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Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

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16 entries under werke.

Werke

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Werke. Abhandlungen. Die Lehre von den guten Werken. Wis. Syn. 86. Can. 1907. Ka. 1909. Luth. 55, 43. 44. 63. 64. R. Pi. Kat. 2, 215—240. Hön. Dog. § 60, 455—461. Theo⸗- logiſche Axiome von den guten Werken L. W. 7, 289—293. Theologiſche dicta classica L. W. 48, 266—268.—De bonis operibus Baier 3, 315—336. Dallmann, The Ten Commandments 310—335. Outlines 231—233. Katecheſe Schulbl. 26, 236—238. Abriſt. Was iſt ein gutes Werk? § 1. Gute Werke müſſen nach dem Geſetz geſchehen. §S 2. Nur Gottes Geſetz iſt Norm. § 3. Selbſterwählte Werke. § 4—6. Einteilung Gute Werke müſſen aus dem Glauben fließen § 8, aus Liebe Luſt geſchehen, § 10. Verkehrte Geſinnung. § 11. Werke Ehre Gottes und zum Dienſt des Nächſten. § 12. Werke Chriſten können gute Werke tun. § 14. Die Werke der Werke § 15, werden aber dennoch belohnt. §S 16. Gott § 17. Der Menſch wirkt mit. § 18. Gott wirkt durchs ſondern durchs Evangelium. § 19. Evangeliſche Ermah ⸗

  • Luth. 55, 43
  • Luth. 55, 43. 44
  • Luth. 55, 43. 44. 63
  • Luth. 55, 43. 44. 63. 64
  • R. Pi. Kat. 2, 215—240
  • Hön. Dog. § 60, 455
  • L. W. 7, 289—293 Theological Axioms.
  • L. W. 48, 266—268
  • Baier 3, 315—336
  • Schulbl. 26, 236—238
  • Wis. Syn. 86.
  • Can. 1907.
  • Ka. 1909.

vol d, printed page 283–284 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0367

