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Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

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13 entries under lehrereinelehre.

Lehre. — Reine Lehre

—

Abriß. Was iſt reine Lehre? § 1. Prüfſtein der Lehre. § 2. Gottes Wort ſoll: gelehrt werden. § 3. Die lutheriſche Kirche hat die reine Lehre. S 4. Reine Lec Welchem viel gegeben iſt, von dem wird man viel ſo dern. § 6. Die reine Lehre ſollen wir bewahren. §S 7. Wer für Reinheit der Leh 510. ſoll. § 8. Kampf um die reine Lehre. § 9. Der Verluſt der reinen Reine Lehre. 1. Reine Lehre iſt die Lehre, welche in allen Stücken dem Worte Gottes gemäß iſt. Anm. a. Wer ſoll entſcheiden, ob die Lehre rein m! Nicht unſere Vernunft, nicht kirchliche Autorität. ſon⸗ dern allein Gottes Wort. Anm. b. Die reine Lehre iſt zugleich die alLernſeligmachende Lehre. Sie iſt nütze zur Lehre, zur Strafe, zur Beſſerung u. ſ. w. Cal. 89, 38, führt de Zuhörer zur Erkenntnis, zum Glauben Süd. 86, —9 und iſt das rechte Mittel zu einem getroſten, ſeligen Sterben. Walth. L. L. 483. Anm. c. Reine Lehre iſt darum ein köſtlicher Schasz Pſ. 19, 11: köſtlicher denn Gold. Spr. 8, 10. Anm. d. Reine Lehre haben heißt ſie im Herzen haben, annehmen, glauben. Anm. e. Lehre und Erkenntnis iſt immer beiſammen. Anm. f. Wo reine Lehre im Schwange geht, wender man auch Gottes Wort recht an wie ein treuer Haushalter. Anm. g. Reine Lehrer werden erkannt an der rei— nen Lehre, wie der falſche Prophet an der falſchen Lehre. 2. Ein Prüfſtein der reinen Lehre iſt, daß ſie a. Gott alle Ehre gibt. Joh. 8. 49. Es iſt unmöglich, daß eine Lehre, die Gott alle Ehre gibt. falſch ſei, dann müßte Frömmigkeit falſch ſein. W. 75, 20. 21. Anm. a. Reine Lehre iſt Heiligung des Namens Got—tes. Anm. b. Die Ehre, die Gott gebührt, können wir aber nicht nach der Vernunft abmeſſen: Calvin meinte mit ſeiner Lehre von der abſoluten Verwerfung Gott die Ehre zu geben, aber Gottes Wort kann hier allein das Urteil ſprechen. Anm. c. Raubt eine Lehre Gott die Ehre und gibt den Ruhm den Menſchen, ſo iſt ſie falſch. Verflucht, wer durch irgend eine Lehre ſich ſelbſt die Ehre gibt. Joh. 7, 18. W. 73, 27; b. den Menſchen Troſt gibt. Eine Lehre, welche zur Verzweiflung führt, kann nicht die rechte Lehre ſein. Anm. a. Doch muß man ſich hüten, eine Lehre darum zu verwerfen, weil ſie von Menſchen zur Sicherheit mißbraucht wird. Anm. b. Eine Lehre, welche Gott die Ehre gibt, gibt auch den Menſchen Troſt.

  • Cal. 89, 38
  • Walth. L. L. 483
  • Spr. 8, 10
  • W. 75, 20
  • W. 75, 20. 21
  • W. 73, 27
  • Ma. 15, 12 margin
  • Syn. 83, 6 margin
  • Cal. 97, 16—18 margin
  • Luth. 60, 139 margin
  • Ka. 91, 11 margin
  • Wis. Syn. 1902, 28 margin
  • Luth. 21, 169 margin
  • Luth. 21, 170 margin
  • O. 71, 25 margin
  • O. 71, 25. 26 margin
  • O. 80, 15 margin
  • W. 74, 3 margin
  • W. 74, 3. 77, 24 margin
  • W. 74, 3. 77, 24. 76, 19 margin
  • W. 74, 3. 77, 24. 76, 19. 67 margin
  • W. 74, 3. 77, 24. 76, 19. 67. 18 margin
  • Süd. 86, 47 margin
  • W. 67, 18 margin
  • Süd. 86, 46 margin
  • W. 85, 15 margin
  • O. 91, 39 margin
  • O. 91, 39. 40 margin
  • W. 75, 20 margin
  • W. 75, 20. 19 margin
  • W. 75, 20. 19. 77, 61 margin
  • Can. 83, 34 margin
  • N. W. 79, 22 margin
  • W. 79, 32—35 margin
  • W. 76, 34 margin
  • Süd. 86, —9 und iſt das

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3. Gottes Wort ſoll rein gelehrt werden

