A cumulative subject index to seven Missouri
Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at
St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses,
and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by
volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's
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— page 11 of 15.
11.
—
Die Schule (1913)
11. Entlaſſung und Abſetzung.
a. Entlaſſen tann die Gemeinde einen Lehrer,
wenn er überflüſſig geworden iſt. Doch ſoll auch das
nicht gegen die Liebe geſchehen.
b. Abſetzen kann die Gemeinde den Lehrer aus
denſelben Gründen, wie bei einem Paſtor.
Anm. Wenn eine Verſchuldung des Lehrers ſeine
weitere Tätigkeit hindert, ſoll die Gemeinde beizeiten ein.
ſchreiten.
Herrlichkeit des Amtes.
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Die Schule (1913), its own page 90 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0044_PA90
12.
Das Schulamt iſt ein herrliches Amt
Die Schule (1913)
12. Das Schulamt iſt ein herrliches Amt. Es hat
das herrlichſte Objett, das herrlichſte Mittel und Ziel,
iſt die ſchönſte BVeſchäftigung und hat große Verheißung
und Lohn. 20, 157. 158. 30, 34.
Anm. Joh. 21, 15: Weide meine Lämmer. 28, 102.
103 101. 21, 65. 18, 68. 36, 1—3. 20, 150. 29.
279. 30, 34. L. W. 53, 247.
a. Objekt. Die Arbeit des Lehrers erſtreckt ſich auf
das herrlichſte Geſchöpf Gottes, die edelſte ſichtbare Kre⸗
atur. Während der Farmer, Kaufmann u. ſ. w. ſich
mit totem Material beſchäftigt, arbeitet der Lehrer an
Menſchen. Er hat es zu tun mit
1. Kindern. Mit Kindern umgehen, iſt in Got⸗
tes Angen ein herrlicher Dienſt, eine hohe Ehre.
Chriſtus hat ein Herz für Kinder. Man hat die
Engel dabei zu Genoſſen. Ma. 14, 171. Miß⸗
mut und Üüberdruß an der Arbeit kommt oft da⸗
her, daß man die Kinder mit fleiſchlichen Augen
betrachtet.
Anm. Lämmer bedürfen der beſonderen Pflege.
Als ſolche muß man Kinder behandeln:
2. Gottes Kindern. Jeſ. 45, 11: meine Kinder.
Luth. 38, 34. Joh. 21, 15: meine Lämmer.
Sein ſind ſie, weil ſie durch ihn teuer erkauft ſind.
L. W. 53, 219. Sie gehören zur Herde Chriſti
4. 174, ſind erlöſte Kinder Ma. 9, 5, kennen den
Vater. 32, 2.
Anm. Welch eine Ehre, die Kinder eines Kö⸗
nigs zu unterrichten! Wer ſie unterweiſt, iſt ein
- L. W. 53, 247
- Ma. 14, 171
- Luth. 38, 34
- L. W. 53, 219
- Ma. 9, 5
- Luth. 6, 8
margin
- Ma. 8, 143
margin
- Luth. 57, 385
margin
- Ma. 9, 161
margin
- Ma. 9, 161. 162
margin
- Ma. 1. 258—261
margin
- Ma. 1. 258—261. 1, 174
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- L. W. 53, 249
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- L. W. 53, 249. 14, 235
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- L. W. 53, 249. 14, 235. 236
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- Ma. 18, 367
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- Ma. 18, 367. 20, 278
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- Ma. 18, 367. 20, 278. 279
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- Ma. 18, 367. 20, 278. 279. 16, 131
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Die Schule (1913), its own page 90 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0044_PA90
—
Die Schule (1913)
Diener Gottes Ma. 9, 5, ein Mitarbeiter Gottes.
4, 343. Luth. 38, 34. Es iſt ein Werk des Herrn.
46, 43.
b. Ziel und Aufgabe. Die Aufgabe des Lehznrs iſt das Weiden der Lämmer. Er iſt der Hirt und oUihnen geiſtliche Nahrung bieten, die Kinder tränken mit der Milch des Evangelii. 4. 343. Nimm hin das uind und ſäuge mirs. 21, 113. 17. 5. Lehrer ſind Saugammen.
Anm. a. Der Lehrer ſoll die Kinder zu Chriſto führen, als ein Prediger der Gerechtigkeit (Ma. 9, 6), ſie zur Gerechtigkeit weiſen 14, 235—237, den Frieden vertündigen 10, 260, für das Seelenheil der Kinder ſergen. 20, 150. 151. 3, 48. 49.
Anm. b. Erziehen zum Herrn, unterrichten im Wort, zonn es neben dem Predigtamt eine ſchönere Arbeit geden? Sie hilft den Kindern zur höchſten Glückſeligkeit. 2. 2. Welche Freude ſollte es bereiten, den Kindern
om zu ſagen, was das Herz des Lehrers erfüllt! 23. 52.
Anm. c. Herrlich iſt ſchon der Beruf, inſofern dadurch die Kinder in weltlichen Fächern für das ſpätere dortkommen im Irdiſchen ausgebildet werden; aber das iinur die Nebenſache.
Anm. d. Auch die Zucht, das Steuern des Böſen und die Erziehung zu allerlei Tugenden iſt ſelige ArI ſchöner, als aus Marmor eine edle Figur zu meiieln.
AUnm. e. Das Lehramt iſt ein wichtiges Amt. Es it ſegenbringend für Kirche und Staat. 18. 76.
Das Mittel. Das Handwerkzeug des Lehrers it Gottes Wort. Welcher andere Beruf, das Predigtamt ausgenonmmen, nötigt ſo zur ſtillen Beſchäftigung mit Gottes Wort?
Inm. a. Darum hat auch der Lehrer von ſeiner Ar— beit an den Kleinen ſelbſt großen Nutzen. Er iſt nicht alein austeilend, ſondern auch empfangend- Er wird et in der Lehre. Iſt der Lehrer ein gottſeliger Menſch, hat er einen großen Gewinn. 15, 134. 135.
Anm. b. Sollte dem Chriſten ein Amt in Gottes ndp t höher ſtehen als das höchſte Amt im Weltreich?
Anm. c. Luther wollte am liebſten Schulmeiſter ſein, denn er nicht im Predigtamt geſtanden hätte. —
- Ma. 9, 5
- Luth. 38, 34
- Ma. 9, 6
- L. W. 53, 249
margin
- L. W. 53, 249. 250
margin
- Wis. Syn. 90, 11
margin
- Wis. Syn. 90, 11. 42
margin
- Wis. Syn. 90, 11. 42. 32
margin
- Wis. Syn. 90, 11. 42. 32, 3
margin
- Wis. Syn. 90, 11. 42. 32, 3. 23
margin
- Wis. Syn. 90, 11. 42. 32, 3. 23, 145
margin
- Wis. Syn. 90, 11. 42. 32, 3. 23, 145. 1
margin
- Wis. Syn. 90, 11. 42. 32, 3. 23, 145. 1, 333
margin
- Wis. Syn. 90, 11. 42. 32, 3. 23, 145. 1, 333. 334
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- Wis. Syn. 90, 11. 42. 32, 3. 23, 145. 1, 333. 334. 15, 133
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- Wis. Syn. 90, 11. 42. 32, 3. 23, 145. 1, 333. 334. 15, 133. 23
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- Wis. Syn. 90, 11. 42. 32, 3. 23, 145. 1, 333. 334. 15, 133. 23, 145
margin
- Wis. Syn. 90, 11. 42. 32, 3. 23, 145. 1, 333. 334. 15, 133. 23, 145. 10, 259
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- Wis. Syn. 90, 11. 42. 32, 3. 23, 145. 1, 333. 334. 15, 133. 23, 145. 10, 259. 1
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- Wis. Syn. 90, 11. 42. 32, 3. 23, 145. 1, 333. 334. 15, 133. 23, 145. 10, 259. 1, 337
margin
- Wis. Syn. 90, 11. 42. 32, 3. 23, 145. 1, 333. 334. 15, 133. 23, 145. 10, 259. 1, 337. 1
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- Wis. Syn. 90, 11. 42. 32, 3. 23, 145. 1, 333. 334. 15, 133. 23, 145. 10, 259. 1, 337. 1, 337
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- Wis. Syn. 90, 11. 42. 32, 3. 23, 145. 1, 333. 334. 15, 133. 23, 145. 10, 259. 1, 337. 1, 337. 338
margin
- Wis. Syn. 90, 11. 42. 32, 3. 23, 145. 1, 333. 334. 15, 133. 23, 145. 10, 259. 1, 337. 1, 337. 338. 11, 284
margin
- Wis. 1907, 44
margin
- Wis. 1907, 44. 3
margin
- Wis. 1907, 44. 3. 49
margin
- Wis. 1907, 44. 3. 49. 23
margin
- Wis. 1907, 44. 3. 49. 23, 51
margin
- Ma. 9, 4
margin
- Ma. 9, 4. 5
margin
- Ma. 9, 4. 5. 23
margin
- Ma. 9, 4. 5. 23 52
margin
- Ma. 9, 4. 5. 23 52. 1, 331
margin
- Ma. 9, 4. 5. 23 52. 1, 331. 15, 134
margin
- Ma. 9, 4. 5. 23 52. 1, 331. 15, 134. 135
margin
- Ma. 9, 4. 5. 23 52. 1, 331. 15, 134. 135, 18
margin
- Ma. 9, 4. 5. 23 52. 1, 331. 15, 134. 135, 18, 36
margin
- Ma. 18. 368
margin
- Luth. 60, 282
margin
- Il. 98. 90
margin
- Il. 98. 90. 92, 121
margin
Die Schule (1913), its own page 91 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0490_PA91
13.
—
Die Schule (1913)
13. Erfolg des Lehrers.
Der Erfolgkann in doppelter Weiſe betrachtet werden:
ader Erfolgals Lehrer. Derſelbe iſt ſicht— bar. Das Kind lernt leſen, ſchreiben, rechnen u. ſ. w.
Unm. a. Dieſer Erfolg hängt viel mit ab
1. vom Lehrer,
2. vom Schüler.
Aus einem Backtrog läßt ſich
keine Violine machen.
If there is no vessel he
- Wis. 1907, 44
margin
- Wis. Syn. 90, 43
margin
- Wis. Syn. 90, 43. 30
margin
- Wis. Syn. 90, 43. 30, 46
margin
- Wis. Syn. 90, 43. 30, 46. 45, 18
margin
- Wis. Syn. 90, 43. 30, 46. 45, 18. 19
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- Wis. Syn. 90, 43. 30, 46. 45, 18. 19. 202
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Die Schule (1913), its own page 91 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0490_PA91
—
Die Schule (1913)
cannot put anything into it.
Anm. b. Wenn ein Kind nichts lernt, ſchiebt der Lehrer die Schuld auf das Kind, die Eltern aui den Lehrer. Vielleicht ſind beide daran ſchuld;
b. der Erfolgals Seelſorger, der ſelten
wahrnehmbar. Dieſer Erfolg
1. hängt allein von Gottt ab. Wir können ihn nicht wirken. Darum iſt es auch verkehrt, zu den— ken: wenn du beſſere Gaben hätteſt, würdeſt du mehr Erfolg haben. An Gottes Segen iſt alles gelegen;
2. iſt nicht immer ſo groß, als wir erwarten könnten. Wie manchmal werden wir in unſern Hoffnungen getäuſcht! Kinder fallen bald nach der Konfirmation wieder von der Kirche ab oder ma— chen dem Lehrer Schande. Das liegt aber nicht an der Schule. 46, 46. — Auch Chriſtus hat betrübende Erfahrungen gemacht. 33, 263.
Anm. Erfolgloſigkeit nimmt uns die Amtsfreudigkeit. Wir denken oft, wir arbeiten verge— bens. Aber dabei haben wir den Troſt, daß Gott uns nicht nach der Frucht, ſondern nach der Treue beurteilt. 4, 178;
3. kommt oft ſpät. Der Same geht oft ſpäter auf, manchmal erſt ſehr ſpät. Darum ſoll der Lehrer dem Kinde Keime, die emwicklungsfähig ſind, einpflanzen und dann in Geduld weiter arbeiten. Jeder Ackermann muß auf Erfolg warten. Luth. 50, 101:
4. bleibt nie ganz aus. Das Wort koͤmmt nicht leer zurück. Jeſ. 55, 11. 30, 34. 35. Die Arbeit des Lehrers iſt nicht vergeblich für die Kinder, für die Kirche und für die Eltern. 46, 45. 47.