20. Gute Werke ſind notwendig

20. Gute Werke ſind notwendig. § 21. Glaube muß gute § 22. Werke ſind Zeugen des Glaubens. § 23. Wir ſol§ 24. Gute Werke ſind nicht nötig zur Seligkeit. S 25. § 26, dennoch gefallen ſie Gott. S 27. Durch Werke § 28—30. Einwände. § 31. Antitheſe. § 32. Der Dieſer Lohn iſt Gnadenlohn. § 34. Dadurch will Gott reizen. § 35. Gute Werke. 1. Was iſt ein gutes Werk? Alles, was ein Kind Gottes im Glauben nach den zehn Geboten denkt, redet oder tut. Anm. a. Unter guten Werken verſteht man im 1. engeren Sinn Werke der Wohltätigkeit. Ap. 9, 36. 39. Tabea. 1 Tim. 5, 10. Mark. 14, 6—8 2. weiteren Sinn aber den ganzen neuen Ge⸗ horſam und Wandel eines Chriſten. Eph. 2, 10: geſchaffen zu guten Werken. Tit. 2, 14: fleißig zu guten Werken. Anm. b. Gute Werke können geſchehen in Gedanken, Worten und Werken. Unter guten Werken verſteht die Schrift nicht bloß das Werk, ſondern auch die inneren Regungen und Bewegungen der Seele. Gal. 5, 22: Sanftmut u. ſ. w. Hön. Dog. 456. Wis. Syn. 1906, 15. 16. Anm. c. Gut iſt ein Werk, wenn es Gott gefällt. Hebr. 13, 21: Der Herr mache euch fertig in allem guten Werk, zu tun ſeinen Willen und ſchaffe in euch, was vor ihm gefällig iſt. Was Gott mißfällt, iſt Sünde. Anm. d. Ein Wort mag die Welt in Staunen ſetzen. gefällt es Gott nicht, ſo iſt es nichts. 2. Gute Werke müſſen nach den zehn Geboten geſchehen. Was Gott gefällt, kann der Menſch nicht nach ſeiner Vernunft entſcheiden. Gott muß es uns ſagen. Das hat Gott getan im Geſetz. Das Geſetz iſt Norm und Richtſchnur für unſere Werke. Was mit dem Geſetz ſtimmt, iſt gut. Pſ. 119, 9: Wie wird ein Jüngling u. ſ. w.? Vers 105: Dein Wort iſt meines Fußes Leuchte. Il. 83, 67. 70. 83. — Gott kann nur Gutes befehlen. Anm. a. Das Geſetz zeigt, was gute Werke ſind und legt den Willen Gottes vollkommen dar. Darum iſt bei Beurteilung eines Werkes die erſte Frage: Wie ſtimmt es mit dem Geſetz? Anm. b. Die Werke, die in der Schrift gut genannt werden, ſind nur Befolgungen der Gebote Gottes. Tabea Ap. 9, 36. Matth. 25, 35. 36: Hungrige ſpeiſen u. ſ. w. Gal. 5, 22. Anm. c. Zu einem guten Werk gehört ein göttlicher Beruf. Anm. d. übertretungen des Geſetzes ſind böſe Werke oder Sünde. Anm. e. Darum treibt eine chriſtliche Gemeinde vor allem die Werke der zehn Gebote. Anm. f. Chriſten ſollen den Willen Gottes recht zu erkennen ſuchen, ſich mit den Geboten beſchäftigen. Da ſiehe deinen Stand an nach den 10 Geboten. Pſ. 143, 10: Lehre mich tun nach deinem Wohlgefallen. Pſ. 86, 11: Weiſe mir, Herr, deinen Weg. Röm. 12, 2: Wir ſollen prüfen, welches da ſei der gute, der wohlgefällige und der vollkommene Gotteswille. Anm. g. Als Gott den Menſchen ſchuf, ſtimmte des Menſchen Wille vollkommen mit Gottes Willen. 3. Norm für die guten Werke iſt nur Gottes Gebot. 1 Moſ. 12, 8: Ihr ſollt der keines tun, was wir heute allhier tun, ein jeglicher, was ihn recht dünkt. Norm für unſere Werke kann nicht ſein a. das Zeremonialgeſetz oder das jüdiſche Polizeigeſetz, weil wir im Neuen Teſtament davon frei b. ſpezielle Gebote, die Gott nur einzelnen Perſonen gegeben hat. 1 Moſ. 22, 2: Nimm Iſaak u. ſ. w. 1 Kön. 17, 3; c. die Vernunft. 1 Kor. 2, 14: Der natürliche Menſch vernimmt nichts u. ſ. w. Die Vernunft kann 2 Kor. 3, 5: Nicht, daß nicht entſcheiden, was gut iſt. wir tüchtig ſind von uns ſelber u. ſ. w.; d. evangeliſche Ratſchläge; e. Menſchengebote, Gebote der Kirche. 4. Selbſterwählte Werke. Selbſterwählte Werke ſind Werke, die die Menſchen außerhalb der 10 Gebote meinen tun zu müſſen, um Gott zu dienen. Kol. 2, 23: ſelbſterwählte Geiſtlichkeit. 4 Moſ. 15, 39: richten nach 2 Herzens Dünken. — Dahin gehören allerlei Werke er a. Heiden. Auf welche törichten Werke ſind die Heiden verfallen! Phariſäer. Aufſätze der Älteſten ſ. Aufſätze 256. Luk. 11. 38: ſich vor dem Eſſen waſchen. Mark. 7, 8. Kol. 2, 20. 21; 27. 34. c. Papiſten. Mönchsweſen. Faſten. 1 Tim. 4.8 3: meiden die Speiſen, die Gott geſchaffen hat. Von manchen Heiligen wird gerühmt, daß ſie viele Jahre nie Fleiſch gegeſſen, nur Waſſer getrunken, nie in einem Bette geſchlafen haben. Luth. 63, 343. Il. 1904. 33. Anm. Gute Werke ſind bei den Papiſten auch die Werke, die nach den Geboten der Kirche getan werden. Die 5 Gebote der Kirche Wis. Syn. 1906, 28. 29, die 3„ . Ratſchläge Walth. Geſ. u. Ev. 2, 79. 80. R. Pi. Kat. 2, 220. 221: d. Sekten. Die Kirchenordnung der Methodiſten Luth. 2, 25. Wis. Syn. 1906, 30. Feier des Sabbaths Ma. 38, 220. Wis. Syn. 1906, 39—41. e. Temperänzler. Enthaltſamkeit von geiſtigen Getränken und Tabak. Anm. a. Etliche andere Beiſpiele: Saul 1 Sam. 15, 21. 22: Gehorſam iſt beſſer, denn Opfer. — Die Stuliten, %%½% die ſich auf hohe Säulen ſetzten W. 73, 34. Ma. 38, 220. — Der Jeſuit Xaver W. 73, 33. 34. Anm. b. Zu ſelbſterwählten Werken gehören auch Werke, die an ſich gut ſind, aber unter Um⸗ ſtänden mit Verleugnung der reinen Lehre verbun⸗ den ſind. z. B. gemeinſchaftliches Gebet mit Falſch⸗ gläubigen, Unionismus: 2. alles ſelbſterwählte Kreuz. Anm. c. Selbſterwählte Werke haben vor Menſchen einen großen Schein. Der Menſch, der ſie tut, glüht dabei vor Andacht, wird aber träge, wenn er ſich nach Gottes Willen richten ſoll. Mark. 7, 8: Ihr verlaſſet Got23 Gebot und haltet der Menſchen Geſetz. Matth. 23, 5. Selbſterwählter Gottesdienſt iſt Gott ein Greuel. Selbſterwählte Werke a. ſind nicht von Gott und Gottes Wort gewirkt, ſondern kommen vielmehr aus geiſtlichem Hochmut. Süd. 88, 47. Welche Torheit, wenn ein Menſch mehr tun will, als Gott für gut befunden hat! Cal. 97, 64; b. ſind keine guten Werke (5 Moſ. 12, 8. 32. 4 Moſe 15, 39), ſondern Sünde, Abgötterei gegen das 1. Gebot. Min. 83, 48. 49. Cal. 97, 64. Wer ohne göttlichen Beruf etwas tut, macht ſich los von Gott W. 91. 10. 12 und ſetzt ſeine Vernunft an Gottes Stelle. Wis. Syn. 1906, 27: c. ſind ein vergeblicher Gottesdienſt. Matth. 15, 9: Vergeblich dienen ſie mir. Sie mißfallen Gott und ziehen ſeine Strafe nach ſich. Jer. 23, JI. 32: Siehe, ich will an die Propheten, die ihr eigen Wort führen u. ſ. w. O. 92, 31. — Beiſpiele: Uſa 2 Sam. 6, 6. 7. Saul 1 Sam. 13, 13. 14. Uſia 2 Chron. 20, 16—21. Ephraim Hoſ. 5, 11. Wis. 95, 36. 37. Anm. Wer ſelbſterwählte Werke tut, wendet ſich von der Wahrheit Tit. 1, 13. 14 und hat den Artikel von der Rechtfertigung nicht erfaßt. Wis. 95, 37. 6. Einwände. a. Matth. 15, 9 ſei nur von ſolchen die Rede, welche Menſchengebote lehrten mit Unterlaſſung der göttlichen Gebote. Vers 6. b. Nur das ſeien ſelbſterwählte Werke, die gegen das Geſetz ſeien. — Auch jeder Zuſatz zum Geſetz iſt verboten. Keine Kreatur hat ein Recht, einen neuen Gottesdienſt zu ordnen. c. Matth. 23, 2—4: Alles, was ſie euch ſagen, daß ihr halten ſollt, das haltet und tut. — Aber wenn man etwas anderes lehrt als das Geſetz, dann ſitzt man nicht mehr auf Moſes Stuhl. d. Pſ. 119, 108. Laß dir wohlgefallen, Herr, das willige Opfer meines Mundes. Das willige oder freiwillige Opfer ſoll das ſelbſterwählte Opfer ſein. — Aber es folgt: Lehre mich deine Rechte. Ein williges Opfer iſt niemals ein ſelbſterwähltes. e. Die Patriarchen haben geopfert ohne ausdrückliches Gebot und Gott ſahe ihr Opfer mit Wohlgefallen an. — Ohne Zweifel hat Gott den Menſchen Anweiſung zum Opfer gegeben. Hebr. 11, 4: durch den Glauben hat Abel geopfert. Der Glaube kommt aus der Predigt. Darum muß Abel für ſein Opfer ein Gotteswort gehabt haben. f. Die gute Meinung mache die Werke gut. Papiſten. Was zu dem Zweck getan wird, daß Gott Ehre und Gehorſam gegeben werden, ſei ein Gottesdienſt. — Böſe Abſicht macht ein gutes Werk immer bös, aber die gute Abſicht macht ein ſelbſterwähltes Werk nicht gut, am allerwenigſten ein böſes Werk. Joh. 16, 2: wird meinen, er tue Gott einen Dienſt daran. Wie verkehrt iſt es, ſich auf ſeine gute Meinung zu verlaſſen! g. Die Liebe iſt die Regel aller guten Werke. Was aus Liebe geſchieht, iſt gut. — Liebe, verbunden mit Übertretung des Geſetzes, iſt falſche Liebe. h. Der Wiedergeborene wird vom Heiligen Geiſt getrieben. Röm. 8, 14. Der Geiſt aber handelt uneingeſchränkt, und der Gehorſam des Wiedergeborenen wird darum nicht eingeſchloſſen ſein in die engen Schranken des Geſetzes. — Aber der Geiſt regiert die Chriſten nicht ohne Mittel, ſondern durchs Wort. Jer. 31, 33: Ich will mein Geſetz in ihr Herz ſchreiben. 7. Einteilung der guten Werke. Die guten Werke kann man einteilen in a. Werke in Bezug auf die 1. Tafel (gegen Gott) und die 2. Tafel (gegen Menſchen). Luk. 1, 75: Heiligkeit (1. Tafel) und Gerechtigkeit (2. Tafel). Doch ſieht Gott das, was man dem Nächſten tut, an als ihm ſelbſt getan. Matth. 25, 40. Anm. a. Die Werke der 1. Tafel gehen denen der 2. Tafel vor. Werke der Barmherzigkeit fallen mehr in die Augen, aber das vornehmſte Werk eines Chriſten iſt Gott fürchten, lieben und vertrauen. Jeſ. 66, 2. Joh. 14, 23. Anm. b. Werke gegen unſern Nächſten kann man wieder einteilen in Bezug auf das Objekt: gegen Eltern, Obrigkeit, Nächſten u. ſ. w. oder in Bezug auf die Teile des Menſchen: ſolche, die dem Leib zu gute kommen (Werke der Wohltätigkeit Ma. 6, 13) und ſolche, die der Seele zu gute kommen, die Predigt des Evangelii W. 1904, 75. Für Seelen zu ſorgen iſt ein köſtliches Werk 1 Tim. 3, 1 (Luth. 64, 233), das wir auch darum vor allem treiben ſollen, weil hier die Welt nicht mithelfen kann und will. W. 1906, 7. Anm. c. Ein Chriſt achtet die geiſtlichen Dinge höher als die perſönlichen, geſchäftlichen und häuslichen Angelegenheiten und zieht darum ſolche Werke, die ſich auf das Seelenheil des Nächſten beziehen, denen, die ſich auf ſein Geſchäft und Beruf beziehen, vor: b. poſitive (Werke, die wir nach Gottes Gebot tun ſollen) und negative (aute Werke, da wir unterlaſſen, was Gott verboten hat). Gerade die letzteren, ſein eigenes Ich bekämpfen, die Sünde unterdrücken, ſind oft große Werke; e. Werke in Gedanken, Worten und Taten. Auch die Meidung des Böſen kann in Worten und Gedanken geſchehen. Anm. Aus dem allen geht hervor, daß auch der ärmſte Chriſt gute Werke tun kann. Die Sunamitin ſpeiſt einen Propheten. 2 Kön. 4, 8. Matth. 10, 42: Becher kalten Waſſers. Die Arbeit einer Magd. In der Tat hat es nie einen Chriſten gegeben, der kein gutes Werk aufzuweiſen hätte. 8. Gute Werke müſſen aus dem Glauben fließen. Der Glaube muß die Quelle aller guten Werke ſein. Der Glaube gibt allen Werken erſt ihren Wert und iſt das Weſen der guten Werke. Weil die Werke aus dem Glauben fließen, heißen ſie Früchte des Glaubens. Gal. 5, 6: der Glaube iſt durch die Liebe tätig, d. h. der Glaube tut die Werke. Can. 1907, 25. 26. Anm. a. Ohne Glauben kann niemand ein gutes Werk tun. Röm. 14, 23: Was nicht aus dem Glauben gehet, das iſt Sünde. Ohne Glauben iſt es unmöglich, Gott gefallen. Darum ſollen wir uns nicht zufrieden geben mit dem äußerlichen Werk. Anm. b. Werke ohne Glauben ſind ein Leib ohne Seele. Sie 1. genügen wohl dem Staate, der nur äußerlichen Gehorſam, äußerliche Beſſerung fordert, 2. befriedigen aber Gott nicht. Sollte Gott nicht danach fragen, wie unſere Seele zu ihm ſteht? Was fragt Gott nach dem äußerlichen Werk? Matth. 15, 8: ihr Herz iſt ſerne von mir. Micha 6, 7. 8: Meineſt du, daß der Herr Gefallen habe u. ſ. w. Anm. c. Die Moral der Welt iſt bloß eine äußerliche und hat keinen Wert vor Gott. Matth. 5, 20: Es ſei denn eure Gerechtigkeit beſſer u. ſ. w. Anm. d. Viele wollen praktiſches Chriſtentum üben ohne Glauben. — Zum äußerlichen Werk gehört auch al⸗ les Beten, Bibelleſen, Singen ohne Andacht. O. 92, 22. Antitheſe. Papiſten. Auch Unwiedergeborene können gute Werke tun. — Bei den Papiſten machen die Werke den Glauben gut, anſtatt der Glaube die Werke. Luth. 15, 18. 9. Gute Werke müſſen in der rechten Geſinnung ge ⸗ ſchehen, nämlich aus 1. Liebe. Die Liebe iſt der Inhalt aller Gebote. Röm. 13. 10: Die Liebe iſt des Geſetzes Erfüllung. Die Werke, die wir tun, haben nur dann Wert, wenn ſie aus Liebe fließen. Jo. 94, 15. Darum fänat Luther die Auslegung der Gebote an mit den Morten: Wir ſollen Gott fürchten und lie; ben. N. W. 80, 25. Anm. a. Iſt die Liebe nicht da, ſo ſind alle Wer⸗ ke, auch wenn ſie noch ſo ſehr glänzen, tote Werke. 1 Kor. 13, 3: Wenn ich alle meine Habe u. ſ. w. Anm. b. Wäre es nicht armſelig, wenn Gott nur ſolche Kreaturen zuwege gebracht hätte, die gezwungen und gedrungen äußerlich dem Geſetz nach⸗ kommen? Anm. c. Dieſe Liebe findet ſich nur bei Wieder⸗ geborenen. Röm. 5, 5: Die Liebe Gottes iſt aus⸗ gegoſſen in unſer Herz. Wer mich liebet, der wird mein Wort halten. Cal. 97, 72; 2. Dankbarkeit. Alle Werke, die wir tun, ſollen fließen aus Dankbarkeit gegen Gott, der uns erſchaffen, erlöſt, geheiligt hat. Durch die Gnade, die er uns erwieſen hat, ſind wir Gottes Schuldner geworden. Walth. Epi. 321. — Die drei Artikel Dall. 333. 334. Anm. a. Wo darum eine Lehre geführt wird, die dem Menſchen noch allerlei Ehre zuſchreibt, wird der Eifer zu auten Werken gedämpft, die Quelle der guten Werke ver⸗ ſtoyft. Papiſten, Synergiſten. Süd. 82, 41. 44. Anm. b. Die Erneuerung geht auf Geiſt und Gemüt. Eph. 4, 23. Wenn die Schrift Früchte des Geiſtes auf⸗ zählt, gebraucht ſie oft Worte mit der Endung heit, keit, ig, lich und weiſt ſchon damit auf die Geſinnung hin. Cal. 97, 68. 10. Darum tut der Chriſte die guten Werke freiwillig, mit Luſt. Pſ. 110, 3: williglich opfern. 2 Kor. 9, 7: nicht mit Unwillen oder aus Zwang. Röm. 15, 27: Sie haben es williglich getan. 1 Tim. 6, 18: gerne geben. Anm. a. Der Chriſt iſt frei vom Zwang des Ge⸗ ſetzes. 1 Tim. 1, 9: Dem Gerechten iſt kein Geſetz ge⸗ geben. Er tut die Werke nicht, weil das Geſetz ihn dazu treibt, er tut ſie auch ohne Gebot, weil es ſeines Herzens Luſt iſt. Anm. b. Der Chriſt, ſofern er wiedergeboren iſt, hat Luſt zum Guten und bedarf des Drängens und Trei⸗ bens nicht. Röm. 7. 22: ich habe Luſt an Gottes Geſetz. Darum heißen die Werke Früchte des Geiſtes. Cal. 1901, 33. Anm. c. Wie ein Fluß von ſelbſt ſeinen Weg bergab findet, ohne daß er geſchoben wird, wie die Magnetnadel von ſelbſt dem Pole zufliegt, ſo liebt der Chriſt das Gute. Anm. d. Wenn unter Werken des Geſetzes ſolche Werke verſtanden werden, welche das Geſetz durch ſeine Drohun⸗ gen herausgepreßt hat, ſo ſind die Chriſtenwerke keine ſolchen Werke. Anm. e. Freiheit vom Zwang des Geſetzes iſt keine Willkür oder Neutralität, als ob der Chriſt Gutes tun oder laſſen könnte. Der Unwiedergeborene kann das Gute nicht tun, der Chriſt, ſofern er wiedergeboren iſt, kann nichts anders als nur das Gute wollen. 