3. Gottes Wort ſoll rein gelehrt werden. Jer. 23, 28: Wer mein Wort hat, der predige mein Wort recht. 2 Theſſ. 2, 15: Haltet an den Satzungen, die ihr ge⸗ lehrt ſeid. Joh. 8, 31. 32: bleibet an meiner Rede. Anm. a. Gott will nur rechtgläubige Kirchen, ſ. Kirche. Anm. b. Das Gebot, auf reine Lehre zu halten, liegt in den erſten Geboten eingeſchloſſen. Tit. 3. 8: Solches will ich, daß du feſt lehreſt. Anm. c. Die wahre Kirche dringt daher auf reine Sehre und fordert Unterwerfung unter Gottes Wort. Jeſ. 66, 2: der ſich fürchtet vor meinem Wort. Solche Unterwerfung iſt dem Chriſten keine Laſt, wohl aber dem Hochmut des natürlichen Menſchen, der ſich dagegen ſträubt. Anm. d. Auf reine Lehre legt man in dieſer in— differentiſtiſchen Zeit wenig Gewicht. Vielen Theologen und Laien iſt das Verſtändnis für reine Lehre abhanden gekommen. Selbſt der Ausdruck „reine Lehre“ kommt nur ſelten vor. Anm. e. Es hat Zeiten gegeben, wo die reine Lehre faſt ganz verdunkelt war. Mondfinſternis. Anm. f. Es iſt unmöglich, daß al hbe Kirchengemeinſchaften die reine Lehre haben, denn die einen behaupten das Gegenteil von dem, was die anderen lehren.

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4. Die lutheriſche Kirche hat die reine Lehre

4. Die lutheriſche Kirche hat die reine Lehre. Konk. 297, 10. In der reinen Lehre ſehen wir den Schmuck unſerer Kirche. Mit. 95, 55. Anm. a. Auch unſere Synode hält auf reine Lehre und hat es immer getan, obwohl wir darüber geſchmäht werden. L. W. 19, 233. 234. Anm. b. Wie hochbegnadigt ſind wir, daß wir das Wort Gottes rein haben! Paſtoren, Gemeinden, unſere Schulkinder werden darin unterrichtet. Auf Synoden und in kirchlichen Zeitſchriften wird die reine Lehre ge— trieben. Mit. 95, 56. 57. Anm. c. Das kann nicht jede Kirchengemeinſchaft, die ſich lutheriſch nennt, von ſich ſagen. Manche laſſen jeden Paſtor predigen, was er will. In ihren Zeit-ſchriften wird allerlei Wiſſenſchaft zur Schau geſtellt. Anm. d. „Reich an aller Lehre“ 1 Kor. 1, 5, das paßt auch auf uns. Anm. e. Wir kennen nicht bloß die reine Lehre, wir haben ſie auch erkannt und wiſſen aus Erfahrung, was für ein herrliches Gut uns anvertraut iſt. Anm. f. „Wir haben die reine Lehre.“ ſagen zwar alle Kirchengemeinſchaften, wir aber berufen uns auf die Schrift: Dein Wort iſt die Wahrheit. Wir haben die reine Lehre, weil wir bei Gottes Wort bleiben. Anm. g. Damit ſagen wir nicht, ö 1. daß jeder, der ſich zu unſerer Kirche hält, ein Chriſt ſei, 2. daß ſich nicht auch unter uns Irrtümer fin⸗ den mögen, aber es iſt keinem erlaubt, bei einem Irrtum zu bleiben. Anm. h. Die reine Lehre iſt uns durch Luther wiedergebracht worden. Die Reformation war ein Kampf um die reine Lehre. Wie viel Kampf und Blutvergießen hat es gekoſtet, daß die reine Lehre auf uns gekom— men iſt! Anm. i. Auch die Väter unſerer Synode mußten erſt durch viel Lehrkämpfe, bis das Kleinod der reinen Lehre errungen wurde. Wir genießen die Früchte der ſauren Arbeit unſerer Väter. Il. 92, 24. Joh. 4, 38: andere haben gearbeitet, und ihr ſeid in ihre Arbeit ge— kommen. Anm. k. Ein wahrer Lutheraner liebt die reine Lehre und hält darauf. Anm. I. Zur reinen Lehre, zur rechtgläubigen Kirche ſoll man ſich halten. Pſ. 26, 6—8: Ich halte mich, Herr, zu deinem Altar. Einwand a. Keine Gemeinſchaft ſoll ſagen, daß ſie die reine, volle Wahrheit habe, das ſei Mangel an De— mut, hoffärtiger Eigendünkel, miſſouriſche Anmaßung u. ſ. w. Wer bürgt uns dafür, daß wir wirklich recht haben? Quart. 1, 41. Abſolut reine Lehre ſei nir— gends zu finden. Wis. 98, 20. Man ſolle ſagen: ich denke, wir haben die reine Lehre, aber andere, die anders glauben, haben ſie auch. Luth. 2,. 12. — Dagegen: 1. Dann wären alle Apoſtel und Propheten hoch⸗ mütig geweſen. 2. Wir geſtehen zu, daß wir irren können, aber nicht, daß die Lehre, die wir auf Grund der Schrift führen, irrig ſein könne. 3. Dadurch macht man die Schrift zu einem zwei⸗ ö deutigen Buch. 4. Wenn die rechtgläubige Kirche ſich der reinen Lehre rühmt, gibt ſie nicht ſich, ſondern Gott die Ehre. Anm. Männer, die ſolchen Einwand bringen, werden immer Unionsmänner ſein. Einwand b. Wir hielten uns für unfehlbar. — Der Papſt iſt unfehlbar ohne oder wider Gottes Wort, wir aber, inſofern wir auf Gottes Wort ſtehen, wie es lau— tet. Einwand c. 1 Kor. 13, 9: unſer Wiſſen iſt Stück⸗ werk. Darum könne ſich niemand der reinen Lehre rüh⸗ men. — Aber der Apoſtel vergleicht unſer Wiſſen die⸗ ſer Zeit mit dem Wiſſen jener Zeit. Einwand d. Wir verdammen andere. — Nur ihre Irrlehre.

