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Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

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13 entries under visitation.

Viſitation

—

Viſitation. Abhandlungen. At. 1907, 9—21. Il. 1900, 64 —67. Cal. 89, 50—53. Aus den Akten der brandenburger-nürnberger Kirchenviſitation. v. J. 1528. — Ma. 21, 311—319. Abriſt. Was iſt Viſitation? § 1. Sie iſt nicht von Gott geboten. § 2. Geſchichtliches. §S 4. Zweck. § 5. Nutzen. § 6. Stellung der Gemeinde und Wie zu handhaben? 8 8. Viſitation. 50. 1. Was iſt Viſitation? Viſitieren heißt beſuchen. Vi⸗ 51. Min. Syn. 1902, 46. ſitator iſt einer, der Gemeinde und Paſtoren beſucht. um ſich zu überzeugen, wie es in geiſtlicher Hinſicht mit ih⸗ nen ſteht und ſie zu ermuntern und zu ſtärken. Es iſt. als käme ein guter Freund auf Beſuch und fragt: Wie gehts? S. Dak. 1906, 30. Anm. Bei der Erkundigung ſind beide Teile, Paſtor und Gemeinde, zugegen, daß jeder hören kann, was der andere zu ſagen hat. 89. 2. Die Viſitation beruht nicht auf göttlichem Befchl.

  • At. 1907, 9—21
  • Il. 1900, 64 —67
  • Cal. 89, 50—53
  • Ma. 21, 311—319
  • Syn. 1902, 46
  • S. Dak. 1906, 30
  • Tex. 1907, 76 margin
  • Tex. 1907, 76. 77 margin
  • At. 1907, 9 margin
  • At. 1907, 9 margin
  • Il. 1900, 64 margin
  • Cal. 89,

vol d, printed page 212 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0296

—

wacht werden. Wo jeder Paſtor und Gemeinde für ſich allein bleibt, reißt leicht falſche Lehre und Praris ein. Anm. Wie jeder Chriſt gebunden iſt, ſeinem Nächſten in allem Guten zu helfen, ſo auch die Gemeinden untereinander. Darum ſollte man auch alle Mittel gebrauchen, die dazu dienen. Einwand. Wozu Viſitation? Bei uns wird jede Ge— meinde nach ihrer Konſtitution geprüft, wenn ſie aufgenommen wird und jeder Paſtor examiniert, ob er zum Amte tüchtig iſt. — Aber wir tragen noch alle das böſe Fleiſch an uns, das uns oft mißmutig und verzagt maDurf will, ſodaß wir der Stärkung und des Troſtes be⸗ ürfen.

  • Cal. 89, 53 margin
  • Il. 1900, 66 margin

vol d, printed page 214 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0298

5. Zweck der Viſitation

5. Zweck der Viſitation. Der Zweck der Viſitation iſt Da. zu ſehen, wie es in der Gemeinde ſtehtt. Ap. 15, 36: unſere Brüder beſehen, wie ſie ſich halten. Ein Biſchof iſt ein Aufſeher. At. 1907, 18; b. die Einigkeit im Geiſt zu erhalten. Der Viſitator ſoll der Zertrennung wehren, damit kein Zwieſpalt aufkommt. Jo. 79, 100. Wenn Paſtor und Gemeinde eigene Wege gehen, verfallen ſie leicht auf verkehrte Bahn. Tex. 1907, 77. Anm. Zu dem Zweck ſoll der Viſitator die Amtsführung des Paſtors überwachen, ſeine Predigtweiſe, ſeine Seelſorge, er ſoll die Gemeinde ſchützen gegen falſche Lehrer oder ſolche, die ärgerlich wandeln Jo. 79, 70 —- 72. über die Bekenntnistreue der Glieder Aufſicht führen. FJo. 79, 32: c. Uübelſtände, die offenbar werden, zu beſeitigen ſuchen, Streitigkeiten zu ſchlichten helfen. Anm. Zu unterſcheiden iſt Viſitation und Unterſuchung. Die Viſitation findet auch da ſtatt, wo nichts zu unterſuchen iſt, erfüllt gerade dann am beſten ihren Zweck: d. Paſtor und Gemeinde zu ermuntern und zuſtärken. Ap. 15, 41. Haben wir das nicht nötig? Wie leicht ermüden wir. Anm. za Viſitationen ſind beſonders für die, welche müde und matt werden im Wachen, Beten u. ſ. w. Anm. b. Nicht ſoll die Viſitation das Wort Gottes ergänzen, ſondern ſie ſoll dem Worte dienen. Der Viſitator ſoll zuſehen, ob alles nach Gottes Wort regiert wird. Anm. c. Der Zweck iſt nicht der, nachzuſehen, ob die Deeds in Ordnung ſind.

