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Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

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Die Schule (1913)

574 entries — page 7 of 15.

Katecheſe

1. — Die Schule (1913)

1. Die verſchiedenen Lehrformen ſind a. die vorzeigende, da man durch Vorzeigen der betreffenden Gegenſtände oder deren Abbildungen unterrichtet, b. die vorſprechende, da man das zu Lernende vorſpricht und von den Schülern nachſprechen reſp. aus dem Buch memorieren läßt, c. die vortragende, da der Lehrer das, was der Schüler lernen ſoll, im Zuſammenhang vorträgt, d. die fragende, da der Schüler durch Fragen angeleitet wird, das zu Lernende ſelbſt zu finden. Anm. a. Alle Lehrformen laſſen ſich auf zwei zurück führen: die vortragende und die fragende. In dieſen beiden Lehrformen gehen die übrigen auf. Anm. b. Keine dieſer Lehrformen für ſich allein eig net ſich zum Unterricht der Jugend. Die beſte Methode beſteht in der Vereinigung beider. Anm. c. Man unterſcheidet zwiſchen katechetiſcher und ſokratiſcher Methode, ſodaß ſich die katechetiſche Methode nur auf Religion, die ſokratiſche ganz —.— auf alle Gegenſtände, die fragend gelehrt werden, bezieht.

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2. Der katechetiſche Unterricht iſt ein Unterricht in Frage und Antwort Die Schule (1913)

2. Der katechetiſche Unterricht iſt ein Unterricht in Frage und Antwort. Der Nutzen ſolchen Unterrichts iſt ein vielfacher. Durch Wechſel von Fragen und Antworten a. wird die Erkenntnis der Schüler gefördert, indem Punkt für Punkt die Lehre ins rechte Licht gezogen wird, bis die Schüler ſie begriffen haben, b. wird die Aufmerkſamkeit wach erhalten, die Kinder werden im Denken geübt, c. werden die Lücken bloßgelegt in der Erkenntnis der Schüler. An den Antworten merkt der Katechet, wo er tiefer graben und nachhelfen muß, d. wird der Schüler im logiſch und grammatiſch richtigen Ausdruck der Gedanken gefördert. Anm. a. Dieſe Unterrichtsweiſe 1. iſt nötig für die Jugend, 2. ſollte die er ſte Lehrweiſe ſein, 3. ſchafft mehr Frucht als die Predigt, ſ. Chri⸗ ſtenlehre 489,

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— Die Schule (1913)

4. iſt auch bei den Sekten wieder zu Ehren ge⸗ kommen. Anm. b. über Wichtigkeit und Wert des katechetiſchen Unterrichts ſollte die Gemeinde belehrt werden. Anm. c. Viele halten die frageweiſe Unterrichtsmethode für verkehrt, da die Aufgabe des Unterweiſens in Mitteilung neuer Gedanken beſteht (ſ. Seite 490, Einwand a), die meiſten aber verteidigen ſie. Anm. d. Das Examen iſt von der Katecheſe verſchieden. Im Examen will man prüfen, was das Kind weiß, in der Katecheſe will man das Kind unterrichten. Anm. e. Das Wort „katechizein“ heißt im weiten Sinn überhaupt: Unterweiſen in der göttlichen Wahrheit oder in der Katechismusmilch, im engeren Sinn: unterweiſen durch Frage und Antwort. Anm. f. Katechumenen waren in den erſten Jahrhunderten ſolche Erwachſene, die auf die Taufe vor— bereitet wurden. Sie durften beim Abendmahl keine Zuſchauer ſein. Luth. 5, 54. Anm. g. Geſchichtliches zur katechetiſchen Unterweiſung ſ. Seite 487, § 3. Vor Luther geſchah we— nig für Katecheſe. Einleitung zur Konkordia 91. Anm. h. Katechetiſche Literatur L. W. 4, 205. Katechetik von Lorenz Kraußold L. W. 4, 206. Rambach, wohlunterrichteter Katechet L. W. 4, 207. 53, 137. Katechetiſche Schriften Luthers Ma. 24, 51.

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3. — Die Schule (1913)

3. Die Katecheſe ſoll ſein a. erbaulich. Jede Katechismusſtunde ſoll eine Erbauungsſtunde ſein; b. lebendig, praktiſch, intereſſant. Der Katechet ſoll die Aufmerkſamkeit der Kinder zu feſſeln ſuchen; c. klar und deutlich. Wie klar hat Chriſtus die göttlichen Geheimniſſe gelehrt! d. wohlgeordnet: e. der Erkenntnis der Kinder entſpre⸗ chend: f. anſchließend an Luthers kleinen Katechismus, ſ. Katechismusunterricht § 2. Anm. Wie die Katecheſe den Katechismustert treiben, zum Verſtändnis der Kinder bringen und dabei Herz und Wille des Kindes bewegen ſoll, ſ. Katechismusunter⸗ richt § 4—8; g. einabgerundetes Ganze; h. kurz. Dauer etwa vierzig Minuten. Schulb. 33, 120. Höre auf zur rechten Zeit! Durch zu viel werden die Kinder ſchlaff: i. gründlich. Es müſſen ſo viele Fragen geſtellt werden, bis die Kinder die Sache begriffen haben. Um zu ſehen, ob das geſchehen iſt, kann man 1. das Gegenteil der Sache mit einer oder paar Fragen vorlegen, 2. Einwürfe bringen u. ſ. w. Anm. a. Man ſoll die Kinder aber auch nicht ſo lange

  • Schulb. 33, 120
  • Schulb. 1, 26 margin
  • Past. 269 margin
  • Schulb. 11, 361 margin
  • Schulb. 2, 299 margin
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  • Quart. 7, 40 margin
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— Die Schule (1913)

mit Kreuz- und Querfragen auspumpen, bis nichts mehr herauszupumpen iſt. Habichte nehmen den Vögeln keine ſi. aus den Neſtern, wenn die Eier noch nicht gelezt ind. Anm. b. Zwar muß der Kalechet hier und da Er⸗ klärungen und Ermahnungen einſtreuen, aber dieſe müſ— ſen kurz ſein. Nicht viel predigen zwiſchen den einzel⸗ nen Fragen. Anm. c. Etwas anders als in der Schule, wird ſich die Katecheſe in der Chriſtenlehre geſtalten, da man hier auch auf die Zuhörer Rückſicht nehmen muß. Anm. d. In der Schule mag die Katecheſe hier und da die Geſtalt eines Examens annehmen, in der Cbri⸗ ſtenlehre nie. Anm. e. Allgemeine Regeln für das Katechiſieren: 1. Vergiß keinen Augenblick, daß du chriſtliche Kinder katechiſierſt. 2. Hüte dich vor Fragen, welche vorausſetzen: das Kind könnte aus eigener Vernunft die Geheimniſſe des Reiches Gottes erkennen. 3. Laß die Kinder mit ihrer Vernunft arbeiten, gib ihnen Gelegenheit, ihren Verſtand zu gebrauchen und zu üben.

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  • O. 65, 47 margin
  • Schulb. 23, 123 margin
  • Trak. 39 margin
  • Schulb. 23, 122 margin
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4. — Die Schule (1913)

4. Sage ihnen nichts vor, was ſie ſelbſt finden können. Anm. f. Katecheſe, wie ſie nicht ſein ſoll Lind. 358 bis 362. Schema für die Kritik einer Katecheſe auf Konfe⸗ renzen 36, 286. 285. Anm. g. Die Katecheſe muß haben 1. eine Einleitung, die aber kurz ſein ſoll. In wenig Worten kann man auf die Wich⸗ tigkeit der Sache, den Zuſammenhang mit der letz⸗ ten Katecheſe hinweiſen oder nötige Vorkenntniſſe vermitteln u. ſ. w.; 2. einen Schluß, der eine kurze Wieder⸗ holung, eine Aufforderung, Ermahnung, Warnung, Troſt, Ermunterung, Gebetswunſch u. ſ. w. enthält. Der Schluß ſoll aber keine Predigt ſein. 4. Die Frage. Die Frage iſt nicht zu definieren als ein unvollſtändiger Satz, den der Gefragte ergänzen ſoll (demnach könnte man fragen: Am Anfang ſchuf?), auch nicht als ein unvollſtändiges Urteil (denn ſie erhält gar kein Urteil), ſondern als ein Satz, darin etwas unbe⸗ ſtimmt gelaſſen iſt, mit der Aufforderung, dies zu be⸗ ſtimmen. Anm. Jede Frage enthält eine unbeſtimmte Ausſage und den Fragepunkt. Beiſpiel: Wer hat die Welt er ⸗ ſchaffen? Die unbeſtimmte Ausſage oder das Gegebene der Frage: die Welt iſt erſchaffen. Der Fragepunkt iſt die Forderung, den Schöpfer zu nennen.

