Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 4, Nummer 20 › Seite 155

Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1848-05-30, Seite 155

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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Abendmahl · Gefühl 7 · Kirchengemeinſchaften

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x

ö

[denn die Jeſuiten ſind eine] Hauptſtütze der römiſchen Kirche.

x nicht ſorgfältig begründen und nicht in echt evan⸗

geliſcher Zucht und Pflege weiter leiten kann.
Philipp: Nun das möchte ich doch gerne hö⸗

ö ten, warum die methodiſtiſche Lehre und Weiſe

keine geſunde und begründete Chriſten bilden
könne? Aber du mußt mir zuvor auch zeigen

bvie du mirs eben vom rechten lutheriſchen

Schriftchriſten und Kirchkinde gewieſen haſt), wie
denn der Methodiſt das geſchriebene Wort Gottes,
Geſetz und Evangelium, gebrauche, ſei es in An⸗
hörung mündlicher Predigt, oder im Hausge⸗

brauche der Schrift ſelbſt?

Martin: Sicherlich nicht auf jene rechte und
geſunde Weiſe; ſonſt würde er nicht ſo verächtlich
vom Fingerglauben und Katechismus reden, auch
nicht.ſorgerne — ob mehr aus Unwiſſenheit oder
Bosheit, weiß der HErr — die römiſche Irrlehre

und die lutheriſche Schriftlehre von der heiligen
„Taufe durch einander werfen und die letztere mit

dem Scheine der erſteren verdächtigen, ohne eigent⸗
lich die eine wie die andere genauer zu kennen.
Doch ſpäter darüber ein Mehreres.

(Jortſetzung folgt.)

(Eingeſandt.)
Ueber Erziehung und Sittenlehre der
Jeſuiten.

Die katholiſche Kirchenzeitung iſt eine eifrige
Vertheidigerin der Jeſuiten. Das kann Niemand
Wunder nehmen, denn die Jeſuiten ſind eine
Ihr Zweck iſt,
die römiſche Kirche zur alleinherrſchenden zu ma⸗
chen und alle anderen Kirchen, auf welche Weiſe
ſich's nur ausrichten laſſe, zu vernichten. Bei der
Vertheidigung der Jeſuiten verfährt nun die ka⸗
tholiſche Kirchenzeitung unter Anderm alſo, daß ſie
einestheils die Gegner des Jeſuiten-Ordens als
Feinde des Chriſtenthums überhaupt ausſchreit,
anderntheils ihnen Schuld gibt, lauter erdichtete

Geſchichten von den Jeſuiten vorzubringen und

überdies die Vergehen, welche einzelnen Jeſuiten
vielleicht zur Laſt fielen, dem ganzen Orden anzu⸗

rechnen. Wenn die katholiſche Kirchenzeitung

dieſe Behauptungen beweiſen kann, ſo würde ſich
das Verfahren der Jeſuiten⸗Gegner bei ihren An⸗
griffen allerdings als ſehr tadelnswerth heraus⸗

ſtellen; aber die Sache der Jeſuiten hätte freilich

damit noch nichts gewonnen und wäre keineswegs
gerechtfertigt. Denn auch die wiederholteſten un⸗

geſchickten Angriffe gegen einen Feind beweiſen ſeine

Unangreifbarkeit überhaupt nicht im mindeſien.

4 Uebrigens können wir nicht umhin, hier gelegent⸗

lich zu bemerken, daß die katholiſche Kirchenzeitung
grade dasjenige Verfahren, über welches ſie ſich
beklagt, auf die ſchamloſeſte Weiſe ſelber übt.
Grade dieſes Straßenjungenmäßige Schmähen

einzelner Perſonen, grade dieſes freche Hinſtellen

aus der Luft gegriffener Verunglimpfungen kann
man faſt in jeder Nummer der katholiſchen Kir⸗
chenzeitung antreffen. — Daß man den Dr. M.