  • At. 1907, 18
  • Jo. 79, 100
  • Tex. 1907, 77
  • Jo. 79, 70
  • Ma. 11. 10 margin
  • Ma. 11. 10. 11 margin
  • Luth. 63, 211 margin
  • At. 1907, 13 margin
  • Luth. 63. 211 margin
  • Luth. 4, 58 margin
  • At. 1907, 10 margin
  • Tex. 1907, 76 margin
  • Ma. 11. 13 margin
  • At. 1907, 20 margin
  • Il. 1900, 67 margin
  • Il. 1900, 66 margin
  • Ka. 88, 36 margin
  • Jo. 79, 35 margin
  • Jo. 79, 35. 36 margin
  • Luth. 56, 282 margin
  • Can. 79, 32 margin

vol d, printed page 214 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0298

6. Nutzen und Segen der Viſitation

6. Nutzen und Segen der Viſitation. Viſitation, recht ausgeführt, hat großen Nutzen. Der Nutzen hängt zuſammen mit dem Zweck: Die Einigkeit wird erhalten, Paſtor und Gemeinde ermuntert und geſtärkt. Anm. a. Dazu kommt noch,

  • Luth. 63, 211 margin
  • Il. 1900, 64 margin

vol d, printed page 214 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0298

—

Gemeinde, mit Beſuch des Gottesdienſtes und Genuß des Abendmahles, Bibelleſen, Hausgottesdienſt, Beichtanmeldung, Schule, Kollekten u. ſ. w. ſteht. Anm. a. Vorſchriften nach dem Synodalhandbuch Seite 10. 20. 100. Wie Dr. Schwan es machte Cal. 89, 52. 53. Wie man es nicht machen ſoll At. 1907, 12. L. W. 3, 317 Anm. b. Der Viſitator ſoll auch nachfragen, ob Bannfälle vorgekommen ſind und Einſicht in die Protokolle nehmen. Die Gemeinde wird ihm das gern erlauben. Anm. c. Klagen gegen den Paſtor ſoll der Viſitator nicht entgegennehmen, wenn ſie zuvor nicht ihm ſelbſt vorgehalten worden ſind. Anm. d. Durch ſeelſorgerliche Arbeit ſoll der Viſitator auf die ihm untergebenen Paſtoren einzuwirken ſuchen. b. Die Art und Weiſe. Die Viſitation ſoll nicht in Geſtalt eines Verhörs, ſondern einer brüderlichen Beſprechung geſchehen. Der Viſitator ſoll alles geſetzliche, polizeiliche Weſen vermeiden. Anm. Der Viſitator iſt 1. kein Herrſcher, Geſetzgeber, kein Biſchof im Sinne der Papiſten und Episkopalen. Er hat nichts zu ſagen und zu befehlen. Als Beſucher ſoll er ſich aufführen: 2. ein Diener der Gemeinden. Er handelt nur im Namen und Auftrag der Synode. Er iſt der Kut⸗ ſcher auf dem Wagen. Jo. 79, 98. c. Wo und wie oft ſoll man viſitieren? Die Viſitatoren gehen nicht nach eigener Wahl und Gutdünken, ſondern die Synode ſchreibt ihnen ihren Kreis vor und verlangt Rechenſchaft von ihnen. Anm. a. Je ekleiner der Viſitationskreis iſt. um ſo beſſer kann das Amt verwaltet werden. Woran liegt es zuweilen, daß manche Gemeinden ſo ſelten viſitiert wer— den? Man ladet dem Viſitator Arbeit auf, die er unmöglich leiſten kann. Anm. b. Die Gemeinden der Viſitatoren ſollen vom Präſes oder den andern Viſitatoren viſitiert werden. Anm. c. Alle drei Jahre ſollte in jeder Gemeinde ein— mal eine Viſitation ſtattfinden. Homiletik. Ap. 8, 14—17. — Der Beſuch der Apoſtel Petrus und Johannes bei den Ge⸗ meinden in Samaria ein Vorbild für unſere Gemeinden, daß auch ſie durch das Werk der Kirchenviſitation mit den Glaubensbrüdern kirchliche Gemeinſchaft pflegen ſol— len. a. Wodurch der Beſuch der Apoſtel bei den Chriſten in Samaria veranlaßt wurde und welchen Zweck er hatte, b. inwiefern hierin für unſere Gemeinden ein Vorbild liege, durchs Werk der Kirchenviſtation mit den Glaubensbrüdern geiſtliche — Ma. 5, 186. Ap. 15, 36. 40. 41. — Ein Zeugnis für unſere Kirchenviſitation für ihren a. alt⸗ eigentliche Aufgabe, c. ſegensreichen Zweck. — Ma. 11. 8. U

