—
Regierung.
Abhandlungen.
Von Gottes Weltregierung. Luth. 52, 67. 68. 53, rung. Hön. Dog. 262—280. Mich. 95, 38—54. W. bis 292. Out. 107. 108. Katecheſe über Regierung. 195—198. Zorn, Selbſtunterrcht 151.
Regierung.
. Gott iſt es, der die Welt regiert. Er hat das Re.
giment in ſeinen Händen. Er iſt kein müßiger Zu:
Sauer. Pf. 33, 15: er lenket ihnen allen das Herz.
Spr. 20, 24: Jedermanns Gänge kommen vom Herrn.
— Jedes Schiff muß einen Steuermann haben. Gott
ſt die Triebkraft, die die ganze Maſchine treibt. Cal.
1906, 18. 19. Gott iſt der Lenker, wenngleich wir mei ⸗
- Luth. 52, 67
- Luth. 52, 67. 68
- Hön. Dog. 262—280
- Mich. 95, 38—54
- Out. 107
- Out. 107. 108
- Spr. 20, 24
- Cal.
1906, 18
- Cal.
1906, 18. 19
- Schulbl. 45, 321—326
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- Ma. 12, 236
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- Schmidt 1
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- Schmidt 1, 168
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- Hön. Dog. 2—4
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- Theol. 11, 214
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7.
wir hätten die Zügel in unſerer Hand
7. wir hätten die Zügel in unſerer Hand. Pio. 1908,
Anm. a. Chriſtus herrſcht als König. Er ſitt in Regimente und führet alles wohl. Was er ihm der— genommen und was er haben will u. ſ. w. Lied 353 5. Er regiert im Machtreich, Gnadenreich und Ebrerreich. Mich. 1900, 67. 95, 28.
Anm. b. Es iſt ihm nichts Schweres, die ganze Vel zu leiten, denn er iſt bei allen Kreaturen gegenwarz Er iſt allmächtig.
Anm. c. Einen Zufall gibt es nicht. Es ſcheint of, als treffen Umſtände zufällig zuſammen, z. B. Luk. II. 31: Es begab ſich aber ohngefähr u. ſ. w. Lut. 7, 12 Als er aber nahe an das Stadttor kam, ſiehe, da tut man einen Toten heraus. Phil. 1, 18: es geſchehe 3. falles oder rechter Weiſe. — Aber was wie Zufal aus ſieht, iſt Gottes Regierung.
Einwände. Wenn Gott die Welt regiert, dem
1. wird der freie Wille des Menſchen verritie.
Aber Gott regiert alles ſo, daß er zugleich die rer
turen ihre eigenen Bewegungen ausführen lät:
2. ſei alles Beten umſonſt. Gott hat die eter
ſchon mit in ſeine Weltregierung eingeſchloſſen. Te
Gebet greift gewaltig in die Regierung ein;
3. kann ich, alles gehen laſſen, wie es geht. —
Aber in irdiſchen Dingen ſollen wir unſern S
ſtand gebrauchen.
Antitheſe. 4556
a. Anſtatt Gott wird alles der Natur zunntn n Alles geht nach den Naturgeſetzen. Atheiſten, Nateres. ſten und alle, die Gottes Daſein leugnen.“
Anm. Von Natur ſind wir alle Atheiſten und ſietn unter dem Eindruck, daß wir tun könnten, was wir vo len.
b. Kaſualismus. Es geſchieht alles durch Juan 2
c. Determinismus. Gott beſtimmt die Handlne der Menſchen. So wird die Freiheit der Kreatur e
ehoben. Igien
Anm. Reformierte. Alles, was geſchicht, 1 D aus einem unvermeidlichen, unumgänglichen ueuhn Dem iſt nicht ſo. Zwar hat Gott alles varmen 1 und demgemäß ſeine Entſchlüſſe gefaßt, aber an 10. Gott es vorausgeſehen, geſchieht nun die Ln Homber dern weil der Menſch freiwillig dieſe oder jen⸗ 121 En. tut, hat Gott ſie vorausgeſehen. Allwiſſenheit 12ʃ, 0 c.
