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Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

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12 entries under krankheit.

Krankheit

—

Krankheit. Krankheit iſt ein Übel des Leibes. §1. Urſache der Krankheit. § 2. Urheber. § 3. Zweck. § 4. Hilfe in Krankheit. § 5. Krankenpflege. § 6. Krankenpflegerberu. Krankenſeelſorge. § 9. Welche Kranke ſoll ein Paſtor beſuchen? S 10. Anſteckende Kranke. § 11. Allerlei Winke. § 12. Zweck des Krankenbeſuchs §S 13. Der Krankenbeſuch ſelbſt. § 14. Worauf muß ein Paſtor bei dem Kranken⸗ beſuch Rückſicht nehmen? § 15. Was macht einen Paſtor dazu tüchtig? § 16. Krankheit. 1. Krankheit iſt ein übel des Leibes, dem wohl jeder Menſch unterworfen iſt. Anm. a. Wie werden die Menſchen von Krankheit heimgeſucht! Anm. b. Krankheit iſt ein ſchweres Kreuz, davon auch Chriſtenhäuſer nicht verſchont bleiben. Anm. c. Krankheit tut dem Fleiſche weh. Wenn ein Menſch monatelang, jahrelang auf dem Krankenbette zubringen muß, wenn das Fieber wie ein ſchleichendes Gift den Körper durchzieht, Schmerzen den Leib durchwühlen. das tut weh. Anm. d. Der Leib ſteht auch in enger Verbindung mit der Seele. Oft geht die Geneſung eines Kranken langſam vorwärts, weil ein Kummer die Seele nagt. Anm. e. Andere übel des Leibes, mit Krankheit eng verbunden, ſind Fehler, Gebrechen, Blindheit, verkrüp⸗ pelte Glieder. Antitheſe. Christian Scientists leugnen die Krank— heit, ſ. Christian Science. 2. Urſache der Krankheit iſt die Sünde. Der Tod iſt zu allen Menſchen hindurchgedrungen, dieweil ſie alle zu geſündigt haben. Vergl. Leiden. § 3. Anm. a. Oft iſt die Krankheit auch eine gerechte Straſe für die Menſchen. Gehaſi. 2 Kön. 5, 27. Uſia. 2 Chron. 26. 19. Strafgerichte. — 2 Moſ. 15, 26. 3 Moſ. 26, 14. Anm. b. Die Krankheit hat auch natürliche Urſachen. Arzte ſuchen die Urſachen zu ergründen und machen gro— ße Fortſchritte. Aber ſie können die Krankheit nicht aus der Welt ſchaffen. Anm. c. Die eigentliche Urſache der Krankheit erken— nen wir nicht aus der Vernunft, ſondern aus der Schrift. 3. Der Urheber der Krankheit iſt a. Gott ſelbſt. 2 Moſ. 15. 26: ſo will ich der Krankheiten keine auf dich legen. Ohne ſeinen Willen fällt kein Haar von unſerem Haupte; b. der Teufel, unter Gottes Zulaſſung. Luk. 13. 16: welche Satanas gebunden hatte. Hiob. 2, 7. Anm. a. Gott ninimt den Menſchen manchmal „beſonders“ Mark. 7, 33 und legt ihm die Frage nahe: Wie ſtehſt du zu deinem Gott? ů Anm. b. Krankheit kommt nicht durch Zufall oder von ungefähr.

  • Süd. 1909, 14 margin
  • Ma. 24, 342 margin
  • Ma. 6, 247 margin
  • Ma. 6, 247. 30, 131 margin
  • Sieck 2 margin
  • Sieck 2, 75 margin
  • Ma. 15, 315 margin
  • Süd. 1909, 15 margin
  • Can. 1901, 44 margin
  • Süd. 1909, 16 margin
  • Sieck 2 margin
  • Sieck 2, 77 margin
  • Sieck 2, 77. 78 margin
  • Ma. 7. 263 margin
  • Ma. 7. 263. 29, 320 margin
  • Ma. 7. 263. 29, 320. 24, 342 margin
  • Neb. 91, 46 margin
  • Sieck 2 margin
  • Sieck 2, 77 margin
  • Süd. 1909, 15 margin
  • Süd. 1909, 15. 14 margin
  • L. W. 43, 11 margin
  • Sieck 2 margin
  • Sieck 2, 75 margin
  • Ma. 6, 247 margin
  • Ma. 6, 247. 248 margin
  • Ma. 6, 247. 248. 29, 320 margin
  • Ma. 24, 342 margin
  • Sieck 2 margin
  • Sieck 2, 76 margin
  • Mich. 1901, 30 margin
  • Mich. 1901, 30. 31 margin
  • Ma. 6, 247 margin
  • Ma. 6, 247. 248 margin
  • Sieck 2 margin
  • Sieck 2, 76 margin

vol b, printed page 838 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0919

4. Der Zweck der Kraukheit

4. Der Zweck der Kraukheit. Gottes Abſichten bei Krantheitsfällen ſind: a. uns du erinnern an unſere Sünde und an den Tod. Anm. Jede Krankheit iſt ein Bote des Todes, auch wenn der Tod noch nicht gleich erfolgt. Sie zeigt, daß es einmal mit dem Menſchen gar aus ſein wird. Ein Riß im Gebäude. 2 Kön. 20, 1: Beſchicke dein Haus; b. uns zu lehren, unſere unſterbliche Seele zu verſorgen; c. uns zum rechten Arzt zu weiſen. Krankheit ſoll uns zu Chriſto treiben. Läßt man ſich durch Krantheit zu Chriſto führen und gebraucht ſeine Arznei, dann iſt die Krankheit dem Kranten und ſeiner Familie zum Segen. Ma. 29, 320. Anm. a. Die erſte Sorge in Krankheit muß darum ſein, Vergebung zu erlangen. Matth. 9, 1—8. Der Gichtbrüchige. Anm. b. Chriſtliches Verhalten während Krankheit erfordert Buße und Glauben; d. uns zu einem gottſeligen Leben anzutreiben. Alles Kreuz iſt ein Hilfsmittel der Heiligung. Anm. a. Krantheit iſt dem Menſchen mehr erſprießlich als ſchädlich. Da hat der Menſch Zeit, nachzudenken. Da wacht manchmal das Gewiſſen auf. Anm. b. Auch wenn die Hilfe lange ausbleibt, gereicht uns dies nur zum Beſten.