  • Konk. 297
  • Konk. 297, 10
  • Konk. 297, 10. I
  • Mit. 95, 55
  • L. W. 19, 233
  • L. W. 19, 233. 234
  • Mit. 95, 56
  • Mit. 95, 56. 57
  • Ma. 16, 251 margin
  • N. W. 76, 51 margin
  • Ka. 91, 9 margin
  • Ka. 91, 9. 10 margin
  • Il. 80, 13 margin
  • Il. 80, 13. 92, 18 margin
  • Proc. 91, 5 margin
  • Wis. Syn. 1902, 28 margin
  • Mit. 91, 16 margin
  • Il. 91, 21 margin
  • Luth. 43, 9 margin
  • Luth. 43, 9. 10 margin
  • Mich. 97, 33 margin
  • Luth. 56, 2 margin
  • Mit. 95, 56 margin
  • Ma. 5, 318 margin
  • Ma. 5, 318. 319 margin
  • Ma. 5, 318. 319. 11, 312 margin
  • Jo. 98, 14 margin
  • Wis. 1900, 9 margin
  • Wis. 1903. 43 margin
  • Wis. 1903. 43. II margin
  • Wis. 1903. 43. II. 89, 50 margin
  • Wis. 1903. 43. II. 89, 50. 51 margin
  • Wis. 1903. 43. II. 89, 50. 51. 92 margin
  • Wis. 1903. 43. II. 89, 50. 51. 92. 18 margin
  • Ka. 91, 4 margin
  • Ka. 91, 4. 5 margin
  • Il. 92, 24
  • Quart. 1, 41
  • Wis. 98, 20
  • Luth. 2,. 12 On the Distribution Formula: "Christ says: This is my body," etc. At the same time, a continuation of the "Answer to the Most Recent Defense of the Union."
  • Ka. 91, 10 margin
  • Ka. 91, 10. 11 margin
  • Ka. 91, 10. 11. II margin
  • Ka. 91, 10. 11. II. 97, 415 margin
  • Ma. 2,. 289—291 margin
  • Ma. 2,. 289—291. 5, 296 margin
  • Mich. 83, 11 margin
  • Luth. 32, 99 margin
  • Ma. 12, 316 margin
  • Luth. 41, 74 margin
  • Ma. 16, 251 margin
  • Syn. 88, 17 margin
  • Syn. 88, 17. 18 margin
  • Wis. 82, 42 margin
  • Wis. 82, 42. 98, 7 margin
  • Il. 92, 18 margin
  • Il. 92, 18. 77, 83 margin
  • Ka. 91, 5 margin
  • Ma. 15, 9 margin
  • Mit. 95, 55 margin
  • Mit. 95, 55. 91, 16 margin
  • Mit. 95, 55. 91, 16. 17 margin
  • W. 1901, 26 margin
  • Cal. 97, 19 margin
  • Allg. 60, 14 margin
  • N. W. 76. 51 margin
  • Ka. 91, 5 margin
  • Il. 77, 83 margin
  • Ma. 23, 272 margin
  • Ma. 15, 9 margin
  • Syn. 88, 18 margin
  • Syn. 88, 18. 19 margin
  • O. 98, 30 margin
  • Syn. 88, 19 margin
  • Syn. 88, 19. 20 margin
  • Ka. 98, 33 margin
  • Mit. 91, 17 margin

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5. —

5. Daß eine Gemeinde oder Kirche vor vielen anderen die reine Lehre hat, iſt nicht ihr Verdienſt, ſondern allein Gottes Gnade. 1 Kor. 1, 4. 5: die Gnade Gottes, die euch gegeben iſt. 1 Kor. 4, 7: empfangen. Luk. 8, 10: euch iſt's gegeben. Pſ. 68, 12: Der Herr gibt das Wort. Anm. a. Reine Lehre iſt nicht das Reſultat unſerer Arbeit. Niemand hat die reine Lehre gefunden, weil er ſie geſucht hat. Anm. b. Hier hilft kein menſchliches Wollen, Kön⸗ nen oder Tun. Anm. c. Aus eigener Vernunft kann der Menſch die Wahrheit nicht erkennen. 1 Kor. 2, 14. Konk. 601, 55. 589, 9. ö Anm. d. Wohl iſt die Schrift deutlich, aber doch ge— Pſ. 119, 18: Offne mir hören geöffnete Augen dazu. die Augen. Anm. e. Darum ſollen wir 1. uns nicht überheben; 2. uns dankbar beweiſen. 1 Kor. 1, 4. Laßt uns Gott danken, daß wir ſolche begnadige Men⸗ ſchen ſind und zur Kirche des reinen Wortes ge— hören, während in anderen Kirchen ſo mancher Irr— tum iſt; 3. die reine Lehre hochſchätzen. Tuſt du das? Luth. 44, 71. Anm. f. Mittel, zur reinen Wahrheit zu gelan— gen, ſind 1. Gebet. „Das hilf uns, lieber Vater im Him⸗ mel.“ 2. Studium der Schrift. Halte an mit Leſen.

