es gibt auch unter den Sekten noch immer Lente, die in der Kirche nicht Politik, ſondern Chriſtum hören wollen. Anm. b. Wer Politik auf die Kanzel brinat, ſetzt ſich damit auch in Widerſpruch mit unſerer Landeskonſtitu— tion: Kunſt, menſchliche Weisheit, c. Wiſſenſchaft, B. über das Woſen der Seele. philoſophiſche Vorträge, z. Weisheit, aber ihr Herz bleibt Leute ſtaunen über ſolche leer: d. menſchliche Meinungen und Anſichten. Der Paſtor ſoll in allen Dingen ſagen können: Er hats deſagt: emenſchliche Satzungen, wie die Satzungen der Phariſäer; ſ. daseigene „Ich“. 2 Kor. 4, 5: Wir predigen nicht uns ſelbſt. Vertreibe dein eigenes Ich von der Kanzel und laß Chriſtum dieſelbe einnehmen. Ma. 10, 350. 190. 191. Der Paſtor ſoll nicht ſich in den Vor⸗ dergrund ſtellen Luth. 5, 132. nicht „ſe“, ſondern „ſibi“ predigen. Theol. 3,. 234. Ma. 11, 224. 5, 64. Anm. a. Moſes weiſt die Menſchen nicht auf ſich, ſordern auf Chriſtum. Anm. b. Wohl kann ein Paſtor auch einmal etwas von ſich ſagen, wie Paulus etlichemale getan hat. 1 Kor. 9. 26. 27: ich betänbe meinen Leib. 15, 8: Am letten iſt er auch von mir, als einer unzeitigen Geburt, geſehen worden. 2 Kor. 12. 7: iſt mir gegeben ein Pjahl ins Fleiſch. Phil. 3. 12: Nicht, daß ichs ſchon ergriffen habe. 4. 9—18. 1 Kor. 13, 11. 12. Anm. c. Doch iſt große Vorſicht nötig, daß das ei— gene Ich nicht zu viel hervortritt. Paulus hat die hohe Offenbarung 11 Jahre lang verſchwiegen. Luther redet in ſeinen Predigten nicht von ſeinen inneren Kämpfen im Kloſter. Anen. d. Am allerwenigſten ſind auf der Kanzel am Platze Dinge. die dem ſtillen Schrein des Herzens ange— böten, oder Erzählungen von ſeinen Sünden, deren man ſich vielmehr ſchämen ſollte.

  • Luth. 56, 131
  • Luth. 56, 131. 132
  • Ma. 8. 384 margin
  • W. 92, 32 margin
  • Past. 78 margin
  • Syn. 79, 10 margin
  • Syn. 79, 10. 11 margin
  • Ma. 4, 29 margin
  • Theol. 8. 189 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 50 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 51 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 285 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 286 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 51 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 52 margin
  • Ma. 5, 255 margin
  • Ma. 5, 255. 38 margin
  • Kueg. 2, 297 margin
  • Ma. 10, 350
  • Ma. 10, 350. 190
  • Ma. 10, 350. 190. 191
  • Luth. 5, 132
  • Theol. 3,. 234
  • Ma. 11, 224
  • Ma. 11, 224. 5, 64
  • Luth. 62, 19 margin
  • Kueg. 4, 640 margin
  • Kueg. 4, 1 margin
  • Theol. 6, 181 margin
  • Theol. 6, 181. 185 margin
  • Ma. 28, 117 margin
  • Ma. 28, 117. 118 margin
  • Ma. 28, 117. 118. 31, 107 margin
  • Neb. 98, 36 margin
  • Theol. 3, 231 margin
  • Neb. 98, 36 margin
  • Ma. 10, 275 margin
  • Ma. 1, 380 margin
  • Ma. 2, 285 margin
  • Ma. 3, 384 margin
  • Palm. 626 — 9 margin
  • Neb. 98,

vol c, printed page 412–413 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0111_PA412

6. —

6. Was manchmal auf Kanzeln gepredigt worden iſt und noch wird. a. Rationaliſten: Über den Nutzen der Stall⸗ fütteruna. vom Impfen, vom Nutzen einer wohlaeord⸗ neten Polizei. Ma. 6, 352. W. 97. 85. Zu Oſtern über den Nutzen des Frühaufſtehens. Luth. 45, 21. Die Verpflichtung, ſich um die Geſundheit zu bemühen. Luth. 61, 65. Jemand hielt 24 Predigten über die Worte: Es war ein Mann von Ramathaim Zophim. 1 Sam. 1, 1. Ma. 9. 256. Pi. 36. über den Titel des Buches: gedruckt bei Valthaſar u. ſ. w. Ma. 11, 320. Pi. Hom. 36. Adlervrediat Wo. 6. 320. Wie eine Mutter fromm und gut mit Segen ihren Kirchgang tut. Ma. 3, 62. Anm. Wie manche Sypielerei mit der Prediſt hah— nicht nur Rationaliſten, ſondern auch andere geni— z. B. Predigten, in denen kein R vorkommt oder leinſilbige Worte! Ariſtoteles Ethi b. Papiſten vor Luthers Zeit. corum. Konk. 89, 15. 16. c. Methodiſten. An Stelle des Wortes tritt on das öfſentliche Reden von Zengen von Nenbekehrten aneigener Erfahrung. vathetiſche Schilderungen von glütlichen oder unglücklichen Seelenzuſtänden. d. Sekten imallgemeinen. Zektenprediger bringen Tagesneuigleiten, politiſche, ſoziale. literarnte philoſophiſche Fragen auf die Kanzel. Senſationelle Tiemata. Ma. 2, 95. 7, 285. 2386. Beiſpiele: Frauen. ſtimmrecht. Temperänz. Negerbefreiung. Lynchinſtiz V 97, 85. über Verdienſte der Odd Feilows Luth. 31 94. Gefahren der Einwanderung Luth. 45, 189, der. ſchiedene Holzarten, die Salomo beim Tempelhan a brauchte Luth. 19, 94, Nutzen des Seudinms der hani. niſchen Sprache Ma. 3. 126. Zweirod Luth 50, 130.— Durch ſalche Vrediaten wird kein Menſch bekehrt. Anm. a. Bei den Sekten iſt die Kirche ein Unterhal tungsplah, ein Schauſpielbaus. Durch neue Mittel unt man die Leute anzuziehen. W. 97. 81. S. Fortſchrit — Das hat ſchon Luther prophezeit Luth. 1. 12. Anm. b.. Zeuanis gegen dieſen Unfug Ma. 4. 18 319. Trauriges Vekenntnis eines Sektenpredigers Lutt 60. 279. Anm. e. Man muß ſich wundern über die Gednld de Selten und katholiken. die ſich ſolches bieten laſſen. Ihr vertraget, ſo euch jemand ſchindet u. ſ. w. * Anm. d. Zum Teil iſt noch ein Hunger nach Gotz Wort vorhanden unter Gliedern der Sektenkirchen, zim Teil aber ſind die Glieder auch ſelbſt ſchuld, indem u von ihren Paſtoren gerade ſolche Predigten erwarten. wonach ihnen die Ohren jücken. . Neuere lhutheriſche Theologen, in Ritſchle. Hofmann u. ſ. w. Sie folgen einer Weiſe, der oalten Wahrheit den Hals abeudrehen. — Nas ther und viele andere gingen oft einen ſtundenlander Weg. um mal wieder einen Prediger zu hören, der inen Chriſtum verkündiate. Mit. 91. 11. nichen Anm. a. Viele Prediger predigen mehr von Me als von Gott. . afl Anm. b. Lieber, verdirb das Mittageſſen nicht mit —— dünner Waſſerſuvpe. Nichts iſt vordrießlicher, als meidie Schafe umm Inttertrog kommen und iſt kein Funtt da. Ma. 12, 319.

  • Ma. 6, 352
  • W. 97. 85
  • Luth. 45, 21
  • Luth. 61, 65
  • Ma. 9. 256
  • Pi. 36
  • Ma. 11, 320
  • Pi. Hom. 36
  • Ma. 3, 62
  • Ma. 3, 61 margin
  • Ma. 3, 61. 10, 320 margin
  • Ma. 3, 61. 10, 320. 288 margin
  • Pi. Hom. 93 margin
  • Pi. Hom. 93. 9 margin
  • Konk. 89
  • Konk. 89, 15
  • Konk. 89, 15. 16
  • Ma. 2, 95
  • Ma. 2, 95. 7, 285
  • Luth. 31
  • Luth. 31 94
  • Luth. 45, 189
  • Luth. 19, 94
  • Ma. 3. 126
  • Luth 50, 130
  • W. 97. 81
  • Luth. 1. 12 On the Name "Lutheran." (Continued.)
  • Ma. 4. 18
  • Ma. 4. 18 319
  • Mit. 91. 11
  • Ma. 12, 319
  • Ma. 11, 192 margin
  • Ma. 11, 192. 320 margin
  • Can. 98, 14 margin
  • Neb. 1901, 27 margin
  • Ma. 6. 159 margin
  • W. 97, 85 margin
  • Can. 98, 13 margin
  • Luth. 37, 115 margin
  • Ma. 1, 220 margin
  • Ma. 1, 220. 32, 335 margin
  • Ma. 1, 220. 32, 335. 2, 2 margin
  • Ma. 1, 220. 32, 335. 2, 2. 26, 320 margin
  • Ma. 1, 220. 32, 335. 2, 2. 26, 320. 319 margin
  • L. W. 51, 178 margin
  • L. W. 51, 178. 179 margin
  • Cal. 1904, 58 margin
  • N. Il. 1910, 9 margin
  • Luth. 63, 184 margin
  • Luth. 63, 184. 64, 365 margin
  • Wis. 97, 50 margin
  • W. 97, 86 margin
  • W. 1901, 23 margin
  • Luth. 68, 285 margin
  • Can. 98. 15 margin
  • Luth. 18, 53 margin
  • Luth. 18, 53. 54 margin
  • Theol. 3, 250 margin
  • Ma. 10, 350 margin

vol c, printed page 413–414 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0418_PA413

7. Der Hanytinhalt der Predigt muß das Cvandet ſein

7. Der Hanytinhalt der Predigt muß das Cvandet ſein. die Prediat von Chriſto. 1 Kor. 2. 2: mich nicht dafür, daß ich etwas wüßte unter ench. 90 allein Fſum Chriſtum, den Gokrenzigten. (Ma. 1.— 299. W. 68, 3. 1 Kor. 1. 23: Wir aber vrnde den gekrenzigten Chriſtum. (Ma. 25, 61. 62.) 2 e 1. 5: Wir predigen nicht uns ſelbſt, ſondern Jeſum Chriſtum. (Ter. 1907. 5—7.) 1 Kor. 15, 3: denn ich habe euch zuvörderſt gegeben u. ſ. w. (W. 68, 35.) Kol. 1. . 28. Joh. 17, 3. Anm. a. Der Hauptinhalt aller Predigten ſoll ſein: die Lehre von Chriſto Ma. 3. 350, Chriſtus Gottes Sohn L. W. 35, 151. 152, die Erlöſung durch Chriſtum Ma. 13, 128. N. W. 77, 19. W. 71, 58—60, der Go⸗ kreuzigte hat ſich für uns goegeben L. W. 35, 152, die Rechtiertigung W. 68, 30. 31. 59, 65, die erſchienene AInade, die jür alle da iſt L. W. 35, 147. 148, das Wort von der Verſöhnung Neb. 85, 11. der gute Hirte Ma. 14, 128, der Friede Gottes Jeſ. 52, 7. Neb. 85, 12. die Wunder Gottes Ma. 24, 13. das ewige Leben L. W. 5, 11. Anm. b. Das Evangelium muß in der Predigt vorherrſchen, ſich wie ein goldener Faden durch ſie hindurchziehen. Ma. 21, 93. L. W. 12, 100. — Wir haben nicht das Amt des Buchſtabens, ſondern des Geiſtes. 2 Kor. 3, 6. (Paſt. 93.) Tue das Werk eines evangelichen Predigers. 2 Tim. 4. 5. (Walth. Geſ. u. Ev. 2, 391—393. 400.) 1 Kor. 15. 3. (Walth. Geſ. u. Ev. 2, 391.) Richtet den Weg des Herrn. Ma. 24, 373. Anm. c. Es gibt keinen fruchtbareren Gegenſtand. Keine Predigt dringt mehr durch als dieſe. Ma. 4, 381. 382. Luth. 44, 22. Auch ein Mann, der von den An-tivoden kam, wußte nichts Beſſeres zu ſagen. Ma. 17, 127. — Das Evangelium kann auch von weniger Begabten verkündigt werden. Syn. 72, 28. Anm. d. Warum iſt die Predigt des Ebangelii das wichtigſte Geſchäft in der Welt? Weil die Welt noch ſteht um des Evangelii willen, weil dieſe Predigt uns von Vott für oalle Zeiten befohlen iſt und ohne ſie kein Menſch ſelig werden kann. Anm. e. Das iſt auch die Predigt, die wir den Heiden bringen miiſſen. Das Geſetz wiſſen ſie ſchon. — Auch an Kurorten, wo das Publikum gemiſcht iſt, tut es das Evangelium allein. Quart. 6, 233. Anm. f. Wo das Evangelium nicht gepredigt wird, iſt alle Mühe verloren. Dann iſt die Predigt eine Wolke ohne Waſſer, eine Schale ohne Kern und keine Predigt mehr, ſondern höchſtens ein Kanzelvortrag. Ma. 1, 285. Wo dieſer Artikel nicht getrieben wird, iſt kein Aufhalten mehr Ma. 2. 253, da iſt der Prediger ein Seelennörder 58 74 und die größte Plage in der Welt. Luth. 5, 48. Anm. g. Wie ſoll man Evangelium vredigen? 1. In ſeiner ganzen Fülle, wie Chriſtus es ge— tan hat, 2. nicht ſo trocken, kalt und objektiv, ſondern ſo, daß jeder erkennt: das gilt mir: 3. ſo daß Chriſtus von allen Zuhörern klar er— kannt wird. Anm. h. Chriſtum predigen heißt nicht, ihn als Mu ſter und Vorbild hinſtellen, als Tugendheld, jondern als Heiland und Erlöſer. Einwand 1. Man müſſe mit dem Evangelium etwas zurückhalten und mehr Geſetz predigen, damit die Leute nicht ſicher werden. Spener betonte mehr die Heiligung — Damit kreuzigt man Chriſtum aufs neue. W. 65, 21. Einwand 2. Die Rechtfertigungslehre ſei allgemen bekannt. Anm. i. Die Rechtfertigung durch Chriſtum 1. wird in Sektenkirchen wenig gepredigt, vom Papſttum verflucht: 2. von der Welt gehaßt. 1 Kor. 1, 23: den Juden ein Argernis. Moraliſieren und alles an⸗ dere kann die Welt vertragen, nur die Predigt von Chriſto nicht. Das Evangelium predigen heißt die Wut der Hölle auf ſich laden. Ma. 3, 256. Anm. k. Um Chriſtum predigen zu können, muß man ihn freilich erſt erkannt haben und ſelbſt ein Chriſt ſein ſ. § 47. 8. Die Predigt muß Geſetz und Evangelium enthal⸗ ten. Luk. 24, 27: Vuße und Vergebung. Etwas da⸗ von ſollte in jeder Predigt ſein. Ma. 3, 256. 2ʃ,222 a. Die Predigt muß Geſetz enthalten, die Hauptzüge des menſchlichen Verderbens. Wer keine Bußpredigt halten kann, iſt nicht tüchtig zun Amt. Na. 10. 384. Auch wenn man zu Chriſten redet, darf man vom Geſetz nicht ſchweigen, da auch ſie das Fleiſch noß an ſich haben. — Doch ſoll man ‚ 1. nicht jeden Tert zu einer Bußpredigt verwen⸗ en, 2. die Predigt nicht mit Geſetz ſchließen. b' Mitbloßzer Geſebespredigtiſtnicht⸗ ausgerichtet. Veiſpiel: Verthold von Regensburg. Eine Predigt ſoll darum nie b1 o ß Geſetz enthalten am allerwenigſten auf Pläten, wo man ſelten hinkommt. Eine ſolche Prediat, und wenn ſie noch ſo aeum n wäre keine Predigt für einen chriſtlichen Gottesdienſ Anm. a. Jede Predigt ſoll ſo viel Evangelinm ent⸗ halten, daß ein Menſch ſelig werden kann. Wer in ob du dieſen oder jenen Zuhörer noch einmal wiederſieh Anm. b. Enthält der Tert lauter Geſetz, ſo muß man in Einleitung und Schluß noch Evangelium arbrin en. Wie von jeder Stadt ein Wea nach Waſhington führt. ſo von jedem Tert ein Weg zu Chriſto hin. Anm c. Viel wird moraliſiert, ohne daß es der Pre.[Wis. Syn. 9/, 32. wer weiß. Anſtatt zu ſagen: das müßt ihr glauben, enn ihr ſelig werden ſollt, ſuche man lieber Glauben werwechen. Die Wohltaten Chriſti als Veweg⸗ d der Heiligung hinſtellen, heißt noch nicht recht Rlium predigen. im. d. An neuen Plätzen, wo die Leute von Sekten ni worden ſind und noch nie eine lutheriſche Pre- gehört haben, gleich mit dem Evangelium anzufan⸗ iſt nicht unrecht. So hat Luther. weil die Leute r Zeit verſchmachtet waren, vornehmlich mit dem maclium begonnen. Geſetz und Evangelium müſſen treng geſchieden ſein. S. Paſtor § 12.

  • Ma. 1
  • W. 68, 3
  • W. 68, 3. 1
  • Ma. 25, 61
  • Ma. 25, 61. 62
  • Ma. 1. 379 margin
  • Ma. 1. 379. 380 margin
  • Ma. 1. 379. 380. 31, 284 margin
  • Ma. 1. 379. 380. 31, 284. 285 margin
  • Ma. 1. 379. 380. 31, 284. 285. 34, 348 margin
  • Ma. 1. 379. 380. 31, 284. 285. 34, 348. 25, 61 margin
  • Ma. 1. 379. 380. 31, 284. 285. 34, 348. 25, 61. 27, 188 margin
  • Ma. 1. 379. 380. 31, 284. 285. 34, 348. 25, 61. 27, 188. 5, 31 margin
  • Theol. 3. 234 margin
  • Mich. 86, 13 margin
  • Mich. 86, 13. 14 margin
  • O. 1903, 20 margin
  • Syn. 72, 39 margin
  • W. 68, 35
  • Ma. 3. 350
  • L. W. 35, 151
  • L. W. 35, 151. 152
  • Ma. 13, 128
  • N. W. 77, 19
  • W. 71, 58—60
  • L. W. 35, 152
  • W. 68, 30
  • W. 68, 30. 31
  • W. 68, 30. 31. 59, 65
  • L. W. 35, 147
  • L. W. 35, 147. 148
  • Neb. 85, 11
  • Ma. 14, 128
  • Neb. 85, 12
  • Ma. 24, 13
  • L. W. 5, 11 Preface to the 1859 Volume.
  • Ma. 21, 93
  • L. W. 12, 100
  • Past. 93
  • Ges. u. Ev. 2, 391–393
  • Ges. u. Ev. 2, 400
  • Ges. u. Ev. 2, 391
  • Ma. 24, 373
  • Ma. 4, 381
  • Ma. 4, 381. 382
  • Luth. 44, 22
  • Ma. 17, 127
  • Syn. 72, 28
  • Quart. 6, 233
  • Ma. 1, 285
  • Ma. 2. 253
  • Luth. 5, 48
  • N. W. 77, 20 margin
  • N. W. 77, 20. 21 margin
  • Neb. 98, 35 margin
  • L. W. 37, 297 margin
  • L. W. 37, 297. 298 margin
  • Proc. 99, 10 margin
  • Proc. 99, 10. 11 margin
  • N. Il. 1910, 9 margin
  • Luth. 2, 8 Who Is Converted? margin
  • Luth. 2, 8. 4, 152 margin
  • Ma. 13, 128 margin
  • N. W. 77, 21 margin
  • W. 68, 30 margin
  • W. 68, 30. 31 margin
  • Ma. 1, 379 margin
  • Ma. 1, 379. 380 margin
  • Luth. 60, 210 margin
  • Ma. 29 margin
  • Ma. 29 339 margin
  • Luth. 5, 110 margin
  • Ma. 4, 127 margin
  • Ma. 4, 127. 128 margin
  • Ma. 4, 127. 128. 2, 51 margin
  • Ma. 4, 127. 128. 2, 51. 1, 381 margin
  • Ma. 4, 127. 128. 2, 51. 1, 381. 12 margin
  • Ma. 4, 127. 128. 2, 51. 1, 381. 12. 319 margin
  • L. W. 31. 43—46 margin
  • L. W. 31. 43—46. 7 margin
  • Ma. 19, 47—50 margin
  • W. 74, 60 margin
  • N. W. 79, 51 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 49 margin
  • W. 65, 21
  • Ma. 3, 256
  • Ma. 3, 256
  • Ma. 3, 256. 2
  • Ka. 10, 384
  • Ka. 92, 38 margin
  • Ma. 31, 286 margin
  • Mag. 6, 90 margin
  • Mag. 6, 90. 91 margin
  • Neb. 98, 35 margin
  • W. 74, 58 margin
  • W. 68, 33 margin
  • O. 1903, 20 margin
  • W. 68, 32 margin
  • W. 74, 58 margin
  • W. 74, 58. 68, 34 margin
  • Ma. 25, 61 margin
  • Ma. 25, 61. 2, 283 margin
  • Ma. 27, 158 margin
  • Ma. 27, 158. 159 margin
  • Ma. 27, 158. 159. 8, 284 margin
  • Ma. 27, 158. 159. 8, 284. 285 margin
  • Ma. 27, 158. 159. 8, 284. 285. 13, 314 margin
  • Ma. 27, 158. 159. 8, 284. 285. 13, 314. 24, 373 margin
  • W. 68, 33 margin
  • Neb. 88. 9—1 margin
  • Neb. 88. 9—1 12 margin
  • L. W. 33, 273 margin
  • L. W. 33, 273. 274 margin
  • L. W. 35, 149 margin
  • W. 59, 51 margin
  • Ma. 31, 288 margin
  • Ma. 31, 288. 27, 187 margin
  • Wis. Syn. 94, 31 margin
  • Past. 94 margin
  • Past. 95 margin
  • Ma. 24, 93 margin
  • Ma. 24, 93. 91 margin
  • Ma. 24, 93. 91. 17, 128 margin
  • Ma. 24, 93. 91. 17, 128. 5, 195 margin
  • Ma. 24, 93. 91. 17, 128. 5, 195. 196 margin
  • Neb. 98, 38 margin
  • L. W. 12, 101 margin
  • Ges. u. Ev. 1, 58 margin
  • Neb. 98, 35 margin
  • Luth. 65, 23 margin
  • Luth. 65, 23. 24 margin
  • Quart. 5, 93 margin
  • Quart. 5, 93. 91 margin
  • W. 59. 51 margin
  • Mag. 6, So. 90.
  • Geſ. u. Ev. 5239.
  • Jo. S80, 68.

vol c, printed page 414–417 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0419_PA414

9. Der ganze Rat Gottes ſoll gepredigt werden

9. Der ganze Rat Gottes ſoll gepredigt werden. 5 Roj. 12. 32: nichts davon tun. 2 Tim. 3, 16: alle miſt nüte. Ap. 20, 20: nichts verhalten. 20, 27: le den Rat Gottes. Nöm. 15. 4. — Alle Lehren en zuſanmnen wie eine Kette. Nimmt man ein ed heraus, ſo iſt die Kette zerriſſen. Ma. 19, 78. Amn. a. Unrecht iſt es darum und ein Kirchen— ub wenn ein Paſtor einen Artikel unberückſichtigt ein Mangel. wenn er zwar predigt, daß man glau⸗ ei joll, aber nicht, wie man zum Glauben kommt, wenn *war alle Lahren erwähnt, aber nie gründlichen Un⸗ erricht über eine Lehre gibt. Paſt. 90 —92. L. W. 12 0. Ma. 24, 93. 11, 102. Unm. b. Lehren, die man treiben ſoll. ſind z. B. Uring. Wert der heiligen Schrift, Chriſti Perſon. Amt Reich, Enadenmittel. Wiedergeburt, Rechtfertiaung, Uuſie. Glanbe, Heiligung (L. W 35. 177), aute Werke 92, 4. 45), Sünde. Tod, Weltende, Nächſtenliebe, drttei, Mitteldinge u. ſ. w. Aum. e. Manche Lehren ſoll man inſonderheit hen. 3. A. Anſe. (Elanbe. Rechtfertigung und Heili— zunn. Konk. 213, 41. Aum. d. Gehört man nicht mehr unter die Maben, 5 ol man auch kein Steckenv ferd haben. Die lu— Früthe Kirche hat keine Lieblingslehre, die ſie auf 8 anderer treibt. N. W. 77, 48. Luther trat für U5 Lehre mit demſelben Eiſer ein. N. W. 77. 51. — — dagegen die Methodiſten mit ihrer Lehre 14 Vekehrung. Adventiſten mit dem tauſendiährigen Papiſten mit dem Fegfener und der Meſſe. Pie⸗ ien mit der Heiliaung. Can. 91. 34. 35. N. W. 77. N. 76, 17. in n. e. Der Paſtor ſollte verſuchen, in jedem Jahre un alle Lehren abzuhandeln. 9 . Am Anfang des Kirchenjahres kann der einen Plan ausarbeiten, wie er alle Lehren auf welnen Sonntage verteilt. Veiſpiel eines ſolchen n Ma. 15, 379—383. Fetn 9. Der ganze Nat Gottes zur Seligkeit iſt ge⸗ art. Es bedarf keiner neuen Offenbarung. Anm. h. Freilich hat jede Lehre ihr Maß, Reitind Alter. Man muß auch auf Zeit und Umſtände Ri nehmen.

