7.
Freie Konferenzen
7. Freie Konferenzen. Freie Konferenzen werden ſol⸗
che Konferenzen genannt, an denen Glieder der verſchie— denen lutheriſch ſich nennenden Synoden, die in der
Lehre nicht einig ſind, teilnehmen. Solche Konferenzen ſind gut zum Zweck eines beſſeren Verſtändniſſes der ſtrittigen Punkte und ein feines Mittel, die beſtehenden Differenzen in der Lehre zu beſeitigen. Dabei iſt nötig, daß man
a. beiderſeits von demſelben Prinzip ausgeht. Wer des Gegners Prinzip beſtreitet, wird ſich auch nicht durch daraus abgeleitete Beweiſe überführen laſſen. — Mit einem, der die lutheriſchen Bekenntniſſe verwirft, kann man nicht mehr auf Grund der Bekenntniſſe handeln;
b. den Differenzpunkt, den Status controversiae, genau feſtſtellt, ſonſt wird doch nicht zur Sache geredet,
c. den Irrtum an der Wurzel packt, nicht bloß etliche Aſte und Zweige abſchneidet,
d. die rechte Geſinnung und Liebe hat.
Liebloſigkeit hindert und erſchwert die wahre Einigkeit.
Anm. a. Das Streben nach Einigkeit iſt nicht bloß wünſchenswert, ſondern von Gott gewollt, unſere Chriſtenpflicht.
Anm. b. Man ſoll jedoch nicht erſt die Vereinigung zu einer Gemeinſchaft eingehen, um hernach die Differenzen zu beſehen.
Das hieße: erſt den Leib ſchaffen und dann den Geiſt einblaſen.
Anm. c. Zu freien Konferenzen zwecks Beſprechung der Lehre, wenn ſolche Konferenzen in rechter Weiſe geſchehen, ſind wir immer bereit geweſen. Wir gehen ihnen nicht aus dem Wege.
Anm. d. Schon zu Luthers Zeit iſt manches Religionsgeſpräch abgehalten worden.
Anm. e. Freie Konferenzen zu unſerer Zeit: 1856. (Luth. 45, 18.) 1874 und 1875. (L. W. 19, 353— 362. 20, 155—157. 21, 97.) 1902 in Beloit, Wis. (L. W. 48. 234. 235.) Die interſynodale Konferenz zu Detroit 1904 (Luth. 60, 199. 200. OQuart. 1, 90—93.) Die Verſammlung der Vorkomitee am 29.
und 30. Dezember 1904. (L. W. 50, 36.) Siehe ferner Gnadenwahlslehrſtreit 54111t.
im. f. Kom
Anm. f. Kommt durch Verhandlungen auf Grund der Schrift eine Einigung dennoch nicht zuſtande, ſo liegt die Urſache niemals an der Schrift, ſondern an den im Irrtum befangenen Menſchen.
Konfirmation.
Abhandlungen.
Geſchichte und Bedeutung der Konfirmation. L. W. 51, 64 —76. 124 — I35. Über Konfirmation. Luth. 48, 93—95. Konfirmation. Theol. 5, 53—58. Paſt. 261—266. L. W. 15, 9—14. Schulb. 40, 229—233. 26, 201 — 203. Das Kirchenlied in der Konfirmationsfeier. L. W. 55, 116—119. Konfirmandenunterricht. Luth. 57, 276. 277. Wie iſt dem entgegenzuarbeiten, daß die Konfirmanden ſonderlich gegen das Ende des Schuljahrs das Intereſſe für die Schule und die Achtung vor dem Lehrer verlieren? Schulb. 33, 321—328. Über Konfirmation. Ma. 34, 59—62. 123—128. 187——191. 217—223. Pädagogik im Konfirmandenunterricht. Quart. 1910, 29—49.
Ein Wort an die Eltern unſerer Konfirmanden. Luth. 53, 208. 54, 50. 51. Ein Schlußwort. Luth. 54, 68. Zur Konfirmation. Warnung und Troſt für Konfirmanden und deren Eltern. Luth. 61, 113—115. Ein Wort an unſere lieben Konfirmanden. Herr, wohin ſollen wir gehen? Luth. 62, 105—107. Zum Konfirmationstag. Luth. 60, 81—83. Ein rechter Patenbrief. Schreiben eines Paten an ſeinen Konfirmanden. Luth. 64, 105. 106.
Abriß.
Die einzelnen Stücke der Konfirmation. § 1. Die Konfirmation iſt nicht von Gott
geboten, kein Sakrament, keine Ergänzung der Taufe, wohl aber eine gottgefällige,
Geſchichtliches. § 3. Das Konfirmationsalter. § 4.
ſegensreiche Einrichtung. § 2.
Die Eltern ſollen mit dem Paſtor Hand in Hand
Der Konfirmandenunterricht.
§ 5.
arbeiten. 5 6. Der Konfirmationstag. § 7. Nach der Konfirmation ſoll die Sorge
für die Jugend nicht aufhören. § 8.
Konfirmation.
1. Die Konfirmation iſt eine feierliche, kirchliche
Handlung, da die Getauften, nachdem ſie unterrichtet
worden ſind, vor ihrem erſten Abendmahlsgang ein
Zeugnis ihres Glaubens ablegen, der Gnade Gottes em⸗
pfohlen und zum Bleiben bei der Wahrheit ermuntert
werden. Die einzelnen Stücke derſelben ſind:
a. Die Vorbereitung, der vorausgehende Ka⸗
techismusunterricht — das Hauptſtück bei der ganzen
Sache.
b. Die öffentliche Prüfung, welche einen
weſentlichen Teil der Konfirmation, das erſte Stück der⸗
ſelben bildet. ů
Anm. a. Die Gemeinde muß wiſſen und ſoll ſich
darum bekümmern, ob ihre Kinder, ehe ſie zum Tiſch des
Herrn gehen, die nötige Kenntnis haben und ſich ſelbſt
prüfen können.
