Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 4, Nummer 21 › Seite 171

Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1848-05-24, Seite 171

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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Kirchengemeinſchaften 3

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deren ſich Gott zur Züchtigung und Belebung der
biſchöflichen Kirche Englands bediente, dieſer
künſtlichen Pumpen und Preſſen nicht; denn ſie
predigten auf ihren Miſſionsreiſen mit Beweiſung
des Geiſtes und der Kraft, und die Gnade des
Heiligen Geiſtes wirkte durch ihre Predigt gar
manche Erweckung aus dem Sündenſchlafe, welche
die matten Söhne durch Beihülfe ſelbſtgemachter
Treib⸗ und Dampfwerke gewaltſam zu erzwingen
ſuchen. Zu dieſen Erweckungs-Hebeln gehören
aber vornehmlich:

a. Die verlängerten und die Feldverſammlun⸗
gen (protracted meetings, camp meetings).
Was nämlich früher zur Zeit jener beiden Männer
zum Theil ein Nothſtand war, das iſt jetzt, großen⸗
theils ohne Noth, zu einer ſtehenden Form gewor⸗
den; denn an methodiſtiſchen Predigern und Kir⸗
chen ſcheint jetzt eben kein Mangel zu ſein.

Ferner, was in dieſem früheren Nothſtande
natürlich war, das iſt jetzt zu einer unnatürlichen
und fratzenhaften Verzerrung geworden. Denn
kann man ſich was Tolleres und Aberwitzigeres
auf dem geiſtlichen Gebiete denken, als dieſes
tage⸗ja wochenlange Einſtürmen mehrerer dieſer
Gewaltprediger auf die Gefühle einer zu⸗ und
abſtrömenden Maſſe, die gleichſam immerfort mit
geiſtigen Getränken, vom Cider bis zum doppelt
gewürzten Glühwein, bewirthet wird, aber nicht
mit Brod und geſunder, nachhaltiger ernährender
Speiſe? Was kann hier, ſelbſt im beſten Falle,
die Frucht ſein? Die gewaltſame Erregung ein⸗
zelner Buß⸗ und Glaubensgefühle, die, bei dem
Mangel an ſpäterer ſorgfältiger Pflege und rich⸗
tiger Leitung, entweder in Mattigkeit und Leere
enden, oder in eine ſchiefe Richtung gerathen, alſo
daß der Menſch nur nach der Erneuerung jenes
erſten bitterſüßen Gen uſſes, nicht aber nach einer
gründlichen Bekehrung und Sinnesänderung
trachtet. Aber ſelbſt angenommen, daß Einzelne
von dieſen durch jene beſondere Gnade des Heili⸗
gen Geiſtes, deren ich früher gedachte, ſpäter zu
einem geſunden Buß⸗ und Glaubensſtande kämen,
ſollte um deßwillen dieſe aufregende und treiberiſche
Weiſe zu billigen ſein? Nicht alſo; denn ſie iſt
eine grobe und handgreifliche Verachtung der Er⸗
mahnung des Apoſtels 1 Cor. 14, 40.: „Laſſet
Alles ehrlich, d. i. wohlanſtändig, und ordentlich
zugehen!“ und „Gott iſt nicht ein Gott der Un—
ordnung, ſondern des Friedens“; (1 Cor. 14,
33.); ſie ſpricht ferner aller kirchlichen und gottes⸗
dienſtlichen Sitte Hohn, da, wie geſagt, die äußere
Veranlaſſung zu den früheren Feldpredigten Wesley's und Whitefield's und der frühere
Nothſtand nicht mehr vorhanden iſt; ſie beruht auf einem geheimen Vertrauen auf die Kraft und
Wirkung dieſes Drängens und Treibens auf die
Gefühle der Hörer; ſie wirkt endlich im Großen
und Ganzen mehrfache Uebel. Denn ſie reizt zur
Verhöhnung des Heiligen und iſt nicht unſchuldige
Veranlaſſung, ſondern ſchuldige Urſache, daß die
Spötter noch mehr ſündigen; ſie gibt gottesfürch⸗
tigen und kirchlich geſinnten Leuten gerechten An⸗
ſtoß; ſie nährt und fördert die müßige neugierige
Hör⸗ und Schauluſt des Volks, das wie zu Jahr⸗
märkten und Marktſchreiern hier zuſammenſtrömt

