Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 3, Nummer 4 › Seite 24

Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1846-10-13, Seite 24

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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Heiligung 10 · Sünde 25

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und Schrecken erlöſen, aber damit iſt es noch
nicht ganz ausgerichtet. Darum muß ein
Chriſtenmenſch etwa im Herzen fühlen
ſeine Sünde und erſchrecken für dem Tode, daß
ihm alles anliege, was einen andern Sünder
anficht. Die Ungläubigen ſtecken alſo in ihren
Sünden, daß ſie ihr nicht achten, aber dieſe,
die Gläubigen, fühlen ſie wohl: dagegen haben
ſie einen Aufhelfer, den h. Geiſt, der ſie troſtet
und ſtärket, bis ſo lange, daß er ſolches gar
ausgerichtet habe, und ein Ende gemacht, ſo
werden ſie denn der keines mehr fühlen. Dar—
um ſage ich, daß man hier klug ſein muß, und
darauf ſehen, „daß man von dem heil. Geiſt
nicht ſo trotze und freudig poche,“ wie etliche
hoffärtige, vermeſſene Schwarmgeiſter thun,
auf daß nicht jemand zu ſicher fahre, und ſich
dünken laſſe, daß er allenthalben vollkom—
men ſei. Denn ein frommer Chriſtenmenſch
iſt dennoch auch Fleiſch und Blut, wie andere
Leute, ohne daß er ſich mit der Sünde und
böſen Luſt ſchlägt, und fühlet, das er nicht
gerne fühlet; die andern aber (die Ungläu⸗
bigen) nehmen ſichs gar nicht an, ſchlagen ſich
gar nicht damit .... Alſo muß es immer
gemenget ſein, daß man beides fühle, den
heil. Geiſt und unſere Sünde und Unvollkom⸗
menheit; denn es muß alſo um uns ſtehen,
wie um einen kranken Menſchen, der unter des
Arztes Händen iſt, und ſoll doch nun beſſer
um ihn werden. Darum ſoll niemand alſo
gedenken, dieſer Menſch hat den heil. Geiſt,
darum ſoll er ganz ſtark ſein, eitel köſtliche
Werke thun, und kein Gebrechen haben. Nein,
nicht alſo, denn dazu kann es nicht kommen,
weil wir auf Erden im Fleiſche leben, daß wir
ohne alle Schwachheit und Gebrechen ſein ſoll⸗
ten; daher auch die heil. Apoſtel ſelbſt oft über
ihre Anfechtung und Traurigkeit klagen. Und
iſt alſo der heil. Geiſt wohl ihnen ſelbſt nach
ihrem Fühlen verborgen, ohne daß er ſie durchs
Wort und Glauben in Anfechtung ſtärket
und erhält.“ (Kirchenpoſtille. Epiſtel am
Pfingſttag.)

„Damit werden wir aber zugleich auch erin—
nert, daß unter den Chriſten Gebrechlichkeit
und Fehl, ſo ein jeder von Natur an ihm hat,
gleichwohl bleiben, wenn ſie gleich zum Glau—
ben und zur Gnaden kommen und vor Gott
gerecht worden ſein. Denn die Gnade verän⸗
dert die Chriſten nicht alſo, daß ſie in einem
Hui allerdings gar neue und vollkommene
Menſchen aus ihnen mache; ſondern was ein
jeder für natürliche Fehl und Gebrechen an
ihm gehabt, dieſelbigen hangen ihm immerdar
nach, wie er vor Augen ſiehet, und täglich viel
erfähret. Denn wenn einer, der von Natur
jähzornig und ſchellig iſt, zum Chriſten wird,
wiewohl denſelbigen die Gnade etwas ſanftmü⸗
thiger macht, und ihm der heil. Geiſt ſein Herz
alſo erweichet, daß er etwas viel gelinder und
ſanfter wird, doch gleichwohl vaſer Gebrech und
Mangel in der Natur nicht allerdings gar ge⸗
dämpfet und vertilget wird. So thun auch
die, ſo von Natur harte Köpfe haben; wenn
ſie gleich zum Glauben bekehrt und Chriſten
werden, behalten ſie doch etwas von derſelbigen
ihrer angebornen natürlichen Härtigkeit. Da⸗

