Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 4, Nummer 25 › Seite 204
Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1848-07-19, Seite 204
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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Tod 3
Geſtändniß eines Unirt⸗ Evangeliſchen.
So ſchreibt laut des „Deutſchen Kirchen⸗
freunds“ (vom Juli) ein unirter Prediger hie⸗
ſigen Landes an den Herausgeber dieſes Blattes:
(Es) „iſt alles treue und redliche Arbeiten an
einer evangeliſchen Gemeinde nur Halbwerk. Eine
zweijährige Erfahrung hat meine Unionsgeſin⸗
nungen bedeutend geändert. Es muß noch ganz
anders, als es bis jetzt geſchehen iſt, vorgearbeitet
werden, ehe eine wahre Union*) zu Stande kom⸗
men kann. Um alle die unirten Gemeinden, die
ich kenne, iſt es ein Elend; ſie ſind rationaliſtiſch
ſammt den Predigern. „„Wir glauben all' an
Einen Gott““, das iſt ihr ſchöner Grundſatz, der
auch mit großen Buchſtaben über meiner Kanzel
geſchrieben ſteht. Darum fand ich auch, als ich
hieher kam, Juden, Katholiken ꝛc. in der Ge⸗
meinde.“
Wie gegründet dieſe Klagen ſind, dieß zeigt
jeder neue eingreifende Verſuch, die in Deutſch⸗
land inſonderheit durch Fürſten aufgebaute unirt⸗
evangeliſche Kirche auf amerikaniſchen Boden zu
verpflanzen. Es iſt eine ſogenannte „Deutſche
vereinigt⸗evangeliſche Synode in Nord⸗Amerika“
entſtanden, welche, aus dreizehn Predigern beſte⸗
hend, den sten September 1847 zu Cleveland,
Ohio, ihre dritte Verſammlung gehalten hat.
Dieſe Synode läßt ſeit dem Zten Juni dieſes
Jahres eine deutſche religiöſe Zeitung zu Cinein—
nati unter der Redaction der Paſtoren Dethlefs
(Allegheny, Pa.), Dr. Fiſcher (Hamilton, O.)
und Schaad (vormals Herausgeber des „Theo⸗
philus“, gegenwärtig in Cincinnati) den „chriſt⸗
lichen Hausfreund“ als ihr Organ erſchei⸗
nen. Die RNedaction dieſes unirt-evangeliſchen
Blattes iſt, wie wir in dem „Freien Deutſchen
Katholiken“ leſen,“) „unter ſich in ihren Anſichten
über die Führung desſelben ſo getheilt, daß be⸗
reits in Nr. 3 ein Mitarbeiter gegen zwei Aufſätze
ſeines Mitredakteurs offenen Proteſt einlegt und
unumwunden erklärt, daß er „„nur mit Wider—
willen dieſen Aufſätzen eine Aufnahme geſtattet
habe.“ „/ 11
Möchten dieſe Männer durch ſolche Erfahrun⸗
gen ſich doch die Augen aufthun laſſen, zu ſehen,
daß es eine ganz verlorne Arbeit ſei, wenn ſie
hier in Amerika eine Kirche aufbauen wollen, die
auf die Bekenntniſſe ſowohl der lutheriſchen als
der reformirten Kirche, oder gar nur auf das Be—
kenntniß einiger, von Menſchen ausgewählter
ſogenannter Hauptwahrheiten des Evangeliums
gegründet ſein ſoll. Solche Bauerei auf unge⸗
wiſſem Grunde hat ſich in Deutſchland trotz aller
Königlichen Deerete nicht halten können, in Ame⸗
rika noch viel weniger, und anſtatt Einigkeit zu
fördern, wird ſie nur ein wahrer Brütofen immer
neuer Secten, die wie Inſecten über Nacht in
ganzen Schwärmen entſtehen.
*) Worin die wahre Union beſtehe, das ſagt uns der
heilige Apoſtel Paulus, wenn er ſchreibt: „Ich ermahne
euch aber, liebe Brüder, durch den Namen unſers HErrn
IEſu Chriſti, daß ihr allzumal einerlei Rede führet,
und laſſet nicht Spaltungen unter euch ſein, ſondern haltet
feſt an einander, in Einem Sinn, und in einerlei
Meinung.. 1 Cor. 1, 10. Ferner: „Seid fleißig zu
halten die Einigkeit im Geiſt, vurch das Band des Friedens.
