Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 4, Nummer 18 › Seite 142
Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1848-05-02, Seite 142
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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Abendmahl · Abendmahl—Einſetzungsworte 10 · Abendmahl—Einſetzungsworte 11 · Sakramente 19 · Schriftauslegung 9
waren auch von Gott gebotene äußerliche Hand⸗
lungen, mit denen Gott Gnadenverheißungen ver⸗
bunden hatte, welche, im Glauben ergriffen, den
Menſchen gerecht und ſelig machten. So war
z. B. mit der Beſchneidung die Verheißung ver⸗
bunden: „Ich will dein Gott ſein“ (1 Moſ. 17,
7.); wer daher dieſe dem Bunde der Beſchneidung
angehängte Verheißung im Glauben erfaßte, der
wurde in der Zeit des Alten Teſtaments durch
die Beſchneidung ebenſowohl ſelig, wie der Chriſt
durch ſeine Taufe, welche der erſteren entſpricht
und daher die Beſchneidung ohne Hände genannt
wird, Col. 2, 11. Ein großer Unterſchied aber
findet ſtatt zwiſchen den Sacramenten des Alten
und denen des Neuen Teſtamentes rückſichtlich
des Weſens, des Inhaltes derſelben. Die
altteſtamentlichen hatten nemlich nur das Vorbild,
die neuteſtamentlichen haben nun das Weſen, jene
hatten den Schatten, dieſe haben nun den Körper
ſelbſt. Denn ſo beſchreibt die heilige Schrift den
Unterſchied, der zwiſchen beiden Teſtamenten ſtatt⸗
findet. Col. 2, 16. 17. heißt es: „So laſſet nun
Niemand euch Gewiſſen machen über (die im
Alten Teſtament verbotene) Speiſe, oder über
Trank, oder über beſtimmte Feiertage, oder Neu⸗
monden, oder Sabbather; welches iſt der Schat—
ten von dem, das zukünftig war (das der Zeit
des Neuen Teſtaments vorbehalten war), aber der
Körper ſelbſt iſt in Chriſto.“ Ferner heißt es
Ebr. 10, 1.: „Das Geſetz (das Alte Teſtament)
hat den Schatten von den zukünftigen Gütern,
nicht das Weſen der Güter ſelbſt.“ Ferner heißt
es von den Prieſtern des Alten Teſtaments Ebr.
8, 5.: „Welche dienen dem Vorbilde, und dem
Schatten der himmliſchen Güter.“
Hieraus iſt es klar, daß diejenigen, welche die
Einſetzungsworte des neuteſtamentlichen Sacra—
mentes bildlich verſtehen, aus dem Neuen Teſta—
mente wieder in das Alte zurückführen, aus dem
chriſtlichen Abendmahl wieder ein jüdiſches Paſſah⸗
mahl, aus der Erfüllung die bloße Verheißung,
aus Chriſto einen Moſes, aus ihm, dem Pfle⸗
ger der heiligen Güter und der wahrhaftigen
Hütte (Ebr. 8, 2.), einen Diener der Vorbilder
und Schatten, und alſo auch aus Chriſten Juden
machen. Nein, ſo gewiß der Neue Bund über⸗
haupt das Weſen der altieſtamentlichen Vorbil—
der enthält, ſo gewiß enthält inſonderheit das
heilige Abendmahl nicht wieder ein Bild, eine
Figur, ſondern den weſentlichen Leib und das
weſentliche Blut IEſu Chriſti, des rechten Oſter⸗
lamms ſelbſt, welches in dem altteſtamentlichen
Paſſahmahl nur im Bilde gegenwärtig war.
3. Ein dritter Grund, der uns nöthigt, die
Einſetzungsworte eigentlich zu nehmen, iſt, weil
es ſonſt gar keine gewiſſe Lehre vom heiligen
Abendmahle gäbe. Ganz wahr ſagt Auguſtinus:
„Nichts, was den Glauben und die Sitten be—
trifft, iſt dunkel in der heiligen Schrift ausge⸗
ſprochen, was nicht in andern Stellen auf das
klarſte ausgeſprochen ſein ſollte.“ (De doctr.
