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Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

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8 entries under heiligung.

Heiligung

—

Heiligung. Abhandlungen. Theſen über die Heiligung. Il. 80. 82. und 83. Jo. 88. Die Heiligung der gläubigen Chriſten. Can. 92. W. 75, 46—53. R. Pi. 2, 189— 214. Theol 5, 208—220. Der Glaube Quelle der Heiligung. Luth. 46. 157. 158. 165. 166. Vollkommene Heiligung. Or. 1903, 12—38. Von der Heiligung und Erhaltung im Glauben. Luth. 55, 23. 24. Katechismuserklärung. Schulb. 3, 143—144. „Outlines“ 226. 235. Zorn, Selbſtunterricht 185. 190. 191. Kinderbl. 1904, 113. Abriß. Heiligung im weiteren und engeren Sinne. § 1. gung. § 2. Glaube, Wiedergeburt, Buße und Heiligung. § 3. Worin beſteht die Heiligung? § 4. Heiligung ſoll nicht bloß äußerlich ſein, ſondern vornehmlich innerlich und ſich dann nach außen beweiſen. § 5. (Gottes Gebot, der Zweck der Erlöſung, die Natur des Glaubens.) § 6. Die Norm der Heiligung: Die 10 Gebote. § 7. Heiligung iſt Gottes Werk. § 8. Die Mit - wirkung des Chriſten. § 9. Heiligung bleibt unvollkommen in dieſem Leben. § 10. Einwände. § 11. Antitheſe. § 12. Der Chriſt ſtrebt dem Ziele nach. §S 13. Das Wachstum in der Heiligung. § 14. Stufen der Heiligung. § 15. Beweggrund. § 16. Nur ein Chriſt kann der Heiligung nachjagen. § 17. § 18. Der Nutzen der Heiligung. § 19. Anwendung. § Heiligung.

  • Il. 80. 82
  • W. 75, 46—53
  • R. Pi. 2, 189— 214
  • Theol 5, 208—220
  • Luth. 46. 157
  • Luth. 46. 157. 158
  • Luth. 46. 157. 158. 165
  • Luth. 46. 157. 158. 165. 166
  • Or. 1903, 12—38
  • Luth. 55, 23
  • Luth. 55, 23. 24
  • Schulb. 3, 143—144
  • Jo. 88. Die Heiligung de
  • Can. 92.

vol b, printed page 480–481 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0561

1. —

1. Zu unterſcheiden iſt Heiligung im weitern und engern Sinn. a. Im weitern Sinn ſchließt die Heiligung alles ein,. was der Heilige Geiſt nach dem 3. Artikel an uns tut: Berufung, Erleuchtung (Bekehrung, Wiedergeburt), Rechtfertigung, Erneuerung. Ap. 26, 18: geheiligt durch den Glauben. Eph. 5, 26: auf daß er ſie heiligte. Kor. 6, 11: Ihr ſeid geheiligt. Joh. 17, 17: Heilige ſie in deiner Wahrheit. Hebr. 10. 14: mit einem Opfer in Ewigkeit vollendet, die geheiligt werden. Überſchrift des 3. Artikels. — Heiligung im engern Sinn iſt die Erneuerung. Konk. 528, § 8: Erneuerung von Recht⸗ jertigung unterſchieden. b. Im weitern Sinne iſt die Heiligung eine aus⸗ ſchließliche Handlung Gottes, bei welcher ſich der Menſch paſſiv verhält, im engern Sinne iſt es eine Handlung,. die von Gott und Menſchen gemeinſam geſchieht. Anm. Wie wichtig dieſer Unterſchied! Wenn die Schrift von Heiligen redet, meint ſie Heiligung im wei⸗ tern Sinn, Glaubensheiligkeit.

  • Konk. 528
  • Il. 80, 25—27 margin
  • Neb. 83, 58 margin
  • Neb. 83, 58. 59 margin
  • Can. 92, 10 margin
  • Cal. 1900, 48 margin
  • Cal. 1900, 48. 49 margin
  • Jo. 88, 14 margin
  • Jo. 88, 14. 19 margin
  • Schmidt 1 margin
  • Mag. 1, 93 margin
  • Baier 3, 300 margin
  • Schulb. 3, 143 margin
  • Il. 82, 24 margin
  • R. Pi. 2, 194 margin
  • Il. 80, 29 margin

vol b, printed page 481 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0562

2. —

2. Rechtfertigung und Heiligung. a. Erſt kommt die Rechtfertigung, dann die Heiligung. Joh. 15, 5: Wer in mir bleibt — bringt viele Frucht. Pſ. 119, 32: Wenn du mein Herz tröſteſt, ſo laufe ich den Weg deiner Gebote. Phil. 3, 12: ich jage ihm aber nach — nachdem ich von Chriſto Jeſu er⸗ griffen bin. Anm. a. Erſt muß das Verhältnis des Menſchen zu Gott geändert werden, ehe er Luſt bekommt, Gutes zu tun, erſt muß man ein Kind Gottes werden, ehe man als Kind Gottes leben kann. Anm. b. Rechtfertigung iſt die Quelle der Heiligung. Nur wo Rechtfertigung, da iſt Heiligung. Anm. c. Heiligung iſt eine Frucht der Rechtfertigung. Röm. 6, 22: habt ihr eure Frucht. 6,. 14. 1 Joh. 3, 3. — Baum und Frucht. Anm. d. Die Heiligung iſt die Fortſetzung des Gna- denwerkes, welches in der Rechtfertigung begonnen. Anm. e. Die Schrift ermahnt die Chriſten zur Heiligung. Nur ein Chriſt kann der Heiligung nach⸗ jagen ſ. § 17. Anm. f. Darum predigen wir vorwiegend Rechtfer⸗ tigung. Machen wir die Menſchen ſelig, dann auch hei— lig. Erſt muß man den Baum pflanzen, der die Frücht bringen ſoll. Antith. Katholiken. Werte ſind nicht Früchte, ſon⸗ dern Urſache der Rechtfertigung. — Gemeinſchaftsleute: Die Heiligung iſt der Rechtfertigung nicht ſubordinier: als deren Frucht, ſondern koordiniert. b. Rechtfertigung und Heiligung ſind immer unzertrennlich mit einander verbunden wie Feuer und Licht. Anm. a. Auf die Rechtfertigung muſß die Heiligung folgen. Wer da meint, ein Gerechtfertigter könne gott— los leben und dabei ein Chriſt bleiben, wer die Recht⸗ fertigung zu einem Ruhekiſſen machen will, irrt ſich ſehr. Anm. b. Ein Menſch kann nur ſo lange Gutes tun, ſo⸗ lange er in der Rechtfertigung bleibt. Verſiegt die Quelle, dann auch der Strom. c. Rechtfertigung und Heiligung ſind gänzlich von einander verſchieden. 1. Die Rechtfertigung geſchieht in einem Augen⸗ blick, die Heiligung nach und nach. 2. Die Rechtfertigung iſt eine richterliche Hand⸗ lung Gottes außer uns, die Heiligung geht im Menſchen vor ſich. 3. By justification we are accounted holy, by sanctification we are made holy. 4. Die Rechtfertigung iſt allein Gottes Handlung,. bei der Heiligung wirkt der freigemachte Wille des Menſchen mit, ſ. § 9.

  • R. Pi. 2, 193 margin
  • Il. 80, 43 margin
  • Il. 80, 43. 46 margin
  • Il. 80, 43. 46. 47 margin
  • Il. 80, 41 margin
  • Can. 92, 19 margin
  • Jo. 88, 22 margin
  • Jo. 88, 22. 23 margin
  • Neb. 83, 59 margin
  • Walth. Epi. 420 margin
  • Ma. 23, 52 margin
  • Ma. 23, 52. 53 margin
  • Il. 80, 48 margin
  • Il. 80, 48. 49 margin
  • Or. 1903, 6 margin
  • Il. 80, 43 margin
  • L. W. 55, 89 margin
  • Jo. 88, 27 margin
  • Jo. 88, 27. 21 margin
  • Ma. 1, 238 margin
  • W. 75, 50 margin
  • W. 75, 50. 51 margin
  • Neb. 83, 59 margin
  • W. 75, 47 margin
  • Il. 80, 49 margin
  • Il. 80, 49. 50 margin
  • Ma. 1, 238 margin
  • Kueg. 2, 190 margin
  • Kueg. 2, 191 margin

vol b, printed page 481–482 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0562

