A cumulative subject index to seven Missouri
Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at
St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses,
and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by
volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's
own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation
below is a link to that page.
Headwords are spelled as Eckhardt set
them, so the filter folds the differences that would otherwise hide them —
Sklaverei finds Sclaverei, Konkordienformel finds
Concordienformel. What you see listed is always the printed spelling.
4,478 entries
under 828 headwords, carrying
129,203 citations and
2,331 fragments too damaged to read
· built 2026-09-16.
uncorrected OCR
The German below is machine transcription of
the 1907–1917 print (tesseract, Fraktur model) and has not been proof-read
against the page. Read it as a finding aid: the citations are what it is for, and a
garbled word is a defect of our OCR, not of Eckhardt.
—
Geiſtliches Prieſtertum.
Abhandlungen.
Das geiſtliche Prieſtertum der Chriſten. Il. 98. Theſen über Rechte um
Pflichten des geiſtlichen Prieſtertums. Jo. 83. Luth. 17, 81. 89. 105. 113. 166.
177. Menius und Flacius im Streit über Amt und Prieſtertum. L. W. 4, A.
47. Luth. 1, 90. De Kriſtnes aandelige Praeſtedomme. Min. 80, 22. Die Lahm
dom geiſtlichen Prieſtertum. Syn. Frei. 1910. 1911.
Abriß.
Die Lehre vom geiſtlichen Prieſtertum. § 1. Alle Chriſten ſind geiſtliche Prie
ſter. § 2. Vergleichungen zwiſchen altem und neuem Teſtament. § 3. Die hahe
Würde des Prieſtertuns. § 4. Güter und Rechte. § 5. Pflichten. § 6. Verhäl
nis zwiſchen Prieſtertum und Predigtamt. § 7.
Geiſtliches Prieſtertum.
Il. 98, 23. Jo. 83, 11. 1. Die Lehre vom geiſtlichen Prieſtertum iſt zwar nich
die Hauptlehre der Schrift, ſteht aber mit der Rechtfer⸗
tigungslehre in innigem Zuſammenhang.
Jo. 83, 11. Anm. a. Durch dieſe Lehre iſt die lutheriſche Rirch⸗
aufgebaut worden. Wie haben Luther und Walther dief
Lehre getrieben!
Il. 98, 23. Anm. b. Dieſe Lehre war die erſte, die man uns u
unſerm Lande vor Gründung unſerer Synode rauben
wollte. Wie manche Chriſten in den Urwäldern Miſſouris
nurden dadurch in große Gewiſſensnot gebracht!
Anm. c. Deſe Lehre ſoll nian auch den Leuten pre— digen und nicht aus Furcht, ſie möchte zur Verachtung des Predigtamtes gemißbraucht werden, unterdrücken. Keine Lehre iſt ſo gemißbraucht worden, als die Lehre von der Rechtfertigung, und doch predigen wir ſie.
- Luth. 17, 81
- Luth. 17, 81. 89
- Luth. 17, 81. 89. 105
- Luth. 17, 81. 89. 105. 113
- Luth. 17, 81. 89. 105. 113. 166
- Luth. 17, 81. 89. 105. 113. 166.
177
- Luth. 1, 90 On the Spiritual Priesthood.
- Min. 80, 22
- Il. 98, 23
- Jo. 83, 11
- Jo. 83, 11. 1
- Jo. 83, 11
- Il. 98, 23
- Jo. 83, 81
margin
- Jo. 83, 81. 82
margin
- Il. 98. Theſen über Rech
- Jo. 83.
- L. W. 4, A.
47.
- Syn. Frei. 1910. 1911.
A
vol c, printed page
474–475 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0467_PA474
2.
Alle Chriſten ſind geiſtliche Prieſter
2. Alle Chriſten ſind geiſtliche Prieſter. 1 Petr. 2, 9: das königliche Prieſtertum. (Il. 98, 28—30. 1907, 45. 46. Ma. 2, 140. 3, 268. Mit. 95, 36.) Königliche Prieſter ſind ſolche, die unter keines Menſchn Gewalt ſtehen. Mit. 80, 25. — Off. 1, 6: und bat uns zu Königen und Prieſtern gemacht. 5, 10. Lied 141, 31. (Il. 98, 31.) — Ausſprüche von Luther Il. 95, 32—34. Jo. 83, 17. 18. Luth. 17, 59—91. Er hat auch in ſeinen ſpäteren Jahren nicht anders geredet. Il. 98, 34.
Anm. a. Prieſter ſind wir geworden nicht von Natur, nicht durch unſer eigen Tun, ſondern durch den Hlauben an Chriſtum. Off., 1, 6: Gott hat uns dazu gemacht.
Unm. b. Geiſtliche Prieſter ſind
l. nur die Chriſten. Ungläubige
ſind
nur Ackerleute. Jeſ. 61, 5. 6. N. 74, 12;
2. alle Chriſten ohne Unterſchied des Stan—
des Alters, Geſchlechtes. Gal. 3, 28: Hie iſt kein
Jude noch Grieche. Frauen iſt zwar das Predigt⸗
amt unterſagt, aber nicht, weil ſie keine geiſtlichen
Prieſter wären, ſondern weil ſie dem Manne un⸗
terworfen ſein ſollen.
