Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 4, Nummer 5 › Seite 38
Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1847-11-04, Seite 38
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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Abendmahl · Wort Gottes 15 · Schrift 5 · Schriftauslegung 5
ſeine Gedanken gefaßt hat, in Buchſtaben dar⸗
ſtellen. Wie nun die Worte und Buchſtaben die
Mittel des Schreibers ſind, ſeine Gedanken oder
ſeinen Sinn dem Leſer mitzutheilen, ſo ſind
natürlich die von einem Schreiber gebrauchten
Worte und Buchſtaben hinwiederum die Mittel,
deren ſich ein Ausleger bedienen muß, um die
Gedanken oder den Sinn des Schreibers zu er⸗
fahren, und darſtellen oder auslegen zu können.
Wer daher ſagt, er lege eine Schrift aus, und
wer dabei von dem Buchſtaben oder den Worten
abgeht, der handelt ebenſo thöricht, wie derjenige,
der eine Auslegung über den Inhalt eines Buches
liefern will, in welchem kein Wort und keine
Buchſtaben, ſondern nur leere, unbeſchriebene Blät⸗
ter ſich finden. Wer den Namen, Aus leger, mit
Recht tragen und das thun will, was dieſer Name
ausdrückt, der darf nicht einen Sinn in ſeine
Schrift hin einlegen, ſondern er muß eben den
in den Worten dieſer Schrift liegenden Sinn
herauslegen, das heißt: beweiſen, daß dieſer
oder jener Sinn in den gebrauchten Worten liegt.
Wer ſich bei Auslegung eines Textes nicht von
den Worten desſelben, ſondern von'ſeinen vorge⸗
faßten Meinungen leiten läßt, wer nicht den
Ausdrücken des Verfaſſers, ſon dern ſeinen Ein⸗
drücken folgt, kurz, wer von den Worten abgeht,
der erklärt den Text nicht, ſondern verläßt und
verändert ihn, und will ihn verbeſſern. Wer ſo⸗
nach es eingeſteht, daß er in ſeiner Auslegung von
den Worten oder von dem Buchſtaben abgegan⸗
gen ſei oder habe abgehen müſſen, der hat damit
auch eingeſtanden, daß er nicht den Sinn des
Schreibers, ſondern ſeinen eignen Sinn und ſeine
eignen Gedanken zu Tage gefördert und dies für
den Sinn des Schreibers ausgegeben habe.
Es iſt nun freilich wahr, daß es menſchliche
Schriften gibt, in denen die Verfaſſer oft aus
Mangel an Kenntniß der Sprache oder aus Un⸗
klarheit im Denken ſich ſolcher Worte bedienen,
die etwas ganz anders ausdrücken, als was die
Verfaſſer damit ausdrücken wollten, wie man da⸗
von täglich Beiſpiele in Menge vor die Augen
bekommt. Aber dies thut darum hier nichts zur
Sache, weil ſolche menſchliche Schriften gar kei⸗
ner Auslegung fähig ſind; denn kann ſich ein
Ausleger nicht auf die Worte ſeines Textes beru⸗
fen, ſo kann er nie unwiderſprechlich gewiß ſagen,
ob dieſes oder jenes der eigentliche Sinn des
Schreibers ſei. Dieſer Einwand führt uns aber
gerade auf einen zweiten Grund, warum man
in der Auslegung der Bibel nicht von dem Buch⸗
ſtaben oder von den Worten abgehen darf, und
dieſer iſt, weil die Bibel Gottes Wort iſt, das
heißt, weil ſie ein Buch iſt, welches Gott ſelbſt
geſchrieben hat, welches nemlich den heiligen
Menſchen Gottes von dem Heiligen Geiſte ein⸗
gegeben worden iſt. Wer daher ſagt, daß er bei
Auslegung der heiligen Schrift hie und da von
dem Buchſtaben oder von den Worten abgehen
müſſe, der leugnet damit ganz offenbar, daß die
heilige Schrift Wort für Wort eingegeben worden
ſei (1 Cor. 2, 13. 2 Petri 1,21. 2 Tim. 3, 16.),
der leugnet, daß Gott durch die Propheten und
Apoſtel geredet habe (Ebr. 1, 1. Luc. 10, 16.),
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der leugnet, daß in der Schrift der Heilige Geiſt
ſelbſt ſpreche (Ebr. 2, 7. vergl. Pſ. 95, 7. Marc.
13, 11.). Oder ſollte Gott nicht verſtehen, wie
er recht reden müſſe? Sollte es dem menſchlichen
Scharfſinn überlaſſen ſein, zu entſcheiden, wie
Gott eigentlich hätte reden müſſen, um ſeinen
Sinn mit angemeſſenen Worten auszudrücken?
