Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 3, Nummer 9 › Seite 52
Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1846-12-22, Seite 52
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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Zeremonien 11 · Saufen 9
Ausſage des Herrn A. C. durch Dein Hinzu⸗
nahen zum Tiſche des HErrn mit uns dem
lutheriſchen Weſen oͤffentlich Hohn geſprochen.
—Daraus folgt, daß ihr ſelbſt nicht einig ſeid
über den richtigen Verſtand unſerer Symbole.
Und darum diene hiemit zu wiſſen, daß ich
—wenn ſolcherlei Conſequenzen, wie bei euch
geſchehen iſt, aus unſern ſymboliſchen Büchern
gezogen werden und man nur dasjenige ächt
lutheriſch heißen muß, was ſolche Folgerungen
macht — gerne nach dem Wunſche des Hrn. A.
C. den lutheriſchen Namen ablegen will; und
bereue ſehr, daß ich mich auf die Symbole un⸗
ſerer Kirche habe verpflichten laſſen; ſeufze
auch ſehnſuchtsvoll zu Gott mit demſelben:
„Gott rette und bewaͤhre uns in Gnaden vor
den falſchen Lutheranern!“
G. Cronenwett.
Glied der Synode von Michigan.
Woodville, Ohio, den 28. Oct. A. D. 1846.
Erwiederung.
In obigem Aufſatz macht Herr Cronenwett
den von der Synode von Michigan ausgetre—
tenen Gliedern den Vorwurf, daß ſie über den
richtigen Verſtand der Symbole unter ſich ſelbſt
nicht einig ſeien, und beweist ſolches damit, daß
drei derſelben von einer Abendmahlsfeier, die
bei Gelegenheit der Synodalverhandlungen
ſtattfand, blos der Ceremonien halber wegblie—
ben, während ein vierter, Herr H., mit gutem
Gewiſſen daran Theil nehmen konnte. Darauf
erlaubt ſich der Unterzeichnete bei Gelegenheit
ſeines gegenwärtigen Aufenthaltes im Hauſe
des Herrn Herausgebers in Kürze Folgendes
zu erwiedern.
Was unſer Wegbleiben von jener Abend—
mahlsfeier betrifft, ſo läugnen wir nicht, daß
ſolches der Ceremonien wegen geſchehen ſei.
Wenn bei derſelben ſtatt der Hoſtien Brod
gebraucht, dasſelbe ſowohl bei der Conſecration
als auch bei der Austheilung gebrochen
u. dieſes, ſammt dem geſegneten Kelche den Com—
municanten in die Hand gegeben wurde, ſo
iſt offenbar, daß man hier gerade die Be—
kenntniß ceremonien der luth. Kirche fallen
ließ und daß dies Abendmahl in ſeinen Cere—
monien rein reformirt erſchien. Nun wiſſen
wir zwar wohl, daß gedachte Ceremonien Mit⸗
teldinge ſind, und daß ſie dem Abendmahl an
ſeinem Weſen weder etwas geben, noch nehmen;
aber wir wiſſen auch, „daß zur Zeit der Ver⸗
folgung, wenn ein rundes Bekenntniß des
Glaubens von uns gefordert wird, in ſolchen
Dingen den Feinden nicht zu weichen ſei.“ Ob
wir Lutheraner aber gegenwärtig in einer ſol—
chen Zeit leben, bezweifelt Keiner, der die kirch—
lichen Zuſtände dieſes Landes kennt, und ins⸗
beſondere weiß, wie wir gerade deswegen an
den unſerer Kirche eigenthümlichen Ceremonien
feſtzuhalten haben, ſo viel wir nur immer kön⸗
nen, weil einerſeits dieſelben von Falſchgläu—
bigen als ſchriftwidrig und papiſtiſch wieder
angefochten werden, andrerſeits da, wo man
ſie uuterläßt und der reformirten Weiſe ſich
bequemt, die falſche Union am leichteſten und
bequemſten Eingang ſich verſchaffen kann.
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Dies bedenkend, und um unſern eigenen Ge⸗
meinden kein Aergerniß zu geben, fühlten wir
uns daher in unſerm Gewiſſen gedrungen, ge⸗
gen das bei jenem Abendmahle obwaltende
unkirchliche Weſen und gegen die Schlaffheit
im Bekenntniſſe ein Zeugniß abzulegen, und
das um ſo mehr, da man von einer gewiſſen
Seite her auf unſere beſcheidenen Vorſtel—
lungen erklärte, bei dieſer (reformirten)
Weiſe verharren zu wollen. — Uebrigens wa⸗
ren wir nicht die Einzigen, die aus dieſen Ur—
ſachen wegblieben, wie das Herr Cronenwett
gar wohl weiß, aber aus guten Gründen in
ſeinem Aufſatze verſchwiegen hat.