Anm. b. Beſſer iſt es, alle Hauptſtücke ſummariſch
Durchzugehen als ein Haupſtück beſonders.
c. Erneuerung des Taufbundes. Dazu
gehört:
1. Das Bekenntnis zu dem dreieinigen Gott, dem
man dienen will,
2. die Verpflichtung auf die reine Lehre des
Worte Gottes, wie ſie in unſeren Bekenntnisſchrif—
ten dargelegt iſt. Die Verpflichtung auf die Be—
kenntnisſchriften und Abſagung von aller falſchen
Lehre ſoll nicht gering angeſehen werden:
3. das Gelübde, bei der wahren ſichtbaren Kir⸗
che bleiben zu wollen.
Anm. a. Die Konfirmation iſt eine Erinnerung
an
die Tauſe und deren Herrlichkeit.
Anm. b. Das Konfirmationsgelübde iſt ſchon man—
chem auf ſpäteren Irrwegen ein Stachel im Gewiſſen ge⸗
worden.
Man ſolle die Kinder nicht durch ein Ge— Einwand.
lübde binden;
d. das Gebet für die Konfirmanden. Schon am
Sonntag vor der Konfirmation ſoll die Gemeinde für die
Konfirmanden Fürbitte tun:
e. der Segen, der über die Konfirmanden geſpro:
Konfirmation.
en wird. Ähnlich hat 1605 Jatob ſeine Kinder geſez net;
f. die Handauflegung. 1 Moſes 48, 13. 14 Durch dieſe Zeremonie wird angedeutet, daß Gebet und Segen dem einzelnen appliziert werden ſoll;
g. der Konfirmationsſpruch, der als em
Luth. 60, 87. 66, 76.
Wahlſpruch förs Leben ſchon manchem Troſt und Störkung gegeben hat. Geſchichten, wie manche den Spruc im Gedächtnis behalten haben, z. B. Bismark nach fün⸗zig Jahren. Luth. 62, 113. 63, 88. 89. 61, 122;
das Konfirmationslied. Paſſende Ge⸗
L. W. 55, 118.
ſangbuchsliederverſe: 375, 11. 12. 287, 7. 8. 264.
— — ———
8—10. 269. 6—8. 275, 5—7. 245, 1. 4. — Oder: Mein Schöpfer ſteh' mir bei. L. W. 55, 118. Ruh. 371
L. W. 55, 117.
Anm. a. Geiſtliche Volkslieder z. B.. „So nimm denn meine Hände“ ſollten nicht genommen werden.
L. W. 55, 117. 118.
Anm. b. Zwei⸗ oder dreiſtimmiger Geſang iſt nicht zu empfehlen.
L. W. 55, 116. 117.
Anm. c. Lieder, die die Gemeinde ſingen kann: 348. 341. 336. 347. 254. 239. 271. 286. 283. 284.
i. die Konfirmationsrede. Texte dazu: Theol. 5, 55—58. Siehe Dispoſitionen am Ende diefeAbſchnittes.
Anm. Die Konfirmation findet gewöhnlich am Palmſonntag oder am Sonntag nach Oſtern ſtatt. Durch Verlegung auf einen hohen Feſttag würde die Feier der *. Taten Gottes beeinträchtigt.
2. Die Konfirmation iſt
a. nicht von Gottaeboten, ſondern eine kirch—
Luth. 61, 338. Schulb.
‚liche Ordnung, ein Mittelding. Luth. 18. 94.
Walth. rechte Geſt. S8.
Anm. a. Man kann ſich für die Konfirmation
L. W. 51, 65. 64. 72.
nicht auf die Schrift, etwa auf Apoſtel 8, 16 u. ſ. w. be ⸗
Syn. Frei. 82, 49.
rufen.
Anm. b. Die Konfirmation iſt nicht nötig zur Se—
ligkeit, ſie hat keinen Befehl und Verheißungen von Gott.
KLNonk. 203, § 6;
Paſt. 266. L. W. 8, 110
b. kein Sakrament. Man darf die Konfirma— tion nicht überſchätzen.
Schulb. 26, 203.
Anm. Von einem beſonderen Segen, den man ohne Konfirmation nicht erlangen könnte, kann nicht die Rede ſein.
Antitheſe.
1. Katholiken. Die Firmuna iſt ein Sakrament
(Lyvon 1274), dadurch der heilige Geiſt mitgeteilt
- Luth. 45, 18
- L. W. 19, 353— 362
- L. W. 19, 353— 362. 20, 155—157
- L. W. 19, 353— 362. 20, 155—157. 21, 97
- L. W. 48. 234
- L. W. 48. 234. 235
- Luth. 60, 199
- Luth. 60, 199. 200
- Luth. 60, 199. 200. O
- L. W. 50, 36
- L. W. 15, 88
margin
- W. 67, 45
margin
- L. W. 2, 4 Preface to Volume 1856.
margin
- Luth. 45, 18
margin
- L. W. 4, 284 Illusions of Present-Day Theologians Regarding the Pure Lutheran Doctrine of the Holy Supper.
margin
- L. W. 44, 40
margin
- L. W. 44, 43
margin
- L. W. 44, 44
margin
- L. W. 44, 45
margin
- L. W. 48, 234
margin
- L. W. 48, 234. 235
margin
- L. W. 48, 234. 235. 4, 324 Ströbel and “Lehre und Wehre.”
margin
- W. 67, 45
margin
- W. 67, 45. 46
margin
- L. W. 44, 39
margin
- L. W. 44, 39. 20, 158
margin
- L. W. 4, 323 Ströbel and “Lehre und Wehre.”
margin
- L. W. 4, 323. 324 Ströbel and “Lehre und Wehre.”
