Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 4, Nummer 13 › Seite 100

Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1848-02-22, Seite 100

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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Abendmahl · Abendmahl—Einſezungsworte 8 · Abendmahl—Einſetzungsworte 11 · Miſſion 30 · Schriftauslegung 4

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lichen, bildlichen und überhaupt in einer Bedeu⸗
tung gebraucht werde, die es erſt durch eine gewiſſe
Vertauſchung erhalten hat.

Hieraus werden nun vielleicht manche ſchließen,
es ſei hiernach von uns ſelbſt zugeſtanden worden,
daß alſo jedermann das Recht habe, auch die
Worte „Leib und Blut“ im heiligen Abend⸗
mahl als tropiſche Ausdrücke, das heißt, in einem
uneigentlichen Sinne zu nehmen. Aber dies
folgt keinesweges aus jenem Zugeſtändniſſe. Da⸗
mit iſt keinesweges geſagt, daß man in der heiligen
Schrift die Worte nehmen könne, wie man wolle,
und daß es in der Willkür des Leſers ſtehe, ob er
einem Worte in der Bibel ſeine eigentliche Bedeu⸗
tung laſſen, oder demſelben irgend eine uneigent⸗
liche, figürliche Bedeutung geben wolle. Stünde
das in dem Belieben des Leſers, dann wäre frei⸗
lich eine Gewißheit des Glaubens unter den
Chriſten unmöglich; die Bibel wäre dann ein
Sandgrund, auf welchen niemand bauen könnte;
keine Lehre wäre ſo unſinnig, die ſich dann nicht
aus der heiligen Schrift beweiſen ließe. Ein
Beiſpiel hierzu hat ein Pabſt in einem an den
Kaiſer zu Conſtantinopel gerichteten Schreiben
(Ex cC. Solite, de majoritate) geliefert, darin
es u. a. heißt: „Haſt du nicht geleſen, daß Gott
hat zwei große Lichter geſchaffen, die Sonne
(das iſt, den Pabſt), und den Mond (das iſt,
den Kaiſer)? Wie weit nun die Sonne größer iſt,
denn der Mond, ſo weit übertrifft der Pabſt den
Kaiſer.“ — Iſt das nicht eine liebliche Eregeſe!?
— Du ſiehſt, lieber Leſer, auf dieſem Wege läßt
ſich ſelbſt das antichriſtiſche Pabſtthum aus der
heiligen Schrift rechtfertigen; ja ſo läßt ſich ver⸗
mittelſt der Schrift aus Ja — Nein, aus Schwarz
— Weiß, aus dem Teufel — Gott machen.

Aber nein! wie es beſtimmte Geſetze und Re⸗
geln gibt, nach welchen der wahre Sinn einer
menſchlichen Rede im Allgemeinen zu beſtimmen
iſt, ſo gibt es auch beſtimmte Geſetze und Regeln,
nach denen ſich ein Ausleger richten muß, wenn er
inſonderheit entſcheiden will, ob in einer Stelle ein
Wort eigentlich oder uneigentlich, in ſeiner ur⸗
ſprünglichen oder in einer tropiſchen Bedeutung
zu nehmen ſei. Denn iſt es wohl zu glauben,
daß ein vernünftiger Menſch ſich anſtatt des
eigentlichen eines uneigentlichen Ausdrucks bedie⸗
nen werde, wenn er nicht irgend einen Grund
dazu hat? Gewiß nicht. Hieraus folgt aber
nothwendig dieſes: Wo kein Grund vorhan⸗
den iſt, warum ein Ausieger der Schrift die eigent⸗
liche Bedeutung eines Wortes verlaſſen und das⸗
ſelbe uneigentlich verſtehen müſſe, ſo iſt das
für einen Ausleger ſchon ein wichtiger Grund
dafür, die eigentliche Bedeutung eines

Wortes als die vom Heiligen Geiſte beabſichtigte
anzunehmen; laſſen ſich nun vollends im Gegen⸗
theil mancherlei Gründe nachweiſen, die es wider⸗
rathen, von dem eigentlichen Sinne eines Wortes
abzugehen, Gründe, die es darthun, daß der Ver⸗
faſſer in der Verbindung, in welcher das Wort
ſteht, nothwendig der eigentlichen Redeweiſe ſich
habe bedienen mü ſſen: dann iſt es offenbar nicht
nur höchſt thöricht, ſondern auch frevelhaft und
gottlos, aus irgend einer unlauteren Nebenabſicht