Daß nun trotz dem einer der uns gleich ge—
ſinnten Brüder, Hr. H., nicht mit uns daſſelbe
Zeugniß ablegte, ſondern vielmehr an jener
Abendmahlsfeier theil nahm, hat uns herzlich
leid gethan. Wir wollen keineswegs ſein Be—
nehmen zu entſchuldigen ſuchen, ſondern beken—
nen vielmehr, daß Herr H. ſich damit verſün⸗
digt hat und daß er ſelbſt wünſcht, daß ſolches
von ihm nicht geſchehen wäre.
Wenn nun aber Herr Cronenwett wegen
unſerer verſchiedenen Handlungsweiſe uns vor⸗
wirft, daß wir über den richtigen Verſtand der
Symbole ſelbſt nicht einig ſeien, ſo iſt dies eben
ſo ungegründet als ungerecht. Weiß denn
Herr Crouenwett keinen Unterſchied zwiſchen
Lehre und Praxis zu machen? Weiß er denn
nicht, daß man die Lehre unſerer Kirche ver⸗
ſtehen, von Herzen glauben und gleichwohl in
der Anwendung in dieſem und jenem Falle aus
Schwachheit oder andern ſündlichen Urſachen
dagegen fehlen kann? Oder hat Hr. Cr. Luſt,
die heiligen Apoſtel Petrus und Paulus auch
der Uneinigkeit im richtigen Verſtande der
Lehre zu beſchuldigen, weil dieſer den falſchen
Lehrern auch in Mitteldingen um der Wahrheit
des Evangelii willen nicht wich, jener aber aus
Furcht und Henchelei einmal jüdiſch lebte
(Gal. 2, 11 — 14) ? Herr Cronenwett wende
doch dieſes Beiſpiel auf unſern Fall an, und
es wird ihm nicht ſchwer werden, die Grund⸗
loſigkeit und Ungerechtigkeit ſeiner Beſchuldi—
gung zu erkennen. „Denn nicht Mangel am
richtigen Verſtändnih der Symbole, ſondern
Schwachheit und Unachtſamkeit waren es, die
Hrn. H. zur Theilnahme an jenem Abendmahl
verleiteten.“
So viel zur Abwehr der uns gemachten Be⸗
ſchuldigung. Der Unterzeichnete aber räth
Hrn. Cronenwett brüderlich, ſein Gewiſſen
nicht durch Aufſuchung ſolcher Beſchuldigungen
beſchwichtigen zu wollen, ſondern lieber die
Gründe unſeres Austritts von der Synode von
Michigan unparteiiſch nach Gottes Wort und
den Symbolen unſerer Kirche zu prüfen ..
Dies geht aus dem herzlichen Wunſche hervor,
daß die zwiſchen uns und der Synode von
Michigan entſtandenen Differenzen lieber ab⸗
als zunehmen möchten. F. Lochner.
Ein Wort an ſeinem Ort.
Der ſel. Silberſchlag hatte in ſeiner Ge—
meinde einen Trunkenbold, dem er vergebens
die Gefahr, ewig verloren zu gehen, vor Augen
geſtellt hatte. Einſt ſah er ihn wieder aus dem
gewoͤhnten Trinkhauſe kommen, und wollte
noch einen Verſuch machen, ihn auf beſſere
Wege zu bringen. Allein der Mann taumelte,
völlig betrunken, auf ihn zu und ſagte: „Ja,
ja! Herr Paſtor, ſo muß es alle Tage gehen!“
Jetzt ſah Silberſchlag wohl ein, daß jedes
Wort an dieſem Manne in ſolchem Zuſtande
vergebens ſein würdt; bedauernd klopfte er
ihm alſo bloß auf die Schulter und ſagte nur:
„Er hat Recht. Er kann nicht anders!“
— Damit ließ er ihn. „Was?“ dachte der
Betrunkene: „ich könnte nicht anders? Das
wollen wir doch ſehen!“ — Seinem Seelſorger
alſo gleichſam zum Trotz wollte er ſich beſſern;
allein mehr als je würdigte er ſich durch dieſes
Laſter herab. Das demüthigte ihn. Mit
Thränen kam er nun ſelbſt zu Silberſchlag und
geſtand ihm alles. Dieſer wies ihn zu Chriſto,
der auch dieſen Sündenſelaven zu einem freien
ſeligen Menſchen umſchuf.
„Wo Vergebung der Sünde iſt, da iſt
auch Leben und Seligkeit.
Katechismus Lutheri, IV. Hauptſt.
