Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 4, Nummer 10 › Seite 79
Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1848-01-11, Seite 79
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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Abendmahl · Wort noch beſondere Zeichen hinzukommen. Abra⸗ · Kirchengemeinſchaften 3
—
ein an allen dieſen „„‚Gnadenmitteln““ Theil, in
dem blinden Vertrauen, durch die bloße Theil⸗
nahme und das Mitmachen deſſen, was dabei
vorgeht, ſelig zu werden. Sie ſeufzen mit, ſie
jauchzen auch vielleicht einnal mit, aber ihr Herz
bleibt ungeändert. Und wenn ſie keine groben
Sünden begehn, kann man ſie nicht hinausſtoßen.
Sie leben und ſterben als gute Methodiſten —
ob auch als gute Chriſten, das iſt freilich eine
andre Frage.
„Die Art und Weiſe, wie ein Methodiſtenpre⸗
diger wirken ſoll, iſt ihm in der Kirchenordnung
auf's Allergenaueſte vorgeſchrieben. Es heißt
darin im Allgemeinen zu ihm: „„Erinnere dich,
daß ein Methodiſtenprediger jeden Punkt der
Disciplin, er mag gering oder bedeutend ſein,
zu betrachten hat! Du wirſt alle Vorſicht und
Gnade, die du beſitzeſt, (hierzu) zu gebrauchen
haben. Handle in allen Dingen nicht nach dei⸗
nem eignen Willen, ſondern als ein Sohn im
Evangelium! Als ein ſolcher biſt du ver—
pflichtet, deine Zeit guf die von uns
vorgeſchriebene Weiſe anzuwenden, mit
Predigen, mit Hausbe ſuchen, mit Le⸗
ſen, Betrachtungen und Gebet. Vor
Allen, wenn du mit uns im Weinberge des
HErrn arbeiten willſt, mußt du den Theil des
Werkes thun und an den Orten, die wir zur
Ehre Gottes am dienlichſten halten.““ Ueber das
Predigen werden weiterhin unter Anderm fol⸗
gende Anweiſungen gegeben: „„Laß dein ganzes
Betragen ernſthaft, nachdrucksvoll und feierlich
ſein! Wähle den deutlichſten Text, den
du finden kannſt!““ Dieſe letztere Anweiſung
befolgen die Methodiſtenprediger ganz vorzüglich.
Sie wählen namentlich Texte, welche über die
Bekehrung handeln, und predigen: Ihr ſollt
und müßt euch bekehren; thut ihr das nicht, ſo
ſeid ihr verloren! ꝛc. ꝛc. Das Weſen der Be⸗
kehrung aber von verſchiedenen Geſichtspunkten
her recht in's Licht zu ſetzen, den Leuten aus dem
Worte Gottes, unter Berufung auf ihr Gewiſ⸗
ſen, ihre Entfremdung von Gott und die Noth⸗
wendigkeit der Bekehrung gründlich darzuthun,
die herrſchenden Sünden und Laſter einzeln anzu⸗
greifen und aus der allgemeinen Verbreitung des
gottloſen Weſens wiederum nachzuweiſen, wie
nöthig eine völlige Herzens- und Lebensänderung
ſei; dabei auch die manchmal in den Seelen
vorhandenen Wirkungen der vorlaufenden Gnade
nach IEſu Vorgang (Joh. 1, 47.) liebevoll an⸗
zuerkennen: dies Alles iſt des Methodiſtenpredi⸗
gers Sache in der Regel nicht. Er ſucht lieber
ihr Gefühl zu erſchüttern, wobei die, zum Theil
nach den wildeſten Gaſſenmelodien geſungenen
Lieder der Methodiſten ihm wohl zu Statten
kommen, dann die Erſchütterten zur Bußbank zu
bringen und daſelbſt ſo lange mit ihnen zu beten
und beten zu laſſen, bis der Geiſt ihnen bezeugt,
oder bis ſie wähnen, der Geiſt habe ihnen bezeugt,
daß ſie jetzt Gnade gefunden hätten und Kinder
Gottes ſeien.
„Würden dieſe Zeilen einem Methodiſtenpredi⸗
ger in die Hände fallen, ſo würde er in großem
Eifer ausrufen: 4000 Deutſche ſind durch uns
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in wenig Jahren bekehrt worden; iſt dies nicht
allein Zeugniß genug, daß Gott mit uns iſt und
unſer Werk rechter Art iſt? Ich erwidere: ein
betrübtes Herz, wenn es eine ihm liebe Kirchen—
melodie hört, wird dadurch getröſtet, ſelbſt wenn
ſie von rohen Stimmen und unter vielen Miß—
tönen geſungen wird. So auch ein heilsbegie—
riges Herz, wenn es die Predigt von der Buße
und Vergebung aus dem Munde eines Metho⸗
diſtenpredigers vernimmt, kann, trotz der ſchreien—
den, dem Worte Gottes gradezu widerſtreitenden,
Mißtöne des Methodismus, dadurch bekehrt und
wiedergeboren werden. Dies leugne ich gar nicht.
