Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 4, Nummer 18 › Seite 140

Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1848-05-02, Seite 140

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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Abendmahl · Union 9

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wegen vorhalten, ſie hätten eine von Allen ver⸗
ſchiedene Religion.

Unter denen, welche damals vom Irrthum zu
Erkenntniß der Wahrheit durchdrangen, tritt dieſer
erfreuliche Fortſchritt beſonders deutlich bei Bucer
hervor, dem immer lebendigen Friedensvermittler,
wie Dr. Rudelbach ihn treffend nennt. Derſelbe
kam im Auftrage der Stadt Straßburg mit Ca⸗
pito nach Augsburg und hatte zunächſt mit Bren⸗
tius eine Unterredung, deren Inhalt dieſer dem
Melanchthon mittheilte. „Ihr ſollt gewißlich da⸗
für halten“, ſchrieb Melanchthon darauf an Bueer,
„wenn ich etwa eure Lehre nicht allerdinge für recht
halte, daß ich gleichwohl ohne alle Verbitterung
und ohne Haß anderer Meinung bin. Mich
dünkt, es ſei weder dem gemeinen Beſten zuträg⸗
lich, noch meinem Gewiſſen zu rathen, daß ich
unſere Fürſten mit eurer verhaßten Lehre beladen
ſoll, die ich weder mir ſelbſt noch Andern für recht
und wahrhaftig darthun kann, als die wider der
ganzen Kirche Zeugniß iſt. Zwingli hät ein Be⸗
kenntniß hergeſandt, darin er wahrlich nicht will
angeſehen ſein, daß er allein mit Worten anders
lehre, denn wir. So rumoret er ohne Noth auch
in andern Artikeln. Es ſcheinet, daß mehr
ein Schweizeriſcher, denn ein chriſtlicher
Geiſt ſei, der ihn ein ſolches trotziges Bekennt⸗
niß zu ſchreiben angetrieben hat. Ich wollte ſehr
gerne, daß der Streit von des HErren Abend⸗
mahle könnte beigelegt und geſtillet werden.“ Bu⸗
cer erwiederte: „Wir haben allhier, wie Jeder⸗
mann weiß, mit Zwingli nichts zu thun.. Sonſt
rufen wir unſeren Seligmacher zum Zeugen an,
daß wir zwiſchen der Gegenwart, wovon Zwingli
ſchreibt, und eurer weſentlichen und doch nicht
räumlichen Gegenwart gar keinen Unterſchied ſe⸗
hen können, oder doch nur einen ſo geringen, daß
er ſofort verſchwindet, inden man danach
forſchet.“

Dieſe Anſicht, daß der Streit zwiſchen Luther und Zwingli nur ein Wortſtreit ſei, ſprach Bucer
auch gegen den kurſächſiſchen Canzler, Gregorius
Brück, aus, welchem er nenn Artikel als Grund⸗
lage der Einigung überſandte. Zugleich bekennt
er jedoch, daß die Worte: das iſt mein Leib; nicht
buchſtäblich veiſtanden werden müßten, ſondern
verblümt ſeien, daß der Leib und das Blut Chriſti
im Abendmahle gegenwärtig ſeien, aber nur durch
die Betrachtung des Glaubens, und daß die
Gottloſen den Leib des HErrn nicht genöſſen.

Es geht hieraus hervor, in welcher argen Selbſt⸗
täuſchung Bucer damals befangen war, indem
er die wirkliche Gegenwart, welche unabhängig
von menſchlicher Anſchauung und menſchlichen Ge—
danken Statt findet, mit der Erhebung des Ge⸗
müthes zu dem nicht Gegenwärtigen verwechſelte,
als ob nämlich dieſe jene hervorzubringen ver—
möchte. Melanchthon urtheilte daher ſehr geſund,
wenn er ſagte: „Bucer betrügt ſich und Andere
mit dieſer Imagination.. Sie machen den Leuten
nur einen blauen Dunſt vor die Augen, damit,
daß ſie ſagen, Chriſtus ſei wahrhaftig zugegen.
Und ſetzen gleichwohl dazu: durch Anſchauung

des Glaubens, das iſt, in Gedanken, damit ſie
wieder leugnen die weſentliche Gegenwart. Wir Büchlein an Luther, worin er erklärte: er und

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lehren, daß der Leib Chriſti wahrhaftig und we⸗
ſentlich gegenwärtig ſei mit dem Brode oder im
Brode; uns dünket aber, daß Bucer hiemit hin⸗
terliſtig handelt, wenn er ſagt, wir ſeien in die⸗
ſem Artikel mit einander eins, weil wir die Trans⸗
ſubſtantiation oder Verwandlung des Brodes
ſämmtlich verwerfen.“

Bucer ſuchte ſich zwar gegen dieſe Vorwürfe
zu rechtfertigen, allein er bewies nur immer deut⸗
licher, daß er noch ganz im Irrthum war, indem
er dem Melanchthon geradezu geſtand: Chriſtus
könne leiblich nur an einem Orte ſein und nicht
an mehreren zugleich. Im heiligen Abendmahle
ſei er nur der Seele gegenwärtig und dem reinen
Herzen, das durch den Glauben in den Himmel
erhaben iſt.