In Mirow ſtarb im Jahre 1675 der Herzog
Johann Georg zu Mecklenburg,
nachdem, bei einer keineswegs gefährlichen
Krankheit, durch ein Verſehen, indem man das
äußerliche Medicament mit dem innerlichen
verwechſelte, ſeine Auflöſung herbeigeführt
worden war.
Dieſer fromme und gottesfürchtige Fürſt
führte auf ſeinem Sterbebette viele chriſtliche
Reden; und da man ihm, nach geſprochener
Abſolution, den ſechsten Vers aus dem ſchönen
Liede von Johann Riſt vorbetete:
Bin ich gleich von dir gewichen,
Stell ich mich doch wieder ein;
Hat mich doch dein Sohn verglichen
Durch ſein Angſt und Todespein.
Ich verleugne nicht die Schuld;
Aber deine Gnad' und Huld
Iſt viel größer als die Sünde,
Die ich ſtets in mir befinde —,
ſo ſagte er: „Laſſet mich den ſchönen Vers al⸗
lein beten!“ Dies vollendete er nun mit feſt⸗
gefalteten Händen, gen Himmel gerichteten
Augen, vielen Thränen und brünſtigem Her⸗
zen. Nach empfangenem h. Abendmahl ſprach
er unter anderem zu ſeinem Beichtvater: „Da
ich noch ein Knabe war, lernte ich meinen Ka⸗
techismum; den hab' ich noch nicht vergeſſen,
und in demſelben dieſe Worte: Wo Verge⸗
bung der Sünde iſt, da iſt auch Le⸗
ben und Seligkeit! Nun hab' ich von
Gott durch Euch Vergebung der Sünden em⸗
pfangen, darum hab' ich auch Leben und Se⸗
ligkeit, darauf will ich ſelig ſterben!“ —Wel—
ches ſelige Ende der chriſtliche Fürſt auch nach
Jabr. Stunden erreichte, ſeines Alters 46
Jahr.
Bezahlt:
1. Hälfte des 3. Jahrg. die Herrn B. Bienz. G. Eckert, G.
Reidenbach.
3. Jahrg. die Herrn A. Bade, Paſt. Döbken, Paſt. Hengiſ,
F. W. Hölke, Paſt. Kunz.
Für die Miſſion am Fluſſe Cass, Mich, iſt eingeſandt
worden von Hrn. J. Ungemach in Zanesville, O., 52.00.
Dankend beſcheinigt W. H., Pfr. z. Monroe, Mich.
Kaſſier.
Gedruckt bei Weber und Olshauſen.
English translation AI translation
Mr. A. C.'s statement, by your approaching the table of the Lord together with us, publicly mocked the Lutheran character. — From this it follows that you yourselves are not agreed as to the correct understanding of our confessions. And therefore let it be known hereby, that I — if such consequences as have occurred among you are to be drawn from our confessional writings, and only that is to be called genuinely Lutheran which produces such conclusions — am willing, in accordance with the wish of Mr. A. C., gladly to lay aside the Lutheran name; and I greatly regret that I ever allowed myself to be bound to the confessions of our church; I also sigh longingly to God along with him: "God graciously save and preserve us from the false Lutherans!"
G. Cronenwett.
Member of the Synod of Michigan.
Woodville, Ohio, October 28, A.D. 1846.
Reply.
In the above article, Mr. Cronenwett charges the members who withdrew from the Synod of Michigan with not being agreed among themselves as to the correct understanding of the confessions, and proves this by the fact that three of them stayed away from a communion service, held on the occasion of the synodical proceedings, solely on account of the ceremonies, whereas a fourth, Mr. H., was able to take part in it with a good conscience. On this the undersigned, taking the opportunity of his present stay in the house of the editor, ventures to reply briefly as follows.
As for our staying away from that communion service, we do not deny that this happened on account of the ceremonies. Since at that service, instead of wafers, bread was used, and this same bread was broken both at the consecration and at the distribution, and this, together with the blessed cup, was given into the hands of the communicants, it is evident that here precisely the confessional ceremonies of the Lutheran Church were being abandoned, and that this communion service, in its ceremonies, appeared purely Reformed. Now we do indeed know well that the ceremonies in question are matters of indifference, and that they neither add to nor take away from the essence of the Lord's Supper; but we also know "that in time of persecution, when an unequivocal confession of faith is demanded of us, one ought not to yield to the enemies in such matters." But that we Lutherans are presently living in such a time is doubted by no one who knows the ecclesiastical conditions of this country, and who especially knows how, precisely for that reason, we must hold fast, as much as we possibly can, to the ceremonies peculiar to our church — because, on the one hand, these same ceremonies are again being attacked by false believers as contrary to Scripture and popish, and, on the other hand, wherever they are abandoned and one accommodates oneself to the Reformed manner, the false union can most easily and readily gain entrance.
