Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 4, Nummer 11 › Seite 87
Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1848-01-25, Seite 87
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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Abendmahl · Beichte 2 · Vorſteher 2
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gewöhnlichen Sprache der Höflichkeit: „es ſollte
mir angenehm ſein.“
Hiermit entfernte er ſich, ohne ein Wort weiter
zu ſprechen. Nach eingenommener Mahlzeit ſetzte
ich mich wieder in den Wagen, und mein höflicher
Geleitsmann erwartete mich ſchon zu Pferd an der
Thüre. Sobald wir aber zur Stadt hinaus wa⸗
ren, verlor ich ihn bald aus dem Geſicht, da der
Weg ohne dies bald Berg auf, bald Berg ab
ging, und ſahe ihn, ſo lange es Tag war, nicht
mehr. Die finſtere Nacht hatte mich überfallen,
und ich war recht guten Muths in meinem Gott,
ob ich gleich eben vorher in einen Wald hineinge—
fahren war; als mein Fuhrmann plötzlich ſtille
hielt und ſagte: „Nun weiß ich nicht, wo wir
ſind; ich weiß hier weder Weg noch Steg.“ Ich:
„Was unterſteht Ihr Euch denn, mich zu führen,
wenn Ihr den Weg nicht wiſſet? wißt Ihr ihn
nicht, ſo weiß ich ihn noch viel weniger.“ Ich
ſtieg alsbald aus dem Wagen, um mich ein wenig
umzuſehen, ſo weit es nur möglich war; kaum
aber hatte ich den Tritt aus dem Wagen gethan,
(ſo ſorgte der treue Vater, damit mir auch ſelbſt
die erſte Verlegenheit und bange Sorgen erſpart
würden,) ſo war mein treuer Geleitsmann da
und ſagte: „Seien Sie unbeſorgt, ich kenne hier
alle Wege; wir ſind hier nahe bei einem Dorfe,
wo Sie ein gutes Bett finden und übernachten
können.“ Ich: „Wie heißt das Dorf?“ Er:
„Gangeldorf.“ Man hatte mich gewarnt, daß
ich ja auf dieſem Dorfe nicht übernachten ſollte,
weil hier den Reiſenden ſchon viel Unglück von
Dieben und Mördern wäre zugefügt worden.
Das machte mich etwas bedenklich: doch bei der⸗
maliger Lage der Umſtände hatte ich wohl keine
Wahl. Ich ſchwieg alſo ſtill, und ließ mich von
ihm in die Herberge leiten. Er wies mir da die
ganze Einrichtung des Quartiers, zeigte mir ein
Zimmer, welches ein mir bekannter Edelmann bei
ſeiner Durchreiſe ordentlich inne hatte, worin ein
gutes Bett ſtand. Vor demſelben war ein kleines
Vorzimmer. „Die Stube“, ſagte er, „und das
Bett nehmen Sie ein, und ich ſchlafe im Vorzim⸗
mer, damit Sie deſto weniger Sorge und Anlie⸗
gen haben.“ Ich konnte mich über dieſe Höflich—
keiten und über die Wunder der Vorſorge Gottes,
die mir aber hernach noch einleuchtender wurden,
als damals, da ich doch in einer gewiſſen Beſtür⸗
zung war, nicht genug wundern. Der chriſtliche Le⸗
ſer bemerke aber mit mir, wie mein Lied in ſo ge⸗
naue Erfüllung ging: wann es z. B. im dritten
Vers heißt: „Er lehrt dich ... . in Wäldern, es
iſt ein Gott, der für dich wacht.“ Im fünften:
