Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 6, Nummer 10 › Seite 80
Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1850-01-08, Seite 80
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und getragen haben, beſtritten. Wollte der „Frie⸗
densbote“ ſeine Aufgabe gebührend löſen, ſo hätte
er Punkt für Punkt beweiſen ſollen, daß ihm vor
allen anderen der Name Evangeliſch zu—
komme.
handelt. Was hilft der gute Name ohne die gute
Sache, und was ſchadet der verächtliche Name,
wenn er etwas Ehrliches bezeichnet? Was half
es den Juden, daß ſie den Namen des Iſraels
Gottes hatten, als ſie das Wort des HErrn ver⸗
warfen, und was ſchadete es den Chriſten, daß ſie
Galiläer und eine Secte genannt wurden, als ſie
noch bei dem Worte des HErrn und in der Apo⸗
ſtel Lehre blieben? So hilft es den Unirten nichts,
daß ſie ſich den ſchönen Namen Evangeliſch bei⸗
legen, wenn ſie nicht beweiſen, daß ſie wirklich in
allen Stücken die reine evangeliſche Lehre haben;
und uns Lutheranern ſchadet es nichts, daß wir
dieſen von einem Menſchen hergenommenen Na⸗
men bekommen haben, da dieſer Name die gold⸗
lautere evangeliſche Lehre bezeichnet, die, aus Got—
les Wort gezogen, in unſeren öffentlichen kirch⸗
lichen Bekenntniſſen vor aller Welt Augen liegt.
Wie mißlich es um die Ehrlichkeit und Auf⸗
richtigkeit des lieben „Friedensboten“ ſteht, füh⸗
len wir uns jedoch noch an einem zweiten Bei⸗
ſpiele zu zeigen gedrungen. Seite 3 der erſten
Nummer ſagt er nemlich, Kurfürſt Friedrich III.
von der Pfalz (der bekanntlich mehr denn hundert
treue lutheriſche Prediger allein wegen ihres treuen
Haltens an der von ihnen beſchwornen Lehre der
ungeänderten Augsburgiſchen Confeſſion abgeſetzt
und verjagt hat,“) ſei „einer der frömmſten Her⸗
ren zu Zeiten der Reformation und ein getreuer
Bekenner der Augsburgiſchen Confeſ—
ſion“ geweſen, und doch heißt es vier Zeilen wei⸗k
ter unten in demſelben Aufſatz: „In der Abend⸗
mahlslehre hatte weder er noch ſeine Theologen
je mit Luther““) und noch weniger mit Luthers
*) Der Kurfürſt verfuhr dabel, inſonderheit ſpäler, ſo
unchriſtlich und tyranniſch, daß ſelbſt billiger denkende Re⸗
formirte darüber klagten. Unter anderen ſchreibt der ſonſt
den Lutheranern ſo abholde Rudolph Walther im Jahrt
1576 an Beza von ihm: „Velim illum rebus agendis
homines adhibere .... qui modestius prudentiusque
agerent“, d. i.: „Ich wünſchte, daß er zur Ausführung
dieſer Dinge Ltute gebrauchte, welche beſcheidener und ver⸗
ſtändiger verführen.“ Ja, Crato ſchreibt an denſelben ſchon
1574: „In der Pfalz, wo dit Gemüther in der wahren
Lehre (er meint dit calviniſche) nicht unterrichten
und befeſtigt ſind, haben ſie alles Aeußerliche vor erſt
geändert (eine ſchöne Reformation!); aber da etliche mehr
dem Fürſten, als Gott, zu gefallen trachten, ſo befürchte ich,
die wahrhaft Gottſeligen werden nach kurzer Zeit ins Exi⸗
lium müſſen.“ S. Cyprians Unterricht ꝛc. Tom. II. p.