„Anm. e. Man nennt manchmal Paſtoren Prieter. Lied 192, 6. 8. 193, 2. Das war früher ſo Sprachgebrauch und mancher redete ſo, während er zuleich den Irrtum bekämpfte, als ob die Paſtoren einen eſonderen Stand ausmachten. Luth. 17, 83. Auch ind gläubige Paſtoren wirklich Prieſter. Paſtoren ſollen dor allen Dingen geiſtliche Prieſter ſein. Aber doch ſt dieſe Redeweiſe verkehrt und findet ſich nirgends in er Schrift von Paſtoren, obwohl dieſe ſonſt ſo herrliche ruel üühren: Haushalter, Diener Gottes u. ſ. w.
Antitheſe. Unter die Antitheſe gehören alle, die en Predigerſtand zu einem beſonderen geiſtlichen Stand nachen Baier 3, 687 oder den geiſtlichen Prieſtern ihre ſochte und Freiheiten verkürzen. S. Kirchenregiment. . Papiſten. Wie iſt die Lehre vom geiſtlichen brieſtertum im Papſttum verdunkelt worden! Nur die Leichmierten und geſchorenen Prieſter bilden das geiſtliche brieſtertum. Laien können nur uneigentlich Prieſter ge— annt werden, inſofern ſie durch Veten und Werke ſich ott opfern. Luth. 17, 82. — Chriſtus habe bei der mioetzung des Abendmahls die Apoſtel und ihre Nach— olger zu Prieſtern geordnet, um das Meßopfer darzuzugen. R. Pi. Kat. 3 Band 3, 103. 101.
b. Episkopalen. Prieſter ſind nur die berufe— en Diener.
c. Romaniſierende Lutheraner. Bußi ſynode. Den Laien ſind alle Rechte genommen.
Anm. Dieſe Lehre iſt unter den Lutheranern Deurt. lands ziemlich in Vergeſſenheit geraten.
3. Vergleichungen zwiſchen dem alten und neuen I. ſtament.
A.
a. Imalten Teſtament war der Stann Levi zumprieſterlichen Dienſt am Hauſt Gottes beſtimmt. Die Prieſter ſelbſt und iün Verrichtungen waren Schatten und Vorbilder auf Ctrſtum.
27.
Anm. Der rechte Hoheprieſter iſt Chriſtus. P. 110 I: Du biſt ein Prieſter ewiglich. Sein Prieſtertun 5 ein unvergängliches, es wurde durch den grünenden E Aarons abgebildet. Stöckh. A. T. 13t. Chriſtus wurd im Tempel des Herrn als Prieſter dargeſteltt. Statt N. T. 13. Er hat geopfert und gepredigt. Jo. S. 1.
b. Der Unterſchied zwiſchen den alr teſtamentlichen Prieſtern und den nerteſtamentlichen Ehriſten iſt dieſer: —
84.
1. Im alten Teſtament kam man zum Prifie
tum durch Abſtammung vom Prieſter Aaron, in
neuen durch geiſtliche Abſtammung von Chriſto.
18.
2. Im alten Teſtament bildeten die Prieſter enn
beſonderen Stand. Es waren nicht alle Glätite
Prieſter. Selbſt viele von denen, die leiblic 110
Aaron abſtanunten, gelangten nie zur prieſterlite
Würde. Im neuen Teſtament ſind alle Ehrſin
Prieſter. N. 74, 11.
83,
Anm. Darauf geht auch die Verheißung, daß Chri dem rechten Prieſter, Kinder geboren werden ſollen, — der Tau aus der Morgenröte. Pſ. 110, 3. Ale an der Jeſu Prieſterkinder, geborene Prieſter, die auch in
prieſterlichen Schmuck prieſterliche Werke tun.
e. Doch waren ſchon die Gläubigen al
ten Teſtaments geiſtliche Prieſter Rnn
darf nicht denken, daß erſt die Gläubigen im neuen L
ſtament Prieſter geworden ſind. Es iſt ein Glaube n
alten und im neuen Teſtament. 2 Moſ. 19, 6 Tu⸗
ganze Volk Jsrcel ein Volk von Prieſtern. Fl. O8. .
Jo. 83, 13. Ja, geiſtliche Prieſter gab es bereit .
das levitiſche Prieſtertum auftam. Die Patriarchen W.
alle Hausväter waren Biſchöfe, Prieſter, Könige. &.
Anm. a. Der Unterſchied zwiſchen den Gläubigen
alten und nenen Teſtamentes beſteht darin, daß ſene
ter der Vormundſchaft ſtanden, dieſe nicht. nn
allein wurde jeder, der ſeine Abſtammung von 11
nicht nachweiſen konnte, wenn er des Prieſteramt aut
fentlich pflegen wollte, geſtraft, ein Opfer Inm e
genau nach den Vorſchriften des Geſetzes ſein, wa
nicht durch den Prieſter verrichtet, ſo war es ba
kein Opfer. Hätte David Gott einen Stier 9—0
wäre ein böſes Werk geweſen. N. W. 75, 32.—
Vormundſchaft iſt im neuen Teſtament aufgehoben.
Anm. b. Wer einem gläubigen Chriſten das Prieſter⸗
tum abſpricht, macht das neue Teſtament wieder zum al⸗
ten und ſtellt die Chriſten wieder unter Vormundſchaft. J. Die hohe Würde des geiſtlichen Prieſters.
a. Ein Prieſter zu ſein war etwas Großes im alten Te—
iament, wenn er, angetan mit den prieſterlichen Klei⸗
dern, in das Heilige des Tempels gehen, von den Schau—
broten eſſen und mit Gott reden konnte. Und nun erſt
ein Hoheprieſter!
AUInm. Auch unter den Heiden und im Papfttum ge—
nießt ein Prieſter hohes Anſehen.
b. Aber viel höher ſteht ein geiſtlicher Prieſter!