vol d, printed page 216 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0300

— Die Schule (1913)

Schulinſpektion. Iſt der Paſtor einer Gemeinde auch Inſpektor der Gemeindeſchule? 1, 103 107. 143. Referat über Schulauſſicht. 4, 70. 105. ulaufſeher. 4, 129—154. Schulaufſicht und Schulviſitation. 34, 281—285. r Schulviſitation in unſern Synodalgemeindeſchulen. uch des Schulinſpektors. 11, 168—180. Der ſegensreiche Schulbeſuch des Pa⸗ 3. 42, 289—295. 321—326. über Schulinſpektion. Heine gute Schulinſpektion leiſten? 32, 203—212. beim Schulbeſuch achten? 42, 354—358. Warum ſoll der Schulbeſuch des Paſtors dom Lehrer gewünſcht werden? 42, 321. Traktat: Der Paſtor als Schulaufſeher. 1 Der Paſtor als Schulaufſeher. I. Der Paſtor hat die Aufſicht über die Schule. Er Superintendent. Wis. Syn. 90, 19. Auf ihm liegt ie Verantwortung. L. W. 53, 251.

  • Wis. Syn. 90, 19
  • L. W. 53, 251
  • Jo. 82, 58 margin
  • Pa⸗ 3. 42, 289—295. 321—

Die Schule (1913), its own page 197 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0250_PA197

3. — Die Schule (1913)

3. Das Schulamt iſt ein Hilfsamt des Predigtamtes. b. Der Lehrer iſt dem Paſtor nicht koordiniert, ſon- ern ſubordiniert und ſteht unter deſſen Aufſicht. c. Der Paſtor bleibt Seelſorger der Kinder.

  • N. Il. 1910, 39 margin
  • N. Il. 1910, 39. 2 margin
  • N. Il. 1910, 39. 2, 347 margin
  • N. Il. 1910, 39. 2, 347. 38 margin
  • N. Il. 1910, 39. 2, 347. 38, 368 margin
  • N. Il. 1910, 39. 2, 347. 38, 368. 369 margin
  • N. Il. 1910, 39. 2, 347. 38, 368. 369. 35 margin
  • N. Il. 1910, 39. 2, 347. 38, 368. 369. 35, 72 margin
  • L. W. 53, 251 margin
  • L. W. 53, 251. 42, 290 margin
  • L. W. 53, 251. 42, 290. 291 margin
  • Wis. Syn. 90, 49 margin

Die Schule (1913), its own page 197 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0250_PA197

— Die Schule (1913)