margin
- L. W. 44, 42
margin
- L. W. 51, 64 —76
- L. W. 51, 64 —76. 124 — I35
- Luth. 48, 93—95
- Theol. 5, 53—58
- Past. 261–266
- L. W. 15, 9—14
- Schulb. 40, 229—233
- Schulb. 40, 229—233. 26, 201 — 203
- L. W. 55, 116—119
- Luth. 57, 276
- Luth. 57, 276. 277
- Schulb. 33, 321—328
- Ma. 34, 59—62
- Ma. 34, 59—62. 123—128
- Ma. 34, 59—62. 123—128. 187
- Quart. 1910, 29—49
- Luth. 53, 208
- Luth. 53, 208. 54, 50
- Luth. 53, 208. 54, 50. 51
- Luth. 54, 68
- Luth. 61, 113—115
- Luth. 62, 105—107
- Luth. 60, 81—83
- Luth. 64, 105
- Luth. 64, 105. 106
- S. Dak. 1909, 40
margin
- Günth. 281
margin
- Luth. 60, 81
margin
- Past. 263
margin
- Ma. 34, 218
margin
- Mag. 8, 34
margin
- Mag. 8, 34. 35
margin
- Wis. 85, 56
margin
- Wis. 85, 56. 57
margin
- Quart. 1910, 30
margin
- Quart. 1910, 30. 31
margin
- Theol. 5, 53
margin
- Schulb. 26, 203
margin
- Luth. 66, 69
margin
- Theol. 5, 54
margin
- Mag. 8, 36
margin
- Schulb. 26, 203
margin
- Luth. 60, 82
margin
- Wis. 85, 56
margin
- Theol. 5, 53
margin
- Mag. 8, 35
margin
- Mag. 8, 35. 36
margin
- Schulb. 26, 202
margin
- Theol. 5, 53
margin
- Theol. 5, 53 54
margin
- Luth. 60, 82
margin
- Mag. 8, 34
margin
- Mit. 70, 37
margin
- Mit. 70, 37. 38
margin
- Theol. 5, 54
margin
- Theol. 5, 54. 55
margin
- S. Dak. 1909, 40
margin
- W. 51, 134
margin
- W. 51, 134. 15, 13
margin
- Past. 266
margin
- Luth. 60, 82
margin
- Luth. 1, 70 A Proof, Wrung From Us, That the Methodists Are a Sect.
margin
- Mag. 8. 36
margin
- Luth. 60, 82
margin
- Past. 266
margin
- L. W. 15, 14
margin
- Wis. 85, 56
margin
- Luth. 60, 87
- Luth. 60, 87. 66, 76
- Luth. 62, 113
- Luth. 62, 113. 63, 88
- Luth. 62, 113. 63, 88. 89
- Luth. 62, 113. 63, 88. 89. 61, 122
- L. W. 55, 118
- L. W. 55, 118
- Ruh. 371
- L. W. 55, 117
- L. W. 55, 117
- L. W. 55, 117. 118
- L. W. 55, 116
- L. W. 55, 116. 117
- Theol. 5, 55—58
- Luth. 61, 338
- Luth. 18. 94
- L. W. 51, 65
- L. W. 51, 65. 64
- L. W. 51, 65. 64. 72
- Syn. Frei. 82, 49
- Past. 266
- L. W. 8, 110 On the Sacramental Conception of Confirmation.
- Schulb. 26, 203
- Schulb.
‚liche Ordnung,
vol b, printed page
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10.
—
10. an 85, 57. Schulb.
und der Seele ein unauslöſchliches Zeichen aufge⸗
drückt wird.
26. 202. Luth. 48, 93.
2. Die griechiſch-katholiſche Kirche betrachtet
Taufe und Konfirmation als eine Handlung.
3. Mormonen. Die Getauften ſollen durch Hand⸗
auflegung der Alteſten konfirmiert werden, den hei⸗
ligen Geiſt zu empfangen.
4. Vilmar. Konfirmation iſt Mitteilung des
heiligen Geiſtes. L. W. 8,. 110—116. Ma. 34, 127;
c. keine Ergänzung der Taufe. Man
darf die Konfirmation nicht auf Koſten der Taufe
erheben. Dadurch macht man die Taufe zu einem unvoll⸗
ſtändigen Sakrament. Sie bedarf keiner Ergänzung.
Hat Gott in der Taufe nur einen Teil ſeiner Gnade ge⸗
geben?
Anm. Es handelt ſich beim Taufbund nicht um
einen Bund zwiſchen zwei gleichartigen Par⸗
teien, ſondern es iſt ein Bund, da der eine Teil alles
gibt, der andere nur nimmt.
Antitheſe. Daß durch die Konfirmation der Nu⸗
tzen der Taufe erſt recht in Kraft trete, da jetzt die Kinder
mit Bewußtſein handeln, lehren die ſogenannten Prote⸗
ſtanten (Günth. 282.), Schleiermacher (L. W. 51, 132),
Vilmar. (Luth. 48, 94.);
d. nicht dereigentliche Akt des Eintrit⸗
tes in die Gemeinde (Rationaliſten Luth. 48,
94.), noch weniger die Aufnahme in die Zahl der Auser⸗
wählten. (Reformierte. L. W. 51, 133.).
Anm. a. Die Konfirmation ſollte nicht zur Bedin— gung der Aufnahme in die Gemeinde gemacht werden. Unter Umſtänden mag vorhergehender gründlicher Kate— chismusunterricht genügen.
Anm. b. Müſſen alle, die das heilige Abendmahl genießen wollen, konfirmiert ſein? — Si'ie müſſen jedenfalls alle einen Unterricht empfangen. Doch kann man Kranken, Sterbenden, die getauft ſind, auch ohne beſondere Konfirmation das Abendmahl reichen.
Anm. c. Ohne Not wird man freilich nicht von dieſer ſegensreichen, kirchlichen Ordnung abweichen;
e. dennoch eine Gott wohlgefällige Handlung, die von großem Segen iſt.