  • Ma. 29, 320
  • Si. Zeit u. Gel. 28 margin
  • Si. Zeit u. Gel. 28. 174 margin
  • Past. 290 margin
  • L. W. 15, 164 margin
  • L. W. 15, 164. 15 margin
  • Süd. 1909, 15 margin
  • Sieck 2 margin
  • Sieck 2, 76 margin
  • Sieck 2 margin
  • Sieck 2, 78 margin
  • Ma. 6, 248 margin
  • Ma. 6, 248. 29, 320 margin
  • Ma. 7, 263 margin
  • Il. 83, 61 margin
  • Süd. 1909, 15 margin
  • Süd. 1909, 15. 16 margin
  • Ka. 18, 326 margin

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5. —

5. Hilfe in Krankheit ſollen wir ſuchen a. nicht bei uns. Der Menſch kann nicht ſein eigener Arzt ſein, b. nicht bei den Arzten. Das blutflüſſige Weib hatte all ihr Gut darob verzehrt und half ihr nichts. Mark. 5, 26. Luk. 8, 43. Anm. Brauchen wir immerhin alle irdiſchen Mittel. Wir ſollen die Arzte nicht verachten. Aber wie oft ſte— hen auch ſie ratlos da: c. nicht bei Zauberern (Sympathie), Christian Scientists u. ſ. w.; d. ſondern allein bei Gott. Chriſtus iſt der rechte Helfer und Arzt. 2 Moſ. 15, 26. Anm. a. Chriſten haben in Krankheit herrlichen Troſt. Pſ. 68, 20: Gott legt uns eine Laſt auf. aber er hilft uns auch. — Ein ſchönes Krankenlager Luth. 62, 377. Anm. b. Sind wir geſund geworden, dann ſollen wir ihm auch danken und unſern Dank beweiſen. Lied 87, 2.

  • Luth. 62, 377
  • Lied 87, 2
  • Ma. 24, 342 margin
  • Ma. 18, 326 margin
  • Ma. 18, 326. 30, 131 margin
  • Ma. 18, 326. 30, 131. 132 margin
  • Luth. 5, 164 margin
  • Theol. 3, 126 margin
  • Ma. 24, 342 margin
  • Ma. 24, 343 margin
  • Ma. 18, 322—327 margin
  • Ma. 18, 322—327. 30, 132 margin
  • Ma. 18, 322—327. 30, 132. 133 margin
  • Stöckh. N. T. 53 margin
  • Luth. 62, 343 margin
  • Luth. 62, 343. 344 margin
  • Luth. 62, 343. 344. 65, 250 margin
  • Luth. 62, 343. 344. 65, 250. 297 margin
  • Ma. 30, 134 margin
  • Ma. 30, 134. 135 margin

vol b, printed page 839 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0920

6. Krankenpflege

6. Krankenpflege. Die Mitchriſten und Gemeindeglieder ſollen die Kranken fleißig beſuchen und ſich ihrer annehmen. Röm. 12, 8: Barmherzigkeit üben. — Das gehört mit zum geiſtlichen Prieſtertum. Jo. 83, 50. — Vorbild: der Samariter. Ma. 18, 276. Stöckh. N. T. 181. Anm. a. Beſonders ſoll man die Armen beſuchen, bei denen ſich gewöhnlich nicht viele einſtellen. Anm. b. Krankendienſt iſt ein heiliger Dienſt. 10. 1. Was wir dem Kranken tun, tun wir den Herrn ſelbſt. Matth. 25, 40: das habt ihr mir g tan. 2. In der Krankenſtube eines Kindes Gottes Chriſtus ſelbſt zugegen. Pſ. 91, 15: Ich bin de⸗ ihm in der Not. Pſ. 34, 19. Jeſ. 57. 15. Pj. 4ʃ 4. 3. Chriſtus wird unſern Dienſt am jüngſten Taz 154. rühmen Matth. 25, 36 und herrlich belohnen. Anm. c. Die Gemeinde ſollte eine gewiſſe Ors nung machen in Bezug auf Krankenpflege. Einwand 1. Eine beſtimmte Ordnung ſei unverein⸗ bar mit der Freiwilligkeit der Barmherzigkeit. — Die Ordnung braucht die Liebe nicht lahm zu legen. —ñ''''''xx.— Einwand 2. Dadurch werde die perſönliche Liebestä⸗ tigkeit der einzelnen Chriſten zu ſehr beſchränkt. — Die Ordnung hat nur den Zweck, da zu helfen, wo die Hilit des einzelnen nicht ausreicht. Anm. d. Nicht jeder kann viel Zeit der Krankenpflege widmen. Der eine hat viel Arbeit, der andere nötige Ge⸗ ſchäfte. Was wir ſelbſt nicht tun können, können wir durch andere tun laſſen, Krankenpfleger anſtellen, Hoſpi⸗ täler unterſtützen. Anm. e. Zu hüten hat man ſich bei Krankenbeſuchen, daß man 1. die Kranken, die der Ruhe bedürfen, nicht durch zu viel Beſuch beläſtigt, 2. ſich nicht unnütz einmiſcht in die leibliche Pile⸗ ge des Kranken. Wie viele, die an einer Krankhen 10. haben, wiſſen irgend ein Mittel zu empfeh⸗ en, 3. dem Kranken nicht durch Geſpräche ſchadet, 3. B.: O, wie ſchlecht Sie ausſehen! u. ſ. w. 4. dem Kranken keine trügeriſchen Hoffnungen machen. Was hilft ihm das? Mancher Kranke mag darüber Zeit der Buße und Vorbereitung verſäu— men.

  • Jo. 83, 50
  • Ma. 18, 276
  • Stöckh. N. T. 181
  • Min. 91, 83 margin
  • Tex. 1906, 33 margin
  • Past. 302 margin
  • L. W. 15, 231 margin
  • Il. 95, 49 margin
  • Ma. 22, 223 margin
  • Il. 95, 49 margin
  • Ma. 22, 57 margin
  • Ma. 22, 57. 58 margin
  • Ma. 22, 57. 58. 8, 11 margin
  • Ma. 22, 58 margin
  • Ma. 8, 13 margin
  • Ma. 8, 13. 28, 153 margin
  • Mich. 92, 56 margin
  • Luth. 17, 181 margin
  • Luth. 17, 181. 182 margin
  • Luth. 17, 182 margin
  • Stöckh. N. T. 181 margin
  • Luth. 57, 227 margin
  • Luth. 57, 227. 228 margin

vol b, printed page 839–840 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0920

7. —

7. Krankenpflegerberuf. Der Krankenpflegerberuf a. iſt ein herrlicher Beruf, b. hat nicht den Zweck, möglichſt viel Geld zu verdie— nen. Wohl iſt ein Arbeiter ſeines Lohnes wert, aber der eigentliche Zweck dieſes Berufs iſt, den Kranken zu dienen; c. wird nur dann recht ausgerichtet, wenn es geſchieht um Gottes und des Nächſten willen. Man muß ſelbit ein wahrer Chriſt ſein, um recht dienen zu können; d. iſt nicht ein beſonderer Stand, eine höhere Stufe Man kann ſich dadurch nicht etwas vor im Chriſtentum. Gott verdienen; e. wird herrlich belohnt; f. iſt in der chriſtlichen Kirche ſchon ſeit der Apoſtel⸗ zeit geübt worden. Aufrichtung des Diakonenamtes. Ap. 6, 1—7. Ma. 33, 285. Man hatte auch weib⸗ Iliche Krankenpfleger. Röm. 16, 1. Phöbe (Luth. 17, 181.), und nahm dazu Frauen über 60 Jahre, die Kinder erzogen hatten. 1 Tim. 5, 9. 10. Luth. 26, 36. 45, 145. Anm. a. Das Diakonenamt war ein Ausfluß des Pre⸗ digtamtes, ein Hilfsamt. Diakoniſſen aber waren nicht Gehilfen des Predigtamtes, ſondern nur der Krankenpflege. Luth. 45, 145. ͤ Anm. b. Später nahmen Mönche und Nonnen die Krankenpflege in die Hände und machten aus den Krankenpflegern einen beſonderen Orden, der ſich höherer Frömmigkeit rühmte. Anm. c. Auch große Fürſtinnen ſchämten ſich dieſes Amtes nicht. Anm. d. In den proteſtantiſchen Kirchengemeinſchaften iſt das Diakoniſſenweſen wieder aufgekommen, aber von der apoſtoliſchen Zeit ganz verſchieden. Alle damit verbundene Werkheiligkeit iſt zu ſtrafen.