  • Ma. 19, 78
  • Past. 90–92
  • L. W. 12
  • L. W. 12 0
  • Ma. 24, 93
  • Ma. 24, 93. 11, 102
  • L. W 35. 177
  • Konk. 213
  • Konk. 213, 41
  • N. W. 77, 48
  • N. W. 77. 51
  • Can. 91. 34
  • Can. 91. 34. 35
  • Ma. 15, 379—383
  • Past. 90 margin
  • Ma. 7. 157 margin
  • Ma. 7. 157. 19, 78 margin
  • Can. 91, 34 margin
  • L. W. 12, 97 margin
  • Pi. Hom. 293 margin
  • Quart. 4, 196 margin
  • Il. 76, 37 margin
  • N. W. 77, 52 margin
  • Past. 90 margin
  • Ma. 19, 78 margin
  • Ma. 19, 53 margin
  • N. W. 77. 53 margin
  • Wis. Syn. 93, 21 margin
  • Wis. Syn. 93, 21. 22 margin
  • Ma. 10, 96 margin
  • Can. 98, 13 margin
  • Ma. 11. 320 margin
  • Theol. 8, 179 margin
  • Past. 91 margin
  • N. W. 77, 13 margin
  • Ma. 11, 192 margin
  • Ma. 9 margin
  • Past. 90 margin
  • Pi. Hom. 29 margin
  • W. 1903, 10 margin
  • W. 1903, 10. 11 margin
  • Past. 96 margin
  • Past. 97 margin
  • N. W. 77. N. 76, 17. in

vol c, printed page 417–418 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0421_PA417

10. —

10. Immer dasſelbe und doch anders. a. Wirpredigen von Jahr zu Jaht in mer dieſelben Katechismuswahrheites Phil. 3, 1: daß ich euch immer dasſelbe ſchreibe u. ſr Das trägt bei zur Sicherheit und macht uns deſto gr wiſſer. Anm. a. Ein Prediger ſoll kein Wetterhahn ſein, Lr heute umſtößt, mas er geſtern gepredigt hat. Anm. b. Wir ſollten dasſelbe auch mit der Ausdrücken bezeichnen, damit die Zuhörer nich 3 meinen, nene Doagmen zu hören. Einwand 1. Warum kann der Paſtor nicht einmol en was Neues predigen? Ich gehe nicht in die Lirt ich habe ſchon oft gehört, was der Paſtor predigt. — Manche Leute hören gern alles möaliche Neue außer halb der Bibel, aber damit wäre der Kirche nicht gedi Wir eſſen auch alle Tage die Speiſe, die wir ſchon lenn kennen. ‚ Einwand 2. Wenn man immer dasielbe vredin wird man ſich bald leer predigen. — Man ꝛre nimmer aus das Wort der Gnade. Die Hungrigen figer mit Gütern. Bittet. ſo werdet ihr nehmen. b. Und doch ſoll die Predigt jedes ga! wieder anders ſein, auch wenn Tert und Tim ſchon behandelt worden ſind. — „Der Paſtor wächſt von Jahr zu Jahr an b kenntnis. Wer fleißig ſtudiert, findet in demüt. ben Tert immor neue Tiefen der Weisheit. 2. Die Bedürfniſſe der Gemeinde verändem ſodaß der Paſtor bald dieſe, bald jene Seite dejr ders hervorkehren muß. 1 Anm. a. Wie kann man Abwechslung n Predigten hinein bringen? Wie verſchieden ſind 24 Themata, die man aus einem Tert herauszihen L— Beiſpiele: Pi. Hom. 108. 109. Das einemal konn ö eine Erklürung des ganzen Tertes geben, das mal eine Hauptlehre weitlänfiger ausjühren, —. dnn 7— mal eine ausführlichere Nutzanwendung geben. Tire konn man mit andern Vibelſprüchen beneſe aun Gleichniſſe zur Erklärung herbeiholen u. ſ. w.— gegraben, es findet ſich immer wieder neues Gold. (65 tes Wort iſt umerſchöpilich. In Anm. b. Güten ſoll man ſich. daß man nicht m in dasſelbe alte Fahrwaſſer hineingerät, auf 2 7*— — Leier ſpielt, die Brocken ſo vorträgt, wie man . Deminar mitaebracht hat oder wohl gar früber ln Predigten wörtlich wiederholt. Das iſt lanmeii Paftor und Inhörer. So trocken und arm bat a tur die Veredſamkeit nicht gemacht, daß man mr I iber denſelben Gegenſtand gut reden könnte. — “ Manna wurde auch verſchieden zubereitet. I1. Inhalt und Form der Predigt. a. Der Inhaltiſt die Hauptſache, die Form hunnt erſt in zweiter Linie in Botracht. Nur keine leere önrednerei. Seifenblaſen. Pi. Hom. 406. Stroh⸗ ner. Anm. a. Die Bekehrung hängt nicht ab von der 5 orm der Predigt. Die mächtigſte Predigt bleibt oft nne Wirkung auf ein Herz, während ein einfaches Wort les ansrichtet. Auch eine Predigt mit mangelhafter orm kann Seelen gewinnen. Ma. 2, 2 Ium. b. Wer ſich nur um die ſchöne Form bemüht. icht einem Schuhmacher, der ſchöne Schuhe macht, aber das Leder ſich nicht kümmmert. Ohne gutes Material kann er geſchickteſte Künſtler nichts ausrichten. d. Dochiſmauch die Form nicht zu unter.“ ſchäden. Iſt der Inhalt wichtig, ſo kann auch die gorm nicht gleichgiltig ſein. 1. Durch mangelhafte Form kann viel Segen ver hindert werden. 2. Die Zuhörer wiſſen die gute Form zu ſchätzen. Sie merken 3. B., ob der Redner bei der Sache bleibt oder nicht. Anm. a. Die Zuhörer ſehen viel auf die Form. Dem könnte manchmal erwas mehr Entgegenkommen gezeigt werden. Anm. b. Zur Form gehört die logiſche Anlage der rdanken, die grammatiſche Stiliſierung der Gedanken und der mündliche Vortrag. Anm. c. Die Form der Predigt iſt nicht von Gott vor⸗ geſchrieben. Unſere jetzt übliche Form hat ſich ſo nach und nach entwickelt. Eigenſchaften der Predigt.

  • Pi. Hom. 108
  • Pi. Hom. 108. 109
  • Süd. 1900, 14 margin
  • Ma. 2, 24 margin
  • Ma. 2, 24. 25 margin
  • Ma. 5, 356 margin
  • Ma. 2. 24 margin
  • Ma. 2. 24. 25 margin
  • Kueg. 1, 582 margin
  • Kueg. 1, 583 margin
  • Süd. 1900, 14 margin
  • Ma. 4, 285 margin
  • Ma. 4, 285. 286 margin
  • Ma. 4, 285. 286. 11, 320 margin
  • Theol. 8, 179 margin
  • Theol. 8, 179. 180 margin
  • Quart. 5, 99—101 margin
  • Ma. 8, 252 margin
  • Ma. 6, 383 margin
  • Ma. 6, 383. 5, 356 margin
  • Ma. 8. 252 margin
  • Ma. 8. 252. 254 margin
  • Ma. 8. 252. 254. 2 margin
  • Ma. 8. 252. 254. 2. 28 margin
  • Theol. 8, 179 margin
  • Pi. Hom. 406
  • Ma. 2, 2
  • Ma. 2, 2 I
  • Ma. 20, 248 margin
  • Past. 107 margin
  • Ma. 10, 95 margin
  • Pi. Hom. 5 margin
  • Pi. Hom. 5 2 margin
  • Ges. u. Ev. 39, 10 margin
  • Ma. 2, 153 margin
  • Pi. Hom. 132 margin
  • Past. 107 margin
  • L. W. 12. 136 margin
  • Ma. 21, 219 margin
  • Past. 107 margin
  • Past. 108 margin
  • Ma. 6, 30 margin
  • Ma. 6, 30. 2, 153 margin
  • Ma. 6, 30. 2, 153. 2 margin
  • Ma. 6, 30. 2, 153. 2. 3 margin
  • Ma. 6, 320 margin
  • Quart. 4, 201 margin
  • Ma. 20, 250 margin
  • Ma. 20, 218 margin
  • Quart. 1, .

vol c, printed page 418–419 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0422_PA418

12. —

12. Die Predigt ſoll ſein . ſchriftgemöß. Das iſt ſie noch nicht immer, wenn ſie aus hiner Abelſprüchen und kirchlichen Redeweiſen zmammengeſert iſt: b. tertaemäß, ſ. § 13: c. paſſend. Sie muß enthalten. was ſich ſchickt nach Zeit. Eelenenbeit. Ort und Zuhörern. Es gehört dazu, daß die Prediot ſei 1. zeitsemäß, ſ. S1, ). den uhörern entſprechend. ſ. § 157 d. erbaulich, ſ. 8 163 0. wohldeordnet⸗ ſ. 8 17: 18: i. einscitlich, ſ. S. 3. einfach, ſ. 8 0: h. vonmlär. ſ. §S 20; i. kurz;, ſ. § 21: k. dentlich und entſchieden, ſ. S 22; I des Serz der Zuhörer treffend. . §3.

  • L. W. 35, 113 margin
  • Ma. 1, 285 margin

vol c, printed page 419 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0423_PA419

13. Die Predigt ſoll textaemäß ſein

13. Die Predigt ſoll textaemäß ſein. Der Inhalt der — Predigt, das Thema und alle leitenden Gedanken müſ⸗ ſen aus dem Tert entwickelt werden Ma. 22. 278. de Tert muß maßgebend ſein für Thema und Teile. V. 6, 255. Die Predigt ſoll Auslegung und Anwendun des Tertes ſein. Ma. 2, 153. Die Lehre ſoll aus den Teyt fließen oder durch eine naheliegende Schlußiolee. rung daraus abgeleitet werden. Ma. 8. WI. Lehre, Ermahnung, Strafe, Troſt muß aus dem Nn fließen. Ma. 2, 122. Anm. a. Die Predigt ſoll auf dem Tert aufgebaut ſein, wie ein Gebände auf dem Fundament. Anm. b. Der Tert ſoll Leitſtern. Quelle, Grundlone Schranke und Seele der Predigt ſein. ‚ Anm. c. Hat ein Paſtor ſeinen Tert verleſen. 10 ſteht es ihm nicht mehr frei, zu reden, was er will in. dern er muß den Gegenſtand behandeln, der im Tert ge geben iſt. Alles andere hat den Anſchein, als ob es an unrechten Ort geredet ſei. Anm. d. Nur ſo erhält die Gemeinde die Rürgichen. daß ihr hier Gottes Wort gepredigt wird. Nur ſo kem ſie recht prüfen. Anm. e. Iſt eine Predigt nicht tertgemäß, ſo iſt fr ein frommer Betrug. Die Zuhörer werden merker. eh das, was der Prediger aus dem Tert beweiſen mil, nicht im Tert liegt. Anm. f. Man ſoll darum 1. nicht vom Tert abſchweifen oder ihn ganz un— berückſichtigt laſſen. Viele verlaſſen den Voden und ſchiffen in der Luft. Um den Tert hermnate (Maa. 1. 143), iſt ein Armutszeugnis. Ma. 6. 35. Bleibe bei dem Tert. Ma. 12, 218: 2. nicht aus dem Tert herauspreſſen, was ritt drin ſteht. Das macht die ganze Predint verdit, tia. Man darf die Sache nicht bei den Haaren ber. beixichen. Erkordert die Liebe und die Not de Gemeinde, über etwas jetzt zu reden, nas nitt der Perikope ſteht, ſo nehme man einen Freiter Ma. 1. 150. 151. 29. 29, 125. 126: 10 3. dem Tert auf den Erund gehen ind te ſchöyſen. Den Tert erſchöpfen, heißt nicht alle gen, mas über den Tert geſagt werden kann 10 konn das Meer ausſchövfen? Ma. 3. 123 1*¹ ſondern die Hauptmomente des Tertes zu —* tenden Gedanden der Predigt machen. .n 0 Anm. a. Es iſt nicht nötia, daß man jedesma Skonns des Tertes zum Ausdruck bringt. demn Anm. h. Eine Predigt. die zu verſchiedenen Te paſit, kann nicht tertgemäß ſein. ört ſlih Ann. i. Zum tertaemäßen Predigen gebört erttit ges Studieren des Tertes, damit man ihn recht v und ihm keinen fremden Sinn unterlegtt. Eim· Anm. k. Bei Katechismusvredigten fällt dieſe ſchaft fort, oder die Katechismusworte treten an des Bibelwortes. izt 14. Die Predigt ſoll zeitgemäß ſein. Das heiß a. nicht, ſich nach dem herrſchenden Zeitgeiſt richten urd den Leuten predigen, wonach ihnen die Ohren jücken, die alten Dogmen fahren laſſen u. ſ. w. Gal. 1, 10: Predige ic denn jen Menſchen oder Gott zu Dienſt? b. nicht, alle Neuigeeiten, die man im Laufe der Woche gebört hat, auf die Kanzel bringen. Nichts iſt wider- wärtiger, als ein Zeitungskrämer auf der Kanzel: (. ſondern Zeit und Umſtände berückſichtigen. Kol. 4, 5. Schicket euch in die Zeit. Eph. 5, 16. Dazu gehört, daß man 1. Rückſicht nimmt auf die kirchliche Jahreszeit. Zu Weihnacht würde man keine Predigt halten über den Gehorſam gegen die Obrigkeit; é 2. achtet auf die Gefahren, Vorurteile, Sünden, Verſuchungen unſerer Zeit. Jede Zeit hat ihre be⸗ ſonderen Eigenheiten. Darun wird man zu man⸗ chen Zeiten dieſe oder jene Wahrheit beſonders trei⸗ ben, z. B. zur Zeit des Krieges 1860 über Skla— verei, zur Zeit des Gnadenwahlsſtreites über Gna“ denwahl. Wir ſollen beſonders die Sünden unſe⸗ rer Zeit, unſeres Volkes, unſerer Gemeinde ſtrafen. Quart. 4. 198. 203: 3. in Bezug auf Form. Art und Weiſe der Pre- digt ſich den Sitten unſerer Zeit anbeguemt. Wir lönnen heute nicht ſo reden wie Luther geredet hat. Die Predigt muß up to date“ ſein. Anm. a. Ein zeitgemäßer Prediger war Chriſtus. Unm b. Eine Predigt ſollte nicht ſo ſein. daß man ih keine Spur anmorkt von der Zeit, in der ſie gehalten wude. Luthers Predigten ſind heute nicht mehr zeitö genäß. Wir müſſen, wenn wir Lnther predigen wollen, lere Predigten unſerer Zeit anvaſſen. Aum. d. Darum hat Gott ein verſönliches Prediat⸗ arn geſtiftet, damit das Wort immer den Verhält— m d.deraßt werden ſoll. Sonſt wären Vorleſer ge— aum. d. Nicht alles vaßt für jede Zeit und jeden Ort. „ Ciwand. Es ſei zur rechten Zeit oder zur Unzeit. Rtt f 2. — Das heißt: ob es den Leuten vaßt oder Viele halten das Strafen der Sünde immer für weitgemän. Die Lehre von Buße und Glauben iſt mmer In der Zeit, ob es den Leuten gefällt oder nicht. 5. ie Predigt ſoll den Zuhören angepaßt ſein. da, Die Gemeinden Gann; ö ſind verſchieden. aeinde hat ihre beſonderen Vodürfniſſe. Der Iid ſn rdenenß ſeine Predigt einrichten. Das ich zeigen in Bezug auf ehre. Man kann nicht mit jeder Gemeinde lerlei Lehre handeln. In neuen Gemeinden und Miffionsplätzen muß man erſt Grund legen, nicht harte Speiſe, ſondern Milch darreichen. Man nin für gewöhnlich nicht mit einer Predigt über hre denwahl oder Loge anfangen, es müßten denn d⸗ Verhältniſſe ſo zugeſpitzt ſein, daß es nicht zu rn gehen iſt; 12, 2. Strafen der falſchen Lehre. B mik, wo der Grund noch nicht gelegt iſt, iſt m Plavbe. Auch wird man nicht alle erdenklite Ketzereien widerlegen, ſondern nur die, don den die Gemeinde angefochten werden könnte; 3. Strafender Sünde. Man wird germ die Sünden ſtrafen, die in der Gemeinde m Schwange gehen; 4. Troſt. Man wird da mehr Troſt brinzn wo man zu einer Chriſtengemeinde redet, als dn wo der große Haufe der Zuhörer vielleicht zienls kirchlos und ſicher iſt. Anm. a. Was bedarf meine Gemeinde? Die Fran kann der Prediger nicht umgehen. ‚ Anm. b. Was für Landgemeinden paßt, vaßtci nicht für Stadtgemeinden. ‚ b. Auch innerhalb der Gemeinde ſir! die Menſchen verſchieden. Außerlich: de nen ſind gelehrt. die andern ungelehrt, die einen wen andere arm. Innerlich: Bußfertig und unbußiern: Und der Tiſch ſoll in der Prediat für alle gedect 10 Der Paſtor ſoll darum mancherlei Speiſe auftragen m jedem ſeine Gebühr geben. — Auch muß der Paſtor R⸗ ſicht nehmen — 5 1. auf die Jugend: 2. auf ſolche, die die dentſae Sprache nich n. * ſo gut verſtehen. Sprachenfrage. Inwiewen e die engliſche Predigt der amerikaniſchen Ferm paſſen ſoll Quart. 4, 181. 182. Anm. a. Was von der Predigt gilt, gilt aut e der Kaſualrede. Anders wird die Leichenrede Luaß einem treuen Chriſten als bei einem, der ſich nur rer zur Kirche gehalten hat. Anm. b. Auch hier iſt zu wiederholen. Kutd v. im vorigen Paraaraphen geſagt iſt, daß Gott gerade deswillen ein verſönliches Prediatamt geſtiftet hat. v mit die Prediat den Zuhörern angevaßtt werde. 9 Anm. c. Darum kann man eine früher habolte digt meiit nicht wieder wörtlich halten. Eine Rünt in der Hauptgemeinde gehalten, will oft in der uu nicht vaſſen. — Anm. d. Wer die Vrediat den Zubörern nicht ane iſt wie ein Arzt, der Medizin verſchreibt ohne Rückittht a Natur. Alter und Stärke des Kranken. Anm. e. Beiſpiele: Samui 1. Gute: Chriſtus redet anders zur Samu als zu Pilatus. Paulus redet anders 12 n (Av. 17, 15—31. Ma. 35. 219. 250) 3 „ rufalem. Paſt. 96. L. W. 12, 103. — . nätig iſt, gibt er Milch und nicht ſtarke Speiſe. — Als Luther zum Michaelisfeſt am Hofſe predigte, redete er nicht von den Engeln, ſondern wider die Heuchler und Prahler mit ihrer Gerechtigkeit. Ma. 35., 356. 2. Nicht nachahmungswerte Beiſpiele: Vor alten Meibern vom Eheſtand Ma. 1. 286. 285; vor Indaliden über Kinderzucht Theol. 3,. 232, vor armen Lenten gegen Geiz und Wucher Ma. 10, 191. 8., 251. im Armenhaus gegen Kleiderhoffart und am löniglichen Hofe gegen Armnt Ma. 1, 282, vor Radſpinnerinnen, daß man keine Amme halten ſolle. Ma. 13. 160. 15, 352. 8, 254. 12, 258. Paſt. 96. L. W. 12, 103. Ouart. 4. 201. Anm. f. Die Predigt den Zuhörern anpaſſen iſt ein Innitgriff eines Paſtors. — Dazu gehört auch, daß man olkstümlich und einfach redet. Jo. 97, 125. Anm. g. Um das Ziel zu erreichen, 1. muß der Paftor ſeine Leute aufſuchen und ihre Bedürfniſſe kennen lernen. Auch Paulus erkundigte ſich erſt, mit was für Lenten er es zu tun hatte. Ap. 10, 29; 2. darf der Paſtor nicht ſchnell wechſeln. Je länger er auf ſeinem Poſten bleibt, deſto beſſer wird er ſeine Zuhörer kennen.

  • Palm. 377 margin
  • Palm. 377. 12 margin
  • Mag. 1 margin
  • Ma. 22. 278
  • Ma. 2, 153
  • Ma. 8
  • Ma. 2, 122
  • Ma. 6. 35
  • Ma. 12, 218
  • Ma. 1. 150
  • Ma. 1. 150. 151
  • Ma. 1. 150. 151. 29
  • Ma. 1. 150. 151. 29. 29, 125
  • Ma. 1. 150. 151. 29. 29, 125. 126
  • Ma. 3. 123
  • Ma. 3. 123 1
  • Ma. 2, 217 margin
  • Ma. 2, 217. 18, 179 margin
  • Pi. Hom. 22 margin
  • Ma. 8, 250 margin
  • Ma. 5, 32 margin
  • Pi. Hom. 24 margin
  • Ma. 20, 296 margin
  • Ma. 20, 296. 297 margin
  • Ma. 20, 296. 297. 18, 180 margin
  • Ma. 18, 179 margin
  • Pi. Hom. 86 margin
  • Ma. 2, 311 margin
  • Ma. 2, 311. 6, 256 margin
  • Ma. 1. 28 margin
  • Ma. 1. 28. 29 margin
  • Ma. 1. 28. 29. 2, 313 margin
  • Ma. 1. 28. 29. 2, 313. 6 margin
  • Ma. 1. 28. 29. 2, 313. 6. 319 margin
  • Ma. 2, 153 margin
  • Ma. 22, 278 margin
  • Pi I margin
  • Ma. 3, 217 margin
  • Ma. 3, 217. 218 margin
  • Ma. 22 margin
  • Ma. 22 278 margin
  • Ma. 22 278. 279 margin
  • W. 97, 89 margin
  • Ma. 27, 284 margin
  • Quart. 4. 198
  • Quart. 4. 198. 203
  • Wis. Syn. 94, 30 margin
  • Quart. 4. 193—195 margin
  • Past. 105 margin
  • L. W. 12. 134 margin
  • Ma. 1, 253 margin
  • Ma. 1, 253. 19, 173 margin
  • Ma. 19, 175 margin
  • Ma. 7, 158 margin
  • Ma. 7, 158. 1, 28 margin
  • Ma. 19. 173 margin
  • Ma. 19. 173. 174 margin
  • Past. 106 margin
  • Past. 105 margin
  • L. W. 12, 134 margin
  • O. 65. 59 margin
  • W. 1903, 10 margin
  • W. 1903, 10. 11 margin
  • Past. 96 margin
  • Past. 97 margin
  • W. 97, 89 margin
  • W. 97, 89. O margin
  • Ma. 19, 173 margin
  • Quart. 4, 198 margin
  • Quart. 4, 198. 199 margin
  • Past. 106 margin
  • L. W. 12. 135 margin
  • Ma. 7, 158 margin
  • Past. 106 margin
  • W. 97, 89 margin
  • Past. 105 margin
  • Ma. 1. 282 margin
  • Ma. 1. 282. 158 margin
  • Ma. 7. 157 margin
  • Past. 95 margin
  • Past. 175 margin
  • Past. 21 margin
  • Past. 9 margin
  • L. W. 12, 102 margin
  • Past. 95 margin
  • Past. 96 margin
  • Past. 100 margin
  • L. W. 12. 102 margin
  • Cal. 91. 60 margin
  • Cal. 91. 60. 61 margin
  • Ma. 27. 283 margin
  • Ma. 27. 283. 13, 160 margin
  • Ma. 27. 283. 13, 160. O margin
  • Ma. 1, 152 margin
  • Cal. 92, 38 margin
  • Past. 96 margin
  • Past. 98 margin
  • Ma. 1. 282 margin
  • Ma. 1. 282. 315 margin
  • Ma. 1. 282. 315. 316 margin
  • Quart. 4, 181
  • Quart. 4, 181. 182
  • Ma. 35. 219
  • Ma. 35. 219. 250
  • Past. 96
  • L. W. 12, 103
  • Cal. 92, 39 margin
  • Cal. 92, 39. 10 margin
  • Past. 100 margin
  • L. W. 129 margin
  • L. W. 129. 130 margin
  • Past. 101 margin
  • L. W. 12, 130 margin
  • L. W. 12, 130. 131 margin
  • Past. 103–105 margin
  • Theol. 3, 232 margin
  • Ma. 1, 345 margin
  • L. W. 21, 195 margin
  • L. W. 21, 195. 196 margin
  • L. W. 21, 195. 196. 12, 143 margin
  • Ma. 4, 156 margin
  • Ma. 4, 156. 1, 29 margin
  • Ma. 4, 156. 1, 29. 281 margin
  • Palm. 576 margin
  • Palm. 576. 587 margin
  • Ma. 34, 348 margin
  • Ma. 34, 348. 349 margin
  • Mit. 1903, 42 margin
  • Mit. 1903, 42. 43 margin
  • Ma. 2, 152 margin
  • Cal. 94, 61 margin
  • Quart. 1. 200 margin
  • Theol. 3, 232 margin
  • Past. 96 margin
  • Theol. 3, 233 margin
  • Mag. 6, 16 margin
  • W 19. 209—211 margin
  • W 19. 209—211. 9 margin
  • W 19. 209—211. 9, 25 margin
  • Ma. 35
  • Ma. 35., 356
  • Ma. 35., 356. 2
  • Ma. 1. 286
  • Ma. 1. 286. 285
  • Theol. 3,. 232
  • Ma. 10, 191
  • Ma. 10, 191. 8
  • Ma. 10, 191. 8., 251
  • Ma. 10, 191. 8., 251. i
  • Ma. 1, 282
  • Ma. 13. 160
  • Ma. 13. 160. 15, 352
  • Ma. 13. 160. 15, 352. 8, 254
  • Ma. 13. 160. 15, 352. 8, 254. 12, 258
  • Past. 96
  • L. W. 12, 103
  • L. W. 12, 103. O
  • Jo. 97, 125
  • Ma. 2 margin
  • Ma. 2 252 margin
  • Quart. 4, 208 margin
  • Cal. 94, 61 margin
  • Ma. 27, 283 margin
  • Ma. 27, 283. 2, 285 margin
  • Mag. 1, 144 margin
  • Ma. 19, 211 margin
  • Ma. Zi. S S. 15•
  • Ma. 1, —152.

vol c, printed page 419–423 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0423_PA419

16. —

16. Die Predigt ſoll erbanlich und praͤktiſch ſein, das eißt. ſie muß Dinge behandeln, die zur Erbauung im lanben und Gottſeligkeit dienen. 1 Kor. 14, 3. 4. Anm. Eine Predigt iſt 1. erbaulich, wenn man mit der Lehre den Grund legt und auf dem Grunde weiter baut; 2. nicht erbaulich, wenn man redet über Politik, Naturlehre oder über allerlei Spitzfindigkeiten und Fragen der Neugier, ſelbſt wenn ſie aus der Schrift genommen ſind, z. B. Predigten über Geſchlechts— regiſter, über den Mantel, den Paulus zu Troas ließ u. ſ. w. Veral. 8 6 a. und d.