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Considering this, and in order not to give offense to our own congregations, we felt ourselves compelled in conscience to bear testimony against the unchurchly character that prevailed at that communion service and against the laxity in confession — all the more so since, from a certain quarter, it was declared in response to our modest representations that they intended to persist in this (Reformed) manner. — Moreover, we were not the only ones who stayed away for these reasons, as Mr. Cronenwett knows very well, but which, for good reasons, he passed over in silence in his article.
That, notwithstanding this, one of the brethren who shared our views, Mr. H., did not bear the same testimony with us, but rather took part in that communion service, has grieved us deeply. We by no means wish to try to excuse his conduct, but rather confess that Mr. H. sinned in doing so, and that he himself wishes that he had not done it.
But if Mr. Cronenwett now reproaches us, on account of our differing conduct, with not being agreed among ourselves as to the correct understanding of the confessions, this is as groundless as it is unjust. Does Mr. Cronenwett, then, know no difference between doctrine and practice? Does he not know that one can understand the doctrine of our church, believe it with the heart, and yet, in its application, fail against it in this or that case out of weakness or other sinful causes? Or does Mr. Cronenwett wish also to accuse the holy apostles Peter and Paul of disagreement in the correct understanding of doctrine, because the one would not yield to the false teachers even in matters of indifference for the truth of the Gospel's sake, while the other, out of fear and hypocrisy, once lived like a Jew (Galatians 2:11–14)? Let Mr. Cronenwett apply this example to our case, and it will not be difficult for him to recognize the groundlessness and injustice of his accusation. "For it was not a lack of correct understanding of the confessions, but weakness and inattentiveness, that led Mr. H. to take part in that communion service."
So much in defense against the accusation made against us. The undersigned, however, brotherly advises Mr. Cronenwett not to seek to quiet his conscience by hunting up such accusations, but rather to examine impartially, according to God's Word and the confessions of our church, the reasons for our withdrawal from the Synod of Michigan. This is said out of the heartfelt wish that the differences that have arisen between us and the Synod of Michigan might rather decrease than increase.
F. Lochner.
A Word in Its Place.
The late Silberschlag had in his congregation a drunkard to whom he had, in vain, held up the danger of being eternally lost. One day he saw him again coming out of his accustomed tavern, and wanted to make one more attempt to bring him onto a better path. But the man staggered toward him, completely drunk, and said, "Yes, yes! Pastor, that's how it has to go every day!" Now Silberschlag clearly saw that any word to this man in such a state would be in vain; so, regretfully, he merely patted him on the shoulder and said only: "He is right. He cannot do otherwise!" — With that he let him go. "What?" thought the drunkard, "I could not do otherwise? We shall see about that!" — So, as if in defiance of his pastor, he resolved to reform himself; but instead he degraded himself through this vice more than ever. This humbled him. In tears he now came to Silberschlag himself and confessed everything to him. Silberschlag directed him to Christ, who transformed even this slave of sin into a free and blessed man.
"Where there is forgiveness of sin, there is also life and salvation."
Luther's Catechism, Fourth Chief Part.
At Mirow, in the year 1675, Duke Johann Georg of Mecklenburg died, after, during an illness that was by no means dangerous, his death had been brought about by an oversight, in that an external medicine was mistaken for an internal one.
This pious and God-fearing prince spoke many Christian words on his deathbed; and when, after the absolution had been pronounced, the sixth verse of the beautiful hymn by Johann Rist was prayed before him:
Though I have indeed strayed from you,
yet I present myself again;
for your Son has reconciled me
through his anguish and death's agony.
I do not deny my guilt;
but your grace and favor
are far greater than the sin
that I ever find within me —,
he said: "Let me pray this beautiful verse alone!" This he then completed with hands folded fast, eyes turned toward heaven, many tears, and a fervent heart. After receiving the holy Sacrament, he said, among other things, to his confessor: "When I was still a boy, I learned my catechism; I have not yet forgotten it, and in it these words: Where there is forgiveness of sin, there is also life and salvation! Now I have received from God, through you, forgiveness of sins; therefore I also have life and salvation, and on this I will die in blessedness!" — Which blessed end the Christian prince attained a few hours later, at forty-six years of age.
Paid:
First half of the third volume: Messrs. B. Bienz, G. Eckert, G. Reidenbach.
Third volume: Messrs. A. Bade, Pastor Döbken, Pastor Hengis, F. W. Hölke, Pastor Kunz.
For the mission on the Cass River, Mich., there has been sent in by Mr. J. Ungemach of Zanesville, O., $52.00. Gratefully acknowledged, W. H., pastor at Monroe, Mich.
Treasurer.
Printed by Weber and Olshausen.