Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 4, Nummer 3 › Seite 24

Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1847-09-29, Seite 24

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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Abendmahl · Beruf des Paſtors 12 · Kirchengemeinſchaften 3

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die geheiligt werden. Dem Gott, der überſchweng⸗
lich thun kann über alles, das wir bitten oder ver⸗
ſtehen, nach der Kraft, die da in. uns wirket, dem
ſei Ehre in der Gemeine, die in Chriſto IEſu iſt,
zu aller Zeit, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.“

Die Predigt wurde unter vielen Thränen von
beiden Seiten, des Lehrers und der Zuhörer, be⸗
ſchloſſen, denn unſere Trennung wird uns ſehr
ſchwer; die, welche ähnliches erfahren haben, wer⸗
den es uns nachempfinden. Doch der barmherzige
Gott betrübt nicht nur, ſondern erfreut auch wie⸗
der, nach ſeiner großen Güte, denn eben jetzt er⸗
hielten wir von unſerer lieben Nachbargemeinde
Altenburg auf unſer Bittſchreiben eine ſchriftliche
Antwort, worin ſie ihre herzliche Theilnahme an
unſerm Verluſt ausdrückte und unſere Bitte ein⸗
ſtimmig gewährte, daß ihr Herr Paſtor uns mit
dem göttlichen Worte mit verſorgen ſollte, was
wir mit herzlichem Danke anerkannten. Unſer
Schmerz wurde dadurch gelindert und unſer Herz
mit Freuden erfüllt. Der gnädige Gott ſchenke
uns ſeine Gnade, daß wir in Glaubenseinigkeit
und wahrer chriſtlicher Liebe brüderlich als unter
einem Haupt, unſerm Herrn IEſu Chriſto, un⸗
tereinander leben, und auch unſern künftigen Seel⸗
ſorger und Beichtvater, den Herrn Paſtor Löber,
nach dem Worte Gottes in zwiefachen Ehren hal⸗
ten, ihn lieben und gehorchen, damit er ſein hei⸗
liges Amt unter uns mit Segen führen möge.

Mittwochs darauf, als am 22. September,
reiſte denn unſer lieber Herr Paſtor Keyl, nachdem
er vorher noch von einigen Gliedern aus unſerer
Gemeinde mit vielen Thränen einen wehmüthigen
Abſchied genommen hatte, von mehreren begleitet,
aus unſerer Mitte ab. Unter allerlei chriſtlichen
Geſprächen in Altenburg angelangt, erfuhr er,
daß er Tages darauf eine beſſere Gelegenheit nach
St. Louis benutzen könne, und freute ſich ſehr,
noch einmal bei ſeinem ihm ſo theuren und von
ihm herzlich geliebten Amtsbruder, Herrn Paſtor
Löber, übernachten zu können. Des andern Tags
nun begab er ſich von Freunden begleitet nach
Wittenbergs Landing, um von da aus ſeine Reiſe
nach dem Ort ſeiner Beſtimmung unter Gottes
Schutz weiter fortzuſetzen.

Nun unſer Dank folgt in die Ferne,
O theurer Lehrer, Ihnen nach,
Da unverdroſſen und ſo gerne
Ihr Mund zu unſerm Herzen ſprach

Von dem, was unſ're Seligkeit
Nur fördern konnt' in dieſer Zeit.

Weil wir es denn nun nicht vermögen,
Zu lohnen Ihre Müh und Fleiß,
So wünſchen wir den Gottes⸗Segen
In Ihrem neuen Wirkungskreis,
Daß Gott ſein Häuflein noch vermehr'
Und Sataus Reich und Macht zerſtör'.

Nun, ihr Gemeinden, heißt mit Freuden
Willkommen euren Seelenhirt,

Der euch gewiß auf grüne Weiden
Des Wortes Gottes führen wird;
Ja, glücklich ſeid von uns gepreiſt,
Daß Gott an dieſen Mann euch weiſt.

So laß Gott alles wohl gelingen,
Daß wir einſt in der Seligkeit,
Der Hirte mit den Heerden, ſingen
Von Ewigkeit zu Ewigkeit:
Der Herr hat alles wohl bedacht
Und alles, alles recht gemacht! Amen.
Die ev.⸗luth. Gemeinde zu Frohna, Perry Co., Mo.