  • Pi. Hom. 92 margin
  • Pi. Hom. 92. 94 margin
  • Pi. Hom. 92. 94. 73 margin
  • Pi. Hom. 92. 94. 73. 74 margin
  • Ma. 22. 279 margin
  • Ma. 22. 279. 8, 187 margin
  • Neb. 1903. 57 margin
  • Syn. 93, 24 margin
  • Syn. 93, 24. 25 margin
  • Pi. Hom. 93 margin
  • Pi. Hom. 93. 91 margin
  • Pi. Hom. 93. 91. 35 margin
  • Pi. Hom. 93. 91. 35. 36 margin
  • Ma. 24. 157 margin
  • Ma. 24. 157. 9, 60 margin

vol c, printed page 423 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0426_PA423

17. Die Predigt ſoll wohlacordnet ſein

17. Die Predigt ſoll wohlacordnet ſein. Der Predi-⸗ Leer ſoll nicht alles durcheinander werfen, ſodaß die Pre⸗ digt weder Hand noch Fuß hat. daß man nicht weiß— s gchauen und geſtochen, ob es geharft oder gepfiffen Ma. 11, 386. Wis. Syn. 99, 18. Manche werfen in einen Tovf. reden bald über Sünde, bald über rſtehung, bald über Abendmahl. Ma. 1, 317. Neb. , 37. Ein hingeworfener Steinbaufen iſt kein Haus. 7 Ma. Oamns muß nach einem Rlan eebaut werden. 7, 351. 2. 222. 1, 116. Pi. Som. 121. Das Heer mußein Schlachtordnung aufgeſtellt, das Brot zugeſchnit⸗ en werden. Ma. 1, 116. 2. 222. 19. 214. 1, 93. Vi. Ho'n. 125. — Das iſt nötia . fürden Poſtor ſelbſt, damit er nicht in Ver— Wrnna kommt. Ordnung iſt die Hauntſtiine des Ge. 262. 29, 121 125. L. W. 21, MBo.; döchtniſſes Wa. 1, 59. 4, 659. 63, macht Lehren und Pi. Hom. Lernen zur Luſt. Pi. Hom. 125. Ordnung erleichter: 131. 132. das Memorieren, während ein wirres Durcheinondan ſchwer einzuprägen iſt. Ma. 20, 255. Pi. Hom. 73. b. für die Gemeinde, damit ſie alles ben faſſen und behalten lbann Wer gut unterſcheidet, L4n gut. W'o. 1, 117. enfuſes Zenn wird ſchwer her ten, macht nicht viel Eindeuck. Ma. 20, 251.4 Ordurr. fördert das Verſtändnis, Unordnung verwirrt. Paf.1 L. W. 12, 137. Pi. Hom. 133. Zuſammenhangelri⸗ Reden hindert viel Segen. Paſt. 108. Anm. a. Eine ungeordnete Predigt, ein Miſhmnt iſt wie ein buntes Feuerwerk, ein Reden, aber keine R Anm. b. Der Paſtor ſoll ſein 1. lehrhaftig. Wer überhaupt nicht imitande ii klar und deutlich zu reden, gehört nicht als Predirn in das Gotteshaus; 2. ein Dialektiker. Anm. c. Der Paſtor ſoll beim Thema und bidn Sache bleiben, nicht jeden Kriegsmann anſprechen, nin überall einen Ständerling nehmen. Anm. d. Darum iſt für die Predigt nötig 1. eine gute Dispoſition. Vgl. Hemil tik 5562; 2. Logik. Jedes Wort muß am rechten Ot ſ. hen. Ma. 2, 156. Was unter einander de ſoll nicht nebeneinander ſtehen. Ma. 6, I8 . Hom. 127. Nicht erſt die Reweggründe, dem z Beſchreibung der Tugend. Ma. 6. 319. Das L tigſte muß den prominenteſten Ort einnehmen — das minder Wichtige doch nicht ganz verſchninden Wie fein ſtellt ein Kaufmann ſeine Barm ⸗ Schaufenſter aus! Ma. 20, 253. — Aobmdtnt Iſt bei Abfaſſung der Predigt Logik vom Übel? A. 6. 377—382. Pi. Hom. 126—130. . Anm. e. Chryſoſtomus hatte gute Ordnung in ſenn Predigten. 4 Einwand 1. Die Dispoſition ſei ein Hemmichuh. — freie Schwung der Begeiſterung werde dadurc um lich gemacht und in Feſſeln geſchlagen. — Wind di 0 ——— zin Hemmſchuh, ſo falle ſie weg. Ir dies air Cmand 2. Man kann auch erbaulich vrcdinen 6 er Fall? . 1 Ordnung. Auch ein nicht völlig logiſch eingernn Vortrag könne Segen ſtiften, wie das Brot ſeine ün kraft nicht verliert, auch wenn es nicht ſchön hygeihn iſt. — Das geſchieht dann trotz der Unordmnn. Irr. Geiſt mag wohl dieſe oder jene Wahrheit ins Herz en gen. aber viel Segen wird doch verhindert. 1 N. Einwand 3. Für ſolche ſchöne Ordming — 2 Chriſten keinen Sinn. Sie behalten doch bloß Sin von. In Ai Einwand 4. Chriſtus und die Apoſtel hätten d — pofition nichts gewußt. — Welche Ordnung 1 Kel⸗ und im Vater Unſer! Einwand 5. Trotz unſerer wohlgeordneten Predigten ſei unſer Predigen vielfach ein Säen in den Wind. — Iſt die Ordnung daran ſchuld? Werden es unſtudierte Predigten tun? Einwand 6. Ich predige einfach Gottes Wort und da⸗ mit jertig.

  • Ma. 11, 386
  • Wis. Syn. 99, 18
  • Ma. 1, 317
  • Ma. O
  • Ma. 1, 116
  • Ma. 1, 116. 2
  • Ma. 1, 116. 2. 222
  • Ma. 1, 116. 2. 222. 19
  • Ma. 1, 116. 2. 222. 19. 214
  • Ma. 1, 116. 2. 222. 19. 214. 1, 93
  • Pi. Hom. 125
  • Pi. Hom. 125. O
  • Theol. 8, 179 margin
  • Neb. 98, 37 margin
  • Neb. 98, 37. 38 margin
  • Pi. Hom. 72 margin
  • Ma. 31, 350 margin
  • Ma. 31, 350. 351 margin
  • Ma. 31, 350. 351. 2, 91 margin
  • Stock 819 margin
  • L. W. 12, 136 margin
  • Ma. 1. 116 margin
  • Ma. 1. 116. 17 margin
  • Ma. 20, 255
  • Pi. Hom. 73
  • Ma. 20, 251
  • Ma. 20, 251.4
  • Ma. 20, 251.4 O
  • L. W. 12, 137
  • Pi. Hom. 133
  • Past. 108
  • Ma. 2, 156
  • Ma. 6, I8
  • Ma. 6. 319
  • Ma. 20, 253
  • Pi. Hom. 126—130
  • Ma. 29, 124 margin
  • Ma. 29, 124. 125 margin
  • Ma. 29, 124. 125. 18, 212 margin
  • L. W. 21, 239 margin
  • Pi. Hom. 132 margin
  • Pi. Hom. 72 margin
  • Ma. 20, 254 margin
  • Ma. 6, 30 margin
  • Pi. Hom. 77 margin
  • Pi. Hom. 77. 461 margin
  • Ma. 6, 381 margin
  • Ma. 6, 381. 20, 254 margin
  • Ma. 6, 381. 20, 254. 13, 192 margin
  • Pi. Hom. 131 margin
  • Ma. 2, 51 margin
  • Ma. 2, 51. 3, 123 margin
  • Ma. 2, 51. 3, 123. 4, 28 margin
  • Ma. 2, 51. 3, 123. 4, 28. 25, 350 margin
  • Ma. 2, 51. 3, 123. 4, 28. 25, 350. 351 margin
  • Ma. 2, 51. 3, 123. 4, 28. 25, 350. 351. 13 margin
  • Ma. 2, 51. 3, 123. 4, 28. 25, 350. 351. 13 1 margin
  • Ma. 2, 51. 3, 123. 4, 28. 25, 350. 351. 13 1 9, 248 margin
  • Ma. 19, 212 margin
  • Pi. Hom. 1 margin
  • Ma. 6, 380 margin
  • Ma. 6, 380. i margin
  • Ma. 9, 219 margin
  • Ma. 9, 219. 20, 253 margin
  • Ma. 9, 219. 20, 253. 6, 381 margin
  • Pi. Hom. 130 margin
  • Pi. Hom. 130. 126 margin
  • Ma. 6, 377 margin
  • Ma. 6, 377. 378 margin
  • Past. 108 margin
  • Pi. Hom. 77 margin
  • Pi. Hom. 77, 127 margin
  • Ma. 6, 29 margin
  • Pi. Hom. 76 margin
  • Ma. 6, 378 margin
  • Ma. 6, 378. 379 margin
  • Pi. Hom. 128 margin
  • Pi. Hom. 128. 129 margin
  • Ma. 6, 378 margin
  • Ma. 6, 378. 379 margin
  • Pi. Hom. 128 margin
  • Ges. u. Ev. 1, 39 margin
  • Ges. u. Ev. 1, 40 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 237 margin
  • Süd. 97, 57 margin
  • Pi. Som. 121. Das Heer m
  • L. W. 21, MBo.; döchtniſ

vol c, printed page 423–425 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0426_PA423

18. Die Predigt muß einheitlich ſein

18. Die Predigt muß einheitlich ſein. Sie ſoll a. nicht ein Allerlei gottſeliger Gedanken ſein, b. ſondern einen Hauptgedanken haben, ein Ziel, auf das ſich alle Teile der Rede beziehen. Jeder Satz ein 2 0 auf den Kopf desſelben Nagels. Ma. 20, 254. Anm. a. Eine Predigt mag ganz orthodox und doch ſchlecht ſein, wenn ſie nämlich ziel los iſt. Der Arilleriſt ſchießt nicht ab, ohne zu zielen. Wer ins Blaue hineinſchießt, wird wenig Beute machen. Eine ſolche Predigt iſt ein Reden, aber keine Rede. Pi. Hom. 74. Anm. b. Der Paſtor überlege ſich, welche Wahrheit er diesmal verkündigen will. Iſt er darüber einig, ſo entwerfe er einen Kriegsplan. ‚ Anm. c. Eine Predigt ſollte nicht entgegengeſetzte Gedanten behandeln, z. V. Hochmut und Kleinmut.

  • Ma. 20, 254
  • Pi. Hom. 74
  • Ma. 3, 123 margin
  • Ma. 3, 123. 2, 154 margin
  • Ma. 3, 123. 2, 154. 6, 29 margin
  • Ma. 3, 123. 2, 154. 6, 29. 20, 255 margin
  • Ma. 3, 123. 2, 154. 6, 29. 20, 255. 27, 351 margin
  • Ma. 3, 123. 2, 154. 6, 29. 20, 255. 27, 351. 2, 247 margin
  • Ma. 3, 123. 2, 154. 6, 29. 20, 255. 27, 351. 2, 247. 248 margin
  • Pi. Hom. 74— 76 margin
  • Ges. u. Ev. 1, 39 margin
  • Ges. u. Ev. 1, 40 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 92 margin
  • Ma. 14, 320 margin
  • Ma. 14, 320. 7, 60 margin
  • Pi. Hom. 133 margin
  • Past. 108 margin
  • Ma. 7, 60 margin
  • Pi. Hom. 102 margin
  • Pi. Hom. 102. 103 margin

vol c, printed page 425 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0427_PA425

19. Die Predigt ſoll einfach ſein, einfach in Worten, Sabbildung, Redeweiſe

19. Die Predigt ſoll einfach ſein, einfach in Worten, Sabbildung, Redeweiſe. Ma. 2, 158. Man muß ſich dem Faſſungsvermögen der Zuhörer anbequemen. Ei— nem Säugling gibt man nicht Fleiſch und Brot, ſondern Rilch. Ma. 1, 282. 345. 316. Pi. Hom. 373. Mit den Kindern muß man ſtammeln, wie eine Mutter mit bren Kindern. Ma. 2. 315. Die Predigt muß von allen derſtanden werden. Luth. 41, 70. 2, 48. Torheit, einen goldenen Schlüſſel zu haben, der die Tür nicht aufſchließt und den eiſernen, der aufſchließt, wegzuwerfen. Ma. 1, 187. 2, 346. 9, 349. — Wir können nicht einaach genug reden. Ma. 19, 212. Einfach predigen iſt eine Kunſt. Ma. 4. 224. „Anm. a. Meiden ſoll man darum in der Predigt alle Jelehrſamkeit Ma. 1, 188. 10, 190, alle hochtrabenden Redensarten Stock 819. hohen Stil und ſchwülſtige Worte Ma. 9, 159. 160, alles Geſuchte, auf Effetrhaſcherei Verechnete Ma. 5, 32 (geiſtreiche Leuchtkugeln), ſchwülſtige Editheta, geſuchte Wortſpiele (3. A.: die Sünde meiden und neiden, haſſen und laſſen), myſtiſche Reden Pi. Som. 7. 378, die Sprache der Hochſchule (Gottesbewußtſein, Idee, Spekulation u. ſ. w.) Ma. 2, 158, Fremdwörter, aulsgenommen ſolche, die alle verſtehen, wie Sakrament, nbel, Amen u. ſ. w. Ma. 21. 285. 286. 9, 61, ſpitzündige Fragen und gelehrte Schriftauslegung Ma. 18, 85, alle Spielerei, z. B. gereimte Themata Ma. 7, 188. 89. 1, 87. 88, Predigten, in denen kein R vorkommt oder die aus lauter einſilbigen Worten beſtehen. Ma. II — Nur keine Redepracht in der Kirche. Ma. 2, Amn. b. Dem gewöhnlichen Mann muß man nicht mt hohen Dingen kommen. Verflucht ſind alle Predi⸗ ger, die in der Kirche nach hohen, ſchweren Dingen tunz ten. Luther. Ma. 2, 157. Paſt. 98. L. W. 21.4% 197. 12, 105. Um der wenig Gebildeten willen i3 man nicht die große Mehrheit der Glieder hintanitzn Quart. 4, 202. Von gelehrten Predigten haben die er. men Leute nichts. Ma. 8, 352. 15, 383. 4. 322 Mag. 6, 15. 16. Sie ſperren vielleicht Mund und Nu auf, aber verlieren den hohen Flug des Adlers au E Augen. Stock 819. Die Predigt hat gefallen, ſie ber ben wie alle. Ma. 8, 29. Durch philoſophiſche mi riſche Predigten wird viel Segen verhindert. Ma. . 252. 253. — Das Wort bedarf des Auſputes ment licher Beredſamkeit nick. Wenn die Gelehrten zuſn mentonmen, mögen ſie es ſo bunt und kraus macer. wie ſie wollen. Ma. 3, 352. 7, 277. 278. — Nun muß auch auf die Jugend Rückſicht nehmen. Ma. . 3409. Anm. e. Beſonders ſollen Anfänger ſich vorjehen. daß ſie ihre Zuhörer nicht mit Blumen überſtreuen. Anm. d. Damit ſoll aber nicht geſagt ſein, daß de Stil nicht erhaben ſein könnte. Nur alle affektienn Erhabenheit iſt vom Ubel. Beiſpiele: 1. Chriſtus ließ ſich zum Faſſungsvermögen in ner Zuhörer herab und redete in Gleichniſſen, de alle verſtanden. 2. Paulus kam nicht mit hohen Worten mend— licher Weisheit. 1Kor. 1. 17. 2, 4. 3. Luther hat einfach und populär gepredigt. Me. 2, 190. 19, 213. 4, 26. 27. 8, 27. 28. 5, H. 4. Martin Chemnitz war ein Muſter volkztün⸗ licher Redeweiſe. Anm. e. Nicht nachahmungswert Vucer Ma. 2, 1M. 191. Eine gelehrte Einleitung Ma. 6, 59. 60.

  • Ma. 2, 158
  • Ma. 1, 282
  • Ma. 1, 282. 345
  • Ma. 1, 282. 345. 316
  • Pi. Hom. 373
  • Ma. 2. 315
  • Luth. 41, 70
  • Luth. 41, 70. 2, 48 Luther and Calvin Regarding Their Doctrine of the Holy Supper. At the same time a continuation of the "Answer to the Latest Defense of the Union."*) (Continued.) II. Did Luther, Even Before His Death, Approve of Calvin's Particular Doctrine?
  • Ma. 1, 187
  • Ma. 1, 187. 2, 346
  • Ma. 1, 187. 2, 346. 9, 349
  • Ma. 19, 212
  • Ma. 4. 224
  • Ma. 1, 188
  • Ma. 1, 188. 10, 190
  • Stock 819
  • Ma. 9, 159
  • Ma. 9, 159. 160
  • Ma. 5, 32
  • Ma. 2, 158
  • Ma. 21. 285
  • Ma. 21. 285. 286
  • Ma. 21. 285. 286. 9, 61
  • Ma. 18, 85
  • Ma. 7, 188
  • Ma. 7, 188. 89
  • Ma. 7, 188. 89. 1, 87
  • Ma. II
  • Ma. 4, 223 margin
  • Ma. 4, 223. 24 margin
  • Ma. 4, 223. 24. 155 margin
  • Ma. 4, 223. 24. 155. 10, 191 margin
  • Ma. 4, 223. 24. 155. 10, 191. 24, 286 margin
  • Ma. 4, 223. 24. 155. 10, 191. 24, 286. 3 margin
  • Ma. 4, 223. 24. 155. 10, 191. 24, 286. 3. 157— 159 margin
  • Ma. 4, 223. 24. 155. 10, 191. 24, 286. 3. 157— 159. 2, 58 margin
  • Ma. 4, 223. 24. 155. 10, 191. 24, 286. 3. 157— 159. 2, 58. 26 margin
  • Ma. 4, 223. 24. 155. 10, 191. 24, 286. 3. 157— 159. 2, 58. 26. 157 margin
  • Ma. 4, 223. 24. 155. 10, 191. 24, 286. 3. 157— 159. 2, 58. 26. 157. 27, 352 margin
  • Ma. 4, 223. 24. 155. 10, 191. 24, 286. 3. 157— 159. 2, 58. 26. 157. 27, 352. 6, 62 margin
  • Ma. 4, 223. 24. 155. 10, 191. 24, 286. 3. 157— 159. 2, 58. 26. 157. 27, 352. 6, 62. 10, 320 margin
  • Ma. 4, 223. 24. 155. 10, 191. 24, 286. 3. 157— 159. 2, 58. 26. 157. 27, 352. 6, 62. 10, 320. 25, 349 margin
  • Mag. 1, 80 margin
  • Mit. 1903, 41 margin
  • Past. 98 margin
  • Past. 99 margin
  • Pi. Hom. 367 margin
  • Pi. Hom. 367. 373 margin
  • Ma. 19. 212 margin
  • Ma. 19. 212. 2, 285 margin
  • Ma. 1, 220 margin
  • Ma. 1, 220. 21 margin
  • Ma. 1, 220. 21. 1 margin
  • Ma. 2, 157
  • Past. 98
  • L. W. 21.4
  • Quart. 4, 202
  • Ma. 8, 352
  • Ma. 8, 352. 15, 383
  • Ma. 8, 352. 15, 383. 4
  • Ma. 8, 352. 15, 383. 4. 322
  • Mag. 6, 15
  • Mag. 6, 15. 16
  • Stock 819
  • Ma. 8, 29
  • Ma. . 252
  • Ma. . 252. 253
  • Ma. 3, 352
  • Ma. 3, 352. 7, 277
  • Ma. 3, 352. 7, 277. 278
  • Ma. 2, 1
  • Ma. 6, 59
  • Ma. 6, 59. 60
  • N. Il. 1910, 43 margin
  • Süd. 91, 31 margin
  • Past. 98 margin
  • Luth. 63, 242 margin
  • Pi. Hom. 374 margin
  • Pi. Hom. 375 margin
  • Pi. Hom. 375. 376 margin
  • Ma. 19, 211 margin
  • Ma. 19, 211. 212 margin
  • Ma. 19, 211. 212. 10, 276 margin
  • Ma. 7. 271 margin
  • Stock 819 margin
  • Pi. Hom. 374 margin
  • Neb. 98, 38 margin
  • Luth. 23, 30 margin
  • Ma. 7, 277 margin
  • Pi. Som. 7. 378, die Spr
  • Ma. 2, Amn. b. Dem gewöh
  • Theol. 7,
  • Ma. . 3409. Anm. e. Beſo
  • Pi. Hom. Einleit. 12. 37

vol c, printed page 425–426 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0427_PA425

20. Die Predigt ſoll popular ſein

20. Die Predigt ſoll popular ſein. Der Paſor il hineingreifen in das wirtliche Leben und Vilder ud Gleichniſſe hervorſuchen, die allen bekannt ſind. Anm. a. Zu hüten aber hat ſich der Paſtor, deß er nicht vulgär wird, daß er alle Erzählungen meider die an das Witzige ſtreiſen, und daß er ſich nicht der Sprache des gemeinen Mannes bedient. Anm. b. Was dem einen ganz natürlich iſt, ſteht den andern übel an.

  • Ma. 18, 262 margin
  • Ma. 18, 262. 6, 352 margin
  • Palm. 561 margin
  • Luth. 11, 68 margin
  • Ma. 210, 285 margin
  • Mit. 1903, 12 margin
  • Pi. Hom. 372 margin
  • Pi. Hom.“ 372. 373.
  • Pi. Hom. —372

vol c, printed page 426 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0428_PA426

21. —

21. Die Predigt ſoll von entſyrechender Länge ſein, a. nicht zu kurz. Die Predigt ſoll jſo lang din daß die Gemeinde ſich ſammeln und der Gegenſtand nan Bedürfnis erörtert werden kann. Iſt die Predigt zu! ſo haben die Zuhörer keine Zeit, erwärmt zu werder für die Sache, es verlohnt ſich nicht, den weiten itch wog zu machen. — Eine Sermonette (Ma. 4, 30oen 15 Minuten iſt zu turz. Luth. 24, 133. Beiſpiel einte zu kurzen Predigt Ma. 12, 288; b. nicht zu hang, weil kein Sinn des Menichn leichter ermüdet wird, als das Gehör. Man darf der chafen nicht zu viel Futter geben auf einmal. Cal. 94, b. Lange Predigten, in denen die Mitte den Anfang auffrißt und der Schluß alles verſchluckt, was geſagt worden iſt (Ma. 10, 351), J. werden ſchlecht behalten, 2. bewirken ÜUberdruß an Gottes Wort, 3. ſtrengen den Paſtor übermäßig an. Anm. a. Als Dauer der Predigt wird gewöhnlich eine halbe bis dreiviertel Stunde für den Hauptgottesdienſt angegeben. Ein Prediger muß ſchon ſehr beredt ſein, er die Aufmerkſamkeit der Zuhörer länger feſſeln ann. Anm. b. Ein Paſtor ſoll aufhören, wenn man ihn am liebſten hört. Anm. c. Nichts kann lange Predigten rechtſertigen. Iit die Predigt ſchlecht, dann ſollte ſie nicht lang ſein, iſt ſe gut, dann braucht ſie nicht lang zu ſein. Anm. d. Man ſoll nicht alles ſagen, was einem einaüt nicht jeden Kriegsmann anſprechen. Mit wenig Sorten viel ſagen, iſt die rechte Kunſt. Anm. e. Man ſoll die Gedanken nicht in allzu gedrängter Kürze wiedergeben, es wird ſonſt den Schwa⸗ ſchwer, ewwas davon zu behalten. Man ſoll die Gedanten aber auch nicht zu breit ſchlagen und ins Waſchen kommen. Anm. f. Beiſpiele: Chriſtus hat ohne Zweifel manchmal längere Reden gehalten. Aber die längſten, die uns von ihm aufgezeichnet worden ſind, die Berg-— Uedigt und die Rede Matth. 24, 25, waren kurz. Was Chriſtus ſagen wollte, hat er immer mit kurzen Worten um Ausdruck gebracht, vergl. Matth. 21, 13. Lut. 12, 1., Er war der Meiſter, der gewaltig predigte, daß das golk ihm ſtundenlang zuhören konnte. — Paulus ver00 das Wort bis Mitternacht. Ap. 20, 7. Ma. 19, 265. ceinen Brief an die Hebräer hat er kurz gemacht. Hebr. 15, 22. (Ma.. 7, 63.) — Luther hat manchmal lang geyredigt. Ma. 21, 57. Urbanus Regius. Ma. 4, 157. Einwand. Einem Liebhaber des Wortes Gottes ſollte dne Predigt niemals zu lang ſein. Wer aus Gott gedren iſt, der höret Gottes Wort. — Freilich iſt es ver— dächtig, wenn zu leicht über lange Predigten geklagt d. Politiſche Reden hört man, auch wenn ſie lang A Vermöchteſt du nicht eine Stunde mit mir zu wa⸗ en? — Aber iſt es wohl möglich, die Schwachheit die⸗ es Lebens abzulegen? Anm g. Die Urſache langer Predigten iſt oft: zu ſe Vorbereitung. Iſt die Vorbereitung zu kurz erle⸗ digt u. ſ. w

  • Ma. 4, 30o
  • Luth. 24, 133
  • Ma. 12, 288
  • Ma. 21. 281 margin
  • Ma. 250 margin
  • Ma. 10, 351
  • Ma. 19, 265
  • Ma.. 7, 63
  • Ma. 21, 57
  • Ma. 4, 157
  • Past. 108 margin
  • Stock 819 margin
  • Ma. 7, 382 margin
  • Ma. 7, 382. 8, 191 margin
  • Ma. 7, 287 margin
  • Ma. 7, 287. 8, 187 margin
  • Ma. 7, 352 margin
  • Ma. 1. 29 margin
  • Ma. 1. 29. 2, 153 margin
  • Ma. 1. 29. 2, 153. 7, 64 margin
  • Ma. 1. 29. 2, 153. 7, 64. 24, 284 margin
  • Ma. 1. 29. 2, 153. 7, 64. 24, 284. 7, 287 margin
  • Ma. 1. 29. 2, 153. 7, 64. 24, 284. 7, 287. 8 margin
  • Ma. 1, 221 margin
  • Ma. 1, 221. 4, 27 margin
  • Ma. 1, 221. 4, 27. 8 margin
  • Past. 108 margin
  • L. W. 12, 137 margin
  • Ma. 2, 319 margin
  • Ma. 2. 153 margin
  • Ma. 2. 153. 154 margin
  • Ma. 2. 153. 154. 1, 221 margin
  • Ma. 2. 153. 154. 1, 221. 2, 253 margin
  • Ma. 2, 158 margin
  • Ma. 19, 264 margin
  • Ma. 2. 381 margin
  • Past. 108 margin
  • Wis. 97, 13 margin
  • Ma. 2. 381 margin
  • Ma. 2. 381. 10, 320 margin
  • Ma. 2. 381. 10, 320. 19, 265 margin
  • Ma. 2. 381. 10, 320. 19, 265. 11, 22 margin
  • Cal. 94, b. Lange Predig

vol c, printed page 426–427 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0428_PA426

22. —

22. Die Predigt ſoll ſein a. Har: deutlich 1 Kor. 14. 7. Sind die Kriegsſignale nicht eitlich, wer kann ſich danach richten? Wer durch Ne— bel fährt, wird kein klares Vild von der Landſchait ö kommen: c. entſchieden. Der Paſtor muß feſt ſtehen wie Mauer.

