Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 3, Nummer 9 › Seite 49

Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1846-12-22, Seite 49

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ſchänden oder begraben, uneingedenk ſeiner
Verdienſte, daß ſie, was ſie ſehen, durch ihn
ſehen, was ſie wiſſen, von ihm gelernt haben.

Paulus Fag ius, als er eine öffentliche
Rede auf ſeinen (Luthers) Tod hielt, ſagte un⸗
ter anderem: Du heißeſt Kleinhans oder Groß—
hans, was du in der Theologie weißt, das haſt
du dem Luther zu danken. (Paul Fagius war
ein großer Sprachgelehrter, zuletzt Profeſſor
in Straßburg, ſtarb 1549 zu Cambridge in
England.)

Nicolaus Selneccer (ſtarb 1592 als
Superintendent zu Leipzig):

Philipp Melanchthon erkannte und
erklärte Luthern für ſeinen Vater, Lehrer, für
den Elias der letzten Zeit, für den Wagen Is—
raels und ſeine Reuter (2 Kön. 2, 12.) und
wiederholte häufig von ihm den Spruch: Keine
ſpätere Zeit wird einen ſolchen Mann hervor—
bringen. Und wenn er die verſchiedenen Ga—
ben ſeiner Collegen vergleichen wollte, ſprach
er: Dr. Pomeranus (Bugenhagen) iſt der
Grammaticus (Sprachgelehrte), der die
Worte des Textes abwägt; ich bin der Dia—
lecticus, d. h. ich erwäge die Ordnung, den
Zuſammenhang, die Glieder und die Schluß—
folgen; Dr. Jonas iſt der Orator, der kann
die Sachen mit redneriſcher Annehmlich—
keit herausſtreichen; Luther iſt Alhes, mit
welchem keiner von uns verglichen werden kann.

Magiſter Andreas Fabricius (ſtarb
als Paſtor zu Eisleben 1577):

Je fleißiger einer die Schriften Lutheri lieſet,
je mit größerer Begierde und Inbrünſtigkeit er
ſich über den heil. Bibeltext ſelbſt und des heil.
Geiſtes Wort verwundert, ſie erkennen lernt
und annimmt, denn Lutheri Tomi nichts an—
deres ſind, als ein Zeiger und Auslegung der
Bibel. Item: Lutherus iſt zu fürchten, wenn
er ſtraft, in Tröſten lieblich, im Ermahnen
ernſilich, im Bekennen unverzagt, im Beten
brünſtig, im Bauen (mit der Lehre) unverdroſ⸗
ſen, im Glauben mit keinem zu vergleichen, im
Leben unſtrafbar, in Geduld und Leiden zu
verwundern, der mit ſeinem Tode allen From⸗—
men ein ſehnliches Verlangen hinterlaſſen.
Derhalben wer ſeine Schriften fleißig lieſet,
und faſt auf allen Blättern und Zeilen ſolche
große Freimüthigkeit ſiehet, der bittet dann auch
inbrünſtig, daß ihm als einem armen kaltherzi—
gen Sünder die Gnade des heil. Geiſtes zu
Hilfe komme, daß er könne feſter glauben,
inbrünſtiger beten, ſtärker leiden, das Zeitliche
gering achten, und über Gottes Werk ſich zu
verwundern, ganz eutzückt werden. Item: Ein
ſonderlich Werk des heil. Geiſtes iſts in Lu—
thero vor andern, welches mit gottſeligem Auf—
merken wohl zu betrachten, daß er Chriſti Wohl—
that ſo herrlich ausſtreicht, daß er Chriſtum,
das einige Geheimniß der Bibel, zeiget, daß er
des ſeligmachenden Glaubens Allmacht und
Gottheit rühmet, daß er das Wort „allein“
durch den Glauben ſo tapfer vertheidiget und
behält, daß er, Schrift gegen Schrift haltend,
von der Rechtfertigung beſtändig abſchneidet
alle Verdienſt, Werk, Gaben, wunderliche Ge—
ſetze, gleißende Gotiesdienſte, Heiligkeiten, daß