24

her kommts auch, daß zween oder mehr die
Schrift und Evangelium in „einerlei Sinn
und Meinung“ recht und wohl handeln, und
führen doch gleichwohl „nicht einerlei Weiſe“;
dem einen gehet ſein Lehren und Predigen
ſäuberlicher und ſanfter ab, denn dem andern;
ſo iſt auch einer geſchwinder und heftiger, denn
der andere. Gibt alſo unſer HErr Gott ſei—
nen heil. Geiſt in mancherlei ungleiche Werk—
zeuge, welcher die Gebrechen der Natur nicht
ſo balde, und ganz und gar auf einmal hinweg
nimmt, ſondern hat an der übrigen Sünde in
der Natur noch immerdar auszufegen, ſo lange
dies Leben währet; nicht allein an den Gala—
tern, ſondern an allen Menſchen aller Natio⸗
nen und Stände, ſo auf Erden ſind. Darum,
obwohl die Galater erleuchtet und gläubig
waren, und den heil. Geiſt durch den Glauben
empfangen hatten, ſtunden ſie gleichwohl noch
in der Gefahr, daß ſie durch der falſchen Apoſtel
Lehre verführt konnten werden, wie denn her⸗
nach geſchah. Darum ſei nur keiner vermeſ⸗
ſen und ſicher, daß er denken wollte, wenn er
die Gnade empfangen hat, als hätte es nun—
mehr keine Noth, und wäre von allen Sünden
und Gebrechen ganz rein, und allerdings glas—
ſchön worden. Gewiß iſts, daß wir von vielen
Gebrechen und Sünden gereinigt werden, und
ſonderlich wird der Schlangen der Kopf zertre—
ten und abgehauen; das iſt: wo das Evange—
lium recht gelehret und angenommen wird,
hört der Unglaube auf und folget rechte
Erkenntniß Gottes ꝛc., doch gleichwohl bleibet
der ſchuppige Leib, und die übrige Sünde noch
in uns, bis wir beſcharet werden. Darum
darf keiner gedenken, daß, wenn er angefangen
hat zu glauben, er darum ein neuer und aller⸗
dings vollkommener Menſch worden ſei. Wir
behalten in dieſem Leben immerdar noch etwas
von den alten Sünden, nach dem, wenn wir
gleich ſind Chriſten worden; denn wir ſind ja
noch nicht geſtorben, ſondern leben noch im
Fleiſch, welches, weil es nicht ganz rein und
ſauber iſt, „„ſtreitet immerdar mit ſeinen Lüſten
wider den Geiſt,““ wie St. Paulus zu Galatern
am 5, 7. und Röm. 7, 14. 23. zeuget. „„Ich,
ſagt er, bin fleiſchlich, und unter die Sünde
verkauft““ ꝛc. Item, „„Ich ſehe ein ander
Geſetz in meinen Gliedern.““ꝛc. Daher kommts,
daß, was einer für ſonderliche natürliche Gebre—
chen an ihm gehabt hat, ehe er zum Glauben
kommen iſt, er dieſelbigen auch an ihm behält,
nachdem er den Glauben erlangt hat: ohn allein,
daß ſie nach dem Glauben nicht ſo frei wallen, wie
zuvor, ſondern müſſen dem Geiſt dienen und un⸗
terworfen ſein, daß er über ſie regieret und
herrſchet; wiewohl ſie ſich dagegen auch gar
redlich und mächtig ſtreben und wehren, daß es
große Mühe und Noth hat. Summa, unſer
HErr JéEſus Chriſtus hat allein, und ſonſt
niemand, den Ruhm und Tiiel, daß er aller⸗
dings ganz rein ſei, wie 1 Pet. 2, 22. von ihm
geſagt iſt: „„Welcher keine Sünde gethan hat,
und iſt in ſeinem Munde kein Trug erfunden.““
(Siehe Luthers Commentar zu dem
Galaterbr. 3, 1.)

22„*

Kirchliche Nachricht.

Aus Mainz, 18. Auguſt. — Großes Aufſe⸗
hen macht es, daß die rings umher ſehr geach⸗
teten und durchgehends wohlhabenden Einwoh—
ner der zum Amt Runkel gehörigen naſſauiſchen
Gemeinde Steeden, der Regierung zu Wies⸗
baden die Anzeige gemacht haben, daß ſie nicht
ferner zu der vor 30 Jahren gebildeten herzogl.
Naſſauiſchen unirt evangeliſchen Kirche gehö⸗
ren, ſondern von nun an, wie einſt ihre Väter
eine altlutheriſche Gemeinde bilden wollen.
Als Antwort darauf hat die herzogliche Regie—
rung verfügt, daß der dortige Pfarrer Brunn,
deſſen Einwirkung man jene Geſinnung der
Gemeinde Steeden zuſchreibt, alsbald ſeinen
Poſten zu verlaſſen habe. (Schpſt.)

—

Eifer der falſchen Lehrer.

—

„Die falſchen Lehrer haben allezeit mehr Eifer
und Fleiß an ſich verſpüren laſſen, andere zu
verkehren, als die rechtgläubigen, andere zu
bekehren.“ Spener in ſeiner 1667 ge⸗
haltenen Predigt von den falſchen Propheten.