  • Konk. 601
  • Konk. 601, 55
  • Konk. 601, 55. 589
  • Konk. 601, 55. 589, 9
  • Luth. 44, 71
  • L. W. 43, 99 margin
  • L. W. 43, 99. 100 margin
  • Wis. 1900, 10 margin
  • Wis. 1900, 10. 11 margin
  • Il. 92, 24 margin
  • Il. 92, 24. 25 margin
  • Mit. 95, 55 margin
  • Ka. 91, 11 margin
  • Allg. 60, 15 margin
  • Allg. 60, 15. 16 margin
  • Proc. 91, 6 margin
  • Luth. 21, 171 margin
  • Il. 97, 28 margin
  • Il. 97, 28. 15 margin
  • Il. 97, 28. 15. 16 margin
  • Wis. 1903, 43 margin
  • Luth. 21, 170 margin
  • Luth. 21, 170. 171 margin
  • Mich. 88, 10 margin
  • Süd. 86, 49 margin
  • Süd. 86, 49. 50 margin
  • L. W. 43, 97—99 margin
  • Allg. 60, 15 margin
  • Luth. 21. 172 margin
  • Luth. 21. 172. 43, 10 margin
  • Ka. 91, 12 margin
  • L. W. 43, 97 margin
  • L. W. 43, 97. 98 margin
  • Wis. 1900, 10 margin
  • Wis. 1900, 10. 11 margin
  • Jo. 94, 6 margin
  • Jo. 94, 6. 7 margin
  • Mit. 91. 41 margin
  • Mit. 91. 41. 42 margin
  • W. 98, 6 margin
  • Ka. 91. 12 margin
  • Ma. 16, 251 margin
  • Süd. 86, 49 margin
  • Süd. 86, 49. 50 margin
  • Mich. 88, 10 margin
  • Mich. 88, 10. 11 margin

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6. —

6. Welchem viel gegeben iſt, von dem wird man viel fordern. Wir tragen große Verantwortung. Gott wird einſt Rechenſchaft von ſeinen Haushaltern fordern. Da— rum haben wir die beſondere Pflicht, a. unſern Glauben durch einen gott⸗ ſeligen Wandel zu beweiſen. Luk. 12, 47: Der Knecht, der ſeines Herrn Willen weiß u. ſ. w.; Anm. a. Wir ſollen die Lehre nicht bloß mit dem Munde, ſondern mit der Tat bekennen. Die reine W. 74, 17. Das Le.⸗ Lehre muß auch Frucht bringen. ben muß mit der Lehre übereinſtimmen. Ka. 91, 18. Die Lehre von der Praxis gehört mit zur reinen Lehre. Syn. 96, 30. Wir ſollen uns nicht zufrieden geben, daß wir die reine Lehre haben, ſie ſoll nicht bloß auf Allg. die Kanzel, ſondern von da ins Herz und Leben. 60, 16. Anm. b. Wie oft dringt der Katechismus darauf! 1. Artikel: des alles ich ihm zu danken u. ſ. w. 2. Ar⸗ tikel: in ſeinem Reiche unter ihm lebe u. ſ. w. 1. Bitte: und wir auch heilig als die Kinder Gottes danach leben. Anm. c. Viele rühmen ſich der reinen Lehre, aber es fehlt Buße, Glaube, Frucht. Die erſte Liebe iſt verloren. Jo. 94, 15. Solche haben umſo größere Strafe zu erwarten. Jer. 7, 4. Röm. 2, 19. 20. (W. 74. 18. Jo. 88, 9); b. das Werk der Miſſion zu treiben, die reine Lehre auszubreiten. Man ſetzt das Licht auf einen Leuchter. Matth. 5, 14. 15. Wir ſollten viel mehr Eifer dran wenden, Us die Sekten.

  • W. 74, 17
  • Ka. 91, 18
  • Syn. 96, 30
  • Ka. 91, 12 margin
  • Ka. 91, 12. 18 margin
  • Il. 80, 15 margin
  • W. 95, 25 margin
  • Ka. 91, 16 margin
  • Ka. 91, 16. 17 margin
  • Luth. 4, 105 margin
  • Syn. 75, 7 margin
  • Luth. 56, 1 margin
  • Luth. 56, 1. 2 margin
  • W. 74, 20 margin
  • Stöckh. A. T. 209 margin
  • Jo. 94, 15
  • W. 74. 18
  • Jo. 88, 9
  • W. 74, 21 margin
  • Cal. 89, 44 margin
  • Ka. 91, 14 margin
  • Ka. 91, 14. 15 margin

vol b, printed page 871–872 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0952

