Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 4, Nummer 1 › Seite 8
Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1847-09-08, Seite 8
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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Lehre. — Reine Lehre 8 · Unterricht
mit der Vernunft einhellig ſtimmen, werden von
der Vernunft leicht und ohne Zweifel angenom⸗
men. Z. B. Mahomet verheißt denen, die ſein
Geſetz halten, in dieſem Leben zeitliche Ehre, Gut
und Gewalt, nach dieſem Leben aber leibliche
Wollüſte. Solches nimmt die Vernunft leichtlich
an, und gläubet es in Sicherheit. So hat vor
der Vernunft auch das einen Schein, ſo der Pabſt
erdacht hat und vorgibt, nemlich, das Verdienſt
und Fürbitte der Heiligen, Vermögen und Kraft
guter Werke, welches alles der Vernunft angenehm
iſt und gefället; denn ſie iſt eitel und hat darum
Luſt zur Lügen, das iſt, zu eignem Lob und Ruhm
ihrer Tugenden, höret gern, daß man ihr ſagt, ſie
könne mit ihren Werken die Seligkeit verdienen,
das Geſetz erfüllen und die Gerechtigkeit über⸗
kommen.“ Darum fallen auch jetzt ſo viele dem
Methodismus zu; durch deſſen Laufen, Rennen,
Machen, Arbeiten, Mühe und Plage getraut ſich
der natürliche Menſch eher ſelig zu werden, als
durch den Glauben allein.) Luther über
1 Moſ. 12, 4.
—2*•——iĩß—
„Wer den Sohn nicht ehret, der ehret den
Vater nicht, der ihn geſandt hat.“
Joh. 5, 23.
Ums Jahr 395 lebte ein Biſchof Namens
Amphilochius zu Iconium in Kleinaſien,
der mit einem redlichen, aufrichtigen Herzen zu⸗
gleich ein unermüdetes Studium der heiligen
Schrift und einen großen Eifer für die Wahrheit
verband. Er war ein entſchiedener Vertheidiger
des Nicäniſchen Glaubens und ein gefürchteter
Feind der Arianer, jener Ketzer, die Chriſti Gott⸗
heit leugneten. Dieſer Amphilochius wendete ſich
einſtmals an den Kaiſer Theodoſius, bei dem
er auch wegen ſeines hohen Alters in großem
Anſehen ſtand, mit der Bitte: Der Kaiſer möchte
doch die Arianer allenthalben ihrer Aemter ent⸗
ſetzen und vertreiben. Allein der Kaiſer willigte
in dieſe Bitte nicht, weil ſie ihn zu hart dünkte.
Darauf ſann Amphilochius auf eine gute Gelegen⸗
heit, den Kaiſer zu einer andern Ueberzeugung zu
bringen. Er begab ſich mit andern Biſchöfen in
den kaiſerlichen Palaſt, wo nebſt dem Kaiſer auch
ſein Sohn Arcadius gegenwärtig war, den der
Vater kürzlich zum Mitregenten ernannt hatte.
Nun erwies zwar Amphilochius dem Theodoſius
die Ehrenbezeigungen, die dem Kaiſer zukamen,
aber den Sohn desſelben ließ er gänzlich un⸗
beachtet. Theodoſius, in der Meinung, der Bi⸗
ſchof thue dies aus Vergeſſenheit, erinnerte den⸗
ſelben, doch auch ſeinem Sohne, dem Arcadius,
die ſchuldige Reverenz zu bezeigen. Amphilochius
antwortete, es ſei genug, daß er ihm, dem Theo⸗
doſius, Ehre erwieſen hätte. Hierüber ward der
Kaiſer aufgebracht, und legte es für eine Be⸗
ſchimpfung ſeines Sohnes aus; zugleich gab er
Befehl, den Amphilochius mit Schimpf und
Schande aus dem Hofe zu jagen. Aber eben
jetzt war der Biſchof zum Ziel ſeines Plans ge⸗
kommen. Er ſagte dem Theodoſius frei ins An⸗
geſicht: „So trägſt du alſo, Kaiſer, die Ver⸗
achtung deines Sohnes mit höchſtem Unwillen?
