Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 6, Nummer 10 › Seite 147
Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1850-01-08, Seite 147
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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Abendmahl—Einſetzungsworte 10 · Abendmahl—Gegenwart 18
iubige, treue und verſtändige Hausfrau und
ehülfin. Von ſeinen in dieſer Ehe erzeugten
nf Kindern ſtarben zwei frühzeitig, zwei Söhne
id eine Tochter haben ihn überlebt und werden,
e wir zu Gott hoffen, ihres ſeligen Vaters
edächtniß unter uns erhalten helfen. Die erſten
ben bis acht Jahre ſeiner Amtsführung arbeitete
r liebe Löber, wie damals und wohl noch jetzt
ele andere, jüngere gläubige Prediger in einem
inder hellen Licht der evangeliſchen Erkenntniß.
er weiterſchallende Wächterruf des ehrwürdigen
arms in ſeinen 95 Theſen zum Jubeljahr
317, frühe Bekanntſchaft mit Dr. Luther's
ſchriften, die Anregung des neuen Jubeljahres
330, zu welchem er eine Denkſchrift der Augs⸗
Ungiſchen Confeſſion im Druck herausgab, nach
r Anzeige der Berliner Kirchenzeitung „eine
bensvolle Stimme auch aus dem Altenburgi⸗
hen, wo ſonſt der geiſtliche Tod herrſcht“; all'
ieſe Weckſtimmen hatten ihn zwar ſchon hinge⸗
racht auf die Bahn zu dem Kleinod der reinen
angeliſchen Lehre; noch waren aber die Ein⸗
irkungen des Pietismus, Herrnhutismus und
es falſchen Unionsgeiſtes, die alle bei dem
ſten neuen Erwachen zum geiſtlichen Leben
on ihm ohne ſein Wiſſen mit aufgenommen
vorden waren, in ihrem Widerſpruch gegen das
eine Evangelium von ihm noch nicht ſattſam
rkannt und wieder ausgetilgt worden. Dieſe
weite Läuterung, die Abkehr auch von dem fei⸗
leren Unglauben, bewirkte der treue Gott in un⸗
erm Löber durch das lebendige und kräftige
zeugniß jüngerer Freunde, die ſich an den Paſtor
Stephan zu Dresden angeſchloſſen hatten, und
urch die Bekanntſchaft mit Stephan ſelbſt. Er
onnte der Kraft der Wahrheit nicht lange wider⸗
iehen, prüfte, betete, forſchte, und als ihm das
hellere Licht nun auch aufgegangen war, that er
üb, was demſelben ihm nicht gemäß erſchien in
eehre und Leben. Zwar hatte auch er in der
perſon Stephans ſich in ſo fern geirrt, daß er ihn
mit allen Anhängern desſelben für das einzig
hellſte und letzte Licht in dieſer Weltzeit hielt, und
daher auch deſſen falſche Lehren über die Gewalt
des Predigtamts auch in weltlichen Dingen und
über die Kirche, die als ſichtbare nur auf Ste⸗
phans Umgebung beſchränkt wurde, zugleich mit
angenommen, aber es war doch auch ein Fort⸗
ſchritt in der Erkenntniß der Wahrheit in ihm
bewirkt worden. In Folge dieſes Anſchluſſes an
Stephan wanderte er, durch irrendes Gewiſſen
gebunden, ohne Entlaſſung ſein Amt aufgebend,
im Herbſt des Jahres 1838 mit aus, gelangte
durch Gottes allmächtige Beſchützung geſund und
wohlbehalten durch die heiße Zone über das weite
atlantiſche Weltmeer nach New Orleans, zum
Staunen und Entſetzen ſeiner zurückgebliebenen
Freunde und Verwandten, und kam im Januar
1839 ebenſo wohlbewahrt in St. Louis an. Im
Mai desſelben Jahres wurden in Folge ſeiner
Predigt am Sonntag Rogate ihm zuerſt durch
146
erſten Anbaus mit zu erdulden hatte, ſchwere
Krankheiten, der Tod ſeiner Schweſter und man⸗
cher anderen mit ihm ausgewanderten Freunde
und Kirchkinder, dazu die innerlichen Sichtungen