7. Die reine Lehre ſollen wir bewahren und erhalten

7. Die reine Lehre ſollen wir bewahren und erhalten. Ap. 2, 42: Sie blieben aber beſtändig in der Apoſtel Lehre. (Ma. 25, 77. 78. Wis. Syn. 1902, 30.) Joh. 8, 31: So ihr bleiben werdet an meiner Rede u. ſ. w. (Can. 94, 26. Mich. 83, 9.) 2 Theſſ. 2, 15: haltet an den Satzungen, die ihr gelehrt ſeid. (Neb. 1903, 19.7 1 Tim. 4, 16: Habe acht auf die Lehre u. ſ. w. (Syn. 72, 8.) 1 Tim. 6, 20: bewahre, was dir vertrauet iſt. (Mich. 1903, 6. 7.) Off. 3, 11: Halte, was du haſt. zPPFPFF ....TRTTRTTTTTTTT (Walth. L. L. 37. Walth. Epi. 348. Neb. 89, 46. 47. Ka. 91, 14.) 2 Tim. 3, 14: Du aber bleibe in dem, was du gelernet haſt. 1 Tim. 6, 14: Halte an dem Vorbild der heilſamen Worte. Phil. 2, 16. 1 Joh. 2, 24. Off. 2, 25. 3, 3. Matth. 28, 20. Anm. a. Wir ſollen keinen Tüttel von der reinen Lehre weichen. Matth. 5, 18. 19. Beiſpiel von Sorgfalt für Erhaltung der reinen Lehre. Luth. 24, 133. Walthers Feſtigkeit in der Lehre Mich. 88, 10. Anm. b. Die Mahnung iſt gerade in unſerer Zeit HU9 Wir werden oft in Verſuchung geraten nachzuge⸗ en. Anm. c. Wir ſollen die reine Lehre auf unſere Nachkommen fortpflanzen. 1 Moſ. 18. 19. 5 Moſ. 6, 6—9. — Das kann nur geſchehen, wenn wir rechtgläubige Lehranſtalten gründen und erhalten. Anm. d. Die reine Lehre bewahren geſchieht im Glauben. Das kann nur einer, in dem der Heilige Geiſt wohnt. Es handelt ſich nicht darum, beſtimmte Formeln aufzuſagen. Anm. e. Wollen wir die reine Lehre bewahren, ſo muß jeder einzelne Chriſt Hand ans Werk legen: Vater, Mutter, Lehrer, Prediger, Profeſſor. Wenn die Einzelnen bewahren, was ſie haben, ſo verliert auch die Kirche die Krone nicht. Anm. f. Dazu gehört, daß wir 1. Lehrverhandlungen auf Konferenzen und Sy⸗ noden treiben; 2. fleißig um Erhaltung der reinen Lehre bit⸗ ten. Lied 165, 2: 3. anhalten mit Leſen und Studieren: 4. dem ÄArgernis im Leben ſteuern, denn loſes Leben macht loſe Lehre.

  • Ma. 25, 77
  • Ma. 25, 77. 78
  • Wis. Syn. 1902, 30
  • Can. 94, 26
  • Mich. 83, 9
  • Neb. 1903, 19
  • Neb. 1903, 19.7
  • Neb. 1903, 19.7 1
  • Syn. 72, 8
  • Mich. 1903, 6
  • Mich. 1903, 6. 7
  • Walth. L. L. 37
  • Walth. Epi. 348
  • Neb. 89, 46
  • Neb. 89, 46. 47
  • Ka. 91, 14
  • Luth. 24, 133
  • Mich. 88, 10
  • Lied 165, 2
  • Mich. 97, 31 margin
  • L. W. 19, 10 margin
  • L. W. 19, 10. 11 margin
  • Mit. 95, 57 margin
  • Mit. 95, 57. 58 margin
  • Mit. 95, 57. 58. 91, 42 margin
  • Mit. 95, 57. 58. 91, 42. 43 margin
  • Mit. 95, 57. 58. 91, 42. 43. 70, 18 margin
  • Mit. 95, 57. 58. 91, 42. 43. 70, 18. 19 margin
  • Luth. 21, 172 margin
  • Luth. 21, 172. 173 margin
  • Luth. 21, 172. 173. 56, 1 margin
  • Luth. 21, 172. 173. 56, 1. 44, 3 margin
  • Ma. 16, 251 margin
  • Süd. 98, 8 margin
  • Jo. 88, 8 margin
  • Neb. 89, 46 margin
  • Il. 97, 75 margin
  • Il. 97, 75. 76 margin
  • Brun 35 margin
  • Brun 35. 36 margin
  • W. 67, 12 margin
  • Mit. 91, 45 margin
  • Mit. 91, 45. 8 margin
  • Wis. 89, 22 margin
  • O. 1901, 73 margin
  • Mit. 95, 58 margin
  • Ma. 10, 12 margin
  • Ma. 10, 12. 13 margin
  • L. W. 43, 21 margin
  • Luth. 44, 11 margin
  • Luth. 44, 11. 12 margin
  • Luth. 43, 170 margin
  • Luth. 44, 12 margin

vol b, printed page 872 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0953

8. —

8. Für Reinheit der Lehre ſoll ſorgen a. der Paſtor. Ihm iſt es inſonderheit geboten. Mal. 2. 7: Des Prieſters Lippen ſollen die Lehre be— wahren. Jer. 23, 28: Wer mein Wort hat, der predige mein Wort trecht. Jer. 1, 7: Du ſollſt predigen, was ich Ddich heiße. Matth. 28, 20: Lehret ſie halten alles, was ich euch befohlen habe. Anm. a. Auf der Kanzel ſoll nichts gepredigt wer⸗ den als das reine Wort Gottes. Jeder Prediger ſoll ſagen können: Was ich euch gepredigt habe, iſt göttliche Wahrheit. Anm. b. Der Paſtor ſoll, wenn er von der Kanzel ſteigt, nicht die 5. Bitte beten; b. die Gemeinde. Matth. 7, 15. Gemeinden, die auf reine Lehre achten, werden gelobt Röm. 6, 17, die anderen aber ſcharf getadelt. Gal. 1, 6; c. die Synode. Erhaltung der reinen Lehre iſt ihr wichtigſtes Geſchäft. Mag eine Synode noch ſo vor⸗ trefflich verfaßt ſein, blühende Anſtalten haben, ohne reine Lehre iſt ſie ein Leib ohne Seele. Anm. Wir ſollen die reine Lehre pflegen in Haus, Kirche, Schule, Synodalverſammlungen.

