A cumulative subject index to seven Missouri
Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at
St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses,
and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by
volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's
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—
Wort Gottes.
Abhandlungen.
Vom Wort Gottes. Brun 490—501. Von der göttlichen Wortes. W. 92. Die Wirkſamkeit des Wortes.
Kirche und Gottes Wort. Luth. 55, 111. 121. 129. 137.
nen Theologen auf Gottes Wort. L. W. 42, 76—82.
238. 297—307. 329—339. 365—375. 43, 18—26.
Wortes Gottes. Luth. 45, 3. 18. 19. 27. 28. 34. Die
tes das Kennzeichen eines wahren Lutheraners.
Luth.
göttlichen Wort als dem Licht, welches zum Frieden führt.
Vergl. Schrift, Inſpiration.
Wort Gottes.
Kraft und Wirkung.
1. Das Wort hat göttliche Kraft. Es iſt nicht ein toter Buchſtabe Can. 82, 31, ſondern lebendig und kräftig und ſchärfer, denn kein zweiſchneidig Schwert. Hebr. 4, 12. 1 Kor. 1, 18: uns, die wir ſelig werden, eine Kraft Gottes. Röm. 1, 16: eine Kraft Gottes. Ter. 1910, 77. Mich. 1907, 17. Süd. 94, 62. Wis. Syn. 81, 8. — Joh. 6, 63: die Worte, die ich rede, die ſind Geiſt und Leben. Can. 91, 56. 57. — Darum wird das Wort auch verglichen mit einem Feuer Jer. 23, 29, mit einem Samen, der fruchtbar iſt Luk. 8, 11. Kol. 1, 5. 6.
Anm. a. Es iſt dieſelbe Kraft Gottes, die offenbar wurde
l. bei der Schöpfung. 2 Kor. 4. 6: Gott,
der da hieß das Licht aus der Finſternis hervor⸗
leuchten;
2. bei der Auferweckung Chri ſſi. Eph.
1, 19. 20: die wir glauben nach der Wirkung ſeiner
mächtigen Stärke, welche er gewirkt hat in Chriſto,
da er ihn von den Toten auferweckte.
Anm. b. Welche Kraft hatte das Wort: „Es werde“ und es ward. Oder das Wort: Ich will kommen und ihn geſund machen. Pſ. 33, 9: So er ſpricht, ſo geſchieht's.
Anm. c. Schon menſchliche Rede hat große Kraft. Die Feder iſt mächtiger als das Schwert. Wie kann ein Redner ſeine Zuhörer manchmal hinreißen, ein Führer ſeine Soldaten anſpornen! Und doch iſt dieſe Kraft ſehr beſchränkt. Sie kann das menſchliche Herz nicht umändern. Aber nun Gottes Wort!
Anm. d. Haſt du dieſe Kraft nicht ſchon an deinem Herzen erfahren?
- Brun 490—501
- Luth. 55, 111
- Luth. 55, 111. 121
- Luth. 55, 111. 121. 129
- Luth. 55, 111. 121. 129. 137
- L. W. 42, 76—82
- L. W. 42, 76—82.
238
- L. W. 42, 76—82.
238. 297—307
- L. W. 42, 76—82.
238. 297—307. 329—339
- L. W. 42, 76—82.
238. 297—307. 329—339. 365—375
- L. W. 42, 76—82.
238. 297—307. 329—339. 365—375. 43, 18—26
- Luth. 45, 3
- Luth. 45, 3. 18
- Luth. 45, 3. 18. 19
- Luth. 45, 3. 18. 19. 27
- Luth. 45, 3. 18. 19. 27. 28
- Luth. 45, 3. 18. 19. 27. 28. 34
- Can. 82, 31
- Mich. 1907, 17
- Süd. 94, 62
- Wis. Syn. 81, 8
- Can. 91, 56
- Can. 91, 56. 57
- Hön. Dog. § 61
margin
- Luth. 3, 56 Remarkable Letter of a Noble Lady, Frau von Reibnitz, of Silesia, who in the year 1703, for the sake of the Evangelical-Lutheran religion, left her homeland and all her possessions together with six children, most of them still unraised.
margin
- Luth. 3, 56. 57 On the Divine Word as the Light that Leads to Peace.*)
margin
- Jo. 1913, 36—38
margin
- Syn. 86, 41
margin
- W. 92, 16
margin
- W. 92, 16. 17
margin
- Mit. 1903, 23
margin
- Mit. 1903, 23. 24
margin
- Mich. 83, 28
margin
- Mich. 83, 28. 29
margin
- Cal. 1903, 16
margin
- Cal. 1903, 16. 95, 10
margin
- Ma. 26, 285
margin
- Mag. 3, 37
margin
- L. W. 17, 260
margin
- L. W. 17, 260. 261
margin
- Out. 14
margin
- Baier, Pro. 153
margin
- Kueg. 2, 313
margin
- Kueg. 2, 314
margin
- Syn. 83, 23
margin
- Hön. Dog. § 61, Seite 5
margin
- Luth. 55, 121
margin
- W. 92, 41
margin
- Baier, Pro. 155
margin
- Ma. 25, 30
margin
- Wis. Syn. 85. 27
margin
- Wis. Syn. 85. 27. 28
margin
- Walth. Ev. 35
margin
- Luth. 55, 121
margin
- W. 92, 13
margin
- Can. 91, 56
margin
- Walth. Ev. 222
margin
- W. 92. Die Wirkſamkeit d
vol d, printed page
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2.
—
2. Das Wort Gottes hat doppelte Kraft:
a. kollative, mitteilende Kraft. Im Wort ſagt uns Gott ſeine Gnade zu und ſchenkt uns die himmliſchen Güter;
b. effektive, wirkende Kraft. Das Wort wirkt Glaube, Bekehrung und Heiligung im Herzen des Menſchen.
- Can. 82, 31
margin
- Can. 82, 31. 32
margin
- W. 92, 15
margin
- W. 92, 15. 16
margin
- Mich. 1900, 64
margin
- Mich. 1900, 64. 83, 30
margin
- Can. 89, 18
margin
- Jo. 80, 76
margin
- Hön. Dog. § 61, Seite 4
margin
vol d, printed page
376 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0460
3.
Das Wort iſt ein Gnadenmittel
3. Das Wort iſt ein Gnadenmittel. Durchs Wort teilt uns Gott ſeine Gnadengüter aus. Wis. Syn. 85, 21. 22. Alles Heil liegt im Wort. Darum wird das Wort genannt Wort des Heils Ap. 13, 26, das Wort ſeiner Gnade Ap. 20, 32, Worte des Lebens. Joh. 6, 68. Konk. Syn. 83, 11—15.
Anm. a. Das Wort Gottes iſt nicht ein leeres Wort, nicht eine bloße Anweiſung. Es redet nicht bloß von einer Sache, ſondern reicht ſie dar. Darum iſt Gottes Wort verſchieden vom Menſchenwort. Brun 492.
Anm. b. Das Wort gibt, was es verheißt. 2 Kor. 1. 20: Alle Gottesverheißungen ſind Ja in ihm und ſind Amen in ihm. Es wirkt, was es mir zu tun befiehlt. Brun 494. Es iſt nicht bloß ein ſtummer Wegweiſer zur Seligkeit, ſondern führt dieſen Weg. Cal. 89, 26. Es macht die Verſöhnung nicht bloß kund, ſondern bringt die Verſöhnung. Jo. 1904, 52.
- Wis. Syn. 85, 21
- Wis. Syn. 85, 21. 22
- Syn. 83, 11—15
- Brun 492
- Brun 494
- Cal. 89, 26
- Jo. 1904, 52
- Cal. 92, 23
margin
- Cal. 92, 23. 24
margin
- Cal. 92, 23. 24. 95, 29
margin
- Jo. 1904, 60
margin
- R. Pi. Kat 2. 158
margin
- Brun 494
margin
- Brun 494. 286
margin
- Baier 3, 337
margin
- W. 95, 32
margin
- W. 95, 32. 33
margin
- Cal. 95, 29
margin
- Can. 82, 32
margin
- Süd. 1900, 7
margin
- Wis. Syn. 85, 25
margin
vol d, printed page
376 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0460
4.
Die Kraft und Wirkung des Wortes nach verſchiedenen Seiten hin
4. Die Kraft und Wirkung des Wortes nach verſchiedenen Seiten hin. Wollen wir einzelne Stücke nennen, die das Wort wirkt, ſo mögen folgende genannt ſein: Das Wort:
a. reicht uns die Gerechtigkeit Chriſti dar. Gott rechtfertiat die Menſchen durchs Wort. Joh 15. 8: rein um des Wortes willen;
b. wirkt Erkenntnis der Lehre. Das Wort
iſt der beſte Lehrmeiſter und macht die Einfältigen klug;
c. iſt Mittel der Berufung. Berufung 386;
d. erleuchtet die Menſchen. Das Wort vertreibt
die Finſternis. Es ſcheinet an einem dunklen Ort bis
der Tag anbricht. 2 Petr. 1, 19;
e. erzeugt die Wiedergeburt und macht geiſtlich
Tote lebendig. 1 Kor. 4, 15: gezeugt durchs Evangelium.
Jak. 1, 18: gezeugt durchs Wort der Wahrheit. 1 Petr.
1, 23: wiedergeboren aus dem lebendigen Wort. Ap.
2, 37. Gal. 3, 2;
f. zündet den Glauben im Herzen an.
Röm. 10,
Joh. 17,
17: So kommt der Glaube aus der Predigt.
20: ſo durch ihr Wort an mich glauben. Joh. 20, 31:
Dieſe ſind geſchrieben, daß ihr glaubet. Ap. 13, 46. 48.
Durch dasſelbe Wort, das manche verachteten, wurden
andere gläubig. Süd. 94, 62. 63.
Anm. a. Beiſpiele dazu: Joh. 2, 23. 8, 30.
11. 45. 12. 42. 43.
Anm. b. Das Wort iſt das Objekt des Glaubens und auch der Grund des Glaubens. L. W. 32, 352. 353;
g. erhält uns im Glauben. Durchs Wort wird der Glaube geſtärkt, genährt und bewahrt;
h. iſt die Quelle der Heilig ung und Erneuerung. Pſ. 119, 105: Dein Wort iſt meines Fußes Leuchte. 2 Tim. 3, 15: zur Lehre, zur Strafe, zur Beſſerung, zur Züchtigung. 1 Petr. 2, 2: Durch die vernünftige lautere Milch ſollen wir wachſen und zunehmen. Das Wort aibt
Ka. uns die Kraft zu tun, was recht und gottgefällig iſt. 91, 47. O. 91, 46;
Jak. 1, 21: welches kann eure See⸗
i. macht ſelig.
Röm. 1, 16: eine Kraft Gottes, ſelig len ſelig machen.
zu machen. 1 Kor. 1. 21: durch törichte Predigt ſelig zu machen. Ap. 11, 14: der wird dir Worte ſagen, dadurch du ſelig wirſt. 2 Tim. 3, 15: kann unterweiſen zur Seligkeit. Luk. 11, 28: Selig ſind, die Gottes Wort hören und bewahren. Die das Wort verachten, halten ſich ſelbſt nicht wert des ewigen Lebens. Ap. 13, 46.
Anm. a. Wer das Wort glaubt, hat das ewige Leben. Joh. 5, 24. Darum heißt es Joh. 6, 68: Wort des Lebens. Alles, was man unter ewigem Leben verſteht, iſt darin zuſammengefaßt. Quart. 5, 256.