8
Nun bitte ich dich zu bedenken, daß auch Gott
diejenigen haſſe, welche läſterlicher Weiſe ſeinem
eingebornen Sohne die Ehre nehmen, und daß er
heftig auf die zürne, welche ſich als Undankbare
und Verächter gegen denſelben ſeinen Sohn ver⸗
halten.“ Der Kaiſer bewunderte die Freimüthig⸗
keit des greiſen Biſchofs, und ließ ſogleich einen
Befehl ausgehen, daß die Arianer aus den Städ⸗
ten vertrieben werden ſollen. Den Amphilochius
aber bat er um Verzeihung, und bekannte, daß der⸗
ſelbe recht und wahr geſprochen habe. Sch.
Wer nicht arbeitet, ſoll auch nicht eſſen.
2 Theſſ. 3, 10.
Ein fremder Bruder kam zu dem Altvater Sil⸗
vanus auf dem Berge Sinai, und da er ſah, daß
die Brüder arbeiteten, ſo ſagte er: „Warum wir⸗
ket ihr Speiſe, die vergänglich iſt? Maria hat
das beſte Theil erwählet.“ — Hierauf ſagte Sil⸗
vanus zu ſeinem Schüler Zacharias: „Gieb ihm
ein Buch, daß er leſen könne, und weiſe ihm eine
durchaus leere Zelle zum Aufenthalte an.“ — Als
es nun drei Uhr Nachmittags war, ſah ſich der
Fremdling nach dem Wege um, ob etwa der Alt⸗
vater komme und ihn zum Eſſen rufe? Aber die
Eſſenszeit ging vorüber, und er kam nicht. Da
hielt es der Fremdling nicht länger in ſeiner Zelle
aus, ſondern begab ſich zu dem Abte und fragte
ihn: „Vater, haben denn die Brüder heute nicht
gegeſſen? — „Wohl haben ſie“, ſagte der Abt.—
„Du haſt mich ja nicht rufen laſſen!“ — „Das
ſollte Dich nicht befremden, — erwiederte der Abt,
— Du biſt ja ein geiſtiger Menſch und haſt dieſe
leibliche Speiſe nicht mehr nöthig, deren wir
fleiſchliche Menſchen noch bedürfen; darum arbeiten
wir aber auch. Doch Du, der Du das beſſere
Theil erwählt haſt, wirſt, ohne ſolch irdiſche Speiſe
zu Dir zu nehmen, Dich den ganzen Tag mit
Leſen vergnügen können.“ — Da der Fremdling
das gehört hatte, ging er in ſich und ſagte: „Ver⸗
zeihe mir, Vater!“ — der hierauf erwiederte:
„Alſo ſieheſt Du nun ein, wie die Martha der
Maria nöthig iſt.“
Irret euch nicht, Gott läßt ſich nicht
ſpotten!
Ein Mann, Namens Pietſch, lebte mit ſeinem
erwachſenen Sohn in den Laſtern des Saufens
und Spielens, und alle Warnungen des Predi⸗
gers waren vergebens. Einſt meldete ſich gedachter
Mann zum heiligen Abendmahl. Prediger Lei⸗
tenberger ermahnt ihn noch einmal ſehr ernſt⸗
lich. Eben iſt Dr. Paul Anton bei ihm zum
Beſuch. „Pietſch!“ — ſagte Dr. Anton — „wie
ich höre, ſeid ihr ſehr oft gewarnt worden, und
immer vergebens; irret euch nicht, Gott läßt ſich
nicht ſpotten. Es iſt mir, als würdet ihr das
letzte Mal gewarnt.“ — Pietſch verſprach alles,
ging zum heiligen Abendmahle, und fing mit
ſeinem Sohne noch denſelben Tag das alte Leben
an, und zwar bis in die Nacht. Den andern
Tag kommt der Sohn zum Prediger, und bittet
ihn, ſeinen Vater zu beſuchen, er wäre krank, und
es ſei recht was ſonderbares mit ihm. Der Pre⸗
diger findet ihn, als er hinein kommt, im Bette
ſitzend. Er erkundigt ſich nach den Umſtänden
ſeiner Krankheit; Pietſch beantwortete alle Fragen
richtig. Der Prediger fing hierauf an: „Wenn
es nun aber hieße: Beſtelle dein Haus, denn du
mußt ſterben“? — Bei dieſen Worten ſank der
Kranke um, und ſchlief. Der Prediger erſchrak;
der Sohn zankte auf den Vater und richtete ihn
in die Höhe; ſo wie aber der Prediger wieder das
erſte geiſtliche Wort redete, ſank er wieder um und
ſchlief. Er ward wieder aufgerichtet, und weinte.
