Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 4, Nummer 18 › Seite 143

Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1848-05-02, Seite 143

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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Abendmahl · Tod 3 · Paſtar 2

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kindlich⸗kremüthige und gläubige Annahme des
Wortes macht getroſt auch für die Stunde der
Anfechtung und des Todes, und macht keck und
unverzagt ſelbſt im Angeſichte des Rechenſchaft
fordernden Gottes. Daher ſchreibt Luther: „Setze es gleich dahin, daß unſer Tert und Verſtand
auch ungewiß und finſter ſei (als nicht iſt), ſo⸗
wohl als ihrer (der Zwinglianer) Tert und Ver⸗
ſtand, ſo haſt du dennoch das herrliche und trotzige Vortheil, daß du mit gutem Gewiſſen kannſt auf
unſerm Tert ſtehen, und alſo ſagen: Soll ich denn und muß ungewiſſen finſtern Tert und Ver⸗
ſtand haben, ſo will ich lieber den haben, der aus
göttlichem Munde ſelbſt geſprochen iſt, denn daß ich den habe, ſo aus menſchlichem Munde ge⸗
ſprochen iſt. Und ſoll ich betrogen ſein, ſo will
ich lieber betrogen ſein von Gott (ſo es möglich
wäre), denn von Menſchen; denn betreugt mich
Gott, ſo wird er's wohl verantworten und mir
Wiederſtattung thun. Aber Menſchen können
mir nicht Wiederſtattung thun, wenn ſie mich be⸗
trogen haben und in die Hölle geführt. Solchen
Trotz können die Schwärmer nicht haben, denn ſie
können nicht ſagen: ich will lieber auf dem Tert
ſtehen, den Zwingel und Oekolampad zwieträch⸗
tiglich ſprechen, denn auf dem, den Chriſtus ſelbſt

einträchtiglich ſpricht. Demnach kannſt du fröh⸗
lich zu Chriſto reden, beide an deinem Sterben
und jüngſten Gericht, alſo:

Mein lieber HErr IEſu Chriſte, es hat ſich

ein Hader über deinen Worten im Abendmahl er⸗
hoben; etliche wollen, daß ſie anders ſollen ver⸗
ſtanden werden, denn ſie lauten. Aber dieweil
ſie mich nichts gewiſſes lehren, ſondern allein ver⸗
wirren und ungewiß machen, und ihren Tert in
keinen Weg wollen noch können beweiſen, ſo bin
ich blieben auf deinem Tert, wie die Worte lauten.
Iſt etwas finſter darinnen, ſo haſt du es wollen
ſo finſter haben; denn du haſt keine andere Er⸗
klärung darüber gegeben noch zu geben befohlen.
So findet man in keiner Schrift noch Sprachen,
daß ‚iſt' ſollt deutet“, oder „mein Leib — Leides
Zeichen heißen. Wäre nun eine Finſterniß drin⸗
nen, ſo wirſt du mirs wohl zu gute halten, daß
ich's nicht treffe, wie du deinen Apoſteln zu gut
hielteſt, da ſie dich nicht verſtunden in vielen
Stücken, als, da du von deinem Leiden und Auf⸗
erſtehen verkündigteſt, und ſie doch die Worte,
wie ſie lauteten, behielten, und nicht
anders machten. Wie auch deine liebe Mut⸗
ter nicht verſtund, da du zu ihr ſagteſt Lue. 2, 49.:
„Ich muß ſein in dem, das meines Vaters iſt
und ſie doch einfältiglich die Worte in
ihrem Herzen behielt, und nicht andere dar—
aus machte. Alſo bin ich auch in dieſen deinen
Worten blieben: ‚Das iſt mein Leib' ꝛc. Und
habe mir keine andere daraus machen wollen noch
machen laſſen, ſondern dir befohlen und heim⸗
geſtellet, ob etwas finſter darinnen wäre, und ſie
behalten, wie ſie lauten, ſonderlich weil ich nicht
ſinde, daß ſie wider einigen Artikel des Glaubens
ſtreben.
Siehe, ſo wird kein Schwärmer mit Chriſto
reden dürfen, das weiß ich wohl; denn die ſind
ungewiß und uneins über ihren Text.“ So weit
Luther in ſeinem großen Bekenntniß vom heiligen
Adendmahle vom Jahre 1528.