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von dem eigentlichen Sinne des Wortes abzuge⸗
hen. Ganz wahr ſchreibt daher Luther in ſeinem
Buch „Von der babyloniſchen Gefängniß der
Kirche“ § 30: „Man ſoll dem göttlichen Worte
keine Gewalt thun weder durch einen Menſchen,
noch durch einen Engel; ſondern ſo viel nur mög⸗
lich iſt, ſollen die Worte in dem allereinfältigſten
Verſtande behalten werden; und wo uns nicht
ein offenbarer Umſtand zwinget, ſollen ſie nicht
außer dem eigentlichen Verſtande (extra Gram-
maticam, ſteht in der lateiniſchen Ausgabe) ge⸗
nommen werden, damit man den Widerſachern
dadurch nicht Anlaß gebe, die ganze Schrift aus⸗
zuſpotten.“ Was Luther unter den „zwingenden
Umſtänden“ verſtehe, von denen er hier redet, das
zeigt er in ſeiner berühmten Schrift gegen Eras⸗
mus: „Daß der freie Wille nichts ſei.“ Da ſchreibt er § 368 Folgendes: „Wir ſollen vielmehr
dafür halten, daß in irgend einer Stelle der
Schrift weder eine Folge noch ein Tropus anzu⸗
nehmen ſei, wenn dies nicht die offenbaren Um⸗
ſtände der Worte oder die offenbare, gegen einen
Glaubensartikel anſtoßende Ungereimtheit der
Sache nothwendig erfordert; ſondern allenthalben
ſoll man an der einfältigen und urſprünglichen
und natürlichen Bedeutung der Worte, welche die
Sprachlehre und der Sprachgebrauch gibt, wie
Gott denſelben geſchaffen hat, feſt halten. Denn
wenn jedem erlaubt wäre, in der heiligen Schrift
nach ſeinem Belieben Folgen und Tropen zu er⸗
dichten, was würde dann die Schrift anders ſein,
als ein Rohr, das der Wind hin und her bewegt,
oder ein wahrer Vertumnus, der alle Geſtalten
annimmt? Dann wird in Wahrheit nichts Ge⸗
wiſſes angenommen und bewieſen werden können
in irgend einem Artikel des Glaubens, womit
man nicht ſeinen Spott treiben könnte, indem man
ſpricht: es iſt ein Tropus. Als das ärgſte Gift
iſt daher vielmehr jeder Tropus zu meiden, zu
deſſen Annahme nicht die heilige Schrift ſelbſt
zwingt. Siehe, wie iſt es jenem Origenes mit ſeinem Tropenmachen in Auslegung der hei⸗
ligen Schrift ergangen; welche gute Gelegenheit
gibt er dem Porphyrius damit, alles für Trug
zu erklären, ſo daß ſelbſt Hieronymus meint, daß
diejenigen, welche den Origenes vertheidigen,
wenig ausrichten! Was iſt den Arianern mit
ihrem Tropus widerfahren, nach welchem ſie
Chriſtum zu einem bloßen Namengott machten?
Was iſt zu unſerer Zeit jenen neuen Propheten
geſchehen in den Worten: Das iſt mein Leib?
wo der eine in dem Fürwort „Das“, ein anderer
in dem Zeitwort „iſt“, ein anderer in dem Nenn⸗
wort „Leib“ einen Tropus ſucht? Ich habe die Be⸗
obachtung gemacht, daß alle Ketzereien und Irr⸗
thümer, die die Schrift betreffen, nicht, wie man
faſt in aller Welt ſagt, aus der Einfachheit der
Worte gekommen ſind, ſondern daher, daß man
den einfachen Sinn der Worte hintan geſetzt und
aus ſeinem eignen Kopfe Tropen und Folgen er⸗
dichtet hat.“ —

Hiernach liegt die Antwort auf die Frage nahe:
Warum ſind die Einſetzungsworte:
„Das iſt mein Leib; das iſt mein Blut“,
eigentlich zu nehmen? Darum nemlich:

*

J. Weil keine Urſache vorhanden iſt,
warum wir die eigentliche Bedeutung
dieſer Worte verlaſſen und dieſelben
uneigentlich nehmen müßten.

1.) Eine Urſache dafür wäre, wenn die

Worte: „Das iſt mein Leib; das iſt mein Blu“

ganz gewöhnliche, ſogleich jedermann erkenn⸗
bare tropiſche Ausdrücke enthielten. Es gibt
nemlich in allen Sprachen gewiſſe Ausdrücke, die
ganz gewöhnlich in tropiſcher Bedeutung vorkom⸗
men oder die doch von jedermann ſogleich als
Tropen erkannt, verſtanden und angenommen
werden. Jeder Menſch erkennt z. B. ſogleich, daß
ein Schriftſteller bildlich rede, wenn er einem Ge⸗
genſtande etwas demſelben ganz Fremdartiges,
etwa dem Geiſtigen etwas Körperliches und dem

Körperlichen etwas Geiſtiges, dem Todten etwas

Lebendiges u. ſ. w. zuſchreibt; wenn er z. B. von
dem Grund einer Behauptung, von einer la⸗
chen den Wieſe, von einem kühnen Berge
u. ſ. w. redet. Da nun Gott in der heiligen