Anm. a. Der Erfolg
1. zeigt ſich oft ſchon in dieſem Leben. Der Charakter des Lehrers wird vielen Kindern aufgedrückt. Der gute Einfluß eines chriſtlichen Lehrers erſtreckt ſich noch auf folgende Generationen. 1. 338. 339. Manche Kinder erweiſen ſich ſpäter dem Lehrer dankbar dafür. 42, 285. 286. 4, 204. Beiſpiel an Johann Matheſius Il. 92, 124. Luth. 16, 199:
2. wird offenbar in jener Ewigkeit.
Anm. b. Gott teilt den Segen verſchieden aus, aber
niemand geht leer aus. Die Lehrer werden mit viel
Segen geſchmückt. Pſ. 84, 7.
Anm. c. Darum ſoll der Lehrer feſt und unbeweg⸗—
kich weiter arbeiten.
- Luth. 50, 101
- Il. 92, 124
- Luth. 16, 199
- Ma. 16, 47
margin
- Ma. 16, 47. 48
margin
- Ma. 16, 47. 48. 11, 71
margin
- Ma. 16, 47. 48. 11, 71. 72
margin
- Ma. 16, 47. 48. 11, 71. 72. 35, 239
margin
- Ma. 8, 145
margin
- Ma. 8, 145. 146
margin
- Ma. 8, 145. 146. 42
margin
- Ma. 8, 145. 146. 42, 122
margin
- Ma. 8, 145. 146. 42, 122. 5, 306
margin
- Ma. 8, 145. 146. 42, 122. 5, 306. 13, 2
margin
- Ma. 8, 145. 146. 42, 122. 5, 306. 13, 2. 42
margin
- Ma. 8, 145. 146. 42, 122. 5, 306. 13, 2. 42, 174
margin
- Ma. 8, 145. 146. 42, 122. 5, 306. 13, 2. 42, 174. 8
margin
- Ma. 8, 145. 146. 42, 122. 5, 306. 13, 2. 42, 174. 8. 55
margin
- Luth. 61. 227
margin
- Ma. 16, 45
margin
- Ma. 16, 45. 35
margin
- Ma. 16, 45. 35. 239
margin
- Ma. 16, 45. 35. 239. 28, 109
margin
- Ma. 16, 45. 35. 239. 28, 109. 38, 33
margin
- Ma. 28, 188
margin
- Ma. 28, 188. 189
margin
- Ma. 16, 48
margin
- Ma. 16, 49
margin
- Ma. 21, 348
margin
- Ma. 21, 348. 349
margin
- Ma. 21, 348. 349. 46, 48
margin
Die Schule (1913), its own page 92 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0491_PA92
14.
—
Die Schule (1913)
14. Der Lohn.
Gott will die treue Arbeit eines Lehrers belohnen.
2 Moſ. 2. 9: Ich will dir lohnen. 21, 114. Dieſer
Lohn iſt ein Gnadenlohn. 20, 158. Er folgt
a. ſchon hier auf Erden. Welche wohl dienen,
No citation printed with this thesis.
Die Schule (1913), its own page 92 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0491_PA92
—
Die Schule (1913)
1. erwerben ſich eine gute Stufe;
2. ernten oft Dant und Anertennung von Schü⸗
lern und Eltern. Manchmal tann der Lehrer am
Sterbebette eines Schülers herrlichen Lohn finden.
14, 53
Anm. a. Der Lohn eines Lehrers heſteht nicht in ir-
Nichem Anſehen, guten Tagen oder Glücksgütern.
Anm. b. Die Welt lohnt freilich meiſt mit Undank.
Ein Lehrer kann es keinem recht machen.
Anm. e. Von vielen unſerer Gemeindeglieder wird
die treue Arbeit jedoch hochgeſchätzt. Das zeigt ſich oft,
wenn der Lehrer einen Beruf an eine andere Gemeinde
bekommt, oder wenn ſie ihren früheren Lehrer mal wie⸗
det zu ſehen bekommen:
b. endlich im Himmel. Die Lehrer werden
mit viel Segen geſchmückt. 18, 37. 23, 56. Sie wer⸗
den leuchten wie des Himmels Glanz. Ma. 9, 6. 7.
Vo ich bin, da ſoll mein Diener auch ſein. 27, 81.
Anm. a. Im Himmel wird man ſagen: Iſt das der
Lehrer, den wir ſo verachtet haben, an dem wir immer
nras auszuſetzen hatten? Der leuchtet ja wie die
Sonne.
Anm. b. Der
Lehrer ſoll aber nicht um Lohnes wil⸗
en arbeiten.
Anm. e. Mißlich und gefährlich iſt es, auf den Dank
der Leute zu warten. Bleibt der Dank dann aus, ſo
rird man des Amtes ſchnell überdrüſſig.
Des Lehrers Kreuz und Troſt.
Die Schule (1913), its own page 93 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0492_PA93
15.
—
Die Schule (1913)
15. Das Amt des Lehrers iſt ein ſchweres Amt.
a. Schulehalten iſt Arbeit. Es erfordert einen
ganzen Mann. Wenn man ſich mit Ernſt dem Amte
widmet. ſich jleißig auf die Schule vorbereitet, jeden
Schüler nach ſeiner Begabung zu beſchäftigen ſucht u. ſ.
w. dann ſtrengt es Leib und Seele an. Freilich, wer
ales gehen läßt, wie es geht, hat keine Urſache zu kla⸗—
gen.
b. Die Verantwortung iſt groß.
c. Mit irdiſchen Gütern wird ein Lehrer nicht
——v ſein. Des Lehrers Gehalt iſt wie eines Tage—
Lhner
d. Das Amt eines Lehrers wird von vielen gering— geſchätzt und verachtet.
1. Es hat nur zu tun mit kleinen Kindern. Wenn
man an den Großen arbeitet, kann man mehr
Ehre und Anſehen erlangen.
2. Es treibt nur die Elemente, das Abe der
Wiſſenſchaft.
- Ma. 21. 347
margin
- Ma. 8, 142
margin
- Luth. 57, 385
margin
- Neb. 1906, 46
margin
- Neb. 1906, 46. 47
margin
- Ma. 9, 2
margin
- Ma. 9, 2. 1, 116
margin
- Ma. 9, 2. 1, 116. 117
margin
- Ma. 9, 2. 1, 116. 117. 3, 49
margin
- Ma. 9, 2. 1, 116. 117. 3, 49. 1, 299
margin
- Ma. 9, 2. 1, 116. 117. 3, 49. 1, 299. 300
margin
- Ma. 9, 2. 1, 116. 117. 3, 49. 1, 299. 300. 305
margin
- Ma. 9, 2. 1, 116. 117. 3, 49. 1, 299. 300. 305. 306
margin
- Ma. 9, 2. 1, 116. 117. 3, 49. 1, 299. 300. 305. 306. 132
margin
- Ma. 9, 2. 1, 116. 117. 3, 49. 1, 299. 300. 305. 306. 132. 19, 135
margin
- Ma. 9, 2. 1, 116. 117. 3, 49. 1, 299. 300. 305. 306. 132. 19, 135. 15, 131
margin
- Ma. 9, 2. 1, 116. 117. 3, 49. 1, 299. 300. 305. 306. 132. 19, 135. 15, 131. 155
margin
- Ma. 9, 2. 1, 116. 117. 3, 49. 1, 299. 300. 305. 306. 132. 19, 135. 15, 131. 155. 26, 269
margin
- Ma. 9, 2. 1, 116. 117. 3, 49. 1, 299. 300. 305. 306. 132. 19, 135. 15, 131. 155. 26, 269. 23, 154
margin
- Ma. 9, 2. 1, 116. 117. 3, 49. 1, 299. 300. 305. 306. 132. 19, 135. 15, 131. 155. 26, 269. 23, 154. 391
margin
- Ma. 9, 2. 1, 116. 117. 3, 49. 1, 299. 300. 305. 306. 132. 19, 135. 15, 131. 155. 26, 269. 23, 154. 391 57, 385
margin
- Ma. 9, 2. 1, 116. 117. 3, 49. 1, 299. 300. 305. 306. 132. 19, 135. 15, 131. 155. 26, 269. 23, 154. 391 57, 385 10, 262
margin
- Ma. 1, 257
margin
Die Schule (1913), its own page 93 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0492_PA93
—
Die Schule (1913)
3. Die Arbeit des Lehrers geſchieht im Stüllen
und Verborgenen. Selten kommt jemand in das
Schulzimmer, um ſich die Wirkſamkeit des Lehrers
anzuſehen.
4. Der Erfolg iſt nicht in die Augen ſpringend.
Auch wenn das Kind fleißig in die Schule kommt,
kann es doch vor der Welt nicht glänzen.
e. Das Schulamt erntet wenig Dank und viel
Undank.
1. Man kann nie auf allgemeine Anerkennung
von ſeiten des großen Haufens rechnen. Man kann
es keinem recht machen, man mag es anfangen,
wie man will.
2. Eltern arbeiten manchmal dem Lehrer entge⸗
gen, ziehen in Gegenwart der Kinder über ihn her,
tun oft nicht viel für Herrichtung des Schulplatzes
und Anſchaffung der Lehrmittel.
3. Bei den Kindern kann man nicht auf Aner⸗
kennung rechnen. Unarten der Kinder können dem
Lehrer das Leben ſauer machen. — Oft liegt die
Schuld davon an den Eltern, die ihre Kinder in
Schutz nehmen oder es ihnen vormachen.
Anm. Der Lehrer hat mit viel Hinderniſſen
und Widerwärtigkeiten zu kämpfen, wird viel getadell
11, 66, erhält manchen ungerechten Vorwurf 5, 355,
wird gehaßt und verleumdet, wenn er Sünden ſtraft 4,
119. 120. Durch alles dieſes wird der Lehrer leicht
erbittert, daß er ſpricht: Mich verdrießt zu leben. —
Extracts from the diary of a principal 42, 207-210. f. Der Lehrſtand genießt heutzutage kein großes
Anſehen. In der Reihe der Bürger gelten wir nicht
viel. Wir werden tariert nach dem Gehalt.
Anm. Das Betragen mancher Lehrer trägt freilich
dazu bei, das Anſehen des Lehrſtandes zu untergraben.
— Mittel, die Lehrer zu größerem Anſehen zu bringen,
iſt nicht Aufbeſſerung des Gehaltes, ſondern eine gute
Vorbildung. *
g. Mancher Lehrer hat Reibereien mit ſei⸗
nem Paſtor und muß von dieſem allerlei Ungerech—
tigkeiten hinnehmen. Wie es einem Lehrer die erſten
vier Monate ging 45, 300 —306.
h. Dazu kommen allerlei An fechtungen von
Teufel, Welt und Fleiſch. Das Fleiſch iſt ein großes
Hindernis für die Ausrichtung des Amtes. 5, 298.
Mancher ſpricht bei ſich: Die Leute haben mich nicht
gern. 1, 116. Ich fühle von Gott verlaſſen. 117. 118.
Vergl. den nächſten Paragraph.
Anm. Der weiße Teufel ſpricht: Ich kann es beſſer
als andere Lehrer und wird dann, wenn er traurige Er⸗
fahrungen gemacht hat, mutlos.
i. Das Lehramt iſt auch mit allerlei Gefahren
verbunden. Wir behalten keine Zeit und Luſt für die
Erziehung unſerer eigenen Kinder. Wenn der Lehrer
nur für die Schulſtunden lebt, wird er leicht einſeitig,
- Ma. 21, 347
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- Ma. 9, 4
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- Ma. 9, 4 1
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- Ma. 9, 4 1. 301
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- Ma. 9, 4 1. 301. 304
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- Ma. 9, 4 1. 301. 304. 15, 105
margin
- Ma. 9, 4 1. 301. 304. 15, 105. 42
margin
- Ma. 9, 4 1. 301. 304. 15, 105. 42, 170
margin
- Ma. 9, 4 1. 301. 304. 15, 105. 42, 170. 171
margin
- Ma. 9, 4 1. 301. 304. 15, 105. 42, 170. 171. 4, 206
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- Luth. 57, 385
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- Ma. 8, 139
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- Ma. 8, 139. 140
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- Ma. 8, 139. 140. 15, 17
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- Ma. 8, 139. 140. 15, 17. 3, 146
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- Ma. 8, 139. 140. 15, 17. 3, 146. 32, 357
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- Ma. 8, 139. 140. 15, 17. 3, 146. 32, 357. 358
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- Ma. 8, 139. 140. 15, 17. 3, 146. 32, 357. 358. 1
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- Ma. 8, 139. 140. 15, 17. 3, 146. 32, 357. 358. 1. 305
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- Ma. 8, 139. 140. 15, 17. 3, 146. 32, 357. 358. 1. 305. 15, 18
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- Ma. 8, 139. 140. 15, 17. 3, 146. 32, 357. 358. 1. 305. 15, 18. 16, 27
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- Ma. 8, 139. 140. 15, 17. 3, 146. 32, 357. 358. 1. 305. 15, 18. 16, 27. 8, 148
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- Ma. 8, 139. 140. 15, 17. 3, 146. 32, 357. 358. 1. 305. 15, 18. 16, 27. 8, 148. 4, 348
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- Ma. 8, 139. 140. 15, 17. 3, 146. 32, 357. 358. 1. 305. 15, 18. 16, 27. 8, 148. 4, 348. 14, 263—265
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- Ma. 8, 139. 140. 15, 17. 3, 146. 32, 357. 358. 1. 305. 15, 18. 16, 27. 8, 148. 4, 348. 14, 263—265. 32, 353—357
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Die Schule (1913), its own page 94 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0045_PA94
—
Die Schule (1913)
it geneigt, jeden Fehler zu verbeſſern. Das eckige Weſen paßt ſchlecht in die Geſellſchaft.
