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Sklaverei.
Abhandlungen.
Die Sklaverei im Lichte der heiligen Schrift betrachtet.
Luth. 19, 89—303
113—115. Sklaverei und die Bibel.
L. W. 2. 225—23
Die alten lutheriſchen Lehrer über Sklaverei.
L. W. 9, 79—83. 118—120. 14½2
bis 147. Dr. Hengſtenberg über die Sklavenfrage.
L. W. 8, 105—110, —
11, 102—113.
Sklaverei.
1. Sklaverei iſt die geſetzmäßige Beraubung der Frei heit, eigenes Vermögen zu beſitzen, ſich nach ſeiner eine. nen Willkür ſeine Beſchäftigung auszuſuchen, ſowie ih mit ſeinem Leibe oder ſeinen Sachen willkürlich von er nem Ort zum andern zu begeben.
Anm. a. Stlaverei hat es zu allen Zeiten gegeben. Schrecklich war das Los der Sklaven unter den Griechen. Doch haben es auch manche Sklaven beſſer gehabt als viele arme Leute. L. W. 11, 112. 113.
Anm. b. Wenn die Schrift von Knechten und Mäzden redet, ſind faſt immer Sklaven gemeint.
Anm. e. Jetzt iſt das Verhältnis zwiſchen Herrichaft und Dienſtboten durch Kontrakt geregelt. Knechte ſind zu nichts mehr verpflichtet, als wozu ſie ſich ſelbſt durd Kontrakt verpflichten. Der Gehorſam gegen die Herren. beſteht darin, daß ſie ihren Kontrakt pünktlich halten.
2. Urſache der Sklaverei. Sklaverei iſt
a. nicht eine von Gott ſelbſt geſtiftet: Ordnung wie die Ehe oder die Obrigkeit, ſondenn vielmehr
b. Folge und Strafe der Sünde. Moſ.
9. 25: Verflucht ſei Canaan und ſei ein Knecht aller
Rnechte unter ſeinen Brüdern. 5 Moſ. 28, 68: Ihr
werdet daſelbſt euren Feinden zu Knechten und Mägden
verkauft werden. Jer. 5, 19. 17. 4: und will dich zu
nechten deiner Feinde machen. Die babyloniſche Ge⸗
jangenſchaft. ö
Anm. a. Zwiſchen Sklaverei und andern Strafge-
richten Gottes wie Mißwachs, Teurung, Krieg und an-
dern Plagen iſt kein weſentlicher Unterſchied. Sklaverei
ſteht mit Krankheit, Schmerzen, Armut auf gleicher Li·
nie.
Anm. b. Es ſind dieſes alles wohlverdiente Gerichte,
die aber, wenn man ſich ihnen demütig unterwirft, zugleich Mittel des Heils ſind, d. h. zu unſerm Beſten die— nen.
- Luth. 19, 89—303
- Luth. 19, 89—303
113—115
- L. W. 2. 225—23 Slavery and the Bible.
- L. W. 9, 79—83 The Old Lutheran Teachers on Slavery.
- L. W. 9, 79—83. 118—120 Luther as Preacher. (Continuation and conclusion.)
- L. W. 9, 79—83. 118—120. 14 On the Evangelical Conduct Which a Christian-Minded Parish Schoolteacher Should Show, Partly Toward His Schoolchildren, Partly Toward the Congregation, Partly Toward the Pastor. (Conclusion.)
- L. W. 8, 105—110 Dr. Hengstenberg on the Slavery Question.
- L. W. 11, 112
- L. W. 11, 112. 113
- L. W. 9, 35 Foreword. (Continuation and Conclusion.)
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- L. W. 11, 101
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- Schulbl. 10, 121
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- Wis. 91, 5
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- Wis. 91, 52
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- Wis. 91, 52. 19
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- Luth. 19, 89
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- Luth. 19, 89. 90
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- L. W. 9, 36 Foreword. (Continuation and Conclusion.)
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- L. W. 9, 36. 37 Foreword. (Continuation and Conclusion.)
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- L. W. 8, 107 Dr. Hengstenberg on the Slavery Question.