5. —

5. Die Rechtfertigung iſt immer vollkommen, die Heiligung nicht. Anm. a. Darum werden die Chriſten der Rechtfer⸗ tigung nach genannt 1. Vollkommene. Phil. 3, 15: wie viel nun unſer vollkommen ſind. 1 Kor. 2, 6: Weisheit bei den Vollkommenen, Kol. 2, 10: Ihr ſeid voll⸗ kommen; 2. Heilige. Pſ. 32, 6: Dafür werden dich alle Heiligen bitten. Röm. 12, 12: Nehmet euch der Heiligen Notdurft an. Eph. 5, 3: wie den Heiligen zuſteht. 2 Kor. 13, 12: Es grüßen euch alle Heilige. Phil. 4, 21. 22. Anm. b. In der Rechtfertigung gibt's keine Stufen. Wem Gott eine Sünde vergibt, dem vergibt er alle. So jemand das ganze Geſetz hält und ſündigt an einem, der iſt es ganz ſchuldig. Jak. 2, 10. Anm. c. Rechtfertigung und Heiligung darf man nicht mit einander vermengen. Heiligung in die Rechtferti— gung miſchen, iſt Vermiſchung von Geſetz und Evange⸗ lium. 3. Ebenſo iſt zu unterſcheiden a. Glaube und Heiligung. 1. Erſt Glaube, dann Heiligung. Der Glaube iſt die Quelle der Heiligung, Heiligung iſt Folge des Glaubens Cal. 95. 48. Gute Werke ſind Früchte des Glaubens Süd. 1901, 20. — So wenig das Bächlein fließen kann, wo keine Quelle iſt, ſo wenig iſt Heiligung, wo kein Glaube iſt. Luth. 36, 122. Anm. a. „Im rechten Glauben geheiligt“ zeigt an. woraus die Erneuerung fließt, wo ſie nur möglich iſt. Anm. b. Darum iſt nichts notwendiger als vom Glauben zu predigen. 2. Glaube und Heiligung ſind immer mit einander verbunden. Beides läßt ſich nicht von einander trennen. Der Glaube muß ſich im Wandel beweiſen, ſ. Beſchaffenheit und Natur des Glau— bens § 6 c. 3. Der Glaube rechtfertigt nicht um ſeiner Früchte willen. Wiedergeburt und Heiligung. 1. Erſt Wiedergeburt, dann Heiligung. Erſt muß der Menſch geboren, innerlich umgewandelt werden, daß er geiſtliche Kräfte empfängt. Heiligung iſt nur da, wo geiſtliches Leben vorhanden iſt. Wo kein geiſtliches Leben iſt, iſt alle Heiligung Schein. Ka. 92, 34. 2. Auf die Bekehrung folgt aber notwendig die Heiligung. Anm. a. Es muß ein Unterſchied ſein zwiſchen dem Leben vor und nach der Bekehrung. 1 Petr. 4, 3. Anm. b. Das Leben wirkt von innen heraus. Chri⸗ ſtus iſt unſer Leben, ſo wirkt er auch in uns und durch uns. Anm. c. Der Unterſchied zwiſchen Wiedergeburt und Heiligung iſt: 1. Die Wiedergeburt iſt ein einmaliger Akt, die Heiligung ein fortſchreitendes Werk. 2. Bei der Heiligung wirkt der Menſch mit, bei der Wiedergeburt nicht. 3. Die Wiedergeburt iſt eine vollkommene, die Heiligung eine angefangene. 4. Die Wiederaeburt wird durchs Evangelium gewirkt. bei der Heiliaunga kommt auch das Geſetz in Betracht, zwar nicht als causa, ſondern als Norm und Richtſchnur der Heiligung. ö c. Buße und Heiligung. Die Heiligung iſt die Frucht der Buße. Matth. 3. 8: rechtſchaffene Früchte der Buße. — Es gibt keine Buße, wo nicht die Früchte fol⸗ gen. Erſt laßt die groben Sünden fahren, beweiſt die Buße im Wandel, dann wollen wir euch als bußfertig anerkennen. Antith. Beſſerung des Lebens folgt nicht als Frucht auf die Buße, ſondern gehört zur Buße. Reformierte Methodiſten. 1. Worin beſteht die Heiligung? Sie beſteht negati/ in der Ablegung des alten Menſchen und poſitiv in der Anziehung des neuen Menſchen, in der Unterdrückung und Bekämpfung alles Böſen und im Anbahnen und Fördern alles Guten. Ka. 91, 22. Cal. 1900, 19. 50. a. Negativ. Wir ſollen ausziehen den alten Menſchen Kol. 3, 8. 9, ablegen alle Bosheit 1 Petr. 2. 1 (Can. 92, 17. 18), ablegen die Werke der Finſternis Röm. 13, 12 (Walther, Epi. 5), ausfegen den alten Sauerteig (Ma. 17, 99), verleugnen das ungöttliche Weſen Tit. 2, 12 (Il. 80, 66), meiden die Werke des Fleiſches Gal. 5, 20. 21. (Süd. 1901, 22. O. 1900, 21). Die Sünde ſoll nicht über uns herrſchen. Schmidt 1, 222. Der Sünde abgeſtorben! Ma. 17, 200. Anm. a. Der eine Teil der Heiligung beſteht in einem beſtändigen Kampf gegen das alte Fleiſch, gegen die ſünd⸗— lichen Lüſte und Begierden. Anm. b. Wir ſollen nicht bloß dieſe oder jene Sünde ablegen (das wäre ebenſo, wie wenn ein Farmer beim Pflügen ſeines Landes hier und da große Streifen voll Unkraut liegen läßt Küg. 1, 184), ſondern kämpfen gegen alle Sünden. Ein rechter Chriſt achtet keine Sünde gering. Anm. c. Wer dieſen Kampf nicht führen will, iſt kein Chriſt. Anm. d. Heiligung iſt ſchwer. Wie viel Heilige haben darüber geklagt! Röm. 7, 19: Das Böſe, das ich nicht will, das tue ich. Ohne Heiligung leben iſt luſtig für das Fleiſch. Heiligung iſt Mühe, Arbeit, Kampf. b. Poſitiv. Ziehet den neuen Menſchen an. Kol3,. 10. Laßt uns anlegen die Waffen des Lichts. Röm. 13. 12. Walth. Epi. 5. Anm. a. Judä 20: Erbauet euch. Alles. was erfordert wird, ein Haus in gutem Zuſtande zu erhalten, iſt ein Vorbild der Arbeit in der Heiligung. Anm. b. Gute Werke ſind nur ein Stück der Heiligung. Anm. c. Das Alte iſt vergangen, es iſt alles neu geworden. Der Chriſt denkt, redet, urteilt anders als zuvor. W. 94, 16—18. 5. Die Heiligung a. ſoll nicht bloß eine äußerliche ſein. Die Heiligung beſteht nicht im bloß äußerlichen Ablegen gewiſſer Sünden, daß z. B. der Säufer ſein Saufen aufgibt. der Menſch nicht mehr flucht u. ſ. w. Es kann ein Menſch äußerlich ſein Leben beſſern, während er innerlich Gott ebenſo fern bleibt, als er war. Cal. 1901, 23. Walth. Epi 269. Many keep only the outside of the vessel clean. Anm. a. Ein altes Stück Möbel nur überfirniſſen ann der Menſch aus ſich ſelbſt. Anm. b. Der Staat gewinnt dabei, nicht aber Chriſtus. Anm. c. Die äußerlichen tugendhaften Handlungen Unwiedergeborener ſind zwar gut in Rückſicht auf ihre Noterie, ſie werden aber dennoch Sünde genannt in gückſicht auf die bewirkende Urſache. Anm. d. Außerliche Heiligung tut es nicht; b. muß innerlich im Herzen beginnen. Eph. 4, 23: er; neuert euch im Geiſte eures Gemüts. Röm. 12, 2: Ver⸗ neuerung eures Sinnes. (Cal. 95, 48. R. Pi. 2, 198. 199.) 1 Theſſ. 5, 23: durch und durch, Geiſt, Seele, Leib. (Küg. 1, 183.) Das Land muß tief gepflügt werden, nicht bloß oberflächlich; Anm. a. Hierher gehört z. B. 1. kindliche Furemt und Vertrauen zu Gott, 2. Liebe, 3. Wachstum im Verſtändnis göttlicher Dinge. Anm. b. Das Glaubensleben iſt zunächſt verborgen. 1 Petr. 3, 4: der verborgene Menſch des Herzens. Kol. 3. 3: Euer Leben iſt verborgen mit Chriſto in Gott. Röm. 7, 22: der inwendige Menſch. Eph. 3, 16. Anm. c. Die Geſinnung muß recht ſein, ſonſt hilft alle äußerliche Arbeit nichts. Anm. d. Die Heiligung beſteht darin, daß der Ge⸗ uchtfertigte ein ganz anderer Menſchewird: c. ſoll ſich dann aber auch nach auſen hin zeigen im Leben und Wandel. Wir ſollen heilig leben Theol. 5, 26065, uns der Lebensgerechtigkeit befleißigen Ma. 25, 226, einen guten Wandel führen unter den Heiden 1 Petr. 2,. 12, Can. 92, 41, züchtig, gerecht und gottſelig leben in dieſer Welt Tit. 2,. 12. Il. 80, 66. 67. Anm. a. Unſer Wandel iſt unſere Uniform. Ungläu⸗ bige erwarten von einem Chriſten einen ganz andern Vandel als von Ungläubigen und tun damit dem Chri— ſtentum hohe Ehre an. W. 94, 28. Anm. b. Die Heiligung ſoll ſich zeigen l. in Worten. Ein Chriſt ſoll keine böſen Ge⸗ ſchwätze 1 Kor. 15. 33, kein faules Geſchwätz füh⸗ ren Eph. 1. 29, kein Flucher, Lügner, Verleum⸗ der ſein: 2. in Werken. Wir ſollen in einem Stand auter Werke erfunden werden Tit. 3, 8. 14 (Mit. 95, 68), unſer Licht leuchten laſſen Matth. 5, 16 (W. 94, 21), Gutes hervorbringen aus dem guten Schatz des Herzens Luk. 6. 45. (O. 1900, 21.) — Werke ſind Früchte und Kennzeichen des Glaubens und der Bekehrung. N. 71. 18. Schmidt 1, 223. Anm. c. Unſere Heiligung ſoll ſich zeigen 1. in unſerer Stellung zu den Ungläubigen Ka. 91, 25 32 und Falſchgläubigen Ka. 91, 32. 33; 2. im irdiſchen Beruf, ö 3. im häuslichen Leben, Elternſtand, Eheſtand, 4. in unſerer Stellung als Bürger, 5. in unſerer Stellung als Gemeindeglieder. Anm. d. Die Heiligung ſoll ſich erweiſen nach der 1. und nach der 2. Tafel der Gebote. Anm. e. Etliche beſondere Stücke der Heiligung ſind ö 1. Bekenntnis, 2. Opfer. Röm. 12, 1. 2: unſere Leiber opfern; 3. allerlei Tugenden: mitleidig, barmherzig u. ſ. w. 1 Petr. 3, 8. Kol. 3, 12. Phil. 4, 8. Gal. 5, 22: die Früchte des Geiſtes. Demut. Can. 92, 32. Gehorſam, Dankbarkeit. Theol. 3, 447. 448. Geduld im Kreuz und bei erfahrenem Unrecht. Can. 92, 50. 51. Anm. f. Wir ſollen andern ein Vorbild ſein. Wir ſollen nicht bloß ſagen können: „Richtet euch nach unſern Worten,“ ſondern auch: „Tut nach unſern Werken.“ Findet die Welt das Leben bei uns nicht recht, ſo verwirft ſie auch gewöhnlich die Lehre. Anm. g. Wir ſollen nicht uns leben, ſondern Gott. Anm. h. Alle Religionen prägen ſich im Wandel aus. Es wäre ſonderbar, wenn die chriſtliche Religion eine Ausnahme machen ſollte.

  • R. Pi. 2, 193 margin
  • Il. 82, 69 margin
  • Il. 82, 69. 70 margin
  • Wis. Syn. 86, 40 margin
  • Wis. Syn. 86, 40. 41 margin
  • Walth. Ev. 283 margin
  • Il. 82, 69 margin
  • Il. 82, 69. 70 margin
  • Mit. 1907, 36 margin
  • Or. 1903. 14 margin
  • Il. 82, 56 margin
  • Kueg. 2, 190 margin
  • Il. 80, 21 margin
  • Il. 80, 21. 25 margin
  • Cal. 95. 48
  • Süd. 1901, 20
  • Luth. 36, 122
  • Ka. 92, 34
  • Ka. 92, 34. 2
  • Luth. 46, 157 margin
  • Il. 80, 28 margin
  • Cal. 1900, 48 margin
  • Schulb. 3, 143 margin
  • Mezg. 162 margin
  • Mezg. 162. 163 margin
  • R. Pi. 2, 189 margin
  • R. Pi. 2, 189. 190 margin
  • Luth. 46, 157 margin
  • Cal. 95, 46 margin
  • W. 75, 51 margin
  • L. W. 52, 254 margin
  • Il. 80, 41 margin
  • R. Pi. 2. 191 margin
  • Can. 92, 10 margin
  • Can. 92, 12 margin
  • W. 94, 20 margin
  • Theol. 5, 217 margin
  • Theol. 5, 217 margin
  • R. Pi. 2, 192 margin
  • R. Pi. 2, 192 margin
  • R. Pi. 2, 192 margin
  • Cal. 1901, 33 margin
  • Cal. 1901, 33. 36 margin
  • Cal. 1901, 33. 36. 37 margin
  • Ka. 91, 22
  • Cal. 1900, 19
  • Cal. 1900, 19. 50
  • Can. 92, 17
  • Can. 92, 17. 18
  • Ma. 17, 99
  • Il. 80, 66
  • Süd. 1901, 22
  • O. 1900, 21
  • Schmidt 1
  • Schmidt 1, 222
  • Ma. 17, 200
  • Kueg. 1, 184
  • Walth. Epi. 5
  • W. 94, 16—18
  • W. 94, 16—18. 5
  • Cal. 1901, 23
  • Walth. Epi 269
  • Günth. 224 margin
  • Ma. 2, 308 margin
  • Hön. Ent. 469 margin
  • Hön. Ent. 469. 470 margin
  • Schulb. 3, 144 margin
  • Kueg. 3, 209 margin
  • Kueg. 3, 210 margin
  • Il. 80, 50 margin
  • O. 92, 37 margin
  • R. Pi. 2, 200 margin
  • R. Pi. 2, 200. 201 margin
  • Cal. 1900, 51 margin
  • Ma. 19, 68 margin
  • Can. 97, 49 margin
  • W. 75, 50 margin
  • Walth. Epi. 322 margin
  • R. Pi. 2. 212 margin
  • R. Pi. 2. 212. 213 margin
  • Hön. Ent. 379 margin
  • Il. 80, 54 margin
  • O. 92, 50 margin
  • O. 92, 50. 51 margin
  • R. Pi. 2, 202 margin
  • Kueg. 3, 211 margin
  • Luth. 36, 123 margin
  • Il. 80, 46 margin
  • Way 200 margin
  • Il. 80, 35 margin
  • Il. 80, 35. 82, 25 margin
  • Cal. 95, 48
  • R. Pi. 2, 198
  • R. Pi. 2, 198. 199
  • Kueg. 1, 183
  • Ma. 25, 226
  • Can. 92, 41
  • Il. 80, 66
  • Il. 80, 66. 67
  • W. 94, 28
  • Mit. 95, 68
  • W. 94, 21
  • O. 1900, 21
  • Schmidt 1
  • Schmidt 1, 223
  • Il. 80, 36 margin
  • Cal. 1901, 23 margin
  • Il. 80, 18 margin
  • Kueg. 1, 185 margin
  • Kueg. 1, 184 margin
  • Kueg. 1, 185 margin
  • Cal. 1900, 50 margin
  • Can. 92, 24 margin
  • L. W. 28, 553 margin
  • Ma. 19, 66 margin
  • Can. 92, 30 margin
  • Cal. 1900, 50 margin
  • R. Pi. 2, 199 margin
  • O. 1900, 20 margin
  • O. 1900, 20. 21 margin
  • Cal. 95, 47 margin
  • Cal. 95, 47. 46 margin
  • Can. 97, 49 margin
  • Walth. Ev. 281 margin
  • Il. 82, 25 margin
  • R. Pi. 2. 198 margin
  • R. Pi. 2. 198. 199 margin
  • Ma. 19, 67 margin
  • Cal. 1900, 52 margin
  • Schmidt 1 margin
  • Schmidt 1, 220 margin
  • Can. 92. 31 margin
  • Ka. 91, 35 margin
  • Ka. 91, 35. 36 margin
  • Ka. 92, 34 margin
  • Ka. 91, 32
  • Ka. 91, 32. 33
  • Ka. 91, 32. 33; 2
  • Ka. 91, 32. 33; 2. i
  • Can. 92, 32
  • Theol. 3, 447
  • Theol. 3, 447. 448
  • Can. 92, 50
  • Can. 92, 50. 51
  • Ka. 91, 39 margin
  • Ka. 91, 41 margin
  • Can. 92, 42 margin
  • Can. 92, 45 margin
  • Ka. 91, 37 margin
  • Ka. 91, 34 margin
  • Can. 92, 48 margin
  • Cal. 1900, 51 margin
  • Luth. 3, 99 Methodism. margin
  • O. 85, 18 margin
  • Il. 80, 67 margin
  • Ka. 91, 35 margin
  • Süd. 1901, 21 margin
  • Ka. 91, 20 margin
  • Ma. 25, 93 margin
  • Bro. 603 margin
  • Bro. 603. 606 margin
  • Ma. 17, 202 margin
  • Ma. 17, 202. 203 margin
  • W. 94, 19 margin
  • Theol. 5, 26065, uns der

vol b, printed page 482–486 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0563