11. Der rechten Geſinnung zuwider iſt a. Selbſtliebe, die ſich äußert in 1. Eigennutz. Man hilft andern, damit ſie einem wieder helfen. Man iſt wohltätig und meint damit ſein Geſchäft aufzubeſſern. Anm. Die Werke der Unterſtützungsgeſellſchaften ſind nicht aute Werke, ſondern Selbſtſucht. Luk. 6. 32—35: Wenn ihr leihet, von denen ihr zu hoffen nehmt. Die Welt gibt, um zu nehmen. Wis. 1900, 31. 32; 2. Ruhmſucht. Phariſäer. Matth. 6, 1: daß ihr von den Leuten geſehen werdet. Vers 2: daß ſie von den Leuten gepreiſet werden. Joh. 5, 44: Wie könnet ihr glauben, ſo ihr Ehre von einander nehmetꝰ Anm. Wohl mögen Umſtände eintreten, wo man wie Paulus 2 Kor. 11, 19—33 ſagen kann, was man getan hat, aber das ſoll keine Ruhmſucht ſein; 3. Lohnſucht. Man will bei Gott etwas ver m dienen oder erwartet den Lohn von Menſchen. Matth. 19. 27: Was wird uns dafür? Wie töricht und gefährlich. ſo zu fragen! Ma. 13. 63. Chriſti Antwort darauf: In meinem Reiche gilt nur Gnade. Wer um Lohn arbeitet, wird verworfen. Ma. 18, 14. Lohnſüchtige Arbeiter, wer ſie ſind und wie unſolia ſie ſind Ma. 9, 48. Anm. a. Wer ein Werk tut, weil er Lohn erwartet, macht ſich gerade dadurch des Lohnes ver— luſtig. Gott läßt ſich nicht beſtechen, nimmt nicht Geſchenke. 5 Moſ. 10, 17. Walth. Geſ. u. Ev. 2, Anm. b. Auch uns Menſchen ſind ſolche, die uns 215 Gutes tun, dabei aber auf unſern Geldbeutel ſpeku⸗ lieren, verhaßt. Anm. c. Ein Chriſt berechnet nicht erſt, ob es ſich lohnt, er ſucht auch bei Menſchen nichts zu er⸗m werben. Die Liebe ſucht nicht das Ihre. Gibt je— mand, ſo gebe er einfältiglich. — Die Eigenliebe miſcht ſich auch bei Chriſten gerne ein, ſoll aber be⸗ kämpft werden. Anm. d. Gott hat ſchon längſt alles voraus be⸗ zahlt; b. Geſetzesfurcht. Jer. 31, 32: und ich ſie zwingen mußte. Die Werke ſollen nicht herausgepreßt ſein wie der Saft aus der Zitrone, nicht abgedrängt von Geſetzesfurcht oder Furcht, die Abneigung der Menſchen auf ſich zu laden. Opfern, Kirchengehen ſoll keine ſchwere Laſt ſein. Wer die Werke in ſolcher knechtiſchen Geſinnung tut, ſteht unter dem Geſetz und iſt verdammt. H. 77, 43. 12. Gute Werke müͤſſen geſchehen a. zu Gottes Ehre. 1 Kor. 10, 31: Alles zu Gottes Ehre. 2 Kor. 8, 19: dem Herrn zu Ehren. Phil. 1, 11: erfüllt mit Früchten der Gerechtigkeit zu Ehre und Lob Gottes. Matth. 5, 16: und euren Vater im Himmel preiſen. Durch gute Werke wird Gottes Ehre gefördert. Joh. 15. 8: darin wird mein Vater geehrt. Hön. Pred. 562. 563. Pſ. 115, 1: Nicht uns, Herr u. ſ. w. — Auch alle unſere Berufsarbeit ſoll zur Ehre Gottes geſchehen. Mit. 1900, 19: b. zum Dienſt des Nächſten. 1 Petr. 4, 10: Dienet einander. Theol. 17, 222. 223. Phil. 2, 4: Ein jeglicher ſehe nicht auf das Seine. 1 Kor. 13, 5: Die Liebe ſucht nicht das Ihre. 1 Joh. 4, 21. — Der Mönch lebt ſich ſelbſt. Ma. 27, 303. Anm. Im Nächſten dienen wir Gott. Matth. 25, 40: das habt ihr mir getan. 13. Die Werke des Berufes. In ſeinem Beruf ſoll der Chriſt Gott und Menſchen dienen. Der Chriſt tut die Werke ſeines Berufes im Glauben oder im Herrn. Süd. 85. 31—34. Ma. 27. 301. 303. Anm. a. Darum ſind die Werke einer Magd,‚ die im Gehorſam einhergeht, beſſer als die Werke der Mönche und Nonnen. In den Werken des Berufs hat der Chriſt nicht bloß Beruf W. 91, 10, ſondern dieſe Werke gefallen Gott auch, weil ſie der Chriſt im Glauben und Dienſt der Menſchen tut. Anm. b. Der Chriſt iſt ſich deſſen nicht immer bewußt, daß er gute Werke tut, aber er weiß, er hat einen gnädi⸗ gen Gott, und in dieſer Geſinnung geht er aus und ein, in dieſer Geſinnung erfüllt er ſeinen Beruf. ‚ Anm. c. Wie ganz anders ſind die Werke, die ein Chriſt in ſeinem Berufe tut, als die Werke der Unwiedergeborenen, obwohl ſie äußerlich ganz gleich ausſehen. Ein Unterſchied wie zwiſchen Pfeil und Vogel. Der Pfeil hat ſeine Bewegung durch einen äußerlichen Antrieb, der Vogel fliegt durch die Luft, da er das Leben in ſich hat. Luth. 5, 135. 14. Nur Wiedergeborene können aute Werke tun. Das geht daraus hervor, daß alle auten Werke aus dem Glauben und der Liebe zu Gott fließen müſſen. Joh. 15, 5: Mor in mir bleibet, der bringet viele Frucht. Hön. Pred. 560. Il. 80. 43. Matth. 7, 17: Ein jealicher aute Baum bringet gute Früchte. Gute Werke ſetzen immer eine gute Perſon voraus. Ka. 1909, 31. — Konk. 107. Anm. a. Man muß erſt ein Kind Gottes ſein, ehe man anfangen kann, aute Werke zu tun. Erſt ſelig, dann heilig. Erſt Glaube, dann Werke. Anm. b. Der Wiedergeborene hat die rechte Erkenntnis der guten Werke, er hat auch die rechte Geſinnung und Luſt dazu. Auch Chriſten in falſchgläubigen Kirchen tun aute Werke. Jo. 1907. 77. 15. Unwiedergeborene können keine auten Werke tun. Mo kein geiſtliches Leben, da kein autes Werk. Ka. 92, 34. Matth. 7, 18: Ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. Jaoh. 15, 5: Ohne mich könnt ihr nichts tun. Röm. 3. 12: Da iſt nicht, der Gutes tut, auch nicht einer. Wis. Syn. 1906, 31. Unwiedergeborenen fehlt a. der Glaube. Röm. 14, 23: Was nicht aus dem Glauben gehet. das iſt Sünde: b. die Liebe. Ein Unaläubiger kann kein Werk aus Liebe zu Gott hervorbringen. Was er tut. tut er um äußerlicher Vorteile willen. Ma. 35, 309. 310: c. dierechte Erkenntunis von auten Werken: d. das Wollen. Selbſt wenn Unaläubige die Erkenntnis hätten, ſo iſt doch ihr Wille in geiſtlichen Dingen nicht frei: Selbſt wenn ſie das Gute e. das Nermögen. wollten, ſo können ſie es nicht tun. Röm. 8, 7: vermag es auch nicht. Wis. Syn. 1906, 32. Anm. a. Unwiedergeborene tun des Geſetzes Werk. Räm. 2. 14. Sie können aus eigener Kraft ein äußerlich ehrbares Leben führen Konk. 91, 22. 110. 9. aber dieſe Werfe ſind tote Werke und nur Nachahmungen der rechten Chriſtenwerke. Dall. 310. Darum gefallen ſie Gott nicht. Ter. 1912, 24. Süd. 1901, 25. 26. Anm. b. Die Werke der Unwiedergeborenen ſind in 1909, 37. 38. N. 68, 18. Gottes Augen Sünde. Konk. 626, 8. Obwohl die Handlungen, ſoweit ſie mit dem Geſetz übereinſtimmen, an ſich betrachtet, gut ſind, ſo ſind ſie doch nicht gut in Bezug auf Subjekt, Objekt, Zweck und andere Umſtände. Can. 1907, 18. Anm. c. Darum kann man Ungläubige nicht zu guten Werken ermahnen. Das wäre keine rechte Teilung von Geſetz und Evangelium. Walth. Geſ. u. Ev. 1, 122. Erſt muß ein guter Baum gepflanzt werden, ehe man Früchte ernten kann. Wis. Syn. 1906, 33. Erſt muß das Evangelium ſein Werk ausrichten. Ka. 1910, 23. Tit. 3, 5. 8: machte er uns ſelig — in einem Stand guter Werke erfunden. Jo. 85, 38. 39. Erſt Werke, dann Gnade predigen hieße die Pferde hinter den Wagen ſpannen. Il. 80, 71. Anm. d. Zu den Unwiedergeborenen gehören die Welt, die nur tote Werke tut, die Heiden Ka. 1909, 33, die vom Glauben abgefallenen Ketzer und die Heuchler unter den Chriſten. Off. 3, 17. Ka. 1909, 36. 37. Antitheſe. Papiſten, Arminianer, Pelagianer u. ſ. w. Auch Unwiedergeborene können gute Werke tun. Als Grund gibt man an, daß Gott auch dieſe Werke belohnt. Aber Gott erweiſt auch den Ungläubigen viele Wohltaten. Matth. 5, 45. Hän. Dog. 460. 16. Gott belohnt die Werke der Unwiedergeborenen. Obwohl die Werke der Unwiedergeborenen keine guten Werke ſind, ſo belohnt ſie doch Gott, weil er dadurch bürgerliche Ehrbarkeit und äußerliche Zucht in der Welt erhalten und durch ſeine Güte die Menſchen zur Buße leiten will. Can. 1907, 47. Matth. 6, 2: ſie haben ihren Lohn dahin. Luk. 16. 25: Du haſt dein Gutes empfangen in deinem Leben. Hiob 21, 7—15. Matth. 5, 45. Konk. 91. 24. Anm. a. Beiſpiele: Die hebräiſchen Wehemütter 2 Moſ. 1, 20. 21: die Rechabiten, die ihrem Vater gehorchten Jer. 35, 1—19. Luth. 27, 68. Anm. b. Dieſer Lohn iſt ein unverdienter Lohn. Gott iſt ihnen nichts ſchuldig. Anm. c. Gott belohnt dieſe Werke mit zeitlichen, aber nicht mit geiſtlichen Gütern. Wer ehrlich iſt, bekommt Kundſchaft, gelangt zu Anſehen und Wohlſtand. Anm. d. Nach ſozialiſtiſchem Grundſatz darf der Fleißige, Ehrbare, Gebildete nicht mehr beſitzen als der Faule, Laſterhafte, Ungebildete. Da wird ein Preis auf Faulheit geſetzt und jeder Sporn zu Leiſtungen erſtickt. Einwand. Wenn Gott die Werke der Unwiedergebore— nen belohnt und dieſe Werke Sünde ſind, dann belohnt Gott die Sünde. 17. Die bewirkende Urſache der guten Werke iſt Gott. Von Gott kommt alles Gute. Jak. 1, 17. Er wirkt Wollen und Vollbringen. Phil. 2, 13. Er gibt Kraft und Tüchtigkeit. 2 Kor. 3, 5: daß wir tüchtig ſind, iſt von Gott. Beſonders gehören hierher die Sprüche: 222. 223. Heiligung 5489. Erneuerung 795. a. Eph. 2, 10: geſchaffen zu guten Werken, zu welchen Gott uns zuvor zubereitet hat. b. Joh. 15, 5: Ohne mich könnt ihr nichts tun. Anm. a. Die bewirkende Urſache wird allen drei Per⸗ ſonen 4 em 1. dem Vater. Hebr. 13, 20. 21: der mache euch fertig in allem guten Werk. 2 Theſſ. 2, 17: und ſtärke euch in gutem Werk: 2. dem Sohne. Tit. 2. 14: reinigte ihm ſelbſt ein Volk zum Eigentum, das fleißig wäre zu guten Werken; 3. dem Heiligen Geiſt. Gal. 5, 22: Die Frucht des Geiſtes iſt u. ſ. w. Röm. 8. 14: welche der Geiſt Gottes treibet u. ſ. w. — Keine Perſon wirkt die guten Werke mit Ausſchluß der andern Perſonen. Anm. b. Die Kraft fließt nicht aus uns ſelbſt. Wenn dir die Kraft verſagt, blicke nach oben. Ka. 1909, 32. Anm. c. Nur die Werke ſind gut, die Gott ſelbſt ge⸗ wirkt hat. Matth. 15, 13: Alle Pflanzen, die mein himmliſcher Vater nicht gepflanzt hat, werden ausge⸗ rottet. 18. Der Menſch wirkt mit. Gott wirkt im Menſchen nicht wie eine Maſchine. Der Wille des erneuerten Men · ſchen iſt nicht müßig. Der Wiedergeborene a. will das Gute. Röm. 7, 18: Wollen habe ich wohl. Vers 21: der ich will das Gute tun. Vers 22: Ich habe Luſt an Gottes Geſetz: b. läßt ſich vvon Gott führen und leiten. Er tut die Werke unter Führung des Geiſtes. Darum werden die Werke auch zugeſchrieben 1. dem Menſchen ſelbſt. Joh. 5, 29: die da Gutes getan haben. Eph. 6, 6: daß ihr ſolchen Wil⸗ len Gottes tut: 2. dem Glauben. Gal. 5, 6: der Glaube iſt durch die Liebe tätig. Früchte des Glaubens. Anm. Doch wirken Gott und Menſch nicht wie zwei Pferde zuſammen. Konk. 604, 66. Der Menſch kann nur ſo lange Gutes tun, als Gott ihn führt. Ka. 1909, 32 19. Gott wirkt die guten Werke in den Chriſten durchs ligung 5498. Ernenerung Wort. Luk. 8, 15: die das Wort hören, bringen Frucht. 796. 2 Tim. 3, 16. 17: Alle Schrift, von Gott eingegeben — vollkommen, zu allem guten Werk geſchickt. Alle Werke, die nicht durchs Wort gewirkt ſind, gehören nicht zur Er⸗ neuerung. O. 92, 19. 20. — Gott wirkt die guten Werke nicht durchs Geſetz, ſondern durchs Evangelium. a. Das Geſetz 1. zeigt, was gute Werke ſind, lehrt, wie ſie ge; ſchehen ſollen und fordert ſie. Darum halten Chri- ſten nicht geringe vom Geſetz, wie die Antinomer. Can. 1907, 31; 2. kann aber keinen willigen Gehorſam in uns wirken, keine Liebe zu Gott in uns pflanzen, uns keine Kraft geben. Es gebiert zur Knechtſchaft. Anm. Wohl werden die Werke Werke des Geſetzes ge⸗ nannt, aber nicht in Bezug auf die bewirkende Urſache, ſondern nur, weil ſie nach dem Geſetz geſchehen. b. Das Evangelium allein gibt Luſt und Freu⸗ digkeit und wirkt die rechte Geſinnung. Die Gnade oder die Lehre von der Rechtfertigung treibt zu guten Wer ⸗ ken. Ma. 31, 11. N. W. 77, 28. Pſ. 119, 32: Wenn du mein Herz tröſteſt, ſo laufe ich den Weg deiner Ge⸗ bote. O. 92, 57. Theol. 1, 126. Anm. a. Das Geſetz zeigt die rechte Bahn, das Evan⸗ gelium gibt Luſt und Kraft. Anm. b. Zum Evangelium gehören auch die Verhei⸗ zungen des Lohnes. Durchs Evangelium kommen uns auch die Verheißungen des Geſetzes von der Belohnung 37 guten Werke zugut. L. W. 34, 17. Min. 1903, 20. Ermahnung zu guten Werken. Aus dem Vorher⸗ Eerzen wird klar, daß man ermuntern ſoll zu guten E a. nicht durchs Geſetz. Der Vernunft ſcheint gerade das Geſetz das rechte Mittel zu ſein, Werke hervor⸗ zubringen Ma. 2, 168, aber die Werke ſollten nicht aus Zwang getan werden. Niemand ſoll ein Werk tun, ohne daß ſein Herz dabei iſt. Es iſt Torheit, die Leute durchs Geſetz fromm machen zu wollen. N. W. 77, 36. 37. — Die Folge von geſetzlichem Weſen wird ſein 1. zunächſt äußerlicher Erfolg. Die Gelder mö⸗ gen fließen. Durchs Geſetz kann man vielleicht mehr herauspreſſen. Das war Luthers Erfahrung im Papſttum. Wis. Syn. 1906, 14. Der Menſch tut lieber Werke, wenn er nur nicht Buße zu tun braucht; 2. tote Werke. Das Geſetz kann nur tote Werke oder den Schein von guten Werken zuwege bringen; 3. Vermehrung der Zahl der Selbſtgerechten. Man begnügt ſich, die Werke mitzumachen ohne Luſt und Liebe; 4. offener Bruch mit der Kirche. Man erkennt, daß die Forderungen zu hoch ſind und fängt an, Gott zu haſſen und zu verzweifeln; 5. Verdunkelung des Verdienſtes Chriſti. Anm. a. Durch ſcharfe Geſetzespredigt kännen wir die Schäden der Kirche nicht heilen. Hüten wir uns, daß wir nicht ein Geſchlecht von glaubloſen Werken, aber auch nicht von werkloſen Gläubigen erziehen. Ma. 29, 2. Anm. b. Anſtatt aus Unwiedergeborenen durchs Geſetz Werke herauszulocken, ſoll man ſie vielmehr überzeugen, daß ſie gar keine guten Werke tun können. Aber auch bei den Wiedergeborenen iſt das Geſetz nicht das Mittel; b. allein durchs Evangelium. Nur durchs Evangelium bringen wir die Leute zu guten Werken. Vorbild: die Apoſtel. Röm. 12, 1: Ich ermahne euch durch die Barmherzigkeit Gottes. Kol. 3, 12: gleichwie Chriſtus euch vergeben hat, alſo auch ihr. O. 92, 57. 58. 77, 50. So ſeid nun Gottes Nachfolger als die lieben Kinder. Ma. 2, 66. 67. — Das kommt auch zum Ausdruck in der Auslegung Luthers zu den Artikeln. Erſt zählt er die Wohltaten Gottes auf, dann heißt es weiter: auf daß ich in ſeinem Reiche unter ihm lebe und ihm diene. Cal. 92, 6. Anm. a. Die Quelle des Fleißes zu guten Werken iſt 1. die Rechtfertigung. Jemehr wir er⸗ kennen, daß wir allein aus Gnaden ſelig werden, deſto mehr wird die Gnade durch Werke geprieſen; 2. die Gewißheit der Seligkeit. Wer ſeines Gnadenſtandes und der Seligkeit gewiß iſt, wird fleißig ſein zu guten Werken. Anm, b. Das Evangelium hebt den Sünder in den Himmel. So wird er mit Luſt zu guten Werken erfüllt. Das wirkt beſſer als alle Blitze von Sinai. Cal. 92, 6. Damit richtet der Paſtor alles aus. Ka. 92, 56. Das Evangelium hat immer Erfolg in unſern Gemeinden. Mit. 95, 69. Anm. c. Es iſt ein Hohn auf Chriſtum, wenn man in chriſtlichen Gemeinden zu andern Mitteln greift. Was nicht aus Liebe zum Heiland geſchieht, ſoll lieber gar nicht geſchehen. Anm. d. Nur bei rechter Unterſcheidung von Geſetz und Evangelium haben wir den rechten Antrieb zu guten Werken. Zwar müſſen wir Geſetz predigen, aber auf das Geſetz muß immer das Evangelium folgen. Wis. 1909, 18. Einwand: Das Evangelium mache träge zu guten Werken ſ. § 31, b. Notwendigkeit der Werke.