Spezialiſierung. 5
a. Gott regiert die lebloſe arsaiur d ben das Walten Gottes in den Naturkräften — . indmnen. u. ſ. . Es iſt Gottes Stimme. indungen. Neb. 92, 32. Fi Mer
b. Der Hauptgegenſtand der Regierung ſind die ſchen. Gott leitet dos 1 Wat. Menſchen, n.
anze Lebensführung iſt ſein Werk.
hemde ie ehnrt Pf. 130, 16: Dene Kian
hen mich, da ich noch unbereitet war. Vers 15. N
1. 5: Ich kannte dich, ehe denn ich dich im Mutter; leibe bereitete. Hiob 10, 8. Gott hat die Geburt großer Männer vorhergeſagt.
2. Das Geſchlecht. Das männliche und. weibliche Geſchlecht gleicht ſich immer ungefähr aus.
3. Beruf. Unſer Lebensberuf ſteht in Gottes Hand. Er rüſtet einen jeden mit Gaben zu ſeinem Beruf aus.
1. Vermögensverhältniſſe. Der Herr macht arm und reich.
5. Ehe. Der Herr führt Eheleute zuſammen. S. Ehe 601.
6. Kinderſegen. S. Kinder 5692.
7. Gott iſt der Erzieher der Kinder.
- Lied 353
- Lied 353 5
- Mich. 1900, 67
- Mich. 1900, 67. 95, 28
- Neb. 92, 32
- Mich. 1900, 58
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- Mich. 1900, 58. 59
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- O. 83, 31
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- O. 83, 31. 32
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- Neb. 92, 19—23
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- Luth. 53, 175
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- Hön. Dog. 263
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- L. W. 24, 180
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- Neb. 92, 19
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- Hön. Dog. 273
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- Hön. Dog. 273. 274
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- Luth. 53, 175
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- Luth. 53, 175. 176
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- W. 73, 63
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- Neb. 92, 10
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- W. 73, 68
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- Neb. 92, 11
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- Hön. Dog. 277
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- Hön. Dog. 280
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- Löb. 291
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- Löb. 286
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- Cal. 1906, 20
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- Cal. 1906, 20. 21
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- Cal. 1906, 20. 21. 23
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- Neb. 92, 18
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- Löb. 287
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- Ma. 18. 384
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- Ma. 18. 384. 32, 17
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- Neb. 92, 28
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- Neb. 92, 28. 29
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- Schmidt 1
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- Schmidt 1, 168
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- Löb. 287
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- Neb. 92, 30
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- Ma. 32, 19
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- Neb. 92, 30
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- Neb. 92, 30. 31
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- Neb. 92, 33
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- Mich. 95, 39
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- Mich. 95, 39. 40
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- Mich. 95, 40
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- Pio. 1908,
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11.
Unſere Lebenszeit
11. Unſere Lebenszeit. Hiob 14, 5: Er hat ſeine beſtimmte Zeit. Gott iſt der Herr über Leben und Tod. Röm. 14, 7. 8. Ma. 32, 17. 18. Er tann unſer Leben verlängern oder verkürzen. Mich. 95⁵, 44. S. Tod. ‚
Anm. Welch ein Troſt in anſteckenden Krankheiten: Unſere Zeit ſteht in Gottes Hand! ‚
c. Gott lenkt das Schickſal der Wölker, leitet die in⸗
ternationale Politik. Fer. 18. 7—9: Plötzlich rede ich
wider ein Volk und Königreich, daß ichs ausrotten, zer.
brechen und verderben wolle. Hiob 12, 23: Er breitet
ein Volt aus und treibt es wieder weg. Turmbau zu Ba
bel. Pharao: Wer iſt der Herr, des Stimme ich ge⸗
horchen müſſe? Gott
1. ſetzt Obrigkeit ein und gibt ihnen die Gaben. S. Obrigkeit § 5. (Es kann ſich jemand in eine Stellung hineindrängen, in der Gott ihn nicht ha. ben will, ſo gewiß alle Sünde gegen Gottes Willen geſchieht, das iſt aber dann unter Gottes Zulaſſung geſchehen. Mich. 95, 12.);
2. ſteuert den Kriegen. Will Gott ein Volk ſtrajen, ſo kann er das durch wenige tun. 3 Moſ. 26, 8: Fünf gegen hundert. Vers 36: ein, feig Herz machen. Napoleon:
3. lenkt die Herzen der Könige, daß ſie nicht nur ihren, ſondern auch Gottes Willen tun. Eſther am 7.2 des Königs. Stöckh. A. T. 383..384. Eſra
21.
d. Inſonderheit hält Gott ſeine Hand über die Kirche.