  • Ma. 33, 285
  • Ma. 28, 269 margin
  • Ma. 28, 2 margin
  • Ma. 28, 27 margin
  • Ma. 28, 272 margin
  • Luth. 17, 180 margin
  • Luth. 17, 181
  • Luth. 26, 36
  • Luth. 26, 36. 45, 145
  • Luth. 45, 145
  • Ma. 33, 285 margin
  • Luth. 45, 145 margin
  • Luth. 45, 145. 146 margin
  • Luth. 45, 145. 146. 26, 36 margin
  • Luth. 17, 181 margin
  • Luth. 45, 146 margin
  • Luth. 45, 146. 156 margin
  • Luth. 45, 146. 156. 157 margin

vol b, printed page 840–841 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0921

8. Hoſpital

8. Hoſpital. Ein gutes Werk der Fürſorge für die Kranken iſt auch Errichtung und Erhaltung chriſtlicher Hoſpitäler. Dispoſitionen: Matth. 25, 34 — 40. Was ſoll uns erwecken, unſeres Hoſpitalwerkes in Liebe zu gedenken? a. Die große Herrlichkeit, b. der große Gnadenlohn dieſes Werkes. Matth. 9, 12. Von Chriſto, dem himmliſchen Arzt und ſeinem Hoſpital, der chriſtlichen Kirche. a. Daß alle Menſchen nach dem Sündenfall dieſes Hoſpitals bedürfen, b. daß hier völlige Heilung aller Krankheit zu finden, e. daß diejenigen, die hier Heilung gefunden haben, ihre Dank; barkeit gegen den himmliſchen Arzt beweiſen ſollen. Anm. a. Das St. Louiſer Hoſpital Luth. 38, 105. 24, 41—43. Anm. b. Paſtoren ſollen auch die Kranken in Hoſpitälern beſuchen, wie Chriſtus bei Bethesda.

  • Luth. 38, 105
  • Luth. 38, 105. 24, 41—43
  • Ma. 8, 9 margin
  • Ma. 30, 130 margin
  • Ma. 22, 62 margin

vol b, printed page 841 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0922

9. Krankenſeelſorge

9. Krankenſeelſorge. Zu den Pflichten und dem Beruf des Paſtors gehört auch die Krankenſeelſorge. Sie iſt wichtig a. für den Kranken. Die Menſchen bedürfen alle Tage der Ermahnung und des Troſtes, aber ſonder⸗— lich in Krankheit. Anm. a. Gerade am Krankenbette iſt oft die beſte Gelegenheit, das Wort in die Seele hineinzuſenken. Anm. b. Da die Kranken im Gottesdienſt nicht zu⸗ö gegen ſein können, muß der Paſtor ſein Amt an ihnen privatim verſorgen. Anm. c. Dem Paſtor iſt die ganze Gemeinde befohlen. Darum muß er ſtets zu erfahren ſuchen, ob in ſeiner Ge— meinde Kranke ſind; b. für den Paſtor ſelbſt. Hier kommt er in nähere Berührung mit der Familie und hat die beſte Ge— 154. 26, 384. legenheit, das Vertrauen der Gemeindeglieder zu ihm zu befeſtigen. Hier ſieht er oft die weltüberwindende Kraft des Glaubens, empfängt manche Beſchämung und Auf⸗ munterung. Anm. a. Ein Vorbild eines treuen Hirten iſt Chriſtus. Wie vielen Kranken hat er geholfen! Keinen ſtieß er zurück. Matth. 4, 24. 8, 16. 17. 14, 14. Mark. 6. 54—56. Ap. 10, 38. Joh. 10, 12. Jeſ. 40, 11. * 34, 16. Anm. b. Was Chriſtus ſelbſt 1s1 meug er ſeinen Jüngern auf. Luk. 9, 2. 10, 8. 9. Ap. 5, 12. 15. 16. Anm. e. Hirten, die ſich der Herde annehmen, ſind ein Segen für die Gemeinde. Jer. 23, 4. 3,. 15. — Prediger, die im Beſuch der Kranken untreu ſind, ſind Miet linge und eine Strafe für die Gemeinde⸗ Anm. d. Treue Krankenſeelſorge gereicht dem Seel ſorger zum Segen Pſ. 41, 1—4 und wird gerühmt am jüngſten Tag. Matth. 25, 86. Anm. e. Die Wichtigkeit und Notwendigkeit der Kran kenbeſuche von ſeiten des Paſtors iſt in der erſten chriſt lichen Kirche anerkannt worden. Später fiel die Seelſorge unter dem Papſttum faſt ganz dahin, bis dann die lutheriſche Kirche in Kirchenordnungen, Büchern und Schriften wieder darauf hinwies. Anm. f. Krankenbeſuche gehören zu den angreifendſten Verrichtungen des Paſtors. Der Paſtor lerne beizeiten ekelhafte Krankheiten, häßliche Wunden, ſchlechte Zimmerluft u. ſ. w. ertragen und härte ſich dagegen ab. Anm. g. Wer ein Amt hat, warte ſeines Amtes, auch wenn er ſeine Kräfte darüber verzehrt wie ein Licht. Kränkliche Prediger, die ihr Amt verſorgen, kann Gott wunderbar viele Jahre erhalten, die für ihre Geſundheit beſorgt ſind, ſinken oft tiefer in Krankheit hinein. Anm. h. Iſt ein Paſtor durch Konferenzreiſen, Häufung der Amtsgeſchäfte, Krankheit verhindert, Krankenſeelſorge recht auszuüben, ſo iſt er damit von der Sorge für die Seelen nicht dispenſiert.

  • Past. 278 margin
  • L. W. 15, 97 margin
  • Ma. 28, 152 margin
  • Ma. 28, 152. 153 margin
  • Ma. 28, 152. 153. 22, 59 margin
  • Ma. 28, 152. 153. 22, 59. 58 margin
  • Past. 280 margin
  • L. W. 15, 99 margin
  • Luth. 38, 19 margin
  • Ma. 22, 59 margin
  • Past. 281 margin
  • L. W. 15, 100 margin
  • Jo. 83, 50 margin
  • Theol. 4, 358 margin
  • Ma. 22, 62 margin
  • Ma. 22, 62. 28, 153 margin
  • Ma. 22, 62 margin
  • Ma. 22, 62. 63 margin
  • Ma. 22, 60 margin
  • Ma. 22, 60. 64 margin
  • Ma. 22, 60. 64. 22, 64 margin
  • Ma. 22, 60. 64. 22, 64. 28, 153 margin
  • Ma. 154 margin
  • Ma. 28, 156 margin
  • Ma. 28, 156. 157 margin
  • Ma. 28, 156. 157. 153 margin
  • Past. 282 margin
  • L. W. 15, 102 margin
  • L. W. 15, 102. 22, 94 margin
  • L. W. 15, 102. 22, 94. 95 margin
  • Ma. 22, 94 margin
  • Ma. 28,

vol b, printed page 841–842 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0922