Sollte der Menſch Gott corrigiren müſſen? —
Das ſei ferne! Wer das ſagt, der redet gottes⸗
läſterlich, und wer ſo in ſeiner Schriftauslegung
verfährt, als könne er Gott corrigiren, der
handelt gottesläſterlich.
Wie aber der göttliche Urſprung der heiligen
Schrift verbietet, von dem Buchſtaben oder von
den Worten derſelben abzugehen, ſo auch der
Zweck derſelben. Sie ſoll unſeres Fußes Leuchte
und ein Licht auf unſerem Wege ſein (Pſ. 119,
105.), durch ſie ſollen wir ein feſtes propheti⸗
ſches Wort haben (2 Petri 1, 19.), ſie ſoll uns
zu einem untrüglichen, letzten und höchſten und
einzigen Richter über Wahrheit und Irrthum
dienen (Jeſ. 8, 20.): wäre es aber erlaubt, von
den Worten der heiligen Schrift abzugehen, dann
hoͤrte alle Gewißheit in Glaubensſachen auf; dann
wäre die Schrift eine wächſerne Naſe, welcher
jeder Ausleger eine Bildung geben könnte, die
ihm beliebte; dann könnte kein Artikel des chriſt⸗
lichen Glaubens aus der Schrift bewieſen, hin⸗
gegen jede noch ſo unſinnige Ketzerei als ſchrift⸗
gemäß dargeſtellt, keine aber aus der Schrift wider⸗
legt werden; dann wäre die heilige Schrift nicht
ein Licht, ſondern ein Irrlicht; dann wäre ſie kein
unzerbrechlicher Stecken und Stab, ſondern ein
wankendes Rohr, dahingegeben jedem Winde der
Menſchenlehre; dann hätte der Menſch an der
heiligen Schrift keinen feſten Anker für ſeine za⸗
gende und zweifelnde Seele und keinen feſten
Grund, auf den er ſein Glauben und ſein Hof⸗
fen, aller Anfechtung in Noth und Tod zum
Trotz, bauen und gründen könnte. Dann wäre
es daher ganz vergeblich, daß uns Gott ſein
Wort gegeben hätte. Denn was hilft uns die
heilige Schrift, wenn wir uns nicht auf jedes
Wort derſelben verlaſſen können? Können wir
uns nur auf Ein Wort der Schrift nicht ver⸗
laſſen, ſo können wir uns auf keines verlaſſen.
Hinweg aber mit ſolchen gottesläſterlichen Ge⸗
danken! Mögen Millionen, die die Schrift für
ein Werk einfältiger Zöllner und Fiſcher halten,
meinen, ohne Gefahr von den Worten der Schrift
abgehen zu können, wir, die wir die Schrift als
das Wort des Allerhöchſten erkannt haben, wollen
uns durch Gottes Gnade dies ſein Licht nie zu
einem Irrlichte, dies ſein feſtes Wort nie zu einem
Rohrſtabe machen laſſen, ſondern, während wir
uns auf nichts in der ganzen Welt verlaſſen, ſoll
das Wort und jedes Wort unſer Anker, unſer
Fels, unſere unüberwindliche Burg bleiben, denn
„alles Fleiſch iſt wie Gras und alle Herrlichkeit
der Menſchen wie des Graſes Blume; das Gras
iſt verdorret, und die Blume abgefallen; aber des
HErrn Wort bleibet in Ewigkeit“. (1 Petri 1,
24. 25.) „Es bleibe alſo, daß Gott ſei wahr⸗
haftig, und alle Menſchen falſch; wie geſchrie⸗
ben ſtehet: Auf daß du gerecht ſeieſt in deinen
Worten, und überwindeſt, wenn du gerichtet
wirſt.“ (Röm. 3, 4.)
Ein vierter Grund, warum man in der hei⸗
ligen Schrift nie von dem Buchſtaben oder von
den Worten abgehen dürfe, iſt, weil wir da⸗
vor in Gottes Wort ſelbſt ſo ernſtlich
gewarnt werden. Schon in dem erſten Buch
der heiligen Schrift ſpricht Gott: „Ihr ſollt nichts
dazu thun, das ich euch gebiete, und ſollt auch
nichts davon thun, auf daß ihr bewahren möget
die Gebote des HErrn, eures Gottes, die ich euch
gebiete.“ (5 Moſ. 4, 2.) Ferner ſpricht Gott zu
Joſua: „Weiche nicht davon, weder zur Rechten
noch zur Linken, auf daß du weislich handeln
mögeſt in allem, das du thun ſollſt.“ (Joſ. 1, 7.)