  • Wis 82. 20 margin
  • Wis 82. 20. 48 margin
  • Wis 82. 20. 48. 45 margin
  • Can. 94, 6 margin
  • Syn. 88, 18 margin
  • Can. 94, 6 margin
  • Luth. 44, 111 margin
  • Luth. 44, 111. 4, 8 margin
  • Bra. 1905, 76 margin
  • Min. 86, 39 margin
  • Mit. 98, 19 margin
  • Mit. 98, 19. 22 margin
  • Luth. 21, 169 margin
  • Luth. 21, 169. 17 margin
  • Ka. 91, 14 margin
  • Mag eine Synode noch ſo
  • W. 74,

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9. Kampf um die reine Lehre

9. Kampf um die reine Lehre. Das Kleinod kann man nur ſo beſitzen, daß man kämpft gegen alle, die es — 0 wollen. Dieſer Kampf iſt nötig und unabwend⸗ ar, Judä 3: Kämpfet a. weil Gottihn fordert. ob dem Glauben. Phil. 1, 27: kämpfet für den Glauben des Evangelii. Anm. a. Weil der Kampf von Gott geboten iſt, da— rum kann er auch nicht ohne Segen ſein. Die Sorge für den Ausgang dieſes Kampfes ſoll man Gott überlaſſen. Anm. b. Reine Lehre iſt kein Mittelding, das man feſthalten oder fahren laſſen könnte; b. weil die Lehrenicht unſer, ſondern Gottes iſt. Von dem uns anvertrauten Gut dürfen wir nichts veruntreuen. Der ungerechte Haushalter. Joh. 7, 16: Meine Lehre iſt nicht mein, ſondern des, der mich geſandt hat. 1 Kor. 11, 23: Ich habe es von dem Herrn empfangen: c. weil der Verluſt der reinen Lehre das größte Übel in der Welt iſt. Es handelt ſich um unſere Seligkeit. Anm. a. Wenn jemand dir Gold zu entreißen ſucht, würdeſt du es dir ruhig gefallen laſſen? Kämpft man ſchon um das Irdiſche oft bis aufs Blut, wie viel mehr ſollte man kämpfen um Gottes Wort! Ma. 2, 327. Was muß der Geber einer teuren Gabe von uns denken, wenn wir ſie leichtfertig preisgeben? Wis. 98, 35. Anm. b. Kampf um die reine Lehre ſchließt den Kampf um das lutheriſche Bekenntnis in ſich. Anm. c. Wir müſſen Das iſt unſer Chri⸗ 1. die reine Lehre bezeugen. daß ich die Wahrheit ſtenberuf. Joh. 18, 37: zeugen ſoll; 2. jeden Artikel der Wahrheit gegen die Irrlehrer behaupten; 3. alle falſche Lehre meiden. Reine Lehre wird durch Kanzelgemeinſchaft mit Irrlehrern ausgerot⸗ tet. Anm. d. Für die reine Lehre müſſen wir eintreten. auch wenn wir darüber Verfolgung leiden müſſen. Einwand. Das erzeugt Zwieſpalt, Unfriede. — Die Erfahrung in unſerer Synode beweiſt das Gegenteil. Andere Einwände ſ. unter Kampf gegen falſche Lehre.

  • Ma. 2, 327
  • Wis. 98, 35
  • Mit. 97, 8 margin
  • Jo. 94, 7 margin
  • Wis. 1902, 34 margin
  • Cal. 97, 10 margin
  • Cal. 97, 10. 11 margin
  • Ma. 2, 297 margin
  • Walth. Epi. 469 margin
  • Walth. Epi. 469. 97 margin
  • Walth. Epi. 469. 97, 11 margin
  • Luth. 10, 1 margin
  • L. W. 19, 39 margin
  • Can. 94, 5 margin
  • Can. 94, 5. 6 margin
  • Mich. 97, 30 margin
  • Walth. Epi. 466 margin
  • Ma. 2, 292 margin
  • Ma. 2, 292. 293 margin
  • Cal. 97, 11 margin
  • N. W. 80, 42 margin
  • Luth. 2, 64 True Love. margin
  • Cal. 97, 11 margin
  • Wis. Syn. 1902, 34 margin
  • Ka. 1900, 28 margin
  • Ka. 1900, 28. 29 margin
  • Syn. 76, 16 margin
  • Wis. Syn. 1902, 30 margin
  • Wis. 98, 23 margin
  • Wis. 98, 23. 24 margin
  • O. 85, 29 margin
  • Ma. 26, 141 margin
  • Can. 85, 45 margin
  • Wis. 98, 23 margin
  • Mit. 95, 59 margin

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10. Der Verluſt der reinen Lehre