Anm. a. Das war ſchon zur Zeit der Reformation jo. 1, 48. Anm. b. Heutzutage will man vielfach das Band 4, 70. 71. 8, 245. zwiſchen Schule und Kirche zerſchneiden. Dieſterweg macht die Paſtoren zu Nullen. 8, 45. Einwand 1. Ap. 20, 28 ſteht die Mehrzahl: unter welche euch der Heilige Geiſt geſetzt hat. Dann wäre jeder Lehrer ein Biſchof und mit der Aufſicht des Paſtors wäre es vorbei. — Aber in der Stadt können auch verſchiedene Gemeinden mit verſchiedenen Paſtoren geweſen ſein. Einwand 2. Der Paſtor ſei in dieſem oder jenem Stück dem Lehrer nicht gewachſen. — Aber ein Farmer, der vom Baumeiſter ein Haus bauen läßt, iſt auch kein Baumeiſter und beaufſichtigt darum doch das Haus. 2. Dieſe Aufſicht des Paſtors erſtreckt ſich von Amtz wegen a. nur über Religion und chriſtliche Zucht. Der Paſtor hat die Aufſicht über die Lehre; b. nicht über weltliche Fächer. Anm. a. Zellers Satz: Der Lehrer habe dem Paſtor zu gehorchen in allen Dingen, die nicht wider das Wort Gottes ſtreiten, iſt darum zu verwerfen. Anm. b. Da jedoch auch in weltlichen Fächern nichts gelehrt werden darf, das dem Worte Gottes widerſtreitet, ſo kann die Gemeinde dem Paſtor auch die Aufſicht über weltliche Fächer mit übertragen. 3. Der Lehrer ſoll a. ſich der Aufſicht des Paſtors unterwerfen; b. ihm ſein Amt nicht noch ſchwerer machen; c. ihm mit Achtung entgegen kommen; d. ſich nicht als zweiter Paſtor gebärden. Viſitation. 1. Die Schule ſoll fleißig inſpiziert werden a. vom Paſtor. Er iſt der Schulaufſeher. Gleich nach ſeinem Antritt mache der Paſtor die Schule zum Gegenſtand ſeiner Sorge. Paſt. 73. 75; b. von den Schulvorſtehern. Die Schule wird von der Gemeinde unterhalten und unterliegt darum auch der Aufſicht der Gemeindebeamten. Sie ſollen ſehen, daß der Wille der Gemeinde ausgeführt wird; c. vom Viſitator, wenn die Gemeinde zur Synode gehört. Er kann manches ermunternde oder tadelnde Wort ſprechen, das der Lokalſchulinſpektor nicht ſagen kann oder will. ‚ Anm. a. Schon im Jahre 1856 wurde eine Zentralſchulbehörde in unſerer ganzen Synode an⸗geregt, die die geſamte Schultätigkeit überwachen ſolle. Das wäre kein unausführbarer Gedanke. 41, 291. Un- 51, ſer ganzes Schulweſen würde eine einheitliche Leitung bekommen. 41, 232. Welche Hilfe wäre es für die Leh⸗