1. Er führt die einzelnen Chriſten, das ſchlum— mernde Kind ſowohl. wie den alten Krüppel. Pſ. 23, 3: Er führet mich auf rechter Straße.
2. Er vereinigt die Chriſten zu Gemeinden und
gibt ihnen Prediger, oftmals ganz andere, alz fe
ſich wünſchen.
3. Er gibt Frieden und Ruhe, daß ſich die Ge.
meinde erbauen kann, ebnet die Wege, daß die Nen.
ſchen das Wort der Wahrheit zu hören bekommen.
Stöckh. N. T. 363. 364.
Anm. Im Gnadenreich regiert Gott durchs Vott.
So weit fällt das königliche Amt Chriſti mit dem prophe·
tiſchen zuſammen.
e. Gott iſt der Urheber alles Guten. Er ſtreut ii⸗
diſche und geiſtliche Güter mit vollen Händen aus. Er
weiß, was wir bedürfen. Er teilt ſie verſchieden au'.
Benjamin bekommt fünfmal mehr als andere. Den
einen gibt er alles auf einmal, dem andern Stüd füt
Stück. — Er wirkt gute Gedanken und gibt Erfolg. Er
belohnt das Gute. Neb. 92, 34.
f. Gott hat auch das Böſe in ſeiner Hand.
1. Gott iſt nicht Urheber der Sünde. —
2. Er verhindert viel Böſes. Er kann den Sün. der einfach hinwegnehmen, ſodaß der boſe Plan nicht zur Ausführung kommt, oder Gott veſnt ſeine Mitwirkung. Sodom. Gott entzieht das Schvermögen. 1 Moſ. 20, 6. 31, 24.
Anm. Gott macht den Rat der Feinde zunichte Pſ. 37, 12—15. Lied 375, 6. Manche böſe Tat iſt geplant und nie ausgeführt worden oder ganz anders abgelaufen, als man dachte.
3. Gott läßt viel Böſes zu, hat aber dabei +* weiſen Abſichten. S. Zulaſſung. Es geitiatt les mit Gottes Zulaſſung. Matth. 10, 29. Amos 3, 6. — über Mitwirkung Gottes dabei ſ. Mitwirkung. W. 73, 74. 75.
Anm. Abſichten Gottes dabei ſind z. B. daß aen Sünder fallen läßt, damit ſie gedemütigt 2 (Petrus), er läßt Böſes geſchehen andern zur * nung (Gedenket an Lots Weib!), den Gonlain m0 Strafe, den Frommen zur Züchtigung. Denen, Gott lieben, müſſen alle Dinge zum Beſten rer ün
4. Wenn Gott das Böſe zuläßt, ſo ſebt . Reu Maß und Ziel und lenkt es dahin, wo er es 1 1 will. Joſeph: Ihr gedachtet es boſe zu nath.;
w. Theol. 11, 217. Kreuzigung Chrſt. en 95, 48. Chriſtenverfolgung. Walth. Ev. 19 0 I Beiſpiel aus dem Leben des Paulus Stoch. . 401. Haman richtete den Galgen zu für nn, Tnde aber er ſelbſt kam hinan. Daniel und ſeine Femn
Mich. 95, 48.
Anm. So müſſen die Feinde Gottes Onndaan
ſein und ohne ihr Wiſſen und Willen ſeinen
tun. 10
5. Gott beſtraft das Böſe. S. Snafge
Manchmal läßt die Strafe lange auf ſich warten,
aber kommt endlich doch.
g. Gott regiert alle unſere Not. Er ſchickt harte Zei⸗
ten. Neb. 97, 14. 15. Alle Heimſuchungen, alles
Kreuz und Leiden kommen von Gott. Amos 3, 6: Iſt
auch ein Unglück in der Stadt, das der Herr nicht tue?
Cal. 1906, 19. 20.