Luther mit Koth bewirft, um dadurch die lutheriſche

Kirche zu ſchmähen, iſt bei den Papiſten eine alt
hergebrachte Sitte, von der ſie auch nicht laſſen
werden, weil ſie die lutheriſche Lehre nicht an⸗

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greifen können und ſich daher ſchon an Perſonen
hängen müſſen, um doch ja ihren Geifer auszu⸗
laſſen. Sie begnügen ſich aber auch damit noch
nicht, ſondern denken ſich ſelbſt aus, wie unter
gewiſſen Verhältniſſen ein proteſtantiſcher Pfarrer
gehandelt haben würde, und machen dies Gedicht
ihrem katholiſchen Publikum bekannt. Wenn da
nun jedesmal eine unfläthige Figur herauskommt,
ſo läßt ſich daraus ein ziemlich ſicherer Schluß
auf die katholiſchen Zeitungsſchreiber machen.
Schreiber dieſes kann der Wahrheit gemäß bezeu⸗
gen, daß er eben dadurch abgehalten wurde, einige
Aufſätze der katholiſchen Kirchenzeitung zu berück⸗
ſichtigen, weil er genöthigt geweſen wäre, zu
ſchmutzige und gemeine Ausdrücke zu veröffent⸗
lichen, mit denen er die Leſer des „Lutheraners“
nicht verletzen mochte, wenn auch die katholiſche
Kirchenzeitung ihre Leſer, deren Geſchmack ſie ja
wohl kennen wird, damit traktiren durfte. Doch
wir wollen näher auf unſere Sache kommen. Es
iſt zwar ſchon im vorigen Jahrgange eine Probe
von der Sittenlehre der Jeſuiten gegeben, und
zwar nicht eine erdichtete, ſondern aus ſehr ſicherer
Quelle geſchöpfte; weil aber die katholiſche Kir⸗
chenzeitung immer noch fortfährt, die Jeſuiten als
die harmloſeſten Männer und die größten Wohl⸗
thäter der Menſchheit darzuſtellen, ja ſich auch der
Hoffnung hingibt, dadurch die Gegner zum
Schweigen zu bringen, ſo ſoll ihr dieſe Hoffnung
vorerſt wenigſtens mit Nachfolgendem vereitelt
werden und ſie wird ihr auch künftighin nicht eher
in Erfüllung gehen, als bis Gott aufhört, ſich
eine heilige chriſtliche Kirche auf Erden zu erhal⸗
ten, welche gegen jede Heuchelei und Lüge Zeug⸗
niß ablegt. Dem etwaigen Vorwurfe, unbegrün⸗
dete Dinge vorzubringen, hoffe ich durch die nach⸗
folgende Darſtellung ſelber zu begegnen; den an⸗
deren möglichen, daß Feindſchaft gegen das Chri⸗
ſtenthum überhaupt dieſen Aufſatz hervorgerufen
habe, fürchte ich nicht, weil mein Gewiſſen mir
bezeugt, daß er ungerecht wäre, falls er gemacht
werden ſollte. — Alſo zur Sache.

Weil die Jeſuiten von der römiſchen Kirche für
beſonders geeignet angeſehen werden, den Jugend⸗
unterricht zu leiten, die Jeſuiten auch ſelbſt ſtets
darauf aus ſind, die Schulen unter ihre Leitung
zu bekommen, ſo wollen wir zur Warnung für
Alle, welche ſich wollen warnen laſſen, 1. Etwas
über die Jeſuitiſche Erziehungsmethode,
2. Etwas aus der Jeſuitiſchen Sittenlehre
mittheilen.

1.