Der Reiſeplan der Methodiſten.

„So ſpricht der HErr von dieſem Volke: Sie
laufen gerne hin und wieder und bleiben
nicht gerne daheim. Darum will ihrer der
HErr nicht, ſondern er denkt nun an ihre Miſſethat
und will ihre Sünden heimſuchen.“ Jer. 14, 10.

Je ſtiller das Lob der Methodiſten anderwärts
iſt, deſto lauter tönt die Trompete des Eigenlobes
im Apologeten. Man wird dadurch unwillkühr⸗

2⁴

lich an die marktſchreieriſchen Großſprechereien er⸗
innert, womit Spekulanten die überzuckerten Pil⸗
len der indianiſchen Königin anpreiſen: „Die
große populäre Medizin des Tages — die zahl⸗
reichen und wundervollen Kuren derſelben —
Große Aufregung unter den Doctoren!!“ In
ähnlicher Weiſe poſaunen die Methodiſten ihren
geiſtloſen Trödelkram aus, als: die Wachnächte,
die Liebesfeſte, die Lagerverſammlungen, die Claß⸗
verſammlungen vc., alles von der erſten Qualität,
alle dieſe unechten Waaren und Menſchenfündlein
betrüglicher Weiſe in Worte der heiligen Schrift
gewickelt, und unſerm Deutſchen Volke ausgebo⸗
ten, während Taufe und Abendmahl als bloße
Ceremonieen ſchändlich verachtet werden. So
verführen ſie durch ſüße Worte und prächtige
Reden die unſchuldigen Herzen. Röm. 16, 18.

Etwas Wundervolles, ja ſogar Apoſtoliſches ſoll
auch der Reiſeplan der Methodiſten ſein. Nach
ihrer Verfaſſung hat nämlich der Biſchof und ſein
berathender Körper, die vorſtehenden Aelteſten,
das Recht, jedem Prediger alle ein oder zwei Jahre
ein neues Arbeitsfeld anzuweiſen, ſo daß alſo die
Gemeinden nicht die köſtliche Freiheit haben, ihre
eigenen Prediger ſelbſt zu berufen. Eben ſo haben
bekanntlich in der katholiſchen Kirche der Pabſt und
die Biſchöfe den Gemeinden dieſes Recht entriſſen.

Dieſer Reiſeplan wird nun mit übertriebenen
Lobeserhebungen gerühmt. „Unſer Plan, Docter,
ſagt ein Methodiſt No. 32 des Apologeten, gleicht
dem Sonnenſyſtem, wo ſich Alles bewegt. Sie
wiſſen, daß Diener des Evangeliums mit Sternen
in der Rechten des Menſchenſohnes verglichen
werden. Wie viel Licht ſie verbreiten, ſo iſt es
doch nur entlehntes Licht, wie das des Mondes.
Geſetzt nun der Mond bliebe an einem Punkte
ſtehen, wie viel Schaden würde dadurch noth⸗
wendigerweiſe angerichtet?“ Demnach bedeuten
Mond und Sterne die wandernden Methodiſten⸗
Prediger, welche mit ihrem entlehnten Lichte die
finſtere Menſchheit erleuchten. Woher dieſes Licht
entlehnt iſt, ob von dem Geiſte, welcher unter ſo
großen Anſtrengungen auf den Lagerverſammlun⸗
gen bereitet wird, oder von dem ſeltſamen Halb⸗
dunkel, welches im Apologeten flimmert, darüber
findet zur Zeit noch keine Aufklärung Statt. Wie
wichtig aber die Reiſen der Methodiſten⸗Prediger
für das Wohl der Menſchheit ſind, wird dadurch
bewieſen, daß nothwendig die Welt untergehen
würde, wenn ſie unterblieben. Wenn jener Me⸗
thodiſt hiermit auch Unwahrheiten ſagt, ſo iſt doch
nicht zu leugnen, daß er prächtig redet.