  • Ma. 31, 319 margin
  • Ma. 31, 319. 350 margin
  • Mag. 2. 63 margin
  • Syn. 93, 28 margin
  • Syn. 93, 28. 7 margin
  • Mit. 1903, 41 margin
  • Ma. 6, 96 margin
  • Ma. 6, 96. 24, 14 margin

vol c, printed page 427–428 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0429_PA427

23. —

23. Die Predigt ſoll endlich das Herz der Zuhöter tmifen und auf das Gemüt hinarbeiten. Manche Predin erweckt Wohlgefallen, bringt aber die Zuhöter nicht zu einem beſtimmten Entſchluß. Paſt. 109. Viele beſtetigen ſich bloß mit dem Verſtand und laſſen den Vilen unberührt. Ma. 9, 27. Zu den überzeugungsgründn müſſen Beweggründe kommen. Ma. 24, 223., Nachden Cicero ſeine Rede vollendet hatte, hieß es in aller Herzen Auf, Krieg gegen Philipp. L. W 20, 371. — Die Er regung des Gemüts geſchieht a. reale: Die Schrift bewegt die Herzen ſchon durt lebhafte Schilderung (der Liebe Gottes, der Geten der Sünde u. ſ. w.), durch herrliche Verheißung und ſchreckliche Drohung. Das ſind noch immer die Haurn beweggründe; b. verbale: durch Ausſchmückung der Rede mi Jiguren und Tropen. Anm., Wendet man ſich an den Verſtand, ſo gebrant. man einfachen Stil. Bei Erregung des Gemütes iſt der höhere Stil angebracht. Die Dialektik lehrt, die Röet rik bewegt. Die Dialektik iſt für den Verſtand, die Rie. torik für den Willen. Ma. 15, 223 c. morale: durch Wandlung der Stimme, Hallurz und Geſten. ‚ Anm. a. Beſonders iſt der Schluß der Predigt ge. eignet, einen letzten Angriff auf die Zuhörer zu macen. — Doch darf die Rührung nicht zu lange anhalten, int ſchlägt ſie ins Gegenteil um. Ma. 24, 223. Amn. b. Die Erregung des Gemütes iſt die Srl der Rede. Ohne ſie iſt die Rede tot. Einen Prediger der die Herzen treffen kann, hört man gern. Mo. d 190. Es hat aber nicht jeder die Gabe in dem Mi wie andere. Ein Meſſer ſchneidet beſſer als das ander Ma. 9, 27. Mancher gleicht einem Walfiſchfänger, de am rechten Ort angekommen, anſtatt einen Wurf zu tn ſich verneigt und weiter fährt. Ma. 15, 221. 222. Anm. c. Der Zweck doer Predigt iſt, die Menſchen r Erkenntnis der Wahrheit zu bringen (Verſtand), und ſi zur Annahme der Wahrheit zu bewogen (Wille). Anm. d. Auch auf das Gefühl muß der Predite hinarbeiten. Gefühlspredigten. Die lutheriſcke Krte ſchätzt das Gefühl der Gnade Gottes nicht gering. Dot muß ſich alles Gefühl gründen auf die Lehre und nich wie bei Methodiſten, auf andere Weiſe erzeugt werde Anm. e. Zu verwerfen ſind alle Rührungen, die le⸗ ö vorgebracht werden auf Koſten der Wahrheit durch m. wahre, übertriebene Vorſiellungen, durch theatraliſche fekte. Es iſt leicht, eine Berſammlung zu Tränen 5 rühren, aber iſt es immer göttliche Traurigkeit? Anm. f. Vorbilder: Chriſtus predigte gewaltig. Mut 29. Es hat nie kein Menſch alſo geredet. Joh. 7, 6. — Die Apoſtel. Ap. 2, 37: gings ihnen durchs erz. Wie verſtand Luther, die Liebe Gottes u. ſ. w. kauszuſtreichen! Ma. 8, 380. 9, 29. 30. — Chryſo⸗ amus. Ma. 8, 383. Unm. g. Die Hauptſache auf ſeiten des Predigers da· eiiſt, daß er ſelbſt von der Sache überzeugt, ergriffen od bewegt iſt. Weſſen das Herz voll iſt, des geht der gund über. Was nicht von Herzen kommt, geht nicht Herzen. Ma. 11, 64. Wo kein Feuer iſt, kann man ndere nicht erwärmen. Wer an ſeinem Herzen nicht nahren hat, was er lehrt, iſt eine klingende Schelle. La. 19, 259. Anm. h. Die eigene überzeugung verlieh Demoſthe⸗ s Freimütigkeit und ſeſte Zuverſicht. Unm. i. Ohne alle Bewegung und Affekte zu predi⸗ en, bringt wenig Nutzen und iſt den Zuhörern verdrieß⸗ ch. Es iſt wie ein kalter Waſſerſtrahl auf ihre Herzen. La. 5, 63. 64. Anm. k. Das Wichtigſte freilich muß der Heilige Geiſt un: er muß die Herzen öffnen. Stil, Sprache der Predigt. 0 Der Stil hat es zu tun mit der Form des Ausrucks. a. Der Stil kann die Kraft des Wortes ticht erhöhen, wohl aber verhindern, wenn er un⸗ erſtändlich iſt. Inm. Die Wirkung der Predigt hängt von der götten Kraft ab. Ein ſchlichtes Wort kann Wunder an ner Seele tun. b. Der Stil kann eingeteilt werden 1. nach der Individualität des Paſtors in einen aphoriſtiſchen (Müllers Schlußtette 139) und perio⸗ diſchen Stil. Vor letzterem iſt zu warnen, da ihn die Zuhörer nicht faſſen lönnen. Ma. 21, 286. Oit verliert der Paſtor ſich ſelbſt in ſeinem Labyrinth. Pi. Hom. 389; 2. nach den Zuſtänden des inneren geiſtigen Le· bens in einen proſaiſchen, poetiſchen und rhetori · ſchen Stil. Der poetiſche gehört nicht auf die Kan⸗ zel. Biſt du ein Poet, ſorge, daß er nicht mit auf die Kanzel geht. Ma. 11. 320. Anm. a. Die Alten unterſchieden einen dreifachen Stil: den ſchlichten, gemiſchten und höheren Stil. Ma. H, 350. 51. Im allgemeinen aber ſind zwei Gattungen zu un⸗ terſcheiden: 1. der einfache Stil, wenn man Lehre vor- trägt und ſich an den Verſtand wendet. Dialektit; 2. der höhere Stil, wenn man Tugenden, Laſter u. ſ. w. beſchreiben will und ſich an das Ge⸗ müt wendet. Rhetorik. Anm. b. Der Stil muß dem Inhalt der Predigt und x dem Zweck, der erreicht werden ſoll, angemeſſen ſein. koninit auch Abwechslung in die Predigt. Ma. 9. 355 382. Vergl. Paulus. O. 1907, 260. c. Jeder Paſtor hat ſeinen ihmeigen ö ſtümlichen Stil. Sowenig es zwei Menſchen gur die in äußerer Geftalt vollkommen gleich ſind, ſowen im Stil. Individualität des Predigers. Es wäre arn eintönig, wenn alle denſelben Stil hatten. Anm. a. Darum iſt es auch mit Nachahmung de⸗ Stiles eines andern Paſtors ein eigen Ding. esſn ſcheint leicht getünſtelt. David kann nicht in Sauls Ar fenrüſtung gehen. Anm. b. Man muß darum auch unterſcheiden zwiſten zufälligen Eigenſchaften des Stils und allgemeinen um notwendigen Eigenſchaften. d. Mittel, ſich einen guten Stihſanzu eignen, ſind 1. Lektüre guter Bücher. Luther, Walther ode⸗ auch Dichter wie Schiller und Göthe; 2. das ſchriftliche Ausarbeiten und häufige 148. ſchreiben und Verbeſſern der Predigt.

  • Past. 109
  • Ma. 9, 27
  • Ma. 24, 223
  • L. W 20, 371
  • Ma. 15, 223
  • Ma. 24, 223
  • Ma. 9, 27
  • Ma. 15, 221
  • Ma. 15, 221. 222
  • Ma. 8, 379 margin
  • L. W. 12, 137 margin
  • Ma. 3, 59 margin
  • Ma. 3, 59. 9, 28 margin
  • Ma. 3, 59. 9, 28. 24, 223 margin
  • Ma. 3, 59 margin
  • Ma. 3, 59. 24, 223 margin
  • Ma. 24, 285 margin
  • Ma. 3, 59 margin
  • Ma. 9, 27 margin
  • Ma. 9, 27. 28 margin
  • Ma. 9, 27. 28. 6, 383 margin
  • Ma. 0, 29 margin
  • Wis. 92, 21 margin
  • Wis. Syn. 1906, 55 margin
  • Ma. 31, 551 margin
  • Luth. 4, 170 margin
  • Pi. Hom. 361 margin
  • Ma. 6, 102 margin
  • Ma. 8, 380
  • Ma. 8, 380. 9, 29
  • Ma. 8, 380. 9, 29. 30
  • Ma. 8, 383
  • Ma. 11, 64
  • Ma. 21, 286
  • Ma. 21, 286. Oi
  • Pi. Hom. 389
  • Pi. Hom. 389; 2
  • Ma. 11. 320
  • Ma. 9, 254 margin
  • Ma. 9, 254. 5, 251 margin
  • Ma. 9, 254. 5, 251. 252 margin
  • Ma. 9, 254. 5, 251. 252. 32 margin
  • Ma. 9, 254. 5, 251. 252. 32. 8, 191 margin
  • Ma. 9, 254. 5, 251. 252. 32. 8, 191. 24, 223 margin
  • Ma. 8, 127 margin
  • Ma. 8, 127. 128 margin
  • Ma. 8, 127. 128. 29 margin
  • Ma. 8, 126 margin
  • Ma. 8, 126. 127 margin
  • Ma. 5, 251 margin
  • Ma. 5, 251. 8, 190 margin
  • Ma. 5, 251. 8, 190. 19, 260 margin
  • Ma. 9, 27 margin
  • Pi. Hom. 356 margin
  • Pi. Hom. 356. 357 margin
  • Ma. 21, 285 margin
  • Ma. 24, 285 margin
  • Pi. Hom. 410 margin
  • Ma. 7, 270 margin
  • Pi. Hom. 359 margin
  • Pi. Hom. 361 margin
  • Pi. Hom. 361. 362 margin
  • Pi. Hom. 361. 362. 285 margin
  • Ma. 7, 269 margin
  • Ma. 7, 269. 21, 219 margin
  • Ma. 7, 269. 21, 219. 18 margin
  • Ma. 7, 269. 21, 219. 18. 262 margin
  • Ma. 7, 269. 21, 219. 18. 262. 263 margin
  • Ma. 7, 269. 21, 219. 18. 262. 263. 2, 409 margin
  • Ma. 7, 269. 21, 219. 18. 262. 263. 2, 409. 221 margin
  • Pi. Hom. 408 margin
  • Pi. Hom. 408. 357 margin
  • Pi. Hom. 408. 357. 358 margin
  • Pi. Hom. 361 margin
  • Pi. Hom. 361. 357 margin
  • Ma. 9. 355
  • Ma. 9. 355 382
  • O. 1907, 260
  • Ma. 11, 286 margin
  • Pi. Hom. 358 margin
  • Pi. Hom. 358. 359 margin
  • Ma. 11, 286 margin
  • Ma. 11, 286. 287 margin
  • Pi. Hom. 359 margin
  • Pi. Hom. 360 margin
  • Pi. Hom. 406 margin
  • Pi. Hom. 406. 407 margin
  • Pi. Hom. 406. 407. 411 margin
  • Pi. Hom. 406. 407. 411. 391 margin
  • Pi. Hom. Einleit. 21.
  • Pi. Hom. Einleit. 22. 36

vol c, printed page 428–430 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0115_PA428

25. —

25. Die Sprache der Predigt ſoll ſein a. richtig. Die grammatiſchen Geſetze müſien be⸗ obachtet werden. Dativ und Akkuſativ dürfen nicht ber⸗ wechfelt werden, Pronomina dürfen ſich nicht auf meh als ein Subjekt beziehen u. ſ. w. Pi. Hom. 365. 306. Ma. 0, 64; b. rein. Es dürſen keine Worte gebraucht werden die der Sprache, in der gepredigt wird, nicht angehören. Zu vermeiden ſind darum 1. alle Fremdwörter (ausgenommen ſolche, d ſich eingebürgert haben, wie Perſon, Körper, Natn u. ſ. w.), 2. lateiniſche Termini und dogmatiſche Ausdrüt die nur in Schulen und Verhandlungen der Eclein ten vorkommen, 3. techniſche Ausdrücke, die nur in gewiſſen Hord. werken vorkommen,. 1. Barbarismen, Soloezismen, Anglizismen ſhe⸗ ten, gleichen, es nimmt lange Zeit u. ſ. w.). M 7, 350. 351, 5. veraltete Worte, 6. Provinzialismen; c. einfach, daß auch die Einfältigſten die Predigt verſtehen können; d. deutlich. Die leichteſte Materie kann ſo umer ſtändlich vorgetragen werden, daß man nicht weiß. wo. von eigentlich die Rede iſt. Die Urſache davon kann iein. Mangel des eigenen richtigen Denkens, Mangel an Lonl oder eine geiuchte Würde, welche man ſeiner Kanzer ſprache geben will. Zu meiden ſind darum 1. alle zweidentigen Ausdrücke: 2. alle myſtiſchen Redensarten; 3. alle hohen, poetiſchen Ausdrücke: 4. zu häufige und zu lange Parentheſen. zr lange Perioden. Anm. Um der Deutlichkeit willen könnte zuweilen ſelbit die Reinheit der Sprache geopfert werden. Wozu Reinheit der Sprache, wenn man ſie nicht verſteht? e. ſchön. Schönheit verträgt ſich mit Einfachheit. Dabei iſt zu achten auf folgende Dinge: 1. Periode. Der Hauptgedanke darf ſich nicht unter den Nebengedanken verlieren. Die Periode muß ſein ſymmetriſch, weder zu lang (daß man den Anfang vergißt, ehe das Ende des Satzes kommt), noch zu kurz, daß die Deutlichkeit nicht darunter leidet. 2. Rhothmus. (Klang, Numerus und Symmetrie der Worte und einzelnen Sätze.) Eine Reihe von einſilbigen Wörtern wird ſtets unange— nehm klingen. Es ſollen keine Trochäen oder Jamben u. ſ. w. aufeinander folgen oder unvermerkt ein völliger Vers ſich einſchleichen. Worte, die viel einerlei Vokale oder Konſonanten haben, ſollten nicht unmittelbar neben einander ſtehen. Anm. Zu meiden iſt ferner der häufige Gebrauch von Wörtern auf „ung“, derſelbige, dieſelbe anſtatt der, die: ferner: welcher anſtatt der. 3. Leibwörter. Manche haben ſich allerlei Leibwörter angewöhnt, z. B. gleichſam, ſozuſagen, immer mehr und mehr, nämlich, freilich, alſo, tief. gerührt, meine Lieben (die lieben Teufelchen). Solche Steckenpferde ſollten Männer ablegen. Figuren und Tropen. Würdiger Ausſchmuck wird dem Stil durch mäßigen und wei. ſen Gebrauch von Figuren gegeben. Rechte Beredſamteit ſtreitet nicht mit der Einfachheit der Predigt. Vergleiche Chriſti Bergpredigt, die Briefe Pauli. Pi. Hom. Einleit. 13. Anm. a. Zu hüten aber hat man ſich, daß man nicht zu viele Ausrufe, Fragen u. ſ. w. hinter ein— ander anbringt. Ein Syllogismus gehört nicht auf die Kanzel. Ma. 7, 349. Alle Tautologien, wo nichts dahinter iſt, ſind zu vermeiden. (Doch gibt es auch eine Tautolagie, da man auf mancherlei Art Worte wiederholt und mit dem Hammer ojft auf denſelben Nagel ſchlägt, damit er immer tiefer eindringt.) Ma. 10, 189. 2. 316. 347. „Anm. b. Rhetorik iſt nicht zu verachten. Doch gibt es auch eine Rhetorik, wie ſie vielleicht in einer weltlichen Rede am Platze iſt, aber nicht nachahmenswert auf der Kanzel; ‚würdig. Von göttlichen Dingen ſollen wir mit Ehrfurcht reden. Darum iſt zu meiden alles. was ſich mit dem Ernſt der Predigt nicht verträgt, alles Lächer⸗ lihe. Witzige. Profane. Vulaäre. — Das Erzählen von drolligen Geſchichten überlaſſe man den Sektenpredigern. „Inm. a. Dahin gehören auch alle das chriſtliche Ge⸗ ühl verletzenden Redensarten (Gerok), ſowie alle Phra⸗ ſen, die geiſtreich ſein ſollen und doch nur Geſchmas loſigkeiten ſind. Anm. b. Das beſte Muſter für uns iſt die Bibel ſprache. Sie iſt populär Ma. 8, 287. 288, lieblit und ſchön Ma. 7, 271. 272, mit Cicero u. ſ. w. nittt zu vergleichen Ma. 7, 272. Moderne Ausdrücke können die Bibelworte nicht erſetzen. Ma. 31, 221.222. Duatt. 4, 228. 229. Kein Theolog kann beſſere Ausdrück fmden. Theol. 6, 185. Anm. c. Reden wir fleißig in Worten der Schriſ. Das Volk Gottes lebt darin und verſteht dieſe Spracke. Ma. 2, 158. — Mit der Schrift reden heißt nicht lanter Bibelſprüche anführen Ma. 1, 151. 152, ſondern die Gedangel Ausdrücke und Bilder der Bibel gebrauchen. Na. „ 381. Anm. d. Es gibt eine Bibelſprache und eine Zeitungsſprache: g natürlich. Wir ſollen uns nicht einen Stil an— eignen, der uns nicht paßt. Anmerkung zum ganzen Abſchnitt. Der Paſtor muß die Sprache, in der er predigen will, gut kennen. Die Vorbereitung.

  • Pi. Hom. 365
  • Pi. Hom. 365. 306
  • Ma. 0, 64
  • Pi. Hom. 366 margin
  • Pi. Hom. 366. 390 margin
  • Pi. Hom. 366 margin
  • Pi. Hom. 366. 367 margin
  • Pi. Hom. 369 margin
  • Ma. 3, 320 margin
  • Ma. 3, 320. 31, 222 margin
  • Quart. 4. 229 margin
  • Pi. Hom. 370 margin
  • Pi. Hom. 370 margin
  • Pi. Hom. 368 margin
  • Pi. Hom. 368. i margin
  • L. W. 368 margin
  • Ma. 9, 1 margin
  • Ma. 9, 1 12, 149 margin
  • Pi. Hom. 367 margin
  • Pi. Hom. 367. 379 margin
  • Pi. Hom. 367. 379. 380 margin
  • Pi. Hom. 381 margin
  • Pi. Hom. 382 margin
  • Ma. 7, 349
  • Ma. 10, 189
  • Ma. 10, 189. 2
  • Ma. 10, 189. 2. 316
  • Ma. 10, 189. 2. 316. 347
  • Ma. 7, 350 margin
  • Ma. 31, 349 margin
  • Pi. Hom. 388 margin
  • Pi. Hom. 388. 389 margin
  • Pi. Hom. 391—395 margin
  • Ma. 31, 224 margin
  • Ma. 31, 224. 225 margin
  • Quart. 4, 230—232 margin
  • Ma. 8, 191 margin
  • Ma. 8, 191. 192 margin
  • Ma. 8, 191. 192. 1, 89 margin
  • Ma. 8, 191. 192. 1, 89. 11 margin
  • Ma. 8, 191. 192. 1, 89. 11. 287 margin
  • Pi. Hom. 395 margin
  • Ma. 9, 159 margin
  • Ma. 9, 159. 11, 223 margin
  • Ma. 9, 159. 11, 223. 221 margin
  • L. W. 41, 366 margin
  • L. W. 41, 366. 367 margin
  • Ma. 24, 30 margin
  • Ma. 24, 30. 3, 156 margin
  • Ma. 24, 30. 3, 156. 157 margin
  • Ma. 24, 30. 3, 156. 157. 1, 250 margin
  • Ma. 24, 30. 3, 156. 157. 1, 250. 251 margin
  • Pi. Hom. 383 —386 margin
  • Pi. Hom. 383 —386. 367 margin
  • Ma. 2, 250 margin
  • Ma. 2, 250. 253 margin
  • Ma. 2, 250. 253. 1, 187 margin
  • Palm. 570 margin
  • Ma. 1, 251 margin
  • Ma. 1, 251. 34, 63 margin
  • Ma. 8, 287
  • Ma. 8, 287. 288
  • Ma. 8, 287. 288, li
  • Ma. 7, 271
  • Ma. 7, 271. 272
  • Ma. 7, 272
  • Ma. 31, 221
  • Ma. 31, 221.222
  • Theol. 6, 185
  • Ma. 2, 158
  • Ma. 1, 151
  • Ma. 1, 151. 152
  • Ma. 7, 267 margin
  • Ma. 7, 267. 2, 157 margin
  • Ma. 7, 267. 2, 157. 158 margin
  • Ma. 7, 267. 2, 157. 158. 18, 262 margin
  • Theol. 6, 184 —186 margin
  • L. W. 12, 149 margin
  • Pi. Hom. 407 margin
  • Pi. Hom. 407. 386 margin
  • Pi. Hom. 407. 386. 387 margin
  • L. W. 5, 65 On Church Language. margin
  • L. W. 5, 65. 97 On Church Language. (Conclusion.) margin
  • Ma. 2, 252 margin
  • Ma. 2, 252. 216 margin
  • Ma. 2, 252. 216. 1, 151 margin
  • Ma. 2, 252. 216. 1, 151. 152 margin
  • Pi. Hom. 386 margin
  • Pi. Hom. 386. 387 margin
  • Theol. 6, 186 margin
  • Ma. 31, 349 margin
  • Ma. 13, 318 margin
  • Ma. 13, 318. 319 margin
  • L. W. 2, 193 Sermon Preparation from Dr. Luther. margin
  • L. W. 2, 193. 233 Slavery and the Bible. margin
  • Pi. Dom 322.
  • Pi. Hom. Einleit. 13. An

vol c, printed page 430–432 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0432_PA430