Christ. lib. II, c. 6.) Bildliche Redeweiſen die⸗
nen nemlich wohl dazu, eine bereits klar offen⸗
barte Lehre lieblich und anſchaulich zu machen,
aber keine Lehre kann als klar offenbart erwieſen
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werden, für welche man ſich auf nichts, als auf
bildliche, uneigentliche Ausdrücke berufen kann.
Nur ſolche Lehren können daher für ausgemachte
Artikel des chriſtlichen Glaubens angeſehen wer—
den, welche wenigſtens in Einer Stelle der hei⸗
ligen Schrift mit klaren, unverblümten, eigent⸗
lichen Worten ausgeſprochen ſind. Hätten wir
z. B. zum Beweiſe für die Lehre von der Erlö—
ſung allein die Stelle: „Ich will Feindſchaft
ſetzen zwiſchen dir und dem Weibe, und zwiſchen
deinem Saamen und ihrem Saamen; derſelbe ſoll
dir den Kopf zertreten, und du wirſt ihn in die
Ferſe ſtechen“ (1 Moſ. 3, 15.): wie mißlich ſähe
es dann um die Begründung der Lehre von der
Erlöſung aus! Aber, Gott Lob! dieſe Lehre
finden wir an unzähligen andern Stellen der
Schrift mit unverblümten, eigentlichen Worten
dargelegt. Wie mißlich ſtünde es ferner um die
Lehre von der Rechtfertigung, wenn wir dafür
nicht mehr hätten, als die bildliche Darſtellung
derſelben durch die Heilung derjenigen, welche die
eherne Schlange im Glauben anſchauten! Joh.
3, 14. 15. Was würden wir endlich wiſſen von
der nöthigen Selbſtverleugnung, wenn wir dar⸗
über nichts wüßten, als was Chriſtus Matth. 5,
29. 30. ſagt: „Aergert dich aber dein rechtes
Auge; ſo reiß es aus, und wirf es von dir. Aer⸗
gert dich deine rechte Hand; ſo haue ſie ab, und
wirf ſie von dir“? ö
Es iſt kein Zweifel, die Schrift wäre jenen
heidniſchen Orakeln gleich, welche nur zweideu—
tige, räthſelhafte Antworten gaben, wenn uns
darin die Glaubenslehren, oder auch nur eine
derſelben, in verblümten Worten vorgelegt würde.
Dann wäre keine Gewißheit des Glaubens mög⸗
lich. Dann könnten wir uns nicht auf die Schrift
ſelbſt, ſondern wir müßten uns auf die menſch⸗
lichen Auslegungen derſelben verlaſſen. Aber
St. Petrus ſagt nicht nur klar und deutlich:
„Und das ſollt ihr aufs erſte wiſſen, daß keine
Weiſſagung in der Schrift geſchieht aus eigener
Auslegung“ (II, 1, 20.) ſondern die Schrift iſt
auch ſo beſchaffen, und ſie kann als eine gött—
liche Offenbarung nicht anders beſchaffen
ſein, als daß ſie der menſchlichen Auslegung
nicht bedarf. Es werden darin wohl viele Leh—⸗
ren hie und da unter Bildern, Gleichniſſen und
Geheimreden dargeſtellt, aber es giebt keinen
Glaubensartikel, der nicht wenigſtens in Einer
Schriftſtelle mit einfältigen, unzweideutigen,
eigentlichen Worten aus- und dargelegt wäre.