Anm. a. Auch dabei hat Gott Abſichten. Er läßt oft
ein Unglück geſchehen, um ein größeres zu verhüten. Er
will die Menſchen zu Chriſto hintreiben. Hilismittel der
Bekehrung ſ. Bekehrung 315 Anm. f. Hilfsmittel der
Seiligung ſ. Heiligung 5498. 499. — Alles muß uns
zum Beſten dienen. Neb. 92, 57. 58. Fick No. 209. S.
Leiden 5941, Anm. d.
Anm. b. Wie regiert Gott das übel? Er
1. entſcheidet, ob ein übel uns treffen ſoll;
2. beſtimmt Zeit und Maß, legt niemand zu viel auf. Jer. 30, 11: mit Maß. Wie ein Arzt zählt er jeden Tropfen ab. Pſ. 56, 9: faſſe meine Tränen in deinen Sack. Lied 339, 11. Die Hilfe kommt zu rechter Zeit;
3. lenkt das übel ſo, daß es uns nichts ſchadet;
4. wendet viele Gefahren ganz von uns ab. Wie viel Gefahren drohen uns täglich! Pf. 91, 10: Es wird dir kein übles begegnen. Theol. 11, 217. Spr. 18, 10: ein feſtes Schloß, der Gerechte läuft dahin und wird beſchirmt. Pſ. 17, 8: wie einen Augapfel. Pſ. 91, 1. 2. 4: Wer unter dem Schirm u. ſ. w. 140, 8. Jeſ. 4, 5. Pſ. 121: Der Hüter Iſraels ſchläft noch ſchlummert nicht. Mag. 2, 2. 1. Artikel: wider alle Fährlichkeit beſchirmt u. ſ. w. R. Pi. Kat. 1. Band 2. 40—44. Schmidt 1, 171. 172. Engelſchutz j. Engel 701. Lied 341, 3. 59, 4.— Inſonderheit deckt er ſeine Chriſten mit ſeinen Fit tigen. Mich. 1900, 69.
Anm. e. Geſchichten, die uns Gottes wunder⸗
baren Schutz zeigen.
1. Bibliſche: Jakob und Laban. 1 Moſ. 31, 24. Stöckh. A. T. 44. Gideon Richter 7. 13. 14. Jo. 1900, 45. — David. — Flucht nach Agypten. Neb. 92, 48. — Paulus.
2. Andere Geſchichten: Luther. Brenz und das Hühnerei Luth. 4. 103. — Felsner. 13 Jahre ein. gemauert Luth. 4. 108. — Eine Mauer um uns baue. Neb. 92, 53. — Erdbeben in Californien Cal. 1906. 41—45. Luth. 62, 157. — Errettung der Proteſtanten in Irland zur Zeit der Königin Maria S. 98, 88. 89. Luth. 6, 95. 96. — Die ſpaniſche Armada. Navoleon und ſibiriſcher Winter Mich. 95. 28. — Wunderbare Errettung vom Feuertode Luth. 63, 279. — Vor Selbſtmord bewahrt Luth. 64, 210. — Diebſtahl nicht gelungen Luth. 64. 289. — Durch eine Spinne wird ein Mordanſchlag offenbar Luth. 61. 232. — Durch eine Ahnung vor Unalück behütet Lirth. 17. 31. — Durch eine Kleinigkeit kann Gott eine Tat verhin⸗
dern Luth. 63, 329. — Gott macht den Amiöloz der Feinde zunichte Luth. 60, 185. — Hilie in der Not. Luth. 6. 103. Gott regiert den Blitz. Lud. 11, 173. — Haarlocke Luth. 60, 41.
Anm. d. Die Wege, die Gott uns führt, ſind eſt
wunderbar, oft auch dunkel vor unſern Auze.
Jeſ. 45, 15: Du biſt ein verborgener Gott. Röm. 14
33: unerforſchlich ſeine Wege. Pſ. 4, 4: Erkennet det,
daß der Herr ſeine Heiligen wunderlich führt. d.
1900, 5—8. Lied 357. Beiſpiele von
1. dunklen Führungen: David. Jo. 1900, 7. Joſeph. Paſtoren, die noch lange hätten dienn können, ruft Gott ab, Kindern nimmt er Elem u. ſ. w. Jo. 1900, 8; ö
2. wunderbaren Führungen: Ein Dienſtmädche kommt an den Hof Naemans, um ihn zu belchren 2 Kön. 5. 1—5. Jo. 1906, 57. — Ein Paſtor nuß ſich verirren, um einem Sterbenden das Ibemd. mahl zu reichen. Kinderbl. 36. 62. — Dr. Judior Luth. 56, 154. — Lütkemann Luth. 1. 22.