  • Schulb. 33, 120 margin

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5. Die Arten der Frage Die Schule (1913)

5. Die Arten der Frage. Die Fragen können ſein dem Weſen nach: a. Entſcheidungsfragen, Wahlfragen, Ja⸗ Meib. 11. 12. und Neinfragen: Iſt Chriſtus auferſtanden? Glaubſt du an Jeſum? Anm. a. Dieſe Fragen können einfach oder zuſam⸗ Meib. 13. mengeſetzt ſein. Beiſpiele für letztere: Die Taufe Jo- hannis, war ſie vom Himmel oder von Menſchen? Biſt du, der da kommen ſoll, oder ſollen wir eines andern warten? Anm. b. Entſcheidungsfragen ſollte man nur ſelten im Unterricht anwenden, um gedankenloſes Ja⸗ und Neinſagen zu verhüten. (War das nicht Sünde, daß Judas ſeinen Herrn verriet? Ja. Er tat das aus Geiz, nicht wahr? Ja.) Anm. c. Zur rechten Zeit augewendet, ſind ſie jedoch von großem Wert. Beiſpiele: Iſt ables Schwören berboten? Glaubeſt du an Jeſum? Ja, ich glaube an Jeſum. b. Beſtimmungsfragen, „W.“ Fragen, weil die Fragewörter mit Webeginnen. In der Frage: Wer hat die Welt geſchaffen? iſt das „Wer“ ganz unbeſtimmt. Der Gefragte ſoll das Subjekt näher angeben. Anm. Dieſe Fragen können ſein 1. Subjektsfragen. Wer? Was? Welcher? 2. Prädikatsfragen. Was tat Johannes? 3. Objektsfragen. Wem ſollen wir gehorchen? 4. Attributfragen. Weſſen Hand ſchützte ihn? Wie vielfach iſt Chriſti Amt? 5. Adverbialfragen. Wo? Woher? Wohin? (Ort.) Wann? Seit wann? Wie lange? (Zeit.) Wie? Wie oft? (Art und Weiſe.) Warum? Weshalb? Wozu? (Grund); dem Zweck nach: a. Erkundigungsfragen, da man ſich ſelbſt über eine Sache zu informieren ſucht. Dieſe Fragen kommen im Unterricht nicht in Betracht. b. Lehrfragen, da man andere Perſonen un⸗ terrichten will. Dieſe zerfallen in 1. Zergliederungsfragen. Eine Ant⸗ Meib. 25. 26. wort im Katechismus, ein Bibelſpruch, eine bibliſche Geſchichte wird in die einzelnen Teile zerlegt, damit ſie die Schüler beſſer von einander unter— ſcheiden. Anm. a. Beim Zergliedern einer fertig vorlie— Meib. 26. Analytiſch 145. genden Definition wird der Begriff in ſeine einzel— nen Momente zerlegt. Analytiſche Methode. Schwerer iſt es, den Begriff aus Sprüchen und Beiſpielen zu entwickeln. Synthetiſche Methode. Anm. b. Doch wird durch Abfragen des vorlie— Meib. 30. genden, zergliederten Textes allein noch kein rechtes Verſtändnis erzielt. Das Reſultat wird meiſt nur ein Nachplappern ſein: 2. Entwickelungsfragen. Der Ge⸗ Meib. 29. 30. Lind. 61.

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— Die Schule (1913)

fragte wird zu neuer Erkenntnis geführt. Aus be⸗ kannten Wahrheiten wird durch Schlußfolgerungen eine noch unbekannte gefunden. Anm. Hierher gehören Beſeitigungsfragen. welche falſche Vorſtellungen, irrige Meinungen ab⸗ ſchneiden, Einwurfsfragen, welche Einwände wider⸗ legen ſollen. Beiſpiel: Wir werden durch den Glauben gerecht. Sind alſo nicht die guten Werke überflüſſig? 3. Prüfungsfragen. Das vom Gefrag ⸗ ten Erkannte ſoll in ſeinem Gedächtnis befeſtigt werden. Wiederholungsfragen (gewöhnlich am Schluß), Examenfragen (der Examinator will nicht unterrichten, ſondern das Wiſſen der Schüler er⸗ halten), Bekenntnisfragen. Wer ſagt denn ihr, daß ich ſei? Anm. Die rhetoriſche Frage wird hier mit Recht un— berückſichtigt gelaſſen, weil ſie eigentlich keine Frage, ſondern eine in Frageform aufgeſtellte Behauptung iſt. Iſt nicht das Leben mehr denn die Speiſe?

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6. Die Eigenſchaften der Frage Die Schule (1913)

6. Die Eigenſchaften der Frage. Wollen wir richtige Antworten bekommen und die Schüler wahrhaft in der Erkenntnis fördern, ſo muß die Frage grammatiſch, logiſch und katechetiſch richtig ſein. Grammatiſche Eigenſchaften. ů Die Frage muß grammatiſch und ſprachlich korrekt ein. a. Die Frage muß ein vollſtändiger Satz ſein. Uneigentliche Fragen ſollen nie vorkommen, z. B.: Chriſtus hatte zwölf? Antwort: Jünger. Judas hat ſeinen Herrn? Antwort: verraten. Anm. a. Selbſt dann iſt die Frage fehlerhaft, wenn ſie nicht das vollſtändige Prädikat enthält, ſondern ſtan deſſen nur das Hilfszeitwort ohne Verbum. Beiſpiel: Was muß jeder, der ein Chriſt werden ſoll? Er muß getauft werden. Anm. b. Doch ſind abgekürzte Fragen, wenn ſie in einer Reihe von Fragen und Antworten vorkommen, ſo daß ſie leicht aus dem Zuſammenhang ergänzt werden können, nicht zu verwerfen. Beiſpiele: Wer? Wann? Wozu? b. Die Wortfolge muß richtig ſein. Das Fragewort muß am Anfang ſtehen. Falſche Beiſpiele: Die Sünde, welche Judas begangen, wie nennt man die? Jeruſalem iſt zerſtört worden durch wen? Anm. a. In zuſammengeſetzten Frageſätzen, da der Nebenſatz vorausgeht und der Hauptſatz folgt, mag das Fragewort die erſte Stelle im zweiten Glied einnehmen. Beiſpiel: Wenn ein Schüler trotzig iſt, was hat er dann verdient? Beſſer aber: Was verdient der Schüler, wenn er trotzig iſt? Anm. b. Anders verhält es ſich, wenn die Frage zwei Hauptſätze enthält, die einander koordiniert ſind. Beiſpiel: Völliger Friede iſt auf Erden nicht zu finden, ſon⸗

  • Schulb. 33, 121 margin
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Die Schule (1913), its own page 234 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0280_PA234

— Die Schule (1913)

dern wo iſt er? Hier ſchließt man am beſten den erſten Satz ab. Völliger Friede iſt auf Erden nicht zu finden. Bo iſt er allein zu finden? Anm. c. Ebenſowenig ſoll das Fragewort in der Mitte ſtehen. Anm. d. Steht das Fragewort am Anfang, ſo er ⸗ fährt das Kind gleich beim erſten Wort, ob nach einer Perſon oder Sache oder Grund oder Zweck gefragt wird. Anm. e. Unrichtig iſt auch die Auslaſſung des Fragewortes: Was ich gern erreichen will, nenne ich? — Nur in Entſcheidungsfragen iſt die Auslaſſung des Fragewortes zuläſſig. Beiſpiel: Dieſen Brief gab dir der König? Hier genügt die Betonung. Logiſche Eigenſchaften. a. Die Frage muß deutlich ſein. 1. Sie darf keinen Widerſpruch enthalten, z. B.: Wie kann man ſich vor Leiden, in die man geraten iſt, hüten? 2. Widerſprechende Dinge, davon das eine mi Ja, das andere mit Nein beantwortet werden muß, dürfen nicht in eine Frage vereinigt werden. Bei⸗— ſpiel: Iſt Chriſtus geſtorben und im Grabe liegen geblieben? 3. Poetiſche, bildliche, myſtiſche, fremdſprachliche Ausdrücke ſind in der Frage vom Übel. 4. Die Frage darf nicht zweideutige Ausdrücke enthalten. 5. Phraſen und Redensarten (3. B. einen Blick werfen, Abſchied nehmen, Sorge tragen) dürfen nicht getrennt werden. Beiſpiele: Was haſt du auf die Arbeit geworfen? Einen Blick. Was nimmt der Reiſende von den Seinigen? b. Die Fxrage mußbeſtimmt ſein. Das Kind muß wiſſen, was der Lehrer will. Beſtimmt iſt eine Frage, wenn nur eine Antwort paßt. Unbeſtimmte Fragen: Was muß ein König haben? Was wißt ihr von Jeſu? Anm. a. Die Frage darf nicht zu weit ſein (3. B. Velcher Kaiſer regierte in Rom?), aber auch nicht zu bitn Vor unbeſtimmten Fragen ſoll ſich jeder Lehrer üten. — Anm. b. Zu vermeiden ſind auch zweideutige Fragebildungen, in welchen das Fragewort als Subjekt und auch als Objekt aufgefaßt werden kann. Beiſpiel: Das erzeugt Liebe? Anm. c. Unbeſtimmte Fragen auf künſtliche Weiſe durch Gebärden und Geſten beſtimmt zu machen, iſt ver⸗ werflich? Beiſpiel: Worauf ſieht Gott? Die Hand aufs Herz legen. Anm. d. Richtig formulierte Fragen erſparen viel geit. Die Klarheit der Frage hängt ab von der gründ— lichen Kenntnis des Gegenſtandes und der guten Vor— bereitung des Lehrers 14, 54—56. t. Die Frage muß angemeſſen ſein,

  • Schulb. 33, 121 margin
  • Schulb. 33, 121. 14, 106 margin
  • Schulb. 33, 121. 14, 106. 44, 231 margin
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  • Schulb. 48, 273 margin
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Die Schule (1913), its own page 235 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0281_PA235

— Die Schule (1913)