10. —

10. Welche Kranken ſoll ein Paſtor beſuchen? Alle, die ſich unter der ihm anvertrauten Herde befinden, einerlei, ob reich oder arm, nicht bloß die, welche er für gute Chriſten hält, ſondern auch ſolche, die ſich als ſchlechte Chriſten erwieſen haben, nicht bloß ſolche, mit denen er gut ſteht, ſondern auch ſolche, die ihm Herzeleid angetan haben. Gal. 2, 6: ohne Anſehen der Perſon. Jak. 2, 1. Anm. a. Der Paſtor ſoll nicht bloß ſolche Kranken beſuchen, die zu Bett liegen, ſondern auch ſolche, die wegen Alter und Gebrechlichkeit den Weg zur Kirche nicht ma⸗— chen können. Anm. b. Nie ſollte der Paſtor einen Ruf aus Krankenbett abweiſen, auch wenn er vom größten Sünder ge· rufen wird. Anm. c. Solche, die nicht zur Gemeinde gehören, aber ab und zu zur Predigt kommen, ſind Miſſionsmaterial. Anm. d. Offenbare Verächter des Wortes beſuchen wir nur dann, wenn ſie uns rufen und unſeres Dienſtes gebrauchen wollen zur Buße. Anm. e. Solche, die zu einer andern Gemeinde gehõ ren, ſind nicht zu beſuchen ohne Erlaubnis und Zuſtim⸗ mung ihres Paſtors; Kranke, die zu einer falſchgläubigen Gemeinde gehören, nur, wenn ſie uns rufen und ſich von der falſchgläubigen Gemeinde losſagen.

  • Ma. 221 margin
  • Past. 278 margin
  • L. W. 15, 98 margin
  • Theol. 4, 361 margin
  • Ma. 22, 158 margin
  • Theol. 2, 460 margin
  • Theol. 2, 460. 159 margin
  • Past. 279 margin
  • Past. 22 margin
  • Ma. 2 margin
  • Ma. 2 160 margin
  • Ma. —2 160.

vol b, printed page 842–843 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0923

11. Anſteckende Kranke

11. Anſteckende Kranke. Zu anſteckenden Kranken ge⸗ he der Paſtor getroſt und ohne Scheu. Ein guter Hirte läßt ſein Leben für die Schafe. Dabei ſoll er a. ſich vorhalten, daß er in ſeinem Beruf als ein Ge⸗ ſandter Gottes unter Gottes Schutz ſteht. Darum ſoll er nicht in ſtummer Reſignation, ſondern in geiſtlichem Mut ſeines Amtes warten; b. Gott aber auch nicht verſuchen, ſondern die nötigen Vorſichtsmaßregeln gebrauchen, z. B. nie hingehen, ohne etwas gegeſſen zu haben, da — nach dem Zeugnis der Arzte die Anſteckungsgefahr weniger ſchlimm ſein ſoll. Paſt. 283. L. W. 15, 102. Anm. a. Sind an einer Gemeinde zwei Paſtoren, ſo iſt es genügend, wenn ſich einer der Gefahr ausſetzt. Anm. b. Verbietet die Obrigkeit den Beſuch anſteckender Kranken, ſo ſoll man gehorſam ſein, ſo weit man kann, beſonders, wenn es ſich um kleine Kinder handelt. Zu Erwachſenen, die in Seelengefahr ſtehen, Zutritt zu erlangen, wird man alles verſuchen: iſt alle Mühe jedoch vergeblich, ſo muß man ſie der Gnade Gottes befehlen. Anm.c. Gehorchen ſoll man der Obrigkeit auch, wenn die Krankheit im Pfarrhaus ſelbſt iſt, wenn die Obrig— keit zeitweilig die Gottesdienſte unterſagt u. ſ. w.

  • Past. 283
  • L. W. 15, 102
  • Ma. 28, 158 margin
  • Ma. 28, 158. 159 margin
  • Min. 91, 58 margin
  • Past. 283 margin
  • Past. 284 margin
  • Ma. 22, 317 margin
  • Ma. 22, 317. 318 margin
  • Ma. 22, 318 margin
  • Min. 91, 55 margin
  • Il. 1904, 26 margin
  • Jo. 1900, 28 margin
  • Jo. 1900, 28. 29 margin
  • Min. 91, 58 margin
  • Jo. 1900, 29 margin

vol b, printed page 843 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0924

12. —

12. Allerlei Winke. a. Schon bei Zeiten, wenn die Leute noch geſund ſind, ſoll der Paſtar die Gemeindeglieder 1. unterweiſen in Predigt und Unterricht, daß ſie auf ihr ewiges Wohl bedacht ſein mögen. Man⸗ cher ſtirbt plötzlich oder hat auf dem Krankenbett kein Bewußtſein; 2. ermahnen, daß, wenn ſie einmal krank wer⸗ den, vor allem auf Errettung ihrer Seele bedacht ſein ſollen. Viele denken an die Seele erſt, wenn die Krankheit gefährlich wird; 3. ſo viel wie möglich kennen lernen, daß er ſie hernach am Krankenbett recht behandeln kann. Je beſſer er ſie kennt, deſto beſſer kann er ſein Ziel er⸗ reichen; 4. unterrichten über Verhalten bei Krankheit im Haus. b. Die Gemeinde ſoll oft daran erinnert werden, daß man in Krankheitsfällen den Paſtor bei Zeiten rufe. Jak. 5, 14. 15. Es iſt eine Unart, daß viele zwar den Doktor holen, den Paſtor aber dann erſt, wenn der Tod naht. Anm. a. Gründe, warum manche den Paſtor nicht rufen, ſind: Der Paſtor werde es ſchon erfahren, man will den Paſtor nicht trubeln, ſieht ihn an als Boten des To des, will den Kranken durch den Paſtor nicht in Unruhe verſetzen u. ſ. w. Anm. b. Geſchichte für Leute, die bös werden, wenn ihr Paſtor in Krankheitsföllen nicht kommt, weil er nichts davon erfahren hat ſ. Luth. 37, 67. Anm. c. Der Paſtor ſoll aber auch 1. ſich darum bekümmern, ob Leute in ſeiner Ge⸗ meinde krank ſind, 2. nicht warten, bis er gerufen wird, ſondern ſoll ungerufen kommen, ſobald er von einem Kran⸗ ken hört; 3. ſo frühzeitig als möglich kommen, daß nicht die beſte Zeit darüber hinſtreicht. c. Der Paſtor ſollte nie Unwillen und Unzufriedenheit zeigen, wenn er gerade in der unpaſſendſten Zeit, z. B. in ſtürmiſcher Nacht, oder ohne beſondere Not gerufen wird. Dazu ſind wir einmal da. d. Nie ſollte der Paſtor für einen Krankenbeſuch Accidentien nehmen.