10. Der Verluſt der reinen Lehre. Die reine Lehre kann denen, die ſie haben, wieder verloren gehen. Sie kann auslöſchen wie ein Licht. — Wie bald hatten ſich die galatiſchen Gemeinden abwenden laſſen auf ein ander Evangelium! Ka. 1900, 17—23. Woran liegt das? a. Nicht an Gott, als ob er ihnen die reine Lehre nicht für immer gönnte. Anm. Erſt wenn die Menſchen die Gnade Gottes ver ⸗ achten, bricht Gottes Strafgericht herein. Lied 279, 3: denn Gott will für die Füll ſeiner Gnadengaben offne Augen haben. b. Allein an dem Menſchen, an der natürlichen Feindſchaft gegen die göttliche Wahrheit. Anm. a. Kann ein Menſch nichts tun, daß er zur Erkenntnis der reinen Lehre kommt, ſo kann er doch viel tun, daß ſie ihm wieder verloren geht. Die Macht. die reine Lehre von ſich zu ſtoßen, bleibt dem Menſchen, auch wenn er ein Chriſt iſt. Anm. b. Wie es mit einzelnen Menſchen geht, ſo auch mit ganzen Gemeinden. Fängt eine Gemeinde an, ſich den Vergnügungen der Welt zu ergeben, die Kirchenzucht zu unterlaſſen, ſo wird auch dem Prediger immer mehr zugemutet, ſeine Lehre den Verhältniſſen gemäß einzurichten. Anm. c. Wohin iſt mancher Lehrer, der nicht wachſam war, gekommen? Kahnis, Delitzſch. Anm. d. Die Gefahr, die reine Lehre zu verlieren. iſt aroß. 1 Kor. 10, 12: Wer ſich läſſet dünken u. ſ. w. Die Gefahr kommt von 1. außen durch falſche Lehrer. Welche Ver⸗ wirrung haben falſche Lehrer in den erſten Jahr— hunderten, ferner zur Zeit der Reformation ange⸗ richtet! Eine Gemeinde, die da meint, es habe keine Not, wird bald bezaubert werden; 2. innen. Sattheit, Überdruß. Geringſchätz— ung. 4 Moſ. 21, 5: Unſere Seele ekelt über dieſer loſen Speiſe. Die größte Gefahr iſt der Undank. Luth. 44, 3. Anm. e. Die Geſchichte zeigt, daß das reine Evangelium ſelten länger als ein Menſchengedenken rein ge— blieben iſt an einem Ort. Ein fahrender Platzregen: ihr dürft nicht denken, daß ihr ihn ewig haben werdet. Luth. 39, 17. — Darum kaufet, dieweil der Markt vor der Tiir iſt. Luth. 21, 173. Allg. 60, 18. Anm. f. Verlieren wir die reine Lehre, ſo verlieren wir mehr als irdiſche Güter, die Seligkeit. Evangelium verloren, alles verloren. Es wäre beſſer, wir wären im Heidentum geblieben. 2 Petr. 2, 21. Neb. 89, 47. — Warnung vor Abfall. Ka. 1900, 23. Anm. g. In welche Verzweiflung kann ein Menſch kommen, wenn er die reine Lehre verleugnet! Anm. h. Was ſollen wir tun, daß dies Unglück nicht Uüber uns komme? Wir ſollen 1. die große Gnade, die uns zuteil geworden iſt, erkennen, alle Lehre nach Gottes Wort prüfen, vor allem die Lehre von der Rechtfertigung feſthalten. Wer darin recht ſteht, wird nicht ſo leicht in andern Lehren irren, wer aber in der Rechtfertigung irrt, iſt verloren. Ka. 1900, 15. 16; 2. uns nicht bloß mit dem Haben der reinen Lehre begnügen, ſondern ſie von Herzen annehmen; 3. uns hüten vor Lauheit, Sicherheit, Gleichgil— tigkeit und Undank; 4. uns ermuntern laſſen, den Kampf um die reine Lehre nicht aufzugeben. Anm. i. Wie wird es mit der reinen Lehre unter uns in Zukunft werden? Da hilft kein Synodalbeſchluß. Wir müſſen bitten: Lied 165, 2. 169, 1. Unſere Nach⸗ kommen werden die reine Lehre liederlich vergeſſen und verachten. Wis. 89, 24. Luth. 32, 99.

  • Ka. 1900, 17—23
  • Lied 279, 3
  • Luth. 44, 3
  • Luth. 39, 17
  • L. W. 43, 97 margin
  • Luth. 39, 17 margin
  • Luth. 39, 17. 18 margin
  • Luth. 39, 17. 18. 44, 3 margin
  • Luth. 21. 172 margin
  • Luth. 21. 172. 173 margin
  • L. W. 43, 102 margin
  • L. W. 43, 102. 103 margin
  • L. W. 43, 102 margin
  • L. W. 43, 102. 103 margin
  • L. W. 43, 104 margin
  • L. W. 43, 104. 105 margin
  • Luth. 39, 17 margin
  • Luth. 39, 17. 18 margin
  • Mich. 97, 33 margin
  • Mit. 98, 18 margin
  • Mit. 98, 18. 19 margin
  • Mich. 97, 35 margin
  • Luth. 39, 18 margin
  • Ka. 91, 13 margin
  • Ka. 91, 13. 14 margin
  • Wis. Syn. 1902, 34 margin
  • Wis. Syn. 1902, 34. 35 margin
  • Syn. 1908, 29 margin
  • Stöckh. A. T. 365 margin
  • Luth. 21, 173
  • Allg. 60, 18
  • Neb. 89, 47
  • Ka. 1900, 23
  • Ka. 1900, 15
  • Ka. 1900, 15. 16
  • Ka. 1900, 15. 16; 2
  • Lied 165, 2
  • Lied 165, 2. 169, 1
  • Wis. 89, 24
  • Luth. 32, 99
  • Walth. Epi. 467 margin
  • Walth. Epi. 467. 468 margin
  • Wis. 89, 13 margin
  • Ma. 2, 294 margin
  • Ma. 2, 294. 295 margin
  • Luth. 10, 30 margin
  • Luth. 39, 18 margin
  • Luth. 39, 18. 19 margin
  • Ma. 19, 251 margin
  • Ma. 19, 251. 252 margin
  • Il. 97, 20 margin
  • Wis. Syn. 1902, 36 margin
  • Cal. 97, 59 margin
  • Cal. 97, 59. 60 margin

vol b, printed page 874–875 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0955