Anm. a. Der Segen der Konfirmation liegt nicht in den feierlichen Zeremonien, ſondern im Wort und Gebet.
Anm. b. Die Hauptſtücke der Konfirmation. Unterweiſung der Jugend und Gebet, ſind keine Mitteldinge, ſondern dem Weſen nach von Gott befohlen.
Anm. c. Unſere Konfirmation iſt gegründet auf Schriftſtellen wie dieſe: 1 Kor. 11, 28: Der Menſch prüfe aber ſich ſelbſt. Joh. 16, 23: So ihr den Vater etwas bitten werdet u. ſ. w.
Anm. d. Den Taag der Konfirmation vergeſſen viele nicht ſo leicht. Geſchichten Luth. 4, 199. 61, 115.
Anm. e. Man ſoll darum die Konfirmation nicht unterſchätzen, verachten oder ſie bloß als Abſchluß der Schulzeit anſehen.
Antitheſe. Methodiſten. Baptiſten, Reformierte u. ſ. w. verwerfen die Konfirmation als etwas Antichriſtliches. Man hat ſchon darüber geſpottet „Konfirmations— maſchine“ Luther 3. 82. 83, hat aber wohl auch manch⸗
mal die Konfirmation nachgemacht, beſonders da, wo man unter Deutſchen miſſionieren wollte. L. W. 20, 52.
3. Geſchichtliches.
a. Hervorgewachſen iſt die Konfirmation au der in der erſten chriſtlichen Kirche üblichen Handaui⸗
gung. Ap. 8, 16. 17. 19, 6. Dieſe Handauflegung aber
1. war der letzte Akt der Taufe,
2. war von unſerer heutigen Konfirmation etwra
ganz Verſchiedenes. Denn durch das Auflegen der
41 7• die Getauften den Heiligen Geiſt.
p. 8, 17;
3. wurde ſpäter von der Taufe getrennt und als
ein beſonderer Akt verwaltet.
Anm. Dieſe Handlung oder Firmung wurde als emn beſonderes Vorrecht der Biſchöfe angeſehen, die bei ihrer Rundreiſe alle Getauften auf ſolche Weiſe konfirmierten
b. Unter dem Papſttum wurde aus der Fir— mung ein Sakrament, das von der Taufe ganz geſondert war. Das ſichtbare Element dabei war das Salböl.
Anm. a. Sitten und Gebräuche dabei waren: Er teilung des nötigſten Unterrichts durch die Paten, Handaufleaung. Salbung, die Konfirmationsformel (Ich ma che an dir das Zeichen des Kreuzes und beſtätige dich mü der Salbung des Heils im Namen des Vaters u. ſ. w 1439), der Backenſtreich, der Segen.
Anm. b. Die Zeit der Konfirmation war gewöhnlich
wenn der Biſchof herumkam.
c. Luther verwarf die papiſtiſche Firmung als abergläubiſchen Ritus und Gaukelſpiel, ebenſo die Bekenntnisſchriften. Konk. 312. 8763. Dagegen wurde bald an verſchiedenen Orten eine vom papiſtiſchen Aberglauben gereinigte Konfirmation eingeführt.
Anm. a. Die weſentlichen Stücke dieſer Konfir mation waren dieſelben wie heute noch. Erinnerung an das Taufgelübde, öffentliches Bekenntnis, Eramen über die vornehmſten Glaubensſtücke, Ermahnung, beſtändig zu bleiben, öffentliche Fürbitte und Handauflegung.
Anm. b. Das Verlangen nach karechetiſchen Unterricht war da, und ſo wünſchte man vor dem erſtmaligen Abendmalsgenuß ein Verhör. Das Era— men wurde in der lutheriſchen Kirche als das Hauptſtück angeſehen. Die Konfirmation iſt eine Frucht der katechetiſchen übungen der Reformationszeit.
Anm. c. Schon Bugenhagen führte die Konfir mation mit Luthers Zuſtimmung in Pommern ein.
Anm. d. Für ſolche Konfirmation traten ein Me— lanchton, Calvin und viele Kirchenordnungen.
Anm. e. Dennoch war die Konfirmation im 16. Jahrhundert durchaus keine allgemeine Einrichtung.
Anm. f. Die Konfirmation fand ſtatt zu den ver— ſchiedenſten Zeiten des Jahres. Welche Anforderung man ſtellte L. W. 51. 125.. ů
d. Großen Einfluß auf die Konfirmation übten aus
1. der 30jährige Krieg. Die Konfir⸗
mation geriet an vielen Orten in Verfall;
2. der Pietismus. Die Konfirmation
ward zu einem Mittel, eine Gemeinde der Wieder⸗
geborenen oder Erweckten zu ſammeln. Der Kate⸗
chismusunterricht trat zurück.
3. Der Rationalismus. Das Eramen
wurde abgeſchafft, der Schwerpunkt auf das Gelüb⸗
de gelegt, die Handlung zu einer rührenden Feier
gemacht.
Anm. a. Das Gelübde, die Konfirmationsfragen,
Konfirmationsſpruch zur Zeit des Rationalismus ſ. L. W. 51, 128—131. 53, 382.
Anm. b. Die Konfirmation wurde mit der Schulentlaſſung verknüpft. Unkonfirmierte durften nicht in die Lehre gegeben werden und keinen Dienſt antreten.
4. Das Konfirmationsalter. Man ſollte die Kinder nicht zu früh konfirmieren laſſen, ſonſt fehlt ihnen die nötige Reife. und die Eltern müſſen ſich hernach ſelbſt Vorwürfe machen, wenn die Kinder nicht feſt in Lehre und Glauben gegründet ſind.