328. Endlich ſchrieb Hubert Languetus an den Kur-
pfälziſchen Miniſter v. Wittgenſtein: „Daß ich die Frage
übergehe, ob es erlaubt ſei, den Gewiſſen Gewalt anzu⸗
thun. Denn ich achte, daß diejenigen die Gewiſſen beherr⸗
ſchen, welche ihnen die Kirchendiener der Religion wegneh⸗
men, die ſie für die wahre halten“, Ib. I., 258. Aus
dieſen Zeugniſſen der Reformirten ſelbſt mag der Leſer ab⸗
nehmen, was für tin gottſeliger Mann dieſer Fürſt war,
unter deſſen Schutz der Heidelberger Katechismus herausge⸗
geben worden iſt.
**) Es iſt dies übrigens unwahr. Allerdings war der
Kurfürſt früher in allen Lehren lutheriſch geſinnt. Stin
eigner älteſter Sohn, Ludwig VI., der ihm in der Regie⸗
rung folgte und dem lutheriſchen Glauben von ganzem
Herzen zugethan war, ſchrieb an ihn im Jahre 1575:
„Wir mögen mit Wahrheit ſagen, daß wir .. . in einigen
Das, das iſt die Sache, um die ſich's;
*
—80—
Nachfolgern geſtimmt.“ — Wenn das nicht mit
der Wahrhaftigkeit öffentlichen Spott und Scherz
treiben heißt, dann wiſſen wir in der That nicht,
was wahrhaftig ſein heiße. Wir fürchten aber,
der „Friedensbote“ hat hiermit ſeine Leſer allge⸗
mach auf die Enthüllung des Geheimniſſes vor⸗
bereiten wollen, daß auch er ein „treuer Anhänger
der Augsburgiſchen Confeſſion“ ſei.
gewiß: wenn Leſer das einmal begriffen haben,
daß man untreu und zugleich treu ſei könne, dann
wird es auch nicht ſchwer halten, ihnen die Ueber⸗
zeugung beizubringen, daß die unirt⸗evangeliſche
Kirche und alle ihre Glieder, ſammt der ganzen
amerikaniſch-lutheriſchen Generalſynode, die Her⸗
ren Doctoren Kurtz, Schmucker und Sprecher an
der Spitze, ja, daß alle Chriſten und endlich
wohl auch alle Heiden, Juden und Türken lauter
„treue Anhänger der Augsburgiſchen Confeſſion“
ſeien. Wir haben nichts hinzuzuſetzen, als die
Worte Gottes: „Wehe denen, die Böſes gut,
und Gutes böſe heißen, die aus Finſterniß Licht,
und aus Licht Finſterniß machen, die aus ſauer
ſüß, und aus ſüß ſauer machen.“ Jeſ. 5, 20.
—
Diejenigen reſp. Empfänger des
„Lutheraner“, welche etwa noch im Be—
ſitz überzähliger Exemplare von No.
und 2 des ſechsten Jahrgangs ſind,
werden freundlich erſucht, ſolche der
Expedition dieſes Blattes wieder zu—
gehen zu laſſen.
F. W. Barthel.
Briefkaſten.
Hr. P. S. in S. würde mich durch Ueberſen⸗
dung des Bewußten ſehr verbinden.
Empfangen
für den Bau des deutſch evangeliſch⸗-lutheriſchen College in
St. Louis:
Von dem evang.-lutheriſchen Gemeinlein in St. Clair
Co., Ill., 547.673. Von B. N. aus Wisconſin, mit dem
herzlichen Wunſche, daß aus dieſem Seminar auch für das
arme Wisconſin Boten des Evangeliums hervorgehen
mögen, P1.00. Von der deutſchen ev.-lutheriſchen Heiligen
Kreuz⸗Gemeinde bei Waterloo, Monroe Co., Ill., durch
Hrn. P. Schliepſieck 815.00. Von Hrn. Chriſtian Heiſe in
Colum bia, Monroe Co., Ill., F3.00. Von der lutheriſchen
Gemeinde des Herrn l'. Kunz in Indianapolis, Ind.,
515.00. Von den lutheriſchen Gemtinden des Herrn P.
Krauß in Bucyrus, O., 56.00.