Wenden wir nun dies auf die Lehre vom heili—
gen Abendmahle an. Dieſelbe wird offenbar eigens
(ex professo) in folgenden fünf Stellen abge—
handelt: Matth. 26, 26—28. Marc. 14, 22—
24. Luc. 22, 19. 20. 1 Cor. 10, 15—21. 11,
23—34. Vergleichen wir nun dieſe sedes doctrinae, das heißt, dieſe Hauptſtellen, in denen
der Artikel vom heiligen Abendmahle ſeinen eigent⸗
lichen Sitz hat: finden wir unter ihnen auch nur
Eine, in welcher die angeblich mit uneigentlichen
Worten beſchriebene Abendmahlslehre mit andern
eigentlichen vorgetragen würde? Nein; wo im—
mer wir die heilige Schrift um dieſe Lehre fragen,
da erhalten wir ſtets dieſelbe Antwort: „Das iſt
mein Leib; das iſt mein Blut“, oder, was das⸗
ſelbe iſt: „Das iſt die Gemeinſchaft des Leibes
und Blutes Chriſti, das iſt der Kelch, das neue
Teſtament in meinem Blut.“ So gewiß nun
jeder Artikel des chriſtlichen Glaubens in ſeinen
Hauptſtellen mit klaren, deutlichen, einfältigen,
unzweideutigen, eigentlichen Worten offenbart iſt,
ſo gewiß redet die Schrift auch in jenen Stellen
vom heiligen Abendmahle mit unverblümten Wor⸗
ten und ſo gewiß haben wir daher auch nur dann
das rechte Verſtändniß jener Einſetzungsworte,
wenn wir dieſelben in ihrem eigentlichen Ver⸗
ſtande, wie ſie lauten, verſtehen. Es bleibt uns
nichts übrig: entweder müſſen wir geſtehen, es
giebt gar keine gewiſſe Lehre der Schrift vom
heiligen Abendmahle, oder wir müſſen diejenige
annehmen, die der eigentliche Sinn der Worte
der Einſetzung derſelben uns giebt.
Hat es nicht auch die Geſchichte mehr als ge⸗
nugſam beſtätigt, daß da, wo man von dem
eigentlichen Sinn dieſer Worte abgeht, alle Ge—
wißheit und Einigkeit aufhören muß? So einig E
z. B. alle Reformirten darin ſind, daß Chriſti
Leib und Blut nicht wahrhaftig und weſentlich
im heiligen Abendmahle ſei, ſo uneinig ſind ſie
darin, welches denn der wahre Sinn der Worte
Chriſti: „Das iſt mein Leib; das iſt mein Blut“,
ſei. Anders legte ſie Carlſtadt, anders Schwenk⸗
feld, anders Zwingli, anders Oekolampad, anders Calvin aus; und noch jetzt findet man unter
den Reformirtgeſinnten kaum zwei, die hierin
einig ſind. Es iſt auch nicht anders möglich;
wo man von Gottes klarem Worte abgehet, da
muß eine babyloniſche Verwirrung erfolgen; da
wird man hinausgetrieben auf das weite wogende
Meer der Ungewißheit und iſt dahingegeben jeg⸗
lichem Winde menſchlicher Gedanken, die den
einen dahin, den andern dorthin verſchlagen.
Mag man ſich aber bei ſolcher Untreue gegen Menſchen und außer der Anfechtung gewiß und
muthig ſtellen, vor Gott und in der Anfechtung
kann man dabei nicht beſtehen. Gar recht!
ſchreibt Melanchthon: „Ich finde keine Urſache‚!
warum wir von dieſer Meinung, nemlich daß
Chriſtus im heiligen Abendmahl mit ſeinem Leib
und Blut gegenwärtig ſei, abweichen ſollten. Es
kann ſein, daß eine ſolche Meinung einem mü⸗
ßigen Gemüthe angenehmer ſei, die der menſch-
lichen Vernunft gemäßer iſt, inſonderheit wenn
ſie mit ſpitzig erfundenen Gründen geziert und
ausgeſchmückt iſt, aber wie wird es in der An⸗
fechtung beſtehen, wenn das Gewiſſen dis⸗
putiren wird, was er für Urſach gehabt, von der
gewöhnlichen Meinung der Kirchen abzuweichen?