Herr Peter Schmucker preiſt in ſeiner Weiſe
den methodiſtiſchen Reiſeplan. „Der Plan IEſu,
ſagt er, in alle Welt zu gehen und die Prediger
zu wechſeln, nach der Apoſtel Weiſe, iſt und bleibt
der beſte.“ (Verſtehe Einer dieſen Unſinn.) Nach⸗
dem er geſagt, zum Reiſepredigen gehöre mehr als
menſchliche Kraft, bemerkt er, es ſei „viel Ver⸗
gnügen dabei“. „Dieſes Werk für ein menſch⸗
liches Gerathewohl anzuſehen, verräth Unglauben
und Leichtſinn ꝛc.“

Daß aber dieſer Reiſeplan unbibliſch ſei, erhellt
aus der heiligen Schrift auf das allerdeutlichſte.
Denn in alle Welt zu gehen, iſt an ſich noch nicht
apoſtoliſch, ſonſt wäre auch das Landſtreichen apo⸗
ſtoliſch. In alle Welt zu gehen, das Evange⸗
lium aller Creatur zu predigen ohne beſtimmten
und ausdrücklichen Befehl und Beruf vom HErrn,
und ſo ſich für einen Apoſtel auszugeben, iſt eine
gottloſe Unverſchämtheit. —

Die Apoſtel dagegen waren unmittelbar vom
HErrn ſelbſt berufen, und ausgeſandt. Und zwar
empfingen ſie durch das Gebot des HErrn: Ge⸗
het hin in alle Welt und prediget das Evangelium
aller Creatur, ein mit ihrem apoſtoliſchen Amte
verbundenes, ausgezeichnetes Vorrecht, daß ſie

in ihrer Wirkſamkeit weder an beſtimmte Perſo⸗
nen, noch an beſtimmte Orte gebunden waren.
Ihr Arbeitsfeld war die ganze Welt, ihre Ge⸗
meinde die ganze Menſchheit. Dieſes beſondere
apoſtoliſche Vorrecht erloſch mit ihrem Tode. Denn
außerdem, daß ihre Nachfolger im heiligen Pre⸗
digtamte vom HErrn mittelbar, d. h. durch Men⸗
ſchen, berufen wurden, beſchränkte ſich auch ihre
Wirkſamkeit ſtets auf gewiſſe Gemeinden.

Demnach iſt der Reiſeplan der Methodiſten⸗
Prediger nicht apoſtoliſch: Denn 1. es fehlt ihnen
der apoſtoliſche Beruf. 2. Sie werden von einer
falſchgläubigen Behörde ausgeſchickt, während die
Apoſtel von dem HErrn IEſu ſelber ausgeſandt
wurden. 3. Sie wechſeln alle 1—2 Jahre ihre
Gemeinden, was die Apoſtel nicht thaten. 4. Sie
reiſen zu Chriſten, wärend die Apoſtel ſich unter
Juden und Heiden begaben. 5. Sie rühmen
ſich, daß ſie Glieder von fremden chriſtlichen
Gemeinſchaften zu ihrer Secte bekehren, während
die Apoſtel bezeugen: Wir rühmen uns nicht über
das Ziel in fremder Arbeit; — wir rühmen uns
nicht in dem, das mit fremder Regel bereitet iſt.
2 Cor. 10, 15. 16. 6. Sie greifen fremden Pre⸗
digern ins Amt, was die Äpoſtel ausdrücklich
verbieten: Niemand unter euch leide, als der in
ein fremdes Amt greift. 1 Petri 4, 15. 7. Sie
berauben durch ihren Reiſeplan die Gemeinden
des apoſtoliſchen Rechtes, ihre Prediger ſelbſt zu
berufen, während die Apoſtel die bereits gegründe⸗
ten Gemeinden ſelber die Diener der Kirche er⸗
wählen ließen: Darum, ihr lieben Brüder, ſehet
euch um nach ſieben Männern, die ein gutes Ge⸗
rücht haben, und voll heiligen Geiſtes und Weis⸗
heit ſind, welche wir beſtellen mögen zu dieſer
Nothdurft. Ap. Geſch. 6, 3.