26. Notwendigkeit der Vorbereitung

26. Notwendigkeit der Vorbereitung. Auf die Predigt ſoll man ſich mit allem Fleiß vorbereiten und ſich keine Mühe verdrießen laſſen. Das ſoll geſchehen um ſeinet ſelbſt und um der Gemeinde willen. Gründe dafür: a. Es iſt Gottes Wort, das gepredigt werden ſoll. Ber ſollte ſo dreiſt ſein, ohne Vorbereitung von Dingen zu reden, von denen der natürliche Menſch nichts vernimmtl b. Die Predigt ſoll nichts enthalten als Gottes Wott. Man ſoll nicht Vater Unſer beten nach der Predigt ind Vergebung ſuchen. Er muß vorher genau wiſſen, was er ſagen will. Quart. 4, 84. Auch kein zweidentiger Ausdruck ſoll darin enthalten ſein. c. Welcher Schaden kann durch eine unbedachtſame Redeweiſe angerichtet, wie viel Segen verhindert werden, wenn wir nicht vorbereitet ſind! W. 91, 16. Wir ſollen denten an die uns anvertrauten Seelen. Ma. 1,2. d. Wir müſſen Rechenſchaft ablegen von einem jeden unnützen Wort. Welche Verantwortung! Matth. 12.35. e. Vorbereitung bringt Klarheit und Ordnung in di Predigt. Man kann korrigieren und ändern. f. Ohne Vorbereitung kann man kaum eine gute Irsdigt halten. Es gelingt nur beſonders Begabten ode im Notfall. Ma. 9. 251. Auch die Begabteſten müfn bekennen, daß ihnen die rechten Worte nicht immer in Augenblick zuſtrömen. Ma. 6, 286. Gewöhnlich komnt man ins Waſchen. Ma. 27, 351. g. Die Leute merken, daß der Paſtor nicht gearbeint har und verlieren ihr Zutrauen zu ihm. 9. Wir ſollen der Gemeinde das Beſte geben, was wir können. i. Die Gemeinde beſteht aus erkenntnisreichen und erkenntnisſchwachen Chriſten. Gläubigen und Unglautizen. Und jür alle ſoll der Tiſch gedeckt ſein. Wer kann das ohne Vorbereitung? I. Selbit weltliche Redner bereiten ſich auf ihre Rede vot. Perikles Pi. Hom. 40. Cicero ſah ſolche, die ohne Vorbereitung redeten, für unverſchämte Buben an. 2a. 3, 19. I. Jeder Hausvater trifft Vorbereitung, wie er ſeine Hausgenoſſen mit Nahrung verſorgen will, jeder Hirt wirft das Futter nicht in den Haufen hin, unbeſehen, ob es gut iſt oder nicht. Unm. a. Man ſoll nicht ertemporieren, aus dem Siegteif reden, die Predigt nicht aus dem Armel ſchüt— teln. Es iſt ſchlimm genug, wenn Gemeindeglieder den— ten, der Paſtor habe nichts zu tun. L. W. 21, 198. 199. Unm. b. Wer ohne Not exrtemporiert, wird den Zweck der Predigt ſchwerlich erreichen Ma. 6, 284, wird in einer Predigt manches ſagen, was er bei reif. licr Überlegung weggeſchnitten oder anders ausgedrückt hatte Ma. 6, 346, wird leicht ein jrommer Schwäter L. 2.. 21, 21, tommt ins Waſchen Ma. 5, 31, verwahrloſt emne Gemeinde Süd. 97, 58, ſteht weder in rechter Stloſterkenntnis noch in wahrer Gottesfurcht Ma. 6, 57, richtet ſich damit ſelbſt zugrunde, daß er überaupt nicht mehr imiſtande iſt, eine Predigt ſchriftlich auszuarbeiten Ma. 6, 287. Pi. Hom. 414. 415, wird ich zu erkennen geben durch auffallende Armut an Gedanten und Sprachgewandtheit Ma. 6, 346, weiß nach der Predigt wohl kaum, was er geſagt und leugnet es waleicht garzgab Ma. 1, 26. Wer ſich deſſen noch rühmt, er allezeit eine Predigt im Bauche hat wie eine denne ein Ei, ſollte ſich ſchämen Ma. 1, 120, beſitzt zbe Frechheit Ma. 5, 252, iſt vermeſſen Paſt. 77. 78 . 1. 25. 26, treibt Frevel Ma. 24, 286, hat verkehran Ehrgeiz Ma. 1, 27. Vor ſolchem geiſilichen Hoch— behüte uns Gott! Gott widerſteht dem Hoffärtigen. Ma. 5, 253. 254. —— — c. Die Vorbereitung iſt auch dann nötig, wenn 1. eine kleine Gemeinde hat. Gerade Paſtoren an kleinen Gemeinden kommen in Gefahr, die Vor⸗ bereitung zu vernachläſſigen; 2. ſchon oft über den Tert gepredigt hat: 3. reich begabt iſt. Jeder ſoll mit ſeinem Pfunde wuchern. Welchem viel gegeben iſt, von dem wird man viel fordern. W d. Was iſt zu halten von dem Ertemporieren ach einer gewiſſen, wohldurchdachten Dispoſition? 1. Wer genau weiß, was und wie er es ſagen will, beſonders wenn man ſchon viele Jahre im Amt geſtanden hat, mag es tun. Aber beſizen al⸗ Prediger dieſe Gabe? 2. Treibt die Not dazu, ſo kann man keinen Ler⸗ wurf daraus machen. 3. Als ſtehende Regel iſt es nicht zu empfehlen beſonders nicht für Anfänger. Wie manches und dabei doch überſehen, wie manches mißverſtandlit Wort ſchlüpft ein. Einwand 1. Sorget nicht, wie oder was ihr redeſollt. Matth. 10, 19. — Das gilt denen, die zur ger der Verfolgung vor Fürſten zur Verantwortung gerrgen wurden. Im Fall der Not kann man ſich dieſer ver. heißung tröſten, ſchwerlich aber dann, wenn man ſeh fleiſchlicherweiſe darauf verläßt. Einwand 2. Wenn man nur Gottes Wort predig und nichts Falſches in der Predigt enthalten iſt. ur Wirkung des Wortes tann man doch nichts hinzutun. Einwand 3. Mancher hat ſchon vortreffliche Prediz. ten gehalten, ohne ſie vorher ausgearbeitet zu haben. — Das beweiſt nur, daß gut Begabte es manchmal jeriz bringen. Origenes redete, nachdem er über 60 Junn alt war, aus dem Stegreif, weil er mit andern Arde— ten ganz überladen war und hielt ſeine Predigt mit für vollkommen. Ma. 6, 285. 29, 155. — Auf Lu ther kann man ſich nicht berufen. Er hatte auſer— gewöhnliche Gaben und trotzdem ſagte er manchmal not der Predigt: Pfui, wie haſt du gepredigt! Ma. 6, 3ʃ7. Walther hat wohl nie eine Predigt gehalten, die nitr mit aller Sorgfalt wäre ausgearbeitet worden. Y Hom. 411. Anm. e. Jemand bereitete ſich bloß auf den erſin Teil ſeiner Predigt vor und verließ ſich beim zweiten auf den Heiligen Geiſt, aber das von ihm Vorbereinen war viel beſſer, als das vom Geiſt Eingegebene. — Nlau, du biſt faul geweſen. Ma. 16, 320. Anm. f. Studieren iſt harte Arbeit. Gebmts arbeit. Ma. 29, 94. Davon wiſſen Schwärmer, die ſih auf den Geiſt verlaſſen, nichts. ‚ Anm. g. Zum Studieren gehört Zeit, Studierzim⸗ mer und Bücher. S. Paſtor § 40, Anm. f. Anm. h. Die Vorbereitung der Predigt ſollte nitt erſt am Samstag, ſondern frühzeitig, wohl ſchon an Sonntag vorher, beginnen, indem man ſich klar vid über den Gegenſtand, über den man reden will. Ir gern wird die Predigtvorbereitung aufgeſchoben bis u letzt. Anm. i. Seine Predigt ſoll der Paſtor ſelbit an— arbeiten, ſie nicht von andern Wort für Wort ſtebln oder von einer Predigtfabrik beziehen. Ma. 16. 160 Über Gebrauch der Bücher ſ. Paſtt 14, 320. 21, 57. Amm. k. Junge Paſtoren ſollten ſich einen bewäht ten Meiſter unn Muſter nehmen, z. B. fleißig Lutn leſen und benutzen, doch dabei zuſehen, was aus Luther gerade für unſere Zuhörer und Verhältniſſe ſich ſchickt. Anm. l. Außer etlichen allgemeinen Ratſchlägen für die Ausarbeitung der Predigt laſſen ſich keine Regeln geben, die für alle paſſen. Was dem einen bequem iſt, augt nicht für andere. Untitheſe. Tunker, Quäker u. ſ. w. Der Paſtor ſoll predigen, was ihm der Geiſt zurzeit eingibt.

  • Quart. 4, 84
  • W. 91, 16
  • Ma. 1,2
  • Ma. 9. 251
  • Ma. 6, 286
  • Ma. 27, 351
  • L. W. 21, 195 margin
  • L. W. 21, 195. 197 margin
  • L. W. 21, 195. 197. 12, 66 margin
  • Ma. 8, 244 margin
  • Ma. 8, 244. 245 margin
  • Ma. 8, 244. 245. 21, 350 margin
  • Ma. 8, 244. 245. 21, 350. 6, 320 margin
  • Ma. 8, 244. 245. 21, 350. 6, 320. 3 margin
  • Ma. 8, 244. 245. 21, 350. 6, 320. 3. 348 margin
  • Ma. 8, 244. 245. 21, 350. 6, 320. 3. 348. 4, 350 margin
  • Past. 9 margin
  • Quart. 4, 84 margin
  • Allg. 72, 77 margin
  • Allg. 72, 77. 78 margin
  • L. W. 21, 195 margin
  • Ma. 27, 316 margin
  • Ma. 27, 316. 1, 1 margin
  • Ma. 27, 316. 1, 1. 2 margin
  • Theol. 8. 188 margin
  • Theol. 8. 188. 189 margin
  • Ma. 8, 127 margin
  • Wis. 82. 22 margin
  • Wis. 82. 22. 23 margin
  • Wis. 82. 22. 23. 2 margin
  • Wis. 82. 22. 23. 2. 313 margin
  • Wis. 82. 22. 23. 2. 313. 120 margin
  • L. W. 12, 13 margin
  • L. W. 12, 13 139 margin
  • Ma. 8 margin
  • L. W. 21, 240 margin
  • Theol. 8, 181 margin
  • Ma. 27, 316 margin
  • Ma. 27, 316 margin
  • Pi. Hom. 40
  • L. W. 21, 198
  • L. W. 21, 198. 199
  • Ma. 6, 284
  • Ma. 6, 346
  • Ma. 5, 31
  • Süd. 97, 58
  • Ma. 6, 57
  • Ma. 6, 287
  • Pi. Hom. 414
  • Pi. Hom. 414. 415
  • Ma. 6, 346
  • Ma. 1, 26
  • Ma. 1, 120
  • Ma. 5, 252
  • Ma. 5, 252, i
  • Past. 77
  • Past. 78
  • Past. 1
  • Past. 25
  • Past. 26
  • Ma. 24, 286
  • Ma. 1, 27
  • Ma. 5, 253
  • Ma. 5, 253. 254
  • Süd. 97, 57 margin
  • Süd. 97, 57. 58 margin
  • L. W. 21, 195—157 margin
  • Quart. 4, 86 margin
  • Ma. 1, 25 margin
  • Ma. 1, 25. 26 margin
  • Ma. 17, 127 margin
  • Ma. 17, 127. 18, 210 margin
  • Ma. 17, 127. 18, 210. 3, 20 margin
  • Ma. 17, 127. 18, 210. 3, 20. 61 margin
  • Ma. 17, 127. 18, 210. 3, 20. 61. 2, 250 margin
  • Ma. 17, 127. 18, 210. 3, 20. 61. 2, 250. 314 margin
  • Ma. 17, 127. 18, 210. 3, 20. 61. 2, 250. 314. 1, 152 margin
  • Ma. 17, 127. 18, 210. 3, 20. 61. 2, 250. 314. 1, 152. 313 margin
  • Ma. 17, 127. 18, 210. 3, 20. 61. 2, 250. 314. 1, 152. 313. 24, 286 margin
  • Ma. 17, 127. 18, 210. 3, 20. 61. 2, 250. 314. 1, 152. 313. 24, 286. 22, 383 margin
  • Pi. Hom. 415 margin
  • Theol. 8, 184 margin
  • Ma. 2 margin
  • Ma. 2., 215 margin
  • Palm. 603 margin
  • Palm. 603. 605 margin
  • Ma. 6, 256 margin
  • Ma. 6, 256. 4, 381 margin
  • L. W. 39, 214 margin
  • L. W. 39, 214. 215 margin
  • W. 91, 14 margin
  • Süd. 97, 57 margin
  • Süd. 97, 57. 58 margin
  • Quart. 4. 88 margin
  • Ma. 6, 314 margin
  • Ma. 6, 314. 315 margin
  • Ma. 6, 285
  • Ma. 6, 285. 29, 155
  • Ma. 6, 3
  • Ma. 16, 320
  • Ma. 29, 94
  • Ma. 16. 160
  • Ma. 6, 316 margin
  • Ma. 6, 318 margin
  • Ma. 6, 318. 316 margin
  • Ma. 6, 318. 316. 2, 314 margin
  • Ma. 6, 318. 316. 2, 314. 27, 352 margin
  • Quart. 4, 88 margin
  • L. W. 21, 240 margin
  • L. W. 21, 240. 197 margin
  • L. W. 21, 240. 197. 198 margin
  • Theol. 8, 184 margin
  • Theol. 8, 184. 185 margin
  • Ma. 18, 158 margin
  • Ma. 18, 158. 159 margin
  • Ma. 18, 158. 159. 1, 27 margin
  • Ma. 18, 158. 159. 1, 27. 313 margin
  • Quart. 4, 85 margin
  • Süd. 97, 57 margin
  • Süd. 97, 57. 58 margin
  • Pi. Hom. 412 margin
  • Ma. 2, 95 margin
  • Ma. 27, 319 margin
  • Ma. 27, 319. 1 margin
  • Ma. 27, 319. 1. 3 margin
  • Ka. 13, 128 margin
  • Ka. 13, 29 margin
  • Ka. 13, 94 margin
  • Ka. 13, 6 margin
  • Ka. 13, 383 margin
  • Ka. 13, 8 margin
  • Ka. 13, 96 margin
  • Ka. 13, 27 margin
  • Ka. 13, 350 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 310 margin
  • Ges. u. Ev. 1, 39 margin
  • Ges. u. Ev. 1, 40 margin
  • Ma. 16, 64 margin
  • Ma. 16, 64. 276 margin
  • Ma. 16, 64. 276. 1 margin
  • Ma. 16, 64. 276. 1. 119 margin
  • Ma. 16, 64. 276. 1. 119. 209 margin
  • W. 50, 6l margin
  • W. 50, 6l. 93 margin
  • W. 50, 6l. 93. 3 margin
  • Ma. 29, 63 margin
  • Theol. 8, 184 margin
  • Süd. 77,

vol c, printed page 432–435 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0116_PA432

27. Das erſte Stück der Vorbereitung zur Predigt iſt das Gebet

27. Das erſte Stück der Vorbereitung zur Predigt iſt das Gebet. Wir müſſen die Predigt von Gott erbetteln. Jat. 1, 5: So aber jemand unter euch Weisheit man— gelt, der bitte Gott. Joh. 15, 5: Ohne mich könnt ihr nichts tun. An Gottes Segen iſt alles gelegen. Er— betene Predigten dringen durch Mark und Bein. Ma. 2. 253. Anm. a. Das Gebet iſt die vornehmſte Arbeit des Paſtors. Er muß auf den Knien arbeiten. Anm. b. Beiſpiele: Chriſtus Ma. 19, 268. Luther. Antiſtes Ma. 8, 254. Uhlich Luth. 17, 175. — Peritles rief die Götter an, wenn er reden ſollte. Ma. 9, 254. Anm. c. Die gute Predigt iſt eine Gabe Gottes. — Vir bedürfen darum auch der Fürbitte der Gemeinde. Anm. d. Gebete bei Abfaſſung der Predigt Ma. 2, 190. 1, 89. 14, 128. 2. Das zweite Stück der Vorbereitung iſt die Inven— tio. Dazu gehört a. Wahl und Studium des Tertes; b. Wahl des Gegenſtandes. Der Gegenſtand muß aus der Schrift genommen werden. L. W. 12, 139. Ra. 8, 215. — Man ſoll nicht den leichteſten Gegen ſtand nehmen, worüber man am ſchnellſten eine Predigt machen tann, ſondern auf das Bedürfnis der Zuhörer ſehen. Ma. 18, 212. Anm. a. Entweder kommt man vom Tert zum Sko— pus der Predigt oder umgekehrt. Anm. b. Eine große Hilje für den Paſtor iſt es, wenn er ſeine Gemeindeglieder fleißig beſucht und ſich in religiöſe Geſpräche einläßt. So lernt er am beſten, wo es ſeult; c. Meditation und Sammilung des Stoffes: d. Disvonieren und Anordnen des geſammelten Ma— terials. Cute Tispoſition bringt Ordnung und Klar— heit in die edanken. C. W. 21, 238. 239. Der Terxt.

  • Ma. 2. 253
  • Ma. 19, 268
  • Ma. 8, 254
  • Luth. 17, 175
  • Ma. 9, 254
  • Ma. 2, 190
  • Ma. 2, 190. 1, 89
  • Ma. 2, 190. 1, 89. 14, 128
  • Ma. 2, 190. 1, 89. 14, 128. 2
  • L. W. 12, 139
  • Ma. 18, 212
  • Ma. 29, 63 margin
  • Ma. 29, 63. 64 margin
  • Ma. 29, 63. 64. 27, 317 margin
  • Ma. 29, 63. 64. 27, 317. 318 margin
  • Ma. 29, 63. 64. 27, 317. 318. 7, 281 margin
  • Ma. 29, 63. 64. 27, 317. 318. 7, 281. 287 margin
  • Ma. 29, 63. 64. 27, 317. 318. 7, 281. 287. 8, 186 margin
  • Ma. 29, 63. 64. 27, 317. 318. 7, 281. 287. 8, 186. 187 margin
  • Ma. 29, 63. 64. 27, 317. 318. 7, 281. 287. 8, 186. 187. 10, 96 margin
  • Ma. 29, 63. 64. 27, 317. 318. 7, 281. 287. 8, 186. 187. 10, 96. 8, 244 margin
  • L. W. 21, 253 margin
  • L. W. 21, 253. 236 margin
  • L. W. 21, 253. 236. 12, 138 margin
  • Theol. 8, 185 margin
  • Theol. 8, 185. 189 margin
  • Theol. 8, 185. 189. 188 margin
  • Ma. 2, 284 margin
  • Ma. 2, 284. 35, 286 margin
  • Ma. 2, 284. 35, 286. 287 margin
  • Theol. 8, 187 margin
  • Ma. 27, 317 margin
  • Ma. 27, 317. 318 margin
  • Ma. 2, 250 margin
  • Ma. 2, 250. 29, 90 margin
  • Ma. 2, 250. 29, 90. 18, 179 margin
  • Ma. 0, 249 margin
  • Ma. 0, 249. 250 margin
  • Mag. 4, 80 margin
  • L. W. 12, 112 margin
  • L. W. 12, 112. 148 margin
  • Ma. * 29, 127. 128.

vol c, printed page 435 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0436_PA435

29. —

29. Der Text in ein Syruch oder Abſchnitt aus der Bi bel, der der Prediat zugrunde gelegt wird. Er kann ain vorgeſchriebener Tert ſein (J. Perikoven), oder ein reier Tert, den ſich der Paſtor ſelbſt gewädlt hat. a. Notwendigkeit des Tertes. Die Sitte, dnen Tert zugrunde zu legen, iſt nicht göttliche Ordnung. Aum. a. Chriſtus und die Ayoſtel hatten gewöhnlich ene Terte. Nur Luk. 4, 17. 18 wird uns ein ſolcher berichtet. Anm. b. Man kann demnach textloſe Predigten hal ten. In den erſten Jahrhunderten war es vieljach Sine. Auch Luthers acht Predigten zu Wittenberg waren ten los. Vergl. ferner: Johann Mattheſius Predigten über Luthers Leben. Harms: daß alle ſündig geboren jind. Anm. c. Doch geht die Sitte, der Predigt Tepte zu⸗ grunde zu legen, zurück bis auf Baſilius. 379. b. Nutzen des Textes. Der Tert iſt 1. für den Prediger eine Schrante, damit er ſith nicht ins Weite verliert; 2. für die Zuhörer die Bürgſchaft, daß ihnen hier Gottes Wort gepredigt wird. Der Paſtor kann in gen: Hier ſteht geſchrieben. Der Zuhörer hem beſſer prüfen. Auch prägt ſich der Text meiſt leich ein und wird eher behalten. Darum ſollte jeder Predigt ein Tert zugrunde gelez werden. — Das gilt auch für die Kafualrede. Pi. Hon. 22. c. Eigenſchaften des Textes. Der In ſoll ſein 1. genommen aus den kanoniſchen Büchern, nict aus den Apokryphen. Hätte jemand einen Ten aus den Apokryphen gewählt, ſo müßte die Lehr aus den kanoniſchen Schriften erwieſen werden. Anm. Liederverſe ſollten nur ſelten genommen und, wenn es geſchieht, ihnen ein paſſender Videl ſpruch vorausgeſchickt werden. Eine Reformations predigt über Luthers Worte: Hier ſtehe ich u. ſ. v. berührt unangenehm; 2. den Umſtänden angemeſſen, paſſend für Zet und Zuhörer. Vergl. § 14. 15; 3. praktiſch. Unpraktiſch und nicht zur Erbauung dienend und Geſchlechtsregiſter, Reden der Gonloſen oder Terte von allerlei äußerlichen Dingen, 3. B. 2 Tim. 4, 13. Vergl. § 16; 4. nicht zu lang, wie die Epiſtel am Sonmnaz Serageſimä. Zu lange Terte werden beſſer geteih. oder wonn das bei Geſchichten nicht gehen will, ein Vers als Tert herausgegriffen; 5. nicht zu kurz. z. B. Joh. 8, 52: Abraham iſt geſtorben. Eine Ausnahme bilden ſolche inhalts reiche Worte wie: Es iſt vollbracht. Jemand hielt eine ganze Predigt über das Wort „du“ aus 5 Moſ. 6, 5. Den Lenten zeigen wollen, daß men über paar Worte eine ganze Predigt halten kam. iſt Hochmut. Anm. Kann man auch einmal zwei verſchiedene Sprüche als Tert unterlegen? — Wählt man verſchie⸗ dene Bibelſtellen zum Tert, ſo müſſen die Vibelitellen unſere Gedanken auslegen helfen, anſtatt daß wir den Tert auslegen. d. Wahl des Tertes. Obwohl wir uns an die Perikopen halten, ſo bleibt doch die Freiheit, jo oit es wünſchenswert iſt, einen Freitert zu nehmen oder auch ein ganzes Jahr über freie Texte zu reden. Beſonders für Kaſualreden muß die Textwahl frei ſtehen. Palm. 381. Anm. a. Die Textwahl geſchieht ſo, daß der Paſtor den Gegenſtand der Predigt ſchon vor Augen hat und nun nach einem Text ſucht, oder ſo, daß ihm ein gewiſſer Tert im Sinn liegt, der gleichſam gern zu Wort kom-— men möchte. Oft geben auch Zeit und Umſtand den Text von ſelbſt an die Hand. Anm. b. Bei der Textwahl nehme man Rückſicht auf 1. Zeit, Umſtände, Zuſtand ſeiner Gemeinde. Der Text muß den Zuhörern und dem Kaſus ent⸗ ſprechen; 2. ſich ſelbſt. Wähle keinen Tert, dem du nicht gewachſen biſt, zu deſſen VBehandlung es am nötigen Geſchick fehlt, auch keinen Text, der etwa Anlaß geben könnte zu Spottreden über deine Per⸗ ſon, z. B. Hohel. 1, 6. Ma. 10, 384. Anm. e. Manches paßt nicht für Studenten und Gaſtprediger, manches nicht für junge Leute. Anm. d. Beſondere Sorgfalt iſt nötig bei Texten zu Kaſualreden ſ. § 38. — Bedentlich iſt die Wahl eines Freitextes für eine Strafpredigt. Palm. 381. — Was haben die Settenprediger ſchon geleiſtet in der Textwahl! Na. 17, 32. Anm. e. Wahl macht Qual. — Predigt man das ganze Jahr über Freiterte, ſo iſt es am beſten, gleich jur das ganze Jahr einen Plan zu entwerfen, damit man nicht ziellos hin und her ſchweift. Anm. f. In Abend- und Wochengottesdienſten können auch ganze bibliſche Bücher zu Grunde gelegt werden. Anm. g. Den gewählten Text ſollte der Paſtor ſich ſeſt ins Gedächtnis einprägen. e. Studium des Tertes. Der Paſtor muß über den Tert meditieren, ſeinen rechten Sinn zu er— jorſchen ſuchen. Wie kann man. ihn auslegen, wenn man ſelbit nicht das rechte Verſtändnis davon hat? Dabei iſt zu achten 1. auf die Bedeutung der einzelnen Worte, das grammatiſche Verhältnis der Worte und Verſe: 2. auf den Kontert (Zuſammenhang), Verbin⸗ dungspartikeln, Scopus: 3. auf den vom Geiſt intendierten Sims; 4. auf Zeit und Umſtände, unter denen die Worte geſchrieben wurden. Wer redet? Von wem oder wovon redet er? Zu wem? Zu welcher Zeit? In welcher Gemütsſtinnmmung? — Vei apoſtoliſchen Briefen kommit hinzu die Urſache, warum der Brief geſchrieben wurde. Anm. a. Luthers Überſetzung iſt zu vergleichen mit dem Grundtert. — Doch ſoll Luthers Überſetzung nicht vor der Gemeinde getadelt werden: Hier hat Luther falſch überſezt. Ma. 18, 211. 5, 62. 63. Palm. 75 Anm. b. Das alles ſoll auch dann geſchehen, wen. man ſchon öfter über den Tert gepredigt hat. Ge Wort iſt ein unerſchöpflicher Schacht, wo man inme wieder köftliches Gold findet. Verſtändnis de⸗ Anm. c. Hiljsmittel zum rechten Tertes bieten 1. die Analogie des Glaubens. Darum ſol mit Erforſchung des Tertes kurjoriſches Leſen der Süm Hand in Hand gehen. Dadurch wird uns di verſtändlicher. Ma. 24, 91. 2. Bücher, Exegeſen, Kommentare. Anm. d. Regeln über Hermeneutik ſ. Schriftanel gung. Der Tert muß nun aut f. Tertauslegung. Paraphraſe, Umſch. erklärt und ausgelegt werden. bung. Anm. a. Die Auslegung muß gründlich und genmn. aber auch klar und kurz ſein. Alle unnötige Weitlauſtz keit iſt zu meiden. Ma. 3, 348. Anm. b. Man ſoll nicht alle Bedeutungen eines Var tes anführen Ma. 18, 256, nicht alle möglichen berichr denen Auslegungen des Textes bringen, dadurch R. Leute nur verwirrt werden Ma. 2, 252. §, 2488. 318, bei Abweifung falſcher Lehre Maß halten. L. . 12, 112. g. Die Anwendung auf die Zuhörer 8 muß nun auch vom Tert die Anwendung auf die 30 hörer gemacht werden: Du biſt der Mann. — Chrite und die Apoſtel predigten ſo, daß joder es auf ſih le ziehen mußte. Walth. Geſ. u. Ev. 2, 92. Der fünffache Gebrauch des Wortes.