Anm. e. Inbezug auf dunkle Führungen iſt zu mer.
ken:
1. Warum ſind ſie uns dunkel? Weil kein Ler ſtand der Menſchen die Wege Gottes erklären lann und Gott uns nicht alles geoffenbart hat. Außn ſeinem Wort iſt Gott für uns unbegreiflich in ſei nem Tun in der Natur, in der Menienun d Menſchen und im Gnadenreich. Ma. 30. 182. 18.
2. Wozu ſie uns dienen? Damit wir zu 5. rechten Zeit kommen zu der Seligkeit. —.
3. Endlich werden auch die dunklen Führunmn geoffenbart. Du wirſt es aber hernach ae wi Joh. 13. 7: An demſelbigen Tage werdet 11 nichts fragen. Joh. 16. 23. Lied 339, 17: hat noch niemals was verſehn. 350. 9. — Lehr gedicht: Neb. 92, 38. Luth. 4, 206. 207. 1 L.
3. Bei der Regierung Gottes kommt endlich in
tracht
a. das Mittel, wodurch Gott regiert. Gott re ·
giert
1. unmittelbar. Wie Gott unmittelbar eingreift können wir nicht erforſchen:
2. mittelbar. Meiſtens bedient ſich Gott der 25 tel. als da ſind: Naturgeſetze (ſ. Erhaltung 0 737), Mittelsperſonen: Engel und Menſchen. E, gebraucht ein Weib (Eſther), um ein, Volk zu freien. Aber nie gebraucht er Mittelsperſonen daß er ſelbſt dabei die Hände müßig in den e legt. Mich. 1900, 67. Ferner bedient f der Tiere (Vögel Neb. 92, 50. 51. Spinne u.. m.)., der Träume u. ſ. w. Zur. Runche MWelt dient in Gottes Hand endlich die Err,e. Obrigkeit, die Kirche. der Tod. Luth. 52, Er. .
b. der Beweggrund. Der Beweggrund der
nerung Gottes iſt nicht unſer Verdienſt, ſondern väter⸗
liche, göttliche Güte. 2 Moſ. 32, 10: Herr, ich bin zu
geringe u. ſ. w. Theol. 11, 219;
Der Endzweck iſt auf
eder Endzweck. Finis.
ſeiten
1. des Menſchen ſeine Bekehrung und Seligkeit. In dem Walten Gottes handelt es ſich um die Aus · erwählten Neb. 97, 28 und um das Wohl der Kirche. Neb. 92, 66. Beiſpiele: Kaiſer Auguſtus, Reformationszeit, Feſtſetzung der Religionsfreiheit in dieſem Lande. Ma. 18, 384;
2. Gottes, ſeine Ehre. Die Geſchichte der Welt und Kirche iſt ein Denkmal der Weisheit, Macht und Güte Gottes. Luk. 1, 51. 52: Er ſtößt die Gewaltigen vom Stuhl.
4. Anwendung dieſer Lehre auf uns. Wir ſollen
a. Gott für ſeine Regierung loben und danken:
unſern Dank ſo beweiſen, daß wir ihm dienen und ge
horchen. Röm. 14. 7. 8: Leben wir, ſo leben wir dem
Herrn. Ma. 32, 21. 22;
b. uns demütig den Führungen Gottes unterwer⸗
fen, auch wenn ſie für uns dunkel ſind;
e. dem Herrn unſere Wege befehlen und alle
Sorge auf ihn werfen;
d. uns tröſten. Wie erquickend iſt beſonders in
Trübſal der Troſt, daß uns Gott leitet nach ſeinem Rat!
Ma. 9, 79;
e. trachten nach dem Reiche Gottes, daß
der Endzweck der Regierung Gottes an uns erreicht
wird.
Homiletik.
E v.
Septuageſim ä. —
Gott Wie töricht es iſt, ſich daran zu ſtoßen, daß
tun
Freiheit die Welt regiert. a. Weil en Macht hat, zu
will, b. weil er ſo gütig iſt. — Ma. 19, 57.