Anm. b. Das Wort
1. führt die friedloſen Herzen zum Frieden und
gibt Ruhe. Joh. 16, 33. Es ſtillt die tiefſten Be⸗
106.
dürfniſſe der Seele. Cal. 89, 32. 33;
2. bringt uns das höchſte Glück, daß wir allen Geſchmack an der Welt verlieren;
3. macht uns des Glaubens und des Heils gewiß:
4. befreit uns aus unſern Ketten und Banden. Joh. 8, 32: Die Wahrheit wird euch frei machen;
5. iſt ein Schild und Schwert des Geiſtes. Eph. 6, 17. Spr. 30, 5;
6. beweiſt ſeine Kraft in der Stunde der Anfechtung:
7. gibt Troſt im Sterben. Wer das Wort hält, wird den Tod nicht ſehen ewiglich. Joh. 8, 51.
Anm. c. Vom Wort gehen Ströme des lebendigen
Waſſers aus. Joh. 7, 38. Can. 95, 6. 7. Es iſt eine
Seelenſpeiſe, eine Arznei, Wis. Syn. 85, 23, ein edler
Same. Pſ. 126, 6. Luth. 43, 55. Darum iſt die
Schrift unſer höchſter Schatz, ſ. Schrift § 1.
Anm. d. Gottes Wort kommt nicht leer zurück. Es
wird immer etwas Frucht bringen Jeſ. 55, 11, ſelbſt in
Sektenkirchen, ſoweit das Wort gepredigt wird. Bra.
1905, 47. Darum iſt das Wort das Kennzeichen der
Kirche. Cal. 1904, 20. — Freilich geht der Same oft
erſt in ſpäteren Jahren auf. W. 92, 58.
Anm. e. Geſchichten von der Kraft des Wortes:
1. Bibliſche: Der Kämmerer aus dem Moh-renlande, die Jünger zu Emmaus. Ap. 2, 37. 8, 36. 37. 16, 14. 15;
2. andere: Gerſon. Luth. 60, 154. Harms Il. 89, 43. — Luth. 44, 140. 45, 45. 68, 239. 64, 8. 60, 120. 4, 71. 43, 90. 65, 184. 68, 317. 318. Il. 89, 45—-50. N. 73, 22. Baier Pro. 137. — 11 Katechismusgeſchichten, welche beweiſen, das Wort Gottes iſt lebendig und kräftig. Schulbl. 26, 193—201.
Anm. f. Was von der Kraft des Wortes geſagt iſt, gilt
ſowohl vom mündlichen als auch vom ſchriftlichen Wort.
Auch das gelernte Wort war oft Mittel der Bekehrung.
Luth. 60, 155.
Anm. g. Die Kirche
1. verdankt dieſem Wort ihren Urſprung und Beſtand. Durchs Wort wird die Kirche geſammelt und ausgebreitet. Ap. 2, 41. 4, 4. 6, 7. Darum wird das Wirken des Wortes mit einem Senfkorn ver— glichen. Mark. 4, 30—32. Jo. 1907, 37;
2. kann mit dieſem Wort alles ausrichten. Es iſt genügend zur Bekehrung der Heiden. Can. 82, 34. Ma. 3, 238.
Anm. h. Und zwar iſt das Wort das einzige Mit⸗
tel, wodurch die Kirche ihr Ziel erreichen kann. Es iſt
das einzige Mittel,
1. durch welches die Menſchen wiedergeboren werden und das Glaubensleben genährt werden kann.
Diejenigen, die Gottes Wort nicht rettet, kann nichts
retten in Himniel und auf Erden. Walth. Ev.
218;
2. allerlei Schäden in der Gemeinde zu bekämp⸗
fen. Was nicht durchs Wort ausgerichtet wird,
kann, auch wenn es äußerlich erreicht wird, Gott
nicht gefallen. Süd. 1907, 8. Bekämpfung der
Loge Can. 95, 66. 67.
Anen i. Die Schrift hat einen wunderbaren Einfluß auf die Nationen und die ganze Welt. Schon im Leib⸗lichen iſt das Wort ein Segen für die Welt. Wo Jahre hindurch kein Gottesdienſt ſtattfand, wächſt ein rohes Volk auf. Neb. 89, 12. Man vergleiche die Völker, wo die Bibel iſt, mit denen, wo ſie nicht iſt. Cal. 89, 26. Wis. Syn. 83, 42. Franzöſiſche Revolution.
Anm. k. Die Schrift hat ihren Siegeszug durch die Welt angetreten. Sie hat das Heidentum der Griechen und Römer zertrümmert, den Triumph davongetragen über Judentum, Philoſophie, Ketzerei, Papſttum und Rationalismus. Proc. 1901, 43—66. Ma. 2, 324 —326. Man zeige ein Buch in der ganzen Welt, welches ſolche Wirkung aufzuweiſen hat! W. 65, 53.
Anm. l. Wir wollen darum das Wort predigen und den Erfolg Gott anheimſtellen, wie Luther getan hat.
Anm. m. Weil das Wort ſolche Kraft hat, hat Satan fort und fort gerade gegen die Bibel gekämpft. In den Chriſtenverfolgungen ſollten alle Handſchriften der Bibel ausgeliefert werden. Im Papſttum wurde ſie zu leſen verboten. Der Hauptſtreich der letzten Zeit aber iſt der, daß der Teufel den Leuten weismacht, die Bibel ſtimme nicht mit der Wiſſenſchaft und ſei darum nicht inſpiriert.
Anm. n. Warum kämpfen Ungläubige nicht gegen andere Bücher ſo viel, ſondern immer gerade gegen die Schrift? Weil die Bibel ſie nicht in Ruhe läßt.
Anm. o. Himmel und Erde vergehen, aber meine Worte vergehen nicht. Sein Wort iſt ewig. Pſ. 119, 89. 96. 98. Irdiſche Güter verroſten, aber dieſes Wort behält ſeine Kraft. Neb. 89, 19. Gottes Wort und Luthers Lehr vergehet nun und nimmermehr. Luth. 40, 1. 2.
Einwand 1. Von den Worten, die Chriſtus ſelbſt rede, gelte allerdings, daß ſie Geiſt und Leben ſeien, aber nicht vom Worte, das Menſchen predigen. — Dagegen: Wer euch höret, der höret mich.
Einwand 2. Wenn die Schrift von der Kraft des Wor⸗
rraſt
tes rede, ſo verſtehe ſie darunter das weſentliche Wort, Chriſtum. — Dagegen unterſcheidet Chriſtus ſich ſelbſt von ſeinem Wort. Joh. 6, 63.
- Mit. 1915, 130
margin
- Jo 1904. 50
margin
- Can. 91, 58
margin
- Wis. Syn. 80, 21— 1
margin
- Süd. 94, 62
- Süd. 94, 62. 63
- L. W. 32, 352
- L. W. 32, 352. 353
- O. 91, 46
- Quart. 5, 256
- Neb. 98, 15
margin
- Quart. 1, 182
margin
- W. 92, 18
margin
- W. 92, 18. 19
margin
- Neb. 89, 14
margin
- Neb. 89, 14. 15
margin
- Ma. 24, 300
margin
- Ma. 24, 300. 301
margin
- Wis. Syn. 85, 23
margin
- At. 1910, 57
margin
- Tex. 1910, 79
margin
- W. 92, 18
margin
- W. 92, 18 22
margin
- Neb. 89, 13
margin
- W. 1904, 59
margin
- Ma. 14, 144
margin
- Ma. 14, 144. 17, 123
margin
- Mag. 10, 67
margin
- Wis. Syn. 85, 23
margin
- Syn. 83, 24
margin
- At. 1910, 57
margin
- Neb. 89, 17
margin
- Mich. 97, 23
margin
- W. 92, 20
margin
- W. 92, 20. 21
margin
- Cal. 1904, 35
margin
- Cal. 1904, 35. 36
margin
- Wis. Syn. 85, 23
margin
- Wis. Syn. 85, 23. 24
margin
- Ma. 40, 72
margin
- Brun 286
margin
- Can. 91, 60
margin
- Neb. 89, 17
margin
- Neb. 89, 17. 18
margin
- W. 92, 26
margin
- O. 1900, 51
margin
- W. 92. 22—24
margin
- Il. 83, 24
margin
- O. 91, 45
margin
- Walth. Kas. 249
margin
- Ma. 14, 146
margin
- Mag. 10, 70
margin
- Mag. 10, 70. 3, 102
margin
- Or. 1903, 48
margin
- Neb. 89, 17
margin
- W. 92. 30
margin
- Wis. Syn. 85, 24
margin
- R. Pi. Kat. 2, 258
margin
- Sieck 1
margin
- Sieck 1. 155
margin
- L. W. 32, 354
margin
- L. W. 32, 354. 42, 112
margin
- Walth. Kas. 244
margin
- Can. 91. 59
margin
- Neb. 89. 16
margin
- Luth. 3, 57 On the Divine Word as the Light that Leads to Peace.*)
margin
- Cal. 89, 32
- Cal. 89, 32. 33
- Cal. 89, 32. 33;
2
- Spr. 30, 5
- Spr. 30, 5;
6
- Can. 95, 6
- Can. 95, 6. 7
- Wis. Syn. 85, 23
- Luth. 43, 55
- Bra.
1905, 47
- Cal. 1904, 20
- W. 92, 58
- Luth. 60, 154
- Il. 89, 43
- Luth. 44, 140
- Luth. 44, 140. 45, 45
- Luth. 44, 140. 45, 45. 68, 239
- Luth. 44, 140. 45, 45. 68, 239. 64, 8
- Luth. 44, 140. 45, 45. 68, 239. 64, 8. 60, 120
- Luth. 44, 140. 45, 45. 68, 239. 64, 8. 60, 120. 4, 71
- Luth. 44, 140. 45, 45. 68, 239. 64, 8. 60, 120. 4, 71. 43, 90
- Luth. 44, 140. 45, 45. 68, 239. 64, 8. 60, 120. 4, 71. 43, 90. 65, 184
- Luth. 44, 140. 45, 45. 68, 239. 64, 8. 60, 120. 4, 71. 43, 90. 65, 184. 68, 317
- Luth. 44, 140. 45, 45. 68, 239. 64, 8. 60, 120. 4, 71. 43, 90. 65, 184. 68, 317. 318
- Il. 89, 45
- Baier, Pro. 137
- Schulbl. 26, 193—201
- Luth. 60, 155
- Jo. 1907, 37
- Jo. 1907, 37;
2
- Can. 82, 34
- Ma. 3, 238
- Cal. 89, 34
margin
- Brun 497
margin
- Brun 497. 498
margin
- Syn. 83, 40
margin
- Neb. 89, 16
margin
- Can. 91, 58
margin
- Neb. 89, 20
margin
- W. 92, 27
margin
- W. 92, 27. 28
margin
- Il. 83, 33
margin
- Il. 83, 33. 3
margin
- Luth. 60, 57
margin
- Can. 91, 59
margin
- W 92, 66
margin
- Or. 1903, 47
margin
- Can. 95, 68
margin
- Bra. 1905, 46
margin
- Cal. 89, 33
margin
- Tex. 1910, 80
margin
- Luth. 70, 336
margin
- Jo. 1904, 51
margin
- Il. 89, 27
margin
- W. 92, 30—35
margin
- W. 95, 34
margin
- W. 95, 34. 129
margin
- W. 97, 81
margin
- W. 97, 81. 82
margin
- Mit. 95, 48—51
margin
- O. 1900, 14
margin
- Walth. Ev.