„Scheinſt du auch gleich auf fremder Straße von
aller Hülfe ganz entblößt, lernſt du doch .. daß
dunnicht ganz alleine gehſt.“ Im ſechsten
Vers: „Was ſchadets, wenn die Freunde ſcheiden,
und fein Gefährte mit dir geht, da dich die En⸗
gel ſelbſt begleiten, und JEſus dir zur
Seiten ſteht?“ Im achten: „Die finſtre
Nacht darf dich nicht ſchrecken . .. . Wenn Got⸗
tes weiſe Hand dich führet, iſt dir die Nacht
„auch ſelbſten Licht.“ Im neunten: „Find
ich gleich lauter Unbekannte, ſo kennt mich doch
mein höchſter Ruhm. Mein Hort, in den mein
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Herz verſenket, zeigt mir ſein holdes Angeſicht,
und ſpricht: mein Kind ſei ungekränket,
dein treuer Vater läßt dich nicht.“
Nun weiter: Wir ſpeisten darauf zur Nacht,
was wir haben konnten. Mein Gefährte ſprach
nichts, als was unumgänglich nöthig war; und
mir war es ohnedies ſchon zur andern Natur ge—
worden, mehr der Meditation oder dem ſtillen
Nachdenken Raum zu geben, als eben viel zu
ſprechen. So gingen wir denn in Gottes Namen,
ſo wie mein höflicher Geleitsmann es ſelbſten an⸗
geordnet, zur Ruhe. Des Morgens früh zog ich
meinen Weg fort. Mein Geleitsmann war zu
gleicher Zeit munter, und ich nahm keinen Ab⸗
ſchied von ihm, weil ich ihn unterwegs, wenigſtens
in Jena, noch wieder zu ſehen und zu ſprechen
verhoffte. Aber ich habe weder auf der fernern
Reiſe, noch in Jena, noch bisher in meinem gan—
zen Leben etwas weiter von ihm geſehen und ge—
hört; ob ich gleich in Altenburg mich genau er—
kundigt, ob nicht jemand einen Mann zu nennen
wüßte, auf den ſeine Geſtalt und die Umſtände,
die er mir angegeben, daß er ein Amt auf der
Leuchtenburg habe, paſſen? — Iſt nun aber hier
nicht vollkommen anzuwenden, was der bekannte
Herr von Pfeil in dem erſten Band ſeiner geiſt⸗
lichen Lieder bei einer ihm aufgeſtoßenen ähnlichen
Erfahrung der göttlichen Obhut ſchreibt:
War's kein Engel, den du ſchickteſt,
Da du mich verirrt erblickteſt;
Hat er mir doch auf der Bahn
Eines Engels Dienſt gethan.
Die anf den §Errn hoffen, die werden nicht
fallen, ſondern ewiglich bleiben wie der Berg
Zion.
(Pſalm 125.)
Julius, Heinrichs des Jüngern, Herzogs
von Braunſchweig, jenes ſo unruhigen Kriegers
und katholiſchen Eiferers, dritter Sohn wagte es,
ſich öffentlich zum lutheriſchen Glauben zu beken—
nen, wider welchen ſein Vater bereits 20 Jahre
gearbeitet und gefochten, und der ihm ſchon Frei—
heit, Ehre und Länder gekoſtet hatte. Der Vater
warf den tödtlichſten Haß auf ihn, und Julius
wagte in der That ſein Leben. Umgeben von
lauter Feinden ſeines Glaubens, von den heftig⸗
ſten Eiferern wider denſelben beſtändig begleitet,
mußte er jeden Augenblick fürchten, getödtet zu
werden. Sein Vater, ſeine Brüder, der Hof,
ganz Wolfenbüttel haßte ihn. Man ſchmähte,
fluchte, und erklärte ihn für einen Abtrünnigen.
