Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 4, Nummer 23 › Seite 184

Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1848-06-21, Seite 184

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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Waiſen

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Geiſtes in die Zwangsjacke einer beſtimmten Form
und Weiſe, und endlich Verkennung der evan⸗
geliſchen Grundlehre von der Erbſünde, die ent⸗
ſchieden behauptet, daß der Menſch für und bei
ſeiner Bekehrung aus Kraft ſeines Willens nichts
vermöge und dazuthue, ſondern nur dem Heiligen
Geiſte nicht zu widerſtreben habe.

4. Die Bußbank nebſt Zubehör befördert den
Wahn,

a. daß einzelne Bußſchmerzen und Bußkämpfe,
einzelne Gnadengefühle und Glaubensfreuden
ſchon „der Durchbruch“ zu einer gründlichen Be⸗
kehrung ſei.

b. daß beſonderer Schrecken über das Geſetz
und beſondere Entzückung über das Evangelium,
nebſt entſprechender Geberdung, etwas Höheres,
wo nicht gar Verdienſtliches ſei.

c. daß an der Bußbank (nach a und b) ge⸗
weſen und bekehrt ſein, dasſelbe ſei.

d. daß nicht an ſolchen Bußplatz hervortreten
und nicht gründlich bekehrt ſein, dasſelbe ſei.

e. daß an ſorgfältiger Heilslehre und geſunder
Heilserkenntniß wenig oder nichts gelegen ſei.

f. daß die Bußbank für die Bekehrung wirk—
ſamer und weſentlicher ſei, als die heilige Taufe.

Daraus erhellet aber zur Genüge, daß

5. die Bußbank, durch ihre Schuld,
theils geiſtlichen Hochmuth und eitle Selbſtbeſpie⸗
gelung (f. b, e, e, f), theils umgekehrt Aengſtlich⸗
keit und Verzagtheit (ſ. I) erwecken und nähren
und gerade dort die gründliche Buße, hier den
rechten Glauben an Chriſtum hindern und Ge⸗
ſetzes⸗Werkund⸗Weſen fördern, folglich den Seelen
mannigfach ſchaden kann. Dies iſt klar und
offenbar. Angenommen aber, daß ſie einzelnen
Seelen nicht ſchade, was nicht klar und offenbar
iſt, ſo kann ihre etwaige Frucht und Wirkung für
dieſe, die mit ſo großer Gefahr für andere Seelen
verbunden iſt, auch ohne ſie erreicht werden. Denn
wo das Wort Gottes, Geſetz und Evangelium,
lauter und rein gelehrt und die heiligen Sacra⸗
mente richtig verwaltet werden, da kann und wird
es nicht fehlen, daß einzelne Seelen, über kurz
oder lang, den Erſtlingen der chriſtlichen Kirche
zu Jeruſalem (Apg. 2, 37.) und dem Kerker⸗
meiſter zu Philippi (Apg. 16, 30.) die entſchei⸗
dende Frage nachſprechen werden: „Was ſoll ich
thun, daß ich ſelig werde?“ ohne alle eingebildete
Mitwirkung und Nachhülfe eines beſtimmten
Bußplatzes. Wo aber als geſunde Frucht der
alleinigen Gnadenmittel und durch ſie, als all⸗
einige Wirkung des Heiligen Geiſtes, dieſe wichtige
Frage aus aufrichtigem Herzensgrunde heraus⸗
kommt, da wird es hoffentlich auch an jener ent—
ſcheidenden Antwort nicht fehlen: „Glaube an
den HErrn IEſum Chriſtum, ſo wirſt du und
dein Haus ſelig“ (Apg. 16, 31.); da wird es
ferner auch nicht an der näheren Seelenpflege
und Handleitung, an dem rechten evangeliſchen