Empfangen
für einheimiſche Miſſion:
Von Hrn. Heinrich Succop 25 Ets. Von Hrn. Rudolf
Hinnau 50 Cis. Von Hrn. W. Succop 51.00. Von
Hrn. Joh. Keil P1.00. Von Hrn. Rudolf Auf der Heide
25 Cis.
Empfangen
zum Kirchenbau der lutheriſchen Gemeinde des Herrn Pa⸗
ſtor Brohm in New Nork:
51.00 von Hrn. B. H. Succop.
Evangeliſchen Kirchen, ſo ſich zur Augsburgiſchen Confeſ⸗
ſion anfänglichs bekennet, im geringſten Stück bis auf
den heutigen Tag nicht etwas anderes gehöret haben, denn
das wir von eurer väterlichen Liebden oder auf dero Befehl
in unſerer Jugend gelehret und unterwieſen worden.“ S.
Cyprians Unterricht 2c. Tom. II. p. 321. Erſt im Jahr
1560 iſt der Kurfürſt in Folge einer Disputation zwiſchen
dem Franzoſen Boquin und dem lutheriſchen Theologen
Mörlin zu Heidelberg anderes Sinnes geworden.
Und es iſt
E. Roſchke, Kaſſirer.
Erhalten
zur Synodal-Miſſions⸗Caſſe:
82.55 von den Mädchen der Schule in der hieſigen Drei⸗
einigkeitskirche geſammelt. 81.00 von Hrn. Matth. Köhnle.
51.20 von Hrn. Ludwig Giers. 8145.15 Kirchencollecte
der lutheriſchen Gemeinde in St. Louis, am Feſte Epipha⸗
nias d. J. geſammelt. 510.50 von der Gemeinde in Po⸗
meroy, O. 51.00 von Hrn. D. Göglein. 50 Cts. von
Hrn. P. Höpfner und G.
Bezahlt.
Den 4. Jahrg. Herr Georg Willner.
Den 5. Jahrg. Die HH. P. Müller, Georg Willner,
Stephan Sauer, B. H. Succop.
Die 2. Hälfte des 5. Jahrg. Herr Adam Hofſtädter.
Die 1. Hälfte des 6. Jahrg. Herr Adam Hofſtädter.
Den 6. Jahrg. Die HH. P. Biewend, Mich. Benß,
Phil. Ellinger, Lorenz Fick, Jakob Fiſcher, P. Gräß, G.
Gander, D. Göglein, Joh. Göglein jun., Johann Göglein
sen., Johann Gebhardt, Heinrich Johanning, Hartmann,
P. Hobſtetter, Chriſtoph Hamm, H. Hammer, Mich. Klein⸗
ſchmidi, W. Kautz, G. Kautz, P. Matth. Loy, P. Müller,
B. Nölting, E. O. Nölting, G. Ohlinger, G. Rasp, P.
Schieferdecker, Peter Schmelz, Prof. Sprecher, J. Threß,
Joh. Werling, H. Wolf, Carl Ackmann, J. H. Coers,
Rudolf Hinnau, Rudolf Auf der Heyde, Joh. Keil, Ste⸗
phan Sauer, B. H. Succop.
Bücher und Pamphlets zu haben in der Expedition
des Lutheraner um die beigeſetzten Preiſe.
Dr. Martin Luthers kleiner Katechismus, un⸗
Das Dutzend P1.00. Hundert Stück 57.00.
Merkwürdiger Brief einer Dame, welche im
Jahre 1703 der ev.-lutheriſchen Religion halber
mit ſechs meiſt unerzogenen Kindern ihr Vater⸗
land und all' ihr Hab und Gut verlaſſen hat..
Das Dutzend 50 Cis. 25 Stück PI.00.
Die Verfaſſung der deutſchen ev. ⸗luth.
Synode von Miſſouri, Ohio u. a. Staaten
nebſt einer Einleitung und erläuternden Be⸗
merkungen.. . .
Das Dutzend 50 Cts. 25 Stück 51.00.
Erſter Synodalbericht der deutſchen ev.-luth.