Die Bedürfniſſe des Lebens, alle Bequemlichkei⸗
ten und Bedienung verſagte man ihm. Er durfte
nicht öffentlich erſcheinen, ja nicht einmal die nö⸗
thige Kleidung erhielt er. Oft ließen ihn ſeine
Schweſtern im Verborgenen ſpeiſen. Deſſenun⸗
geachtet blieb Julius ſtandhaft in ſeinem Glau—
ben. Wer Vater oder Mutter mehr
liebt denn Chriſtum, der iſt Sein nicht
werth, und wer ſein Leben um Chriſti
willen verliert, der wird es finden. Er
gerieth endlich in die äußerſte Gefahr. Man wollte
ihn zwingen, ſeinem Glauben zu entſagen. Man
wollte ihn lebendig vermauern laſſen. — Wenn
die Noth an größten, iſt Gottes Hülf am näch⸗
ſten. Die auf den HErrn hoffen, die
werden nicht fallen, ſondern ewiglich
bleiben, wie der Berg Zion. Es fand ſich
am Hof zu Wolfenbüttel ein treuer Diener, wel⸗
cher dem Prinzen von der bevorſtehenden Gefahr
Nachricht gab. Da dieß nicht anders geſchehen
konnte, ſo ſchrieb er in Gegenwart des Prinzen
mit einer Feuerzange die Worte: „fuge, tuger,
— zu Deutſch: „Fliehe, fliehe“ — in die Kohlen
im Kamine. Der Prinz ſah es, verſtand es, und
floh. Bei ſeinem Schwager, Markgrafen zu
Brandenburg, Johann dem Weiſen, fand er ſichere
Zuflucht und gute Herberge zu Cüſtrin. Noch
war des Vaters Zorn aber keineswegs geſtillt,
wenn auch aus der Ferne Bitten kamen, um dem
einzigen Sohne doch Gnade zu ertheilen. Viel—
mehr that er alles Mögliche, nachdem ſelbſt ſeine
beiden älteſten Prinzen, Karl und Philipp, in
der Schlacht bei Sievershauſen gefallen waren,
ihn von der Regierung auszuſchließen. Allein
umſonſt. Der HErr war mit ſeinem Sohne.
Der Gottloſen Scepter wird und kann auch nicht
bleiben über dem Häuflein der Gerechten; denn
der HErr iſt der Gerechten Schild, und der Hei⸗
lige in Iſrael ihr König. Alle Verſuche des
Vaters mißlangen. Dabei wurde er älter und
ſchwächer. Sein Ende kam näher. Da ſchickte er einſtmals an ſeinen Sohn einen Herrn von
Quitzow, und ließ ihn nach Wolfenbüttel laden.
Der Prinz war zweifelhaft, ob er folgen ſollte.
Endlich fragte er den Herrn von Quitzow, ob er
ihm auf Treu' und Eid verſichern könne, daß die
Einladung ohne Gefahr ſei? Quitzow kann das
nicht verſichern, aber er bekräftigte ſeine Hoffnung.
„Wohlan“, ſagt Julius, „mein lieber Dietrich
von Quitzow, ich traue nicht allein euern, ſon⸗
dern meines Vaters Worten, und zuvörderſt Gott
im Himmel, und meiner gerechten Sache. Ich
will nach Wolfenbüttel mit euch ziehen im Namen
der heiligen Dreieinigkeit, und meines Herrn Va⸗
ters Befehl befolgen als ein gehorſames Kind;
es gehe mir darüber, wie es wolle. Mein Leben
oder Tod ſteht in den Händen Gottes. Der kann
meines Vaters Herz lenken. Aber bei Gott und
Seinem reinen Evangelio will ich, trotz Teufel
und der Welt, bis an mein Ende bleiben, und
darauf leben und ſterben.“ Alſo ging er nach
Wolfenbüttel, und ward geneigt anfgenommen.
Nicht als ob der alte Haß verſchwunden war;
man hoffte jetzt durch Güte und Lindigkeit zu ge⸗
winnen, was offene Feindſchaft nicht errungen
hatte. Allein umſonſt auch hier. An dem treuen
Bekenner des Evangeliums, der männlich und
ſtark geworden war durch Gottes Gnade, hafteten
weder die feindlichen Pfeile des Haſſes, noch die
glatten und ſchmeichleriſchen Worte der Verfüh—
rung. Julins blieb ſtandhaft. Sein Vater
ſtarb 1568; er kam zur Regierung, und ſein
Regiment war eben ſo glücklich, als geſegnet.
Luther als Kranken⸗Tröſter.
Eine Dienſtmagd, Namens Eliſabeth, hatte
vorher bei Dr. Luther gedient, war aber aus Trotz
von ihm weggezogen, und dabei ſo gottlos gewor⸗
den, daß ſie, nach ihrem eigenen Bekenntniß, ihre
Seele dem Teufel übergeben hatte. Nach einiger
Zeit wurde ſie in ihrem neuen Dienſte todkrank.