—
15. Sonntag nach Trin.
Weltregiment
Daß unſer himmliſcher Vater das
für
— Troſt wir davon haben, b. welche Mahnung
Freiterte.
Jeſ. 45, 15. — Von den dunklen Führungen der Kinder Gottes. a. Von wem
ſie kommen, b. wie ſie beſchaffen ſind, e. wozu ſie dienen.
Pſ. 73, 23. 24. — Warum ſollt ihr dennoch dem Herrn treu bleiben, obwohl er
daß er
euch ſo wunderlich führt? Weil er verheißen,
ſeinem Rat leiten, e. endlich mit Ehren annehmen will.
a. UHe watches
Ps. 121.—The Lord is our keeper.
us, c. preserves us.Mag. 6. 2.
Joh. 13, 7. — Wie ſollen wir Chriſten uns in die
Gottes ſchicken? Wir ſollen a. uns tröſten mit der Erke
demütig unterwerfen,
b. uns den Führungen Gottes
der Wege Gottes. —
Hoffnung künftiger Offenbarung
Von der Regierung.
Welt 2 Rert. b. welchen tröſtlichen Glaubensſchluß wir daraus ziehen. — Schmidt
Katechismuspredigt. 1. Artikel:
- Ma. 32, 17
- Ma. 32, 17. 18
- Mich. 95, 12
- Stöckh. A. T. 383
- Stöckh. A. T. 383..384
- Neb. 92, 36
margin
- Löb. 289
margin
- Hön. Dog. 274
margin
- Mich. 95, 45
margin
- Schmidt 1
margin
- Schmidt 1, 169
margin
- Neb. 92, 21
margin
- W. 73, 75
margin
- Luth. 53, 175
margin
- Löb. 289
margin
- Mich. 95, 41
margin
- Mich. 95, 41. 50
margin
- Mich. 95, 41. 50. 51
margin
- Neb. 92, 25
margin
- Mich. 98, 51
margin
- Neb. 92, 26
margin
- Neb. 92, 26. 27
margin
- Mich. 95, 41
margin
- Neb. 92, 27
margin
- Löb. 289
margin
- Stöckh. N. T. 363
- Stöckh. N. T. 363. 364
- Neb. 92, 34
- Lied 375, 6
- W. 73, 74
- W. 73, 74. 75
- Theol. 11, 217
- Walth. Ev. 19
- Walth. Ev. 19 0
- Walth. Ev. 19 0 I
- Mich. 95, 48
- Mich. 95, 42
margin
- Mich. 95, 42. 43
margin
- Mich. 1900, 68
margin
- Mich. 1900, 67
margin
- Mich. 95, 52
margin
- Mich. 95, 52. 48
margin
- Mich. 95, 52. 48. 49
margin
- Mich. 95, 52. 48. 49. 53
margin
- Mich. 95, 47
margin
- Baier 1, 173
margin
- Neb. 92, 59
margin
- Neb. 92, 59. 60
margin
- Hön. Ent. 266
margin
- O. 98, 87
margin
- Luth. 52, 67
margin
- Mich. 95, 46
margin
- Schmidt 1
margin
- Schmidt 1, 170
margin
- Neb. 92, 61
margin
- Neb. 92, 61. 62
margin
- Schmidt 1
margin
- Schmidt 1, 170
margin
- Luth. 53, 176
margin
- Neb. 92, 61
margin
- Neb. 92, 61. 63
margin
- Neb. 92, 61. 63. 64
margin
- Luth. 52, 67
margin
- Baier 1, 174
margin
- Baier 1, 174. 172
margin
- Hön. Dog. 266
margin
- Stöckh. A. T. 59
margin
- Stöckh. A. T. 59. 60
margin
- Zorn Selbst. 151
margin
- Mich. 95, 42
margin
- Mich. 95, 42. 47
margin
- Neb. 92, 34
margin
- Neb. 92, 34. 35
margin
- Neb. 92, 34. 35. 36
margin
- Neb. 97, 14
- Neb. 97, 14. 15
- Cal. 1906, 19
- Cal. 1906, 19. 20
- Neb. 92, 57