1. Die altteſtamentlichen Prieſter wurden bei ih⸗
rer Weihe mit Waſſer gebadet, die neuteſtament⸗
lichen mit Waſſer, das nicht allein ſchlecht Waſſer iſt.
2. Die altteſtamentlichen wurden geſalbt mit
Sl, 2 Moſ. 29, die neuteſtamentlichen mit dem Hei⸗
ligen Geiſt. 1 Joh. 2, 20: Ihr habt die Salbung
von dem, der heilig iſt.
- Il. 98, 28—30
- Ma. 2, 140
- Ma. 2, 140. 3, 268
- Mit. 95, 36
- Mit. 80, 25
- Lied 141, 31
- Il. 98, 31
- Il. 95, 32—34
- Jo. 83, 17
- Jo. 83, 17. 18
- Luth. 17, 59—91
- Il. 98, 34
- Lied 192, 6
- Lied 192, 6. 8
- Lied 192, 6. 8. 193, 2
- Luth. 17, 83
- Baier 3, 687
- Baier 3, 687 o
- Luth. 17, 82
- R. Pi. Kat. 3
- Il. 98, 24
margin
- Luth. 1, 61 On the Orderly Calling to the Preaching Office.
margin
- Luth. 1, 61, 6 On the Name "Lutheran." (Continued.) B. What Does It Mean to Be a Lutheran?
margin
- Luth. 1, 61, 6, 40 Contributions toward the Defense of the Christian Religion against the Most Common Objections of the Scoffers and Blasphemers of Our Day. (Continued.)
margin
- Luth. 1, 61, 6, 40. 17, 82
margin
- L. W. 15, 109
margin
- Mit. 95, 36
margin
- Mit. 95, 36. 50, 24
margin
- R. Pi. Kat. 3
margin
- W. 65, 57
margin
- Loch. Epi. 135
margin
- Loch. Epi. 135. 136
margin
- Stöckh. A. T. 88
margin
- Brun 312
margin
- Brun 312. 343
margin
- Jo. 83, 15
margin
- Il. 98, 35
margin
- Il. 98, 35
margin
- Il. 98, 35. 36
margin
- W. 91, 21
margin
- Il. 98, 36—88
margin
- Mit. 80, 41
margin
- Mit. 80, 41. 42
margin
- Mit. 80, 41. 42. 75, 27
margin
- Mit. 80, 41. 42. 75, 27. 28
margin
- W. 91, 25
margin
- W. 91, 25. 26
margin
- Walth. Epi. 64
margin
- Walth. Epi. 64. 65
margin
- Baier 3, 687
margin
- Loch. Epi. 135
margin
- Il. 98, 31
margin
- Il. 98, 31. 18
margin
- Il. 98, 31. 18. 19
margin
- Il. 98, 31. 18. 19. . 62
margin
- Il. 98, 31. 18. 19. . 62, 24
margin
- Brun 346
margin
- Brun 346. 347
margin
- Günth. 331
margin
- Loch. Epi. 135
margin
- Stöckh. A. T. 13
- Jo. 83, 13
- N. W. 75, 32
- Ka. 88, 18
margin
- Jo. 83, 22
margin
- Jo. 83, 13
margin
- Kueg. 1, 18
margin
- Mit. 80, 25
margin
- Luth. 17, 82
margin
- Il. 98, 27
margin
- Il. 98, 27. 28
margin
- Luth. 17, 83
margin
- Luth. 17, 83
margin
- Luth. 17, 83
margin
- Il. 98, 39
margin
- Il. 98, 39
margin
- Il. 98, 39. 40
margin
- Luth. 17, 83
margin
- Luth. 17, 83. 92
margin
- Ma. 30, 249
margin
- Il. 98, 40
margin
- Il. 98, 40. 41
margin
- Stöckh. A. T. 104
margin
- Luth. 17, 92
margin
- Stöckh. A. T. 104
margin
- W.
alle Hausväter waren
- Il. 98, Hoheprieſter 553
- Luth. 17,
- Il. 89,
- Jo. 14.
vol c, printed page
475–477 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0468_PA475
3.
—
3. Die altteſtamentlichen Prieſter hatten herr
lichen Schmuck, ſchöne Prieſtergewänder 2 Moſ.
28, 1—12, die nenteſtamentlichen ſind geſchmückt mit
dem Blut und der Gerechtigkeit Chriſti, angetan mit
den Kleidern des Heils. Off. 7, 9. 1.
Anm. a. Ein Prieſter iſt eine Gott geweihete, gehei⸗
igte Perſon, von den Gemeinen abgeſondert.
Anm. b. Der Titel „Prieſter“ iſt kein leerer Titel
die bei einem Obergroßprieſter der Loge, ſondern gibt,
was der Name ſagt.
- Bro. 377
margin
- Stöckh. A. T. 102 — 105
margin
- Loch. Epi. 136
margin
- Il. 98, 40
margin
vol c, printed page
477 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0127_PA477
5.
Die herrlichen Güter und Rechte des Prieſters
5. Die herrlichen Güter und Rechte des Prieſters. a. Die Güter. Geiſtliche Prieſter beſitzen alle Gü⸗
ter, die Chriſtus ihnen erworben hat. Gott, Chriſtus,
Gettes Gnade, die Gnadenmittel, die Schlüſſel des Him⸗
nelreiches, alles iſt euer. 1 Kor. 3. 21.
Anm. Das Amt der Schlüſſel iſt der Kirche gegeben,
nicht bloß der Beſitz, ſondern auch der Gebrauch. Mit.