Anm. a. Viele denken, der Lehrer habe ein mühelojes, beguemes Leben. Studenten treten oft mit großzen Hoffnungen ins Amt. Gebückt, gebückt! Gute Tage wird der Lehrer nicht viel haben. 36, 3. Vielen it das Amt eine Laſt 18, 66. Manche legen aus Kreuzesſcheu ihr Amt nieder. 28, 106. 107.
Anm. b. Wie ſoll ſich der Lehrer in ſeinem Amtskreuz verhalten? Er ſoll
1. zuſehen und ſich prüfen, ob er nicht ſelbſt
Schuld daran trägt. Vieles haben wir ſelbſt ver⸗
urſacht. Erkennen wir das und tun Buße darüber,
ſo wird uns auch das Kreuz heilſam:
2. alle Anfechtungen in Geduld überwinden.
Anm. c. Das Lehramt hat doch auch ſeine Freuden und Lichtſeiten. Beſonders Anfänger im Amt bekommen manchmal Lob. Manche Schüler machen uns Freude. Viele Eltern und Kinder ſind doch dankbar. Nancher Lehrer iſt geſchätzt in ſeiner Gemeinde. Konſerenzen ſind Lichtpunkte. Klagen wir weniger über unſer Kreuz (Peſſimismus), danken wir vielmehr für das Gute, das wir genießen. Wir erfahren die Hilfe Gottes täglich. Ma. 21, 348.
Anm. d. Die Arbeit muß im Glauben getan werden. Um Chriſti willen ſind wir, was wir ſind und durch ihn gedenken wir es auch zu bleiben. 42, 225—228. 16. Der Troſt des Lehrers. Ein evangeliſch-lutheri ¹⁷μ¹⁷ kann niemals ohne Troſt ſein. Du ſprichſt:
a. Ich bin untüchtig und habe nicht die nötigen Gaben. — Tröſte dich: Der Herr hat dich ins Amt geſetzt. Ma. 4, 140. Wem er ein Amt gibt, den rüſtet er auch mit den Gaben aus. 1, 114. 3, 49. Auf dein Urteil kommt es nicht an. 11, 300.
b. Ich ernte viel Tadel, üble Nachrede. — Prüfe dich, ob du nicht Anlaß dazu gegeben haſt. Verzage aber nicht. Vertraue Gott und lehre getroſt den Weg zur Seligkeit. — Wehe euch, wenn euch jedermann wohl redet. 15, 106.
Anm. a. Es kommt alles vom Herrn. Du hätteſt leine Macht über mich, wenn ſie dir nicht wäre von oben gegeben.
Anm. b. Warum läßt Gott das zu? — Das iſt Gottes Sache. Er will durch Anfechtung dich zu einem gu— ten Schulmeiſter machen. — An dem unberufenen Tadeln und Richten hat er keinen Gefallen.
c. Mir werden von der Welt Hinderniſſe ein den Veg gelegt. Ich werde gehaßt. — Chriſtus hat das allen Gläubigen vorhergeſagt, daß ſie um ſeines Na— mens willen geſchmähet werden.
1. Dadurch werden wir gleich dem Ebenbilde ſei⸗
nes Sohnes. Röm. 8, 29.
2. Alle Dinge müſſen uns zum beſten dienen.
- Ma. 21, 348
- Ma. 4, 140
- Wis. 1907, 19
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- Wis. 1907, 19. 20
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- Wis. 1907, 19. 20. 16, 28
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- Wis. 1907, 19. 20. 16, 28. 11, 67
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- Wis. 1907, 19. 20. 16, 28. 11, 67. 4
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- Wis. 1907, 19. 20. 16, 28. 11, 67. 4, 205
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- Wis. 1907, 19. 20. 16, 28. 11, 67. 4, 205. 206
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- Wis. 1907, 19. 20. 16, 28. 11, 67. 4, 205. 206. 3
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- Wis. 1907, 19. 20. 16, 28. 11, 67. 4, 205. 206. 3, 146
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- Wis. 1907, 19. 20. 16, 28. 11, 67. 4, 205. 206. 3, 146 14, 266
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- Wis. 1907, 19. 20. 16, 28. 11, 67. 4, 205. 206. 3, 146 14, 266. 267
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- Wis. 1907, 19. 20. 16, 28. 11, 67. 4, 205. 206. 3, 146 14, 266. 267. 39
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- Wis. 1907, 19. 20. 16, 28. 11, 67. 4, 205. 206. 3, 146 14, 266. 267. 39, 67. 45, 65—68
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- Wis. 1907, 19. 20. 16, 28. 11, 67. 4, 205. 206. 3, 146 14, 266. 267. 39, 67. 45, 65—68. 100—105
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- Wis. 1907, 19. 20. 16, 28. 11, 67. 4, 205. 206. 3, 146 14, 266. 267. 39, 67. 45, 65—68. 100—105. 4
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- Wis. 1907, 19. 20. 16, 28. 11, 67. 4, 205. 206. 3, 146 14, 266. 267. 39, 67. 45, 65—68. 100—105. 4. 115. 237
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- Wis. 1907, 19. 20. 16, 28. 11, 67. 4, 205. 206. 3, 146 14, 266. 267. 39, 67. 45, 65—68. 100—105. 4. 115. 237. 264
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- Wis. 1907, 19. 20. 16, 28. 11, 67. 4, 205. 206. 3, 146 14, 266. 267. 39, 67. 45, 65—68. 100—105. 4. 115. 237. 264. 4
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- Wis. 1907, 19. 20. 16, 28. 11, 67. 4, 205. 206. 3, 146 14, 266. 267. 39, 67. 45, 65—68. 100—105. 4. 115. 237. 264. 4, 349
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- Wis. 1907, 19. 20. 16, 28. 11, 67. 4, 205. 206. 3, 146 14, 266. 267. 39, 67. 45, 65—68. 100—105. 4. 115. 237. 264. 4, 349. 1
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- Wis. 1907, 19. 20. 16, 28. 11, 67. 4, 205. 206. 3, 146 14, 266. 267. 39, 67. 45, 65—68. 100—105. 4. 115. 237. 264. 4, 349. 1, 113
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- Wis. 1907, 19. 20. 16, 28. 11, 67. 4, 205. 206. 3, 146 14, 266. 267. 39, 67. 45, 65—68. 100—105. 4. 115. 237. 264. 4, 349. 1, 113. 4
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- Wis. 1907, 19. 20. 16, 28. 11, 67. 4, 205. 206. 3, 146 14, 266. 267. 39, 67. 45, 65—68. 100—105. 4. 115. 237. 264. 4, 349. 1, 113. 4, 205
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- Wis. 1907, 19. 20. 16, 28. 11, 67. 4, 205. 206. 3, 146 14, 266. 267. 39, 67. 45, 65—68. 100—105. 4. 115. 237. 264. 4, 349. 1, 113. 4, 205. 206
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- Wis. 1907, 19. 20. 16, 28. 11, 67. 4, 205. 206. 3, 146 14, 266. 267. 39, 67. 45, 65—68. 100—105. 4. 115. 237. 264. 4, 349. 1, 113. 4, 205. 206. 8
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- Wis. 1907, 19. 20. 16, 28. 11, 67. 4, 205. 206. 3, 146 14, 266. 267. 39, 67. 45, 65—68. 100—105. 4. 115. 237. 264. 4, 349. 1, 113. 4, 205. 206. 8, 377
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- Wis. 1907, 19. 20. 16, 28. 11, 67. 4, 205. 206. 3, 146 14, 266. 267. 39, 67. 45, 65—68. 100—105. 4. 115. 237. 264. 4, 349. 1, 113. 4, 205. 206. 8, 377. 16, 27
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- Wis. 1907, 19. 20. 16, 28. 11, 67. 4, 205. 206. 3, 146 14, 266. 267. 39, 67. 45, 65—68. 100—105. 4. 115. 237. 264. 4, 349. 1, 113. 4, 205. 206. 8, 377. 16, 27. 11, 69—71
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- Wis. 1907, 19. 20. 16, 28. 11, 67. 4, 205. 206. 3, 146 14, 266. 267. 39, 67. 45, 65—68. 100—105. 4. 115. 237. 264. 4, 349. 1, 113. 4, 205. 206. 8, 377. 16, 27. 11, 69—71. 15, 104
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- Wis. 1907, 19. 20. 16, 28. 11, 67. 4, 205. 206. 3, 146 14, 266. 267. 39, 67. 45, 65—68. 100—105. 4. 115. 237. 264. 4, 349. 1, 113. 4, 205. 206. 8, 377. 16, 27. 11, 69—71. 15, 104. 23
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- Wis. 1907, 19. 20. 16, 28. 11, 67. 4, 205. 206. 3, 146 14, 266. 267. 39, 67. 45, 65—68. 100—105. 4. 115. 237. 264. 4, 349. 1, 113. 4, 205. 206. 8, 377. 16, 27. 11, 69—71. 15, 104. 23, 155
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- Wis. 1907, 19. 20. 16, 28. 11, 67. 4, 205. 206. 3, 146 14, 266. 267. 39, 67. 45, 65—68. 100—105. 4. 115. 237. 264. 4, 349. 1, 113. 4, 205. 206. 8, 377. 16, 27. 11, 69—71. 15, 104. 23, 155. 156
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Die Schule (1913), its own page 95 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0493_PA95
—
Die Schule (1913)
d. Ich empfinde, daß meine Arbeit an Kindern ge. ring geſchätzt wird. — Bei Gott, den Engeln und
allen redlichen Chriſten iſt das Amt doch geachtet. Du
dienſt deinem Gott. Verachtung iſt für dich geſundere Speiſe als Lob.
e. Manche Kinder machen mir viel Not. — Denke daran, daß auch ſie durch Chriſti Blut erlöſet ſind.
f. Viele ſind undankbar. — Denke an die. die ſich doch dankbar bezeugt haben. Hat Chriſtus nicht ähnliche Erfahrungen gemacht?
g. Viele Konfirmanden falhen ab. — Joh. 6, 66: Von der Zeit an gingen viele ſeiner Jünger hinter ſich.
h. Der Teufel macht mir das Leben ſauer. — Dem widerſtehe jeſt im Glauben.
i. Ich bin von Feinden umgeben. — Ich bin bei dir in der Not.
k. Meine Sünde macht mir Not. — Kommet her zu mir alle, die ihr mühſelig und beladen ſeid. Chriſtus hat auch die Sünden der Lehrer gebüßt.
l. Meine Sünde hindert Gottes Werk. — Er führt ſein Werk unaufhaltſam fort mit ſtarker Hand.
m. Die Verantwortung drückt mich. — Der land. fordert, iſt kein anderer als der treue Hei⸗
and.
n. Ich bin noch ſo jung und unerfahren. — Bitte Gott um Weisheit. Niemand verachte deine Jugend.
o. Ich tauge nichts für den hieſigen Poſten, ich richte nichts aus. — Gott hat dich hergeſetzt und ſein Wort wird nicht leer zurückkommen.
p. Ich fühle manchmal, als wäre die ganze Beſchäfti— gung ſo trocken. — Das iſt bei einem gottſeligen Herzen doch nur eine vorübergehende Anfechtung.
g. Ich habe Nahrungsſorgen. Wo bleibt Weib und Kind, wenn ich ſterbe? — Gott iſt der Wai— ſen Vater. Habt ihr je Mangel gehabt? Ein an zeit; lichen Gütern armer Chriſt iſt dennoch glückſelig und von manchen Gefahren frei, denen ein Reicher unterworfen iſt. Wer ſeine Hand an den Pflug legt, ſchaue nicht zurück.