Schrift die menſchliche Sprache zur Offenbarung

ſeiner Geheimniſſe gebraucht, wie ſie alle Welt
braucht; da Gott in der Bibel, was die äußert
Form betrifft, wie ein Menſch redet (denn ſonſt

wäre die Schrift auch keine Offenbarung für

Menſchen): ſo iſt es gewiß, daß man die in der
menſchlichen Sprache ſonſt gangbaren bildlichen
Ausdrücke, wenn ſie in der heiligen Schrift vor⸗
kommen, auch da nicht eigentlich, ſondern un⸗
eigentlich oder bildlich nehmen müſſe. Wenn es
z. B. heißt: „So oft ihr von dieſem Kelche trinket“ (1 Cor. 11, 26.), ſo iſt ein zwingender
Grund, das Wort „Kelch“ uneigentlich zu neh⸗
men, weil es in allen Sprachen ganz gewöhnlich
iſt (vermöge eines Tropus, den man die Synek⸗
doche nennt), das Wort Kelch für das zu nehmen,
was in dem Kelch enthalten iſt; jeder Menſch er⸗
kennt dies ſogleich für einen Tropus und verſteht
ihn. Derjenige würde daher gerade von dem
Buchſtaben der Schrift abgehen, welcher das
Wort „Kelch“ hier in ſeiner eigentlichen Bedeu⸗
tung nehmen wollte, denn die wahre Bedeutung!
dieſes Wortes in Verbindung mit dem Worte
„davon trinken“ iſt gar nicht ein Trinkgefäß,
ſondern das darin enthaltene Getränk. Ebenſo
leicht erkennt jedermann ferner, daß in folgenden
Bibelſtellen gewiſſe Ausdrücke uneigentlich zu
nehmen ſeien: „Alle Bäume ſollen mit den Hän⸗
den klappen.“ Jeſ. 55, 13. „Meine Seele liegt
im Staube.“ Pſalm 119, 25. „Ihr pflü⸗
get Böſes, und erntet Uebelthat, und eſſet
Lügenfrüchte.“ Hoſ. 10, 13. „Höret doch, wie
ſein Donner zürnet.“ Hiob 37, 2. — Wir fra⸗
gen nun, ſind etwa auch die Worte: „Das iſt
mein Leib; das iſt mein Blut⸗, ſolche
Ausdrücke, die jedermann, der die Sprache nur
einigermaßen kennt, ſogleich auf den erſten Anblic
für bildliche Ausdrücke erkennt und annimmt ?—]
Nichts weniger, denn dies. — Im Gegentheil!
kann nichts Seltſameres gedacht werden, als daß
Chriſtus von „ſeinem Leibe, der dahin gegeben,
und von ſeinem Blute, das vergoſſen werde,
reden, und damit etwas anderes meinen ſollte,
als ſeinen wahren, wirklichen Leib und ſein wah⸗

English translation AI translation

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non-literal, pictorial, and generally in a meaning which it has acquired only through a certain transference.

From this some may perhaps conclude that it has thereby been conceded by us ourselves that everyone therefore has the right to take also the words "body and blood" in the holy Lord's Supper as tropical expressions, that is, to take them in a non-literal sense. But this by no means follows from that concession. It is by no means thereby said that one may take the words in Holy Scripture however one pleases, and that it stands within the reader's discretion whether he wishes to leave a word in the Bible its proper meaning, or to give it some non-literal, figurative meaning. Were that within the reader's pleasure, then, to be sure, a certainty of faith among Christians would be impossible; the Bible would then be a foundation of sand on which no one could build; there would be no doctrine so absurd that it could not then be proved from Holy Scripture. An example of this a certain pope furnished in a letter addressed to the Emperor at Constantinople (Ex c. Solite, de majoritate), in which, among other things, it says: "Hast thou not read that God made two great lights, the sun (that is, the pope), and the moon (that is, the emperor)? By as much as the sun is greater than the moon, by so much does the pope surpass the emperor." — Is that not a lovely exegesis!? — You see, dear reader, on this path even the antichristian papacy can be justified from Holy Scripture; indeed, by means of Scripture one can in this way make, out of Yes — No, out of black — white, out of the devil — God.