*

und unter den Predigten, Gebeten und Geſängen
ſchwätzt, lacht, ißt und trinkt u. ſ. w.; ſie läßt auch
dem, vom Worte Gottes heilſam Getroffenen
durch das wiederholte Einſtürmen nicht Zeit und
Ruhe, die empfangenen Eindrücke zu verarbeiten
und zu einer geſunden Sünden- und Heilserkennt⸗
niß zu gelangen; vielmehr treibt ſie nur, im
Durchſchnitt betrachtet, zu jener krankhaften Er⸗
regung einzelner Buß-⸗ und Glaubensgefühle, die
ſich aber, wie in einer geiſtlichen Berauſchung und
Betäubung, in einander verwirren und verſchlin⸗
gen; darauf folget denn, wie geſagt, entweder
Mattigkeit und Leere, ja Ekel und Ueberdruß, oder
meiſt nur die Begierde, dieſen bitterſüßen Ge⸗
fühlsrauſch wieder zu haben, ähnlich wie Opium⸗
Eſſer und Branntweintrinker ſinnlich thun.

b. Die ſogenannte Bußbank (anxious
seat, mourners bench) oder das Herausfordern
der bußfertigen Seelen an einen beſtimmten Platz,
nach einer geſchehenen Anſprache. Bei den Pre⸗
digten Wesley's und Whitefield's nämlich geſchah
es bisweilen, daß beſonders in Gegenden, wo
Geſetz und Evangelium noch gar nicht, oder nicht
recht, verkündigt war, einzelne Seelen ſo mächtig
in ihren Herzen getroffen wurden, daß ſie laut
aufſchrieen und aufſprangen, vor Angſt ſchluchzten
und jammerten oder vor Freude jauchzten und
jubelten. Und wer wollte den Reichthum der
Gnade Gottes mit ſo engherzigem Maaße zu meſ⸗
ſen wagen, um unbedingt zu leugnen, jene Buß⸗
oder Glaubensregungen des Herzens ſeien vom
Heiligen Geiſte durch die Predigt gewirkt, die in
ſo ungewöhnlich ſtarken Ausbrüchen ſich offenbar⸗
ten? Denke man ſich nur bis dahin geiſtlich ver⸗
wahrloste und verkommene Leute von lebhaften
und ſtarken Gefühlen, die vielleicht in ihrem gan⸗
zen Leben noch niemals Geſetz und Evangelium
mit Beweiſung des Geiſtes und der Kraft predigen
hörten — was Wunder, wenn ſolche, nachdem ſie
durch das Wort Gottes im Herzen kräftig getrof⸗
fen wurden, dieſe Gefühle unwillkürlich auch in
hörbaren Lauten und vielleicht ungewöhnlichen
Geberden kundgaben? Mir ſcheint es, daß man
bei Beurtheilung ſolcher Erſcheinungen ſich vor
zweierlei Abwegen zu hüten habe. Der eine iſt
der oben angedeutete, daß man ſie für ſelbſtge⸗
machtes Schein- und Heuchelweſen oder nur für
ſchwärmeriſche Selbſtbethörung und eher für Teu⸗
fels⸗, als Gottes-Werke anſieht; der andere iſt
der, ſolche Vorgänge als alleiniges Werk des
Heiligen Geiſtes und als die rechte und eigentliche
Erweckung und Bekehrung zu betrachten, wie ſie
von Rechts wegen in Allen geſchehen ſollte. In
jenen Abweg gerathen gewöhnlich ſolche Prediger
und Glieder unſerer Kirche, denen es an tieferer
innerer Erfahrung von Buße und Glauben und
deshalb auch an geiſtlicher Erkenntniß der Schrift,
der mancherlei Wege Gottes und der mancherlei
Beſchaffenheit der menſchlichen Natur fehlt. Die⸗
ſen Abweg dagegen haben die Methodiſten ſelber
eingeſchlagen und daher iſt denn auch ſicherlich
die Bußbank und das Verfahren bei und mit ihr
vornehmlich entſtanden. Was nämlich zu Wes⸗
ley's und Whitefield's Zeit in einzelnen Fällen
das freie Wirken des Geiſtes Gottes durch ihre