  • Ma. 18, 179—181 margin
  • Pi. Hom. 21 margin
  • Pi. Hom. 21. 2 margin
  • Theol. 7. 71 margin
  • Ma. 2 margin
  • Pi. 122 margin
  • Stock 818 margin
  • Quart. 5, 90 margin
  • Ma. 24, 156 margin
  • Pi. Hom. 21 margin
  • Pi. Hom. 22 margin
  • Ma. 2, 152 margin
  • Ma. 2, 152. 11, 287 margin
  • Ma. 2, 152. 11, 287. 18, 179 margin
  • Ma. 2, 152. 11, 287. 18, 179. 288 margin
  • Ma. 2, 152. 11, 287. 18, 179. 288. 24, 156 margin
  • Ma. 2, 152. 11, 287. 18, 179. 288. 24, 156. 32, 60 margin
  • Pi. Hom. 23 margin
  • Pi. Hom. 23, 24 margin
  • Palm. 372 margin
  • Quart. 5, 90 margin
  • Ma. 24, 157 margin
  • Pi. 26 margin
  • Ma. 2, 251 margin
  • Pi. Hom. 25 margin
  • Pi. Hom. 25. 26 margin
  • Ma. 18, 181 margin
  • Pi. Hom. 35 margin
  • Pi. Hom. 35. 36 margin
  • Pi. Hom. 35. 36. 310 margin
  • Ma. 2, 36 margin
  • Ma. 2, 36. 37 margin
  • Ma. 218 margin
  • Ma. 218. 219 margin
  • Ma. 218. 219. 251 margin
  • Palm. 376 margin
  • Ma. 2. 123 margin
  • Ma. 2. 123. 121 margin
  • Palm. 381
  • Ma. 10, 384
  • Palm. 381
  • Ka. 17, 32
  • Ma. 9, 251 margin
  • Pi. Hom. 30 margin
  • Pi. Hom. 30. 31 margin
  • Palm. 390 margin
  • Ma. 2, 123 margin
  • Ma. 2, 123. 2, 249 margin
  • Ma. 2, 123. 2, 249. 24, 157 margin
  • Palm. 390 margin
  • Pi. Hom. 34 margin
  • Pi. Hom. 34. 38 margin
  • Pi. Hom. 33 margin
  • Pi. Hom. 33. 34 margin
  • Pi. Hom. 33. 34. 37 margin
  • Ma. 24, 157 margin
  • Theol. 3, 233 margin
  • O. 65, 39 margin
  • O. 65, 39. 40 margin
  • Pi. Hom. 30 margin
  • O. 65, 40 margin
  • O. 65, 40. 41 margin
  • Ma. 2, 123 margin
  • Pi. Hom. 29 margin
  • L. W. 5, 203—216 Correspondence from Germany. margin
  • Ma. 2, 311 margin
  • Ma. 29, 91 margin
  • Ma. 29, 91. 9, 251 margin
  • Ma. 29, 91. 9, 251. 26, 126 margin
  • Ma. 29, 91. 9, 251. 26, 126. 127 margin
  • Ma. 29, 91. 9, 251. 26, 126. 127. 18 margin
  • Ma. 29, 91. 9, 251. 26, 126. 127. 18. 210 margin
  • Ma. 29, 91. 9, 251. 26, 126. 127. 18. 210. 2, 217 margin
  • Ma. 29, 91. 9, 251. 26, 126. 127. 18. 210. 2, 217. 312 margin
  • L. W. 12, 141 margin
  • L. W. 12, 141. 21, 237 margin
  • Pi. Hom. 39 margin
  • Pi. Hom. 42 margin
  • Pi. Hom. 42. 43 margin
  • Pi. Hom. 49 margin
  • Pi. Hom. 49. 50 margin
  • Pi. Hom. 49. 50. 252— 254 margin
  • Quart. 5, 90 margin
  • Quart. 5, 90. 91 margin
  • Pi. Hom. 44—48 margin
  • Pi. Hom. 44—48. 255 margin
  • Ma. 2 margin
  • Ma. 18, 211
  • Ma. 18, 211. 5, 62
  • Ma. 18, 211. 5, 62. 63
  • Palm. 75
  • Ma. 24, 91
  • Ma. 24, 91. 2
  • Ma. 3, 348
  • Ma. 18, 256
  • Ma. 2, 252
  • Ges. u. Ev. 2, 92
  • L. W. 21, 237 margin
  • Theol. 3, 235 margin
  • Theol. 3, 235. 236 margin
  • Pi. Hom. 62 margin
  • Pi. Hom. 62. 64 margin
  • Pi. Hom. 65 margin
  • Ma. 8, 245 margin
  • Ma. 8, 245. 247 margin
  • Ma. 8, 245. 247. 18 margin
  • Ma. 8, 245. 247. 18., 256 margin
  • Ma. 8, 245. 247. 18., 256. 24, 221 margin
  • L. W. 12, 139 margin
  • Ma. 8, 248 margin
  • Ma. 8, 248. 18, 256 margin
  • L. W. 21, 68—70 margin
  • L. W. 21, 68—70. 143 margin
  • Pi. Hom. 275 margin
  • Pi. Hom. 275. 2 margin
  • Pi. Hon. 22. c. Eigenſch
  • Ma. 18, —5 2, 122.
  • Peri kopen.

vol c, printed page 435–438 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0436_PA435

30. Der Text ſoll angewendet werden nach dem fün fachen Uſus

30. Der Text ſoll angewendet werden nach dem fün fachen Uſus. Damit ſoll nicht geſagt ſein, daß man n jeder Predigt alle fünf ſchablonenmäßig abhandeln miß te, als ſei ſonſt die Predigt nicht vollſtändig. Ma. 2 92. 18, 256. Paſt. 80. L. W. 12, 68. Es komm. auf den Tert und den' Zuſtand der Gemeinde an. A Hom. 91. — Manche Terte ſind vorwiegend a. didaskaliſch, z. B. Joh. 1. 1—14: Lehre von Chrit Perſon. Evangelium am 1. Sonntag nach Trinitts Rechtfertianng (in Form einer Geſchichte): b. elenchtiſch, z. B. Gal. 3, 1. Luk. 24, 25; c. pädeutiſch, z. B. Eviſtel am Sonntag Jubilale: d. evavorthotiſch, 2. B. Eph. 1. 29: c. varakletiſch, z. B. Matth. 5. 11. Anm. Wie verſchieden kann demnach das Eomelünn om 91. Sonntaa nach Trinitatis oder der Spruch Nats 6, Zn obobandelt werden! ‚

  • Ma. 2
  • Ma. 2 92
  • Ma. 2 92. 18, 256
  • Past. 80
  • L. W. 12, 68
  • L. W. 12, 68 margin
  • Ma. 18, 211 margin
  • Ma. 18, 211. 24, 158 margin
  • Ma. 18, 211. 24, 158. 159 margin
  • Ma. 18, 211. 24, 158. 159. 58, 281 margin
  • Ma. 18, 211. 24, 158. 159. 58, 281. 285 margin
  • Ma. 18, 211. 24, 158. 159. 58, 281. 285. 27, 519 margin
  • Ma. 18, 211. 24, 158. 159. 58, 281. 285. 27, 519. 2 margin
  • Ma. 18, 211. 24, 158. 159. 58, 281. 285. 27, 519. 2. 313 margin
  • Pi. Hom. 289 margin
  • Pi. Hom. 289. 57 margin
  • Pi. Hom. 289. 57. 58 margin
  • Ma. 21, 158 margin
  • Paſt. S80.

vol c, printed page 438 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0438_PA438

31. Lehre

31. Lehre. 2 Tim. 3, 16: Nütze zur Lehre. D Lehre iſt die Sanptioche in der Prediat und die Gimd lage der Strafe, des Ermahnens und des Traſtes. Ohe Ihre ſchwebt dies alles in der Luft. Paulus legt im Imerbrief in 11 Kapiteln den Grund der Lehre und ringt dann erſt die Anwendungen. Dabei gelten folende Regeln: a. Die Lehre ſoll nicht weit hergeholt und ewungen erſcheinen, ſondern aus dem Tert fließen der doch durch eine rechte Schlußfolgerung daraus ab— ſeleitet werden; b. die Lehre muß bewieſen werden. Man muß garum genau ſein mit der Beweisführung. Es mögen Eute da ſein, die noch im Zweifel ſtehen, ob das wahr I, was der Paſtor ſagt. — Lehren, die aus einer Gehichte gezogen werden, müſſen durch klare Bibelſtellen ewieſen werden. Ma. 8, 285. AUnm. a. Die aus dem Text fließende Lehre kann durch ndere Bibelſtellen beſtätiget, die Schrift muß mit chriſt ausgelegt werden. Theol. 6, 185. Parallelſtelen. Dabei beachte man, 1. daß die herangezogenen Vibelſtellen zur Sache paſſen. Nur ſolche Sprüche ſind zu zitieren, die wirtlich beweiſen, ohne daß ſie auf einen andern Sinn verdreht werden; 2. daß die Vibelſtellen genau ſo zitiert werden, wie ſie in Luthers Überſetzung ſtehen. Man ſollte ſie nicht in eigenen Worten wiedergeben; 3. daß Vorhergehendes und Nachfolgendes, was nicht zur Sache gehört, weggelaſſen und abgeſchnit⸗ ten wird; e.die Lehre ſoll nicht trocken vorgelegt, nicht Iſtrakt als eine tote Wiſſenſchaft abgehandelt werden. eine dogmatiſche Ausführung bringt wenig Frucht. Es nuß alles in Veziehung zu unſerm Heil gebracht werden. —Es iſt nicht nötig, den Namen, den die Lehre in der Logmatik führt, zum Thema zu machen. Ma. 2, 183. Anm. a. Ein Viſchof ſoll lehrhaftig ſein. Da— um ſoll er alle Worte, die nicht lehren, meiden. Ma. „ 6l. Der Prediger ſoll die Zuhörer zur Erkenntnis er Lehre bringen. W. 1901, 22. Neb. 1903, 57. Er all Anleitung geben zum Verſtändnis der Schrift. Verichſt du auch. was du liejeſt? O. 65, 25. Anm. b. Die lutheriſche Kirche hat viel auf Lehr dredigten gehalten. Zur Zeit des Pietismus trat in Stelle der Lehre das Erbauliche. Ma. 2, 52. 51. In eiwrer Zeit hat man für Lehrpredigten nicht viel Sinn. Zelten wird eimmal eine Lehre im Zuſammenhang voretragen. Ma. 2. 50. L. W. 19, 231. 232. 14, 92. Anm. e. Für Lehrpredigten eignet ſich die analytiſchvuthetiſche Methode. Ann. d. über Katechismuspredigten ſ. Seite „691. UInm. e. Auf frühere Predigten ſollte der Paſtor ſich ſaht berufen, da er nicht erwarten kann, daß die Zuorer alles behalten. Einwand. Lehrpredigten ſeien trocken und nicht ernulich. — Nichts erbaut beſſer als die reine Lehre.

  • Ma. 8, 285
  • Theol. 6, 185
  • Ma. 2, 183
  • W. 1901, 22
  • Neb. 1903, 57
  • O. 65, 25
  • Ma. 2, 52
  • Ma. 2, 52. 51
  • Ma. 2, 52. 51. I
  • Ma. 2. 50
  • L. W. 19, 231
  • L. W. 19, 231. 232
  • L. W. 19, 231. 232. 14, 92
  • Past. 81 margin
  • Cal. 89, 38 margin
  • O. 1912, 32 margin
  • Ma. 8, 284 margin
  • Ma. 8, 284. 2, 313 margin
  • L. W. 12, 144 margin
  • L. W. 12, 144. 145 margin
  • Pi. Hom. 290 margin
  • Ma. 24, 222 margin
  • Ma. 24, 222. 2, 383 margin
  • L. W. 12, 142 margin
  • Pi. Hom. 261 margin
  • Pi. Hom. 261. 242 margin
  • L. W. 12, 149 margin
  • Ma. 2, 249 margin
  • Ma. 2, 249. 8, 318 margin
  • Ma. 2, 249 margin
  • Ma. 2, 249. 252 margin
  • Ma. 2, 249 margin
  • Ma. 31, 89 margin
  • Ma. 31, 89, 38 margin
  • Ma. 31, 89, 38. 352 margin
  • Past. 82 margin
  • Ma. 2, 248 margin
  • Ma. 2, 248. 4, 29 margin
  • Ma. 2, 248. 4, 29. 31, 351 margin
  • Wis. 97, 50 margin
  • W. 1901, 23 margin
  • Neb. 1903, 57 margin
  • Wis. Syn. 1906, 55 margin
  • Ma. 2, 183 margin
  • Ma. 3, 223 margin
  • Ma. 8, 251 margin
  • Ma. 8, 251. 255 margin
  • Wis. 97, 50 margin
  • Past. 8 margin
  • Ma. 31, 351 margin
  • Ma. 31, 351. 352 margin
  • Ma. 31, 351. 352. 2, 52 margin
  • Ma. 31, 351. 352. 2, 52. 53 margin
  • Ma. „ 6l. Der Prediger ſ

vol c, printed page 438–439 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0438_PA438

—

ga. 98, 33. 34. L. W. 19, 66. — Zu Luthers Zeit ſei Volemik am Platze geweſen, aber nicht zu unſerer Zeit. Tbeol. 2, 20. Sie iſt aber noch heute ebenſo nötig. L. D. 19, 3. 4. Anm. d. In unſerer Zeit des Indifferentismus will man von Polemik nicht viel wiſſen. Sie wird als Un⸗ recht gebrandmarkt. Anm. e. Die Polemik unſerer Kirche zeigt, daß fal⸗ ſche Lehre ein ſeelengefährliches Gift iſt. Im. f. Lutheriſche Polemik gegen Rom ſ. L. W. 1, 181—186. b. Art und Weiſe. Lehre d901. 902.

vol c, printed page 441 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0441_PA441

1. —

1. Nicht bloß grobe, auch kleine Irrtümer müſſen be⸗ lämpft werden. Wer weiß, was ſich noch daraus ent · wickeln kann?

  • L. W. 19, 68 margin

vol c, printed page 441 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0441_PA441

2. —

2. Verde nicht ein Kleinigkeitskrämer wie Deutſch. mann, der Spener nicht weniger als 264 Irrlehren zur Laſt legte.

  • Ma. 8. 285 margin
  • Ma. 8. 285. 18, 256 margin

vol c, printed page 441 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0441_PA441

3. —

3. Polemiſiere nicht gegen alte Ketzereien, von denen die Gemeinde nichts weiß, ſondern nur gegen ſolche, von denen die Gemeinde angefochten wird und die zu unſerer geit eine Gefahr bilden. 1. Der Tert muß die Gelegenheit dazu bieten.

  • Theol. 8, 181 margin
  • Theol. 8, 181. O margin
  • Pi. Hom. 298 margin
  • O. 65, 59 margin
  • Ma. 8, 285 margin

vol c, printed page 441 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0441_PA441

5. —

5. In neuen Gemeinden mit Polemik zu beginnen, ehe der Grund gelegt iſt, wäre verkehrt. Zuerſt müſſen die Zuhörer der Lehre gewiß werden.

  • O. 65, 59 margin
  • O. 65, 59. 60 margin
  • Quart. 4, 203 margin

vol c, printed page 441 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0441_PA441

6. —

6. Man ſoll nicht forrwährend volemiſieren, auch nicht die ganze Predigt damit zubringen.

  • Ma. 18, 257 margin
  • Ma. 18, 257. 8, 285 margin

vol c, printed page 441 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0441_PA441

7. —

7. Die ſalſchen Lehrer mit Namen zu nennen, iſt mit. unter unvermeidlich, oft aber auch unweiſe. Über No- minalelenchus ſ. Seite 5902. die falſche

  • Il. 76, 76 margin
  • Il. 76, 76. 77 margin
  • Theol. 8, 181 margin

vol c, printed page 441 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0441_PA441

8. —

8. Beſondere Vorſicht iſt nötig, wenn man Lehre einer Nachbargemeinde ſtraft.

No citation printed with this thesis.

vol c, printed page 441 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0441_PA441

9. —

9. Die Widerleaung muß geſchehen 1. nicht mit Ausſprüchen der Väter— Autoritä⸗ tenpolemik iſt unfruchtbar, unlutheriſch und ärger⸗ lich. Abhandlung: Über Autoritätenpolemik. Quart. 6. 206—220: 2. mit klaren, dentlichen Vibelſtellen. Dazu kann noch kommen der Beweis von der Gottloſigkeit und Schädlichkeit einer Lehre. Jede Lehre, die Gott nicht alle Ehre gibt oder zur Sicherheit verführt, muß falſch ſein. Ehre 650. gründlich und ſchla.

  • Quart. 6. 206—220
  • Quart. 6, 208 margin
  • Ma. 8, 285 margin
  • Pi. Hom. 291 margin
  • Ma. 18. 256 margin
  • Ma. 18. 256. 2 margin
  • Ma. 18. 256. 2. 187 margin

vol c, printed page 441 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0441_PA441

10. —

10. Die Widerlegung ſei kurz 0 bn Kalt und faul widerlegen heißt zweimal beſtäigen. 1. Das Strafen der falſchen Lehre ſoll mit Sanftmut neſchehen. Es ſoll geeianet ſein, Kinder Gottes aus dem bodenirrgläubigen Lager herauszuführen. Wir ſollen hen daß auch wir den alten Adam noch an uns haben. die Anm. a. Unſere Polemik richtet ſich nicht gegen Perſon. Der Perſon freund, der Sache feind. Anm. b. Zu meiden ſind darum alle Schimpfreden, Krünkungen. Verleumdungen, perſönlichen Anariffe, Sarkasmus. — Eine unchriſtliche Polemik, die auz Hochmut, Ehrgeiz fließt, iſt ein Greuel vor Gott. Na. 6, 222. — Ohioiſche Polemik ſtrotzt manchmal von de 83. 20. Verunglimpfungen. L. W. 52, 159. 160. Str. 82. 39. Anm. c. Unter Umſtänden iſt es freilich das bein. die falſche Lehre der Gegner lächerlich zu machen.

  • Ma. 6, 64 margin
  • Syn. 1908, 31 margin
  • Syn. 1908, 31. 29 margin
  • Pi. Hom. 300 margin
  • Ka. 98, 33 margin
  • Ka. 98, 33. 34 margin
  • Ma. 8. 285 margin
  • Ma. 8. 285. 2, 187 margin
  • Ma. 8. 285. 2, 187. 188 margin
  • Ma. 8. 285. 2, 187. 188. 8, 187 margin
  • L. W. 52, 159
  • L. W. 52, 159. 160
  • Luth. 4, 40 margin
  • Pi. Som. 299.

vol c, printed page 441–442 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0441_PA441

12. —

12. Manchmal muß die Widerlegung auch mit ſcher⸗ ſen Worten geſchehen. Die Verteidigung muß ſo tpitr ſein als der Angriff. Chriſtus und die Apoſtel brauchen mitunter ſcharfe Worte: Otterngezüchte, Heuchler u. ſd Wäre Luther ein Leiſetreter geweſen. Ma. 2, 91. 92. gäbe es heute keine lutheriſche Kirche. Syn. 82, 44. Ei. fer und Milde vertragen ſich. Ma. 2, 90. 91. Über Detd heit der lutheriſchen Polemik L. W. 19, 45.

  • Ma. 2, 91
  • Ma. 2, 91. 92
  • Syn. 82, 44
  • Ma. 2, 90
  • Ma. 2, 90. 91
  • L. W. 19, 45
  • L. W. 14, 92 margin
  • L. W. 14, 92. 93 margin
  • Luth. 4, 131 margin
  • Luth. 4, 131. 132 margin

vol c, printed page 442 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0442_PA442

13. —

13. Unehrlichkeit gegen den Gegner iſt gegen as athte Gebot. Man darf auch dem Gegner keine fremde Me— nung unterſchieben.

  • Ma. 2, 186 margin

vol c, printed page 442 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0442_PA442

