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Die Wahl iſt eine Urſache der Seligkeit. Konk. 705, S 8. 554, § 5. Das iſt die Lehre der Schrift. Ap. 13, 18: und wurden gläubig, ſo viele u. ſ. w. Röm. 8. 30: welche er verordnet hat. die u. ſ. w. 2 Tim. 1, 9: beru⸗ ien nach ſeinem Vorſatz. Joh. 15, 19. Die Wahl iſt die Urſache, daß es unter dem Anm. a. Menſchengeſchlecht eine heilige, chriſtliche berlorenen Rirche gibt. Anm. b. Bekehrung, Berufung, Rechtfertigung u. ſ. W. iſt Folge der Wahl. Erwählung und Bekehrung voerhält ſich wie Beſchluß und Ausführung. Anm. c. Ein Kriminalrichter weiß nicht bloß, ſon⸗ dern beſchließt und verurſacht die Exekution. Anm. d. Gott ſchafft, daß die Erwählten in der Zeit auch zu den Gnadenmitteln kommen. 9. Wahl iſt eine Urſache des Glaubens. Das lehrt: a. Die Schrift: 1 Petr. 1. 2: erwählt zum Gehorſam. Ao. 13, 48: und wurden gläubig, ſo viele u. ſ. w. Eph. 5: zur Kindſchaft; b. die Konkordia. 705. 8§ 8. unſere Seligkeit und was zu derſelben gehört. Dazu gehört freilich der laube. Als Beweis wird angeführt Ap. 13. 18. Fer— ner 708. § 23. daß er ſie auf die Weiſe ëei0 modo), nie jetzt gemeldet. dazu bringen wolle. 714, § 15: mie er niich dazu bringen wolle; c. viele Dogmatiker. z. B. Chemnitz. * L. W. 27., Die Wittenberger theol. Fakultät L. W. 26, 16. hufins. L. W. 27. 310—312. — Krauth. IX. 201. Aum, a. Daß wir zum Glauben gekommen ſind, ver— nken wir der Gnadenwahl. Anm. b. Auch die Erhaltung im Glauben iſt Frucht der WMahl. I Petr. 1. 5. Konk. 711. § 15. Anm. c. Dainmit fällt das intuitu fidlei hin. Aunum. d. Wir ſagen: Der Glaube iſt Folge der Wahl. er fließt aus der Wahl, die Wahl geht + den Glaꝛuben voran. Dabei iſt aber zu bedenken: 1. Das ſoll nicht heißen, erſt hätte Gott erwählt und nach vollzogener Wahl auch den Glauben zu geben beſchloſſen. Gott hat niemand abſolut zur Seligkeit beſtimmt. ſ. § b. 2. Das ſagen wir nur in Bezug auf den Glan— ben in der Zeit. Der in der Zeit in den Seligwerdenden entſtandene Glaube iſt Folge, Frucht der Wahl. . Auch die Gegner können in gewiſſem Siun ſo reden, das würde aber dann heißen: der Glaube, der in der Zeit eintritt., folgt der Zeit nach demn, was Gott in Ewigkeit bei ſich gedacht. 1. Damit leugnen wir nicht, daß unſer (Etaube aus dem Evangelium, dem allgemeinen Gnaden willen Gottes fließt. Einwand. Die lutheriſchen Dogmatiker hätten dieſe Satz: „Der Glaube fließt aus der Wahl“ an den Cal viniſten geſtraft. Aber aus einem ganz andern Grune ſ. § 21 0. Die Wahl iſt eine Urſache des GlaubenAnm. e. nur bei den Auserwählten. Röm. 11. 7. Bezug auf Zeitgläubige iſt zu merten: 1. Der Glaube der Zeitgläubigen iſt nicht e Ausfluß der Gnadenwahl, ſondern eine Wirkim— der Gnade Gottes durchs Evangelium. 2. Zu unterſcheiden ſind Wirkungen, welche de Gnadenwahl mit der allgemeinen Gnadenordnim— gemein hat (Glaube, Rechtfertigung, Heiligung und Wirkungen, welche der Gnadenwahl ausſchlieſ. lich eigen ſind. (Beharren im Glauben. Matt 21. 25. 3. Auf Zeitgläubige oder Verlorengehende übe haupt wird bei der Gnadenwahl keine Rückſicht g⸗ nommen. Dann wäre den Zeitgläubigen von vor Einwand a. herein der Himmel zugeſchloſſen. ſ. § 21 h. Keme— wegs. Aus Amn. e. folgt nicht, daß Gott nur di Auserwählten zum beharrlichen Glauben bringe wollte. Gott wollte es ehenſo ſehr bei den Zeitgläub— gen, aber ſie haben nicht gewollt. ſ. § 28. Einwand b. Dann würden die Zeitgläubigen Dine glauben und hoffen, die für ſie gar nicht eriſtieren. Anm. f. Daß der Glaube Folge der Wahl iſt. auch vor dem Lehrſtreit immer gelehrt worden. Antitheſe: a. Alle diejenigen, die keine Wahl lehren: Arminian Sozinianer, Mothodiſten. Swedenborg. Die Neueren b. Ohio, Jowa. Nur die Wahl im weiteren Sin iſt Urſache des Glaubens, und zwar die Urſache, nich— eine Urſache. Chic. 41. L. W. 29. 99. Anm. In einem gewiſſen Sinn, als richterliche A. plikation, ſoll auch die Wahl im engern Sinn Uu ſache des Glaubens ſein. Nachdem Gott geſehen ha daß jemand im Glauben beharrt, urteilt er nun aun richterlich, daß der Betreffende zum Glauben komme ſoll. — Dieſe Wahl aber iſt eine Urſache, die nichts meh in uns ſchafft.