„Herr Paſtor“, ſagte er, „ich kann nicht anders;
ſo wie Sie anfangen zu reden, kommt mirs wie
der Blitz, ich muß ſchlafen.“ Der Prediger ver⸗
ſuchte es und redete mit ihm von wirthſchaftlichen
Dingen; dieß alles beantwortete er richtig; aber
beim erſten Wort ans Herz ſchlief er, und ſtarb
auch, leider! — dieſelbe Nacht ſo dahin.
Getroſſen.
Während des Reichstags zu Augsburg 1530
hatte der Weihbiſchof von Würzburg, Namens
Marius, in einer Zuſammenkunft öfters wieder⸗
holt, „er wolle bei der Mutter bleiben“. Unter
der Mutter verſtand er nemlich des Pabſtes
Kirche. Darauf ſagte einmal der fromme Bren⸗
tius: „Ei! lieber Herr, Ihr müßt doch des Vaters,
des lieben Gottes, daneben auch nicht vergeſſen.“
Das war getroffen. — Die Papiſten bleiben bei
ihrer Mutter, aber nicht bei dem rechten Vater,
dem lieben Gott und ſeinem heiligen Worte. —
Der Weihbiſchof wollte aus der Haut fahren.
(Spalatin's Annalen der Reformation).
LeDie Prediger des Fort Wayne⸗Conferenz⸗Diſtricts
der ev.-lurheriſchen Synode von Miſſouri, Ohio u. a. St.
verſammeln ſich zur Abhaltung einer zweitägigen Conferenz
am 21. September Abends in Fort Wayne.
Erhalten als Beitrag zum Kirchenbau der deutſchen luthe⸗
riſchen Gemeinde in Danbury, Ottawa Co., O., durch die
Herrn PP. A. Crämer von deſſen Gemeinde in Franken⸗
mut, Mich., $6.00, W. Richmann von deſſen Gemeinde
in Fairfield Co., O., $8.00, nemlich von der Jacobus⸗
Gemeinde $2.75, Petri⸗Gemeinde PI. 25, und Johannis⸗
Gemeinde $1.00. Welches mit herzlichem Dank beſcheinigt
J. Trautmann, luth. Paſtor.
Empfangen.
1. für das lutheriſche Seminar zu Fort Wayne von
Herrn P. Wyneken in Baltimore und ſeiner Ge⸗
meinde $35.00.
2. für die verwittwete Frau Paſtorin Burger:
a. von einigen Mitgliedern der lutheriſchen Gemeinde
zu St. Louis $31.00
b. von Hrn. P. Keyl, Frohna, Perry Co., Mo. 1.00
e. „ „ Lochner, Collinsville, Ills.. 1.00
d. „ „ Biewend, Georgetown, D. C. 3.25
e. „ „ Wyneken, Baltimore 1.75
f. von einem Ungen. bei Watertown, Wis.. 2.00
$40.00
Im Namen der Empfängerin dankt auf das herzlichſte
und wünſcht den liebreichen Gebern den Segen des HErrn
Fort Wayne, den 4. Auguſt 1847.
W. Sihler, luth. Paſtor.
Erhalten für die lutheriſche Heidenmiſſion am
Fluſſe Cass, Mich., von S. Günther 50 Cents, P. Löber
ditto, Lehrer Nitzſchke 25 Cents, P. Wier $5.00.
Bezahlt.
2. Hälfte des 3. Jahrg. die HH. J. F. Binder, (3 Ex.),
J. und Ch. Horn, F. Hoffmann, P. Franke.
3. Jahrg. die HH. Ph. H. Anſchütz, H. Bardonner, H.
Bruns, P. Böhm, H. Faulſtich, J. und H. Helferich,
L. Mayer, W. Rösner, Trier, P. Wolf.
1. Hälfte des 4. Jahrg. die HH. J. F. Binder, F. Hoff⸗
mann.