Anm. a. Das gewöhnliche Alter iſt 14 Jahre. Leider wird in manchen Gemeinden ſchon mit 13 Jahren konfirmiert. Unter 12 Jahren ſollte man nie ein Kind konfirmieren.
Anm. b. Ein Grund, warum manche zu früh konfirmieren laſſen wollen, iſt der, daß es ihnen ſchwer fällt, das Schulgeld aufzubringen.
Anm. c. Die Gemeinde mag einen Beſchluß über das Konfirmationsalter faſſen, doch iſt auch dies nicht immer ratſam, da man doch manchmal wird Ausnahmen ma⸗— chen müſſen. Die Erziehung im Haus und die Umſtände ſind oft ſo verſchieden. Nicht das Alter, ſondern die Erkenntnis und Reife eines Kindes ſind ausſchlaggebend.
Anm. d. Was muß von Konfirmanden gefordert werden? Das mindeſte iſt, daß ſie den Text des Katechismus ohne Auslegung herſagen und ſoweit verſtehen, daß ſie ſich ſelbſt prüfen können. Fähigere Konfirmanden ſollen die Lehre der Schrift mit Beweisſprüchen begründen können. Konſtitution unſerer Synode 5, § 16.
Anm. e. Abgewieſen von der Konfirmation ſollen ſolche werden, denen die nötigſte Kenntnis zur Selbſtprüfung mangelt oder die ein notoriſch boshaftes Leben führen.
Anm. f. Erwachſenen iſt es freigeſtellt, ob ſie ſich öffentlich konfirmieren laſſen wollen. Da die Vorbereitung zur Konfirmation oder der Katechismusunterricht bei ihnen oft mit Schwierigkeiten verbunden iſt, tun Bücher, wie „Zorns Selbſtunterricht“ oder „Hundert Fragen und Antworten für Erwachſene“
großen Dienſt. Ma. 26. 128.
5. Der Konfirmandenunterricht. Der Konfirmanden⸗
- Luth. 48, 93
- Luth. 48, 93.
2
- L. W. 8,. 110—116 On the Sacramental Conception of Confirmation.
- Ma. 34, 127
- Günth. 282
- L. W. 51, 132
- Luth. 48, 94
- Luth. 48,
94
- L. W. 51, 133
- Luth. 4, 199
- Luth. 4, 199. 61, 115
- L. W. 51, 132
margin
- Syn. Frei. 82, 49
margin
- Luth. 57, 276
margin
- Luth. 57, 276. 63, 86
margin
- Luth. 57, 276. 63, 86. 60, 82
margin
- Past. 266
margin
- L. W. 15, 13
margin
- Mag. 8, 37
margin
- Freik. 1904, 4
margin
- Luth. 60, 81
margin
- Freik. 1904, 49
margin
- Freik. 1904, 49. 50
margin
- Ma. 34, 220
margin
- Luth. 48, 94
margin
- Luth. 48, 94. 95
margin
- Luth. 48, 94. 95. 6, 94
margin
- Mag. 8. 34
margin
- Past. 261
margin
- L. W. 15, 9
margin
- Luth. 48, 94
margin
- Syn. Frei. 82, 49
margin
- Mit. 70, 38
margin
- Luth. 60, 81
margin
- Luth. 60, 81. 63, 86
margin
- Luth. 48, 94
margin
- S. Dak. 1909, 39
margin
- S. Dak. 1909, 39. 40
margin
- L. W. 20, 52
- L. W. 20, 52.
3
- Konk. 312
- L. W. 51. 125
- L. W. 51, 64
margin
- Ma. 34, 60
margin
- Ma. 34, 60. 61
margin
- Ma. 34, 60. 61. 123
margin
- L. W. 51, 65
margin
- L. W. 51, 65. 66
margin
- Luth. 48, 93
margin
- Mag. 8, 34
margin
- Past. 262
margin
- L. W. 15, 9
margin
- L. W. 51, 66
margin
- L. W. 51, 66. 15, 10
margin
- Past. 262
margin
- Luth. 57, 276
margin
- L. W. 51, 66
margin
- L. W. 51, 66. 67
margin
- Ma. 34, 123
margin
- Ma. 34, 123. 124
margin
- L. W. 51, 67
margin
- L. W. 51, 67. 68
margin
- Ma. 34, 124
margin
- Ma. 34, 124. 125
margin
- L. W. 51, 68—71
margin
- L. W. 51, 68
margin
- L. W. 51. 71—73
margin
- Ma. 34. 188
margin
- L. W. 51, 73
margin
- L. W. 51, 73. 74
margin
- Schulb. 26, 203
margin
- Luth. 48, 93
margin
- O. 79, 50
margin
- Past. 263
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- L. W. 15, 11
margin
- Luth. 5, 140
margin
- Luth. 5, 140. 48, 94
margin
- L. W. 51, 74
margin
- L. W. 51, 74. 75
margin
- Past. 264
margin
- L. W. 15, 11
margin
- L. W. 15, 11. 51, 124
margin
- Schulb. 26, 202
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- L. W. 51, 128—131
- L. W. 51, 128—131. 53, 382
- Ma. 26. 128
- Ma. 26. 128.