  • Hön. Dog. 456
  • Wis. Syn. 1906, 15
  • Wis. Syn. 1906, 15. 16
  • Il. 83, 67
  • Il. 83, 67. 70
  • Il. 83, 67. 70. 83
  • Tex. 1912, 43 margin
  • Can. 1907, 11 margin
  • Ma. 5, 269 margin
  • Can. 1907, 11 margin
  • Can. 1907, 11. 12 margin
  • Ka. 1909, 39—41 margin
  • Cal. 97, 63 margin
  • Theol. 1, 127 margin
  • Süd. 82, 41 margin
  • Can. 1907, 12 margin
  • Can. 1907, 12. 13 margin
  • Can. 1907, 12. 13. 85, 13 margin
  • Ka. 1909. 12 margin
  • Ka. 1909. 12. 92, 14 margin
  • Ka. 1909. 12. 92, 14. 91, 46 margin
  • O. 92, 28 margin
  • Cal. 1901, 33 margin
  • Cal. 1901, 33. 95, 49 margin
  • Mit. 1907, 43 margin
  • Mit. 1907, 43. 44 margin
  • Süd. 1901, 22 margin
  • S. Dak. 1907, 59 margin
  • Dall. 313 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 231 margin
  • Hön. Dog. 457 margin
  • Luth. 22, 155 margin
  • Luth. 22, 155. 15, 18 margin
  • Günth. 228 margin
  • Brun 13 margin
  • Theol. 1, 127 margin
  • Cal. 97, 63 margin
  • Cal. 97, 63. 64 margin
  • Cal. 97, 63. 64. 67 margin
  • Wis. Syn. 1906, 16 margin
  • Wis. Syn. 1906, 16. 17 margin
  • Past. 92 margin
  • W. 91, 10 margin
  • W. 91, 10. 12 margin
  • W. 91, 10. 12. 12 margin
  • Syn. 1906, 18 margin
  • Wis. 95, 11 margin
  • Wis. 95, 11. 16 margin
  • Luth. 55, 43 margin
  • Il. 80, 84 margin
  • Wis. Syn. 1906, 19 margin
  • Wis. Syn. 1906, 19. 20 margin
  • Ka. 1909, 12—14 margin
  • Wis. Syn. 1906. 25 margin
  • Wis. Syn. 1906. 25. 26 margin
  • Ka. 1909, 15 margin
  • Ka. 1909, 16 margin
  • Ka. 1909, 16. 17 margin
  • Ka. 1909, 27 margin
  • Wis. Syn. 1906, 27 margin
  • Baier 3, 318 margin
  • Ka. 1909, 21 margin
  • Ka. 1909, 23 margin
  • Il. 80, 71 margin
  • Dall. 314 margin
  • Stock 1031 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 232 margin
  • Mich. 1910, 34 margin
  • W. 73, 33 margin
  • Neb. 1912, 29 margin
  • Walth. Epi. 473 margin
  • Neb. 1912, 28 margin
  • Wis. 95, 36 margin
  • Wis. Syn. 1906, 26 margin
  • Luth. 63, 343
  • Il. 1904. 33
  • Wis. Syn. 1906, 28
  • Wis. Syn. 1906, 28. 29
  • Ges. u. Ev. 2, 79
  • Ges. u. Ev. 2, 80
  • R. Pi. Kat. 2, 220
  • R. Pi. Kat. 2, 220. 221
  • Luth. 2, 25 The False Doctrine of the Methodists Concerning Justification, Demonstrated from Their Church Order. (Conclusion.)
  • Wis. Syn. 1906, 30
  • Ma. 38, 220
  • Wis. Syn. 1906, 39—41
  • W. 73, 34
  • Ma. 38, 220
  • W. 73, 33
  • W. 73, 33. 34
  • Süd. 88, 47
  • Cal. 97, 64
  • Min. 83, 48
  • Min. 83, 48. 49
  • Cal. 97, 64
  • W. 91. 10
  • W. 91. 10. 12
  • Wis. Syn. 1906, 27
  • O. 92, 31
  • Wis. 95, 36
  • Wis. 95, 36. 37
  • Il. 80, 71 margin
  • Il. 80, 71. 72 margin
  • W. 95, 35 margin
  • O. 92, 29 margin
  • W. 1904, 23 margin
  • W. 1904, 23. 72 margin
  • Neb. 1912, 28 margin
  • Walth. Epi. 474 margin
  • Hön. Ent. 524 margin
  • Wis. Syn. 1906, 41 margin
  • Cal. 95, 49 margin
  • S. Dak. 1907, 59 margin
  • Günth. 229 margin
  • Luth. 15, 18 margin
  • Wis. 95, 35 margin
  • Wis. 95, 35. 36 margin
  • Neb. 1912, 28 margin
  • Wis. Syn. 1906, 35 margin
  • Ka. 91, 46 margin
  • Min. 83, 48 margin
  • O. 92, 33 margin
  • Luth. 2, 32 "Of His Fullness Have We All Received, Grace for Grace." John 1:16. margin
  • W. 1904, 73 margin
  • O. 92, 30 margin
  • Can. 1907, 18 margin
  • Can. 1907, 18. 19 margin
  • Theol. 17. 221 margin
  • Theol. 17. 221. 222 margin
  • Can. 1907, 19 margin
  • Il. 80, 71 margin
  • Luth. 2, 25 The False Doctrine of the Methodists Concerning Justification, Demonstrated from Their Church Order. (Conclusion.) margin
  • Wis. 95, 37
  • Wis. 95, 37. 6
  • Cal. 97, 64 margin
  • Cal. 97, 64 66 margin
  • Can. 1907, 19 margin
  • Can. 1907, 19 margin
  • Can. 1907, 19. 20 margin
  • Cal. 97, 64 margin
  • Can. 1907, 20 margin
  • Can. 1907, 20 margin
  • Can. 1907, 20. O margin
  • Can. 1907, 20 margin
  • Can. 1907, 20. 21 margin
  • Il. 83, 78 margin
  • Wis. 95, 37 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 231 margin
  • Wis. Syn. 1906, 27 margin
  • Walth. Ev. 200 margin
  • Can. 1907, 21 margin
  • Can. 1907, 21 margin
  • Can. 1907, 17 margin
  • Wis. 95, 17—28 margin
  • Süd. 89, 36 margin
  • Ma. 6, 13
  • W. 1904, 75
  • Luth. 64, 233
  • W. 1906, 7
  • Can. 1907, 25
  • Can. 1907, 25. 26
  • Ka. 1909, 42 margin
  • Ka. 1909, 42. 43 margin
  • Cal. 92, 6 margin
  • Cal. 92, 6. 7 margin
  • Can. 1907, 16 margin
  • Ka. 1909, 44 —50 margin
  • Can. 1907, 6 margin
  • Jo. 1906, 33 margin
  • Jo. 1906, 33. 34 margin
  • Jo. 1907, 77 margin
  • Theol. 17, 219 margin
  • Süd. 82, 42 margin
  • Süd. 82, 42. 43 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 229 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 229. 230 margin
  • Stock 1031 margin
  • Stock 1031. 1032 margin
  • Wis. Syn. 1906, 44 margin
  • Ma. 6, 14 margin
  • Hön. Dog. 458 margin
  • O. 92, 23 margin
  • Il. 92, 29 margin
  • Ma. 38, 407 margin
  • Mit. 1900, 20 margin
  • O. 92, 20 margin
  • O. 92, 20. 21 margin
  • W. 1904, 24 margin
  • W. 1904, 24. 25 margin
  • Wis. Syn. 1906, 44 margin
  • Cal. 1901, 23 margin
  • Ka. 92, 54 margin
  • Ma. 24. 78 margin
  • Ma. 24. 78. 38, 220 margin
  • Cal. 97, 67 margin
  • Cal. 97, 67. 68 margin
  • O. 92, 22
  • Luth. 15, 18
  • Luth. 15, 18. 9
  • Jo. 94, 15
  • N. W. 80, 25
  • Cal. 97, 72
  • Cal. 97, 72; 2
  • Walth. Epi. 321
  • Dall. 333
  • Dall. 333. 334
  • Süd. 82, 41
  • Süd. 82, 41. 44
  • Cal. 97, 68
  • Cal. 97, 68. 10
  • Cal. 95, 46 margin
  • Cal. 95, 46. 47 margin
  • L. W. 48, 5 margin
  • Cal. 97, 67 margin
  • Cal. 97, 67. 68 margin
  • L. W. 51, 170 margin
  • Ka. 1909, 28 margin
  • Ka. 1909, 28. 29 margin
  • Ma. 24, 78 margin
  • N. W. 80, 29 margin
  • Min. 1900, 14 margin
  • Can. 85, 28 margin
  • Cal. 97, 69 margin
  • Cal. 97, 69. 70 margin
  • Cal. 97, 69. 70. 91, 36 margin
  • Wis. Syn. 1906, 21 margin
  • Wis. Syn. 1906, 21. 22 margin
  • Wis. Syn. 1906, 21. 22. 24 margin
  • Cal. 97, 73 margin
  • Jo. 94, 37 margin
  • Wis. Syn. 1906, 24 margin
  • Wis. Syn. 1906, 24. 25 margin
  • Cal. 97, 71 margin
  • Ka. 1909, 29 margin
  • W. 98, 46 margin
  • Luth. 55, 64 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 215 margin
  • Ma. 8, 308 margin
  • Cal. 95, 48 margin
  • Can. 1907, 30 margin
  • Süd. 1901, 23 margin
  • Cal. 97, 83 margin
  • Cal. 97, 83. 84 margin
  • Cal. 97, 83. 84. 78 margin
  • Cal. 97, 83. 84. 78. 79 margin
  • Ma. 2. 66 margin
  • Ma. 2. 66. 35, 310 margin
  • Dall. 315 margin
  • Baier 3, 326 margin
  • Baier 3, 326. 327 margin
  • Wis. Syn. 1906, 23 margin
  • Wis. Syn. 1906, 23. 24 margin
  • Cal. 1901, 33
  • Wis. 1900, 31
  • Wis. 1900, 31. 32
  • Wis. 1900, 31. 32; 2
  • Ma. 13. 63
  • Ma. 18, 14
  • Ma. 9, 48
  • Süd. 88, 47 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 230 margin
  • Can. 1907, 30 margin
  • Süd. 1901, 23 margin
  • Min. 1901, 30 margin
  • Min. 1901, 30. 31 margin
  • Ka. 1909, 30 margin
  • Can. 98, 24 margin
  • Can. 98, 24. 25 margin
  • Can. 1907, 23 margin
  • Can. 1907, 30 margin
  • Can. 1907, 30. 31 margin
  • Can. 1907, 30. 31. 24 margin
  • Dall. 316 margin
  • Dall. 316. 311 margin
  • Wis. 1900, 30 margin
  • Wis. 1900, 30. 31 margin
  • Cal. 97, 77 margin
  • O. 92, 25 margin
  • O. 92, 25. 26 margin
  • Mich. 82, 18—21 margin
  • Cal. 97, 76 margin
  • O. 92, 26 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 232 margin
  • O. 92, 27 margin
  • Süd. 1901, 22 margin
  • Süd. 1901, 22. 23 margin
  • Cal. 97, 74 margin
  • Cal. 97, 74. 75 margin
  • Süd. 82, 44 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 233 margin
  • Cal. 97, 74 margin
  • Cal. 97, 74. 75 margin
  • Mich 92. 49 margin
  • Mit. 1900, 19
  • Theol. 17, 222
  • Theol. 17, 222. 223
  • Ma. 27, 303
  • Süd. 85. 31—34
  • Ma. 27. 301
  • Ma. 27. 301. 303
  • W. 91, 10
  • Luth. 55, 63 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 232 margin
  • Mich. 92, 48 margin
  • Luth. 55, 63 margin
  • Luth. 55, 63. 79 margin
  • Can. 1907, 13 margin
  • Cal. 97, 78 margin
  • Cal. 97, 78. 5 —2 margin
  • Süd. 82, 40 margin
  • Dall. 311 margin
  • Dall. 311. 98 margin
  • Stock 1032 margin
  • Wis. Syn. 1906, 23 margin
  • Way 210 margin
  • Can. 1907, 13 margin
  • Cal. 97, 78 margin
  • Süd. 82, 41 margin
  • N. W. 75, 52 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 233 margin
  • Stock 1032 margin
  • Mich. 92, 42 margin
  • Walth. Epi. 248 margin
  • Arndt, Past. 385 margin
  • Stöckh. N. T. 260 margin
  • W. 1904. 73—75 margin
  • Can. 85, 15 margin
  • Luth. 55. 44 margin
  • Wis. Syn. 1906, 42 margin
  • Süd. 85, 34 margin
  • W. 1900, 40—42 margin
  • W. 1900, 40—42. 98, 43 margin
  • Cal. 95, 49 margin
  • Can. 92, 45 margin
  • Mit. 1900, 33 margin
  • Mit. 1900, 33. 34 margin
  • Mit. 1900, 33. 34. 95, 68 margin
  • Mit. 1900, 33. 34. 95, 68. 69 margin
  • Wis. 95, 29—31 margin
  • Baier 3, 319 margin
  • Baier 3, 319. 320 margin
  • Wis. Syn. 1906, 43 margin
  • Can. 1907, 15 margin
  • Can. 1907, 15. 16 margin
  • Luth. 5, 135
  • Luth. 5, 135. 14
  • Il. 80. 43
  • Ka. 1909, 31
  • Konk. 107
  • Jo. 1907. 77
  • Jo. 1907. 77. 15
  • Ka. 92, 34
  • Wis. Syn. 1906, 31
  • Ma. 35, 309
  • Ma. 35, 309. 310
  • Wis. Syn. 1906, 32
  • Konk. 91
  • Konk. 91, 22
  • Konk. 91, 22. 110
  • Konk. 91, 22. 110. 9
  • Dall. 310
  • Süd. 1901, 25
  • Süd. 1901, 25. 26
  • Konk. 626
  • Konk. 626, 8
  • Konk. 626, 8. O
  • W. 92, 44 margin
  • Tex. 1912. 43 margin
  • Tex. 1912. 43. 44 margin
  • Dall. 310 margin
  • Jo. 88, 28 margin
  • Theol. 17, 219 margin
  • Hön. Dog. 457 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 217 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 217. 218 margin
  • Wis. Syn. 1906, 36 margin
  • Wis. Syn. 1906, 36. 37 margin
  • Can. 1907, 14 margin
  • Can. 1907, 14. 15 margin
  • Ka. 91, 46 margin
  • Baier 3, 315 margin
  • Baier 3, 315. 316 margin
  • Can. 92, 19 margin
  • Can. 92, 19. 20 margin
  • Il. 80, 43 margin
  • Il. 80, 43. 44 margin
  • Ka. 1909, 30 margin
  • Ka. 1909, 33 margin
  • Ka. 1909, 33. 36 margin
  • Il. 80, 37— 40 margin
  • Mit. 79, 18 margin
  • Süd. 1904, 69 margin
  • Ma. 19. 220 margin
  • Günth. 227 margin
  • Baier 3, 322 margin
  • Baier 3, 322. 323 margin
  • Stock. 1031 margin
  • Luth. 22, 155 margin
  • Mit. 79, 19 margin
  • Or. 1904, 54 margin
  • Ka. 1909, 34 margin
  • Wis. Syn. 1906, 34 margin
  • Ka. 1909, 35 margin
  • Can. 1907, 17 margin
  • Süd. 1901. 24 margin
  • Süd. 1901. 24. 25 margin
  • W. 1904, 37 margin
  • W. 1904, 37. 42 margin
  • W. 1904, 37. 42. 43 margin
  • Süd. 1903. 46 margin
  • Can. 1907, 18
  • Ges. u. Ev. 1, 122
  • Wis. Syn. 1906, 33
  • Ka. 1910, 23
  • Jo. 85, 38
  • Jo. 85, 38. 39
  • Il. 80, 71
  • Ka. 1909, 33
  • Ka. 1909, 36
  • Ka. 1909, 36. 37
  • Can. 1907, 47
  • Konk. 91
  • Konk. 91. 24
  • Luth. 27, 68
  • Wis. Syn. 1906, 33 margin
  • N. W. 77, 28 margin
  • Ma. 29, 1 margin
  • Ma. 29, 1. 2 margin
  • O. 77, 23 margin
  • O. 77, 23. 24 margin
  • Günth. 228 margin
  • Hön. Dog. 459 margin
  • Ka. 1909, 33 margin
  • Ka. 1909, 33. 34 margin
  • S. Dak. 1907, 60 margin
  • Baier 3, 324 margin
  • Il. 83, 78 margin
  • Ka. 1909, 38 margin
  • Ka. 1909, 38. 39 margin
  • Süd. 1901, 25 margin
  • Süd. 1901, 25. 26 margin
  • Neb. 92, 34 margin
  • Min. 1903, 37 margin
  • Baier 3, 336 margin
  • Can. 1907, 47 margin
  • Can. 1907, 47 margin
  • Süd. 1901, 25 margin
  • Syn. 1906, 41 margin
  • Dall. 312 margin
  • Dall. 312. 313 margin
  • Hön. Dog. 457 margin
  • L. W. 19, 335 margin
  • Luth. 55, 23 margin
  • Luth. 55, 23. 24 margin
  • Theol. 17. 219 margin
  • Ka. 1909, 32
  • Konk. 604
  • Konk. 604, 66
  • Ka. 1909, 32
  • Ka. 1909, 32 19
  • Theol. 17, 162 margin
  • Ma. 19, 220 margin
  • Ma. 19, 220. 221 margin
  • Ma. 19, 220. 221. 5, 270 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 215 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 215. 216 margin
  • Jo. 88, 19 margin
  • Jo. 88, 19. 20 margin
  • Theol. 17, 220 margin
  • Theol. 17, 220. 221 margin
  • Il. 80, 46 margin
  • Ka. 1909, 32 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 223—225 margin
  • Can. 1907, 22 margin
  • Luth. 55, 24 margin
  • Ka. 1909, 32 margin
  • Can. 1907, 24 margin
  • Luth. 39, 112 margin
  • Luth. 39, 112. 113 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 226 margin
  • Can. 1907, 24 margin
  • O. 91, 40 margin
  • Can. 1907, 25 margin
  • Can. 1907, 25 margin
  • Can. 1907, 25 margin
  • Can. 1907, 25. 26 margin
  • Can. 1907, 25 margin
  • R. Pi. Kat. 2. 227 margin
  • O. 92, 19
  • O. 92, 19. 20
  • Can. 1907, 31
  • Can. 1907, 31; 2
  • Ma. 31, 11
  • N. W. 77, 28
  • O. 92, 57
  • Theol. 1, 126
  • L. W. 34, 17
  • Min. 1903, 20
  • Ma. 2, 168
  • N. W. 77, 36
  • N. W. 77, 36. 37
  • Wis. Syn. 1906, 14
  • O. 92, 55 margin
  • Süd. 83, 76 margin
  • Süd. 83, 76. 77 margin
  • Can. 1907, 23 margin
  • Wis. Syn. 1906, 38 margin
  • L. W. 34, 16 margin
  • Wis. 1909, 19 margin
  • Mit. 91, 28 margin
  • Ka. 1909, 64 margin
  • Süd. 83, 78 margin
  • L. W. 34, 16 margin
  • Can. 1907, 23 margin
  • Ma. 2, 169 margin
  • Ka. 92, 54 margin
  • Ka. 92, 54. 55 margin
  • Can. 1907, 24 margin
  • W. 92, 44 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 228 margin
  • Can. 1907, 26 margin
  • Ka. 1909, 65 margin
  • Ka. 1909, 63 margin
  • Theol. 8, 176 margin
  • Theol. 8, 176. 177 margin
  • W. 98, 48 margin
  • Ka. 92, 56 margin
  • W. 1904, 87 margin
  • Wis. 1909, 16 margin
  • Wis. 1909, 16. 17 margin
  • Wis. Syn. 1906, 44 margin
  • Wis. Syn. 1906, 44. 45 margin
  • Mit. 91. 28 margin
  • L. W. 34, 16 margin
  • Ges. u. Ev. 1, 122 margin
  • Ges. u. Ev. 237 margin
  • Ges. u. Ev. 241 margin
  • Ka. 92, 55 margin
  • Ka. 92, 52 margin
  • Ka. 92, 52. 53 margin
  • Ka. 92, 52. 53. 54 margin
  • O. 77, 50 margin
  • Wis. 1909, 17 margin
  • Wis. 1909. 18 margin
  • Ma. 29, 2
  • O. 92, 57
  • O. 92, 57. 58
  • O. 92, 57. 58. 77, 50
  • Ma. 2, 66
  • Ma. 2, 66. 67
  • Cal. 92, 6
  • Cal. 92, 6
  • Ka. 92, 56
  • Mit. 95, 69
  • Wis. 1909, 18
  • Wis. 1909, 19 margin
  • O. 92, 58 margin
  • Jo. 80, 94—97 margin
  • Ka. 1909, 64 margin
  • Ka. 1909, 64. 65 margin
  • Ka. 1909, 64. 65. 92, 34 margin
  • Can. 1907, 23 margin
  • W. 1904, 87 margin
  • W. 1904, 87. 88 margin
  • W. 1904, 87. 88. 98, 48 margin
  • N. W. 77, 36 margin
  • Theol. 8, 177 margin
  • Mit. 95, 69 margin
  • Süd. 82, 43 margin
  • Cal. 1901, 53 margin
  • L. W. 34, 15 margin
  • L. W. 34, 15. 16 margin
  • Ges. u. Ev. 1, 123 margin
  • Ges. u. Ev. 1, 124 margin
  • Mich. 1907, 23 margin
  • Mich. 1907, 23. 24 margin
  • Süd. 83, 79 margin
  • O. 91, 39 margin
  • Jo. 88, 22 margin
  • Jo. 85, 38 margin
  • Or. 1909, 32 margin
  • Il. 79, 15 margin
  • Il. 79, 15. 16 margin
  • Ka. 92, 53 margin
  • Ka. 92, 53. 54 margin
  • Cal. 1901, 58 margin
  • Mit. 91, 28 margin
  • Can. 1907,
  • Geſ. u. Ev. 2, Anm. b. A
  • Cal. 97,
  • W. 63 69. 70.
  • R. Pi. Kat. „56.
  • R. Pi. Kat. 2,
  • Cal. 1901 33. 34.