  • Past. 73
  • Past. 75
  • L. W. 55, 241—255 margin
  • L. W. 55, 241—255. 5, 5 Preface to the 1859 Volume. margin
  • L. W. 55, 241—255. 5, 5. 10, 8 Some Remarks on the Teaching of the Supreme Church Council [Oberkirchencollegium] of the Evangelical Lutheran Church in Prussia Concerning the Church, Church Government, and Church Order. margin
  • L. W. 55, 241—255. 5, 5. 10, 8. 4, 143 Some Remarks on Joining the So-Called Lutheran General Synod, and on Church Politics and expediency. margin
  • L. W. 55, 241—255. 5, 5. 10, 8. 4, 143. 144 Some Remarks on Joining the So-Called Lutheran General Synod, and on Church Politics and expediency. margin
  • L. W. 53, 252 margin
  • Neb. 1906, 50 margin
  • Neb. 1906, 50. 28 margin
  • Neb. 1906, 50. 28, 291—293 margin
  • Neb. 1906, 50. 28, 291—293. 4 margin
  • Neb. 1906, 50. 28, 291—293. 4, 111 margin
  • Neb. 1906, 50. 28, 291—293. 4, 111. 11 margin
  • Jo. 82, 58 margin
  • Jo. 82, 58. 5 margin
  • Jo. 82, 58. 5, 6 margin
  • L. W. 53, 252 margin
  • Mit. 97, 1 margin
  • Mit. 97, 1. 41 margin
  • Mit. 97, 1. 41, 231 margin
  • Mit. 97, 1. 41, 231. 7 margin
  • Mit. 97, 1. 41, 231. 7, 295 margin
  • Mit. 97, 1. 41, 231. 7, 295. 42 margin
  • Mit. 97, 1. 41, 231. 7, 295. 42, 251 margin
  • Mit. 97, 1. 41, 231. 7, 295. 42, 251. 10, 7 margin
  • Mit. 97, 1. 41, 231. 7, 295. 42, 251. 10, 7. 4 margin
  • Mit. 97, 1. 41, 231. 7, 295. 42, 251. 10, 7. 4, 147 margin
  • Mit. 97, 1. 41, 231. 7, 295. 42, 251. 10, 7. 4, 147. 24 margin
  • Mit. 97, 1. 41, 231. 7, 295. 42, 251. 10, 7. 4, 147. 24, 228 margin
  • Mit. 97, 1. 41, 231. 7, 295. 42, 251. 10, 7. 4, 147. 24, 228. 2 margin
  • Mit. 97, 1. 41, 231. 7, 295. 42, 251. 10, 7. 4, 147. 24, 228. 2, 364 margin
  • Mit. 97, 1. 41, 231. 7, 295. 42, 251. 10, 7. 4, 147. 24, 228. 2, 364. 35 margin
  • Mit. 97, 1. 41, 231. 7, 295. 42, 251. 10, 7. 4, 147. 24, 228. 2, 364. 35, 167 margin
  • Mit. 97, 1. 41, 231. 7, 295. 42, 251. 10, 7. 4, 147. 24, 228. 2, 364. 35, 167. 168 margin
  • Luth. 24, 67 margin
  • Jo. 82, 60 margin
  • Syn. 77, 14 margin
  • Wis. Syn. 90, 50 margin
  • Wis. Syn. 90, 50. 1 margin
  • Wis. Syn. 90, 50. 1, 143 margin
  • Wis. Syn. 90, 50. 1, 143. 146 margin
  • Neb. 1906, 51 margin
  • Neb. 1906, 51 margin
  • Min. 97, 39 margin
  • Min. 97, 39. 35 margin
  • Min. 97, 39. 35, 384 margin
  • Min. 97, 39. 35, 384. 42 margin
  • Min. 97, 39. 35, 384. 42, 175—178 margin
  • Min. 97, 39. 35, 384. 42, 175—178. 28 margin
  • Min. 97, 39. 35, 384. 42, 175—178. 28, 257—259 margin
  • Min. 97, 39. 35, 384. 42, 175—178. 28, 257—259. 36 margin
  • Min. 97, 39. 35, 384. 42, 175—178. 28, 257—259. 36, 319 margin
  • Min. 97, 39. 35, 384. 42, 175—178. 28, 257—259. 36, 319. 34 margin
  • Min. 97, 39. 35, 384. 42, 175—178. 28, 257—259. 36, 319. 34, 253 margin
  • Min. 97, 39. 35, 384. 42, 175—178. 28, 257—259. 36, 319. 34, 253. 254 margin
  • Min. 97, 39. 35, 384. 42, 175—178. 28, 257—259. 36, 319. 34, 253. 254. 43 margin
  • Min. 97, 39. 35, 384. 42, 175—178. 28, 257—259. 36, 319. 34, 253. 254. 43, 374 margin
  • O. 56, 27 margin
  • Neb. 1906,

Die Schule (1913), its own page 198 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0251_PA198