. 15. Il. 98, 46. 47. — Jedes Kind Gottes hat alles,
vas die Kirche hat. N. W. 75. 42. — Die kleinſte Orts
gemeinde hat alle Gewalt. L. W. 24, 225.
b. Die Rechte. Geiſtliche Prieſter haben alle Rech⸗
ee die Chriſtus ihnen erworben hat. Sie liegen alle in
der Schlüſſelgewalt. Ka. 88, 19. Rechte der Kirche und
Jechte des einzelnen Chriſten ſind dasſelbe. Bra. 1905,
9h — Zu den Rechten des geiſtlichen Prieſters ge⸗
hör
1. freier Zugang zu Gott ohne Mittelsperſon.
Eph. 2, 14. 18: Durch ihn haben den Zugang alle
beide in einem Geiſt zu Gott. Röm. 5, 2: Zugang
zu dieſer Gnade. Eph. 3. 12: Zugang in aller Zu—
verſicht. — Chriſtus ſelbſt legt uns die Anrede in
den Mund: „Vater Unſer.“
Anm. Im alten Teſtament waren die Prieſter
die Mittler. Nur ſie durften in das Heilige des
Tempels vor Gott.
Nun iſt der Vorhang im der
pel zerriſſen.
Jeder hat freien Zutritt. Sthn
Paſſ. 2, 123.
2. Verwaltung der Schlüſſelgewalt: lehren, Lery⸗
prüfen, taufen, Sakrament reichen, abſolbieren, E..
den, Prediger berufen u. ſ. w.
3. Freiheit im Reiche Gottes und im Gewiter
Geiſtliche Prieſter ſind frei von Sünde, Tod. Zvan:
und Fluch des Geſetzes, frei von aller Menſchenber⸗
ſchaft. Darum haben ſie das Recht, alle ihre L.
meindeangelegenheiten ſelbſt zu ordnen.
Anm. a. Dieſe Rechte ſollen die Chriſten auch ler
nen. Weiß man nichts davon, ſo wird man ſie ait
nicht genießen. ‚
Anm. b. Die Prieſterrechte werden nur im Glanben
erkannt. Heuchler kennen und genießen ſie nicht. Anm. c. Wir ſollen uns dieſe Rechte auch niht en
kürzen laſſen. Off. 3, 11: Halte, was du haſt. — N.
denke an die Prieſterherrſchaft im Papſttum— an das li⸗
chenregiment in Sektenkirchen, an das Konſiſtorium. Anm. d. Pentzlin verſteht unter Schlüſſelgewalt nir
die beſondere Funktion der Abſolution.
6. Pflichten der geiſtlichen Brüder. Rechte ſhl
auch Pflichten in ſich. Rechte und Pflichten ſind unn
trennlich verbunden, laſſen ſich aber nicht rein ſcheiden.—
Als Pflichten der altteſtamentlichen Prieſter werdn n
nannte opfern 3 Moſ. 21. 6, lehren Mal. 2. 7. .
44. 23; ſcanen 4 Moſ. 6, 23, Strettigketen ſälti⸗
5 Moſ. 17, 8. (Jo. 83, 13. 14.) — Gewöhnlich 10
man alles zuſammen in die drei Stücke: opfern, den
und lehren. Jo. 83, 21. Il. 98, 51. — a. Opfern. Die Opfer der neuteſtamentlichen Ein
ſlen ſind
1. ein bußfertiges Herz Pſ. 51, 19:
2. das Opfer des Mundes: Lob und Dank H.
14: Opfere Gott Dank. Vers 23. — Das ſol 60
geſchehen im Rate der Frommen und in der
meinde. Pf. 111. 1. Ein Cbriſt ſoll nicht. wi
Laien im Papſttum, ſtumm im Gotteshaus ſr
ſondern mitbeten und mitſingen:
16: Solt
3. das Opfer der Hände Hebr. 13,
Opfer gefallen Gott wohl:
. das Opfer des Leibes Röm. 12, . W. Anm. Im alten Teſtament wurden viele Opjer it
gebracht, an denen Gott kein Gefallen hatte. im
Teſtament ſind alle Opfer, von geiſtlichen Prieſtem
bracht, Gott angenehm.
D Annr b. Dieſe Opier ſind keine Sühnopfer, hrder
ankoyfer. 40
b. Beten. Das Gebet iſt ein berrliches l
wir dürfen beten. Es iſt aber auch prieſterliche
Geiſtlicher Prieſter, wie ſteht es mit deinem Gebet
*
. Lehren und predigen. 1 Petr. 2. A.
Tugenden u. ſ. w. Mark. 16, 15: pre⸗
kündigen die
diget das Evangelium. Jeſ. 40, 9: Zion, du Predigerin.
Gott hat keine ſtumme Kirche geſtiftet. Luth. 17, 169.
Das Lehren kann geſchehen mittelbar durch das Predigt ·
amt oder unmittelbar. Wir machen auf folgende Stücke
aufmerkſam:
1. Aufrichtung des Predigtamtes Jo. 83, 34. Be⸗· rufung eines Predigers. Il. 98, 87. Ka. 88. 19. Jo. 83, 22. Mit. 91, 18—22. 95, 29. N. 70, 18. Süd. 91, 34. 35.
Anm. Dazu gehört auch die rechte Stellung zum Prediger, daß man ſich von ihm bedienen läßt, ihn unterhält, Gehorſam leiſtet in göttlichen Geboten u. ſ. w. Pflichten gegen Paſtor ſ. Paſtor oder Gemeindeglied v114.