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3.
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3. Sklaverei an ſich iſt nicht Sünde.
Sie wird nirgends in der Schrift mißbilligt.
a. Faſt alle wohlhabenden Heiligen des alten Bundes hatten Sklaven. Abraham 1 Moſ. 12, 16. 14, 14: 318 Anechte, in ſeinem Hauſe geboren. 17, 12: alles, was Heſindes daheim geboren oder erkaͤuft iſt von allerlei Fremden. Iſaak 1 Moſ. 26, 14. 25. Jakob 1 Moſ. 2, 6.
b. Unter den Kindern Israel hatte man viele Sklaven. Moſ. 25, 44 —46: Willſt du aber leibeigene Knechte und Mägde haben, ſo ſollſt du ſie kaufen von den Heiden. 2 9.7. 20, 10: noch dein Knecht, noch deine Magd. 2 Moſ. 22, 3: Hat er nichts, ſo verkaufe man ihn um ſeinen Diebſtahl.
Anm. Wenn ein Knecht ſeinen Herrn lieb hatte, konnte er auch lebenslänglich Sklave bleiben. 2 Moſ.
21, —67 und er ſei ein Knecht ewig. 5 Moſ. 15, 17.
c. Im zehnten Gebot werden die Sklaven als Eigen— tum des Herrn beſtätigt. 2 Moſ. 20, 17: Laß dich nicht gelüften deines Nächſten Weibes, noch ſeines Knechtes, noch ſeiner Magd.
Skla⸗
d. Gott ſetzt die Pflichten des Herrn gegen ſeine den und die der Sklaven gegen ihren Herrn feſt.
1. Der Herr mußte ſeinen Sklaven am Sabbath
Ruhe gönnen 2 Moſ. 20, 10. 5 Moſ. 5. 11, 18
beſchneiden 1 Moſ. 17, 12. unterweiſen 1 Moſ.
19. Die beſchnittenen Stlaven durften auch —
Oſterlamm eſſen 2 Moſ. 12, 44 und vom Heiligen
genießen. 3 Moſ. 22, 10—- 12.
2. Der Knecht ſollte ſeinen Herrn ehren. Mal.
1, 6. Die geflohene Hagar ſchickte der Engel wie—
der zurück mit den Worten:
Kehre um wieder zu
deiner Frau und demütige dich unter ihre Hand. 1
Moſ. 16, 6—9.
Einwand. Das war im alten Teſtament. Nach den
bürgerlichen Geſetzen, die das Volk von Gott durch Mo—
ſen bekam, war das nicht ſtrafbar (wie auch Eheſchei⸗
*— —r dungen erlaubt wurden), aber doch vor dem Gewißen und nach dem Moralgeſet. — Aber das neue Teſtamem beſtätigt das alte.
e. Die Apoſtel haben die Sklaverei nicht als ſündlich verworfen. Chriſtus hat kein Wort dagegen geredet.
1. Die Apoſtel ſchärfen den Sklaven den 6e⸗
horſam gegen ihre Herren ein. Eph. 6. 5—8: Jot
Knechte, ſeid gehorſam euren leiblichen Herren. Nol.
3, 22—25: Ihr Knechte, ſeid gehorſam in allen
Dingen euren leiblichen Herren. Tit. 2, 9. 1½
Den Knechten, daß ſie ihren Herren untertanig
ſeien. 1 Tim. 6, 1. 2: Die Knechte ſollen ihre Her—
ren aller Ehren wert halten. 1 Petr. 2, 18: Jor
Knechte, ſeid untertan.
2. Der Apoſtel ermahnt die Sklaven, wenn ſie
Chriſten wurden, in ihrem Stande zu bleiben. !
Tim. 6, 2. Sie ſollen dann noch viel mehr dientt
bar ſein. Den Sklaven Oneſimus ſchickt er wirder
zurück an ſeinen Herrn.