Anm. Worte der Ermunterung an Lehrer: Ich muß wirken die Werke des, der mich geſandt hat, ſolange es Tag iſt. 30, 193—197. Blicke vorwärts, ſeitwärts, rückwärts, aufwärts. 38, 171—175. Der wieder getröſtete Schulmeiſter 4. 115. 237. 264.
Dispoſitionen ſ. am Ende des nächſten Abſchnitts.
No citation printed with this thesis.
Die Schule (1913), its own page 96 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0494_PA96
—
Die Schule (1913)
zu geben, iſt eine Unſitte.
Anm. d. Manchmal haben Eltern allerlei Wünitze,
43, 35. 36.
z. B. mit wem das Kind zuſammenſitzen ſoll, aber man
kann nicht immer alle Wünſche erfüllen.
Anm. e. Was ſoll man am erſten Schultage mit den
neuen Kindern anfangen?
1. In manchen Schulen wird an dieſem Tage
28, 91. 43, 34. 35.
dem Kinde nur der Platz angewieſen, der Name eingetragen und dann eine Anſprache an Eltern und Kinder gehalten, worauf die Kinder entlaſſen werden.
43, 97102.
2. In andern Schulen fängt man mit den An— fangsgründen im Schreiben, Leſen, Rechnen und Singen an. — Womit und wie ſind die Kinder in der erſten Schulwoche zu beſchäftigen? 43, 19. 74. 97
Anm. f. Auf den erſten Schultag muß ſich der Lehrer
beſonders vorbereiten und das Gebet nicht vergeſſen.
Anm. g. Der erſte Schultag eines bäuerlichen Kna⸗
ben 31, 114—116. Wie ein Kind zum erſtenmale in
die Schule geſchickt wurde 30, 91—95.
No citation printed with this thesis.
Die Schule (1913), its own page 206 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0257_PA206
4.
—
Die Schule (1913)
4. Regelmäßiger Schulbeſuch iſt überaus wünſchens⸗
wert. Nur ſo kann der Unterricht gedeihen. Il. 92, 72.
Was ſoll man ſagen von einer Mauer, in welcher jeder
fünfte Stein fehlt? 44, 42.
Anm. a. Urſachen unregelmäßigen Schulbeſuchs.
Die Urſachen mögen liegen
1. bei dem Lehrer, der durch mürriſches Weſen, langweiligen Unterricht den Kindern die Schule verleidet. Jemehr der Lehrer iſt, was er ſein ſoll. deſto weniger wird er über Schulverſäumnis zu klagen haben. 7, 339. 340;
2. bei den Kindern, die manchmal wenig Luſt zum Lernen, aber viel Luſt zum Spiel und Vergnügen haben. Eltern ſollten dem Willen der Kinder nicht nachgeben. 36, 328. 329. Liegt die Schuld an dem Kinde, ſo ſollten Eltern und Lehrer zuſammen auf regelmäßigen Schulbeſuch hinwirken. 36, 327;
3. bei den Eltern. Sie halten ihre Kinder bei jeder geringen Gelegenheit, bei eingebildeter Krankheit, bei leichtem Wetterwechſel zurück 26, 100. 126, gebrauchen ſie zur Arbeit 26, 100. 101. 127, laſſen ſie in die Staatsſchule gehen 26, 101. 128. ‚
Einwand: Ich kann die Kinder bei der Arbeit nicht entbehren. — Solche Fälle mögen ja vorkommen, aber könnte man es nicht doch vielleicht möglich machen? Luth. 57, 291;
4. in äußeren Umſtänden, die nicht zu ändern ſind: wirkliche Krankheit, Schneeſturm, ſtarke Regengüſſe, ein wirklich weiter Schulweg, den Kinder nicht ohne Fuͤhrwerk im Winter machen können u. ſ. w. Solche Uniſtände ſind zu entſchuldi⸗
- Il. 92, 72
- Luth. 57, 291
- Luth. 57, 291;
4
- Luth. 57, 291;
4. i
- Wis. 91, 82
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- Wis. 91, 82. 40
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- Wis. 91, 82. 40, 230
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- Wis. 91, 82. 40, 230. 23
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- Wis. 91, 82. 40, 230. 23, 162
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- Wis. 91, 82. 40, 230. 23, 162. 163
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- Wis. 91, 82. 40, 230. 23, 162. 163. 36
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- Wis. 91, 82. 40, 230. 23, 162. 163. 36, 328
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- Wis. 91, 82. 40, 230. 23, 162. 163. 36, 328. 29
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- Wis. 91, 82. 40, 230. 23, 162. 163. 36, 328. 29, 277
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- Wis. 91, 82. 40, 230. 23, 162. 163. 36, 328. 29, 277. 26
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- Wis. 91, 82. 40, 230. 23, 162. 163. 36, 328. 29, 277. 26, 99
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- Neb. 1906, 16
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Die Schule (1913), its own page 206 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0257_PA206
—
Die Schule (1913)
gen.
Anm. b. Die meiſten Urſachen haben ihren Grund
in Geringſchätzung der Gemeindeſchule.
Anm. c. Sollte der Lehrer bei ſchlechtem Wetter, wo
die meiſten überhaupt nicht kommen können, mit zwei
oder drei Schülern Schule halten? — Den ganzen Tag
mit ihnen herumzuſitzen, hat wenig Zweck.
Anm. d. Unregelmäßiger Schulbeſuch iſt auf dem
Lande wie in der Stadt. Die Klage iſt allgemein. —
Ein rühmliches Beiſpiel von einem Kinde, das 8 Jahre
lang keinen Schultag verſäumte 41, 192.
Anm. e. Der Schaden davon. Unregelmäßiger
Schulbeſuch hat großen Nachteil für
1. das Kind ſelbſt. Es bleiben zu viele Lücken im Unterricht, es kommt nicht mehr gut mit. Das Haus hat keinen feſten Grund:
2. die Mitſchüler, die fleißig kommen. Die ganze Klaſſe leidet darunter. Der Lehrer muß vieles wiederholen um der Saumſeligen willen. Man kann nicht ſo ſchnell vorwärts kommen. Es geht viel Zeit verloren. — Außerdem geben die Saumſeligen den Fleißigen Argernis, verführen ſie wohl gar noch. Min. 97, 33;
3. den Lehrer, welcher ſchließlich wohl die Luſt verliert;
4. die Eltern. Hier kann ein Grund mit liegen, warum manche Eltern nicht ſo brauchbare, ſondern leichtfertige, ungehorſame Kinder bekommen. Auch können ſolche Kinder ihren Eltern in irdiſcher Weisheit nicht ſo viel dienen als andere;
5. den Konfirmandenunterricht. Die Kinder können manchmal kaum fließend leſen. Anſtatt die Glaubenslehre bei ihnen zu befeſtigen, muß bei ihnen erſt Grund gelegt werden;
6. die Gemeinde. Ein ſolches Kind kann wohl ſpäter in Bibel, Geſangbuch, kirchlichen Zeitſchriften nicht fertig leſen, die Melodien nicht richtig ſingen, hat keinen großen Schatz von geiſtlichen Lie; dern und Sprüchen, beſucht vielleicht auch die Gottesdienſte ſaumſelig, kann kein Amt in der Gemeinde recht verwalten:
7. den Staat. Weil ſolche Kinder in allen Fächern zurück ſind, können ſie dem Staate nicht ſo dienen, wie ſie ſollten.
Anm. f. Wie iſt dem unregelmäßigen Schulbeſuch
entgegen zu arbeiten? Der Lehrer
1. verſäume ſelbſt keinen Tag unnötigerweiſe;
2. mache den Kindern die Schule lieb und wert. S. Luſt zur Schule; hat ein Kind Luſt zur Schule, ſo läßt es ſich nicht zurückhalten. 24, 225. 226;
3. führe genaue Liſte über die Abweſonden und ſchreibe die Zahl der abweſenden Tage auf das Zeugnis; er erkundige ſich auch, warum ein Kind
- Min. 97, 33
- Min. 97, 33;
3
- Min. 97, 32
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- Can. 95, 40
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- Luth. 34, 3
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- Luth. 34, 3. 26, 102
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- Luth. 57, 291
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- Luth. 57, 291. 26, 103
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- Luth. 57, 291. 26, 103. 45, 24
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- Luth. 57, 291
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- Neb. 1906, 59
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- Neb. 1906, 59. 45, 24
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- Neb. 1906, 59. 45, 24. 26
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- Neb. 1906, 59. 45, 24. 26, 103
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- Neb. 1906, 59. 45, 24. 26, 103. 104
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- Neb. 1906, 59. 45, 24. 26, 103. 104. 26
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- Neb. 1906, 59. 45, 24. 26, 103. 104. 26, 104
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- Neb. 1906, 59. 45, 24. 26, 103. 104. 26, 104. 105
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- Neb. 1906, 59. 45, 24. 26, 103. 104. 26, 104. 105. 26
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- Neb. 1906, 59. 45, 24. 26, 103. 104. 26, 104. 105. 26, 105—110
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- Neb. 1906, 59. 45, 24. 26, 103. 104. 26, 104. 105. 26, 105—110. 26
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- Neb. 1906, 59. 45, 24. 26, 103. 104. 26, 104. 105. 26, 105—110. 26, 111—115
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- Min. 97, 32
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- Min. 97, 32. 33
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- Min. 97, 32. 33. 23
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- Min. 97, 32. 33. 23, 163
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- Min. 97, 32. 33. 23, 163. 36
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- Min. 97, 32. 33. 23, 163. 36, 329
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- Min. 97, 32. 33. 23, 163. 36, 329. 26
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- Min. 97, 32. 33. 23, 163. 36, 329. 26, 121
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Die Schule (1913), its own page 207 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0072_PA207
—
Die Schule (1913)
fehlt. 39, 324;
4. ſuche darauf hinzuarbeiten, daß jedes feh
lende Kind ein Entſchuldigungsſchreiben bringt;
5. belehre die Kinder in der Schule, locke, reize,
halte ihnen ſchöne Exempel vor;
6. mache Hausbeſuche, nehme Rückſprache mit den
Eltern, ſuche die Urſachen aus dem Wege zu rän⸗
men. Hier können Paſtor und Lehrer gemeinſam
arbeiten. 43, 166;
7. bringe die Sache in der Gemeindeverſamm⸗
lung zur Sprache;
8. benutze die Gelegenheit bei Schulfeſten, Exa⸗
men, in Geſellſchaften u. ſ. w.
Anm. g. In manchen Fällen kann man auch die Schulvorſteher hinſchicken.
Anm. h. Durch Geſchenke und Verheißung eines Lohnes ſollte man nicht zu regelmäßigem Schulbeſuch antreiben und den Ehrgeiz anſtacheln.
Anm. i. Körperliche Züchtigung wäre wohl nur dann ratſam, wenn das Kind ohne Wiſſen und Willen der Eltern die Schule verſäumt.
Anm. k. Die in der Nähe der Schule wohnenden Glieder tun ein gutes Werk, wenn ſie entfernt wohnende Kinder beherbergen.
24, 188. 21, 28. 7, 255.
Anm. l. über die Dauer des Schulbeſuches haben
20, 44. 45. 6, 286. 125.
wohl faſt alle Staaten Beſtimmungen getroffen.
5, 27. 28. 3, 253. 9, 351.
Schulzwangsgeſetze: Pennſylvania 33, 24. 30,
1, 380. 381.
285. New Rork 30, 218. 219. 11, 88. 10, 126. Michigan 6, 224. Ohio 12, 222. Jowa L. W. 48, 378. Chicago 25, 191. 195.
26, 136. 9, 47. 48. 37,
5. Kinder ſollten nicht zu früh am Morgen in die
267.
Schule kommen. Die Folgen davon ſind, daß die Kinder längere Zeit ohne Aufſicht ſind, allerlei Unheil an— richten, bei der Schule herum lärmen und, anſtatt wohl vorbereitet auf den Religionsunterricht zu ſein, ſehr zerſtrent ſind.
26, 135. 136.
Anm. a. Urſachen des Zufrühkommens ſind: Kinder wollen ſpielen oder ihre Aufgaben in der Schule machen: Eltern wollen die Kinder los ſein, haben keine rechte Zeit oder nehmen die Kinder gleich mit, da ſie doch zur Stadt fahren u. ſ. w.
26, 136. 9, 47. 48. 37,
Anm. b. Wie iſt dem abzuhelfen? Man laſſe
131. 132.
die Kinder vor Beginn des Unterrichts in der Schule ſtill ſitzen und ſage den Eltern, was für Unordnung das Zufrühkommen mit ſich bringt.
26, 137. 9, 269. 46—49.