Prufet alles, und das Gute behaltet.
1 Theſſ. 5, 21.

Als ſich einſtmals mehrere Pfaffen bei dem
ſonſt ganz papiſtiſch geſinnten Herzog Heinrich
von Braunſchweig beklagten, daß das lutheri—
ſche Unweſen auch in ſeinen Landen einreißen
wolle, indem die Leute ſogar anfingen, Luthers
Lieder zu ſingen, da fragte der Herzog die
Pfaffen, was für Lieder dies wären? Die Pfaf⸗
fen antworteten: „Unter andern das Lied:
Es woll' uns Gott genädig ſein.“ „Ei, erwie⸗
derte der Herzog, ſoll uns denn der Teufel
gnädig ſein? Wer ſoll uns denn gnädig ſein,
denn Gott allein?“

ne Diejenigen Leſer des Lutheraner, wel⸗
chen von den vorigen Jahrgängen des „Luthe⸗
raner“ die eine oder die andere Nummer nicht
zugekommen ſein ſollte, und dieſelbe vollzählig
zu haben wünſchen, wollen uns in frankirten
Briefen die fehlenden Nummern anzeigen, ſo
werden wir ihnen dieſelben mit Vergnügen
unentgeldlich übermachen.

Bezahlt:
2. Jahrg. die Herrn Paſt. Schneider, Lind, Ch. Juſt, Paſt.
Lehmann, Herrling. Paſt. Brohm.
2. Hälfte des 2. J. die Herrn Roßwage, Lauenhardt, Horn,
Beck, Lich, Windecker.
„3. „die Herrn J. Horn, Beck, A. Straub,
C. Faude, Fr. Bentzmann, Paſt. Sandhaus,
Molan, Möhlenkamp.

1. 7.

3. Jahrg. die Herrn Or. Sihler, Fricke, J. Trier, L. Griebel,

Paſt. Schneider, Dr. Groß, Kraner, Münzenberg,
Paſt. Burger (4 Ex.), Biermann, Gerding, Pan.
Cronenwett.

Erhalten für die lutheriſche Heidenmiſſion in Fran.
kenmut, Mich., 51.00 von Paſt. Keyl in Perry Co., Mo.

Neue Adreſſe: Rev. K. Schuster, Misha-
wauka P. O., Elkhart Co., Ind.

Gedruckt bei Weber und Olshauſen.

English translation AI translation

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and terror. But with that it is not yet fully accomplished. Therefore a Christian must, so to speak, feel his sin in his heart and be terrified of death, so that everything that assails another sinner also concerns him. Unbelievers are so stuck in their sins that they pay no heed to them; but believers feel them well: yet against this they have a helper, the Holy Spirit, who comforts and strengthens them, until such time as he has fully accomplished this and made an end, when they will feel none of it anymore. Therefore I say that one must be wise here, and see to it "that one does not boast and rejoice so defiantly over the Holy Spirit," as some proud, presumptuous fanatical spirits do, lest anyone become too secure and imagine that he is perfect in every respect. For a devout Christian is nevertheless also flesh and blood like other people, even though he struggles against sin and evil desire, and feels what he does not like to feel; but the others (the unbelievers) do not take it to heart at all, do not struggle with it at all .... So it must always be mixed together, that one feels both the Holy Spirit and our sin and imperfection; for it must stand with us as with a sick person who is under the doctor's hands, and yet is supposed to get better. Therefore no one should think: this person has the Holy Spirit, therefore he must be entirely strong, do nothing but excellent works, and have no infirmity. No, it is not so, for that cannot come to pass, since we live on earth in the flesh, that we should be without all weakness and infirmity; hence even the holy apostles themselves often complain of their temptation and sorrow. And thus the Holy Spirit is indeed hidden from them, according to their own feeling, except that he strengthens and sustains them through the Word and faith in temptation." (Church Postil. Epistle for Pentecost Day.)

"With this, however, we are at the same time also reminded that among Christians the frailty and faults which each one has by nature nevertheless remain, even though they have come to faith and grace and have been justified before God. For grace does not change Christians in such a way that it makes altogether new and perfect people out of them in an instant; rather, whatever natural faults and infirmities each one has had cling to him continually, as he sees before his eyes and experiences daily in many ways. For when someone who is by nature quick-tempered and irritable becomes a Christian, although grace makes him somewhat gentler, and the Holy Spirit so softens his heart that he becomes considerably milder and gentler, yet his fault and defect in nature is nevertheless not entirely suppressed and extinguished. So it is also with those who by nature have hard heads; even when they are converted to faith and become Christians, they still retain something of that innate natural hardness of theirs. Hence

