Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 4, Nummer 23 › Seite 183
Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1848-06-21, Seite 183
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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Glaube 30 · Tod 3
den Uebelſtände aber, die unnützen Gewiſſensſcru⸗
pel des bußfertigen Vermeiders der Bußbank und
dit verderbliche Gewiſſensbethörung des unbuß⸗
fertigen Beſuchers der Bußbank, würden ganz
wegfallen, wenn die Methodiſten⸗Prediger dieſe
ungehörige Zuthat und dieſes unnütze Nebenwerk
ganz wegließen; denn ſonſt könnte gar leichtlich
und bald, aus gerechtem Gericht Gottes, die
Bußbank ihnen Taufe — was ſie vielleicht jetzt
ſchon iſt —, Beichtſtuhl, dießſeitiges Fegfeuer, Ablaß, Maria und goldenes Kalb obendrein werden.
Dieß jetzige krankhafte Getreibe mit ihr iſt eine
rechte Warnungstafel und ein neuer Beleg zu der
alten Wahrheit, wie ſchnell der Menſch auf geſetz⸗
liche Zuthaten und Werke fällt, wenn er irgend⸗
wie von der Einfalt des Evangeliums und den
vom HErrn geordneten Gnadenmittein der Pre⸗
digt und der heiligen Sacramente abweicht, wie
ſie von unſrer Kirche in der rechten Heilsordnung
verbunden ſind. Wollten die armen Methodiſten
nur an dieſen halten, ſo würden ſie nicht in die
hochmüthige Selbſttäuſchung gerathen, grade die
rechten Vor⸗, Mit⸗ und Nacharbeiter des Heiligen
Geiſtes, und die Entdecker der rechten Bekehrungs⸗
weiſe zu ſein. Sie würden ſich dann genügen
laſſen, Geſetz und Evangelium richtig zu theilen
und zu verbinden und durch die Gnade des Hei⸗
ligen Geiſtes in Zeugniß, Lehre und Ermahnung
treulich und ernſtlich zu verkündigen, die Sacra⸗
mente richtig zu verwalten, die Jugend ſorgfältig
in der Heilswahrheit zu unterweiſen und „in dem
Vorbilde der heilſamen Worte“ (2 Tim. 1, 13.)
zu begründen und Schaafe und Lämmer mit
allem Fleiße zu weiden d. i. zu lehren, zu ſtrafen,
zu tröſten, zu bitten, zu warnen, anzutreiben, zu
befeſtigen, abzubrechen und aufzubauen, auszurot⸗
len und zu pflanzen, zu tragen, zu harren, zu
hoffen und zu beten. Und beſonders dieſe letzteren
Erweiſungen des Hirtenamtes würden ſie gar ſehr
von allem ſtürmiſchen unreifen Bekehreifer und
von der großen verantwortungsvollen Sünde ab⸗
halten, dem Heiligen Geiſte gleichſam ins Handwerk zu pfuſchen und ihm durch den Gebährſtuhl
und die Ofenhitze der Bußbank und Co. unzeitige
Siebenmonatskinder und kränkliche Treibhaus⸗
früchte zu entreißen; denn der Heilige Geiſt geht
nun einmal mit nicht wenigen Seelen einen lang⸗
ſamen und allmählichen Gang und nur wenige
verhältnißmäßig werden wie Paulus bekehrt und
wie Petrus wiedergebracht.
Philipp. Was ſagſt du denn zu einem an⸗
dern Schutzworte der Methodiſten zu Gunſten
ihres Schooßkindes, der Bußbank? denn ſie be⸗
haupten bekanntlich, das Hervortreten der buß⸗
fertigen Seelen und dieſes — wie ſie bisher mei⸗
nen — entſchiedene Ausgehen von der Welt und
Hingehen zu Chriſto vor der Gemeinde gebe nun
dieſen und ihren Predigern und Leitern Gelegen⸗
heit, durch Gebet, Fürbitte und Seelenpflege dieſe
bekümmerten Seelen geiſtlich zu unterſtützen und
glücklich hindurchzubringen; es ſei dieſe Maß⸗
regel der Bußbank oder Bußplatzes das beſte Mit⸗
tel, die durch die Predigt empfangenen Eindrücke
in den Bußfertigen feſtzuhalten, kurz, wie wir etwa
4 ſagen, das Eiſen zu ſchmieden, weil es warm iſt.