vol d, printed page 284–296 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0368

21. —

21. Gute Werke ſind nötig um Gottes, unſers Näch⸗ ſten und unſer ſelbſt willen. Sie werden erfordert durch a. den Willen Gottes. Heſ. 20, 19: Nach meinen Geboten ſollt ihr leben. 3 Moſ. 19, 2: Ihr ſollt heilig ſein. Jeſ. 1, 17. — Wir ſind Gott zu dienen ſchuldig, dazu hat er uns 1. geſchaffen. Er iſt unſer Herr. Mal. 1, 6: Ein Sohn ſoll ſeinen Vater ehren. Matth. 5, 45: auf daß ihr Kinder ſeid eures Vaters im Himmel. Wir ſollen ihm nacharten. Eph. 5, 1: Seid Gottes Nachfolger als die lieben Kinder. 1 Petr. 1, 14: als gehorſame Kinder; 2. erlöſt. 2 Kor. 5, 15: daß wir dem leben, der für uns geſtorben und auferſtanden iſt; 3. wiedergeboren, daß wir in einem neuen Le⸗ ben wandeln. Gal. 5, 25. Anm. a. Wir ſollen Gottes Ehre befördern durch unſere Werke. Durch böſe Werke machen wir ihm lauter Schande. Anm. b. Wir ſollen Gott dankbar ſein nach dem 1., 2. und 3. Artikel. Anm. c. Es ſteht nicht in unſerm Belieben, ob wir gute Werke tun wollen oder nicht; b. das Wohl des Nächſten. Die Glieder ſind auf einander angewieſen. Darum ſollen wir unſern Mitmenſchen im Leiblichen und Geiſtlichen dienen. Ferner ſollen wir ihnen auch kein Argernis geben und den Widerſachern alle Urſache zur Verleumdung nehmen. Tit. 2, 7. 8. Can. 1907, 33; c. die Beſchaffenheit unſers Glaubens, der ſich notwendig durch gute Werke erweiſen muß. Daran haben wir dann ein Kennzeichen unſers Gnadenſtandes. S. § 22. 23. Anm. a. Das Wort „notwendig“ wird in verſchiedenem Sinn genommen. Notwendig ſind die Werke nicht zur Seligkeit, auch nicht notwendig aus Zwang. Dennoch ſind ſie notwendig. Konk. 627, 14. Es wäre mißverſtändlich geredet, wenn man ſagen wollte, gute Werke ſind nicht nötig, ſondern nur der Glaube. Walth. Geſ. u. Ev. 2, 51. — Chriſten handeln und tun oft ſo, als ob gute Werke nicht notwendig ſeien. Ka. 1909, 53. Anm. b. Die Notwendigkeit der Werke wird geleugnet von den Antinomern.

  • Can. 1907, 31 margin
  • Baier 3, 328 margin
  • Luth. 63, 321 margin
  • Ma. 2, 65 margin
  • Il. 82, 32 margin
  • Stock 1032 margin
  • Luth. 15, 19 margin
  • L. W. 51, 41 margin
  • Can. 1907, 33
  • Konk. 627
  • Konk. 627, 14
  • Ges. u. Ev. 2, 51
  • Ka. 1909, 53
  • Ka. 1909, 53 margin
  • Ka. 1909, 53. 54 margin
  • Luth. 13, 51 margin
  • Dall. 332 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 235 margin
  • Can. 1907, 32 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 235 margin
  • Ka. 1909, 55 margin
  • Ka. 1909, 55. 56 margin
  • Way 210 margin
  • Dall. 333 margin
  • Dall. 333. 334 margin
  • Ka. 1909, 54 margin
  • Ka. 1909, 56 margin
  • Ka. 1909, 56. 57 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 337 margin
  • Dall. 328 margin
  • Can. 1907, 26 margin
  • Can. 1907, 26. 27 margin
  • Can. 1907, 26. 27. 30 margin
  • Baier 3, 331 margin

vol d, printed page 296–297 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0380

22. Der Glaube muß gute Werke zur Folge haben

22. Der Glaube muß gute Werke zur Folge haben. Er muß ſich durch Werke beweiſen Ka. 1909, 58, durch die Liebe tätig ſein. Ein guter Baum muß Früchte bringen. Theol. 5, 214. 215. Wo geiſtliches Leben iſt, müſſen geiſtliche Bewegungen ſein. Cal. 1901, 41. W. 1904, 64. 65. Anm. a. Auf die Rechtfertigung muß die Heiligung folgen. Die Rechtfertigung iſt das Fundament, die 248. Werke das Gebäude darauf. Was ſoll ein Fundament ohne Gebäude? Dall. 321. Anm. b. Glaube und Werke ſind unzertrennlich ver · bunden. Man kann ſie ſo wenig ſcheiden, wie das Leuchten vom Feuer. Cal. 1901, 34. Die Werke ſind die Früchte des Glaubens. L. W. 52, 247. N. 71, 18. Stock 1032. Anm. c. Die Frucht muß ſich bei den Chriſten finden. Wie ſie ihren Glauben durch den Wandel beweiſen ſollen W. 94, 13. 19. 21. 22. — Der Hauptmann zu Kapernaum. Stöckh. N. T. 107 Anm. d. Ohne Werke iſt der Glaube tot Jak. 2, 20 und macht niemand ſelig. Lied 237, 10. Anm. e. Welche Torheit, ſich für einen Chriſten zu halten, obgleich man keine Werke tut und weder Gott noch Menſchen Liebe beweiſt. Ohne Werke kann niemand ein Chriſt ſein. Leute ohne Werke ſtehen am Jüngſten Tag zur Linken. Arndt, Paſt. 382. 383.

  • Ka. 1909, 58
  • Theol. 5, 214
  • Theol. 5, 214. 215
  • Cal. 1901, 41
  • W. 1904, 64
  • W. 1904, 64. 65
  • Dall. 321
  • Luth. 13, 51 margin
  • Luth. 13, 51. 55, 43 margin
  • Süd. 1901, 21 margin
  • Süd. 1901, 21. 94, 26 margin
  • Süd. 1901, 21. 94, 26. 27 margin
  • Wis. 95, 11 margin
  • Cal. 95, 45 margin
  • Cal. 95, 45. 46 margin
  • R. Pi. Kat. 2. 236 margin
  • Mich. 92, 15 margin
  • Mit. 92, 68 margin
  • Ma. 38, 407 margin
  • Cal. 1901, 33 margin
  • Cal. 1901, 34
  • L. W. 52, 247
  • Stock 1032
  • W. 94, 13
  • W. 94, 13. 19
  • W. 94, 13. 19. 21
  • W. 94, 13. 19. 21. 22
  • Stöckh. N. T. 107
  • Lied 237, 10
  • Arndt, Past. 382
  • Arndt, Past. 383
  • Süd. 1901, 20 margin
  • Süd. 1901, 20. 24 margin
  • Jo. 88, 27 margin
  • Jo. 88, 29 margin
  • Dall. 323 margin
  • Ma. 35, 310 margin
  • Hön. 558 margin
  • Way 208 margin
  • L. W. 52,

vol d, printed page 297–298 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0381

23. —

23. Werke ſind Kennzeichen des Gnadenſtandes und Zeugen des Glaubens a. für die Welt. Joh. 13, 35: Dabei wird jedermann erkennen, daß ihr meine Jünger ſeid u. ſ. w. Jak. 2, 14—20: Zeige mir deinen Glauben mit deinen Werken. Il. 82, 47. 48. Matth. 5, 16: daß ſie eure guten Werke ſehen. 1 Petr. 2, 12: eure guten Werke ſehen: b. für die Chriſten ſelbſt. 1 Joh. 3, 14: Wir wiſſen, daß wir aus dem Tode ins Leben gekommen ſind, denn wir lieben die Brüder. Lied 267, 7. Jedes neue Werk iſt ein Zeugnis, daß der Geiſt ſein Werk in dir hat. Can. 1907, 34. Anm. a. So ſind auch die Sprüche zu verſtehen: Vergebet, ſo wird euch vergeben. Ihr ſind viel Sünden vergeben, denn ſie hat viel geliebt. Anm. b. Darum ermahnt die Schrift auch, daß wir unſern Beruf und Erwählung feſtmachen. 2 Petr. 1, 10. Konk. 222. Anm. c. Der Chriſt bedarf dieſes Kennzeichens nicht. Er weiß, ob er glaubt oder nicht. Dennoch iſt auch die; ſes Kennzeichen wichtig für ihn. Anm. d. Auf die Werke als Kennzeichen des Glaubens kann der Paſtor Angefochtene hinweiſen zum Troſt. — Der Hinweis auf gute Werke kann Geſetz und Evangelium ſein. Zeigen wir, daß der Glaube ſich durch Werke beweiſen müſſe, ſo iſt das Geſetz. Weiſen wir Angefochtene auf die Werke als Kennzeichen hin, ſo iſt das Evangelium.