— Die Schule (1913)

er, wenn ein erfahrener Pädagoge Winke und Rat chläge geben könnte! 233. Die Gemeinden würden Unſer ganzes Schulſyderanlaßt, ihren Verpflichtungen gegen die Schule beſ⸗ ſtem würde mehr einheitjer nachzukommen. 234. Die Lehrbücher und Schulzücher würden überwacht. 235. Anm. b. In Milwaukee wurde der Plan entworfen, eine Schulbehörde für alle lutheriſchen Schulen der Stadt zu ernennen. Anm. c. Auch die Staatsſchulen haben Inſpektion von Countybeamten und von den ſtädtiſchen Beamten. Anm. d. Das einzelne Gemeindeglied hat nicht das Recht, in das Schulregiment nach Belieben einzugreifen. Anm. e. Schulinſpektion, wie wir ſie haben, iſt eine Errungenſchaft der Neuzeit. Auch in den Staatsſchulen iſt ſie erſt vor etwa 50 Jahren aufgekommen. 2. Notwendigkeit. Warum iſt es des Paſtors Pflicht, die Schule zu beſuchen? Er ſoll wiſſen, ob der Lehrer ſeine Pflicht tut. Der Lehrer darf nichts lehren, was dem lutheriſchen Bekenntnis zuwider iſt. Anm. Darum ſoll ſich die Inſpektion des Paſtors vor allem erſtrecken über die Lehre, dann aber auch über alles andere, über Lehrplan, Geſundheitspflege u. ſ. w. 32, 205. 206. 3. Nutzen. Schulinſpektion, wenn recht geführt, iſt von großem Nutzen und Segen a. für den Paſtor ſelbſt. Er behält ein gutes Zewiſſen, lernt die Kinder etwas kennen und wird mit der Arbeit in der Schule vertraut; b. für den Lehrer. Träge Lehrer werden ermuntert, fleißige erhalten Anerkennung. Auch der Lehrer bedarf der Aufſicht und Ermunterung. Lind. 4. Es ſoll auch nicht jeder Lehrer in der Schule ſeine eigenen Vege gehen zum Nachteil der Schule; c. für die Kinder. Sehen die Kinder, daß der Paſtor ſich um die Schule bekümmert, ſo wird auch ihr Intereſſe erhöht. Anm. a. Freilich wird die Inſpektion von ſeiten des Paſtors nur dann ſegensreich ſein, wenn der Lehrer den Paſtor als den ihm von Gott und der Gemeinde erwählten Vorgeſetzten achtet und ehrt und der Paſtor den Lehrer als ſeinen Mitarbeiter ſchätzt. Anm. b. Vorſicht iſt nötig bei Bildung des Urteils über Lehrer und Schule, da die Viſitakion doch nur verhältnismäßig kurze Zeit in Anſpruch nimmt.

  • Wis. Syn. 1905, 45 margin
  • Wis. Syn. 1905, 45. 46 margin
  • Wis. Syn. 1905, 45. 46. 42 margin
  • Wis. Syn. 1905, 45. 46. 42, 372 margin
  • Wis. Syn. 1905, 45. 46. 42, 372. 41 margin
  • Wis. Syn. 1905, 45. 46. 42, 372. 41, 289 margin
  • Wis. Syn. 1905, 45. 46. 42, 372. 41, 289. 290 margin
  • Wis. Syn. 1905, 45. 46. 42, 372. 41, 289. 290. 32 margin
  • Wis. Syn. 1905, 45. 46. 42, 372. 41, 289. 290. 32, 204 margin
  • Wis. Syn. 1905, 45. 46. 42, 372. 41, 289. 290. 32, 204. 1 margin
  • Wis. Syn. 1905, 45. 46. 42, 372. 41, 289. 290. 32, 204. 1, 145 margin
  • Wis. Syn. 1905, 45. 46. 42, 372. 41, 289. 290. 32, 204. 1, 145. 32 margin
  • Wis. Syn. 1905, 45. 46. 42, 372. 41, 289. 290. 32, 204. 1, 145. 32, 203 margin
  • Wis. Syn. 1905, 45. 46. 42, 372. 41, 289. 290. 32, 204. 1, 145. 32, 203. 204 margin
  • Wis. Syn. 1905, 45. 46. 42, 372. 41, 289. 290. 32, 204. 1, 145. 32, 203. 204. 42 margin
  • Wis. Syn. 1905, 45. 46. 42, 372. 41, 289. 290. 32, 204. 1, 145. 32, 203. 204. 42, 294 margin
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4. Art und Weiſe Die Schule (1913)

