Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 4, Nummer 15 › Seite 125

Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1848-03-01, Seite 125

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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Abendmahl · Abſolution 6

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* (Eingeſandt.)

Etwas Erquickliches für alle lutheriſchen Chri⸗
ſen, ſonderlich für die Hannoveraner aus der
Europäiſchen Heimath.

Mitten in der Lüneburger Heide im Königreich
Hannover liegt ein kleines lutheriſches Kirchdorf,
deſſen geiſtliche Pflege einem ſehr treuen Hirten,
dem jungen Paſtor H. als Hülfsprediger ſeines
Vaters, anbefohlen iſt. Ueber den Segen, mit
welchem der HErr die Arbeit ſeines Knechtes
krönt, liefert die nachfolgende Mittheilung eines
jungen Mannes, der die Gemeinde beſuchte, eini⸗
gen Bericht. Ich fuhr, ſo ſchreibt er, am erſten
Weihnachtstage früh 5 Uhr Morgens mit dem
Dampfwagen von Uelzen und hatte nach 1ſtün⸗
diger Fahrt noch 2½ Stunden zu wandern bis
Hermannsburg. Da traf ich denn 14 Stun⸗
den von Hermannsburg mit Kirchgängern aus
der dortigen Gemeinde zuſammen. Nach der
naiven Weiſe dieſer Heidekinder fragte mich denn
ein Dienſtmädchen recht gründlich aus und als ſie
ſich in Betracht meiner überall zurechtgefunden
hatte, erzählte ſie den Uebrigen das Ergebniß
ihrer Forſchungen. Da kam denn Einer nach dem
Andern an, grüßte mich freundlich und ſah mich
Eins ſo recht treuherzig ins Geſicht, als wollte es
ſagen: das machſt du recht, daß du zu uns
kommſt. Die erzählten mir denn viel von ihrem
lieben Vater in Chriſto, wie er ſich ſo ganz für
ſie aufopfere, wie ſein Herz eitel Liebe für ſie ſei,
wie er ja freilich gewaltig durch ſein Wort, noch
gewaltiger durch ſeinen Wandel und ſeine De⸗
muth ihnen predige. Am Abend vorher, alſo am
Chriſtabend, erzählte Einer, hätten ſie auch ein
ſchönes Feſt gehabt. Da habe für die Kinder
der Armen ein mächtiger Tannenbaum mitten auf
dem Chor der Kirche geſtanden, und darum die
liebe Jugend, und habe die unter Anderem auch
dreiſtimmig: o du fröhliche, o du ſelige, gnaden⸗
bringende Weihnachtszeit! geſungen. Am Tan⸗
nenbaum aber haben nebſt manchem Anderen auch
große ausländiſche Nüſſe, nemlich Kokosnüſſe ge⸗
hangen; die aber ſeien auf folgende Weiſe ge⸗
kommen. Vor einem Jahre etwa ſchreibt Paſtor
H. nach Otahaiti (einer Inſel in der ungeheuren
Südſee) an den dort zurückgebliebenen Miſſionar
Thomſon: wenn er Geld bedürfe, ſo möge er es
ſchreiben, ſo wolle Paſtor H. es ihm ſchicken. Der
ſchreibt zurück, daß ſie zwar gegenwärtig kein Geld,
wohl aber herzliche Fürbitte bedürften. Die Kin⸗
der auf Otahaiti, denen der Miſſionar aus dem
Briefe erzählt, klettern ſchnell in die hohen Palmen,
pflücken Kokosnüſſe und bitten Thomſon, die doch
mitzuſchicken als Geſchenke für die Kinder in der
Hermannsburger Gemeinde. Die Nüſſe waren
denn kurz vor Weihnachten richtig angekommen;
da hatte ſie Paſtor H. an den Tannenbaum aufgehängt und davon erzählt, und welchen Eindruck
dieſe Erzählung gemacht hatte, hörte ich den Wor⸗
„ ten des ſchlichten Bauerburſchen an, der es mir
„. erzählte. Aus der Gemeinde könnte ich recht viel
liebliche Züge erzählen, doch hier nur einen, der
ſich kurtz vor Weihnachten zugetragen hat. Da
kommt ein junger unverheiratheter Tagelöhner