Anm. a. So hätten die Apoſtel nicht ſchreiben ken— nen, wenn Sklaverei Sünde geweſen wäre. Wäre jeder Herr eines Sklaven ein Menſchendieb und Räuber, wie könnte man ſie aller Ehren wert halten und ihnen um des Gewiſſens willen untertan ſein? Kann man einen Dieb aller Ehren wert halten?
Anm. b. Hätten die Apoſtel nur die Knechte zum Gehorſam ermahnt, ſo könnte man wohl denken, Sklaverei ſei ein Krenz, das der Chriſt tragen müſſe, aber Herr eines Sklaven zu ſein, ſei mit dem Chriſtentum unver— einbar. Die Apoſtel halten aber auch den Herrn ihre. Pflichten gegen ihre Sklaven vor und zeigen, nicht wie ſie ſie freilaſſen, ſondern recht behandeln ſollen. Eyh— 6, H. Kol. 4, 1.
Anm. c. Oder will man glauben, daß die Apoſtel nur aus Politik oder Menſchenfurcht ſo geredet hätten? Wäre Sklaverei Sünde, ſie hätten ſie mit demſelben Glaubensmut angegriffen und verdammt wie andere Sün⸗— den.
Anm. d. Dazu ſagt der Apoſtel: Solches' lehre und ermahne. 1 Tim. 6, 2.
f. Zeugniſſe: Tertullian. Auguſtin. Baſilius der Große L. W. 11. 106. 107. Ausſprüche von Konzilien L. W. 8, 109. Luther und Melanchthon L. W. 9, 79 bis 83. Vrenz, Cruziger, Chemnitz L. W. 9. 118—120. Balduin 112. Harleß 186.
Anm. a. Es ſtreitet nicht mit dem Moralgeſetz, einen Verbrecher als Sklaven zu verkaufen oder zu behandeln eine ſolche Zeit, die ſeinem Verbrechen angemeſſen iſt.
Amn. b. Dieſes zu predigen, iſt nicht Politik treiben.
Kein Prediger darf ſich das Maul ſtopfen laſſen.
J. Einwände.
a. Sind nicht in Afrika oft ganze Städte überfallen
und ihre Einwohner als Sklaven verkauft worden? Iſt
das nicht Menſchendiebſtahl? — Das freilich iſt unrecht.
- L. W. 11, 105
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- L. W. 11, 105. 12, 304
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- Günth. 360
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- Luth. 19, 91
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- L. W. 9, 37 Foreword. (Continuation and Conclusion.)
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- L. W. 9, 37. 2, 227 Slavery and the Bible.
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- L. W. 9, 37 Foreword. (Continuation and Conclusion.)
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- L. W. 9, 37. 38 Foreword. (Continuation and Conclusion.)
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- Luth. 19, 99
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- L. W. 0, 37
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- L. W. 9, 38 Foreword. (Continuation and Conclusion.)
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- L. W. 9. 38 Foreword. (Continuation and Conclusion.)
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- L. W. 9. 38. 39 Foreword. (Continuation and Conclusion.)
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- Luth. 19, 91
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- Luth. 19, 91. 92
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- L. W. 11. 106
- L. W. 11. 106. 107
- L. W. 8, 109 Dr. Hengstenberg on the Slavery Question.
- L. W. 9, 79 The Old Lutheran Teachers on Slavery.
- L. W. 9. 118—120 Luther as Preacher. (Continuation and conclusion.)
- L. W. 9, 40 Foreword. (Continuation and Conclusion.)
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- L. W. 9, 40. 41 Foreword. (Continuation and Conclusion.)
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- L. W. 9, 40. 41. 8, 107 Dr. Hengstenberg on the Slavery Question.
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- L. W. 9, 40. 41. 8, 107. 108 Dr. Hengstenberg on the Slavery Question.
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- L. W. 9, 40. 41. 8, 107. 108. 12, 304
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- L. W. 8, 108 Dr. Hengstenberg on the Slavery Question.
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- L. W. 9, 41 Foreword. (Continuation and Conclusion.)
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- L. W. 9, 42 Foreword. (Continuation and Conclusion.)
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- L. W. 9, 41 Foreword. (Continuation and Conclusion.)