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it also comes about that two or more people handle Scripture and the Gospel rightly and well "in one and the same sense and meaning," yet nevertheless conduct themselves "not in one and the same manner"; for one his teaching and preaching proceeds more gently and mildly than for another; likewise one is also quicker and more vehement than another. Thus our Lord God gives his Holy Spirit into various unequal instruments, and he does not take away the infirmities of nature all at once and altogether, but has still continually to sweep out the remaining sin in nature, as long as this life lasts — not only in the Galatians, but in all people of all nations and stations who are on earth. Therefore, although the Galatians were enlightened and believing, and had received the Holy Spirit through faith, they nevertheless still stood in the danger of being led astray by the teaching of the false apostles, as indeed afterward happened. Therefore let no one be so presumptuous and secure as to think that, once he has received grace, there is henceforth no more danger, and that he has become entirely pure of all sins and infirmities, and altogether as smooth as glass. It is certain that we are cleansed of many infirmities and sins, and especially that the serpent's head is crushed and cut off; that is: where the Gospel is rightly taught and received, unbelief ceases and the right knowledge of God follows, etc.; yet nevertheless the scaly body and the remaining sin still remain in us until we are shorn away. Therefore no one should think that, once he has begun to believe, he has thereby become a new and altogether perfect person. In this life we continually retain something of our old sins, even after we have become Christians; for we have indeed not yet died, but still live in the flesh, which, because it is not entirely pure and clean, "continually wars against the Spirit with its lusts," as St. Paul testifies to the Galatians 5:17 and Romans 7:14, 23. "I," he says, "am carnal, sold under sin," etc. Likewise, "I see another law in my members," etc. Hence it comes about that whatever particular natural infirmities someone had before he came to faith, he still retains after he has attained faith — except only that after faith they no longer roam as freely as before, but must serve and be subject to the Spirit, so that it rules and governs over them; although they, on the other hand, also strive and resist quite earnestly and mightily, so that it costs great effort and trouble. In sum, our Lord Jesus Christ alone, and no one else, has the honor and title of being altogether entirely pure, as is said of him in 1 Peter 2:22: "Who did no sin, neither was guile found in his mouth." (See Luther's Commentary on Galatians 3:1.)"

22*

Church News.

From Mainz, August 18. — It is causing a great stir that the widely respected and thoroughly prosperous inhabitants of the Nassau congregation of Steeden, belonging to the district of Runkel, have given notice to the government at Wiesbaden that they no longer wish to belong to the ducal Nassau United Evangelical Church, formed thirty years ago, but from now on intend, as their fathers once did, to form an Old Lutheran congregation. In response, the ducal government has ordered that the local pastor, Brunn, to whose influence this disposition of the Steeden congregation is ascribed, must leave his post forthwith. (Schpst.)

The Zeal of False Teachers.

"The false teachers have at all times shown more zeal and diligence in perverting others than the orthodox have shown in converting others." Spener, in his sermon on the false prophets, preached in 1667.

Prove all things, and hold fast that which is good. 1 Thessalonians 5:21.

When several priests once complained to Duke Heinrich of Brunswick — who was otherwise entirely papistically minded — that the Lutheran mischief was beginning to spread into his lands too, since the people had even begun to sing Luther's hymns, the duke asked the priests what sort of hymns these were. The priests answered: "Among others, the hymn: May God Be Gracious unto Us." "Why," replied the duke, "is the devil, then, supposed to be gracious to us? Who else should be gracious to us but God alone?"

Those readers of the Lutheraner to whom one or another issue of the previous volumes of the "Lutheraner" should not have reached, and who wish to have the complete set, are requested to notify us of the missing issues in prepaid letters, and we will gladly forward them to them free of charge.

Paid:
Vol. 2: Messrs. Pastor Schneider, Lind, Ch. Just, Pastor Lehmann, Herrling, Pastor Brohm.
2nd half of Vol. 2: Messrs. Roßwage, Lauenhardt, Horn, Beck, Lich, Windecker.
Vol. 3: Messrs. J. Horn, Beck, A. Straub, C. Faude, Fr. Bentzmann, Pastor Sandhaus, Molan, Möhlenkamp.

1. 7.

Vol. 3: Messrs. Dr. Sihler, Fricke, J. Trier, L. Griebel, Pastor Schneider, Dr. Groß, Kraner, Münzenberg, Pastor Burger (4 copies), Biermann, Gerding, Pastor Cronenwett.

Received for the Lutheran mission to the heathen in Frankenmuth, Mich., $51.00 from Pastor Keyl in Perry Co., Mo.

New address: Rev. K. Schuster, Mishawaka P.O., Elkhart Co., Ind.

Printed by Weber and Olshausen.