12⁵

zum Paſtor H. und ſagt, wie ihm etwas ſchwer
auf dem Herzen liege. Auf weiteres Nachfragen
ſagt er denn, ja er habe zu viel Geld, und erzählt
dem über ein ſolches Leiden verwunderten H., er
habe oft von ihm das Bibelwort gehört: Geben
iſt ſeliger denn Nehmen, und habe dazu auch „ja“
im Herzen geſagt; da habe er denn aber vor kur⸗
zem erfahren, daß dieſes Wort doch noch ohne
Wirkung an ſeinem Herzen geblieben ſei. Als er
nemlich aus der letzten Miſſionsſtunde fortgegan⸗
gen ſei, habe er einen Thaler beim Griff in die
Taſche in ſeine Finger bekommen; da habe es ihn
gedünkt, das ſei doch zuviel, und ſo habe er denn
nur einige Groſchen in die Miſſionsbüchſe gethan.
Beim Nachhauſegehen gemahnt ihn ſein Gewiſſen,
wie er doch noch zu ſehr am Gelde hänge. Dar⸗
um, ſo fährt er fort, „mutt ick nu all min Geld,
dat ick hev, von mi gewen; hier Herr Paſtor neh⸗
men Se't hen.“ Damit legt er 40 Thaler auf den
Tiſch. Paſtor H. mahnt ihn, er möge es doch in

eine Sparkaſſe thun, damit er es habe, wenn er

einmal etwas anfangen wolle. Das, meint er,
hätten ihm ſeine Verwandten auch ſchon geſagt,
aber ſein Gewiſſen leide nicht, das Geld zu be⸗
halten. Nun — ſagt Paſtor H. — wenn er dies
denn als Gottes Stimme an ſeinem Herzen er⸗
kannt hätte, möchte er es nur wieder mitnehmen
und nach ſeinem Ermeſſen für den HErrn ver⸗
wenden. Da vertheilt er denn in aller Stille in
der Weihnachtswoche ſein Geld unter die Armen
des Dorfes, und Paſtor H. meinte, in ſeinem
Geſichte habe leſerlich der Spruch geſtanden:
Geben iſt ſeliger denn Nehmen. — Nun
noch das Zeugniß eines Beamten aus jener Ge⸗
gend, eines Weltkindes. Der hat ſich verwundert
dahin geäußert, wenn er früher ein Teſtament
aufgenommen habe, ſo habe er überall Furcht vor
dem Tode gefunden, jetzt finde er überall eine große
innerliche Freudigkeit zum Sterben.

Aus einer anderen Stelle des Briefes ent⸗
nehmen wir noch Folgendes:

Faſt in jedem Hauſe der Gemeinde iſt wenig⸗
ſtens eine erweckte Seele und iſt durch des Paſtors
H. unermüdliche Thätigkeit der Abend⸗ und
Morgenſegen, wie ihn unſere Väter kannten, mit
Gebet, Bibelleſen und Geſang wieder eingeführt.
In jedem Dorfe, das zur Gemeinde gehört, iſt in
abwechſelnder Reihenfolge der Häuſer, ſtatt des
früher üblichen Wirthshausbeſuches, eine ruhige
ordentliche Verſammlung an Sonn- und Feſttag⸗
Abenden, wo eine Predigt geleſen wird. Die
Gottesdienſte zeichnen ſich neben der Predigt durch
Schönheit und Würde im Geſang und in der
Liturgie aus. An den Sonntagen, als den Freu⸗
dentagen, betet der Paſtor mit der ganzen Ge⸗
meinde ſtehend; an Bußtagen und bei Wochen⸗
gottesdienſten wird knieend vom Paſtor und der
ganzen Gemeinde gebetet; ebenſo an den Feſttagen
und bei den Abendgottesdienſten, welche vor jedem
Feſttage in der von Kronleuchtern erhellten Kirche
gehalten werden. Lieblich und ergreifend ſind
die Katechiſationen mit den Kindern, in deren
Reihen auch gar viele Knechte und Mägde ſtehen.
Die Taufen ſind ſämmtlich in der Kirche und die
Taufzeugen ſprechen die drei Glaubensartikel

ſelbſt. Sonntag, nach Beendigung der Nach⸗
mittagskirche, ſammeln ſich die Leute in hellen
Haufen in des Paſtors Wohnung. Da kann man
denn in Gott vergnügte Geſichter ſehen. Sind
alle Geſchäfte, als Empfang von Miſſionsgeldern,
Verkauf von Büchern beendet, ſo brennt ſich Pa⸗
ſtor H. ſeine Pfeife an, ſetzt ſich auf ſeinen Stuhl,
alle Groß und Klein um ihn herum und da
ſpricht er mit den Leuten oder erzählt ihnen in
plattdentſcher Sprache, was die Umſtände geben
und zur Erbauung dient. Am Reformations⸗

feſte etzählte er einen Abſchnitt aus Luthers Leben;

denn von dem hält er hoch und hatte am Morgen

auch über ihn gepredigt als über den Engel der

Offenbarung, der mit dem ewigen Evangelium
durch den Himmel fliegt.

Soweit der Bericht des Briefes; ich ſetze nichts
hinzu, bin aber der gewiſſen Hoffnung, die lie⸗
ben Leſer des Lutheraners werden die von mir
geſetzte Ueberſchrift von Herzen billigen.