—

Predigten war, das ſuchen ihre ſchwächlichen Ab⸗
kömmlinge jetzt zu einer allgemeinen Form zu
machen und zu der rechten Art und Weiſe zu er⸗
heben. Sie meſſen nun einmal beſonders das
Weſen und den Werth der Bekehrung nach der
größeren oder geringeren Stärke der inneren Buß⸗
und Gnadengefühle und der äußern Geberdung,
und daher das Drängen und Treiben ihrer Pre⸗
diger, daß die (ſogenannten) bußfertigen Seelen
an jenen beſondern Platz kommen, gleich als wäre
die bekehrende Gnade des Heiligen Geiſtes an
einen beſtimmten Ort, Zeit und Weiſe gebunden,
oder als vermöchte der Menſch aus eigenem Wil⸗
len Buße zu bekommen und als bußfertig hervor⸗
zutreten. Dabei wenden ſie denn ferner, ganz
auf die Weiſe der Marktſchreier und Quackſalber,
ihre Lock⸗ und Schreckgeſchichten an, um die zag⸗
haften oder ſtörrigen Seelen herzuzubringen, jene
durch Anpreiſung der gleichſam wunderthätigen
Heilungen der Bußbank, dieſe durch Einſchüch⸗
terung vor dem lebensgefährlichen Zurückſtoßen
dieſes unfehlbaren Heilmittels. Dieſe in ſich meiſt
herzlich abgeſchmackten und abgegriffenen Ge⸗
ſchichtlein können aber doch einen doppelten Scha⸗
den thun. Durch die Lock-Hiſtorien nämlich kann
dieſe und jene geiſtlich eitle und hoffärtige Seele
zum Herzutreten und zur Geberdung der Bußfer⸗
tigen bewegt werden, ohne es wahrhaft zu ſein,
und ſodann bei der Gemeinde dafür zu gelten:
umgekehrt dagegen kann durch die Schreckgeſchicht⸗
lein manche zaghafte, aber aufrichtige und buß—
willige Seele, die nun einmal die Scheu nicht
überwinden konnte hervorzutreten, ſpäter in große
Angſt und Noth gerathen, und durch den Betrug
des Teufels dafür halten, die Gnadenzeit ſei für
ſie vorbei, weil ſie nicht an die Bußbank gegangen
ſei; wäre Gottes Gnade und Weisheit nicht grö⸗
ßer als der Methodiſten ſchwärmeriſche Thorheit
und ihre neue Geſetzestreiberei mit der Bußbank:
— ſähe Gott nicht das Herz an, gleichgültig ob
ſtarke, ſchwache oder gar keine ſichtbare Geberdung
dabei iſt; — es läge nicht an dieſen kindiſchen und
albernen Schreck-Hiſtorien, wenn nicht eine ſolche
ängſtliche Seele ſpäter ganz an Gottes Gnade
verzweifelt, weil ſie nicht mit an die Bußbank ge⸗
gangen ſei. So viel iſt wenigſtens gewiß: die
Methodiſten und methodiſtiſch geſinnten Prediger
halten bußfertig ſein und an die Bußbank kom⸗
men für dasſelbe Ding; beides aber kann, wie
eben bemerkt, in vielen Fällen himmelweit ver⸗
ſchieden ſein; denn es können gar Viele herzu⸗
kommen, die nicht aufrichtig Herzeleid tragen über
ihre Sünden, und es können gar Viele nicht hin⸗
zutreten, die in der wahren göttlichen Traurigkeit
ſind. In Bezug auf jenen Fall weißt du ja ſelbſt
den Hergang mit der Frau des O., die im Februar
unter anſehnlichen Zuckungen und Gekreiſch an
die Bußbank geführt wurde, nach etwa einer Vier⸗
telſtunde aber ſchon vor Freude hüpfte und ihren
geiſtlichen Glaubenshelfern dankbar die Hände
drückte; doch gerieth ſie nach wenig Wochen mit
ihrem Mann in offenkundigen Ehezwiſt, alſo daß
ſie eine Zeitlang ganz von einander getrennt lebten.