14. —

14. Zu unterſcheiden iſt zwiſchen Verführern und Ver— führten, zwiſchen ſolchen, die ſchon ein und abermal der⸗ mahnt ſind, und ſolchen, bei denen dies nicht der Fall it. zwiſchen ſolchen innerhalb der Gemeinde und ſoltken außerhalb derſelben. Anm. Was man zu erwarten hat, wenn man dieIfal⸗ ſche Lehre ſtraft ſ. unter Kreuz 5852. 33. Strafen der Sünde. Das Strafen der Sünde ii notwendig wegen der Gottloſigkeit des Lebens. Gründe. warum man ſtrafen ſoll ſ. Paſtor § 14 d. über Art und Weiſe der Beſtrafung iſt zu merken: a. Die Sünden gegen die erſte Tafel ſind als die reßun Hauptſünden zu ſtrafen. Beſonders zu ſtrajen ſind 1. die Sünden unſerer Zeit und die. von denen den Zuhörern Gefahr droht. Wer ſoll daaegen zen⸗ gen, wenn wir es nicht tun? Wenn das Salz dumn wird, womit ſoll man ſalzen? 2. die Sünden, die von der Welt für Tugenden ongeſehen werden und denen man den Mantel de— Unſchuld umhängt. b. Die Veſtrafung muß aus dem Geſetz genommen morden, aber die Veſſerung kommt allein aus dem Eder⸗ gelium. c. Die Beſtrafung ſoll geſchehen 1. ohne alle Leidenſchaft. Es ſoll nichts Tleiiß. liches mit unterlaufen. Harte, bittere Worte ſind ꝛn meiden. Theol. 8, 181. 182. Die Kanzel iit nitt der Ort zur Rache für perſönliche Unbill. Neh W. 36. 37: 2. freundlich, in gewinnender Weiſe. Die duhz. ror miiſſen werken, daß die Worte aus Liebe ſlieien. Ma. 18. 257: 3. ohne Anſehen der Perſon. unparteiiſh der Vaſtor ſoll nicht bloß die Sünden der Armen ſtrafen. ſondern auch die der reichen Klaſſe; 4. nicht mit ſchönen rhetoriſchen Worten, ſondern ſchlicht und einfach; 5. im Verhältnis zur Sünde. Aus Mücken macht man keine Elephanten. Zu unterſcheiden iſt Bosheit und Schwachheit; 6. mit Maß. Wenn der Paſtor fort und fort ſchilt, werden es die Leute zuletzt gewöhnt. Man ſoll nicht eine ganze Predigt damit zubringen. Palm. 594; 7. mit Vorſicht. Dies gilt beſonders von Sünden gegen das 6. Gebot und von Sünden gegen die Perſon des Paſtors; 8. mit großer Geduld, wenn es nicht gleich vor. wärts gehen will. Auf einen Hieb fällt kein Baum. Anm. a. Hüten ſoll ſich der Paſtor, daß er 1. niemand auf der Kanzel inſonderheit ausmalt oder auf jemand ſtichelt. Keine Privatſeelſorge von der Kanzel; 2. nicht Sünden, die begangen ſein ſollen, auf bloßes Gerücht hin ſtraft. Der Paſtor ſoll nicht allen Klatſch, den er in der Woche gehört hat, auf die Kanzel bringen. Anm. b. Mildern kann der Prediger die Strafe, wenn er J. ſich ſelbſt mit einſchließt; cgommunicatio; 2. das Urteil den Zuhörern ſelbſt überläßt. Anm. c. Muß ein Paſtor Sünden öffentlich ſtrafen, ſo 1. warte er, bis ein paſſender Tert kommt. Bedenklich iſt die Waͤhl eines Freitertes für eine Straf predigt; 2. bereite er ſich gerade auf den Teil ſeiner Predigt beſonders vor: 3. prüfe ſich, ob er in ſeinem Gewiſſen frei von „ ſolcher Sünde iſt. Anm. d. Für Studenten und Gaſtprediger ſchickt ſich das Strafen ſpezieller Sünden in den Gemeinden nicht. Anm. e. Die Bibel iſt das größte Strafbuch der Welt. Dabei handelt es ſich um Ausführung aus dem Verderben der Sünde. — Wie hat Chriſtus geſtraft! Ma. 19, 143. Anm. f. Wer das Strafen unterläßt, ladet ſchwere Schuld auf ſich. Geſchichte: Du verfluchter Piaffe gehſt auch mit. Walth. Geſ. u. Ev. 1, 52. 53. — Urlſperger Na. S. 253. 254. Einwand. Der Paſtor ſoll beim Evangelium bleiben. „. Die Ermahnung. Der pädeutiſche Gebrauch des ortes Gottes. Durch die Bekehrung wird der Menſch an Chriſt und als ſolcher ſoll er nun weiter zum Guten mogen werden. Die Ermahnung a. hat es nur mit Chriſten zu tun: b. ſoll geſchehen nicht geſenlich, ſondern evangeliſch. Vöm. 12, 1: durch die Barmherzigkeit Gottes. Nicht das Geſetz, ſondern das Evangelium allein gibt Ken L. W. 35, 177. 178. — Auch die ganze Art und Vet ſoll demgemäß ſein: eine freundliche Erinnerung. Eir Frageform: Warum wollt ihr ſterben in euren Sünden Anm. Etliche Winke: 1. Die in der Schrift aufgezeichneten Geſchchn bieten reichen Stoff dafür. 2. Man weiſe hin auf Gottes Gebot, auf die A wendigkeit, Nützlichkeit der guten Werke, auf gin Exempel. 3. Das Ziel iſt nicht das bloße, äußerliche Ben ſondern Förderung des inwendigen Menſchen. 4. Rückſicht iſt zu nehmen auf Stellung, Brr. u. ſ. w. der Zuhörer. Vor reichen Leuten ben man nicht über das Erdulden der Armut zu reder 35. Troſt. Chriſten ſollen getröſtet werden, beionder in der Zeit der Anfochtung, daß ſie nicht in Schwenen verſinken. Auch durch die Gebrechen der Chriſten der man ſich nicht, davon abhalten laſſen. Paſt. 89. 2 Troſt muß reichlich geivendet werden, feſt und unerkr. terlich ſein. Ma. 2, 314. Stoſf dazu bieten die göttlichen Verheihr en, S iite dan de r Barmherziakeit Gottes und L⸗ Wobltoten (Hriſti. Wottes Willen und Vorſehung, Nuter Zwoeck der Anſechtung u. ſ. w. Amn. h. Slor irnend eine Lehre (Gnadenwablslen ſo ausleat, deſzſüch die Chriſten derſelben nicht tröſten nen, legt ſie falich aus. Amplifikation. 36. Das Thema der Predigt muß nun weiter er“ neführt werden. Ein Meiiter im Ausmalen war Ltin. Ma. 7. 384. Hierher gehört a. Individnaliſieren. Vergl. Spurgeon. Ma. 5. 2 b. Spezialiſieren; .Ihuſtrieren — 1. durch und Gleichniſſe aus der Nur z. VB. 2 Sann. 1—7: du biſt der Mann. M Anccorie ſ. 1127 2. durch (oſchichten, wenn man es geſckich tu⸗ ſteht. Geſchichten ſind aber ſelten und „eum ſ— dicia“ zu gebrauchen. Am beſten ſind bibliſche é ſchichten. Über Benutzung der Kirchengeſchitte“ W. 3. 321 326; 3. durch Aus ſprücke aus den Schriſten der a Doch bringe man nicht zu viel davon. Anm. Zitaten aus Profanſkribenten, heidrükr Mit Philoionben. deutſchen oder engliſchen Dichiern (Te— 3. 250½ ſolle mon die Zeit nicht verlieren, obwotl e nach Panli Vorbild unter Umſtänden geſchehen kann. d. Widerlegung praktiſcher Einwürje. Alle Hirde dem Wege geränmt. alle Ausilücht niſſe müſſen aus Entichuldigungen genommen werden. e. Gewiſſensprüfung. Prüfe dich! Wie ſteht es mit uns? Müſſen wir nicht bekennen u. ſ. w.? Anm. a. Oft wird es an Stoff nicht fehlen. Es iſt ielleicht mehr zu überlegen, was man von dem allen neglaſſen muß, als was man bringen will. Unm. b. Wir ſollen das Thema erſchöpfen. Dazu gebört nicht, daß wir alles bringen, was wir finden, ſon dern daß wir unſer Thema erklären und beweiſen. Die Kaſualrede. 7. Die Kaſualrede a. ſollte einen Text haben. Gut iſt es, venn der Paſtor ſich beizeiten ein Verzeichnis von Vibelhellen anlegt, die ihm beim Studium der Schrift für Kainaliälle paſſend erſcheinen. Ma. 20, 61. 62. Anm. a. Große Sorgfalt iſt nötig bei der Tertwahl jür Kaſualreden. Schön iſt es, wenn der Paſtor ſchon mit dem Tert die rechte Saite anzuſchlagen verſteht. Anm. b. Hat ein Chriſt ſich ſeinen Leichentert oder Trautert ſelbſt gewählt, ſo wird der Paſtor, wenn tum“ lch, ſolchen Wunſch gern erfüllen, aber im allgemeinen befördere er dieſe Sitte nicht. Der Paſtor iſt es, der den Text wählen ſollte; bmuß zum Kaſus paſſen. Der Paſtor ſoll nicht bei allgemeinen Wahrheiten ſtehen bleiben, ohne auf den vorliegenden Fall Bezug zu nehmen, auf der andern Seite aber darf ſich die Kaſualrede auch nicht von Anfang bis zu Ende mit Perſönlichem beſchäftigen. 38. Zu den Kaſualreden gehören a. Veichtreden. Aufgabe derſelben iſt, uns lebendig an unſere Sündhaftigkeit zu erinnern und aufniordern, Buße zu tun und dies alles als Vorbereitung zm Genuß des Abendmahls. Die Veichtrede muß den Inhörern angepaßt ſein. Cal. 94, 61; b. Taufreden. Die Taufrede iſt entbehrlich. Doch gibt es Gelegenheiten, z. B. bei Haustaufen oder Taufen von Erwachſenen, wo man eine Taufrede halten kann und vielleicht ſollte. Der Inhalt der Taufrede wird im I. Hauptſtück des Katechismus angegeben. Doch ſollte man auch Bezug nehmen auf die Verpilichtung der Eleern und Paten. Ein Tert ſollte zu Grunde liegen; 5 Hochzeitsreden. Reſerat über Hochzeitsreden L. W. 21, 81—85. Vergl. Trauung: d. Leichenreden. der Inhalt des Tertes muß dem Todesſall entſprechen. Pi. Hom. 31. 32. Texte nie dieſe: Ich habe einen guten Kampf gekämpft oder: Chriſtus iſt mein Leben u. ſ. w. ſind nur dann am Platze, wenn es als Vekenntnis des Verſtorbenen angeſehen werden kann. Palm. 392. 393. em a. Die Leichenrede ſoll nicht hinauslaufen auf 1. Lobhudelei. Mit Seligpreiſung des Lr. ſtorbenen ſei man ſehr vorſichtig und ſparſam. k. ſonders wenn der Tote erſt auf dem Sterbeden 8 Gottes Wort verlangt hat; 2. Schimpferei. Wir haben nicht die ilt. Sünden öffentlich zu machen, die nicht öffentlith iin Anders ſteht es mit öffentlichen Sünden. Ma! Anm. b. Zu Kaſualreden im weiteren SZinn km! man auch rechnen alle Predigten, die bei beſonderen “ legenheiten gehalten werden, z. B. 1. Antrittspredigten. Dieſe mihn Bezug nehmen auf das neue Verhältnis. Der Ru tor aber handelt unweiſe, wenn er dabei von un rungen und Veränderungen redet, die er zu maten geſonnen ſei, Verſprechungen macht, zu denenenn nicht von Amts wegen verpflichtet iſt. Auch hieen ſich vor allzuſcharfen Redensarten und Drohumen gegen die Gemeinde, ſowie Lobeserhebungen ut ſeine Perſon. — Läßt ſich die Perikope nich z. Grunde legen, ſo gibt es Freiterte genug für dr Gelegenheit. S. Ordination; 2. Paſtoralpredigten. Die Paſoralhr. digt ſoll keine Miſſionspredigt ſein, ſondern dr Paſtoren ihre Sünden, beſonders auch die Amtzüin. den, vor Augen führen, den Troſt des Evanzen bringen und zur Heiligung ermahnen. Aufſchreiben der Predigt. 39. Der Paſtor ſoll ſeine Predigt, wenn itgend nid lich aufſchreiben. Gründe dafür ſind: a. Aufſchreiben der Prediqt bringt Ordnung in n. Gedanken. Quart. 1, 86. L. W. 21. 240. b. Was ſchriftlich vorliegt, kann man viel beſſer r⸗ fen als das bloß Meditierte. Korrekturen und Ernen zungen können angebracht werden. c. Nur ſo erlangt man die Gewißheit, daß man Gottes Wort vrediat. d. Der Paſtor lernt auf dieſe Weiſe, ſeine Eedarkr deutlich auszudrücken. e. Es gibt die nötige Sicherheit für den Vortrag. f. Aufſchreiben iſt eine Stütze für das Gedächtmis. g. Das Aufgeſchriebene kann man ſpäter wiedet n. Notfall benutzen. h. Wird man mißworſtanden, ſo kann man ſein Nuns⸗ ſkriyt hervorholen und zeigen, was man geſagt hat. Anm. a. Das Aufſchreiben der Predigt iſt nötin. r rechten Begriffe und Vorſtellungen ſtehen uns nich. 1 genug zur Verfügung. Wer ſich auf ſeine Redefttnr keit verläßt, wird ein frommer Schwätzer. L. V. 3 Anm. b. Das gilt ganz beſonders für Anfänger. K ſpäteren Jahren kann man ſich vielleicht etwas davon losmachen und ſich damit begnügen, daß man die Hauptſachen aufſchreibt. Doch iſt das völlige Ausſchreiben im; mer das Sicherſte und Beſte. Anm. c. Kann man im Notfall die Predigt nicht völlig aufſchreiben, dann notiere man ſich die Hauptpunkte, vräge ſie ſich feſt ins Gedächtnis, ſchüttele aber niemals eine ganze Predigt aus den Armeln. Anm. d. Aufſchreiben iſt eine ſaure Arbeit, aber ſollte der Paſtor das nicht tun im Bewußtſein ſeiner hohen Verantwortung? Einwand. Eine ſo ausgearbeitete Predigt werde die Geſtalt eines Kunſtwerkes annehmen und den Prediger an der freien Bewegung hindern. — Hat er aber die Predigt gut durchdacht, ſollte es ihm dann an Wärme fehlen, wenn er ein gläubiger Chriſt iſt? Anm. e. Allerlei Winke: 1. Beim Aufſchreiben der Predigt ſtelle ſich der Paſtor ſeine Gemeinde immer vor Augen. 2. Immer dieſelbe Form des Papieres und die⸗ ſelbe Seitenzahl beibehalten, lehrt uns das rechte Zeitmaß der Predigt gewinnen. 3. Schreibe ſchön und ſauber. Es ſpart beim Le⸗ ſen Verdruß. 1. Große Dienſte leiſtet die Stenographie. Jeder Paſtor ſollte ein Stenograph ſein. Anm. f. Beſtimmte Regeln über Herſtellung des Manuſkriptes zu geben, die für alle paſſen, iſt ſchwer. Jeder erlennt bald, wie er es herſtellen muß, ſodaß es ihm am beſten Dienſte leiſtet. Anm. g. Manchmal geſchieht es, daß der Paſtor im Vortrag dennoch Worte einfügt, die nicht im Manuſkript ſtehen und ſolche, die drin ſtehen, ausläßt. Gott hat alles in ſeiner Hand und oft ſeine beitimmten Abſichten dabei. 40. Memorieren. Die aufgeſchriebene Prodigt ſoll man bejonders in den erſten Amtsjahren, wo immer möglich, wörtlich memorieren. Spener hat ſeine Predigten wörtlich gelernt bis an ſeinen Tod. Ma. 17. 126. 127. Doch iel man auch beizeiten an die Tage denken, wo das Me. morieren nicht mehr ſo gehen will. Man tut gut, wenn man ſich in ſpäteren Jahren nicht ſo ſklaviſch an das Manufkript bindet. Anm. a. Das Auswendiglernen der Predigt iſt nicht o ſchwer, vorausgeſetzt, daß man ſie ſelbit gemacht, aut durchdacht und wohl geordnet hat. Verſuch es nur! Ma. 29. 158. Durch übung erlangt man Fertigkeit, ſodaß man die Predigt vielleicht bloß dreimal überleſen muß. Na. 7, 127. 6, 2ʃ9. Anm. b. Das vollſtändige Auswendiglernen verleiht dem Vortrag Sicherheit, dient dazu, meditierend ſich mehr and mehr in den Gegenſtand zu vertieſen und iſt ein Untrieb, nicht zu ſpät an die Ausarbeitung der Predigt zu gehen. Anm. e. Winke für das Auswendiglernen. 1. Lerne die Predigt nicht ſklaviſch wie Schul +* kinder einen Pſalm, ſodaß du ſtecken bleibſt, wenn ein Wort ſehlt. 2. Präge Dispoſition, Gedankengang, Sinn und Ausdruck genau ein. 3. Schon beim Schreiben der Predigt unterſtreiche Stichwörter, laß Anfangsworte beſonders herdortee ten, mache die Teile kenntlich durch Zwiſchenrämne, Zeichen am Rand u. ſ. w. Mnemonik. Ma. 5. 349. f 350. — Winke, das Gedächtnis zu erhalten Vi. Hom. 125. — 1. Die befte Zeit iſt vielleicht am Sonnabend irüh etliche Stunden. Mach dich auf etliche Stunden los von allen andern Beſchäftigungen. ö Anm. d. Doch laſſen ſich wenig allgemeine Ratſchläe für Auswendiglernen geben. Jeder findet ſelbſt aus, was ſein Gedächtnis am beſten unterſtützt. 11. Ableſen der Predigt. Auf keinen Fall ſollte der — Nur Notfälle ſind zu f Paſtor ſeine Predigt ableſen. entſchuldigen. Ma. 1. 87. Für das Ableſen der Pre digt gibt es keine Entichuldiaung für einen Paſtor der l. Zeit hat. Ma. 21. 381. Kann der Paſtor ſeine Ire. digt ſelbſt nicht behalten, wie ſollen es die Leute tun können! Ma. 17, 32. Das Manuſfkript iſt nur ſur Quart. 4, 89. — Viele Sekten. das Studierzimmer. prediger leſen ihre Predigten ab. L. W. 57, 88. a. Das verträgt ſich nicht mit dem Weien und Zwet der Predigt. Predigen und Predigt ableſen iſt ebenio wenig dasſelbe als Prophezeinngen leſen prophezeien 11 b. Die abgeleſene Predigt macht nicht ſolchen Einden wie die freie Predigt. Sie verliert an Lebhaftigkeit und dringt nicht ſo zu Herzen. ‚ c. Ableſen jſetzt den Paſtor der Verachtung ſeiner g3. hörer aus. Er wird entweder als unjähig oder ſan angeſehen. Er ſcheint ſeine Predigt nicht ſelbit gemagt zu haben. * d. Wir können die Leute nicht für Leiegottesdiend b. geiſtern, ſelbit wenn Luther oder Walther geleſen in Lieber blieb eine Gemeinde ein ganzes Jahr vakant. daß ſie einen Paſtor berief. der ablas. Ma. 29, 15⁸ Kurioſum wird es angeſehen. daß eine Gemeinde da Ableſen verlangto. Ma. 1. 119. aſtor e. Zum Ableſen braucht man überhaupt keinen Paſtor das kann jeder zn Haus. Anm. Wer Predigten vorleſen will, ſollte lieber keine mehr ausarbeiten, ſondern zurückgehen aun Poſtillen. det Einwand. Ich benutzte das Manufkrivt ſo au 0 u· Kanzel, daß die Lente es gar nicht merken. —Iu r· ſcheſt dich. Das häuſige Hinſchielen bleibt nicht i borgen. Dazu das Umblättern der Seiten. Sobabtu nutuna des Mannſkripts oder einer Skizze oder Zettels auffällig wird, tritt Störung ein. Das it, man gewöhnt ſich nichts dergleichen an. — Lieber genz ableſen und dann guut vorleſen, wenn es nicht anders gehen will. Ma. 6, 251. Der Vortrag. 42. Der Vortrag macht die Predigt nicht erſt kräftig. Redneriſche Vegabung, ein glänzendes Feuerwerk, tut es nicht. Der Inhalt iſt die Hauptſache. Was nützt ein anter Vortrag, wenn man nichts vorzutragen hat? Anm. Doch ſoll man auch nicht zu wenig vom guten Vortrag halten. Auch auf den Vortrag kommt viel an. Durch allerlei Unarten kann die Andacht geſtört werden. Darum ſoll der Paſtor 1. auch auf den Vortrag den möglichſten Fleiß verwenden. 2. alles meiden im Vortrag, was den Segen hin- dern könnte. 3. Eigenſchaften cines guten Vortrages. Der Vor— trag ſoll ſein a. laut genug. Unangenehm iſt es, wenn der Paſtor 1. zu leiſe ſpricht, daß man nicht alles verſtehen kann. Es gibt auch Schwerhörige faſt in jeder Ge⸗ meinde. Anm. Wer eine leiſe Stimme hat, kann ſie aus⸗ bilden. indem er ſich jeden Tag im Lautſprechen übt. Wer ſelten laut ſpricht. wird ſchnell ermüden. Suche das Brauſen des Windes zu übertönen; 2. zu laut und übermäßia ſchreit, daß einem die Ohren wehe tun. Die Zuhörer wollen nicht ange— ſchrieen, ſondern angeredet werden. Anm. a. Die Lente urteilen vielleicht: Der kanns. ber einen bleibenderen Eindruck wird doch eine in Ruhe vorgetragene Predigt hinterlaſſen. Anm. b. Urſache vom Schreien ſind oft Worte, wo nichts dahinter iſt, ungenügende Vorboreitung. Der Wa— gen macht viel Geraſſel, weil er leer iſt. Anm. e. Durch übermäſiges Anſtrengen wird die Stimme unnatürlich. In einem großen Raum, wo be— oondere Kraftanſtrengung nötig iſt, macht ſich eine mit mittlerer Kraft geſprochene Stimme eher verſtändlich, als ein übertriebenes Schreien. Anm. d. Predigt jemand in einer fremden Kirche, ſo s gut., wenn er vorher die Akuſtik vrüft. „Anm. e. Ein Fehler iſt zu große Unaleichheit der Summe, indem etliche Worte herausgedonnert und an— dere wieder ſo leiſe geſprochen werden, daß man ſie nicht derſteht; b.deutlich, daß man jede Silbe von Anfang bis un Ende der Predigt verſtehen kann. Fehlt die Deutlicheit, ſo hilit auch das laute Sprechen nichts. Darum nuß der Paſtor auch darauf großes Gewicht legen. Durch übung läßt ſich viel erreichen: c. nicht zulangſam undnicht zuſchnell 1. Spricht der Paſtor zu ſchnell, als ob jemn mit der Peitſche dahinter ſtünde oder wie ein MIx⸗ regen daherfährt, ſo verſpricht er ſich leicht und E Leute können nicht folgen. Anm. Sprich langſam‘ Ma. 27, 382. 12.28, 25, 35. 30, 318. 7, 157. 8, 320. 2. 382. J 27. 28. 2. Zu langſames, ſchleppendes Sprechen it e⸗ müdend, oft ein Zeichen, daß der Paſtor Zeit g winnen will, um die folgenden Worte zu ſuchen. Anm. Abwechſelung iſt zu empfehlen, langſam, wen man lehrt, ſchneller, wenn man das Gemüt bewegen wil dnatürlich. Rede, wie du biſt. Alles affeltirn Weſen iſt vom übel. Anm. Kanzelton iſt ein unnatürliches Reden, wen man auf der Kanzel ſteht. Der Kanzelton verſcheuckt d. Gäſte. Er kann vermieden werden, wenn Zwesk urd Ziel der Predigt im Auge behalten wird und der Redner denkt und empfindet, was er ſagt; e. dem Inhaltentſprechend. Der Vornn muß ſich richten nach dem Gegenſtand, von dem man hn. delt. Es kommt darauf an, ob.es Lehre, Warnung, Tuit u. ſ. w. iſt; f. lebendig. Das Gegenteil davon iſt ſchlärm Der Paſtor muß von dem Gegenſtand, von dem er bm delt, begeiſtert ſein, dann wird er auch die Zuhoter mi unwiderſtehlicher Gewalt hinreißen. Walth. Gei. u. 6* 2, 104. Verlorene Predigten, die ohne alle Vewehn vorgetragen werden. Ma. 30, 320. — Paulus war b. bendig in ſeinem Vortrag. S. 1907, 26. Anm. Mit welcher Begeiſterung redeten die Abeſtl⸗ Wir können es ja nicht laſſen: — afließend. Es iſt eine Qual, zuzuhören, — der Paſtor am Stocken iſt. Was iſt zu tun, menn ſ ſtecken bleibt? Man kann das Vorhergeſagte an len, und wenn das nicht hilft, weiter gehen zum i Punkt, wenn auch der vorhergehende unvollendet ble 1 44. Einzelne Stücke, auf die beim Vortrag zu malhot a. Die Stimme. Iſt die Stinmne mandelber dann wird auch der Vortrag Einbuße leiden. Ti Stimme kann hrhei 1. verdorben werden durch ſchlechte Angewohnd ten, Rauchen, Alkohol u. ſ. w.: l 2. gepflegt werden durch Singen in Carlt. Sorge für Geſundheit des Körpers im allgemen u. ſ. w. Anm. a. Etliche Winke: 1. Befreie die innern Wände des Mundee Schleim, der ſpäter beim Sprechen in die S bänder kommen könnte. 2. Sorge für friſche Luft in der Kirche. cht inn 3. Härte den Hals ab und fürchte dich ni lich vor Erkältung. 4. Wer zu Halsentzündung neigt, dulde im Hauſe keinen Druck auf den Kehlkopf durch den Kragen. Anm. b. Skonomie der Stimme. Der Redner jollte nicht gleich bei der Einleitung mit aller Kraft ſeiner Stimme einſetzen. Doch muß ſich auch dieſe Regel richten nach dem Inhalt der Einleitung. Denke dir eine Oſterpredigt, die mit den Worten beginnt: Der Herr iſt auferſtanden, mit leiſer Stimme geſprochen! b.Ausſprache der Worteund Buchſtaben. Die Ausſprache muß rein und deutlich ſein. Ausſprache des „St“, 3. V. in Stab Ma. 8, 350, des „R“ Ma. 30, 316, der Vokale, beſonders des „A“ und „O“ Ma. 30, 315. 316. Pi. Hom. 440. 441. Nicht Läben für Leben L. M. 4, 378. Ma. 1, 247. 30, 316. Verſchlucken der Endſilben L. W. 4, 377. . Ma. 1, 247. 30, 317. Pi. Hom. 132. Hinüberziehen des Endkonſonanten zum An; jangsvokal des nächſten Wortes Ma. 30, 317. Alle ſolche Zehler ſind zu meiden. Ma. 7, 157. Anm. a. Der Prediger ſoll nicht herunterſteigen zum gewöhnlichen Volk und ihre verderbte Ausſprache oder Dialekt auf die Kanzel bringen. Anm. b. Auch die Betonung der Worte muß richtig ſein. Anm. e. Auf Erhaltung der Zähne ſollte jeder be ; dacht ſein. c. Die Pauſen. Pauſen 1. müſſen ſein. Reden ohne Pauſe iſt unerträglich. Pauſen ſind Kohlenſtationen zum Heizen der Lunge mit Sauerſtoff. Sie werden durch Interpunktions- eichen angegeben; emacht werden. 2. müſſen an der rechten Stelle g dem Sinn des Das Atemholen muß ſich richten nach Sates. Anum. Beherrſcht der Paſtor ſeinen Gegenſtand nicht, ſo entſtehen lange Pauſen, wo ſie nicht hingehören. d. Modulation der Stimme. Die Rede ſoll nicht eintönig, monoton hiniließen. Modulation der Stimme erhöht den Eindruck der Rede. verhindert das Ermüden der Stimme und der Zuhörer. Gal. 4. 20: 38. daß ich meine Stimme wandeln könnte. Ma. Anm. a. Die Modulation muß ſich richten nach In— und Sinn. Mit einem andern Ton wird man die Bußfertigen tröſten, mit einem andern Laſter ſtrafen. Anm. b. Sier helfen alle Regeln wenig. e. Geſten. Geſten ſollten gemacht werden. Das Unterlaſſen aller Geſten iſt ſtörend. Ma. 5, 256. Der Wie viel ſagt oft Prediger iſt kein totes Inſtrument. ein Vlick der Augen! Darum wollen die Leute den Paſtor auch ſehen. Die Geſten ſollen ſein 1. natürlich. Jeder Geſte muß eine innere Be · wegung des Gemites zu Grunde liegen, wenn ſie rein ſein ſoll. Zu meiden ſind daher alle gekün⸗ ſtelten, affektierten Geſten. Ma. 24, 287. P. Hom. 447. Das heißt aber nicht, daß man die nn⸗ türlichen Fehler und Angewohnheiten beibehalen müßte. Ma. 1, 315; 2. paſſend. Sie müſſen in Harmonie ſtehen nit dem Inhalt der Worte: 3. würdig. Die Kanzel iſt nicht der Ort für al. lerlei grobe, leichtſinnige Bewegungen. Lieber gar keine Geſten, als ſich lächerlich und verächtlich mo— chen. Der Paſtor iſt kein Schauſpieler. Anm. Wie ſtellen ſich manche Sektenprediger auf ihrer Platform an! Die Welt will betrozn ſein, dazu muß man Gebärden brauchen. Luther. Ma. 15, 352; 4. mäßig, nicht zu viel, nicht bei jedem Gedanlen, den man ausſpricht, beſonders nicht, wenn man et⸗ was ganz Einfaches ſagt. Ma. 8, 188. Anm. a. Über Stellung des Körpers, Haltung, Ausdruck des Geſichtes, Blick u. ſ. w. Pi. Hom. 450—ʃ55⁵. Der Paſtor ſoll die Zuhörer anſehen. Palm. 619. Anm. b. Über Geſten kann man nicht viel allgemeine Regeln aufſtellen, weil die Naturen ſo verſchieden ſind. Was dem einen wohlanſteht, ſteht dem andern übel an. Ma. 1, 314. Wer allerlei Regeln nachfolgen will, kommt in die Gefahr, afſektiert zu werden. Anm. c. Individualität des Paſtors. Jeder Paſtor hat beim Vortrag ſeine Eigentümlichkeiten. Daher kommt (s auch, daß die Gemeinde ſich an allen erbauen kam. Wer da meint, nach ihm werde kein Nachfolger beſtehen, wird bitter getäuſcht. f. Das Auftreten. Der eine geht dreiſt auf die Kanzel (und bleibt vielleicht trotz ſeiner Keckheit ſiekem, der andere betritt die Kanzel mit Furcht. Luther, Alaus Harms: Gott erhalte mir dieſe Furcht! Ma. 9, . Die Furchtſamen ſind die beſten. Ma. 3, 319. Anm. a. Die Furcht kann überwunden werden. Von Gedanken an ſeinen Beruf getragen, beſteige der Vaſr getroſt die Kanzel und tröſte ſich des göttlichen Veiſtan. dos. Anm. b. Nicht auf eigenen Fleiß, Studium, Geit vertraue der Paſtor, ſondern auf Gottes Hilſe. 1 Ret. 15, 10: von Gottes Gnaden. Anm. e. Darum wird auch ein rechter Prediger dor der Predigt Gott anrufen und ihn bitten, daß er ihn beiſtehe und die Herzen auftue. Dasſelbe nach der Vre⸗ digt: Auf eine gute Predigt gehört ein gut Gebet. Na. 9, 614. 5. 96. 2, 216. Pi. Hom. 353. 354. g. Fehler beim Vortrag. Viele Paſtoren he⸗ ben allerlei Fehler beim Vortrag. Manche nimmt mun erſt nach und nach im Amt an, weil niemand da iſt. der daranf aufmerkſam macht. Pi. Hom. 429. Mancher hat Fehler und weiß es nicht. L W. 4, 378. Na. I 2/8. — Der eine räuſyert ſich wie Juſtus Jonas, der andere ſpielt mit dem Taſchentuch u. ſ. w. Ma. 2. . Moſes war nicht beredt. Anm. a. Gott hat ſeine Gründe, warum er manchmal ſein Wort predigen läßt von Leuten mit mangelhaftem Vortrag. Es tritt um ſo deutlicher hervor, daß das Werk Gottes Werk iſt. Die Schwachheit dient oft dazu, den Diener in Demut zu erhalten. Anm. b. Hört man einen Prediger öfters, ſo verliert ſich allmählich manches, was einem zuerſt aufſtößt. Man gewöhnt ſich daran. Anm. c. Viele Fehler, auch große, ſchwere Fehler, können mit der Zeit überwunden werden. 1. Erwecke die Gabe Gottes, die in dir iſt. 2 Tim. 1, 6. Laß nicht außer acht die Gabe, die dir gegeben iſt. Beiſpiele: Luther Theol. 14, 53. Chem⸗ nitz Ma. 2, 286. 2. Laß deinen Vortrag von Amtsbrüdern auf Konferenzen und ſonſtwo oder von deiner Frau (borausgeſetzt, daß ſie dich nicht ſchon für vollkom— men hält) kritiſieren. Anm. d. Die Predigt am Samstag in der Kirche laut vortragen, wird dem Vortrag am Sonntag zugute kommen.