4. Jahrg. die H. P. Böhm, H. Ehlers, P Franke, P.
Fürbringer, Holle, J. und Ch. Horn, C. Grünkel,
C. Warmbruch, P. Wolf, P. Wagenhals, P. Streck⸗
fuß, Redel und H. Hermann.
Gedruckt bei Arthur Olshauſen,
Herausgeber des Anzeiger des Weſtens.
English translation AI translation
agree with reason, are readily and unhesitatingly accepted by reason. For example, Mohammed promises those who keep his law, in this life, temporal honor, goods, and power, and after this life, bodily pleasures. Reason accepts such things readily, and believes them without misgiving. So too, that which the Pope has devised and puts forward has an appearance before reason — namely, the merit and intercession of the saints, and the power and efficacy of good works — all of which is agreeable and pleasing to reason; for reason is vain, and therefore has a liking for lies, that is, for its own praise and the glory of its own virtues; it gladly hears itself told that it can, by its works, merit blessedness, fulfill the law, and obtain righteousness." This is why so many now fall for Methodism as well; through its running, racing, doing, laboring, toil, and travail, the natural man trusts to become blessed sooner than through faith alone.) Luther on Genesis 12:4.
* * *
"He who does not honor the Son does not honor the Father who sent him."
John 5:23.
About the year 395 there lived a bishop named Amphilochius at Iconium in Asia Minor, who combined, along with an honest and sincere heart, an untiring study of Holy Scripture and a great zeal for the truth. He was a resolute defender of the Nicene faith and a feared enemy of the Arians, those heretics who denied the deity of Christ. This Amphilochius once approached the Emperor Theodosius, with whom he stood in great esteem also on account of his advanced age, with the request that the Emperor remove the Arians from their offices everywhere and drive them out. But the Emperor did not grant this request, because it seemed too harsh to him. Amphilochius then thought of a good opportunity to bring the Emperor to a different conviction. He went, together with other bishops, into the imperial palace, where, besides the Emperor, his son Arcadius was also present, whom the father had recently appointed co-regent. Now Amphilochius indeed rendered to Theodosius the honors due to the Emperor, but left his son entirely unregarded. Theodosius, thinking the bishop did this out of forgetfulness, reminded him also to show due reverence to his son Arcadius. Amphilochius replied that it was enough that he had shown honor to him, Theodosius. At this the Emperor became angry, and took it as an insult to his son; at the same time he gave orders to have Amphilochius driven from the court with scorn and shame. But it was precisely now that the bishop had arrived at the goal of his plan. He said to Theodosius, freely, to his face: "So then, Emperor, do you bear the contempt shown to your son with the utmost indignation? Now I ask you to consider that God, too, hates those who blasphemously take honor from his only-begotten Son, and that he is fiercely angry with those who behave as ungrateful people and despisers toward that same Son of his." The Emperor admired the frankness of the aged bishop, and immediately issued an order that the Arians be driven out of the cities. But he asked Amphilochius for forgiveness, and acknowledged that he had spoken rightly and truly. Sch.
He who does not work shall not eat.
2 Thess. 3:10.
A visiting brother came to the elder Silvanus on Mount Sinai, and when he saw that the brothers were working, he said: "Why do you labor for food that perishes? Mary has chosen the better part." Silvanus then said to his disciple Zacharias: "Give him a book, that he may read, and assign him a completely empty cell to stay in." Now when it was three o'clock in the afternoon, the stranger looked out along the path to see whether the elder might be coming to call him to eat. But mealtime passed, and he did not come. Then the stranger could no longer bear it in his cell, but went to the abbot and asked him: "Father, have the brothers not eaten today?" — "Indeed they have," said the abbot. — "But you did not have me called!" — "That should not surprise you," the abbot replied. "You are, after all, a spiritual man, and no longer need this bodily food, which we fleshly men still require; that is why we work. But you, who have chosen the better part, will be able to enjoy yourself the whole day with reading, without partaking of such earthly food." When the stranger heard this, he examined himself and said: "Forgive me, Father!" — to which the abbot replied: "So now you understand how Martha is necessary to Mary."
Be Not Deceived, God Is Not Mocked!