2*

„Rufe getroſt, ſchone nicht, erhebe deine
Stimme wie eine Poſaune, und verkündige
meinem Volk ihr Uebertreten, und dem Hauſe
Jakobs ihre Sünde.“ Jeſ. 58, 1.

Samuel Urlſperger (geſtorben 1772), ein
Freund A. H. Francke's, war ſeit 1714 Hof⸗
prediger in Stutigart. Es ging zu jener Zeit am
würteinbergiſchen Hofe ſehr ausſchweifend zu, was

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den Hofprediger ſehr ſchmerzte, aber Menſchen⸗
furcht und Menſchengunſt banden ſeine Zunge.
Francke, der 1717 eine Reiſe nach Süddeutſchland
machte, erfuhr dieß; er ging in ſeine Predigt, und
nach der Predigt voll Wehmuth zu Urlſperger, und
ſagte: „Ich höre, Bruder, daß Deine Vorträge
evangeliſch ſind, aber die Sünden Deines Hofes
berührſt Du mit keinem Worte. Ich komme alſo,
Dir im Namen Gottes zu ſagen, daß Du ein
ſtummer Hund biſt (Jef. 56, 10), und wenn Du
nicht umkehrſt, und als öffentlicher Lehrer die
Wahrheit frei herausſaaſt, ſo gehſt Du verloren,
trotz aller Deiner Erkenntniß.“ — Betrübt nahm
Francke Abſchied und ging. Sonntags darauf
redete der Hofprediger mit viel Ernſt und Frei⸗
müthigkeit. Der Herzog ließ ihm ſagen, er ſei
ſchon Willens geweſen, ihn von der Kanzel zu
ſchiehen; wenn er künftigen Sonntag ſeine Predigt
nicht widerrufe, ſo werde er ſich beim Reichskammer⸗
gericht beſchweren, und da könnte er, weil er ein
Majeſtätsverbrechen begangen habe, leicht den
Kopf verlieren. Urlſperger ließ antworten, wider⸗
rufen könne er auf keinen Fall, er müſſe daher
Sr. Durchlaucht überlaſſen, zu thun, was Die⸗
ſelben für gut fänden. Nun wurde er arretirt,
und alle Veranſtaltungen zu ſeiner Verurtheilung
gemacht. Nachdem man ihn noch einmal befragt
hatte, wurde ihm für künftige Woche ſein Todes⸗
tag beſtimmt.

Darauf ließ er ſeine Frau und vier Kinder
kommen, und fragte ſie, was ſie zu ſeiner Sache
ſagten. — Die Frau antwortete: „Lieber Mann!
Dein Tod wird mich und unſere Kinder in das
größte leibliche Elend ſtürzen; ich bitte Dich
aber um Gottes willen, verleugne die
Wahrheit nicht, ſonſt bliebe der Fluch
auf mir und meinen Kindern liegen.“
Getröſtet über dieſe Antwort, ließ er dem Herzog
ſagen, ſein Kopf ſtände ihm alle Tage zu Dienſt.

Dieſer legte nun das Todesurtheil ſeinem
Miniſter zur Unterſchrift vor, allein der Miniſter
übergab ſein Amt und ſeinen Degen, und ſagte:
„Euer Durchlaucht! hier iſt mein Amt und
meine Ehre, ich unterſchreibe keine
Blutſchulden!“ Der Herzog erſtaunte, und
um ſeinen erſten Rath nicht zu verlieren, ſetzte er
den Hofprediger bloß ab, aber nicht nur ohne alle
Verſorgung, ſondern ſogar mit dem Verbot, aus⸗
wärtige Dienſte zu ſuchen, und gleich darauf
wurde ein anderer Hofprediger gewählt.

Einige Jahre darauf war derſelbe Miniſier mit
dem Fürſten bei der Wachtparade, als eben der
ehemalige Hofprediger vorbeiging; der Miniſter
machte den Fürſten aufmerkſam auf ihn, und
ſagte: „Eure Durchlaucht hatten, ſo
lange dieſer Mann noch im Amte war,
Glück und Segen; aber ſeitdem wir
einen Schmeichler hier haben, geht
Alles unglücklich. Wollen Sie das Böſe
wieder gut machen, ſo ſuchen Sie ihn wenigſtens
zu verſorgen.“ Dieß geſchah. Urlſperger ward
Dekan in Herrenberg, und bald darauf erſter
lutheriſcher Prediger in Augsburg.

