Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 4, Nummer 14 › Seite 106

Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1848-03-07, Seite 106

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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Abendmahl · Abendmahl—Gebrauch 66 · Abſolution 14 · Buße 15 · Hausgottesdienſt 5

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zwar zeigt uns das Wort Gottes den Weg, den
wir an jedem Tage wandeln ſollen, durch das
Gebet aber empfangen wir von Gott die Kraft,
dieſen Weg zu wandeln, wozu auch das Loben
und Danken für dieſe und alle andere Wohlthaten
Gottes gehört; die Pſalmen, Lobgeſänge
und geiſtlichen Lieder enthalten beides,
Gottes Wort und Gebet, und wie ſie als Bekennt⸗
niſſe, die aus gläubigem Herzen kommen, Gott
wohlgefällig ſind, ſo entzünden ſie wiederum das
Herz zur Andacht, daher auch Dr. Luther bei dem
Morgenſegen den Rath giebt: etwa ein Lied ge⸗
ſungen, als die zehn Gebote, oder was „deine
Andacht giebt“.

Da wir nun am kleinen Katechismus Dr. Lu⸗
thers einen kurzen aber unübertrefflichen Auszug
aus der ganzen heiligen Schrift haben, ſo gehört
auch die Uebung des Katechismus zu den
Hauptbeſtandtheilen der Hausandacht. So viel
im Allgemeinen, dem noch folgendes zur Erläu⸗
terung hinzugefügt wird.

Vor allem wäre dringend anzurathen, daß die
Bibel Alten und Neuen Teſtamentes langſam,
deutlich und andächtig nach der Reihe Kapitel für
Kapitel vorgeleſen würde und zwar nach Dr. Lu⸗
thers Rath das Neue Teſtament zweimal, wenn
man das Alte Teſtament nur einmal lieſ't. Dieſe
Uebung iſt um mehrerer Urſachen willen höchſt
nöthig, denn Viele beſitzen keine zuſammenhän⸗
gende Erkenntniß der Bibel, oder ſie vergeſſen mit
der Zeit Vieles, was ſie vorher geleſen haben,
oder ſie lernen bei wiederholtem Leſen Vieles
beſſer verſtehen, nun aber fehlt es außerdem an
Gelegenheit, dieſe zuſammenhängende Kenntniß
der ganzen Bibel zu erlangen; denn in der Kirche
werden faſt nur die vorgeſchriebenen Evangelien
und Epiſteln, oder etwa einige Pſalmen vorge⸗
leſen und erklärt. Die löbliche Sitte aber der
lutheriſchen Vorzeit, Wochengottesdien ſte zu hal⸗
ten und darin ganze Bücher der heiligen Schrift
zu erklären, noch mehr aber die Sitte, die Bibel
in der Kirche der Reihe nach mit kurzen Sum⸗
marien vorzuleſen, wie es z. B. früher in Baiern
und Würtemberg geſchah, dieſe löbliche Sitte iſt
in unſerer Zeit leider faſt ganz abgekommen; end⸗
lich lehrt die Erfahrung, daß die einzelnen Glie⸗
der des Hauſes das zuſammenhängende Leſen der
heiligen Schrift oft ſehr nachläſſig betreiben, in⸗
dem es ihnen entweder an Luſt oder Trieb oder
an Zeit und Gelegenheit dazu fehlt; ſehr zu
widerrathen iſt die Art und Weiſe Vieler, welche
bald dieſen bald jenen Abſchnitt der Bibel zum
Vorleſen auswählen, denn auch hier gilt das
Sprüchwort: Wahl macht Qual, die Erkenntniß
der heiligen Schrift, ja ſelbſt des geleſenen Ab⸗
ſchnittes, den man aus dem Zuſammenhange
herausreißt, wird zerſtückelt, das Wiederauffinden
des Geleſenen, was einen beſondern Eindruck ge⸗
macht hat, wird ſehr erſchwert, und es wird da⸗
durch ein gewiſſer Vorwitz oder geiſtliche Naſch⸗
haftigkeit genährt, und endlich, was der größte
Schaden iſt, ein bedeutender Theil der heiligen
Schrift bleibt bei ſolchem Leſen ganz ungeleſen,
und alſo auch unbekannt; dasſelbe gilt von man⸗
chen ſogen annten Schatzkäſtlein und ähnlichen