ö A. Wolter.

Iſt ein weſentlicher Unterſchied zwiſchen der
Predigt des Evangeliums und einer Privat⸗
abſolution?

Wie wir vernehmen, haben manche den aus
der Harleß'ſchen Zeitſchrift entnommenen Aufſatz
über die Schlüſſelgewalt ꝛc. alſo verſtanden, als
ſollte dadurch der Lehre Eingang verſchafft wer⸗
den, daß die allgemeine Predigt des Evangeliums
keine Abſolution ſei, oder daß doch durch eine
Privatabſolution etwas Anderes oder Mehreres,
als durch die bloße Predigt, gegeben werde. Ob⸗
gleich nun wir ſelbſt den Aufſatz nicht ſo ausge⸗
legt haben, ſo halten wir uns doch zur Bewah⸗
rung der Lehrreinheit für verpflichtet, die oben
aufgeſtellte Frage ausdrücklich zu verneinen.“)
Daß aber dieſe Frage von jeher von den recht⸗
gläubigen Lehrern unſerer Kirche entſchieden ver⸗
neint worden ſei, dafür möge der alte, theure
Brenz, der bekannte große Würtembergiſche
Theologe und Freund Luthers, Zeuge ſein. Der⸗
ſelbe ſchreibt in ſeinen lateiniſchen Predigten
über das Evangelium Johannis alſo:

Der HErr ſprach zu ſeinen Apoſteln: „Wie

mich der Vater geſandt hat, alſo ſende ich euch.“

Was aber der Sinn und Meinung dieſer Worte
ſei, kann aus dem erkannt werden, was Chriſtus
zu anderer Zeit zu den Apoſteln geſagt hat:
„Wer euch höret, der höret mich“, und abermals:
„Wer euch aufnimmt, nimmt mich auf; und wer
mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich ge⸗
ſandt hat.“
der Vater hat mich vom Himmel auf die Erde

Damit will Chriſtus ſoviel ſagen:

geſandt, daß ich mein Evangelium verkündigen

*) Man darf nicht denken, daß dadurch die reformirte

und methodiſtiſche Lehre gutgeheißen werde, daß ein Menſch
die Vergebung der Sünden nur verkündigen, aber
nicht ertheilen könne. Im Gegentheil wird dadurch
beſtätigt, daß die Predigt des Evangeliums kein leerer,
kraftloſer Schall, keine bloße Ankündigung ſei, neben
welcher der Heilige Geiſt wirke und zur Vergebung führe,
ſondern daß das gepredigte Wort lebendig und kräftig ſei
und eine die Vergebung mittheilende Kraft habe, es
möge dasſelbe nun zu vielen oder zu einem einzelnen Men⸗
ſchen (privatim) geredet werden.

English translation AI translation

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(Submitted.)

Something refreshing for all Lutheran Christians, especially for the Hanoverians from their European homeland.

In the middle of the Lüneburg Heath in the Kingdom of Hanover lies a small Lutheran village parish, whose spiritual care is entrusted to a very faithful shepherd, the young Pastor H., as assistant preacher to his father. Concerning the blessing with which the Lord crowns the work of His servant, the following account by a young man who visited the congregation gives some report. I traveled, so he writes, on the first day of Christmas at five o'clock in the morning by train from Uelzen, and after a one-hour journey still had two and a half hours to walk to Hermannsburg. There, one and a half hours from Hermannsburg, I fell in with churchgoers from that congregation. In the naive manner of these heath-children, a serving-girl questioned me quite thoroughly, and once she had gotten her bearings about me in every respect, she told the others the result of her inquiries. Then one after another came up, greeted me in a friendly way, and looked me full in the face so heartily, as if to say: it is good of you that you come to us. They told me a great deal then about their dear father in Christ, how he sacrifices himself so entirely for them, how his heart is nothing but love for them, how indeed he preaches to them powerfully through his word, and even more powerfully through his conduct and his humility. On the evening before, that is, on Christmas Eve, one of them related, they had also had a beautiful celebration. A great fir tree had stood in the middle of the choir of the church for the children of the poor, and the beloved young people had gathered around it, and had, among other things, sung in three-part harmony: "O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit!" On the fir tree, besides many other things, there also hung large foreign nuts, namely coconuts; and these had come about in the following way. About a year ago, Pastor H. wrote to Otaheite (an island in the vast South Sea) to the missionary Thomson who remained stationed there: if he should need money, he should write, and Pastor H. would send it to him. He wrote back that they did not presently need money, but rather heartfelt intercession. The children on Otaheite, to whom the missionary related the contents of the letter, quickly climbed the tall palm trees, gathered coconuts, and asked Thomson to send these along as gifts for the children of the Hermannsburg congregation. The nuts had indeed arrived safely shortly before Christmas; Pastor H. had then hung them on the fir tree and told the story of them, and I could tell from the words of the plain farm-lad who told it to me what an impression this story had made. Of the congregation I could relate a great many lovely traits, but here only one, which took place shortly before Christmas. A young, unmarried day-laborer came to Pastor H. and said that something weighed heavily on his heart. On further inquiry he said that, indeed, he had too much money, and told H., who was amazed at such a complaint, that he had often heard from him the Bible word: it is more blessed to give than to receive, and had said "yes" to it in his heart as well; but he had recently learned that this word had nevertheless remained without effect on his heart. For as he was leaving the last mission hour, he had gotten hold of a thaler while reaching into his pocket; and it had struck him that this was too much, and so he had put only a few groschen into the mission box. On his way home his conscience reminded him how he still clung too much to money. "Therefore," he continued, "I must now give away all the money I have; here, Pastor, take it." With that he laid forty thalers on the table. Pastor H. urged him rather to put it into a savings bank, so that he would have it when he wanted to start something someday. That, he said, his relatives had already told him too, but his conscience would not permit him to keep the money. Well then, said Pastor H., if he had recognized this as God's voice speaking to his heart, he should take it back again and use it according to his own judgment for the Lord. So, in complete quietness, during Christmas week, he distributed his money among the poor of the village, and Pastor H. remarked that on his face one could read plainly the verse: It is more blessed to give than to receive. — Now, one more testimony, from an official of that district, a worldly man. He remarked with astonishment that whereas formerly, when he drew up a will, he had everywhere found fear of death, now he everywhere found a great inward readiness to die.