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er des alles nicht eines Hellers werth achtet, ja
vielmehr ausdrücklich bekennt, daß es verdammt
und verdammend ſei, wenn mans wolle ziehen
aufs Reich Gottes, zum Verdienſt Chriſti, zur
Rechtfertigung der Sünder, zur Abtilgung der
Sünde, des Todes, der Höllen, des Zorns
Gottes und den Weg des Heils zu erlangen.
Denn wenns zu dem Streit und Abſchied kom—
men iſt, ſo müſſe man beten, daß Gott die Augen
abwende nicht allein von unſern Sünden, ſon⸗
dern auch von unſerer eigenen Gerechtigkeit
der guten Werke und ganzem Leben, da es am
beſten geweſen, und verſchone unſer als unnütze
Knechte wegen der göttlichen Menſchwerdung
und Bluts des Sohns Gottes, wenn wir ganz
bloß mit bloßer Glaubenszuverſicht ergreifen
die unendliche Perſon, welche in ſo großer Nie—
drigktit entgegengeſetzt wird dem Reich der Sün⸗
den und des ewigen Zorns ꝛc. Nächſt der Bibel
iſt unter der Sonnen kein beſſer Buch, als al—
lein des Lutheri kleiner Katechismus, der heil.
Schrift Mark und Saft und ſummariſcher In⸗
halt, der Schriften Lutheri Brunnquell und
Brunn, darin ſo viel Sachen als Wort, ſo viel
Nutzbarkeiten als Buchſtaben begriffen, von
Blättern kurz, mit dem aber wegen Herrlichkeit
theologiſcher Sachen nichts zu vergleichen iſt.

II. Von Reformirten.

Ulrich Zwingli, der erſte Stifter der Re⸗
formirten Kirche, ſchrieb im Jahr 1523:
„Luther iſt ein ſo trefflicher Streiter Gottes,
als in tauſend Jahren auf Erden nimmer ge⸗
weſen iſt, und mit dem mannlichen unbewegten
Gemüth, damit er den Pabſt von Rom ange—
griffen hat, iſt ihm keiner nie gleich worden,
als lang das Pabſtthum gewähret hat. Gott
ſei Lob! durch ihn wird eine unzahlbaͤrliche
Welt mehr, denn durch mich und andere zu Gott
geführt.“

Johannes Calvinus, das zweite Haupt
der Reformirten:

Das, bitte ich, wollet ihr euch zu Gemüthe
führen: erſtlich, was für ein großer Mann
Luther ſei, und durch was für große Gaben er
ſich auszeichne, mit welchem Muthe, mit wel—
cher Beſtändigkeit, mit welcher Geſchicklichkeit,
mit welcher durchdringenden Kraft zu lehren

er bisher das Reich des Antichriſtes zu ſtürzen,

und zugleich die Lehre des Heils zu verbreiten,
befliſſen geweſen iſt. Ich pflege oft zu ſagen:
wenn er mich auch einen Teufel nennte, ſo
würde ich ihm doch ſo viel Ehre erweiſen, ihn
für einen ausgezeichneten Knecht Gottes an—
zuerkennen.

Th. Beza (eifriger Vertheidiger der Calvi—
niſchen Lehre, ſtarb 1605 zu Genf):
Luther war ein wahrhaft bewunderungswür⸗
diger Mann; wer in ihm den Geiſt Gottes
nicht wabrnimmt, nimmt nichts wahr. (Tract.
adv. Brentium fol. 190.

Samuel Lu cius (ein ſehr eifriger refor⸗
mirter Prediger zu Dießbach, unweit Bern
in der Schweiz, gab Luthers Auslegung
des Galaterbriefs heraus, ſtarb 1750.):

Denn ich kann mit Wahrheits-Grund ſagen,
zu Gottes Ehre allein, daß mir keine Schriften

mehr Gutes gethan, als dieſes ſeligen Mannes
(Luther). Ja Gott hat mich mehrmalen aus
dem ſilbernen Becher ſeiner Schriften in Glau⸗
bensfrendigkeit trunken gemacht, daß ich aller
Noth vergaß, womit mich mein Gewiſſen
klemmte, Sünde, Teufel und Welt bis auf den
Tod drängten, und kann ich nicht anders den⸗
ken, als daß die, ſo ſeine hochtheure Lehre an—
zapfen, den brennenden Stachel der Sünde,
den bittern Fluch des Geſetzes, die Macht des
Unglaubens und Bosheit des Satans noch nie
geſchmeckt, auch nie vor Gottes ſtrengem Grricht
geſtanden, wie mich der HErr nach ſeiner gro—
ßen Barmherzigkeit dies alles hat erfahren
laſſen. Gewiß iſt, daß der herrliche Mann
Gottes Lutherus herrlich erklärt, was die ge⸗
heime Theologie in dunkeln Schatten unver⸗
ſtändlicher Redensarten verhüllet hat.

III. Von Römiſch⸗Katholiſchen.

Petrus Moſellanus, welcher zur Zeit
der Leipziger Disputation, 1519, auf der
Univerſität zu Leipzig Rector Magnificus
war, entwirft in ſeiner Beſchreibung die—
ſer Disputation folgendes Bild von Mar—
tin Luther.