  • Theol. 8, 181
  • Theol. 8, 181. 182
  • Ma. 18. 257
  • Ma. 2, 149—151 margin
  • Ma. 24, 93 margin
  • Ma. 24, 93. 31, 910 margin
  • Ma. 24, 93. 31, 910 27, 222 margin
  • Ma. 24, 93. 31, 910 27, 222. 2, 314 margin
  • Ma. 24, 93. 31, 910 27, 222. 2, 314. 313 margin
  • Theol. 11, 115—130 margin
  • Pi. Hom. 301 margin
  • L. W. 12. 71 margin
  • L. W. 12. 71. 146 margin
  • L. W. 12. 71. 146. 18, 257 margin
  • Il. 92, 117 margin
  • Quart. 4, 203 margin
  • Ma. 18, 257 margin
  • Pi. Hom. 305 margin
  • Ma. 2. 314 margin
  • Cal. 89, 38 margin
  • Cal. 89, 38. 39 margin
  • Ma. 7. 28 margin
  • Pi. Hom. 306 margin
  • Ma. 19. 5l margin
  • Palm. 594
  • Palm. 594; 7
  • Ma. 19, 143
  • Ges. u. Ev. 1, 52
  • Ges. u. Ev. 1, 53
  • Ma. 2, 314 margin
  • Ma. 2, 314. 303 margin
  • Il. 92, 117 margin
  • Ma. 18, 257 margin
  • Pi. Hom. 305 margin
  • Pi. Hom. 305. 306 margin
  • Il. 92, 117 margin
  • Ma. 2, 92 margin
  • Ma. 2, 92. 93 margin
  • Past. 81 margin
  • Past. 85 margin
  • Ma. 8, 316 margin
  • Ma. 8, 316. 18, 257 margin
  • Quart. 4, 205 margin
  • Theol. 8, 182 margin
  • Theol. 8, 182. 183 margin
  • L. W. 12, 72 margin
  • L. W. 12, 72. 73 margin
  • Pi. Hom. 304 margin
  • Palm. 383 margin
  • Palm. 383. 590 margin
  • Palm. 383. 590. 591 margin
  • Quart. 4, 204 margin
  • Quart. 4, 204. 205 margin
  • Ma. 18, 257 margin
  • Ma. 18, 257. 258 margin
  • Ma. 18, 257. 258. 4, 384 margin
  • Ma. 18, 257. 258. 4, 384. 8, 319 margin
  • L. W. 12, 150 margin
  • Palm. 384 margin
  • Ma. 18, 258 margin
  • Pi. Hom. 301 margin
  • Pi. Hom. 302 margin
  • Cal. 89, 38 margin
  • Ma. 2, 281 margin
  • Ma. 2, 281. 282 margin
  • Quart. 4, 197 margin
  • Quart. 4, 197. 198 margin
  • Wis. Syn. 76, 15 margin
  • Il. 1904, 23 margin
  • Jo. 86, 22 margin
  • Ma. 27, 280 margin
  • Pi. Hom. 332 margin
  • Cal. 89, 39 margin
  • L. W. 12, 146 margin
  • L. W. 12, 146. 74 margin
  • Past. 86 margin
  • Past. 87 margin
  • Ma. 24, 93 margin
  • Pi. Hom. 308 margin
  • Theol. 8, 176 margin
  • Theol. 8, 176. 177 margin
  • Ma. 18, 258 margin
  • Ma. 18, 258. 13, 320 margin
  • L. W. 35, 177
  • L. W. 35, 177. 178
  • Past. 89
  • Past. 2
  • Ma. 2, 314
  • Ma. 7. 384
  • Ma. 5. 2
  • Quart. 5, 93 margin
  • Quart. 5, 93. 94 margin
  • Past. 87 margin
  • Past. 88 margin
  • Pi. Hom. 309—311 margin
  • Ma. 8, 286 margin
  • Pi. Hom. 292 margin
  • Ma. 8, 286 margin
  • Ma. 8, 286 margin
  • Ma. 18, 258 margin
  • Ma. 18, 258. 24, 93 margin
  • Ma. 18, 258. 24, 93. 27, 281 margin
  • Ma. 18, 258. 24, 93. 27, 281. 282 margin
  • L. W. 12, 76 margin
  • L. W. 12, 76. 132—134 margin
  • L. W. 12, 76. 132—134. 148 margin
  • L. W. 12, 76. 132—134. 148. 37, 297 margin
  • Pi. Hom. 313 margin
  • Pi. Hom. 313. 314 margin
  • Pi. Hom. 313. 314. 316 margin
  • Past. 88 margin
  • Ma. 8, 317 margin
  • Past. 89 margin
  • Ma. 18, 259 margin
  • Palm. 492 margin
  • Palm. 492. 405 margin
  • Palm. 495 margin
  • Palm. 495. 525 margin
  • Ma. 28. 118 margin
  • Ma. 28. 118. 8, 319 margin
  • Ma. 28. 118. 8, 319. 16, 288 margin
  • Pi. Hom. 264 margin
  • Ma. 10, 21 margin
  • Ma. 10, 21 213 margin
  • Syn. 81, 6 margin
  • Ma. 8. 246 margin
  • Ma. 8. 246. 2 margin
  • Ma. 8. 246. 2 251 margin
  • L. W. 12 margin
  • Pi. Hom. 265 margin
  • Pi. Hom. 265. 110 margin
  • Ma. 20, 61
  • Ma. 20, 61. 62
  • Cal. 94, 61
  • L. W. 21, 81—85
  • Pi. Hom. 31
  • Pi. Hom. 31. 32
  • Palm. 392
  • Palm. 392. 393
  • Pi. Hom. 318 margin
  • Ma. 3, 124 margin
  • Ma. 3, 123 margin
  • Ma. 32, 29—32 margin
  • Palm. 352—356 margin
  • Pi. Hom. 22 margin
  • Ma. 32, 60 margin
  • Ma. 32, 60. 61 margin
  • Pi. Hom. 391 margin
  • Pi. Hom. 391. 392 margin
  • Pi. Hom. 391. 392. 31 margin
  • Pi. Hom. 391. 392. 31. 38 margin
  • Ma. 32, 62 margin
  • Ma. 32, 62. 63 margin
  • Ma. 32, 58—62 margin
  • Ma. 32, 58—62. 2, 152 margin
  • Palm. 390 margin
  • Palm. 390. 391 margin
  • Ma. 33, 187—191 margin
  • Ma. 33, 187—191. 220 —22 margin
  • L. W. 8, 181— 184 Report on the Right Mean of the Lutheran Liturgy. margin
  • Palm. 365 margin
  • Palm. 365. 409— 114 margin
  • Ma. 32, 31—319 margin
  • Palm. 363 margin
  • Palm. 363. 406 margin
  • Pi. Hom. 31 margin
  • Palm. 361 —363 margin
  • Palm. 361 —363. 415—421 margin
  • L. W. 8, 339—343 A Contribution to the Improvement of the Editions of Luther's Works, Especially the Erlangen Edition. (Conclusion.) margin
  • Palm. 356—360 margin
  • Palm. 356—360. 421— 128 margin
  • Quart. 4, 205 margin
  • Quart. 4, 205. 206 margin
  • Quart. 1, 86
  • L. W. 21. 240
  • Ma. 1, 188 margin
  • Pi. Hom. 31 margin
  • L. W. 12, 10—12 margin
  • Past. 69–72 margin
  • Ma. 14, 93 margin
  • Ma. 14, 93. 188 margin
  • Ma. 14, 93. 188. 15, 61 —64 margin
  • Ma. 14, 93. 188. 15, 61 —64. 151—156 margin
  • Ma. 29, 255 margin
  • Ma. 29, 255. 9, 30 margin
  • Ma. 29, 255. 9, 30. 31 margin
  • Ma. 29, 255. 9, 30. 31. 1, 251 margin
  • Ma. 29, 255. 9, 30. 31. 1, 251. 59 margin
  • Ma. 29, 255. 9, 30. 31. 1, 251. 59. 60 margin
  • L. W. 21, 239 margin
  • L. W. 21, 239. 210 margin
  • Pi. Hom. 415 margin
  • Pi. Hom. 415. 43 margin
  • Pi. Hom. 412 margin
  • Pi. Hom. 412. 413 margin
  • Ma. 3, 20 margin
  • Pi. Hom. 114 margin
  • Pi. Hom. 114 margin
  • Ma. 3, 20 margin
  • Pi. Hom. 6 margin
  • Ma. 3, 20 margin
  • Pa. 6 margin
  • Pa. 6. 418 margin
  • Pa. 6. 418. 319 margin
  • Pa. 6. 418. 319. 3 margin
  • Pa. 6. 418. 319. 3, 50 margin
  • Theol. 8, 190 margin
  • Quart. 1, 91 margin
  • Quart. 1, 91. O margin
  • Past. 77 margin
  • Ma. 17. 126
  • Ma. 17. 126. 127
  • Ma. 29. 158
  • Ma. 6, 382 margin
  • Theol. 8, 190 margin
  • Ma. 29, 156 margin
  • Ma. 29, 156. 3, 318 margin
  • Theol. 8, 190 margin
  • L. W. 21, 240 margin
  • Pi. Hom. 413 margin
  • Pi. Hom. 413 margin
  • Pi. Hom. 412 margin
  • Pi. Hom. 412. 413 margin
  • Ma. 29, 157 margin
  • Ma. 29, 157 margin
  • Ma. 1, 59 margin
  • Quart. 4, 92 margin
  • Quart. 4, 92. 93 margin
  • Quart. 4, 92 margin
  • Ma. 10, 63 margin
  • Ma. 10, 63. 64 margin
  • Pi. Hom. 122 margin
  • Pi. Hom. 122. 423 margin
  • Pi. Hom. 122. 423. 413 margin
  • Ma. 29, 157 margin
  • Ma. 29, 157. 158 margin
  • Ma. 29, 157. 158. 3, 21 margin
  • Ma. 29, 157. 158. 3, 21. 318 margin
  • Ma. 29, 157. 158. 3, 21. 318. 8, 319 margin
  • Ma. 29, 157. 158. 3, 21. 318. 8, 319. 24, 286 margin
  • Ma. 29, 157. 158. 3, 21. 318. 8, 319. 24, 286. 9, 216 margin
  • Ma. 29, 157. 158. 3, 21. 318. 8, 319. 24, 286. 9, 216. 247 margin
  • Ma. 29, 157. 158. 3, 21. 318. 8, 319. 24, 286. 9, 216. 247. 6, 350 margin
  • Ma. 29, 157. 158. 3, 21. 318. 8, 319. 24, 286. 9, 216. 247. 6, 350. 2, 158 margin
  • L. W. 19, 367 margin
  • L. W. 19, 367. 368 margin
  • L. W. 19, 367. 368. 21, 21 margin
  • L. W. 19, 367. 368. 21, 21. 12, 150 margin
  • Palm. 606 margin
  • Palm. 606. 607 margin
  • Ma. 9, 252 margin
  • Ma. 6, 345—347 margin
  • Ma. 1, 86 margin
  • Ma. 5. 349
  • Ma. 1. 87
  • Ma. 21. 381
  • Ma. 17, 32
  • Quart. 4, 89
  • L. W. 57, 88
  • Ma. 29, 15
  • Ma. 1. 119
  • Pi. Hom. 424 margin
  • Ma. 6, 349 margin
  • Ma. 6, 349. 5, 64 margin
  • Ma. 6, 349. 5, 64. 1, 85 margin
  • Ma. 6, 349. 5, 64. 1, 85. 24, 286 margin
  • Ma. 6, 349. 5, 64. 1, 85. 24, 286. 9, 252 margin
  • Ma. 6, 349. 5, 64. 1, 85. 24, 286. 9, 252. 6, 248 margin
  • Pi. Hom. 423 margin
  • Ma. 6, 349 margin
  • Ma. 6, 349. 29, 159 margin
  • Ma. 6, 349. 29, 159. 160 margin
  • Ma. 6, 349. 29, 159. 160. 1, 85 margin
  • Theol. 14,51 margin
  • Ma. 1, 86 margin
  • Ma. 1, 86. 8, 319 margin
  • Ma. 1, 84—86 margin
  • Pi. Hom. 425 margin
  • Ma. 6, 319 margin
  • Ma. 29, 158 margin
  • Ma. 29, 158. 159 margin
  • Ma. 29, 158. 159. 4 margin
  • Ma. 29, 158. 159. 4. 156 margin
  • Ma. 29, 158. 159. 4. 156. 157 margin
  • Ma. 29, 158. 159. 4. 156. 157. 24, 286 margin
  • Ma. 29, 158. 159. 4. 156. 157. 24, 286. 10, 256 margin
  • Ma. 29, 158. 159. 4. 156. 157. 24, 286. 10, 256. 351 margin
  • Ma. 29, 158. 159. 4. 156. 157. 24, 286. 10, 256. 351. 27, 381 margin
  • Ma. 29, 158. 159. 4. 156. 157. 24, 286. 10, 256. 351. 27, 381. 382 margin
  • Ma. 29, 158. 159. 4. 156. 157. 24, 286. 10, 256. 351. 27, 381. 382. 2, 158 margin
  • Ma. 29, 158. 159. 4. 156. 157. 24, 286. 10, 256. 351. 27, 381. 382. 2, 158. 6, 250 margin
  • Ma. 29, 158. 159. 4. 156. 157. 24, 286. 10, 256. 351. 27, 381. 382. 2, 158. 6, 250. 249 margin
  • Ma. 29, 158. 159. 4. 156. 157. 24, 286. 10, 256. 351. 27, 381. 382. 2, 158. 6, 250. 249. 18, 303 margin
  • Quart. 4, 89 margin
  • Quart. 4, 89. 90 margin
  • Theol. 14, 50 margin
  • Pi. Hom. 421 margin
  • Palm. 601—603 margin
  • Ma. 29, 157 margin
  • Ma. 29, 157. 158 margin
  • Ma. 29, 157. 158. 10 margin
  • L. W. 21, 241 margin
  • L. W. 21, 241. 20, 370 margin
  • Pi. Hom. 421 margin
  • Pi. Hom. 421. 422 margin
  • Ma. 1, 30 margin
  • Ma. 3, 22 margin
  • Ma. 3, 22. 10, 351 margin
  • Ma. 3, 22. 10, 351. 352 margin
  • Ma. 3, 22. 10, 351. 352. 1, 30 margin
  • Ma. 22, 383 margin
  • Ma. 22, 383. 384 margin
  • Ma. 22, 383. 384. 3, 61 margin
  • L. W. 21, 241 margin
  • Ma. 6, 25 margin
  • Ma. 6, 25 251 margin
  • Quart. 3, 90 margin
  • Ma. 6, 251 margin
  • Ma. 6, 251. 29, 159 margin
  • Quart. 4, 91 margin
  • Quart. 4, 91. 92 margin
  • Ma. 6, 251
  • Palm. 613 margin
  • L. W. 31. 36 margin
  • L. W. 31. 36. 37 margin
  • Pi. Hom. 418 margin
  • Pi. Hom. 418. 428 margin
  • W. 97, 86 margin
  • Ma. 27, 380 margin
  • Ma. 27, 380. 381 margin
  • Ma. 6, 287 margin
  • Ma. 6, 287. 288 margin
  • Ma. 21, 287 margin
  • Ma. 21, 287. 3, 318 margin
  • Ma. 21, 287. 3, 318. 18, 305 margin
  • Ma. 27, 382 margin
  • Luth. 6, 182 margin
  • Luth. 6, 182. 183 margin
  • Ma. 7, 157 margin
  • Ma. 7, 157. 1, 246 margin
  • L. W. 4, 376 Rambach on the Faults of Declamation in the Delivery of Sermons. margin
  • Ma. 30, 252 margin
  • Ma. 30, 252. 253 margin
  • Ma. 30, 252. 253. 255 margin
  • Pi. Hom. 431 margin
  • L. W. 4, 376 Rambach on the Faults of Declamation in the Delivery of Sermons. margin
  • Ma. 1, 246 margin
  • Ma. 1, 246. 284 margin
  • Pi. Hom. 426 margin
  • Ma. 30, 256 margin
  • Ma. 4, 28 margin
  • Ma. 4, 28. 29 margin
  • Ma. 4, 28. 29. 3, 191 margin
  • Ma. 30, 256 margin
  • Ma. 30, 256. 284 margin
  • Ma. 30, 256. 284. 285 margin
  • Ma. 30, 285 margin
  • Ma. 30, 285. 1 margin
  • Ma. 30, 285. 1. 246 margin
  • Ma. 30, 285. 1. 246. 4, 377 margin
  • Ma. 1, 284 margin
  • Ma. 1, 284. 30 margin
  • Ma. 1, 284. 30. 285 margin
  • Ma. 1, 284. 30. 285. 286 margin
  • Pi. Hom. 429 margin
  • Ma. 27, 382
  • Ma. 27, 382. 12
  • Ma. 27, 382. 12.28, 25
  • Ma. 27, 382. 12.28, 25, 35
  • Ma. 27, 382. 12.28, 25, 35. 30, 318
  • Ma. 27, 382. 12.28, 25, 35. 30, 318. 7, 157
  • Ma. 27, 382. 12.28, 25, 35. 30, 318. 7, 157. 8, 320
  • Ma. 27, 382. 12.28, 25, 35. 30, 318. 7, 157. 8, 320. 2
  • Ma. 27, 382. 12.28, 25, 35. 30, 318. 7, 157. 8, 320. 2. 382
  • Ma. 30, 320
  • Ma. 1, 284 margin
  • L. W. 4, 377 Rambach on the Faults of Declamation in the Delivery of Sermons. margin
  • Ma. 1, 247 margin
  • Ma. 1, 247. 30, 318 margin
  • L. W. 12, 151 margin
  • Ma. 30, 318 margin
  • Ma. 30, 318. 319 margin
  • Ma. 30, 318. 319. 1, 247 margin
  • L. W. 4, 377 Rambach on the Faults of Declamation in the Delivery of Sermons. margin
  • Pi. Hom. 439 margin
  • Ma. 8, 319 margin
  • Ma. 8, 319. 1, 282 margin
  • L. W. 12, 150 margin
  • Theol. 14, 51 margin
  • Theol. 14, 51. 52 margin
  • Pi. Hom. 442 margin
  • Ma. 17, 59 margin
  • Ma. 17, 59. 60 margin
  • Ma. 17, 59. 60. 124 margin
  • Ma. 17, 59. 60. 124. 11, 320 margin
  • Ma. 17, 59. 60. 124. 11, 320. 5, 355 margin
  • Ma. 17, 59. 60. 124. 11, 320. 5, 355. 1, 247 margin
  • Ma. 17, 59. 60. 124. 11, 320. 5, 355. 1, 247. 24, 287 margin
  • Ma. 17, 59. 60. 124. 11, 320. 5, 355. 1, 247. 24, 287. 18, 305 margin
  • Ma. 17, 59. 60. 124. 11, 320. 5, 355. 1, 247. 24, 287. 18, 305. 27, 383 margin
  • Ma. 17, 59. 60. 124. 11, 320. 5, 355. 1, 247. 24, 287. 18, 305. 27, 383. 3, 318 margin
  • L. W. 4, 377 Rambach on the Faults of Declamation in the Delivery of Sermons. margin
  • L. W. 4, 377. 12, 157 margin
  • Pi. Hom. 442 margin
  • Pi. Hom. 442. 430 margin
  • Pi. Hom. 439 margin
  • L. W. 12, 151 margin
  • Ma. 8, 320 margin
  • L. W. 4, 376 Rambach on the Faults of Declamation in the Delivery of Sermons. margin
  • Ma. 1, 246 margin
  • Ma. 24, 15 margin
  • Pi. Hom. 441 margin
  • Pi. Hom. 441. 442 margin
  • Ma. 3. 60 margin
  • Ma. 3, 319 margin
  • Ma. 3, 319. 30, 252 margin
  • Ma. 30, 254 margin
  • Ma. 30, 254. 252 margin
  • Pi. Hom. 427 margin
  • Ma. 30, 254 margin
  • Ma. 30, 254 margin
  • Pi. Hom. 433 margin
  • Pi. Hom. 433. 434 margin
  • Ma. 30, 255 margin
  • Ma. 8, 350
  • Ma. 30, 316
  • Ma. 30, 315
  • Ma. 30, 315. 316
  • Pi. Hom. 440
  • Pi. Hom. 440. 441
  • Ma. 1, 247
  • Ma. 1, 247. 30, 316
  • L. W. 4, 377 Rambach on the Faults of Declamation in the Delivery of Sermons.
  • Ma. 1, 247
  • Ma. 1, 247. 30, 317
  • Pi. Hom. 132
  • Ma. 30, 317
  • Ma. 7, 157
  • Ma. 5, 256
  • Ma. 30, 255 margin
  • Pi. Hom. 433 margin
  • Ma. 30, 256 margin
  • Pi. Hom. 431 margin
  • Ma. 30, 286 margin
  • Ma. 30, 286. 287 margin
  • Pi. Hom. 434 margin
  • Pi. Hom. 434. 435 margin
  • Pi. Hom. 430 margin
  • Pi. Hom. 430. 131 margin
  • Ma. 30, 319 margin
  • Pi. Hom. 433 margin
  • L. W. 4, 377 Rambach on the Faults of Declamation in the Delivery of Sermons. margin
  • L. W. 4, 377. 378 Rambach on the Faults of Declamation in the Delivery of Sermons. margin
  • Ma. 1, 247 margin
  • Ma. 30, 318 margin
  • Pi. Hom. 436—138 margin
  • Ma. 3. 189 margin
  • Ma. 3. 189. 320 margin
  • Ma. 3. 189. 320. 24, 287 margin
  • Ma. 3. 189. 320. 24, 287. 27, 382 margin
  • Ma. 3. 189. 320. 24, 287. 27, 382. 1 margin
  • Ma. 3. 189. 320. 24, 287. 27, 382. 1. 217 margin
  • Ma. 3. 189. 320. 24, 287. 27, 382. 1. 217. 283 margin
  • Ma. 3. 189. 320. 24, 287. 27, 382. 1. 217. 283. 284 margin
  • Ma. 3. 189. 320. 24, 287. 27, 382. 1. 217. 283. 284. 30, 253 margin
  • L. W. 4, 377 Rambach on the Faults of Declamation in the Delivery of Sermons. margin
  • Ma. 8, 349 margin
  • Ma. 8, 349. 350 margin
  • Pi. Hom. 143 margin
  • Pi. Hom. 143. 444 margin
  • Palm. 617 margin
  • Pi. Hom. 446 margin
  • Ma. 8, 189 margin
  • Ma. 8, 189. 1, 314 margin
  • Ma. 8, 189. 1, 314. 15, 352 margin
  • Ma. 8, 189. 1, 314. 15, 352. 18, 305 margin
  • Ma. 24, 287
  • Ma. 1, 315
  • Ma. 1, 315; 2
  • Ma. 15, 352
  • Ma. 15, 352; 4
  • Ma. 8, 188
  • Pi. Hom. 450
  • Palm. 619
  • Ma. 1, 314
  • Ma. 3, 319
  • Pi. Hom. 353
  • Pi. Hom. 353. 354
  • Pi. Hom. 429
  • L. W. 4, 378 Rambach on the Faults of Declamation in the Delivery of Sermons.
  • Ma. 2
  • Ma. 27, 283 margin
  • Ma. 27, 283. 1, 315 margin
  • Pi. Hom. 449 margin
  • Ma. 1, 316 margin
  • Pi. Hom. 449 margin
  • Pi. Hom. 449. 446 margin
  • Pi. Hom. 449. 446. 445 margin
  • Ma. 10, 255 margin
  • Ma. 10, 255. 256 margin
  • L. W. 22, 1 margin
  • L. W. 22, 1 22 margin
  • L. W. 22, 1 22. 121 margin
  • Ma. 8, 350 margin
  • Ma. 8, 350. 320 margin
  • Ma. 8, 350. 320. 1, 315 margin
  • Pi. Hom. 447 margin
  • Pi. Hom. 447. 448 margin
  • L. W. 12, 151 margin
  • L. W. 12, 151. 12, 151 margin
  • L. W 320 margin
  • Pi. Hom. 443 margin
  • Pi. Hom. 443. 624 margin
  • Pi. Hom. 443. 624. 626 margin
  • Ma. 6. 63 margin
  • Ma. 6. 63. 61 margin
  • Ma. 6. 63. 61. 159 margin
  • Ma. 6. 63. 61. 159. 192 margin
  • Ma. 6. 63. 61. 159. 192. 588 margin
  • Ma. 6. 63. 61. 159. 192. 588. 2, 318 margin
  • Ma. 6. 63. 61. 159. 192. 588. 2, 318. 288 margin
  • Luth. 4, 58 margin
  • Luth. 4, 58. 383 margin
  • Theol. 14, 53
  • Ma. 2, 286
  • Ma. 2, 286. 2
  • Theol. 14, 53 margin
  • Ma. 8, 349 margin
  • Ma. 8, 349. 350 margin
  • Ma. 1, 186 margin
  • Ma. 1, 285 margin
  • L. W. 7, 276—278 That the Pope at Rome is the Antichrist. margin
  • Pi. Hom. 455 margin
  • Palm. 614 margin
  • Ma. 29, 160 margin
  • Pi. Honm. 302. 6, 319.
  • Große Sorgfalt iſt nötig
  • Mit Seligpreiſung des Lr
  • Große Dienſte leiſtet di
  • L. W. 12,
  • Ma. 9, . Die Furchtſamen
  • Ma. 3,

vol c, printed page 442–453 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0442_PA442

15. —

15. Etliche einzelne Stücke. a. Verleſung der Lektion vom Altar aus. Die Lek. tion wird nach der Gemeinde hingewendet geleſen. Gott redet jetzt zur Gemeinde. b. Kanzelgruß. „Enade ſei mit euch!“ Als Bote Gottes tritt der Bote auf. . Verleſung des Tertes. Die Verleſung des Tertes ſoll geſchehen laut und deutlich, weder zu langſam noch zu ſchnell, nicht hergeleiert, ſondern mit Ausdrutk, mit rechter Betonung, ohne alle deklamatoriſchen Künſte und ohne Geſten. d. Ankündigung des Themas und Segenswunſch Neb. 98. 42. 43. Auf den Schluß ſollte man ſich beſoͤnders e. Schluß. vorbereiten.

  • Neb. 98. 42
  • Neb. 98. 42. 43
  • Neb. 98, 51 margin
  • Ma. 18, 261 margin
  • Neb. 98, 12 margin
  • Neb. 98, 12. 13 margin
  • Ma. 18, 262 margin
  • Ma. 18, 262. 8, 349 margin
  • Ma. 18, 262. 8, 349. 350 margin
  • Ma. 18, 262. 8, 349. 350. 9 margin
  • Ma. 18, 262. 8, 349. 350. 9. 317 margin
  • Ma. 18, 262. 8, 349. 350. 9. 317. 5, 195 margin
  • Palm. 371 margin
  • Ma. 6, 383 margin

vol c, printed page 453 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0451_PA453

16. —

16. Predigen iſt nicht eine Kunſt, ſondern eine Gabe Gottes. Predigen iſt a. ſchwer. Es iſt Arbeit ſ. Paſtor Nan her S 23. 8 hat um ſeiner Prediat willen große Trübſal erduldet. Wa. 3 , 380. S. Paſtor 8 17 und de: blaber auch ein ſeliges Amt. Es iſt die ſelinne Veſchäftigung. mit Gottes Wort umzugehen. Harn follen wir immer mieder etroſt vrediaen? Weil (ott es uẽns befohlen und weil ſo (roßes dadurch ausgerichtet wird. Ma. 28, 119 120. Troſt für Pre-⸗ dider. denen das Predigen ſchwer wird Ma. 1. 187. 188. Verbeißung Walth. Geſ. u. Ev. 2. 390. 391. Anm. Wir ſind nicht wert, daß wir predigen dürſen. Anſorderung an einen Prediger.

  • Ma. 28, 119
  • Ma. 28, 119 120
  • Ma. 1. 187
  • Ma. 1. 187. 188
  • Ges. u. Ev. 2, 390
  • Ges. u. Ev. 2, 391
  • Ma. 18. 159 margin
  • Ma. 18. 159. 24, 91 margin
  • Ma. 18. 159. 24, 91. 1, 185 margin
  • Ma. 18. 159. 24, 91. 1, 185. 187 margin
  • L. W. 4. 147 Lutheran-Theological Pastors' Library. (Continued.) margin
  • Ges. u. Ev. 2, 237 margin
  • Ma. 1, 1 margin
  • Ma. 1, 3 margin
  • Ma. 1, 3. 7, 64 margin
  • Ma. 5, 196 margin

vol c, printed page 453 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0451_PA453

1 / 2 next ›

A citation shown like this names a volume the archive does not hold — most of Der Lutheraner and Lehre und Wehre past Jahrgang 10, and the five other series Eckhardt indexes, none of which are here. Those references are printed as Eckhardt set them rather than hidden: the reference is the useful thing even when we cannot serve the page. Page images of the Reallexikon itself are not served in this build; the scan note under each entry gives the item and image index in the archive.org copy.