Allein der Ruhm hievon gebührt nicht euren
Methoden und „„neuen Maßregeln““, denen ihr
ihn ſo gern zuſchreibt, ſondern allein der altbe—
währten Kraft des Wortes Gottes. Ob aber
nicht viele der unter euch nach eurer Angabe ſtatt—
gehabten Wiedergeburten vielmehr Mißgeburten
ſind, das wird zu ſeiner Zeit offenbar werden.
Was immer aber ihr in dieſer Hinſicht Gutes
gethan haben möget, es wird reichlich aufgewo⸗
gen durch die ungleich größere Anzahl von See⸗
len, welche ihr geärgert und dem Reiche Gottes
entfremdet habt. Und das nicht durch eure Pre⸗
digt der Buße, ſondern durch euer methodiſtiſches
Unweſen, ſowie durch eure Anmaßung und euren
Unverſtand. O, wie Manche habe ich kennen ge—
lernt, deren Herz um deßwillen keinen Frieden
finden konnte. Sie hatten von euch gehört, daß
ſie ſich bekehren müßten, und der Geiſt Gottes
hatte ihnen bezeugt, das ſei wahr. Sie hatten
aber daneben in dem Wandel der Methodiſten ſo
vieles Anſtößige geſehen, namentlich, als bei den
Meiſten verbreitet, einen Mangel an Menſchen—
freundlichkeit, Gelindigkeit und Demuth, bei
Manchen noch dazu einen Mangel an Redlichkeit
in Handel und Wandel. Sie hatten ferner das
Stöhnen, Aufſpringen und Jauchzen in ihren
Verſammlungen mit angeſehen. Sie konnten
dasſelbe nicht für echten Gefühlsausdruck halten,
weil ſie manchmal ſahen, daß es, ſoll ich ſagen,
wie auf's Commando oder wie durch Sympathie,
auf einmal Alle ergriff. Nun waren ſie im Un⸗
gewiſſen, ob ſie, da ſie dies Unweſen nicht mit—
machen konnten, gleichwohl der Bekehrung nach—
trachten, und noch mehr, wie ſie zu einer reinen
und wahren Bekehrung gelangen ſollten. Wer
iſt's nun, der den beklagenswerthen Zuſtand dieſer
Seelen und den beſtändigen Kampf in ihrem
Innern zwiſchen dem Gefühl, es müſſe anders
werden, und dem Unwillen und der Erbitterung
gegen die Menſchen, welche dies Gefühl zuerſt
erregten, zu verantworten hat?
„Aus dem bisher Geſagten wird der tiefer
Blickende ſchon zur Genüge erkannt haben, daß
durch die biſchöfliche Methodiſtenkirche Nordame—
rikas ein ſtarker römiſcher Hauch hindurchgeht.
Daß derſelbe aber bereits zu einer mächtigen
Triebkraft geworden iſt, zeigt ſich in der hierarchi—
ſchen Verfaſſung dieſer Kirche. Als der eifrigſte
Verbreiter des Methodismus in Amerika, Franz
Asbury, 1784 zuerſt den Titel eines Biſchofs
angenommen hatte, ſchrieb ihm der große John
Wesley, der Stifter des Methodismus (der
den jetzigen amerikaniſchen Methoͤdismus wahr⸗
lich nicht als ſeinem Sinne entſprechend anerken⸗
nen würde), wie folgt: „„Deine Größe hat mir
Kummer gemacht. Wie kannſt, wie darfſt du
dich einen Biſchof nennen laſſen? Ich ſchaudere
bei dem bloßen Gedanken daran. Die Menſchen
mögen mich einen Mann oder einen Narren, oder
auch einen Schurken oder Böſewicht nennen, und
ich bin es zufrieden; aber ſie ſollen mich nie mit
meiner Einwilligung einen Biſchof nennen. Um
meinet willen, um Gottes willen, um Chriſti
willen, mach' dieſer Sache völlig ein Ende!
John Wesley.““ Außer den Biſchöfen gibt
es in der biſchöflichen Methodiſtenkirche vorſitzende
Aelteſte, Aelteſte (d. h. ſolche Prediger, welche
Taufe, Trauung und Austheilung des Abend—
mahls zu verrichten haben), Diakonen, reiſende
Prediger, ſaßhafte oder Laienprediger, Ermahner,
Claßführer, Verwalter — nur keine Laienälteſte!