Das Grundübel beim Unterricht der Jeſuiten
iſt ſener Maſchinismus, welcher den perſön⸗
lichen Willen und die individuelle Entwickelung
zu vernichten und aus dem Menſchen einen Klotz,
einen Stock in der Hand eines Greiſes zu machen
ſtrebt. Dieſer Maſchinismus, welcher in dem Reli⸗
gions⸗Unterricht und in der Andachtsübung von
Loyola (dem bekannten Stifter des Jeſuiten⸗
Ordens) nach genauen Regeln und für untrüglich
erklärt wird, ſoll ſich im geſammten Unterricht be⸗
währen. Wie die bekannten Exercitien (gezwun⸗

genen Andachts⸗Uebungen) ſich in religiöſen Din⸗

gen erfolgreich bewieſen, ſo ſollen ähnliche Uebun⸗

gen in allen Fächern und Disciplinen die Jugend
und durch ſie die Nationen in Form bringen.

Daß durch die jeſuitiſche Methode, wo ſie in
voller Ausdehnung angewendet wird, augenfällige
und frappante Erfolge erreicht werden können, iſt
eben ſo gewiß, als daß Dreſſur und Anſtachelung
augenfälliger wirken, als freie Entwickelung. Es
hat aber deßwegen die Erziehungsmethode der
Jeſuiten, obwohl ſie in mancher Beziehung ge⸗
ſcheidt iſt, durchweg einen mechaniſchen Anſtrich.
Der lebendigmachende Geiſt fehlt. Sie regelt das
Aeußerliche, das Innerliche ſoll ſich womöglich
von ſelbſt finden. Sie lehrt mit Sorgfalt, den
Kopf anſtändig tragen, immer die Augen ſenken
vor dem, mit welchem man ſpricht, die Falten, die
ſich an Naſe und Stirn bilden, hübſch glätten
(ſiehe institut. societat. Jesu II. 114.) — auf
die Lüge und die Heuchelei, die Hauptwurzel der
Sünde, führt ſie keine Streiche.

Die Ausführung einer mechaniſchen Bildung
gelingt dem Jeſuitismus um ſo ſicherer, als er ſich
in ſeiner eng geſchloſſenen Hierarchie (Prieſterherr⸗
ſchaft) an ſeinen Gliedern durch ſtrenge Disciplin
immer in Uebung erhält. — Der Eckſtein des Ge⸗
bäudes iſt der unbegränzte willenloſe Gehor—
ſam. Der Verkündigung dieſes Grundſatzes
hatte Loyala ſein Leben geweiht, ja, noch im
Todeskampfe ermannte er ſich und diktirte ſeine
letzten Gedanken über die Tugend des Gehorſams.
Sein Zuſtand lieh ihm dazu ein Bild: „Der
Menſch ſei unter der Hand ſeines Vorgeſetzten wie
ein Leichnam.“ Dieſe Mahnung haben ſeine
Schüler ſich ſo tief eingeprägt und ihre Bedeutung
ſo gut begriffen, daß ſie unbedenklich die Tugend
des Gehorſams über alles ſtellen; ſelbſt die Beob⸗
achtung des göttlichen Geſetzes ſteht ihr nach.
Der Untergebene, der ſeinem Oberen gehorcht,
handelt immer verdienſtlich, wenn er auch durch
die That das Geſetz Gottes verletzte. Der Obere
befiehlt einen Mord oder Meineid; das göttliche
Geſetz verbietet ihn; trotzdem wird der Jeſuit ohne
Zaudern gehorchen, denn er weiß, daß er dadurch
für ſein Heil ſorgt. Der Menſch gehört ſich in
keiner Hinſicht mehr ſelbſt an. Jeder hat ſeine
ganze Freiheit den Händen deſſen übergeben, der
in der hierarchiſchen Gliederung über ihm ſteht;
Keiner behält etwas für ſich, und dieſer Schatz
perſönlicher Freiheit, der ſo von Hand zu Hand
geht, fällt endlich dem Pabſte anheim, dem einzi⸗
gen freien Menſchen in der Welt.

Was in dem Orden der Jeſuiten gilt, das ſoll
in der Erziehung allgemeine Lebensregel und
Richtung ſein.