und Kämpfe in den neuen Gemeinden in Perry
County, welche die gänzliche Ausfegung des
Stephaniſtiſchen Sauerteiges mit ſich brachte,
vollendete dieſe Läuterung, und ſie zeigte ſich bald
in edeln Früchten. Als er die Sünde ſeiner Amts⸗
verlaſſung wohl erkannt, legte er ſein Predigtamt
zu Altenburg vor dem HErrn in die Hände der
Gemeinde nieder, durch die es ihm aber der HErr
ſogleich wieder übertrug. Seinen vormaligen
Landesherrn bat er ſchriftlich um Verzeihung und
erhielt ſie alsbald in den wohlwollendſten Aus⸗
drücken. Von den drei Irrwegen des Stephanis⸗
mus, falſcher Lehre vom Predigtamt und von der
Kirche, ſo wie von dem unter Stephans Regi⸗
ment zur Praris gewordenen falſchen Verſtand
der evangeliſchen Freiheit, ſagte er ſich in einer
beſonderen Schrift los, die er auch, von den an⸗
dern Amtsbrüdern unterzeichnet, an die chriſtlichen
Freunde nach Deutſchland ſandte. So war er
auserwählt gemacht worden im Ofen des Elends,
Jeſ. 48, 10., durch Feuer und Waſſer gekommen,
wurde aber auch wieder von der Hand des HErrn
ausgeführt und erquickt. Pſ. 66.
Nun fing der HErr auch wieder an, durch ihn
zu bauen und zu pflanzen. Fleißig und treulich
unterrichtete er in Gemeinſchaft mit ſeinem frei⸗
willigen Gehülfen, Herrn Brohm, jetzt Paſtor zu
New York, und nach deſſen Abgang mit Herrn
Rector Gönner, ſo wie mit dem Paſtor Keyl zu
Frohna, Herrn Schullehrer Winter und Herm
Ritſchke, die wenigen Zöglinge des auch durch
ſeine Mitwirkung gegründeten Predigerſeminars
zu Altenburg, und übernahm darin den Unter⸗
richt in Eregeſe, Dogmatik, Homiletik, Paſtoral⸗
theologit, Logik, Pſychologie, deutſcher Sprache,
Aeſthetik und Rhetorik, Geographie und Weltge⸗
ſchichte, ja ſelbſt im Zeichnen. Die lutheriſche
Gemeinde zu St. Louis, dieſe ſeine vielfache ohne
alle beſtimmte Beſoldung geleiſtete Arbeit aner⸗
kennend, ſprach ſolches durch Geſchenke des Danks
und Beilegung des Profeſſortitels aus. Nach
Abberufung der Paſtoren Walther, Bürger und
Keyl aus Perry County hatte er auch die Ge⸗
meinde zu Dresden, Selitz, Frohna und Witten⸗
berg zu ſeiner Pflege überkommen. Er erlebte die
Freude, zwei von ſeinen Zöglingen, die Paſtoren
Biltz und Müller, in das Predigtamt eintreten zu
ſehen; ſeinen ältern Sohn hörte er das Jahr vor
ſeinem Tode nicht nur predigen, ſondern ſah ihn
auch zu ſeinem Gehülfen von der Gemeinde Frohna
ſchon beſtimmt; auch ſeinen jüngern Sohn ſah
er unter ſeinem und der Gehülfen Unterricht zu
ſeiner Freude heranwachſen. Drei Jahre nach
einander half er durch Uebernahme weiter und
koſtſpieliger Reiſen und Theilnahme an den Be⸗
rathungen den Synodalverband der lutheriſchen
Kirche im Weſten der Vereinigten Staaten ein⸗
leiten, gründen und befeſtigen, und diente ſo mit
freiwillige Geſtändniſſe die Augen über Stephan
geöffnet. Nun begann eine' neue Läuterung, die
mehrere Jahre hindurch dauerte. Die mannig⸗
fache leibliche Trübſal, die er in der Zeit des
ſeinen Gaben nun auch in weitern Kreiſen. Im
Auguſt des Jahres 1847 wurde in ſeinem gaſt⸗
freundlichen Hauſe die erſte allgemeine Prediger⸗
conferenz gehalten, die allen, welche daran Theil
genommen, in unvergeßlicher Erinnerung bleiben
wird. Bei der Synodalverſammlung zu St. Louis
im Jahr 1848 hielt er eine treffliche Predigt über
die Seelſorge, die bereits im „Lutheraner“ mit⸗
getheilt worden.