Ein Leib und Ein Geiſt, wie ihr auch berufen ſeid auf
einerlei Hoffnung eures Berufs. Ein HErr, Ein Glaube,
Eine Tau fe, Ein Gott und Vater (unſer) aller.“ Epheſ.
4, 3—6. Gott ſei Dank, dieſe wahre Union haben wir
Lutheraner nicht erſt zu ſuchen, wir haben ſie bereits ge⸗
funden — in unſerer Kirche. Hingegen alle diejenigen,
welche Einigkeit des Glaubens nicht in allen, ſondern allein,
wie ſie ſagen, in den weſentlichen Lehren des Wortes
fordern, werden jene wahre Union immer ſuchen und nim⸗
mer finden. D. R.
α) Wir haben den „Chriſtlichen Hausfreund“ erſt von
der vierten Nummer an erhalten.
200
Jeſniten⸗Lehren.
I.
„Wenn Ihr unerſchütterlich glaubt, daß Euch
zu lügen geboten iſt, — ſo lügt.“
(Casnedi, Jud. theol., p. 278.)
II.
„Werdet Ihr über einen Diebſtahl befragt, den
Ihr gethan habt, um zu compenſiren, oder über
ein Darlehen, welches Ihr wirklich nicht ſchuldig
ſeid, weil Ihr es bezahlt habt, oder zur Zeit nicht
ſchuldig ſeid, weil der Zahltermin verfallen iſt,
oder Eure Armuth wahrſcheinlich Euch entſchul⸗
digt, daß Ihr nicht zahlt, ſo könnt Ihr ſchwören,
daß Ihr kein Darlehen empfangen habt, mit dem
heimlichen Gedanken: ſo nämlich, daß Ihr
gehalten ſeid, gleich zu bezahlen, weil
der Richter für den Eid ſeinen Zweck verlangt.“
(Castropaolo, Jeſuit, De virtutibus et
vitiis 1631, p. 18.
III.
„Ein Mann, der ſich in einer böſen Geſchichte
verwickelt befindet, und den man ſchwören läßt,
daß er das Mädchen heirathen will, mit dem man
ihn überraſcht hat, kann ſchwören, daß er ſie neh
men will, mit dem heimlichen Vorbehalt: Wenn
ich dazu gezwungen bin, oder: wenn ſie
in der Folge mir gefällt.“
„Wenn Jemand ſchwören will, ohne ſich zum
Halten ſeines Eides zu verpflichten, ſo verſtüm⸗
mele er die Worte. Zum Beiſpiel ſage er uro
und laſſe das j weg, ſo daß es alſo heißt: ich
brenne, anſtatt juro, ich ſchwöre; dann iſt es
nichts als eine kleine verzeihliche Sünde, welche
leicht vergeben wird.“ (Sanchez.)
IV.
„Wenn ein Weib den Betrag ihrer Mitgift
verheimlicht hat, nachdem die Güter ihres Man⸗
nes confiscirt ſind, und man fragt ſie, ob ſie
Nichts zurückbehalten habe, ſo kann ſie antworten,
daß ſie Nichts zurückbehalten habe, wohlverſtan⸗
den, — was Jemand anders gehörte.“
„Wenn ein Verbrechen geheim iſt, kann man
leugnen, daß man des Verbrechens ſchuldig iſt,
wohlverſtanden, — öffentlich.“
(Pater Stoz, Jeſuit, Tribunal poenitentiae.)
V.
„Die Empörung eines Geiſtlichen gegen den
König iſt kein Verbrechen der Majeſtätsbeleidi⸗
gung, weil ein Geiſtlicher nicht Unterthan des
Königs iſt.“ (Emanuel Sa. Aphorismen
beim Worte Clericus.)
VI.
„Wenn man ein Sacrament oder eine heilige
Sache für ein unzüchtiges Vergnügen gibt und
zwar als Belohnung und nicht bloß unter dem
Titel eines freien Geſchenkes, ſo wird das Simo⸗
nie und Sacrilegium ſein. Das iſt der Fall
eines Menſchen, der dem Bruder als Lohn der
Unkeuſchheit, welche er mit der Schweſter des⸗
ſelben begangen, eine Pfründe gäbe; aber wenn
man, nachdem man bei der Schweſter geſchlafen,
die Pfründe dem Bruder unter dem Titel der
Dankbarkeit gibt, ſo liegt höchſtens eine Art Un—
ehrerbietigkeit darin.“
(Vincent Filiucius. Quaestiones mora-
les, tom. II., cap. VIII., p. 616.)