  • Il. 82, 47
  • Il. 82, 47. 48
  • Lied 267, 7
  • Can. 1907, 34
  • Konk. 222
  • Mich. 92, 25 margin
  • Mich. 92, 25. 26 margin
  • Süd. 94, 27 margin
  • Mich. 92, 27 margin
  • Mich. 92, 27. 28 margin
  • Il. 83, 72 margin
  • Il. 83, 72. 79, 83 margin
  • Il. 83, 72. 79, 83. 84 margin
  • Dall. 323—325 margin
  • Can. 1907, 33 margin
  • Luth. 13, 51 margin
  • L. W. 52, 249 margin
  • Il. 83, 74 margin
  • Il. 83, 74. 79, 83 margin
  • Jo. 88, 30 margin
  • Ka. 92, 46 margin

vol d, printed page 298 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0382

24. Darum ſollen wir fleißig gute Werke tun

24. Darum ſollen wir fleißig gute Werke tun. Wir ſollen arbeiten im Weinberg Ma. 10, 85, in einem Stande guter Werke erfunden werden Tit. 3, 8. 14, nicht müde werden. Gal. 6, 9. W. 1906, 8. Wir können es auch nicht mit einem Male abmachen, ſondern müſſen anhalten. Cal. 97, 86. 87. Dazu ſoll uns bewegen a. Gottes Wille. Darum die häufigen Ermahnun⸗ 2, 237. gen an die Chriſten; b. das Vorbild Chriſti. Wie unermüdlich hat er gearbeitet At. 1909, 6. 1 Petr. 2, 21: ein Vorbild gelaſſen. Joh. 13, 15: ein Beiſpiel gegeben. Phil. 2, 5: geſinnt ſein, wie Jeſus Chriſtus auch war. Vergl. auch die erſten Chriſtengemeinden Neb. 95, 15. 16; c. die Zeit, in der wir leben. Es kommt die Nacht; d. der herrliche Lohn und die Verheißungen, gegeben denen, die gute Werke tun; e. die Drohungen und Strafen über die, ſo keine Früchte bringen. Unfruchtbare Reben werden abgeſchnitten. Hön. Pred. 557. Anm. a. Auch in ſchweren Zeiten ſollen wir nicht müde werden, die Werke des Reiches Gottes zu treiben und dem Nächſten zu dienen. Anm. b. Chriſten müſſen immer zu guten Werken angeregt und wie Kinder dazu erzogen werden. Anm. c. Die Kirche ſoll die Menſchen reich machen an guten Werken. Darum ſoll der Paſtor zu guten Werken in evangeliſcher Weiſe ermuntern, auch über gute Werke predigen. Paſt. 92. Anm. d. Zwar ſoll ein Paſtor nie den Ehrgeiz der Leute anſtacheln, dennoch aber tut er nicht unrecht, wenn er bei paſſender Gelegenheit das Gute, das ſie tun, anerkennt und lobt. Chriſtus Mark. 14, 8. 9. Paulus Phil. 4, 14. 15. 2 Kor. 9, 1—3.

  • Ma. 10, 85
  • Ma. 10, 85, i
  • W. 1906, 8
  • Cal. 97, 86
  • Cal. 97, 86. 87
  • Can. 1907, 15 margin
  • Cal. 97, 84 margin
  • Cal. 97, 84. 80 margin
  • Mit. 95, 68 margin
  • Ma. 35, 309 margin
  • At. 1909, 6
  • At. 1909, 6. 1
  • Neb. 95, 15
  • Neb. 95, 15. 16
  • Past. 92
  • Can. 1907, 32 margin
  • L. W. 51, 57 margin
  • L. W. 51, 57. 58 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 237 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 237 margin
  • Il. 95, 59 margin
  • Neb. 97, 54 margin
  • Neb. 97, 54. 56 margin
  • Neb. 97, 54. 56. 57 margin
  • W. 1904, 76 margin
  • Mich. 92, 15 margin
  • Mich. 92, 15. 16 margin
  • Ka. 92, 44 margin
  • Ka. 92, 44. 45 margin
  • Mich. 92, 43—45 margin
  • Tex. 1913, 62 margin
  • W. 98, 59 margin

vol d, printed page 298–299 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0382

25. Gute Werke ſind nicht nötig zur Seligkeit

25. Gute Werke ſind nicht nötig zur Seligkeit. Röm. 3, 28: Wir werden gerecht ohne des Geſetzes Werk. 4, 6: ohne Zutun der Werke. Alle Güter und Gaben, die uns Gott ſchenkt, gibt er ohne Rückſicht auf unſere Werke. Eph. 2, 9: nicht aus den Werken. Tit. 3, 5: nicht um der Werke willen. Wohl iſt der Glaube nie ohne Werke, aber ſelig werden wir allein durch den Glauben. Anm. a. Gute Werke ſind auch nicht nötig zur Erhaltung im Glauben und Bewahrung der Seligkeit. 1 Petr. 1, 5: Ihr werdet aus Gottes Macht durch den Glauben bewahret zur Seligkeit. Konk. 631. Anm. b. Wären die Werke nötig zur Seligkeit, ſo wäre alle Gewißheit der Seligkeit dahin, da alle unſere Werke wie ein unflätig Kleid ſind. Einwand 1. Der Glaube muß aber doch immer gute Werke bei ſich haben. Warum ſoll man nicht ſagen, daß der Glaube in der Rechtfertigung die Werke bei ſich haben müſſe? — Die Schrift ſagt, daß die Rechtfertigung ohne Werke geſchehe. Zum andern würde der Sünder, anſtatt allein auf Gottes Verheißung zu ſchauen, ſich ängſtlich nach ſeinen Werken umſehen und in der Todesſtunde etwa denken: Glauben will ich wohl, aber gute ne kann ich nicht mehr tun. Könnte er nicht verzagen Einwand 2. Zur Rechtfertigung ſeien die Werke allerdings nicht nötig, aber doch zur Seligkeit und auch da nur als Begleitumſtand, als etwas, was immer mit dem Glauben verbunden iſt. — Werden wir aber ohne Werke gerecht, dann auch ohne Werke ſelig. Joh. 3, 36. Einwand 3. Wenn die Werke nicht nötig ſind zur Seligkeit, dann wird niemand mehr gute Werke tun wollen. — Das wäre ein Mißbrauch der Lehre von der Recht · fertigung. Vergl. § 31, b. Anm. c. Die Rede: „Gute Werke ſind nötig zur Seligkeit“ ließe ſich zwar noch recht ausdeuten in dem Sinn: Ohne Heiligung wird niemand den Herrn ſehen, aber um ihrer Mißverſtändlichkeit willen hat unſer Bekenntnis ſie verworfen. Der Ausdruck läßt ſich nicht rechtfertigen. Antitheſe. a. Melanchthon lehrte, daß die Werke zur Seligkeit notwendig ſeien. Dabei wies er aber den Gedanken ab, daß ſie die Seligkeit verdienen und wollte die lutheriſche Lehre nicht umſtoßen. Cordatus controversy with Melanchthon Theol. 11, 193—208. 12, 1—20. 143—169. b. Major griff dieſen Satz auf und wollte damit ſagen, daß keiner ſelig wird, ohne gute Werke getan zu haben. — Im Disput mit ihm ließ ſich Amsdorf zu dem Satz hinreißen, daß gute Werke ſchädlich ſeien zur Seligkeit. Auch dieſen Ausdruck verwirft die Konkordia 632, 37. Can. 1907, 28. L. W. 51. 57. c. Calviniſten. Gute Werke ſeien eine Bedingung der Seligkeit. d. Papiſten. Gute Werke ſind nötig, um die Seligkeit zu verdienen. e. Die Ev. Gemeinſchaft. Unvollkommenheit der guten Werke.

  • Konk. 631
  • Can. 1907, 27 margin
  • Can. 1907, 27. 28 margin
  • Cal. 95, 42 margin
  • Cal. 95, 42. 43 margin
  • Or. 1904, 60 margin
  • Tex. 1912, 46 margin
  • Ka. 1909, 58 margin
  • Ma. 38, 407 margin
  • Ma. 38, 407. 408 margin
  • Dall. 318 margin
  • Baier 3, 332 margin
  • Günth. 232 margin
  • Stock 1032 margin
  • Stock 1032. 1033 margin
  • L. W. 51, 41 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 234 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 234. 235 margin
  • Way 209 margin
  • Can. 1907, 29 margin
  • Cal. 95, 43 margin
  • Cal. 95, 43. 44 margin
  • Dall. 319 margin
  • Walth. Epi. 122 margin
  • Cal. 95, 44 margin
  • Ka. 92, 42 margin
  • Ka. 92, 42. 43 margin
  • Can. 1907, 28 margin
  • Theol. 11, 193—208
  • Theol. 11, 193—208. 12, 1—20
  • Theol. 11, 193—208. 12, 1—20. 143—169
  • Can. 1907, 28
  • L. W. 51. 57
  • Can. 1907, 28 margin
  • Can. 1907, 28. 29 margin
  • Wis. Syn. 1906, 13 margin
  • Wis. Syn. 1906, 13. 14 margin
  • O. 71, 40 margin
  • L. W. 54, 21 margin
  • L. W. 54, 21 29 margin
  • L. W. 54, 11—21 margin
  • L. W. 54, 11—21. 49— 79 margin
  • Theol. 12, 144 margin
  • Theol. 12, 144. 151 margin
  • Can. 1907, 27 margin
  • Can. 1907, 27. 28 margin
  • L. W. 54, 21—29 margin
  • Wis. 82, 67 margin
  • Luth. 5, 14 margin
  • Luth. 5, 14. 18, 95 margin
  • Luth. 5, 14. 18, 95. 23, 45 margin
  • Baier 3, 333 margin
  • Baier 3, 333. 334 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 234 margin
  • Ka. 1909, 58 margin
  • Baier 3, 333 margin
  • Ka. 1909, 58 margin
  • Can. 1907, 27 margin
  • Baier 3, 333 margin
  • Günth. 232 margin
  • Günth. 232. 233 margin
  • Luth. 38, 75 margin

vol d, printed page 299–300 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0383

26. Die guten Werke der Chriſten ſind unvollkommen

26. Die guten Werke der Chriſten ſind unvollkommen. Wir können das Geſetz nicht vollkommen erfüllen. Hiob 15, 15: Unter ſeinen Heiligen iſt keiner ohne Tadel. Jeſ. 64, 6: Alle unſere Gerechtigkeit iſt wie ein unflätig Kleid. 1 Kor. 4, 4: darinnen bin ich nicht gerechtfertigt. Phil. 3, 12: Nicht, daß ichs ſchon ergriffen habe. Pred. 7, 21: Es iſt kein Menſch auf Erden, der Gutes tue und nicht ſündige. 1 Joh. 1, 8: So wir ſagen, wir haben keine Sünde u. ſ. w. Konk. 115, 40. 116. 644, 21. Anm. a. Den Chriſten hängt noch immer das alte Fleiſch an. Röm. 7, 14—20: Das Gute, das ich will, das tue ich nicht. Gal. 5, 17: Das Fleiſch gelüſtet wider den Geiſt. Darum ſind alle unſere Werke mit den Gebrechen des Fleiſches befleckt. Anm. b. Es fehlt uns die vollkommene Erkenntnis, aber auch das Vermögen, die Kraft, das ganz und vollkommen zu tun, was wir als gut anerkennen. Ein Werk muß aus völliger Liebe zu Gott fließen, aber niemand hat dieſe Liebe. Niemand kann das 1. Gebot halten. Anm. c. Der Chriſt weiß auch, wie kümmerlich es mit ſeinen guten Werken ſteht. Es iſt mit unſerm Tun verloren. Für den Mangel an ſeinen Werken ſucht er Vergebung. Anm. d. Nach dem ſtrengen Recht würden auch unſere guten Werke nichts als Verdammnis verdienen. Anm. e. Gut werden die Werke genannt, 1. weil ſie, ſoweit ſie dem Geſetz entſprechen, Got⸗ tes Werk ſind und Gott ſein eigen Werk gefallen muß; 2. weil ſie, ſoweit ſie dem Geſetz nicht entſpre⸗ chen, mit dem Verdienſte Chriſti zugedeckt ſind. Konk. 644, 22. 117. Anm. f. Da die Werke unvollkommen ſind, ſo gibt es auch ein Wachstum in der Heiligung. Eph. 4, 15: Wachſet in allen Stücken. 1 Theſſ. 4, 1: immer völliger werdet. Anm. g. Die Wahrheit, daß die Chriſtenwerke nicht vollkommen ſind, ſoll uns nicht gleichgültig oder ſicher machen, daß wir denken, es käme nichts darauf an, wie gut unſere Werke ſind. Der Landmann weiß, er kann das Unkraut nie ganz ausrotten, dennoch läßt er es nicht wachſen. Antitheſe. Daß Chriſten vollkommen gute Werke tun können, wird gelehrt von a. Methodiſten. Vollkommene Heiligung: b. Sozinianern, Arminianern, Quäkern; c. Papiſten. Der Menſch kann ſogar überflüſſig gute Werke tun, die andern zu gute kommen, er kann mehr tun, als Gott verlangt. Anm. Die Phariſäer meinten, ſie hätten das Geſetz vollkommen gehalten: „Das habe ich alles gehalten.“ — So ſollte es freilich ſein. Das Geſetz verlangt vollkommenen Gehorſam. Matth. 5, 48. Aber welcher Unterſchied zwiſchen Sollen und Können. Einwände ſ. Heiligung 5492.

  • Konk. 115
  • Konk. 115, 40
  • Konk. 115, 40. 116
  • Konk. 115, 40. 116. 644
  • Konk. 115, 40. 116. 644, 21
  • Mit. 79, 50—53 margin
  • Min. 1901, 28 margin
  • Can. 1907, 35 margin
  • Can. 1907, 35. 36 margin
  • Il. 82, 70—80 margin
  • Jo. 94, 37 margin
  • Hön. Dog. 457 margin
  • Günth. 230 margin
  • Ka. 1909, 50 margin
  • Baier 3, 327 margin
  • Baier 3, 327. 328 margin
  • Dall. 317 margin
  • Dall. 317. 318 margin
  • L. W. 52 margin
  • L. W. 52., 254 margin
  • Stock 1032 margin
  • Wis. Syn. 1906, 40 margin
  • Wis. Syn. 1906, 40. 41 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 219 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 219. 220 margin
  • Or. 1904, 55—57 margin
  • Konk. 644
  • Konk. 644, 22
  • Konk. 644, 22. 117
  • Can. 1907, 37 margin
  • Ka. 1909, 52 margin
  • Cal. 1901, 34 margin
  • Stöckh. Röm. 327 margin
  • Can. 1907, 36 margin
  • Luth. 55, 64 margin
  • Tex. 1912, 44 margin
  • Wis. Syn. 1906, 41 margin
  • Wis. Syn. 1906, 41. 42 margin
  • Can. 1907, 35 margin
  • Can. 1907, 35. 36 margin
  • Can. 1907, 41 margin
  • Baier 3, 328 margin
  • Luth. 15, 19 margin
  • Günth. 231 margin
  • Ka. 1909, 51 margin
  • Can. 1907, 38 margin
  • Jo. 1904, 33 margin
  • Il. 83, 78 margin
  • Ka. 1909, 51 margin
  • Can. 1907, 38 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 220 margin
  • Günth. 231 margin
  • Ka. 1909, 51 margin
  • Mit. 79,

vol d, printed page 300–301 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0384

27. —

27. Dennoch gefallen Gott die unvollkommenen Werke der Chriſten, weil a. die Perſon ihm gefällt. Konk. 626. 1 Moſ. 4, 4: Er ſahe an Abel und ſein Opfer. Eine Mutter hat Wohlgefallen an den wankenden Schritten ihres Kindes. Es iſt ihr Kind. Mit. 1900, 12. Ein Gärtner hat Wohlgefallen an ſeinen Sbſtbäumen, die er gepflanzt hat. Ka. 92, 45; b. die Gebrechen zugedeckt ſind mit C hri i ſti Blut. Warum die Werke Gott gefallen, lehrt 400 das Geſetz, ſondern das Evangelium. Can. 1907, 0 An jedem Werk, das aus dem Glauben geht. findet Gott Gutes. Die Luſt und Neigung zum Guten iſt aus Gott. Daran hat Gott Gefallen. Verdienſt der Werke.