Doch genug; es iſt bereits klar, daß die Me⸗
thodiſten für ihren Reiſeplan nicht einmal den
Schein des Apoſtoliſchen Vorbildes gewinnen
können, ſo gerne ſie auch wenigſtens die Apoſto⸗
liſche Form feſthalten möchten, da ihnen bekannt⸗
lich die Apoſtoliſche Lehre leider fehlt. Möge ſich
daher Niemand durch das eitele Gepränge ihrer
ſelbſt erwählten Geiſtlichkeit verführen laſſen.

Hermann Fick.

Emypfangen.
55.00 zur Miſſions Caſſe von der lutheriſchen Gemeinde
zu Chicago durch Herrn P. Selle daſelbſt.

Bezahlt.

2. Jahrg. Herr Henfling.

2. Hälfte des 3. Jahrg. Die HH. Conrad Bauer, Beis⸗
wänger, Bußmann, Briehl, Fiſcher, Hübſchmann, Val.
Haas, Aug. Hellwig, Jacob Jung, Dietr. Katenkamp,
Leiſtner, Fr. Louis, J. H. Müller, H. D. Meyer, Ruppel,
Chr. Reinhardt, Stahl, Magdal. Schütt, J. G. Schnei⸗
der, Sus, Stroh, H. Thiemeyer, Treude, Friedr. Teubner,
Wildermuth, Herm. Waltzen, Heinr. Waltzen, Melch.
Wahl, J. Johanning.

3. Jahrg. Die HH. Chr. Bayer, Baumgart, W. Bohde,
Fr. Waltzen, Henfling, Greb.

1. Hälfte des 4. Jahrg. Die HH. Chrn. Brink, Val.
Haas, P. Schieferdecker, Spörl.

2. Hälfte des 4. Jahrg. Herr P. Schürmann (2 Ex.).

4. Jahrg. Die HH. A. Bauer, G. Bippus, P. Bippus, Brockſchmidt, Bohde, Chr. Carle, G. W. Dörner,
Eſtel, Aug. Hellwig, J. Heinke, Peter Henkel, D. Katen⸗
kamp, J. Koch. Jac. Kunz, Joh. Kräner, Joh. Kraner,
P. Lehmann, P. Löber (3 Ex.), Jacob Mang (2 Ex.),
J. Lz. Müller, Jacob Müller, Wöhlenkamp, Eberhard
Muhly, G. Niclas, Renſchler, P. Schuſter (2 Ex.), Sus,
Joh. Strobel, Settlacher, P. Saupert, W. Schnur, P.
Schneider, H. Thiemeyer, Treude, Fr. Teubner, H. L.
Timmermann, W. Thüner, Gottl. Ummenhäuſer, J. Um⸗
bach, Fr. Walzen, Wildermuth, Wiedemann, Joh. Weck⸗
eſſer, P. Wyneken, C. Zwick, Chr. Bippus.

Gedruckt bei Arthur Olshauſen,
Herausgeber des Anzeiger des Weſtens.

English translation AI translation

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those who are sanctified. To God, who is able to do exceeding abundantly above all that we ask or think, according to the power that works in us, to him be glory in the church, which is in Christ Jesus, throughout all ages, world without end. Amen."

The sermon was concluded amid many tears on both sides, of the pastor and of the hearers, for our parting is very hard for us; those who have experienced the like will feel it with us. Yet the merciful God does not only grieve, but also rejoices again, according to his great goodness, for even now we received from our dear neighboring congregation at Altenburg, in answer to our letter of request, a written reply, in which they expressed their heartfelt sympathy in our loss and unanimously granted our request that their pastor should provide for us with the divine Word as well, which we acknowledged with heartfelt thanks. Our sorrow was thereby eased and our heart filled with joy. May the gracious God grant us his grace, that we may live together, brotherly, in unity of faith and true Christian love, as under one Head, our Lord Jesus Christ, and that we may also hold our future pastor and confessor, the Reverend Pastor Löber, in double honor according to the Word of God, love and obey him, so that he may carry out his holy office among us with blessing.