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Schriften, welche für jeden Tag die Erklärung
gewiſſer Sprüche enthalten. So höchſtnöthig
nun das zuſammenhängende Leſen des Alten und
Neuen Teſtamentes iſt, ſo bleibt es doch natürlich
jedem Chriſten unverwehrt, von Zeit zu Zeit einen
anmuthigen Spaziergang, bald in dieſen bald in
jenen Theil des Wortes Gottes nach aller Her⸗
zens⸗Luſt zu machen, um ſich von allen den duf⸗
tenden Blumenbeeten einen ſchönen Strauß zu
pflücken und ſich daran zu ergötzen, hier aber iſt
nur von der Hausandacht überhaupt und von
dem die Rede, was darin für gewöhnlich getrie⸗
ben werden ſoll. Wie nöthig es aber ſei, daß die
heilige Schrift täglich geübt werde, davon gibt
Dr. Luther Zeugniß, indem er ſpricht: „Es ſoll
in der Chriſtenheit alſo geordnet ſein, daß man
immerdar Gottes Wort predige und treibe, und
täglich im Schwange gehen laſſe (weil an dem⸗
ſelbigen allein alle Macht liegt, und ohne das die
Seelen nicht leben könnten), auf daß unter den
Chriſten die heilige Schrift, nemlich beide, das
Alte und Neue Teſtament, jedermann bekannt
und läuftig werde, daß wir durch Gottes Wort
gerüſtet, geharniſcht und geſtärkt werden im Glau⸗
ben, zu beſtehen wider allerlei Anfechtung und
Unglück.“ (W. A. III. 20.)

Ferner ſoll bei der täglichen Hausandacht
nächſt der Bibel der Katechismus geübt wer⸗
den, wozu ſchon früher in dieſem Blatte eine Er⸗
munterung gegeben worden iſt (3. Jahrg. No. 18),
und zwar ſoll dabei je und je dreierlei getrieben
werden: 1. der einfache Tert des kleinen Katechis⸗
mus, 2. die Auslegung Dr. Luthers namentlich
zu den drei erſten Hauptſtücken und 3. die reichere
und weitere Erklärung aus dem großen Katechis⸗
mus Dr. Luthers, denn wie der kleine mit Recht
ein Auszug aus der ganzen heiligen Schrift ge⸗
nannt wird, ſo kann der große ein Auszug aus
allen Schriften Dr. Luthers genannt werden;
wem es daher an Zeit und Gelegenheit fehlt, ſeine
andern Schriften zu leſen, dem iſt vor allen ſein
großer Katechismus anzurathen, und geſetzt, daß
ihn jemand durch wiederholtes Leſen faſt aus⸗
wendig lernte, ſo würde er dadurch nur immer
tiefer in das Verſtändniß der heiligen Schrift und
der ganzen heilſamen Lehre eingeführt werden,
wie denn alles, was ſich in der heiligen Schrift
davon hin und her zerſtreuet findet, im Katechis⸗
mus geordnet und zuſammen geſtellt iſt.

Ueberhaupt iſt auch hinſichtlich der Wahl der
Bücher, welche bei der Haus- und Privatandacht
gebraucht werden, der treffliche Rath Dr. Luthers
zu merken, welchen er zunächſt den Studirenden
zu geben pflegte, „daß ſie gewiſſe Bücher vor ſich
nähmen, dieſelben mit Fleiß läſen, und machten
ihnen einen guten Autoren (Schriftſteller) und
Buch ſo gemein, daß ſie denſelben oftmals leſen
und wieder leſen; alſo, daß ſie gleich in ſein Fleiſch
und Blut verwandelt würden, als wäre ihnen
desſelben Art zu reden und zu ſchreiben angebo⸗
ren. Denn mancherlei Bücher leſen, machet mehr
Verwirrung, denn daß man etwas gewiſſes und
ſtandhaftiges daraus lernet. Gleich als die, ſo
allenthalben wohnen, wo ſie hinkommen, und
bleiben an keinem gewiſſen Ort, die wohnen nir⸗

gend, und ſind an keinem Ort gewiß daheime.
Und gleich wie wir in der Geſellſchaft nicht täg⸗
lich aller guter Freunde Gemeinſchaft brauchen,
ſondern etlicher weniger und auserleſenen; alſo
ſoll man ſich auch an die beſten Bücher ge—
wöhnen, und ihm dieſelbigen gemeiner machen,
und auf einem Nägelein können.“ (W. A. XXII. 2276.) Was für Schriften aber wären wohl
Predigern und Schullehrern, ja allen Chriſten
mehr zu empfehlen, als gerade Dr. Luthers
Schriften, und welche unter dieſen Schriften wäre
für die Hausandacht mehr anzurathen, als ſein
großer Katechismus, deſſen weitere Verbreitung
durch die angekündigte Ausgabe des Concordien⸗
buchs ſo ſehr erleichtert wird? Verſuchet es alſo
getroſt, ihr lieben Hausväter, und leget auf einige
Zeit, etwa auf ein Jahr, die andern Erbauungs⸗
bücher, ohne ſie zu verachten, bei Seite und wen⸗
det die geringen Koſten von 14 Dollar daran,
und kaufet euch das Concordienbuch und darin
die reiche Schatzkammer des großen Katechismus,
um denſelben recht kennen und ſchätzen zu lernen,
und gewiß, es wird kein Jahr vergehen, ſo wird
euch derſelbe nächſt der Bibel je länger je lieber
werden und ihr werdet mit Freuden unter dieſer
Je länger je lieber⸗Laube bleiben. Sir. 14, 26.
(Jortſetzung folgt.)