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Martin. Von dieſem Schutz- und Empfehl⸗
worte der Bußbank kann ich nichts anders ſagen,
als daß es aus derſelben unlautern Quelle, d. i.
aus jener ſelbigen hochmüthigen Selbſttäuſchung
herkomme, und denſelben Aberglauben an dieſen
Zauberplatz ausdrücke; denn ſie meinen darin
kurz und gut, der Heilige Geiſt ſei ohne die ſe ihre
Nachhülfe nicht ſtark oder treu genug, die im
Worte der Predigt gewirkten Eindrücke in der
buß⸗ und glaubwilligen Seele zu bewahren, oder
zögere ohne ſie doch zu lange, das Kindlein zur
Geburt zu bringen; denn daß dieſes vor, außer
und über ihnen und völlig ohne ihre Mit- und
Nachhülfe längſt durch die heilige Taufe geſchehen
ſei, wenn auch das Kindlein eine gute Zeit ge⸗
ſchlafen habe oder krank geweſen, das dünket ſie,
als richtige Schwarmgeiſter, billig ein loſes Mähr⸗
lein; denn es hat dem geiſtlichen Hochmuths⸗
teufel in ihnen nun einmal beliebt, ihre menſch⸗
liche Erfindung, dem Weſen nach, an die
Stelle der göttlichen Ordnung der Taufe zu ſetzen,
wenn ſie dieſelbe auch äußerlich beibehalten, um
einen Schein der Kirchlichkeit zu haben, und nicht
als offenbare Rotten⸗ und Flattergeiſter zu er⸗
ſcheinen. — Doch laß uns nun ſehen, welche Nach⸗
hülfe, Troſt und Berathung den bekümmerten
Seelen an der Bußbank widerfahre? Geſänge
der Gemeinde, Gebete und Fürbitten der Pre⸗
diger, Ermahner, Klaſſenführer oder ſonſtiger
Glieder derſelben und tröſtende Ermahnung aus
deren Munde an die Bußfertigen; und dieſes
Letztere findet während der Geſänge und Gebete
ſtatt, die mitunter auch Weiber, gegen den aus⸗
drücklichen Befehl des Apoſtels (1 Cor. 14, 34.
1 Tim. 2, 12.) in dieſen ſchriftgemäßen Gottes⸗
dienſten verrichten. Nun frage ich aber: wie iſt es
möglich für den Zuſprecher, unter dieſen Um⸗
ſtänden, das eigentliche geiſtliche Bedürfniß ſeines
Pfleglings zu entdecken und ihn demgemäß zu be⸗
rathen und tröſtend auf Chriſtum und deſſen Ver⸗
dienſt zu weiſen? Ferner, wie iſt es möglich, daß
die bußfertige Seele in dieſer bloßen Gefühls⸗
Aufregung ihrer ſelbſt mächtig ſei und über ſich
ſelbſt klaren Beſcheid geben könne? Mit einem
Ohre hört ſie auf die Geſänge und Gebete, mit
dem andern auf den Rath und Troſt ihres Zu⸗
ſprechers, ohne jenes wie dieſes klar und beſtimmt
zu vernehmen. Daran liegt aber auch den Me⸗
thodiſten gar wenig; die Hauptſache iſt und bleibt
ihnen, grade durch dieß gleichzeitige Eindringen
die geiſtliche Geburtsſtunde, wie ſie meinen, zu
beſchleunigen, während es in den meiſten Fällen
nur eine Uebertäubung und geiſtliche Berauſchung