Martin iſt mittler Leibeslänge, hager von
Sorgen und Studiren, ſo daß man faſt die
Knochen durch die Haut zählen könnte, annoch
von männlichem und friſchem Alter und klarer
erhabener Stimme. Er iſt aber voller Gelehr—
ſamkeit und fürtrefflicher Wiſſenſchaft der
Schrift, ſo daß er gleichſam alles an Fingern
herzählen kann. Griechiſch und Hebräiſch weiß
er ſo viel, daß er von Auslegungen urtheilen
kann. Es fehlt ihm auch nicht an Sachen, denn
es iſt ein groer Wald oder Vorrath von Wor⸗
ten und Sachen bei ihm zu finden. Seinem
Leben nach iſt er ſehr höflich und freundlich,
und hat nichts ſauertöpfiſches, noch ſtrenges
(ſtoiſches) an ſich: ja er kann ſich in alle Zei⸗
ten ſchicken. In Geſellſchaft iſt er luſtig, ſcherz⸗
haft, lebhaft, und immer freudig, immer mun⸗
ter und fröhlichen Geſichts, ob ihm die Wider—
ſacher noch ſo ſehr drohen, daß man ſchwerlich
denken kann, daß der Mann ohne Gott ſolche
Dinge vornehme. Aber den einigen Febler
tadeln Alle an ihm, daß er im Beſtrafen (oder
Schelten) etwas zu frech und beißig ſei, mehr
als einem, der in der Theologie einen neuen
Weg gehet (Kaenatomunti), ſicher, oder einem
Gottesgelehrten anſtändig iſt. Welchen Fehler
zwar wohl Alle, die etwas ſpäter gelehrt wer—
den, an ſich haben. Ihr glaubet nicht, wie faſt
Alle, nachdem wir hierher kommen, gegen Mar—
tinum viel glimpflicher geſinnet worden.
Deſiderius Erasmus von Rot⸗

terdam (ſtarb 1536 zu Baſel):

Das Leben Lutheri wird mit allgemeinem
Beifall gelobet. Und das iſt wahrhaftig ein
gutes Vorurtheil, daß die Sitten Lutheri ſo
unſträflich ſind, ſo daß auch die Feinde nichts
finden zu läſtern (Opp. III. ep. 317.).
Derſelbe ſchreibt in einem Briefe an den

Biſchof zu Mainz:

„Das ſehe ich, daß die bravſten Männer an
Luthers Schriften durchaus keinen Anſtoß neh—
men. Ich bin weder ein Ankläger, noch ein

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...defame or bury, unmindful of his merits — that what they see, they see through him; what they know, they have learned from him.

Paul Fagius, when he delivered a public address on his (Luther's) death, said among other things: Whether you are called Small-Hans or Great-Hans, whatever you know in theology, you owe to Luther. (Paul Fagius was a great scholar of languages, latterly professor at Strasbourg; he died in 1549 at Cambridge, England.)

Nicolaus Selneccer (died 1592 as superintendent at Leipzig):

Philip Melanchthon recognized and declared Luther to be his father, his teacher, the Elijah of the last times, the chariot of Israel and its horsemen (2 Kings 2:12), and often repeated of him the saying: No later age will produce such a man. And when he wished to compare the various gifts of his colleagues, he would say: Dr. Pomeranus (Bugenhagen) is the grammarian (philologist), who weighs the words of the text; I am the dialectician — that is, I consider the order, the context, the parts, and the conclusions; Dr. Jonas is the orator, who can set forth matters with rhetorical charm; Luther is everything, with whom none of us can be compared.

Master Andreas Fabricius (died as pastor at Eisleben, 1577):

The more diligently one reads the writings of Luther, the more, with greater eagerness and fervor, one marvels at the holy text of the Bible itself and the word of the Holy Spirit, learns to recognize it, and receives it — for Luther's volumes are nothing other than a pointer to, and an exposition of, the Bible. Likewise: Luther is to be feared when he rebukes, lovely in comforting, earnest in admonishing, undaunted in confessing, fervent in praying, untiring in building up (with doctrine), incomparable in faith, blameless in life, to be marveled at in patience and suffering — he who by his death left behind in all the godly a longing desire. Wherefore whoever diligently reads his writings, and sees on almost every page and every line such great candor, also prays fervently that the grace of the Holy Spirit may come to his aid as a poor, cold-hearted sinner, that he may believe more firmly, pray more fervently, suffer more strongly, hold temporal things in low regard, and, marveling at God's work, become wholly enraptured. Likewise: it is a singular work of the Holy Spirit in Luther above others — one well worth considering with godly attention — that he sets forth Christ's benefit so gloriously, that he displays Christ, the one mystery of the Bible, that he extols the omnipotence and godhead of saving faith, that he so bravely defends and maintains the word "alone" with regard to faith, that, weighing Scripture against Scripture, he constantly cuts away from justification all merit, works, gifts, curious laws, glittering acts of worship, holinesses, so that