6. —

6. Die Notwendigkeit der Heiligung. a. Gottes Wille und Gebot fordert unſere Heiligung. 1 Theſſ. 4, 3: Das iſt der Wille Gottes, eure Heiligung. (Ma. 25, 68. 69. Bro. 96. Il. 82, 28. Jo. 88, 39.) 3 Moſ. 19, 2: Ihr ſollt hei lig ſein. (Can. 92, 11.) Hebr. 12, 14: Jaget nach der Heiligung. (Il. 82, 28. 29.) 1 Petr. 2. 21: wir ſollen nachfolgen ſeinen Fußtapfen. Il. 82, 30. (. Nachfolge.) Anm. a. Gott iſt ein heiliger Gott. Anm. b. Heiligung wird von allen gefordert. Dieſe Forderung ſteht in jedes Menſchen Gewiſſen. Wie viel mehr ſollten wir dieſer Pflicht nachkommen, die wir im Lichte des Wortes Gottes wandeln! Anm. c. Heiligung iſt kein Mittelding. Anm. d. Sollte es nötig ſein, dies den Chriſten erſt noch zu ſagen? — Ja, wenn ſie immer Evangelium hören, beſchleicht ſie vielleicht der Gedanke: Gott nähme es mit der Sünde nicht ſo ernſt. b. Heiligung, Wiederherſtellung des göttlichen Ebenbildes iſt das Ziel unſerer Erlöſung. Luk. 1, 74. 75: daß wir, erlöſt aus der Hand unſerer Feinde, ihm dienten. 2 Kor. 5. 15: Er iſt darum für alle geſtorben, auf daß. die da le⸗ ben, hinfort nicht ihnen ſelbſt leben u. ſ. w. (Il. 82, 39.) 1 Petr. 2, 24: auf daß wir, der Sünde abgeſtorben u. ſ. w. Der 2. Artikel: auf daß ich ſein eigen ſei u. ſ. w. Il. 82, 40. Anm. a. Gott hat uns nicht berufen zur Unreinigleit, ſondern zur Heiligung. 1 Theſſ. 4, 7. Anm. b. Die Heiligung iſt mit im Heilsplan Gottes eingeſchloſſen. Anm. c. Gott vergibt uns darum, daß wir aus der Sünde herauskommen. Anm. d. Wir ſind erlöſt mit dem Blute Chriſti, wie düfen wir da noch in Eitelkeit unſeres Sinnes leben! Anm. e. Chriſtus iſt uns gemacht zur Heiligung. 1 Kor. 1, 30. c. Das liegt in der Natur und Beſchaffenheit des Glaubens. Der Glaube iſt kein toter Gedanke, ſondern lebendig und geſchäftig. Nur das iſt wahrer Glaube, der das Herz erneuert. Il. 80, 25. Der rechte Glaube reinigt die Herzen Ap. 15, 9, überwindet die Welt 1 Joh. 5, 4; iſt durch die Liebe tätig Gal. 5, 6. Il. 82, 46. Anm. a. Glaube beweiſt ſich im Wandel. Wer zum Glauben kommt, fängt an gottesfürchtig zu leben. Ap. 9. 11: Siehe, er betet. Glaube hat immer gute Werke nach ſich. Lied 244, 8. (Cal. 95, 45.) Beiſpiel: der Schächer Il. 79, 88. Die Werke der frommen Väter werden Hebr. 11 auf den Glauben zurückgeführt. (Luth. 46, 165. 166.) Anm. b. Heiligung iſt eine ganz notwendige Folge des Glaubens. Es iſt unmöglich, daß jemand ſollte rechten Glauben haben ohne Früchte. Lied 237, 10: denn das nicht rechter Glaube wär'! Konk. 191, § 34. Ohne Werke iſt der Glaube tot. Jak. 2, 17. Anm. c. Der Glaube iſt eine Frucht des Geiſtes. Wie das Kind die Art des Vaters an ſich trägt, ſo der Glaube die Geſinnung des Geiſtes. Der Glaube kann die Sünde nicht leiden. Jeſ. 38, 15. Der Glaube kann bei Todfünden nicht beſtehen, es gibt keine gläubigen Hurer. Il. 82, 49. 50. Anm. d. Wer glaubt, iſt von Gott geboren 1 Joh. 5, 1, und ſo iſt dann auch Leben und Wandel geartet. Gal. 2. 20. Anm. e. Der Gläubige iſt eine neue Kreatur. Es iſt eine große Veränderung mit ihm vorgegangen in ſeinem Verhältnis zwiſchen Gott und gegen den Nächſten. d. Ohne Heiligung wird Niemand den derrn ſehen. Hebr. 12, 14. Wer ſich der Heiligung nicht befleißigen will, wird das Reich Gottes nicht ererben Gal. 5, 21, ſchließt ſich durch böſe Werke den Himmel zu Walth. Epi. 120. 126, iſt ewig ohne Gott B. 75. 50, ſinkt langſam in den geiſtlichen Tod zurück Bro. 98, hat die Gnade vergeblich empfangen R. Pi. 2, 210—212. Ihm iſt nicht zu helfen. Walth. Epi. 132. Er iſt ein Narr. Hön. Ent. 380. Anm. a. Sollten noch diejenigen Tempel des Geiſtes ſein, die in fleiſchlicher Unzucht leben? Wäre es mög⸗ lich, daß der ein Chriſt bleiben könne, der, nachdem er 11 empfangen, in ſeine alten Sünden zurück ällt Anm. b. Wehe denen, die das Evangelium zu einem Freibrief der Sünde mißbrauchen! Anm. c. Das Jagen nach der Heiligung iſt notwendig, damit man die Gnade nicht wieder ver liert. Anm. d. Dies alles iſt wichtig auch deshalb, weil viele uns nachſagen, wir Lutheraner ſeien gleichgiltig ge— gen die Heiligung. Die lutheriſche Kirche dringt nicht bloß auf ͤreine Lehre, ſondern auch auf gottſeliges Leben. Il. 80, 25. Wie gewaltig hat Luther von der Notwendigkeit der Heiligung geredet! W. 75, 47. 82, Antith. Antinomer. Agricola. Das Geſetz ſoll aus 85, der Kirche herausgetan und nur das Evangelium ge— 88, predigt werden. Sie ſind feine Oſterprediger, aber ſchlechte Pfingſtprediger (predigen nichts von Heiligung). 7. Die Heiligung ſoll geſchehen nach den 10 Geboten. 25. Gottes Wort iſt Norm, Regel, Richtſchnur der Heiligung. Luth. Pſ. 119, 9: Wie wird ein Jüngling u. ſ. w. 119. 105: 49. Dein Wort iſt meines Fußes Leuchte. Jeſ. 8. 20: nach dem Geſetz und Zeugnis! 4 Moſ. 15, 39: daß ihr nicht eures Herzens Dünken nach richtet. Konk. 200, § 77. 625, § 7. Anm. a. Aus Gottes Wort müſſen wir erkennen, was Gott wohlgefällig iſt. Anm. b. Das alles ſollen wir tun in den Schranken unſeres Berufes, darein uns Gott geſetzt hat. Anm. c. Selbſterwählte Werke ſind alle Werke, die Menſchen im Gegenſatz zu Gottes Wort ſich erdenken, um ſich dadurch etwas zu verdienen. Kol. 2. 20—23. — Folgt der Menſch ſeiner Vernunft, dann kommt er auf die verkehrteſten Gedanken. Ka. 91, 46. Anm. d. Selbſterwählte Werke ſind z. B.: 92, 1. Möncherei, Faſten u. ſ. w. Katholiken, 2. Eifer für gänzliche Enthaltſamkeit von geiſti⸗ gen Getränken, Tabak u. ſ. w. Temperänzler: 3. Predigen ohne Beruf, während man die täg⸗ lichen Werke des Berufs gering achtet. Schwärmer: 4. Ahas Opferung ſeines Sohnes 2 Kön. 16, 3, Antonius Einſiedlerleben, Hieronymus Wallfahrt; 5. alle Werke, welche mit Verleugnung der reinen Lehre geſchehen, Union mit Falſchgläubigen, Logen⸗ weſen. 31. Anm. e. Selbſterwählte Werke ſind kein Stück der 71. Heiligung, ſondern ein ganz vergeblicher Dienſt. Maith. 19, 5. Wer ſich in eignem Werk erfreut, wird jämmerlich verführt. Anm. f. Selbſterwählte Werke haben einen größeren Schein als die einfachen Chriſtenwerke Kol. 2. 23, aber es iſt Gott nicht um die Werke, ſondern um den Geborſam zu tun. Gott wirkt Wol8. Die Heiligung iſt Gottes Werk. in und Vollbringen. Phil. 2, 13. Er muß das Werk ollführen. Phil. 1, 6. 1 Theſſ. 5, 23: Gott heilige ich. Hebr. 13, 21: der mache euch fertig in allem gu— n Werk. Anm. a. Zuerſt muß Gott den guten Vorſatz wirken nich. 95, 48. 49, dann muß er auch die Kraft verleihen. Kor. 3, 5: daß wir tüchtig ſind, iſt von Gott. Ka. 91, 7. Küg. 1, 186. 187. Anm. b. Es iſt ein Werk des Dreieinigen. Vater: Joh. 17, 17: Heilige ſie. Sohn. Eph. 5, 25—27: auf daß er ſie hei⸗ ligte. Geiſt. Gal. 5, 22: Früchte des Geiſtes. Röm. 8. 14: Welche der Geiſt Gottes treibet. Gal. 5, 18: Regiert euch aber der Geiſt. Darum heißt er auch der Geiſt der Kraft, Liebe, Zucht 2 Tim. 1, 7, des Gebets Sach. 12. 10. (Il. 82, 80. Cal. 1900, 49.) Der Geiſt iſt der Baumeiſter Luth. 36, 122. Der 3. Artikel. Anm. c. Das Chriſtenleben iſt nur möglich unter ortwährender Leitung des Geiſtes. Anm. d. Woher kommt's, daß die Chriſten mit Liebe zu Gott und dem Nächſten erfüllt ſind? Haben ſie das zus ſich ſelbſt? Anm. e. Der Menſch kann ſich aus eigener Kraft nicht beſſern. Menſchen denken oft, ſie brauchen nur zu wollen, dann können ſie es tun. Aber alles, was der Menſch aus ſich ſelbſt tut, iſt Sünde. Ein arger Baum Matth. 7. 18. — Wir kann nur arge Früchte bringen. geben auch in dieſer Lehre Gott allein die Ehre. W. 75, 53 Einwand. Werden die Chriſten nicht immerfort zur Seiligung ermahnt? — Ja, der Chriſt wirkt mit, aber nicht aus eigener Kraft, ſondern in der Kraft des Geiſtes. Anm. f. Viele Sektenprediger ſtellen die Heiligung ſo hin, als könne der Menſch auf dem von Gott gelegten Hrunde allein weiter bauen. Anm. g. Weil die Heiligung Gottes Werk iſt, müſn wir Gott fleißig um ſeine Leitung und Führung biten. Anm. h. Prediger ſind Gottes Gehilfen beim Pflan— zen und Begießen.