Dann werden dieſe Worte: „„Das iſt mein
Leib““, lauter Donnerkeile ſein. Was wird dann
ein erſchrecktes Gemüth entgegen ſetzen? mit
welcher Schrift und mit welchem Wort
Gottes wird es ſich ſchützen und ſich überreden,
daß Chriſti Worte verblümter Weiſe anzunehmen
ſind?“
Wohl denen daher, die an Gottes Wort ſich
feſthalten! Bei ihnen iſt Einigkeit. Da findet man keinen Unterſchied des Glaubens, ob man
den tiefſinnigſten Gelehrten oder das einfältigſte
Schulkind fragt; denn die Worte: „Das iſt mein
Leib; das iſt mein Blut“, einfältig, wie ſie lau⸗
ten, genommen, müſſen dieſelbe Vorſtellung in
dem Herzen des unmündigen Kindes wecken, wie in dem Herzen des hochgelehrteſten Doctors der
heiligen Schrift. Und was das Herrlichſte iſt, die
English translation AI translation
were also outward acts commanded by God, with which God had bound promises of grace, which, laid hold of in faith, made men righteous and blessed. So, for example, with circumcision was joined the promise: "I will be your God" (Gen. 17:7); whoever therefore grasped in faith this promise attached to the covenant of circumcision was, in the time of the Old Testament, made blessed through circumcision just as truly as the Christian is through his baptism, which corresponds to the former and is therefore called the circumcision made without hands, Col. 2:11. A great difference, however, exists between the sacraments of the Old and those of the New Testament with respect to their essence, their content. For the Old Testament sacraments had only the type, the New Testament sacraments now have the substance; those had the shadow, these now have the body itself. For thus does Holy Scripture describe the difference that exists between the two Testaments. Col. 2:16-17 it is said: "Let no one therefore judge you concerning food (forbidden in the Old Testament), or drink, or a fixed feast day, or a new moon, or sabbaths; which are a shadow of things to come (reserved for the time of the New Testament), but the body is of Christ." Further it is said Heb. 10:1: "The law (the Old Testament) has the shadow of the good things to come, and not the very substance of the things themselves." Further it is said of the priests of the Old Testament, Heb. 8:5: "Who serve the copy and shadow of heavenly things."
From this it is clear that those who understand the words of institution of the New Testament sacrament figuratively lead us back out of the New Testament into the Old again, make of the Christian Supper once more a Jewish Passover meal, of the fulfillment a mere promise, of Christ a Moses, and of him who is the minister of the holy things and of the true tabernacle (Heb. 8:2) a servant of types and shadows, and thus make Jews of Christians as well. No—as surely as the New Covenant in general contains the substance of the Old Testament types, so surely does the holy Supper in particular contain, not again an image, a figure, but the essential body and the essential blood of Jesus Christ, of the true Passover Lamb himself, which was present only in image in the Old Testament Passover meal.
3. A third reason which compels us to take the words of institution literally, is that otherwise there would be no certain doctrine of the holy Supper at all. Augustine says quite truly: "Nothing that pertains to faith and morals is expressed obscurely in Holy Scripture, which is not also expressed most clearly in other passages." (De doctr. Christ. lib. II, c. 6.) Figurative modes of speech do indeed serve to make a doctrine already clearly revealed pleasing and vivid, but no doctrine can be shown to be clearly revealed for which one can appeal to nothing but figurative, non-literal expressions. Only such doctrines, therefore, can be regarded as settled articles of the Christian faith as are expressed, in at least one passage of Holy Scripture, in clear, plain, literal words. Had we, for example, for proof of the doctrine of redemption only the passage: "I will put enmity between you and the woman, and between your seed and her seed; the same shall bruise your head, and you shall bruise his heel" (Gen. 3:15): how precarious would then be the foundation for the doctrine of redemption! But, thank God, we find this doctrine set forth in innumerable other passages of Scripture in plain, literal words. How precarious, further, would the doctrine of justification stand, if we had for it nothing more than the figurative representation of it through the healing of those who looked in faith upon the bronze serpent! John 3:14-15. What, finally, would we know of the necessary self-denial, if we knew nothing about it beyond what Christ says, Matt. 5:29-30: "If your right eye offends you, pluck it out and cast it from you. If your right hand offends you, cut it off and cast it from you"?