Ferner ſpricht Chriſtus: „Ich ſage euch wahrlich:
Bis daß Himmel und Erde zergehn, wird nicht
zergehen der kleinſte Buchſtabe, noch Ein
Titel vom Geſetz, bis daß es alles geſchehe. Wer
nun Eins von dieſen kleinſten Geboten auflöſet,
und lehret die Leute alſo, der wird der kleinſte
heißen im Himmelreich; wer es aber thut und
lehret, der wird groß heißen im Himmelreich.“
(Matth. 5, 18. 19.) Weiter ſpricht St. Pau⸗
lus: „So jemand anders lehret, und bleibet nicht
bei den heilſamen Worten unſers HErrn IEſu
Chriſti und bei der Lehre von der Gottſeligkeit,
der iſt verdüſtert“ ꝛc. (1 Tim. 6, 3. 4.) Hier
müſſen wir noch einmal an die vor kurzem ſchon
von uns angeführte letzte Warnung Gottes erin⸗
nern, mit welcher die ganze Bibel bedeutungsvoll
ſchließt: „Ich bezeuge aber allen, die da hören
die Worte der Weiſſagung in dieſem Buch: ſo
jemand dazu ſetzt; ſo wird Gott zuſetzen auf ihn
die Plagen, die in dieſem Buch geſchrieben ſtehen.
Und ſo jemand davon thut von den Worten
des Buchs dieſer Weiſſagung; ſo wird Gott ab⸗
thun ſein Theil vom Buch des Lebens, und von
der heiligen Stadt, und von dem, das in dieſem
Buch geſchrieben ſieht.“ (Offb. 22, 18. 19.)
Wer will es nach ſolchen Erklärungen Gottes
ſelbſt wagen, auch nur von Einem Worte, auch
nur von Einem Titel, auch nur von Einem Buch⸗
ſtaben der Bibel, und wäre es der kleinſte, abzu⸗
gehen? Dürfen wir etwa glauben, daß Gott
denen, die auch nur von Einem Worte, ja Buch⸗
ſtaben ſeiner Offenbarung abgehen, ſo ſchrecklich
drohen werde, und daß er dennoch ſein Wort ſelbſt
ſo geſchrieben habe, daß man davon abgehen
müßte? Oder dürfen wir glauben, daß es Gott
mit ſeinen Drohungen nur ein Scherz ſei? Nein,
das Erſte nicht, denn Gott iſt die ewige Weisheit
und ewige Liebe, und das Zweite nicht, denn er
iſt die unveränderliche Wahrheit und unverletzliche
Gerechtigkeit. Wehe darum allen denen, welche
wiſſentlich auch nur von Einem Worte der ſchrift⸗
lichen Offenbarung des großen Gottes abweichen!
Wer wichtige menſchliche Handſchriften, Doku⸗
mente, und dergleichen, verändert und verfälſcht,
der wird ſchon von Menſchen als ein ehrloſer,
nichtswürdiger Bube zur Strafe gezogen, was
wird der zu erwarten haben, der Gottes eigne
Handſchrift, die er allen Menſchen über Seligkeit
und Verdammniß ausgeſtellt hat, verändert und
verfälſcht? Ihm gilt der apoſtoliſche, im Namen
English translation AI translation
represent in letters the thoughts one has conceived. Just as words and letters are the means by which the writer conveys his thoughts or his meaning to the reader, so too the words and letters used by a writer are, in turn, the means which an interpreter must use in order to learn the thoughts or the meaning of the writer, and to be able to present or interpret them. Whoever therefore says he is interpreting a text, and in doing so departs from the letter or the words, acts just as foolishly as one who wishes to give an interpretation of the contents of a book in which there are no words and no letters at all, but only blank, unwritten pages. Whoever wishes rightly to bear the name "interpreter," and to do what that name expresses, must not read a meaning into his text, but must instead draw out the meaning that lies in the words of that text — that is, he must prove that this or that meaning lies in the words used. Whoever, in interpreting a text, is guided not by its words but by his own preconceived opinions, whoever follows not the expressions of the author but his own impressions — in short, whoever departs from the words — does not explain the text but abandons and alters it, and wishes to improve it. Whoever thus confesses that in his interpretation he has departed, or has had to depart, from the words or from the letter, has thereby also confessed that he has brought to light not the meaning of the writer, but his own meaning and his own thoughts, and has passed these off as the meaning of the writer.