Als nun auf Begehren Luther zu ihr kam, fragte
er ſie, was ſie verlange? Ich wollte, ſagte ſie,
euch wol Abbitte thun, aber ich habe noch was
Schwereres auf dem Gewiſſen, ich habe meine
Seele dem böſen Feinde übergeben! „Ei“, ſprach
Luther, „das iſt nichts! was haſt du noch für an⸗
dere Sünden auf dir?“ Sie antwortete: Ich habe
wol noch mehr, aber dieſes iſt doch die größte, die
mir nicht vergeben werden kann; denn ich habe
ja meine Seele ſchon weggeworfen. — „Höre“,
ſagte Luther, „wenn du in der Zeit, da du in
meinem Dienſte wareſt, alle meine Kinder an
Sein Ende kam näher. Da ſchickte
English translation AI translation
customary language of politeness: "it would be agreeable to me."
With that he withdrew, without speaking another word. After the meal was taken, I got into the carriage again, and my courteous escort was already waiting for me on horseback at the door. But as soon as we had left the town, I soon lost sight of him, since the road went now uphill, now downhill regardless, and I did not see him again as long as it was daylight. Dark night had overtaken me, and I was in good spirits in my God, even though I had just before driven into a forest, when my driver suddenly stopped and said: "Now I do not know where we are; I know neither road nor path here." I: "How dare you undertake to guide me, if you do not know the way? If you do not know it, I know it far less." I at once got down from the carriage to look around a little, as far as that was at all possible; but scarcely had I stepped down from the carriage — for so did the faithful Father provide, that even the first embarrassment and anxious care should be spared me — when my faithful escort was there and said: "Have no worry, I know all the roads here; we are near a village where you will find a good bed and can spend the night." I: "What is the village called?" He: "Gangeldorf." I had been warned that I should on no account spend the night in this village, because travelers had already suffered much misfortune there from thieves and murderers. That made me somewhat uneasy; but given the state of affairs at the time, I had, of course, no choice. So I kept silent and let him lead me to the inn. There he showed me the entire arrangement of the lodging, and showed me a room which a nobleman of my acquaintance regularly occupied on his travels through, in which stood a good bed. In front of it was a small antechamber. "Take the room," he said, "and the bed, and I will sleep in the antechamber, so that you may have all the less care and concern." I could not marvel enough at these courtesies and at the wonders of God's providence, which afterward became even clearer to me than they were at the time, when I was, after all, in a certain state of consternation. Let the Christian reader observe with me, however, how precisely my hymn was fulfilled: as, for example, when it says in the third verse: "He teaches you . . . in forests; there is a God who watches over you." In the fifth: "Though you shine on a strange road stripped of all help, yet you learn . . . that you do not walk wholly alone." In the sixth verse: "What does it matter if friends must part, and no companion walks with you, since the angels themselves accompany you, and Jesus stands at your side?" In the eighth: "The dark night need not frighten you . . . When God's wise hand leads you, even the night itself is light to you." In the ninth: "Though I find nothing but strangers, my highest glory knows me still. My refuge, in whom my heart is sunk, shows me His gracious countenance, and says: My child, be not distressed, your faithful Father does not forsake you."
Now further: we then dined that evening on what we could get. My companion said nothing beyond what was strictly necessary; and it had, in any case, already become second nature to me to give more room to meditation, or to quiet reflection, than to talking much. So we then went to rest, in God's name, just as my courteous escort had himself arranged it. Early in the morning I continued on my way. My escort was awake at the same time, but I took no leave of him, since I hoped to see and speak with him again along the way, at least in Jena. But I have neither seen nor heard anything further of him, either on the rest of my journey, or in Jena, or up to now in my whole life — although I inquired carefully in Altenburg whether anyone could name a man whose appearance and the circumstances he had given me, of holding an office at Leuchtenburg, would fit. — Is it not, then, entirely applicable here, what the well-known Herr von Pfeil writes, in the first volume of his spiritual hymns, concerning a similar experience of divine care that once befell him:
Were he no angel whom You sent, when You beheld me gone astray; yet he performed for me, upon my path, an angel's service.