Sowohl auf den jährlichen Confereuzen oder Sy⸗
noden (33 an der Zahl), als auf den, alle drei
Jahre ſtattfindenden Generalconferenzen der gan⸗
zen Methodiſtenkirche, befinden ſich nur Prediger
und gar keine Laien. Nicht einmal die ſaßhaften
Prediger, welche neben dem Predigen noch einen
irdiſchen Beruf treiben, werden zu den Conferen⸗
zen zugelaſſen. Die Gemeinden haben in der
That gar keine Rechte. Ihre Claßführer ſetzt
ihnen der Prediger. Ihre Prediger ſchickt ihnen
die jährliche Conferenz zu. Ihre wöchentlichen
Geldſpenden fließen in die allgemeine Kirchen⸗
kaſſe, über deren Verwaltung ſie ebenfalls nicht
mitzuſprechen haben. Während ſo die einzelnen
Gemeinden gleichſam hülflos und unmündig da⸗
ſtehen, bildet hingegen die Geſammtheit der Bi⸗
ſchöfe, Aelteſten, Reiſeprediger ꝛc. ꝛc. eine ſo wohl
gegliederte Einheit oder eine ſo complieirte und
doch in allen ihren Theilen ſo ineinandergreifende
Maſchine, wie es in der ganzen Welt keine zweite
gibt. Die Einheit und Orgauiſation Roms iſt
nichts hiegegen. Rom kann bei weitem nicht eine
ſo genaue Controlle ausüben, als wie die Vor⸗
ſteher der Methodiſtenkirche thun, und die römi⸗
ſchen Prieſter würden ſich gewiß nicht zu dem
verſtehen, was alle Methodiſtenprediger ſich ge⸗
fallen laſſen, zur jährlichen Conferenz zu gehen,
ganz ungewiß, ob man ſie an ihrem bisherigen
Platze laſſen oder weit hinweg nach Oſten oder
Weſten ſchicken wird. Dieſe Verſetzungen, welche
zuweilen alle Jahre, in der Regel alle zwei Jahre
ſtattfinden, haben aber hauptſächlich den Zweck,
durch den Reiz der Neuheit wieder „„eine Neubele⸗
bung“oder richtiger, eine neue Aufregung unter
den Gemeindegliedern und noch lieber unter den
Unbekehrten, welche umher wohnen, hervorzu⸗
bringen.
„Ein höchſt bezeichnender Umſtand iſt ferner,
daß die Methodiſten in hohem Grade abgeneigt
ſind, eine Bekehrung als echt anzuerkennen, die
im Verborgenen unter dem ſtillen Weſen des Gei⸗
ſtes vorgegangen iſt, ſei es in der Zurückgezogen⸗
heit des Kämmerleins oder unter der täglichen
Berufs arbeit. Wenn hingegen bei einer Lagerver⸗
ſammlung oder bei einer andern ſtark beſuchten
oder ſtark erregten Verſammlung der Ruf ergeht:
Wer Frieden ſucht für ſein geängſtetes Gewiſſen,
der komme hieher (zur Bußbank) und er wird ihn
xů
English translation AI translation
take part in all these "means of grace," in the blind confidence that, through mere participation and going along with what takes place there, they will be saved. They sigh along, they perhaps also shout for joy along at times, but their heart remains unchanged. And if they do not commit gross sins, one cannot expel them. They live and die as good Methodists — whether also as good Christians is, indeed, another question.
"The manner in which a Methodist preacher is to labor is prescribed to him most exactly in the church order. It says there to him, in general: "Remember that a Methodist preacher has to attend to every point of discipline, be it small or great! You will have to use all the care and grace you possess for this. Act in all things not according to your own will, but as a son in the Gospel! As such you are obligated to employ your time in the manner prescribed by us, with preaching, with house-visiting, with reading, meditation, and prayer. Above all, if you wish to labor with us in the vineyard of the Lord, you must do that part of the work, and in the places, which we consider most conducive to God's glory." Concerning preaching, further instructions are given, among others, as follows: "Let your whole bearing be earnest, forceful, and solemn! Choose the plainest text you can find!" This latter instruction the Methodist preachers follow quite excellently. They choose, specifically, texts which deal with conversion, and preach: You shall and must be converted; if you do not do this, you are lost! etc., etc. But to set forth, from various points of view, the true nature of conversion; to demonstrate to people thoroughly, from the Word of God, appealing to their conscience, their estrangement from God and the necessity of conversion; to attack the prevailing sins and vices one by one, and to show, from the general spread of the godless way of life, how necessary a complete change of heart and life is; and along with this, lovingly to acknowledge, after Jesus' own example (John 1:47), the workings of prevenient grace sometimes present in souls — all this is, as a rule, not the Methodist preacher's business. He seeks rather to shake their feelings, in which the hymns of the Methodists, sung in part to the wildest street tunes, serve him well; then to bring the shaken ones to the mourner's bench, and there to pray with them and have them pray so long, until the Spirit testifies to them, or until they imagine the Spirit has testified to them, that they have now found grace and are children of God.