Als nun der Selige ſein fünfzigſtes Lebensjahr
zurückgelegt, ſpürte er die allmähliche Abnahme ſei⸗
ner Leibeskräfte und wünſchte der ſchweren Arbeit
am Seminar enthoben zu ſein, um ſein Hirten⸗
amt in den Gemeinden beſſer abwarten zu kön⸗
nen. Tief erſchütterten und bewegten ihn auch
die Ausbrüche der allgemeinen Revolution in
Europa im Jahr 1848, ſo wie die Nachricht von
dem dadurch veranlaßten Tode ſeines ältern Bru⸗
ders. Dagegen ſchenkte ihm der treue Gott eine
hohe Freude in demſelben Jahr, da er ſeine ein⸗
zige geliebte Tochter zum ehelichen Bunde mit
dem Cantor der lutheriſchen Gemeinde zu St.
Louis, Herrn Theodor Bünger, in ſeiner drei
Jahre vorher eingeweihten räumlichen und ſchö⸗
nen Kirche zu Altenburg öffentlich einſegnete. Im
Mai des Jahres 1849 übernahm er in Gemein⸗
ſchaft mit dem Schreiber dieſes die Ordination
des ihm ſo bald vorausgegangenen Amtsbruders,
des ſeligen Buttermann, zu Cheſter. Ach, es
Bald nach ſeiner Rückkehr brach die Cholera auch
in Frohna und Altenburg aus. Da floh er nicht
wie ein Miethling, ſondern verzehrte ſeine Kräfte
bei heißer Jahreszeit im Beſuchen der Kranken
und Sterbenden und redete einmal über das an⸗
dere an dem Grabe Worte des Troſtes und der
Ermahnung. —
Nachdem ſo der Herr der Kirche all ſeinen
Dienſt durch ihn ausgerichtet, dazu er ihn begabt
und berufen; nachdem Er in Deutſchland in
einigen hohen Familien durch ihn einige ſeiner
Lämmer geweidet und ein kräftiges Zeugniß der
Wahrheit hatte ablegen laſſen; nachdem Er im
Herzogthum Altenburg, in dem Lande, da ſeiner
Väter Gebeine ruhen, in dieſem vormaligen Erb⸗
land Friedrichs des Weiſen, Johanns des Beſtän⸗
digen, Johann Friedrichs des Großmüthigen, und
Ernſts des Frommen, auch durch ſein Bekenntniß
in Predigt und Wandel vierzehn Jahre hindurch
das Licht des Evangeliums noch einmal hatte
leuchten laſſen; nachdem in der ganzen neuauf⸗
lebenden lutheriſchen Kirche Deutſchlands viele
Seelen durch ihn mündlich und ſchriftlich bera⸗
then, belehrt, gewarnt und getröſtet worden waren;
nachdem Er ihn auf Adlersflügeln über das wilde
weite Meer getragen und in der Urwalds⸗Wüſte
dieſes fernen Abendlandes Seine Kirche auch durch
nun wollte ihm der HErr Ruhe geben von ſeiner
Arbeit.