Synode von Miſſouri, Ohio u. a. Staaten
v. J. 1847
Zweiter Sy
v. J. 1848
hrgang d
No. 6
0.0⁵
0.05
0.10
222 2—2ꝑñ2
nodalbericht derſelben Synode
es Luthtraner v. 1846
0.10
Dritter Ja
847. 9
(Der 1. und 2. Jahrgang ſind vergriffen.)
Chriſtliches Concordienbuch, d. i. Symbol.
Bücher der ev.-luth. Kirche, New Rorker Aus⸗
gabe, in gepreßtem Leder gebunden
Geſpräche zwiſchen zwiei Lutheranern
über den Methodismus, (in Pamphlet⸗
form) 2 Stück
Dr. M. Luthers Tractat von der wahren
Kirche (aus No. 9. des Lutheraner beſonders
abgedruckt), 2 Stükkkk.
Dr. Luthers Hauspoſtille, oder Predigten
über die Evangelien auf die Sonn- und Heſt⸗
tage des ganzen Jahres, New Norker Ausgabe,
gebunden in Kalbleder.——.—.—.—
Kirchengeſangbuch fürev.⸗luth. Gemein⸗
den, verlegt v. d. hieſ. ev.⸗luth. Gemeindt
U. A. C., 358•00 das Stück—.—
100 Stück 862.50 gegen Baarzahlung.
A B C Bunch, New Yorker Ausgabe, das Stück..
Im Dutzend..
0.50
1.2⁵
2*
——P—— —222‚4—H—
0.0⁵
0.05
x Der Hirt enbri ef des Herrn Paſtors Grabau zu
Buffalo (in No. 17. des Lutheraner Jahrg. 5.
ausführlicher angezeigt)....—.—.—
Joh. Hübners Bibliſche Hiſtorien aus dem Alten
und Neuen Teſtamente. Unveränderter Abdruck,
New Yorker Ausgabe, im Einzelnen
Im Dutzend..
Dr. Martin Luthers Auslegung des 90. Pſalms,
brochirt unbeſchnitten......—.—
Im Dutzend. 1.50
Spruch buch zum kleinen Catechismus Lutheri.
Im Auftrage der Synode von Miſſouri ꝛc. zu⸗
ſammengetragen von Paſtor Fr. Wyneken, das
Stück. —j—7— — 0.20
Im Dutzend. 2.25⁵
Gedruckt bei Arthur Olshauſen,
Herausgeber des Anzeiger des Westens.
English translation AI translation
and have also borne it. If the "Friedensbote" wanted to solve its task properly, it should have proven, point by point, that the name Evangelical belongs to it before all others. And that is, that is the very matter at stake. What good is a good name without a good cause, and what harm does a despised name do, if it designates something honest? What good did it do the Jews that they had the name of Israel's God, when they rejected the word of the Lord, and what harm did it do the Christians that they were called Galileans and a sect, when they still remained with the word of the Lord and in the doctrine of the apostles? So it does the United Church no good that they attach to themselves the beautiful name Evangelical, if they do not prove that they truly have the pure evangelical doctrine in every point; and it does us Lutherans no harm that we have received this name taken from a man, since this name designates the pure gold of evangelical doctrine, which, drawn from God's word, lies open before the eyes of all the world in our public church confessions.
How precarious the honesty and sincerity of the dear "Friedensbote" stands, however, we feel compelled to show by a second example as well. On page 3 of the first number, it says that Elector Friedrich III of the Palatinate (who, as is well known, deposed and drove out more than a hundred faithful Lutheran preachers solely because of their faithful adherence to the doctrine, sworn by them, of the unaltered Augsburg Confession*) was "one of the most pious lords of the time of the Reformation and a faithful confessor of the Augsburg Confession" — and yet, four lines further down in the same article, it says: "In the doctrine of the Lord's Supper, neither he nor his theologians ever agreed with Luther**), and still less with Luther's successors." If that is not making public mockery and jest with truthfulness, then we indeed do not know what being truthful means. We fear, however, that the "Friedensbote" has hereby wished to prepare its readers by degrees for the unveiling of the secret that he too is a "faithful adherent of the Augsburg Confession." And it is certain: once readers have once grasped that one can be unfaithful and faithful at the same time, then it will also not be hard to convince them that the united-evangelical church and all its members, together with the whole American Lutheran General Synod, with the gentlemen doctors Kurtz, Schmucker, and Sprecher at its head — indeed, that all Christians, and finally no doubt all heathens, Jews, and Turks as well — are nothing but "faithful adherents of the Augsburg Confession." We have nothing to add but the words of God: "Woe unto them that call evil good, and good evil; that put darkness for light, and light for darkness; that put bitter for sweet, and sweet for bitter." Isaiah 5:20.