  • Ma. 25, 68
  • Ma. 25, 68. 69
  • Bro. 96
  • Il. 82, 28
  • Jo. 88, 39
  • Can. 92, 11
  • Il. 82, 28
  • Il. 82, 28. 29
  • Il. 82, 30
  • Il. 82, 39
  • Jo. 88, 28 margin
  • Jo. 88, 28. 29 margin
  • Walth. Epi. 124 margin
  • Walth. Epi. 124 margin
  • Ka. 91, 16 margin
  • Il. 82, 27 margin
  • Walth. Epi. 124 margin
  • Il. 82, 38 margin
  • Il. 82, 38. 45 margin
  • Can. 92, 12 margin
  • W. 75, 46 margin
  • Il. 82, 40
  • Il. 80, 25
  • Il. 82, 46
  • Lied 244, 8
  • Cal. 95, 45
  • Il. 79, 88
  • Luth. 46, 165
  • Luth. 46, 165. 166
  • Lied 237, 10
  • Konk. 191
  • Konk. 191
  • Il. 82, 49
  • Il. 82, 49. 50
  • Walth. Epi. 120
  • Walth. Epi. 120. 126
  • Walth. Epi. 120. 126, i
  • Bro. 98
  • R. Pi. 2, 210—212
  • R. Pi. 2, 210—212. I
  • Walth. Epi. 132
  • Hön. Ent. 380
  • Walth. Epi. 125 margin
  • Walth. Epi. 125. 131 margin
  • Ma. 25, 74 margin
  • Ma. 25, 74. 75 margin
  • Bro. 96 margin
  • Bro. 96. 97 margin
  • Cal. 1900, 49 margin
  • W. 75, 46 margin
  • Can. 92, 13 margin
  • O. 1908, 65 margin
  • Cal. 91, 37 margin
  • Cal. 97, 47 margin
  • Cal. 97, 47. 48 margin
  • Walth. Epi. 129 margin
  • Walth. Epi. 129. 130 margin
  • Schmidt 1 margin
  • Schmidt 1, 221 margin
  • Luth. 46, 158 margin
  • Luth. 46, 158. 166 margin
  • Walth. Ev. 280 margin
  • Walth. Ev. 280. 281 margin
  • Il. 82, 27 margin
  • Il. 82, 27. 47 margin
  • Il. 82, 27. 47. 48 margin
  • Il. 82, 27. 47. 48. 50 margin
  • Cal. 95, 45 margin
  • Luth. 46, 158 margin
  • Il. 82, 49 margin
  • R. Pi. 2, 210 margin
  • Il. 82, 29 margin
  • Walth. Epi. 135 margin
  • Walth. Epi. 135. 131 margin
  • Il. 80, 25
  • W. 75, 47
  • Konk. 200
  • Konk. 625
  • Ka. 91, 46
  • Walth. Epi. 125 margin
  • R. Pi. 2, 210—212 margin
  • Il. 82, 33 margin
  • W. 75, 47 margin
  • W. 75, 47. 48 margin
  • Luth. 3, 93 [untitled] margin
  • Baier 3,. 313 margin
  • Il. 80, 69 margin
  • Il. 80, 69. 70 margin
  • Süd. 1901, 22 margin
  • Süd. 1901, 22. 36 margin
  • Süd. 1901, 22. 36, 122 margin
  • Ka. 91, 46 margin
  • Il. 80, 83 margin
  • Il. 80, 83. 84 margin
  • O. 92, 28 margin
  • O. 92, 28. 29 margin
  • Il. 80, 71 margin
  • Il. 80, 71. 72 margin
  • O. 92, 30 margin
  • Il. 80, 73 margin
  • O. 92, 31—36 margin
  • Ma. 25, 263 margin
  • Cal. 95, 49 margin
  • Il. 80, 81 margin
  • Il. 80, 81. 82 margin
  • Ka. 91, 7
  • Kueg. 1, 186
  • Kueg. 1, 187
  • Il. 82, 80
  • Cal. 1900, 49
  • Luth. 36, 122
  • W. 75, 53
  • Ma. 19, 65 margin
  • Ma. 19, 65. 66 margin
  • Ma. 19, 65. 66. 69 margin
  • Ma. 19, 65. 66. 69. 70 margin
  • Baier 3, 308 margin
  • Luth. 55, 23 margin
  • Luth. 55, 23. 24 margin
  • Theol. 5, 217 margin
  • Il. 80, 32 margin
  • R. Pi. 2, 196 margin
  • Süd. 1901, 15 margin
  • Can. 97, 48 margin
  • Can. 97, 48. 49 margin
  • R. Pi. 2, 196 margin
  • Mit. 79, 31 margin
  • Mit. 79, 31. 32 margin
  • Ma. 31, 9 margin
  • Il. 80, 32 margin
  • Il. 80, 32. 33 margin
  • Il. 80, 32. 33. 34 margin
  • Ma. 31, 10 margin
  • Luth. 55, 3 margin
  • Luth. 36, 122 margin
  • Luth. 36, 122. 123 margin
  • Luth. 36, 122. 123. 55 margin
  • Luth. 36, 122. 123. 55. 24 margin
  • Il. 80, 68 margin
  • Baier 3, 3813 Kü. 2, 192
  • Neb. 61.
  • Cal. 95, Werke.
  • O. 92,
  • Il. 80,

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9. Mitwirkung des Chriſten

9. Mitwirkung des Chriſten. Während Gott den Glauben allein wirkt und der Menſch zu ſeiner Bekeh— rung nichts mitwirken kann (Il. 82, 81. 85), wirkt Gott die Heiligung im engern Sinne mit uns und durch uns. Joh. 8. 36: „ſo ſeid ihr recht frei“ und könnt nun die geſchenkten Gnadenkräfte gebrauchen. (Il. 82, 84.) 2 or. 6. 1: Wir ſollen die Gnade nicht vergeblich embiangen, d. h. die Gnadenkräfte recht gebrauchen. (Cal. 1900, 52. Il. 82, 82.) Wir ſollen fortfahren mit der Heiligung. 2 Kor. 7, 1. (Il. 82, 83.) Dieſe Mitwirkung a. geſchieht nicht aus eigenen, natür⸗% lichen Kräften (denn dieſe ſind dazu gänzlich untüchtig), ſondern in der Kraft des Geiſtes. Anm. Nicht fängt etwa der Geiſt das Werk an und zieht ſich dann zurück, ſo daß der Chriſt dann allein weiter arbeiten muß, ſondern der Chriſt kann nur „ſo viel und ſo lang Gutes tun, ſo viel und ſo lang ihn Gott fäb“ Konk. 604, § 66; b. iſt der Wirkung Gottes nicht koordiniert, ſondern ſubordiniert. Konk. 604, S 66: nicht wie zwei Pferde mit einander einen Wagen ziehen. — So 38.3 wir auch in dieſer Lehre Gott die Ehre. O. 91, 38. 39. Anm. a. Der dich ohne dich geſchaffen hat, will dich ohne dich nicht ſelig machen. Anm. b. Der durch die Gnade freigemachte Wille ſoll nicht müßig, faul und träge ſein. Anm. c. Der Chriſt ein Mitarbeiter Gottes! 1 Kor. 6, 1: Mithelfer. Anm. d. Darum gebietet uns Gott: „Jagt der Heiligung nach“ und hält uns Pauli Vorbild vor 1 Kor. 9. 26. 27: Ich laufe aber alſo u. ſ. w. Anm. e. Die Mitwirkung beſteht darin, daß wir uns willig von Gott regieren und führen laſſen und die Gnadenmittel recht gebrauchen. Anm. f. Tauſende von Chriſten ſind verloren gegangen, weil ſie die Gnadenkräfte nicht gebraucht haben.

  • Il. 82, 81
  • Il. 82, 81. 85
  • Il. 82, 84
  • Cal. 1900, 52
  • Il. 82, 82
  • Süd. 1901, 20 margin
  • R. Pi. 2, 196 margin
  • Baier 3, 309 margin
  • Konk. 526 margin
  • O. 91, 35—38 margin
  • Il. 82, 83
  • Konk. 604
  • Konk. 604
  • O. 91, 38
  • O. 91, 38. 39
  • Ma. 31, 10 margin
  • R. Pi. 2, 197 margin
  • O. 91, 40 margin
  • Il. 82, 85 margin
  • O. 91, 41 margin
  • R. Pi. 2, 197 margin
  • R. Pi. 2, 197. 198 margin
  • Il. 82, 89 margin
  • Cal. 1901, 33 margin
  • Cal. 1901, 33. 34 margin
  • Il. 82, 89 margin
  • O. 91, 36 margin
  • O. 91, 36. 37 margin
  • O. 91, 40 margin
  • Il. 83, 35 margin
  • Il. 83, 91 margin
  • Bro. 98 margin

vol b, printed page 489–490 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0570