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- L. W. 9, 41. 12 On the Evangelical Conduct Which a Christian-Minded Parish Schoolteacher Should Show, Partly Toward His Schoolchildren, Partly Toward the Congregation, Partly Toward the Pastor. (Conclusion.)
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- L. W. 9, 43 Foreword. (Continuation and Conclusion.)
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- L. W. 11, 108
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- O. 65, 59
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- L. W. 11, 111
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- L. W. 11, 111. 112
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Furcht, ſondern in Liebe und Treue dient.
Anm. c. Die Schrift wehrt der Unbarmherzigkein de Sklavenhalter und ſchützt die Sklaven vor tyranmitz: Behandlung, ſo daß die Sklaven viel beſſer dran ins wenn ſie unter das Evangelium kommen.
Anm. d. In der chriſtlichen Kirche gibt es keine Stle— verei im alten Sinne des Wortes. Sie hat nur nes den Namen. Die Sache hat aufgehört.
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5.
Antitheſe
5. Antitheſe. Methodiſten, Vereinigte Brüder. Beinbrennerianer u. ſ. w.: Sklaverei iſt verboten.
Anm. a. Thomas Münzer reizte die leibeigenen Bauern zum Aufſtand auf. 1525. Ebenſo drangen zenatiker während des Bürgerkrieges auf ſtürnmiſche, ge. waltſame Weiſe auf Abſchaffung der Sklaverei. Luth 19, 99.
Anm. b. Man ſagte: Sklaverei an ſich ſei Sünde. Hat Chriſtus durch ſeinen Tod nicht alle Menſchen jten gemacht? Gehört die Freiheit nicht zu den angeborenen, unveräußerlichen Menſchenrechten? Das Verhaltnis von Herrn und Sklaven ſpricht den Grundſätzen dez Chriſtentums Hohn. L. W. 11, 104. Der Krieg gegen Sklaverei ſei ein heiliger, Krieg, ein Kreuzzug. L. V 8, 106.
Anm. c. Die Sklaverei als ſündlich abzuſchaffen, j den Sklaven für einen Verbrecher zu halten, iſt einfruchtbare Mutter von Empörung und Revolution L. 12, 307, ein Kind des Unglaubens und ein Bruder de— modernen Sozialismus. L. W. 9, 34. Ebenſo könnte man die Forderung ſtellen, daß die Reichen alle tte Güter austeilen. Kommunismus. L. W. , 44.
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6.
Sklaverei als eine politiſche Sache
6. Sklaverei als eine politiſche Sache. Mit Abichal fung der Sklaverei aus politiſchen Gründen und auf e ſetzlichem Wege hat die Kirche nichts zu tun.
Anm. a. Für uns handelt es ſich nicht um die voli tiſche Frage, ob es für ein Land oder Volk beſſer ſei, dis beſtehende Stlaͤverei aufzuheben, ſondern nur darum, ob Sklaverei unrecht ſei.
Anm. b. Doch können auch Chriſten auf Abſchaffunz der Sklaverei hinarbeiten, indem ſie
1. die lutheriſche Lehre ausbreiten;
2. bei den Sklavenhaltern dahin arbeiten, daß ſie
die groben Mißſtände, Trennung von Eheganen.
übermäßige Belaſtung mit Arbeit, körperliche Züch.
tigung u. ſ. w. abſchaffen;
3. einen heilſamen Einfluß auf die Geſetzgebung
ausüben.
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7.
Geiſtliche Sklaverei
7. Geiſtliche Sklaverei. Schlimmer als die leiblich Sklaverei iſt die geiſtliche. Alle Menſchen ſind in Sunden empfangen und geboren und Sklaven der Sünde Knechte des Teufels. Aus dieſer Sklaverei hat umChriſtus befreit. Joh. 8, 36: So euch nun der Sohn frei macht, ſo ſeid ihr recht frei. ‚
Anm. Es kann ein Menſch leiblich frei und doch geiſ lich ein Sklave ſein und umgekehrt.
- Stock 253
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- Luth. 19, 89
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- L. W. 12, 305
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- L. W. 12, 305. 306
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