VII.
Bei dem Pater Arsdekin, einem ſchwediſchen
Jeſuiten, heißt es: „Die Simonie und die Aſtro⸗
logie ſind erlaubte Dinge.“
(Theologia tripartita 1744, tom. II.,
tract. V. cap. XII.)
(Der Freie Deutſche Katholik.)
Union⸗Kirchen.
Die lutheriſche Pittsburg⸗Synode hat, wie wir
aus dem „Chriſtlichen Hausfreund“ erſehen, u. 4.
folgenden Beſchluß paſſirt: „Beſchloſſen, daß
dieſe Synode das Aufbauen von Union⸗Kirchen
als eine Quelle fortwährenden Unheils, und be⸗
ſonders der Uneinigkeit anſieht, was gerade
das Gegentheil iſt, was man ſich gemeiniglich
beim Erbauen ſolcher Häuſer verſpricht.“ Möch⸗
ten ſich die Gemeinden durch dieſes Zeugniß,
welches eine ganze Synode nach vieljährigen ge⸗
laſent traurigen Erfahrungen ablegt, warnen
aſſen!
UAlle diejenigen, welche bei Herm P.
Walther als auch bei Unterzeichnetem auf das
Concordienbuch ſubſeribirt und pränumerirt ha⸗
ben, können ihre Exemplare bei Letzterem erhalten.
Außerdem ſind noch Eremplare zu $1.30 (mit
Einſchluß des Beitrags zu den Transportkoſten)
vorräthig bei F. W. Barthel.
Die deutſche evang.Autheriſche Synode von
Indianapolis hält ihre nächſte Sitzung am erſten
Donnerstag im September d. J. in der St. JIo⸗
hannis⸗Kirche, Cäſar Creek Townſhip, Dearborn
Co., Ind. Pünktliche Beiwohnung wird erwartet.
Die Brüder, die auf dem Ohio ankommen,
fragen in Aurora nach dem Gaſtwirth Rothert,
wo am beſagten Tage, wie auch Tags vorher, ein
Wagen zu ihrer Weiterbeförderung bereit ſein
wird. J. G. Kunz, Sec.
Ein lutheriſcher Prediger geſucht.
Die unterzeichnete Gemeinde, welche bis jetzt
vom Herrn Paſtor J. G. Kunz in Indianapolis
jeden dritten Sonntag mit dem Evangelium be⸗
dient wurde, wünſcht in Uebereinſtimmung mit
demſelben einen eignen Prediger zu berufen, der
nicht nur jeden Sonn- und Feſttag Gottesdienſt
halten, ſondern auch den Schul-Unterricht unſerer
Jugend übernehmen könne.
Der Pfarr⸗Gehalt iſt $200.00 jährlich, Schul⸗
geld nicht mitgerechnet.
Lutheriſche Pfarrer, die in Lehr und Leben
ſind, was der Name beſagt, ſind freundlichſt ein⸗
geladen, Probe⸗Predigt zu halten in der
Deutſchen Evang.Lutheriſchen Zions⸗Kirche
an der Dock Creek, Brookville Road, Han-
cock Co., 12 Meilen öſtlich von Indianapolis,
Indiana.
C. Wilhelm Röſener,
Carl Bruner,
Anton Kerkhoff,
Erhalten für das Prediger⸗Seminar zu Fort Wayne von
der Gemeinde zu Frankenmuth, Michigan: im Mai 1847,
$11.07 und im Juni 1848, $13.21.
Gemeinde⸗
Vorſtand.
Erhalten —
a) für die Heidenmiſſion am Fluſſe Cass in
Michigan:
50 Cts. und $2.00 von zwei Ungenannten. $5.00 von
Hrn. Peter Schmelz, Seneca Co., O. $2.00 von Hrn. Sigm. Koch.
b) für die Synodal-Miſſions⸗Caſſe:
$2.00 von den Gemeinden des Hrn. P. Kraus in Buch⸗
rus, Crawford Co., O. 22.00 von der Gemeinde zu Pe⸗
meroy, Meigs Co., O. $1.00 von Hrn. Gottfr. Rauſch.