6. Die Kinder ſollten auch nicht zu ſpät zur Schule
24, 225. 226.
kommen. Die Urſache liegt manchmal in häuslichen Umſtänden, an den Eltern, die ihre Kinder ſo lange beſchäftigt halten, manchmal auch an den Kindern, die ſich abſichtlich um einen Unterrichtsgegenſtand herumdrücken wollen.
26, 137. 138.
Anm. a. Solche Kinder verſäumen die Morgenan dacht und ſtören den Unterricht.
- L. W. 48, 378
- Neb. 1906, 59
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- Neb. 1906, 59. 26
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- Neb. 1906, 59. 26, 116—121
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- Neb. 1906, 59. 26, 116—121. 36
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- Neb. 1906, 59. 26, 116—121. 36, 328
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- Neb. 1906, 59. 26, 116—121. 36, 328. 15, 166
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- Neb. 1906, 59. 26, 116—121. 36, 328. 15, 166. 23
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- Neb. 1906, 59. 26, 116—121. 36, 328. 15, 166. 23, 163
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- Neb. 1906, 59. 26, 116—121. 36, 328. 15, 166. 23, 163. 26
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- Neb. 1906, 59. 26, 116—121. 36, 328. 15, 166. 23, 163. 26, 130
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- Neb. 1906, 59. 26, 116—121. 36, 328. 15, 166. 23, 163. 26, 130. 26
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- Neb. 1906, 59. 26, 116—121. 36, 328. 15, 166. 23, 163. 26, 130. 26, 123
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- Min. 97, 33
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- Min. 97, 33. 26
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- Min. 97, 33. 26, 129
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- Min. 97, 33. 26, 129. 130
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- Min. 97, 33. 26, 129. 130. 26
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- Min. 97, 33. 26, 129. 130. 26, 131
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- Min. 97, 33. 26, 129. 130. 26, 131. 36
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- Min. 97, 33. 26, 129. 130. 26, 131. 36, 329
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- Min. 97, 33. 26, 129. 130. 26, 131. 36, 329. 330
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- Min. 97, 33. 26, 129. 130. 26, 131. 36, 329. 330. 123
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- Min. 97, 33. 26, 129. 130. 26, 131. 36, 329. 330. 123. 26
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- Min. 97, 33. 26, 129. 130. 26, 131. 36, 329. 330. 123. 26, 126
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Die Schule (1913), its own page 208 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0258_PA208
—
Die Schule (1913)
Anm. b. Dem kann der Lehrer entgegenarbeiten, indem er ſchon bei Aufnahme des Kindes die Eltern bittet, es rechtzeitig zu ſchicken, auch ſonſt mit den Eltern darüber redet, zu ſpüt Kommende aber an der Tür ſtehen läßt.
Anm. c. Mit neu eintretenden Kindern habe der Leh⸗m rer eine Zeitlang Geduld. Er erkundige ſich, ob es ihre oder der Eltern Schuld iſt. In letzterem Falle ſei er ſehr vorſichtig. 26, 137.
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Die Schule (1913), its own page 209 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0259_PA209
7.
—
Die Schule (1913)
7. Schließlich ſollen die Kinder auch nicht zu früh aus der Schule herausgenommen werden. Eltern ſollen die Kinder nicht zu früh konfirmieren laſſen. Viele wollen ſchon mit dem zwölften Jahre konfirmiert ſein, gerade dann, wenn die beſte Zeit zum Lernen kommt. Und dann wundern ſich die Eltern, wie viel mehr ihre Kinder in der Staatsſchule lernen. Neb. 1906, 59.
Anm. a. Die Urſache davon iſt gewöhnlich Gleich— gültigkeit gegen Gottes Wort. Manchmal kann auch das Schulgeld nicht bezahlt werden.
Anm. b. Nachteile davon ſind: die Kinder können nur mit den notdürftigſten Kenntniſſen ausgerüſtet werden, ſie haben nicht Wurzel, können die deutſche Pre— digt ſchlecht verſtehen, finden in der Predigt nicht die gerade ihnen angemeſſene Seelenſpeiſe u. ſ. w. Auch lei— det das Anſehen der ganzen Schule, da das Ziel nicht ſo hoch geſteckt werden kann. Der Kopf iſt ab.
Anm. c. Vorteile eines gründlichen Religions— unterrichts ſind: das Kind bekommit ein feſtes Herz, kann von ſeinem Glauben Rechenſchaft ablegen, die Gemeinde bekommt erkenntnisreiche Glieder.
Anm. d. Wie iſt dies zu erreichen? Durch Predigt und Hausbeſuche können Paſtor und Lehrer vieles tun.
Anm. e. Schule und Konfirmandenunterricht.
1. Was kann der Konfirmandenunterricht von
der Schule verlangen und was nicht?
2. Welches iſt die paſſendſte Zeit für den Kon⸗
firmandenunterricht? Die, über welche Paſtor und
Lehrer ſich einigen.
3. Der Paſtor ſoll den Konfirmandenunterricht
nicht über die beſtimmte Zeit ausdehnen, ſo daß der
Lehrer auf ſeine Kinder warten muß.
4. Kinder verlieren gewöhnlich gegen Ende der
Schulzeit oder mit Beginn des Konfirmandenunter⸗
richts das Intereſſe für die Schule und die Achtung
vor dem Lehrer. Woher kommt es? 27, 75. Wie
iſt dieſes übel zu bekämpfen? 23, 73. 74.
Anm. f. Ein beſtimmtes Alter für die Konfirmanden eſtzuſetzen iſt nicht ratſam. Gewöhnlich werden die Kinder mit dem 14. Jahre aus der Schule entlaſſen, jetzt wollen viele ihre Kinder ſchon etwas mehr geſchult haben. Bis. Syn. 1905, 49. 50. — Mädchen mögen noch vor dem 14. Jahre konfirmiert werden. Lind. 32. 33.
- Neb. 1906, 59
- Syn. 1905, 49
- Syn. 1905, 49. 50
- Il. 83, 41
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- Can. 95, 40
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- Luth. 34, 3
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- Luth. 34, 3. 14, 86
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- Luth. 34, 3. 14, 86. 87
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- Luth. 34, 3. 14, 86. 87. 12, 290
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- Luth. 57, 275
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- Luth. 57, 275. 14, 87
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- Luth. 57, 275. 14, 87. 88
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- Luth. 57, 275. 14, 87. 88. 12, 290
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- Luth. 57, 275. 14, 87. 88. 12, 290. 291
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- Luth. 57, 275. 14, 87. 88. 12, 290. 291. 40, 230
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- Luth. 64, 350
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- Min. 89, 51
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- Min. 89, 51. 97, 31
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Die Schule (1913), its own page 209 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0259_PA209
—
Die Schule (1913)
Einteilung des Buches.
Teil 1.
Verſchiedene Schulen.
Geſchichtliches, Seite 8. Schulweſen 9.
Staatsſchule, Seite 12. Geſchichtliches 114. Notwendigkeit 14. Eine große Emrichtung dieſes Landes 14. Nutzen der Staatsſchule 15. Viele Staatsſchulen kenten nicht, was ſie ſollten und könnten 15. Urſachen dieſer Mängel 16. In der Staatsichule ſoll keine Religion gelehrt werden 17. Bibelleſen in der Staatsſchule 8. Das Prinzip der Trennung von Kirche und Staat wird nicht überall ſtreng durchgeführt 19. Von chriſtlicher Erziehung kann nicht die Rede ſein 20. Die Zolge einer Erziehung ohne Religion 21. Einführung von Religion in die Staats-ichule 23. Kinder lernen allerlei falſche Religion 24. Unſere Stellung zur Staatsichule 25. Gründe, warum wir die Staatsſchule nicht benützen können 26. Iſt es unrecht, ſein Kind in die Freiſchule zu ſchicken? 26. Der Papſt und die Staatsſchule 29. Staatsſchule und deutſche Sprache 29. Latein 30.
Sonntagsſchule. Entſtehung, Seite 31. Notwendigkeit 32. Nutzen und Segen 32. Wie iſt ſie einzurichten? 32. Nachteile der Sonntagsſchule 34. Sonn-tagsſchule genügt nicht 34. Sonntagsſchulen der Sekten 35.
Gemeindeſchule, Seite 37. Erziehung iſt Sache der Eltern 40. Auch die Gemeinde hat die Pflicht, ihre Kinder zu erziehen 41. Verbindung von Kirche und Schule 41. Gemeindeſchule die einige Löſung 42. Was iſt eine Gemeindeſchule? 15. Geſchichte derſelben 45. Notwendigkeit 45. Zweck und Ziel 46. Was ſoll uns bewegen, Gemeindeſchulen zu gründen? 48. Segen 49. Die Gemeinde ſoll, ſobald wie möglich, eine Schule einrichten 52 und zur Blüte bringen 53. Weſſen Sache iſt es, Gemeindeſchulen zu errichten? 53. Der Paſtor und die Schule 54. Sobald wie möglich einen Lehrer anſtellen 56. Was für Lehrer man berufen ſoll 57. gehalt 57. Pläne, unſere doppelten Koſten zu vermindern 58. Verbindung von gemeindeſchule und Staatsſchule 60. Eltern ſollen ihre Kinder in die Gemeinde— ſchule ſchicken 60. Viele Eltern tun das nicht 61. Kann eine Gemeinde Schulzwang einiühren? 61. Wie iſt mit denen zu handeln, die ihre Kinder nicht ſchicken? 62. Emwände gegen Errichtung einer Gemeindeſchule und das Schicken der Kinder in dieſe 62. Feinde der Gemeindeſchule 67. Schulkampf 68. Gefahren von innen and allerlei Hinderniſſe 70. Schulweſen der Miſſouriſynode 71. Vergleich mit der Staatsſchule 72. Geht unſer Schulweſen rückwärts? 73. Was liegt uns ob, daß mir den Segen der Gemeindeſchule auch in Zukunit erhalten? 71. Homiletik 76.
Hochſchule, Lehrerſeminar, Seite 79.
Kindergarten, Seite 82.
Teil 2.
Der Lehrer und ſein Amt.
Das Schnlamt, Seite 85, ein Teil des öffentlichen Predigtames 8. Die Abmeigung des Schuemntes 86. Der Beruf des Lehrers 88. Verniswehſel 88. Verzuſchung des Lehrerberufes mit einem weltlichen Beruf 89. Enttaſſung und Abietzung 90. Das Schulamt iſt ein herrliches Amt 90. Erfolg des Lehrers 91. Lohn 2. Des Lehrers Kreuz und Troſt 93.
Der Schullehrer. Eigenſchaften und Anforderungen 99. Er muß ein Chriſt ſein 99. lehrtüchtig 99, Liebe 100, Treue üben 100. Andere Eigenſchaften 101. Umtsfrendigkeit 103. Der Lehrer als Seelſorger und Miſſionar 105. Lehrerinnen 07. Der Wandel des Lehrers 111. Vorbild 113. Argernisgeben 113. Paſtor und Lehrer 115. Verhalten gegen Amtsbrüder 117. Vorbereitung 120. Fortdildung 122. Was und wie man leſen ſoll 123. 124. Hinderniſſe 124. Lehrer⸗ö konierenzen 125. Homiletik 127. Lehrerjubiläum 129.
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Die Schule (1913), its own page 3 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0334_PA3
—
Die Schule (1913)
Teil 3.
Beſchaffenheit einer chriſtlichen Gemeindeſchule.
Unterrichtsfächer: Die Hauptſache iſt Religion Seite 133. Auch weltliche Fächer müſſen getrieben werden, und zwar in chriſtlichem Geiſt und Sinn 135. Auch in weltlichen Fächern müſſen wir Tüchtiges leiſten 136. Die Forderung, daß wir in allen Dingen mit den Staatsſchulen konkurrieren müßten, ſollte zurückgewieſen werden 137. In unſern Schulen müſſen wir unter jetzigen Verhältniſſen auch die deutſche Sprache treiben 139. Zweiſprachige Schulen ſind ein großer Vorteil 140.
Erziehung. Die Gemeindeſchule ſoll die Kinder chriſtlich erziehen Seite 142. Der Gegenſtand der Erziehung 143. Der Lehrer als Erzieher 143. Bewahrung vor Sünden 144. Erziehung zu allerlei Tugenden: Gehorſam 145. Wahrhaftigkeit 147. Ordnung 147. Reinlichkeit 147. Wohlanſtändigkeit, Höflichteit, Fleiß u. ſ. w. 148. Außerliche Schulzucht 149.