*) In this matter, especially later on, the Elector proceeded so unchristianly and tyrannically that even more fair-minded Reformed men complained of it. Among others, Rudolph Walther — otherwise so unfavorably disposed toward the Lutherans — writes of him to Beza in the year 1576: "Velim illum rebus agendis homines adhibere .... qui modestius prudentiusque agerent," that is: "I could wish that he would employ, for carrying out these matters, men who would act more modestly and more sensibly." Indeed, Crato already writes to the same in 1574: "In the Palatinate, where minds are not yet instructed and confirmed in the true doctrine (he means the Calvinist doctrine), they have first changed everything external (a fine reformation indeed!); but since some seek to please the prince more than God, I fear that the truly godly will, before long, have to go into exile." See Cyprian's Instruction, etc., vol. II, p. 328. Finally, Hubert Languet wrote to the Palatine minister von Wittgenstein: "To pass over the question of whether it is permitted to do violence to consciences — for I hold that those who take away from consciences the ministers of the religion which they hold to be the true one are themselves ruling over those consciences by force." Ibid., I, 258. From these testimonies of the Reformed themselves the reader may judge what sort of godly man this prince was, under whose protection the Heidelberg Catechism was published.
**) This, moreover, is untrue. To be sure, the Elector was earlier of Lutheran mind in all doctrines. His own eldest son, Ludwig VI, who succeeded him in the government and who was devoted with his whole heart to the Lutheran faith, wrote to him in the year 1575: "We may say with truth that we ... in some evangelical churches, which from the beginning confessed the Augsburg Confession, have to this very day heard nothing else, in the smallest point, than what we were taught and instructed in our youth by your fatherly love, or by your command." See Cyprian's Instruction, etc., vol. II, p. 321. Only in the year 1560, as a result of a disputation at Heidelberg between the Frenchman Boquin and the Lutheran theologian Mörlin, did the Elector become of a different mind.
Those, respectively the recipients, of the "Lutheraner" who may still have surplus copies of No. [illegible] and 2 of the sixth volume in their possession are kindly requested to send them back to the dispatch office [Expedition] of this paper.
F. W. Barthel.
Letterbox.
Mr. Pastor S. in S. would greatly oblige me by sending the item in question.
Received for the building of the German Evangelical Lutheran College in St. Louis:
From the small Evangelical Lutheran congregation in St. Clair Co., Ill., $47.67 [amount partly illegible]. From B. N. of Wisconsin, with the heartfelt wish that from this seminary messengers of the gospel may also go forth for poor Wisconsin, $1.00. From the German Evangelical Lutheran Holy Cross congregation near Waterloo, Monroe Co., Ill., through Mr. Pastor Schliepsieck, $15.00. From Mr. Christian Heise in Columbia, Monroe Co., Ill., $3.00. From the Lutheran congregation of Mr. Pastor Kunz in Indianapolis, Ind., $15.00. From the Lutheran congregations of Mr. Pastor Krauss in Bucyrus, Ohio, $6.00.
Received for home missions:
From Mr. Heinrich Succop, 25 cts. From Mr. Rudolf Hinnau, 50 cts. From Mr. W. Succop, $1.00. From Mr. Joh. Keil, $1.00. From Mr. Rudolf Auf der Heide, 25 cts.
Received for the church building of the Lutheran congregation of Pastor Brohm in New York:
$1.00 from Mr. B. H. Succop.