Darum iſt es ein unhaltbarer Grund, wenn die
Methodiſten behaupten, es diene zum Zeugniß für

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— whom God used for the chastening and quickening of the Church of England — these artificial pumps and presses; for they preached on their mission journeys with demonstration of the Spirit and of power, and the grace of the Holy Spirit worked through their preaching many an awakening from the sleep of sin, which their feeble successors now seek to force violently by the aid of self-made driving- and steam-engines. To these levers of awakening belong chiefly:

a. The protracted meetings and camp meetings. What was formerly, in part, a matter of necessity in the time of those two men has now, for the most part without necessity, become a fixed form; for there now seems to be no lack of Methodist preachers and churches.

Furthermore, what was natural in that earlier state of necessity has now become an unnatural and grotesque distortion. For can one imagine anything madder or more absurd in the spiritual realm than this day-long, indeed week-long, storming of the feelings of a flowing and ebbing crowd by several of these violent preachers — a crowd that is, as it were, continually plied with spirituous drinks, from cider to doubly spiced mulled wine, but not with bread and healthy, sustaining, nourishing food? What, even in the best case, can the fruit of this be? The violent excitement of individual feelings of repentance and faith, which, for lack of later careful cultivation and right guidance, either end in weariness and emptiness, or take a crooked direction, so that the person craves only the renewal of that first bittersweet enjoyment, and not a thorough conversion and change of mind. But even granting that some of these persons, through that special grace of the Holy Spirit of which I spoke earlier, should later come to a sound state of repentance and faith, should this exciting and driving manner be approved on that account? By no means; for it is a gross and palpable contempt of the Apostle's admonition in 1 Corinthians 14:40: "Let all things be done decently" — that is, becomingly — "and in order!" and "God is not a God of confusion, but of peace" (1 Corinthians 14:33). It further mocks all churchly and worshipful custom, since, as has been said, the outward occasion for the earlier field preaching of Wesley and Whitefield, and the earlier state of necessity, no longer exists; it rests on a secret confidence in the power and effect of this pressing and driving upon the feelings of the hearers; and it produces, on the whole, various evils. For it provokes the mockery of what is holy, and is not an innocent occasion but a guilty cause of scoffers sinning still more; it gives just offense to God-fearing and churchly minded people; it feeds and encourages the idle, curious appetite of the crowd for hearing and spectacle, which streams together here as to fairs and to hawkers, and chatters, laughs, eats, and drinks during the sermons, prayers, and hymns, and so on; and by its repeated storming, it also gives no time or rest to the person wholesomely struck by the Word of God to work through the impressions received and arrive at a sound knowledge of sin and of salvation; rather, it drives only, on the whole, toward that morbid excitement of isolated feelings of repentance and faith, which, as in a spiritual intoxication and stupor, become confused and entangled with one another; upon which follows, as has been said, either weariness and emptiness, indeed disgust and satiety, or, for the most part, merely the craving to have this bittersweet emotional intoxication again — much as opium-eaters and brandy-drinkers do in the flesh.