- Neb. 92, 57. 58
- Lied 339, 11
- Theol. 11, 217
- Spr. 18, 10
- Mag. 2, 2
- Mag. 2, 2. 1
- R. Pi. Kat. 1
- Schmidt 1
- Schmidt 1, 171
- Schmidt 1, 171. 172
- Lied 341, 3
- Lied 341, 3. 59, 4
- Mich. 1900, 69
- Stöckh. A. T. 44
- Jo. 1900, 45
- Neb. 92, 48
- Luth. 4. 103
- Luth. 4. 108
- Neb. 92, 53
- Cal. 1906. 41—45
- Luth. 62, 157
- Luth. 6, 95
- Luth. 6, 95. 96
- Mich. 95. 28
- Luth. 63, 279
- Luth. 64, 210
- Luth. 64. 289
- Luth. 61. 232
- Neb. 92, 54—56
margin
- Mich. 95, 51
margin
- Mich. 95, 51. 52
margin
- Mich. 95, 51. 52. 58
margin
- Neb. 92, 48
margin
- Neb. 92, 47
margin
- Neb. 92, 47. 48
margin
- Mich. 95, 50
margin
- O. 83, 44
margin
- O. 98, 87
margin
- O. 98, 87. 88
margin
- Luth. 64, 321
margin
- Luth. 64, 321. 4, 152
margin
- Luth. 64, 321. 4, 152. 57, 330
margin
- Schmidt 1
margin
- Schmidt 1, 171
margin
- Schmidt 1, 171. 172
margin
- Mag. 6, 175
margin
- Luth. 63, 329
- Luth. 60, 185
- Luth. 6. 103
- Luth. 60, 41
- Lied 357
- Jo. 1900, 7
- Jo. 1900, 8
- Jo. 1906, 57
- Luth. 56, 154
- Luth. 1. 22 Word and Sacrament: The Only Infallible Marks of the Church.
- Ma. 30. 182
- Ma. 30. 182. 18
- Ma. 30. 182. 18.
2
- Lied 339, 17
- Neb. 92, 38
- Luth. 4, 206
- Luth. 4, 206. 207
- Luth. 4, 206. 207. 1
- Mich. 1900, 67
- Neb. 92, 50
- Neb. 92, 50. 51
- Ma. 29, 367
margin
- Ma. 29, 367. 368
margin
- Neb. 92, 58
margin
- Neb. 92, 58. 59
margin
- Luth. 52, 68
margin
- Jo. 1900, 5—8
margin
- Luth. 24, 117
margin
- Luth. 24, 117. 118
margin
- Luth. 60, 40
margin
- Luth. 60, 40. 64, 352
margin
- L. W. 54, 414
margin
- Luth. 58, 10
margin
- Ma. 29, 368
margin
- Ma. 29, 368. 369
margin
- Ma. 29, 370
margin
- Ma. 9, 81
margin
- Neb. 97, 17
margin
- Neb. 92, 49
margin
- Theol. 11, 219
- Neb. 97, 28
- Neb. 92, 66
- Ma. 18, 384
- Ma. 18, 384;
2
- Ma. 32, 21
- Ma. 32, 21. 22
- Ma. 9, 79
- Ma. 19, 57
- Mag. 6. 2
- R. Pi. Kat. 1
margin
- Neb. 92, 64
margin
- Neb. 92, 64. 97, 29
margin
- Mich. 95, 70
margin
- Mich. 95, 70. 71
margin
- Neb. 92, 67
margin
- Neb. 92, 67. 68
margin
- Neb. 92, 67. 68. 88, 41
margin
- Neb. 92, 67. 68. 88, 41. 11
margin
- Neb. 92, 67. 68. 88, 41. 11. 44
margin
- Mich. 95, 72
margin
- R. Pi. Kat. 1
margin
- Ma. 9, 80
margin
- Theol. 11, 215
margin
- Theol. 11, 215. 218
margin
- Ma. 8. 338—340
margin
- Ma. 8. 338—340. 12, 236—238
margin
- Ma. 12, 239
margin
- Ma. 12, 239. 240
margin
- Ma. 12, 239. 240. i
margin
- Ma. 29, 367
margin
- Ma. 8, 338
margin
- Ma. 9, 79
margin
- Mich. 95⁵, 44. S. Tod. ‚
- Luth. 52, Er. .
b. der B
vol c, printed page
547–551 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0526_PA547