Belehren, Berathen, Tröſten der einzeinen Seele⸗

mit Gottes Wort und Verheißung fehlen, um
dieſen gerecht und ſeligmachenden Glauben zu
gewinnen und zu erhalten, ſollten auch mehr als
einzelne Bußbankſtunden und Tage darüber ver⸗

gehen; — da endlich wird auch ſicherlich der treue

Seelſorger nicht ermangeln, für dieſe Seele ernſt⸗
lich zu ſorgen und zu wachen und nicht bloß
Stunden und Tage, ſondern auch Wochen, Mon⸗
den und Jahre lang die rechte Fürbitte zu thun.
Und in der That, zu dieſem oft jahrelangen Hof—
fen und Harren, Tragen und Dulden, Bitten und
Fürbitten, bis endlich dieſe oder jene von dieſen
einzelnen heilſam getroffenen Seelen der rechte
arme Sünder in Adam und der wahre Gerechte
in Chriſto iſt und in einen feſten Gnaden ſt and
gelegt, — dazu gehört mehr Erleuchtung des
Heiligen Geiſtes, mehr Geduld und Wärme der
Liebe Chriſti, als das Strohfeuer und Flughitze
der himmelſtürmenden Bußbänkler darzureichen
vermag. Wo alſo jene obigen Gnadenmittel des
Heiligen Geiſtes treulich und redlich verwaltet
werden, ſammt allem geſetzlichen Zubehör, da
wird in jedem Falle das Zwangs- und Drangs⸗
mittel der Bußbank, ſammt allem geſetzlichen Zu⸗
behör, völlig unnütz und überflüſſig ſein; wo
aber dieſe Gnadenmittel gefälſcht und untreu ver⸗
waltet werden, da wird die Bußbank für ſie nichts
bewirken als offenbare Lüge und Heuchelei. —
Im beſten Falle mithin iſt ſie völlig entbehrlich,
im ſchlimmſten völlig verderblich.

Philipp. Was ſagſt du denn zu den freien
Herzens- und beſtändigen Kniegebeten der Me⸗
thodiſten?

Martin. Ich würde wenig oder nichts dazu
ſagen, wenn ſie nicht auch hier ſo verächtlich und
geringſchätzig über die geſchriebenen und geleſenen
Gebete und über die Stehgebete beim Gottes⸗
dienſte ſich ausſprächen. Da ſie dies aber ziem⸗
lich allgemein thun, ſo geht daraus auch hier
hervor, daß ſie aus ihrer Weiſe eine Art von
Verdienſt und mitwirkendem Geſetzeswerk machen
und auf ihre Form einen ungebührlichen Werth
und Nachdruck legen. Wenn wir aber dieſe ihre
Form und Weiſe etwas genauer beſehen, ſo fin⸗
den wir darin gar mancherlei Bedenken und
Uebelſtände; und dieſe ſind folgende:

1. Sie führt zu einer Gleichgültigkeit gegen
das heilige Vater Unſer, dies Gebet aller Gebete,
das wir urſprünglich doch auch nur geſchrieben
beſitzen, desgleichen auch gegen die Pſalmen und
andere in der heiligen Schrift niedergeſchriebene
Gebete; und aus dieſer Gleichgültigkeit wird
alsbald eine Läſſigkeit im kirchlichen und häus⸗
lichen Gebrauch dieſer vorbildlichen Gebete, und
dies liegt auch klärlich zu Tage, da das Gebet
des HErrn im methodiſtiſchen Gottesdienſt gar
ſparſam gebetet wird. Nun iſt es freilich wahr,
was Luther ſagt: das heilige Vater Unſer iſt ein
großer Märtyrer auf Erden und wird über die
Maßen zerklappert und zerplappert in Gedanken⸗
loſigkeit und Unglanben. Das benimmt ihm
aber nichts von ſeiner unvergänglichen Jugend
und Herrlichkeit, wie die Sonne auch Sonne
bleibet, ſelbſt wenn die Böſewichter bei ihrem
Scheine rauben und morden; der ungläubige
Mißbrauch hebt den gläubigen Gebrauch nicht
auf. Oder iſt all das freie Herzensgebet der
rechten Chriſten, ja auch eines Moſes, Samuels
und Daniels, unter den Methodiſten etwas An⸗
deres als eine Ausbreitung des heiligen Vater