*

Ueber die Schlüſſelgewalt, die Abſolutien

und die Beichte.
(Aus der Harleß'ſchen Zeitſchrift.)

(Fortſetzung.)

Wir wollen nun noch einige das Amt der
Schlüſſel betreffende Fragen beantworten, die ge⸗ ö
wiß Jedem, der nach Wahrheit fragt, am Herzen
liegen. Vergebung der Sünden kann nach der
unabänderlichen göttlichen Gnadenordnung nicht
folgen, wenn nicht die Buße vorausgeht; „thuet
Buße und bekehret euch“, predigt Petrus Ap.
Geſch. 3, 19., „daß eure Sünden vertilget wer⸗
den.“ Daraus folgt, daß die Abſolution einem
Unbußfertigen nicht zur Vergebung der Sünden
gereichen kann, wenn ſie auch noch ſo oft geſpro⸗
chen würde. Aber — das iſt die Frage — iſt
denn der Prediger fähig über die Un⸗
bußfertigkeit oder Bußfertigkeit detr
Beichtenden zu urtheilen? Er kann es
nur nach den zu Tage liegenden Merkmalen, mehr
aber wird auch von ihm nicht gefordert. Die
Buße, inſoweit ſie ein Vorgang des inwendigen
Lebens iſt und in göttlicher Herzenstraurigkeit
über die erkannte Sünde und gläubiger Zueig⸗
nung des Verdienſtes Chriſti beſteht, iſt allein
dem Herzenskündiger, der Herzen und Nieren, d. h.
die geheimſten Tiefen der menſchlichen Seelt
prüft, auf untrügliche Weiſe erkennbar. Sir
äußert ſich aber auch durch äußerliche Merkmalt,!
welche der innern Erfahrung entſprechen: die
Traurigkeit in Bußthränen und ſichtbarer Nieder⸗
geſchlagenheit, der Abſcheu vor der Sünde in Ver⸗
laſſung derſelben, der Glaube in demüthigem Be⸗
gehren der Vergebung. Nur nach ſolchen äußer⸗
lichen Kennzeichen, obgleich dieſelben allerdings
trügen können, vermögen Menſchen über das,
was im Innern des Andern vorgeht, zu urtheilen;

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indeed the Word of God shows us the way that we are to walk each day, but through prayer we receive from God the strength to walk this way, to which also belongs the praising and thanking for this and every other benefit of God; the psalms, hymns, and spiritual songs contain both, God's Word and prayer, and as they, being confessions that come from a believing heart, are well-pleasing to God, so in turn they kindle the heart to devotion; hence also Dr. Luther, in the Morning Blessing, gives the counsel: perhaps a hymn is sung, such as the Ten Commandments, or whatever one's devotion suggests.

Since we now have in Dr. Luther's Small Catechism a brief but unsurpassable extract from the whole of Holy Scripture, the practice of the Catechism also belongs among the chief components of family devotion. So much in general; to which the following is added by way of explanation.

Above all it would be urgently advisable that the Bible of the Old and New Testament be read aloud slowly, clearly, and devoutly, in order, chapter by chapter, and indeed, according to Dr. Luther's counsel, the New Testament twice for every one time the Old Testament is read through. This practice is most necessary for several reasons, for many possess no coherent knowledge of the Bible, or they forget with time much of what they had previously read, or they come, through repeated reading, to understand much of it better; moreover, there is otherwise a lack of opportunity to attain this coherent knowledge of the whole Bible, for in church almost only the prescribed Gospels and Epistles, or perhaps a few psalms, are read and explained. But the praiseworthy custom of Lutheran times past — of holding weekday services and explaining in them whole books of Holy Scripture, and still more the custom of reading through the Bible in church in order, with brief summaries, as, for example, was formerly done in Bavaria and Württemberg — this praiseworthy custom has, unfortunately, in our time almost entirely fallen into disuse; finally, experience teaches that the individual members of a household often carry on the connected reading of Holy Scripture very negligently, since they lack either the desire or the drive, or the time and opportunity for it. Very much to be discouraged is the way of many who choose now this, now that section of the Bible for reading aloud, for here too the proverb holds true: too much choosing brings torment; the knowledge of Holy Scripture — indeed even of the very passage read, torn as it is out of its context — becomes fragmented, the finding again of what was read, which had made a special impression, is made very difficult, and thereby a certain presumptuousness, or a kind of spiritual daintiness, is nourished; and finally, what is the greatest harm, a considerable part of Holy Scripture remains, with such reading, wholly unread, and thus also unknown. The same holds true of certain so-called little treasure-chests and similar writings, which contain for every day the explanation of certain sayings.