218
- Walth. Ev.
218;
2
- Süd. 1907, 8
- Can. 95, 66
- Can. 95, 66. 67
- Neb. 89, 12
- Cal. 89, 26
- Wis. Syn. 83, 42
- Proc. 1901, 43—66
- Ma. 2, 324 —326
- W. 65, 53
- Neb. 89, 19
- Luth. 40, 1
- Luth. 40, 1. 2
- W. 92, 25
margin
- Proc. 1901, 67—115
margin
- Tex. 1910, 74
margin
- Wis. 88, 12
margin
- Wis. 88, 12. 10
margin
- Min. 1904, 15
margin
- Min. 1904, 15. 16
margin
- Luth. 65, 186
margin
- Ma. 28, 377
margin
- Ma. 28, 377. 2, 324 — 325
margin
- Mag. 10, 180
margin
- Luth. 4, 202
margin
- Luth. 4, 202. 39, 62
margin
- Min. 88, 9
margin
- Hön. Dog. § 61, Seite 8
margin
- Hön. Dog. § 61, Seite 8
margin
- Cal. 92., 23. 24.
- Luth. 55,
vol d, printed page
376–379 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0460
5.
Woher hat das Wort ſolche Kraft? Weil es Gottes Wort iſt
5. Woher hat das Wort ſolche Kraft? Weil es Gottes Wort iſt. Gott ſelbſt, und inſonderheit der Geiſt, redet durchs Wort zu uns. Die durchs Wort hervorgebrachte
287. Wirkung wird Gott zugeſchrieben, z. B. von Gott geboren. Hön. Dog. § 61, Seite 12. 13. Der Herr wirkte
mit ihnen. Jo. 1904, 52. 53. Wer euch höret, der hö⸗ret mich. Jo. 1904, 54. 55.
Anm. a. Das Wort hat keine ſelbſtändige Kraft. Dann ließe man dem Geiſt nichts zu wirken übrig. Es iſt auch falſch zu ſagen, daß beide parallel nebeneinander zu gleicher Zeit und zu gleichem Zweck wirken.
Anm. b. Der Heilige Geiſt wirkt vielmehr durch das Wort und erfüllt es beſtändig. Er übt einen beſtändigen Einfluß aus zur Hervorbringung der Wirkungen. Darum wirkt die Schrift nichts anderes als der Geiſt.
Anm. c. Das Wort iſt nur das Werkzeug des Geiſtes. Der Geiſt iſt der Herr, das Wort der Diener. Der Geiſt iſt auch nicht ans Wort gebunden. Dieſes Werkzeug iſt
1. nicht ein ſolches, worin die Kraft Gottes gleich-
ſam eingeſchloſſen ſei. Es gibt keine göttliche Kraft
neben Gott, die abtrennbar von ihm und nicht er
ſelbſt wäre;
2. auch nicht ein totes Werkzeug, ſodaß die geiſt ·
liche Wirkung nur vom Geiſt ausginge ohne Teil⸗
nahme der Schrift daran. Schwärmer; ſondern
3. ein Werkzeug, dem die Kraft urſprünglich mit m
geteilt und mit dem ſie untrennbar verbunden iſt.
Einwand. Vergleicht die Schrift das Wort nicht doch mit einem toten Inſtrument, das erſt durch eine an⸗; dere causa bewegt wird? Jer. 23. 29: ein Hammer, Pſ. 23, 4: ein Stecken. — Damit wird nicht das Weſen des Wortes, ſondern nur ſeine Wirkung bezeichnet. Andere Gleichniſſe ſtellen das Wort als lebendige Werkzeuge dar: 1 Petr. 1, 23: Samen, Jer. 23, 29: Feuer, 1 Petr. 1, 29: Leuchte.
Anm. d. Weil Gott durch das Wort wirkt, ſo iſt die Kraft nicht in der Schönheit der Rede, dem würdevollen Charakter der Sätze, nicht in der demonſtrierenden Beweisführung, wie bei menſchlichen Schriften, zu ſuchen.
Anm. e. Wo bleibt nun dein Ruhm? Er iſt aus. Iſt etwas durch unſern Dienſt ausgerichtet, dann hat es Gott getan.
- Hön. Dog. § 61, Seite 12
- W. 92, 35—41
margin
- Ma. 25, 30
margin
- Can. 82, 33
margin
- Jo. 1904, 52
- Jo. 1904, 52. 53
- Jo. 1904, 54
- Jo. 1904, 54. 55
- Hön. Dog. § 1, Seite 21
margin
- Hön. Dog. 8
margin
- W. 92, 56
margin
- Hön. Dog. § 61
margin
- Hön. Dog. § 61, Seite 15
margin
- Hön. Dog. 8
margin
- Baier, 154
margin
- Mich. 1900, 64
margin
vol d, printed page
379–380 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0463
6.
Wort und Geiſt können nicht getrennt werden
6. Wort und Geiſt können nicht getrennt werden. Sie wirken ſtets zuſammen in einem unteilbaren Akt. 1 Kor. 1. 21: gefiel es Gott, durch törichte Predigt ſelig zu machen.
Anm. a. Im Wort iſt der Geiſt allezeit. Wir kennen kein Gotteswort ohne beſtändige Gegenwart und Beeinfluſſung durch den Geiſt.
Anm. b. Der Geiſt wirkt auch nicht vor der Schrift und die Schrift nicht vor dem Geiſt, ſondern beider Wirken fällt zuſammen.
Anm. c. Schwärmer wollen Geiſt und Wort trennen. Calviniſten wollen ſo trennen, daß das Wort bei
352.
manchen bloß ein Wort ohne Kraft ſei, bei andern ein durch den Geiſt wirkſames Wort. Gottes Wort iſt aber nicht verſchieden bei den Menſchen. Es wirkt an allen,
die es brauchen. Konk. Syn. 83, 25. Bringt es keine
Frucht, dann liegt es am Menſchen. Luth. 43, 95.
Anm. d. Das Wort hat die Kraft immer, man
mag hineingreifen in die Schrift, wann und wo man
will.
vol d, printed page
380–381 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0464
7.
—
7. Die Kraft des Wortes hängt nicht ab
a. vom Gebrauch. Die Kraft kommt nicht erſt
hinzu, wenn man das Wort gebraucht;
b. von der äußeren Form, in der das Wort
gepredigt wird, nicht von den Gaben des Paſtors.
Anm. a. Das Wort wirkt am Herzen, ohne Zutun
der Prediger. Der Same geht von ſelbſt auf. Mark. 4,
26—29. Der Prediger braucht um den Erfolg nicht zu
ſorgen. Jo. 1907, 37. Machen wir uns darum bei
Verkündigung des Wortes keine unnötigen Schwierig⸗
keiten. Wir brauchen das Wort nicht erſt durch menſchliche Zutaten kräftig zu machen. Luth. 55, 122.
Anm. b. Allerdings ſoll man aber auch der Wirkſamkeit des Wortes keine Hinderniſſe in den Weg legen;
c. vom Glauben des Menſchen, weder des Menſchen, der es verkündigt, noch des Menſchen, der es hört. Es iſt einerlei, wer den Samen ausſtreut. Röm. 3, 3: Sollte ihr Unglaube Gottes Glaube aufheben?
Anm. Das Wort hat nicht bloß Kraft, wenn die Kirche voll iſt, ſondern auch, wenn nur wenige vorhanden ſind; nicht bloß in deutſcher, auch in engliſcher Sprache.
Einwand. Vermag nicht doch der Unglaube Gottes Wort zu entkräften? Die Reformierten glauben nicht, daß Chriſtus im Abendmahl gegenwärtig iſt, und ſo haben ſie auch kein Abendmahl. — Es hört ſich bloß an als Gottes Wort und iſt es doch nicht, hat bloß den Wortlaut, nicht den Sinn.
- Jo. 1907, 37
- Luth. 55, 122
- W. 92, 50—54
margin
- Hön. Dog. § 1
margin
- Can. 82, 10
margin
- Stöckh. N. T. 66
margin
- Il. 89, 23
margin
- Wis. Syn. 1912, 53
margin
- Wis. Syn. 1912, 53. 54
margin
- Wis. Syn. 1912, 53. 54. 85, 20
margin
- Wis. Syn. 1912, 53. 54. 85, 20. 21
margin
- Syn. 83, 32
margin
- Syn. 83, 32. 38
margin
- W. 76, 42
margin
- W. 76, 42. 43
margin
- Ma. 3, 103
margin
- Wis. Syn. 85, 26
margin
- Wis. Syn. 85, 26. 27
margin
vol d, printed page
381 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0465
8.
Art und Weiſe der Wirkung
8. Art und Weiſe der Wirkung. Gott wirkt durchs Wort
a. nicht phyſiſch, nicht wie eine Medizin, nicht wie ein Zaubermittel. Man brauchte dann bloß einem Menſchen das Evangelium Johannis an den Hals zu hängen, um ihn ſelig zu machen. Hön. Dog. § 61. Seite 9.
Anm. Die Kraft des Wortes liegt nicht in dem äußerlichen Schall, ſondern in dem rechten Sinn und Verſtand des Wortes;
b. nicht durch moraliſche überzeugung, ſondern übernatürlich.
Anm. Inſofern das Wort menſchliche Rede iſt, richtet ſich das Wort freilich auch an den Verſtand des Menſchen, wirkt Erkenntnis und überzeugt. Aber die moraliſch wirkende Kraft ſetzt voraus, daß die Zuhörer Gründe und Beweisführung verſtehen, ſetzt Kräfte des
freien Willens voraus. Der Menſch aber kann aus ſich ſelbſt die Schrift nicht verſtehen. Trifft die Vorausſetzung nicht zu, dann kann von moraliſcher Wirkung keine Rede ſein.
Antitheſe. Synergiſten und andere nehmen eine nur oder eine nur zum Teil moraliſch wirkende Kraft des Wortes an. ö
- Hön. Dog. § 61
- W. 92, 17
margin
- W. 92, 17. 15
margin
- Hön. Dog. § 61, Seite 11
margin
- W. 92. 15
margin
- Baier, Pro. 154
margin
- W. 92. 43
margin
- Hön. Dog. 8
margin
- Hön. Dog. § 61, Seite 9
margin
- W. 92, 17
margin
- Syn. 83, 25
margin
- Hön. Dog. § 61, Seite 14
margin
vol d, printed page
381–382 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0465
9.
Gott handelt mit uns nur durchs Wort
9. Gott handelt mit uns nur durchs Wort. Wer ſich nicht zum Wort hält, verſtopft ſich ſelbſt die Segensquelle. Ohne das Wort gibt es keinen Glauben. Konk. Syn. 83, 20.
Anm. a. Wo ſollten wir Gott finden, wenn nicht in ſeinem Wort?
Anm. b. Was außer und neben dem Wort vom Geiſt gerühmt wird, iſt vom Teufel.
Anm. c. Das Wort iſt uns nahe. Wir brauchen nicht erſt in den Himmel zu ſteigen. Röm. 10, 6—8.
- Syn. 83, 20
- W. 92, 54
margin
- Neb. 89, 19
margin
- Neb. 89, 19. 85, 38
margin
- O. 91, 41
margin
- O. 91, 41. 44
margin
- Wis. Syn. 81, 17—19
margin
- Syn. 83, 19
margin
- Baier 3, 338
margin
- L. W. 17, 74
margin
- Brun 491
margin
- W. 1904, 59
margin
vol d, printed page
382 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0466
10.