2. Rechte Stellung zur Gemeinde: ſich zur Gemeinde halten, anſchließen, Gemeindeverſammlungen beſuchen, ſich beteiligen an den Werken, die die Ge · meinde treibt.
3. Ausbreitung des Reiches Gottes: Miſſion, Lehr· anſtalten, Ausbildung von Predigern, Werke, die gewöhnlich die ganze Synode betreibt.
4. Lehre prüfen und urteilen.
5. Die Anwendung des Wortes Gottes: Ermahnen, ſtrafen, tröſten. Brüderliche Beſtrafung, Kirchenzucht, Bann.
- Il. 98, 46
- Il. 98, 46. 47
- N. W. 75. 42
- L. W. 24, 225
- Ka. 88, 19
- Bra. 1905,
9
- L. W. 23, 174 — 181
margin
- L. W. 23, 174 — 181. 24, 233
margin
- L. W. 23, 174 — 181. 24, 233. 226
margin
- L. W. 23, 174 — 181. 24, 233. 226. 16, 165
margin
- Il. 98, 41—45
margin
- Il. 98, 41—45. 48
margin
- Mit. 98, 10
margin
- Can. 94, 46
margin
- Can. 94, 46. 47
margin
- Ka. 88, 19
margin
- W. 91, 19—21
margin
- Luth. 17, 8
margin
- Jo. 83, 12
margin
- Il. 98, 48
margin
- Il. 98, 48. 49
margin
- Süd. 1904, 55
margin
- Walth. Epi. 64
margin
- Brun 343
margin
- Brun 343. 344
margin
- Walth. Epi. 64
margin
- W. 65, 57
margin
- Jo. 83, 13
- Jo. 83, 13. 14
- Jo. 83, 21
- Il. 98, 51
- W. 65, 57
margin
- N. W. 75, 35
margin
- Mit. 95, 29
margin
- Il. 98, 49
margin
- Bro. 590
margin
- Süd. 91, 32
margin
- Süd. 91, 32. 36
margin
- Jo. 83, 62
margin
- Il. 98, 76
margin
- Mit. 98, 11
margin
- Il. 98, 77
margin
- Il. 98, 77. 78
margin
- L. W. 23, 174
margin
- L. W. 23, 174. 175
margin
- Süd. 91, 41
margin
- Il. 98, 51
margin
- Ma. 28, 28
margin
- Mit. 95, 175
margin
- Stöckh. A. T. 148
margin
- Stöckh. A. T. 148. 1
margin
- Walth. Epi. 66
margin
- Ma. 30, 250
margin
- Löb. 631
margin
- Löb. 631. 632
margin
- Il. 98, 51
margin
- Brun 344
margin
- Il. 98, 52
margin
- Il. 98, 52, 8
margin
- Il. 98, 52
margin
- Il. 98, 52. 83—86
margin
- Il. 98. 53
margin
- Il. 98. 53. 87
margin
- Il. 98. 53. 87. 98
margin
- Il. 98. 53
margin
- Walth. Epi. 65
margin
- Walth. Epi. 65. 66
margin
- Mit. 80, 21
margin
- Mit. 80, 21. I
margin
- Süd. 1904, 55
margin
- Il. 98, 53
margin
- Il. 98, 53. 81
margin
- Il. 98, 53. 81. 82
margin
- Il. 98, 54
margin
- Il. 98, 54. 51
margin
- Luth. 17, 169
- Jo. 83, 34
- Il. 98, 87
- Ka. 88. 19
- Jo. 83, 22
- Mit. 91, 18—22
- Mit. 91, 18—22. 95, 29
- Süd. 91, 34
- Süd. 91, 34. 35
- Jo. 83, 39
margin
- Bra. 1905, 60
margin
- Il. 98, 96—98
margin
- Luth. 16, 77
margin
- Bra. 1905, 66
margin
- Il. 98, 99
margin
- Il. 98, 99. 100
margin
- Süd. 91, 40
margin
- Jo. 83, 78
margin
- Jo. 83, 78. 79
margin
- Il. 98, 93
margin
- Il. 98, 93. 95
margin
- Il. 98, 93. 95. 97
margin
- Jo. 83, 48 —52
margin
- Luth. 17, 92
margin
- Luth. 17, 92. 93
margin
- Luth. 17, 92. 93. 16, 77
margin
- Luth. 17, 92. 93. 16, 77. 78
margin
- Mit.
. 15.
- Syn. Frei. 1910.
- Il. 98, 8789.
vol c, printed page
477–479 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0127_PA477
6.
Hausgottesdienſt
6. Hausgottesdienſt. Was die Prediger für die Gemeinde ſind, ſind Hausväter für das Haus. Hausprieſter. Ka. 1904, 38. Jede chriſtliche Familie iſt eine ecclesia. Röm. 16. 5. Mit. 80, 47.— Erziehung. Ka. 1904, 37. 38.
- Ka. 1904, 38
- Mit. 80, 47
- Ka. 1904, 37
- Ka. 1904, 37. 38
- Luth. 16, 77
margin
- Ma. 32, 150
margin
- Il. 69. 19
margin
- Cal. 1900, 65
margin
- Cal. 1900, 65. 91
margin
- Cal. 1900, 65. 91. 12
margin
- Luth. 17, 167
margin
- Luth. 17, 167. 168
margin
- Il. 58, 89
margin
- Il. 58, 89. 50
margin
vol c, printed page
479 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0471_PA479
7.
—
7. Gebet, Fürbitte.
- Jo. 83. 74
margin
- Jo. 83. 74. 75
margin
- Il. 98,
vol c, printed page
479 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0471_PA479
8.