Erziehungsmittel. Das Gebet Seite 151. Gottes Wort 151. Die Gebote des Lehrers 152. Lob und Tadel 153. Zenſieren 154. Allerlei Ehrenbezeugungen 155. Anſtachelung des Ehrgeizes 156. Verſchiedene Strafmittel 157. Körperliche Züchtigung 159—167. Der Lehrer ſei bei Anwendung von Zuchtmit— teln gerecht, konſeguent und evangeliſch 167.
Der Unterricht. Zweck und Ziel des Unterrichts Seite 172. Unter— ringsfächer 173. überbürdung, fads 173. Methode 174. Unterrichtsgang 175. Art und Weiſe des Unterrichts: intereſſant, praktiſch, anſchaulich, klar 176. Individuelle Behandlung des Kindes 177. Der Lehrer ſoll ſich der Schwachen annehmen 178. Lehrplan und Stundenplan 179. Mehrklaſſige Schulen 180. Das Einüben 181. Gleichzeitige Beſchäftigung aller Kinder 182. Die Wiederholung 182. Die Wandtafel als Lehrmittel 183. Der Lehrer im Unterricht 184. Ruhe 185. Aufmerkſamteit 186. Das Zutrauen der Kinder 188. Luſt zur Schule bei den Kin— dern 188. Der Sitzplatz der Kinder 189. überfüllte Klaſſen 189. Schulſchmuggel 190. Schulbücher 190. Beginn und Schluß der Schule 191. Die Erholung: Pauſe, Spiel, Feiertage, Schulfeſt, Ferien 192.
Geſundheit der Kinder und des Lehrers: Luft, Heizung. Schulbänke, das Auge u. ſ. w. Seite 193.
Das Schuüulhaus und ſeine innere Einrichtung Seite 196.
Viſitation, Seite 197. Der Paſtor als Schulaufſeher 197.
Schuleramen Seite 201. Verſevung 203.
Der Schulbeſuch. Der Eintritt des Kindes Seite 205. Regelmäßiger Schulbeſuch 206. Nicht zu früh konfirmieren 209. Schule und Konfirmandenunterricht 209.
Schule un d Haus. Seite 210.
Hausaufgaben Seite 215.
Teil 4.
Die einzelnen Unterrichtsfächer.
Religionsunterricht im allgemeinen Seite 218. Zweck desſelben 218. Verhältnis von Katechismus und bibliſcher Geſchichte 219. Art und Weiſe des Unterrichts 221. Sprachenfrage 222.
Katechismus. Katechismus ſoll fleißig getrieben werden Seite 225. Das Answendiglernen desſelben 225. Das Verſtehen des Katechismustextes 226. Einwirkung aui Herz und Gemüt u. ſ. w. 227.
Katecheſe Seite 229—212. Verzeichnis der Katecheſen 243. ö
Bibliſche Geſchichte Seite 245. Zweck 246. Geſchichtliches 246. Not-— wendigkeit und Nutzen 247. Behandlung der bibliſchen Geſchichte in der Schule
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Die Schule (1913), its own page 4 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0384_PA4
—
Die Schule (1913)
Schule und Haus.
Abhandlungen.
Winke über das Zuſammenwirken von Schule und Haus. 38, 33—36. Ein—
fluß des Hanſes auf die Schule. 44, 38—43. Schule und Haus. 32, 302—314.
Wie arbeiten Eltern und Lehrer Hand in Hand? 15, 161—167. Wie ſollen und
können Kirche, Schule und Haus heilſam zuſammenwirken zu Nutz und Frommen
dieſer unſerer Zeit? Luth. 24, 57—61. 65. — Gedanken
über Hausbeſuche des Lehrers. 36, 290.
Schule und Haus.
1. Schule und Haus müſſen in der Erziehung und Kin derzucht zuſammenarbeiten, ſich gegenſeitig unterſtüzen und ergänzen Luth. 36, 170, ſonſt reißt der eine Teil nieder, was der andere aufbaut. Il. 92, 72.
Anm. a. Ohne Mitwirkung der Eltern wird das be— abſichtigte Ziel nicht erreicht. Man kann keine beſonderen Leiſtungen der Schule erwarten, wenn es in den Häuſern mit der Erziehung nicht recht ſteht. Wis. Syn. 1905. 39.
- Luth. 24, 57—61
- Luth. 24, 57—61. 65
- Luth. 36, 170 Conversation between Peter and Heinrich about Christian Parish Schools. (Continuation and Conclusion.)
- Il. 92, 72
- Wis. Syn. 1905. 39
- Ma. 9, 165
margin
- Ma. 9, 165. 166
margin
- Neb. 1906, 55
margin
- Wis. Syn. 90, 47
margin
- Wis. Syn. 90, 47. 15, 161
margin
- Ka. 1906, 27
margin
- Ka. 1906, 27. 28
margin
Die Schule (1913), its own page 210 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0261_PA210
—
Die Schule (1913)
Umn. b. Geraten beide in Konflikt, ſo zieht gewöhn⸗
lh die Schule den kürzeren.
Anm. cC. Die Verbindung zwiſchen Schule und Haus
beruht auf Gottes Wort, welches die Erziehung der Kin-
der beiden Teilen zur Pflicht macht, und auf dem ent⸗
ſandenen Bedürfnis.
Anm. d. Beide ſtehen in inniger Beziehung zu ein⸗
ander:
Die Schule (1913), its own page 211 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0073_PA211
1.
—
Die Schule (1913)
1. Die Schule übt einen großen Einfluß aus auf
das Haus. — Vergl. Segen der Gemeindeſchule für
das Haus.
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Die Schule (1913), its own page 211 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0073_PA211
2.
Die Familie hat einen großen Einfluß auf die Schule
Die Schule (1913)
2. Die Familie hat einen großen Einfluß auf die Schule. Die Schule hat eine Stütze am Haus, eine beſſere kann ſich der Lehrer für ſeinen Religionsunterricht nicht wünſchen.
Anm. e. Der eine Teil ſoll dem andern nicht entgegen⸗
arbeiten.
1. Die Schule nicht dem Hauſe. Der Lehrer ſoll die Autorität der Eltern anerkennen, ſie nicht in den Augen der Kinder herabſetzen, im Beiſein der Kinder nicht über die Eltern ſchimpfen u. ſ. w.;
2. das Haus nicht der Schule: Das Haus ſoll den in der Schule ausgeſtreuten guten Samen nicht erſticken. Es iſt ein übles Ding, wenn ein Kind in der Schule das Rechte hört und im Elternhaus das Gegenteil davon ſieht.
2. Was kann von ſeiten des Lehrers in dieſer Hinſicht
Keſchehen? Er ſoll
1. ſich die Liebe und Achtung der Eltern und Kinder zu erwerben ſuchen, das rechte Zutrauen zu ih-non haben. Seite 188. Er ſei darum vorſichtig im Urteil über Lebensgewohnheiten und Eigentümilich— keiten der Eltern, damit er das Zutrauen nicht verſcherzt. 32, 313:
2. das Intereſſe der Eltern für die Schule erwecken. Das kann geſchehen durch Feierlichkeit am Weihnachtsabend mit den Schulkindern 38. 34, durch Schulprüfung oder Beſuchstage in der Schule (. Eramen), durch Schulfeſte (ſ. Schulieſt), durch Hausaufgaben, die eine Verbindung zwiſchen Schule 1 0 Haus herſtellen 32, 309 (ſ. Hausaufgaben) u. ſ. w.;
- Luth. 40, 42
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- Neb. 1906, 63
margin
- Neb. 1906, 63. 64
margin
- Neb. 1906, 63. 64. 15, 163
margin
- Walth. Ev. 62
margin
- Ka. 1906, 29
margin
- Neb. 1906, 61
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- Neb. 1906, 61. 62
margin
- Neb. 1906, 61. 62. 15, 164
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- Neb. 1906, 61. 62. 15, 164. 165
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- Neb. 1906, 61. 62. 15, 164. 165. 40
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- Neb. 1906, 61. 62. 15, 164. 165. 40, 196
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Die Schule (1913), its own page 211 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0073_PA211
3.
—
Die Schule (1913)
3. die Eltern der Schulkinder fleißig beſuchen, wo ſich Gelegenheit findet.
Anm. a. Welchen Nutzen hat das? Die Erkundi— gung, die er dabei einzieht, wird ihn befähigen, ein beſſeres Urteil über das Kind zu bekommen. Manches Mißverhältnis zwiſchen Lehrer und Eltern wird aus dem Wege geräumt.
Anm. b. Oft finden ſich beſondere Gelegenhei— ten dafür: wenn ein Kind längere Zeit krank iſt, oder um nichtiger Urſachen willen die Schule ver— läßt, außergewöhnliche Vergehen vorgefallen ſind,
- Neb. 1906. 64
margin
- Neb. 1906. 64. 15
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- Neb. 1906. 64. 15. 165
margin
- Neb. 1906. 64. 15. 165. 35
margin
- Neb. 1906. 64. 15. 165. 35, 55
margin
- Neb. 1906. 64. 15. 165. 35, 55. 5
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- Wis. Syn. 1905, 42
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—
Die Schule (1913)
neue Schüler zu gewinnen ſind u. ſ. w.
Anm. e. Hausbeſuche ſoll man freilich auch nich übertreiben, ſodaß man ſeine Vorbereitung auf de Schule darüber verſäumt. Alle Familien der Reide nach zu beſuchen, hat der Lehrer keine Zeit 36, 294. 290. 291, beſonders auf dem Lande nicht, wo ein Beſuch den ganzen Nachmittag einnimmt. 35, 171. 32, 311. Man ſtelle die Forderung nicht zu hoch— — über gejellige Beſuche ſ. 36, 295298.
Anm. d. Etliche Winke und Vorſichtsmaßregeln beim Hausbeſuch ſind am Platze: 1. Beſuche nich! manche Familien fleißig und andere gar nicht. 2. Unverheirateter Lehrer, ſei auf deiner Hut! 3. Gehe nicht bloß, wenn Klage zu führen iſt, ſondern auch zu anderer Zeit. 4. Bei anſteckenden Krankheiten laß den Beſuch um der andern Schüler willen, es ſei denn, daß du dazu aufgefordert biſt. 36, 292. 5. Nimm bei Beſuchen Rückſicht auf die Zeit derer, welche du beſuchen willſt. 36, 294;
J. ſich mit den Eltern in Verbindung ſetzen, wenn Kinder ihre Aufgaben öfter nicht gelernt oder die Schule verſäumt haben, ſich mit den Eltern verſtändigen, wenn beſondere Vergehen, z. B. gegen das 6. oder 7. Gebot, vorliegen, oder ein Kind in beſonderer Weiſe zu ſtrafen iſt (nicht brieflich, ſondern perſönlich 36, 2915). Neb. 1906, 65. Vergl. Zucht— Auch erfreuliche Sachen laſſe der Lehrer vor die Ohren der Eltern kommen. 36, 292;
5. freundlich mit den Eltern handeln, wenn ſie ſich beklagen, daß ihr Kind nicht recht behandelt werde, und bringe es, wenn die Klage berechtigt iſ, bei den Eltern ins reine. Vergl. Zucht;
6. alle Gelegenheiten wahrnehmen, um mit Kindern, die bald in ſeine Schule eintreten werden, zuſammenzukommen, damit ſie mit Freuden in die Schule treten, in innigem Verkehr mit ſeinen Schülern ſtehen, ſoweit das geht. 13, 326.
Anm. a. Gleich beim Eintritt des Kindes hat der
Lehrer Gelegenheit, gute Beziehungen zwiſchen Schule
und Haus anzubahnen.
Anm. b. Beſondere Mitwirkung der Eltern in Be—
zug auf die Kinder ſuche der Lehrer nur dann, wenn es
not tut.
3. Was kann von ſeiten der Eltern geſchehen?
a. Die Hauptſache iſt und bleibt, daß Eltern ihre Kin ⸗
der zu Haus chriſtlich erziehen in der Zucht und Ver⸗
mahnung zum Herrn Luth. 63, 370. 371, nicht nur
für das leibliche, ſondern auch für das geiſtliche Wohl
des Kindes ſorgen. 44, 39. 40. Was nützt es den Kin⸗
dern, wenn ſie den Befreier der Neger kennen, aber
nicht den Befreier von Sünden, wenn ſie die Haupt ·
ſtädte des Landes, aber nicht die Stätte des Himmels
kennen? S. Dak. 1910, 24. 25.