Es zeigt ſich hier klar, daß Bucer damals, wie
Calvin ſpäter, bemüht war, eine Mittelmeinung
zwiſchen Luther und Zwingli aufzuſtellen. In⸗
deſſen hat Zwingli ſelber den Bucer von der ver⸗
geblichen Arbeit, ihn mit Luther zu vergleichen,
abgemahnt. Wie weit übrigens Melanchthon
entfernt war, dieſes Vorhaben zu begünſtigen, be⸗
weiſ't folgende entſchiedene Erklärung, welche er
gerade damals gab. „Was die Zwingliſche Rotte
belangt“, ſchrieb er an einen Freund, ſollet ihr gu⸗
tes Muthes ſein: ich habe ſelbſt erfahren, da ihre
vornehmſten Rädelsführer in Marburg zuſam—
men geweſen, daß ſie keine chriſtliche Lehre haben,
ſondern allein kindiſch und lächerlich philoſophiren
und gaukeln. Wenn ſie gleich ſechshundert Jahre
disputiren, ſo bringen ſie mehr nicht, denn allein
dieſes: das Fleiſch iſt kein nütze. Und dieſe
Worte ziehen ſie mit Gewalt auf das Fleiſch
Chriſti. Ich wollte lieber ſterben, denn
es mit ihnen halten und ſagen: der
Leib Chriſti müſſe und könne nur an
einem Ort ſſein.“

Da indeß Bucer darauf beſtand, daß er mit
Luther einig ſei, ſo wurde ihm gerathen, ſich
gegen ihn ſelbſt deutlich zu erklären. Demnach
reiste er noch während des Reichstages nach Co⸗
burg, wo Luther ſich damals aufhielt. Bei ihrer
Unterredung wurden damals alle Streitpunkte
auf das Fleißigſte erwogen. Luther hielt dem
Bucer ernſtlich vor, daß eine Vereinigung nur
auf dem Grunde der Wahrheit geſchloſſen werden
könnte, wenn nicht ein größeres Uebel daraus
entſtehen ſollte, und Bucer that manche Aeußerun⸗
gen, welche Luther erfreuten. „Ihr könnt mir
glauben“, ſprach er zu Bucer, „daß ich dieſe Miß⸗
helligkeit zu beruhigen und zu ſtillen wünſche und
ſollte ich auch mein Leben dreimal dran—
ſetzen. Denn ich habe geſehen, wie nöthig uns
eure Geſellſchaft ſei, was ſie dem Evangelio für
Ungemach bisher gebracht und noch bringe, ſo daß
ich gewiß bin, daß alle Pforten der Hölle, das
ganze Pabſtthum, der ganze Türke, die ganze
Welt, das ganze Fleiſch und was überall Böſes
iſt, dem Evangelio nicht ſo viel hätte ſchaden kön—
nen, wenn wir einig wären.“ Luther wagte aber⸗
mals eine große und fröhliche Hoffnung zu
faſſen. — ö ö

Im Jahre 1531 ſandte Bucer ein Bekenntniß⸗

die Seinen glaubten mit ihm, der Leib und das
Blut unſeres HErrn ſei gegenwärtig im Sacra⸗
ment, und werde mit den Worten dargereicht der
Seelen zur Speiſe oder Stärkung des Glaubens.
Die Unſrigen nehmen dieſes freundlich an und
hören es von Herzen gerne. Luther erwiederte
Bucern: „Wir danken Gott, daß wir doch ſo weit
einig ſind. Wenn wir denn bekennen, daß der
Leib Chriſti der Seelen wahrhaftig zur Speiſe
gegeben werde, und keine Urſache da iſt, warum
nicht auch zu ſagen, daß er einer gottloſen Seelt
ſo gereichet werde, ob ſie ihn ſchon nicht annimmt,
gleichwie das Sonnenlicht ſowohl dem Sehenden,
als dem Blinden angeboten wird: ſo wunden
mich, warum ihr euch noch bedenkt, zu bekennen,
daß er auch mit dem Brod dem Munde ſowohl
der Frommen, als der Gottloſen von außen an⸗
geboten werde. Wenn aber dieſe Meinung bei
euch noch nicht zur Reife gekommen iſt, ſo halte
ich, man müſſe die Sache verſchieben und weiter
auf die göttliche Gnade warten.“

zur größten Seelengefahr führen müſſe. „Ich
machte mir“, ſchließt er, „nach unſerer Coburgiſchen
Unterredung gute Hoffnung, aber ſolche Hoffnung
iſt noch nicht feſte; der HErr IEſus erleuchte uns
und mache uns vollkommen einig! das
bitte ich, das jammere ich, danach
ſeufze ich.“