On the Wednesday following, namely the 22nd of September, our dear Pastor Keyl then, after having taken a sorrowful farewell, with many tears, of several members of our congregation, departed from our midst, accompanied by several. Having arrived at Altenburg amid all manner of Christian conversation, he learned that the next day he could make use of a better opportunity for St. Louis, and rejoiced greatly to be able to spend one more night with his dear colleague in office, so dear to him and heartily loved by him, Pastor Löber. The next day, accompanied by friends, he then made his way to Wittenberg's Landing, in order to continue his journey from there, under God's protection, to the place of his destination.

Now our thanks follow you into the distance,
O dear teacher, after you,
Since untiringly and so gladly
Your mouth spoke to our hearts

Of that which alone could further our salvation in this time.

Since we are not able
To reward your labor and diligence,
So we wish you God's blessing
In your new field of labor,
That God may yet increase his little flock
And destroy Satan's kingdom and power.

Now, you congregations, bid with joy
Welcome to your shepherd of souls,

Who will surely lead you to the green pastures
Of the Word of God;
Yes, blessed are you, we declare,
That God points you to this man.

So may God grant that all go well,
That we one day in blessedness,
Shepherd together with the flocks, may sing
From eternity to eternity:
The Lord has considered all things well
And has done all things, all things rightly! Amen.
The Evangelical Lutheran congregation at Frohna, Perry Co., Mo.

The Travel Plan of the Methodists.

"Thus says the LORD concerning this people: They love to wander, they have not restrained their feet; therefore the LORD does not accept them, but now he will remember their iniquity and punish their sins." Jeremiah 14:10.

The quieter the praise of the Methodists elsewhere, the louder sounds the trumpet of self-praise in the Apologist. One is thereby involuntarily reminded of the loud, market-crier boastings with which speculators praise the sugar-coated pills of the Indian queen: "The great popular medicine of the day—its numerous and wonderful cures—great excitement among the doctors!!" In a similar way the Methodists trumpet forth their spiritless trash, such as: the watch-nights, the love-feasts, the camp meetings, the class meetings, etc.—all of the first quality—all these counterfeit wares and human fabrications deceitfully wrapped in words of Holy Scripture, and peddled to our German people, while Baptism and the Lord's Supper are shamefully despised as mere ceremonies. Thus they lead the innocent hearts astray through sweet words and fine speeches. Romans 16:18.

Something wonderful, indeed even apostolic, is supposed to be the Methodists' travel plan as well. According to their constitution, the bishop and his advisory body, the presiding elders, have the right to assign every preacher a new field of labor every one or two years, so that the congregations do not have the precious freedom to call their own preachers themselves. In just the same way, as is well known, the Pope and the bishops in the Catholic Church have wrested this right from the congregations.

This travel plan is now praised with exaggerated eulogies. "Our plan, Doctor," says a Methodist in No. 32 of the Apologist, "resembles the solar system, in which everything moves. You know that ministers of the Gospel are compared to stars in the right hand of the Son of Man. However much light they spread, it is nevertheless only borrowed light, like that of the moon. Now suppose the moon were to remain fixed at one point, how much harm would necessarily be caused thereby?" Accordingly, moon and stars signify the wandering Methodist preachers, who with their borrowed light illuminate benighted humanity. From where this light is borrowed—whether from the Spirit, which is prepared with such great exertions at the camp meetings, or from the strange twilight that flickers in the Apologist—no clarification is as yet forthcoming. But how important the travels of the Methodist preachers are for the welfare of mankind is proven by the fact that the world would necessarily perish if they were to cease. If that Methodist speaks untruths here, it cannot be denied, nevertheless, that he speaks splendidly.

Mr. Peter Schmucker praises the Methodist travel plan in his own way. "The plan of Jesus," he says, "to go into all the world and to change the preachers, after the manner of the apostles, is and remains the best." (Let anyone understand this nonsense.) After saying that itinerant preaching requires more than human strength, he remarks that there is "much pleasure in it." "To regard this work as a merely human makeshift betrays unbelief and frivolity," etc.

That this travel plan, however, is unbiblical is evident from Holy Scripture in the plainest way. For to go into all the world is not in itself apostolic; otherwise vagrancy too would be apostolic. To go into all the world, to preach the Gospel to every creature, without a definite and express command and call from the Lord, and thus to pass oneself off as an apostle, is a godless impudence.