Iſt unſer Evangelium verdeckt, ſo iſt es in denen,
die verloren werden, verdeckt. 2 Cor. 4, 3.

Dr. Taylor von Norwich ſagte zu Newton:
„Freund, ich habe jedes Wort in der Bibel ſieb⸗
zehn Mal verglichen, nach dem Grundtexte,
und es befremdet mich, daß ich die Verſöyn ungs⸗
lehre, die Sie lehren, darin nicht gefunden habe.“
„Ich wundere mich nicht darüber“, antwortete
Newion. „Ich wollte einmal mein Licht an⸗
zünden. während das Lichthütchen darauf war. —
So bilden die durch Erziehung und Bildung an⸗

genommenen Vorurtheile ein Lichthütchen. Es iſt
nicht genug das Licht zu bringen, man muß auch
das Hütchen abthun.“

Gottes Abſicht, wenn er unſere Kinder
ſterben läßt.

Einem eben nicht chriſtlichen Elternpaare war
das einzige Kind geſtorben. Sie gaben laut
ihr Mißfallen gegen dieſe Entſcheidung Gottes zu
erkennen, und fragten ihren frommen Seelſorger,
warum Gott, wenn noch Einer eriſtire, und Er
die Liebe ſei, ihnen das einzige Kind habe nehmen
können. Der Mann Gottes verſpricht in der dem
Kinde zu haltenden Leichenrede Auskunft zu
geben, und giebt ſie am Schluſſe derſelben in fol⸗
genden Worten: „Ihr wollt von mir noch wiſſen,
warum Gott Euer Kind zu Sich genommen habe.
Nun wohl! Er will aus Eurer Familie
auch Eins in den Himmel haben. Ihr
Alten wollt nicht in den Himmel, und hättet das
Kind, wenn es das Eurige blieb, auch nicht hinein⸗
gelaſſen. Hört weiter ein Gleichniß: Es war ein
guter Hirte, der hatte in ſeinem Schafſtalle köſt⸗
liches Futter bereit gelegt für ſeine Schafe. Er
machte das Thor des Stalles weit auf, aber die
Schafe wollten nicht hinein; er jagte ſich lange
mit ihnen im Hofe umher, ſie prallten jedoch
immer wieder vor dem geöffneten Thore zurück.
Da nahm er ein Lamm von der Heerde, und trug
es voran, und ſiehe! Da liefen die Alten nach.
— Der gute Hirte iſt Chriſtus; — der geöffnete
Schafſtall der Himmel; — das Lamm Euer Kind;
— habt Ihr noch ein Elternherz, lauft nach! Der
OErr trägt die Lämmer voran, damit die Alten
nachlaufen ſollen! Amen.“

„Wir rühmen uns nicht über das Ziel in
fremder Arbeit.“ 2 Cor. 10, 15.

Die Rottengeiſter können nichts mehr, denn in
fremde Arbeit fallen und dieſelbe tadeln und dar⸗
nach ſich rühmen, ſie habens gethan, und nicht die
vorigen rechten Lehrer und Apoſtel, welche ſie ver⸗
laſſen. Es ſind die Hummeln, ſo den Bienen das
Honig freſſen, das ſie nicht gemacht haben.

Luther.

Die Deutſche Evangeliſch⸗Lutheriſche Synode
von Miſſouri, Ohio u. a. St.

hält ihre nächſten Sitzungen in St. Louis, Mo.,
vom zweiten Mittwoch nach Pfingſten an, am 21.
Juni bis 1. Juli. Die eintreffenden Brüder
wollen die Wohnung des Paſtor Loci erfragen
bei Herrn L. Pechmann, Deutſche Glas⸗ und
Porzellan-Waaren⸗Handlung, No. 22 Main⸗
ſtraße, in der Nähe des Alten Marktes.

Quittung und Dank.