5
- L. W. 51, 126
margin
- Past. 264
margin
- L. W. 15, 11
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- L. W. 51, 126
margin
- L. W. 51, 126. 127
margin
- Past. 264
margin
- L. W. 15, 11
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- Ma. 34, 190
margin
- Ma. 34, 190. 191
margin
- L. W. 51, 127—130
margin
- L. W. 51, 127—130. 42, 171
margin
- L. W. 51, 131
margin
- Il. 95, 46
margin
- Il. 95, 46. 83, 41
margin
- Schulb. 14, 86—90
margin
- Schulb. 14, 86—90. 40, 229
margin
- Schulb. 14, 86—90. 40, 229. 230
margin
- Syn. Frei. 99, 51
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- Luth. 61, 338
margin
- Ka. 1906, 30
margin
- Il. 95, 46
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- Past. 265
margin
- L. W. 15, 13
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- Luth. 5, 51
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- Luth. 5, 51. 57, 275
margin
- Luth. 57, 275
margin
- Luth. 57, 277
margin
- Luth. 57, 277. 61, 338
margin
- Schulb. 40, 230
margin
- Il. 92, 128
margin
- Ka. 88, 35
margin
- Past. 265
margin
- L. W. 15, 12
margin
- Ma. 34, 59
margin
- Ma. 34, 59. 220
margin
- Ma. 34, 59. 220. 221
margin
- Past. 266
margin
- L. W. 15, 13
margin
- L. W. 15, 13. 14
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- Theol. 11, 234
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- Past. 265
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- L. W. 15, 13
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- Si'ie müſſen jedenfalls
- Quart. 1910. 29—9.
vol b, printed page
820–823 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0901
—
Lehrers geſchehen, um die konfirmierte Jugend der
Kirche zu erhalten? Schulb. 15, 33. 34;
3. der Gemeinde. Das bekennt die Gemein⸗ II. 91, 74. 75.
de, indem ſie für die Jugend betet.
Anm. b. Die konfirmierte Jugend muß beim Wort Il. 95, 47.
erhalten werden.
Anm. c. Mahnung an Neukonfirmierte zum fleißigen
Abendmahlsgenuß, ſiehe Luth. 60, 113. 114.
Anm. d. Viele Konfirmanden fallen wie⸗ Ka. 1906, 31. Walth. der ab. Die Schuld liegt oft viel mit an den Eltern, Epi. 141. Abfall. die da meinen, ſie hätten nun genug für das Kind getan,
Il. 83, 41, oder am Paſtor, der ihnen durch Art und
Weiſe des Unterrichts den Katechismus verleidet hat u. ſ.
m. Ka. 88, 35. 36. — Geſchichte, was aus acht Konfir⸗
manden geworden iſt. Luth. 56, 124.
Anm. e. Gottes Wort aber bleibt nicht ohne Frucht. Luth. 57, 277. 278. Unſere Arbeit iſt nicht vergebens. Manchmal zeigt ſich
die Frucht des Konfirmandenunterrichts in der Todes⸗
ſtunde. Geſchichte Luth. 60, 88.
Anm. f. Schreiben eines Paten an ſein Patenkind,
Luth. 64, 105. 106.
Homiletik.
1 Moſ.. 19, 17. — Was euch bewegen ſoll, die Rettung eurer Seele die Hauptſorge ſein zulaſſen. — Weil sa. die Seele euer größtes Gut iſt, b. der Gefahren, eure Seele zu verlieren, ſo viel ſind, e. weil man die Seele, wenn ſie einmal verloren iſt. nicht wiedergewinnen kann. — Gna. 202.
Jof 24, 15. — Die Entſchiedenheit, welche das heutige Gelübde: Wir wollen dem Herrn dienen! von euch fordert. Entſchiedenheit im a. Glauben, b. Bekenntnis, c. Wandel. — R. Pi. Pred. 1, 22.
Joſ. 24, 15. — Wir wollen dem Herrn dienen! Das iſt a. eure Schuldigkeit. b. ehrenvoll, c. eine ſelige Sache. — Walth. Feſt 189.
Jos. 24. 15.—The Lutheran Confirmation, its principles, requirements and „SAAN 5L. 8, 33.
2 Sam. 15, 21. — Euer Gelübde bei eurer heutigen Konfirmation: So wahr der Herr lebt u. ſ. w. a. Was ihr damit gelobt, b. wie ihr dies geloben ſollt. — R. Pi. Pred. 1, 34.
Pſ. 26, 6—8. — Haltet euch fleißig zum Gottesdienſte! a. Was euch damit ans 44 3• 83 wird, b. was euch bewegen ſoll, dieſer Mahnung gehorſam zu ſein. — Ma. 18, 8
Pſ. 33. 23. 24. — Herr, ich bleibe ſtets an dir! a. Was ihr damit verſprecht. b. was euch bewegen ſoll, dies Verſprechen zu halten. — Ma. 27, 105.
Pſ. 119, 106. — Ein feierliches Konfirmationsgelübde. a. Wem gelobt ihr? b. Was gelobt ihr? — Ma. 6, 111.
Spr. 23, 26. — Gib mir, mein Sohn, dein Herz! a. Was Gott mit dieſen 3. . fordert, b. was euch bewegen ſoll, dieſe Forderung mit Freuden zu erfüllen. Ma. 65—68. 8, 76.
Spr. 23. 26.—The reason why God says to vou: a. Give me thy heart. b. let thine eyes observe my ways. Mag. 5, 45.
Jer. 31, 18. — Daß eure Konfirmation nur dann von bleibendem Segen ſein wird, wenn ihr von Herzen bekehrt ſeid. a. Was heißt es, von Herzen bekehrt ſein. b. warum eure Konfirmation nur dann von bleibendem Segen ſein wird. — Ma. 11. 126.
Sach. 9, 9. — Warum ſollt ihr heut mit Freuden dem König den Eid der Treue
ſchwören? Weil er a. ein ſo herrlicher König iſt, b. Luch ſo herrlich v regieren und
ſchützen will. — Ma. 5, 115.
Dan. 10, 19. — Des Herrn Zuruf an ijeden unter euch am heutigen Tage:
Fürchte u. ſ. w. a. Titel: Du Hochgeliebter. b. Segen: Friede ſei mit dir! e.
Ermahnung: ſei getroſt. — R. Pi. Pred. 44.
Matth. 5, 16. — Laſſet euer Licht leuchten! Sehet zu, a. daß euer Licht bren⸗
nend bleibt, b. daß es auch ſtets einen Schein von ſich gibt. — Ma. 30, 105.