  • Ma. 23, 23 margin
  • Ma. 23, 23. 24 margin
  • Ma. 23, 24 margin
  • Ma. 23, 25 margin
  • Ma. 23, 25. 26 margin
  • L. W. 4, 172 On Visiting the Sick. margin
  • Past. 278 margin
  • L. W. 15, 97 margin
  • Theol. 2, 460 margin
  • Theol. 2, 460. 461 margin
  • Theol. 2, 460. 461. 4, 358—360 margin
  • Ma. 22, 95 margin
  • Ma. 22, 95. 96 margin
  • Ma. 22, 95. 96. 60 margin
  • L. W. 4, 173 On Visiting the Sick. margin
  • Luth. 37, 67
  • Theol. 4, 358 margin
  • Past. 278 margin
  • Past. 279 margin
  • Past. 281 margin
  • L. W. 15, 97 margin
  • L. W. 15, 97. 98 margin
  • Theol. 4, 360 margin
  • Luth. 6, 158 margin
  • Ma. 22, 95 margin
  • Ma. 22, 95. 96 margin
  • Theol. 2, 460 margin
  • Past. 281 margin
  • Theol. 4, 360 margin
  • Ma. 28, 158 margin
  • Ma. 28, 158. 22, 157 margin
  • Ma. 22, 157 margin
  • Luth. 38,
  • Theol. 4,

vol b, printed page 843–844 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0924

13. —

13. Der Zweck des Krankenbeſuches iſt derſelbe 2 der des Predigtamtes: Die Sünder ſelig zu machen. 2 Kor. 5, 18—21. Beiſpiele: Jeſ. 38, 17. Joh. 5, 14. Erſt hilft Chriſtus dem Jammer der Seele, ehe er der Leibeskrankheit gedenkt. Matth. 9, 2. — Zweck des Krankenbeſuches iſt nicht, a. leibliche Hilfe zu ſchaffen. Zwar ſol ein Paſtor auch darauf ſehen, daß die Kranken die nötigen leiblichen Mittel, Pflege, Nachtwachen u. ſ. w. haben, aber das iſt nicht die Hauptſache; b. die Rolledes Arzteszuübernehmen. Der Paſtor ſoll ſich nicht in den ärztlichen Beruf einmi— ſchen, er möchte mehr ſchaden als nützen. Er hat es nur mit Seligmachen der Seele zu tun; c. durch Gebet und Handauflegung in ſchwärmeriſcher Weiſe wunderbare Heilungen verrichten zu wollen. Jak. 5, 15. Dazu haben wir keinen Befehl und Verheißung mehr. Anm. a. Der Seelſorger ſoll die Abſichten, die Gott mit der Krankheit hat, zu erkennen ſuchen und ausführen helfen. Anm. b. Sehr zu ſtatten kommt ihm dabei die Stille und Einſamkeit im Krankenkämmerlein, das Herausgeriſſenſein des Kranken aus den gewöhnlichen Verhältniſſen. Da denkt mancher über ſein Leben nach.

  • Ma. 22, 220—222 margin
  • Ma. 22, 223 margin
  • Past. 302 margin
  • L. W. 15, 231 margin
  • Ma. 22, 223 margin
  • Ma. 22, 223. 224 margin
  • Ma. 22, 223. 224. 28, 154 margin
  • Ma. 22, 224 margin
  • Ma. 28, 154 margin
  • Ma. 28, 155 margin