Wandel
8. Wandel. Wandele als geiſtlicher Prieſter wür— diglich dem Evangelio. Streife deinen Prieſterrock nicht ab.
Anm. a. Unſere Pflichten ſollen wir fleißig üben.
Gott will keine faulen Prieſter.
Anm. b. Die Ausiibung der Pflichten unterbleibt oft,
weil man ſich der Rechte nicht bewußt iſt.
Anm. e. Damit man ſeinen prieſterlichen Veruf recht
erfüllen kann, muß man ſelbſt fleißig in der Bibel leſen.
Einwand. Ich kann nicht viel tun, habe keine Gaben
u. ſ. w. — Das ſind Ausreden. Es gibt Prieſterwerke,
die jeder tun kann.
Anm. d. Ehe der altteſtamentliche Prieſter ſeine Prie ·
ſterwerke verrichtete. mußte er für ſeine eigene Sünde
opfern. Denke zuerſt immer an dich ſelbſt und vergiß
über dem Prieſter den Chriſt nicht. Das hieße,
andern
predigen und ſelbſt verwerflich werden.
7. Verhältnis zwiſchen geiſtlichem Prieſtertum und Pre⸗
digtamt. Wenn alle Chriſten alle Güter, Rechte und
Dflichten haben, ſo könnte man einwenden: Was bleiht
dann noch übrig für das Predigtamt? Dann ſind alle
Chriſten Prediger und ein beſonderes Predigtamt ſei u⸗
nötig. Oder, wenn man das Predigtamt aufrichtet, wind
dann nicht den geiſtlichen Prieſtern faſt alles wieder ge⸗
nommen, was ihnen zugeſtanden worden iſt? Bie der
halten ſich beide zu einander?
a. Prieſtertum und Predigtamt ſind
zweiverſchiedene Dinge. Das Predigtamt it
ein Amt, das nicht al le geiſtlichen Prieſter haben.
1. 1 Kor. 12, 29: Sind ſie al le Lehrer? Hirten und Lehrer ſind von Gott eingeſetzt. Mit. H, 39. 40. Aber er hat nurſetliche geſetzt zu Letrern. Eph. 4. 11.
2. Die Prediger müſſen von den andern Leurn ausgeſondert werden. Ap. 13, 2. Sie mit ſen einen Beruf haben. Jak. 3, 1: Unterwinde ſich nicht jedermann, Lehrer zu ſein. (Mit. 95, 28 Wie ſollen ſie predigen, ſo ſie nicht geſandt werden? Röm. 10, 15. (Mit. 95, 43.)
3. Das iſt Gottes Ordnung: die einen ſollen n. den, die andern hören.
1. Das Viſchofsamt iſt ein Amt, das man de. gehren kann 1 Tim. 3, 1, alſo noch nict al geiſtlicher Prieſter hat.
5. Die Frauen ſind ganz davon ausgeſchloſſen. 1 Kor. 14, 34.
Anm. Zum geiſtlichen Prieſtertum kommt man durd
die Wiedergeburt, zum Predigtamt weder durch leiblich.
noch geiſtliche Geburt, ſondern allein durch den Veruf.
b. Das geiſtliche Prieſtertum macht der
Predigtamtenicht überflüſſig, .
und beeinträchtigt es auch nicht. Das beweiſt lärn e
Umſtand. daß Gott beides geordnet hat. Gott mut 8
überflüſſiges. So ſollen auch die Prieſter ihre
nicht anſehen als unnötigen Lurus oder entbehrlic
Üübel.
1. Was für Unordnung würde entſtehen, 7* alle taufen, abſolvieren. Sakrament reichen u ln fentlich predigen wollten! Wenn ſie taufen 0 — ſo würden ſie das Kind erſäufen. Vaier , 6ꝛ. muß ſchon jemand ausgeſondert werden. 8
2. Die öffentliche Verwaltung der Funttionnin geiſtlichen Prieſtertums erfordert viel Sucdin Zeit. Es kann nicht jeder einen Lebensberuf da machen. ‚ btet
Anm. a. Gott will das Predigtamt nicht vera
haben. Prediger ſollen als Gottes Diener Gegnde 5
Tbre haben. — Er wies auch Saul an das Predigtmn
Ap. 9, 10—17.
Anm. b. Verachtung des Predigtamtes kommt 2
daher, daß man das geiſtliche Prieſtertum ſo hoch at
ſondern daher, daß man kein rechter geiſtlicher Prieſter iſt.
Jemehr man das Prieſtertum erkennt, deſto höher wird
man das Predigtamt ſchätzen.
Anm. c. Wer auf ſein geiſtliches Prieſtertum pocht
und ſpricht: Was bedürſen wir noch der Predigt? dem
antworten wir: Wir wiſſen nicht, ob du noch ein geiſt⸗
licher Prieſter biſt. Zu deiner Tür hat der Teufel ſchon
eine Füße hereingeſetzt. Wer da meint, er könne auch
daheim eine Predigt leſen, lieſt ſich den Teufel auf den
ovf. Luther. Can. 79, 46.
Anm. d. Man macht uns den Vorwurf, wir ſeien
Verächter des Predigtamtes, weil wir alle Chriſten zu
Prieſtern machen.
. Das Predigtamt hebt das geiſtliche
Prieſtertum nicht auf. Die Chriſten bleiben
Prieſter, auch wenn ſie einen Paſtor bekommen.
1. Prediger ſind nur Gehilfen ihrer Freude 2 Kor. 1, 24, Knechte um Jeſu willen. 2 Kor. 4, 5. Die Prieſter, als Eigentümer, haben darauf zu ſe. hen, daß der Haushalter treu arbeitet.