But no! Just as there are definite laws and rules according to which the true sense of human speech in general is to be determined, so also there are definite laws and rules by which an interpreter must be guided when he wishes to decide, in a particular case, whether a word in a passage is to be taken properly or non-literally, in its original or in a tropical meaning. For is it credible that a reasonable man would use a non-literal expression instead of the proper one, if he had no reason at all for doing so? Certainly not. From this, however, the following necessarily follows: where there is no reason present why an interpreter of Scripture should abandon the proper meaning of a word and must understand it non-literally, that is already, for an interpreter, an important reason for taking the proper meaning of a word as the one intended by the Holy Spirit; if, on the other hand, various reasons can furthermore be shown which advise against departing from the proper sense of a word — reasons which prove that the author, in the context in which the word stands, must necessarily have used the proper mode of speech — then it is plainly not only most foolish, but also wicked and godless, to depart from the proper sense of the word out of some impure ulterior motive. Quite truly, therefore, Luther writes in his book "On the Babylonian Captivity of the Church," § 30: "One should do violence to the divine Word neither through any man nor through any angel; but as far as it is at all possible, the words are to be kept in their very simplest sense; and where no manifest circumstance compels us, they are not to be taken outside their proper sense (extra grammaticam, as it stands in the Latin edition), so that no occasion be given to adversaries to mock the whole of Scripture." What Luther understands by the "compelling circumstances" of which he speaks here, he shows in his renowned work against Erasmus, "That the Free Will Is Nothing." There he writes, § 368, as follows: "We ought rather to hold that in any passage of Scripture neither a consequence nor a trope is to be assumed, unless the manifest circumstances of the words, or the manifest absurdity of the matter offending against an article of faith, necessarily requires it; but everywhere one should hold fast to the simple, original, and natural meaning of the words which grammar and usage give, just as God himself created it. For if everyone were permitted to invent consequences and tropes in Holy Scripture according to his own pleasure, what would Scripture then be but a reed which the wind moves this way and that, or a very Vertumnus, taking on every shape? Then in truth nothing certain could be assumed and proved in any article of the faith, since one could make sport of it, saying: it is a trope. As the very worst poison, therefore, every trope is rather to be avoided, to whose acceptance Holy Scripture itself does not compel us. See how it fared with that Origen, with his trope-making in the exposition of Holy Scripture; what a fine opportunity he thereby gave to Porphyry to declare everything a fraud, so that even Jerome thinks that those who defend Origen accomplish little! What befell the Arians with their trope, by which they made Christ a mere titular god? What has, in our own time, befallen those new prophets in the words: This is my body? where one seeks a trope in the pronoun "this," another in the verb "is," another in the noun "body"? I have made the observation that all the heresies and errors touching Scripture have arisen, not, as is said almost throughout the world, from the simplicity of the words, but rather from this, that men have set aside the simple sense of the words and have devised out of their own heads tropes and consequences." —

According to this, the answer to the question lies close at hand: Why are the words of institution, "This is my body; this is my blood," to be taken properly? For this reason, namely:

I. Because no cause is present why we should abandon the proper meaning of these words and be obliged to take them non-literally.

1.) A reason for this would exist if the words "This is my body; this is my blood" contained wholly customary tropical expressions, at once recognizable by everyone. For there are, indeed, in all languages certain expressions which occur quite commonly in a tropical sense, or which are nevertheless at once recognized, understood, and accepted by everyone as tropes. Every man recognizes at once, for example, that a writer is speaking figuratively when he ascribes to an object something wholly foreign to it — say, something bodily to the spiritual and something spiritual to the bodily, something living to the dead, and the like; as, for example, when he speaks of the "ground" of an assertion, of a "laughing" meadow, of a "bold" mountain, and so forth. Now since God, in Holy Scripture, employs human language for the revelation of his mysteries, just as all the world uses it; since God, in the Bible, as far as outward form is concerned, speaks as a man speaks (for otherwise Scripture would be no revelation for men at all) — it is certain that the figurative expressions otherwise current in human speech, when they occur in Holy Scripture, must there too be taken not properly, but non-literally or figuratively. When, for example, it says: "As often as ye drink of this cup" (1 Cor. 11:26), there is a compelling reason to take the word "cup" non-literally, because it is, in all languages, quite customary (by virtue of a trope which one calls synecdoche) to take the word "cup" for what is contained in the cup; every man recognizes this at once as a trope and understands it. Whoever, therefore, wished to take the word "cup" here in its proper meaning would be the very one departing from the letter of Scripture, for the true meaning of this word, in connection with the words "to drink thereof," is not at all a drinking vessel, but the beverage contained in it. Just as easily, moreover, does everyone recognize that in the following passages of Scripture certain expressions are to be taken non-literally: "All the trees shall clap their hands." Isa. 55:13. "My soul lieth in the dust." Psalm 119:25. "Ye have plowed wickedness, ye have reaped iniquity, ye have eaten the fruit of lies." Hos. 10:13. "Hear attentively the noise of his voice." Job 37:2. — We now ask, are the words "This is my body; this is my blood" likewise such expressions as anyone who knows the language even a little at once, at first glance, recognizes and accepts as figurative expressions? — Nothing less than this. — On the contrary! Nothing more singular can be conceived than that Christ, speaking of "his body which is given" and of "his blood which is shed," should thereby mean something other than his true, real body and his true