Wie kommt man zur Erfahrung dieſer Kraft? Allein durch den Glauben
10. Wie kommt man zur Erfahrung dieſer Kraft? Allein durch den Glauben. Der Glaube iſt die Annahme deſſen, was die Schrift ſagt und darreicht.
Anm. a. Durch das Zeugnis des Heiligen Geiſtes erweiſt ſich das Wort als Wahrheit.
Anm. b. Viele haben die ſeligmachende Kraft des Wortes nie an ihrem Herzen erfahren. Das Evangelium ſchmeckt dem nicht, der nicht zerſchlagen iſt über ſeine Sünden.
- Ma. 25, 31
margin
- Brun 496
margin
- At. 1910, 56
margin
- Il. 88, 49—51
margin
vol d, printed page
382 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0466
11.
—
11. Woher kommt es, daßf das Wort an ſo vielen Menſchen ſeine Kraft nicht erweiſt? Das liegt nicht an Gott, nicht am Samen, ſondern iſt des Menſchen eigene Schuld. Matth. 23, 37: Ihr habt nicht gewollt. Joh. 8, 46: Warum glaubet ihr mir nicht? Ap. 7, 54: biſſen die Zähne zuſammen. Ap. 5, 33. Joh. 6, 64. — Ver gleiche die verſchiedenen Klaſſen Zuhörer § 18.
Anm. a. Die Wirkung des Wortes iſt nicht unwiderſtehlich. Sie kann vielmehr vom Menſchen vereitelt werden. S. Widerſtreben. Über „inevitabilis effetus verbi ſ. Quart. 2, 69. 70.
Anm. b. Der Same bringt keine Frucht, wenn er im Kaſten eingeſchloſſen wird.
Anm. c. Den Juden iſt das Wort ein Argernis. 1 Kor. 1, 23. So kommt es, daß ihnen das Wort ein Geruch des Todes zum Tode wird. Ma. 18, 32. Neb. 95, 48. 49.
Anm. d. Daß das Wort nicht an allen, die es brauchen, heilſam wirkt, iſt weder auf ſynergiſtiſche, noch auf calviniſtiſche Weiſe zu erklären. Wem es zur Seligkeit gereicht, dem iſt es von Gott gegeben. Wem es nicht zur Seligkeit gereicht, widerfährt es aus eigener Schuld. Ma. 7, 30.
- Quart. 2, 69
- Quart. 2, 69. 70
- Ma. 18, 32
- Neb. 95, 48
- Neb. 95, 48. 49
- Ma. 7, 30
- W. 92, 59—61
margin
- Luth. 43, 95
margin
- Wis. Syn. 85, 22
margin
- Syn. 83, 27
margin
- Syn. 83, 27. 28
margin
- Neb. 1915, 14—17
margin
- Süd. 94, 64
margin
- Süd. 94, 64. 65
margin
- Luth. 55, 121
margin
- Syn. 83, 38
margin
- Syn. 83, 38. 39
margin
- W. 92, 55
margin
- Jo. 89, 24
margin
- Jo. 89, 24. 25
margin
- Syn. 83, 29
margin
vol d, printed page
382 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0466
12.
Antitheſe
12. Antitheſe. Die Kraft und Wirkung des Wortes wird von vielen ganz geleugnet oder eingeſchränkt.
a. Den Reformierten iſt das Wort ein leeres Wort. Chriſtus iſt nicht im Wort gegenwärtig. Das Wort wirkt nichts und gibt keine Gnade. Jo. 1904, 69. 70.
b. Wie die meiſten Calviniſten, ſo unterſcheiden auch die Schwärmer inneres und äußeres Wort. Das äußerliche Wort bringt keine Wirkung hervor.
c. Die Neueren lehren daß allein das gepredigte Wort Gnadenmittel iſt. Der Glaube kommt aus der Predigt. Die Bibel können die Chriſten ohne Schaden ganz entbehren.
d. Bei den Katholiken iſt das Wort kein Gnadenmittel, bei den Quäkern hat es keine lebendigmachende Kraft. Günth. 92.
e. Rathmann: Die Axt haut nicht, wo nicht der Holzhacker der Axt eine Kraft und Nachdruck gibt. Die Schrift wirkt nicht, wo nicht der Heilige Geiſt ſeine Kraft zur Schrift bringt.
Gebrauch des Wortes.
- Brun 493
margin
- W. 76, 42
margin
- Wis. Syn. 85, 25
margin
- Theol. 9, 93
margin
- Günth. 92
margin
- Jo. 1904, 69
- Jo. 1904, 69. 70
- Günth. 92
- Hön. Dog. § 61, Seite 8
margin
- W. 92, 46—49
margin
- L. W. 32, 345—348
margin
- Jo. 1904, 61
margin
- Jo. 1904, 61. 7
margin
vol d, printed page
382–383 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0466
13.
Wir ſollen Gottes Wort nun auch fleißig gebranchen
13. Wir ſollen Gottes Wort nun auch fleißig gebranchen. Heilſame Medizin läßt man nicht unberührt auf dem Brett ſtehen.
a. Die Predigt ſollen wir fleißig hören. Ohne Not ſollen wir keinen Gottesdienſt verſäumen. Min. 88, 53. 54. Komm, daß du höreſt. Pred. 4, 17. Min. 88, 46. Das iſt das Eine, was not iſt. Luk. 10, 38—42. Stöckh. N. T. 182. 183.
Anm. Das Wort äußerlich hören kann der Menſch aus eigener Vernunft und Kraft. Aber wie träge iſt er manchmal dazu! Luth. 23, 21.
b. Die Bibelſollenwirfleißigleſen. Joh. 5, 39: Suchet in der Schrift. Pſ. 1, 2. Joſ. 1, 8. — Erbauungsbücher können die Schrift nicht erſetzen. Aus der Quelle ſelbſt ſollen wir ſchöpfen. O. 1903, 51. 52.
Anm. a. Wie ſollen wir die Schrift leſen? Aufmerkſam, andächtig, demütig, mit Gebet.
Anm. b. Gottes Wort ſoll reichlich unter uns wohnen. Kol. 3, 16. Gottes Volk kann nicht ohne Wort ſein. Mit. 98, 17. Fleißiger Gebrauch des Wortes iſt das wichtigſte Kennzeichen eines geſunden, kräftigen Gemeindelebens. Luth. 40, 19. Es iſt der Same, woraus alles Gute wachſen muß. Cal. 89, 7.
1. In der Kirche ſoll das Wort gepredigt werden.
2. In der Schule ſoll die Bibel herrſchen.
3. Zu Hauſe ſoll den Kindern das Wort geſchärft
werden. Hausgottesdienſt. Chriſtliche Erziehung.
Einwand. Ich weiß ſchon alles, was in der Bibel ſteht und brauche nicht mehn zu leſen und zu hören. — Es bleibt aber nicht von ſelbſt hell im Zimmer. Gottes Wort muß immer in unſere Herzen ſcheinen. Dazu ſollen wir auch wachſen und zunehmen.
- Min. 88, 53
- Min. 88, 53. 54
- Min. 88, 46
- Stöckh. N. T. 182
- Stöckh. N. T. 182. 183
- Luth. 23, 21
- O. 1903, 51
- O. 1903, 51. 52
- Mit. 98, 17
- Luth. 40, 19
- Cal. 89, 7
- Cal. 89, 7.
1
- Cal. 89, 7.
1. I
- W. 95, 33
margin
- Ma. 2, 326
margin
- Ma. 2, 326. 327
margin
- Mag. 6, 139
margin
- Luth. 43, 150
margin
- Wis. Syn. 1906, 60—62
margin
- Can. 82, 36
margin
- Ka. 91, 48
margin
- Neb. 89, 40
margin
- Neb. 89, 40. 41
margin
- Süd. 97, 64
margin
- Süd. 97, 64. 65
margin
- Wis. 94, 42
margin
- Mag. 5, 107
margin
- Mag. 5, 107. 108
margin
- Min. 88, 45
margin
- Zorn Selbst. 116–118
margin
- W. 1904, 60
margin
- Luth. 65, 17
margin
- Luth. 65, 17. 18
margin
- Neb. 89, 41
margin
- Mag. 3, 141
margin
- Tex. 1912, 27
margin
- Tex. 1912, 27. 28
margin
- Wis. Syn. 83, 41
margin
- Schmidt 1
margin
- Schmidt 1. 7
margin
- Cal. 1915, 16—19
margin
- W. 1913, 44
margin
- Il. 83, 36
margin
- Il. 83, 36. 38
margin
- Süd. 97, 65
margin
- Ka. 91, 48
margin
- Mit. 98, 14
margin
- Mit. 98, 14. 15
margin
- Mit. 98, 14. 15. 11
margin
- Or. 1903, 44
margin
- Or. 1903, 44. 45
margin
- Neb. 1903, 12
margin
- Cal. 1915, 19
margin
- Ka. 91, 48
margin
- Wis. Syn. 83, 44
margin
- Or. 1903, 45
margin
- Il. 92, 48
margin
- Min. 88, 48
margin
- Freik. 1904, 4
margin
- Freik. 1904, 4. 5
margin
- Can. 82, 36
margin
- Min. 82, 62
margin
- Min. 82, 62. 63
margin
vol d, printed page
383–384 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0467
14.
Beweggrund
14. Beweggrund. Was ſoll uns zum fleißigen Gebrauch des Wortes bewegen? Dazu ſoll uns treiben
a. Gottes Wille und Gebot. Joh. 5, 39. Kol. 3, 16. 2 Petr. 1, 19;
b. der Gedanke, daß es Gottes Wort iſt. Die Schrift iſt ein Brief Gottes an die Menſchen;
c. die Notwendigkeit oder unſer Bedürfnis.
1. Wer zum Glauben kommen will, muß Gottes
Wort gebrauchen. Wer das nicht tun will, dem iſt
nicht zu helfen, er kann nicht ſelig werden.
2. Der Umgang mit dem Wort iſt nötig, daß man
ein Chriſt bleibt. Was dem Leibe die irdiſche
Speiſe iſt, iſt der Seele das Wort. Gehen wir nicht
mehr mit dem Wort um, ſo fällt das geiſtliche Le⸗
ben wieder dahin.
3. Wir ſollen auch wachſen und zunehmen in der
Heiligung;
d. der Segen, den es mit ſich bringt. Vergleiche den vorhergehenden Abſchnitt von der Kraft des Wortes. Wer das Wort ſeinen Führer ſein läßt, wird nicht untergehen:
e. die ſchuldige Dankbarkeit. Wir ſollen Gott danken, daß wir das Wort göttlicher Predigt empfangen haben.
- Wis. Syn. 83, 41
margin
- Il. 88, 65
margin
- N. Il. 1909, 73
margin
- N. Il. 1909, 73. 74
margin
- Mit. 98, 16
margin
- W. 1904, 60
margin
- Walth. L. L. 184
margin
- Walth. L. L. 184. 185
margin
- Walth. Epi. 243
margin
- Walth. Epi. 243. 244
margin
- Walth. Epi. 244
margin
- Walth. Epi. 244. 319
margin
- Ma. 27, 253
margin
- O. 91, 52
margin
- Neb. 89, 40
margin
- Luth. 65, 18
margin
- W. 92, 7
margin
- Wis. Syn. 83, 40
margin
- Ma. 35, 12
margin
- Ma. 35, 12. 13
margin
vol d, printed page
384 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0468
15.