1. in der Verbindung mit den übrigen Fragen den Fortgang des Unterrichts fördernd, ſ. §7: 2. dem Bildungsſtande und der Erkenntnis des Katechumenen anbequemt. Anm. a. Die Fragen ſollen ſein 1. nicht zu ſchwer, über das Begriffsdermögen der Kinder hinausgehend. Solche Fragen richten ſich augenblicklich ſelbſt. Man ſoll keine Antwort fordern, die die Kinder nicht aus dem Tert, Erfahrung, Gewiſſen oder Gedächtnis wiſſen könnten. Ramb. 19. Lind 115. 2. nicht zu leicht, ſo daß auch bei allgemeiner Unaufmerkſamkeit die rechte Antwort gegeben werden kann. Die Frage ſoll Nachdenken erwecken. Anm. b. Zu leicht iſt die Frage: Wen bat Salomo um Weisheit? Beſſer: Um was bat Salomo? — Zu vermeiden ſind in der Regel Wahlfragen, Ja- und Nein⸗ fragen, ſ. § 5. Anm. c. Die Katechumenen kann man einteilen in drei Klaſſen: Anfänger, Mittlere, Gereiftere. Je nach⸗ dem muß die Frage eingerichtet werden. Anfängern lege man leichte Fragen vor. Anm. d. Hat man alle drei verſchiedenen Klaſſen zu⸗ gleich vor ſich, dann muß man jede Klaſſe berückſichtigen und jedem Kind bieten, was man ihm ſchuldig iſt. Didaktiſche Eigenſchaften. Eine Frage kann ſprachlich und logiſch vollkommen richtig ſein und iſt doch in der Katecheſe vom Übel. Ka⸗ techetiſche Regeln ſind dieſe: Die Frage muß ſein 1. kurz. Wegzulaſſen iſt alles, was die Frage unnötig verlängert, z. B. unnötig gehäufte Eigenſchaftswörter, Häufung gleichbedeutender Worte, eingeſchobene Parentheſen, ferner Zuſätze wie: Wer kann mir wohl ſagen? Wer weiß vielleicht? Schulb. 44, 233. Abſchreckende Beiſpiele Meib. 67. Anm. Doch darf über der Kürze die Deutlichkeit nicht leiden; 2. einfach. Sie darf nur einen Fragepunkt haben und nur eine Antwort verlangen. Alle Doppelfragen, z. B.: Wann und für wen hat Chriſtus das Abendmahl eingeſetzt? ſind zu meiden. Dem Schüler die Löſung zweier Schwierigkeiten auf ein mal zu bieten, ſtreitet gegen die Didaktik. Anm. a. Muſterfragen ſind die Fragen der Bibel, z. B.: Wo biſt du? Was haſt du getan? Wen ſoll ich ſenden? Wes iſt das Bild und die überſchrift? Anm. b. Dieſe Regeln zielen alle darauf, daß der Zweck des Unterrichts möglichſt vollkommen erreicht wird.

  • Schulb. 44, 233
  • Schulb. 26, 23 margin
  • Schulb. 26, 23. 44, 233 margin
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  • Schulb. 26, 23. 44, 233. 33, 121. 13, 26 margin
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  • Schulb. 26, 25 margin
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Die Schule (1913), its own page 236 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0079_PA236

7. — Die Schule (1913)

7. Die Frage in ihrem Zuſammenhang in der Kate⸗ cheſe. Jede Frage ſoll a. ſich an eine vorausgegangene Antwort anſchließen und zugleich in ſtrenger Ordnung dem Ziele zuſteuern: b. logiſch mit den andern zuſammenhängen;

  • Schulb. 26, 23 margin
  • Schulb. 26, 23. 44, 230 margin
  • Schulb. 44, 230 margin
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— Die Schule (1913)

c. in der gehörigen Ordnung und zu rechter Zeit kommen. Erſt Glaube, dann Werke, erſt hiſtoriſche Hauptſachen, dann Nebenumſtände, erſt Beweiſe, dann Gleichniſſe u. ſ. w.; d. ein gewiſſes Ziel haben. Man ſoll nicht planlos ins Blaue hineinfragen. Anm. a. Jede überflüſſige Frage iſt zu ſtreichen. Anm. b. Gut fragen iſt eine Kunſt, die man lernt 23* Übung und ſchriftliche Vorbereitung Schulb. 26, 8 Der Inhalt der Frage. Was ſoll man fragen? Es ſollen nur Dinge gefragt werden, die wirklich fra— genswert ſind, Dinge, die zum Grund des Glaubens gebören, nicht Probleme, allerlei ſtrittige Punkte, verſchiedene Meinungen der Exegeten über Vibelſprüche u. ſ. w. Anm. Die Frage nach dem „was“ iſt die Hauptſache, die Frage nach dem „wie“ mehr untergeordnet.

  • Schulb. 26, 8
  • Schulb. 44, 229 margin
  • Schulb. 44, 229. 26, 22 margin
  • Schulb. 26, 23 margin
  • Schulb. 44, 228 margin
  • Schulb. 44, 228. 229 margin
  • Schulb. 44, 228. 229. 11, 361 margin
  • Past. 269 margin
  • Schulb. 13, 25 margin

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9. Die Antwort Die Schule (1913)

9. Die Antwort. Die Antwort ſoll a. ſachlich und ſprachlich, nach Form und Inhalt, richtig, vollſtändig und deutlich ſein; b. in einem vollſtändigen Satz ausgedrückt werden. Alle einwortigen Antworten ſind beſonders in untern Klaſſen vom Übel. Beiſpiel: Was hat Kain mit Abel getan? Totgeſchlagen. Amm. Doch iſt es nicht nötig, die Frage des Lehrers mit in die Antwort zu nehmen. Beiſpiel: Was tat Ab-— raham, als er aus Meſopotamien nach Kanaan gekommen war? Er baute dem Herrn einen Altar: c. laut geſprochen werden, ſodaß ſie von allen ver— ianden wird. Anm. a. Das Kind ſpricht nicht für ſich, ſondern für die Schule. Wird die Antwort von den übrigen Kindern nicht derſtanden, ſo wird jedesmal der Faden einer fort— lanfenden Entwickelung zerriſſen, die Aufmertſamkeit der nder gelähmt, Mißwerſtändniſſe hervorgeruſfen, durch u. olen der unverſtandenen Worte viel Zeit vergeu⸗ et. Anm. b. Manche Lehrer haben die üble Gewohnheit, die Antworten wie ein Echo zu wiederholen. Lehrer, ſcone deine Lunge! Nur in der Chriſtenlehre könnte ausnahmsweiſe einmal eine Antwort um der Zuhörer willen wiederholt werden. Anm. c. Der Lehrer muß darauf achten, was und wie die Kinder antworten, um danach die folgende Frage einzurichten. Anm. d. Die Antworten zeigen uns, ob das Gefragte richtig verſtanden worden iſt, wie die Kinder auffaſſen und begreifen. Sie ſind einer Tür gleich, durch die wir einen Einblick tun in das Seelenleben des Kindes.

  • Schulb. 48, 275 margin
  • Schulb. 1, 25 margin
  • Schulb. 1, 25. 14, 331 margin
  • Schulb. 26, 28 margin
  • Schulb. 26, 28. 32 margin
  • Schulb. 26, 28. 32. 13, 27 margin
  • Schulb. 11, 361 margin
  • Schulb. 11, 361. 26, 29 margin
  • Schulb. 26, 29 margin
  • Schulb. 26, 29. 47, 214 margin
  • Schulb. 1, 25 margin
  • Schulb. 26, 30 margin

Die Schule (1913), its own page 237 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0282_PA237

10. Wie der Lehrer bei den verſchiedenen Antworten zu handeln hat Die Schule (1913)

10. Wie der Lehrer bei den verſchiedenen Antworten zu handeln hat. Iſt die Antwort a. richtig, ſo unterlaſſe der Lehrer die laute Zen⸗

  • Schulb. 26, 29 margin
  • Schulb. 26, 29. 32 margin

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— Die Schule (1913)

ſur: Gut! Richtig! Beiſpiel: Was tat Kain? Er ſchlug Abel tot. Gut! — Nur ausnahmsweiſe zur Ermuti⸗ heh eines ſchwachbegabten Schülers mag es einmal ge ⸗· ehen. Anm. a. Manchmal gibt ein Schüler eine Antwort, die dem Lehrer ein halbes Dutzend der beabſichtigten Fragen erſpart. Anm. b. Gutes Antworten ſoll man nicht über⸗ ſchätzen. Oft ſind ſchlagfertige Kinder Dornenbüſche, von denen man keine Trauben leſen kann; b. logiſcherichtig, aber nicht die erwar⸗ tete Antwort, dann kann man die Antwort nicht zurückweiſen. Der Fehler liegt in dieſem Falle an dem Katecheten. Er muß durch eine weitere Frage die ge⸗ wünſchte Antwort herauslocken: c. nicht genau, die Faſſung nicht korrekt, iſt ſie zweidentig, dann ſuche ſie der Lehrer auf eine geſchickte Art durch eine neue Frage zu verbeſſern. Anm. Durch ſchieſe Antworten darf man ſich nicht zu weit abführen laſſen: d. falſch, dann wiederhole der Lehrer die Frage nochmals oder ſtelle ſie vielleicht etwas leichter oder lege ſie einem andern Kinde zur Beantwortung vor. Anm. a. Bei falſchen Antworten hüte ſich der Lehrer 1. vor unzeitigem Eifer, vor Scheltworten. Bit⸗ terkeit ſtößt das Kind ab. Selig ſind die Sanft mütigen; 2. die Antwort ins Lächerliche zu ziehen. Bei törichten Antworten ſuche man dem Kinde das Aus- lachen zu erſparen. Anm. b. Iſt die Antwort falſch oder ungenügend we⸗ gen offenbarer Unaufmerkſamkeit, dann frage ſich der Lehrer: Was habe ich getan oder verſäumt, daß das Kind unaufmerkſam iſt? e. leiſe geſprochen, dann ſoll der Lehrer nicht ſelbſt die Antwort wiederholen: f. nicht aus dem Gefragten herauszu⸗ bekommen, erfolgt gar keine Antwort, dann ſoll der Lehrer 1. nicht die Antwort halb vorſagen oder das Wort anfangen, z. B. Chriſtus iſt ein Pro.? Kind: Prophet: 2. nicht die Antwort durch Gebärden andeuten, 3. B.: Was ſieht Gott an? Die Hand auf das Herz legen; 3. nicht peinlich lange auf eine Antwort warten: 4. vielmehr dem Gefragten durch eine neue Frage zu Hilfe kommen oder ihm die Antwort vorſagen oder die Frage jemand anders vorlegen. Anm. a. Vielleicht war die Frage ungeſchickt, das Kind blöde u. ſ. w. Manches Kind hat eine gewiſſe Scheu vor dem Lehrer. Darum ſoll er freundlich mit den Kin⸗ dern reden. 14, 71. Anm. b. Schweigſame Kinder kann man zum Reden