Anm. a. Das Elternhaus iſt die erſte Schule des
- Neb. 1906, 65
- Luth. 63, 370
- Luth. 63, 370. 371
- S. Dak. 1910, 24
- S. Dak. 1910, 24. 25
- Luth. 24, 66
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- Neb. 1906, 66
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- Neb. 1906, 66, 63
margin
- Neb. 1906, 66, 63. 15, 162
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- Neb. 1906, 66, 63. 15, 162. 163
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- Neb. 1906, 66, 63. 15, 162. 163. 32
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- Neb. 1906, 66, 63. 15, 162. 163. 32, 308
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- Neb. 1906, 66, 63. 15, 162. 163. 32, 308. 11, 106
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- Neb. 1906, 66, 63. 15, 162. 163. 32, 308. 11, 106. 193—197
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- Neb. 1906, 66, 63. 15, 162. 163. 32, 308. 11, 106. 193—197. 229— 40
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Die Schule (1913), its own page 212 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0262_PA212
—
Die Schule (1913)
Kindes. Kinder ſollen, ſchon ehe ſie in die Schule kommen, die rechte Erziehung genießen. Ein Kind, das zu
Haus nicht beten lernt, nicht Gottes Wort hört, kommt übel vorbereitet in die Schule. Neb. 1906, 60. Walth.
Ev. 61.
Anm. b. Zu dem Ende ſollen Eltern ihre Kinder
frühzeitig in Gottes Wort unterrichten 35, 123. 124,
Gottesſurcht einpflanzen 5, 225—228, die Abſcheulich-
keit der Sünde vor Augen ſtellen 5, 257, zu Haus dem
hereindringenden Verderben wehren Luth. 24, 57. 58,
die Kinder zum Beten gewöhnen 5, 292, ſie anleiten
zum Gehorſam 28. 21. 40, 1914. 17, 151. 5, 199,
zur Gerechtigkeit 28, 22, zur Wahrheitsliebe 40, 194.
5. 321—325. 17, 150. Die Erziehung muß früh be⸗
ginnen. 15, 162.
Anm. c. Daneben ſollen Eltern ihre Kinder auch er—
ziehen zur Sittſamkeit und Anſtand, zur Reinlichkeit und
Ordnung u. ſ. w.
Anm. d. Viele Eltern laſſen ihre Kinder wie Dor-
nenſträucher aufwachſen. Von Erziehung iſt oft keine
Rede. 5, 57. 58. Gottes Wort regiert nicht im Haus,
Sausgottesdienſt gibt es nicht 37. 199, der Eigenwille
wird nicht gebrochen Luth. 40, 43, der Nacken nicht ge⸗
beugt 37, 197, die Kinder nicht zur Aufrichtigkeit ge⸗
wöhnt 37, 197 u. ſ. w.
Aium. e. Vernachläſſigte Kinder ſind ein Kreuz für
die Schule und ſtecken oft auch andere Kinder an.. —
Anſtatt: die Schule hat ſchuld, muß es manchmal hei⸗
ßen: das Haus hat ſchuld. Il. 92, 74. Das Haus reißt
nieder, was die Schule baut. Luth. 43, 3.
b. Andere Stücke, die Eltern beobachten ſollten, ſind:
Sie ſollten
1. die Schule mit Kindern füllen. Das Ein-
kinderſyſtem macht die Schule nicht voll;
2. die Kinder auf die Schule vorbereiten, ihnen
Luft dazu machen;
Aum. Eltern ſollten ihren Kindern den Lehrer
nicht als Schreckensgeſpenſt vormalen und ihnen ſo
die Schule verleiden, vielmehr Hochachtung vor ihm
einflößen. 9, 53; ·f„
3. die Kinder ſleißig in die Schnle ſchicken. Wer-
den ſie oft von der Schule zurückgehalten, ſo ler⸗
nen ſie die Schule gering achten. Luth. 24. 58; f.
Schulbeſuch:
J. ſich mit dem Lehrer und ſeiner Arbeit bekannt
machen (Schulprüfung, Beſuchstage), in ein inni⸗
ges Verhälinis zu ihm treten und ihn kräftig un-
terſtützen. Wis. 88, 58:
5. ſich um Fleiß und Betragen ihrer Kinder küm-
mern, die Kinder vornehmen und ſehen, was ſie
gelernt haben Jo. 83, 67. 68, ſich für die Schule
intereffieren, ſich davon erzählen laſſen Neb. 1906,
6. die Kinder zum Lernen anhalten und emah⸗
61
- Neb. 1906, 60
- Walth. Ev. 61
- Luth. 24, 57
- Luth. 40, 43
- Il. 92, 74
- Luth. 43, 3
- Luth. 24. 58
- Wis. 88, 58
- Jo. 83, 67
- Neb. 1906,
6
- Neb. 1906, 56
margin
- Neb. 1906, 56. 2
margin
- Neb. 1906, 56. 2, 87
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- Neb. 1906, 56. 2, 87. 28
margin
- Neb. 1906, 56. 2, 87. 28, 32
margin
- Neb. 1906, 56. 2, 87. 28, 32. 26
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- Neb. 1906, 56. 2, 87. 28, 32. 26, 307
margin
- Neb. 1906, 56. 2, 87. 28, 32. 26, 307. 28
margin
- Neb. 1906, 56. 2, 87. 28, 32. 26, 307. 28, 32
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- Neb. 1906, 56. 2, 87. 28, 32. 26, 307. 28, 32. 11, 122
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- Ka. 1906, 28
margin
- Ka. 1906, 28. 12, 213—217
margin
- Ka. 1906, 28. 12, 213—217. 7
margin
- Ka. 1906, 28. 12, 213—217. 7, 207
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- Neb. 1906, 58
margin
- Neb. 1906, 58. 15, 164
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- Luth. 24, 59
margin
- Luth. 24, 59
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Die Schule (1913), its own page 213 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0263_PA213
—
Die Schule (1913)
nen;: ihnen die nötige Zeit zum Lernen geben 15, 163
7. ihre Hausaufgaben überwachen, darauf ſehen. daß ſie gemacht werden, oder auch nötige Amwei— ſung geben;
8. im Beiſein der Kinder nichts Nachteiliges über den Lehrer reden, nicht ſeine Sünden und Schwachheiten durch die Hechel ziehen 40, 197, ſpöttiſche Bemerkungen über ihn fallen laſſen Luth. 57, 386, ungerechte Urteile fällen Luth. 24, 59. — Dadurth wird das Anſehen des Lehrers herabgeſetzt Neb. 19905, 62, dem Kinde Luſt und Liebe zur Schule geraubt Il. 92, 73 und nichts gebeſſert. Sage es ihm lieber perſönlich. Luth. 57, 386.
Anm. Man braucht dem Kinde nur zu ſagen: Du lernſt bei dem Lehrer in der Schule nicht viel, dann lernt es auch wirklich nicht viel:
9. dem Kinde nicht den Rücken ſtärken, wenn es in der Schule geſtraft werden mußte.
Anm. Meinen Eltern, daß ihr Kind falſch oder ungerecht behandelt worden ſei, was ſollen ſie tun? — Iſt es eine Kleinigkeit, ſo ſoll man nicht nach jeder Mücke ſchlagen. Iſt es eine ernſtere Sache, dann rede man freundlich mit dem Lehrer:
10. den Anordnungen des Lehrers nicht widerſprechen. In welche Lage kommt der Lehrer, wenn das Kind in der Schule ſagt: „Papa hat geſagt, ich brauche das nicht zu lernen.“ — Manche Eltern wiſſen alles beſſer, als der Lehrer. 9, 152.
Anm. a. Dürfen Eltern beſtimmen, was die Kinder in der Schule lernen ſollen und was nicht? — Wenn Eltern ihre Kinder einem Stellvertreter übergeben, müſſen ſie auf gewiſſe Rechte verzichten. Wo wollte man ſonſt hinkommen?
Anm. b. Würde jedoch ein Ungläubiger ſein Kind in die Schule ſchicken wollen, aber mit dem Verſtändnis, daß es nicht am Religionsunterricht teilnehmen ſoll, ſo könnte man es wohl wenigſtens zeitweilig erſt eimnal aufnehmen und ſehen, wie ſich die Sache entwickelt;
11. ſich von Gott die nötige Weisheit erbitten.
Anm. a. Es iſt verkehrt, wenn Eltern meinen, ſie
ſeien ihrer Pflicht enthoben, ſobald ſie ihre Kinder in die
Schule ſchicken.
Amn. b. Am rechten Zuſammenwirken von Schule
und Haus mangelt es gar oft.
- Luth. 57, 386
- Luth. 24, 59
- Il. 92, 73
- Luth. 57, 386
- Luth. 34, 3
margin
- Luth. 34, 3. 40, 43
margin
- Wis. 88, 58
margin
- Wis. Syn. 90, 49
margin
- Luth. 24, 58
margin
- Luth. 24, 58. 59
margin
- Il. 92, 72
margin
- Neb. 1906, 61
margin
- Neb. 1906, 61. 44, 41
margin
- Neb. 1906, 61. 44, 41. 1
margin
- Neb. 1906, 61. 44, 41. 1, 146
margin
- Neb. 1906, 61. 44, 41. 1, 146. 2
margin
- Neb. 1906, 61. 44, 41. 1, 146. 2, 88
margin
- Wis. 88, 58
margin
- Ka. 1906, 28
margin
- Can. 95, 40
margin
- Luth. 40, 43
margin
- Luth. 40, 43. 5, 217
margin
- Can. 95, 40
margin
- Ka. 1906, 28
margin
- Neb. 1906, 63
margin
- Ka. 1906, 28
margin
- Neb. 1906, 66
margin
- Neb. 1906, 66
margin
- Neb. 1906, 66. 15, 161
margin
- Neb. 1906, 66. 15, 161. 2
margin
- Neb. 1906, 66. 15, 161. 2, 88
margin
- Neb. 1906, 66. 15, 161. 2, 88. 89
margin
- Neb. 1906, 66. 15, 161. 2, 88. 89. 44, 41
margin
- Neb. 1906, 66. 15, 161. 2, 88. 89. 44, 41. 37
margin
- Neb. 1906, 66. 15, 161. 2, 88. 89. 44, 41. 37, 198
margin
- Neb. 1906, 66. 15, 161. 2, 88. 89. 44, 41. 37, 198. 199
margin
- Neb. 1906, 66. 15, 161. 2, 88. 89. 44, 41. 37, 198. 199. 35
margin
- Neb. 1906, 66. 15, 161. 2, 88. 89. 44, 41. 37, 198. 199. 35, 55
margin
Die Schule (1913), its own page 214 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0264_PA214
—
Die Schule (1913)
cher wurden' auch Zeitungen geleſen. 39, 60. Paulus Notnagel 42, 213—216. Ein Lehrererxamen zu Anfang des 18. Jahrbunderts 46, 339—342. 42, 218. 28, 129. 130. Der Hauslehrer im 18. Jahrhundert. 37, 50—91 Über den Unterricht und die Erziehungsmethoden der Jeſuiten. 16, 2—9. 17 — 25. 33—45.
Anm. Kein Volk hat ſolche Schulgeſchichte wie das deutſche Volk.
d. Geſchichte der Schule in Amerika. Die erſte Schule war eine Kirchenſchule. 1621. 3, 285. Der erſte Schullehrer unter den Schweden. 1699. S. 97, 27. 28. Schulen unter den Holländern und Salzburgern — 7, 28—32. her in Georgia 8,. 321—333. Die Beſoldung der Lehrer in der Kolonialzeit beſtand in Tanſchmitteln. 33. 60. 6. Eine Schulordnung vom Jahre 1682. 14, 313. 314.
Anm. a. Entſtehung der Staatsſchule ſ. Staatsſchule. Ein Schullehrer vor 40 Jahren 1, 150—153.
Anm. b. Ein intereſſantes hiſtoriſches Dokument für die Geſchichte der lutheriſchen Schulen in Amerika. 30, 12—21. Die Gründer der Miſſouriſynode errichteten Schulen. O. 97, 32. 33. S. Schulweſen der Miſſouriinnode.
Anm. c. Religious training in the earlier Lutheran church in America. Theol. 4. 432-457. Pictures iIrom American school life in America in times not ong ago 32, 170-174. 198-202.
Amm. d. Geſchichte der Gemeindeſchule ſ. Gemeindeichnrle.
- O. 97, 32
- O. 97, 32. 33
- Theol. 4. 432-457
- Il. 97, 71
margin
- Il. 97, 71. 1
margin
- Il. 97, 71. 1, 97
margin
- Il. 97, 71. 1, 97. 161—170
margin
- Il. 97, 71. 1, 97. 161—170. 193
margin
- Luth. 44, 197
margin
Die Schule (1913), its own page 9 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0489_PA9
2.
—
Die Schule (1913)
2. Schulweſen in verſchiedenen Ländern.
a. Deutſchland. Reform des Schulweſens 40, 315—317. Realſchulen 3,. 225—230. 257 264. Schu⸗; len der Freikirche 34, 89.