Wir ſollen das Wort aber auch recht gebrauchen
15. Wir ſollen das Wort aber auch recht gebrauchen. Wir ſollen es heilig halten, gerne hören und lernen. Das iſt das Morale des dritten Gebots. S. Sabbath. Zum rechten Gebrauch des Wortes gehört, daß wir
a. das Wort zu verſtehen ſuchen. Wir müſſen auf die Redeweiſe der Schrift achten, den Zuſammenhang bedenken.
Anm. Zum rechten Verſtändnis der heiligen Schrift gehört freilich die Erleuchtung des Geiſtes, um die wir bitten müſſen:
b. die Schrift ſo leſen, daß wir Chriſtum darin finden. Die Schrift wird nur dann recht gebraucht, wenn man ſie zu dem Zweck gebraucht, wozu ſie gegeben worden iſt;
c. das Wort auf uns⸗ anwenden, ſowohl das Geſetz als auch das Evangelium. Wir müſſen die Schrift für unſere Perſon ausnützen.
Anm. Darum bleibt bei vielen der Segen des Wortes aus, weil ſie die Schrift nicht auf ſich anwenden:
d. das Gehörte oder Geleſene glbäubig anneh⸗=men. Jak. 1, 21: Nehmet das Wort an mit Sanft mut. Ma. 14, 146. Joh. 17, 8: ſie habens angenom⸗
1901. 34. Wis. Syn. 84,
men. Ap. 2. 41: die nun ſein Wort gerne annahmen.
15. 17.
— Die Zuhörer ſollen zur Predigt Ja und Amen ſagen.
Süd. 86, 49.
Anm. a. Und zwar ſollen wir es annehmen nicht als
Menſchenwort, ſondern, wie es denn wahrhaftig iſt, als
Gottes Wort. 1 Theſſ. 2, 13. Wer euch höret, der
höret mich. Luk. 10, 16. Wir ſollen das Predigtamt
als ein göttliches Amt achten. Min. 88, 45. 46.
Anm. b. Wir ſollen das Wort nicht bloß mit dem
Verſtand, ſondern mit dem Herzen faſſen. 5 Moſ. 6, 6: es zu Herzen nehmen, darauf bauen und trauen, einerlei. was die Vernunft für Einwände machen mag. Il. 77. 415.
Anm. c. Dieſes erſte Stück der Frömmigkeit iſt Grundlage für alles andere.
Anm. d. Annehmen ſollen wir das Wort auch dann, wenn es von den Lippen unwürdiger Amtsträger kommt. Matth. 23, 2. 3: Auf Moſes Stuhl u. ſ. w.;
e. das Wort im Herzen bewahren. Maria. Die Speiſe muß verdaut werden. Min. 88, 46;
f. uns viel mit dem Wort beſchäftigen, nicht nur Sonntags einmal. Wer eine Goldmine hat, wird nicht bloß alle vierzehn Tage eine halbe Stunde darin graben. Or. 1903, 45. Wie wurde die Schrift zur Zeit der Reformation gebraucht! Wis. Syn. 87, 9.
Anm. a. Wir ſollen umgehen mit dem Wort, auf daß wir an dem böſen Tage Widerſtand tun und alles wohl ausrichten können. Alle Fragen ſollen wir in das Licht des Wortes ſtellen. W. 1904, 91.
Anm. b. Der Menſch lebt nur ſo viel geiſtlich, als Gottes Wort in ihm lebt, und Gottes Wort lebt nur dann in uns, wenn wir es leſen, hören und betrachten.
Anm. c. Beſonders müſſen ſich Paſtoren viel mit dem Wort beſchäftigen, nicht allein um des Amtes willen, ſondern auch zu ihrer Privaterbauung. Welchen reichen Segen haben ſie davon! Ma. 26, 285;
g. das Wort lernen. Gelernte Bibelſprüche ſind ein großer Schatz im Herzen, ein edler Same für die Zukunft und oft in ſpäteren Jahren das Mittel der Bekehrung;
h. danach tun. Jak. 1, 22: Seid aber Täter des Wortes. Hören und Tun müſſen zuſammengehen. Ma. 20, 141. Das Wort (Evangelium) tun, heißt
1. das Evangelium gläubig annehmen. Damit
iſt alſo der Glaube eingeſchloſſen;
2. das Wort Frucht bringen laſſen, ein frommes
Leben führen.
Anm. a. Wer das tut, iſt ein kluger Mann, der ſein Haus auf einen Felſen baut. Matth. 7, 24—29.
Anm. b. Die Phariſäer wußten die Schrift Matth. 2, 4. 5 und handelten doch nicht danach.
Anm. c. Solche Leute
1. ſind einem Manne gleich, der ſein Haus auf
Sand baut:
2. dienen Gott vergeblich Jak. 1, 22. 26;
3. betrügen ſich ſelbſt. Geiſtlicher Selbſtbetrug.
Ma. 8, 168. 17, 155.
Anm. d. Seid Täter des Wortes in ernſtlicher Reue, herzlichem Glauben, aufrichtiger Heiligung;
i. das Wort bewahren. Luk. 11, 28: Selig ſind. die Gottes Wort hören und bewahren;
k. am Wort feſthalten und nicht davon weichen. Was das Wort ſagt, muß gelten. Süd. 1901, 47. Unſer Gewiſſen muß durch die Schrift gebunden ſein. Rede, Herr, dein Knecht höret. Wis. Syn. 84, 20. 17.
Anm. a. Wie warnt uns die Schrift vor dem Abgehen vom Wort! 5 Moſ. 4, 2: nichts dazu und nichts davon tun. Off. 22, 18. 19. 1 Tim. 6, 3. 4.
Anm. b. Zum Abgehen von der Schrift hat der Teufel die Menſchen je und je verführt. 1 Moſ. 3. Die Verſuchung Chriſti. Der Anlauf Semlers, des Rationalismus, der modernen Theologen auf die Schrift L. W. 42, 78. 120. 170. 43, 18.
Anm. c. Das Abgehen vom Wort iſt Sünde gegen das 1. Gebot. Wer ſich von Gottes Wort nicht binden laſſen will, taſtet Gottes Majeſtät an. Wer Gottes Wort auch nur teilweiſe verwirft, iſt ein Rebell.
Anm. d. Die Väter achteten Gottes Wort hoch. An einem einzigen Wort lag ihnen mehr als an der ganzen Welt. Das hat zur Zeit der Reformation die Kirche ge— rettet, das wird auch uns retten in den Verſuchungen unſerer Zeit.
Anm. e. Nur durch treues Feſthalten am Wort kann es zur wahren Erneuerung unter uns kommen.
Anm. f. Wir ſollen am Wort feſthalten unter allen Umſtänden, in allen Nöten und Kämpfen.
Anm. g. Wir ſollen darum aber auch alles, was uns als Schriftlehre vorgetragen wird, prüfen, ob es wirklich Schriftlehre iſt;
l. zuſehen, daß wir das Wort auch behalten auf unſere Nachkommen. Off. 3, 11: Halte, was du haſt. Off. 2. 25: Was ihr habt, das haltet. 3, 3. 1 Joh. 2. 24: Was ihr nun gehört habt von Anfang, das bleibe bei euch. 2 Tim. 3, 14. 1 Tim. 1, 13. 14.
Anm. Daß Gottes Wort ein fahrender Platzregen iſt, liegt
1. nicht in Gott. Gott will uns ſein Wort erhal⸗
ten. Es ſollen wohl Berge weichen;
2. ſondern allein am Menſchen. Ihr Undank und
Verachtung iſt ſchuld daran, wenn ſie das Wort wie⸗
der verlieren;
m. das Wort ausbreiten. Ap. 13, 49: Und das Wort des Herrn ward ausgebreitet durch die ganze Gegend. Luk. 2, 17: Die Hirten breiteten das Wort aus. Das Wort verkündigen iſt unſere höchſte Aufgabe. Darin
ſollen wir nicht müde werden. Mich. 1907, 17. 18. Mit
dem Schatz, den uns Gott anvertraut hat, ſollen wir flei⸗
ßig wuchern. Es kommt die Nacht, da niemand wirken
kann. Joh. 9, 4. Cal. 1906, 57—61.
Anm. a. Die Ausbreitung des Wortes kann geſche⸗
hen durch Kirche, Schule, Miſſion, Zeitſchriften, Bibel⸗
geſellſchaften.
Anm. b. Wir ſollen das Wort mit dem Munde beken-
nen und es rühmen. Ap. 13, 48: preiſeten das Wort.
Iuht. 1, 16: Ich ſchäme mich des Evangelii von Chriſto
nicht.
Anm. c. In Geſellſchaft ſollen wir uns auch oft über
das Wort unterhalten. Wie wenig geſchieht das!
Anm. d. An der Stellung zu Gottes Wort wird of⸗
fenbar,
1. ob jemand ein Chriſt oder Unchriſt iſt. Der Chriſt hört Gottes Wort und unterwirft ſich demſelben. Joh. 8, 47: Wer von Gott iſt, der höret Gottes Wort. Joh. 10, 27: Meine Schafe hören meine Stimme. 18, 37: Wer aus der Wahrheit iſt, der höret meine Stimme. 12, 48: Wer mich verachtet und nimmt meine Worte nicht auf;
2. objemandeinrechterodereinfalſcher Prophet iſt, ob eine Kirchengemeinſchaft teil hat an der wahren ſichtbaren Kirche.
Anm. e. Zum rechten Gebrauch des Wortes gehört
1. Liebe und Luſt zum Wort. Pſ. 1, 2: Luſt zum Geſetz. Pſ. 26, 6—8: Ich halte mich, Herr, zu deinem Altar. Pſ. 119, 24: Luſt zu deinen Zeugniſſen. 3. Gebot: gerne hören. Ein Chriſt beſchäftigt ſich gern mit dem Wort. — Freilich muß uns Gott oft auch durch Kreuz ins Wort treiben. Anfechtung lehrt aufs Wort merken. O. 98, 61. 62. Luth. 45, 19.
Einwand. Ich habe keine Luſt am Wort. — Gerade dann ſollte man ſich damit beſchäftigen, daß man wieder Luſt bekommt;
2. Ehrfurcht vor dem Wort. Jeſ. 66, 2: der ſich fürchtet vor meinem Wort. Pſ. 119, 120. 2 Moſ. 3, 5. — Luther hatte eine heilige Scheu vor dem Wort und war ein demütiger Schüler der Schrift. Luth. 40, 2. — Daß man bei Verleſung des Wortes in der Kirche aufſteht, drückt die Ehrfurcht auch äußerlich aus. Luth. 41, 6.