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Die Schule (1913), its own page 238 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0283_PA238

— Die Schule (1913)

bringen, indem man richtige Antworten der Mitſchüler von ihnen wiederholen läßt. Anm. c. Der Lehrer muß ſorgfältig die Wirkung ſeiner Frage auf den Schüler beobachten, welche Schwierigkeit ſie ihm darbietet u. ſ. w.

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11. — Die Schule (1913)

11. Das Halten der Katecheſe. a. Die Katechismusſtunde kann mit Geſang und Ge bet eröffnet werden. b. Die Kinder müſſen 1. ſtill und aufmerkſam ſein, 2. von vornherein den Gegenſtand oder das Ka- techismusſtück kennen, das abgehandelt werden ſoll. c. Die Fragen ſollen laut und verſtändlich ausgeſprochen werden. — Der Lehrer ſollte die Fragen nicht ableſen, ſondern ſeine Katecheſe frei halten. 44, 204. d. Das Fragewort oder das Wort, worauf es in der Frage ankommt, muß ſcharf betont werden. e. Jede Frage muß an die ganze Klaſſe gerichtet werden. Ammn. Darum folgt er ſt die Frage, dann der Name des Kindes, weil ſonſt die Gedanken der übrigen Kinder ſppazieren gehen. j. Die Kinder ſollten nicht der Reihe nach gefragt verden, in welcher ſie ſiten. Dadurch verlieren Kinder die Aufmerkſamkeit leicht. Auch iſt es unpädagogiſch, an alle Kinder die gleichen Anforderungen zu ſtel— len, da bei dieſer Weiſe des Fragens ſchwere Fragen gerade Schwachbegabte treffen können. g. Kein Kind darf leer ausgehen. Jedem Kind ſoll Gelegenheit zum Antworten gegeben werden. Der Lehter muß jedem Kinde bieten, was er ihm ſchuldig iſt. Schwachbegabten geſchieht unrecht, wenn ſie als das ünite Rad am Wagen angeſehen werden. Auch die Schüler des erſten Schuljahres dürfen nicht gänzlich unberückſichtigt bleiben. 44, 274—275. Anm. Einige wenige Kinder, die gut antworten können, immer wieder zu fragen, während die andern unbeteiligt daſitzen, iſt ein Unrecht gegen die Letzteren. — Ver iſt heute nicht gefragt worden? ſollte eigentlich die letzte Frage ſein. h. Manche Antworten können im Chor aufgeſagt wer— en. i. Die Fragen dürfen ſich nicht überſtürzen. Dem Schüler muß Zeit zum Nachdenken gegeben werden. k. Die Kinder in der Schule ſollten mit dem Taufnamen angeredet werden. — Nie ſollte man den Na— men in die Mitte der Frage einfügen, z. B.: Was heißt, Anna, beten im Namen Jeſu? I. Wer antworten will und kann, ſoll aufzeigen. m. Flüſtern und Vorſagen dürfen nicht erlaubt ſein. n. Der Lehrer achte während der Katecheſe auf 1. den Ton, der in jeder Katechismusſtunde, wo man mit göttlichen Dingen umgeht, herrſchen ſoll, 2. ſeine Stimme, die nicht ernſt und barſch, ſon⸗ Ramib. 24. Schulb. 14,

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— Die Schule (1913)

dern familiär, freundlich, liebreich ſein ſoll, 3. ſeine Bewegungen. Er ſoll nicht pendelmäßig umhergehen, aber auch nicht bombenfeſt auf einem Platze ſtehen, 4. ſeine Sprache und Redensarten, auf ſeine Kleider u. ſ. w. und prüfe ſich, ob darin etwas liegt, was die Kinder ſtoßen oder zerſtreuen kann. Anm. Wir dürfen den Wert der Katecheſe nicht nach den Worten abmeſſen, die wir dabei ſprechen.

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12. Der Katechet Die Schule (1913)

12. Der Katechet. Anforderungen an einen guten Katecheten. Ein Katechet muß a. vor allem ein Chriſt ſein, ſonſt iſt er ein tönend Erz. Eine tote Kohle bringt keine toten Kohlen zum Glühen. Anm. a. Der Katechet muß von den Katechismus-wahrheiten durchdrungen ſein und ſelbſt darin leben. Anm. b. Der Katechet muß geiſtliche Gaben beſitzen: Liebe zu Jeſu, göttliche Weisheit, rechte Erkenntnis der göttlichen Wahrheit, dazu wahre Demut, kindliche Einfalt, Freundlichkeit, Geduld u. ſ. w.; b. ein großes Maß von Liebe zu den Kindern beHator Dieſe Liebe muß er ſich in herzlichem Gebet erflehen: c. ſeine Schäflein kennen, den Erkenntniszuſtand ſeiner Katechimenen erforſchen, damit er jedem ſeine Gebühr geben kann; d. ſich die Liebe und Zuneigung ſeiner Katechumenen erobern und zu erhalten wiſſen; e. ſeine Arbeit mit Luſt und Vergnügen tun. Die Luſt muß er von Gott erbitten. Mürriſche, finſtere, unfreundliche Menſchen taugen nicht dazu: f. eine gute Mitteilungsgabe beſitzen, lehrhaftig ſein. Bloße Gelehrſamkeit tut es nicht; g. mit dem Inhalt des Katechismus vertraut ſein, eine gründliche Kenntnis des Lehrſtoffs haben. Anm. a. Den Ratechismustert und die Bibelſprüche im Katechismus muß er auswondig wiſſen, damit er die Kinder ohne Buch korrigieren kann. Anm. b. Der Katechet mag den Katechismus in der Hand haben während der Katecheſe, ſoll aber nur im Notfall hineinſehen: h. ein gewiſſes Maß natürlicher Gaben beſitzen, gutes Gedächtnis, die Gabe, ſich leicht und verſtändlich auszudrücken, Fertigkeit in der Sprache u. ſ. w.; i. treu ſein; k. fleißig beten, für ſich um nötige Weisheit und Ga⸗ Ramb. 15. 16. ben, für ſeine Katechumenen um Erleuchtung ihres Verſtandes und Beſſerung ihres Willens; Ramb. 30. 31. l. auf ſeine Katechumenen, auch wenn er ſein Amt an ihnen ausgerichtet hat, weiter achten und ihnen mit gutem Wandel voranleuchten.

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  • Schulb. 1, 21 margin

Die Schule (1913), its own page 240 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0080_PA240

13. — Die Schule (1913)

13. Hinderniſſe des Erfolgs einer Katecheſe ſind a. auf ſeiten des Katecheten, wenn er die Ramb. 99—101.

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— Die Schule (1913)

Sache nicht verſteht, die er lehren ſoll, nicht bekehrt iſt, ein anſtößiges Leben führt in Worten und Werken, mit Unwillen unterrichtet, faul iſt oder das Katechiſieren nicht verſteht. Anm. Solche Hinderniſſe ſoll der Katechet mit Gottes Hilfe überwinden durch wahre Buße, fleißiges Gebet und Studium der Schrift, durch Wachen über ſeine Worte und Wandel und fleißiges Achtgeben, wie andere katechiſieren; b. auf ſeiten des Katechumenen: natürliches Unvermögen, etwas zu faſſen, ſchwache Begabung, Blödigkeit, böſer Wille und Temperament.