4. Art und Weiſe. Der Inſpektor ſoll alles tun, wodurch die Erbauung des Reiches Gottes gefördert wird und alles meiden, was dies hindert. Inſonderheit ſoll er a. ſein Recht nicht überſchreiten. Der Paſtor oder Viſitator iſt nicht Herr über den Lehrer. Inſpektion iſt keine Herrſchaft. Er kann keine Methode vorſchreiben. 12, 292. Es iſt zu unterſcheiden zwiſchen Aufſicht und Leitung. 9, 312; b. den Vorgeſetzten nicht fühlen laſſen: c. nicht alles beſſer wiſſen wollen. Das iſt nicht ſchön;

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— Die Schule (1913)

auch ſoll er nicht ſtets tadeln und Fehler ſuchen. 43, 162: 4, 147. 2, 365. 43, 102. d. den Lehrer nicht vor den Kindern tadeln oder her— abſetzen; e. nicht aus der Schule plaudern, die gefundenen Fehler des Lehrers nicht ausreden: f. ſich mit dem Lehrer beſprechen über alles, was ihm auffällt. Vielleicht kann er ihm manche Anweiſung ge— ben, beſonders inbezug auf den Religionsunterricht. 2, 365. 366; g. den Lehrer ermuntern, wenn er ſieht, daß er ſich . Mühe gibt. Der Lehrer hat zuweilen ein aufmunterndes Wort nötig; h. den Lehrer ermahnen, wenn er etwas findet, was er durchaus nicht gehen laſſen kann; i. allen fads gegenüber kein ſchwankendes Rohr ſein: k. etliche ermunternde Worte an die Kinder richten. Der Inſpektor ſoll auch etwas reden und nicht ganz ſchweigſam ſein. Anm. Anforderungen an einen Inſpektor. Jeder Schulinſpektor ſollte Unterricht und Zucht durch praktiſche Tätigkeit kennen gelernt haben. Oft fehlt es Paſtoren an praktiſcher Erfahrung im Schulehalten. 41, 13 — Der Paſtor ſollte auch das Schulblatt leſen. 43, 2.

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5. — Die Schule (1913)

5. Wann und wie oft ſoll die Schule beſucht werden? Ein ſeltenes Erſcheinen nützt ſo viel wie nichts. Wer da meint, er ſtöre, ſei überflüſſig, oder der Lehrer könne ſich ſelber um ſeine Angelegenheiten kümmern, beweiſt damit, daß ihm der Sinn für ſeine Amtspflichten abhanden gekommen iſt. Anm. a. Soll der Inſpektor unerwartet eintreten oder ſich vorher ankündigen? Dem treuen Lehrer kommt man nie unerwartet. Die unangekündigten Beſuche ſind dem Lehrer die liebſten. Anm. b. Mitten in der Unterrichtsſtunde einzutre— ten, iſt nicht ratſam. Anm. c. Die Schüler mögen den Inſpektor durch ſtilles Aufſtehen begrüßen.

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6. Verhalten des Lehrers gegen Inſpektion und Inſpektor Die Schule (1913)

6. Verhalten des Lehrers gegen Inſpektion und Inſpektor. Der Lehrer ſoll a. den Beſuch des Paſtors nicht mit ſcheelen Augen anſehen, ſondern ihn wünſchen. Es iſt doch ein Troſt für ihn, wenn er weiß: mein Vorgeſetzter kennt meine Arbeit, wenn auch die Gemeinde ſie oft verkennt; es iſt Unverſtand, wenn der Lehrer ſich dagegen ſträubt. 42, 293; b. das Amt des Inſpektors nicht noch ſchwerer machen. Anm. a. Will ein Lehrer das Recht des Paſtors, die Schule zu beaufſichtigen, nicht anerkennen, ſo kann von ſegensreichem Schulbeſuch von ſeiten des Paſtors nicht mehr die Rede ſein. Anm. b. Mancher Lehrer ſchlägt gute, wohlgemeinte Mahnungen in den Wind, bis das Gewitter über ſeinem Koyf losbricht.

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