Matth. 6, 19—21. — Vom Sammeln der Schätze a. auf Erden, b. im Himmel.
— Ma. 10, 126.
Matth. 21, 1—9. — Euer Konfirmationstag ein Huldigungstag. a. Der König
dem ihr huldigen ſollt, b. wie ihr ihm huldigen ſollt. — Hön. Ent. 209.
Matth. 21, 1—9. — Warum ſollt und könnt ihr heute mit großer Freude Chriſto, eurem Könige, Treue ſchwören? Weil ihr: a. euch keinen beſſeren König erwählen könnt, b. es in ſeinem Reiche zeitlich und ewiglich gut haben werdet. — Ma. 8, 124. — Oder: a. weil er ein ſo herrlicher König iſt, b. weil er ſo gnädig und freundlich zu uns kommt. — Ma. 31, 84.
Matth. 24, 13. — Beharret bis ans Ende a. im Glauben und Bekenntnis der göttlichen Wahrheit, b. in der Übung der Liebe und Gottſeligkeit. — Ma. 5, 131.
Matth. 26, 41. — Was dieſe Worte euch heute zu bedenken geben. — Ma. 12,
Luk. 10, 42. — Wie glücklich ſeid ihr, wenn ihr Gottes Wort lieb behaltet! Dann a. bleibt ihr im Glauben, b. werdet ihr gottſelig leben, c. werdet ihr ſelig ſterben. — Ma. 24, 128.
Joh. 6, 67—69. — Eure Antwort auf Chriſti Frage: Wollt ihr auch weggehen? a. Herr, wohin ſollen wir gehen? b. Du haſt Worte des ewigen Lebens. — Walth. Ev. 141.
Joh. 6, 67—69. — Jeſu Frage an euch: Wollt ihr auch weggehen? a. Wer fragt? b. Warum fragt er? — Ma. 16, 127.
Joh. 10, 27. 28. — Bleibet Schäflein Chriſti. a. Was damit von euch geforder werde, b. was euch dazu locken ſollte. — Ma. 14, 84.
Joh. 15, 9. — Bleibet in meiner Liebe! a. Weſſen euch der Herr in dieſem Wort verſichert, b. was er von euch fordert. — Ma. 15, 65.
Joh. 12, 26. — Bleibet Diener des Herrn euer Leben lang. a. Wer ſind ſeine rechten 713313 b. Was wird er denen tun, die in ſeinem Dienſt beſtändig bleiben? — Ma. 13, 124.
Joh. 17, 11—16. — Ihr ſollt in der Welt, aber nicht von der Welt ſein. a. Was damit geſagt iſt, b. was euch dazu ermuntern ſoll. — Ma. 2, 121.
Ap. 2, 42. — Was müſſen wir tun, wenn wir dem Herrn treu bleiben wollen? Wir müſſen beſtändig bleiben a. in der Apoſtel Lehre, b. Gemeinſchaft, c. Brotbrechen, d. Gebet. — Ma. 25, 76.
Röm. 1. 16. — 1 Iam not ashamed of the gospel, b. for it is the power 0f God. —Sieck 1,
Röm. 8, 29. 30. — Welche er zuvor verſehen hat u. ſ. w. — Ma. 33, 65—71.
Röm. 12, 2. — Die Ermahnungen: a. Stellt euch nicht dieſer Welt gleich, b. ver274.7 994 durch Erneuerung eures Sinnes, auf daß ihr c. prüfen möget u. ſ. w. — Ma. 7, 94.
1 Kor. 6, 20. — Ihr ſeid teuer erkauft. a. Was mit dieſen Worten geſagt iſt, b. was aus ihnen folgt. — Ma. 22, 112. 1, 80.
Phil. 2, 12. 13. — Schaffet, daß ihr ſelig werdet u. ſ. w. a. Wie ihr eure Seligkeit ſchaffen ſollt, b. warum mit Furcht und Zittern, e. was euch dazu er— mutigen kann. — Ma. 15, 96.
2 Theſſ. 3, 3. — Die Zuſage eures Heilandes, er werde euch ſtärken und bewah-ren vor dem Argen. a. Wie wichtig, b. wie gewiß. — Ma. 19, 112.
1 Tim. 6, 12. — Kämpfet den guten Kampf des Glaubens! a. Wider wen?
b. Um was? c. Wie? — Ruh. 361.
1 Tim. 6, 20. — Bewahret, was euch vertrauet iſt! a. Wie Großes und Herrliches euch von Gott vertrauet iſt, b. wie ihr dasſelbe bewahren könnt und ſollt. — Ma. 6, 128.
1 Pet. 3, 21. — Was habt ihr zu tun, da ihr euren Taufbund öffentlich erneuern wollt? a. Gläubig bekennen, wie Großes Gott an euch durch die Taufe getar hat, b. aufs neue aufrichtig geloben, im Glauben und Leben treu zu bleiben bis in den Tod. — Walth. Epi. 165.
1 Joh. 2. 24. 25. — Was ſoll euch bewegen, mit aller Treue bei dem zu bleiben. was ihr bisher gehört habt? — Ma. 12, 95.
1 Joh. 2, 28. — Kindlein, bleibet bei ihm! a. Was die Worte von euch begehren, b. wie ihr es anfangen müßt, wenn ihr bei Chriſto bleiben wollt, c. wie wohl ihr daran tut, ſo ihr bei Chriſto bleibt. — Ma. 3, 119. Oder a. Was dieſe Ermahnung vorausſetzt, b. was ſie verlangt, ce. der Grund dieſer Ermahnung. — Ma. 9, 90. 12, 175.
Hebr. 10, 22. — Was liegt euch ob, da ihr heute euer Taufbündnis erneuern wollt? Daß ihr a. euch der in der Taufe geſchenkten Güter getröſtet, b. die in der Taufe gegebene Zuſage erneuert. — Ma. 17, 96.