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14. Die Vorbereitung auf die Katecheſe Die Schule (1913)

14. Die Vorbereitung auf die Katecheſe. Der Katechet ſoll ſich auf jede Katecheſe wohl vorbereiten. Gerade die Katecheſe erfordert beſondere Vorbereitung. 19, 132. Dazu gehört a. Meditation über das Lehrſtück, das behandelt werden ſoll. — Man muß ſich der einzelnen Begriffe und Vorſtellungen, der Hauptteile und einzelnen Glieder der Katechismusantwort recht bewußt werden. Schulbl. 2, 301. 302; b. Aufſuchen von paſſenden Beweiſen, Gleichniſſen u. ſ. w.; c. Dispoſition und Anordnung des Stoffes; d. das Aufſchreiben, wenigſtens der Hauptfragen. Am beſten wird es immer ſein, die ganze Katecheſe ſchriftlich auszuarbeiten. Das bringt immer reichen Gewinn, auch wenn beim Halten der Katecheſe viele Fragen verändert werden. Schulbl. 44, 229. 230. Man gewinnt einen klaren überblick über das Ganze, kann nachträglich den Unterricht prüfen 28, 210. 211. Die Katecheſe wird auch in ſprachlicher Beziehung beſſer. 41, 141. Vorbild eines Lehrers 44, 198. Anm. Das bloße ſchriftliche Ausarbeiten der Katecheſe iſt noch keine rechte Vorbereitung, wenn dem Schreiben nicht die Meditation vorausgegangen iſt. War die Meditation ſehr gründlich, dann mag manchmal das wörtliche Aufſchreiben nicht mehr ſo nötig ſein; e. das Einprägen der Ordnung und des Gedankengangs. Die Vorbereitung iſt nicht da— mit getan, daß man die Fragen auf Papier bringt, wir müſſen ſie uns zu eigen machen, daß wir frei darüber derfügen können. Anm. a. Nie unterrichte der Lehrer ohne ſorgfältige Vorbereitung. Anm. b. Unglückliche Schüler, die ſolchen in die Hände fallen, die ſich nicht vorbereiten! Anm. c. Die Vorbereitung ſoll nicht bis auf die letzte Ninute verſchoben werden. Anm. d. Um rechte Übung zu bekommen, ſollte der Katechet 1. viele Fragen entwerfen und überlegen, was

  • Schulbl. 2, 301
  • Schulbl. 2, 301. 302
  • Schulbl. 44, 229
  • Schulbl. 44, 229. 230
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  • L. W. 15, 36 margin
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  • Schulb. 11, 356. 23, 121 margin
  • Trak. 36 margin
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  • Schulb. 23, 120. 44, 204 margin
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  • Schulb. 23, 120. 44, 204. 205. 20, 23 margin
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  • Trak. 36 margin
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  • Past. 271 margin
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  • Schulb. 26, 25. 11, 355 margin
  • Schulb. 1, 22 margin
  • L. W. 15, 37 margin
  • Past. 271 margin
  • Schulb. 11, 356 margin
  • L. W. 15, 37 margin

Die Schule (1913), its own page 241 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0285_PA241

— Die Schule (1913)

für Antworten etwa gegeben werden könnten, 2. gehörte oder geleſene gute Katecheſen nachbil en, 3. jede Gelegenheit, eine gute Katecheſe zu hͤten, benutzen und darauf achten, wie andere es machen. Einwand. Wenn die Katecheſe ſchriftlich vorbereiten iſt, werde ſie hernach beim Halten ſteif und unbeholien. — Das mag ſein, wenn die Vorbereitung ungenügend iſt. Iſt die Vorbereitung rechter Art, ſo wird auch die Katecheſe frei werden.

  • Schulb. 11, 356 margin
  • Schulb. 1, 22 margin
  • Schulb. 1, 22 margin

Die Schule (1913), its own page 242 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0286_PA242

— Die Schule (1913)

Abhandlungen zur Erklärung des Was ſagen die Worte? 35, 161—165. 193—211. 226—235. Praktiſche Zingerzeige zu den Beweisſprüchen des Katechismus. 41, Wo die einzelnen Stücke des Katechismus in den Sy⸗ 104. 129—134. 161—165. nodalberichten bereits abgehandelt worden ſind 15, 3—6. 33, 240—243. 266—275. 294—304. 341—347. thers Schriften zu den Geboten. 34, 43—56. 83—88. Zum 2. Hauptſtück 34, 357—371. The proof-texts of the Catechism. Theol. 2, 281 ff. Katecheſen. Einleitung. Frage 1—6. — 35, 289—291. 39, 97 bis 102. The introduction. 46, 65-68. The Bible 46. 129-133. Proof of the divine authority of the bible. 46. 225—230. Die Hauptbeweiſe für die Gött⸗ lichkeit der Heiligen Schrift. 18. 161—173. Frage 7—12. — 35, 358—360. Was ſind die Ge⸗ bote? 9, 33—35. Gebote. 1. Gebot. — 36, 3—9. 69—75. 2, 230—235. Engliſche Katecheſe 47, 129—135. 225—230. 2. Gebot. — 36, 208—211. Schwören 36, 353—358. Zaubern 39, 353—357. 11, 257—271. 308—318. Lügen und Trügen 40, 70— 72. Cursing, swearing, 48, 98. Using witcheraft, 48, 193. Lying and deceiving God's name 48, 289. 3. Gebot. — 34, 11—19. 40, 225 —-229. 4. Gebot. 5. Gebot. — 40, 165—171. 27, 161—172. 6. Gebot. — Verbot 43, 225 —230. 7. Gebot. — 36, 33—38. 44, 33—38. Verbot 44, 65—69. Gebot 44, 97 — 102. 27, 65—72. 8. Gebot. — 27, 65—72. 9. Gebot. — 10. Gebot. Schluß der Gebote. 29, 65—72. 4, 200—204. Er⸗ füllung des Geſetzes 9, 35—41. 15, 81—88. Ge⸗ brauch des Geſetzes 9, 41—46. Sünde und ihre Urſache 9. 65—74. 17, 57—65. 7, 46—53. Erbſünde 9, 75—79. Der Verſtand verfinſtert 2, 76. 77. Wirk⸗ liche Sünde 9, 97—102. Wie eine Sünde aus der an⸗ dern folgt 35, 175. I. Artikel. 10. 183—186. 204—210. Geſetz und Evangelium. 29, 206—210. Gottes Weſen und Eigenſchaften. Dreieinigkeit. 27, 257—264. Glaube. 15, 145—158. 9, 108—110. 32. 11—13. Schöpfung. 10, 184. 185. Engel 44, 225—228.

  • Theol. 2, 281

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— Die Schule (1913)

Welches ſind die vor⸗ nehmſten unter den un⸗ ſichtbaren Kreaturen? 44, 156. Worterklärung des 2. Ar⸗ tikels 5, 115—123. Höllenfahrt 19, 97101. „ihm dienen“ 40, 224. „Mit ſeinen Gaben er⸗ leuchtet“ 36, 39—43. 97 —101. 38, 221. Kennzeichen der Kirche 24, 80—83. Vater Unſer 36, 92. Iſt ſchon frühzeitig für den Unterricht verwertet wor⸗ den 37, 160. Kniebeugen 9, 19. Ebenbild Gottes. Der Menſch die vornehmſte Krea⸗ 1, 171—178. 35, 1—13. 15, 177. tur. 18, 7—14. 178. Erhaltung und Regierung. 45, 193—198. 321—3R. 10, 205—207. 2. Artikel. 10, 272—278. 306—313. 325—328. Namen Chriſti 35, 129. 130. 13, 165. Gottheit Chriſti 47, 3—10. 24, 321—333. 13, 17⁰ bis 172. Perſönliche Vereinigung 42, 266—274. Prophet 35, 131—134. König. Hoheprieſter. Erniedrigung. Erlöſung 10, 310—312. 3. 201—208. Erhöhung. Höllenfahrt. Auferſtehung. Betrachtung des Oſterliedes: Chriſt iſt erſtanden 36, 65—69. Himmelfahrt. 12, 301. 332—337. Wiederkunft. 46, 326—330. 44, 193—196. Schluß: Auf daß ich ſein eigen ſei. 1, 325—328. 10, 325—328. 3. Artikel. 10, 329—338. 367—-876. Geiſt. 33, 289 —- 294. Berufung, Erleuchtung. 38, 161.—167. Zur kate· chetiſchen Behandlung der Frage 178— 183. 41, 321 bis 327. 3, 136—144. Heiligung. 26, 263—268. Erhaltung. Kirche. Vergebung“ 11, 327—335. Auferſtehung. 37. 65—72. Ewiges Leben. 37, 70—72. 13, 289—312. Gnadenwahl. 4, 13—19. 37—40. 327—333. Der gnädige Wille Gottes 30, 225. 3. Hauptſtück. Gebet. 20, 49—53. Anrede 40, 353 bis 357. 16, 161—171. 3. Bitte. 45, 161—166. Die 3 letzten Bitten 36, 118. 4. Hauptſtück. Was nennen wir ein Sakrament? 47, Kraft der Taufe 38, 168—170. Bedeutung der Taufe 34, 257— 263. 47, 257—264. 5. Hauptſtück. 42, 193—198. 6. Hauptſtück. Catechetical discourse on the Lord's Supper 39 163—167. 1, 45—50. Warum dürfen wir die Worte: Das iſt mein Leib, nicht bildlich verſtehen? 47, 289—294. Kelchentziehung 24, 2—12. Verwand⸗ lung 24, 218—223. Meßopfer 24, 97—112. Anhang. über die ſymboliſchen Bücher 12, 97 bis 133. Weihnachtskatecheſen: 47, 353—357. 35, 321 bis 327. 36, 321—326. 43, 321—327. 45, 353—357. 44, 353—358. 46, 354—-358. Anſprache bei der Weih⸗ nachtsfeier 25, 6.