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14. —

14. Der Krankenbeſuch ſelbſt. a. Die Vorbereitung. Dazu gehört, 1. daß man Gott um Weisheit bittet, Jak. 1, 5, 2. daß man ſich überlegt, was dem Kranken zur Rettung ſeiner Seele vorzuhalten ſei. Anm. a. An uns und unſerer eigenen Kraft ſollen wir ganz verzagen. 2 Kor. 3, 5. 6: Nicht, daß wir tüchtig ſind von uns ſelber. Anm. b. Zur Vorbereitung dient, daß man 1. ſich einen guten Schatz paſſender Bibelſprüche und Liederverſe aneignet, damit man ſie immer bei der Hand hat, ſonſt könnte man in Verlegenheit kom⸗ men, 2. Troſtſchriften für Kranke und Angefochtene lieſt, 3. ſich ein Büchlein anlegt, allerlei Erfahrun⸗ gen an Krankenbetten, Hinderniſſe, Schwierigkeiten u. ſ. w. notiert. b. Die Begrüßung der Hausgenoſſen. Bei dem Begrüßen der Hausgenoſſen drücke der Paſtor ſein Mitleid aus, richte Worte des Troſtes und der Er⸗ munterung an ſie. Oft will Gott durch Krankheit des einen die Hausgenoſſen zu ſich ziehen. c. Die Exploration. In vielen Fällen wird der Paſtor erſt zu ermitteln ſuchen müſſen, 1. die Beſchaffenheit der Krankheit. Es wäre töricht, viel zu ſprechen, wenn der Kranke kaum paar Sätze auffaſſen kann; 2. mancherlei irdiſche Verhältniſſe, z. B. Stand und Beruf u. ſ. w.; 3. vor allem den Seelenzuſtand des Kranken, ob dußfertig oder unbußfertig u. ſ. w. Wie ein Arzt muß hier der Paſtor verfahren. Anm. a. Die Schwierigkeit bei Krankenbeſuchen liegt nicht darin, daß Gottes Wort nicht die paſſende Arznei hätte, ſondern daß wir den Seelenzuſtand des Kranken nicht immer erkennen. Anm. b. Die Exploration ſoll ja nicht inquiſitoriſch ſein. ö d. Was man dem Kranken ſagen ſoll. Das Mittel zur geiſtlichen Geneſung trägt der Paſtor nicht in ſich ſelbſt, iſt nicht eigene Weisheit, ſondern allein Gottes Wort. Das Wort muß alles ausrichten. Anm. a. Die Hauptwahrheiten, die man Kranken vor— halten muß, ſind dieſe: Die Urſache der Krankheit iſt die Sünde. Alle Hilfe kommt vom Herrn. Krankheit ſoll uns zur Buße leiten. Der Kranke ſoll ſich der Gnade Gottes getröſten. Anm. b. Beiſpiele von Betrachtungen: Pſ. 23 (Ma. 33, 317—320.) Pſ. 32. (Ma. 18, 91.) Bibelſtel⸗ len, die man vorhalten kann Ma. 28, 286. 287. Auch an den Katechismus muß man anknüpfen. L. W. 4, 175. Anm. c. Beſſer eine Bibelſtelle gründlich als viele Bibelſtellen auf einmal. Ein Spruch iſt manchmal genug. Anm. d. Oft geben uns die Kranken ſelbſt an die Hand, was wir mit ihnen reden ſollen. Anm. e. Iſt der Seelſorger in Verlegenheit, dann be— te er das Vater Unſer und mache von jeder Bitte die An⸗ wendungen auf den Kranken. Anm. f. Etliche beſondere Winke: Der Paſtor 1. ermahne zum Bibelleſen und ſtreiche wohl paſſende Stellen an, 2. verſcherze nicht das Vertrauen des Kranken durch ſeine Reden. Allerlei Tagesneuigkeiten, Scher⸗ ze, luſtige Erzählungen ſind hier nicht am Platze 3. täuſche niemand über ſeinen Zuſtand. Ob de Krankheit den Tod herbeiführen wird, laſſe der s⸗ ſtor lieber in suspenso. Anm. g. Ob man zuraten ſoll zu einer Operation Leben und Tod, kommt darauf an, ob eine Wahrſchei lichkeit der Rettung gegeben werden kann. Der Vaſte⸗ hat damit nichts zu tun. e. Die Artund Weiſe. An Krankenbetten ſol der Paſtor nicht viel vorpredigen, ſondern lieber geſpräc⸗ weiſe mit dem Kranken handeln. f. Die Dauer. Hat der Arzt Ruhe verordnet oder ſind die Schmerzen groß. dann ſpreche man nicht viel Bei chroniſchen Kranken ſind längere Anſprachen oder Wiederholung der ſonntäglichen Predigt( L. W. 4, 175 angebracht. g. Das Gebet. Der Seelſorger ſoll 1. mit dem Kranken beten. Die Kranken er— warten das gewöhnlich; 2. den Kranken zum fleißigen Beten ermuntern. Wie elend ein Kranker, der nicht beten kann! 3. für den Kranken Fürbitte tun, daß der Her: ihm rechte Buße und Glauben ſchenke. Gedenke⸗ wir unſerer Kranken im Gebet! — Das ſoll auch di⸗ ganze Gemeinde tun. Jak. 5, 16. Anm. Will der Paſtor dazu recht fähig werden, ſo mu⸗ er ſelbſt für ſich ein Gebetsleben führen. h. Abendmahl. Bei Krankenkommunion ſus⸗ der Paſtor nicht bloß unwürdigen Genuß zu verhüten ſondern ſteure auch dem Aberglauben, 1. daß das Abendmahl leibliche Beſſerung ver ſchaffe, 2. daß der äußerliche Genuß hinreichend ſei zun Seligwerden. Anm. Kranke zum Genuß des Abendmahls ermm⸗ tern wird man nur dann, wenn ſie aufrichtigen, wenn gleich ſchwachen Glauben haben. i. Auf der Beſſerung Befindliche ſind zum Lob und Dank zu ermuntern. Anm. Der Paſtor ſtelle die Krankenbeſuche nicht ie fort ein, ſobald das geringſte Zeichen zur Beſſerung da iſt. Es entginge ihm ſonſt die Ernte. 15. Worauf muß ein Paſtor bei ſeinem Kranken Rüc ſicht nehmen? Er muß Rückſicht nehmen auf a. Alter. 1. Kleine Kinder ſoll man nicht verachten Kann man nicht mit ihnen reden, ſo doch mit der Eltern, die oft in großer Trübſal ſind. 2. Schulkinder. Mit Kindern wird ein Paſtor einfach reden, ſie hinweiſen auf die Taufgnn⸗ de, anknüpfen an bekannte bibliſche Geſchichten und Sprüche. Anm. a. Krankenlager chriſtlicher Kinder ſind 5* ſehr erbaulich. Anm. b. Je weniger die Eltern für das Heil des Kindes ſorgen, umſomehr ſoll es der Paſtor tun. Anm. c. Manchmal werden auch Sünden der Kinder zu ſtrafen ſein. 3. Jugend. Mit der Jugend rede der Paſtor wie mit ſeinem Sohn. 4. Verheiratete werden oft von Sorgen für die Familie beunruhigt, im Falle ſie ſterben ſoll⸗ ten. 5. Die Alten. Unter ihnen iſt mancher Si⸗ meon, aber auch mancher, der an der Erde klebt; b. Geſchlecht. Das Weib iſt das ſchwächſte Werk⸗ zeug. 1 Petr. 3, 7; c. Stand und Beruf. Mit ſeinem Beruf beſchäftigt ſich der Menſch am meiſten. Der Prediger be— achte die beſonderen Gefahren, Vorurteile, verkehrten Anſchauungen jeden Standes. — Eltern, Prediger, Soldaten, Landbebauer, Arbeiter; d. Vermögensverhältniſſe. Zwar kann ein Paſtor die Reichen nicht beſſer behandeln als die Ar men, aber er wird ihnen oft andere Worte Gottes vorhalten müſſen; e. Bildung. Es gibt Gebildete, Ungebildete, wahrhaft chriſtlich Gebildete, Verbildete, die mit den neuſten Aibelr und Schriftſtellern bekannter ſind als mit der Bibel; f. Seelenzuſtand. Von Herzen Gläubige zu beſuchen, iſt oft eine Stunde der Erquickung für den Paſtor. Ma. 28, 219. Selbſtgerechte. Theol. 4, 239—242. Luth. 6, 94. Ma. 28, 220. Unbußfertige. Ihnen gehört das Geſetz. Theol. 2, 458. 