b. The so-called anxious seat (mourners' bench), or the summoning of penitent souls to a particular place after an address has been given. In the preaching of Wesley and Whitefield it happened at times, especially in regions where Law and Gospel had not yet been proclaimed at all, or not rightly, that individual souls were so powerfully struck in their hearts that they cried out aloud and sprang up, sobbed and wailed in anguish, or shouted and rejoiced for joy. And who would dare to measure the riches of God's grace with so narrow a gauge as to deny outright that those stirrings of repentance or faith in the heart were worked by the Holy Spirit through the preaching, revealing themselves in such unusually strong outbursts? One need only think of people until then spiritually neglected and degraded, of lively and strong feelings, who perhaps in their whole lives had never yet heard Law and Gospel preached with demonstration of the Spirit and of power — what wonder if such people, after being powerfully struck in the heart by the Word of God, involuntarily made these feelings known also in audible sounds and perhaps unusual gestures? It seems to me that in judging such phenomena one must guard against two opposite errors. The one, indicated above, is to regard them as self-made pretense and hypocrisy, or merely as fanatical self-delusion, and sooner as works of the devil than of God; the other is to regard such occurrences as the sole work of the Holy Spirit and as the true and proper awakening and conversion which by rights ought to happen in everyone. Into the former error usually fall those preachers and members of our church who lack deeper inner experience of repentance and faith, and therefore also spiritual knowledge of Scripture, of the manifold ways of God, and of the manifold constitution of human nature. Into the latter error, however, the Methodists themselves have fallen, and from it, no doubt, the anxious seat and the procedure connected with it chiefly arose. For what was, in Wesley's and Whitefield's time, in individual cases the free working of the Spirit of God through their preaching, their feeble descendants now seek to turn into a general form and to elevate into the proper way and manner. They now measure, in particular, the nature and worth of conversion by the greater or lesser intensity of the inner feelings of repentance and grace and of outward gesture, and hence the pressing and driving of their preachers, that the (so-called) penitent souls should come to that particular place — just as if the converting grace of the Holy Spirit were bound to a fixed place, time, and manner, or as if a person could obtain repentance by his own will and step forward as penitent. In doing so they further employ, quite in the manner of hucksters and quacks, their enticing and frightening stories, to bring the timid or the stubborn souls forward — the former by praising the seemingly miraculous cures of the anxious seat, the latter by intimidating them with the deadly danger of rejecting this infallible remedy. These little stories, mostly quite trite and threadbare in themselves, can nevertheless do a twofold harm. Through the enticing stories, this or that spiritually vain and conceited soul may be moved to come forward and adopt the gestures of the penitent without truly being so, and thereafter to be regarded as such by the congregation; conversely, through the frightening stories, many a timid but sincere and repentance-willing soul, who simply could not overcome her reluctance to step forward, may later fall into great fear and distress, and, through the devil's deceit, come to believe that the time of grace is past for her because she did not go to the anxious seat — were it not that God's grace and wisdom are greater than the Methodists' fanatical folly and their new legalistic drivenness with the anxious seat: were it not that God looks upon the heart, regardless of whether the outward gesture accompanying it is strong, weak, or entirely absent — it would not be the fault of these childish and foolish frightening stories alone if such an anxious soul later despaired entirely of God's grace because she did not go to the anxious seat along with the others. This much at least is certain: the Methodists and Methodist-minded preachers hold being penitent and coming to the anxious seat to be one and the same thing; but the two, as just noted, can in many cases be worlds apart, for there can come forward many who do not sincerely grieve over their sins, and there can fail to come forward many who are in true, godly sorrow. As to the former case, you yourself know what happened with Mrs. O., who in February was led to the anxious seat amid considerable convulsions and shrieking, but who after about a quarter of an hour was already skipping for joy and gratefully pressing the hands of her spiritual helpers in the faith; yet within a few weeks she fell into open marital strife with her husband, so that for a time they lived entirely separated from one another.

Therefore it is an untenable ground when the Methodists claim that it serves as a testimony to