10. —

10. Die Heiligung iſt und bleibt in dieſem Leben un⸗ vollkommen. Vollkommene Heiligung gibt's auf Erden nicht. Gedicht Luth. 39, 189. a. Wir haben das Ziel nicht erreicht. Phil. 3, 12: Nicht, daß ich's ſchon ergriffen habe. Wenn Paulus ſo ſagen muß, wie viel mehr wir! Der Menſch kommt auf Erden nie dahin, daß er ſagen kann: Jetzt hab ich es erreicht. Can. 92, 18. b. Wir ſind und bleiben Sünder. Hiob 14, 4: Wer will einen Reinen finden u. ſ. w. Spr. 20, 9: Wer kann ſagen, ich bin rein u. ſ. w. Pred. 7, 21: Es iſt kein Menſch u. ſ. w. Jak. 3, 2: Wir fehlen alle man nigfaltig. Hebr. 12, 1: Die Sünde, ſo uns immer anklebt. 1 Joh. 1, 8: So wir ſagen, wir haben keine Sünde u. ſ. w. (Süd. 89, 28. Luth. 4, 188.) „Denn wir täglich viel ſündigen.“ — Wo noch Sünde iſt, iſt keine Vollkommenheit. „c. Niemand kann das Geſetz vollkommen erfüllen. Joh. 7, 19: Niemand unter euch tut das Geſetz. Ap. 7. 53: habt es nicht gehalten. Konk. 525, § 12 d. Die Mahnungen zum Wachstum in der Heiligung, Urnn Kampf, zum Ablegen der Sünde, die in der Bibel tehen, haben Geltung für alle Menſchen und zu allen Zeiten. e. Das beſtätigt auch die Erfahrung aller Zeiten. 1. Alle Heiligen klagen darüber. Moſes: Vor welchem niemand unſchuldig iſt. 2 Moſ. 34, 7. Hiob 9, 1. David Pſ. 130, 3: Herr, wer wird beſtehen? 143, 2: kein Lebendiger gerecht. Paulus: darinnen bin ich nicht gerechtfertigt. 1 Kor. 4, 4. Röm. 7, 14. (Süd. 1904, 38.) Johannes. 1 Joh. 1, 8. Anm. a. Wie viele Sünden werden uns von den Heiligen erzählt! Noah, Moſes, David, Hiob, Petrus (Gal. 2, 11—14.) Sarah. Anm. b. Pſ. 32. 6: Dafür (um Vergebung) werden dich alle Heiligen bitten. Konk. 117, § 47. — Chriſtus lehrte die Chriſten die 5. Bitte. Süd. 1904. 37. 38. 2. Die erſten Chriſtengemeinden hatten vor un— ſern Gemeinden manches voraus. Welche Liebe! Ein Herz und eine Seele. Ap. 2, 45: Ihre Güter u. ſ. w. — Aber vollkommen waren ſie nicht. 1 Kor. 5. 6: Euer Ruhm iſt nicht fein. 3. 3. 6, 5. 11. 22. — Paulus rühmt die Theſſalonicher, aber wachſen ſollen ſie dennoch. Küg. 2, 192. 193. 3. Welche Erfahrung machen wir? Unſere Gemeinden haben das Ziel der Vollkommenheit nicht erreicht, den höchſten Grad der Erkenntnis nicht erlangt. Die Bibel iſt noch nicht erſchöpft. Anm. a. Vollkommene Heiligung iſt nicht etwa möglichſt frommes Leben, da ein Chriſt ſo gottes- fürchtig lebt, als er kann, ſondern Sündloſigkeit in Gedanken. Worten und Werken. Solche Vollkommen— heit 1. hatten die Menſchen im Paradies; 2. iſt Pflicht aller Menſchen. Gott fordert voll— kommene Heiligkeit. Ihr ſollt heilig ſein. Tut Gott unrecht, wenn er von den Menſchen fordert, daß ſie ſo ſeien, wie er ſie geſchaffen hat? 3. iſt ſeit dem Sündenfall keinem Menſchen mög— lich. Können nicht einmal die Chriſten das Ziel erreichen, wie viel weniger die Unchriſten! Anm. b. Unvollkommen iſt 1. unſere Erkenntnis. 1 Kor. 13, 9 bis 12: Wiſſen iſt Stückwerk. Jetzt erkenne ich ſtück— weiſe: 2. unſer Tun. Jeſ. 64, 6: ein unflätig Kleid. Soll das, was wir tun, vollkommen ſein, ſo muß es aus völliger Liebe zu Gott geſchehen. Anm. c. Der Chriſt iſt ſeiner Heiligung nach „im Verden, nicht im Wordenſein“, nicht ein völlig ausge— wachſener Baum, ſondern oft nur ein zartes Pflanzlem— ſchwach im Glauben, Liebe und Erkenntnis. O. 92, 51. 52. — Hier liegt ein Unterſchied zwiſchen Rechtfertigung und Heiligung, ſ. F§ 2 c. Heilige gibt's nur im Kalender. Or. 1903, 27. Anm. d. Welches iſt der Grund dieſer Unvollkom— menheit? Unſer alter Adam. Durch die Betehrung wird der alte Menſch nicht vernichtet. Can. 92, 17. DaAlte iſt nicht o vergangen, daß es außer Exiſtenz m. Way 201. Kont. 608, § 84: Es bleibt eine Widerſpen⸗ ſtigkeit in uns. 641, § 7. Gal. 5, 17: Das Fleiſch ge⸗ lüſtet wider den Geiſt. Röm. 7, 14. 17. 18. 23: Das Oute, das ich will, tue ich nicht. Anm. e. Ware es nicht beſſer, der Chriſt wäre gleich volltommen? — Unnütze, mußige Frage. Es hat Gon nicht ſo gefallen. Anm. J. Die Unvollkommenheit unſerer Heiligung iſt uns Chriſten ein ſchweres Kreuz, die ſchwerſte Laſt. die uns drückt. — Unſer einziger Troſt iſt Chriſtus. 1 Joh. 2, 1. 2: Ob jemand ſündigt, ſo haben wir einen Fürſprecher. Um Chriſti willen, der alle unſere Unvoll kommenheiten zudeckt, gefällt Gott unſere Heiligung. Anm. g. Dieſe Lehre gereicht uns 1. zur Warnung, daß wir nicht gleich jemand für einen Unchriſten erklären, wenn er noch Schwach⸗ heiten zeigt. Man muß unterſcheiden zwiſchen Schwachheit und Bosheit. — Wie wichtig zur Beurteilung des Gemeindelebens! Mit. 1907, 35; 2. zur Demütigung. Es ſoll ſich niemand mit Wohlgefallen betrachten, als habe er die höchſte Stufe der Heiligung erreicht. Nichts iſt einem Chriſten ſchädlicher. Ein ſolcher hat das Abe des chriſtlichen Lebens noch nicht ergriffen. Mit. 70, 50; 3. zur Mahnung, daß wir in der Heiligung vorwärts eilen und nicht ſtille ſtehen; 4. zum Troſt in der Anfechtung, wenn wir aui dem Wege der Heiligung das Ziel nicht erreicht ſe— hen. Anm. h. Zeugniſſe: Konk. 641. 117. Luther: Il. 82, 70. Luth. 3, 23. 24. Hollaz, Gerhard: Il. 82, 71. 75. 76. Anm. i. Erſt im Himmel werden wir vollkommen ſein. Da iſt kein unflätig Kleid mehr, ſondern weiße Kleider. Off. 7, 9. Ich will ſchauen dein Antlitz in Gerechtigkeit. Pſ. 17, 15. — Der alte Adam wird zwar nicht verfaulen, wohl aber von Gottes Heiligkeit durchleuchtet werden. W. 75, 49. 11. Einwände. a. 1 Joh. 3, 9: Wer aus Gott geboren iſt, der tut nicht Sünde. 5, 18. — Wer aus Gott geboren iſt, d. h. inſofern und inſoweit er wiedergeboren iſt, der neue Menſch. Auch iſt zu unterſcheiden: Sünde haben und Sünde tun, mit ſeinem Willen darauf eingehen. Der Chriſt ſündigt nicht mutwillig. b. Gott fordert vollkommene Heiligung. Matth. 5, 48: Darum ſollt ihr vollkommen ſein. 3 Moſ. 19, 2: Ihr ſollt heilig ſein. Pred. 12, 13: halte ſeine Gebote. 1 Petr. 1. 15. 16: ſeid auch ihr heilig. 1 Kor. 15, 34: ſündigt nicht. Pſ. 4, 5. Joh. 5, 14: Sündige hinfort nicht mehr. Was Gott vom Menſchen fordert, das muß er tun können. — Vom Sollen kann man nicht auf's Können ſchließen. Wenn ich meine Schuld bezahlen ſoll, iſt damit noch nicht geſagt, daß ich es kann. c. Hiob 1, 22: In dem allen ſündigte Hiob nicht. — D. h. ſeine Frömmigkeit war eine herzliche, aufrichtige. d. Die Chriſten werden vollkommen genannt ſ. S2 e. — Entweder nennt die Schrift die Chriſten voll— kommen mit Bezug auf die Rechtfertigung (Kol. 2. 10: vollkommen in ihm), oder ſie nennt ſolche Chriſten vollkommen, die nicht mehr zu den Kindern im Chriſtentum gehören. Hebr. 5, 13. 14. — Daß die Schrift damit teine Vollkommenheit der Heiligung lehrt, zeigt Phil. 3, 15: Wie viele nun unſer vollkommen ſind, die laſſet alſo geſinnt ſein (nämlich, wie Vers 12—14 geſagt: Nicht, daß ich's ſchon ergriffen habe.) Walth. Ev. 283. e. Die Chriſten werden Heilige genannt. — Weil ſie durch Chriſtum gerechtfertigt ſind. f. 1 Joh. 2, 5: In ſolchem iſt wahrlich die Liebe Got— tes vollkommen. — Dies handelt nicht von der Liebe zu Gott. g. Sind nicht Maria, die Apoſtel und andere heilig im Leben geweſen? — Nein. Auch Maria freut ſich des Heilandes Luk. 1. 47. Über die Apoſtel ſ. § 10 e. h. Nach dem Pfingſtfeſt hätten die Apoſtel keine Sünde mehr getan. Shephard. — Sie irtren nicht in der Lehre, wohl aber im Leben, z. B. Gal. 2, 11—14: und heuchelten mit ihm. (Petrus.) i. Paulus habe die Worte Röm. 7, 19: „Das Gute, das ich will, tue ich nicht,“ geſagt vor ſeiner Bekehrung. k. Wohl hängen dem Chriſten noch Gebrechen an, aber die ſeien nicht Sünden, nur Fehler. — Fehler ſind Sünden. Matth. 6, 15. Mark. 11, 26. Anm. Jeder Chriſt findet bei ſich noch böſe Ge— danken. Entweder ſind ſie ihm ein Beweis, daß es mit ſeiner vollkommenen Heiligung nichts iſt, oder die böſen Gedanken müſſen nicht mehr Böſes ſein, ein Irrtum, gegen den ſchon Luther kämpft. l. Wenn man nicht an die Möglichkeit einer vollkom— menen Heiligung vor dem Tode glaubt, dann werde man ſich in dieſer Hinſicht gar nicht mehr ſo ſehr abmühen. — Wer ſchwebt mehr in der Gefahr des Nachlaſſens der Heiligung, der, welcher ſich einbildet, das Ziel erreicht zu haben, oder der, welcher weiß, daß er es erreichen ſollte, aber noch fern davon iſt? Anm. Dieſe Lehre ſoll kein Ruhekiſſen für Maul⸗ chriſten ſein. Sicherheit und Trägheit iſt Tod für das Chriſtentum. m. Die lutheriſche Kirche leiſte mit dieſer Lehre der Sünde Vorſchub, ſtelle gute Werke als überflüſſig hin. 12. Antitheſe. Vollkommene Heiligung lehren: a. Katholiten. Chriſten können die Gebote vollkom⸗ men halten. Überflüſſiges Verdienſt der Heiligen. Süd. 1904, 37. Il. 83, 78. b. Methodiſten. Der Chriſt kann alle Pflichten er— füllen. Luth. 22, 12. Der alte Adam ſoll gänzlich ver— ſchwinden. Luth. 3, 32. 33. Dr. Palmer behauptet. die letzten fünfzig Jahre keine Sünde mehr begangen zu haben Luth. 39, 125. Der Chriſt kann nicht bloß voll kommene Heiligung erlangen, er muß ſie erlangen. Luth. 26, 109. Doch haben ſie ihre Lehre auch viel ver ⸗ klauſuliert. Sie geſtehen zu, daß der vollkommene Menſch nicht jeden Augenblick in Liebe zu Gott glüht. Wis. Syn. 75, 23. Manchmal leugnen ſie wohl dieſe Lehre ganz. Luth. 43, 190. Anm. a. Wesley ſelbſt glaubte nicht, dieſen Grad der Vollkommenheit erreicht zu haben. Nur wenig her⸗ vorragende Methodiſten haben das von ſich be⸗ hauptet. — Geſtändnis eines Methodiſten L. W. 21, 342. 343. Anm. b. Zu ſehen iſt von ſolcher Vollkommenheit nichts. Eine Methodiſtenſchweſter abgeführt Luth. 45, 182. c. Die Vereinigten Brüder. d. Die Albrechtsleute, die evangeliſche Gemeinſchaft. — (Sie beweiſen zuweilen ſelbſt, daß ſie nicht vollkommen ſind Neb. 91, 39.) e. Sozinianer, Arminianer, Unitarier, Schwenkfeldia⸗ ner. f. Heilsarmee. g. Quäker. Sie können vollkommene Werke tun. h. Pearſall Smith. Perfektionismus. Anm. a. Solche Lehre 1. macht die einen, die die Vollkommenheit erlangt zu haben meinen, ſicher (ſie bedürfen von der Zeit an keiner Buße, keiner 5. Bitte, keines Ja⸗ gens nach der Hei iligung mehr W. 75, 47), die an⸗ deyn fallen leicht in Verzweiflung. Jo. 88, 34; 2. ſtößt die chriſtliche Religion um, ſchmälert Chriſti Verdienſt (man braucht von der Zeit an kei⸗ nen Heiland mehr): und Selbſt⸗ 3. fließt aus geiſtlichem Hochmut gerechtigkeit. Anm. b. Will man die Lehre von der vollkommenen Heiligung bekämpfen, ſo ſei man vorſichtig. Viele käm⸗ pfen gegen Temperänzler, weil ſie heimliche Säufer ſind. 13. Der Chriſt ſtrebt danach, dem Ziele der Vollkom⸗ Phil. 3. 12: ich jage menheit immer näher zu kommen. mi aber nach, ob ich's auch ergreifen möchte. 13: Ich tecke mich nach dem, was da vorne iſt. Der Geiſt iſt ilig. Wir wollen dem Herrn dienen. Hilf meim Unglauben. Anm. a. Dazu werden die Chriſten auch ermahnt. ebr. 12, 14: Jagt nach der Heiligung. Röm. 14, 19: Aßt uns nachſtreben u. ſ. w. 1 Kor. 14, 1: Strebet ach der Liebe. 1 Theſſ. 5, 15. Jaget dem Guten nach. Tim. 6, 11: Jage nach der Gerechtigkeit. Wir ſollen tun. Konk. 279, § 37. Das fordert Gott von jeder ann. Jo. 88, 37. Anm. b. Der Heiligung nachjagen heißt 1. mit den von Gott verliehenen Gaben und Gü⸗ tern wirtſchaften, 2. dabei alle Kräfte anſtrengen, Ernſt und Eifer beweiſen. Das Bild einer Jagd. Anm. c. Ernſt und Eifer in der Heiligung iſt zu alin Zeiten nötig geweſen, beſonders aber in unſerer letzn Zeit Anm. d. Das Nachjagen ſoll nicht bloß zeitweilig, mdern beſtändig geſchehen. Wie gefällt dir ein Pferd, as einmal vorangeht und dann plötzlich mal wieder anãlt ꝰ Anm. e. Chriſten denken nicht, weil ſie das Ziel doch icht erreichen, wollen ſie der Sünde freien Lauf laſſen. iin Landmann weiß, daß er das Unkraut nie ganz ausotten wird, dennoch iſt er immer im Kampf dagegen. Anm. f. Man kann die Heiligung nicht von andern orgen, ſich auf gute Werke anderer verlaſſen. „Meine frau geht für mich in die Kirche.“ Überflüſſiges Verienſt der Heiligen. Anm. g. Der Beſitz der reinen Lehre legt uns die zerpflichtung auf, in der Heiligung deſto mehr Fleiß zu un. Einwand. Was hilft es, wenn man ſich in der Heili— ſng abmüht? Durch den Glauben wird man geecht. Anm. h. Der Paſtor ſoll auf gute Werke dringen und ie köſtlich machen. Anm. i. Chriſten müſſen zur Heiligung erzogen verden wie die Kinder. Anm. k. Vorbilder in der Heiligung ſind Chri— tius, Henoch Jo. 98. 41, Simeon Bro. 92, die Apoſtel. baulus 1 Kor. 9, 26. 27 (O. 91, 37), die Theſſalonicher. (Küg. 2, 194.) Dieſen und andern Vorbildern ſollen wir nachfolgen. Phil. 3, 17: Folget mir. Lied 280 ir nach. Die Macht des Beiſpiels iſt groß. Ma. 23, 336. 337. 14. Das Wachstum in der Heiligung. Wir ſollen wachſen in der Heiligung. 1 Theſſ. 4, 1: immer völliger werden (Ma. 25, 67. Cal. 95, 50) Eph. 3, 16: ſtark werden an dem inwendigen Menſchen. (Walth. Evi. 397.) 1 Petr. 2. 2: durch dieſelbige zunehmet. — Wir ſollen wachſen a. in der Erkenntnis. Kol. 1, 11: wachſet in der Er— tenntnis Gottes. 2 Petr. 3, 18. (Neb. 1901. 8.) Kor. 14, 20: an dem Verſtändnis aber ſeid vollkommen Hebr. 5. 11—6, 1. Von Milch zu ſtarter Speiſe. Anm. a. Wir ſollen wachſen, daß wir in der Stunde der Verſuchung ſtandhalten können. Anm. b. Wachstum in Erkenntnis ſoll man dann im Wandel beweiſen. Wie der Menſch ertennt und glaubt, ſo wird er auch zu leben verſuchen. Anm. e. Wachstum in der Erkenntnis ſtellt die luthe— riſche Kirche oben an; b. im Vertrauen auf Gottes Gnade und im Glauben 2 Petr. 3, 18: wachſet in der Gnade: c. in der Reinigung des Herzens. Es muß beſſer mit uns werden. Ma. 14, 66; d. in guten Werken Bro. 95, im Werk des Herrn! Kor. 15, 58. (Ma. 19, 247.) Je mehr der Chriſt tut deſto mehr findet er zu tun. Küg. 2, 189: e. in allen Stücken Eph. 4, 15. Anm. a. Fortſchritt! Welche Fortſchritte in der — ſenſchaft! Die Welt iſt dadurch nicht ghücklicher ge— worden. — Die Welt redet viel von Fortſchritt auf re ligiöſem Gebiet und meint damit Abſchaffung der Ver ſchiedenheit des Glaubens oder aller Religion. Bro. 88. 89. — Der rechte Fortſchritt iſt Fortſchritt in der Hei ligung. Neb. 1901, 8. Bro. 90. Walth. Evi. 115 Der Chriſt iſt ein Mann des Fortſchritts. Bro. 91. Anm. b. In der Heiligung gibt's keinen Stillſtand. Wer nicht vorwärts kommt, geht rückwärts. Das Leben eines Chriſten iſt keine Ruhe und Raſt. Wir werden nie damit fertig, Unkraut aus dem Herzen auszurotten. W 97, 16. Wachſen oder Abnehmen. Küg. 2, 188. 189. Anm. c. Es iſt gewiß wahr, daß jemand noch ein Chriſt ſein kann, auch wenn ſeine Heiligung gering iſt aber das iſt ein krankhafter Zuſtand. Wir ſollen nicht ſchwach bleiben wol hen. Vergl. ſchwacher Glaube. Anm. d. Ein ſtarker Glaube iſt immer beſſer als ein ſchwacher, reiche Erkenntnis beſſer als geringe. Anm. e. Wachſen! Darum werden Chriſten vergli⸗ ſchen mit grünen Bäumen. Pſ. 1. Anm. f. Der Geiſt iſt nicht träge in uns. Anm. g. Wie kann das Wachſen geſchehen? Durch fleißigen Gebrauch der Gnadenmittel, ſ. § 18. (Beſuch der Gemeindeverſammlung Ka. 1901, 52. Anm. h. Bei vielen iſt kein Wachstum zu merken. Zie bleiben immer, wie ſie ſind. Da iſt zu fürchten, daß das rechte Fundament, die Bekehrung, fehlt. Anm. i. Angefochtene. Ihr fühlt, als ob ihr nichts tun könnt. Es iſt wahr. Wir vermögen nichts. Schart auf Chriſtum. — Ihr fragt: Wo iſt mein Fortſchritt. meine Werke? Was hab' ich ausgerichtet? — Heiligung beſteht nicht darin, daß wir große Dinge ausrichten wie Luther, ſondern unſern alten Adam zähmen und die Werke unſeres Berufs ausrichten. 15. Stufen der Heiligung. Da es ein Wachstum in der Heiligung gibt, gibt es auch Stufen. Die Chriſten haben nicht alle gleiche Luſt und Eifer. Paulus hat mehr gearbeitet 1 Kor. 15, 10. Anm. Auch bei dem einzelnen Chriſten ſelbſt finden ſich zu verſchiedenen Zeiten verſchiedene Stufen, „zu einer Zeit freudig im Geiſt, zur andern furchtſam und er⸗ ſchrocken.“ Konk. 605, § 68. 16. Beweggrund. Warum jagen Chriſten der Heili⸗ gung nach? Sie tun es a. nicht, um ſich Vergebung zu verdie⸗ n 4 „nicht aus Lohnſucht, Furcht vor Strafe, Selbſtſucht u. ſ. w. ö Anm. Alles, was aus Eigenliebe, Selbſtſucht u. ſ. w. kommt (3z. B. üble Gewohnheiten ablegen, weil man ſich ſchämen muß, Werke der Liebe verrichten, um geehrt zu werden u. f. w.), iſt nicht des Geiſtes Werk und kein Stück der Heiligung; b. aus Liebe zu Chriſto. Laßt uns ihn lieben, denn er hat uns zuerſt geliebt. Hier ſind die mächtigſten Triebfedern zur Heiligung: 1. Chriſtus hat dich erlöſt! 2. Der Himmel iſt dein. Wer ſeiner Seligkeit gewiß iſt, kann das Irdiſche fahren laſſen. 3. Gott hat Wohlgefallen an der Heiligung, wie der Gärtner an der Frucht des Baumes. Anm. a. Chriſten haben Lu ſt am inwendigen Menſchen. Anm. b. Wenn zwei dasſelbe tun, iſt es doch nicht dasſelbe. Phariſäer, Zöllner. Anm. c. Alle Heiligung, die nicht aus der rechten Quelle hervorgeht, iſt phariſäiſche Gerechtigkeit. 17. Nur ein Chriſt kann der Heiligung nachjagen. a. Wie kann ein geiſtlich Toter etwas in geiſtlichen Dingen tun? Kann auch ein Mohr ſeine Haut wandeln? b. Erſt muß der Menſch wiedergeboren ſein, ehe er ſich der Heiligung befleißigen kann. Erſt muß die Sonne geſchaffen ſein, ehe ſie leuchtet. Erſt muß man ein Kind Gottes werden, ehe man als ein Kind Gottes leben kann. 1 Petr. 2, 2. Erſt eſſen, dann arbeiten. Erſt ſelig, dann heilig. c. Der Apoſtel richtet ſeine Mahnung an die Cher i· ſten. Unchriſten können nicht völliger werden. Sie ſoll man nicht zur Heiligung, ſondern zur Buße ermahnen. Ma. 23, 53. Walth. Epi. 419. 420. Anm. Allein Chriſten 1. ſtehen im rechten Verhältnis zu Chriſto, 2. können in der Heiligung leben, 3. wollen gottſelig wandeln. Von Unchriſten kann man das nicht ſagen. Sie wollen mit Gott nichts zu tun haben oder auf beiden Seiten hinken. Or. 1903, 30. 31. Antitheſe. Katholiken: Gute Werke kann auch der Unwiedergeborene tun. 18. Das Mittel der Heiligung. Das Mittel der Hei— ligung iſt a. Gottes Wort. 1 Petr. 2, 2: auf daß ihr durch dieſelbige zunehmet. (Can. 92, 23. R. Pi. 2, 205.) Joh. 17, 17. 2 Tim. 3, 16. 17. Pſ. 119, 32. Anm. a. Das Wort iſt das Evangelium. Pi 119, 32. Konk. 642, § 11. — Je mehr wir das Evan⸗ gelium auf uns einwirken laſſen, deſtomehr wird der neue Menſch geſtärkt. O. 92, 60. Anm. b. Nicht das Geſetz! Alle Forderungen des Geſetzes geben keine Kraft. Was hilft es, einem Gebundenen zu ſagen: Stehe auf! Anm. c. Das Geſetz iſt nicht Quelle der Heiligung, ſondern nur Norm, Riegel, Spiegel. Konk. 642—644. Anm. d. Wie wichtig für Paſtoren! 1. Leute mit dem Geſetz fromm machen, vergebliches Bemühen. Es tötet. 2. Allein das Evangelium macht lebendig. Man halte den Chriſten den großen leiblichen und geiſtlichen Segen vor, damit Gott ſie überſchüttet hat. 2 Kor. 8, 9. Röm. 12, 1: die Barmherzigkeit Gottes. Anm. e. Alles, was nicht durchs Wort gewirkt wird, gehört nicht zur Heiligung. Antith. Schwärmer; b. die Sakramente. 1. Die Taufe. Röm. 6, 3. 4. (Il. 83. 45.) Tit. 3, 5: Das Bad der Erneuerung des heiligen Geiſtes. (Il. 83, 48. R. Pi. 2, 205.) Die Bedeutung der Taufe: ein Sterben und Auferſtehen. Il. 83, 46. 47. Der Taufe verdankt das chriſtliche Leben Anfang, Fortgang und ſelige Vollendung. Mit. 79, 30. 49. Sie iſt ein Sporn zu einem heiligen Leben Süd. 92, 46—50, ſo wird die Sünde mehr und mehr in uns ertötet. Küg. 2, 192. Es reimt ſich nicht, getauft ſein und in Sünden bleiben wollen. Anm. Wir haben das Taufgelübde äabgelegt. Wollen wir nun nicht unter ſeiner Fahne kämpfen, uns in ſeinen Dienſt ſtellen? Süd. 92, 57. Wollen wir mit dem Teufel und ſeinem Weſen noch etwas zu ſchaffen haben? Süd. 92, 50. 2. Das Abendmahl. 1 Kor. 10, 17: Wir ſind viele ein Leib. 12, 13: alle zu einem Leibe getauft, zu einem Geiſte getränket. Das ſoll uns ermuntern zur Liebe und Einigkeit. Lied 205, 10. Anm. a. Darum ſollen wir die Gnadenmittel 1. fleißig verwalten, 2. fleißig und recht gebrauchen in Kirche, Schule, Haus. Anm. b. Kreuz und Trübſal 1. ſind keine Gnadenmittel, haben in ſich keine läuternde Kraft:

  • Luth. 39, 189
  • Can. 92, 18
  • Spr. 20, 9
  • Süd. 89, 28
  • Luth. 4, 188
  • Konk. 525
  • Walth. Ev. 283 margin
  • Theol. 5, 216 margin
  • Jo. 88, 31 margin
  • Wis. Syn. 1907, 31 margin
  • Wis. Syn. 1907, 31. 32 margin
  • Schmidt 1 margin
  • Schmidt 1, 224 margin
  • Ka. 91, 44 margin
  • Cal. 95, 50 margin
  • Luth. 3, 24 Luther on the Perfect Sanctification Which the Methodists Claim to Be Able to Attain, and Partly Claim Already to Have Attained. margin
  • O. 91, 50 margin
  • O. 91, 50. 51 margin
  • Jo. 88, 32 margin
  • Cal. 95, 50 margin
  • Neb. 91, 38 margin
  • Neb. 91, 38. 39 margin
  • Walth. Epi. 386 margin
  • Walth. Epi. 386. 128 margin
  • Or. 1903, 20 margin
  • Süd. 88, 53 margin
  • Il. 82, 65—68 margin
  • Mit. 79, 50— 52 margin
  • R. Pi. 2, 213 margin
  • R. Pi. 2, 213. 214 margin
  • Mezg. 163 margin
  • Luth. 38, 74 margin
  • Luth. 38, 74. 22, 18 margin
  • Süd. 1904, 38 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 298 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 299 margin
  • Ma. 32, 308 margin
  • Ma. 32, 308. 309 margin
  • Il. 82. 75 margin
  • Wis. Syn. 86, 40 margin
  • Wis. Syn. 86, 40. 41 margin
  • Luth. 22, 12 margin
  • Süd. 1904, 38
  • Konk. 117
  • Süd. 1904. 37
  • Süd. 1904. 37. 38
  • Süd. 1904. 37. 38. 2
  • Kueg. 2, 192
  • Kueg. 2, 193
  • Kueg. 2, 3
  • R. Pi. 2, 213 margin
  • Süd. 1904, 39 margin
  • O. 91, 51 margin
  • O. 91, 51. 52 margin
  • Il. 82, 75 margin
  • Jo. 88, 32 margin
  • Il. 82, 72 margin
  • Luth. 24, 10 margin
  • Or. 1903, 26 margin
  • Or. 1903, 26. 27 margin
  • Stöckh. A. T. 14 margin
  • Stöckh. A. T. 14. 37 margin
  • Stöckh. A. T. 14. 37. 255 margin
  • Cal. 1901, 34 margin
  • Can. 97, 24 margin
  • Can. 97, 24. 25 margin
  • Süd. 88, 53 margin
  • Luth. 22, 19 margin
  • Süd. 1904, 1 margin
  • Cal. 1900. 53 margin
  • Ma. 33, 142 margin
  • Ma. 33, 142. 143 margin
  • Neb. 95, 19 margin
  • Mit. 1907, 34 margin
  • W. 94, 6 margin
  • W. 94, 6. 7 margin
  • Or. 1903, 12—14 margin
  • Or. 1903, 12—14. 5 margin
  • Or. 1903, 19— 21 margin
  • Or. 1903, 19— 21. 29 margin
  • Wis. Syn. 1907, 32 margin
  • Wis. Syn. 1907, 32. 33 margin
  • Can. 1907, 35 margin
  • Can. 1907, 35. 36 margin
  • Luth. 22, 12 margin
  • Baier 3. 30l margin
  • Il. 82, 62 margin
  • Walth. Epi. 397 margin
  • O. 92, 51
  • O. 92, 51. 52
  • Or. 1903, 27
  • Can. 92, 17
  • Way 201
  • Mit. 1907, 35
  • Mit. 1907, 35; 2
  • Mit. 70, 50
  • Mit. 70, 50; 3
  • Konk. 641
  • Konk. 641. 117
  • Il. 82, 70
  • Luth. 3, 23 (Submitted.)
  • Luth. 3, 23. 24 Luther on the Perfect Sanctification Which the Methodists Claim to Be Able to Attain, and Partly Claim Already to Have Attained.
  • Il. 82, 71
  • Il. 82, 71. 75
  • Il. 82, 71. 75. 76
  • W. 75, 49
  • W. 75, 49. 11
  • Luth. 1, 15 On the Name "Lutheran." Why do we insist on retaining this name? (Conclusion.) margin
  • Luth. 1, 15 160 margin
  • Il. 95, 38 margin
  • Jo. 88, 32 margin
  • Jo. 88, 32. 33 margin
  • Wis. Syn. 1907, 32 margin
  • Wis. Syn. 1907, 32. 33 margin
  • Wis. Syn. 1907, 32. 33. 75, 53 margin
  • Mit. 1907, 32 margin
  • Mit. 1907, 32. 33 margin
  • Mit. 1907, 36 margin
  • Baier 3, 312 margin
  • Jo. 88, 35 margin
  • Mit. 1907, 34 margin
  • Mit. 1907, 34. 35 margin
  • Luth. 22, 18 margin
  • Il. 82, 60 margin
  • Il. 82, 60. 61 margin
  • Mit. 1907, 34 margin
  • Il 82, 61 margin
  • Il 82, 61. 79 margin
  • Baier 3, 304 margin
  • Or. 1903, 27 margin
  • Mich. 92, 7 margin
  • Ka 99. 44 margin
  • Ka 99. 44. 45 margin
  • Luth. 1, 16 A Christian Is Always Becoming, and Never Having Become. margin
  • Il. 82, 63 margin
  • Il. 82, 59 margin
  • Or. 1903, 36 margin
  • Or. 1903, 36. 37 margin
  • Or. 1903, 29 margin
  • Can. 1907, 39 margin
  • Can. 1907, 39. 77, 42 margin
  • Luth. 38. 75 margin
  • Mit. 92. 28 margin
  • Walth. Ev. 283
  • Ka. 91, 44 margin
  • Neb. 88, 45 —17 margin
  • Can. 1907, 38 margin
  • Or. 1903, 25 margin
  • Can. 1907, 39 margin
  • Il. 82, 65 margin
  • Günth. 227 margin
  • Luth. 13, 190 margin
  • Luth. 13, 190. 22, 29 margin
  • Can. 1907, 39 margin
  • Walth. Epi. 127 margin
  • Walth. Epi. 127. 128 margin
  • Can. 1907. 0 margin
  • Baier 3, 304 margin
  • Or. 1903, 15 margin
  • Or. 1903, 15. 28 margin
  • Or. 1903, 15. 28. 29 margin
  • Walth. Epi. 125 margin
  • Or. 1903, 26 margin
  • Or. 1903. 26 margin
  • W. 75, 33 margin
  • Il. 82, 71 margin
  • Or. 1903, 34 margin
  • Luth. 22. 18 margin
  • Süd. 1904, 37
  • Il. 83, 78
  • Luth. 22, 12
  • Luth. 3, 32 Friedrich Myconius. An instructive and edifying life story, newly retold from old writings. Third Chapter. On Myconius's Faithful Evangelical Daily Labor.
  • Luth. 3, 32. 33 (Submitted.) The (Pseudo) Lutherische Hirtenstimme
  • Luth. 39, 125
  • Luth. 26, 109
  • Wis. Syn. 75, 23
  • Luth. 43, 190
  • L. W. 21, 342
  • L. W. 21, 342. 343
  • Luth. 45, 182
  • Neb. 91, 39
  • W. 75, 47
  • Jo. 88, 34
  • Jo. 88, 34; 2
  • Süd. 1904, 39 margin
  • Jo. 88, 36 margin
  • Or. 1903, 19 margin
  • Luth. 15, 17 margin
  • Luth. 15, 17. 94 margin
  • Luth. 15, 17. 94. 24, 11 margin
  • Walth. Ev. 283 margin
  • Can. 1907, 85 margin
  • Or. 1903, 22 margin
  • Ma. 32. 307 margin
  • Günth. 225 margin
  • Günth. 225. 262 margin
  • Baier 3, 305 margin
  • Luth. 24, 93 margin
  • Luth. 24, 93. 43, 190 margin
  • Luth. 24, 93. 43, 190. 12 margin
  • Luth. 24, 93. 43, 190. 12. 22, 18 margin
  • Luth. 24, 93. 43, 190. 12. 22, 18. 15, 19 margin
  • Or. 1903, 22 margin
  • Or. 1903, 22. 24 margin
  • Or. 1903, 22. 24. 25 margin
  • L. W. 47, 59 margin
  • L. W. 47, 59. 60 margin
  • Il. 82, 64 margin
  • Ma. 32, 307 margin
  • Walth. Epi. 127 margin
  • Mit. 79, 50 margin
  • Günth. 226 margin
  • Cal. 1904, 57 margin
  • Il. 82, 78 margin
  • Luth. 4, 151 margin
  • Luth. 24. 93 margin
  • Luth. 38. 156 margin
  • Or. 1903. 22 margin
  • Or. 1903. 22. 23 margin
  • Günth. 263 margin
  • Günth. 263. 264 margin
  • Luth. 38, 74 margin
  • Luth. 38, 74. 9 — 226 margin
  • Luth. 38, 74. 9 — 226. 227 margin
  • Baier 3,. 305 margin
  • Or. 1903, 23 margin
  • Or. 1903, 23. 24 margin
  • Can. 1907, 38 margin
  • Neb. 91. 38 margin
  • L. W. 37, 128 margin
  • Il. 82. 79 margin
  • W. 75, 46 margin
  • W. 75, 46. 17 margin
  • Neb. 91, 39 margin
  • Il. 82. 80 margin
  • Or. 1903. 30 margin
  • Or. 1903. 30. 32 margin
  • Or. 1903. 30. 32. 33 margin
  • Konk. 279
  • Jo. 88, 37
  • Jo. 98. 41
  • Bro. 92
  • O. 91, 37
  • Kueg. 2, 194
  • Lied 280
  • Lied 280 i
  • Ma. 23, 336
  • Ma. 23, 336. 337
  • Ma. 23, 336. 337. 14
  • Ma. 25, 67
  • Cal. 95, 50
  • Jo. 88, 37 margin
  • Jo. 88, 37. 38 margin
  • Luth. 55, 23 margin
  • Ma. 19, 68 margin
  • Ma. 25, 262 margin
  • Jo. 88, 31 margin
  • Jo. 88, 31. 38 margin
  • Jo. 88, 39—41 margin
  • Kueg. 1, 186 margin
  • Or. 1903, 33 margin
  • Or. 1903, 33. 34 margin
  • Ma. 25, 263 margin
  • Ka. 91, 16 margin
  • Walth. Epi. 120 margin
  • Ka. 92, 44 margin
  • Ka. 92, 44. 45 margin
  • Mich. 92, 15 margin
  • Mich. 92, 15. 16 margin
  • Walth. Epi. 131 margin
  • Süd. 1904, 39 margin
  • O. 92, 52 margin
  • Il. 83, 63 margin
  • Neb. 1901. 8
  • Ma. 14, 66
  • Bro. 95
  • Bro. 95, i
  • Ma. 19, 247
  • Kueg. 2, 189
  • Bro. 88
  • Bro. 88. 89
  • Neb. 1901, 8
  • Bro. 90
  • Bro. 91
  • W 97, 16
  • Kueg. 2, 188
  • Kueg. 2, 189
  • Ka. 1901, 52
  • Kueg. 2, 189 margin
  • Il. 95, 32 margin
  • Il. 95, 32. 65 margin
  • Bro. 94 margin
  • Bro. 94. 55 margin
  • Bro. 94. 55. 80 margin
  • Theol. 5, 211 margin
  • Ka. 1901, 52 margin
  • Min. 82, 63 margin
  • Neb. 1901, 11 margin
  • Neb. 1901, 11. 12 margin
  • Wis. 97, 34 margin
  • Wis. 97, 34. 2 margin
  • Wis. 97, 34. 2. 24 margin
  • Wis. 97, 34. 2. 24. 25 margin
  • Bro. 95 margin
  • Bro. 97 margin
  • Bro. 97. 98 margin
  • Il. 82, 61 margin
  • Jo. 88, 37 margin
  • Kueg. 2, 195 margin
  • Cal. 1900, 61 margin
  • Cal. 1900, 61. 53 margin
  • Kueg. 154–177 margin
  • Konk. 605
  • Konk. 605
  • Ma. 23, 53
  • Walth. Epi. 419
  • Walth. Epi. 419. 420
  • Or. 1903, 30
  • Or. 1903, 30. 31
  • Il. 82, 56 margin
  • Cal. 1900, 53 margin
  • Or. 1903, 34 margin
  • Süd. 1901, 22 margin
  • Cal. 1901, 33 margin
  • Luth. 36, 122 margin
  • O. 92, 24—28 margin
  • Ka. 91, 16 margin
  • Or. 1903, 34 margin
  • Il. 82, 42 margin
  • Can. 83, 35 margin
  • Cal 1901, 33 margin
  • Süd. 1901, 23 margin
  • Il. 80, 34 margin
  • Cal. 95, 46 margin
  • Cal. 95, 46. 47 margin
  • Baier 3, 131 margin
  • R. Pi. 2, 198 margin
  • Il. 80, 37 margin
  • Can. 92, 19 margin
  • Il. 80, 37—40 margin
  • Bro. 92 margin
  • R. Pi. 2, 198 margin
  • Can. 92, 21 margin
  • Ka. 91, 46 margin
  • Jo. 88. 28 margin
  • Il. 83, 78 margin
  • Can. 92, 23
  • R. Pi. 2, 205
  • Pi 119
  • Pi 119, 32
  • Konk. 642
  • O. 92, 60
  • Konk. 642—644
  • Il. 83. 45
  • Il. 83, 48
  • R. Pi. 2, 205
  • Il. 83, 46
  • Il. 83, 46. 47
  • Mit. 79, 30
  • Mit. 79, 30. 49
  • Süd. 92, 46—50
  • Kueg. 2, 192
  • Süd. 92, 57
  • Süd. 92, 50
  • Süd. 92, 50. 2
  • Lied 205, 10
  • Il. 83, 24— 26 margin
  • Il. 83, 27 margin
  • O. 92, 54 margin
  • O. 92, 54. 55 margin
  • O. 92, 54. 55. 57 margin
  • Theol. 5, 218 margin
  • Baier 3, 308 margin
  • Schmidt 1 margin
  • Schmidt 1, 222 margin
  • Il. 83, 27 margin
  • Theol. 5, 219 margin
  • Can. 92, 21 margin
  • Can. 92, 21. 22 margin
  • Il. 83, 27 margin
  • Il. 83, 27. 28 margin
  • R. Pi. 2, 108 margin
  • Can. 92, 23 margin
  • Cal. 97, 90 margin
  • Cal. 97, 90. 91 margin
  • Mich. 92, 31 margin
  • Mich. 92, 31. 32 margin
  • Mich. 92, 32 margin
  • Mich. 92, 32. 33 margin
  • Mich. 92, 32. 33. 37 margin
  • Mich. 92, 32. 33. 37. 38 margin
  • Ka. 92, 34 margin
  • O. 92, 20—24 margin
  • Il. 83, 35 margin
  • O. 92, 58 margin
  • Il. 83, 49 margin
  • Il. 83, 55 margin
  • Il. 83, 55. 56 margin
  • O. 92, 59 margin
  • R. Pi. 2, 206 margin
  • Ka. 91, 47 margin
  • Ka. 91, 47. 48 margin
  • Il. 83, 35—45 margin
  • Ka. 91, 47 margin
  • Ka. 91, 47. 48 margin
  • Il. 83, 61 margin
  • Theol. 5, 219 margin
  • Theol. 5, 219. 220 margin
  • Il. 82, N. 77.
  • Süd. 18.
  • Luth. 38,
  • Il. 82,
  • L. W. 20, —.——..——.....