- Ma. 14, 146
- Ma. 8. 168
margin
- Ma. 8. 168. 24, 133
margin
- Ma. 8. 168. 24, 133. 134
margin
- R. Pi. Kat. 1, 112
margin
- R. Pi. Kat. 1, 112. 113
margin
- Mezg. 33
margin
- L. W. 28, 221—224
margin
- Luth. 64, 322
margin
- Neb. 89, 39
margin
- Cal. 1903, 29
margin
- Cal. 89, 39
margin
- Cal. 89, 39. 40
margin
- Luth. 45, 18
margin
- Luth. 45, 18. 62, 96
margin
- Mich. 97, 25
margin
- Mag 4, 163
margin
- Mag 4, 163. 164
margin
- Mag 4, 163. 164. 5, 108
margin
- Süd. 97. 65
margin
- Süd. 86, 49
- Min. 88, 45
- Min. 88, 45. 46
- Il. 77. 415
- Min. 88, 46
- Or. 1903, 45
- Wis. Syn. 87, 9
- W. 1904, 91
- Ma. 26, 285
- Ma. 20, 141
- Theol. 3,. 26
margin
- Ma. 35. 14
margin
- Luth. 45. 3
margin
- W. 1901, 32
margin
- W. 1901, 32. 34
margin
- Süd. 89, 36
margin
- Süd. 89, 36. 37
margin
- Stöckh. N. T. 248
margin
- W. 1901, 36
margin
- Stöckh. N. T. 12
margin
- W. 1904, 90
margin
- W. 1904, 90. 91
margin
- Mich. 97, 23
margin
- Mich. 97, 23. 24
margin
- Ma. 27, 252
margin
- Ma. 27, 252
margin
- Ma. 27, 252. 26
margin
- Ma. 27, 252. 26. 218
margin
- Ma. 14, 147
margin
- Ma. 14, 147. 5, 158
margin
- Ma. 14, 147. 5, 158. 8, 168
margin
- Ma. 14, 147. 5, 158. 8, 168. 14
margin
- Ma. 14, 147. 5, 158. 8, 168. 14. 155
margin
- Kueg. 2, 316
margin
- Kueg. 2, 317
margin
- Ma. 14, 148
margin
- Ma. 14, 148. 35, 35
margin
- Ma. 14, 148
margin
- Luth. 45, 34
margin
- Luth. 45, 34. 35
margin
- Ma. 35, 33—36
margin
- Ma. 24, 19
margin
- Ma. 35, 38
margin
- Ma. 35, 38. 39
margin
- Ma. 8, 168
- Ma. 8, 168. 17, 155
- Süd. 1901, 47
- Wis. Syn. 84, 20
- Wis. Syn. 84, 20. 17
- L. W. 42, 78
- L. W. 42, 78. 120
- L. W. 42, 78. 120. 170
- L. W. 42, 78. 120. 170. 43, 18
- Mag. 9, 78
margin
- Ma. 20, 140
margin
- Ma. 20, 140. 5, 156
margin
- Walth. Epi. 245
margin
- Hön. Ent. 280
margin
- Ma. 16, 84
margin
- W. 1901, 32
margin
- W. 1901, 32. 33
margin
- Luth. 45, 3
margin
- Süd. 1901, 46
margin
- W. 97, 47
margin
- W. 97, 47. 48
margin
- Süd. 1915, 28
margin
- Süd. 1915, 28. I
margin
- W. 97, 48
margin
- W. 97, 48. 49
margin
- Luth. 4, 38
margin
- Luth. 4, 38. 39
margin
- Luth. 4, 39
margin
- Süd. 89, 36
margin
- Süd. 89, 36. 37
margin
- Wis. Syn. 84, 21
margin
- L. W. 19, 229
margin
- L. W. 19, 229. 230
margin
- Ma. 32, 302 - 307
margin
- O. 91, 16
margin
- Min. 88, 12
margin
- Min. 88, 12. 13
margin
- Wis. Syn. 84, 16
margin
- Wis. Syn. 84, 16. 17
margin
- Neb. 89, 46
margin
- Luth. 39, 17
margin
- Syn. 77, 10
margin
- Süd. 1901, 47
margin
- Mit. 91, 11
margin
- Süd. 97, 73
margin
- Luth. 39, 18
margin
- Cal. 89, 44
margin
- Neb. 95, 49
margin
- Mich. 1907, 17
- Mich. 1907, 17. 18
- Cal. 1906, 57—61
- O. 98, 61
- O. 98, 61. 62
- Luth. 45, 19
- Luth. 40, 2
- Luth. 41, 6
- Cal 1906, 60
margin
- Cal 1906, 60. 61
margin
- Wis. Syn. 83, 43
margin
- Luth. 45, 28
margin
- Sieck 1
margin
- Sieck 1, 154
margin
- Tex. 1912, 28
margin
- Theol. 3, 25
margin
- Wis. 1900, 23
margin
- Wis. 1900, 23. 24
margin
- Wis. Syn. 84, 18
margin
- Wis. Syn. 84, 18. 19
margin
- Wis. Syn. 84, 23
margin
- Wis. Syn. 84, 23. 26
margin
- W. 1904. 67
margin
- W. 1904. 67. 68
margin
- Min. 88, 47
margin
- Min. 88, 47. 82, 6
margin
- Min. 88, 47. 82, 6. 8
margin
- Jo. 82, 65
margin
- Jo. 82, 65. 66
margin
- Ma. 27, 255
margin
- Luth. 26, 153
margin
- Theol. 3, 28
margin
- Min. 88, 45
margin
- Wis. Syn. 84,
men. Ap. 2
vol d, printed page
384–387 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0468
16.
Mißbrauch des Wortes
16. Mißbrauch des Wortes. Falſch wird die Bibel
gebraucht, wenn ſie zu einem andern Zweck gebraucht
wird, als wozu ſie gegeben iſt, z. B.
a. als Zaubermittel, um Krankheiten zu ver⸗
treiben:
b. in der Schrift zu forſchen, um ſie zu bekämp⸗
fen (HSerodes), oder um ſeine Neuaier zu befriedigen
Mag. 3, 141 oder Beweisſtellen für eine vorgefaßte
Meinung zu finden, ſie nur zu prüfen, ob ſie Wahrheit oder Unwahrheit enthält. N. 74, 36;
c. um ſeine Sünde zu beſchönigen;
d. zu allerlei albernen Scherzen und Witzen;
e. die Bibel willkürlich aufſchlagen, um eine Antwort auf eine Frage zu finden;
verkaufte Waren einwickeln in die Blätter der Biel.
- Mag. 3, 141
- Mag. 3, 141 o
- Neb. 89, 45
margin
- Ma. 24, 19
margin
- Cal. 89, 35
margin
- Cal. 89, 10
margin
vol d, printed page
387–388 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0471
17.
Die Verachtung des Wortes
17. Die Verachtung des Wortes. Wir ſollen die Predigt und ſein Wort nicht verachten. Verachtung des Wortes iſt die große Sünde wider das dritte Gebot, Entheiligung des Sabbaths. Die Verachtung des Wortes geſchieht, wenn man
a. das Wort gar nicht hört, oder es wohl hört, aber nicht zu Herzen nimmt;
b. unregelmäßig zur Kirche kommt, den Gottesdienſt oft ganz ohne Not verſäumt. (Sonntagsſchulbiknik Luth. 37, 101);
c. zu Haus nicht in der Bibel lieſt oder nur ſelten, keinen Hausgottesdienſt hat;
d. die brüderliche Zurechtweiſung aus Gottes Wort nicht annimmt;
e. die Sakramente verachtet oder geringſchätzt.
Anm. a. Verachtung des Wortes iſt
1. das gröbſte Stück des Weltweſens. Die Welt
will das Wort nicht hören. Das iſt die größte
Plage auf Erden. Schulbl. 33, 273;
2. eine Sünde, die auch den Chriſten noch an⸗
hängt. Wir ſind lange nicht ſo treu und fleißig im
Gebrauch des Wortes, als wir ſein ſollten;
3. eine Gefahr, vor der wir uns hüten ſollen.
Sattheit, Trägheit, Gleichgültigkeit gegen das Wort.
Wie leicht werden Chriſten des Wortes überdrüſſig!
„Uns ekelt über dieſer loſen Speiſe.“
Anm. b. Der Teufel verſucht die Chriſten dazu, ſie
vom gläubigen Gebrauch des Wortes abzubringen, macht
uns weis, wir könnten kein Zutrauen mehr zum Prediger
haben, wüßten ſchon alles u. ſ. w.
Anm. c. Es gibt für die Kirche eigentlich nur eine
Gefahr, die Gefahr, von Gottes Wort abzufallen.
Anm. d. Die Verwerfung des Wortes. Wie dieſe
Sünde begangen wird und wie groß ſie ſei. Walth. Ent.
208. 209. Wie leicht man ſich dieſer Sünde ſchuldig
macht und wie hohe Urſache wir haben, darüber Buße
zu tun. Walth. Ent. 205. 206.
- Luth. 37, 101
- Schulbl. 33, 273
- Schulbl. 33, 273;
2
- Ent.
208
- Ent.
208. 209
- Ent. 205
- Ent. 205. 206
- Brun 87
margin
- Brun 87. 88
margin
- Min. 88, 42
margin
- Can. 82, 36
margin
- Ma. 24, 132
margin
- R. Pi. Kat. 1, 107
margin
- R. Pi. Kat. 1, 107. 108
margin
- Mezg. 32
margin
- Ma. 39, 282
margin
- Min. 88, 43
margin
- Min. 88, 44
margin
- Min. 88, 44
margin
- Min. 88, 43
margin
vol d, printed page
388 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0472
18.
—
18. Die verſchiedenen Klaſſen von Zuhörern des Wor⸗
tes. Bei den einen fällt der Same an den Weg. Sie
hören das Wort ſo, daß ſie nichts davon faſſen und ver⸗;
ſtehen. Andere nehmen das Wort nur oberflächlich auf
und fallen bald wieder ab. Andere dulden neben dem
Wort auch das Weltweſen in ſich. Der Same wird durch
Sorgen, Reichtum und Wolluſt des Lebens erſtickt. Ma.
25, 56. 57. 17, 34. Walth. L. L. 193. Nur wenige
bringen Frucht.
Anm. a. Viele hören das Wort und werden doch nicht
ſelig. Viele widerſetzen ſich ſchon dem äußerlichen Ge⸗
brauch des Wortes, weichen dem Herrn aus und wollen
ihn nicht hören. W. 73, 80.
Anm. b. Wie haben wir bisher das Wort gehört?
- Neb. 1909, 21—39
margin
- Ma. 9, 50
margin
- Ma. 9, 50. 51
margin
- Ma. 9, 50. 51. 10, 62
margin
- Ma. 9, 50. 51. 10, 62. 61
margin
- Ma. 9, 50. 51. 10, 62. 61. 3, 56
margin
- Ma. 9, 50. 51. 10, 62. 61. 3, 56. 22, 50
margin
- Ma. 9, 50. 51. 10, 62. 61. 3, 56. 22, 50. 51
margin
- Ma. 9, 50. 51. 10, 62. 61. 3, 56. 22, 50. 51. 24, 61
margin
- Ma. 9, 50. 51. 10, 62. 61. 3, 56. 22, 50. 51. 24, 61. 37, 23—26
margin
- Mag. 1, 29 —31
margin
- Mag. 1, 29 —31. 7, 23—29
margin
- Mag. 1, 29 —31. 7, 23—29. 9, 25
margin
- Mag. 1, 29 —31. 7, 23—29. 9, 25. 26
margin
- Sieck 1
margin
- Sieck 1, 106
margin
- Kueg. 4, 175
margin
- Jo. 1907, 36
margin
- Walth. L. L. 193
- W. 73, 80
- Walth. L. L. 187
margin
- Ma. 4, 49
margin
vol d, printed page
388–389 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0472
19.
—
19. Wer ſich dem Wort widerſetzt, es mutwillig ver
wirft, der
a. iſt kein Chriſt. Joh. 8, 47: Darum höret ihr nicht.
denn ihr ſeid nicht von Gott;
b. begeht eine Todſünde. Er tritt damit ab vom le-
bendigen Gott. Wer euch verachtet, der verachtet mich.