des Gefühls iſt. Nun iſt es freilich möglich,
daß eine aufrichtige bußfertige Seele auf der Angſt⸗
bank nach dieſem Drängen und Treiben ein ſüßes
Gnadengefühl und eine Freude des Glaubens an
Chriſtum, eine Befreiung von Angſt und Druck
des Gewiſſens empfinde und dieß auch vielleicht
in Lauten und Geberden kund gebe; denn Gottes
Gnade iſt unermeßlich weit und wird nicht durch
menſchlichen Unverſtand weſentlich aufgehoben,
zumal es auch ſicherlich kindlich-gläubige Für⸗
bitter unter den Methodiſten gibt. Gleichwohl
iſt es kindiſch und unreif, dieſe einzelnen Gnaden⸗
gefühle und Freudenrufe ſchon für eine gründliche
Bekehrung und den rechten Buß- und Glaubens⸗
ſtand zu halten und alsbald im Apologeten zu
poſaunen, daß auch dieſe Seele „zur herrlichen
Freiheit der Kinder Gottes hindurchgedrungen
ſei“. Wiewohl ihre Prediger nun gar wohl wiſ⸗
ſen, daß von dieſen gedruckten Freiheitskindern
ſpäter dieſes und jenes wieder abgefallen iſt, ſo
laſſen ſie doch nicht von ihrer Unart, jede neue
Wunderwirkung ihrer Bußbank alsbald in ihr
Blatt einrücken zu laſſen. Aber auch zugegeben,
daß der größere Theil ſpäter nicht wieder abfalle,
oder ganz unkirchlich werde, ſo iſt und bleibt die
Bußbank und das ganze Verfahren dabei dennoch
eine unevangeliſche und zweckwidrige, mithin
ſchwärmeriſche und krankhafte Maaßregel und
zwar aus folgenden Gründen:
1. Die Bußbank nebſt Zubehör hat weder Be⸗
fehl noch Andeutung in der heiligen Schrift als
eine göttliche Ordnung oder ein weſentliches
Gnadenmittel zu rechtem gottesdienſtlichen Brauch,
wie z. B. das Predigen, Lehren und Weiden, die
Verwaltung der heiligen Sacramente und des
Amtes der Schlüſſel, die Unterweiſung der Jugend.
2. Sie hat keinen ähnlichen Vorgang und Bei⸗
ſpiel in der Geſchichte des Gottesdienſtes der
chriſtlichen Kirche von Alters her, vor dem Auf⸗
kommen der römiſch⸗papiſtiſchen Irrlehren und
Mißbräuche. Die Bußbank der alten evangeliſch⸗
apoſtoliſchen Kirche nämlich war, meines Wiſſens,
ein beſonderer Platz für die Gefallenen, aber reuig
Wiedergekommenen, die zwar an der Predigt, aber
noch nicht am heiligen Abendmahle Theil nehmen
durften und auf jenem beſonderen Platze und in
beſonderer Kleidung ihre Reue (die ſogenannte
Kirchenbuße) auch vor der Gemeinde öffentlich be⸗
zeugten. Alle vorgeblichen Beweisſtellen der Ver⸗
theidiger der Schrift- und Kirchmäßigkeit der
Bußbank ſind, nach hergebrachter ſchwärmeriſcher
Schrift-Auslegung, aus dem Zuſammenhange
geriſſen und haben zur Begründung dieſes
Menſchenfündleins nicht die geringſte Beweiskraft.