Unſers? Oder haben etwa die erfahrenſten und
gläubigſten Chriſten und die brünſtigſten Beter E
z. B. die dritte Bitte ſchon mit dem Herzen aus⸗
gelernt und mit dem Erkenntniß genügend be⸗
griffen und mit dem Willen völlig gethan oder!
erduldet? Desgleichen bringe man die gewaltig⸗
ſten Herzensbeter der Methodiſten auf einen Hau⸗
fen herbei, und ſie bringen alle zuſammen keinen
einzigen Buß⸗ und Dankpſalm zu Stande, wie
wir deren geſchrieben ſo reichlich im Worte Gottes
beſitzen.

2. Sie führt zu einer Verachtung gedruckter
und geleſener kirchlich geſalbter Gebete im kich⸗
lichen und häuslichen Gebrauch. Aus der
Blüthezeit unſrer Kirche z. B. ſtammen jene
kurzen, kräftigen und geſalbten Kirchengebete, die
in Lob⸗ und Dankſagung, Sünden⸗ und Glau⸗
bensbekenntniß, Bitte und Fürbitte, das eigene
wie aller Anderen Herz einmüthig im rechten
Chriſtenglauben zu dem dreieinigen Gott empor⸗ ö
tragen; und in demſelbigen Sinne und aus dem⸗
ſelbigen Geiſte ſind auch manche Gebetbüchlein
aus alter Zeit abgefaßt, wo jeder aufrichtige und
einfältige Chriſt, der keine Künſte ſucht, ſich und
ſein eigenſtes Herz wiederfindet mit all ſeinen Be⸗
dürfniſſen und all ſeinen Anliegen; ja nicht nur
das, ſondern er findet dieſe Gebetlein ſogar wir
ſeine eigene Sprache und Ausdruck. Steht nun
das Herz aufrichtig vor und zu Gott, indeß die
Lippe in Kirche oder Hauſe, leiſe oder laut, dieſe
geſalblen Gebete mit⸗ und nachbetet, ſo werden
es hoffentlich auch freie Herzensgebete ſein. Un⸗+
gekehrt dagegen können dieſe letzteren, dem inneren
Weſen nach, gar dürre und mager ſein, wenn das
Herz nicht ſo ganz einfältig und lauter zu Gott
ſteht, d. i. wenn der Vorbeter gleichſam eine Pro
feſſion aus dem Beten macht, ſich gerne beten hn
und einen geheimen Werth etwa auf die Länge
ſeines Gebets, auf die Fülle des Ausdrucks, auf
beſondere O und Ach und ſonſtige äußerliche G-
berdung legt. Und gerade dieſe Gebete bieten
das ermüdendſte Einerlei dar; denn erſtlich tra⸗
gen dergleichen Beter und Vorbeter ſchwerlich ö
Rath und Anliegen der Kirche und Chriſtenheit,‚
ſo wie der einzelnen Seelen, dergeſtalt auf ihrem
Herzen, wie jene alten, vielgeprüften und viel⸗
erfahrenen Gottesmänner z. B. unſrer Kirche.
und ſodann iſt gerade hier die Gefahr vorhanden,
daß dieſe Vorbeter nur ihre eigenthümliche Stim⸗
mung herausbeten, die vielleicht das gemeinſame
Bedürfniß wenig berührt. —