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Syn. 83, 61. Gottes treibt, die ſind Gottes Kinder. Lied 267, 7. Walth. Epi. 128. 129. Anm. c. Nur der iſt ein Chriſt, der in der Heiligung den Anfang gemacht hat. Gute Werke finden ſich nur bei Chriſten. Schmidt 1, 224. Il. 80, 61. 62. Anm. b. Solange das Kind Verlangen hat nach der Mutter Bruſt, iſt es ein Beweis, daß es geſund iſt. Jit ein Menſch gierig nach der vernünftigen lauteren Milch. ſo iſt das ein Beweis ſeines Chriſtentums. Il. 83, 76. R. Pi. 2, d. Die Heiligung wirdwohlbelohnt. Sie 214. Mich. 92, 49. hat zeitlichen und ewigen Gewinn. 1 Tim. 4, 8: Die Walth. Epi. 121. 394. Gottſeligkeit iſt zu allen Dingen nütze u. ſ. w. 1 Tim. 6, 6: Es iſt ein großer Gewinn u. ſ. w. 2 Kor. 9, 6: ernten im Segen. Gal. 6, 9: ernten ohne Aufhören. 1 Kor. 3, 8: Ein jeglicher wird ſeinen Lohn empfangen. Was der Menſch tut, iſt eine Ausſaat für die Ewigkeit. Konk. 148. Mich. 92, 49. 50. Anm. Es iſt nicht unrecht, die Chriſten durch Vor⸗ haltung dieſes Lohnes zur Heiligung zu ermuntern. 20. Anwendung. Prüfung. Beweiſt ſich dein Glaube Walth. Epi. 130. lebendig in der Heiligung oder iſt er totes Lippenwerk? Biſt du ein anderer Menſch geworden? Walth. Ev. 282. Welches ſind die Sünden, die vormals in dir mächtig waren, die du durch Gottes Gnade überwunden haft? Walth. Epi. 120. Fehlt die Heiligung bei dir. dann auch der Glaube. Schmidt 1, 224. Homiletik. 2. Sonntag nach Epiph. — Epi. Wie ein Chriſt der Gnade Gottes auch die Heiligung ſeines Lebens verdankt. Gottes Gnade iſt es, die a. ſein Herz heiligt, b. ihn zu den einzelnen guten Werken antreibt. — Ma. 31, 8. ö Reminiscere. — Epi. Von der wahren Heiligung. Der Apoſtel a. fordert auf, immer völliger zu werden, b. warnt vor einigen Zeitſünden. — Ma. 25, 75. Von der Heiligung. a. Worin ſie beſteht. b. Was uns dazu bewegen ſoll. — Ma. 25, 75 73*9— der Heiligung. a. Weſen, b. Beſchaffenheit, c. Quelle. — Ma. 25, 75. Das iſt der Wille Gottes, eure Heiligung. a. Was unter den Worten: „eure 7 zu verſtehen ſei, b. daß unſere Heiligung der Wille Gottes ſei. — Ma. 17. 56. Warum iſt auch den Gläubigen, die bereits ſelig ſind, die Heiligung ſo not⸗ wendig? Weil a. ihre Heiligung Gottes Wille iſt, b. gerade ſie zur Heiligung be⸗ rufen ſind. — Walth. Epi. 123. Hilf Gott, es muß beſſer mit uns werden a. in der Heiligung unſeres Lebens, b. im Kampf gegen die Sünde. — Ma. 14, 66. Wie ſchrecklich es iſt, wenn ein Chriſt nicht mit allem Ernſt der Heiligung nach⸗ jagt. Er. a. verachtet den erkannten Willen Gottes, b. verachtet ſeine himmliſche Beruſfung, e. fällt aus der Gnade und fällt dem Gericht Gottes anheim. — Ma. 25. 75. 76. Das rechte Verhältnis zwiſchen Rechtfertigung und Heiligung. a. Die Recht— fertigung muß der Heiligung vorangehen. b. Die Heiligung muß der Rechtferti⸗ gung folgen. — Ma. 23. 52. Werdet immer völliger! a. Dazu werden wir ermahnt in Chriſto. b. Das wird uns durch Chriſtum geboten. c. Dazu ſind wir in dem Herrn berufen. —. Hön. Ent. 181. 182. Wir können immer völliger werden in der Heiligung. a. Wir haben die nötige Anweiſung dazu. b. Wir bekommen die nötige Kraft. c. Wir werden aufs ſtärkſte angetrieben. — Hön. Ent. 182. 183. Die Ermahnung des Apoſtels, immer völliger zu werden. a. An wen dieſe Ermahnung gerichtet ſei, b. was der Apoſtel mit dieſer Ermahnung fordert, c. wie nötig es ſei, dieſer Ermahnung Folge zu leiſten. — Bro. 90. Was ſoll uns bewegen, immer völliger zu werden? a. Die herzliche Dankbar⸗ keit gegen Gott, b. Gottes Wille, daß wir der Heiligung nachjagen ſollen, c. der 25. 78. daß wir durch unheiliges Leben Gottes Gnade wieder verſcherzen. — Ma. 5, 75. Was lehrt uns des Apoſtels Ermahnung, in der Heiligung immer völliger zu werden? a. Daß nur der ein Chriſt iſt, der in der Heiligung einen Anfang gemacht hat, b. daß nur der ein Chriſt bleibt, der in der Heiligung immer völliger zu werden trachtet. — Walth. Epi. 128. Was lernen wir aus der Ermahnung des Apoſtels, daß wir immer völliger werden ſollen? a. Daß wir zwar das Ziel der Vollkommenheit des Lebens hier nicht erreichen können, b. daß wir aber dem Ziel der Vollkommenheit immer mehr entgegen gehen ſollen. — Ma. 2, 81. 82. Wie nötig es iſt, daß die Chriſten in der Heiligung immer völliger werden. a. Aus der Art und Weiſe, wie der Apoſtel dazu ermahnt. b. Aus den Gründen, mit welchen er ſeine Ermahnung unterſtützt. — Ma. 14, 80. 81. Die Betrachtung der Paſſion Chriſti dient uns zum immer Völligerwerden in der Heiligung. Sie a. mehrt in uns die Kraft zur Heiligung, b. macht uns die Gebote zur Heiligung lieb, c. erfüllt uns mit heiligem Ernſt für den Beruf zur Heilligung. — Quart. 3, 57. Daß der wichtigſte Fortſchritt eines Menſchen der Fortſchritt in der Heiligung ſei. a. Der nötigſte, b. der heilſamſte Fortſchritt. — Walth. Epi. 118. Growing in Sanctification. a. What sanctification is, b. why it is so necessary to grow in it. Kueg. 2, 188. Pfingſtmontag. — Epi. Sanctification the work of the Holy Ghost. a. Man can not work his un sanctification, b. the Holy Ghost alone can accomplish this work.— Mag. 3. 93. 7. Sonntagnach Trin. — Epi. Eine recht einleuchtende Belehrung über zwei wichtige Punkte in Anſehung der Heiligung. a. Warum fehlt die Heiligung ſo viel? b. Warum ſollte keiner der Heiligung ermangeln? — Hön. Ent. 379. 380. 9. Sonntag nach Trin. — Ev. Auch für die Heiligung gebührt Gott allein der Ruhm. Der Heiligung nachjagen heißt, a. nicht etwa graben oder betteln gehen, ſondern b. nur mit den 25787˙ und anvertrauten Gaben und Gütern Gottes klug wirtſchaften. — Ma. 25, 262. 12. Sonntagnach Trin. — Ev. Das richtige Verhältnis zwiſchen Rechtfertigung und Heiligung. a. Beide ſind 10 mit einander zu vermengen. b. Beide ſind aber miteinander verbunden. — a. 1, 238. Von der täglichen Heiligung eines gerechtfertigten Chriſten. a. Daß ſie zwar eine wahrhaftige, b. aber nie eine vollkommene werde. — Walth. Ev. 280. 16. Sonntag nach Trin. — Epi. Von dem nötigen Starkwerden des Chriſten am inwendigen Menſchen. a. Immer feſter im Glauben, b. eifriger in der Liebe, c. reicher an Erkenntnis und Erfahrung. — Walth. Epi. 397. 19. Sonntag nach Trin. — Epi. Von der täglichen Heiligung der Chriſten. a. Worin das Weſen derſelben beſtehe. b. Wie ſie ſich äußere. — Ma. 2, 308. ů Von der täglichen Heiligung. a. Worin ſie beſtehe. b. Einzelne Stücke derelben. Die wahre Heiligung. a. Wie ſie allein eine wahrhafte iſt, b. wie ſie als wahrhafte ſich zeigt. — Hön. Ent. 469. Von der Notwendigkeit wahrer Heiligung. a. Daß ſie notwendig iſt. b. Wie ſie geſchieht. c. Welches die Probe für die Wahrhaftigkeit unſerer Heiligung iſt. — Quart. 2, 265. Die tägliche Erneuerung des Chriſten zu dem Bilde Gottes. a. Was ſie nach ihrer innerlichen Beſchaffenheit eigentlich ſei. b. Wie ſie ſich äußerlich im Leben offenbare. — Walth. Epi. 419. Die tägliche Heiligung der Gläubigen. a. Sie beſteht darin, daß der alte Menſch täglich abgelegt und der neue angezogen wird. b. Sie offenbart ſich im Meiden des Böſen und im Vollbringen des Guten. — R. Pi. Epi. 477. Sanctification. a. What it is, b. illustrating it by examples. Kueg. 3. 209. Freitexte. Eph. 2, 10. — Gott iſt es, der uns heiligt. Er hat a. uns geſchaffen zu guten Werken, b. die guten Werke zuvorbereitet. — Ma. 19, 220. 1 Kor. 15, 18. — Nehmet zu in dem Werk des Herrn. a. Wozu ermahnt uns der Apoſtel? b. Womit ermahnt er uns? — Ma. 19, 244. 2 Kor. 5, 15. — Der gekreuzigte Chriſtus iſt allen gemacht zur Heiligung. Er 99. uns, a. nicht uns ſelbſt zu leben, ſondern b. dem Gekreuzigten. — Ma. 25, 1 Theſſ. 5, 23. 24. — Gott iſt es, der uns heiligt. a. Worin dies Werk Gottes beſteht. b. Worauf es Gott damit abſieht. — Ma. 19, 66. 1 Thess. 5, 23. 24.—A communicant examining himself as to the thor— oughness of his sanctification. a. In what the Christian is to be sanctified. d. 94 is required by true faithfulness in following sanctification. Kueg. I, 183. Judä 20. 21. — Die tägliche Heiligung wahrer Chriſten unter dem Bild eines Baumes. a. Baumeiſter, b. Grund, c. Arbeit. — Luth. 36, 121. Katechismuspredigt. Durchs Evangelium im rechten Glauben geheiligt. — Schmidt 1, 220.