Eben ſo ſprach ſich Luther darüber auch gegen
den Kurfürſten Johannes aus: „Ich kann für⸗
wahr nicht weiter weichen oder nachgeben. Lieber
Gott, ſoll das ſo ſchwer Ding ſein, daß man
glaͤube, ein Gottloſer möge den Leib Chriſti im
Brod empfahen, ſo ſie doch müſſen gläuben, daß
der Teufel Chriſtum leiblich führete auf den Tem⸗
pel und hohen Berg und hernach die Juden ihn
leiblich griffen und kreuzigten. So müſſen ſie ja
auch bekennen, daß ein Gottloſer das rechte Wort
Gottes höret. Und wo es nicht das rechte Gottes
Woit wäre, ſo würde er nicht verdammet, daß
er nicht daran gläubet, ſondern thäte recht, daß er
nicht gläubt an ein gleißend oder falſch Gottes⸗
Wort. Eben ſo iſt auch von Gottes Namen,
Taufe und Sacrament zu reden. Es muß alles

recht und wahrhaftig Gottes Name, Wort und

Werk ſein, dadurch er mit uns handelt.“

Darauf ſprach Bucer den überaus ſanftmü⸗
thigen Herzog Ernſt von Lüneb urg um ſeine
Vermittlung an. Allein die Sache wurde dadurch
nicht weiter gefördert. Luther erwiederte dieſem
Fürſten, er habe Bucern bereits auf das aller⸗
freundlichſte geantwortet, aber in ſeine Meinung
zu willigen, habe er ihm auf das Glimpflichſte
abgeſchlagen. Wenn derſelbe aber behaupte, der
Hader beſtehe blos in Worten, ſo ſei das ein eit⸗
les Vorgeben; „da wollte ich gerne drum ſterben“,
ſagt er, „wenn es ſo wäre, es ſollte ſolcher Spahn
ſich nicht lange erhalten, auch noch nie angefan⸗
gen haben.“ Zugleich macht er auf die Seelen⸗
gefahr aufmerkſam, wenn zwei Glauben in einer

Kirche wären, und ſchließt, indem er ſein großes

Verlangen nach Frieden betheuert: „E. F. G.
ſollen glauben, daß mir nächſt Chriſto,

Zur völligen
Eintracht könne er ſich noch nicht verſtehen, weil X'
zweierlei Glaube und Bekenntniß in einer Kirche

English translation AI translation

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-pire, that they had a religion different from everyone else's.

Among those who at that time made their way through from error to the knowledge of truth, this gratifying progress appears especially clearly in the case of Bucer, the ever-active mediator of peace, as Dr. Rudelbach fittingly calls him.

He came, commissioned by the city of Strasbourg, together with Capito to Augsburg, and first had a conversation with Brentius, the content of which the latter reported to Melanchthon. "You may certainly be assured," Melanchthon then wrote to Bucer, "that even if I do not consider your doctrine altogether correct, I am nevertheless of a different opinion without any bitterness or hatred. It seems to me neither beneficial to the common good, nor advisable for my conscience, that I should burden our princes with your hated doctrine, which I can demonstrate to be right and true neither to myself nor to others, since it goes against the testimony of the whole church. Zwingli has sent a confession in which he truly does not wish to be regarded as differing from us merely in words. Thus he stirs up trouble needlessly in other articles as well. It seems that it is more a Swiss than a Christian spirit that has driven him to write such a defiant confession. I would very much wish that the dispute concerning the Lord's Supper could be settled and quieted."

Bucer replied: "We here, as everyone knows, have nothing to do with Zwingli. Otherwise, we call our Savior to witness that between the presence of which Zwingli writes and your essential yet non-spatial presence we can see no difference at all, or at most so slight a one that it vanishes at once as soon as one inquires into it."

This view — that the dispute between Luther and Zwingli was merely a dispute over words — Bucer also expressed to the Saxon Electoral Chancellor, Gregorius Brück, to whom he sent nine articles as a basis for agreement. At the same time, however, he admitted that the words "this is my body" need not be understood literally, but figuratively — that the body and blood of Christ are present in the Supper, but only through the contemplation of faith, and that the ungodly do not partake of the Lord's body.

From this it is evident in what grievous self-deception Bucer was at that time caught up, in that he confused the real presence — which occurs independently of human perception and human thought — with the elevation of the mind toward that which is not present, as though the latter were capable of producing the former.