3. Sie weicht, in Bezug auf die beſtändigen
Kniegebete, aus der geſunden kirchlichen Hand⸗
lungsweiſe heraus. Denn meines Wiſſens fan⸗
den die Kniegebete in der Kirche der erſten Jahr⸗
hunderte nur in der Paſſionszeit ſtatt; aber vom
Oſtertage ab, dem großen Freudentage der Chri⸗
ſtenheit, wurden ſie, beſondere Fälle ausgenom⸗ ö
men, ſtehend gehalten; und dies iſt auch die rechte
Ordnung und Weiſe und entſpricht verſtändig ö
dieſer Zeit des Kirchenjahres. ö

4. Sie verleitet leichtlich zu einer feinen Werk⸗1
heiligkeit und kann den geiſtlichen Hochmuth ſtär⸗
ten helfen. Denn daß dieſer vorhanden ſei, iſt

aus dem ſtehenden Brauche der Methodiſten klar,

English translation AI translation

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...Spirit into the straitjacket of a fixed form and manner, and finally a misapprehension of the evangelical fundamental doctrine of original sin, which decidedly maintains that man, for and in his conversion, can and does contribute nothing by the power of his own will, but only need not resist the Holy Spirit.

4. The mourners' bench, together with its accessories, promotes the delusion:

a. that individual pains and struggles of repentance, individual feelings of grace and joys of faith, are already "the breakthrough" to a thorough conversion.

b. that a special terror over the law and a special rapture over the gospel, together with corresponding gestures, is something higher, if not even meritorious.

c. that having been at the mourners' bench (in the sense of a and b) and being converted are the same thing.

d. that not having come forward to such a place of repentance, and not being thoroughly converted, are the same thing.

e. that little or nothing depends upon careful doctrine of salvation and sound knowledge of salvation.

f. that the mourners' bench is more effective and more essential for conversion than holy baptism.

From this, however, it becomes sufficiently clear that,

5. the mourners' bench, through its own fault, tends to arouse and nourish, on the one hand, spiritual pride and vain self-contemplation (see b, c, e, f), and on the other hand, anxiety and despondency (see d), and in the one case hinders thorough repentance, in the other the right faith in Christ, and promotes the work-and-essence of the law, and can consequently harm souls in manifold ways. This is clear and evident. But even granting that it does not harm individual souls, which is not clear and evident, whatever fruit and effect it may have for them — bound up as it is with such great danger for other souls — can also be attained without it. For where the Word of God, law and gospel, is taught purely and clearly, and the holy sacraments are rightly administered, there it cannot and will not fail that individual souls, sooner or later, will repeat the decisive question of the firstfruits of the Christian church at Jerusalem (Acts 2:37) and of the jailer at Philippi (Acts 16:30): "What must I do to be saved?" — without any imagined cooperation or assistance from a fixed place of repentance. And where, as the healthy fruit of the sole means of grace, and through them, as the sole working of the Holy Spirit, this important question arises out of a sincere depth of heart, there, it is to be hoped, the decisive answer will also not be lacking: "Believe on the Lord Jesus Christ, and you and your household will be saved" (Acts 16:31); nor will there then be lacking the closer pastoral care and guidance, the right evangelical instructing, counseling, and comforting of the individual soul with God's Word and promise, in order to gain and preserve this righteous and saving faith, even should more than a few hours and days at the mourners' bench be needed for it; and finally, the faithful pastor will surely not fail to care for and watch over this soul earnestly, and to make the right intercession not merely for hours and days, but for weeks, months, and years. And indeed, for this often years-long hoping and waiting, bearing and enduring, asking and interceding, until at last this or that one of these individual souls who have been savingly struck becomes the true poor sinner in Adam and the true righteous one in Christ, and is placed in a firm state of grace — for that, more illumination of the Holy Spirit is needed, more patience and warmth of the love of Christ, than the straw-fire and flash-heat of the heaven-storming mourners'-bench people can supply. Where, then, those above-named means of grace of the Holy Spirit are faithfully and honestly administered, together with all their lawful accompaniments, there in every case the compulsory and coercive instrument of the mourners' bench, together with all its trappings, will be entirely useless and superfluous; but where these means of grace are falsified and unfaithfully administered, there the mourners' bench will accomplish nothing for them but manifest lying and hypocrisy. — In the best case, therefore, it is wholly dispensable; in the worst, wholly ruinous.