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Die Schule (1913), its own page 244 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0081_PA244

Katechismus

— Die Schule (1913)

Katechismus. Die große Wohltat, welche Gott ſeiner Kirche durch den Katechismus Luthers erwieſen hat. O. 79. Zur Geſchichte und Entſtehung der Katechismen Luthers. W. 54, 145—146. Wann iſt Dr. Luthers kleiner Katechismus das erſte Mal erſchienen? Luth. 35, 49. Wie iſt Dr. Luthers kleiner Katechismus entſtanden? Schulbl. 29, 257— 265. Die beiden Katechismen Luthers. Einleitung zur Konkordia 90—100. Die beiden Katechismen Luthers. Luth. 23, 27. 28. Der kleine Katechismus Luthers. Luth. 41, 66—68.. 74 —76. 82. 83. 90. 91. Der kleine Katechismus ein Kleinod für Kirche, Schule und Haus in evangeliſch-lutheriſchen Gemeinden. Schulbl. 12, 244 -250. 307—315. Luthers kleiner Katechismus eine gute Wehr und Waffe gegen die neueſten Verfälſcher der Lehre von der Bekehrung. Luth. 40, 170. 171. Luthers Katechismus eine kurze Summa der Analogie des Glaubens. N. 77, 29—38. Wie ſind unſere Gemeinden und vornehmlich unſere konfirmierte Jugend beim Katechismus zu erhalten? N. W. 80, 57—82. Wis. 83, 52—65. Die tägliche Katechismusübung nach Dr. Luthers Rat und Vorbild. Luth. 3,. 95—97. Stimmen über Dr. Luthers kleinen Katechismus. Luth. 34, 108. 109. Altere und neuere Stimmen über den kleinen Katechismus Luthers. Luth. 16, 197. 198. Was berühmte Leute über Luthers kleinen Katechismus ge⸗— urteilt haben. Luth. 60, 361. Der Katechismus Luthers und ſeine Behandlung. Schulbl. 44, 364—366. Einprägung des Katechismustextes in der Schule. Schulbl. 36, 129—133. Für wen und wozu iſt der kleine Katechismus Luthers von dieſem zunächſt und urſprünglich verabfaßt? Schulbl. 5, 333—336. Welche Stellung im Religionsunterricht nimmt Luthers Katechismus ein? Schulbl. 36, 9—15. Katechismusübungen in älterer Zeit. Schulbl. 39, 54. 55. Katechismusübungen zu Württemberg. Schulbl. 40, 336. 337. Der Religionsunterricht in der modernen Pädagogik. Schulbl. 34, 193—218. L. W. 45, 193—218. Die möglichſt beſte Verwertung des Katechismus in der Chriſtenlehre. Schulb. 23, 97 124. (Traktat.) Luthers Katechismus. Brunn 4—11. R. Pieper, Kat. 1, 3—18. Amerikaniſche Katechismusgeſchichte. Schulbl. 3. 274—277. Katechismen und katechetiſche Unterweiſung unter den früheren amerikaniſchen Anſiedlern. Schulbl. 34, 4—11. 33—42. Dr. Luthers kleiner Katechismus in Nordamerika. Schulbl. 3, 235—237. Was ſagen die Worte? Worterklärung des lutheriſchen Katechismustextes. Schulbl. 35, 161—165. 193—211. 225—235. (Traktat.) Praktiſche Fingerzeige zu den Beweisſprüchen. Schulbl. 41, 33—38. 65—72. 97—104. 129—134. 161—165. Prooftexts. Theol. 2, 281ff. Über die Konſtruktion der lutheriſchen Erklärung des 1. Artikels. Schulbl. 34, 370—372. Frage und Antwort in Briefen über unſern Katechismus. Luth. 15, 57. 58. Einleitendes Vorwort zur Katechismuserklärung. Schulbl. 3, 264—274. Die Verwendung unſerer deutſchen Leſebücher im Katechismusunterricht. Schulbl. 30, 165—170. Konrad Dietrichs Vermahnung, den Katechismus zu lernen und zu lehren. Schulbl. 3,. 183—186. Materialien zum rechten Verſtändnis und fruchtbringenden Erklärung unſeres Dietrichſchen Schulkatechismus. Schulbl. 20, 49—53. Auch eine Behandlung des Konrad Dietrichſchen Katechismus. Luth. 21, 13. Katechismusunterricht eines alten Juriſten. Schulbl. 36, 277—280. Ein Beſuch der Katechismusſtunde. Schulbl. 28, 36—38. Der Katechismus Luthers und ſeine Behandlung. Schulbl. 44, 364—366. Alte Katechismruslegende. Schulbl. 3,. 377—380. Zur 350. Jubelſeier des Katechismus. 14, 161—166. 225—233. The Catechism. Voung Luth. Mag. 1, 2-4. Was wir an dem kleinen Katechismus Dr. Luthers haben. Schulb. 48, 292— 301. 321—334. Abkürzung. Khre. Die möglichſt beſte Verwertung des Katechismus in der Chri-⸗ re.

  • W. 54, 145—146
  • Luth. 35, 49
  • Schulbl. 29, 257— 265
  • Luth. 23, 27
  • Luth. 23, 27. 28
  • Luth. 41, 66—68
  • Luth. 41, 66—68.. 74 —76
  • Luth. 41, 66—68.. 74 —76. 82
  • Luth. 41, 66—68.. 74 —76. 82. 83
  • Luth. 41, 66—68.. 74 —76. 82. 83. 90
  • Luth. 41, 66—68.. 74 —76. 82. 83. 90. 91
  • Schulbl. 12, 244 -250
  • Schulbl. 12, 244 -250. 307—315
  • Luth. 40, 170
  • Luth. 40, 170. 171
  • N. W. 80, 57—82
  • Wis. 83, 52—65
  • Luth. 3,. 95—97 The Daily Practice of the Catechism, According to Dr. Luther's Counsel and Example.
  • Luth. 34, 108
  • Luth. 34, 108. 109
  • Luth. 16, 197
  • Luth. 16, 197. 198
  • Luth. 60, 361
  • Schulbl. 44, 364—366
  • Schulbl. 36, 129—133
  • Schulbl. 5, 333—336
  • Schulbl. 36, 9—15
  • Schulbl. 39, 54
  • Schulbl. 39, 54. 55
  • Schulbl. 40, 336
  • Schulbl. 40, 336. 337
  • Schulbl. 34, 193—218
  • L. W. 45, 193—218
  • Schulb. 23, 97
  • Schulb. 23, 97 124
  • Brunn 4—11
  • Kat. 1
  • Kat. 1, 3—18
  • Schulbl. 3. 274—277
  • Schulbl. 34, 4—11
  • Schulbl. 34, 4—11. 33—42
  • Schulbl. 3, 235—237
  • Schulbl. 35, 161—165
  • Schulbl. 35, 161—165. 193—211
  • Schulbl. 35, 161—165. 193—211. 225—235
  • Schulbl. 41, 33—38
  • Schulbl. 41, 33—38. 65—72
  • Schulbl. 41, 33—38. 65—72. 97—104
  • Schulbl. 41, 33—38. 65—72. 97—104. 129—134
  • Schulbl. 41, 33—38. 65—72. 97—104. 129—134. 161—165
  • Theol. 2, 281
  • Schulbl. 34, 370—372
  • Luth. 15, 57
  • Luth. 15, 57. 58
  • Schulbl. 3, 264—274
  • Schulbl. 30, 165—170
  • Schulbl. 3,. 183—186
  • Schulbl. 20, 49—53
  • Luth. 21, 13
  • Schulbl. 36, 277—280
  • Schulbl. 28, 36—38
  • Schulbl. 44, 364—366
  • Schulbl. 3,. 377—380
  • Mag. 1, 2-4
  • Schulb. 48, 292— 301
  • Schulb. 48, 292— 301. 321—334
  • O. 79. Zur Geſchichte un

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— Die Schule (1913)

Katechismusunterricht. ‚

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1. — Die Schule (1913)

1. Der Katechismus ſoll in der Schule fleiffig getrie ben werden und das Wichtigſte in der Schule ſein. Anm. Das Ziel des Katechismusunterrichtes iſt, daß die Kinder den Katechismus Luthers auswendig können, jedes Wort verſtehen und die nötigen Beweisſprüche dazu im Kopfe haben.

  • Luth. 6, 42 margin
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  • Wis. 83, 59 margin
  • Luth. 41, 83 margin
  • O. 79, 56 margin

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2. Luthers Katechismus ſoll dem Unterricht zugrunde liegen Die Schule (1913)

2. Luthers Katechismus ſoll dem Unterricht zugrunde liegen. Auf ihn muß man immer wieder zurückkommen. Anm. a. Alle Fragen müſſen an den Katechismustert anknüpfen, darauf zurückführen oder irgendwie im Zuſammenhang damit ſtehen. Alles Abſchweifen iſt zu meiden. Anm. b. Schwans oder Dietrichs Auslegung des Katechismus ſoll nur den tiefen Inhalt des Luthertextes erſchließen helfen. Anm. c. Die beſte Weiſe zu katechiſieren iſt, den kleinen Katechismus Luthers und den in der Schule ge— brauchten (Schwan) mit einander zu verbinden. Anm. d. Luthers Katechismus gibt Form und Maß an, wonach dem Kinde die Wahrheit zu übermitteln iſt; das Maß: Was vom Katechismus abſeits liegt, laſſen auch wir beiſeite; die Form: Sprache, Ton u. ſ. w. gibt der Katechismus ſelbſt an die Hand. Anm. e. Luthers Katechismus wurde zur Zeit der Reformation alsbald in die Schule eingeführt.