Durch P. Brauer von der lutheriſchen Ge⸗
meinde in Addiſon, Ill., 58,00. zum Bau einer
lutheriſchen Kirche in Saginaw, Mich., erhalten
zu haben, beſcheinigt mit herzlichem Danke

F. Sievers.

Brief einer rechiſchaffenen Mutter in Ungarn
an ihren Sohn,
der erſt Theologie ſtudiren wollte, ſich aber davon. wieder
abſchrecken ließ, als über die Lutheraner und inſonderhtit
über die lutheriſchen Prediger eine harte Verfolgung herein⸗
brach. Aus dem Böhmiſchen überſetzt. (Siehe Samm⸗
lungen zum Bau des Reichs Gottes vom Jahre 1734.)

Wir theilen dieſen Brief mit, eines Theils zur
Aufmunterung für ſolche Eltern, denen Gott
Kinder gegeben, die ſie dem Dienſte des HErrn in

English translation AI translation

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childlike, humble, and believing acceptance of the Word gives comfort also for the hour of trial and death, and makes one bold and undaunted even in the presence of the God who demands an accounting. Therefore Luther writes: "Grant it even to be so, that our text and understanding were also uncertain and obscure (as it is not), just as much as their (the Zwinglians') text and understanding: you still have, nevertheless, the glorious and defiant advantage that you can, with a good conscience, stand upon our text, and thus say: If I must have an uncertain, obscure text and understanding, then I would rather have the one that is spoken from his own mouth, than have the one that is spoken from a human mouth. And if I am to be deceived, I would rather be deceived by God (were that possible) than by men; for if God deceives me, he will surely answer for it and make restitution to me. But men cannot make restitution to me if they have deceived me and led me into hell. Such defiance the fanatics cannot have, for they cannot say: I would rather stand upon the text which Zwingli and Oecolampadius speak in discord with one another, than upon the one which Christ himself speaks in harmony. Accordingly you can joyfully say to Christ, both at your dying and at the Last Judgment, thus:

My dear Lord Jesus Christ, a dispute has arisen over your words in the Supper; some wish that they be understood otherwise than they read. But since they teach me nothing certain, but only confuse and unsettle me, and can in no way prove their own text, I have remained with your text, as the words read. If there is anything obscure in it, you have willed to have it so obscure; for you have given no other explanation of it, nor commanded any to be given. Nor is it found in any writing or language that "is" should mean "signifies," or "my body" mean "a sign of my body." If, then, there were some obscurity in it, you will surely excuse me for not grasping it, just as you excused your apostles when they did not understand you in many things, as when you foretold your suffering and resurrection, and yet they kept the words as they read, and did not make them mean otherwise. As also your dear mother did not understand, when you said to her, Luke 2:49: "I must be about my Father's business," and yet she simply kept the words in her heart, and did not make other words out of them. So I too have remained with these your words: "This is my body," etc. And I have not wished to make, nor to let be made, anything else out of them, but have committed and entrusted it to you, whether there be something obscure in them, and have kept them as they read, especially since I do not find that they contend against any article of the faith.

See, thus will no fanatic be able to speak to Christ, this I well know; for they are uncertain and at variance concerning their own text." Thus far Luther, in his great confession concerning the holy Supper, of the year 1528.

"Cry aloud, spare not, lift up your voice like a trumpet, and declare to my people their transgression, and to the house of Jacob their sin." Isa. 58:1.

Samuel Urlsperger (died 1772), a friend of A. H. Francke, had been court preacher in Stuttgart since 1714. At that time things went on very dissolutely at the Württemberg court, which grieved the court preacher deeply, but fear of men and favor with men bound his tongue. Francke, who in 1717 made a journey into South Germany, learned of this; he went to hear his sermon, and after the sermon, full of sorrow, went to Urlsperger and said: "I hear, brother, that your sermons are evangelical, but the sins of your court you touch with no word. I come, therefore, to tell you in the name of God that you are a dumb dog (Isa. 56:10), and that if you do not turn, and as a public teacher speak the truth freely, you will be lost, despite all your knowledge." Grieved, Francke took his leave and departed. The following Sunday the court preacher spoke with great earnestness and freedom. The duke let it be told him that he had already been minded to remove him from the pulpit; that if he did not, the following Sunday, retract his sermon, he would lodge a complaint with the Imperial Chamber Court, where, since he had committed a crime of lèse-majesté, he might easily lose his head. Urlsperger sent back the answer that he could by no means retract; he must therefore leave it to His Serene Highness to do as he saw fit. He was thereupon arrested, and every preparation made for his condemnation. After he had been questioned once more, his day of execution was set for the following week.