Bezahlt.
Den 4. Jahrg. Die HH. P. Krauß, P. Löber (2 Er.),
Jakob Göglein (v. No. 24. an), Jakob Steinle.
Den 5. Jahrg. Die HH. Joh. Fr. Gerding, Geo. Kauß,
Wendel Kautz.
Für 200 Ex. v. No. 6. durch Hrn. P. Wier $5.00 am 21. Februar 1848.
Gedruckt bei Arthur Olshauſen,
derausgeber des Anzeiger des Weſtens.
English translation AI translation
Confession of a United Evangelical.
Thus writes, according to the "Deutscher Kirchenfreund" (of July), a United preacher of this country to the editor of that paper:
"[It] is that all faithful and honest labor in an evangelical congregation is only half-work. A two-year experience has considerably changed my Union sentiments. Things must still be prepared quite differently than has been done up to now, before a true Union*) can come about. Regarding all the United congregations that I know, it is a misery; they are rationalistic, preachers included. 'We all believe in one God' — that is their fine principle, which is also written in large letters above my pulpit. That is why, when I came here, I found Jews, Catholics, etc., in the congregation."
How well-founded these complaints are is shown by every new far-reaching attempt to transplant onto American soil the United Evangelical Church built up in Germany especially by princes. A so-called "German United Evangelical Synod in North America" has arisen which, consisting of thirteen preachers, held its third meeting on September ..., 1847, at Cleveland, Ohio. Since June ... of this year, this synod has had a German religious newspaper published in Cincinnati, under the editorship of pastors Dethlefs (Allegheny, Pa.), Dr. Fischer (Hamilton, O.), and Schaad (formerly editor of the "Theophilus," now in Cincinnati), appearing as their organ under the name "Christlicher Hausfreund." The editorship of this United Evangelical paper is, as we read in the "Freien Deutschen Katholiken,"α) so divided among themselves in their views on how to conduct it that already in No. 3 one contributor lodges open protest against two articles by his co-editor and declares outright that he "only reluctantly permitted these articles to be admitted."
Might these men, through such experiences, have their eyes opened to see that it is wholly wasted labor when they wish to build here in America a church founded on the confessions of either the Lutheran or the Reformed Church, or even merely on the confession of a few so-called principal truths of the Gospel selected by men. Such building on uncertain ground has not been able to hold up in Germany despite all royal decrees, and in America still much less, and instead of promoting unity, it will only be a true hotbed for ever new sects, which arise like insects overnight in whole swarms.
*) What true union consists of, the holy apostle Paul tells us when he writes: "Now I beseech you, brethren, by the name of our Lord Jesus Christ, that ye all speak the same thing, and that there be no divisions among you; but that ye be perfectly joined together in the same mind and in the same judgment." (1 Cor. 1:10.) Further: "Endeavouring to keep the unity of the Spirit in the bond of peace. There is one body and one Spirit, even as ye are called in one hope of your calling; one Lord, one faith, one baptism, one God and Father of all." (Eph. 4:3–6.) Thank God, we Lutherans do not first have to seek this true union — we have already found it — in our church. On the other hand, all those who demand unity of faith not in everything, but only, as they say, in the essential doctrines of the Word, will always seek that true union and never find it. — D. R.
α) We have received the "Christlicher Hausfreund" only from the fourth number on.
Jesuit Doctrines.
I.
"If you unshakably believe that you are commanded to lie, — then lie."
(Casnedi, Jud. theol., p. 278.)
II.
"If you are asked about a theft you have committed in order to offset a debt, or about a loan which you do not actually owe because you have already paid it, or are not currently obligated to pay because the term has expired, or because your poverty probably excuses you from paying, you may swear that you have received no loan — with the secret thought that you are nevertheless bound to pay it at once, because the judge demands the oath for his own purpose."
(Castro Palao, Jesuit, De virtutibus et vitiis, 1631, p. 18.)
III.
"A man who finds himself entangled in a bad affair, and whom one has made swear that he will marry the girl with whom he has been caught, can swear that he will take her, with the secret reservation: if I am compelled to it, or: if she pleases me afterward."