There is no doubt that Scripture would be like those heathen oracles, which gave only ambiguous, riddling answers, if the articles of faith, or even but one of them, were set before us in figurative words. Then no certainty of faith would be possible. Then we could not rely upon Scripture itself, but would have to rely upon human interpretations of it. But St. Peter says not only clearly and plainly: "Knowing this first, that no prophecy of Scripture is of any private interpretation" (2 Pet. 1:20), but Scripture is also so constituted, and as a divine revelation it can be constituted in no other way, than that it needs no human interpretation. Many doctrines, to be sure, are set forth here and there under images, parables, and hidden sayings, but there is no article of faith that is not expounded and set forth, at least in one passage of Scripture, in simple, unambiguous, literal words. Let us now apply this to the doctrine of the holy Supper. It is expressly (ex professo) treated in the following five passages: Matt. 26:26-28. Mark 14:22-24. Luke 22:19-20. 1 Cor. 10:15-21. 11:23-34. If we now compare these sedes doctrinae, that is, these chief passages in which the article of the holy Supper has its proper seat, do we find among them even one in which the doctrine of the Supper, allegedly expressed elsewhere in non-literal words, is here set forth together with other literal terms? No; wherever we ask Holy Scripture concerning this doctrine, we always receive the same answer: "This is my body; this is my blood," or, what is the same: "This is the communion of the body and blood of Christ; this is the cup, the new testament in my blood." Just as surely as every article of the Christian faith is revealed in its chief passages in clear, distinct, simple, unambiguous, literal words, just as surely does Scripture likewise speak in those passages concerning the holy Supper in plain words, and just as surely, therefore, do we have the right understanding of those words of institution only when we understand them in their proper sense, as they read. Nothing else remains for us: either we must confess that there is no certain doctrine of Scripture concerning the holy Supper at all, or we must accept the one that the proper sense of the words of its institution gives us.
Has not history, too, more than sufficiently confirmed that where one departs from the proper sense of these words, all certainty and unity must cease? As united, for example, as all the Reformed are in holding that Christ's body and blood are not truly and essentially present in the holy Supper, so disunited are they as to what, then, is the true sense of Christ's words: "This is my body; this is my blood." Carlstadt interpreted them one way, Schwenckfeld another, Zwingli another, Oecolampadius another, Calvin yet another; and even now one can scarcely find two among those of the Reformed persuasion who agree on this. Nor can it be otherwise: where one departs from God's clear Word, there a Babylonian confusion must follow; there one is driven out onto the wide, tossing sea of uncertainty and is given over to every wind of human thought, which drives one man this way and another that way. One may, indeed, in such faithlessness toward men, and apart from trial, present oneself as certain and courageous, but before God, and in the hour of trial, one cannot stand firm upon it. Quite rightly Melanchthon writes: "I find no reason why we should depart from this opinion, namely that Christ is present in the holy Supper with his body and blood. It may be that such an opinion is more agreeable to an idle mind, being more in accordance with human reason, especially when it is adorned and embellished with cleverly devised arguments; but how will it stand up in the trial, when conscience shall dispute what cause it had for departing from the customary opinion of the churches? Then these words, 'This is my body,' will be nothing but thunderbolts. What will a terrified conscience then set against it? With what Scripture and with what Word of God will it defend and persuade itself that Christ's words are to be taken in a figurative sense?"
Blessed, therefore, are they who hold fast to God's Word! Among them there is unity. There one finds no difference of faith, whether one asks the most profound scholar or the simplest schoolchild; for the words "This is my body; this is my blood," taken simply as they read, must awaken the very same conception in the heart of the unlearned child as in the heart of the most learned doctor of Holy Scripture. And what is most glorious, the