They that trust in the Lord shall not be moved, but shall abide forever, like Mount Zion. (Psalm 125.)
Julius, the third son of Henry the Younger, Duke of Brunswick — that so restless warrior and zealous Catholic — dared to profess the Lutheran faith openly, against which his father had already labored and fought for twenty years, and which had already cost him freedom, honor, and lands. His father conceived the deadliest hatred toward him, and Julius did indeed stake his life. Surrounded by nothing but enemies of his faith, constantly attended by the most fervent zealots against it, he had to fear every moment that he would be killed. His father, his brothers, the court, the whole of Wolfenbüttel hated him. He was reviled, cursed, and declared an apostate. He was denied the necessities of life, all comforts, and attendance. He was not permitted to appear in public; indeed, he did not even receive the clothing he needed. Often his sisters had him fed in secret. Notwithstanding this, Julius remained steadfast in his faith. Whoever loves father or mother more than Christ is not worthy of Him, and whoever loses his life for Christ's sake shall find it. At last he fell into the utmost danger. They sought to force him to renounce his faith. They meant to wall him up alive. — But when need is greatest, God's help is nearest. They that trust in the Lord shall not be moved, but shall abide forever, like Mount Zion. There was found, at the court of Wolfenbüttel, a faithful servant, who gave the prince notice of the danger that threatened him. Since this could not be done otherwise, he wrote, in the prince's presence, with a pair of fire-tongs, the words "fuge, fuge" — in German, "Flee, flee" — into the coals of the fireplace. The prince saw it, understood it, and fled. With his brother-in-law, the Margrave of Brandenburg, John the Wise, he found safe refuge and good lodging at Küstrin. Yet the father's wrath was by no means stilled, even though entreaties came from afar asking him to show mercy to his only son. Rather, after even his two eldest sons, Karl and Philipp, had fallen in the battle of Sievershausen, he did everything possible to exclude Julius from the succession. But in vain. The Lord was with his son. The scepter of the wicked shall not, and cannot, remain over the little flock of the righteous; for the Lord is the shield of the righteous, and the Holy One of Israel their king. All the father's attempts failed. Meanwhile he grew older and weaker. His end drew near. Then he once sent a certain Herr von Quitzow to his son, and had him summoned to Wolfenbüttel. The prince was doubtful whether he should go. At last he asked Herr von Quitzow whether he could assure him, on his honor and oath, that the invitation involved no danger. Quitzow could not assure him of that, but he affirmed his hope that it would be so. "Well then," said Julius, "my dear Dietrich von Quitzow, I trust not only your word, but my father's, and above all God in heaven, and my just cause. I will go with you to Wolfenbüttel in the name of the Holy Trinity, and obey my lord father's command as an obedient child, come of it what may. My life or death lies in the hands of God. He can direct my father's heart. But before God and His pure Gospel I will remain, in spite of the devil and the world, until my end, and upon that I will live and die." So he went to Wolfenbüttel and was received with apparent kindness. Not that the old hatred had vanished; they now hoped, by gentleness and mildness, to win what open hostility had failed to gain. But here too it was in vain. On this faithful confessor of the Gospel, who through God's grace had grown manly and strong, neither the hostile arrows of hatred nor the smooth and flattering words of seduction could take hold. Julius remained steadfast. His father died in 1568; Julius came to the government, and his reign was as fortunate as it was blessed.
Luther as Comforter of the Sick.
A maidservant named Elisabeth had formerly served Dr. Luther, but had left his service out of defiance, and in doing so had become so godless that, by her own confession, she had given her soul to the devil. After some time she fell mortally ill in her new position. When Luther, at her request, came to her, he asked her what she wanted. I wished, she said, to make my apology to you, but I have something heavier still on my conscience: I have given my soul to the evil enemy! "Well," said Luther, "that is nothing! what other sins have you upon you?" She answered: I have surely more besides, but this is nevertheless the greatest, one that cannot be forgiven me, for I have indeed already thrown my soul away. — "Listen," said Luther, "if, during the time when you were in my service, you had given away all my children to