A man named Pietsch lived, together with his grown son, in the vices of drunkenness and gambling, and all the preacher's warnings were in vain. Once this man presented himself for Holy Communion. Pastor Leitenberger admonished him once more, very earnestly. Dr. Paul Anton happened to be visiting him at the time. "Pietsch!" said Dr. Anton, "as I hear, you have very often been warned, and always in vain; be not deceived, God is not mocked. It seems to me as though you are being warned this last time." Pietsch promised everything, went to Holy Communion, and that same day resumed his old way of life with his son, indeed on into the night. The next day the son comes to the preacher and asks him to visit his father, saying he was ill, and that something quite strange was the matter with him. When the preacher arrives, he finds him sitting up in bed. He inquires about the circumstances of his illness; Pietsch answered all questions correctly. The preacher then began: "But what if it were said: Set your house in order, for you must die?" At these words the sick man sank down and fell asleep. The preacher was alarmed; the son scolded his father and propped him back up; but as soon as the preacher spoke the first spiritual word again, he sank down once more and fell asleep. He was propped up again, and wept. "Pastor," he said, "I cannot help it; as soon as you begin to speak, it comes upon me like a flash of lightning, and I must sleep." The preacher tried again and spoke with him about household matters; all of this he answered correctly; but at the first word directed to the heart he fell asleep, and, alas, died that very same night.
Struck Home.
During the Diet of Augsburg in 1530, the auxiliary bishop of Würzburg, named Marius, repeated several times in a gathering, "he would remain with the Mother." By the Mother he meant the Pope's Church. To this the pious Brenz once replied: "Ah! dear sir, you must not, alongside her, forget the Father, the dear God." That struck home. — The papists remain with their mother, but not with the true Father, the dear God, and his holy Word. — The auxiliary bishop was ready to jump out of his skin.
(Spalatin's Annals of the Reformation.)
The pastors of the Fort Wayne Conference District of the Evangelical Lutheran Synod of Missouri, Ohio, and Other States will assemble to hold a two-day conference, beginning on the evening of September 21st, in Fort Wayne.
Received as a contribution toward the church building of the German Lutheran congregation in Danbury, Ottawa Co., Ohio, through the Reverend Pastors A. Crämer, from his congregation in Frankenmuth, Mich., $6.00; W. Richmann, from his congregation in Fairfield Co., Ohio, $8.00, namely from the St. James congregation $2.75, St. Peter's congregation $1.25, and St. John's congregation $1.00. Which is acknowledged with heartfelt thanks.
J. Trautmann, Lutheran Pastor.
Received.
1. For the Lutheran Seminary at Fort Wayne, from the Reverend Pastor Wyneken in Baltimore and his congregation, $35.00.
2. For the widowed Mrs. Pastor Burger:
a. from several members of the Lutheran congregation at St. Louis $31.00
b. from Rev. P. Keyl, Frohna, Perry Co., Mo. $1.00
c. from Rev. Lochner, Collinsville, Ill. $1.00
d. from Rev. Biewend, Georgetown, D.C. $3.25
e. from Rev. Wyneken, Baltimore $1.75
f. from an unnamed [donor] near Watertown, Wis. $2.00
$40.00
On behalf of the recipient, I offer my most heartfelt thanks and wish the kind donors the blessing of the Lord.
Fort Wayne, the 4th of August, 1847.
W. Sihler, Lutheran Pastor.
Received for the Lutheran mission to the heathen on the Cass River, Mich., from S. Günther 50 cents, P. Löber likewise, Teacher Nitzschke 25 cents, P. Wier $55.00.
Paid.
Second half of the 3rd volume: Messrs. J. F. Binder (3 copies), J. and Ch. Horn, F. Hoffmann, P. Franke.
3rd volume: Messrs. Ph. H. Anschütz, H. Bardonner, H. Bruns, P. Böhm, H. Faulstich, J. and H. Helferich, L. Mayer, W. Rösner, Trier, P. Wolf.
First half of the 4th volume: Messrs. J. F. Binder, F. Hoffmann.
4th volume: Messrs. P. Böhm, H. Ehlers, P. Franke, P. Fürbringer, Holle, J. and Ch. Horn, C. Grünkel, C. Warmbruch, P. Wolf, P. Wagenhals, P. Streckfuß, Redel, and H. Hermann.
Printed by Arthur Olshausen, publisher of the Anzeiger des Westens.