Thereupon he had his wife and four children brought to him, and asked them what they thought of his case. The wife answered: "Dear husband! Your death will plunge me and our children into the deepest bodily distress; but I beg you, for God's sake, do not deny the truth, lest the curse remain upon me and my children." Comforted by this answer, he sent word to the duke that his head was at his service any day.

The duke then laid the death sentence before his minister for signature; but the minister surrendered his office and his sword, and said: "Your Serene Highness! here are my office and my honor—I will sign no debt of blood!" The duke was astonished, and, in order not to lose his chief counselor, merely deposed the court preacher, but not only without any provision, but even with the prohibition of seeking employment elsewhere; and immediately thereafter another court preacher was chosen.

Some years later this same minister was with the prince at a parade of the guard, when the former court preacher happened to pass by; the minister drew the prince's attention to him, and said: "Your Serene Highness had fortune and blessing so long as this man was still in office; but since we have had a flatterer here, all has gone amiss. If you wish to make good this wrong, at least see to it that he is provided for." This was done. Urlsperger became dean at Herrenberg, and soon after, the first Lutheran preacher at Augsburg.

"If our gospel is hidden, it is hidden to those who are lost." 2 Cor. 4:3.

Dr. Taylor of Norwich said to Newton: "Friend, I have compared every word in the Bible seventeen times over, according to the original text, and it surprises me that I have not found in it the doctrine of atonement which you teach." "I do not wonder at that," answered Newton. "I once tried to light my lamp while the extinguisher-cap was still upon it. So it is that the prejudices acquired through upbringing and education form such an extinguisher-cap. It is not enough to bring the light; one must also take off the cap."

God's purpose, when he lets our children die.

A couple, not exactly Christian, had lost their only child. They loudly expressed their displeasure at this decision of God, and asked their pious pastor why God, if indeed there is one, and he is love, could take from them their only child. The man of God promised to give an answer in the funeral sermon to be held for the child, and gives it at the close of the same in these words: "You want still to know from me why God has taken your child to himself. Very well! He wishes to have one from your family in heaven too. You who are old do not wish to go to heaven, and would not have let the child in either, had it remained yours. Hear further a parable: There was a good shepherd, who had prepared choice fodder in his sheepfold for his sheep. He opened the door of the fold wide, but the sheep would not go in; he chased about after them in the yard for a long time, yet they kept shying back again and again from the open door. Then he took a lamb from the flock and carried it ahead, and behold! then the old ones ran after it. — The good shepherd is Christ; the opened sheepfold is heaven; the lamb is your child; if you still have a parent's heart, run after it! The Lord carries the lambs on ahead, so that the old ones may run after them. Amen."

"We do not boast beyond our measure in another man's labors." 2 Cor. 10:15.

The sectarian spirits can do nothing more than fall upon another's labor and find fault with it, and afterward boast that they have done it, and not the former rightful teachers and apostles whom they have forsaken. They are the bumblebees who eat the bees' honey, which they themselves did not make.
Luther.

The German Evangelical Lutheran Synod of Missouri, Ohio, and Other States

holds its next sessions in St. Louis, Mo., from the second Wednesday after Pentecost, June 21 to July 1. Arriving brethren are asked to inquire after the residence of the Pastor Loci at Mr. L. Pechmann's German Glass and Porcelain Ware Store, No. 22 Main Street, near the Old Market.

Receipt and thanks.

Through P. Brauer, from the Lutheran congregation in Addison, Ill., having received $58.00 for the building of a Lutheran church in Saginaw, Mich., this is certified with hearty thanks,

F. Sievers.

Letter of an upright mother in Hungary to her son, who had at first wished to study theology, but let himself be frightened away from it again, when a harsh persecution broke out against the Lutherans, and especially against the Lutheran preachers. Translated from the Bohemian. (See Collections for the Building of the Kingdom of God, from the year 1734.)

We share this letter, in part as an encouragement for such parents to whom God has given children whom they could and should dedicate to the service of the Lord in