E. Roschke, Treasurer.
Received for the Synodical Mission Fund:
$2.55 collected by the girls of the school at the local Trinity Church. $1.00 from Mr. Matth. Köhnle. $1.20 from Mr. Ludwig Giers. $145.15 church collection of the Lutheran congregation in St. Louis, collected on the Feast of Epiphany this year. $10.50 from the congregation in Pomeroy, Ohio. $1.00 from Mr. D. Göglein. 50 cts. from Mr. P. Höpfner and G[?].
Paid.
For the 4th volume: Mr. Georg Willner.
For the 5th volume: Messrs. P. Müller, Georg Willner, Stephan Sauer, B. H. Succop.
For the 2nd half of the 5th volume: Mr. Adam Hofstädter.
For the 1st half of the 6th volume: Mr. Adam Hofstädter.
For the 6th volume: Messrs. P. Biewend, Mich. Benss, Phil. Ellinger, Lorenz Fick, Jakob Fischer, P. Gräss, G. Gander, D. Göglein, Joh. Göglein jun., Johann Göglein sen., Johann Gebhardt, Heinrich Johanning, Hartmann, P. Hobstetter, Christoph Hamm, H. Hammer, Mich. Kleinschmidt, W. Kautz, G. Kautz, P. Matth. Loy, P. Müller, B. Nölting, E. O. Nölting, G. Ohlinger, G. Rasp, P. Schieferdecker, Peter Schmelz, Prof. Sprecher, J. Thress, Joh. Werling, H. Wolf, Carl Ackmann, J. H. Coers, Rudolf Hinnau, Rudolf Auf der Heyde, Joh. Keil, Stephan Sauer, B. H. Succop.
Books and Pamphlets available at the office of the Lutheraner at the prices listed.
Dr. Martin Luther's Small Catechism, unbound. Per dozen $1.00. Per hundred $7.00.
A Remarkable Letter of a Lady, who in the year 1703, for the sake of the Evangelical Lutheran religion, left her fatherland and all her goods and possessions, together with six mostly unraised children. Per dozen 50 cts. 25 copies $1.00.
The Constitution of the German Evangelical Lutheran Synod of Missouri, Ohio, and Other States, together with an introduction and explanatory remarks. Per dozen 50 cts. 25 copies $1.00.
First Synodical Report of the German Evangelical Lutheran Synod of Missouri, Ohio, and Other States, of the year 1847 — [price illegible].
Second Synodical Report of the same Synod, of the year 1848 — [price illegible].
Third Synodical Report, of 1847(?) — [price illegible]. (The 1st and 2nd volumes are out of print.)
Christian Book of Concord, that is, the Symbolical Books of the Evangelical Lutheran Church, New York edition, bound in pressed leather — [price illegible].
Dialogues between Two Lutherans on Methodism (in pamphlet form), 2 copies — [price illegible].
Dr. M. Luther's Treatise on the True Church (reprinted specially from No. 9 of the Lutheraner), 2 copies — [price illegible].
Dr. Luther's House Postil, or Sermons on the Gospels for the Sundays and Feast Days of the Whole Year, New York edition, bound in calfskin — [price illegible].
Church Hymnal for Evangelical Lutheran Congregations, published by the local Evangelical Lutheran congregation of the Unaltered Augsburg Confession — [price illegible] per copy; 100 copies $62.50 for cash payment.
A B C Book, New York edition — per copy [price illegible]; per dozen [price illegible].
The Pastoral Letter of Pastor Grabau of Buffalo (announced in more detail in No. 17 of the Lutheraner, vol. 5) — [price illegible].
Joh. Hübner's Biblical Histories from the Old and New Testament. Unaltered reprint, New York edition — single copy [price illegible]; per dozen [price illegible].
Dr. Martin Luther's Exposition of the 90th Psalm, in paper covers, untrimmed — [price illegible]; per dozen $1.50.
Verse Book for Luther's Small Catechism. Compiled by order of the Synod of Missouri, etc., by Pastor Fr. Wyneken. Per copy $0.20; per dozen $2.25.
Printed by Arthur Olshausen, publisher of the Anzeiger des Westens.