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  • Trak. 16. 17. 2, 305. 299 margin
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  • Trak. 16. 17. 2, 305. 299. 44, 230 margin
  • Ma. 24, 2 margin
  • Ma. 15, 292 margin
  • Mezg. Vorwort 3. Ramb. 2

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3. Das Auswendiglernen Die Schule (1913)

3. Das Auswendiglernen. Der Katechismustert muß dem Kinde 'bekannt ſein. Die Worte des kleinen Kate— ismus Luthers und die zum Beweiſe angeführten Bi-— beliprüche ſollen vom Schüler auswendig gelernt wer— den. Vergl. den Abſchnitt: Auswendiglernen. Anm. a Das iſt das Wertvollſte, was ein Kind mit us der Schule nimmt, ein feſtes Gerippe der religiöſen Erkenntnis. Anm. b. Alle Antworten im Schwan oder wohl zar im Dietrich von allen Schülern auswendig lernen in laſſen, iſt unvernünftig, unnütz und Quälerei. Der ehrer wird auf die Gaben der Kinder Rückſicht nehmen. zut begabte Kinder mögen auch längere Antworten ſich inprägen. Anm. c. Den Wortlaut des Katechismustertes genau inzuprägen, iſt nicht ſo leicht. Um es den Kindern zu rleichtern, wird der Lehrer 1. erſt die leichteren Sätze des Katechismus ler⸗ nen laſſen, dann die ſchwereren; 2. das Auswendiglernen mit dem Erklären ver— binden; 3. den Kindern zeigen, wo ſie leicht aus einem Gebot ins andere, aus einer Bitte in die andere kommen können. Anm. d. Bei dem Aufſagen des Gelernten achte der

  • Trak. 29 margin
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  • L. W. 48, 246 margin
  • L. W. 48, 246. 16, 187 margin
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  • Wis. 83, 60 margin
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  • Dietrich von allen Schül

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— Die Schule (1913)

Lehrer 1. auf Genauigkeit. Alle Abweichung vom Tert und Wortverſtümmelung muß korrigiert werden; 2. auf richtige Betonung. Beiſpiele falſcher Ve; tonung 36, 130. Anm. e. Eltern. ſollen im Hauſe darüber wachen, daß die Kinder ihre Aufgaben ordentlich lernen. Anm. f. Das Memorierpenſum darf man im Kate⸗ chismusunterricht nicht unberückſichtigt laſſen.

  • Trak. 23 margin
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4. Das Verſtehen des Katechismustextes Die Schule (1913)

4. Das Verſtehen des Katechismustextes. Das bloße Auswendiglernen des Katechismustextes befriedigt nicht, die Kinder müſſen ihn auch verſtehen lernen. Sie ſollen das Gelernte nicht wie Papageien nachſprechen. Der Lehrer muß darum 1. die Worte erklären, die im Katechismus dem Kinde unverſtändlich ſind, z. B. Geſinde, Glied, Gemahl, Regiment, Zucht, einfältig, Beichtiger u. ſ. w. Das geſchieht durch Umſchreibung und Ver— tauſchung mit andern Wörtern, die denſelben Sinn haben. Lind. 116—120; 2. die Sache ſelbſt erklären, z. B. was Sünde, Geſetz, Evangelium iſt. Anm. a. Zur Erklärung der Sache dienen 1. Beiſpiele. Daß Chriſtus das Geſetz er⸗ füllt hat, veranſchauliche man mit Beiſpielen an et⸗ lichen Geboten: 2. Geſchichten und Erzählungen, unter wel⸗ chen die bibliſchen die erſte Stelle einnehmen. Man »uwende im Katechismusunterricht viele Geſchich⸗ ten und Exempel aus der Schrift. — Auch eignen ſich Stücke aus dem Leſebuch 30, 166—169 oder Geſchichten aus dem täglichen Leben dazu. Sie ſollen aber wahr ſein. 17, 70. 71. Anm. b. Religionsunterricht muß einfach und klar ſein. Kinder bedürfen es mehr als andere. Man richte ſich nach dem geiſtlichen Verſtändnis der Kinder. 2, 141. Anm. c. Kurze Erklärungen oder Stichwörter, wie z. B. im 6. Hauptſtück: Weſen, Nutzen, Kraft und Ge⸗ brauch, können an die Wandtafel geſchrieben werden. Anm. d. Hat ein Kind ein Anliegen, eine Frage, dann ſtehe der Lehrer zu Dienſten. Anm. e. Viele erklären im Katechismusunterricht ſo viel, daß ſie den Katechismus ſelbſt unſichtbar machen. 5. Der Beweis aus der Schrift. Die im Katechis⸗ mus enthaltene Lehre muß auch mit der Schrift bewie⸗ ſen werden. Oft liegt der Beweis ſchon im Katechismus ſelbſt, oft in den Veweisſprüchen. Anm. a. Die im Katechismus angeführten Bibel⸗ ſprüche ſind entweder Quellen, daraus die Lehren und Begriffe des Katechismus zu entwickeln ſind, z. B. fürch ⸗ ten, lieben, vertrauen, oder ſie ſind Beweiſe. Anm. b. Man muß die lutheriſche Lehre auch auf

  • Trak. 30 margin
  • Trak. 30. 31 margin
  • Luth. 41, 82 margin
  • Luth. 41, 82. 83 margin
  • L. W. 15, 36 margin
  • Past. 269 margin
  • Past. 270 margin
  • Wis. 83, 55 margin
  • Schulbl. 13, 140 margin
  • Schulbl. 13, 140. 2, 302 margin
  • Schulbl. 13, 140. 2, 302. 303 margin
  • Schulbl. 13, 140. 2, 302. 303. 23, 115 margin
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  • Schulbl. 13, 140. 2, 302. 303. 23, 115. 36, 130. 4, 286 margin
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  • Trak. 25. 30, 165. 2, 305. 30 margin
  • Trak. 25. 30, 165. 2, 305. 30, 165 margin
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  • Trak. 25. 30, 165. 2, 305. 30, 165. 166. 46, 121 margin
  • L. W. 54, 153 margin
  • L. W. 54, 153. 22, 107 margin
  • L. W. 54, 153. 22, 107. 112 margin
  • L. W. 54, 153. 22, 107. 112. 44, 200 margin
  • L. W. 54, 153. 22, 107. 112. 44, 200. 42, 231 margin
  • L. W. 54, 153. 22, 107. 112. 44, 200. 42, 231. 2, 142 Is This, Then, the Theology of the American Lutheran Church? margin
  • L. W. 54, 153. 22, 107. 112. 44, 200. 42, 231. 2, 142. 44, 365 margin
  • Schulb. 23, 114 margin
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  • Il. 89, 60 margin
  • Il. 89, 60. 61 margin
  • Il. 89, 60. 61. 4 margin
  • Il. 89, 61 margin
  • Mezg. Vorw.

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— Die Schule (1913)

lutheriſche Weiſe lehren, daß man immer ihren Grund in der Schrift nachweiſt. Nur ſo erkennen die Kin⸗ der recht, daß die Schrift die einzige Quelle und Re⸗ gel unſeres Glaubens und Lebens iſt. Anm. c. Bei Behandlung der Beweis⸗ ſprüche iſt zu beachten, 1. daß man nicht er ſt die Sache aus der Katechismusantwort abhandelt und dann die Sprüche bringt. Auf dieſe Weiſe würde manches unnötig zweimal geſagt und der Eindruck, daß die Bibel al⸗— lein Quelle iſt, nicht ſo lebendig ſein. Die Sprüche werden beſſer gleich eingeſchoben, wo ſie hingehören; 2. daß man nicht bloß die Beweisſtellen an— — ſondern auch zeigt, wioo die Beweiskraft iegt; 3. daß man die Sprüche nicht ausführlich behandelt, ſondern alles beiſeite läßt, was nicht zur Sache gehört. Anm. d. Der Unterſchied zwiſchen dem Unterricht in Religion und Realien iſt ſo groß, wie Vernunft und Glaube. Hier gilt die Vernunft, da heißt es: So ſpricht der Herr. 6. Nicht überſehen werden darf die Apologetik. Die Kinder müſſen gewappnet werden gegen die Angriffe der Zeinde. 7. Ausführliche Polemik iſt vergeblich und ſchädlich. Man ſoll nicht alle Irrtümer widerlegen wollen, aber die hauptſächlichſten müſſen dargelegt werden. Dabei ſehe man zu, 1. daß die falſchen Lehren kurz und, wo möglich, mit eigenen Worten der falſchen Lehrer angeführt werden, 2. daß die Beweisſprüche ſchlagend ſind, 3. daß die Liebe nicht verletzt wird, weder die Liebe zu den Falſchgläubigen, noch die Liebe zu den eigenen Schulkindern. 8. Einwirkung auf Herz und Gemüt des Kindes. Die Kinder ſollen den Katechismus nicht bloß mit dem Ver⸗ ſtand erfaſſen, ſondern vor allem mit dem Herzen. Da⸗ rum ſoll der Lehrer 1. auf den Willen und das Gemüt des Kindes einzuwirken und die Wahrheiten ihnen ins Herz einzuyrägen ſuchen. Das geſchieht durch ſeelſorgerliche Behandlung des Stoffes. 46, 35. Der eigentliche Zweck des Unterrichts iſt Unterweiſung zur Seligkeit. 44, 332; 2. fleißig Anwendungen machen auf die Kinder: 3. den Unterricht nicht mechaniſch und geſchäftsmäßig betreiben; 4. das Kind erinnern, daß es mit dem bloßen Wiſſen nicht getan iſt;