1 Joh. 2, 28.—Children abide in Him! a. What it is to abide in Christ. b. what you must do to abide in Him. HKueg. 4, 259.
Hebr. 13, 9. — Gott gebe euch ein feſtes Herz. a. Was iſt ein feſtes Herz? b Warum muß Gott es geben? c. Wie könnt ihr es erlangen? — Ma. 30, 122.
Rev. 2, 25—28.—The keéeeping of the Lord's works. a. What they are, b. what it will require of you to keep them. Kueg. 4. 251.
Off. 3, 11. — Halte was du haſt! Ihr ſeid getauft. a. Groß iſt die Gnade, die euch widerfahren iſt,, b. ernſt das Gelübde, das ihr ablegen ſollt, c. köſtlich der Segen. den ihr erwarten dürft. — Ma. 13, 98.
Off. 3,. 11. — Halte, was du haſt! a. Welches eure Krone ſei, b. wer ſie nehmen will, e. wie ihr ſie feſthalten ſollt. — Ma. 9, 66. — Oder: a. Halte, was du haſt b. daß niemand deine Krone nehme. Hön. Pred. 202. Ma. 22, 299. 300.
Off. 3, 11. — Der Ruf des Herrn: Siehe u. ſ. w. a. Was der Herr mit dieſem Ruf von euch fordert, b. wie ihr dieſem Ruf folgen könnt, c. was euch ermuntern ſoll ihm zu folgen. — Ma. 1, 79.
Rev. 3, 11.—The appeal of your king Hold that fast which thou hast. a. The great treasure wWwhich vou possess, b. how you may hold it fast till Christ comes.Mag. 2, 39.
Off. 3, 11. — Wie freundlich der Herr heute um eure Seelen wirkt. Er a. erinnert euch an die herrlichen Gnadengüter, die er euch geſchenkt hat, b. zeigt euch die böſen Abſichten der Feinde eurer Seligkeit, c. lockt euch mit der ſchönen Krone, die Leuch noch aufgehoben hat. — Ma. 4, 88.
Off. 12, 11. — Wodurch werdet ihr in dem euch verordneten Kampie alle Feinde eurer Seelen ſiegreich überwinden? Wenn ihr a. kämpft im Glauben Chriſti, b. bleibt im Vekenntnis ſeines Wortes, c. euer Leben nicht liebt bis in den Tod. — Ma. 10, 139. R. Pi. Pred. 1, 55.
Schlußworte: Walth. Feſt. 196. 197. Epi. 169. 170. Ev. 145. R. Pi. 1. 30. 52. Mag. 8, 37. 38.
Füreinen Konfirmandenabend.
Pſ. 39, 13. — Können auch wir mit David ſagen: Ich bin a. dein Pilgrim. b. dein Bürger, wie alle meine Väter? — Ma. 11, 299.
Hoſ. 11. 1—9. — Ma. 18, 65— 70.
- Schulb. 15, 33
- Schulb. 15, 33. 34
- Schulb. 15, 33. 34;
3
- Il. 95, 47
- Luth. 60, 113
- Luth. 60, 113. 114
- Ka. 1906, 31
- Il. 83, 41
- Il. 83, 41, o
- Ka. 88, 35
- Ka. 88, 35. 36
- Luth. 56, 124
- Luth. 57, 277
- Luth. 57, 277. 278
- Luth. 60, 88
- Luth. 64, 105
- Luth. 64, 105. 106
- Gna. 202
- R. Pi. Pred. 1, 22
- Walth. Fest. 189
- R. Pi. Pred. 1, 34
- Ma. 18, 8
- Ma. 27, 105
- Ma. 6, 111
- Spr. 23, 26
- Ma. 65—68
- Ma. 65—68. 8, 76
- Spr. 23. 26
- Mag. 5, 45
- Ma. 11. 126
- Ma. 5, 115
- R. Pi. Pred. 44
- Ma. 30, 105
- Ma. 10, 126
- Hön. Ent. 209
- Ma. 8, 124
- Ma. 31, 84
- Ma. 5, 131
- Ma. 24, 128
- Walth. Ev. 141
- Ma. 16, 127
- Ma. 14, 84
- Ma. 15, 65
- Ma. 13, 124
- Ma. 2, 121
- Ma. 25, 76
- Sieck 1
- Ma. 33, 65—71
- Ma. 7, 94
- Ma. 7, 94.
1
- Ma. 22, 112
- Ma. 22, 112. 1, 80
- Ma. 15, 96
- Ma. 15, 96.
2
- Ma. 19, 112
- Ma. 19, 112.
1
- Ruh. 361
- Ruh. 361.
1
- Ma. 6, 128
- Ma. 6, 128.
1
- Walth. Epi. 165
- Walth. Epi. 165.
1
- Ma. 12, 95
- Ma. 12, 95.
1
- Ma. 3, 119
- Ma. 3, 119. O
- Ma. 9, 90
- Ma. 9, 90. 12, 175
- Ma. 17, 96
- Ma. 17, 96.
1
- Ma. 30, 122
- Kueg. 4. 251
- Kueg. 4. 251.
O
- Groß i
- Ma. 13, 98
- Ma. 13, 98.
O
- Ma. 9, 66
- Ma. 22, 299
- Ma. 22, 299. 300
- Ma. 22, 299. 300.
O
- Ma. 1, 79
- Mag. 2, 39
- Mag. 2, 39.
O
- Ma. 4, 88
- Ma. 4, 88.
O
- Ma. 10, 139
- R. Pi. Pred. 1, 55
- Walth. Fest. 196
- Walth. Fest. 197
- R. Pi. 1. 30
- R. Pi. 1. 30. 52
- Mag. 8, 37
- Mag. 8, 37. 38
- Ma. 11, 299
- Ma. 18, 65— 70
- Ma. 12,
Luk. 10, 42. — W
vol b, printed page
826–828 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0907