  • R. Pi. Kat. 2, 222 margin
  • Konk. 626
  • Konk. 626. 1
  • Mit. 1900, 12
  • Ka. 92, 45
  • Can. 1907, 0
  • Süd. 86, 12 margin
  • Can. 1903, 45 margin
  • Ka. 1909, 53 margin
  • Cal. 1901, 34 margin
  • Can. 1907, 15 margin
  • Min. 1901, 29 margin

vol d, printed page 301–302 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0385

28. Durch Werke können wir bei Gott nichts verdienen

28. Durch Werke können wir bei Gott nichts verdienen. Wir verdienen nicht a. die geiſtlichen Güter, Rechtfertigung und Seligkeit. In der Rechtfertigung ſind alle Werke ausgeſchloſſen. Eph. 2, 8: nicht aus den Werken. Tit. 3, 5: nicht um der Werke willen. 2 Tim. 1, 9: nicht nach unſern Werken. Wir werden gerecht ohne Werke. Anm. a. Gnade und Verdienſt ſtehen im Widerſpruch. Röm. 11, 6: Iſt es aus Gnaden, ſo iſt es nicht aus Verdienſt der Werke. Gnade ſchließt die Werke und Werke die Gnade aus. Anm. b. Auch nach der Wiedergbeurt ſind es nicht die Werke, die den Menſchen rechtfertigen. Die Werke kommen nicht in Betracht bei Erhaltung des Glaubens. Luth. 39, 114. Der Glaube rechtfertigt nicht wegen der Werke, die darauf folgen. L. W. 52, 253. Anm. c. Durch Werke kann man die begangenen Phnen. nicht abbüßen oder gutmachen, Gott nicht verſöhnen Anm. d. Wir können nichts verdienen durch des Ge— ſetzes Werke, die Gott geboten hat und die ihm wohlgefallen, ſelbſt wenn ſie in der rechten Geſinnung geſchehen, noch weniger durch Mitteldinge oder ſelbſterwählte Werke, am allerwenigſten durch Werke, die Gott verboten hat; b. nicht die iridſchen Güter. Wenn Gott auf unſer Verdienſt ſieht, könnte er uns keinen Biſſen Brot geben. Wir ſind der keines wert, das wir bitten, habens auch nicht verdient.

  • Luth. 39, 114
  • L. W. 52, 253
  • Ka. 1909, 59 margin
  • Il. 83, 68 margin
  • Mich. 92, 46 margin
  • N. W. 77, 28 margin
  • Süd. 1904, 71 margin
  • Süd. 1904, 71. 72 margin
  • Luth. 44, 51 margin
  • Luth. 44, 51. 39, 114 margin
  • L. W. 51, 166 margin
  • L. W. 51, 166. 167 margin
  • L. W. 51, 166. 167. 52, 252 margin
  • L. W. 51, 166. 167. 52, 252. 258 margin
  • L. W. 51, 166. 167. 52, 252. 258. 259 margin
  • Ka. 1909, 60 margin
  • W. 77, 60—62 margin
  • W. 73, 33 margin
  • Schulbl. 11, 328 margin
  • W. 1901, 89 margin
  • Ka. 1909, 60 margin
  • Way 12 margin
  • L. W. 52, 256 margin
  • W. 77, 63 margin
  • Süd. 1904, 35 margin
  • Can. 98, 66—68 margin
  • Luth. 44, 51 margin
  • Neb. 1912, 27 margin
  • Neb. 1912, 27. 28 margin
  • Süd. 1903, 47 margin
  • Süd. 1903, 47. 54 margin

vol d, printed page 302 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0386

29. —

29. Warum können wir durch unſere Werke nichts verdienen bei Gott? Weil a. die Werke nicht unſer ſind und in eigener Kraft geſchehen. Sie werden von Gott ſelbſt in uns ge⸗ 42. wirkt; b. wir die Werke Gott ſchuldig ſind. Luk. 17, 10: Wenn wir alles getan haben, ſind wir unnütze Knechte. Wer ſeine Pflicht tut, ſeine Schulden bezahlt, hat damit nichts verdient; c. wir mit allen Werken Gott nichs geben können, was er nicht ſchon längſt zuvor hätte. Hiob 22, 2. 3. Pſ. 50, 12. Wollten wir damit etwas verdienen, ſo müßten die Werke Gott Nutzen bringen; d. Lohn und Arbeit gar nicht im Verhältnisſtehen. Für einen Becher Waſſers ein Fürſtentum, für paar Werke die Seligkeit, das würde man keinen Lohn nennen können: e. die Werke unvollkommen ſind. Nach ſtrengem Recht würden ſie Verdammnis nach ſich ziehen. Einwand. Ganz vollkommen brauchten die Werke auch nicht zu ſein. Gott wird das nicht verlangen. — Aber betrüge dich nicht! Ihr ſollt heilig ſein. Verflucht ſei, wer nicht bleibt in alle dem, das geſchrieben ſteht: f. die Seligkeit uns bereits geſchenkt i ſt. Wir müſſen ſchon ſelig ſein, ehe wir anfangen können gute Werke zu tun.

  • O. 76, 25 margin
  • O. 76, 25. 26 margin
  • Baier, Pro. 11 margin
  • Baier, Pro. 12 margin
  • Baier, Pro. 3 margin
  • Baier, Pro. 335 margin
  • Baier, Pro. 336 margin
  • Dall. 319 margin
  • Mich. 92, 46 margin
  • Mich. 92, 46. 47 margin
  • Stock 1032 margin
  • Stock 1032. 1033 margin
  • W. 77, 63 margin
  • Süd. 1904, 70 margin
  • Can. 1907, 42 margin
  • Stöckh. N. T. 209 margin
  • Can. 1907, 42 margin
  • Süd. 83, 67 margin
  • L. W. 52, 254 margin
  • Süd. 83, 67 margin
  • Ka. 1910, 23 margin
  • Ka. 1910, 23. 16 margin
  • Can. 1907,

vol d, printed page 302–303 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0386

30. —

30. Wer durch Werke etwas bei Gott verdienen will, a. iſt voll Eigennutz; b. raubt Gott die Ehre und verachtet die andern, die nicht ſo viel verdient haben; c. treibt Abgötterei. Er ſetzt ſich ſelbſt an Gottes Stelle, als müßte Gott uns zu Dienſten ſtehn und unſer Schuldner ſein; d. ſtößt das Evange lium beiſeite. „Gott iſt töricht, ſeinen Sohn zu ſenden, uns zu erlöſen. Das kann ich ſelbſt.“ Lied 205, 8. Werkheilige vermiſchen Geſetz und Evangelium. Ka. 92, 35; e. wird ſeiner Seligkeit nie gewiß. Sofort käme die Frage, ob er genug Werke getan, ob ſie die gehörige Beſchaffenheit hätten. Das Reſultat der Werklehre iſt nicht Gewißheit, ſondern Verzweiflung: f. wird ver dammt. Wer auf Lohn Anſpruch macht, ſchließt ſich vom Himmel aus. Ma. 25, 55. Kein Selbſtgerechter iſt vor Gott gerecht. Ma. 4, 244. Wer auf ſein altes Kleid noch etwas vom neuen Tuch aufflicken will, wird erfahren, daß dieſer Troſt nicht Stich hält. Stöckh. N. T. 78. 79. Chriſti Wehe über die Phariſäer Stöckh. N. T. 184. Anm. Es macht dann wenig Unterſchied, ob man viel oder wenig Werke einmiſcht, und wenn es ein Vaterunſer wäre.

  • Lied 205, 8
  • Ka. 92, 35
  • Ma. 25, 55
  • Ma. 4, 244
  • Stöckh. N. T. 78
  • Stöckh. N. T. 78. 79
  • Stöckh. N. T. 184
  • O. 92, 27 margin
  • O. 92, 27. 28 margin
  • W. 73, 28 margin
  • Ma. 10, 281 margin
  • Min. 83, 67 margin
  • Min. 83, 67. 68 margin
  • L. W. 51, 164 margin
  • L. W. 51, 164. 165 margin
  • Ka. 92, 55 margin
  • Or. 1904, 60 margin
  • Or. 1904, 60. 57 margin
  • Or. 1904, 60. 57. 55 margin
  • Süd. 83, 72 margin
  • Süd. 83, 72. 73 margin
  • Neb. 85, 33 margin
  • Neb. 85, 33. 34 margin
  • Ma. 2, 168 margin
  • O. 76, 27 margin
  • Luth. 6, 38 margin
  • Ma. 18, 32 margin
  • Ma. 18, 32. 38 margin
  • Ma. 18, 32. 38. 220 margin
  • Süd. 83, 68 margin
  • Süd. 83, 68. 69 margin
  • Neb. 85, 33 margin
  • Neb. 85, 33. 34 margin
  • Or. 1904, 60 margin

vol d, printed page 303 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0387

31. —

31. Einwände. a. Die Schrift ſchreibt die Seligkeit den Werken z u. Matth. 25, 35: denn ich bin hungrig geweſen u. ſ. w. (Die Werke ſind Erweis des Glaubens.) 1 Tim. 2, 14. 15: Das Weib wird ſelig durch Kinderzeugen. (Wenn ſie das im Glauben und Liebe tut.) Das ewige Leben wird ein Lohn genannt. S. § 33, Einwand. b. Wird der Menſch ohne Werke gerecht, dann wird niemand gute Werketun wollen. Das Evangelium mache träge zu guten Werken. Wozu ſich noch abmühen? — Umgekehrt: Das Evangelium, die Lehre von der Rechtfertigung, die Gewißheit der Seligkeit treibt zum Fleiß in guten Werken. Pſ. 119, 32: Wenn du mein Herz tröſteſt, ſo laufe ich den Weg deiner Gebote. c. Die lutheriſche Kirche ſchätze die Werke gering. Wir ſeien Verächter der guten Werke. — Dem iſt nicht ſo. Wie die Bibel viel von Werken redet, ſo auch unſere Kirche. Wir achten die Chriſtenwerke groß und köſtlich. Ka. 92, 45. — Luther 1. achtete die Werke hoch. Er wollte keins ſeiner Werke hergeben für alle Güter der Welt; 2. kommt in ſeiner Katechismusauslegung im⸗ mer wieder auf die Werke. d. In unſerer Kirche werde weniger für Werke getan als in andern Kirchen. Über der reinen Lehre ſetzten wir das Leben zurück. — Die Rechtfertigung iſt allerdings unſer Hauptartikel, aber darüber vernachläſſigen wir die Werke nicht. Der Farmer ſorgt am beſten für Früchte, der für guten Samen ſorgt. Il. 97, 76. Die reine Lehre zeigt, was gute Werke ſind. Darum muß man vor allem auf reine Lehre dringen. Luth. 22, 155. Anm. Papiſten meinen, wenn man allein durch den Glauben ſelig wird, dann könne man alle guten Werke für einen Groſchen verkaufen.

  • Jo. 82, 27 margin
  • Ka. 92, 45
  • Il. 97, 76
  • Luth. 22, 155
  • Süd. 83, 74 margin
  • Süd. 83, 74. 75 margin
  • Ka. 92, 52 margin
  • Süd. 82, 46 margin
  • N. W. 80, 27 margin
  • N. W. 80, 27. 77, 35 margin
  • N. W. 80, 27. 77, 35. 36 margin
  • Ka. 1909, 12 margin
  • Neb. 85, 11 margin
  • Theol. 1, 126 margin
  • Cal. 95, 45 margin
  • Ka. 1909, 60 margin
  • Wis. Syn. 1906, 12 margin
  • Wis. Syn. 1906, 12. 13 margin
  • Baier 3, 329 margin
  • Luth. 3, 64 Exemplary conduct of a Christian woman toward her hostile husband. margin
  • Dall. 322 margin
  • N. W. 80, 27 margin
  • Süd. 1904, 91 margin
  • O. 79, 46 margin
  • N. W. 80, 23 margin
  • Luth. 15, 17 margin
  • Mit. 95, 68 margin
  • Can. 1907, 9 margin
  • Can. 1907, 9. 10 margin
  • Süd. 1904, 91 margin

vol d, printed page 303–304 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0387