  • Syn. 83, 61
  • Lied 267, 7
  • Walth. Epi. 128
  • Walth. Epi. 128. 129
  • Schmidt 1
  • Schmidt 1, 224
  • Il. 80, 61
  • Il. 80, 61. 62
  • Il. 83, 76
  • Mich. 92, 49
  • Walth. Epi. 121
  • Walth. Epi. 121. 394
  • Konk. 148
  • Mich. 92, 49
  • Mich. 92, 49. 50
  • Walth. Epi. 130
  • Walth. Epi. 130. l
  • Walth. Ev. 282
  • Walth. Epi. 120
  • Schmidt 1
  • Schmidt 1, 224
  • Ma. 31, 8
  • Ma. 25, 75
  • Ma. 25, 75
  • Ma. 25, 75 73
  • Ma. 25, 75
  • Ma. 17. 56
  • Walth. Epi. 123
  • Ma. 14, 66
  • Ma. 25. 75
  • Ma. 25. 75. 76
  • Ma. 23. 52
  • Hön. Ent. 181
  • Hön. Ent. 182
  • Hön. Ent. 182
  • Hön. Ent. 182. 183
  • Bro. 90
  • Ma. 5, 75
  • Walth. Epi. 128
  • Ma. 2, 81
  • Ma. 2, 81. 82
  • Ma. 14, 80
  • Ma. 14, 80. 81
  • Quart. 3, 57
  • Walth. Epi. 118
  • Kueg. 2, 188
  • Mag. 3. 93
  • Mag. 3. 93. 7
  • Hön. Ent. 379
  • Hön. Ent. 379. 380
  • Hön. Ent. 379. 380. 9
  • Ma. 25, 262
  • Ma. 25, 262. 12
  • Walth. Ev. 280
  • Walth. Ev. 280. 16
  • Walth. Epi. 397
  • Walth. Epi. 397. 19
  • Ma. 2, 308
  • Hön. Ent. 469
  • Quart. 2, 265
  • Walth. Epi. 419
  • R. Pi. Epi. 477
  • Kueg. 3. 209
  • Ma. 19, 220
  • Ma. 19, 220. 1
  • Ma. 19, 244
  • Ma. 19, 244. 2
  • Ma. 25, 1
  • Ma. 19, 66
  • Ma. 19, 66. 1
  • Kueg. I, 183
  • Luth. 36, 121
  • Schmidt 1
  • Schmidt 1, 220
  • R. Pi. 2, d. Die Heiligu

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