3. Sie beruht:
a. auf einem geheimen Unglauben und Miß⸗
trauen gegen die alleinige Gnadentreue und Kraft
des Heiligen Geiſtes in den vom HErrn Chriſto
als allein weſentlich geordneten Gnadenmitteln,
d. i. der reinen Predigt des Evangeliums und in
der richtigen Verwaltung der heiligen Sacramente
ſammt Allem, was ſchrift- und kirchgerecht zu
Beidem gehört, wie z. B. alles Weiden und
Pflegen der einzelnen Seelen dort, und die
evangeliſche Handhabung des Amtes der
Schlüſſel hier.
b. auf einem ziemlich offenen Aberglauben und
ſchwärmeriſchen Vertrauen auf die Kraft menſch⸗
licher Mitwirkung und Beſchleunigung bei dem
Bekehrungswerk. Dieß iſt aber Verunreinigung
des Evangeliums und ſeiner Weiſe (in Nr. a)
durch das Geſetz und ſeine Weiſe, Verunſtaltung
von Gottes Wort durch die Zuthat des Menſchen⸗
werks, Verdunklung der weſentlichen Gnaden⸗
mittel der heiligen Sacramente und Aufrichtung
eines unweſentlichen Blendwerks, Einſchnürung
des freien Wirkens und Waltens des Heiligen
English translation AI translation
...drawbacks, however — the useless scruples of conscience of the penitent person who avoids the mourners' bench, and the ruinous delusion of conscience of the impenitent visitor of the mourners' bench — would fall away entirely if the Methodist preachers would leave off this improper addition and this useless side-work altogether; for otherwise, quite easily and soon, by the just judgment of God, the mourners' bench could become for them baptism — which it perhaps already is —, confessional, purgatory on this side, indulgence, Mary, and golden calf besides. This present morbid commotion over it is a true warning sign and a new proof of the old truth, how quickly man falls into legalistic additions and works when he departs in any way from the simplicity of the gospel and from the means of grace ordained by the Lord — preaching and the holy sacraments — as they are joined together by our church in the right order of salvation. If the poor Methodists would only hold to these, they would not fall into the arrogant self-deception of being exactly the right forerunners, co-workers, and followers of the Holy Spirit, and the discoverers of the right way of conversion. They would then be content to divide and join law and gospel correctly, and to proclaim them faithfully and earnestly through the grace of the Holy Spirit in testimony, teaching, and exhortation, to administer the sacraments correctly, to instruct the youth diligently in the truth of salvation and to ground them "in the pattern of sound words" (2 Tim. 1:13), and to feed the sheep and lambs with all diligence, that is, to teach, to reprove, to comfort, to entreat, to warn, to urge on, to strengthen, to break down and to build up, to root out and to plant, to bear, to wait, to hope, and to pray. And especially these latter expressions of the pastoral office would restrain them very much from all stormy, immature zeal for conversion and from the great and weighty sin of, as it were, botching the Holy Spirit's own craft, and of tearing from him, by means of the birthing-stool and the oven-heat of the mourners' bench and company, premature seven-month children and sickly hothouse fruits; for the Holy Spirit, after all, takes a slow and gradual course with not a few souls, and only relatively few are converted like Paul or brought back like Peter.
Philip. What do you say, then, to another defense which the Methodists offer in favor of their pet child, the mourners' bench? For, as is well known, they claim that the stepping forward of penitent souls, and this — as they hitherto suppose — decided going-out from the world and coming to Christ before the congregation, gives these souls and their preachers and leaders the opportunity, through prayer, intercession, and pastoral care, to support these troubled souls spiritually and bring them safely through; that this measure of the mourners' bench or penitent-place is the best means of holding fast, in the penitent, the impressions received through the sermon — in short, as we might say, to strike the iron while it is hot.