Melanchthon therefore judged very soundly when he said: "Bucer deceives himself and others with this imagination. They merely throw dust in people's eyes by saying that Christ is truly present. And yet they add: through the contemplation of faith, that is, in thought — whereby they again deny the essential presence. We teach that the body of Christ is truly and essentially present with the bread or in the bread; but it seems to us that Bucer acts deceitfully here when he says that we are in agreement with one another on this article, merely because we all alike reject transubstantiation or the change of the bread."

Bucer indeed tried to justify himself against these charges, but he only proved ever more clearly that he was still entirely in error, in that he plainly confessed to Melanchthon that Christ could be bodily present only in one place and not in several at once; in the Holy Supper he was present only to the soul and to the pure heart, which is lifted up into heaven through faith.

It is clearly shown here that Bucer at that time, like Calvin later, was striving to establish a middle position between Luther and Zwingli. Zwingli himself, however, had warned Bucer against the futile labor of trying to reconcile him with Luther. How far removed Melanchthon was, moreover, from favoring this undertaking is proven by the following decided statement, which he made at that very time. "As for the Zwinglian faction," he wrote to a friend, "you may be of good courage: I have myself learned, since their principal ringleaders were together at Marburg, that they have no Christian doctrine at all, but only philosophize and juggle childishly and ridiculously. Even if they were to dispute for six hundred years, they would bring forth nothing more than this alone: the flesh profits nothing. And these words they forcibly apply to the flesh of Christ. I would rather die than agree with them and say that the body of Christ must and can be in only one place."

Since Bucer nevertheless insisted that he was in agreement with Luther, he was advised to declare himself clearly to Luther in person. Accordingly, he traveled, still during the Diet, to Coburg, where Luther was staying at the time. In their conversation all the points of dispute were then most diligently weighed. Luther earnestly impressed upon Bucer that a union could be concluded only on the basis of truth, lest a greater evil should arise from it; and Bucer made several statements which pleased Luther. "You may believe me," he said to Bucer, "that I wish to calm and quiet this discord, even should I have to risk my life for it three times over. For I have seen how necessary your fellowship is to us, and what distress it has brought and still brings to the Gospel, so that I am certain that all the gates of hell, the whole papacy, the whole Turk, the whole world, all the flesh, and whatever evil there is anywhere, could not have harmed the Gospel as much as it has, if we were united." Luther once again ventured to entertain a great and joyful hope.

In the year 1531 Bucer sent Luther a little book of confession, in which he declared that he and his followers believed with him that the body and blood of our Lord are present in the sacrament, and are given, together with the words, to the soul as food or strengthening of faith. Our people accept this favorably and hear it gladly from the heart. Luther replied to Bucer: "We thank God that we are after all so far agreed. For if we confess that the body of Christ is truly given to the soul as food, and there is no reason why we should not also say that it is likewise given to an ungodly soul even though it does not receive it — just as the light of the sun is offered both to the seeing and to the blind — then it puzzles me why you still hesitate to confess that it is also, with the bread, offered outwardly to the mouth both of the godly and of the ungodly. But if this view has not yet come to maturity among you, then I hold that the matter must be postponed and we must further wait upon divine grace."

...must lead to the greatest danger to the soul. "I formed for myself," he concludes, "after our Coburg conversation, a good hope, but such hope is not yet firm; may the Lord Jesus enlighten us and make us perfectly one! This I beg, this I lament, for this I sigh."

Luther expressed himself likewise on this matter also to the Elector John: "I truly cannot yield or give way any further. Dear God, is it really so hard a thing to believe that an ungodly man might receive the body of Christ in the bread, when they must nevertheless believe that the devil bodily carried Christ to the temple and to the high mountain, and that afterward the Jews bodily seized and crucified him? So they must also confess that an ungodly man hears the true Word of God. And if it were not the true Word of God, then he would not be condemned for not believing it, but would do right in not believing a false or deceptive word of God. The same must be said also of God's name, Baptism, and the Sacrament. Everything through which he deals with us must truly and rightly be God's name, Word, and work."

Thereupon Bucer approached the exceedingly gentle Duke Ernst of Lüneburg to ask for his mediation. But the matter was not thereby advanced any further. Luther replied to this prince that he had already answered Bucer in the most friendly manner, but that he had refused, as gently as possible, to consent to his opinion. But if Bucer maintained that the quarrel consisted merely in words, that was an empty pretense; "I would gladly die for it," he says, "if it were so — such a dispute would not have lasted long, indeed would never even have begun." At the same time he calls attention to the danger to souls if two faiths were to exist within one church, and concludes, asserting his great longing for peace: "Your Princely Grace should believe that, to me, next to Christ,

He could not yet consent to complete concord, because two kinds of faith and confession within one church