Joh. 12, 48;
c. verſtößt das einzige Rettungsmittel ſeiner Seele;:
d. wird nicht ungeſtraft bleiben, verfällt wohl ſchon
hier dem Gericht der Verſtockung W. 92, 63, wird von
Gott auch verworfen Hoſ. 4, 6. Theol. 3, 27 und end⸗
lich in die Verdammnis fahren. Wis. Syn. 84, 21. 22.
Ma. 3, 184. Ihm iſt das Wort ein Geruch des Todes
zum Tode. W. 92, 62. Ma. 29, 60. Spr. 13, 13:
Wer das Wort verachtet, der verderbet ſich ſelbſt. Ap.
13, 46: hält ſich ſelbſt nicht wert des ewigen Lebens.
Unglaubliche Bosheit und Torheit eines Menſchen.
Stöckh. N. T. 371.
Anm. a. Beiſpiele: Saul 1 Sam. 15. Walth. Ent.
206. Stöckh. A. T. 223. 224. Der reiche Mann. Ma.
37, 230. 3, 184.
Anm. b. Welche Warnung liegt darin für uns!
e. ſoll nicht chriſtlich begraben werden. Daß ſie Got.
tes Wort nicht gebrauchen, iſt offenbarer Beweis ihres Unglaubens.
Homiletik.
2. Advent. — Ev.
Das ewige unvergängliche Gotteswort als ein Schatz über alle Schätze. a. Wie dieſes Wort, weil es ein ewig unvergängliches Gotteswort iſt, für uns arme Men-ſchen der Schatz über alle Schätze iſt, b. was dieſe ſelige Wahrheit billig in uns allen wirken ſolle. — Ma. 2, 323.
The word of God in the lapse of ages. a. It has outlived everything in the past. b. it stands just as firmly today and will continue to stand so unto all eternity —Mag. 10, 180.
3. Sonntaa nach Epiph. —
Von der Kraft des Wortes Chriſti. a. Daß und warum Chriſti Wort eine große Kraft hat, b. wie man allein zur Erfabrung derſelben
6. Sonntag nach Epiph. —
Das rechte Achten auf Gottes Wort die wahre Klugheit.
etwas a. Sicheres, b. Tröſtliches und Herrliches. — Ma.
Seraaeſim ä. — Ev.
Von den roechten Sörern des göttlichen Wortes. a. Wer ſind die rechten Hörer? b. Wie werden wir rechte Hörer? — Ma 16, 62.
Die verſchiedene Art und Weiſe. Gottes Wort zu hören. a. Daß man nichts
faßt und verſteht, b. daß man das Wort nur oberflächlich annimmt, c. daß man neben dem Worte Gottes auch das Weſen der Welt in ſich duldet, c. daß man das göttliche Wort mit ganzem Herzen und in Beſtändigkeit annimmt. — Ma. 3, 56.
ö Die ernſte Mahnung, welche für uns Chriſten alleſamt in dem Gleichnis vom viererlei Acker liegt. Auch bei uns fällt manches Wort a. an den Weg, b. auf den Fels, c. unter die Dornen, d. auf ein gut Land. — Ma. 15, 56.
Wie haben wir bisher Gottes Wort gehört? a. Unandächtig und unaufmerkſam? b. Wankelmütig, unbeſtändig? c. Heilsbegierig? — Ma. 6, 54.
Wie habt ihr bisher Gottes Wort gehört? Seid ihr gleich a. einem betretenen Weg, b. einem felſigen Boden, c. einem Acker voll Dornen, d. einem fruchtbaren Lande? — Walth. Kaſ. 362.
Woran liegt die Schuld, daß Gottes Wort an vielen Hörern desſelben keine 22. 55 bringt? a. Woran die Schuld nicht liegt, b. woran ſie allein liegt. — Ma.
Daß auch unter denen, welche das Wort hören, viele verloren gehen und we4.40 werden. a. Daß viele verloren gehen, b. wenige ſelig werden. — Ma.
Welche Menſchen hören das Wort vergeblich? a. Die es äußerlich hören, aber nicht zu Herzen nehmen, b. die es zwar annehmen, aber das Kreuz ſcheuen und zur Zeit der Anfechtung abfallen, c. die zwar zum Glauben kommen, aber ſicher werden und durch irdiſchen Sinn wieder in den geiſtlichen Tod zurückſinken. — Ma. 24, 51.
Drei Haupthinderniſſe, welche in unſern Tagen ſo oft das Wort Gottes keine 7. 4 bringen laſſen. a. Sorge, b. Reichtum, c. Wolluſt dieſes Lebens. — Ma.
„34.
Dornen, die den aufgegangenen Samen des Wortes erſticken: a. irdiſche Sorgen, b. Reichtum, c. Wolluſt dieſes Lebens. — Ma. 25, 56.
Gottes Wort iſt a. den einen ein Geruch des Lebens zum Leben, b. den andern ein Geruch des Todes zum Tode. — Ma. 18, 32.
Was lehrt uns das Gleichnis von der verſchiedenen Wirkung des göttlichen Wortes? a. Wem es zur Seligkeit gereicht, dem iſt es von Gott gegeben. b. Wem es nicht zur Seligkeit gereicht, dem widerfährt es aus eigener Schuld. — Ma. 7, 30.
Das Urteil des Herzenskündigers über die Zuhörer des göttlichen Wortes. a. Welches dieſes Urteil nach ſeinem Inhalte ſei, b. wozu dieſes Urteil uns dienen ſolle. — Ma. 9, 50.
Von der ſeligmachenden Kraft des göttlichen Wortes als eines himmliſchen Samens. a. Wie ſie zwar leider bei vielen Zuhörern verhindert wird, b. an andern dagegen gar herrlich ſich erweiſt. — Ma. 10, 61.
Die Ausſaat des göttlichen Wortes. a. Säemann, b. Same, c. Acker. — Ma. 19, 58.
Die Aufforderung des Herrn an die Hörer des Wortes: Wer Ohren hat, zu
hören, der höre. a. Wer das Wort nicht recht hört, hört es ſich zum Gericht. b. Nur wer das Wort recht hört, hört es ſich zum Leben. — Ma. 29, 60.
Warum erlangen auch ſo viele von denen die Seligkeit nicht, die doch das reine Wort fleißig hören. Weil viele das Wort a. bloß hören, aber nicht danach trachten, es zu verſtehen, b. mit Freuden aufnehmen, aber zur Zeit der Anfechtung abfallen, c. wohl zu verſtehen und feſtzuhalten ſuchen, aber dabei ihr Herz mit den Sorgen. Reichtum und Wolluſt dieſes Lebens beſchweren. — Walth. L. L. 187.
Wer verſteht etwas von dem Geheimnis des Reiches Gottes? Wer etwas verſteht a. von dem hohen Wert des Wortes Gottes, b. von der Kraft des Wortes, c. von der Frucht des Wortes Gottes. — Hön. Ent. 153. ö
Three classes of men as to hearing the word of God. a. Such as will not hear the word. b. such as hear the word without bhenefit to themselves, c. such as hear the word to their salvation.Mag. 1. 29.
The fourfold hearing of God's word. —Kueg. 4, 175.
Why are not all hearers oi God's word eternally saved? Because many
A. remain unbelievers, b. become backsliders.Ma. 37, 22.
The true reason why so many derive no benefit from the hearing of
the word of God. Their hearts resemble either a. the wayside, b. the rocky
SOil, c. the thorny soil.—Sieck 1, 106.
Many sermons but ſew good Christians. Because a. many come to hear
the word of God without previously preparing their hearts thoroughly, b.
aiter hearing it, many leave and forget to watch over their hearts carefully.
—Arndt, Green Pastures 106.
The parable of the sower a. as a warning, b. as a comfort.Mag. 9, 23.
Oculi. — Ev.
Selig ſind, die Gottes Wort hören und bewahren. a. Worin ihre Seligkeit be—
ſteht, b. womit ſie zeigen, daß ſie ſelig ſind. — Ma. 16, 84.
Iudica. — Ev.
Wer Chriſti Wort nicht hört und annimmt, iſt nicht von Gott, ſondern vom
Teufel. a. Er verwirft den von Gott geſandten Erlöſer aus der Gewalt des Teu⸗
fels, b. erklärt den von Gott geſandten Propheten der Wahrheit für einen Pro-
pheten des hölliſchen Lügners, c. tut die Werke des Mörders von Anfang und ſtürzt
ſich ſelbſt in den ewigen Tod. — Ma. 24, 119.
Von der lebendigmachenden Kraft des Wortes Gottes. a. Es befreit uns vom
geiſtlichen Tode, b. hilft wider den leiblichen Tod, c. befreit uns vom ewigen Tod. —
Ma 15, 91.
Wie höchſt gefährlich es ſei, ſich dem Worte zu widerſetzen. a. Warum das ſo gefährlich ſei. b. Worin dieſe Gefahr beſtehe. — Ma. 6, 87.
Wie töricht und gottlos die handeln, welche das Wort Chriſti verwerfen. a. Sie verwerfen damit die Wahrheit, b. gehen dadurch der höchſten Güter verluſtig, c. handeln wider ihr eigen Gewiſſen. — Ma. 33, 85.
Cantate. — Epi.
Welch eine vollkommene Gabe das Wort Gottes iſt. a. Was es ſchon aus uns gemacht hat, b. was es beſtändig bei rechtem Brauch aus uns macht, c. was es noch aus uns machen wird. — Hön. Ent. 274.
Die Herrlichkeit des Wortes Gottes. a. Von Gott kommt es, b. zu Gottes Kindern macht es, c. zu Gott für Ewigkeit führt es. — Hön. Ent. 276.
Wann gebrauchen wir Gottes Wort recht? Wenn wir es aufnehmen a. als gute vollkommene Gabe, b. als Mittel der Wiedergeburt, c. als Werkzeug der Hei— ligung. — Ma. 17, 123.
Die Wirkung des Wortes. a. Durchs Wort hat uns Gott gezeugt, b. durchs Wort befeſtigt er uns auch in dem angefangenen Weſen. — Ma. 14, 153.
Warum ſollen wir Chriſten Gottes Wort gerne hören und annehmen? Weil Gott uns dadurch a. zu ſeinen Kindern gemacht hat, b. mehr und mehr zu Werken des Lichtes antreibet. — Ma. 20, 137.
Was lernen wir aus unſerer Epiſtel in Abſicht auf das Wort Gottes? a. Welch eine herrliche Gabe es ſei, b. wie wir uns für dieſe Gabe dankbar erzeigen ſollen. — Ma. 2, 146.
That the word of God eis the greatest blessing U and grandest gift of God. Because a. it works regeneration, b. it is able to save our souls.—Mag. 10, 66.
Rogate. — Epi.
Vom rechten Hören des Wortes. a. Wer diejenigen ſind, welche das Wort nicht recht hören und ſo ſich ſelbſt betrügen. b. Wie wir das Wort recht hören ſollen. c. Woran es offenbar wird, daß wir rechte Hörer des Wortes geweſen ſind. — Ma. 5, 156.
Vom rechten Hören des Wortes. a. Worin beſteht das falſche Hören? b. Wie
ſoll man das Wort recht hören? c. Wie muß ſich das rechte Hören beweiſen? — Ma. 8, 167.
Vom heilſamen Gebrauch des Wortes. a. Welches der rechte Gebrauch des Wortes ſei, b. wie ſolcher Gebrauch ein heilſamer ſei. — Ma. 14, 153.