The apostles, on the other hand, were called and sent directly by the Lord himself. And indeed, through the Lord's command: Go into all the world and preach the Gospel to every creature, they received a distinguished privilege bound up with their apostolic office, namely that in their activity they were bound neither to particular persons nor to particular places. Their field of labor was the whole world, their congregation the whole of mankind. This special apostolic privilege ceased with their death. For, apart from the fact that their successors in the holy preaching office were called by the Lord mediately, that is, through men, their activity was also always confined to particular congregations.

Accordingly, the travel plan of the Methodist preachers is not apostolic: For, 1. They lack the apostolic call. 2. They are sent out by a body of false belief, whereas the apostles were sent out by the Lord Jesus himself. 3. They change their congregations every one to two years, which the apostles did not do. 4. They travel to Christians, whereas the apostles went among Jews and Gentiles. 5. They boast that they convert members of other Christian communions to their sect, whereas the apostles testify: We do not boast beyond our measure in other men's labors; we do not boast of things made ready to our hand in another's sphere of influence. 2 Corinthians 10:15,16. 6. They intrude into the office of other preachers, which the apostles expressly forbid: Let none of you suffer as one who meddles in the office of another. 1 Peter 4:15. 7. Through their travel plan they rob the congregations of the apostolic right to call their own preachers, whereas the apostles let the already-founded congregations themselves choose the servants of the church: Therefore, dear brothers, look among you for seven men of good repute, full of the Holy Spirit and wisdom, whom we may appoint to this task. Acts 6:3.

But enough; it is already clear that the Methodists cannot even gain, for their travel plan, so much as the appearance of the apostolic pattern, however gladly they might wish to hold fast at least to the apostolic form, since, as is well known, they unfortunately lack the apostolic doctrine. May, therefore, no one be led astray by the vain pomp of their self-chosen clergy.

Hermann Fick.

Received.
$55.00 for the mission fund from the Lutheran congregation at Chicago, through Mr. Pastor Selle there.

Paid.

Volume 2. Mr. Henfling.

2nd half of volume 3. Messrs. Conrad Bauer, Beiswänger, Bußmann, Briehl, Fischer, Hübschmann, Val. Haas, Aug. Hellwig, Jacob Jung, Dietr. Katenkamp, Leistner, Fr. Louis, J. H. Müller, H. D. Meyer, Ruppel, Chr. Reinhardt, Stahl, Magdal. Schütt, J. G. Schneider, Sus, Stroh, H. Thiemeyer, Treude, Friedr. Teubner, Wildermuth, Herm. Waltzen, Heinr. Waltzen, Melch. Wahl, J. Johanning.

Volume 3. Messrs. Chr. Bayer, Baumgart, W. Bohde, Fr. Waltzen, Henfling, Greb.

1st half of volume 4. Messrs. Chrn. Brink, Val. Haas, P. Schieferdecker, Spörl.

2nd half of volume 4. Mr. Pastor Schürmann (2 copies).

Volume 4. Messrs. A. Bauer, G. Bippus, P. Bippus, Brockschmidt, Bohde, Chr. Carle, G. W. Dörner, Estel, Aug. Hellwig, J. Heinke, Peter Henkel, D. Katenkamp, J. Koch, Jac. Kunz, Joh. Kräner, Joh. Kraner, P. Lehmann, P. Löber (3 copies), Jacob Mang (2 copies), J. L. Müller, Jacob Müller, Wöhlenkamp, Eberhard Muhly, G. Niclas, Renschler, P. Schuster (2 copies), Sus, Joh. Strobel, Settlacher, P. Saupert, W. Schnur, P. Schneider, H. Thiemeyer, Treude, Fr. Teubner, H. L. Timmermann, W. Thüner, Gottl. Ummenhäuser, J. Umbach, Fr. Walzen, Wildermuth, Wiedemann, Joh. Weckesser, P. Wyneken, C. Zwick, Chr. Bippus.

Printed by Arthur Olshausen, publisher of the Anzeiger des Westens.