1. Preußen. 5, 377. 378. 8, 208—213. Preu-
ßiſches und amerikaniſches Staatsſchulweſen in
deutſchländiſcher Beleuchtung 42. 186—188.
What Isaweof a Prussian school. 47, 337-342.
2. Bayern 11, 112—115.
3. Sachſen 3, 255. A German eity school
30, 303—305.
Amm. a. Simultanſchulen, Schulen für Kinder aus alerlei Religion, machen die eigentliche Erziehung unmög— lich. Die Bibel hört auf, Schulbuch zu ſein. 14, 57.
Anm. b. Silfsſchulen und Unterricht für Schwachſinnige. 37, 270—277. 307—315. 369—381.
b. Schweiz. 38, 185—187. 46, 180—182.
. Italien. 10, 376—378. 39, 127. 128. 31, 32. Ein Genrebild aus dem gegenwärtigen Volksſchulunterrichtsweſen in Italien. 10, 376—378. Gehalt in Italien 39, 127. 128. Die evangeliſche Schule in Nom 23, 164—167.
d. Rußland. 2, 251. 35, 30. Schulgeſchichte in
Die Schule (1913), its own page 9 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0489_PA9
—
Die Schule (1913)
Rußland 3, 60—62.
e. Livland. 7, 145—152. 116—121.
f. Schweden. 33, 286. Gemeindeſchule in Kopen⸗
hagen Luth. 66, 50.
g. Dänemark. Merkwürdige Kinderſchulen in Dä⸗
nemark 43, 186.
h. Englan d. London 46, 243—246. Die Lumpen⸗
ſchulen in London 1, 153—156. Die engliſche Schulbill
und ihr Schickſal 41, 365—371. The British schools
44, 116. 117. Marvels of London's elementary
school 42, 24-26.
i. Frankreich. 5, 309—310.
k. Holland. 47, 286.
l. Island. 21, 191. 33, 10.
m. Auſtralien. Gemeindeſchule in Auſtralien 45,
352. 46, 382. 35, 286. L. W. 57, 576. Schulnot in
der auſtraliſch⸗lutheriſchen Kirche Luth. 35, 83.
n. Aſien. China 35, 212—214. Schulreform in
China 42, 308—312. Japan 21, 192. 29, 124. 184.
43, 93. Indien 27, 286. Oſtindien 4, 268. Heiden⸗
miſſion 38, 32. Paläſtina 36, 312—315. Die Schulen
der griechiſch-orthodoxen Kirche in Paläſtina 42, 85—88.
Village schools in India 41, 281-283.
o. Afrika. Mohammedaniſche Schulen an der Oſt⸗
küſte 37, 178—187. Deutſche Schule in Kairo 11, 57,
Kamerun 37, 218—220. Plauderei eines Kameruner
Schulmeiſters 41, 175. Schulweſen im Transvaal 36,
62. Schulunterricht auf einer Miſſionsanſtalt in Süd⸗
afrika 41, 206—213.
p. Südamerika. Braſilien 38, 64. 21, 44. Eine
Lehrerwahl 47, 215.
q. Amerika. 30, 29. 30. 31, 93. 38, 95. 39.
90. 91.
r. Vereinigte Staaten. 10, 286. 287. 12,
29. In den Hauptſtädten der Vereinigten Staaten 14,
345. Gemeindeſchulen 36, 58. Erziehungsweſen auf
der Ausſtellung in Cincinnati 1888 24, 41—44. Deut⸗ö
ſche Schulzeitung in Nordamerika 13, 359—362.
1. Illinois. 4, 213—215. Zur Geſchichte der
Common School in Illinois 40, 58-62. Cook
County 2, 287. Chicago 21, 91. 33, 26. 37, 64.
1, 347. 286. Peoria 3. 285.
2. New Nork. 30, 157. 20, 92. 33, 283. 36,
191. 2, 63.
3. Miſſouri. 3, 285. 20, 93. St. Louis 10,
161—174. 1, 346. 3, 32. — Stadtmiſſionsſchule
in St. Louis. 36, 247. 38, 79. 80.
4. Pennſylvania 1, 349. 2, 350. 33, 28. 4.,
218. Philadelphia 1, 349. 3, 28. Gemeinde⸗
ſchulen 3, 64. Deutſche Schulen 13, 353—359. In⸗
dianiſche Gewerbeſchule zu Carlisle 39, 188— 192.
5. Ohio. Cincinnati 1, 318. Katholiſche Schu⸗
- Luth. 66, 50
- L. W. 57, 576
- Luth. 35, 83
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—
Die Schule (1913)
len in Cincinnati 3, 31. 221. Gemeindeſchule Neu⸗
dettelsau 3, 93. ö
2 5 Indiana 2, 287. Darmſtadt, Gemeindeſchule
2. 255
7. Wisconſin. Milwaukee 2, 287.
8. Maryland 1, 348. Baltimore.
9. Maſſachuſetts 25, 86. Boſton 1, 346. 382.
10. California 2, 287. 3, 190.
11. Kanſas 3, 190.
12. Nebraska 22, 104.
13. Tenneſſee 5, 61.
14. Minneſota 26, 190.
15. Colorado 32, 125.
Anm. a. Indianerſchulen 36, 122. 15, 121.
22, 184. Katholiſche Schulen unter Indianern 22, 76.
Indianerſchulen und Rom 29, 368. Schulprüfung bei
den Indianern 42, 340. U. S. teachers for Indian
Service 45, 339-341.
205 b. Schulunterricht unter den Negern 39, 61.
Anm. c. Schulweſen der Ohioſynode 45, 223, der
Pennſylvaniaſynode Luth. 34, 186, der Katholiken 3, 93.
4. 250. 5, 222. 223. 21, 43. 45, 223. 3, 31. 221. ö
Vo die Katholiken herrſchen, ſteht das Schulweſen nicht
in Dlüte. Dreifünftel der Geſamtbevölkerung ſind in ſol⸗
chen Ländern Illiteraten. Min. 1910, 39. 40.
Amerikaniſche Beſitzungen. Cuba 35,
S. 283. 16—19. Porto Rico 34, 108—110. 35,
ᷓ3. 16—19. Philippinen 36, 343. 37, 72—76. 38,
—72. 39, 121—124. 40, 320. 42, 329—331.
Ilasta 32, 284.
. Canada 2, 256. .Schulkampf in Manitoba 30,
121.
- Luth. 34, 186
- Min. 1910, 39
- Min. 1910, 39. 40
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—
Die Schule (1913)
Lehrer und Singchor.
Abhandlungen.
Der kirchliche Chorgeſang. 14, 46—52. 75—81. Welche Stellung nehmen
Geſangvereine in unſern Gemeinden ein, nach welchen Grundſätzen ſind ſie zu lei⸗
ten und was kann geſchehen, ſie zu heben? 32, 303—307. Inwiefern kann die
Leitung von Geſangvereinen dem Lehrer hinderlich in ſeinem Amte werden? 44,
34, 298 —-299.
Der Lehrer und der Singchor.
1. Geſchichtliches. Singchöre gab es ſchon zu Davids Zeit. David hatte 4000 Lobſänger angeſtellt. — Zur Zeit Luthers hatte man die Kurrende, vom Kantor geleitet. Schulb. 9, 179. Loch. 30. Die lutheriſche Kirche hat den Singchor immer gepflegt. Schulb. 34. 298. Neb. 98, 89. Erſt ſeit 1715 bediente man ſich auch der Frauenſtimme im Chor. Loch. 30. 31.
2. Bildung eines Singchors. Unter günſtigen Verhältniſſen ſollte der Lehrer die Bildung eines Singchors befürworten. Nicht bloß gewiſſe Bevorzugte, ſondern jedes des Geſangs fähige Gemeindeglied ſollte Zutritt haben und willkommen ſein. Schulb. 32, 307. Offenbaren Unchriſten ſoll der Anſchluß verſagt ſein und aller weltliche Sinn aus dem Singchor ſerngehalten wer · den. Schulb. 32, 305. 306.
Anm. a. Es wäre verkehrt, erſt dann einen Singchor gründen zu wollen, wenn man Leute hätte, die Noten kenntnis beſitzen.
Anm. b. Der Lehrer erziehe ſich durch die Schule einen gemiſchten Chor.
Anm. c. Der Lehrer hüte ſich aber auch, daß die Leitung des Gefangvereins ihm nicht hinderlich im Amt werde.
3. Der Zweck des Gemeindeſingchors. Der Singchor ſoll dienen
- Schulb. 9, 179
- Loch. 30
- Schulb. 34. 298
- Neb. 98, 89
- Loch. 30
- Loch. 30. 31
- Loch. 30. 31.
2
- Schulb. 32, 307
- Schulb. 32, 307. O
- Schulb. 32, 305
- Schulb. 32, 305. 306
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1.
als Leitung beim Gemeindegeſang
Die Schule (1913)
1. als Leitung beim Gemeindegeſang. Neue Lie— der kann der Singchor erſt vorſingen,
- Schulb. 32, 305
margin
- Schulb. 32,
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2.
—
Die Schule (1913)
2. zur Verſchönerung des Gottesdienſtes.
Anm. a. Die Chriſten ſollen auch mit der Gabe des Geſangs dem Herrn dienen.
Anm. b. Die Kirchenmuſik ſollte im Dienſt des Heiligen bleiben. Sie ſoll immer im Zuſammenhang mit dem Gottesdienſt ſtehen und nicht die Ge— ſtalt eines geiſtlichen Konzerts annehmen. Loch. 34. Keine Komödien und theatraliſchen Geſänge im GSottesdienſt! Schulb. 11, 38. Nicht alle Chorſtücke paſſen für die Kirche. Schulb. 34, 299. Neb. 98, 90. Vergl.: Der kirchliche Chorgeſang 14, 46 bis 52. 75—81. — Melodie und Harmonie müſſen im rein kirchlichen Stil gehalten ſein. 14, 76;
- Loch. 34
- Schulb. 11, 38
- Schulb. 34, 299
- Neb. 98, 90
- Loch. 32
margin
- Loch. 32. 33
margin
- Loch. 29
margin
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3.
—
Die Schule (1913)
3. zur Zuſammenhaltung der Jugend in der Ge— meinde und Fernhaltung von böſen Dingen. Durch einen Singchor kann man oft junge Leute aus ſchlechter Geſellſchaft fernhalten. L. W. 19, 344;
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4.
zur Verdrängung ſchlechter Geſänge
Die Schule (1913)
4. zur Verdrängung ſchlechter Geſänge. Durch Einübung guter Lieder kann man auf Veredelung des muſikaliſchen Geſchmacks hinarbeiten, daß das Wohlgefallen an ſchlechten Liedern ſchwindet.
4l. Regeln für den Dirigenten: Der Leiter
des Geſangchors ſoll
1. den Sängern, wenn nötig. Notenkenntnis beibringen und die muſikaliſchen Zeichen erklären,
2. beim Intonieren nicht bloß den Grundton, ſondern den Grundakkord angeben,
3. bei der Auswahl des Einzuübenden Vorſicht brauchen,
4. rührig fleißig ſein am Einüben, aber be— ſcheiden und zurückhaltend beim Vorführen,
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5.
mit ſeinem Chor nie glänzen wollen
Die Schule (1913)
5. mit ſeinem Chor nie glänzen wollen. Er ſoll nicht beſtrebt ſein, eine Vorſtellung geben zu wol— 920 40, 254. Beiſpiel: „Nimm deine Pil“ 43,
79.
5. Der Tert der vom Singchor im Got ;
tesdienſte geſungenen Stücke ſollte der Ge—
meinde bekannt oder wenigſtens verſtändlich ſein. Doch
mag z. B. auf Synoden auch einmal ein lateiniſches Lied
geſungen werden.
6. Die Begleitung. Ob der Singchor mit der
Orgel begleitet werden ſoll oder nicht ſ. Loch. 39.
7. Die Sänger ſollten regelmäßig zur Singſtunde
kommern.
Aum. a. An Stelle eines Singchors iſt auch ein Po⸗
gaunenchor an ſich nicht zu verwerfen. Doch haben viele
Gemeinden traurige Erfahrungen damit gemacht.
Anm. b. An weltlichen Singvereinen, wo das Lied
in den Dienſt der Sünde geſtellt oder die Singſtunde mit
en Ball abgeſchloſſen wird, ſoll man ſich nicht betei⸗
den.
- Loch. 39
- Loch. 39.
7
- Lied
i
- Neb. 98, 90
margin
- Loch. 33
margin
- Schulb. 34, 299
margin
- Schulb. 32, 306
margin
- Schulb. 34, 301
margin
- Luth. 64, 94
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