Was muß geſchehen, daß auf Gottes Ausſaat auch ein Pfingſten, eine vollendete Ernte, ſolge? a. Die Hörer müſſen auch Täter des Wortes werden, b. die Täter des Wortes müſſen auch Täter bleiben. — Ma. 14, 155.
Seid aber Täter des Wortes und nicht Hörer allein. a. Wer ein bloßer Hörer des Wortes iſt, hat keinen Nuben vom Wort und betrügt ſich ſelbſt. b. Allein wo Hören und Tun eng zuſammengehen, ſteht es recht mit dem Menſchen und erreicht das Wort ſeinen Zweck. — Ma. 20, 140.
Seid Täter des Wortes a. in ernſtlicher Reue, b. herzlichem Glauben, c. aufrichtiger Heiligung. — Hön. Ent. 280.
Seid a. Täter des Wortes und b. nicht Hörer allein. — Ma. 39, 211.
Eine höchſt nötig zu beachtende Anweiſung für alle, die ſelig werden wollen. a. Seid Täter des Wortes und nicht Hörer allein. b. Die Täter des Wortes allein werden ſelig. e. Ein Täter erweiſt ſich als Täter im Leben. — Hön. Ent. 282.
Daß diejenigen, welche zwar Hörer, aber nicht Täter des Wortes ſind, ſich da— mit nur ſelbſt betrügen. Sie betrügen ſich a. wenn ſie durchs bloße Hören des Wortes ſelig zu werden hoffen, b. wenn ſie mit dem bloßen Hören des Wortes Gott zu dienen ſich dünken laſſen. — Walth. Epi. 245.
Hüten wir uns vor geiſtlichem Selbſtbetrug. a. Wer in dieſem Selbſtbetrug lebt (wer das Wort hört, aber nicht danach tut), b. wer von ſolchem Selbſtbetrug frei iſt. — Ma. 8, 168.
Dreierlei Selbſtbetrug, davor wir Chriſten der rechtgläubigen Kirche uns hüten ſollen. Wenn man a. das Wort der reinen Lehre hat und rühmt, aber nicht fleißig hört, b. das Wort zwar hört, aber nicht ein Täter des Wortes iſt und bleibt, c. bei bloß äußerlichem oder mit ſelbſterwähltem Tun vermeint, Täter des Wortes zu ſein. — Ma. 17, 155.
The hearing of God's word. a. The wrong and the idle hearing, b. the right and saving hearing.Kueg. 2, 315.
1. Sonntag nach Trin. — Ev.
Daß diejenigen, welche Gottes Wort nicht rettet, nichts im Himmel und auf Erden retten kann. a. Weil nichts ſo gewiß iſt, b. weil nichts ſo kräftig iſt als das Wort. — Walth. Ev. 218.
Brauche das dir gegebene Wort Gottes. a. Siehe den gewaltigen Unterſchied, den das Wort brauchen oder nicht brauchen im menſchlichen Leben macht, b. ſiehe die wunderbare Wirkung, die allein das Wort Gottes in der Menſchenſeele hervorbringt. — Quart. 1, 103.
Wer Gottes Wort verachtet, verderbt ſich ſelbſt. a. In dieſem Leben verdirbt er im Dienſt der Sünde, b. nach dieſem Leben erntet er das ewige Verderben. — Ma. 3, 184.
Hear yve Moses and the prophets. a. If ye will not hear them ye shall share the lot of the rich man, b. if ye hear them and hear them aright ye shall be borne by the angels into Abraham's bosom.Ma. 37, 230.
Sonntag nach Trin. — Ev.
Die Geſchichte von Petri Fiſchzug eine liebliche Geſchichte vom Wort Gottes. a. Was Gottes Wort wert iſt, b. wie Gottes Wort zu reichem irdiſchem Segen hillt, c. wie Gottes Wort an himmliſchem Segen ſo reich macht. — Hön. Ent. 362.
Freiterte.
1 Sam. 15. 23. — Von der großen Sünde der Verwerfung des Wortes Gottes. a. Wie ſie begangen wird, b. wie groß ſie ſei. — Walth. Ent. 208.
1 Sam. 15, 23. — Was lehrt uns das erſchreckliche Urteil Gottes über den Kö⸗
nig Saul zu unſerer Prüfung und Warnung? a. Wie leicht man ſich der ſchweren
Sünde, Gottes Wort zu verwerfen, ſchuldig machen kann, w. wie hohe Urſache die⸗
jenigen haben, ernſtlich Buße zu tun, welche ſich dieſer Sünde ſchuldig gemacht ha⸗
ben. — Walth. Ent. 205.
Pſ. 119, 54. — Das Wort Gottes als das Lied in dem Hauſe unſerer Wall⸗
fahrt. a. Wie das Wort Gottes das Lied in unſerm Hauſe ſein ſoll, b. welchen Nutzen
und Segen unſer Haus davon hat. — Ma. 16, 369.
Pſ. 119, 72. — Gottes Wort unermeßlich mehr wert als viel tauſend Stück
Gold und Silber. a. Warum? b. Wozu ſoll uns Chriſten dieſe Wahrheit ermun⸗
tern und reizen? — Ma. 16, 362.
Ps. 119, 105.—The word of God is the only light that leads us to heaven.
It alone is a. of the highest authority, b. perfectly clear, c. entirely sufficient
fOr this purpose. —Mag. 1, 151.
Pſ. 119, 113. — Daß wir Gottes Wort lieb haben und bei ihm verharren müſ⸗
ſen, damit unſer Herz feſt werde. a. Solange wir Gottes Wort lieb haben, und da—
bei verharren, werden wir vor ſchädlichem Zweifel bewahrt bleiben, b. dann werden
wir auch die Wahrheit erkennen und ihrer unerſchütterlich gewiß werden. — Ma.
33, 34.
Matth. 7, 24 —29. — Seid aber Täter des Wortes und nicht Hörer allein. a.
Nur ſo gründet ihr eure Seligkeit auf den rechten Fels, b. nur ſo könnt ihr den Stürmen und Anfechtungen dieſes Lebens widerſtehen, c. nur ſo könnt ihr dereinſt im Gericht Gottes bleiben. — Ma. 35, 42.
Matth. 7, 24—29. — Das rechte Hören des göttlichen Wortes. a. Worin es beſteht, b. was uns bewegen ſoll, Gottes Wort zu hören. — Ma. 35, 43.
Matth. 7, 24 —29. — Gottes Wort ſollen wir nicht bloß hören, ſondern tun. a. Was heißt Gottes Wort tun? b. Was ſoll uns zu ſolchem Hören bewegen? — Ma. 35, 43.
Matth. 23, 34—39. — Die boshaften Verächter des Wortes Chriſti: a. Große Gnade iſt ihnen durchs Wort angetragen. b. Frevelnd verwerfen ſie die Botſchaft. c. Furchtbar iſt das Gericht, das ſie auf ſich ziehen. — Ma. 10, 158.
Joh. 5. 30—38. — Ungläubige Hörer des Wortes haben keine Entſchuldigung. a. Sie mißbrauchen Gottes Wahrheitsboten. b. Sie verachten Jeſu Gotteswerke. e. Sie verwerfen das Zeugnis des Vaters. — Ma. 40, 349.
Joh. 6, 66—69. — Chriſti Wort das Wort des Lebens. a. Was das heißt. b. Wer es verſteht. — Quart. 5, 255. 256.
John 8. 31.—Why a Christian congregation ought to continue in Christ's word. Because this continuing is a. the mark of Christ's disciples, b. leads to a ſull knowledge of truth, c. assures to us a blessed freedom la. 40, 60.
Rom. 1. 16.—a. Iam not ashamed of the gospel of Christ. b. ſor it is the power of God unto salvation to every one that believeth.—Sieck J. 153.
Rom. 10. 13—16.—That it is necessary unto salvation that the word of Sod be preached and heard. a. because faith is essential unto salvation, b. it is through the word of God alone that faith is wromeht.M̃a. 40. 70.
1 Joh. 3. 9. — Die Kraft des Wortes Gottes, a. die wir erſahren haben. b. die wir fortwährend erfahren. — Quart. 9, 55.
Off. 3. 10. 11. — Das Halten am Wort das einzige Mitfel. welches uns in der Zeit allaemeiner Verſuchung erhalten kann. a. Es hat in der Zeit der Refor· mation die Kirche errettet, b. wird auch uns in den Verſuchungen unſerer Zeit erretten. — Ma. 32. 302.
- W. 92, 63
- Theol. 3, 27
- Wis. Syn. 84, 21
- Wis. Syn. 84, 21. 22
- Ma. 3, 184
- Ma. 3, 184. I
- W. 92, 62
- Ma. 29, 60
- Spr. 13, 13
- Stöckh. N. T. 371
- Ent.
206
- Stöckh. A. T. 223
- Stöckh. A. T. 223. 224
- Ma.
37, 230
- Ma.
37, 230. 3, 184
- Ma. 2, 323
- Mag. 10, 180
- Mag. 10, 180.
3
- Ma 16, 62
- Walth. Kas. 362
margin
- Ma. 6, 5
margin
- Ma. 6, 5 1
margin
- Ma. 6, 5 1. 55
margin
- Ma. 33, 86
margin
- Kueg. 2, 315
margin
- Ma. 24, 119
margin
- Ma. 24, 119. 120
margin
- Stöckh. A. T. 224
margin
- Ma. 6, 87
margin
- Süd. 1901, 48
margin
- O. 65, 20
margin
- W. 92, 65
margin
- Luth. 56, 167
margin
- Ma. 25, 30
margin
- Ma. 3, 56
- Ma. 15, 56
- Ma. 6, 54
- Walth. Kas. 362
- Ma. 24, 51
- Ma. 25, 56
- Ma. 18, 32
- Ma. 7, 30
- Ma. 9, 50
- Ma. 10, 61
- Ma. 19, 58
- Ma. 29, 60
- Walth. L. L. 187
- Hön. Ent. 153
- Mag. 1. 29
- Kueg. 4, 175
- Ma. 37, 22
- Sieck 1
- Sieck 1, 106
- Mag. 9, 23
- Mag. 9, 23.
O
- Ma. 16, 84
- Ma. 16, 84.
I
- Ma. 24, 119
- Ma 15, 91
- Ma. 6, 87
- Ma. 33, 85
- Hön. Ent. 274
- Hön. Ent. 276
- Ma. 17, 123
- Ma. 14, 153
- Ma. 20, 137
- Ma. 2, 146
- Mag. 10, 66
- Ma. 5, 156
- Ma. 8, 167
- Ma. 14, 153
- Ma. 14, 155
- Ma. 20, 140
- Hön. Ent. 280
- Ma. 39, 211
- Hön. Ent. 282
- Walth. Epi. 245
- Ma. 8, 168
- Ma. 17, 155
- Kueg. 2, 315
- Kueg. 2, 315.
1
- Walth. Ev. 218
- Quart. 1, 103
- Ma. 3, 184
- Ma. 37, 230
- Hön. Ent. 362
- Ent. 208
- Ent. 205
- Lied i
- Lied i
- Ma. 16, 369
- Ma. 16, 362
- Mag. 1, 151
- Ma.
33, 34
- Ma. 35, 42
- Ma. 35, 43
- Ma. 35, 43
- Ma. 10, 158
- Ma. 40, 349
- Quart. 5, 255
- Quart. 5, 255. 256
- Quart. 9, 55
- Quart. 9, 55.
O
- Ma. 32. 302
- Ma.
Welche Menſchen höre
- Ma.
„34.
Dornen, die den
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