- Konk. 705
- L. W. 27
- L. W. 26, 16
- L. W. 27. 310—312
- Konk. 711
- Trak. 2 margin
- Trak. 2, 8 margin
- Trak. 2, 8. 9 margin
- L. W. 26, 280 margin
- Can. 94, 56 margin
- Mit. 94, 54 margin
- Syn. 92, 22 margin
- W. 77. 47 margin
- W. 77. 47. 14 margin
- W. 77. 47. 14. 2 margin
- W. 80, 29 margin
- L. W. 53, 447 margin
- Syn. Frei. 81, 108— 111 margin
- Syn. 84. 19 margin
- Syn. 84. 19. 20 margin
- W. 80, 24 margin
- W. 80, 24. 28 margin
- W. 77, 41 margin
- Luth. 36, 52 margin
- R. Pi. 2, 321 margin
- L. W. 28, 398 margin
- L. W. 28, 398. 399 margin
- L. W. 28, 398. 399. 27 margin
- L. W. 28, 398. 399. 27. 314 margin
- L. W. 28, 398. 399. 27. 314. 315 margin
- Luth. 57, 210 margin
- Luth. 57, 210. 226 margin
- L. W. 27, 240 margin
- L. W. 27, 240. 242 margin
- L. W. 27, 240. 242. 269 margin
- L. W. 27, 240. 242. 269. 270 margin
- L. W. 27, 240. 242. 269. 270. 26, 292 margin
- L. W. 27, 240. 242. 269. 270. 26, 292. 293 margin
- Luth. 57, 226 margin
- L. W. 26. 279 margin
- L. W. 26, 147 margin
- Schulb. 16, 103 margin
- L. W 27, 227 margin
- Luth. 36, 53 margin
- L. W. 27, 455 margin
- L. W. 27, 455. 182 margin
- L. W. 27, 155 margin
- L. W. 26, 280 margin
- L. W. 27, 182 margin
- L. W. 29. 99
- L. W. 26, 297 margin
- L. W. 26, 297. 298 margin
- L. W. 26, 297. 298. 27 margin
- L. W. 26, 297. 298. 27 50 margin
- Luth. 36, 34 margin
- L. W. 29, 98 margin
- Luth. 36, 53 margin
- Luth. 36, 53. 54 margin
- Syn. 84, 29 margin
- Spr. 1. 143 margin
- Luth. 37, 173 margin
- L. W. 1. 236 10 Theses on the Doctrine of Eternal Foreordination and the Gracious Election to Eternal Life. margin
- L. W. 1. 236. 2 On the Doctrine of the Holy Office of the Ministry. margin
- L. W. 1. 236. 2. 312 Grand Duchy of Baden. margin
- L. W. 1. 236. 2. 312. 352 Where Do We Stand toward Pastor Löhe? A Voice from the Missouri Synod in North America. margin
- L. W. 1. 236. 2. 312. 352. 4 On the Doctrine of the Holy Office of the Ministry. margin
- L. W. 1. 236. 2. 312. 352. 4. 309 Kingdom of Saxony. margin
- L. W. 1. 236. 2. 312. 352. 4. 309. 9, 299 Some Remarks on a New Apology of the Reformed Church. (Continued.) margin
- L. W. 1. 236. 2. 312. 352. 4. 309. 9, 299. 18, 195 margin
- L. W. 1. 236. 2. 312. 352. 4. 309. 9, 299. 18, 195. 27 margin
- L. W. 1. 236. 2. 312. 352. 4. 309. 9, 299. 18, 195. 27. 138 margin
- L. W. 1. 236. 2. 312. 352. 4. 309. 9, 299. 18, 195. 27. 138. 139 margin
- Walth. Ev. 91 margin
- W. 77. 48 margin
- W. 77. 48. 49 margin
- W. 77. 48. 49. 38 margin
- Günth. 140 margin
- L. W. 27 margin
- L. W. 27 241 margin
- L. W. 27 241. 26 margin
- L. W. 27 241. 26. 298 margin
- W. 80, 12 margin
- W. 80, 12. 43 margin
- Luth. 37, 115 margin
- W. 13.
- W. 44.
- Cal. 1901t, .J.
vol b, printed page 371–372 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0447