  • Schulb. 2, 303 margin
  • Schulb. 33, 121 margin
  • Schulb. 2, 304 margin
  • Mit. 1904, 24 margin
  • Mit. 1904, 24. 8 margin
  • Mit. 1904, 24. 8, 17—55 margin
  • L. W. 53, 250 margin
  • Luth. 24, 65 margin
  • Wis. 83, 59 margin
  • Wis. 83, 59. 60 margin
  • Quart. 7, 45 margin
  • Trak. 32 margin
  • Luth. 24, 65 margin

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5. — Die Schule (1913)

5. an der Hand des Katechismus locken, reizen und ermahnen. Anm. a. Der Lehrer ſoll darauf hinarbeiten, daß die

  • Luth. 41, 83 margin
  • Luth. 41, 83. 36, 131 margin
  • Luth. 41, 83. 36, 131. 132 margin
  • Wis. 83,

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— Die Schule (1913)

Kinder den Katechismus lieb gewinnen. Sie müſſen erkennen, daß er das ſeligmachende Gotteswort iſt und daß es dem Lehrer Herzensſache iſt. 1, 10. Anm. b. Führt man die Kinder ſo in den Katechismus ein, dann werden ſie einen bleibenden Segen davon haben. Anm. c. Dem Lehrer, der den Katechismus ſo treiben will, muß der Katechismus ſelbſt lieb und wert ſein. Der Lehrer muß ſelbſt ein Chriſt ſein ſ. Schullehrer. Er muß ſich auch ſorgfältig darauf vorbereiten, S. Chriſtenlehre 493. 494. Anm. d. Freilich darf man auch nicht zu viel auf das Gemüt einzuwirken ſuchen, man möchte ſonſt mehr verderben als nützen. 9. Der Lehrer ſoll alle Katechismuswahrheiten lehren und keine auslaſſen. Anm. a. Ob es erlaubt ſei, hier und da auch Ergänzungen des Katechismusſtoffes eintreten zu laſſen? — Das mag an manchen Stellen gut ſein, um die Kinder über heilſame, chriſtliche Dinge zu belehren, von denen ſie ſonſt nichts hören würden. Im allgemeinen 2er hitet der Katechismus genug und übergenug. 41, Anm. b. Beſſer, der Lehrſtoͤff iſt beſchränkt und wird oft durchgegangen. Es wäre gut, wenn der Katechismus jedes Jahr könnte vollſtändig durchgenommen werden. Lind. 46. 47. 10. Die Methode. über analytiſche und ſynthetiſche Methode 10, 285. Lind. 128. Anm. Daß man den Katechismus nach den fünf Formalſtufen (Religionsunterricht 2 b. Anm. a.) abhandeln ſoll, iſt unbegründet und unbillig. Man würde dabei dem eigentümlichen Charakter des Katechis— musſtoffes nicht gerecht. 28, 127. 10, 182. Lind. 11. Die Repetition. Der Lehrer ſoll das Golernte oft 130. Ramb. 24. 25. Mich. wiederholen, und möglichſt in derſelben Weiſe. Die 1903, 12. Wiederholung ſoll aber nicht ins Breite gehen, ſondern kurz und bündig ſein. Vergl. hierzu unter „Unterricht“ die Wiederholung. Allerlei Anmerkungen: 43, 31. 1. Sollen Lehrer und Schüler den Katechismus während der Katecheſe offen haben? 1, 222. 223. 2. Warum wird es vielen Lehrern ſchwer, einen Unterſchied zwiſchen Katechismusunterricht und Konfirmandenunterricht zu finden? 5, 80. 362. 3. Auch die Augsburgiſche Konfeſſion mag in der Oberklaſſe eimmal geleſen werden. 4. Wie man früher Katechismus trieb Luth. 5, 174. N. 77, 37. 38. Schulbl. 40, 336. 337. 39, 54. 55. Katechismusunterricht eines alten Juri⸗ ſten 36, 277—280. 5. Über Entſtehung, Nutzen und 680.55 des des Katechismus Luthers ſ. Seite 5680—685 Lexikons.

  • Luth. 5, 174
  • Schulbl. 40, 336
  • Schulbl. 40, 336. 337
  • Schulbl. 40, 336. 337. 39, 54
  • Schulbl. 40, 336. 337. 39, 54. 55
  • Wis. 83, 60 margin
  • Trak. 33 margin
  • Trak. 33. 41 margin
  • Trak. 33. 41, 178 margin

Die Schule (1913), its own page 228 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0077_PA228

Kindergarten

— Die Schule (1913)

Kindergarten. a. Der Vater der Kinderbewahranſtalt iſt F. Frödel. In der Mechaniſierung und Methodiſierung hat er nicht das Richtige getroffen. 9, 8. 9. b. Der Kindergarten ſoll keine Schule ſein, ſondern eine Erziehungsanſtalt. Aber wie leicht wird eine Schule daraus, und ſelbſt die Freude am Spiel iſt dann vorbei! c. Der Kindergarten hat auch manche Nachteile. Die Kinder gewöhnen ſich an den vielen Wechſel im Unterricht. Alles bloß eine kleine Zeit und nichts ordentlitz kann das Kind bald verderben. Anm. a. Vor dem 6. Jahre ſollte das Kind nicht aus dem Elternhaus entlaſſen werden. Die Mutter ſoll die erſte Erzieherin ſein. Die Kinder gedeihen nirgendbeſſer, als unter den Augen der Mutter. Lind. 33. Anm. b. Wo örtliche Verhältniſſe es nötig machen, mag eine Gemeinde einen Kindergarten einrichten. Anm. c. Die Kindergärten der Staatsſchulen können wir nicht empfehlen, da man hier eine Erziehung ohne Gottes Wort bietet. Anm. d. Lehrmittel 30, 112.

  • Ka. 1906, 13 margin

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Körperliche Ausbildung

— Die Schule (1913)

Körperliche Ausbildung. Eine vernünftige Erziehung muß auch die Entwickelung der Kräfte und Anlagen des Körpers beſorgen. Mens sana in corpore sano. Hierher gehört a. Manual training. Die eigentliche Stätte aber jür den Handfertigkeitsunterricht iſt das Haus oder die Handfertigkeitsſchule, wo man Tiſchler, Schloſſer oder Schmiede ausbildet. 25, 16. 17. Man erteilt jetzt auch Zertigkeitsunterricht für beide Hände. 41, 244—247. Anm. Die Freude am Selbſtgeſchaffenen iſt nicht gering anzuſchlagen. b. Turnen. Paar Minuten könnte auch in unſern Schulen daran gewendet werden. Manche Übungen können im Schulzimmer gemacht werden. Der Turnunter-richt in unſern Schulen 39, 171—180. 22, 171. Physical exercises 45, 251. 35, 13-16. Physical culture 36, 338. 35, 58-62. Physical culture in the school 46. 56. 57. Manual of Physical Exerises for School and Home 39, 174. Calisthenics 30, 175-180. Anm. a. Turnen in Addiſon 39, 172. 173, auf höheren Lehranſtalten 2, 160. Anm. b. Der Erzieher berückſichtige den innigen Zuſammenhang zwiſchen Leib und Seele durch harmoniſche Ausbildung beider. Anm. c. In der erſten Kindheitsperiode iſt dem Leibe um ſo mehr Aufmerkſamkeit zu widmen. Anm. d. Angeſtrengt geiſtige Arbeit iſt bei Kindern die Urſache vieler Krankheiten.

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— Die Schule (1913)

Schulausſtellungen. Paris. 14, 181—183. Chicago 1893. 27, 112. 113. 181. 182. 28, 253 bis 251. St. Louis 1904. 37, 252—255. 315—3ʃ8. 342—346. 351. 381. 38, 25—28. 53—57. 81.P82 157. 284—286. 382. 39, 23—26. 186. Unſere Auſtellung 37, 148—151. 39, 222. 223. 257—270. 205 bis 316. 257— 270. 326—337. 360—372. 40, 2—5. 8—22. 47—58. 97—126. Medaille erhalten 40, 15ʃ. L. W. 50, 513. 51, 35. The personnel and workei the jury on primary education at the Louisiana Pur. chase Exposition 40, 83-86. Ein Rückblick auf nſere Schulausſtellung in St. Louis 40, 146—157. De Unterrichtsausſtellung in St. Louis 1904. Höheres ind niederes Schulweſen. 39, 197—222. 229—253. — Gemeindeſchulausſtellung zu Knoxville, Tenn. 46, 31. Humor in der Schule. Humor in Aufſätzen: 46, 140. 45, 94. 95. 220. 40, 347. 35, 189. 190. 31, 344. 158. Entſchuldigunge. ſchreiben: 30, 159. 25, 192. 36, 62. Humoriſtiſche 46, 284. 188. 189. 43, 285. 40, 190—192. 38, 95. 128. 31, 125. 30, 347. 348. 25, 184. 185. 3. 308—313. 47, 205—210.

  • L. W. 50, 513
  • L. W. 50, 513. 51, 35

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Lehrerinnen

— Die Schule (1913)

Einwand. Wer kann die Arbeit bewältigen? Es wird nichts als Treue erfordert. b. Der Lehrer als Miſſionar. Zur Miſſion verpflich· tet den Lehrer die Annahme des Berufes zum ewigen Leben. Und zwar ſoll der Lehrer Miſſion treiben 1. in der Schule. Der Lehrer ſoll den Miſ⸗ ſionsgeiſt in den Kindern erwecken. Anm. a. Wie kann das geſchehen?

  • Luth. 34, 3 margin

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