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Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

The alphabetical run is here in full, Abendmahl through Wunder, assembled from five scans: two archive.org items, a pair from Google Books that closes what had looked like a gap in the middle of the alphabet, and the archive.org tail. With it are the Beichtreden appendix, Eckhardt's own printed Register, and the separate 1913 treatise Die Schule, bound in with the later volumes and kept here under its own heading.

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3 entries under ttlaverei.

Ttlaverei

—

Aber der Beweis, daß dieſer oder jener Sklave auf dem Sklavenmarkt geſtohlen war und daß der Käufer darum wußte, kann meiſt nicht erbracht werden. Wie kann man den Käufer der Teilnahme am Aaenichendiobſtahl be⸗ ſchildigen? Müßten wir dann nicht auch unſer Land. das früher einmal den Indianern geſtohlen wurde, wie— der hergeben? b. Knechte und Mägde in der Bibel ſeien gedingte Lohnarbeiter. — Aber die Schrift redet ausdrücklich vom Kauf: 1 Moſ. 17, 12: erkauft von allerlei Fremden. Für gedingte Lohnarbeiter hat die Schrift andere Ausdrücke: Mietling 2 Moſ. 12, 45. Matth. 20, 1. c. Sollte nicht ein chriſtlicher Herr ſeine Sklaven aus Liebe freilaſſen? — Seine Sklaven die Freiheit genie— ßen laſſen, iſt nicht gegen die Liebe. Da aber leibliche Freiheit nur dann ein Gut iſt, wenn man ſie recht zu ge— brauchen verſteht, ſo entſcheidet wiederum die Liebe, ob und wann und wie ſie zu gewähren iſt. Amm. a. Der Apoſtel hatte chriſtliche Herren im Ange. 1 Tim. 6, 2. Aber weit entfernt, daß ſolche Sklaven denken ſollten: Mein Herr ſollte mich freilaſſen, ermahnt er ſie, ihrem Herrn um ſo treuer aus Liebe zu dienen. Chriſtliche Sklaven ſollten auch nicht ent— laufen. L. W. 2, 231. Anm. b. Darüber, ob alle Kinder Hams die Fähig— keit haben zu bürgerlicher Selbſtändigkeit und Selbſt— regierung, kann man geteilter Meinung ſein. d. Verlangt nicht das Evangelium ein Herz für das ſo furchtbare Los der armen Sklaven?

vol c, printed page 707 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0523_RA2-PA27

1. —

1. Die geiſtliche Freiheit jordert keineswegs eine gleiche freie Stellung im bürgerlichen und politi— ſchen Leben. Anm. Bürgerliche Ordnungen werden nie durch irgendwelche Offenbarungen vom Geiſte Gottes aufgehoben. Der bürgerliche Stand, in welchem ein Mann vor ſeiner Bekehrung ſich befindet, wird durch die Bekehrung nicht geändert.

  • L. W. 12, 305 margin
  • L. W. 12, 305. 306 margin
  • L. W. 11, 109 margin

vol c, printed page 707 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0523_RA2-PA27

2. —

2. Das Evangelium verwandelt aber die Skla— verei in ein liebliches Vand zwiſchen Herrn und Knecht. Es ſchafft die Sklaverei nicht ab, erleich⸗ tert ſie aber. Anm. a. Die Wahrheit, daß alle Menſchen einen Herrn haben, bei dem kein Anſehen der Perſon. kein Knecht noch Freier iſt Gal. 3, 28, iſt das einzige Mittel, wodurch die ſchweren Wunden dieſer Zuſtände geheilt werden. Es zerbricht die Ketten, indem es die Härte der Herren in der Furcht vor einem höheren Herrn nimmt. Anm. b. Evangelium und Glaube haben mit leib— licher Sklaverei nichts zu ſchaffen, wandeln aber Herz, Eemüt, Verſtand und Wille des Menſchen um, daß der derr ſeinen Sklaven als einen Vruder in Chriſto er— lennt und ihm keine ungebührliche Arbeit auflegt, der Sklave hinwiederum ſeinem Herrn nicht in knechtiſcher

vol c, printed page 707 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0523_RA2-PA27

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