"Should these lines fall into a Methodist preacher's hands, he would exclaim in great zeal: 4000 Germans have been converted through us in a few years; is this not testimony enough by itself that God is with us and that our work is of the right kind? I reply: a troubled heart, when it hears a church melody dear to it, is comforted by it, even if it is sung by rough voices and amid many discordant notes. So too a heart eager for salvation, when it hears the preaching of repentance and forgiveness from the mouth of a Methodist preacher, can, despite the glaring discords of Methodism that directly contradict the Word of God, be thereby converted and reborn. This I do not deny at all. But the credit for this belongs not to your methods and "new measures," to which you so gladly ascribe it, but solely to the time-tested power of the Word of God. But whether many of the rebirths that, according to your own account, have taken place among you, are not rather misbirths, will become manifest in due time. Whatever good you may have done in this respect, it is abundantly outweighed by the far greater number of souls whom you have offended and estranged from the Kingdom of God. And that not through your preaching of repentance, but through your Methodist mischief, as well as through your presumption and your lack of understanding. Oh, how many have I come to know whose hearts could find no peace because of this. They had heard from you that they must be converted, and the Spirit of God had testified to them that this was true. But they had, besides, seen so much offensive in the conduct of the Methodists — namely, as widespread among most of them, a lack of kindness toward others, of gentleness and humility, and among some, moreover, a lack of honesty in business and dealings. They had, further, witnessed the groaning, jumping up, and shouting for joy in their meetings. They could not regard this as a genuine expression of feeling, because they sometimes saw that it seized everyone at once, as if on command, or as if by contagion, so to speak. Now they were in uncertainty whether, since they could not join in this excess, they should nevertheless strive for conversion, and still more, how they should attain to a pure and true conversion. Who, then, is to answer for the pitiable condition of these souls and the constant struggle within them between the feeling that things must change, and the resentment and bitterness against the people who first aroused this feeling?
"From what has been said so far, the more discerning reader will already have recognized sufficiently that a strong Roman breath runs through the Episcopal Methodist Church of North America. That this has already become a powerful driving force is shown in the hierarchical constitution of this church. When the most zealous propagator of Methodism in America, Francis Asbury, first took the title of bishop in 1784, the great John Wesley, the founder of Methodism (who would truly not acknowledge present-day American Methodism as corresponding to his intention), wrote to him as follows: "Your greatness has grieved me. How can you, how dare you, let yourself be called a bishop? I shudder at the mere thought of it. Men may call me a knave or a fool, or even a rogue or a villain, and I am content; but they shall never, with my consent, call me a bishop. For my sake, for God's sake, for Christ's sake, put an entire end to this matter! John Wesley." Besides the bishops, there are in the Episcopal Methodist Church presiding elders, elders (that is, such preachers as have to perform baptism, marriage, and the administration of the Lord's Supper), deacons, traveling preachers, settled or lay preachers, exhorters, class leaders, stewards — only no lay elders! Both at the annual conferences or synods (33 in number), and at the general conferences of the whole Methodist church, held every three years, only preachers are present, and no laymen at all. Not even the settled preachers, who pursue an earthly calling alongside preaching, are admitted to the conferences. The congregations in fact have no rights at all. Their class leaders are appointed for them by the preacher. Their preachers are sent to them by the annual conference. Their weekly monetary contributions flow into the general church treasury, over the administration of which they likewise have no say. While thus the individual congregations stand, as it were, helpless and under age, the totality of bishops, elders, traveling preachers, etc., etc., on the other hand forms so well-articulated a unity, or so complex and yet, in all its parts, so interlocking a machine, as exists nowhere else in the whole world. The unity and organization of Rome is nothing compared to this. Rome can by far not exercise so exact a control as the superiors of the Methodist church do, and the Roman priests would certainly not bring themselves to what all Methodist preachers put up with — namely, going to the annual conference wholly uncertain whether they will be left in their previous place or sent far away, east or west. These transfers, which occur sometimes every year, as a rule every two years, have chiefly the purpose of producing, through the appeal of novelty, again "a revival," or more accurately, a new excitement among the members of the congregation, and even more gladly among the unconverted who live round about.
"A most telling circumstance, furthermore, is that the Methodists are, to a high degree, disinclined to acknowledge as genuine a conversion that has taken place in secret, under the quiet working of the Spirit, whether in the retirement of one's closet or amid daily occupational labor. If, on the other hand, at a camp meeting or at some other heavily attended or highly excited gathering, the call goes forth: Whoever seeks peace for his troubled conscience, let him come here (to the mourner's bench), and he will