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he regards all of this as not worth a farthing — indeed, expressly confesses that it is damned and damning if one should wish to draw upon it for the kingdom of God, for the merit of Christ, for the justification of sinners, for the removal of sin, of death, of hell, of the wrath of God, and for attaining the way of salvation. For when it comes to the struggle and the parting [of this life], one must pray that God would turn his eyes away not only from our sins, but also from our own righteousness of good works and our whole life, however good it may have been, and spare us as unprofitable servants for the sake of the divine incarnation and the blood of the Son of God, if we lay hold, wholly and simply, with bare confidence of faith, of that infinite Person who, in such great lowliness, is set over against the kingdom of sin and eternal wrath, etc. Next to the Bible, there is no better book under the sun than Luther's Small Catechism alone — the marrow and sap of holy Scripture and its summary content, the wellspring and fountain of Luther's writings, in which as many matters as words, as many benefits as letters are contained; brief in its pages, yet nothing can be compared to it for the glory of the theological matters it holds.

II. Of the Reformed.

Ulrich Zwingli, the first founder of the Reformed Church, wrote in the year 1523: "Luther is as excellent a warrior of God as has not existed on earth in a thousand years, and with the manly, unshaken spirit with which he has attacked the Pope of Rome, no one has ever equaled him for as long as the papacy has endured. God be praised! Through him a countless world is brought to God, more than through me and others."

John Calvin, the second head of the Reformed:

This, I beg you, take to heart: first, what a great man Luther is, and by what great gifts he distinguishes himself; with what courage, with what constancy, with what skill, with what penetrating power of teaching he has hitherto been zealous to overthrow the kingdom of Antichrist and at the same time to spread the doctrine of salvation. I am accustomed often to say: even if he were to call me a devil, I would still show him this much honor, that I would acknowledge him as an outstanding servant of God.

Th. Beza (zealous defender of Calvinist doctrine, died 1605 at Geneva):

Luther was a truly admirable man; whoever does not perceive the Spirit of God in him perceives nothing at all. (Tract. adv. Brentium, fol. 190.)

Samuel Lucius (a very zealous Reformed preacher at Diessbach, not far from Bern in Switzerland, who published Luther's exposition of the Epistle to the Galatians; died 1750):

For I can say, on the ground of truth, to God's glory alone, that no writings have done me more good than those of this blessed man (Luther). Indeed, God has many times made me drunk with joy of faith from the silver cup of his writings, so that I forgot all the distress with which my conscience oppressed me, and with which sin, the devil, and the world pressed me even unto death; and I cannot but think that those who draw upon his most precious teaching have never yet tasted the burning sting of sin, the bitter curse of the law, the power of unbelief, and the malice of Satan, nor ever stood before God's strict judgment, as the Lord in his great mercy has let me experience all of this. It is certain that the glorious man of God, Luther, gloriously explains what secret theology has veiled in the dark shadows of unintelligible turns of phrase.

III. Of Roman Catholics.

Petrus Mosellanus, who at the time of the Leipzig Disputation, 1519, was Rector Magnificus at the University of Leipzig, sketches the following portrait of Martin Luther in his account of this disputation.

Martin is of medium height, gaunt from cares and study, so that one could almost count the bones through his skin; yet still of manly and vigorous age, and with a clear, lofty voice. He is, however, full of learning and excellent knowledge of Scripture, so that he can, so to speak, reckon everything off on his fingers. He knows so much Greek and Hebrew that he can judge interpretations. Nor does he lack for matter, for one finds in him a great forest or store of words and substance. In his way of life he is very courteous and friendly, and has nothing sour or severe (stoic) about him; indeed, he can adapt himself to any occasion. In company he is merry, witty, lively, and always cheerful, always in good spirits and of a joyful countenance, however much his adversaries may threaten him, so that one can hardly think the man undertakes such things without God. But the one fault all find to blame in him is that in rebuking (or scolding) he is somewhat too bold and biting — more than is safe, or becoming to a theologian, for one who treads a new path in theology (kainotomounti). Yet this is a fault which, indeed, all who are taught somewhat later on well have in themselves. You would not believe how, almost all of us, after coming here, have become much more favorably disposed toward Martin.

Desiderius Erasmus of Rotterdam (died 1536 at Basel):

The life of Luther is praised with general approval. And it is truly a good presumption in his favor that Luther's conduct is so blameless that even his enemies find nothing to slander (Opp. III, ep. 317).

The same writes in a letter to the Bishop of Mainz:

"I see this, that the best men take absolutely no offense at Luther's writings. I am neither an accuser, nor a