Mitten in ſeinem heißen Tagewerk überfiel ihn
am 1. Auguſt die letzte Krankheit, ein Bruſtfieber,
das bald in ein tödtliches Nervenfieber überging.
Seine letzte Predigt, gleich der Abſchiedsrede des
heiligen Paulus Apoſtelgeſch. 20, war über das
Evangelium von den falſchen Propheten. Sein letztes Examen hielt er über den Abendſegen, gleich
als hätte er ſich ſelbſt zum ſeligen Entſchlafen
war die letzte Reiſe, die wir zuſammen machten!
unſern Löber hatte pflanzen und bauen laſſen:
English translation AI translation
Of the five children born to him in this marriage, two died in infancy; two sons and a daughter survived him and will, as we hope in God, help to preserve among us the memory of their blessed father. For the first seven or eight years of his ministry, our dear Löber labored, as many other, younger believing preachers did then and probably still do now, in a less than clear light of evangelical knowledge. The far-resounding watchman's call of the venerable Harms in his Ninety-Five Theses for the jubilee year 1817, his early acquaintance with Dr. Luther's writings, the stirring occasioned by the new jubilee year of 1830, for which he published in print a memorial treatise on the Augsburg Confession — which, according to a notice in the Berlin Church Gazette, was "a voice full of life even out of the Altenburg region, where otherwise spiritual death reigns" — all these awakening voices had indeed already brought him onto the path toward the treasure of pure evangelical doctrine; but the influences of Pietism, of Herrnhutism, and of the false spirit of union, all of which had been absorbed by him unknowingly in that first fresh awakening to the spiritual life, had not yet been sufficiently recognized by him in their contradiction to the pure Gospel, nor rooted out again. This second purification — the turning away also from the more refined unbelief — the faithful God brought about in our Löber through the living and forceful testimony of younger friends who had attached themselves to Pastor Stephan of Dresden, and through acquaintance with Stephan himself. He could not long resist the power of the truth; he examined, prayed, searched, and when the clearer light had now also dawned upon him, he at once put away whatever appeared to him not in keeping with it, in doctrine and in life. It is true that he had also erred with regard to the person of Stephan, in that he, along with all of Stephan's adherents, held him to be the sole brightest and final light of this age of the world, and therefore also accepted at the same time Stephan's false teachings concerning the authority of the preaching office — even in worldly matters — and concerning the Church, which as a visible church was restricted solely to Stephan's own circle; yet even so, a real advance in the knowledge of the truth had been wrought in him. In consequence of this attachment to Stephan he emigrated, bound by an erring conscience, giving up his office without dismissal, in the autumn of the year 1838, and, through God's almighty protection, arrived sound and safe, through the hot zone and across the wide Atlantic ocean, at New Orleans, to the astonishment and dismay of the friends and relatives he left behind, and arrived, likewise well preserved, at St. Louis in January 1839. In May of that same year, as a result of his preaching on the Sunday Rogate, his eyes were first opened concerning Stephan through voluntary confessions. Now there began a new purification, which lasted for several years. The manifold bodily affliction that he had to endure in that time of the first settlement — severe illnesses, the death of his sister and of several other friends and fellow church members who had emigrated with him, together with the inward siftings and struggles in the new congregations in Perry County, which brought about the complete purging out of the Stephanist leaven — completed this purification, and it soon showed itself in noble fruits. When he had come to recognize well the sin of his desertion of office, he laid down his pastoral office at Altenburg before the Lord into the hands of the congregation, through whom, however, the Lord at once entrusted it to him again. He wrote to his former sovereign asking forgiveness, and received it at once in the most benevolent terms. From the three wrong paths of Stephanism — the false doctrine of the preaching office and of the Church, as well as the false understanding of evangelical freedom that had become common practice under Stephan's rule — he renounced himself in a special writing, which he also sent, signed by the other brothers in office as well, to Christian friends in Germany. Thus he had been made a chosen one in the furnace of affliction, Isa. 48:10, had come through fire and water, but was also again led out and refreshed by the hand of the Lord. Ps. 66.