Anm. Die Hausfrau bleibt Herrin, auch wenn ſie die Hausſchlüſſel ihrer Magd gibt.
2. Die Prieſter bleiben ganz uneingeſchränkt für ihre Perſon in ihrem Haus und in ihrem Kreis Sie können ihres Amtes warten, lehren, ermahnen, trõ; ſten u. ſ. w.
3. An einem Ort, wo lauter Heiden wohnen, kann der geiſtliche Prieſter auch öffentlich lehren ohne Beruf, weil er dann andern geiſtlichen Prieſtern nicht in ihre Rechte greift.
4. Im Notfall kann der Prieſter auch da, wo das Predigtamt beſteht, ſelbſt taufen, abſolvieren u. ſ. w. Einer kann des andern Pfarrherr werden. Konk. 341, 67. — Wenn es brennt, läuft jeder zu und löſcht.
reum. a. über den Notfall iſt zu bemer⸗
1. Ein Notfall tritt ein, wenn dure cetzliches Feſthallen der Ordnung eine Seele, anſtar gerettet zu werden, in Gefahr ſtünde, verloren zu gehen.
2. Die Durchbrechung einer von Gott gemachten Ordnung geſchieht auf den Grundſatz hin, daß die Liebe das höchſte Geſetz, die Kaiſerin aller Geſetze iſt.
3. Man darf nur ſolange Gottes Ordnung durchbrechen, als der Notfall da iſt. Außer dem Notfal ſoll man keine Amtshandlung vollziehen, nicht. weil ſie nicht giltig wäre, ſondern weil Gott die Ordnung gemacht hat.
4. Der Notfall beweiſt, daß die Prieſter das Amt baben, auch wo das Predigtamt beſteht. Hätten ſie es nicht urſprünglich, ſo dürften ſie es auch im Notfall nicht gebrauchen.
Einwand. Der Notfall zeige nicht, daß man das
Recht dazu habe. David aß im Notfall Schaubred.
hatte er das Recht dazu?
5. Die vom geiſtlichen Prieſter verrichtete Herd
lung iſt kräftig und giltig. Die Taufe iſt eine Tuf
auch wenn ſie ein Kind verrichtet. W. 65, 57. 28
Zwiſchen der Abſolution eines Predigers und de.
eines Laien iſt dem Weſen nach kein Unterſchied. d.
80, 26. 27.
Luth. 1, 90. Jo. 83, 61. 6. Das Abendmahl ſollte nicht ein Laie dem er⸗
62. dern reichen oder ein Hausvater ſein Geſinde kan⸗
Luth. 17, 108. Abend⸗ munizieren. Zwar hätte er dazu das Recht ind de
mahl 42. Abendmahl wäre auch kräftig, aber es liegt kein ſtl
cher Notfall vor, daß die Seele in Gefahr käm⸗
Auch gehört dazu Seelſorge.
Il. 98, 75. 76. Anm. b. Werden beide Wahrheiten vom Prieſtemn
und vom Predigtamt feſtgehalten, ſo ergibt ſich das ſn
ſte Verhältnis zwiſchen Prediger und Gemeinde.
Predigtamt. d. Welches iſt nun der Unterſchieden
ſchen beiden Amtern? Das Predigtamt iſ de
öffentliche Ausübung der Funktionen des geiſtlichen Pri
ſtertums. .
Mit. 80, 21—26. 28— Anm. a. Die Werke eines Paſtors ſind keine andern
30. L. W. 4, 50. 24, als die aller geiſtlichen Prieſter, zwiſchen den Funktioren
270. 272. Luth. 17, 106. beider iſt kein weſentlicher Unterſchied, nur tut der ein
Tex. 1906, 11. öffentlich, von Amts wegen, was der anden
privatim, für ſeine Perſon, tut.
Mit. 95, 30. Anm. b. Das Prieſtertum gibt Recht, zu lehten u.
w., aber nicht das Recht, öffentlich zu lehren.
Homiletik.
1. Sonntag nach Epiphanias. — Epi.
Vom Prieſteramt der gläubigen Chriſten. a. Worin es beſteht, b. wie ſie
verrichten. — Ma. 2, 21.
Die prieſterlichen Opfer der Gläubigen neuen Teſtaments. a. Art, b. Cehen.
ſtand, e. Darbringung. — Loch. Epi. 137.
Von einigen Pflichten, welche die Chriſten als geiſtliche Prieſter haben 60
bezug auf a. Gott, daß ſie ſich ihm opfern, b. die Welt, daß ſie ſich von ihr 6
ſondern, c. die Brüder, daß ſie gegen ſie Liebe und Demut üben. — Walth. Eni ⸗
Die Chriſten als geiſtliche Prieſter. a. Sie bringen ſich ſelbit Gott zum O
b. ſtellen ſich nicht der Welt gleich, e. dienen in herzlicher Demut ihren Vrüdern. —
Ma. 25, 15.
Gen. 14, 18-20.—Iesus Oris is Our Mielchisedee. a. He was preferre
reiterte.
by that ancient briest. b. He brings what XIelchisedec typiſied.—Kueg. . m
1 Moſ. 18, 17—19. — Das Hausprieſtertum chriſtlicher Hausväter. a V.
Pflichten hierin begriffen ſind. b. welchen Segen die treue Ausrichtung dieſes R
tes mit ſich bringt. — Ma. 32, 149. ‚
3 Moſ. 8, 1—13. — Wir Chriſten ſind Prieſter Gottes, des Allabutten
Gott hat uns ſchon in der Tauje zu ſeinen Prieſtern geweiht und geheiligt. d.