It is of course true that there are human writings in which the authors, often for lack of knowledge of the language or from unclarity of thought, use words that express something quite different from what they meant to express by them, as one sees examples of in abundance every day. But this has nothing to do with the matter here, because such human writings are not capable of interpretation at all; for if an interpreter cannot appeal to the words of his text, he can never say with unanswerable certainty whether this or that is the true meaning of the writer. This objection, however, leads us directly to a second reason why one may not depart from the letter or from the words in the interpretation of the Bible, and this is because the Bible is God's Word — that is, because it is a book which God himself has written, which was, namely, given by the Holy Spirit to the holy men of God. Whoever therefore says that in interpreting Holy Scripture he must here and there depart from the letter or from the words thereby quite plainly denies that Holy Scripture was given word for word (1 Cor. 2:13; 2 Peter 1:21; 2 Tim. 3:16), denies that God spoke through the prophets and apostles (Heb. 1:1; Luke 10:16),
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denies that in Scripture the Holy Spirit himself speaks (Heb. 2:7; cf. Ps. 95:7; Mark 13:11). Or should God not understand how he must speak rightly? Should it be left to human acumen to decide how God ought properly to have spoken, in order to express his meaning in fitting words? Should man have to correct God? — Far be it! Whoever says that speaks blasphemously, and whoever proceeds in his interpretation of Scripture as though he could correct God acts blasphemously.
But just as the divine origin of Holy Scripture forbids departing from the letter or from its words, so too does its purpose. It is to be a lamp to our feet and a light on our path (Ps. 119:105); through it we are to have a sure prophetic word (2 Peter 1:19); it is to serve us as an infallible, final, highest, and only judge of truth and error (Isa. 8:20): but were it permitted to depart from the words of Holy Scripture, then all certainty in matters of faith would cease; then Scripture would be a wax nose which every interpreter could shape as he pleased; then no article of the Christian faith could be proved from Scripture, while on the other hand any heresy, however senseless, could be represented as scriptural, and none could be refuted from Scripture; then Holy Scripture would not be a light but a will-o'-the-wisp; then it would not be an unbreakable staff and rod, but a wavering reed, given over to every wind of human doctrine; then man would have in Holy Scripture no firm anchor for his timid and doubting soul, and no firm ground on which he could build and found his believing and hoping, in defiance of all temptation in distress and death. Then it would therefore have been entirely in vain that God gave us his Word. For of what use to us is Holy Scripture, if we cannot rely on every word of it? If we cannot rely on even a single word of Scripture, then we can rely on none.
Away, then, with such blasphemous thoughts! Let millions who regard Scripture as the work of simple tax collectors and fishermen think that they can depart from the words of Scripture without danger; we, who have recognized Scripture as the Word of the Most High, will, by God's grace, never let this light of his become a will-o'-the-wisp, never let this firm word of his become a reed staff, but, while we rely on nothing else in the whole world, the Word, and every word, shall remain our anchor, our rock, our invincible fortress; for "all flesh is as grass, and all the glory of man as the flower of grass; the grass withers, and the flower falls away; but the word of the Lord endures forever" (1 Peter 1:24-25). "Let it be, then, that God is true and every man a liar; as it is written: That you may be justified in your words, and prevail when you are judged." (Rom. 3:4.)
A fourth reason why one may never depart from the letter or from the words in Holy Scripture is that we are so earnestly warned against this in God's Word itself. Already in the first book of Holy Scripture, God says: "You shall not add to what I command you, nor take away from it, that you may keep the commandments of the LORD your God which I command you." (Deut. 4:2.) Further, God says to Joshua: "Do not turn from it, either to the right hand or to the left, that you may act wisely in all that you shall do." (Josh. 1:7.) Further, Christ says: "Truly I say to you: until heaven and earth pass away, not the smallest letter, nor one stroke, shall pass from the Law until all is fulfilled. Whoever, then, relaxes one of the least of these commandments and teaches others so shall be called least in the kingdom of heaven; but whoever does them and teaches them shall be called great in the kingdom of heaven." (Matt. 5:18-19.) Further, St. Paul says: "If anyone teaches otherwise, and does not agree with the wholesome words of our Lord Jesus Christ, and with the doctrine that accords with godliness, he is puffed up" etc. (1 Tim. 6:3-4.) Here we must once more recall the final warning of God, already cited by us a short time ago, with which the whole Bible meaningfully closes: "I testify to everyone who hears the words of the prophecy of this book: if anyone adds to them, God will add to him the plagues that are written in this book. And if anyone takes away from the words of the book of this prophecy, God will take away his share from the book of life, and from the holy city, and from the things which are written in this book." (Rev. 22:18-19.)
Who, after such declarations from God himself, will dare to depart from even one word, even one stroke, even one letter of the Bible — even the smallest? May we perhaps believe that God threatens so terribly those who depart even from a single word, indeed a single letter, of his revelation, and yet has himself written his Word in such a way that one would have to depart from it? Or may we believe that God's threats are but a jest to him? No — not the first, for God is eternal wisdom and eternal love; and not the second, for he is unchangeable truth and inviolable righteousness. Woe, therefore, to all those who knowingly depart even from a single word of the written revelation of the great God! Whoever alters and falsifies important human manuscripts, documents, and the like is already punished by men as a dishonorable, worthless scoundrel — what, then, must he expect who alters and falsifies God's own handwriting, which he has issued to all men concerning salvation and damnation? To him applies the apostolic curse, pronounced in the name