32. —

32. Zu den Leuten, die durch Werke gerecht werden wollen, gehören a. Heiden. Gerechtigkeit durch Werke iſt der Grundſatz aller heidniſchen Religionen. Ihre Werke ſind heuchleriſch. Sie wollen Gott beſtechen. Sie ſuchen nicht Vergebung, ſondern Strafloſigkeit, Erlaubnis zum Sündigen. Can. 98, 72—74; b. Papiſten. Die Rechtfertigung wird durch Werke verdient. Werke ſind nicht Früchte, ſondern Urſache der Rechtfertigung. Il. 83, 43. In der katholiſchen Kirche gibt man, um zu verdienen. Tex. 1913, 19. — Hier lag der Hauptkampf zwiſchen Luther und Rom Küg. 3, 146. Auch Luther wollte im Kloſter durch Werke büßen, bis er zur rechten Erkenntnis kam. O. 75, 24; c. Sekten. Methodiſten machen die Seligkeit von den Werken abhängig, wollen nicht eher an die Rechtfertigung glauben, bis ſie ſich eine ſelbſterwählte Frömmigkeit geſchaffen haben Can. 97, 21, gründen die Bekehrung auf die Werke. Luth. 38, 131. 132; d. Synergiſten; — e. Werkheilige. Das ſind ſelbſtgerechte Menſchen, die ihr Vertrauen auf ihre Werke ſetzen. Sie ſind Knechte und Sklaven. Ma. 5, 84. Sie meinen, ſie hätten die Gebote gehalten Luth. 39. 190, aber dabei bleibt die 1. Tafel der Gebote links liegen und die 2. wird nur ſehr oberflächlich behandelt. L. W. 167 —- 169. Anm. a. Das iſt der Weg, den der natürliche Menſch einſchlägt. Er gründet ſeine Hoffnung auf die Werke. Phariſäer, Rationaliſten. Anm. b. Viele in der Kirche verlaſſen ſich darauf: Ich bin getauft und konfirmiert. Anm. c. Denken nicht auch manchmal wir: Was wird uns dafür? Werkheiligkeit hängt auch uns an. Der Bruder vom verlorenen Sohn Stöckh. N. T. 202. Anm. d. Hat der Paſtor mit Werkheiligkeit zu tun, ſo muß er ihr entgegen arbeiten. Der Lohn der Werke. 33. Gott belohnt die Werke der Chriſten. 1 Tim. 4, 8: Die Gottſeligkeit hat die Verheißung dieſes und des zukünftigen Lebens. Spr. 13, 21. 22: Den Gerechten wird Gutes vergolten. Luk. 18, 20: der es nicht vielfältig wieder empfange. 19, 24: gebt es dem, der zehn Pfunde hat. 1 Kor. 3, 8. 14: Ein jeglicher aber wird ſeinen Lohn empfangen nach ſeiner Arbeit. Matth. 10, 41. 42: das Tränken mit einem Becher kalten Waſſers wird nicht unbelohnt bleiben. Spr. 19, 17: der wird ihm wieder Gutes vergelten. Konk. 148. Gott verheißt Gnade und alles Gute denen, die ſeine Gebote halten. Ma. 24, 79. Gott lohnt die Werke a. hier in der Zeit 1. mit irdiſchen Gütern. 5 Moſ. 15, 10: ſegnen in allen deinen Werken und was du vor⸗ nimmſt. 16, 15: ſegnen in alle deinem Einkom⸗ men und in allen Werken deiner Hände. Luk. 8, 38: Gebet, ſo wird euch gegeben. Spr. 28, 27: Wer dem Armen gibt, dem wird nicht mangeln. Pſ. 37, 23: von dem Herrn wird ſolches Mannes Gang ge⸗ fördert werden. 2 Chron. 31, 21: darum hatte er auch Glück. Pſ. 34, 13. 14: gut Leben, gute Tage. 1 Petr. 3, 10: gute Tage ſehen. Solcher Lohn iſt Geſundheit, Verdienſt, irdiſcher Wohlſtand. — Gott belohnt ſelbſt die bürgerliche Ehrbarkeit ſ. § 16. b. mit geiſtlichen Gütern. 2 Kor. 9, 8: daß allerlei Gnade unter euch reichlich ſei. Solcher Lohn beſteht in gutem Gewiſſen, Freude am Sieg der gu- ten Sache u. ſ. w.; b. in der Ewigkeit. Luk. 6, 23: Euer Lohn iſt groß im Himmel. Matth. 5, 12: es wird euch im Himmel wohl belohnt werden. Luk. 14, 14: es wird dir aber vergolten werden in der Auferſtehung der Gerechten. 1907, 45. Gal. 6, 9: zu ſeiner Zeit werdet ihr auch ernten ohne Aufhören. Mich. 92, 49. Matth. 20, 8: Rufe den Arbeitern und gib ihnen den Lohn. Matth. 19, 28: werdet ſitzen auf zwölf Stühlen. Röm. 2, 6. 7: welcher geben wird einem jeglichen nach ſeinen Werken. Off. 14, 13: ihre Werke folgen ihnen nach. Alles, was der Menſch im Glauben tut, iſt eine Ausſaat für die Ewigkeit. Mich. 92, 50. Alle unſere irdiſchen Werke werden am Jüngſten Tage verbrennen, aber unſere guten Werke bleiben. W. 1900, 27. 1 Tim. 6, 19: Schätze ſammeln. Anm. a Am Jüngſten Tage wird der Herr die guten Werke der Chriſten rühmen: Ich bin hungrig ge— weſen und ihr habt mich geſpeiſt. Anm. b. Der Lohn ſteht in einem gewiſſen Verhältnis zum geleiſteten Werk. Wer mehr getan hat als andere, wird mehr Lohn empfangen. 2 Kor. 9, 6: Wer da kärglich ſäet u. ſ. w. 1 Petr. 1, 17: nach eines jeglichen Werk. Jeder wird die Frucht ſeiner Werke eſſen. Röm. 2, 6: welcher geben wird einem jeglichen nach ſeinem Werk. 2 Kor. 5. 10: nachdem er gehandelt hat. Anm. c. Darum gibt es Stufen der Herrlichkeit. Dan. 12, 3: Die Lehrer werden leuchten u. ſ. w. 1 Kor. 15, 41. 42: eine andere Klarheit hat die Sonne. Ein Mann, der ſein ganzes Leben im Dienſt des Herrn ge— arbeitet hat., wird beſſer ab ſein als der Schächer am Kreuz. Dall. 237. Anm. Die Zeit und Weiſe, wie Gott die Werke belohnen will, ob ſchon hier oder erſt in der Ewigkeit oder beides, ob mit leiblichen oder geiſtlichen Gütern, hat ſich Gott vorbehalten. Anm. e. Der Lohn beſteht nicht in der Vergebung der Sünden und in der Seligkeit. Vergebung und Seligkeit muß man bereits haben, ehe man anfängt, gute Werke zu tun. Sie gehen den guten Werken voran. Einwand der Papiſten: Das ewige Leben wird ein Lohn genannt. Luk. 18, 30: in der zukünftigen Welt das ewige Leben. — Selbſt wenn das ewige Leben ein Lohn genannt wird Konk. 147. 148. Lied 363, 4, ſo iſt es doch freie unverdiente Gnade. Die Schrift unterſcheidet aber auch Himmel und Lohn. Matth. 5, 12: es wird euch im Himmel wohl belohnet werden.

  • Can. 98, 72—74
  • Il. 83, 43
  • Il. 83, 43. I
  • Tex. 1913, 19
  • Kueg. 3, 146
  • O. 75, 24
  • Can. 97, 21
  • Luth. 38, 131
  • Luth. 38, 131. 132
  • Ma. 5, 84
  • Luth. 39. 190
  • Ka. 1900, 58 margin
  • Cal. 1901, 24 margin
  • Ma. 24, 59 margin
  • Ma. 24, 59. 38, 408 margin
  • Ka. 1909, 59 margin
  • Or. 1904, 58 margin
  • Or. 1904, 58. 59 margin
  • S. Dak. 1907, 58 margin
  • S. Dak. 1907, 58. 60 margin
  • Ka. 92, 55 margin
  • Mit. 79, 49 margin
  • W. 77, 64 margin
  • W. 77, 64. 59, 28 margin
  • W. 77, 64. 59, 28. 29 margin
  • Günth. 235 margin
  • Cal. 1901, 17 margin
  • Cal. 1901, 17. 22 margin
  • Baier 3, 336 margin
  • Il. 83, 79 margin
  • Ma. 2, 65 margin
  • Luth. 2, 24 The False Doctrine of the Methodists Concerning Justification, Demonstrated from Their Church Order.* margin
  • Luth. 2, 24. 38, 114 margin
  • Or. 1904, 59 margin
  • Or. 1904, 59. 61 margin
  • Ma. 3, 193 margin
  • Ma. 3, 193. 4, 244 margin
  • Ka. 92, 25 margin
  • L. W. 167
  • Stöckh. N. T. 202
  • Spr. 13, 21
  • Spr. 13, 21. 22
  • Spr. 19, 17
  • Konk. 148
  • Ma. 24, 79
  • Spr. 28, 27
  • Mich. 92, 49
  • W. 1901, 89 margin
  • Or. 1904, 52 margin
  • Or. 1904, 52. 53 margin
  • Or. 1904, 54 margin
  • Tex. 1913, 19 margin
  • Il. 80, 57 margin
  • Il. 80, 57. 58 margin
  • Ma. 28, 220 margin
  • Ma. 28, 220. 221 margin
  • Tex. 1913, 63 margin
  • Ka. 1909, 61 margin
  • Ma. 8, 12 margin
  • Ma. 8, 12. 13 margin
  • Ma. 8, 12. 13. 10, 36 margin
  • Jo. 98, 40 margin
  • Günth. 234 margin
  • Dall. 326 margin
  • L. W. 52, 250 margin
  • L. W. 52, 250. 41, 241 margin
  • Luth. 15, 19 margin
  • Can. 1907, 41 margin
  • Can. 1907, 41. 42 margin
  • Il. 83, 76 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 237 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 237. 238 margin
  • W. 98, 2 margin
  • Ka. 1909, 61 margin
  • Ma. 10, 37 margin
  • Mag. 2, 96 margin
  • W. 98, 54 margin
  • Tex. 1913, 63 margin
  • Neb. 92, 34 margin
  • Ka. 1909, 61 margin
  • Ma. 10, 37 margin
  • W. 98, 54 margin
  • Can. 1907, 45 margin
  • Ka. 1909, 62 margin
  • W. 1906, 9 margin
  • W. 1906, 9. 10 margin
  • W. 98, 55 margin
  • W. 98, 55. 56 margin
  • Tex. 1913, 64 margin
  • Tex. 1913, 64. 65 margin
  • Mich. 92, 50
  • W. 1900, 27
  • W. 1900, 27. 1
  • Dall. 237
  • Konk. 147
  • Konk. 147. 148
  • Lied 363, 4
  • Ma. 6, 17 margin
  • Mich. 92, 49 margin
  • Luth. 37, 83 margin
  • Luth. 37, 83. 84 margin
  • Jo. 98, 40 margin
  • Dall. 237 margin
  • Ka. 1909, 62 margin
  • Can. 1907, 46 margin
  • Can. 1907, 43 margin
  • W. 98, 55 margin
  • Can. 1907, 44 margin
  • Can. 1907, 44. 45 margin
  • Mich. 92, 48 margin
  • Ka. 1909. 62 margin
  • Ka. 1909. 62. 63 margin
  • O. 76. 26 margin
  • O. 76. 26. 27 margin
  • Süd. 1904, 70 margin

vol d, printed page 304–306 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0388

34. —

34. Dieſer Lohn iſt ein Gnadenlohn. a. Wir haben ihn nicht ver dient. „Verdienen doch nur eitel Zorn.“ Gott iſt uns keinen Lohn ſchuldig. Im Reiche Gottes gilt nur Gnade. Ma. 3, 54. Gleichnis von den Arbeitern im Weinberge Stöckh. N. T. 220. b. Gott bezahlt, was er ſelbſt in uns gewirkt hat. Anm. a. Ein Kind iſt dem Vater Gehorſam ſchuldig, aber doch ſtellt der Vater dem Kinde manchmal eine Belohnung in Ausſicht. Anm. b. Da dieſer Lohn unverdien“ t. ſo ſoll nie— mand auf Lohn pochen. Dadurch verſcherzt man die Gnade. „Nimm. was dein iſt und gehe hin.“

  • Ma. 3, 54
  • Stöckh. N. T. 220
  • Ka. 1909, 62 margin
  • Can. 1907, 42 margin
  • Ma. 10, 37 margin
  • Mag. 2, 96 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 238 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 238. 239 margin
  • W. 77, 63 margin
  • Can. 1907, 43 margin
  • Ma. 6, 53 margin
  • Ma. 6, 53. 7, 29 margin
  • Ma. 6, 53. 7, 29. 10, 37 margin
  • Ma. 6, 53. 7, 29. 10, 37 38 margin
  • Stöckh. N. T. 221 margin

vol d, printed page 306 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0390

35. —

35. Durch ſolche Lohnverheißung will Gott a. uns locken und reizen zu auten Werken. Cr kennt unſere Schwachheit und kommt uns zu Hilfe: 239. 240. b. tröſten wider alle Widerwärtigkeit dieſes Lebens. Als glaubensſtärkende Troſtpredigt haben die heiligen Männer die Verheißung der Belohnung gebraucht Moſes ſahe an die Belohnung. Anm. a. Man darf darum die Chriſten auch an dieſen Lohn erinnern. Phil. 4, 17: in eurer Rechnung. Damit ſoll man die Trägheit und Unwilligkeit des Fleiſches überwinden. Anm. b. Dieſe Verheißungen gehören mit zum Evangelium, zwar nicht zum Weſen desſelben, wohl aber zur Folge deſſen, was das Evangelium uns ſchenkt. Anm. c. Sollen Chriſten gute Werke tun angeſichts des verheißenen Lohnes? Chriſten tun die Werke nicht um des Lohnes willen, ſo daß ſie die Werke nicht täten, wenn kein Lohn da wäre. Anm. d. Es iſt von Segen, einmal über die Lehre von den guten Werken zu handeln. Homiletik. 14. Sonntagnach Trin. — Epi. Three reasons why the Christian must walk in good works. Recause he must a. walk in the spirit, b. crucify his flesh, c. keep iree from the condemnation of the law.Kueg. 3, 147. 1 5. Sonntag nach Trin. — Epi. Die Ermahnung des Apoſtels, Gutes zu tun und nicht müde zu werden. a. Daß das zu fördernde Werk wirklich gut und ſomit auch unter jener Mahnung mit begriffen ſei, b. was uns bewegen ſoll, es nach beſten Kräften zu fördern, c. weshalb es hierzu noch einer Ermahnung bedarf, d. welcher herrliche Gnadenlohn unſer wartet, wenn wir dieſes Werk im Glauben tun. — Luth. 14, 26. 26. Sonntag nach Trin. — Ev. Good works. a. Necessity, h. nature, c. inducement to do them. Arndt, Past. 381. Freiterxte. Matth. 15, 8. 9. — Zwei große Wahrheiten in Bezug auf gute Werke: Sie müſſen a. aus dem Glauben kommen, b. nach den 10 Geboten geſchehen. — Oder: Vergeblicher Gottesdienſt: a. Das bloße äußerliche Werk, b. ſelbſterwählte Werke. Joh. 15, 1—11. — Drei Lehrſtücke von den guten Werken. Sie ſind a. notwendig, b. möglich c. lohnend. — Hön. Pred. 556. Joh. 15, 8.—Faith bringeth forth the fruit of good works. a. How öutterly impossible it is to have faith and not to show the fruit of good deeds, b. why faith brings forth this fruit.—Way 207. Hebr. 6, 10: Gott iſt nicht ungerecht, daß er vergeſſe euer Werk und Arbeit der Liebe. a. Gott belohnt unſere Werke in der Zeit und Ewigkeit, b. dieſer Lohn ſoll uns ermuntern zum Fleiß in guten Werken. Jak. 2, 10—17. — Was treibt einen Chriſten zu guten Werken? a. Der Wille Gottes, b. die geiſtliche Befreiung, die ihm zuteil geworden iſt, c. der lebendige Glaube den Gott in ihm gewirkt hat. — Ma. 35, 308.

  • L. W. 41. 242 margin
  • L. W. 41, 243 margin
  • Jo. 1900, 25 margin
  • Mich. 92, 48 margin
  • Mich. 92, 48. 49 margin
  • Tex. 1913, 19 margin
  • Tex. 1913, 19. 63 margin
  • Can. 1907, 46 margin
  • L. W. 41, 244 margin
  • Can. 1907, 46 margin
  • Can. 1907, 10 margin
  • Kueg. 3, 147
  • Kueg. 3, 147. 1
  • Kueg. 3, 147. 1 5
  • Luth. 14, 26
  • Luth. 14, 26. 26
  • Arndt, Past. 381
  • Way 207
  • Ma. 35, 308
  • R. Pi. 2,

vol d, printed page 306–308 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0390

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