So most necessary as the connected reading of the Old and New Testament is, it nevertheless naturally remains permitted to every Christian, from time to time, to take a pleasant stroll, now into this, now into that part of the Word of God, entirely as the heart desires, in order to pluck for himself a beautiful bouquet from all its fragrant flowerbeds and delight in it; here, however, we are speaking only of family devotion in general, and of what is ordinarily to be practiced in it. But how necessary it is that Holy Scripture be practiced daily, Dr. Luther bears witness, when he says: "It should be so ordered in Christendom that God's Word be ever preached and pursued, and kept daily in circulation (since on it alone all power depends, and without it souls could not live), so that among Christians Holy Scripture, namely both the Old and New Testament, might become known and current to everyone, so that we, armed, harnessed, and strengthened through God's Word in faith, might stand fast against every kind of temptation and misfortune." (W. A. III. 20.)

Further, in daily family devotion, next to the Bible the Catechism should be practiced, to which encouragement was already given earlier in this paper (3rd Volume, No. 18); and indeed three things should be practiced in turn: 1. the simple text of the Small Catechism, 2. Dr. Luther's exposition, namely on the first three chief parts, and 3. the richer and fuller explanation from Dr. Luther's Large Catechism. For as the small one is rightly called an extract from the whole of Holy Scripture, so the large one may be called an extract from all of Dr. Luther's writings; whoever, therefore, lacks the time and opportunity to read his other writings should above all be advised to read his Large Catechism, and supposing that someone, through repeated reading, learned it almost by heart, he would thereby only be led ever more deeply into the understanding of Holy Scripture and of the whole wholesome doctrine, since everything that is found scattered here and there throughout Holy Scripture is set in order and brought together in the Catechism.

In general, also with regard to the choice of books to be used in family and private devotion, the excellent counsel of Dr. Luther is to be noted, which he was accustomed to give especially to students, "that they should take up certain books, read them diligently, and make a good author (writer) and book so familiar to themselves that they read it again and again, so that they would be, as it were, transformed into his flesh and blood, as though that manner of speaking and writing had been born in them. For reading many different books creates more confusion than it does teach anything certain and steadfast. Just like those who dwell everywhere they happen to come, and remain in no fixed place — they dwell nowhere, and are truly at home in no place. And just as in society we do not need the fellowship of all good friends every day, but only of a few, choice ones; so too one should accustom oneself to the best books, make them more familiar to oneself, and be able, so to speak, to find them on a peg." (W. A. XXII. 2276.) But what writings could be more recommended to preachers and schoolteachers, indeed to all Christians, than precisely Dr. Luther's writings, and which among these writings could be more advised for family devotion than his Large Catechism, whose further dissemination is made so much easier by the announced edition of the Book of Concord? Try it, then, with confidence, you dear fathers of households, and set aside, for a time, say for a year, the other books of edification — without despising them — and devote the modest cost of 14 dollars to purchasing for yourselves the Book of Concord, and in it the rich treasury of the Large Catechism, in order to come to know and value it rightly; and surely no year will pass before it becomes, next to the Bible, dearer and dearer to you, and you will gladly remain under this ever-dearer arbor. Sir. 14:26. (To be continued.)

*

On the Power of the Keys, Absolution, and Confession.
(From Harless's journal.)
(Continuation.)

We now wish to answer a few more questions concerning the office of the keys, which certainly lie close to the heart of everyone who inquires after truth. Forgiveness of sins cannot, according to the unalterable divine order of grace, follow unless repentance precedes it; "repent, and be converted," preaches Peter, Acts 3:19, "that your sins may be blotted out." From this it follows that absolution cannot serve an impenitent person for the forgiveness of sins, however often it might be spoken. But — this is the question — is the preacher indeed capable of judging the impenitence or penitence of those confessing? He can do so only according to the outwardly evident marks; more than that is not required of him either. Repentance, insofar as it is a process of the inward life and consists in godly sorrow of heart over recognized sin and a believing appropriation of the merit of Christ, is recognizable in an infallible manner only to the Searcher of Hearts, who tries the hearts and reins, that is, the most secret depths of the human soul. But it also expresses itself through outward marks corresponding to the inward experience: sorrow shown in tears of repentance and visible dejection, abhorrence of sin shown in forsaking it, faith shown in humble desire for forgiveness. Only by such outward signs — although these can indeed deceive — are men able to judge what is taking place within another;