Now the Lord again began to build and to plant through him. Diligently and faithfully he taught, together with his voluntary helper, Mr. Brohm, now pastor at New York, and after his departure with Rector Gönner, as well as with Pastor Keyl of Frohna, schoolteacher Winter, and Mr. Ritschke, the few students of the seminary for preachers at Altenburg, which had also been founded through his cooperation, and took upon himself in it the instruction in exegesis, dogmatics, homiletics, pastoral theology, logic, psychology, the German language, aesthetics and rhetoric, geography and world history — even drawing. The Lutheran congregation at St. Louis, acknowledging this many-sided labor of his, performed without any fixed salary, expressed the same through gifts of thanks and by conferring on him the title of Professor. After the pastors Walther, Bürger, and Keyl were called away from Perry County, he also took over the pastoral care of the congregations at Dresden, Selitz, Frohna, and Wittenberg. He experienced the joy of seeing two of his pupils, the pastors Biltz and Müller, enter upon the preaching office; his elder son he heard, the year before his death, not only preach, but also saw him already appointed by the congregation of Frohna to be his own helper; his younger son, too, he saw growing up, under his own instruction and that of his helpers, to his joy. For three years in succession he helped, by undertaking further and costly journeys and by taking part in the deliberations, to initiate, found, and establish the synodical union of the Lutheran Church in the West of the United States, and thus served now also in wider circles with his gifts. In August of the year 1847 the first general ministers' conference was held in his hospitable house, which will remain in unforgettable memory to all who took part in it. At the synodical assembly at St. Louis in the year 1848 he preached an excellent sermon on the cure of souls, which has already been communicated in the "Lutheraner."
When the blessed one had now completed his fiftieth year of life, he began to feel the gradual decline of his bodily strength, and wished to be relieved of the heavy labor at the seminary, in order to be better able to attend to his pastoral office among the congregations. He was also deeply shaken and moved by the outbreaks of the general revolution in Europe in the year 1848, as well as by the news of the death of his elder brother that was thereby occasioned. On the other hand, the faithful God granted him a great joy in that same year, when he publicly blessed the marriage of his one beloved daughter to the cantor of the Lutheran congregation at St. Louis, Mr. Theodor Bünger, in his own spacious and beautiful church at Altenburg, dedicated three years before. In May of the year 1849 he undertook, together with the writer of this, the ordination of his fellow minister the blessed Buttermann at Chester, who had gone before him so soon thereafter. Ah, it was the last journey we made together!
Soon after his return, cholera also broke out at Frohna and Altenburg. There he did not flee like a hireling, but rather spent his strength, in the hot season of the year, visiting the sick and the dying, and spoke, again and again, at the graveside, words of comfort and admonition.
After the Lord of the Church had thus accomplished through him all the service for which He had gifted and called him; after He had, in Germany, through him fed some of His lambs in several distinguished families and had let a powerful testimony of the truth be given; after He, in the Duchy of Altenburg, in the land where the bones of his fathers rest, in this former hereditary land of Frederick the Wise, John the Steadfast, John Frederick the Magnanimous, and Ernest the Pious, had also, through his confession in preaching and in life, let the light of the Gospel shine once more for fourteen years; after, in the whole reviving Lutheran Church of Germany, many souls had been counseled, instructed, warned, and comforted through him, both by word and by writing; after He had borne him on eagles' wings across the wild, wide sea, and had let our Löber plant and build His Church also in the wilderness of this distant West — now the Lord wished to give him rest from his labor.
In the midst of his hot day's work, the last illness overtook him on the 1st of August, a chest fever, which soon passed into a fatal nervous fever. His last sermon, like the farewell address of the holy apostle Paul, Acts 20, was on the Gospel concerning the false prophets. His last catechetical examination he held on the evening blessing, just as if he had thereby prepared himself for his own blessed falling asleep.