Dabei weiß der Jeſuitismus für die Daran⸗
gabe der perſönlichen Freiheit und Selbſtſtändig⸗
keit ſeine Zöglinge gar wohl zu entſchädigen. Vom
Lernen wird der Schweiß der Arbeit abgewiſcht
und die Unterhaltung und Ergötzung planmäßig
herbeigezogen. Er führt ſeine Schüler auf lieb⸗
lichen Pfaden, die er ſelbſt ſorgfältig verzeichnet
und rechts und links mit einer Menge niedlicher,
köſtlicher Ruhepunkte verziert hat; da gibt es kleine
hübſche Studien in kleinen, zierlich ausgefeilten
Schriftſtellern; Alles, was den Geiſt ergötzen und
von hohen ernſten Gedanken abziehen kann; überall

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carefully ground him in the right doctrine of salvation according to Word and Sacrament, nor lead him further in genuinely evangelical discipline and care. The Jesuits are a chief support of the Roman church.

Philip: Now I should indeed like to hear why the Methodist doctrine and manner cannot form healthy and well-grounded Christians. But first you must also show me (just as you have shown me concerning the true Lutheran Christian of the Scriptures and child of the Church) how the Methodist uses the written Word of God, Law and Gospel — whether in hearing a spoken sermon, or in the household use of Scripture itself.

Martin: Certainly not in that right and healthy manner; otherwise he would not speak so contemptuously of finger-faith and the Catechism, nor would he so readily — whether more from ignorance or malice, the Lord knows — throw the Roman false doctrine and the Lutheran scriptural doctrine of Holy Baptism together, and cast suspicion on the latter under the appearance of the former, without really knowing either one more precisely. But more on this later.

(To be continued.)

(Submitted.)
On the Education and Moral Teaching of the Jesuits.

The Catholic Kirchenzeitung is a zealous defender of the Jesuits. No one can wonder at that, for the Jesuits are a chief support of the Roman church. Their purpose is to make the Roman church the sole ruling one, and to destroy all other churches, by whatever means this can be accomplished. In defending the Jesuits, the Catholic Kirchenzeitung now proceeds, among other things, in such a way that, on the one hand, it decries the opponents of the Jesuit order as enemies of Christianity in general, and on the other hand accuses them of putting forward nothing but invented stories about the Jesuits, and moreover of charging the whole order with offenses that perhaps lie at the door of individual Jesuits only. If the Catholic Kirchenzeitung can prove these assertions, then the conduct of the Jesuits' opponents in their attacks would indeed prove to be very reprehensible; but the cause of the Jesuits would certainly have gained nothing thereby, and would by no means be justified. For even the most repeated, clumsy attacks against an enemy do not in the least prove his unassailability.

Incidentally, we cannot help but remark here in passing that the Catholic Kirchenzeitung itself practices, in the most shameless manner, precisely that procedure of which it complains. Precisely this street-urchin-like slandering of individual persons, precisely this brazen setting-forth of calumnies plucked out of thin air, can be found in almost every issue of the Catholic Kirchenzeitung. — That people throw filth at Dr. M. Luther in order thereby to slander the Lutheran Church is, among the papists, an old, inherited custom which they will also not abandon, because they cannot attack Lutheran doctrine and therefore must already attach themselves to persons, in order nevertheless to vent their spleen. But they are not even content with that; rather, they invent for themselves how, under certain circumstances, a Protestant pastor would have acted, and make this fiction known to their Catholic public. Now when, every single time, an indecent figure emerges from this, a fairly sure conclusion can be drawn about the Catholic newspaper writers. The present writer can truthfully testify that he was kept, precisely for this reason, from taking notice of some articles of the Catholic Kirchenzeitung, because he would have been obliged to publish expressions too filthy and vulgar, with which he did not wish to offend the readers of the "Lutheraner" — even though the Catholic Kirchenzeitung may well have felt free to treat its own readers, whose taste it surely knows, to such things. But let us come closer to our subject. To be sure, a sample of the moral teaching of the Jesuits was already given in the previous volume, and indeed not an invented one, but one drawn from a very reliable source; but since the Catholic Kirchenzeitung still continues to portray the Jesuits as the most harmless of men and the greatest benefactors of mankind, and even indulges the hope of thereby silencing their opponents, this hope shall for the present at least be thwarted for it by what follows, and it will likewise not be fulfilled in the future, until God ceases to preserve for himself a holy Christian Church on earth which bears witness against every hypocrisy and lie. As for the possible reproach of putting forward unfounded things, I hope to meet it myself through the following account; the other possible one, that hostility toward Christianity in general gave rise to this essay, I do not fear, because my conscience testifies to me that it would be unjust, should it be made. — So, to the matter.