28, 219. Geſchichte Luth. 3, 15. Doch ſoll der Paſtor an der Möglichkeit, daß ihnen geholfen werden kann, nicht verzagen. Paſt. 289. L. W. 15, 163. Bußfertige. Theol. 4, 236—238. Maulchriſten, Namenchriſten, die ſich an chriſtliche Gedanken und Worte gewöhnt haben. Ihnen kann man am wenigſten beikommen, da ſie dem Worte Gottes in allen Stücken recht geben. Luth. 6, 94. Ma. 28, 220. — Leute, die nicht in offenbaren Sünden gelebt, aber auch keine offenbare Frucht des Geiſtes gezeigt haben. Man gebe ſich in Bezug auf das Bußbekenntnis nicht mit dem bloßen Ja zufrieden, ſondern dringe tiefer. Luth. 6, 69. Zweifelnde. Paſt. 287. L. W. 15, 132. Ungeduldige, Murrende. Ma. 28, 221. 222. Paſt. 287. L. W. 15, 132. Unverſöhnliche. Ma. 28, 222. 223. Abergläubiſche (Sympathie). Ma. 28, 218. Leute, die da meinen durch Krankheit und Schmerzen ihre Sünde abbüßen zu können. Ma. 28, 219. Von einem inneren Kummer Gedrückte. Hier muß man zunächſt in unauffälliger Weiſe die Urſache des Kummers zu erfahren ſuchen. Ma. 28, 223. 224. Verſchloſſene, die kaum mit Ja oder Nein antworten. Solche ſollte man ja recht freundlich behandeln. Ma. 28, 221. Von Todesfurcht Geplagte. Die Urſache davon mag liegen in der Krankheit ſelbſt, in dem Unglauben des Kranken, in der Sorge für die Hinterbliebenen u. ſ. w. Ma. 28, 281—283. Leute, die die Buße auf ſchieben. Ma. 28, 285. Völlig Ungläubige. Ma. 28, 218, g. Krankheitszuſtand. 1. Scheinbar Bewußtloſe hören manch⸗ mal alles, was geredet wird. 2. Sterbende. Was iſt zu tun, wenn der Kranke, zu dem man gerufen wird, ſchon in den lezz⸗ ten Zügen liegt? Iſt er als guter Chriſt bekannt, dann das Evangelium. Iſt er unbekannt oder als Gottloſer bekannt, dann ſolche Stellen, die Geſetz und Evangelium „in nuce“ enthalten, z. B. 1 Tim. 1, 15. Joh. 3, 16. 1 Joh. 1, 7. Röm. 3, 23. 24. Anm. a. Im ſündlichen Verderben und der Gnade Gottes iſt unter den Menſchen kein Unterſchied. Röm. 3. 23. Gal. 3, 26. Kol. 3, 11., aber ſonſt ſind die Menſchen ſehr verſchieden. Anm. b. Wie ein Arzt nicht alle Kranken auf dieſelbe Weiſe behandelt, ſo wird auch ein Seelſorger jedermann zum Knecht werden, damit er viele gewinnt. 1 Kor. 9, 19. Phil. 4, 12. 13. 16. Was macht einen Paſtor tüchtig, daß er Ziel und Zweck an den Kranken erreicht? a. Gründliches Studium der Schrift. welche uns nie im Stich läßt, ſondern für jede Not und Anfechtung den rechten Troſt gibt. Anm. a. Gott gibt die Gaben nicht unmittelbar, ſondern mittelbar. Anm. b. Danken wir Gott, daß unſere theologiſchen Studenten ſchon im Seminar zum Schriftſtudium recht angewieſen werden, was nicht auf allen Anſtalten geſchieht. Anm. c. Eine bloß äußerliche Schriftgelehrſamkeit tut es nicht. Der Heilige Geiſt ſelbſt muß Lehrmeiſter ſein. Unbekehrte Prediger werden Gottes Wort oft falſch anwenden. b. Die Gabe, jeder Seele gerade das vorzuhalten. was ihr am erſprießlichſten iſt. Anm. Die rechte Fähigkeit wird nicht aus Büchern erlangt, ſondern iſt eine Gabe Gottes. c. Daseigene Kreuz, eine treffliche Schule, in welcher der Paſtor immer beſſer lernt, das Wort anzuwenden. Anm. a. Dazu kommt noch vielſeitige Erfahrung an 22, 287. 288. Krankenbetten, auf die ein Paſtor acht hat, Beſuch von Konferenzen, wo er Rat holen kann u. ſ. w. Anm. b. Eigenſchaften, die ein rechter Krankenſeelſorger haben ſollte, ſind: 1. Beſcheidenheit. 28, 157. Ma. 2. Mitleid für Kranke und die Angehörigen 28, 157. 22, 315. Ma. Innige Teilnahme hilft den Weg zum Herzen bah⸗ nen. Ein Paſtor ſoll ſeine Sprüche nicht geſchäfts ⸗ mäßig, gefühllos herſagen. 3. Freundlichkeit. Er ſoll nicht verdrieß- Ma. 28, 158. 22, 315. lich werden, wenn der Ruf zur Unzeit gekommen iſt, ſich nicht von ſeinem Fleiſch hinreißen laſſen, wenn er ſtrafen muß. 4. Weisheit und Klugheit. Jak. 1, 5.: So Ma. 28, 158. aber jemand unter euch Weisheit mangelt, der bitte von Gott. 5. Vorſicht. Beſonders an Krankenbetten iſt Ma. 28, 159. Vorſicht nötig. Der Paſtor ſoll nicht Familienheim⸗ lichkeiten ausforſchen u. ſ. w. 6. Liebe, die ihn treibt, den Kranken fleißig Ma. 28, 159. zu beſuchen und alle Widerwärtigkeit zu tragen. 7. Geduld, wenn man große Unwiſſenheit Ma. 28, 159. 160. 22, vorfindet oder unſerer Arbeit Widerſtand entgegen⸗ 316. geſtellt wird. 8. Demut. Welcher Kranke hätte Zutrauen Ma. 28, 160. zu einem hochmütigen, prahleriſchen Menſchen! 9. Treue. Ein treuer Seelſorger wird ſich Ma. 22, 314. 315. nicht begnügen, in aller Eile etwas fromm Klingen⸗ des zu ſagen. Die Zeit am Krankenbette iſt zu wich⸗ tig, die Verantwortung zu groß. 10. Selbſtverleugnung, beim Anblick Ma. 22, 316. widerwärtiger Krankheiten, die Ekel erregen u. ſ. w. Homiletik. 12. Sonntag nach Trin. — Ev. Was beabſichtigt Gott, wenn er die Menſchen mit Krankheit heimſucht? Er will ſie a. auf die eigentliche Urſache aller Krankheit aufmerkſam machen, b. zum rechten Arzt und zur rechten Heilung hinführen. — Ma. 6, 274. 14. Sonntag nach Trin. — Ev. God's intentions when He afflicts us with illness. a. To call our at- tention to the true original cause of illness, b. to direct us to the true Physician and to the true remedy for our spiritual disease. —Sieck 2, 75. Christian conduct during illness. It requires a. repentance, b. faith.— Mag. 3, 144. 19. Sonntagnach Trin. — Ev. Wann dient eine Krankheit dem Kranken ſelbſt ſowohl als auch ſeinen Angehö⸗ gen zum Beſten? Wenn beide a. ſich durch die Krankheit zu Chriſto treiben laſſen, b. ſich von Chriſto die eigentliche Urſache aller Krankheit aufdecken laſſen, c. die von Chriſto dargereichte Arznei gebrauchen. — Ma. 29, 319. 24. Sonntagnach Trin. — Ev. Krankheit und Tod im Lichte des göttlichen Wortes. a. Daß und warum kein 24,942 ihnen ſicher iſt, b. bei wem man allein Hilfe gegen ſie findet. — Matth. Freitert. Ap. 6, 1—7. — Das Amt der Diakonen in der Kirche. a. Veranlaſſung, es aufzurichten, b. die Wahl der erſten Träger dieſes Amtes. — Ma. 33, 285. 2 Moſ. 15, 25. — Vom Nutzen der Krankheit. a. Wozu ſchickt Gott die Krank⸗ heit? b. Wozu wirkt Gott die Geneſung? — Sih. Zeit u. Gel. 28. Joh. 5, 14. — Vom Nutzen der Krankheit für die Ungläubigen und Gläubigen. a. Was will Gott den Ungläubigen durch die Krankheit im Gewiſſen eindrücklich machen? b. Welche heilſame Frucht will er dadurch auch in ſeinen Gläubigen wir⸗ ken? — Sih. Zeit u. Gel. 174. Joh. 5, 14. — Die Heilung des Kranken am Teiche Bethesda. a. Woher 3 — .9424 7* b. wie er geſund wurde, c. wie er für ſeine Geneſung dankte. — Ma. 34,