From another part of the letter we take the following as well:

In almost every house of the parish there is at least one awakened soul, and through Pastor H.'s untiring activity the evening and morning blessing, as our fathers knew it, with prayer, Bible reading, and singing, has been reintroduced. In every village belonging to the parish, in rotating order among the houses, instead of the formerly customary visits to the tavern, there is now a quiet, orderly gathering on Sunday and festival evenings, at which a sermon is read aloud. The services are distinguished, besides the sermon, by beauty and dignity in the singing and in the liturgy. On Sundays, as days of joy, the pastor prays standing with the whole congregation; on days of repentance and at weekday services, the pastor and the whole congregation pray kneeling; likewise on festival days and at the evening services held before every festival day in the church, which is lit with chandeliers. Delightful and moving are the catechizations with the children, among whose ranks stand also a great many farmhands and maidservants. All baptisms take place in the church, and the baptismal sponsors themselves speak the three articles of the Creed. On Sunday, after the afternoon service ends, the people gather in great crowds at the pastor's dwelling. There one can see faces content in God. When all business — such as receiving mission money, selling books — is finished, Pastor H. lights his pipe, sits down in his chair, with everyone, great and small, gathered around him, and he speaks with the people or tells them, in Low German, whatever the occasion offers and serves for edification. On the Feast of the Reformation he related a passage from Luther's life; for he holds Luther in high regard, and that morning had also preached about him as about the angel of Revelation who flies through heaven with the everlasting Gospel.

So much for the report of the letter; I add nothing, but hold the certain hope that the dear readers of the Lutheraner will heartily approve the heading I have given it.

A. Wolter.

Is there an essential difference between the preaching of the Gospel and a private absolution?

As we understand, some have taken the essay drawn from Harleß's journal on the power of the keys, etc., to mean that it was intended to introduce the teaching that the general preaching of the Gospel is not an absolution, or that a private absolution gives something else or something more than the mere preaching does. Although we ourselves have not interpreted the essay in this way, we nevertheless consider ourselves obligated, for the preservation of purity of doctrine, expressly to answer the above question in the negative.*) That this question has always been decidedly answered in the negative by the orthodox teachers of our church may be witnessed by the venerable and dear Brenz, the well-known great Württemberg theologian and friend of Luther. He writes as follows in his Latin sermons on the Gospel of John:

The Lord said to His apostles: "As the Father has sent Me, so send I you." What the sense and meaning of these words is can be recognized from what Christ said to the apostles at another time: "He who hears you hears Me," and again: "He who receives you receives Me; and he who receives Me receives Him who sent Me." By this Christ means to say as much as this: the Father has sent Me from heaven to earth,

*) One must not think that this thereby endorses the Reformed and Methodist doctrine that a person can only proclaim the forgiveness of sins but not impart it. On the contrary, it is hereby confirmed that the preaching of the Gospel is no empty, powerless sound, no mere announcement alongside which the Holy Spirit works and leads to forgiveness, but that the preached Word is living and powerful and has a forgiveness-imparting power, whether it be spoken to many or to a single person (privately).