Since the Jesuits are regarded by the Roman church as especially suited to direct the instruction of the young, and since the Jesuits themselves are also always intent on getting the schools under their direction, we wish, as a warning to all who will let themselves be warned, to communicate: 1. Something about the Jesuit method of education; 2. Something from Jesuit moral teaching.

1.

The fundamental evil in the instruction given by the Jesuits is that mechanism which strives to destroy the personal will and individual development, and to make of the human being a block of wood, a stick in the hand of an old man. This mechanism, which in the religious instruction and in the devotional exercises of Loyola (the well-known founder of the Jesuit order) is set forth according to precise rules and declared infallible, is meant to prove itself throughout the whole course of instruction. Just as the well-known Exercises (compulsory devotional exercises) have proved successful in religious matters, so similar exercises in all subjects and disciplines are meant to bring the young — and through them the nations — into shape.

That, through the Jesuit method, where it is applied to its full extent, conspicuous and striking results can be achieved, is just as certain as that drilling and goading produce more conspicuous effects than free development. But for that very reason the educational method of the Jesuits, though clever in many respects, has throughout a mechanical veneer. The living, quickening spirit is lacking. It regulates the outward; the inward is meant, if possible, to find itself on its own. It teaches, with great care, how to carry the head decently, always to lower the eyes before the person one is speaking with, to smooth away nicely the wrinkles that form on nose and brow (see Institutiones Societatis Jesu, II, 114) — but against lying and hypocrisy, the chief root of sin, it strikes no blows.

The execution of a mechanical formation succeeds all the more surely for Jesuitism because it keeps its members constantly in practice, within its tightly closed hierarchy (priestly rule), through strict discipline. — The cornerstone of the edifice is unlimited, will-less obedience. Loyola had devoted his life to the proclamation of this principle; indeed, even in the agony of death he summoned his strength and dictated his last thoughts on the virtue of obedience. His condition lent him an image for it: "Let a man be, in the hand of his superior, like a corpse." His disciples have impressed this admonition upon themselves so deeply, and grasped its meaning so well, that they unhesitatingly place the virtue of obedience above everything; even the observance of the divine Law ranks below it. The subordinate who obeys his superior always acts meritoriously, even if by that deed he violated the Law of God. The superior commands a murder or perjury; the divine Law forbids it; nevertheless the Jesuit will obey without hesitation, for he knows that by doing so he provides for his own salvation. The human being no longer belongs to himself in any respect. Each has handed over his entire freedom into the hands of the one who stands above him in the hierarchical order; no one keeps anything for himself, and this treasure of personal freedom, passed thus from hand to hand, falls at last to the Pope, the only free man in the world.

What holds true in the order of the Jesuits is meant to be, in education, the general rule and direction of life.

At the same time, Jesuitism knows quite well how to compensate its pupils for the surrender of their personal freedom and independence. The sweat of labor is wiped away from learning, and entertainment and amusement are systematically brought in. It leads its pupils along pleasant paths, which it has itself carefully laid out and adorned, right and left, with a host of dainty, delightful resting-places; there are pretty little studies in small, elegantly polished writers; everything that can delight the mind and draw it away from lofty, serious thoughts; everywhere