  • L. W. 4, 173 On Visiting the Sick. margin
  • Ma. 22, 317 margin
  • Ma. 22, 317. 286 margin
  • Ma. 22, 317. 286. 28, 156 margin
  • Ma. 22, 317. 286. 28, 156. 160 margin
  • Ma. 22, 317 margin
  • Past. 289 margin
  • L. W. 15, 162 margin
  • Ma. 33, 317—320
  • Ma. 18, 91
  • Ma. 28, 286
  • Ma. 28, 286. 287
  • L. W. 4, 175 On Visiting the Sick.
  • Ma. 22, 288 margin
  • L. W. 4. 170 Martin Chemnitz on Extreme Unction. margin
  • L. W. 4. 170. 172 On Visiting the Sick. margin
  • L. W. 4, 172 On Visiting the Sick. margin
  • Theol. 4, 362 margin
  • Past. 285 margin
  • L. W. 15, 127 margin
  • Past. 286 margin
  • Past. 286 margin
  • L. W. 15, 131 margin
  • Past. 285 margin
  • Past. 286 margin
  • L. W. 15, 130 margin
  • Jo. 80, 68 margin
  • Jo. 80, 68. 69 margin
  • Ma. 22, 220 margin
  • Past. 286 margin
  • Past. 287 margin
  • L. W. 15, 131 margin
  • Ma. 28, 285 margin
  • Ma. 28, 285. 286 margin
  • Ma. 28, 285. 286. 22, 221 margin
  • L. W. 4, 170 Martin Chemnitz on Extreme Unction. margin
  • L. W. 4, 170. 175 On Visiting the Sick. margin
  • Ma. 28, 288 margin
  • Ma. 28, 288. 286 margin
  • Ma. 28, 154 margin
  • Ma. 28, 154. 155 margin
  • L. W. 4, 175 On Visiting the Sick. margin
  • Il. 94, 26 margin
  • Ma. 28, 288 margin
  • Ma. 22, 317 margin
  • Ma. 22, 317. 314 margin
  • L. W. 4, 175 On Visiting the Sick.
  • Past. 290 margin
  • L. W. 15, 163 margin
  • Luth. 13, 70 margin
  • Min. 91, 58 margin
  • L. W. 15, 161 margin
  • Past. 287 margin
  • Ma. 28, 288 margin
  • Past. 288 margin
  • Tex. 1906, 33 margin
  • L. W. 15, 161 margin
  • L. W. 15, 161. 162 margin
  • L. W. 15, 161. 162. 28, 350 margin
  • L. W. 15, 161. 162. 28, 350. 28, 351 margin
  • L. W. 15, 161. 162. 28, 350. 28, 351. 28, 352 margin
  • L. W. 15, 161. 162. 28, 350. 28, 351. 28, 352. 160 margin
  • Ma. 28, 350 margin
  • Ma. 28, 349 margin
  • Past. 291 margin
  • L. W. 15, 193 margin
  • Luth. 6, 158 margin
  • Luth. 6, 158. 64, 168 margin
  • Ma. 28, 349 margin
  • Luth. 6, 158 margin
  • L. W. 4, 175 On Visiting the Sick. margin
  • Past. 290 margin
  • Past. 291 margin
  • Past. 23 margin
  • Past. 27 margin
  • Past. 26 margin
  • Past. 28 margin
  • Past. 189 margin
  • Ma. 22, 158 margin
  • Past. 281 margin
  • Past. 190 margin
  • L. W. 15, 101 margin
  • L. W. 15, 101. 282 margin
  • L. W. 15, 101. 282. 23, 28 margin
  • L. W. 15, 101. 282. 23, 28. 28, 190 margin
  • Ma. 158 margin
  • Past. 282 margin
  • L. W. 15, 101 margin
  • Ma. 28, 219
  • Theol. 4, 239—242
  • Luth. 6, 94
  • Ma. 28, 220
  • Theol. 2, 458
  • Theol. 2, 458. 28
  • Theol. 2, 458. 28, 219
  • Luth. 3, 15 Dr. Martin Luther's Proof That the Lutheran Church Is the Old Church, and That the Roman Catholic Church, by Contrast, Is a New Church. (Conclusion.)
  • Past. 289
  • L. W. 15, 163
  • Theol. 4, 236—238
  • Luth. 6, 94
  • Ma. 28, 220
  • Luth. 6, 69
  • Past. 287
  • L. W. 15, 132
  • Ma. 28, 221
  • Ma. 28, 221. 222
  • Past. 287
  • L. W. 15, 132
  • Ma. 28, 222
  • Ma. 28, 222. 223
  • Ma. 28, 218
  • Ma. 28, 219
  • Ma. 28, 223
  • Ma. 28, 223. 224
  • Ma. 28, 221
  • Ma. 28, 28 margin
  • Ma. 28, 28. 29 margin
  • Ma. 28, 28. 29. 28, 190 margin
  • Ma. 23, 29—31 margin
  • Ma. 23, 29—31. 28, 190 margin
  • Ma. 23, 59—61 margin
  • Ma. 23, 59—61. 28, 191 margin
  • Ma. 23, 62—64 margin
  • Ma. 23, 185—192 margin
  • Ma. 23, 185—192. 219 margin
  • Ma. 23, 185—192. 219. 220 margin
  • Ma. 23, 221—223 margin
  • Ma. 23, 221—223. 28, 191 margin
  • Ma. 23, 221—223. 28, 191. 192 margin
  • Ma. 23, 223 margin
  • Ma. 23, 223. 224 margin
  • Ma. 23, 223. 224. 28 margin
  • Ma. 23, 223. 224. 28. 192 margin
  • Ma. 28, 281—283
  • Ma. 28, 285
  • Ma. 28, 218
  • Ma. 2
  • Ma. I
  • Theol. 4, 362 margin
  • Theol. 4, 362. 363 margin
  • Ma. 28, 285 margin
  • Theol. 2, 459 margin
  • Theol. 2, 459. 460 margin
  • Jo. 80, 69 margin
  • Past. 302 margin
  • Past. 304 margin
  • Past. 23 margin
  • Past. 61 margin
  • Past. 62 margin
  • Ma. 23, 184 margin
  • Ma. 284 margin
  • Ma. 284. 22, 283 margin
  • Ma. 284. 22, 283. .22 margin
  • Ma. 284. 22, 283. .22, 286 margin
  • Ma. 284. 22, 283. .22, 286. 284 margin
  • Ma. 284. 22, 283. .22, 286. 284. 22, 283 margin
  • Ma. 284. 22, 283. .22, 286. 284. 22, 283. 22, 285 margin
  • Ma. 284. 22, 283. .22, 286. 284. 22, 283. 22, 285. 286 margin
  • Ma. 284. 22, 283. .22, 286. 284. 22, 283. 22, 285. 286. 22, 285 margin
  • Ma. 284. 22, 283. .22, 286. 284. 22, 283. 22, 285. 286. 22, 285. 28, 156 margin
  • Ma. 284. 22, 283. .22, 286. 284. 22, 283. 22, 285. 286. 22, 285. 28, 156. 22, 286 margin
  • Ma. 284. 22, 283. .22, 286. 284. 22, 283. 22, 285. 286. 22, 285. 28, 156. 22, 286. 287 margin
  • Ma. 28, 158
  • Ma. 28, 158. 22, 315
  • Ma. 28, 158. 22, 315. li
  • Ma. 28, 158
  • Ma. 28, 159
  • Ma. 28, 159
  • Ma. 28, 159
  • Ma. 28, 159. 160
  • Ma. 28, 160
  • Ma. 22, 314
  • Ma. 22, 314. 315
  • Ma. 22, 316
  • Ma. 6, 274
  • Ma. 6, 274. 14
  • Sieck 2
  • Sieck 2, 75
  • Mag. 3, 144
  • Mag. 3, 144. 19
  • Ma. 29, 319
  • Ma. 29, 319. 24
  • Ma. 33, 285
  • Ma. 33, 285. 2
  • L. W. 15,
  • Ma. 34,

vol b, printed page 844–849 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0925

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