"If someone wishes to swear without obligating himself to keep his oath, let him mutilate the words. For example, let him say uro and leave out the j, so that it reads: I burn, instead of juro, I swear; then it is nothing but a small venial sin, which is easily forgiven." (Sanchez.)
IV.
"If a wife has concealed the amount of her dowry after her husband's goods have been confiscated, and she is asked whether she has kept anything back, she can answer that she has kept nothing back — meaning, of course, nothing that belonged to someone else."
"If a crime is secret, one may deny being guilty of the crime — meaning, of course, publicly."
(Father Stoz, Jesuit, Tribunal poenitentiae.)
V.
"The rebellion of a clergyman against the king is not a crime of lese-majesty, because a clergyman is not a subject of the king." (Emanuel Sa, Aphorisms, under the word Clericus.)
VI.
"When one gives a sacrament or a holy thing for an unchaste pleasure — indeed as a reward, and not merely under the title of a free gift — this will be simony and sacrilege. This is the case of a man who would give the brother a benefice as the reward of the unchastity he committed with the brother's sister; but if, after having slept with the sister, one gives the benefice to the brother under the title of gratitude, there lies in it at most a kind of irreverence."
(Vincent Filliucci, Quaestiones morales, tom. II, cap. VIII, p. 616.)
VII.
Of Father Arsdekin, a Swedish Jesuit, it is said: "Simony and astrology are permissible things."
(Theologia tripartita, 1744, tom. II, tract. V, cap. XII.)
(The Free German Catholic.)
Union Churches.
The Lutheran Pittsburgh Synod has, as we see from the "Christlicher Hausfreund," among other things, passed the following resolution: "Resolved, that this synod regards the building of union churches as a source of continual harm, and especially of discord — which is precisely the opposite of what one commonly promises oneself in the erecting of such houses." Might the congregations take warning from this testimony, which an entire synod bears after many years of sad experience!
All those who have subscribed and prepaid for the Book of Concord, both with Mr. P. Walther and with the undersigned, may obtain their copies from the latter. In addition, copies are still available at $1.30 (including the contribution toward transport costs) from F. W. Barthel.
The German Evangelical Lutheran Synod of Indianapolis will hold its next session on the first Thursday in September of this year in St. John's Church, Caesar Creek Township, Dearborn Co., Ind. Punctual attendance is expected.
The brethren arriving on the Ohio should inquire in Aurora for innkeeper Rothert, where on the appointed day, as well as the day before, a wagon will be ready for their further conveyance. J. G. Kunz, Sec.
A Lutheran Preacher Wanted.
The undersigned congregation, which up to now has been served with the Gospel every third Sunday by Pastor J. G. Kunz of Indianapolis, wishes, in agreement with him, to call its own preacher, who can not only hold services every Sunday and festival day, but also take over the school instruction of our youth.
The pastor's salary is $200.00 annually, not counting school fees.
Lutheran pastors who are, in doctrine and life, what the name signifies, are most cordially invited to preach a trial sermon in the German Evangelical Lutheran Zion Church on Dock Creek, Brookville Road, Hancock Co., 12 miles east of Indianapolis, Indiana.
C. Wilhelm Rösener,
Carl Bruner,
Anton Kerkhoff,
Church Council.
Received for the Preachers' Seminary at Fort Wayne from the congregation at Frankenmuth, Michigan: in May 1847, $11.07, and in June 1848, $13.21.
Received —
a) for the heathen mission on the Cass River in Michigan:
50 cts. and $2.00 from two unnamed [donors]. $55.00 from Mr. Peter Schmelz, Seneca Co., O. $2.00 from Mr. Sigm. Koch.
b) for the synodical mission fund:
$2.00 from the congregations of Mr. P. Kraus in Bucyrus, Crawford Co., O. $2.00 from the congregation at Pomeroy, Meigs Co., O. $1.00 from Mr. Gottfr. Rausch.
Paid.
Vol. 4. Messrs. P. Krauss, P. Löber (2 copies), Jakob Göglein (from No. 24 on), Jakob Steinle.
Vol. 5. Messrs. Joh. Fr. Gerding, Geo. Kauss, Wendel Kautz.
For 200 copies of No. 6, through Mr. P. Wier, $5.00, on February 21, 1848.
Printed by Arthur Olshausen, publisher of the Anzeiger des Westens.