ſollen wir nun auch prieſterliche Werke verrichten vor Gott. — Ma. 20, 2ʃ9. itlite 1 Petr. 2, 9. — Vom geiſtlichen Prieſtertum. a. Alle Chriſten ſind Whr
ſirioſter, b. als ſolche genießen ſie die herrlichſten Güter und Vorrechte, c. nin ſeln
ſie aber auch prieſterliche Werke tun. ‚ 1 VI Off. 1. 5. 6. — Das königliche Prieſtertum einer glänbigen Chriſtin.
Bro. 376 5r Schmuck, b. ihre prieſterlichen Werke, e. ihre Ehrenkrone. —
- Il. 98, 79
margin
- Mit. 98, 9
margin
- Mit. 98, 9. 10
margin
- Il. 98, 79
margin
- Il. 98, 80
margin
- Il. 98, 57
margin
- Mit. 80, 34
margin
- Mit. 80, 34. 10
margin
- Mit. 95, 28
- Mit. 95, 43
- L. W. 35, 221
margin
- L. W. 35, 221. 24, 264
margin
- L. W. 35, 221. 24, 264. 23, 297
margin
- L. W. 35, 221. 24, 264. 23, 297. 16, 173
margin
- Jo. 83, 28
margin
- Jo. 83, 28. 29
margin
- Jo. 1901, 52
margin
- Mit. 80, 34
margin
- Mit. 80, 34. 36
margin
- Mit. 80, 34. 36. 95, 30
margin
- N. W. 75, 43
margin
- Can. 79, 37
margin
- Luth. 15, 105
margin
- Il. 98, 58
margin
- Mit. 80, 42
margin
- Luth. 15, 59
margin
- Il. 98, 59
margin
- Il. 98, 59. 60
margin
- Il. 98, 59. 60. 61
margin
- Luth. 1, 62 On the Orderly Calling to the Preaching Office.
margin
- Bra. 1905, 55
margin
- Bra. 1905, 55. 56
margin
- Bra. 1905, 56
margin
- Bra. 1905, 56. 57
margin
- R. Pi. Kat. 3
margin
- Jo. 83, 29
margin
- Luth. 1, 61 On the Orderly Calling to the Preaching Office.
margin
- L. W. 35, 220
margin
- Il. 98, 61
margin
- Il. 98, 61. 64
margin
- Mit. 95, 41
margin
- Bra. 1905, 58
margin
- Jo. 83, 31
margin
- Jo. 83, 31. 28
margin
- Brun 559
margin
- Ma. 36, 100
margin
- Mit. 95, 42
margin
- Il. 98, 66
margin
- Il. 98, 66. 67
margin
- Il. 98, 63
margin
- Il. 98, 63. 69
margin
- Il. 98, 63. 69. 71
margin
- Can. 79, 46
- Konk. 341
- Konk. 341, 67
- N. W. 75, 44
margin
- N. W. 75, 44. 45
margin
- N. W. 75, 44. 45. 98, 63
margin
- N. W. 75, 43
margin
- Mit. 80, 34
margin
- Il. 98, 73
margin
- Il. 98, 73
margin
- N. W. 75, 46
margin
- Il. 98. 74
margin
- Luth. 15, 59
margin
- Can. 89, 24
margin
- Luth. 15, 59
margin
- Luth. 15, 59. 16, 12
margin
- W. 65, 65
margin
- Mit. 80, 40
margin
- L. W. 4, 101 Answer to a Voice from the Lutheran Church of Germany concerning the Missourian Church Affairs and concerning "the Voice of Our Church on the Question of Church and Ministry."
margin
- O. 80, 23
margin
- O. 80, 23. 24
margin
- Baier 3, 687
margin
- Baier 3, 687. 690
margin
- L. W. 4, 50 Menius and Flacius in Their Dispute over Ministry and Priesthood. (Conclusion.)
margin
- L. W. 4, 50. 51 Menius and Flacius in Their Dispute over Ministry and Priesthood. (Conclusion.)
margin
- Jo. 83, 54
margin
- Jo. 83, 54. 55—61
margin
- Luth. 17, 108
margin
- Luth. 17, 108. 93
margin
- Il. 98, 73
margin
- Il. 98, 73. 74
margin
- L. W. 20, 264
margin
- Luth. 16, 12
margin
- Mit. 80, 29
margin
- Mit. 80, 29. 41
margin
- W. 65, 61
margin
- W. 65, 61
margin
- W. 65, 61. 60
margin
- W. 65, 61
margin
- Walth. Epi. 65
margin
- Luth. 17, 108
margin
- Luth. 17, 171
margin
- Jo. 83, 56
margin
- N. W. 75, 31
margin
- W. 65, 57
- W. 65, 57. 28
- Luth. 1, 90 On the Spiritual Priesthood.
- Jo. 83, 61
- Jo. 83, 61. 6
- Luth. 17, 108
- Il. 98, 75
- Il. 98, 75. 76
- Mit. 80, 21—26
- Mit. 80, 21—26. 28
- L. W. 4, 50 Menius and Flacius in Their Dispute over Ministry and Priesthood. (Conclusion.)
- Luth. 17, 106
- Tex. 1906, 11
- Mit. 95, 30
- Ma. 2, 21
- Loch. Epi. 137
- Ma. 25, 15
- Ma. 32, 149
- Ma. 20, 2
- Bro. 376
- Bro. 376 5
- Syn. Frei. 1911.
vol c, printed page
479–482 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0471_PA479