—

bleibt. Sie achten auf die von beiden Seiten angefüs:ten Sprüche, ob ſie paſſen oder nicht. e. Wie Chriſten ihren Paſtor prüfen, ſo auch andersgläubige Paſtoren, ihre Schriften, ihre Predigten. Anm. a. Zur Prüfung Andersgläubiger gehört, doc man die Lehrunterſchiede tennt. Anm. b. „Prüfet alles“ heißt aber nicht: leſet allez. höret alles, was die Gegner reden und ſchreiben. M ſoll dieſe Worte nicht für ſein Herumſchwärmen in anderen Kirchengemeinſchaften mißbrauchen.

  • S. Dak. 1907, 7 margin
  • Luth. 40, 156 margin
  • Luth. 40, 156. 37, 95 margin
  • Can. 85, 8 margin
  • Il. 98, 91 margin

vol b, printed page 878 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0959

4. —

4. Was iſt nötig, um ſolche Prüfung anſtellen zu kesnen? Rechte Ertenntnis der Lehre und fleißiges Stu— dium der Schrift. Pl. 119, 104: Dein Wort macht nung klug. Der Richter muß das Geſetzbuch kennen. Anm. a. Wer die Bibel nicht lieſt und nicht zur Kirche geht, kann ſchwerlich über Lehre urteilen. Ber kein Latein verſteht, tann ſich kein Urteil über eine 14teiniſche Rede erlauben. Anm. b. Woher ſollen urteilsfähige Gemeindeglieder kommen? Wir müſſen auf gute Schulen und Konfirmandenunterricht halten.

  • Ma. 4, 218 margin
  • Mag. 8. 103 margin
  • Walth. Ev. 259 margin
  • Luth. 40, 169 margin
  • Luth. 40, 169. 170 margin
  • Neb. 89, 49 margin
  • Neb. 89, 49. 50 margin
  • Jo. 83, 47 margin
  • Il. 89, 69 margin
  • Il. 89, 69. 70 margin
  • Jo. 80, 76 margin

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5. —

5. Einwände. a. Wer kann alle Gemeinſchaften prüfen? — Das z. gar nicht nötig. Du mußt aber die Gemeinſchaft prü— fen, wo du Glied ſein willſt. b. Die Pfarrer ſind ſelbſt nicht einig, wie ſollen witr wiſſen, was recht oder unrecht iſt? c. Das Volk iſt ungebildet. Bellarmin. d. Ich bin ſo ſchwach in der Erkenntnis. — Deinen Katechismus haſt du doch gelernt. e. Wir Glieder der lutheriſchen Kirche brauchen uns nicht vorzuſehen, uns wird ja die reine Lehre gepredigt. — Man fahre nur ſo fort in ſolcher Sicherhen und die reine Lehre wird bald verloren ſein.

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6. —

6. Antitheſe. a. Papiſten. Die Auslegung des unfehlbaren Parſtes und der Biſchöfe müſſen die Laien ohne Prüfung annehmen. Niemand darf den Papſt tadeln. Il. 98. 92 Konk. 338, 49—-51. 336, 40. — Es iſt auch gar nicht nõ tig, daß die Laien etwas davon verſtehen. Konk. 249. 2. 3. (Köhlerglaube. W. 83, 58. Walth. rechte Geſt. 3 9 b. Grabau. Gemeindeglieder haben nicht das Rech über ihres Predigers Lehre zu urteilen, höchſtens für ſich ſelbſt. Gehorchet euren Lehrern. W. 83, 56. 57. c. Jowaſynode. Die Synode bildet das höchſte Ge⸗ richt. d. Die Landeskirche. Das Konſiſtorium urteilt. e. Romaniſierende Lutheraner. Wohl hat die Kitchdie Macht zu prüfen, aber nicht die einzelnen Chriſten. Anm. a. Manche Synoden geben Laien kein Stimmrecht auf Synodalverſammlungen in Lehrſachen. Anm. b. Viele halten das Prüfen von Laien für bodenloſe Anmaßung.

  • Il. 98. 92
  • Konk. 338
  • Konk. 338, 49
  • Konk. 249
  • Konk. 249. 2
  • Konk. 249. 2. 3
  • W. 83, 58
  • W. 83, 56
  • W. 83, 56. 57
  • W. 1901, 51 margin
  • W. 1901, 51. 52 margin
  • Jo. 88. 15 margin
  • Jo. 88. 15. 46 margin
  • Il. 89, 66 margin
  • Günth. 346 margin
  • W. 83, 56 margin
  • Luth. 40, 115 margin
  • Mit. 75, 66 margin
  • Jo. 83, 46 margin
  • Can. 94, 48 margin
  • Il. 98, 42 margin
  • Luth. 40, 156 margin
  • Ka. 88, 18 margin
  • Jo. 83, 47 margin
  • Jo. 83, 46 margin
  • W. 83, 56 margin
  • Bra. 1905, 63 margin
  • Süd. 91, 30 margin
  • Süd. 91, 30. 31 margin

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