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Aber der Beweis, daß dieſer oder jener Sklave auf dem Sklavenmarkt geſtohlen war und daß der Käufer darum wußte, kann meiſt nicht erbracht werden. Wie kann man den Käufer der Teilnahme am Aaenichendiobſtahl be⸗ ſchildigen? Müßten wir dann nicht auch unſer Land. das früher einmal den Indianern geſtohlen wurde, wie— der hergeben? b. Knechte und Mägde in der Bibel ſeien gedingte Lohnarbeiter. — Aber die Schrift redet ausdrücklich vom Kauf: 1 Moſ. 17, 12: erkauft von allerlei Fremden. Für gedingte Lohnarbeiter hat die Schrift andere Ausdrücke: Mietling 2 Moſ. 12, 45. Matth. 20, 1. c. Sollte nicht ein chriſtlicher Herr ſeine Sklaven aus Liebe freilaſſen? — Seine Sklaven die Freiheit genie— ßen laſſen, iſt nicht gegen die Liebe. Da aber leibliche Freiheit nur dann ein Gut iſt, wenn man ſie recht zu ge— brauchen verſteht, ſo entſcheidet wiederum die Liebe, ob und wann und wie ſie zu gewähren iſt. Amm. a. Der Apoſtel hatte chriſtliche Herren im Ange. 1 Tim. 6, 2. Aber weit entfernt, daß ſolche Sklaven denken ſollten: Mein Herr ſollte mich freilaſſen, ermahnt er ſie, ihrem Herrn um ſo treuer aus Liebe zu dienen. Chriſtliche Sklaven ſollten auch nicht ent— laufen. L. W. 2, 231. Anm. b. Darüber, ob alle Kinder Hams die Fähig— keit haben zu bürgerlicher Selbſtändigkeit und Selbſt— regierung, kann man geteilter Meinung ſein. d. Verlangt nicht das Evangelium ein Herz für das ſo furchtbare Los der armen Sklaven?
- L. W. 2, 231 Slavery and the Bible.
- Luth. 19, 93 margin
- L. W. 2 margin
- L. W. 2 231 margin
- L. W. 9, 12 On the Evangelical Conduct Which a Christian-Minded Parish Schoolteacher Should Show, Partly Toward His Schoolchildren, Partly Toward the Congregation, Partly Toward the Pastor. (Conclusion.) margin
- L. W. 9, 12. 43 Foreword. (Continuation and Conclusion.) margin
- Luth. 19, 106 margin
- Luth. 19, 106. 107 margin
- Luth. 19, 106. 107. 113 margin
- Luth. 19, 106. 107. 113. 114 margin
vol c, printed page 707 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0523_RA2-PA27