Martin. Of this defense and this recommendation of the mourners' bench I can say nothing other than that it springs from that same impure source, that is, from that same arrogant self-deception, and expresses the same superstition regarding this magic spot; for in it they mean, in short, that the Holy Spirit, without this assistance of theirs, is not strong or faithful enough to preserve the impressions worked by the word of the sermon in the penitent and willing-to-believe soul, or that without them he delays too long in bringing the little child to birth; for that this has long since taken place before, outside of, and above them, and entirely without their cooperation and assistance, through holy baptism — even if the little child has slept a good while or been sick — this seems to them, as proper enthusiasts, fairly enough a loose fable; for it has simply pleased the spirit of spiritual pride within them to put their human invention, in essence, in the place of the divine ordinance of baptism, even though they retain it outwardly, in order to have an appearance of churchliness, and not to appear as manifest sectarians and fanatics. — But let us now see what assistance, comfort, and counsel is given to the troubled souls at the mourners' bench. Hymns of the congregation, prayers and intercessions of the preachers, exhorters, class leaders, or other members of the same, and comforting exhortation from their mouths to the penitent; and this last takes place during the hymns and prayers, which are sometimes also performed by women, against the express command of the apostle (1 Cor. 14:34; 1 Tim. 2:12), in these supposedly scriptural services. Now I ask, however: how is it possible for the counselor, under these circumstances, to discover the actual spiritual need of his charge and to counsel him accordingly and comfortingly point him to Christ and his merit? Furthermore, how is it possible that the penitent soul, in this mere emotional excitement, is master of itself and can give clear account of itself? With one ear it listens to the hymns and prayers, with the other to the counsel and comfort of its counselor, without clearly and distinctly perceiving either the one or the other. But the Methodists care very little about that; the main thing for them, and it remains so, is precisely through this simultaneous pressing-in to hasten, as they think, the spiritual hour of birth, whereas in most cases it is only a drowning-out and a spiritual intoxication of the feelings. Now it is of course possible that a sincere penitent soul on the anxious bench, after this urging and driving, may feel a sweet sense of grace and a joy of faith in Christ, a liberation from anxiety and the pressure of conscience, and may perhaps also express this in sounds and gestures; for God's grace is immeasurably wide and is not essentially annulled by human folly, especially since there are certainly also childlike-believing intercessors among the Methodists. Nevertheless it is childish and immature to regard these individual feelings of grace and shouts of joy as already a thorough conversion and the right state of repentance and faith, and immediately to trumpet in the Apologete that this soul too "has broken through to the glorious liberty of the children of God." Although their preachers know very well that of these printed children of liberty, this one and that one has later fallen away again, they nevertheless do not abandon their bad habit of having every new wonder-working of their mourners' bench promptly entered in their paper. But even granting that the greater part do not later fall away again, or become altogether unchurchly, the mourners' bench and the whole procedure connected with it still is and remains an unevangelical and improper, and therefore fanatical and morbid, measure, and indeed for the following reasons:
1. The mourners' bench, together with its accessories, has neither command nor indication in Holy Scripture as a divine ordinance or an essential means of grace for proper use in worship, as, for example, preaching, teaching, and feeding, the administration of the holy sacraments and of the office of the keys, the instruction of the youth.
2. It has no similar precedent or example in the history of the worship of the Christian church from ancient times, before the rise of the Roman-papist false teachings and abuses. For the mourners' bench of the old evangelical-apostolic church, to my knowledge, was a special place for those who had fallen but had penitently returned, who were indeed permitted to take part in the sermon, but not yet in the holy Lord's Supper, and who on that special place and in special clothing also publicly testified their repentance (the so-called church penance) before the congregation. All the supposed proof-texts of the defenders of the scriptural and churchly character of the mourners' bench are, according to customary fanatical interpretation of Scripture, torn out of context and have not the slightest evidentiary force to establish this little human invention.
3. It rests:
a. upon a secret unbelief and distrust of the sole faithfulness of grace and power of the Holy Spirit in the means of grace ordained by the Lord Christ as alone essential, that is, the pure preaching of the gospel and the correct administration of the holy sacraments together with everything that scripturally and churchly belongs to both, such as, for example, all the feeding and pastoral care of individual souls in the one case, and the evangelical exercise of the office of the keys in the other.
b. upon a fairly open superstition and fanatical trust in the power of human cooperation and acceleration in the work of conversion. But this is a defiling of the gospel and its manner (in point a) through the law and its manner, a disfiguring of God's Word through the addition of man's work, an obscuring of the essential means of grace of the holy sacraments and the setting-up of a non-essential illusion, a constricting of the free working and ruling of the Holy...