Philip. What do you say, then, to the free heart-prayers and the constant kneeling prayers of the Methodists?

Martin. I would say little or nothing about it, if they did not also here express themselves so contemptuously and disparagingly about written and read prayers, and about the standing prayers in worship. But since they do this quite generally, it follows here too that they make out of their manner a kind of merit and cooperating work of the law, and lay an undue value and emphasis on their form. But if we look a little more closely at this form and manner of theirs, we find in it a good many misgivings and drawbacks; and these are as follows:

1. It leads to an indifference toward the holy Our Father, this prayer of all prayers, which we too originally possess only in written form, and likewise toward the Psalms and other prayers set down in Holy Scripture; and out of this indifference there soon arises a laxity in the churchly and domestic use of these model prayers, and this lies clearly in evidence, since the Lord's Prayer is prayed very sparingly in Methodist worship. Now it is of course true, as Luther says, that the holy Our Father is a great martyr on earth and is chattered and prattled through beyond measure in thoughtlessness and unbelief. But this takes nothing away from its imperishable youth and glory, just as the sun remains the sun even when evildoers rob and murder by its light; the unbelieving misuse does not abolish the believing use. Or is all the free prayer of the heart of true Christians — indeed even of a Moses, a Samuel, and a Daniel — among the Methodists anything other than an unfolding of the holy Our Father? Or have, say, the most experienced and most believing Christians, and the most fervent of those who pray, already learned the third petition by heart, and grasped it sufficiently in knowledge, and fully done or endured it in will? Likewise, gather together the mightiest heart-prayers of the Methodists in one crowd, and all of them together will not produce a single psalm of repentance and thanksgiving such as we possess so abundantly written in the Word of God.

2. It leads to a contempt for printed and read, churchly consecrated prayers in church and domestic use. From the flourishing age of our church, for example, come those short, powerful, and consecrated church prayers which, in praise and thanksgiving, confession of sin and of faith, petition and intercession, lift up one's own heart, as well as that of all others, unanimously in the true Christian faith to the triune God; and in that same spirit and sense many little prayer-books from olden times are also composed, in which every sincere and simple Christian who seeks no artifice finds again himself and his own innermost heart, with all its needs and all its concerns; indeed, not only that, but he even finds these little prayers to be like his own language and expression. If, then, the heart stands sincerely before and toward God, while the lips, in church or at home, softly or aloud, pray these consecrated prayers along and after, they will, one hopes, also be free prayers of the heart. Conversely, however, these latter can, in their inner essence, be quite dry and thin, if the heart does not stand so wholly simply and purely before God, that is, if the one leading the prayer makes as it were a profession out of praying, likes to hear himself pray, and places a secret value on, say, the length of his prayer, on the fullness of expression, on particular "oh's" and "ah's," and on other outward gestures. And it is precisely these prayers that offer the most wearisome sameness; for, in the first place, such prayers and prayer-leaders scarcely carry the concerns and needs of the church and of Christendom, as well as of individual souls, so much upon their hearts as those old, much-tried and much-experienced men of God, for example, of our church did; and then, too, precisely here is the danger present, that these leaders of prayer only pray out their own peculiar mood, which perhaps touches little upon the common need.

3. With regard to the constant kneeling prayers, it departs from sound churchly practice. For, to my knowledge, kneeling prayers in the church of the first centuries took place only during the Passion season; but from Easter Day onward, the great day of joy of Christendom, they were, special cases excepted, held standing; and this is also the right order and manner, and corresponds sensibly to this season of the church year.

4. It easily leads to a refined righteousness of works, and can help to strengthen spiritual pride. For that this is present is clear from the standing custom of the Methodists,